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Lübeck, 28.06.2017

Ensemble für Alte Musik präsentiert Sommerkonzert

Zu einem Sommerkonzert mit dem Ensemble für Alte Musik lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Mittwoch, 12. Juli ein. Rund 50 Studierende der MHL stellen unter Leitung von Professor Hans-Jürgen Schnoor ab 19.30 Uhr in St. Aegidien Meisterwerke des Barock und der Klassik vor.

Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Mozart und Beethoven. So ist Mozarts Jupitersinfonie in C-Dur zu hören, die der Komponist in unglaublichen 16 Tagen komponiert haben soll. Sie entstand 1788 als seine letzte Sinfonie und wird als eines der größten klassischen Meisterwerke angesehen. Ihre prunkvolle Würde, die ihr den Beinamen „Jupiter“ einbrachte, unterläuft der Komponist durch zahlreiche Brüche selbst und deutet so bereits auf spätere Kompositionsstile hinaus. Weiterhin ist Bachs dritte Orchestersuite in D-Dur zu hören, die mit ihrer raffinierten Instrumentierung und ungewöhnlichen Besetzung für Trompeten, Oboen und Pauken ebenso repräsentativ wie unterhaltsam ist. Beethovens Violinkonzert D-Dur op. 61 schließlich ist ein Prüfstein für jeden Violinisten. Das künstlerisch-interpretatorisch höchst anspruchsvolle Werk hat der berühmte Violinist Nikolaj Znaider als „Bibel der Violinliteratur“ bezeichnet. 1806 uraufgeführt, war es allein durch seinen großen Umfang völlig neuartig für seine Zeit. Es wurde offenbar so knapp vor der Uraufführung im „Theater an der Wien“ fertig, dass der Solist und Widmungsträger Franz Clement seinen Part im Konzert vom Blatt spielen musste. Der 27-jährige MHL-Student Daniel Abrunhosa dagegen hatte ausreichend Zeit zur Vorbereitung. Der Portugiese studiert seit 2012 in Lübeck, zunächst bei der Professorin Elisabeth Weber, zurzeit in der Klasse von Professor Daniel Sepec. Das Ensemble für Alte Musik der MHL formiert sich immer wieder neu und tritt projekt-bezogen auf. Die Studierenden erarbeiten praktisch und in begleitenden Vorlesungen und Seminaren die Besonderheiten der historischen Aufführungspraxis. Begründer und Leiter des Ensembles Hans-Jürgen Schnoor war über Jahrzehnte prägender Kirchen-musikdirektor in Neumünster und ist Professor für historische Tasteninstrumente an der MHL. Er konzertiert am Cembalo, Hammerklavier und an der Orgel solistisch, als Liedbegleiter und Kammermusikpartner. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen dokumentieren seine Arbeit. Karten sind für 14 Euro, ermäßigt 10 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es ab 18.30 Uhr an der Abendkasse in St. Aegidien.

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Lübeck, 28.06.2017

Blechbläser Open-Air gibt sich „Filmreif!“

Am Sonntag, 9. Juli lädt das Große Blechbläserensemble der Musikhochschule Lübeck (MHL) zu einem Open-Air-Konzert an der Obertrave ein. Ab 17 Uhr präsentieren Studierende aus fünf Nationen unter dem Motto „Filmreif!“ vor der MHL Musik aus bekannten Filmen.

Im Mittelpunkt des Programms steht John Williams‘ Musik aus den großen Kinoerfolgen „Harry Potter“, „Indiana Jones“, „Jurassic Park“ und „Star Wars“. Die MHL-Pop-Sängerin Katharina Schwerk interpretiert Gabriellas Song aus „Wie im Himmel“, den James-Bond-Titel „Golden Eye“ und „There you´ll be“ aus dem Antikriegsfilm „Pearl Harbour“. Außerdem erklingt die melancholische Musik aus dem französischen Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“. Matthias Krebber, MHL-Dozent und Trompeter der Lübecker Philharmoniker, leitet das Ensemble und moderiert die Veranstaltung. Er erläutert: „Das Besondere ist, dass die Filmmusik jedes Ensemblemitglied direkt in ihren Bann zieht. Die Studierenden kennen die Filme, so dass bei der intensiven Musik sofort Bilder und Emotionen entstehen. Schon mit der ersten Probe hat sich eine großartige Energie entwickelt.“ Acht Trompeten, drei Hörner, sechs Posaunen, eine Tuba und zwei Schlag-zeuger bringen die Arrangements, die überwiegend vom norddeutschen Bandleader und Arrangeur Jan-Christoph Mohr stammen, auf die Bühne an der Obertrave. Der Eintritt zum Open-Air-Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten. Bei schlechter Wetterprognose wird das Konzert in den Großen Saal der MHL verlegt. Hierfür ist eine kostenlose Einlasskarte erforderlich, die an der Abendkasse erhältlich ist.

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Lübeck, 28.06.2017

Junge MHL-Interpreten zeigen Solistenreife

Vier junge Interpreten der Musikhochschule Lübeck (MHL) stellen am Donnerstag, 6. Juli ihre Solistenreife unter Beweis. Begleitet vom Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter Leitung von Kapellmeister Andreas Wolf präsentieren sie ab 19.30 Uhr im Großen Saal Werke von Copland, Schumann, Bloch und Beethoven.

Mit Coplands Konzert für Klarinette und Orchester eröffnet der Südkoreaner Wooyun Kim aus der Klasse von Professorin Sabine Meyer den Abend. Ursprünglich als Auftragswerk für den Klarinettisten Benny Goodman geschrieben, enthält das Stück viele Reminiszenzen an den populären Jazz Nordamerikas der 1940er Jahre. Kim studierte zunächst in Köln bevor er zum Masterstudiengang nach Lübeck wechselte. Er ist Preis-träger internationaler Wettbewerbe. Mit Lia Chen Perlov und Hoechan Lee präsentieren sich gleich zwei Studierende aus der Celloklasse von Professor Troels Svane. Die israe-lische Cellistin Lia Chen Perlov ist Stipendiatin der Possehl-Stiftung und des Kiwanis-Preises und spielte unter anderem als Solocellistin in verschiedenen Orchestern und unter Zubin Mehta. Sie stellt sich mit der hochexpressiven Rhapsodie „Schelomo“ für Cello und Orchester aus Ernest Blochs „Jüdischem Zyklus“ vor. Eine raffinierte und farbige Instrumentation und orientalisches Kolorit zeichnen das Werk aus, mit dem sich Bloch mitten im zweiten Weltkrieg dem friedvoll und weise regierenden jüdischen König Salo-mon widmete. Der in Seoul geborene Hoechan Lee ist mehrfacher Preisträger internati-onaler Wettbewerbe und konzertiert weltweit mit unterschiedlichen Ensembles. Er prä-sentiert das Cellokonzert von Robert Schumann, das ihm technische und musikalische Höchstleistungen abverlangt. Die Sätze sind durch fließende Übergänge verbunden, mit denen Schumann aufbrandenden Beifall unterbinden wollte. Einen fulminanten Abschluss bietet Yurina Otsuka mit Beethovens einzigem Violinkonzert D-Dur op. 61, das als Wegbereiter der romantischen Violinkonzerte gilt. Nach einer erfolgreichen Uraufführung für einige Zeit vergessen, gelang ihm der Durchbruch erst 17 Jahre nach Beethovens Tod durch eine Neuaufführung mit dem erst zwölfjährigen Solisten Joseph Joachim und einem Londoner Orchester unter Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Solisten legen mit dem Konzert gleichzeitig ihre Abschlussprüfungen ab. Sie werden begleitet vom Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter Leitung von Andreas Wolf, der seit der Spielzeit 2013/14 erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Lübeck ist. Karten sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorver-kaufsstellen oder online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es ab 18.30 Uhr an der Abendkasse.

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Lübeck, 28.06.2017

Junge Violinisten zu Gast im Kulturhof Itzehoe

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Wir in Itzehoe“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Sonntag, 2. Juli ein. Im Kulturhof Itzehoe präsentieren sich ab 17 Uhr Studierende der internationalen Violinklasse von Professor Heime Müller unter dem Motto „Violine, Klasse!“

Mit Werken aus drei Jahrhunderten loten die jungen Künstler unter dem Motto „Violine, Klasse!“ die Facetten ihres Instrumentes aus. Es stellen sich Studierende verschiedener Ausbildungsstufen im Konzert vor, von der Vorschülerin bis hin zur fortgeschrittenen Solistin. Das Repertoire der jungen Solisten ist breitgefächert: vom barocken Solostück, der Fantasie Es-Dur von Telemann, bis hin zu Sätzen aus berühmten Violinkonzerten von Mozart, Tschaikowsky und Sibelius. Es erklingt die „Havanaise“ op. 83 des Franzosen Camille Saint-Saëns, die sowohl in der Originalfassung für Violine und Klavier als auch in der Orchesterfassung mit ihren Tanzrhythmen von Anfang an großen Erfolg beim Publikum feierte. Schließlich ist die furiose Violinsonate von Francis Poulenc zu hören. „Je n’aime pas le violon au singulier“, ist von Poulenc überliefert, der das Instrument nicht gut kannte, geschweige denn mochte. Dass er schließlich doch eine Sonate für Violine und Klavier schrieb, war der famosen Violinistin Ginette Neveu zu verdanken, die sich dringend eine Sonate aus einer Feder wünschte und ihm bei der Ausgestaltung der Violinstimme half. Nach ihrem tragischen Tod bei einem Flugzeugabsturz 1949 widmete Poulenc ihr das Werk posthum. Es spielen Caterina Heise, Sophia Maiwald, Shoko Murakami, Flavia Pietzcker, Theresa Reustle, Hugo Moinet und Francesco della Volta. Am Klavier musiziert Stefan Veskovic. Dozent Heime Müller ist seit 2009 Professor für Kammermusik und Violine an der MHL. Er war Mitbegründer und Primarius des Artemis-Quartetts, mit dem er bis 2008 rund 900 Konzerte auf die internationalen Konzertbühnen brachte. Seit seinem Ausscheiden aus dem Quartett aus gesundheitlichen Gründen konzentriert sich Müller auf seine Unter-richtstätigkeit, die ihn auch ins Ausland und zu internationalen Kammermusikkursen führt. Karten für das Konzert „Wir in Itzehoe“ sind für 10 Euro, ermäßigt 5 Euro in der Itzehoer Musikalienhandlung „Dur und Moll“ (Telefon 04821/799937) erhältlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse.

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Lübeck, 28.06.2017

MHL präsentiert Rock-Revue „Stairways to Heaven”

Am ersten Juliwochenende lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) traditionell zur großen, sommerlichen Revue ein. Diesmal präsentieren rund 60 junge Musikerinnen und Musiker aller MHL-Studiengänge Rockmusik der 60er und 70er-Jahre. Unter dem Motto „Stairways to Heaven“ findet die Revue erstmals gemeinsam mit über 30 Studierenden der Fachhochschule Lübeck (FH) statt, die zur Musik aufwändige Visualisierungseffekte konzipiert haben.

Unter der Leitung von Popularmusikprofessor Bernd Ruf präsentieren 15 Gesangsstudierende, das MHL-Pops-Orchestra, die MHL-Pop-Singers sowie eine sechsköpfige Band am Samstag, 1. und Sonntag, 2. Juli bekannte Titel von Rock- und Popgrößen. Unter anderem sind Stücke von Queen, Genesis, The Doors, The Rolling Stones, Janis Joplin, Jimi Hendrix und Amy Winehouse zu hören. Vom Solo und Ensemble über Chor-Arrangements und orchestrale Stücke bis hin zum A-Capella-Gesang sind bekannte Titel wie „Bohemian Rhapsody“, „Riders on the Storm“, „Hotel California“, „Paint it black“ und „Stairway to Heaven“ dabei. In der diesjährigen Revue werden dem Publikum Mitglieder des sogenannten „Club 27“ begegnen, Musikerinnen und Musiker, die alle mit 27 Jahren ums Leben kamen. Die Handlung begleitet eine Bar-Pianistin, gespielt von Ida-Marie Brandt, auf einer mystischen und verstörenden Reise zwischen Leben und Tod. Die Revue wird in diesem Jahr in enger Kooperation mit der FH durchgeführt: 31 Studierende des Studiengangs „Informationstechnologie und Design“ wirken mit. Im Kurs „Visual Effects“ haben sie unter Anleitung ihres Dozenten Ralf-Ingo Koch Animationen zu den Musikstücken konzipiert. Auf zwölf LED-Leinwänden werden ihre Filme und speziellen Effekte auf insgesamt 30 Quadratmetern zu sehen sein. Die MHL-Revue wird von angehenden Musikpädagogen im Rahmen ihres Studiengangs „Musik Vermitteln“ koor-diniert. Sie kümmern sich selbst um Konzeption, Organisation, Arrangements und die Werbung für ihre rund zweieinhalbstündige Show. Drei Aufführungen finden am Samstag, 1. Juli um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 2. Juli um 15 Uhr und 19.30 Uhr im Großen Saal der MHL statt. Karten für „Stairways to Heaven“ sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse (An der Obertrave). Am Donnerstag, 6. Juli gibt es um 20 Uhr außerdem eine konzertante Aufführung auf dem Timmendorfer Platz in Timmendorfer Strand. Der Eintritt hierfür ist frei.

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Lübeck, 28.06.2017

Symposium zum Ravel-Schwerpunkt des SHMF

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt in Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) am Samstag, 1. Juli zu einem wissenschaftlichen Symposium mit dem Titel „Konfrontationen – Musik im Span-nungsfeld des deutsch-französischen Verhältnisses 1871 bis 1918“ ein.

Unter wissenschaftlicher Leitung von Professor Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der MHL, nimmt die Veranstaltung zum Ravel-Schwerpunkt des SHMF das deutsch-französische Verhältnis aus musikalischer Sicht unter die Lupe. Sieben internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen ab 10 Uhr im Behnhaus Drägerhaus auf, inwiefern auch in Zeiten fundamentaler politischer Ablehnung zwischen den beiden „Erbfeinden“ interkultureller Austausch stattfand. Ausgangspunkt ist Johannes Brahms und seine bislang wenig thematisierte Rezeption in Frankreich. Mit „Brahms und Frankreich“ beleuchtet Ingrid Fuchs (Wien) die Aspekte deutsch-französischer Beziehungen (10.15 Uhr). „Aimez-vous Brahms?“ fragt Nicolas Dufetel (Paris), der sich in seinem Vortrag der Brahms-Rezeption in Frankreich widmet (10.50 Uhr). Der Wagner-Begeisterung der Franzosen geht Manuela Schwartz (Magdeburg/Berlin) mit ihrem Beitrag „Le Wagnérisme en France“ nach (11.50 Uhr) und Alexander Bastek (Lübeck) ergänzt das Thema durch einen kunsthistorischen Vergleich des französischen und deutschen Impressionismus (12.25 Uhr). Die Rezeption französischer Komponisten in Deutschland ist das Thema von Ulrike Thiele (Zürich), die die Beziehung von „Maurice Ravel und Deutschland“ vorstellt (14.30 Uhr). Michael Stegemann (Dortmund) schließlich gibt Einblick in Klangideale, die sich in beiden Ländern herausgebildet haben mit seinem Vortrag „Deutscher versus französischer Orchesterklang“ (15.05 Uhr). Ebenfalls unter dem Titel „Konfrontationen“ zeigt das Brahms-Institut seine neue Aus-stellung, die erstmals die Wechselbeziehungen zwischen Johannes Brahms und Frank-reich beleuchtet. Zu den kostbaren Exponaten gehört unter anderem die Handschrift der von Brahms bearbeiteten Etude f-Moll op. 25 des Wahlfranzosen Frédéric Chopin. Es stammt aus der Sammlung der Gesellschaft der Musikfreunde Wien, mit der die Aus-stellung in enger Kooperation realisiert wurde. Das Symposium findet am Samstag, 1. Juli von 10 bis 16 Uhr im Museum Behnhaus Drägerhaus in der Königstraße 9 statt. Der Eintritt zum Symposium kostet 5 Euro (ohne Ermäßigung). Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Sie ist vom 30. Juni bis zum 16. De-zember 2017 jeden Mittwoch und Samstag von 14 bis 18 Uhr in der Villa Brahms (Jeru-salemsberg 4) zu sehen.

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Lübeck, 01.11.2016

MHL trägt Harfe in norddeutsche Schulen

Zum „Jahr der Harfe“ hat die Musikhochschule Lübeck (MHL) ein Projekt zur musikalischen und pädagogischen Nachwuchsarbeit für rund 800 schleswig-holsteinische Kinder initiiert. Jetzt kommt das Projekt in Lübecker Schulen.

Schnupperunterricht und Instrumentenvorstellungen haben schon im Zeitraum von April bis September Kinder zehn schleswig-holsteinischer Schulen mit dem Instrument des Jahres, der Harfe in Kontakt gebracht. Jetzt geht das Projekt in die zweite Runde: Am Mittwoch, 16. November ist die MHL-Harfenklasse im Lübecker Katharineum zu erleben. Am Dienstag, 29. November ist dann eine vierte Klasse der Lübecker Paul-Klee Schule in der MHL zu Gast. Zusammen mit ihren Studierenden stellt Prof. Gesine Dreyer, Dozentin für Harfe in Lübeck und Berlin sowie Schirmherrin für das „Jahr der Harfe“ ihr Instrument vor. Sie beantwortet Fragen und lässt verschiedene Harfen erklingen und von den Schülern selber erforschen und entdecken. Die Harfe sieht sie als ideales Instrument für diese interaktive Arbeit: „Jedes Kind kann auf Anhieb einen Klang erzeugen und hat das Gefühl ‚Ich habe schon richtig Musik gemacht‘.“ Beim freiwilligen Schnupperunterricht können sich die Kinder dann weiter mit Klangspektrum und Spieltechnik der Harfe beschäftigen. Dreyer will im Jahr der Harfe rund 800 Schülerinnen und Schülern an allgemeinbildenden Grund- und Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein und Hamburg an die musikalische Betätigung heranführen. Nur so sei Nachwuchs für die Musikschulen und die Jugendorchester gewährleistet. Außerdem sei es eine wertvolle Praxiserfahrung für angehende Musikpädagogen der MHL, die in keinem theoretischen Unterricht so vermittelt werden kann. Das Hochschulprojekt gastierte unter anderem in Schulen in Pönitz, Trittau und Reinfeld. Die Nachfrage war unerwartet hoch, es wurden bereits Anfragen für Schnupperkurse im nächsten Jahr gestellt. Die Familie Junge Stiftung unterstützt die Schulen bei der Finanzierung des Projektes.

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