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Lübeck, 01.11.2016

MHL trägt Harfe in norddeutsche Schulen

Zum „Jahr der Harfe“ hat die Musikhochschule Lübeck (MHL) ein Projekt zur musikalischen und pädagogischen Nachwuchsarbeit für rund 800 schleswig-holsteinische Kinder initiiert. Jetzt kommt das Projekt in Lübecker Schulen.

Schnupperunterricht und Instrumentenvorstellungen haben schon im Zeitraum von April bis September Kinder zehn schleswig-holsteinischer Schulen mit dem Instrument des Jahres, der Harfe in Kontakt gebracht. Jetzt geht das Projekt in die zweite Runde: Am Mittwoch, 16. November ist die MHL-Harfenklasse im Lübecker Katharineum zu erleben. Am Dienstag, 29. November ist dann eine vierte Klasse der Lübecker Paul-Klee Schule in der MHL zu Gast. Zusammen mit ihren Studierenden stellt Prof. Gesine Dreyer, Dozentin für Harfe in Lübeck und Berlin sowie Schirmherrin für das „Jahr der Harfe“ ihr Instrument vor. Sie beantwortet Fragen und lässt verschiedene Harfen erklingen und von den Schülern selber erforschen und entdecken. Die Harfe sieht sie als ideales Instrument für diese interaktive Arbeit: „Jedes Kind kann auf Anhieb einen Klang erzeugen und hat das Gefühl ‚Ich habe schon richtig Musik gemacht‘.“ Beim freiwilligen Schnupperunterricht können sich die Kinder dann weiter mit Klangspektrum und Spieltechnik der Harfe beschäftigen. Dreyer will im Jahr der Harfe rund 800 Schülerinnen und Schülern an allgemeinbildenden Grund- und Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein und Hamburg an die musikalische Betätigung heranführen. Nur so sei Nachwuchs für die Musikschulen und die Jugendorchester gewährleistet. Außerdem sei es eine wertvolle Praxiserfahrung für angehende Musikpädagogen der MHL, die in keinem theoretischen Unterricht so vermittelt werden kann. Das Hochschulprojekt gastierte unter anderem in Schulen in Pönitz, Trittau und Reinfeld. Die Nachfrage war unerwartet hoch, es wurden bereits Anfragen für Schnupperkurse im nächsten Jahr gestellt. Die Familie Junge Stiftung unterstützt die Schulen bei der Finanzierung des Projektes.

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Lübeck, 01.11.2016

Studientag „Französische Musik im Ersten Weltkrieg“

Einen Studientag „Französische Musik im Ersten Weltkrieg“ veranstaltet die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Dienstag, 22. November. Ab 15 Uhr sind im Kammermusiksaal der MHL öffentliche Vorträge und Konzerte geplant. Das international bekannte Berliner Duo Judith Ingolfsson und Vladimir Stoupel gibt ein Gesprächskonzert mit Werken für Violine und Klavier. Studierende stellen im Abschlusskonzert Werke von Debussy, Strawinksy und Ravel vor.

Im Mittelpunkt des Studientages steht die Frage, in welcher Form sich Komponisten und Musiker mit dem Thema Krieg auseinandersetzen. Der Fokus liegt dabei auf Frankreich im Ersten Weltkrieg, wo Komponisten das Kriegsgeschehen musikalisch in bislang unbekanntem Maße thematisierten. Projektleiter Prof. Dr. Christoph Flamm eröffnet den Studientag um 15 Uhr mit einem Vortrag unter dem Motto „Hymnen und Elegien: Musik nimmt Stellung zum Krieg“. In einem Gesprächskonzert um 16 Uhr ist das renommierte Duo mit der Violinistin Judith Ingolffsohn und dem Pianisten Vladimir Stoupel zu erleben. Sie präsentieren Französische Kammermusik am Beispiel selten gehörter Sonaten von Louis Vierne und Gabriel Fauré. Um 17.30 Uhr stellen Studierende eine Text- und Musik-Collage vor, die sie über ein fiktives Gespräch zwischen Komponisten erarbeitet haben. Im Abschlusskonzert um 19.30 Uhr bringen Studierende der MHL Kammermusik von Debussy, Ravel und Strawinsky zu Gehör, die unter dem Einfluss des Ersten Weltkrieges entstanden ist. Hintergrund des Studientags ist eine vorangegangene Vorlesung mit begleitendem Seminar, die sich dem Thema Musik und Krieg von der Renaissance bis in die Gegenwart in allen musikalischen Genres und Stilen widmete. Der Studientag richtet sich an alle, die am Verhältnis von Musik und Zeitgeschehen interessiert sind. Er soll für künstlerische Spannungen und einen bewussten Umgang mit dem kulturellen Erbe sensibilisieren.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Studientags ist frei.

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Lübeck, 01.11.2016

Neues Kooperationsprojekt: Lübecker Kammerorchester begleitet MHL-Solisten

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt zum Auftaktkonzert einer neuen Kooperation mit dem Lübecker Kammerorchester (LKO) ein: Am Samstag, 19. November spielt das LKO zusammen mit MHL-Preisträgerin und Saxophonistin Santa Bukovska im Großen Saal. Unter Leitung von Bruno Merse erklingen ab 19.30 Uhr Werke von Wagner, Glasunow und Tschaikowsky.

Die neue Kooperation zwischen der MHL und dem LKO bietet Studierenden die Gelegenheit, solistisch mit dem Lübecker Kammerorchester aufzutreten. Die lettische Saxophonistin Santa Bukovska, die in der Klasse von Prof. Rico Gubler studiert, musste sich ihren solistischen Auftritt zuvor in einem internen Wettbewerb erspielen. Sie bringt das tief in der Romantik verwurzelte Saxophonkonzert des russischen Komponisten Glasunow zu Gehör. Weiterhin erklingt Wagners berühmte Rienzi-Ouvertüre sowie Tschaikowskys sechste Sinfonie „Pathétique“. Sie war Tschaikowskys letztes Werk und erinnert mit ihrem für eine Sinfonie ungewöhnlich langsamen Schlusssatz an ein Requiem.Das Konzert ist der Start einer mehrjährigen Kooperation, die für eine wechselseitige Unterstützung der musikalischen Arbeit und die Ausweitung des kulturellen Angebotes in Lübeck stehen soll. MHL-Studierende erhalten die Gelegenheit, als Dirigent, Komponist oder als Instrumental- und Gesangssolist praktische Erfahrung in der Arbeit mit einem Sinfonieorchester zu sammeln und zu vertiefen. Die Konzerte werden als Gemeinschaftsprojekt erarbeitet und abschließend in der MHL öffentlich aufgeführt. Rico Gubler, Präsident der MHL: „Mit dem LKO haben wir einen Partner gefunden, der unseren Studierenden unterschiedlichster Fachrichtungen wertvolle Erfahrungen im Rahmen ihrer Ausbildung ermöglicht.“ Als nächster Baustein des Projektes ist im März ein Konzert geplant, bei dem das LKO eine Sängerin oder einen Sänger der MHL begleiten wird. In weiteren Projektschritten ab 2017 werden zusätzlich Studierende als Dirigenten vor dem LKO stehen und MHL-Komponisten ein Werk für das Orchester komponieren. Die MHL bietet dem LKO mit dem Projekt eine weitere attraktive Auftrittsmöglichkeit in Lübeck. Hagen Sommerfeldt, Hornist und Vorsitzender des LKO, freut sich auf die musikalische Zusammenarbeit mit der MHL: „Unser Ziel und Anspruch war es stets, ein selbstverständlicher Bestandteil des Lübecker Kulturlebens zu sein. Das geht aber nur, wenn man auch einen angemessenen und verlässlichen Aufführungsort hat. Und wenn wir jetzt im Großen Saal der MHL musizieren dürfen, habe ich schon das Gefühl, angekommen zu sein.“ Das LKO wurde 1996 gegründet und entwickelte sich zu einem ausgewachsenen Sinfonieorchester. Dabei vereint es professionelle Musiker und ambitionierte Amateure zu einem Klangkörper. Chefdirigent des Orchesters ist Bruno Merse, der seine musikalische Karriere unter anderem als Konzertmeister der Lübecker Philharmoniker begann.

Karten sind für 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).

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Lübeck, 01.11.2016

53. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis

Zum 53. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Mittwoch, 16. und Donnerstag, 17. November jeweils ab 10 Uhr ein. Er bietet die Möglichkeit, die aktuell besten Studierenden im musikalischen Wettstreit zu erleben.

20 Studierende verschiedenster Fächer bewerben sich in diesem Jahr um den Possehl-Musikpreis. Studierende der Bereiche Gesang, Streicher, Bläser, Klavier und Schlagzeug treten ab 10 Uhr im Großen Saal mit rund halbstündigen Programmen in zwei Runden gegeneinander an. Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, weitere Preise und Förderprämien in der gleichen Höhe können von der Jury vergeben werden. Zu den Juroren gehören in diesem Jahr als Vorsitzender Dr. Ole Krönert, Vertreter der Possehl-Stiftung und Präsident des Landgerichts Lübeck. Als Professoren der MHL sitzen Prof. Inge-Susann Römhild, Rico Gubler, Diethelm Jonas und Jörg Linowitzki in der Jury. Weitere Juroren sind die Musikredakteure Jürgen Feldhoff (Lübecker Nachrichten) und Dr. Christian Strehk (Kieler Nachrichten) sowie Prof. Gerd Uecker, ehemaliger Vorsitzender des MHL-Hochschulrates. Das Finale findet am Donnerstag, 17. November voraussichtlich wieder ab 10 Uhr statt. Am gleichen Tag wird bekannt gegeben, wer den Possehl-Musikpreis gewonnen hat. Die Zeitpläne werden kurzfristig erstellt und per Aushang bekannt gegeben (Schaukasten An der Obertrave).  Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 12. Januar um 19.30 Uhr werden die Gewinner ihre musikalischen Fähigkeiten im Großen Saal der MHL noch einmal unter Beweis stellen. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an MHL-Studierende, die aufgrund ihrer Begabung und Leistungen eine besondere Anerkennung und Förderung verdienen. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs. 2015 gewann ihn das Quartetto Lyskamm aus der Klasse von Prof. Heime Müller.

Die Vorspiele starten an beiden Tagen voraussichtlich um 10 Uhr im großen Saal der MHL. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 01.11.2016

Fest der jungen Stimmen bei „Wir in Kiel“

Im Rahmen der Reihe „Wir in Kiel“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Montag, 14. November zu einem „Fest der jungen Stimmen“ in das Theater Kiel ein. Ab 20 Uhr präsentieren neun Studierende der Gesangsklasse Prof. Franz-Josef Einhaus Lieder und Arien im Opernfoyer Milchstraße.

Die jungen Sängerinnen und Sänger, unter ihnen auch Preisträger internationaler Wettbewerbe, geben Einblick in ihr breitgefächertes Repertoire. Auf dem Programm stehen Lieder und Arien berühmter Opern und Oratorien, unter anderem von Mozart, Bellini, Puccini, Strauss und Menotti. Es sind Arien aus Puccinis Opern „Turandot“ und „La Bohème“ sowie aus Haydns berühmter „Schöpfung“ zu hören. Weiterhin erklingt „Die Uhr“ des deutschen Komponisten Karl Loewe, der die Ballade mit ihrer bildhaften Tonmalerei als neue Liedform im 19. Jahrhundert populär gemacht hat. Als Rarität ist eine Arie aus der selten aufgeführten Oper „Das Medium“ des zeitgenössischen italoamerikanischen Komponisten Gian Carlo Menotti zu hören. Am Klavier begleiten Inessa Tsepkova und Matthias Veit. Die jungen Sängerinnen und Sänger kommen aus fünf Nationen, unter anderem aus Deutschland, Südafrika, Korea und Chile. Mit der Sopranistin Caroline Nkwe und dem Tenor Hyungseok Lee sind zwei Nachwuchskünstler zu hören, die in diesem Jahr das Finale des 35. Internationalen Belvedere-Sängerwettbewerbs erreicht haben, der als bedeutender Gesangswettbewerb und Sprungbrett für eine internationale Karriere gilt. Der Leiter der Gesangklasse Prof. Franz-Josef Einhaus lehrt seit fast 25 Jahren an der MHL. Eine große Zahl der von ihm ausgebildeten  Sängerinnen und Sänger aller Stimmfächer sind an Opernhäusern im In- und Ausland engagiert.

Mit „Wir in Kiel“ zeigt die einzige Musikhochschule des Landes seit 2011 in der Landeshauptstadt und an weiteren sieben Spielorten in Schleswig-Holstein Präsenz. Mit Themenkonzerten gibt sie außerhalb des Lübecker Stammsitzes Einblick in ihre Arbeit. Das Konzert findet im Foyer „Milchstraße“ des Kieler Opernhauses statt. Karten für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro sind nur an den Theaterkassen im Kieler Opern- und Schauspielhaus (Rathausplatz 4 und Holtenauer Straße, Telefon 0431/901901) erhältlich.

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Lübeck, 01.11.2016

Musikalische Kostbarkeiten bei „Wir in Malente“

Am Freitag, 11. November ist das Ensemble Cantabile der Musikhochschule Lübeck (MHL) unter dem Motto „Aus Schwarz mach‘ Bunt“ in Malente zu Gast. In der Konzertreihe „Wir in Schleswig-Holstein“ präsentieren sich die zwölf jungen Sängerinnen und Sänger aus der Klasse von Prof. Manuela Uhl um 19.30 Uhr im Malenter Kursaal.

Formal angelehnt an Schnitzlers Reigen, bringt das junge spielfreudige Ensemble Cantabile unter dem Motto „Aus Schwarz mach‘ Bunt“  Farbe in kleine Alltagsszenerien. Ein Pasticcio aus musikalischen Kostbarkeiten vom Volkslied und Musical über die Ope-rette bis hin zur Oper erwartet das Publikum. Die jungen Nachwuchskünstler gastierten unter anderem in der Laeiszhalle Hamburg, der Christkirche Rendsburg und in der Kul-turkirche Altona. Einige Mitglieder des Ensembles, die aus Deutschland, Griechenland, dem Iran und Kolumbien kommen, konnten bereits erste Opernerfahrung am Stadttheater Lübeck, bei den Eutiner Festspielen und am Staatstheater Oldenburg sammeln. Das gemischte Ensemble besteht aus Studierenden der Gesangsklasse von Prof. Manuela Uhl seit Herbst 2015. Uhl: „Das Publikum erwartet ein Abend zum Schmunzeln und Genießen.“Die renommierte Sängerin ist seit 2015 Professorin an der MHL und auch weiterhin im jugendlich dramatischen Repertoire an den großen internationalen Opernhäusern tätig. In der aktuellen Spielzeit steht sie unter anderem in der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, dem Teatro Real Madrid, der Nationalopera Tokyo, dem Teatro Colon in Buenos Aires und dem Teatro di San Carlo in Neapel auf der Bühne.

Karten sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro sowie für Schüler für 5 Euro beim Tourismus-Service Malente (Telefon 04523/9590120) sowie an der Abendkasse im Kursaal (Bahn-hofstraße 4a) erhältlich. Mit der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ gastieren Studierende der MHL seit 2011 in verschiedenen Orten des Landes und geben Einblicke in die Arbeit der einzigen Musikhochschule Schleswig-Holsteins.

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Lübeck, 01.11.2016

MHL-Bläserstudierende erhalten 24. Kiwanis-Preis

Der 24. Kiwanis-Preis geht an zwei Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL): den Oboisten Sergio Sanchez und den Fagottisten Alexander Rauch. Im Preisträgerkonzert stellen sich die jungen Künstler am Freitag, 11. November ab 19.30 Uhr im Kammermusiksaal mit barocken und romantischen Werken vor.

Die beiden preisgekrönten Musiker bringen Werke unter anderem von Telemann, Zelenka, Pasculli und Poulenc zu Gehör. Es erklingen auch eine Oboensonate von C. P. E. Bach und das Trio für Klavier, Oboe und Fagott von Francis Poulenc. Am Cembalo und Klavier begleitet Sergej Tcherepanov. Die mit jeweils 1.500 Euro dotierten Preise wird Jörg Mielenz, amtierender Präsident des Kiwanis Club Lübeck-Hanse, den jungen Künstlern überreichen. Der 22-jährige gebürtiger Karlsruher Alexander Rauch wurde mit 16 Jahren als Jung-student an die Karlsruher Hochschule für Musik aufgenommen und ist mehrfacher Preisträger bei „Jugend musiziert“. Er sammelte schon in der Schulzeit Erfahrung in verschiedenen Orchestern wie der Philharmonie Baden-Baden oder der Kammerphilharmonie Karlsruhe. In der Klasse von Prof. Pierre Martens studiert er nach abgeschlossenem Bachelor-Studium nun im Aufbaustudium. Der 27-jährige Oboist Sergio Sanchez wurde in Caracas geboren und erhielt seine musikalische Prägung im berühmten venezolanischen Kulturprojekt „El Sistema“. Er sammelte Erfahrung als Gründungsmitglied und Solooboist des Jugendorchesters Teresa Carreño und des Simon Bolivar Symphonieorchesters. 2010 begann er sein Studium in der Klasse von Prof. Diethelm Jonas an der MHL. Er ist Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und regelmäßiger Gast bei den Bamberger Symphonikern sowie dem Radio France Philharmonique. Er erspielte sich bereits mehrere internationale Preise. Der Kiwanis Club Lübeck-Hanse e.V. unterstützt Studierende der MHL und zeichnet sie seit 24 Jahren jährlich mit einem Förderpreis aus. Rund 57.000 Euro Fördergelder wurden seitdem vergeben. Unter den Preisträgern waren unter anderem auch der Pianist Jacques Ammon (1996) sowie das Bläsersextett „Cascade“ (2013).

Der Eintritt zum Preisträgerkonzert kostet 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Karten sind im Vorverkauf bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).

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