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Lübeck, 30.06.2015

Junge Solisten auf der Bühne der MHL

„Solistenkonzerte“ sind am Mittwoch, 8. Juli um 20 Uhr in der Musikhochschule Lübeck (MHL) in Kooperation mit dem Theater Lübeck zu hören. Vier junge Solisten der MHL stellen sich im Großen Saal im Rahmen ihrer Abschlussprüfung vor. Sie werden begleitet vom Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck und Studierenden der MHL unter Leitung von Andreas Wolf, erster Kapellmeister am Theater Lübeck.

Es erklingen Werke von Copland, Elgar, Ibert und Tschaikowsky. Die Klarinettistin Annelien van Wauwe aus der Klasse von Prof. Sabine Meyer stellt sich mit Aaron Coplands Klarinettenkonzert vor, das von Benny Goodman in Auftrag gegeben wurde und immer wieder mit Jazz-Elementen überrascht. Die 27-jährige Belgierin wurde bereits vielfach mit internationalen Preisen bedacht und konzertiert mit renommierten Orchestern und Dirigenten. 2012 ging sie gemeinsam mit Sabine Meyer und dem Swedish Chamber Orchestra auf Europatournee. Violetta Kachikyan präsentiert Tschaikowskys berühmtes erstes Klavierkonzert in b-Moll. Tschaikowsky widmete es dem Pianisten und Dirigenten Hans von Bülow, der bei der Uraufführung 1875 in Boston selber am Klavier saß. Die 32-jährige Russin studiert seit 2011 in der Klasse von Prof. Konstanze Eickhorst und gewann zahlreiche internationale Klavierwettbewerbe. Neben ihrer Solokarriere widmet sie sich der Kammermusik und studiert als Mitglied des „Eschenburg-Trio“ auch im Studiengang „Kammermusik“ an der MHL. Die preisgekrönte Flötistin Mihaela Goldfeld aus der Klasse von Prof. Angela Firkins ist bereits seit 2006 Soloflötistin bei den Bremer Philharmonikern. Sie stellt sich mit Jacques Iberts vor Leichtigkeit und Esprit sprühendem Flötenkonzert vor. Jaesung Lim schließlich spielt Elgars mit Schwermut und Tragik umflortes Cellokonzert e-Moll. Der 27-jährige studiert in der Klasse von Prof. Troels Svane und wurde jüngst beim „Internationalen Knopf Wettbewerb“ der Anton Rubinstein Akademie in Düsseldorf ausgezeichnet.
Karten sind für 10 und 15 Euro, ermäßigt 5 und 8 Euro im Vorverkauf bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel und im Klassik-Kontor erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 01.07.2015

Nationale Musikhochschulen im Internationalen Musikmarkt – Vortrag mit MHL-Präsident Rico Gubler

Zum letzten Vortrag im Sommersemester lädt die Förderergesellschaft der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Montag, 6. Juli um 18 Uhr ein.

Diesmal widmet sich MHL-Präsident Prof. Rico Gubler dem Thema „Nationale Musikhochschulen im internationalen Musikmarkt“.
Gubler beschäftigt sich in seinem Vortrag in der Holstentorhalle mit den Rahmenbedingungen, denen Musikhochschulen und Studierende in einer globalisierten Welt ausgesetzt sind: Die nationalen Musikhochschulen stehen in internationalem Wettbewerb und ihre Absolventen müssen auf einem internationalen Musikmarkt bestehen.  
Rico Gubler: „Musik war immer schon international und ist es mehr denn je. Dennoch haben die Musikhochschulen und ihre Ausbildung nationale und manchmal sogar regionale Traditionen.“ Mit dem nach der italienischen Stadt Bologna genannten reformierten Studiensystem gibt es in Europa seit rund 15 Jahren einen gemeinsamen Rahmen für das Musikstudium. Das Förderprogramm „Erasmus“ der Europäischen Union ermuntert Studierende und Lehrende zusätzlich, Gastsemester an anderen europäischen Musikhochschulen zu verbringen. Gubler zeigt das Spannungsfeld auf, in dem sich die MHL national und international bewegen muss, um erfolgreich zu sein.
Der Saxophonist, Komponist und Jurist Rico Gubler ist seit März 2014 Präsident der MHL. In seinen Vortrag lässt er die Erfahrungen einfließen, die er als Dozent und Mitglied einer Hoch-schulleitung in der Schweiz gesammelt hat. Gubler wird in seinem Vortrag auch über seine „ersten 500 Tage“ im Amt als Präsident der MHL berichten. Es besteht wie immer Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion. Der Eintritt zur Vortragsveranstaltung ist frei.  
Die Vortragsreihe wendet sich an Musikinteressierte, Freunde der MHL und Mitglieder der Förderergesellschaft. Sie wird im Wintersemester 2015/16 fortgesetzt.

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Lübeck, 01.07.2015

„Live and let die” – die MHL-Crime-Revue 2015

Zum Abschluss des Sommersemesters lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 4. Juli und Sonntag, 5. Juli zu einer skurrilen Crime-Revue unter dem Motto „Live and let die” ein: 70 Studierende aus allen Studiengängen, darunter Sängerinnen und Sänger mit dem Hauptfach Popgesang, die MHL-Pops-Singers und das MHL-Pops-Orchestra präsentieren eine humorvoll inszenierte, schaurig-kribbelnde und dunkel-mysteriöse Sommerrevue.

Auf dem Programm stehen Songs und Sounds von James Bond bis Edgar Wallace. Einer der gefährlichsten Bösewichte aller Zeiten plant, von Lübeck aus die Weltherrschaft an sich zu reißen. Gemeinsam versuchen James Bond, Miss Marple, Magnum, Inspektor Clouseau und Abby vom Navy CIS-Team – angeführt von der geheimnisumwitterten Detective Ana Log – ihm das Handwerk zu legen. Im Großen Saal der MHL kommt es zum Showdown, der über die menschliche Freiheit zwischen digitaler und analoger Welt entscheiden wird. Eingeleitet wird die Revue mit dem Titel „Live and let die“, der von Linda und Paul McCartney für den gleichnamigen James-Bond-Film geschrieben wurde. Es folgt ein Medley mit den bekanntesten Melodien aus über 50 Jahren James Bond-Verfilmung, moderiert vom mysteriösen und charmanten Gastgeber Mr. Big Data, gespielt von Karsten Gebbert.  
Geplant und konzipiert wurde die Crime-Revue von Svenja Fischer, Yiman Liu, Katharina Horst de Cuestas, Ariane Jahn, Maximilian Zwingel und Thore Schmidt im Rahmen ihres Studiengangs „Musik Vermitteln“. Seit Oktober 2014 arbeiten die Studierenden unter der Gesamtleitung von Bernd Ruf, Professor für Popularmusik an der MHL, an der Realisierung des Musicals. Alles hat die Gruppe selbst entwickelt – von der Sichtung und Auswahl der Songs über das Schreiben eigener Arrangements bis hin zur Ausarbeitung der Szenen.     
Die Aufführungen finden am Samstag, 4. Juli um 20 Uhr sowie am Sonntag, 5. Juli um 15 Uhr und 20 Uhr statt. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Konzertkasse und im Klassik-Kontor für 15 und 10 Euro (ermäßigt 8 und 5 Euro), Restkarten sind an der Tageskasse der MHL (Einlass: An der Obertrave) eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn erhältlich.

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Lübeck, 01.07.2015

„Wir in Plön“: Junge Schlagzeuger präsentieren „Drumming“

Am Donnerstag, 2. Juli heißt es im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön wieder „Wir in Plön“. Um 19.30 Uhr stellen sich die Studierenden aus der Klasse des renommierten Schlagzeugers und Hochschulprofessors Johannes Fischer vor.

Im Mittelpunkt stehen zwei gewichtige Werke von Steve Reich aus unterschiedlichen Schaffensperioden. Der 1936 geborene US-Amerikaner gilt als Pionier der Minimal Music. Es er-klingt sein monumentales Stück „Drumming“ aus den 70er Jahren, mit dem er verschiedene Prinzipien und Methoden der Minimal Music zum ersten Mal auf ein größeres Ensemble übertrug. Mit dem „Mallet Quartet“ erklingt eines seiner neuesten Stücke. Weiterhin stellen die sechs jungen Schlagzeuger Werke von James Tenney, Ivan Trevino, Gene Koshinski und Johann Sebastian Bach in verschiedenen Duo-Besetzungen vor. Melodieinstrumente wie Marimbaphon und Vibraphon werden dabei in ihrer ganzen stilistischen und klanglichen Vielfalt zu erleben sein. Johannes Fischer moderiert das Konzert. Karten sind für 15, ermäßigt 10 Euro in der Plöner Buchhandlung Schneider (Telefon 04522/789939) und in der Tourist Information am Großen Plöner See (Telefon 04522/50950) im Vorverkauf erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

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Lübeck, 01.07.2015

Polnische Gastorganistin beim Mittwochskonzert

Am Mittwoch, 1. Juli spielt die Elzbieta Karolak, Gastdozentin an der Musikhochschule Lübeck (MHL), um 17 Uhr ein Mittwochskonzert in St. Jakobi. Das Konzert findet im Rahmen des Lübecker Orgelsommers statt.

Die polnische Gastorganistin präsentiert ab 17 Uhr Orgelwerke aus fünf Jahrhunderten an verschiedenen Orgeln in St. Jakobi. Unter anderem erklingen Werke von Buxtehude, Bach, Franck und Sawa. Außerdem stellt sie Werke der polnischen Komponisten Krakowa und Zelechowski vor. Sie ist im Rahmen des Förderprogramms „Erasmus“ der Europäischen Union als Austauschdozentin vier Tage zu Gast in Lübeck, wo sie auch Orgelstudierende der MHL unterrichtet. Elzbieta Karolak ist Professorin an der staatlichen Hochschule für Musik in Posen. Ihr Spezialgebiet, über das sie auch publiziert, sind historische Instrumente sowie Musik französischer Romantiker und polnischer Zeitgenossen.
Der Eintritt zum Konzert kostet 5 Euro, Kinder haben freien Eintritt. Karten sind nur an der Abendkasse in St. Jakobi erhältlich.

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Lübeck, 02.06.2015

Konzert für Thomas Brandis zum 80. Geburtstag

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Samstag, 27. Juni um 17 Uhr zum 80. Geburtstag von Prof. Thomas Brandis ein. Studierende, Ehemalige seiner Klasse und Kollegen der MHL geben zu seinen Ehren ein Konzert.

Der renommierte Violinist Thomas Brandis feiert am 23. Juni seinen 80. Geburtstag. Gleichzeitig beendet er zu diesem Zeitpunkt seine Lehrtätigkeit  an der MHL. Zum Abschied würdigen seine Studierenden, Ehemalige sowie seine Lübecker Kollegen sein Lebenswerk in einem öffentlichen Konzert. Es erklingen Werke von Bach, Mozart, Schubert, Debussy, Berio und Mack. Interpreten sind neben den Studierenden seiner Klasse unter anderem Michael Gehrke (Tenor), Inge-Susann Römhild und Jacques Ammon (Klavier), Sophie Heinrich und Angelo de Leo (Violine), Troels Svane (Violoncello) und Jörg Linowitzki (Kontrabass). Brandis zählt zu den renommiertesten Violinisten Deutschlands. Er studierte bei Eva Hauptmann in Hamburg und Max Rostal in London und wirkte als Konzertmeister in Hamburg und bei den Berliner Philharmonikern. Als Solist trat er mit bedeutenden Dirigenten wie Herbert von Karajan, Karl Böhm, Georg Solti, Eugen Jochum, Hans Schmidt-Isserstedt, Klaus Tennstedt, Hiroyuki Iwaki und Gerd Albrecht auf. Als Kammermusiker wirkte er bei den „Philharmonischen Solisten Berlin“ und gründete 1976 das international renommierte „Brandis-Quartett Berlin“. Zahlreiche Schallplatten- und CD-Einspielungen zeugen vom Umfang seines Repertoires. Brandis hatte Professuren an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg und an der Universität der Künste Berlin inne. Nach seiner Pensionierung 2002 übernahm er den Lehrauftrag an der MHL, wo er eine international renommierte Geigenklasse betreute. Bis 2014 lehrte er außerdem als Gastdozent an der Royal Academy of Music in London. Er gab Meisterkurse im In- und Ausland und wirkte bei Wettbewerben als Mitglied von nationalen und internationalen Jurys.
Karten für das Konzert sind für 10 und 15 (ermäßigt 5 und 8) bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel und im Klassik-Kontor erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 02.06.2015

Gamelan – Musik ohne Noten

Zu einer neuen Minimaster-Vorlesung lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 27. Juni um 11.15 Uhr in den Kammermusiksaal ein. Das Programm hat sich geändert: Unter dem Motto „Gamelan – Musik ohne Noten“ vermittelt Prof. Dieter Mack zusammen mit seinen Studierenden Kindern zwischen acht und zwölf Jahren die Faszination der balinesischen Gamelanmusik.

In der rund 45-minütigen Kindervorlesung gibt Dieter Mack Einblick in eine Musik, die nicht niedergeschrieben oder aufgenommen, sondern von Generation zu Generation mündlich überliefert wurde. Die Kinder erhalten Klangeindrücke der aus Bronze gefertigten Metallophone, Gongs und Becken, die einen durchdringenden und weit tragenden Ton erzeugen. Sie sind groß und teuer und gehören in Indonesien der Dorfgemeinschaft, die sie im sogenannten Banjar aufbewahrt, dem Gemeindesaal des Dorfes. Dieter Mack gibt einen Einblick in die Grundprinzipien der balinesischen Gamelanmusik. Er zeigt einen Film über ein balinesisches Gamelanorchester und probiert mit den Kindern typische Rhythmen der Gamelanmusik aus.
Mit der Minimasterreihe bieten die Lübecker Hochschulen dem wissenschaftlichen Nachwuchs zwischen acht und zwölf Jahren spannende Einblicke in ihre Arbeit. Die Minimaster-Studierenden erhalten einen Ausweis, in dem sie für jede Vorlesung einen Stempel erhalten. Kinder, die an mindestens drei Vorlesungen teilnehmen, bekommen nach der Abschlussveranstaltung am Samstag, 17. Oktober um 11 Uhr beim „Tag der Wissenschaft“ in St. Petri Kirche ihre „MinimasterLübeck“-Urkunde. Interessierte Kinder können sich unter www.minimaster-luebeck.de anmelden.

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