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Lübeck, 13.11.2017

40 Jugendliche nehmen an Pilotprojekt „musiktutor*innen sh“ teil

Vierzig schleswig-holsteinische Schülerinnen und Schüler beteiligen sich am neuen Projekt „musiktutor*innen sh“, das das Nordkolleg Rendsburg, die Musikhochschule Lübeck (MHL) und der Landesmusikrat Schleswig-Holstein zur Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses in Schleswig-Holstein gemeinsam initiiert haben.

Im Rahmen von vier Präsenzwochenenden erlernen die aus allen Landesteilen kommenden Schülerinnen und Schüler das Know-how zum Anleiten einer Musikgruppe, sei es ein Chor, eine Band oder ein Instrumentalensemble. Ergänzend dazu werden technikaffine Jugendliche intensiv im Fach Tontechnik geschult. Angeleitet werden sie von einem jungen Dozententeam bestehend aus Absolventinnen und Absolventen der MHL. Am vergangenen Wochenende empfing das Nordkolleg Rendsburg vierzig Jugendliche aus ganz Schleswig-Holstein zum ersten Präsenzwochenende. Die Qualifi-zierungsreihe mündet zum Abschluss der vierten Präsenzphase in ein von den Ju-gendlichen selbst organisiertes Abschlusskonzert am Sonntag, 27. Mai 2018. Die im laufenden Schuljahr erstmals in Schleswig-Holstein stattfindende Qualifizierungsreihe soll den Teilnehmenden einen Perspektivwechsel in die Rolle der Lehrenden ermöglichen und musikinteressierten jungen Menschen ermöglichen, sich als Lehrperson auszuprobieren und Verantwortung im eigenen musikalischen Umfeld zu übernehmen. Die Projektpartner erhoffen sich, mit den „musiktutor*innen sh“ mittelfristig einen wichtigen Impuls zur Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses im nördlichsten Bundesland zu setzen. Die Ausschreibung im Frühjahr hatte eine hohe Resonanz: Insgesamt gingen 76 Bewerbungen ein. Die Nordmetall-Stiftung, Hauptförderer des Projektes, beschloss daraufhin das Projekt durch Finanzierung zusätzlicher Kursplätze zu unterstützen, sodass nun insgesamt vierzig Jugendliche kostenfrei an der Quali-fizierungsreihe „musiktutor*innen sh“ teilnehmen können. Weitere Förderer der Maßnahme sind das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein.

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Lübeck, 13.11.2017

54. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis

Zum 54. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Mittwoch, 15. und Donnerstag, 16. November ein. Er bietet die Möglichkeit, die aktuell besten Studierenden der MHL im musikalischen Wettstreit zu erleben.

Zwölf Studierende haben sich in diesem Jahr um den Possehl-Musikpreis beworben und treten in zwei Runden gegeneinander an. Studierende der Fächer Flöte, Trompete, Fagott, Viola, Klavier, Orgel sowie ein Duo Violoncello und Klavier werden ihre rund halbstündigen Programme ab 10 Uhr im Großen Saal präsentieren. Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, weitere Preise und Förderprämien in der gleichen Höhe können von der Jury vergeben werden. Zu den Juroren gehören in diesem Jahr als Vorsitzender Dr. Ole Krönert, Vertreter der Possehl-Stiftung und Präsident des Landgerichts Lübeck. Als Professoren der MHL sitzen Heime Müller, Christoph Eß und Rico Gubler in der Jury. Weitere Juroren sind die Musikredakteure Jürgen Feldhoff (Lübecker Nachrichten) und Dr. Christian Strehk (Kieler Nachrichten) sowie Prof. Gerd Uecker, ehemaliger Vorsitzender des MHL-Hochschulrates. Das Finale findet am Donnerstag, 17. November voraussichtlich wieder ab 10 Uhr statt. Am gleichen Tag wird bekannt gegeben, wer den Possehl-Musikpreis gewonnen hat. Der genaue Zeitablauf wird vor jeder Runde aktuell erstellt und im Schaukasten (An der Obertrave) ausgehängt. Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 18. Januar um 19.30 Uhr werden die Gewinner ihre musikalischen Fähigkeiten im Großen Saal der MHL noch einmal unter Beweis stellen. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an MHL-Studierende, die aufgrund ihrer Begabung und Leistungen eine besondere Anerkennung und Förderung verdienen. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs. 2015 gewann ihn das Quartetto Lyskamm aus der Klasse von Prof. Heime Müller, 2016 die Cellistin Margreta Häfer aus der Klasse von Prof. Troels Svane. Die Vorspiele starten an beiden Tagen ab 10 Uhr im großen Saal der MHL. Der Eintritt zum Wettbewerb ist frei.

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Lübeck, 13.11.2017

Neues Lübecker Bildungsprojekt „Kompass“ startet

Die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck hat in Kooperation mit der Musikhochschule Lübeck (MHL) ein neues Bildungsprojekt für Lübecker Schülerinnen und Schüler gestartet. 27 Jugendliche aus fünf Lübecker Gemeinschaftsschulen beteiligen sich am Projekt „Kompass“.

Schülerinnen und Schüler der Baltic-Schule, Geschwister-Prenski-Schule, Gotthard-Kühl-Schule, Julius-Leber-Schule und der Schule an der Wakenitz beteiligen sich am Projekt „Kompass“. Es soll Jugendliche ab der achten Klasse dabei unterstützen, ihre schulischen Leistungen zu verbessern und ihren Schulabschluss zu erlangen. Ziel ist es auch, den Schülerinnen und Schülern einen besseren Einstieg in den Beruf zu ermöglichen. Dabei werden sie von Lehramtsstudierenden der MHL begleitet, die die Jugendlichen als Mentorinnen und Mentoren über einen Zeitraum von zwei Jahren begleiten. Die Studierenden stellen dabei wöchentlich drei Stunden ihrer Zeit zur Verfügung, um die Schülerinnen und Schüler fachlich zu fördern. Sie planen für ihre Mentees einmal im Monat ein vierstündiges Kulturprogramm, zu dem Theater-, Konzert- und Museumsbesuche oder Stadterkundungen gehören können. Auf ihre Aufgabe als Mentoren werden die Studierenden durch ein Coaching und regelmäßige Supervision vorbereitet. Ihre Leistungen werden im Rahmen des Studiums anerkannt, sodass die Mitwirkung bei „Kompass“ sie gleichzeitig im Studium voranbringt. Von den persönlichen Begegnungen sollen nicht nur die geförderten Jugendlichen und die Studierenden profitieren, sondern auch die Eltern und das schulische Umfeld. Wolfgang Pötschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung und Professor Rico Gubler, Präsident der MHL, unterzeichneten am vergangenen Donnerstag den Kooperationsvertrag. Bei der anschließenden Auftaktveranstaltung stellte sich das pädagogische Leitungsteam mit Erziehungswissenschaftlerin Professor Gaja von Sychowski, Sabine Hoene als Co-Leiterin und Projektkoordinator Jan-Taken de Vries sowie die Mentorinnen und Mentoren vor. Die Schülerinnen und Schüler erhielten aus den Händen von Titus Jochen Heldt, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung und Rico Gubler ihre Aufnahme-Urkunden. Das Projekt „Kompass“ wird aus einer Sonderzuwendung zum 200. Jubiläum der Sparkasse zu Lübeck finanziert: Die Sparkassenstiftung stellt für vier Jahre insgesamt 400.000 Euro bereit. Die MHL übernimmt die Projektkoordination und stellt die Mentorinnen und Mentoren aus den Reihen ihrer Studierenden. „Kompass“ ist angelehnt an das Mentoring-Programm „Weichenstellung“ der Zeit-Stiftung, die das Lübecker Projekt in der Planungsphase begleitet hat.

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Lübeck, 13.11.2017

Portrait eines Streichquartetts – Koki Lübeck zeigt „4“

Das Kommunale Kino Lübeck (Koki) zeigt in Kooperation mit der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Sonntag, 12. November um 19 Uhr in der Reihe „Film und Psychoanalyse“ den preisgekrönten Film „4“. Regisseur Daniel Kutschinski gelingt mit seiner 94-minütigen Dokumentation ein intimer Blick hinter die Kulissen und in die Welt vier junger Musiker.

Der Portraitfilm gewährt tiefe Einblicke in die Arbeit des vielfach ausgezeichneten französischen „Quatuor Ebène“ und in den Organismus Streichquartett. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein Publikumsgespräch mit Regisseur Daniel Kutschinski, MHL-Kammermusikprofessor Heime Müller und der Psychoanalytikerin Dr. Hanna Petersen. Der in München lebende Kutschinski zeigt in seinem Film „4“ aus dem Jahr 2015, was es heißt, ein Leben als Mitglied eines Streichquartetts zu führen. Nicht die Bühnenauftritte des renommierten „Quatuor Ebène“ stehen im Vordergrund. Der Film zeigt eher das Geschehen hinter der Bühne, das dem Publikum in der Regel verborgen bleibt: das Ringen der Musiker mit den Noten, ihren Kollegen – und mit sich selbst. Anderthalb Jahre hat das Filmteam das Quatuor Ebène begleitet. Kutschinskis Dramaturgie und Arnd Buss-von Kuks Kameraführung schaffen eine fast physisch fühlbare Nähe zu den vier jungen Musikern. Kutschinski erläutert: „Wir haben uns für einen vorwiegend beobachtenden Film entschieden. Die Vier haben unserem Filmteam ein unglaubliches Vertrauen geschenkt, indem sie uns an all ihren Erlebnissen teilhaben ließen. Da gab es nie den Satz „Jetzt bitte nicht!“. Diese ‘Nichtzensur‘ wird im Film für die Betrachter als große Nähe spürbar und passt auch zur geradezu schonungslosen Wahrheitsliebe dieses großartigen Quartetts.“ Das Quatuor Ebène gründet sich 1999 am französischen Konservatorium Boulogne-Billancourt bei Paris. Nachdem Pierre Colombet und Gabriel La Magadure (Geige), der inzwischen ausgetretene Bratscher Mathieu Herzog sowie der Cellist Raphaël Merlin 2004 den Internationalen ARD-Musikwettbewerb gewinnen, gelingt ihnen der internationale Durchbruch und der Aufstieg zur Weltspitze. „4“ führt den Betrachter tief in die Welt der Musik und vermittelt ein Gefühl dafür, auf welch schmalem Grat Kunst entsteht. Psychoanalytikerin Dr. Hanna Petersen erläutert: „In jeder Gruppe, dazu gehört auch ein Ensemble, entwickeln sich besondere Dynamiken, in gewisser Weise mit einer Familie vergleichbar. Sie sind im Film besonders nah zu beobachten und ermöglichen dem Betrachter, in Resonanz zu gehen.“ „4“ wird an vier weiteren Terminen im Koki zu sehen sein: am Dienstag, 21. November um 18 Uhr, Mittwoch, 22. November um 18 Uhr, Samstag 25. November um 16 Uhr sowie am Sonntag, 26. November um 16 Uhr. Karten sind für 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro an der Tageskasse in der Mengstraße 35 oder unter www.kinokoki.de erhältlich. Weitere Informationen zum Film unter www.4-thefilm.com.

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Lübeck, 06.12.2017

„Wir in Pinneberg“: Studierende präsentieren virtuose Klaviermusik

Am Samstag, 9. Dezember geben Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) um 19 Uhr einen Klavierabend im Rathaussaal Pinneberg mit Werken aus drei Jahrhunderten.

Sieben junge Pianistinnen und Pianisten, die aus verschiedenen Nationen nach Schleswig-Holstein gekommen sind und in den Klassen von Prof. Konstanze Eickhorst, Prof. Manfred Aust, Prof. Konrad Elser und Catalin Serban an der MHL studieren, stellen Glanzstücke der virtuosen Klavierliteratur vor. Es erklingen Klaviersonaten von Haydn und Skrjabin sowie die vierte Ballade op. 52 von Chopin. Bei Ravels virtuosem „Jeux d’eau“ lotet die junge Interpretin das gesamte Klangspektrum des modernen Konzertflügels aus. Weiterhin sind die ,,Variations sérieuses“ op. 54 zu hören, in denen Mendelssohn Bartholdy ein 16-taktiges Thema nach allen Regeln der Kunst verwandelt und virtuos ausschöpft. Das Konzert in der Reihe "Wir in Schleswig-Holstein" der MHL findet in Zusammenarbeit mit der Musikschule Pinneberg und deren Begabtenförderklasse "Little Opera" statt. Ziel ist es, die begabten Nachwuchstalente mit künstlerisch herausragenden Studierenden in Kontakt zu bringen und einen Austausch zwischen den beiden Institutionen zu fördern. Karten sind für 13 Euro (ermäßigt 9 Euro) an der Abendkasse erhältlich.

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Lübeck, 06.12.2017

Duoabend mit Troels Svane und Konstanze Eickhorst

Zu einem Duoabend mit dem Cellisten Troels Svane und der Pianistin Konstanze Eickhorst lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 8. Dezember um 19 Uhr in den Hansensaal ein. Die beiden international renommierten Interpreten, beide Professoren an der MHL, stellen Meilensteine der Duoliteratur von Haydn, Beethoven, Schumann, Brahms und Ginastera vor.

Die beiden MHL-Professoren Troels Svane und Konstanze Eickhorst eröffnen den Abend mit Beethovens einfallsreichen Variationen über das Weihnachtslied „Tochter Zion, freue dich“. Der Komponist beweist hier als Meister der Variation einmal mehr, dass er jedem noch so geringen Thema eine unendliche Fülle an Gestalten ablauschen konnte. Zwei Jahre vor Beethovens Variationen entstand die große Klaviersonate C-dur Hob. XVI/50, die Konstanze Eickhorst vorstellt. Joseph Haydn, bei dem Beethoven zeitweilig Kompositionsunterricht nahm, komponierte sie während seiner zweiten England-Reise, bei der er die britische Weltstadt in einen regelrechten Taumel versetzte, ehe er sich in Wien zur wohlverdienten Ruhe setzte. 1815, seine Gehörprobleme hatten sich längst ins Tragische gesteigert, schrieb Beethoven noch einmal zwei Sonaten für Violoncello und Klavier, die als Opus 102 erschienen und seinen Zeitgenossen offenbar Rätsel aufgaben: „Beim ersten Hören ohnmöglich (zu) verstehen«, notierte ein zeitgenössischer Kritiker zum Opus 102. Nach der Pause nehmen Troels Svane und Konstanze Eickhorst einen großen historischen und geographischen Schwung ins 20. Jahrhundert. Zu Hören sind das Adagio und Allegro As-dur op. 70 von Robert Schumann. Der Romantiker par excellence experimentiert in den beiden Stücken mit verschiedenen Kombinationen, um den „innigsten, zartesten Ausdruck“ und die „feurigste Leidenschaftlichkeit“ zu finden, die das Publikum bis heute so an ihm schätzt. Vom Feuer der Begeisterung spricht auch die anschließende erste Cello-Sonate von Johannes Brahms, in der der Komponist wie in vielen seiner frühen Werke den gefürchteten Schatten Beethovens mit jugendlichem Enthusiasmus zu eigenen Kreationen nutzt. Zum Abschluss präsentiert das Duo die „Pampeana“ Nr. 2 des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera: Ursprünglichkeit heimatlicher Folklore, die in ihrer Wechselhaftigkeit erfahrene Weite der Pampa und sein Empfinden für urgewaltige Rhythmen verbinden sich in dieser Musik zu einem Kehraus, der Ginasteras internationalen Rang unmittelbar begreiflich macht. Der Däne Troels Svane unterrichtet an der MHL und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Darüber hinaus gibt er Meisterkurse in der ganzen Welt. Konstanze Eickhorst ist für ihr atemberaubendes Temperament bekannt, mit dem sie pianistische Herausforderungen meistert. Für die Einspielung des Franz-Schmidt-Quintetts „Für die linke Hand allein“, erhielt sie vor kurzem den Echo-Klassik-Preis 2017. Beide Musiker sitzen in der Jury bedeutender internationaler Wettbewerbe. Karten gibt es im Vorverkauf an der Konzertkasse im Hause Hugendubel (Telefon 0451/702320) für 5 und 8 Euro (keine Ermäßigung). Restkarten sind ab 18 Uhr an der Abendkasse erhältlich, dann gibt es auch Catering in der Villa Brahms (nicht im Eintrittspreis enthalten). Weitere Informationen unter www.brahms-institut.de.

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Lübeck, 06.12.2017

MHL veranstaltet erste Lübecker Young-Saxophone-Academy

Am Donnerstag, 7. und Freitag, 8. Dezember lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) erstmals zur „Young Saxophone Academy“ ein. Unter Anleitung von hochkarätigen Dozenten bietet die Academy in Kooperation mit der Lübecker Musikschule der Gemeinnützigen einen öffentlichen Meisterkurs sowie Konzerte der Teilnehmenden und Dozenten, bei denen das klassische Saxophon im Mittelpunkt steht.

Mit Raphael Camenisch (Lugano), Dejan Prešicek (Ljubljana), Johannes Thorell (Aarhus) und Rico Gubler (Lübeck) unterrichten bei der ersten Lübecker „Young Saxophone Academy“ vier international renommierte Dozenten für klassisches Saxophon. Rund 20 fortgeschrittene Laien, Schülerinnen und Schüler der Lübecker Musikschulen und Studierende der MHL aus Deutschland, Österreich und China nehmen teil. Die Academy findet im Rahmen des dritten Lübecker Saxophonfestivals statt, das die Musikschule der Gemeinnützigen veranstaltet. Professor Rico Gubler, Saxophonist und Präsident der MHL kündigt an: „Lübeck wird zur Saxophonstadt! Sowohl an der Musikschule der Gemeinnützigen als auch an der MHL wird auf höchstem Niveau unterrichtet. Gastdozenten aus Dänemark, Slowenien, Schweiz und Deutschland unterrichten den Nachwuchs gemeinsam und rücken das klassische Saxophon gebührend in den Fokus.“ Öffentlicher Meisterkurs und Teilnehmerkonzerte Beim öffentlichen Meisterkurs können Zuhörer den Unterricht miterleben und den Dozenten beim Vermitteln von Spieltechnik und Interpretation über die Schulter schauen: Jeweils ab 10 Uhr startet der Meisterkurs am Donnerstag, 7. Dezember in Raum 18 und am Freitag, 8. Dezember in vier parallelen Räumen in der MHL. In drei Konzerten am Freitag, 8. Dezember um 17 Uhr, 18 Uhr und 19 Uhr in der Stadtbibliothek Lübeck präsentieren sich Teilnehmende des Meisterkurses. Mit Werken alter Meister wie Buxtehude und Händel sowie zeitgenössischen Stücken von Mickey Nicolas, Hiroki Takahashi und Philippe Geiss gewähren sie Einblick in das klassische Saxophonrepertoire. Zu den jungen Interpreten gehört das Ensemble „Passion du Saxophone“, das an der Lübecker Musikschule der Gemeinnützigen von Lilija Russanowa unterrichtet wird. Abschlusskonzert der Dozenten Im Abschlusskonzert um 20 Uhr stellen sich im Scharbausaal der Stadtbibliothek Lübeck die Dozenten Johannes Thorell, Dejan Prešicek, Raphael Camenisch und Rico Gubler selber als Interpreten vor. Zeitgenössische Werke für Saxophon stehen auf dem Programm, unter anderem von der slowenischen Komponistin Urska Pompe, den Italienern Giacinto Scelsi und Marco Momi sowie vom Schweden Kent Olofsson. Die Interpreten beweisen, wie viele aufregende neue Werke in den letzten Jahrzehnten für das Instrument entstanden sind. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen der „Young Saxophone Academy“ ist frei.

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