ADRESSEN

Information

info@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-0
Fax +49 (0)451-1505-300

Alumni

alumni@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-118
Fax +49 (0)451-1505-301

103 B

AStA

asta@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-140
Fax +49 (0)451-72865

24

Bibliothek

bibliothek@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-205
Fax +49 (0)451-1505-300 

1.11

Brahms-Institut

 brahms-institut@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-401 
Fax +49 (0)451-1505-420 

JB4

EDV

edv@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-122 
Fax +49 (0)451-1505-300 

2

Förderergesellschaft

foerderer@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-414 
Fax +49 (0)451-1505-423 

JB4-E13

Kompetenznetzwerk Qualität und Lehre

nico.thom@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-223
Fax +49 (0)451-1505-302 

1.60

Künstlerisches Betriebsbüro

kbb@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-196
Fax +49 (0)451-1505-302 

1.23, 1.49

Musikervermittlung

info@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-4079835

Pressestelle

presse@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-123 
Fax +49 (0)451-1505-302 

1.59

Präsidium

praesidium@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-128 
Fax +49 (0)451-1505-301 

1.03

Strategie- und Entwicklungsplanung

bjoern.johannsen@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-216
Fax +49 (0)451-1505-303 

35

Studium

studiensekretariat@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-210 
Fax +49 (0)451-1505-303 

GP4

StuPa

stupa@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-140 
Fax +49 (0)451-72865

 24 

Tonstudio

tonstudio@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-198 
Fax +49 (0)451-1505-300 

2.51

Verwaltung

verwaltung@remove-this.mh-luebeck.de
Tel +49 (0)451-1505-152 
Fax +49 (0)451-1505-300 

1.34

MHLmail

Für einen Hochschulaccount wenden Sie sich bitte an die Netzwerkverwaltung. Antragsformulare gibt es im Formularzentrum und in der Bibliothek.

MHLnet

Für einen Hochschulaccount wenden Sie sich bitte an die Netzwerkverwaltung. Antragsformulare gibt es im Formularzentrum und in der Bibliothek.

Studierendenportal

Für einen Hochschulaccount wenden Sie sich bitte an die Netzwerkverwaltung. Antragsformulare gibt es im Formularzentrum und in der Bibliothek.

MHLnet

Für einen Hochschulaccount wenden Sie sich bitte an die Netzwerkverwaltung. Antragsformulare gibt es im Formularzentrum und in der Bibliothek.

wir vermitteln
leidenschaft

Johannes Fischer
Professor für Schlagzeug

wir vermitteln
leidenschaft

Julia Pschedezki
Studentin Gesang

wir vermitteln
leidenschaft

Sabine Meyer
Professorin für Klarinette

wir vermitteln
leidenschaft

Konrad Elser
Professor für Klavier

wir vermitteln
leidenschaft

Charles Duflot
Student Cello

wir vermitteln
leidenschaft

Bernd Ruf
Professor für Popularmusik

ARCHIVES

Only available in German.

Lübeck, 21.12.2017

„Wir in Bad Malente“ mit märchenhafter Gitarre

In der Konzertreihe „Wir in Schleswig-Holstein“ der Musikhochschule Lübeck (MHL) präsentieren sich am Freitag, 19. Januar um 19.30 Uhr Studierende der Gitarrenklasse Elise Neumann im Kursaal Bad Malente. Unter dem Motto „Gitarrengeschichten zur Winterzeit“ laden fünf junge Gitarrentalente der MHL bei Kerzenschein zu einer Märchenreise durch das Gitarrenrepertoire ein.

Die Gitarrenklasse der MHL lädt mit einer Märchenreise durch die Gitarrenwelt dazu ein, das vielfältige Instrument musikalisch und literarisch zu genießen. Es erklingen Werke aus Renaissance, Klassik und Romantik. Vom englischen Renaissancekomponisten Dowland ist eines seiner bekanntesten Solowerke für Laute zu hören, die „Lachrimae Pavane“, die die jungen Interpreten in einer Fassung für Gitarre vortragen. Auch Lieder mit Gitarrenbegleitung und Solostücke von Dowland sowie klassische Werke stehen auf dem Programm. Vom spanischen Komponisten Fernando Sor, auch als „Beethoven der Gitarre“ bezeichnet, erklingen zwei anspruchsvolle Solowerke: Das „Gran Solo“ op. 14, das die Klangmöglichkeiten der Gitarre auf grandiose Weise auslotet sowie die beeindruckende „Fantasie Elegiaque“ op. 59, die Sor im Andenken an eine verstorbene Schülerin schrieb. Mit dem „Rondo brilliante“ von Aguado und zwei Solowerken des lateinamerikanischen Komponisten Mangoré stehen virtuose und tänzerische Beiträge auf dem Programm. Einen besonderen Abschluss bieten die Interpreten mit „Fandango“ von Boccherini in einer Fassung für Gitarrenquartett. Es spielen Dana Hohmann, Elisabeth Hinz und Martin Schley (Deutschland) sowie Alexander Vergara Giménez (Venezuela). Als Gast singt Tania Renz aus der Gesangklasse von Professorin Manuela Uhl. Karten für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro, Schüler 5 Euro) sind im Vorverkauf über den Tourismus-Service Bad Malente (Bahnhofstr. 3, Telefon 04523/9590120) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

top

Lübeck, 21.12.2017

„Tokyo trifft Lübeck“: Klänge einer neuen Kooperation

Zu zwei Konzerten unter dem Motto „Tokyo trifft Lübeck“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 19. Januar um 18 Uhr und 19.30 Uhr ein. Im Rahmen der internationalen Kooperation mit der Geidai University of Arts in Tokyo, einer der beiden großen renommierten Hochschulen Japans, präsentieren sich Dozenten und Studierende beider Hochschulen.

Die Konzerte sind Baustein einer neuen Kooperation, die im Frühjahr 2018 startet und durch mehrere Gastkurse vorbereitet wurde, die der MHL-Oboist Professor Diethelm Jonas in Japan gegeben hat. In einem Dozentenkonzert um 19.30 Uhr „Tokyo trifft Lübeck I“ präsentieren die Professoren Takeshi Hidaka und Konrad Elser im Großen Saal klassische und japani-sche Musik für Horn und Klavier. Im Mittelpunkt des Studierendenkonzertes „Tokyo trifft Lübeck II“ steht das Bläserquintett. Unter Leitung von Takeshi Hidaka und Diethelm Jonas spielen Bläserquintette mit Studierenden beider Hochschulen. Sie präsentieren neben klassischen Werken jeweils ein eigens für die Kooperation komponiertes Bläserquintett: Der japanische Komponist Schoichiro Tanaka hat das viersätzige Werk „Arbre I“ für die japanischen Interpreten komponiert, der Lübecker Komponist und Hochschulprofessor Dieter Mack die zweiteilige Komposition „Ueno Rain“ für die deutschen Interpreten. Beide Kompositionen werden am 12. Januar in Tokyo uraufgeführt und erleben am 19. Januar in der MHL ihre deutsche Erstaufführung. Weiterhin sind Werke von Danzi, Hindemith und Enescu zu hören sowie eine Bearbeitung der Klaviersonate op. 1 von Alban Berg für doppeltes Bläserquintett, die beide Ensembles gemeinsam vorstellen. Spannend ist ein Hörvergleich: Die Klaviersonate wird zuvor auch im Original dargeboten. In den Folgejahren sollen Streichquartett und Klavierkammermusik im Mittelpunkt der Kooperation stehen. Dabei soll der zeitgenössischen Komposition jeweils eine besondere Rolle zukommen. In zwei Arbeitsphasen in Tokyo und Lübeck bereiten sich die Ensembles auf ihre Konzerte vor. Der Eintritt zu „Tokyo trifft Lübeck I und II“ ist frei.

top

Lübeck, 21.12.2017

Professor für Chorleitung Johannes Knecht gibt Antrittskonzert

Zu einem Chorkonzert unter dem Motto „Abend- und Nachtlieder“ lädt die Musik-hochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 19. Januar um 19 Uhr nach St. Jakobi ein. Der MHL-Kammerchor entführt unter Leitung seines neuen Dirigenten Johannes Knecht mit Chorwerken aus vier Jahrhunderten zu einer musikalischen Reise durch die Nacht. Der 52-Jährige, der seit dem Wintersemester neuer Professor für Chorleitung an der MHL ist, gibt damit sein Antrittskonzert.

Rund 30 Sängerinnen und Sänger des MHL-Kammerchores nehmen das Publikum unter Lei-tung von Johannes Knecht zu einer stilistisch reichhaltigen Reise durch die Nacht mit. Arvid Gast, Professor für Orgel an der MHL und Titularorganist an St. Jakobi, ergänzt das Programm mit Orgelwerken. Vom Sonnenuntergang bis hin zum Sonnenaufgang zeichnen ausgewählte Chorwerke des 17. bis 20. Jahrhunderts einen musikalischen Bogen. Johannes Knecht erläutert: „Unsere Reise endet keineswegs in Europa, denn wenn hierzulande der Morgen graut, dämmert es auf der anderen Seite der Erde.“ Es erklingen Werke von Heinrich Schütz, Max Reger, Sergei Rachmaninow und György Ligeti. Unter anderem sind auch Zoltán Kodálys „Abendlied“ und „Three Spiritual Nocturnes“ des südafrikanischen Komponisten Peter Klatzow zu hören. „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“ lautet die Auffor-derung der Emmausjünger aus Lukas 24 (Vers 29) an einen unbekannten Gast, Grundlage von Josef Gabriel Rheinbergers berührendem „Abendlied“. Sie ist auch als Bitte und Gebet zu verstehen: Gott möge den Menschen beschützen vor den Gefahren der Dunkelheit, die in allen Zeiten für die bedrohlichen Abgründe des menschlichen Seins standen. Die Chorwerke spiegeln auch wider, dass es nicht immer das Bedrohliche der Nacht ist, das um den Schlaf bringt, auch die Liebe kann ruhelos machen: „Ich will aufstehen und in der Stadt umhergehen auf den Gassen und Straßen und suchen, den meine Seele liebt“, heißt es in der Motette von Melchior Franck. Im Text aus dem Hohenlied Salomos wird die Nacht zur Bühne zweier Liebender zwischen Sehnsucht und verzweifeltem Suchen bis zum ersten frühmorgendlichen Hahnenschrei, wie er aus Ligetis virtuosem Chorstück „Reggel“ herausruft. Der Kammerchor der MHL ermöglicht Studierenden aller Studienrichtungen, anspruchsvolle A Cappella Musik zu erarbeiten. Ende Oktober haben die Studierenden unter Leitung ihres neuen Dirigenten Johannes Knecht mit der Einstudierung des aktuellen Programms begonnen. Knecht war seit 2001 stellvertretender Chordirektor in Stuttgart und seit der Spielzeit 2012/2013 erster Chordirektor des Staatsopernchores Stuttgart, der 2017 zum zehnten Mal in Folge zum „Opernchor des Jahres“ gewählt wurde.

top

Lübeck, 21.12.2017

Preisträger des 54. Possehl-Wettbewerbs stellen sich vor

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Donnerstag, 18. Januar zum Possehl-Preisträgerkonzert in den Großen Saal ein. Um 19.30 Uhr stellen sich die Gewinner des 54. Possehl-Musikpreises mit virtuosen Werken von Liszt, Ravel, Schostakowitsch und Elgar vor. Es erklingen Werke für Klavier solo, Orgel, Viola sowie für Duo Violoncello und Klavier.

Der 21-Jährige Pianist Viktor Soos setzte sich im November gegen zwölf Mitbewerber und sieben Finalisten durch. Er studiert seit 2015 in der Klasse von Professor Konrad Elser und erspielte sich den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis. Nun präsentiert er sich mit Franz Liszts Klaviersonate in h-Moll, einem der bedeutendsten und technisch anspruchsvollsten Klavierwerke der Romantik. Es gilt als ein Höhepunkt im Schaffen des Komponisten, der das Werk Robert Schumann widmete. Viktor Soos wurde mehrfach mit Preisen bedacht: 2015 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Rotary Klavierwettbewerb in Essen und 2016 den zweiten Preis beim Tonali-Wettbewerb in Hamburg. Als Finalist beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 erspielte er sich ein Stipendium und wurde in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ aufgenommen. Als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Deutschen Stiftung Musikleben ist es ihm ein besonderes Anliegen, Kindern und Jugendlichen klassische Musik zu vermitteln. Den zweiten Preis bekamen gleich drei Studierende: Lars Schwarze aus der Orgelklasse von Professor Arvid Gast stellt die Orgelsonate G-Dur op. 28 des bedeutenden Spätromantikers Edward Elgar vor. Das Geschwisterduo Anouchka und Katharina Hack präsentiert sich mit der Cellosonate d-Moll op. 40 von Schostakowitsch. Sie war sein erstes großes Kammermusikwerk und widersprach Stalins Ideologie des sozialistischen Realismus, die reine Instrumentalmusik für unerwünscht erklärte. Pianist Zulfat Fakhaziew, der den dritten Platz gewann, stellt sich mit Auszügen aus Maurice Ravels technisch herausforderndem Zyklus „Miroirs“ vor, der zu den Schlüsselwerken des französischen Impressionismus zählt. Ravel lotet das komplette technische und klangliche Spektrum des Klaviers aus, um raffinierte Farbnuancen zu erzeugen. Bratschist Olof von Gagern aus der Klasse von Prof. Barbara Westphal, ebenfalls dritter Preisträger, präsentiert „Gebrochene Flügel“ des 2006 verstorbenen deutschen Komponisten und Verlegers Tilo Medek, das sich über dramatische und eruptive Klangkaskaden hin zu sphärischen Klängen entwickelt. Der Juryvorsitzende und Vertreter des Possehl-Vorstandes Dr. Ole Krönert wird den Preisträgerinnen und Preisträgern ihre Auszeichnungen überreichen. Der 54. Possehl-Wettbewerb wurde Mitte November in der MHL ausgetragen. Zwölf Studierende der Fächer Flöte, Trompete, Fagott, Viola, Violoncello, Klavier und Orgel hatten sich beworben und traten in zwei Runden gegeneinander an. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an herausragende Studierende der MHL. Renommierte Solisten und Ensem-bles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs. Preisträgerin 2016 war die Cellistin Margreta Häfer aus der Klasse von Prof. Troels Svane. Karten sind für 6 Euro an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich, es gibt keine Ermäßigung. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

top

Lübeck, 21.12.2017

Barockspezialist Ton Koopman im Fokus

Ton Koopman ist einer der führenden Spezialisten historischer Aufführungspraxis. Im Januar lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) gleich zu zwei Veranstaltungen mit dem niederländischen Musiker ein. Im Interview „Zu Gast bei Brahms“ ist er am Mittwoch, 10. Januar um 19 Uhr in der Villa Brahms zu erleben sowie als Dirigent des MHL-Barockorchesters am Samstag, 13. Januar um 19.30 Uhr im Großen Saal der MHL.

Im Rahmen der Reihe „Zu Gast bei Brahms“ nimmt Ton Koopman am Mittwoch, 10. Januar auf dem weißen Sessel in der Villa Brahms Platz. Im Gespräch mit Institutsleiter Professor Dr. Wolfgang Sandberger gibt der Organist, Cembalist, Dirigent und Musikwissenschaftler ab 19 Uhr persönliche Einblicke in seine Karriere als Musiker und Forscher. Anschließend präsentiert Koopman seine Lieblingsstücke am Cembalo. Seine Gesamtaufnahme aller Bach-Kantaten wurde mit dem Echo Klassik, dem Prix Hector Berlioz und dem BBC-Award ausgezeichnet sowie für den Grammy Award (USA) und den Gramophone Award (UK) nominiert. Dem Lübecker Publikum ist Koopman als Präsident der Internationalen Dieterich-Buxtehude-Gesellschaft bekannt. Seit Jahren setzt er sich für die Verbreitung von Buxtehudes Werk ein und schloss 2014 die Einspielung der Buxtehude-Opera-Omnia mit insgesamt 30 CDs ab. Seit zwei Jahren ist er Honorarprofessor für Alte Musik an der MHL. Parallel zur Veranstaltung öffnet das Brahms-Institut erneut seine Ausstellung „Beziehungszauber“. Die Schau mit dem Untertitel „Widmungen, Werke, Weggefährten“ setzt den Komponisten Johannes Brahms in vielfältige Beziehung zu Freunden und Kollegen und präsentiert bedeutende Exponate aus der Lübecker Brahms-Sammlung. Darunter sind wertvolle Musikhandschriften, Büsten, Drucke, Briefe und Fotografien. „Zu Gast bei Brahms“ kann auch per Live-Stream im Internet verfolgt werden: www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/mhl-live. Koopman, der 25-jährig das Amsterdam Baroque Orchestra gründete, ist an bedeutenden Konzerthäusern der Welt zu Gast und arbeitet mit herausragenden Orchestern. Am Samstag, 13. Januar um 19.30 Uhr dirigiert er das MHL-Barockorchester im Großen Saal. Auf dem Programm stehen Werke drei berühmter Mitglieder der Bach-Familie, die zu den großen Musikerdynastien zählt. Es gibt von ihr weit über 1.000 bekannte Kompositionen. Allein vier Söhne des großen Johann Sebastian Bachs wurden ebenfalls berühmte Komponisten. Es erklingen Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite D-Dur mit ihrer berühmten „Air“, das Flötenkonzert A-Dur sowie zwei Sinfonien vom „Hamburger Bach“ Carl Philipp Emanuel. Als Solistin spielt Lea-Christina Ahrenz. Von Wilhelm Friedemann, dem „Halleschen Bach“ und ältesten Sohn Johann Sebastians, erklingt die Sinfonia d-Moll für zwei Flöten und Streicher. Der Eintritt zur Veranstaltung ,,Zu Gast bei Brahms“ ist frei. Karten für die ,,Sinfonia“ sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder un-ter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

top

Lübeck, 21.12.2017

Blechbläsertöne zum neuen Jahr

Zwei festliche Konzerte zum neuen Jahr gibt das Große Blechbläserensemble der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 6. Januar um 19.30 Uhr in Lübeck und im Sasel-Haus Hamburg am Sonntag, 7. Januar um 18 Uhr in der Reihe „Wir in Hamburg“. 14 Studierende der Blechbläserklassen wandern mit festlichen Werken durch verschiedene Epochen und Musikstile.

Moderiert und geleitet von MHL-Dozent Tobias Füller stellen die jungen Bläserinnen und Bläser der MHL ihre Arbeitsergebnisse aus dem Wintersemester vor. Zu hören sind abwechslungsreiche Arrangements und Originalsätze von Barock bis Jazz. So steht Musik des frühbarocken Italieners Gabrieli ebenso wie „Children of Sanchez“ des US-amerikanischen Jazzkomponisten Chuck Mangione auf dem Programm. Unter anderem erklingen mehrchörige Werke von Prätorius und Gabrieli sowie Sätze von Copland, Rimsky Korsakow und vom zeitgenössischen Jazz-Pianisten Chick Corea. Weiterhin sind Auszüge aus Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ zu hören, in einer Fassung die Joseph Drechsler in den achtziger Jahren für das Schweriner Blechbläserkonsortium schrieb. Weitere Mitwirkende sind Studie-rende der Schlagzeugklasse. Ab 2018 haben die MHL und das Sasel-Haus eine feste Kooperation vereinbart: Regelmäßig werden Studierende der MHL dort auftreten, unter anderem in der Reihe „Die Sonntagskonzerte“. Das Sasel-Haus ist mit mehr als 200.000 Besuchern im Jahr und knapp 200 Veran-staltungen eines der größten Kulturzentren Hamburgs. Neben einem umfangreichen Kultur- und Bildungsprogramm genießt vor allem die Reihe „Die Sonntagskonzerte“ einen hervorragenden Ruf. Künstler wie Reinhold Friedrich, Dorothee Oberlinger, Jan Vogler, Martin Stadtfeld und Ensembles der Berliner Philharmoniker, des Gewandhaus Leipzig und der Staatskapelle Dresden sind hier zu Gast. Karten für das Konzert in der MHL sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Karten für das Konzert im Sasel-Haus sind für 12 Euro (für Abonnenten ermäßigt 9 Euro) unter www.sasel-haus.de erhältlich. Restkarten für beide Konzerte gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

top

Lübeck, 06.12.2017

Neue Lübecker Orchesterakademie bundesweit einmalig

Musikhochschule und Theater Lübeck entwickeln neues Kooperationsmodell für optimalen Einstieg in Berufsorchester. Die Musikhochschule Lübeck (MHL) und das Theater Lübeck (TL) haben ein bundes-weit einmaliges Kooperationsmodell für eine Orchesterakademie entwickelt, die Musikstudierenden einen optimalen Einstieg in ein Berufsorchester ermöglichen soll. MHL-Studierende durchlaufen dabei ein dreistufiges Modell, das sie fortlaufend intensiver in die professionelle Arbeit des Philharmonischen Orchesters Lübeck einbindet.

Die neue Lübecker Orchesterakademie ist im Herbst 2017 gestartet. Ihre Besonderheit ist das Zusammenwirken der beiden Institutionen MHL und TL, die die Studierenden gemeinsam betreuen, während andere Orchesterakademien in der Regel nur an das Berufsorchester angegliedert sind. Eine Verknüpfung mit der Ausbildung an einer Musikhochschule in Form eines Dreistufenmodells ist in Deutschland einzigartig. Seit September wirken die ersten Akademisten in den Konzerten und Opern des TL mit. Ziel ist eine bessere Verzahnung von Ausbildung und Beruf, die sich über drei Stufen immer mehr intensiviert. Für jede Stufe müssen die Studierenden die Hürde eines Vorspiels meistern. Rund 40 junge Musikerinnen und Musiker stellten sich der Auswahljury vor, 20 von Ihnen wurden bisher in die Orchesterakademie aufgenommen. Das Projekt, bei dem die Studierenden Pauschalhonorare für ihren Einsatz erhalten, wird von beiden Institutionen mit Unterstützung der Possehl-Stiftung Lübeck finanziert. Die erste Stufe ermöglicht Studierenden der MHL im Studiengang Musikpraxis das „Schnuppern“ in ein Profiorchester. Im Rahmen einer Intensivwoche sind sie bei einem Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Lübeck dabei. Das Probespiel für die erste Stufe findet in der aktuellen Spielzeit des TL im Frühjahr 2018 statt. In der zweiten Stufe können bis zu siebzehn Studierende der MHL höherer Semester teilnehmen, die sich in ihrem Studium auf Orchesterspiel spezialisiert haben oder bereits im Master studieren. 20 MHL-Studierende haben für die zweite Stufe bereits vorgespielt. Unter ihnen erhielten vier Violinisten, zwei Bratschisten, eine Cellistin, ein Kontrabassist und sieben Bläser einen Platz in der Orchesterakademie. Sie wirken in zwei Sinfoniekonzerten und zwei Opern mit maximal 40 Diensten mit. Die dritte Stufe der Orchesterakademie richtet sich nicht nur an MHL-Studierende, sondern wird bundesweit ausgeschrieben. Sie ist auf die weitere Professionalisierung ausgerichtet. Von den rund 20 internationalen Bewerberinnen und Bewerbern wurden fünf junge Musikerinnen und Musiker ausgewählt: Bei den Schlagzeugern setzte sich der MHL-Student Holger Roese aus der Klasse von Professor Johannes Fischer durch. Boshi Liu, Absolvent aus der Klasse von Professor Ulf Tischbirek wurde als Cellist in die Akademie aufgenommen. Als weitere Akademisten wählte die Jury aus Vertretern des TL und der MHL eine Violinistin, eine Bratschistin sowie einen Kontrabassisten aus. Zehn Monate lang sind die jungen Musiker Akademisten bei den Lübecker Philharmonikern und werden für maximal 150 Dienste eingesetzt. Sie können ihre musikalischen Kenntnisse weiter ausbauen, denn die MHL bietet ihnen zusätzlich einen Studienplatz im Rahmen der „Fort- und Weiterbildung“. MHL-Präsident Professor Rico Gubler zur neuen Orchesterakademie: „Die MHL entwickelt mit diesem Angebot den Praxisbezug ihrer Orchesterausbildung systematisch weiter.“ Orchester können ihre Auswahl unter den besten Studierenden der international renommierten Musikhochschulen treffen. Auf eine Orchesterstelle bewerben sich bei den Lübecker Philharmonikern je nach Instrument rund 60 bis 100 junge Musikerinnen und Musiker. Sie erwarten eine exzellente Beherrschung des Instrumentes und große musikalische Flexibilität. Die Nachwuchsmusiker sollen sich integrieren und sich ein umfassendes Repertoire zu Berufsbeginn erarbeiten. Andreas Wolf, kommissarischer Generalmusikdirektor am Theater Lübeck erläutert, welche Bedeutung die Lübecker Orchesterakademie für die gewünschten Qualifikationen hat: „Mit der Weiterführung und -entwicklung der Orchesterakademie leisten wir einen großen, praxisbezogenen Beitrag zur Ausbildung des musikalischen Nachwuchses und stellen damit sicher, auch zukünftig langfristig auf bestens ausgebildete junge Musiker zurückgreifen zu können.“ Diese Qualifikationen kann weder ein Orchester noch eine Musikhochschule alleine vermitteln. Die Verzahnung von Hochschulausbildung und Orchesterarbeit bietet hingegen beste Voraussetzungen für den Einstieg in ein Berufsorchester. Die Orchesterakademie löst das Orchesterstudio der MHL und des TL ab, das Musikstudierenden dank Unterstützung der Possehl-Stiftung bereits seit 2004 Einblick in die professionelle Orchesterarbeit ermöglicht hat. Rund 200 Studierende haben das Orchesterstudio seitdem durchlaufen.

top
Displaying results ###SPAN_BEGIN###%s to %s out of ###SPAN_BEGIN###%s
<< First < Previous 1-7 8-14 15-21 22-28 29-35 36-42 43-49 Next > Last >>