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»Abgründe – Lichtblicke«

Das Brahms-Festival am 05. Mai erstmals in der MuK

  • 18 Uhr / "Weiße Rose" / Rotunde
    Auszüge aus der Kammeroper von Udo Zimmermann mit Gesangsstudierenden und Instrumentalisten der MHL, Robert Roche musikalische Leitung und Selcuk Cara Regie
  • 18.30 Uhr / Werkeinführung / Oberes Foyer
    Komponist Dieter Mack stellt seine Uraufführung "Ical" vor
  • 19 Uhr / Sinfoniekonzert / Konzertsaal
    Das MHL-Sinfonieorchester, der MHL-Kammerchor und der MHL-Chor unter Leitung von Johannes Knecht mit Werken von Debussy ("La Demoiselle élue"), Ravel ("Daphnis et Chloé" Suite Nr. 2) und Mack ("Ical", Uraufführung)

SINFONIEKONZERT

Wir in der MuK
Erstmals präsentiert sich die MHL im Rahmen ihres Brahms-Festivals auch in der Lübecker Musik- und Kongresshalle (MuK). Am Sonntag, den 5. Mai 2019 stellen über 140 Studierende der MHL Aspekte des Festival-Mottos "Abgründe – Lichtblicke" vor, darunter Auszüge aus Udo Zimmermanns Kammeroper "Weiße Rose" und Werke für Chor und Orchester von Claude Debussy, Maurice Ravel und Dieter Mack.

Im Mittelpunkt steht die Uraufführung von "Ical" [sprich: Idschal] für Chor und Orchester von MHL-Kompositionsprofessor Dieter Mack, der das Werk eigens für das Brahms-Festivals komponiert hat. Der balinesische Titel kann mit "Abgrund", "Leere" oder auch "Offenheit" übersetzt werden. Die 40-minütige Komposition für gemischten Chor und große Orchesterbesetzung mit facettenreichem Schlagzeug ist voller fragiler Klänge, die von dramatischen Klangausbrüchen unterbrochen werden. Dabei schickt der Komponist sein Publikum auf eine farbige Reise durch imaginäre Klangwelten.

Claude Debussy komponierte mit "La Demoiselle élue" ("Die Erwählte") eine weltliche Kantate für zwei Solostimmen, Frauenchor und Orchester, die er dem Komponisten Paul Dukas widmete. Sie wurde im April 1893 in Paris uraufgeführt. Mit der Komposition legte der 30-jährige Debussy erstmals ein Orchesterwerk öffentlich vor. Der Musikkritiker Pierre Lalo schrieb voller Begeisterung, dass "die Schönheit und Zartheit so groß seien, dass alle Gewagtheiten glücklich machten."

Die Suite "Daphnis et Chloé" vertonte Maurice Ravel 1909 als Auftragswerk für die bekannten "Ballets russes". Die Suite ist inspiriert vom spätantiken Liebesroman "Hirtengeschichten von Daphnis und Chloé", in dem zwei heranwachsende Findelkinder ihre Liebe zueinander entdecken. Die Uraufführung 1912 war ein Desaster. Ravel schrieb an den Direktor der Pariser Oper: "Es war für mich eine so ununterbrochene Tortur, dass mir vorerst jede Lust auf ein ähnliches Unternehmen vergällt ist." Um das kompositorisch vertrackte Stück tauglich für den Konzertsaal zu machen, teilte Ravel es in zwei Suiten, die ohne Tanz aufgeführt wurden. Maurice Ravel selbst bezeichnete seine Komposition, die zu den am schönsten instrumentierten Werken für Orchester überhaupt zählt, als ein "großes musikalisches Fresko Gemälde". Die meisterhafte Partitur entfaltet große Farbenpracht und trat in Form der Suiten ihren Siegeszug auf die Konzertpodien an, bevor später das gesamte Bühnenwerk volle Rehabilitierung erfahren sollte.

Die Leitung des Sinfoniekonzerts liegt in den Händen von MHL-Chorleitungsprofessor Johannes Knecht, der die raffiniert orchestrierten Werken in einer mehrtägigen Orchesterphase einstudiert hat.

6 Fragen an Prof. Johannes Knecht
Herr Prof. Knecht, Sie werden am 5. Mai das Sinfoniekonzert des Brahms-Festivals in der MuK dirigieren. Auf dem Programm stehen Debussys "La Damoiselle élue", Ravels "Daphnis et Chloé" Suite Nr. 2 und die Uraufführung von Dieter Macks "Ical" für Chor und Orchester.

1. Wie kam es zu der Programmauswahl?
Johannes Knecht (JK): Das große Chor- und Orchesterwerk "Ical" war von Anfang an gesetzt. Wir führen es zu Ehren von Dieter Mack auf, der als Professor für Komposition an der MHL im kommenden Jahr in den Ruhestand geht. Dieter Mack sieht seine Musik stark vom französischen Impressionismus beeinfl usst. Da war es naheliegend, Werke von Debussy und Ravel mit in das Programm aufzunehmen.

2. Inwieweit spiegelt das Programm das Festival-Motto "Abgründe – Lichtblicke" wider?
JK: Ähnlich wie die Impressionisten spielt auch Dieter Mack mit den verschiedenen Farben, die ein Chor oder ein Orchester erzeugen können. Helle Farben verbinden wir vielleicht – ähnlich wie in der Malerei – mit dem Licht des Tages, dunklere Farben mit den Schatten der Nacht. Die Wirkung beruht auf dem Kontrast: Freude und Trauer, Leben und Tod.

3. Welche Abgründe und Lichtblicke erwarten uns bei Debussy und Ravel, welche bei Dieter Macks Uraufführung?
JK: Debussys Kantate erzählt eine abgründige Liebesgeschichte zwischen einer jung Verstorbenen, die im Himmel auf ihren Geliebten wartet. Ravels Suite mündet in einen exstatischen Tanz. Es ist ein extrem virtuoses Stück fürs Orchester. Die Abgründe sind da vor allem technischer Art. Der Titel von Dieter Macks Stück "Ical" kommt aus dem balinesischen und bedeutet dort soviel wie Abgrund, Leere, Entgrenzung, Weite. Das ist assoziativ zu verstehen und kann die Fantasie beim Hören anregen.

4. Welche Herausforderungen stellt eine Uraufführung an Sie?
JK: Jede Uraufführung hat ihre Besonderheiten. Dieter Macks Stück ist traditionell notiert, das erleichtert zunächst das Kennenlernen. Man braucht nicht tagelang Spieltechniken oder Spielanweisungen zu studieren. Aber natürlich muss man zusammen mit den Musikern alles in der Partitur neu entdecken und mit Sinn erfüllen. Das fordert alle Beteiligten sowohl technisch als auch emotional heraus.

5. In welche musikalischen Abgründe haben Sie schon mal geblickt?
JK: Die musikalische Dauerberieselung in öffentlichen Räumen empfi nde ich als gesellschaftlichen Abgrund.

6. Welchen persönlichen Lichtblicken schauen Sie entgegen?
JK: Meine Vorfreude auf unser Konzert beim Brahms-Festival ist groß. Generell bereitet mir die Arbeit mit den Studierenden sehr viel Freude. Mit dem MHL-Kammerchor, der auch beim Konzert zu hören sein wird, treten wir Mitte Mai beim internationalen Chorfest in Tifl is auf. Noch so ein Lichtblick!

»Weiße Rose«

Vor dem Sinfoniekonzert (19 Uhr) präsentieren Gesangsstudierenden und Instrumentalisten der MHL bereits um 18 Uhr Auszüge aus Udo Zimmermanns (*1943) Kammeroper "Weiße Rose".

In seiner 1986 uraufgeführten Kammeroper zeichnet der Komponist die letzten Stunden im Leben von Hans und Sophie Scholl nach. Die Geschwister standen an der Spitze der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" und wurden wegen ihres mutigen Aufbegehrens gegen das nationalsozialistische Terrorregime zum Tode verurteilt.

Acht Gesangssolisten der MHL verkörpern unter Anleitung des preisgekrönten Regisseurs Selcuk Cara die innere Gefühlswelt der Geschwister Scholl, wie sie versuchen, ihre Todesangst Stunden vor der Urteilsvollstreckung in Visionen, Selbstgesprächen und reflektierten Monologen zu verarbeiten. Begleitet werden die Studierenden von Instrumentalisten der MHL unter der musikalischen Leitung von Prof. Robert Roche.

Die komplette Aufführungen der Kammeroper ist in der Reihe "Junges Musiktheater" am 14., 15. und 16. Juni im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) Bad Oldesloe und am 23. Juni im Großen Saal der MHL zu sehen.

Informationen

Karten zwischen 19,10 Euro und 25,70 Euro (ermäßigt 12,50 Euro bis 18 Euro für Schüler und Studenten) inkl. aller Gebühren gibt es hier und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Der Erwerb einer Eintrittskarte berechtigt zum Besuch aller Veranstaltungen am 05. Mai ab 18 Uhr in der MuK.

Veranstalter Musikhochschule Lübeck in Kooperation mit Musik- und Kongresshalle Lübeck im Rahmen der Reihe "Neue Horizonte".