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Lübeck, 02.01.2017

MHL-Blechbläser und Trompeter Rüdiger Baldauf präsentieren neue „Brasspromenade“

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Brasspromenade“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Sonntag, 15. Januar um 11 Uhr ein. 20 Studierende der Blechbläserklassen und der MHL-Big Band sowie der renommierte Jazztrompeter Rüdiger Baldauf stellen Werke von Barock bis Blues vor.

Zum Jahresbeginn präsentiert das Große MHL-Blechbläserensemble unter Leitung von Tobias Füller ein besonders facettenreiches Programm. Auf eine Zeitreise nehmen die MHL-Studierenden das Publikum mit: von festlichen Fanfaren des Barock bis zu einem Medley mit Stücken von Michael Jackson. Es sind Originale und Bearbeitungen der Werke von Monteverdi, Bach, Holberg, Crespo, Ingo Louis, Quincy Jones und Michael Jackson zu hören. Der renommierte Jazztrompeter Rüdiger Baldauf ist zu Gast und stellt seine Projekte und neuen Stücke vor. Er führt zusammen mit Tobias Füller durch das Programm. Die Studierenden der Blechbläserklassen werden begleitet von der Rhythmusgruppe der MHL-Big Band an Klavier, Bass, Schlagzeug und Gitarre. Den Auftakt machen eine festliche Fanfare von Crespo, ein mehrchöriger Satz von Gabrieli sowie Teile aus Griegs „Holberg Suite“, ursprünglich für Klavier geschrieben. Der Komponist selbst hat eine zweite Version für Streicher herausgebracht, die hier in einem Arrangement für Bläser vorgestellt wird. In die Moderne leitet das Blechbläserensemble über mit südamerikanischem Tango: dem berühmten „Libertango“ von Piazolla. Der Klassiker „Over the Rainbow“ aus dem Film „Zauberer von Oz“ ist in einer Fassung zu hören, die Paul Kuhn eigens für Rüdiger Baldauf arrangiert hat. Baldauf stellt aus seinem aktuellen Programm Stücke von Michael Jackson, mit „Scandy“ und „Funky No. 5“ auch zwei Stücke aus seiner eigenen Feder vor. Baldauf absolvierte eine klassische Musikausbildung in Köln und Berlin, aber seine Vorliebe galt schon früh dem Jazz, Funk und Soul. Der Grenzgänger zwischen musikalischen Welten interpretiert klassische Trompetenliteratur ebenso wie Neue Musik. Er spielte mit bekannten Künstlern wie Liza Minnelli, Seal, Shirley Bassey, Jennifer Rush, Barbra Streisand und Michael Bublé. Von 1999 war er bis zu dessen Auflösung Mitglied im „United Jazz und Rock Ensemble“, das Größen des Jazz und Jazzrock aus ganz Europa vereinigte. Er spielte mit dem Paul Kuhn Orchester und deutschen Rundfunk Big Bands, insbesondere der WDR Big Band Köln zusammen. Das Große Blechbläserensemble der MHL blickt auf eine zwanzigjährige Tradition zurück. Vom damaligen Posaunenprofessor Ehrhard Wetz gegründet, hat es einen festen Platz im Konzertleben der MHL, der Stadt Lübeck und der Region. Es widmet sich auch neuen kreativen Formen der Kammermusik unter abwechselnder Leitung der Trompeter Matthias Krebber und Tobias Füller.

Das Konzert findet in Kooperation mit dem Saselhaus Hamburg statt, wo es am gleichen Tag um 18 Uhr wiederholt wird. Karten für die Brasspromenade in der MHL sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 und 12 Euro) bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Karten für das Konzert im Saselhaus (Saseler Parkweg 3) gibt es ab Karten 12 Euro unter www.sasel-haus.de, Restkarten eine Stunde vor Beginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 02.01.2017

Kammermusikprojekt mit sämtlichen Beethoven Klaviertrios

Am Samstag, 14. und Sonntag, 15. Januar präsentiert die Musikhochschule Lübeck (MHL) mit „Beethoven Klaviertrios I und II“ erstmals sämtliche Klaviertrios von Ludwig van Beethoven. Jeweils um 19.30 Uhr stellen Studierende der MHL Beethovens bahnbrechende Kammermusikwerke vor. Die Professoren Sascha Lino Lemke und Christoph Flamm geben jeweils um 18 Uhr eine Einführung.

24 Studierende verschiedener Instrumentalklassen haben Beethovens acht Klaviertrios erarbeitet und stellen sie in zwei Abschlusskonzerten vor. Die Trios zählen zu den Meisterwerken der Wiener Klassik und geben Einblick in Beethovens Entwicklung als Komponist. In jeder seiner Schaffensperioden komponierte er Klaviertrios, beginnend mit dem erfolgreichen Debut seines ersten Opus 1 im Jahr 1795. Bis auf das „Gassenhauer-Trio“, das Beethoven für Klavier, Klarinette und Cello setzte, entstanden alle Trios für Klavier, Violine und Violoncello. Eigenwillig und neuartig sorgten sie für große Erfolge, aber auch Irritationen und Unverständnis, unter anderem bei Beethovens Kompositionslehrer Haydn. Auch Beethovens Lebensumstände spiegeln sie wider. So widmete er sein „Erzherzog-Trio“ Rudolph von Österreich, der nicht nur sein Schüler, sondern in späteren Jahren auch sein Mäzen war. Die Zusammenschau aller Trios stellt Meilensteine der Kammermusik vor, mit denen Beethoven den Weg in die Romantik ebnete. Die Werke erklingen in der Reihenfolge ihrer Entstehung: Am ersten Abend sind die drei Trios op. 1, sowie das „Gassenhauer Trio“ op. 11 zu hören. Am zweiten Abend stehen die beiden Trios op. 70, darunter das „Geister-Trio“ sowie die Trios op. 97 und 121a, das bereits zu Beethovens Spätwerk zählt, auf dem Programm. Sascha Lino Lemke, Professor für Musiktheorie und Werkanalyse, geht in seiner Einführung am 14. Januar um 18 Uhr anhand zahlreicher Klangbeispiele der Frage nach „Was uns Beethovens Motto-Eröffnungen verraten“. Lemke: „Statt mit einem geschlossenen Thema zu beginnen, irritiert Beethoven in einigen Trios mit einem einstimmig vorgetragenem knappen Motto, mal rabiat, laut und in schnellem Tempo, mal mysteriös.“ Lemke wird sich auf die Spur dieser ungewöhnlichen Mottos begeben und darstellen, was sie über die Musik aussagen und wie sie dem Komponisten zur Leitidee seiner Stücke wurden.  Christoph Flamm, Professor für Musikwissenschaft, wird in seiner Einführung am 15. Januar um 18 Uhr anhand von Musikbeispielen zeigen, dass Beethoven mit seinen Klaviertrios Opus 1 eine kammermusikalische Gattung neu formte, die zuvor im Schatten anderer Besetzungen gestanden hatte. Er wird aufzeigen, welche Grundlagen es für Beethovens Debüt gab und wie dramatisch er die Gattung mit seinem Opus 1 veränderte. Er beleuchtet auch, wie Zeitgenossen auf Beethovens Werke reagierten.

Die Konzerte beginnen im Anschluss an die Einführungen jeweils um 19.30 Uhr im Großen Saal. Karten sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt für 8 und 12 Euro) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse. 

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Lübeck, 02.01.2017

Wandelkonzert „Klingende Tasten“ im Brahms-Institut

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) präsentiert „Klingende Tasten“ in einem Wandelkonzert am Samstag, 14. Januar in der Villa Eschenburg. Ab 15 Uhr bringen MHL-Dozenten in der Reihe „Musik im Museum“ die kostbaren historischen Tasteninstrumente in der Villa Eschenburg zum Klingen.

Die Spezialisten für Tasteninstrumente Hans-Jürgen Schnoor und Sergej Tcherepanov stellen in den Räumlichkeiten der klassizistischen Villa mit Werken aus Barock und Klassik vier Instrumente aus verschiedenen Jahrhunderten vor. In zwanzigminütigen Einheiten, moderiert unter anderem von Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger,  lassen die Interpreten eigene Klangräume entstehen, die Baujahr und Bauweise der Instrumente widerspiegeln. Weitere Mitwirkende sind Violinistin Elisabeth Weber und Oboist Diethelm Jonas, die zeigen, welche Auswirkungen der Instrumentenklang auf das Ensemble-Musizieren hat. Zu hören ist ein historisches Cembalo, das der renommierte amerikanische Instrumentenbauer  Byron John Will nachgebaut hat sowie ein um 1880 gebautes Tafelklavier mit englischer Mechanik der Stuttgarter Firma Schiedmayer und Söhne. Es ist eine Dauerleihgabe der Klingberger Eheleute Gertrud und Reinhard Kummer und ist im Rahmen des Wandelkonzertes erstmals öffentlich zu hören. Weiterhin erklingt der 1856 gebaute Blüthner-Flügel, der dem Brahms-Institut durch das Lübecker Ehepaar Margarete und Hartmut Gothe übereignet wurde sowie ein moderner Steinway-Flügel.

Die kleinen Konzerte nehmen die Zuhörer mit auf eine Zeitreise des Instrumentenbaus. In den Pausen wird im Brahms-Institut Kaffee und Kuchen angeboten (nicht im Eintrittspreis enthalten). Nicht nummerierte Karten für acht Euro (keine Ermäßigung) gibt es im Vorverkauf bei der Konzertkasse. Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich. 

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Lübeck, 02.01.2017

„Wir in Malente“: Lübecker Klarinettenklasse präsentiert Mozart-Gala

Zu einer Mozart-Gala lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 13. Januar in ihrer Reihe „Wir in Malente“ ein. Ab 19.30 Uhr präsentieren Studierende der internationalen Klarinettenklasse der Professoren Sabine Meyer und Reiner Wehle große Konzertarien.

Studierende der renommierten Lübecker Klarinettenklasse führen Konzertarien auf, die eigens für Sabine Meyer und ihre Klarinette bearbeitet wurden. Reiner Wehle führt die Zuhörer durch das unterhaltsame Programm. Im Mittelpunkt stehen Mozarts virtuose Konzertarien, von denen er rund fünfzig für die großen Sänger seiner Zeit komponierte. Sie wurden direkt auf die Konzertbühne gebracht oder als Einlagen in Opern anderer Komponisten verwendet. Die meisten dieser Arien kommen heute kaum noch auf die Bühne, weil sie schwer zu singen sind. Sabine Meyer: „Die Werke werden kaum aufgeführt und fristen ein Schattendasein. Dabei sind viele von ihnen wahre Kleinode. Es lag nahe, sie für die instrumentale Interpretation zu bearbeiten“. Der Stuttgarter Komponist Andreas Nicolai Tarkmann hat sich dieser Aufgabe angenommen und die Bravourstücke für Sabine Meyer bearbeitet, die dazu auch eine CD veröffentlicht hat. Im Konzert werden sie nun von ihren Studierenden präsentiert. Auftakt und Abschluss des Konzertes ist jeweils eine Arie aus Mozarts Oper „Titus“. Mozart hat darin bereits eine Soloklarinette als Begleitung für die Sänger vorgesehen, so dass nun zwei Klarinetten im Duett erklingen. Die jungen Musiker werden alle klanglichen und technischen Möglichkeiten ihrer Instrumente ausschöpfen, um die besonderen kleinen „Klarinettenkonzerte“ im Rahmen der Mozart-Gala auf die Bühne zu bringen. Es spielen Antonia Jaeger, Vera Karner, Lina Kukulina, Anna Katharina Metz, Anna Paulova und Luc Laidet (Klarinette) sowie Ramona Katzenberger und Wooyun Kim (Bassetthorn). Am Klavier werden sie vom Pianisten Christian Ruvolo begleitet.

Mit ihrer Konzertreihe in schleswig-holsteinischen Städten ist die einzige Musikhochschule des Landes seit 2011 an mittlerweile neuen Spielorten präsent. Mit den Themenkonzerten gibt sie außerhalb des Lübecker Stammsitzes Einblick in ihre Arbeit. Die Mozart-Gala findet im Kursaal Malente (Bahnhofstraße 4a) statt. Karten sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, Schüler 5 Euro beim Tourismus-Service Malente in der Bahnhofstraße 3 (Telefon 04523/9590120) sowie an der Abendkasse erhältlich.

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Lübeck, 02.01.2017

Neues Kooperationsprojekt der MHL für „Junges Musiktheater“

„Junges Musiktheater“ steht im Mittelpunkt einer neuen Kooperation, die die Musikhochschule Lübeck (MHL) mit dem Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe (KuB) abgeschlossen hat. Zweimal im Jahr stellen Studierende im KuB künftig szenische Projekte vor. Die Reihe startet am Freitag, 13. Januar um 20 Uhr mit ei-nem Opernpasticcio unter dem Motto „Mad Lovers“.

Mit Ausschnitten aus Opern britischer Komponisten durchleben acht junge Gesangssolisten die Freuden und Leiden der Liebe. Arien und Lieder unter anderem von Händel, Purcell, Quilter und Britten werden unter Regie von MHL-Dozent Prof. Gregor Horres zu einer neuen Handlung verwoben. Es spielt ein Kammer-Ensemble unter Leitung von Prof. Robert Roche, der auch am Flügel begleitet. Acht Gesangsstudierende stürzen sich „Verrückt vor Liebe“ in Sehnsucht, Leidenschaft, Eifersucht, Rache und tiefe Traurigkeit – Gefühlszustände, die allen Menschen vertraut sind, die von Amors Pfeilen getroffen wurden. Der Titel des Opernpasticcios ist dem Theaterstück „The Mad Lover“ des englischen Dramatikers John Fletcher entlehnt, die handlungstragenden Figuren der Zauberwelt von Shakespeares „Sommernachtstraum“: Elfenkönigin „Titania“ und Kobold „Puk“ führen durch die Handlung. Sie begleiten die Liebenden durch die Nacht und lösen durch ihre Zauberspiele allerlei Verwirrungen aus. Letztlich aber verhelfen sie den Paaren zur Klärung ihrer Beziehungen. Arien aus barocken Opern und Oratorien wie unter anderem aus Purcells „Dido und Aeneas“ und Händels „Giulio Cesare“ werden dabei mit Ausschnitten aus Brittens Oper „The Rape of Lucretia“ und seinem Liederzyklus „A Charm of Lullabies“ kontrastiert. Es singen Lena Langenbacher als Titania, Iris Meyer als Puk sowie Sandra Gerlach, Lisa Ziehm, Franziska Löber, Meike Buchbinder, Sargis Mzikyan und Jongyun Park als Liebende.  

„Es ist ein kreatives Experiment“, sagt Robert Roche, Professor für Korrepetition an der MHL: „Es entsteht eine neue Handlung aus Stücken, die dem Stimmfach und dem aktuellen Ausbildungsstand der Gesangsstudierenden entsprechen. Das ist bei der Aufführung ganzer Opern nicht unbedingt der Fall.“ Er hat die Besetzungen für ein neunköpfiges Kammerensemble mit Streichern, Bläsern und Harfe teilweise selbst arrangiert. MHL-Präsident Rico Gubler erläutert die Zielsetzung der neuen Kooperation: „Wir orientieren unsere Ausbildung an den Bedürfnissen des aktuellen Musikgeschehens. Mit dem neuen Projekt nehmen wir die offeneren Formen des Musiktheaters auf, die sich neben dem traditionellen Opernbetrieb entwickeln. Die Kooperation gibt unseren Gesangsstudierenden Gelegenheit, sich ein Projekt vollumfänglich zu erarbeiten und in einem kreativen Bühnenraum zu präsentieren.“

Im Konzertraum des KuB soll mit rund 200 Zuschauern eine intime Atmosphäre entstehen, die an ein Kammerspiel erinnert. Es gibt keine Bühne, sondern eine Spielfläche inmitten des Publikums. Das neue Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe wurde im September 2016 eröffnet. Auf 3000 Quadratmetern bietet es Platz für kulturelle und kreative Angebote.

Die Premiere von „Mad Lovers“ findet am Freitag, 13. Januar um 20 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe (Beer-Yaacov-Weg) statt. Weitere Aufführungen im KuB gibt es am Samstag, 14. Januar um 20 Uhr und am Sonntag, 15. Januar um 17 Uhr. Am Samstag, 28. Januar um 19.30 Uhr und am Sonntag, 29. Januar um 17 Uhr ist der Szenenabend auch im Großen Saal der MHL (An der Obertrave) zu erleben. Karten für Bad Oldesloe gibt es unter der Tickethotline 04531/504-199, Karten für die Lübecker Aufführungen bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen. Restkarten für Bad Oldesloe und Lübeck sind an der Abendkasse jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn erhältlich.

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Lübeck, 02.01.2017

Preisträger des 53. Possehl-Wettbewerbs stellen sich vor

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Donnerstag, 12. Januar zum Possehl-Preisträgerkonzert in den Großen Saal ein. Um 19.30 Uhr stellen die Gewinner des 53. Possehl-Musikpreises mit virtuosen Werken von Rossini, Franck, Schumann, Wolf und Popper ihre künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis.

Die Cellistin Margreta Häfer setzte sich im November gegen 16 Mitbewerber und sechs Finalisten durch. Die 24-Jährige studiert seit April 2016 im Masterstudium in der Celloklasse von Prof. Troels Svane und erspielte sich den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis. Nun präsentiert sie sich mit Schumanns lyrisch-leidenschaftlichem Adagio und Allegro op. 70, Cassadós Suite für Violoncello solo sowie David Poppers temporeichem Elfentanz op. 39. Die Celloklasse von Prof. Troels Svane war besonders erfolgreich beim diesjährigen Possehl-Wettbewerb, denn auch Lia Chen Perlov kommt aus der Klasse des dänischen Cellisten. Die 22-jährige Israelin erspielte sich den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Preis. Sie präsentiert César Francks Violinsonate A-Dur in der Fassung für Violoncello. Der dritte Preisträger Wooyun Kim aus der Klarinettenklasse von Prof. Sabine Meyer präsentiert sich mit Luigi Bassis virtuoser Konzertfantasie über Verdis „Rigoletto“. Die mit einem Förderpreis ausgezeichnete kolumbianische Sängerin Fiorella Hincapie Colorado, aus der Klasse von Birgit Calm, singt schließlich Lieder von Rossini und Wolf. Am Klavier begleiten unter anderem Violetta Khachikyan und Viktor Soos. 17 Instrumental- und Gesangssolisten sowie ein Trio wetteiferten am 16. und 17. November 2016 um den Preis. In zwei Runden stellten sie sich mit halbstündigen Programmen und frei gewählten Stücken vor. Sieben Finalisten kamen in die zweite Runde, neben den Preisträgern der Bratschist Olof von Gagern und die Pianisten Hyelee Clara Chang und Yung Wu. Der Juryvorsitzende und Vertreter des Possehl-Vorstandes Dr. Ole Krönert wird den jungen Musikern ihre Preise überreichen. 10.000 Euro Preisgelder wurden insgesamt vergeben. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an herausragende Studierende der MHL. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs. Preisträger 2015 war das Quartetto Lyskamm aus der Klasse von Prof. Heime Müller.

Karten sind für 6 Euro an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich, es gibt keine Ermäßigung. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 02.01.2017

MHL-Studierende stellen zeitgenössische Werke vor

Zu einem Konzert unter dem Motto „Neue Musik?“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 7. Januar ein. Studierende der MHL präsentieren ab 17 Uhr im Großen Saal Werke für Flöte, Klavier, Saxophon und Schlagzeug.

Sieben Studierende im Profil „Neue Musik“ stellen mit Werken unter anderem von Henze, Psathas und Youngerman die Klangvielfalt zeitgenössischer Musik vor. Sie haben sich die Frage gestellt, was Neue Musik ausmacht und wie sie sich von anderen zeitgenössischen Formen wie dem Jazz abgrenzen lässt. So präsentieren sie Stücke, die den Begriff „Neue Musik“ hinterfragen und zeigen, dass die Grenzen fließend sind. Unter anderem ist die „African Suite“ für Saxophon und Schlagzeug des Belgiers Wim Henderickx zu hören, in der sich Einflüsse westlicher und afrikanischer Kultur mischen. Es erklingt auch die Sonatine für Flöte und Klavier des 2012 verstorbenen Komponisten Hans Werner Henze, eines seiner Frühwerke, das noch deutlich den Einfluss Hindemiths zeigt. Die jungen Musiker stellen weiterhin die „Fuzzy Bird Sonata“ des japanischen Komponisten Takashi Yaoshimatsu vor, die mit deutlichen Jazz-Anklängen eines der beliebtesten Stücke im Saxophon-Repertoire ist. Die Interpreten sind Myrto Michalopoulou (Flöte), Santa Bukovska und Jana De Troyer (Saxophon), Seorim Lee und Yuka Sakoji (Schlagzeug) sowie Danang Dirhamsyah und Konstantinos Troulis (Klavier).

Der Eintritt zum Konzert ist frei.

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