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Lübeck, 19.12.2016

Großer Erfolg für ISMA-Studentin bei internationalem Harfenwettbewerb

Die 17-jährige Swantje Wittenhagen ist noch Schülerin und Jungstudentin am Institut für schulbegleitende Musikausbildung (ISMA) der MHL und erspielte sich beim Internationalen Harfenwettbewerb in Szeged (Ungarn) bereits den dritten Preis. Ein erster Preis wurde nicht vergeben.

Insgesamt rund 100 Teilnehmer aus der ganzen Welt nahmen am Wettbewerb teil, der seit 2007 alle drei Jahre stattfindet. Swantje Wittenhagen startete in der Gruppe der unter 19-jährigen mit 29 weiteren jungen Musikerinnen und Musikern, die meisten von ihnen bereits regulären Musikstudium. Sechs von Ihnen kamen in die zweite Runde. Wittenhagen überzeugte die Jury unter andrem mit Werken von C.P.E. Bach und Kodály. Sie erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Harfenunterricht. Seit 2013 ist sie Jungstudentin in der Harfenklasse von Prof. Gesine Dreyer. Wittenhagen möchte Musik studieren und will im kommenden Februar die Aufnahmeprüfung für ein Harfenstudium an der MHL machen.

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Lübeck, 19.12.2016

MHL-Student siegreich im Jacques Lancelot Klarinettenwettbewerb

Klarinettist Han Kim, Student an der Musikhochschule Lübeck (MHL), hat den 1. Preis beim internationalen Jacques Lancelot Wettbewerb in Rouen (Frankreich) gewonnen. Der Student aus der Klasse der renommierten Klarinettistin und MHL-Professorin Sabine Meyer erspielte sich außerdem den Sonderpreis für eine Auftragskomposition zu Fuminori Tanadas "Sommerwind V". Auch den Publikumspreis konnte er nach Lübeck holen.

In drei Runden traten die Klarinettistinnen und Klarinettisten in dem hochkarätig besetzten Wettbewerb gegeneinander an. Der Südkoreaner Han Kim setzte sich in der ersten Runde mit Francios Deviennes zweiter Sonate gegen 80 Mitbewerber durch. Das Stück ist eine Hommage an den ungarischen Klarinettisten Manuel de Falla. Im Halbfinale überzeugte Kim mit Bohuslav Martinus Sonate für Klarinette und Klavier, sowie Pablo Sarasates bekannter Carmen Fantasie (Arr. Nicolas Baldeyrou). Außerdem erklang das Grand Duo Concertante von Weber. Drei junge Talente standen sich letztendlich im Finale gegenüber. Kim setzte sich mit seiner Auftragskomposition zu Tanadas Sommerwind V durch. Außerdem brachte er Mozarts Klarinettenkonzert zu Gehör. Der “Concours International de Clarinette Jacques Lancelot” wurde von einer eigens zu diesem Zweck geschaffenen gemeinnützigen Organisation im Mai 2010 unter der künstlerische Leitung von Aude Richard-Camus ins Leben gerufen. Der Wettbewerb richtet sich an junge Klarinettistinnen und Klarinettisten aller Nationalitäten zwischen 18 und 35 Jahren. In Gedenken an den renommierten Künstler und Lehrer Jacques Lancelot, sollen junge Talente entdeckt, ausgezeichnet und unterstützt werden. Im Anschluss an den Wettbewerb bestreitet Han Kim nun seine Siegertour. Die „Jacques Lancelot International Clarinet Competition Association“ ermöglicht zahlreiche Auftritte in Frankreich, Deutschland und Tschechien.

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Lübeck, 19.12.2016

17. Maritim Musikpreis

MHL-Student Hyung-Seok Lee erhält Sonderpreis der Eutiner Festspiele beim 17. Maritim Musikpreis.

Der Maritim Musikpreis wird jedes Jahr im Rahmen der Maritim Musikwoche in Timmendorfer Strand verliehen. Der Wettbewerb ist für Studierende aller norddeutschen Musikhochschulen (Hamburg, Hannover, Bremen, Lübeck, Rostock) ausgeschrieben. 81 Studierende aus 19 Nationen hatten sich vom 8.- bis zum 10. Dezember in drei Runden um die Preise des mit 19 000 € dotierten Gesangswettbewerbs beworben. Bei dem Wettbewerb wird auch die Klavierbegleitung ausgezeichnet. MHL-Student Hyung-Seok Lee (Tenor) erhielt einen Sonderpreis in Form eines Engagements bei den Eutiner Festspielen. Rainer Wulff, langjähriger Wettbewerbsleiter und Juryvorsitzender, zeigt sich zufrieden: „Das Niveau des gesamten Wettbewerbs war von der 1. Runde an außerordentlich hoch und bewies die überragende Qualität der Ausbildung an den Hochschulen im Norden.“   

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Lübeck, 01.11.2016

MHL trägt Harfe in norddeutsche Schulen

Zum „Jahr der Harfe“ hat die Musikhochschule Lübeck (MHL) ein Projekt zur musikalischen und pädagogischen Nachwuchsarbeit für rund 800 schleswig-holsteinische Kinder initiiert. Jetzt kommt das Projekt in Lübecker Schulen.

Schnupperunterricht und Instrumentenvorstellungen haben schon im Zeitraum von April bis September Kinder zehn schleswig-holsteinischer Schulen mit dem Instrument des Jahres, der Harfe in Kontakt gebracht. Jetzt geht das Projekt in die zweite Runde: Am Mittwoch, 16. November ist die MHL-Harfenklasse im Lübecker Katharineum zu erleben. Am Dienstag, 29. November ist dann eine vierte Klasse der Lübecker Paul-Klee Schule in der MHL zu Gast. Zusammen mit ihren Studierenden stellt Prof. Gesine Dreyer, Dozentin für Harfe in Lübeck und Berlin sowie Schirmherrin für das „Jahr der Harfe“ ihr Instrument vor. Sie beantwortet Fragen und lässt verschiedene Harfen erklingen und von den Schülern selber erforschen und entdecken. Die Harfe sieht sie als ideales Instrument für diese interaktive Arbeit: „Jedes Kind kann auf Anhieb einen Klang erzeugen und hat das Gefühl ‚Ich habe schon richtig Musik gemacht‘.“ Beim freiwilligen Schnupperunterricht können sich die Kinder dann weiter mit Klangspektrum und Spieltechnik der Harfe beschäftigen. Dreyer will im Jahr der Harfe rund 800 Schülerinnen und Schülern an allgemeinbildenden Grund- und Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein und Hamburg an die musikalische Betätigung heranführen. Nur so sei Nachwuchs für die Musikschulen und die Jugendorchester gewährleistet. Außerdem sei es eine wertvolle Praxiserfahrung für angehende Musikpädagogen der MHL, die in keinem theoretischen Unterricht so vermittelt werden kann. Das Hochschulprojekt gastierte unter anderem in Schulen in Pönitz, Trittau und Reinfeld. Die Nachfrage war unerwartet hoch, es wurden bereits Anfragen für Schnupperkurse im nächsten Jahr gestellt. Die Familie Junge Stiftung unterstützt die Schulen bei der Finanzierung des Projektes.

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Lübeck, 01.11.2016

Neues Kooperationsprojekt: Lübecker Kammerorchester begleitet MHL-Solisten

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt zum Auftaktkonzert einer neuen Kooperation mit dem Lübecker Kammerorchester (LKO) ein: Am Samstag, 19. November spielt das LKO zusammen mit MHL-Preisträgerin und Saxophonistin Santa Bukovska im Großen Saal. Unter Leitung von Bruno Merse erklingen ab 19.30 Uhr Werke von Wagner, Glasunow und Tschaikowsky.

Die neue Kooperation zwischen der MHL und dem LKO bietet Studierenden die Gelegenheit, solistisch mit dem Lübecker Kammerorchester aufzutreten. Die lettische Saxophonistin Santa Bukovska, die in der Klasse von Prof. Rico Gubler studiert, musste sich ihren solistischen Auftritt zuvor in einem internen Wettbewerb erspielen. Sie bringt das tief in der Romantik verwurzelte Saxophonkonzert des russischen Komponisten Glasunow zu Gehör. Weiterhin erklingt Wagners berühmte Rienzi-Ouvertüre sowie Tschaikowskys sechste Sinfonie „Pathétique“. Sie war Tschaikowskys letztes Werk und erinnert mit ihrem für eine Sinfonie ungewöhnlich langsamen Schlusssatz an ein Requiem.Das Konzert ist der Start einer mehrjährigen Kooperation, die für eine wechselseitige Unterstützung der musikalischen Arbeit und die Ausweitung des kulturellen Angebotes in Lübeck stehen soll. MHL-Studierende erhalten die Gelegenheit, als Dirigent, Komponist oder als Instrumental- und Gesangssolist praktische Erfahrung in der Arbeit mit einem Sinfonieorchester zu sammeln und zu vertiefen. Die Konzerte werden als Gemeinschaftsprojekt erarbeitet und abschließend in der MHL öffentlich aufgeführt. Rico Gubler, Präsident der MHL: „Mit dem LKO haben wir einen Partner gefunden, der unseren Studierenden unterschiedlichster Fachrichtungen wertvolle Erfahrungen im Rahmen ihrer Ausbildung ermöglicht.“ Als nächster Baustein des Projektes ist im März ein Konzert geplant, bei dem das LKO eine Sängerin oder einen Sänger der MHL begleiten wird. In weiteren Projektschritten ab 2017 werden zusätzlich Studierende als Dirigenten vor dem LKO stehen und MHL-Komponisten ein Werk für das Orchester komponieren. Die MHL bietet dem LKO mit dem Projekt eine weitere attraktive Auftrittsmöglichkeit in Lübeck. Hagen Sommerfeldt, Hornist und Vorsitzender des LKO, freut sich auf die musikalische Zusammenarbeit mit der MHL: „Unser Ziel und Anspruch war es stets, ein selbstverständlicher Bestandteil des Lübecker Kulturlebens zu sein. Das geht aber nur, wenn man auch einen angemessenen und verlässlichen Aufführungsort hat. Und wenn wir jetzt im Großen Saal der MHL musizieren dürfen, habe ich schon das Gefühl, angekommen zu sein.“ Das LKO wurde 1996 gegründet und entwickelte sich zu einem ausgewachsenen Sinfonieorchester. Dabei vereint es professionelle Musiker und ambitionierte Amateure zu einem Klangkörper. Chefdirigent des Orchesters ist Bruno Merse, der seine musikalische Karriere unter anderem als Konzertmeister der Lübecker Philharmoniker begann.

Karten sind für 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).

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Lübeck, 01.11.2016

53. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis

Zum 53. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Mittwoch, 16. und Donnerstag, 17. November jeweils ab 10 Uhr ein. Er bietet die Möglichkeit, die aktuell besten Studierenden im musikalischen Wettstreit zu erleben.

20 Studierende verschiedenster Fächer bewerben sich in diesem Jahr um den Possehl-Musikpreis. Studierende der Bereiche Gesang, Streicher, Bläser, Klavier und Schlagzeug treten ab 10 Uhr im Großen Saal mit rund halbstündigen Programmen in zwei Runden gegeneinander an. Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, weitere Preise und Förderprämien in der gleichen Höhe können von der Jury vergeben werden. Zu den Juroren gehören in diesem Jahr als Vorsitzender Dr. Ole Krönert, Vertreter der Possehl-Stiftung und Präsident des Landgerichts Lübeck. Als Professoren der MHL sitzen Prof. Inge-Susann Römhild, Rico Gubler, Diethelm Jonas und Jörg Linowitzki in der Jury. Weitere Juroren sind die Musikredakteure Jürgen Feldhoff (Lübecker Nachrichten) und Dr. Christian Strehk (Kieler Nachrichten) sowie Prof. Gerd Uecker, ehemaliger Vorsitzender des MHL-Hochschulrates. Das Finale findet am Donnerstag, 17. November voraussichtlich wieder ab 10 Uhr statt. Am gleichen Tag wird bekannt gegeben, wer den Possehl-Musikpreis gewonnen hat. Die Zeitpläne werden kurzfristig erstellt und per Aushang bekannt gegeben (Schaukasten An der Obertrave).  Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 12. Januar um 19.30 Uhr werden die Gewinner ihre musikalischen Fähigkeiten im Großen Saal der MHL noch einmal unter Beweis stellen. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an MHL-Studierende, die aufgrund ihrer Begabung und Leistungen eine besondere Anerkennung und Förderung verdienen. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs. 2015 gewann ihn das Quartetto Lyskamm aus der Klasse von Prof. Heime Müller.

Die Vorspiele starten an beiden Tagen voraussichtlich um 10 Uhr im großen Saal der MHL. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 16.11.2016

Cellistin Margreta Häfer gewinnt 53. Possehl-Wettbewerb

Den 53. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis an der Musikhochschule Lübeck (MHL) hat die Cellistin Margreta Häfer aus der Klasse von Prof. Troels Svane gewonnen. Sie erspielte sich den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis.

Der mit 3.000 Euro dotierte zweite Preis ging an Lia Chen Perlov, ebenfalls aus der Celloklasse von Prof. Troels Svane. Den dritten, mit 1.500 Euro dotierten Preis erhielt der Klarinettist Wooyun Kim aus der Klasse von Prof. Sabine Meyer. Die Sängerin Fiorella Maria Hincapie Colorado aus der Klasse von Birgit Calm erhielt einen Förderpreis in Höhe von 500 Euro. Margreta Häfer setzte sich in der zweiten Runde gegen sechs weitere Finalisten durch. Sie überzeugte die Jury mit Solowerken und Kammermusik von Bach, Haydn, Beethoven und Cassado. Die 24-Jährige studiert seit April diesen Jahres im Masterstudium in Lübeck. In der Nähe von Zwickau geboren, war sie zunächst Jungstudentin bei Prof. Peter Bruns in Leipzig. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie bei Prof. Julian Steckel in Rostock. Schon bei Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und als Jungstudentin wurde sie mit Preisen ausgezeichnet. Sie ist Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung sowie der Possehl-Stiftung. 17 Solisten und ein Trio aus den Fächern Gesang, Streicher, Bläser, Schlagzeug und Klavier wetteiferten am Mittwoch und Donnerstag im Großen Saal der MHL. In zwei Runden stellten sie sich jeweils mit einem rund halbstündigen Programm und frei gewählten Stücken vor. Sieben Finalisten kamen in die zweite Runde, neben den Preisträgern waren der Bratschist Olof von Gagern und die Pianisten Hyelee Clara Chang und Yung Wu vertreten.

Der Vorsitzende der Jury Dr. Ole Krönert, Vertreter der Possehl-Stiftung und Präsident des Landgerichts Lübeck, gab heute um 15 Uhr im Großen Saal die Preisträger bekannt. Zur Jury gehörten Prof. Gerd Uecker als Vorsitzender des MHL-Hochschulrates, MHL-Präsident Prof. Rico Gubler, die MHL-Professoren Inge-Susann Römhild, Diethelm Jonas und Jörg Linowitzki sowie die Musikredakteure Jürgen Feldhoff (Lübecker Nachrichten) und Dr. Christian Strehk (Kieler Nachrichten). Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an herausragende Studierende der MHL. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs. Preisträger 2015 war das Quartetto Lyskamm aus der Klasse von Prof. Heime Müller.

Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 12. Januar um 19.30 Uhr werden die Gewinner ihre musikalischen Fähigkeiten im Großen Saal der MHL noch einmal unter Beweis stellen.  

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