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PRESSE ARCHIV

Lübeck, 28.06.2017

Symposium zum Ravel-Schwerpunkt des SHMF

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt in Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) am Samstag, 1. Juli zu einem wissenschaftlichen Symposium mit dem Titel „Konfrontationen – Musik im Span-nungsfeld des deutsch-französischen Verhältnisses 1871 bis 1918“ ein.

Unter wissenschaftlicher Leitung von Professor Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der MHL, nimmt die Veranstaltung zum Ravel-Schwerpunkt des SHMF das deutsch-französische Verhältnis aus musikalischer Sicht unter die Lupe. Sieben internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen ab 10 Uhr im Behnhaus Drägerhaus auf, inwiefern auch in Zeiten fundamentaler politischer Ablehnung zwischen den beiden „Erbfeinden“ interkultureller Austausch stattfand. Ausgangspunkt ist Johannes Brahms und seine bislang wenig thematisierte Rezeption in Frankreich. Mit „Brahms und Frankreich“ beleuchtet Ingrid Fuchs (Wien) die Aspekte deutsch-französischer Beziehungen (10.15 Uhr). „Aimez-vous Brahms?“ fragt Nicolas Dufetel (Paris), der sich in seinem Vortrag der Brahms-Rezeption in Frankreich widmet (10.50 Uhr). Der Wagner-Begeisterung der Franzosen geht Manuela Schwartz (Magdeburg/Berlin) mit ihrem Beitrag „Le Wagnérisme en France“ nach (11.50 Uhr) und Alexander Bastek (Lübeck) ergänzt das Thema durch einen kunsthistorischen Vergleich des französischen und deutschen Impressionismus (12.25 Uhr). Die Rezeption französischer Komponisten in Deutschland ist das Thema von Ulrike Thiele (Zürich), die die Beziehung von „Maurice Ravel und Deutschland“ vorstellt (14.30 Uhr). Michael Stegemann (Dortmund) schließlich gibt Einblick in Klangideale, die sich in beiden Ländern herausgebildet haben mit seinem Vortrag „Deutscher versus französischer Orchesterklang“ (15.05 Uhr). Ebenfalls unter dem Titel „Konfrontationen“ zeigt das Brahms-Institut seine neue Aus-stellung, die erstmals die Wechselbeziehungen zwischen Johannes Brahms und Frank-reich beleuchtet. Zu den kostbaren Exponaten gehört unter anderem die Handschrift der von Brahms bearbeiteten Etude f-Moll op. 25 des Wahlfranzosen Frédéric Chopin. Es stammt aus der Sammlung der Gesellschaft der Musikfreunde Wien, mit der die Aus-stellung in enger Kooperation realisiert wurde. Das Symposium findet am Samstag, 1. Juli von 10 bis 16 Uhr im Museum Behnhaus Drägerhaus in der Königstraße 9 statt. Der Eintritt zum Symposium kostet 5 Euro (ohne Ermäßigung). Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Sie ist vom 30. Juni bis zum 16. De-zember 2017 jeden Mittwoch und Samstag von 14 bis 18 Uhr in der Villa Brahms (Jeru-salemsberg 4) zu sehen.

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Lübeck, 01.06.2017

Neue Publikation „Kontinuitäten?“ zu Ausstellung und Symposium 2016

Zur Eröffnung der neuen Ausstellung legt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) seine neue Publikation „Kontinuitäten?“ vor, die der Haydn-Rezeption im 19. und 20. Jahrhundert gewidmet ist.

Der Band „Kontinuitäten?“ dokumentiert die Ausstellung sowie das gleichnamige Symposium, die das Brahms-Institut an der MHL im vergangenen Jahr zum Haydn-Schwerpunkt des SHMF veranstaltet hat. Die Autoren, unter ihnen Prof. Dr. Otto Biba, Prof. Dr. Wolfgang Fuhrmann und Dr. Armin Raab nehmen verschiedene Aspekte der Wirkungsgeschichte in den Blick. Themen sind unter anderem der Wandel des Haydn-Bildes, Meilensteine der Haydn-Forschung, Impulse des Haydn-Jahres 1909, die kom-positorische Rezeption im 20. Jahrhundert sowie frühe Haydn-Aufnahmen mit dem bel-gischen Ensemble „Quatuor Pro Arte“. Der Katalogteil dokumentiert in 50 hochwertigen Farbabbildungen eine Auswahl der Ausstellungsexponate, darunter das Manuskript von Haydns Streichquartett op. 20 Nr. 3 aus dem Besitz von Johannes Brahms. Herausgeber Professor Sandberger erläutert: „Joseph Haydn wurde zu Lebzeiten als der ‚Shakespeare der Musik‘ verehrt. Nach seinem Tod wurde er, der heute zu den größten europäischen Komponisten zählt, als ‚Papa Haydn‘ eher belächelt. Johannes Brahms dagegen setzte sich bereits in jungen Jahren für Haydns Werke ein und verehrte ihn vorbehaltlos. ‚Das war ein Kerl! Wie miserabel sind wir gegen sowas!‘ soll er über Haydn gesagt haben.“ Sandberger ist Professor für Musikwissenschaft an der MHL, Leiter des Lübecker Brahms-Instituts und Präsident der Göttinger Händel-Gesellschaft. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Musikgeschichte des 17. bis 21. Jahrhunderts und das Brahms-Briefwechsel-Verzeichnis (BBV). Der Katalog erscheint in der „Edition Text und Kritik“ (ISBN 978-3-86916-634-6) und umfasst 140 Seiten. Er enthält zahlreiche Farb- und Schwarzweißabbildungen und kostet 19,90 Euro. Er ist regulär im Buchhandel und im Museumsshop des Brahms-Instituts an der MHL zum Vorzugspreis von 15 Euro erhältlich.

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Lübeck, 01.06.2017

Lübecker Brahms-Institut zeigt neue Ausstellung zu Brahms und Frankreich – Symposium in Kooperation mit SHMF

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) eröffnet am Freitag, 30. Juni um 18 Uhr in der Villa Brahms seine neue Ausstellung unter dem Titel „Konfrontationen“. Erstmals beleuchtet die renommierte Brahms-Forschungsstätte die Wechselbeziehungen zwischen Johannes Brahms und Frankreich. Am Samstag, 1. Juli ab 10 Uhr lädt die MHL in Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) zu einem Symposium unter wissenschaftlicher Leitung von Professor Wolfgang Sandberger ein. Hier steht die „Musik im Spannungsfeld des deutsch-französischen Verhältnisses von 1871 bis 1918“ im Mittelpunkt.

Die Ausstellung „Konfrontationen“ beleuchtet anhand kostbarer Exponate erstmals das Verhältnis von Brahms zu Frankreich. Vor dem Hintergrund der historischen „Erbfeindschaft“ und dem Brahms-Klischee vom „deutschen Komponisten“ fördert die Schau Verblüffendes zu Tage. Zwar verherrlichte der gebürtige Hamburger in seinem 1870/71 komponierten „Triumphlied“ den „Sieg der deutschen Waffen“ über Frankreich. „Brahms aber als Antipoden der französischen Musik zu stilisieren, wäre zu kurz gegriffen“, so Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, „Er zeigte im Gegenteil Interesse an französischer Musik. So bewunderte er die ‚Carmen‘ von George Bizet und hatte zahl-reiche französische Musikwerke in seiner Bibliothek, unter anderem ein Berlioz-Autograf, das ebenfalls in unseren Vitrinen zu sehen ist.“ Zu den Kostbarkeiten der Ausstellung zählen außerdem die Handschrift der von Brahms bearbeiteten Etude f-Moll op. 25, Nr. 1 des Wahlfranzosen Frederic Chopin. Auch dieses Autograf stammt aus der Sammlung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, mit der die Ausstellung in enger Kooperation realisiert wurde. Etliche französische Komponisten wie César Franck, Camille Saint-Saëns oder Charles-Marie Widor korrespondierten mit Brahms oder schickten Werke mit handschriftlichen Widmungen. „An Grand Maître Brahms/ Son admiration Ch. M. Widor“ ist etwa auf dem Quintett op. 7 von Widor zu lesen, das ebenfalls gezeigt wird. Anhand von Programmzetteln und französischen Brahms-Ausgaben mit oft illustren Titelblättern nimmt die Schau zudem die Brahms-Rezeption in unserem Nachbarland in den Blick. In seinem Festvortrag „‚Herbstnebel‘, ‚Nieselregen‘ und ‚dieser schreckliche Walzer‘ im 4/4 Takt“ referiert der Musikwissenschaftler Professor Dr. Anselm Gerhard (Bern) am Eröffnungsabend über Brahms und seine französischen Kollegen. Die beiden Kuratoren Wolfgang Sandberger und Stefan Weymar führen in die Ausstellung ein. Die Ausstellungseröffnung ist zugleich Auftakt für das Symposium „Konfrontationen – Musik im Spannungsfeld des deutsch-französischen Verhältnisses 1871 bis 1918“, zu dem das Brahms-Institut an der MHL in Kooperation mit dem SHMF am Samstag, 1. Juli ab 10 Uhr ins Behnhaus Drägerhaus einlädt. Unter wissenschaftlicher Leitung von Wolfgang Sandberger nimmt die Veranstaltung zum Ravel-Schwerpunkt des SHMF das deutsch-französische Verhältnis aus musikalischer Sicht unter die Lupe. Die sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen auf, inwiefern auch in Zeiten funda-mentaler politischer Ablehnung zwischen den beiden „Erbfeinden“ interkultureller Aus-tausch existierte. Ausgangspunkt ist Johannes Brahms und seine bislang wenig thema-tisierte Rezeption in Frankreich. Mit „Brahms und Frankreich“ beleuchtet Ingrid Fuchs (Wien) die Aspekte deutsch-französischer Beziehungen (10.15 Uhr). „Aimez-vous Brahms?“ fragt Nicolas Dufetel (Paris), der sich in seinem Vortrag der Brahms-Rezeption in Frankreich widmet (10.50 Uhr). Der Wagner-Begeisterung der Franzosen geht Manuela Schwartz (Magdeburg/Berlin) mit ihrem Beitrag „Le Wagnérisme en France“ nach (11.50 Uhr) und Alexander Bastek (Lübeck) ergänzt das Thema durch einen kunsthistorischen Vergleich des französischen und deutschen Impressionismus (12.25 Uhr). Die Rezeption französischer Komponisten in Deutschland ist das Thema von Ulrike Thiele (Zürich), die die Beziehung von „Maurice Ravel und Deutschland“ vorstellt (14.30 Uhr). Michael Stegemann (Dortmund) schließlich gibt Einblick in Klangideale, die sich in beiden Ländern herausgebildet haben mit seinem Vortrag „Deutscher versus französischer Orchesterklang“ (15.05 Uhr). Das Symposium findet am Samstag, 1. Juli von 10 bis 16 Uhr im Museum Behnhaus Drägerhaus (Königstr. 9) statt. Der Eintritt kostet 5 Euro (ohne Ermäßigung). Die Aus-stellung in der Villa Brahms ist vom 30. Juni bis zum 16. Dezember jeden Mittwoch und Samstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

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Lübeck, 01.06.2017

„Aufbrüche XII“ – Violinstudierende präsentieren Uraufführungen

Zum zwölften Konzert ihrer experimentellen Veranstaltungsreihe „Aufbrüche“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Mittwoch, 28. Juni um 20 Uhr ins Buddenbrookhaus ein.

Studierende der Klasse Professor Daniel Sepec stellen unter dem Motto „Viel-Saitig“ Unerhörtes für Violine in verschiedenen Besetzungen vor. Auf dem Programm stehen fünf Uraufführungen, die Studierende der internationalen Klasse von Professor Dieter Mack für Violine geschrieben haben. Es ist bereits das vierte Mal, dass die Kompositionsklasse für eine MHL-Instrumentalklasse eigens Werke erarbeitet. Die vier- bis achtminütigen Stücke konzipierten die jungen Komponistinnen und Komponisten speziell für den Raum im Buddenbrookhaus. Von virtuosen über konstruktive bis hin zu theatralischen Stücken präsentieren die jungen Violinisten Werke von Panagiotis Botzios (Griechenland), Songyee Kim (Korea), Qihua Jin und Xinyi Wu (China) sowie Ece Schütz (Türkei). Auf dem Programm stehen Solowerke, Duette und Trios sowie ein szenisches Werk, das augenzwinkernd die Herausforderungen der musikalischen Kommunikation thematisiert. Es spielen Barbara Köbele, Svenja Lippert, Hildegard Niebuhr, Daniel Abrunhosa, Peter Fritz und Nathan Paik. In der Reihe „Aufbrüche“ erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet damit eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im vorderen Raum der Mengstraße 6. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

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Lübeck, 01.06.2017

Geigenfest bei „Wir in Kiel“

Am Montag, 26. Juni sind Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) wieder zu Gast im Theater Kiel. Ab 20 Uhr stellen sich diesmal Studierende der internationalen Violinklasse von Professor Elisabeth Weber bei „Wir in Kiel“ im Opern-hausfoyer Milchstraße vor.

Unter dem Motto „Geigenfest“ präsentieren fünf junge Musikerinnen und Musiker bedeutende Werke der Geigenliteratur aus zwei Jahrhunderten. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Bach, Beethoven, Brahms, Sarasate und Ysaÿe. Unter anderem sind zwei Sonaten aus Beethovens Frühwerk zu hören, wie sie kontrastreicher nicht sein könnten: Die vierte Sonate op. 23 in a-Moll ist durch einen melancholisch-exzentrischen Tonfall gekennzeichnet, während die sechste Sonate op. 30 in A-Dur ausgesprochen liebliche und gelöste Töne anschlägt. Die „Regenliedsonate“ G-Dur op. 78, war die erste Sonate, die Brahms für Violine komponierte. Fließende Melodien und elegische Klänge zeichnen das Werk aus. Quasi als „Souvenir“ einer Ungarnreise entstanden aus der Feder des spanischen Geigers und Komponisten Pablo Sarasate im Sommer 1877 die „Zigeunerweisen“, in denen er die charakteristische Form des Csárdás verwendete und die musikalischen Themen populären ungarischen Musikstücken entlehnte. Die Interpreten können im dem temperamentvollen Stück mit einem rasanten Schlussteil ihre ganze Virtuosität und technische Finesse zeigen. Schließlich ist die Solosonate „Obsession“ von Eugène Ysaÿe zu hören, in der der belgische Geiger und Komponist Themen aus einer Bachpartita verarbeitet hat. Elisabeth Weber erläutert: „Das Programm zeigt exemplarisch unseren derzeitigen Arbeitsschwerpunkt, die Kammermusik. Die Studierenden erarbeiten komplexe Werke, in denen die stilistische und technische Klarheit im Mittelpunkt steht.“ Es spielen Dorothea Schupelius und Elisabeth Horn (Deutschland), Ayse Ferzan Alada (Türkei), Ana Nedobora und Andres Murilo (Spanien) sowie Andrei Valerin Gomez (Costa Rica). Am Klavier begleiten sie Christian Ruvolo und Stefan Veskovic. Karten für das „Geigenfest“ gibt es für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro an den Theaterkassen im Opern- und im Schauspielhaus Kiel (Rathausplatz 4 und Holtenauer Straße 103, Telefon 0431/901901). Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

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Lübeck, 01.06.2017

Mono-Oper „Tagebuch der Anne Frank“ in Rendsburg

Gesangsstudierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) stellen sich am Donnerstag, 22. Juni in der Reihe „Wir in Rendsburg“ im Nordkolleg vor. Auf dem Programm steht die Mono-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Grigori Frid in einer Inszenierung der Gesangsprofessorin Manuela Uhl.

Studierende der Gesangsklasse von Professor Manuela Uhl haben die Mono-Oper des russischen Komponisten und Schriftstellers Gregori Frid im Rahmen des diesjährigen Brahms-Festivals der MHL erarbeitet. Jetzt gehen sie mit dem rund einstündigen Kammerstück auf Reisen. In beeindruckenden Bildern schildern neun junge Sängerinnen und Sänger, begleitet von Jason Ponce am Klavier, das Schicksal der 13-jährigen Jüdin Anne Frank. Mit ihrer Familie hielt sie sich von Juli 1942 bis zur Verhaftung im August 1944 in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt. Annes Vater, der die Judenvernichtung überlebte, ist Ausgangsfigur der Inszenierung. Er war angesichts des Tagebuchs erschüttert, wie viele Facetten seiner Tochter ihm trotz des Zusammenlebens auf engstem Raum entgangen waren. Auf der Bühne blättert er durch Annes Tagebuch. Manuela Uhl: „Aus jedem Bild des Vaters entsteht eine neue Anne, die die jungen Sängerinnen und Sänger zum Leben erwecken. Sie erscheint in verspielten, ironischen, romantischen, auch lustigen, nachdenklichen und weltseherischen Facetten. In ihrem Versteck durchlebte sie die Emotionen eines ganzen Lebens.“ Mit einer Vielzahl einfacher Umzugskartons gestaltet Manuela Uhl ein wandelbares und eindrucksvolles Bühnenbild. Anne Franks Tagebucheinträge tragen die zeitlose Botschaft von Frieden, Gerechtigkeit und Humanismus in die Welt. Etliche Publikationen, Filme und Theaterstücke reflektieren ihr Schicksal. Auch der im Jahre 1915 in St. Petersburg geborene Grigori Frid verwendete das Tagebuch als Vorlage für seine Komposition. Er sah in den Aufzeichnungen des jüdischen Mädchens ein „bleibend aktuelles, philosophisches und zutiefst ethisches Werk.“ Im Juni 1969 begann er mit der Vertonung und legte bereits im August eine Partitur für Klavier und Gesang vor. Die Texte seines Librettos übernahm er fast wortgetreu aus dem Original und integrierte sie in eine musikalisch-lyrische Erzählung, die der Tragik des Geschehens und der Ausdruckskraft Annes Rechnung trägt. Die Aufführung findet am Donnerstag, 22. Juni um 19.30 Uhr im Nordkolleg Rendsburg (Am Gerhardshain 44, 24768 Rendsburg) statt. Karten sind für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro in der Coburgschen Buchhandlung (Nienstadtstraße 9) und im Tinok (Altstädter Markt) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

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Lübeck, 01.05.2017

Präludium mit Podiumsdiskussion

Das 26. Brahms-Festival startet am Samstag, 6. Mai mit einem Präludium im Kammermusiksaal der Musikhochschule Lübeck (MHL). Ab 18 Uhr führt eine interdisziplinäre Podiumsdiskussion, moderiert von MHL-Präsident Rico Gubler, in das Festival-Motto „Heimat“ ein.

Vertreter verschiedener Lübecker Kulturinstitutionen diskutieren den schillernden Heimatbegriff: aus literarischer Perspektive Birte Lipinski, Leiterin des Buddenbrookhauses, aus kunsthistorischer Perspektive Alexander Bastek, Leiter des Behnhauses sowie Projektleiter Professor Wolfgang Sandberger aus musikhistorischer Perspektive. Konstanze Eickhorst und Konrad Elser spielen „Ländler“ von Franz Schubert für Klavier zu vier Händen. Ein Streichquartett mit Studierenden stellt „Fränkische Tänze“ vor, die der Zeitgenosse Walter Zimmermann ausschließlich mit Flageolettönen realisiert hat. Er plädiert dafür, das „Blendwerk Heimat“ seiner Illusionen zu berauben: „Heimat ist die Illusion des Orts, von dem man kommt. Heimat ist nicht der Ort selbst“.

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