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PRESSE ARCHIV

Lübeck, 15.01.2015

Neue Musiktheaterszenen mit Studierenden der MHL

Am Samstag, 24. Januar und am Sonntag, 25. Januar präsentieren rund 30 junge Sängerinnen und Sänger der Musikhochschule Lübeck (MHL) sowie der Lübecker Mädchenchor unter Leitung von Romely Pfund und Frank Maximilian Hube neue Musiktheaterszenen. Auf dem Programm stehen unter Regie der Professoren Stephanie Koch und Gregor Horres die „Insel Tulipatan“ von Offenbach und „Der Wildschütz“ von Lortzing.

Motive beider Verwechslungskomödien sind das Streben nach Freiheit und Selbstverwirklichung. In Offenbachs rund 50-minütigem Einakter „Insel Tulipatan“, den die MHL komplett auf die Bühne bringt, ist der Geschlechtertausch das tragende Element: Das Mädchen Alexis wird, um den Thron zu erben, als Junge erzogen. Hermosa dagegen, als Junge geboren, wird als Mädchen groß, um dem Soldatenschicksal zu entgehen. Als beide sich ineinander verlieben, nimmt das Chaos seinen Lauf. Auch Lortzings „Wildschütz“ beruht auf Tausch der Geschlechterrollen, Verwechslung und Verkleidung. Sein im adeligen Milieu angesiedeltes komödiantisches Meisterwerk hat der Komponist, der seine Texte stets selber schrieb, mit Seitenhieben auf die gesellschaftlichen Verhältnisse zur Biedermeierzeit gespickt. Trotzdem bleibt seine Musik immer heiter und kurzweilig. Die Oper wird in Auszügen gezeigt, aber dem Publikum werden alle wichtigen Arien und Ensembles begegnen. Als Gäste wirken die jungen Sängerinnen des Mädchenchors Lübeck mit. Die Ausstattung stammt von der Bremer Kostümbildnerin Heike Neugebauer. Es singen Studierende aller MHL-Gesangsklassen. Regisseurin Stephanie Koch: „Deutsche Spieloper und Operette sind für Gesangsstudierende wichtige Erfahrungsfelder: Sie verbinden mit Singen, Sprechen, und Schauspielern alles, was wir unsere Sänger im Studium lehren müssen.“ Im Rahmen der Aufführung legen die jungen Sänger zwei Masterabschlüsse und sechs Bachelorabschlüsse ab.
Die Aufführung am Samstag, 24. Januar beginnt um 19 Uhr, am Sonntag, 25. Januar werden die Musiktheaterszenen um 15 Uhr und 19.30 Uhr wiederholt. Karten sind im Vorverkauf für 10 und 15 Euro, ermäßigt 5 und 8 Euro bei der Konzertkasse, im Klassik-Kontor und im LN-Pressehaus erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tages- bzw. Abendkasse.

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Lübeck, 15.01.2015

Ringvorlesung „Werte“: Bernd Ruf über „Heimat“

Zu einem weiteren Vortrag der öffentlichen Ringvorlesung zum Thema „Werte“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Mittwoch, 21. Januar um 18 Uhr in den Hörsaal der Holstentorhalle ein. Es referiert diesmal Prof. Bernd Ruf über das Thema „Heimat“.

In seinem Vortrag widmet sich Bernd Ruf, MHL-Professor für Popularmusik, Jazz und Weltmusik, der Rolle der Musik in einer zunehmend globalisierten Welt. Bernd Ruf: „Volksmusik“, „VolXmusik“, „Folkmusic“, „Weltmusik“, „Global Music“ – es gibt viele Bezeichnungen für eine Musik, die Ausdruck einer kulturellen Identität sein will.“ Bernd Ruf versucht in seinem Vortrag mit Hörbeispielen eine Annäherung an den Heimatbegriff und zeigt auf, wo er sich in der Musik widerspiegelt. Es besteht im Anschluss die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Referenten.
Die nächste Werte-Vorlesung gibt es am Mittwoch 4. Februar um 18 Uhr. Dann widmet sich Prof. Dr. Volker Scherliess der „Größe in der Musik“. Der Eintritt zu allen Vorträgen der Ringvorlesung ist frei.

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Lübeck, 15.01.2015

Der Reiz der Vollständigkeit: Studierende führen Bachs komplettes „Wohltemperiertes Klavier“ auf

Dem Reiz der Vollständigkeit könnten Bach-Fans am Samstag, 17. und Sonntag, 18. Januar in der Musikhochschule Lübeck (MHL) erliegen: Studierende aller MHL-Klavierklassen präsentieren in zwei Konzerten jeweils ab 18 Uhr das gesamte „Wohltemperierte Klavier“.

Insgesamt rund 60 Studierende wirken bei der Gesamtaufführung mit. Für die Realisierung kooperieren alle MHL-Klavierklassen und die Studierenden der Musiktheorieklasse von Prof. Oliver Korte. Sie geben mit Einführungen Einblick in Bachs Wunderwerk aus 48 Präludien und Fugen durch alle Tonarten. Oliver Korte: „Das Wohltemperierte Klavier“ ist ein Schlüsselwerk für jeden Pianisten, Komponisten und Musikforscher. In ihm verbinden sich intellektueller Anspruch, emotionale Tiefe und pianistisch-technische Herausforderung.“ Der Pianist und Dirigent Hans von Bülow bezeichnete es als das „Alte Testament der Klaviermusik“. Der erste Teil wird am Samstag, 17. Januar ab 18 Uhr zu Gehör gebracht, Bach stellte ihn 1722 in Köthen fertig, wo er als Hofkapellmeister diente. Am Sonntag, 18. Januar ab 18 Uhr erklingt der zweite Teil, den Bach Anfang der 1740er Jahre vollendete. 
Karten gibt es für 15 und 10 Euro, ermäßigt für 8 und 5 Euro bei der Konzertkasse, im Klassik-Kontor und im LN-Pressehaus, Restkarten sind eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

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Lübeck, 15.01.2015

Preisträger des Possehl-Wettbewerbs 2014 stellen sich vor

Am Donnerstag, 15. Januar laden die Musikhochschule Lübeck (MHL) und die Possehl-Stiftung um 19.30 Uhr zum Preisträgerkonzert in den Großen Saal ein. Die Gewinner des 51. Possehl-Musikpreises präsentieren sich mit Werken von Bach, Schumann, Xenakis, Holliger und Manoury.

Schlagzeugerin Terumi Oishibashi, erste Preisträgerin, stellt sich mit einem Solo für Vibraphone aus „Le livre des Clavier“ des Zeitgenossen Philippe Manoury und mit dem eindrucksvollen „Psappha“ des Griechen Iannis Xenakis vor, eine Hommage an die antike Dichterin Sappho. Die 24-jährige Japanerin aus der Klasse von Prof. Johannes Fischer setzte sich im November in zwei Wettbewerbsrunden gegen siebzehn Bewerber und sieben Finalisten durch und erspielte sich den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis. Die Pianistin Linda Leine (Klasse Prof. Konrad Elser) und der Oboist Guilherme Filipe Costa e Sousa (Klasse Prof. Diethelm Jonas), die den geteilten zweiten Preis erhielten, präsentieren Werke von Bach, Schumann und Holliger. Die Preise überreicht Dr. Ole Krönert, Vorsitzender der Jury und Vorstandsmitglied der Possehl-Stiftung. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an besonders begabte Studierende, die mindestens zwei Jahre an der MHL studiert haben. Unter anderem Hans-Jürgen Schnoor (Orgel), Jörg Linowitzki (Kontrabass), Thomas Grossenbacher (Violoncello) und das Artemis Quartett gehörten seitdem zu den Gewinnern.  
Karten für das Preisträgerkonzert gibt es für 5 Euro bei der Konzertkasse, im Klassik-Kontor und im LN-Pressehaus, Restkarten sind eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

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Lübeck, 15.01.2015

Brasspromenade „A little journey across America“ eröffnet erste Lübecker Young Brass Academy

Zu einer neuen Brasspromenade unter dem Motto „A little journey across America“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Sonntag, 11. Januar um 17 Uhr in den Großen Saal ein. Das Große Blechbläserensemble der MHL, Michael Ranzenberger (Posaune) und Thomas Preuß (Klavier) präsentieren Werke amerikanischer Komponisten.

Auf dem Programm stehen unter Leitung von Tobias Füller Werke von Copland, Gershwin, Ewazens und Dewhurst. Unter anderem sind Coplands „Fanfare for the common man“,  Ewazens „Symphony in Brass“ und Gershwins „Rhapsodie in blue“ zu hören. Das Konzert ist Auftakt der dreiteiligen „Young Brass Academy“, mit der die MHL ihre Bläserklassen in den Blickpunkt rückt. Konzerte und Workshops mit renommierten Dozenten erweitern das Angebot für MHL-Studierende und sollen auch Studieninteressierten Einblicke in die Lübecker Blechbläserausbildung geben. Das Angebot richtet sich sowohl an Studierende als auch an fortgeschrittene jugendliche Blechbläser. Die „Young Brass Academy“ wird am 7. und 8. Februar mit öffentlichem Unterricht, einer Instrumentenausstellung und einem Konzert des Hornensembles der Lübecker Philharmoniker fortgesetzt. Gastdozent ist dann der Solotrompeter der Berliner Philharmoniker Gábor Tarkövi.
Der Eintritt zur Brasspromenade kostet 10 und 15 Euro, ermäßigt 5 und 8 Euro. Karten sind im Vorverkauf bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel, beim Klassikkontor und im LN-Pressehaus erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Tageskasse. Weitere Informationen und Anmeldung zu Young Brass Academy über tobias.fueller@mh-luebeck.de.

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Lübeck, 15.01.2015

„Kammermusik con variazioni“ – neue Konzerte der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ in Itzehoe und Kiel

Mit „Kammermusik con variazioni“ stellen sich Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) im Januar in zwei Konzerten wieder auf schleswig-holsteinischen Bühnen vor. Das „Trio de Leo“ präsentiert herausragende Werke der Kammermusikliteratur am Sonntag, 11. Januar um 17 im Kulturhof Itzehoe und am Montag, 19. Januar um 20 im Opernhausfoyer des Theater Kiel.

Das „Trio de Leo“ mit Angelo de Leo (Violine), Daniel Wachsmuth (Violoncello) und Jonas Haffner (Klavier) präsentiert virtuose Kammermusik von Schubert und Schumann. Auf dem Programm stehen das Trio B-Dur op. 99 von Franz Schubert mit höchsten technischen Herausforderungen an die jungen Musiker und das Trio g-moll op. 110 von Robert Schumann, das mit seinen vielfältigen Stimmungen ein Bogen von düsterer Leidenschaft bis zu ausgelassener Heiterkeit spannt. Die drei zwischen 21 und 24 Jahre alten Interpreten arbeiten seit 2014 zusammen und haben sich beim Studium in der MHL kennengelernt. Sie studieren in den Klassen der Professoren Thomas Brandis (Violine), Troels Svane (Violoncello) und Konrad Elser (Klavier), Kammermusikunterricht erhalten sie bei Prof. Heime Müller.
Karten für „Wir in Itzehoe“ gibt es für 10 Euro, ermäßigt 5 Euro im Vorverkauf bei der Musikalienhandlung „Dur und Moll“ in Itzehoe (Telefon 04821/799937). Karten für „Wir in Kiel“ sind für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro bei den Theaterkassen im Opern- und im Schauspielhaus erhältlich (Telefon 0431/901901).

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Lübeck, 01.01.2015

„Musik im Museum“ mit Klaviernachmittag in Villa Eschenburg

Zur ersten „Musik im Museum“ im neuen Jahr lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 10. Januar ein. Ab 15 Uhr Werke stehen Klavierwerke auf dem Programm, die durch Volkslieder und Tänze inspiriert wurden.

Der junge Pianist Pietro Ceresini aus der Klasse von Prof. Konstanze Eickhorst wird das Konzert mit Beethovens Eroica-Variationen op. 35 repräsentativ eröffnen. Den Namen erhielten die fünfzehn Variationen, weil der Komponist das Thema bereits in seiner dritten Sinfonie „Eroica“ verwendete. Es wird auch als Prometheus-Thema bezeichnet, liegt es doch auch seiner Ballettmusik über „Die Geschöpfe des Prometheus“ zugrunde. Weiterhin stehen Stücke aus Granados virtuosem Klavierzyklus „Goyescas“ auf dem Programm, zu dem der Komponist sich durch Bilder des Malers Francisco de Goya inspirieren ließ. Sie schildern das Volksleben der Goya-Zeit. Weiterhin ist Henselts Fantasie über eine böhmisch-russische Arie zu hören sowie die „Große Konzertfantasie über spanische Weisen“ von Liszt.
Karten für 5 und 8 Euro sind im Vorverkauf ausschließlich bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel erhältlich. Restkarten gibt es ab 14 Uhr an der Tageskasse. Ab 14 Uhr werden im Wintergarten Kaffee und Kuchen serviert (nicht im Eintrittspreis enthalten).

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