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Lübeck, 29.01.2016

Nachlass des Komponisten Theodor Kirchner digitalisiert

Das Brahms-Institut an der MHL hat gestern Abend den digitalisierten Nachlass des Komponisten Theodor Fürchtegott Kirchner präsentiert. Rund 9.000 Seiten aus der Sammlung des Instituts sind ab sofort auf der Website unter www.brahms-institut.de verfügbar und geben Einblick in die Werkstatt des bedeutenden, weitgehend unbekannten Komponisten.

Theodor Fürchtegott Kirchner (1823–1903), Zeitgenosse und Freund von Johannes Brahms, gehörte zu den produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Neben einigen Liedern, einem ambitionierten Streichquartett und kleineren Kammermusikwerken widmete er mit über 1.000 Einzelstücken den größten Teil seines Schaffens dem Klavier. Rund 9.000 Einzelseiten aus seinem Nachlass wurden nun über ein Jahr lang bibliothekarisch erschlossen und digitalisiert.
Als besonderen Schatz sieht Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger die Erstdrucke der Werke Kirchners, die der Komponist selbst mit zahlreichen handschriftlichen Eintragungen versah: „Das Online-Projekt bietet hier wertvolle Informationsquellen für musikhistorische Fragestellungen von Interpreten und Musikwissenschaftlern, ohne dass die empfindlichen Originale in Anspruch genommen werden müssten.“ Kirchners Klavierstücke beschrieb Brahms als „das Zarteste vom Zarten“. Bestimmend für Kirchners musikalischen Weg war auch die Begegnung und Freundschaft mit Robert Schumann, der 1843 sein Opus 1 wohlwollend besprach und ihn 1853 in seinem berühmten Artikel „Neue Bahnen“ zu den „hochaufstrebenden Künstlern der jüngsten Zeit“ zählte. 1843 trat er als erster Schüler mit der „Matrikelnummer 1“ in das von Mendelssohn Bartholdy neu gegründete Leipziger Konservatorium ein. Mit der jung verwitweten Clara Schumann verband ihn über mehrere Jahre eine enge Liaison. Ein Umstand, über den auch ein goldener Füllfederhalter von Robert Schumann in Kirchners Nachlass gelangte. Kirchner führte ein unstetes Leben, immer wieder erlag er der Spielsucht. In seinen späteren Lebensjahren wohnte er krank und verarmt  in Hamburg, wo er 1903 starb und auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt wurde.
Über Kirchners letzten Klavierschüler Conrad Hannss gelangte der Nachlass in das Brahms-Institut. Mit der Online-Präsentation hat das Lübecker Institut  einen weiteren Meilenstein der Digitalisierung seiner Sammlung erreicht. Das Land Schleswig-Holstein ermöglichte das Projekt durch eine Förderung in Höhe von 100.000 Euro. Insgesamt rund 42.000 Seiten mit Fotos, Stichvorlagen, Autographen und Briefen aus der wertvollen Sammlung des Instituts sind mittlerweile online verfügbar.

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck wurde 1991 mit der weltweit größten privaten Brahms-Sammlung des Professorenehepaares Renate und Kurz Hofmann gegründet. Das Institut steht seit 1999 unter Leitung von Wolfgang Sandberger, der die Sammlung stetig erweitert und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Das Brahms-Institut residiert in einem klassizistischen Landhaus am Rand der Lübecker Altstadt, wo es mit Konzerten, Vorträgen und kleinen Ausstellungen Einblick in seine Forschungsarbeit gibt (Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck, www.brahms-institut.de, Jerusalemsberg 4, 23568 Lübeck).

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Lübeck, 26.01.2016

Aufbrüche III: Interaktive audiovisuelle Installation

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) führt ihre Konzertreihe „Aufbrüche“ in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus fort. Im experimentellen Konzertraum des neuen Buddenbrookhauses präsentieren Studierende des elektronischen Studios am Donnerstag, 18. Februar um 20 Uhr eine interaktive audiovisuelle Installation.

Im dritten Konzert der Reihe können Besucher in einen experimentellen Klang- und Bildraum eintauchen. Sie werden dabei selber zu Interpreten und verändern durch ihre Bewegung im Raum, durch das Betasten und Bespielen von Objekten die Klang- und Bildprozesse. Musikstudierende verschiedener Fachrichtungen, die sich für Möglichkeiten digitaler Klang- und Bildprozesse interessieren, präsentieren unter Leitung der MHL-Dozenten Sascha Lino Lemke und Alexander Schubert mit der Installation ihre Arbeitsergebnisse des Wintersemesters: Sie haben programmiert, Klänge aufgezeichnet, mit Mikrofonierungen, Kameras und Sensoren experimentiert, um die interaktiven Stationen zu erfinden.
Im „MHL-Labor“ entwickeln und erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Das Buddenbrookhaus bietet hier einen passenden Konzertort, nicht in den Räumen des Museums, sondern im vorderen Raum der Mengstraße 6, wo in den nächsten Jahren der Erweiterungsbau entstehen soll. Mit dem MHL-Labor erweitert die MHL ihre Bühnenlandschaft und bietet eine Bühne für ein experimentierfreudiges Publikum. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse

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Lübeck, 26.01.2016

„Brahms in der Villa“: Solorecital mit Pianist Pietro Ceresini

Am Samstag, 13. Februar um 15 Uhr lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) wieder zu einem Konzert der Reihe „Brahms in der Villa – Musik im Museum“ ein. Pietro Ceresini, Klavierdozent an der MHL, stellt sich mit einem Soloprogramm vor.

In der Reihe „Brahms in der Villa – Musik im Museum“ lotet der Pianist Pietro Ceresini mit Werken von Mozart, Beethoven, Liszt und Strawinsky das Klangspektrum der Klaviermusik aus. Mozarts Klaviersonate in D-Dur verströmt eine heitere, spielfreudige Virtuosität. Beethovens Eroica-Variationen hingegen malen durch das „Prometheus-Thema“, das Beethoven im Finale seiner dritten Sinfonie „Eroica“ erneut verwendete, ein eher düsteres Bild. Romantisch wird es mit den drei von Franz Liszt komponierten Charakterstücken „Venezia e Napoli“, die 1861 als Ergänzung zu den „Années de pelerinage“ (Pilgerjahre) veröffentlicht wurden. Mit drei Sätzen aus dem Ballett „Petrouchka“ von Igor Strawinsky, einer Bearbeitung des Komponisten selbst, findet das Konzert einen furiosen Abschluss.
Pietro Ceresini, 1984 in Parma in Italien geboren, erhielt mit sechs Jahren ersten Klavierunterricht und gewann schon in jungen Jahren verschiedene Wettbewerbe. Sein Masterstudium in der Klasse Prof. Konstanze Eickhorst an der MHL schloss er 2014 ab. Konzertreisen führten ihn durch Italien und Deutschland, wo er als Solist und in Kammermusikensembles beim Brahms-Festival der MHL auftrat. Karten für 5 und 8 Euro sind im Vorverkauf bei der „Konzertkasse“ und an der Tageskasse in der Villa Eschenburg (Jerusalemsberg 4) erhältlich.

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Lübeck, 26.01.2016

„Wir in Plön I bis III“ bei den Plöner Tagen der Kammermusik

Im Rahmen der Plöner Tage der Kammermusik stellen sich in drei Konzerten der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) vor. Am Samstag, 6. Februar, Sonntag, 7. Februar und Samstag, 13. Februar jeweils um 19.30 Uhr bieten die jungen Musiker im Kulturforum Schwimmhalle Kammermusik von Mozart, Haydn, Brahms und Beethoven in verschiedensten Besetzungen dar.

Studierende aus zwölf Nationen präsentieren in Besetzungen vom Duo bis hin zum Klavier- und Bläserquintett bedeutende Werke der Kammermusikliteratur. Zu hören sind unter anderem das „Trio Peony“, das „Trio Mestizo“ und das „Ecco Quartett“, die mit dem Schwerpunkt Kammermusik an der MHL studieren.
Das Konzert „Wir in Plön I“ am Samstag, 6. Februar um 19.30 Uhr steht mit kleinen Besetzungen von zwei bis drei Musikern unter dem Stern der Romantik. Beethovens Variationen über „La ci darem la mano“ („Reich' mir die Hand, mein Leben“) aus der Mozartoper „Don Giovanni“ ist mit der seltenen Besetzung von zwei Oboen und Englischhorn eine Rarität. Auch die fünf Schilflieder op. 28 von August Klughardt nach Gedichten von Nikolaus Lenau sind als Fantasiestücke für Oboe, Viola und Klavier ungewöhnlich instrumentiert. Einen Einblick in die Spätromantik gewähren die Interpreten mit dem ersten Klaviertrio des russischen Komponisten Anton Arensky und der Sonate für Klarinette und Klavier in Es-Dur von Johannes Brahms.
Die Wiener Klassik steht im Mittelpunkt bei „Wir in Plön II“ am Sonntag, 7. Februar um 19.30 Uhr. Es erklingt Mozarts einzige Violinsonate in Moll-Tonalität, die er in Andenken an seine verstorbene Mutter geschrieben hat. Mit Haydns Quartett in Es-Dur „Der Witz“ widmen sich die Studierenden der Königsdisziplin der Kammermusik: dem Streichquartett. Auch Schuberts berühmte „Arpeggione“-Sonate für Cello und Klavier steht auf dem Programm.
„Wir in Plön III“ am Samstag, 13. Februar um 19.30 Uhr stellt noch einmal das große Spektrum der Kammermusikliteratur vor: Von Haydns Streichquartett in D-Dur über Brahms'  Klaviertrio in H-Dur bis hin zu Pavel Haas' Suite für Oboe und Klavier von 1939 wird die Entwicklung der Kammermusik über die Jahrhunderte deutlich. Das Bläserquartett von Heitor Villa-Lobos, einer der renommiertesten Künstler Brasiliens, beendet das Konzert mit rhythmischer Energie und magischen Klangfarben. „Die Konzerte zeigen einen wunderbaren Querschnitt der Kammermusikarbeit an der MHL. Nahezu alle Hauptfachdozenten sind auch Lehrer für Kammermusik. Das ist eine Besonderheit in Lübeck“, erklärt Heime Müller, Professor für Violine und Kammermusik an der MHL, der die Werke mit den jungen Musikern einstudiert hat.  
Mit der Veranstaltungsreihe „Wir in Schleswig-Holstein“ ermöglicht die MHL ihren Studierenden in Kooperation mit externen Veranstaltern, sich mit ausgewählten Werken vor interessiertem Publikum auch außerhalb des Lübecker Stammsitzes zu präsentieren.  
Karten sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro im Vorverkauf bei der Buchhandlung Schneider (Telefon 04522/789939) und bei der Touristinfo Großer Plöner See (Telefon 04522/50950) erhältlich.

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Lübeck, 26.01.2016

„Found again“: MHL-Chöre singen im Lübecker Rathaus

Zu einem Chorkonzert lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 12. Februar um 19 Uhr in den Audienzsaal des Lübecker Rathauses ein. Der Chor und der Kammerchor der MHL präsentieren unter dem Motto „Found again“ Chormusik aus sechs Jahrhunderten.

Im Mittelpunkt des Konzertes „Found again“ stehen Texte berühmter Dichter wie William Shakespeare, die über die Jahrhunderte hinweg von verschiedenen Komponisten immer wieder vertont wurden. Insgesamt 50 Studierende singen unter der Leitung von Kerstin Behnke Chorsätze bekannter britischer Komponisten wie Britten, Rutter und Holst. Weiterhin stehen selten zu hörende Kompositionen der Romantiker Henry Hiles und John Goss auf dem Programm, darunter auch zwei Uraufführungen.
Die beiden Chöre loten verschiedenste Ausdrucksmöglichkeiten der Stimme aus, von romantischer Klangfülle über feinziselierte Linien im englischen Renaissance-Madrigal, bis hin zu freier Improvisation. Es erklingen verschiedene Vertonungen von Christopher Marlowes „The passionate shepherd to his love“. Kaspar Querfurth aus der Kompositionsklasse von Prof. Dieter Mack hat den Text ebenfalls neu vertont. „Er handelt von einem Schäfer, der versucht, seine Geliebte von seiner pastoralen Idylle zu überzeugen“, erläutert der junge Komponist.  Entstanden ist ein dreiminütiger Chorsatz für vier Stimmen, der im Konzert uraufgeführt wird. Eine weitere deutsche Erstaufführung steht auf dem Programm: „Cease sorrows now“, die Worte eines unbekannten Renaissancedichters, die der englische Zeitgenosse Kenneth Brisk vertont hat.
Die Hochschulchöre der MHL konstituieren sich zu Beginn des Wintersemesters jährlich neu und singen ein Jahr zusammen. Während die Teilnahme am Hochschulchor für alle Studierenden verpflichtend ist, müssen die jungen Sängerinnen und Sänger im Kammerchor ein Vorsingen bestehen. Kerstin Behnke: „Der sichere, flexible und variantenreiche Umgang mit der eigenen Stimme stärkt die Persönlichkeit und leistet einen wesentlichen Beitrag zur künstlerischen Entwicklung.“
Karten für „Found again“ sind für 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) bei allen, dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse.

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Lübeck, 26.01.2016

Stimme – Töne – Gesang: neuer Vortrag der Förderergesellschaft

Am Donnerstag, 11. Februar lädt die Förderergesellschaft der Musikhochschule Lübeck (MHL) zum letzten Vortrag des Wintersemesters ein. Unter dem Motto „Stimme – Töne – Gesang“ gibt diesmal Gesangsprofessorin Christiane Hampe um 18 Uhr im Hörsaal der Holstentorhalle Einblick in ihre Arbeit.

Im Gespräch mit Hans-Ernst Böttcher, Vorsitzender der Förderergesellschaft der MHL, berichtet Christiane Hampe von ihren vielfältigen Erfahrungen als Pädagogin und Sängerin und leitet daraus Erkenntnisse und Empfehlungen für die Gesangsausbildung und Berufspraxis junger Sänger ab.   
Christiane Hampe hat als Sopranistin auf der Opernbühne ebenso Erfolge gefeiert wie als Lied- und Oratoriensängerin. Sie hatte Engagements an der Städtischen Bühne Hagen, am Basler Theater, an den Bühnen Wuppertal und am Badischen Landestheater Karlsruhe. Christiane Hampe stand in Europa, in Japan und in den USA auf der Bühne, darunter auch in zahlreichen Radio- und Fernsehaufnahmen. Sie hat seit 1986 an der Chorakademie Kamen, an der Internationalen Bachakademie Stuttgart und an den Bachakademien Krakau, Prag und Sendai (Japan) unterrichtet. Von 1988 an war sie Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Karlsruhe, zuletzt auch als Leiterin der Gesangsabteilung. 2008 wurde sie als Professorin an die MHL berufen.
Im Anschluss an das Gespräch besteht wie immer die Gelegenheit zur Diskussion. Der Eintritt zu „Stimme – Töne – Gesang“ ist frei.  Die Vorträge der Fördergesellschaft der MHL richten sich gleichermaßen an Freunde, Förderer und Angehörige der MHL wie an die interessierte Öffentlichkeit. Der Vortrag  steht, wie die gesamte Reihe, in engem ausbildungs- und berufsbezogenem Zusammenhang mit den Förderprojekten des Vereins, insbesondere mit dem Projekt „MusikERkennen“. Weitere Infos unter www.musikerkennen.de.

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Lübeck, 26.01.2016

„Wir in Eckernförde“: Harfenisten stellen Instrument des Jahres vor

In der Konzertreihe „Wir in Eckernförde“ sind acht junge Harfenisten der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Sonntag, 7. Februar zu Gast in Carls Showpalast. Ab 11 Uhr präsentieren sie auf der Carlshöhe unter dem Motto „Schwerelos“ die Harfe, Instrument des Jahres 2016.

Es musizieren Studierende aus der Harfenklasse von Prof. Gesine Dreyer, Schirmherrin für das Jahr der Harfe, das der Landesmusikrat Schleswig-Holstein in diesem Jahr ausgerufen hat. In der Matinee, die in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Eckernförde und Carls Showpalast als Benefizkonzert veranstaltet wird, stellen die jungen Musiker Werke aus drei Jahrhunderten vor. Der Erlös des Konzertes ist für das Rotary-Projekt „Instrumentalunterricht in Schulen“ (IsiS) bestimmt. Im Mittelpunkt des Konzertes steht mit der Harfe ein besonders ausdrucksstarkes Soloinstrument, das auch in Orchester- und Kammermusikensembles für die besondere Klangfarbe sorgt. Die Harfe ist nicht nur eines der ältesten Musikinstrumente der Menschheit, sondern auch eines der größten und schwersten. Ihr Spiel vermittelt dennoch schwebende Leichtigkeit. Wie spielerisch die moderne Konzertharfe trotz ihrer fast zwei Meter Höhe und ihres Gewichtes von rund 40 Kilogramm gehandhabt werden kann, demonstrieren im Konzert Jara Elena Egen und Maik Hoppe, die an der MHL im Hauptfach Harfe studieren sowie die Harfenschülerinnen Lara Meyer-Struthoff, Swantje Wittenhagen, Eva Theresa Schomerus, Bettine Kuffer und Julia von Grebmer. Die jüngste Harfenistin ist gerade 14 Jahre alt und studiert im Institut für schulbegleitende Musikerziehung, dennoch haben sich alle jungen Künstler bereits Preise bei Wettbewerben erspielt und als Solisten und im Orchester konzertiert. Unter anderem sind Werke von Benjamin Britten zu hören. Der englische Komponist hatte eine innige Beziehung zur Harfe, die in seinem Heimatland als Volksinstrument weit verbreitet ist. Weiterhin erklingt eine Fantasie über ein Thema  aus Tschaikowskis Oper „Eugen Onegin“ der russischen Komponistin Ekaterina Adolvovna Walter-Kühne, die die Harfe als Soloinstrument im russischen Kulturleben etablierte und mit eigenen Kompositionen über Opernthemen auftrat. Auch im kammermusikalischen Kontext ist die Harfe in der Konzertmatinee zu erleben: Studierende weiterer MHL-Instrumentalklassen kommen als Interpreten für Ravels Septett für Harfe, Streichquartett, Klarinette und Flöte hinzu.
Harfendozentin Gesine Dreyer unterrichtet die Harfenklasse der MHL, arbeitet als Honorarprofessorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und konzertiert als freischaffende Harfenistin. Die Musiker werden mitten im Publikum in dem zu einem als Atrium-Konzertsaal eingerichteten Carls Showpalast auftreten und damit  ein unmittelbares Hörerlebnis des faszinierenden Harfenklanges ermöglichen.
Karten für „Schwerelos“ sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro in der Buchhandlung am Gänse-markt 5 (Telefon 04351/3607), in der Buchhandlung Liesegang  in der Kieler Str. 19 (Telefon  4351/8985280) und in der Vorverkaufsstelle der Eckernförder Zeitung in der Kieler Straße 55 (Telefon 04351/90082484) erhältlich. Restkarten gibt es an der Tageskasse.

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