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Lübeck, 29.05.2019

Abschlusskonzert „Mut zur Muse"

Lübecker Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker präsentieren sich beim Abschlusskonzert des Talentförderprogramms „Mut zur Muse" am Sonntag, 2. Juni um 16 Uhr im Festsaal der Gemeinnützigen. Auf dem Programm stehen Werke verschiedener Epochen, die die Vielfalt der teilnehmenden Kategorien vom Solostück für verschiedene Instrumente bis hin zum Klavier-Saxophon-Duo zeigen.

Das Kooperationsprojekt „Mut zur Muse" der Musikhochschule Lübeck (MHL), der Musikschule der Gemeinnützigen sowie der Musik- und Kunstschule Lübeck befindet sich bereits im vierten Jahr. Aktuell bietet es 22 Musikschülerinnen und Musikschülern im Alter zwischen neun und 18 Jahren die Möglichkeit, ihre künstlerischen und technischen Fähigkeiten zu verbessern und Erfahrungen mit der professionellen musikalischen Arbeit an der MHL zu sammeln. Insgesamt 55 Talente wurden seit Beginn gefördert. In Arbeitsphasen kommen die jungen Musikerinnen und Musiker zusammen, um ihr solistisches und kammermusikalisches Spiel zu verbessern. Die Ebenen der Musikschule und der Hochschule wirken im Projekt optimal zusammen: Unterricht beim eigenen Lehrer an der Musikschule bereitet auf einen Wochenendworkshop bei Dozierenden der MHL vor. Begleitend erhalten die Teilnehmenden an der MHL Unterricht in Gehörbildung, Musiktheorie und Werkanalyse. Das Angebot gibt es bisher für die Fächer Gesang, Flöte, Violine, Klavier, Violoncello und Saxophon. Am Ende jedes Kurses stellen die jungen Künstler ihre Arbeitsergebnisse in einem Konzert vor. Das von der Possehl-Stiftung finanzierte Projekt „Mut zur Muse" soll Nachwuchstalente noch gezielter fördern und sie auf ein Musikstudium vorbereiten.

Das Konzert findet im Saal der Gemeinnützigen (Königstraße 5, 23552 Lübeck) statt, ein weiteres Konzert gibt es am Sonntag, 23. Juni um 19 Uhr im Festsaal des Schloss Bothmer in Klütz. Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei.

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Lübeck, 29.05.2019

Kammeroper „Weiße Rose" mit jungen Gesangssolisten

In der Reihe „Junges Musiktheater" bringen Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) vom 14. bis 16. Juni im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) Bad Oldesloe sowie am 23. Juni in der MHL Udo Zimmermanns Kammeroper „Weiße Rose" auf die Bühne. Unter der musikalischen Leitung von Robert Roche und der Regie von Selcuk Cara präsentieren neun Gesangsstudierende und ein Kammerorchester der MHL das verstörende Bühnenstück über die letzten Stunden im Leben von Sophie und Hans Scholl.

In der 1986 uraufgeführten Fassung seiner Kammeroper „Weiße Rose" zeichnet der zeitgenössische Komponist Udo Zimmermann die letzten Stunden im Leben von Sophie und Hans Scholl nach. Die Geschwister gehörten zur Widerstandsgruppe „Weiße Rose" und wurden vom nationalsozialistischen Terrorregime 1943 ermordet. In sechzehn Szenen erhält der Zuschauer Einblick in die letzten Stunden der Geschwister, die ihre Todesangst in Visionen, Selbstgesprächen und reflektierten Monologen verarbeiten. Den Operntext setzte Librettist Wolfgang Willaschek aus Briefen und Tagebuchaufzeichnungen der Geschwister, aus Bibelversen und eigenen Texten zusammen. Der Dresdner Komponist Udo Zimmermann, geboren im gleichen Jahr, in dem die Geschwister ermordet wurden, hat die „Weiße Rose" für eine Sängerin und einen Sänger geschrieben. Regisseur Selcuk Cara macht eine neue Dimension auf: Im Kontrast zur Originalfassung verkörpern in seiner Inszenierung neun junge MHL-Interpreten die Geschwister. „Wir sind Viele. Wir sind Sophie Scholl und wir sind Hans Scholl. Wenn Sophie Scholl fällt, dann wird eine andere Sophie Scholl ihren Platz einnehmen, wenn Hans Scholl fällt, dann wird ein anderer Hans Scholl seinen Platz einnehmen", er-läutert Cara seine Beweggründe. Ganz ohne Bühnenausstattung, nur in eindrucksvolle Lichtsäulen getaucht, agieren die jungen Sängerinnen und Sänger parallel auf der Bühne, leihen den Geschwistern abwechselnd ihre Stimme und springen teilweise improvisierend in ihre Rolle ein. Eine große Herausforderung für die Studierenden, die Cara über ein halbes Jahr mit intensiven Übungen auch zu Darstellung und Improvisation vorbereitet hat. Ein Kammerensemble mit sechs Instrumentalisten an Blas-und Streichinstrumenten, Klavier und Schlagzeug begleitet das bewegende Geschehen auf der Bühne, mal mit harten Klängen, mal mit sphärisch weicher Melodieführung. „Hier werden Schreie, Träume, Bosheit und Angst klangliche Gestalt", schreibt Zimmermann über seine Komposition. Die Geschwister wussten, dass ihr „Kampf gegen eines der unmenschlichsten Systeme mit ihrem Tod enden konnte. Aber ihr Glaube an eine bessere, gerechte Welt war so stark, dass der Gedanke an den Tod sie nicht zurückhielt."

Die eindrückliche Inszenierung sieht im KuB keinerlei Sitzplätze vor, vielmehr sind die Zuschauerinnen und Zuschauer eingeladen, sich frei um die mittige Spielfläche im abgedunkelten Saal zu bewegen und ihre Perspektive auf das Geschehen selbst zu bestimmen.

Der türkischstämmige Film-, Theater- und Opernregisseur Regisseur Selcuk Cara studierte zunächst Philosophie und Gesang und arbeitete als Opernsänger unter anderem mit Werner Schroeter, Frank Castorf, Stefan Ruzowitzky und Vincenzo Cerami zusammen. Es folgte ein Regiestudium im Masterstudiengang Szenografie mit Schwerpunkt Film. In seinen Werken setzt Cara sich immer wieder mit dem Völkermord an den Juden auseinander, so in seinem mit über 140 internationalen Preisen ausgezeichneten Film „My Last Concert" und in seinem 2016 veröffentlichten autobiografischen Roman „Türke, aber trotzdem intelligent", der innerhalb kürzester Zeit zum Bestseller wurde. Das Buch wurde in die Bibliothek des internationalen Zentrums für Dokumentation, Information und Forschung über die nationalsozialistische Verfolgung und Ermordung (ITS) aufgenommen und ist damit Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes (Opens external link in new windowwww.its-arolsen.org). Als nächstes großes Projekt plant Cara eine szenische Aufführung des Verdi-Requiems in Theresienstadt.

Die Aufführungen der Kammeroper „Weiße Rose" dauern rund 70 Minuten ohne Pause. Sie finden in der Reihe „Junges Musiktheater" am Freitag 14. Juni und Samstag 15. Juni jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 16. Juni um 19.30 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) Bad Oldesloe statt. Am Sonntag, 23. Juni um 17 Uhr ist das Stück im Großen Saal der MHL zu sehen.

Karten sind in der Stadtinfo Bad Oldesloe sowie in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 29.05.2019

„Perform es!" − Tänzerisch-szenisch-musikalische Performance

Unter dem Motto „Perform es!" präsentieren am Dienstag, 18. Juni und Mittwoch 19. Juni Studierende der Klasse ‚Elementare Musikpädagogik' der Musikhochschule Lübeck (MHL) ihre tänzerisch-szenisch-musikalische Abschlussperformance. Sie zeigen drei ganz verschiedene Stücke mit den Titeln „Eine neue Heimat", „Im Spiegel der Seele" und „Zerreiß-Probe", die im Hafenschuppen C auf der Wallhalbinsel jeweils um 19.30 Uhr zu erleben sind.

Die Stücke sind nach einem Semester intensiver konzeptioneller und praktischer Probenarbeit unter Leitung von Professor Marno Schulze entstanden. In der rund 35-minütigen Performance „Eine neue Heimat" befassen sich die beiden aus Italien und Taiwan stammenden Studierenden Sofia Galeati und Ching-Fen Chiu am Dienstag, 18. Juni um 19.30 Uhr mit Künstlern, die aus ihrem Heimatland ausgewandert sind. Gemeinsam mit den Protagonisten ihres Stückes gehen sie auf eine literarisch-musikalisch-tänzerische Reise von Serbien über Frankreich bis nach Algerien. Die Performance gibt Einblicke in das Leben des serbischen Schriftstellers Danilo Kiš, des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns, des algerischen Schriftstellers Hamid Skif und der deutschen Schauspielerin und Sängerin Marlene Dietrich. Im Anschluss zeigt Tatjana Sandhöfer ihre Performance „Im Spiegel der Seele", die sich mit Fragen der Realität und Fiktion und der Sinnsuche im Leben beschäftigt. 23 Mitwirkende erzählen in einer knappen Stunde mit Musik, Tanz und Schauspiel die Geschichte von Elisabeth, einer einsamen jungen Frau auf der Suche nach sich selbst. Das Stück spielt mit typischen Musical-Elementen, die durch unkonventionelle Choreographie und ein flexibles Bühnenkonzept mit technischen Raffinessen immer wieder durchbrochen werden. Die Musik stammt aus der Feder des Darmstädter Komponisten Luis Richter, die Hauptrollen werden von erfahrenen Darstellern gespielt. Das neunköpfige Ensemble sowie die Technik-Crew besteht aus Laien und Studierenden, die in der MusicalCompany Lübeck bereits zusammengearbeitet haben.

In der Performance „Zerreißprobe" von Rebecca Letmathe nimmt ein neunköpfiges Ensemble aus MHL-Studierenden das Publikum am Mittwoch, 19. Juni um 19.30 Uhr mit auf eine rund einstündige emotionale Reise. Im Mittelpunkt steht eine Pianistin im Spannungsfeld zwischen Zuversicht und Zweifel, Höhenflug und Einsamkeit, Verführung und Pflicht. Die Performance vereint mit Instrumentalspiel, Gesang, Percussion, Tanz, Sprache und Schauspiel verschiedenste Formate. Das Bühnenkonzept ist dabei denkbar einfach: Eine Bühne, ein Flügel, ein engagiertes Ensemble und Rebecca Letmathe, die als Pianistin und Tänzerin agiert.

Die drei Performances finden im Hafenschuppen C auf der Wallhalbinsel (Willy-Brandt-Allee 31c, 23554 Lübeck) statt. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 29.05.2019

Moderiertes Konzert zu „Vingt regards sur l'enfant-Jésus"

Zu einem moderierten Konzert „Vingt regards sur l'enfant-Jésus" lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Mittwoch, 19. Juni ein. Ab 19 Uhr steht in der Villa Brahms Olivier Messiaens selten zu hörender Klavierzyklus im Mittelpunkt.

Timothée Urbain, Master-Absolvent aus der Klasse von Professorin Konstanze Eickhorst, stellt den monumentalen Klavierzyklus vor, in dem zwanzig musikalische Meditationen über die Geburt Christi zusammengefasst sind. Der junge Pianist hat das Werk mit der Messiaen-Spezialistin Louise Bessette am Konservatorium Montréal (Kanada) erarbeitet. Fabian Bergener, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Brahms-Institut, gibt eine Einführung in das Werk. Der 1944 von Olivier Messiaen in Paris komponierte Werkzyklus „Vingt regards sur l'enfant-Jésus" wird als eine der wichtigsten Kompositionen des 20. Jahrhunderts für Klavier und als Höhepunkt der Kompositionen Messiaens, einer der originellsten französischen Komponisten seit Claude Debussy. Für ihn waren Klänge untrennbar mit Farben verbunden. Seine synästhetische Begabung führte ihn sogar zur Entwicklung eines eigenen Tonsystems. Auch seinen monumentalen Klavierzyklus gestaltete er mit den ihm eigenen farbenreichen Klängen. Mit einer rund zweistündigen Dauer zählt das Werk auch heute noch zu den „Achttausendern" der Klavierliteratur und wird nur sehr selten aufgeführt.

Das Konzert findet in der Villa Brahms (Jerusalemsberg 4) statt. Karten sind für 5 und 8 Euro (keine Ermäßigung) bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel (Telefon 0451/702320) erhältlich. Restkarten gibt es ab 18 Uhr an der Abendkasse.

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Lübeck, 29.05.2019

Instrument des Jahres: Saxophon im Portrait

Mit mehreren Veranstaltungen rückt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zusammen mit anderen Kulturpartnern das Saxophon als „Instrument des Jahres" im Juni in den Fokus. Unter Leitung von Professor Rico Gubler, Präsident der MHL und Schirmherr des Jahres finden vom 21. bis zum 23. Juni Konzerte in verschiedenen schleswig-holsteinischen Städten statt.

Junge Interpreten aus den Saxophonklassen der MHL, der Lübecker Musikschule der Gemeinnützigen sowie die MHL-Bigband unter Leitung von Professor Bernd Ruf werden das Instrument mit seinen zahlreichen Klangfacetten bei Konzerten in Kiel, Pinneberg und Rendsburg präsentieren. Die Konzerte am Freitag, 21. Juni um 19 Uhr im Musiculum Kiel, am Samstag, 22. Juni um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Pinneberg und am Sonntag, 23. Juni um 16 Uhr in der Volkhochschule Rendsburg zeigen Aspekte des Saxophonspiels vom klassischen Repertoire über Adaptionen bis hin zu Jazz und Elektro. Unter anderem kommt das virtuose Werk „Klezmer Salsa" des französischen Saxophonisten und Komponisten Philippe Geiss zur Aufführung, in dem zwölf Saxophone unter Leitung von Maxi Busch mit Instrument und Stimme einen schwungvollen Dialog zwischen beiden Musiktraditionen entfalten. Schirmherr Rico Gubler resummiert: „Das Projekt hat mit seiner landesweiten Ausstrahlung viel Interesse am Saxophon sowohl als Solo- und Kammermusikinstrument auf der Konzertbühne als auch als Unterrichtsinstrument geweckt und könnte Vorbildcharakter für zukünftige Veranstaltungen zum jeweiligen Instrument des Jahres haben."

In Kiel gibt es weiterhin einen Workshop mit Schulklassen, bei dem Musikstudierende das Saxophon vorstellen und Grundkenntnisse zu verschiedenen Stilen und Musizierformen vermitteln. Ziel ist es dabei, junge Menschen für das Saxophonspiel zu begeistern. Veranstaltungspartner sind das Musiculum in Kiel sowie die Musikschulen in Pinneberg und Rendsburg. Der Landesmusikrat Schleswig-Holstein unterstützt das Projekt.

Der Eintritt zu den Konzerten im Musiculum Kiel und im Rathaus Pinneberg ist frei, der Eintritt zum Konzert in der Volkshochschule Rendsburg kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich.

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Lübeck, 29.05.2019

„Over and above" portraitiert Komponisten Chris Cree Brown

Zu einem Komponistenportrait lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Donnerstag, 27. Juni in der Reihe „Over and above" ein. Ab 19.30 Uhr präsentieren Studierende in der Overbeck-Gesellschaft Werke des neuseeländischen Komponisten Chris Cree Brown.

Chris Cree Brown ist in diesem Semester als „Composer in Residence" zu Gast in der MHL. Im Anschluss an einen Meisterkurs Komposition und Seminare zur Musik Neuseelands, stellen acht junge Interpreten zusammen mit Donny Karsadi (Live Elektronik) Browns Werke in einem Portraitkonzert vor. 1953 geboren, ist Brown einer der führenden neuseeländischen Komponisten seiner Generation. Vielseitig interessiert, hat er sich neben instrumentaler Kammermusik auch hörspielartigen Formen zugewandt. Schwerpunkt im Konzert wird die Aufführung seiner elektroakustischen Werke sein, die er in den letzten Jahren zahlreich vorgelegt hat. Extra für das Konzert entstand „Aural Paredolia" für Altsaxophon und zwei Perkussionisten. Brown bezieht den Titel auf das Phänomen der Wahrnehmung, Vertrautes im Vagen zu entdecken wie das Sehen von Formen in Wolken, das Erkennen von Gesichtern in abstrakten Mustern oder das Hören versteckter Botschaften in Musik. Außerdem stehen Werke für Soloinstrumente und Elektronik auf dem Programm, die mehrere Jahrzehnte Schaffensprozess widerspiegeln, darunter frühe Kompositionen wie das 1996 entstandene „Sound Cylinders" für Flöte und Tonband und spätere Werke wie „Sound Barrel" für Euphonium und Elektronik. Eine originelle Besetzung präsentieren die jungen Interpreten in „The litte Red Toy Piano", bei dem sie mit Kinderklavier und Elektronik einen kontrastreichen Klangdialog initiieren. „Inner Bellow" für Klarinette und Elektronik beschließt das Portraitkonzert, das 2010 den „Sound Contemporary Award" gewann, den ersten Wettbewerb für zeitgenössische Musik in Neuseeland. Der Interpret nimmt die Klarinette dabei auf verschiedene Weise auseinander und nutzt ihre Einzelteile zur Erzeugung neuer Klangfarben.

Karten für das Konzert sind für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse in der Overbeck-Gesellschaft (Königstr. 111, 23552 Lübeck) erhältlich.

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Lübeck, 29.05.2019

Sinfoniekonzert präsentiert junge Solisten

In einem Sinfoniekonzert präsentieren am Samstag, 29. Juni drei junge Solisten der Musikhochschule Lübeck (MHL) und das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck Werke von Schumann, Elgar und Veress. Unter Leitung von GMD Andreas Wolf spielen die Cellistinnen Anastasia Feruleva und Yukyung Ma sowie der Klarinettist Wooyun Kim.

Der 26-jährige Südkoreaner Wooyun Kim aus der Klasse von Professorin Sabine Meyer stellt sich mit dem Klarinettenkonzert von Sándor Veress vor, ein Schüler von Béla Bartók und Zoltán Kodály. Es gehört zum Spätwerk des Komponisten und ist nur selten auf der Konzertbühne zu hören. Einerseits den Volksliedern seiner transsylvanischen Heimat verpflichtet, war Veress andererseits offen für die Moderne und ließ sich von der Zwölftonmusik Schönbergs und Weberns inspirieren. Mit aufglühenden Farben und ungarischen Klängen wird der junge Klarinettist hier die gesanglichen Fähigkeiten seines Instruments ausloten.

Robert Schumann schrieb sein Cellokonzert a-Moll op. 129 in nur zwei Wochen. Es sei „so recht im Cellocharakter geschrieben", befand seine Ehefrau Clara. Doch der Solist Bockemühl, dem Schumann sein Werk zugeeignet hatte, verweigerte die Aufführung, weil er die Musik nicht „klingend und melodiös" fand. So fand die erste Aufführung erst 1860 statt, vier Jahre nach Schumanns Tod. Heute gehört das Werk zum cellistischen Standardrepertoire. Den weniger auf Bravour, denn auf Klang und Kantabilität angelegten Solopart wird die 25-jährige Russin Anastasia Feruleva aus der Klasse von Professor Troels Svane präsentieren. Die junge Cellistin Yukyung Ma, ebenfalls aus der Klasse von Troels Svane, interpretiert Edward Elgars melancholisches Cellokonzert in e-Moll op. 86. Er schrieb es 1919, ein Jahr nach dem Ersten Weltkrieg, den er als schweres Trauma und als Abschied von den kulturellen und humanen Idealvorstellungen des bürgerlichen Europas erlebte. Die Komposition beginnt mit einer Klage, vorgetragen vom Cello allein, in die der Komponist seinen ganzen Schmerz legt. Elgars Werk wird von einer einfachen musikalischen Sprache getragen, aus der sein Zeitgenosse Ernest Newman „tiefe Weisheit und Schönheit" hörte.

Karten für das Sinfoniekonzert sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 und 12 Euro) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter Opens external link in new windowwww.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 29.05.2019

Musikgenuss mit Meerblick

Zum ersten Atlantic-Kammermusik-Festival lädt das Atlantic Grand Hotel Travemünde in Kooperation mit der Musikhochschule Lübeck (MHL) erstmals am Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juni ein. 17 junge Musikerinnen und Musiker der MHL aus sechs Nationen stellen in verschiedenen Veranstaltungen musikalische Überraschungen mit Werken aus Klassik und Moderne vor.

Im historischen Ambiente des Ballsaals, des Hotelgartens und der renovierten Musikmuschel bietet das Festival ein abwechslungsreiches Kammermusikprogramm von moderner Saxophonmusik bis hin zu Sergej Prokofjews „Peter und der Wolf", das im Kinderkonzert am Sonntag, 30. Juni um 11 Uhr zu hören ist. Die Eröffnung findet mit einem Grußwort der Lübecker Kultursenatorin Kathrin Weiher am Samstag, 29. Juni um 11 Uhr statt. Unter dem Motto „Begegnungen" erklingen dann Werke von Mozart, Carter, Gershwin und den Beatles. Eine Matinée unter dem Motto „Wiener Begegnungen" um 12 Uhr und ein Kammerkonzert unter dem Motto „Kontraste" um 17 Uhr präsentieren im Verlaufe des ersten Tages im Ball-saal Werke von Schubert, Korngold, Poulenc und Wolf. Interpreten sind unter anderen das MHL-Sax Quartett, das Quartett Levár und das Karma Quartett. Auch MHL-Präsident Rico Gubler ist als besonderer musikalischer Gast am Saxophon zu hören. Beim großen Finale beschließt am Sonntag, 30. Juni um 17 Uhr ein moderiertes zweistündiges Galakonzert unter dem Motto „Inspiration Begegnung" im historischen Ballsaal das erste Atlantic-Kammermusik-Festival. Dort ist neben Glazunovs eindrucksvollem Saxophonquartett auch Mendelssohns zauberhaft flirrendes Streichoktett Es-Dur op. 20 zu hören, ein Geniestreich des jugendlichen Komponisten.

Das Atlantic Grand Hotel Travemünde und die Travemünder Kammermusikfreunde e.V. haben das Festival in Kooperation mit der MHL initiiert, unterstützt wird das Festival von der Possehl-Stiftung Lübeck.
Karten sind für 10 Euro je Konzert (ermäßigt 5 Euro) an der Tages-kasse erhältlich, weitere Infos unter 04502/3080.

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Lübeck, 16.05.2019

„Neue Bahnen“ – Publikation des Lübecker Brahms-Instituts zu Brahms und Schumann

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck hat eine neue Publikation unter dem Titel „Neue Bahnen“ vorgelegt, die das Symposium und die Ausstellung zum Schwerpunkt „Schumann“ des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2018 dokumentiert. Sie beleuchtet Aspekte aus dem Leben und Schaffen des deutschen Romantikers und seiner Beziehung zu Johannes Brahms.

Der erste Teil des Bandes spiegelt das im Lübecker Behnhaus Drägerhaus ausgerichtete Symposium „Schumann-Aspekte“ vom Juni 2018. Er enthält Beiträge von Eleonore Büning, Wolfgang Sandberger, Reinhard Steinberg, Christiane Tewinkel und Friederike Wißmann. Die Autoren widmen sich der Idee des „Poetischen“ in Schumanns Werk, seinem Verhältnis zum jungen Brahms, seiner psychischen Erkrankung mit dem Aufenthalt in der Endenicher Heilanstalt sowie seinem Schaffen als ambitionierter Musikschriftsteller.
Ein Tagebucheintrag des Schriftstellers Hanns-Josef Ortheil über den goldenen Federhalter von Robert Schumann ergänzt die wissenschaftlichen Aufsätze.

Der zweite Teil der Publikation ist der Ausstellung „Neue Bahnen – Robert Schumann und Johannes Brahms“ gewidmet, die das Brahms-Institut noch bis zum 31. Mai 2019 zeigt. In über 50 hochwertigen und teilweise bisher unveröffentlichten Farbabbildungen entfaltet der Katalogteil ein breites Panorama. Im Fokus stehen Robert Schumanns 1853 erschienener enthusiastischer Artikel „Neue Bahnen“, mit dem er den erst 20-jährigen Johannes Brahms in die Musikwelt einführte, Brahms’ Freundschaft zum Ehepaar Schumann und seine musikalischen Schumann-Erfahrungen. Fotografien und Notendrucke belegen die enge Verbindung des jungen Brahms zu seinem Mentor Robert Schumann. Zahlreiche Programmzettel zeigen, wie Brahms sich auch als Interpret für Schumanns Klavierwerk engagiert hat.

Ein weiterer Schwerpunkt ist Clara Schumann gewidmet, deren Geburtstag sich am 13. September 2019 zum 200. Mal jährt. Eine Abbildung von Robert Schumanns goldenem Federhalter, der Ortheil zu seinem Tagebucheintrag inspiriert hat, gehört zu den Preziosen des Bandes.

Die aufwändig gestaltete Publikation (130 Seiten) ist im et+k Verlag in München erschienen. Sie ist für 19,90 Euro im Buchhandel unter der ISBN 978-3-86916-828-9 und bei Veranstaltungen im Lübecker Brahms-Institut (Opens external link in new windowwww.brahms-institut.de) erhältlich.

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Lübeck, 26.03.2019

Pauline Sachse wird Professorin für Bratsche in Lübeck

Die renommierte Bratschistin Pauline Sachse wird ab Wintersemester die Nachfolgeprofessur von Barbara Westphal an der Musikhochschule Lübeck (MHL) antreten. Bereits ab Sommersemester unterrichtet sie in Lübeck im Lehrauftrag.

Die gebürtige Hamburgerin Pauline Sachse erhielt ihre Ausbildung an der Musikhochschule Hanns Eisler und an der UDK in Berlin sowie an der Yale University (USA) bei Jesse Levine, Wilfried Strehle und über viele Jahre bei Tabea Zimmermann, deren Assistenz an der Musikhochschule Hanns Eisler sie 2007 übernahm.
Bis 2014 war sie Solobratschistin beim Rundfunk Sinfonieorchester Berlin und als Gastprofessorin an der Musikhochschule Hanns Eisler tätig.

Als gefragte Kammermusikerin konzertiert sie mit international bekannten Künstlern wie unter anderem Isabelle Faust, Martin Helmchen und Janine Jansen und ist regelmäßiger Gast bei renommierten Festivals.

Pauline Sachses breit gefächertes Repertoire spiegelt sich auch in ihrer Diskographie wider: Neben Werken von Schumann, Brahms, Schostakowitsch und Hindemith hat sie auch diverse Ersteinspielungen und Uraufführungen realisiert, wie die „Hamlet Echoes“ von Christian Jost oder die Ersteinspielung verschiedener Frühklassischer Sonaten von Franz Benda und Giorgio Antoniotto.

2014 folgte sie dem Ruf an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden, wo sie als Professorin eine internationale Klasse leitet.
Im Wintersemester 2019 wird sie die Nachfolge von Barbara Westphal an der MHL antreten. Sie freut sich auf ihre Rückkehr in den Norden: „Der Norden ist meine Heimat, hier bin ich aufgewachsen und so freue ich mich auf die frische Brise, den Menschenschlag und das rege Konzertleben an der MHL.“
In ihrem Unterricht vertritt sie einen integralen Ansatz für authentische Musikerpersönlichkeiten, die ihre eigenen Ideen und Interpretationen entwickeln und stilsicher und facettenreich umsetzen können.

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Lübeck, 26.03.2019

Florian Uhlig wird Professor für Klavier an der MHL

Der renommierte Pianist Florian Uhlig wird neuer Professor für Klavier an der Musikhochschule Lübeck (MHL).

Der gebürtige Düsseldorfer gab bereits mit zwölf Jahren seinen ersten Klavierabend. Er studierte am Royal College of Music und an der Royal Academy of Music in London, wo er seine Ausbildung mit dem Konzertexamen abschloss.
An der University of London promovierte er über die Rolle des Interpreten im Kontext des musikalischen Gattungsbegriffs. Weitere wichtige Impulse erhielt er durch die Arbeit mit Peter Feuchtwanger.

Sein Orchesterdebüt gab Florian Uhlig 1997 im Londoner Barbican. Seitdem führt ihn eine rege Konzerttätigkeit an die bedeutenden Konzertstätten und Festivals und zur Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern und Dirigenten wie unter anderem Krzysztof Penderecki, Michail Jurowski, Michael Sanderling und Gerard Schwarz. Er gibt internationale Meisterkurse und ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music.
2009 rief Florian Uhlig in Südafrika das Johannesburg International Mozart Festival ins Leben.

Seine CD-Einspielungen, zu denen unter anderem die Gesamtwerke für Klavier solo von Ravel und Schumann und für Klavier und Orchester von Schumann und Schostakowitsch gehören, wurden mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, unter anderem dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Obwohl in der deutschen Musiktradition verwurzelt, reizt Uhlig, angeregt durch seinen jahrelangen Aufenthalt in London, ein individuellerer Umgang mit dem musikalischen Werk als in Europa üblich: mit pointierten Freiheiten, exzentrischen Repertoire-Kombinationen und viel Neugier auf musikalische Raritäten.

2014 zum Professor für Klavier an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden ernannt, folgt er ab Oktober 2019 einem Ruf an die Musikhochschule Lübeck. Auf sein Engagement freut sich der 44-Jährige: „Ich kenne die Hansestadt durch diverse Konzertprojekte in den letzten Jahren und mag das Leben am Wasser sehr gern.“ In der Arbeit mit seinen Studierenden ist ihm wichtig, technisch-klangliche, gestalterische und stilistische Perspektiven zu vermitteln und die individuelle Persönlichkeit eines jeden jungen Pianisten zu fördern.

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Lübeck, 25.02.2019

„Abgründe und Lichtblicke“ beim 28. Brahms Festival

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt vom 4. bis zum 12. Mai zum 28. Brahms-Festival unter dem Motto „Abgründe – Lichtblicke“ ein. In 29 Konzerten entführen über 275 MHL-Interpreten das Publikum auf eine fantastische Reise durch die Abgründe und Lichtblicke in der Musik.

Das traditionelle Sinfoniekonzert findet am Sonntag, 5. Mai um 19 Uhr zum ersten Mal in der Musik- und Kongresshalle Lübeck (MUK) in der neuen Reihe „MUK Neue Horizonte“ statt. In großer Besetzung mit Chor und Orchester präsentieren hundert junge Musikerinnen und Musiker unter Leitung von MHL-Professor Johannes Knecht lichte Klänge von Ravel und Debussy und mit dem abgründigen „Ical“ eine Uraufführung des Lübecker Komponisten Dieter Mack. Mit einem „Präludium“ und anschließendem Kammerkonzert unter dem Motto „Ein Abgrund ruft den anderen“ eröffnet die MHL das Brahms-Festival am Samstag, 4. Mai um 18 Uhr im Großen Saal. Sieben weitere Themenabende wie unter anderem „Komponieren am Abgrund“ (7. Mai), „Phantasmen“ (9. Mai) und „Tiefenrausch“ (10. Mai) beleuchten das Festivalmotto mit Kammermusikkonzerten, in denen Dozierende und Studierende stets gemeinsam auf der Bühne stehen.

Ein Portraitkonzert würdigt den im September 2018 verstorbenen Lübecker Komponisten und ehemaligen MHL-Professor und Rektor Friedhelm Döhl (12. Mai). Zu den erfolgreichen Konzertreihen mit Studierenden lädt das Festival zur Lunchtime wieder ins Museum Behnhaus Drägerhaus und am Nachmittag in die Villa Brahms ein, diesmal mit Streichquartetten von Franz Schubert und sämtlichen Duo-Sonaten von Johannes Brahms.

Ein neues Format bietet die Reihe „Brahms am Morgen“, in der Studierende an jedem Wochentag der Festivalwoche jeweils um 8.30 Uhr in St. Jakobi Orgelwerke von Brahms, Improvisationen und Lesungen aus Brahms-Briefen zu Gehör bringen. Eine Matinée zum 200. Geburtstag von Clara Schumann und das Nachtkonzert „Durch die Dunkelheit zum Licht“, das exakt zum Sonnenaufgang endet, bereichern das Festival, das neben anderen großen Klassikern, Zeitgenossen und selten zu hörenden Komponisten auch immer wieder Musik des Festival-Namensgebers Johannes Brahms im Programm hat.

Das Programm des 28. Brahms-Festivals „Abgründe und Lichtblicke“ ist abrufbar unter www.brahms-festival.de. Karten sind bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter www.luebeck-ticket.de erhältlich.

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Lübeck, 12.02.2019

„Oboengeschichten“ CD der internationalen Klasse Diethelm Jonas

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) hat eine neue CD mit der internationalen Oboen-klasse von Professor Diethelm Jonas eingespielt. Der renommierte Oboist und seine Studierenden präsentieren darauf einen repräsentativen Querschnitt durch das Oboenrepertoire.

Vom Duo bis zum Oktett spiegelt die mit Werken von Telemann, Couperin, Schumann, Pas-culli und Mack im Kammermusiksaal der MHL aufgenommene CD die Vielfalt der Literatur für das Holzblasinstrument, dessen Namen aus dem Französischen stammt und „lautes Holz“ bedeutet. Zwei dünne Rohrblätter werden im Mundstück zum Klingen gebracht und er-zeugen jenen intensiven, durchdringenden Klang des Blasinstruments, das 2017 zum „In-strument des Jahres“ gekürt wurde. Beginnend mit einem doppelchörigen Konzert von Tele-mann, im Original für drei Violinen und drei Oboen, hier in einer Fassung für sechs Oboen, führt die CD vom Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik. Ein tiefes Verständnis für die Musik des französischen Barock verlangen die Konzerte von Couperin von den jungen Inter-preten. Die prachtvollen Klänge gehören heute zum Standardrepertoire jedes Oboisten. Die im Original für Oboe komponierten Werke des Sizilianers Pasculli, der als Paganini der Oboe galt, führen die Interpreten bis an die Grenzen der Spielbarkeit. Mit den drei Romanzen von Schumann begeben sich die jungen Oboistinnen und Oboisten auf eine klanghistorische Reise: Im Duett erklingt ein originaler Blüthner-Flügel aus dem Jahr 1856, dem Todesjahr Schumanns. Das wertvolle Instrument gehört zur Sammlung des Brahms-Instituts an der MHL. Die Brücke zur zeitgenössischen Musik schließlich schlägt Dieter Mack, Kompositi-onsprofessor an der MHL. Mit „Double Reed Music“ für drei Oboen, Oboe d´Amore, Eng-lischhorn und Baritonoboe, gespielt von Diethelm Jonas, setzt er die gesamte Oboenfamilie in Szene und bringt vom Unisono über diverse Mixturformen quasi eine „Super-Oboe“ zum Klingen.

Interpreten sind neben Diethelm Jonas die Oboenstudierenden Marco Cegarra, Ivan Denisenko, Francisco Monteagudo Gade, Saki Goto, Britta Just, Alexander Krimer, Shuhei Nakamura, Rafael Sousa sowie Fagottist Alexander Rauch. Es begleiten an Harfe, Klavier und Cembalo Nora-Elisa Kahl, Yoko Yamada, Yoko Kuwahara und Sergej Tcherepanov.

Die CD mit einer Spielzeit von rund 60 Minuten ist bei Hochschulkonzerten im MHL-Shop sowie im Klassik-Kontor Lübeck (Telefon 0451/705976) für dreizehn Euro erhältlich.

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