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Lübeck, 06.10.2017

Beethoven, Debussy und Schönberg mit Christoph Altstaedt

Zu einem Sinfoniekonzert lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 6. Oktober und Samstag, 7. Oktober um jeweils 19.30 Uhr in den Großen Saal ein. Zum Auftakt der neuen Konzertsaison präsentiert das MHL-Sinfonieorchester unter der Leitung des Gastdirigenten Christoph Altstaedt (Berlin) Schlüsselwerke der Orchesterliteratur von Beethoven, Debussy und Schönberg.

Studierende der MHL-Instrumentalklassen haben die Stücke von Beethoven, Debussy und Schönberg zusammen mit dem Gastdirigenten Christoph Altstaedt in einer zweiwöchigen Projektphase erarbeitet und bringen sie im Theater der Stadthalle zu Gehör. Auf dem Programm stehen Beethovens dritte Sinfonie „Eroica“, Debussys „La mer“ sowie Schönbergs zweite Kammersinfonie. Mit seiner dritten Sinfonie „Eroica“ gelang Beethoven der Schritt von der klassischen Sinfonie des 18. Jahrhunderts zur großen Sinfonie des 19. Jahrhunderts. Bei der Uraufführung im Jahr 1805 in Wien stand der 35-jährige Komponist selber am Dirigentenpult. Das ungewöhnliche Ausmaß des Werkes, neue Harmonien, eine leidenschaftliche Tonsprache und rhythmische Kühnheiten hatten eine evolutionäre Bedeutung für die Musikgeschichte. Beethoven wusste schon vor Beginn der Arbeit an der Sinfonie, dass er in den folgenden Jahren ertauben würde. Der Komponist wollte die zwischen 1802 und 1803 entstandene Sinfonie ursprünglich Napoleon widmen, den er glühend verehrte. Als sich der französische General 1804 selbst zum Kaiser von Frankreich krönte, nahm er die Widmung jedoch enttäuscht zurück. Fast einhundert Jahre später entstand Debussys sinfonische Dichtung „La mer“. Mit auffälligen Klangfarben und -Bildern beschreibt Debussys Musterbeispiel der impressionistischen Musik in drei Sätzen seine Eindrücke des Meeres. Debussy schrieb an seinen Verleger Jacques Durand: „Sie wissen vielleicht nicht, dass ich der schönen Laufbahn eines Seemanns bestimmt war, und dass nur die Zufälle des Lebens mich davon abgebracht haben. Nichtsdestoweniger habe ich dem Meer eine aufrichtige Leidenschaft bewahrt.“ Zur Uraufführung 1905 konnte das Publikum nur wenig mit der „nebligen“ Musik anfangen, heute ist es eines der beliebtesten und berühmtesten Werke Debussys. Außerdem ist Schönbergs zweite Kammersinfonie in Es-moll op. 38 zu hören, die er für ein kleines Orchester mit 19 Musikern komponierte. Über 30 Jahre beschäftigte er sich immer wieder mit seiner Komposition, die er im amerikanischen Exil schließlich beendete. Hier entstanden zwischen 1936 und 1943 tonal orientierte Werke, zu denen auch die Zweite Kammersinfonie gehört. Sie wurde im Jahr 1940 uraufgeführt. Aufgrund des besonderen Umgangs mit Harmonie und Dynamik gilt die Sinfonie als eines seiner ausgeklügeltsten Werke. Der in Heidelberg geborene Dirigent Christoph Altstaedt studierte in Detmold und Berlin. Sein zentrales Anliegen ist es, mit alternativen Konzertformaten und experimentierfreudigem Musiktheater mehr Menschen für Konzert und Oper zu begeistern. Seine Programme spannen einen Bogen von der Barockmusik auf Originalin-strumenten bis hin zur zeitgenössischen elektronischen Musik und Hiphop. Als Konzertdirigent debütiert er 2017/18 unter anderem beim Royal Philharmonic London, dem Philharmonia London, dem Ulster Orchestra und dem Toronto Symphony Orchestra. Mit „Wir in Schleswig-Holstein“ ist die einzige Musikhochschule des Landes seit 2011 in der Landeshauptstadt und an weiteren acht Spielorten in Schleswig-Holstein präsent. Mit Themenkonzerten gibt sie damit außerhalb ihres Lübecker Stammsitzes Einblick in ihrer Arbeit. In der Konzertreihe „Wir in Schleswig-Holstein“ wird das Programm mit dem MHL-Sinfonieorchester unter der Leitung von Christoph Altstaedt am Sonntag, 8. Oktober um 17 Uhr im Theater der Stadthalle Neumünster wiederholt. Karten für das Konzert im Großen Saal der MHL sind für 14 und 19 € (ermäßigt 8/12 €) im Vorverkauf erhältlich. Die Tickets für das Konzert in Neumünster sind für 8, 10, und 12 € (keine Ermäßigung) erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 06.10.2017

MHL veranstaltet dritten Blechbläsertag Schleswig-Holstein

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am von Freitag, 13. bis Sonntag, 15. Oktober zum dritten Schleswig-holsteinischen Blechbläsertag ein. Konzerte, Vorträge, Kursen, kostenfreie Unterrichtseinheiten und Infoständen geben einen Einblick in die vielseitige landesweite Blechbläserszene. Zu den Konzertsolisten und Dozenten gehört auch der renommierte Jazz-Trompeter Andy Harderer sowie Hornist Christoph Eß, der als Professor für Horn gerade einem Ruf an die MHL gefolgt ist.

Zum dritten schleswig-holsteinischen Blechbläsertag kommen neun verschiedene Bläserensembles, Profimusiker, Pädagogen, Studierende und Amateure. Insgesamt erwarten die Veranstalter 200 Ensemblemusikerinnen und -Musiker sowie rund 400 Gäste. Zum Auftaktkonzert lädt die MHL am Freitag, 13. Oktober um 19.30 Uhr in den Großen Saal ein. Der 17-jährige Trompeter und Jugend-Musiziert-Preisträger Matthias Hippe und eine Jazz-Sängerin (Bernd Ruf) präsentieren sich, begleitet vom Marinemusikkorps Kiel unter Leitung von Fregattenkapitän Friedrich Szepansky. Auch Studierende der MHL-Instrumentalklassen spielen mit im Orchester. Auf dem Programm stehen unter anderem das Trompetenkonzert von Alexander Arutjunjan sowie Ausschnitte aus Weills Dreigroschenoper. Zu Gast ist im zweiten Konzertteil das „Venezuela 7/4 Ensemble“, in dem sich sieben junge und hochtalentierte Musiker aus dem weltbekannten venezolanischen „El Sistema“ zusammengefunden haben. Mit Trompeten und Schlagwerk präsentieren sie ihre mitreißende Mischung aus venezolanischer Volksmusik, lateinamerikanischer Musik und Jazz und starten mit ihrem Auftritt gleichzeitig ihre Europatournee 2017. Unter dem Motto „Tryptichon“ steht am Samstag, 14. Oktober um 19.30 Uhr ein Streifzug durch die Epochen mit Klassik, Pop und Jazz auf dem Programm. Zu Gast ist der Österreicher Andy Harderer, einer der renommiertesten Lead-Trompeter der Jazzszene sowie Lead-Trompeter der WDR-Bigband. Es präsentieren sich weiterhin die WBI-Brass Band unter Leitung von Timo Hänf und die gerade von ihrer Taiwan-Tournee zurückgekehrte MHL-Bigband unter Bernd Ruf. Blechbläser aus verschiedenen Orchestern und MHL-Studierenden spielen im Ensemble „Blech aus Schleswig-Holstein“ unter Leitung von Michael Steinkühler, Soloposaunist der NDR Radiophilharmonie Hannover. Im Anschluss geht es von 21 Uhr bis 23 Uhr mit „Jazz und Jam“ und verschiedenen MHL-Jazz-Trios im Konzertfoyer weiter. Am Sonntag, 15. Oktober bietet der eigentliche Blechbläsertag Konzerte, Open Classes sowie Unterrichtsangebote für Schüler und interessierte Laienspieler. Tobias Füller, Projektleiter und MHL-Dozent für Trompete erklärt die Zielsetzung der überregionalen Veranstaltung: „Wir wollen Blechbläser verschiedenster Bereiche zusammenführen und eine breite Plattform zur Vernetzung bieten. Vom Amateur bis zum Profi findet jeder in unserem Angebot etwas Interessantes.“ Um 10 Uhr beginnt der Blechbläsertag mit einem „Warm-Up“ für die verschiedenen Blasinstrumente, zu dem auch Gäste, die ein Instrument mitgebracht haben, eingeladen sind. MHL-Präsident Professor Rico Gubler und Sebastian Engels, Leiter des Vereins „Norddeutsches Blechwerk“ eröffnen den Blechbläsertag um 11 Uhr im Großen Saal. Die Jungen Blechbläser Schleswig-Holstein unter Leitung von Tobias Füller begleiten die Solisten Christoph Eß und Andy Harderer und präsentieren populäre Werke, unter anderem Jim Parkers Suite „Ein Londoner in New York“. Im Stundenrhythmus stehen dann von 12 Uhr bis 16 Uhr Konzerte auf dem Programm, in denen sich die verschiedenen schleswig-holsteinischen Bläserensembles mit einem bunten Mix aus Klassik, Filmmusik und Unterhaltungsmusik vorstellen. Es spielen die „Junge Bläserphilharmonie Schleswig-Holstein“ unter Leitung von Christoph Liedtke (12 Uhr), der Posaunenchor der Chorleiter unter Leitung von Daniel Rau (13 Uhr), das „Norddeutsche Blechwerk“ unter Leitung von Sebastian Engels und Felix Griese (14 Uhr), das MHL-Blechbläserensemble unter Matthias Krebber (15 Uhr) sowie das Posaunenensemble der MHL unter Leitung von Michael Ranzenberger (16 Uhr). In „Open Classes“, die ab 12 Uhr in verschiedenen Räumen der MHL angeboten werden, geben Dozenten Einblick in ihren Unterricht: Andy Harderer und Tobias Füller (Trompete), MHL-Dozent Michael Ranzenberger und NDR-Solist Michael Steinkühler (Posaune), Hans Reiner Schmitt (Euphonium/Tuba) sowie Christoph Eß (Horn). Parallel bieten Studierende der MHL von 12 Uhr bis 17 Uhr halbstündige Unterrichtseinheiten für Amateurmusiker an. Im Foyer laden ganztägig verschiedene Aussteller zum Ausprobieren von Instrumenten ein. Weiterhin stellen sich Ensembles und Initiativen vor wie das Norddeutsche Blechwerk und der Alumni-Verein der MHL. In einem großen Finale präsentieren sich um 17 Uhr im Großen Saal noch einmal alle Blechbläser gemeinsam in einem Ensemble. Unter Leitung von Tobias Füller spielen sie Bearbeitungen populärer Stücke, unter anderem von Markus Wagemann, Chris Hazell und Bruce Fraser. Solist ist noch einmal Andy Harderer. Karten für die Konzerte am Freitag, 13. Oktober und Samstag, 14. Oktober sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Blechbläsertages am Sonntag, 15. Oktober ist frei.

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Lübeck, 06.10.2017

Neue Konzepte – Öffentlicher Wettbewerb um Musikpädagogik-Preis der Imbusch-Stiftung

Erstmals veranstaltet die Musikhochschule Lübeck (MHL) einen Wettbewerb im Fach Musikpädagogik mit öffentlicher Präsentation. Unter dem Motto „Neue Konzepte“ geben Studierende der MHL am Dienstag, 24. Oktober ab 17 Uhr Einblick in ihre musikpädagogischen Projekte und Arbeiten und konkurrieren um den mit 1.500 Euro dotierten Preis, den die Marie-Luise Imbusch-Stiftung ausgeschrieben hat.

Drei Abschlussarbeiten und Projekte zu musikpädagogischen Themen wurden aus den internen Bewerbungen MHL-Studierender zum Wettbewerb zugelassen. Die angehenden Musikpädagoginnen und Musikpädagogen stellen ihre Arbeiten nun in einem öffentlichen Auswahlverfahren im Kammermusiksaal vor. Vorgabe ist eine rund zwanzigminütige, möglichst lebendige und allgemeinverständliche Darstellung der Projektinhalte. Die Jury, die die Preisträger auswählt, besteht bewusst nicht aus internen Fachexperten, sondern aus Schulleitern Lübecker und Bad Oldesloer Schulen. Eine Kommunikationstrainerin bereitet die Studierenden auf ihren Bühnenauftritt vor. Die Bandbreite der Arbeiten reicht von der kritischen Reflexion musikpädagogischer Anforderungen bis hin zur Auswertung von Schülerbefragungen zur Sichtweise auf den heutigen Musikunterricht. Die MHL will mit der Veranstaltung auf die Bedeutung der musikpädagogischen Ausbildung aufmerksam machen, mit der sie Musiklehrkräfte an Gymnasien, in Musikschulen oder in freier Tätigkeit auf ihren Beruf vorbereitet. Marno Schulze, Professor für Elementare Musikpädagogik erläutert: „Die musikalische Performance steht per se im Fokus der Öffentlichkeit, während die musikpädagogische Arbeit überwiegend im Alltag stattfindet. Dabei ist sie doch gerade Voraussetzung jeder künstlerischen Tätigkeit.“ Im Vergleich zu künstlerischen Wettbewerben gibt es nur wenige Preise für Musikpädagogik. Neben dem „Hochschulwettbewerb Musikpädagogik“, den die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen seit 2010 jährlich auslobt, vergeben die 24 deutschen Musikhochschulen selbst kaum Preise für das so wichtige Fach. „Hier will die MHL eine Vorreiterrolle einnehmen“, erläutert Schulze. „Der neue Musikpädagogikpreis der Imbusch-Stiftung kann weiterhin auch ein Sprungbrett für eine Schulanstellung oder für die Teilnahme an einem überregionalen Musikpädagogik-Wettbewerb wie dem Hochschulwettbewerb werden“, meint der Experte. Die Lübecker Kauffrau Marie-Luise Imbusch verwandelte 1982 ihr Vermögen in eine Stiftung. Die Marie-Luise Imbusch-Stiftung hat seitdem 350 begabte junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Schleswig-Holstein unterstützt. Die Stipendiatenkonzerte sind fester Bestandteil des Konzertlebens an der MHL, neu ist dagegen die Förderung begabter Studierender im Fach Musikpädagogik. Der Eintritt zur Präsentation „Neue Konzepte“ ist frei.

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Lübeck, 01.06.2017

Workshop für freie Improvisation mit Urs Leimgruber

Zu einem Improvisationskonzert lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Sonntag, 18. Juni in den Chorsaal der Holstentorhalle ein. Studierende stellen ab 18 Uhr ihre Arbeitsergebnisse aus dem Workshop für freie Improvisation bei Urs Leimgruber vor.

„Hören klingt“ ist das Motto des Kurses, den der renommierte Schweizer Saxophonist für Studierende der MHL gibt. Dabei geht es ihm um freie Improvisation im Sinne einer spontanen Komposition. Die Studierenden will er dabei begleiten, bewusst zu hören und ihren eigenen Klang zu entdecken. Im Konzert spielen Urs Leimgruber und MHL-Studierende solistisch, in kleinen Ensembles und im Kollektiv. Der gebürtige Luzerner Leimgruber zählt in Europa zu den renommiertesten zeitgenössischen Musikern, die mit Improvisation arbeiten. Durch neue Spieltechniken und einen erweiterten Saxophonklang hat er bedeutend zur Entwicklung seines Instruments beigetragen. Er arbeitete unter anderem mit Barre Phillips, Roger Turner, Steve Lacy und Evan Parker zusammen und konzertiert auch als Solist auf internationalen Bühnen. In den 70er Jahren war Leimgruber als Mitglied des Rockjazz Quartetts „OM“ mit „Electricjazz-Freemusic“ erfolgreich. Zahlreiche Aufnahmen bei bekannten Labels dokumentieren seine vielseitige Arbeit. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

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Lübeck, 01.06.2017

Jo Kondos Poesie der Linie bei „Over and Above“

Zu einem Konzert mit Musik von Jo Kondo lädt die Overbeck-Gesellschaft in Kooperation mit der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Donnerstag, 15. Juni ein. Unter künstlerischer Leitung der beiden Schlagzeuger Dirk Rothbrust und Johannes Fischer gestalten Studierende der MHL ab 20 Uhr Kammermusik des zeitgenössischen japanischen Komponisten.

Jo Kondo gilt in seiner Heimat Japan als einer der wichtigsten Komponistenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Aus seinem beachtlichen kammermusikalischen Schaffen werden Werke der intimsten Konversationsform, des Duos, zu hören sein. Eine Konstante bildet dabei das Schlagzeug, dem Kondo Holzbläser oder Streichinstrumente zur Seite stellt. Die rudimentäre bildnerische Gestalt der Linie ist Ausgangspunkt seiner Kompositionen. Sehen seine Partituren auf den ersten Blick recht einfach und sparsam aus, so entsteht beim Hören ein ganz anderes Bild: das eines organischen Atmens, eines sich von Klang zu Klang manifestierenden dramaturgischen Fadens – eben einer Linie. Schlagzeugprofessor Johannes Fischer erläutert: „In Deutschland wurde Kondos Musik nur peripher wahrgenommen. Es ist Ensembles wie „L'art pour l'art“ zu verdanken, dass viele Kammermusikwerke seines durchaus üppigen Werkkatalogs bei uns überhaupt zugänglich und hörbar wurden.“ Als Echokammer zu den Werken Jo Kondos präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker ausgewählte Werke des in Deutschland lebenden koreanischen Komponisten Kunsu Shim. Seine Klangwelt ist auf wenige, ausdrucksstarke Klänge und Gesten reduziert. Ausführende sind Studierende der Bläser- und Streicherklassen sowie der Schlagzeugklasse von Johannes Fischer. Als Gastdozenten konnte die MHL Dirk Rothbrust für das Programm gewinnen. Er ist als Schlagzeuger und Klangkünstler international gefragt und Mitglied des Ensembles Musikfabrik Köln sowie des Schlagquartetts Köln. Das Konzert findet in der Overbeckgesellschaft (Königstr. 11, 23552 Lübeck) statt. Karten sind ausschließlich an der Abendkasse für vier Euro erhältlich, es gibt keine Ermäßigung. Kartenvorbestellungen sind unter 0451/74760 möglich.

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Lübeck, 01.06.2017

Gitarrenfantasien in Klang und Wort bei „Wir in Kiel“

In der Konzertreihe „Wir in Kiel“ der Musikhochschule Lübeck (MHL) sind am Dienstag, 13. Juni Studierende der Gitarrenklasse Elise Neumann in der Muthesius Kunsthochschule Kiel zu Gast. Unter dem Motto „Gitarrenfantasien in Klang und Wort“ präsentieren sie ab 19.30 Uhr Repertoire aus zwei Jahrhunderten und führen mit Erläuterungen und Anekdoten durch das Programm.

Die Studierenden präsentieren Gitarrenfantasien aus verschiedenen Epochen, romantische Solowerke des Ungarn Johann Kaspar Mertz, des Franzosen Napoleon Coste sowie virtuose Gitarrenmusik des Venezolaners Antonio Lauro. Von Benjamin Britten erklingt das faszinierende Solowerk „Nocturnal“ op. 70, das zu den wichtigsten Werken für klassische Gitarre des 20. Jahrhunderts zählt. Britten schrieb es auf der Grundlage eines Stückes von John Dowland für den renommierten Gitarristen Julian Bream. Die Studierenden tragen dazu außergewöhnliche, amüsante und staunenswerte Geschichten aus der Welt der Gitarre vor. Dozentin Elise Neumann: „Die Zuhörer erhalten einen aufschlussreichen Zugang zu den Werken und erleben eine spannende und kuriose Märchenreise durch verschiedene Stationen der Gitarrengeschichte.“ Das Konzert findet am Dienstag, 13. Juni um 19.30 Uhr in der Muthesius Kunsthochschule im Kesselhaus (Legienstraße 35, 24103 Kiel) statt. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 01.06.2017

Junges Musiktheater präsentiert „Gefährliche Liebschaften“

In der Reihe „Junges Musiktheater“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 10. Juni um 20 Uhr zur Premiere ihres neuen Opernprojekts ein. In Kooperation mit dem Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe (KuB) kommen die „Gefährliche Liebschaften“ unter musikalischer Leitung von Professor Robert Roche und der Regie von Claudia Gotta erstmals im norddeutschen Raum auf die Bühne.

Dekadente Gleichgültigkeit, Ränkespiele und amouröse Wettbewerbe sind die Ingredienzien des Opernprojekts nach der Romanvorlage von Choderlos de Laclos. Mit seinem Briefroman „Gefährliche Liebschaften“ schuf er Ende des 18. Jahrhunderts einen Klassiker der Weltliteratur, der durch Theateradaptionen und Verfilmungen populär wurde. Claudia Gotta (Deutsche Oper Berlin) hat „Gefährliche Liebschaften“ auf Grundlage einer Musiktheaterfassung des Schweizer Dirigenten Samuel Bächli mit Musik aus Opern und Oratorien von Georg Friedrich Händel inszeniert. Bei der Uraufführung im Gelsenkirchener Schillertheater 1998 feierte das Stück außerordentliche Erfolge. Im norddeut-schen Raum wird es nun erstmals von sechs jungen Gesangssolistinnen und einem Kammerorchester der MHL aufgeführt. Die Ausstattung verantworten die Bühnenbildnerin Olga von Wahl und der Kostümbildner Carl-Christian Andresen. Weitere Vorstellungen finden Sonntag, 11. Juni im KuB sowie am Samstag, 24. und Sonntag, 25. Juni in Lübeck statt. Die Handlung spielt kurz vor der Französischen Revolution in Paris und Umland. Die Vertreter des „Ancien Régime“ halten an alter Standesordnung, Moral und Etikette fest, während die Ideen der Aufklärung, Krisen und Misswirtschaft bereits den Zusammenbruch des alten Systems ankündigen. In diesem Spannungsfeld spinnen die Contessa de Merteuil und der Vicomte de Valmont ihre Intrigen. Die junge, naive Francesca und die tugendhafte, verheiratete Maria werden dabei zu ihren Spielbällen. Während Valmont sich als unwiderstehlicher Verführer beweisen will, begehrt die rachsüchtige und eitle Contessa gegen die gesellschaftliche Unterdrückung der Frau auf. Beide verheddern sich jedoch in ihren eigenen Fallstricken und reißen auch Unschuldige mit in den Abgrund. Die Oper in zwei Akten ist mit sechs Frauenstimmen besetzt, die die Rezitative in Deutsch und die Arien auf ItaIienisch präsentieren. Es singen Lena Langenbacher (Contessa), Sandra Gerlach (Francesca), Dorothee Bienert (Valmont), Milena Juhl und Tania Renz (Riccardo), Camilla Ostermann (Maria) sowie Franziska Buchner (Eleonora). Regisseurin Claudia Gotta, Spielleiterin an der Deutschen Oper Berlin, sieht Parallelen zur heutigen Zeit: „Hier geht es um die Idee der Selbstbespiegelung, um Menschen, die alles daran setzen ihr Image zu polieren. Das Stück lehrt jedoch, dass Glück und Eitelkeit einander ausschließen. Indem alle versuchen nur den Schein zu wahren, gehen sie in die Falle.“ Große Herausforderungen sieht Gotta an die Flexibilität der jungen Interpretinnen gestellt: „Bad Oldesloe ist eine moderne Raumbühne, auf der wir mitten im Publikum agieren, während wir in der MHL auf einer typischen Konzertbühne mit dem üblichen Abstand zum Publikum spielen.“ Mit „Gefährliche Liebschaften“ setzt die MHL ihre Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe fort. Unter dem Motto „Junges Mu-siktheater“ präsentieren Studierende der MHL dort Musiktheaterproduktionen, die anschließend auch im Großen Saal der MHL aufgeführt werden. Die Aufführungen finden am Samstag, 10. Juni um 20 Uhr und Sonntag, 11. Juni um 17 Uhr im KuB sowie am Samstag, 24. Juni um 19.30 Uhr und am Sonntag, 25. Juni um 17 Uhr im Großen Saal der MHL statt. Karten für Bad Oldesloe sind von 14,50 Euro bis 20,50 Euro in der Stadt-information im KuB (Beer-Yaacov-Weg 1, Telefon 04531/504195) sowie von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

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