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Lübeck, 23.06.2016

"Frisches vom Blech" – MHL-Blechbläser spielen Open Air

Das große Blechbläserensemble der MHL gibt am Sonntag, 10. Juli zum dritten Mal ein Open-Air-Konzert vor den eigenen Toren an der Lübecker Obertrave. 16 Studierende der Blechbläserklassen und Gäste präsentieren ab 17 Uhr zusammen mit ihrem Leiter Matthias Krebber einen musikalischen Streifzug durch die Jahrhunderte.

Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Händel, Ravel, Bizet, John Williams und Jim Parker. Im ersten Teil intonieren die jungen Bläserinnen und Bläser den  festlichen „Einzug der Königin von Saba“ aus Händels Oratorium „Solomon“. Kontrastreich erklingt die innige und zarte „Pavane pour une infante défunte“ von Maurice Ravel. Weiterhin sind Teile der Arlésienne-Suiten von Bizet zu hören, die den jungen Musikern von der feinsten Kantilene bis zum rhythmischen Grandioso alles abverlangen. Im zweiten Teil präsentiert sich das Ensemble mit einem Pop-Titel: Die Studentin Katharina Schwerk singt „For her Majesty“ in einem Arrangement, das der norddeutsche Komponist und Bandleader Jan-Christoph Mohr für das Ensemble geschrieben hat. Auch Jim Parkers Klassiker „Ein Londoner in New York“ ist zu hören und nimmt die Zuhörer mit auf eine klangmalerische Stadtrundfahrt durch die Weltstadt. Zu Gast ist der Soloposaunist der Lübecker Philharmoniker Laszlo Pete, der das Ensemble bei seinem Auftritt unterstützt. Der Eintritt zum Blechbläser-Open-Air ist frei. Bei regnerischem Wetter findet das Konzert im Großen Saal der MHL statt.

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Lübeck, 23.06.2016

Minimaster 2016: "Faszination Filmmusik"

Am Samstag, 9. Juli lädt die MHL um 11.15 Uhr zu ihrer Vorlesung im Rahmen des Minimasters 2016 in den Kammermusiksaal ein. Unter dem Motto „Ganz schön viel Musik“ vermitteln Studierende der MHL Kindern zwischen acht und zwölf Jahren die Faszination der Filmmusik.

In der 45-minütigen Kindervorlesung macht Musikpädagoge Dr. Michael Pabst-Krueger zusammen mit seinen Studierenden die wichtige Rolle der Filmmusik für die jungen Zuhörer erfahrbar. Die Studierenden haben Filmprojektionen vorbereitet und untermalen sie mit Live-Musik. Dabei lernen die Kinder nicht nur die tragende Rolle der Musik für die Wirkung eines Filmes, sondern auch die Musiker und ihre Instrumente näher kennen.Mit der Minimasterreihe bieten die Lübecker Hochschulen dem wissenschaftlichen Nachwuchs zwischen acht und zwölf Jahren spannende Einblicke in ihre Arbeit. Kinder, die an mindestens drei Vorlesungen teilgenommen haben, erhalten ihre „Mini-Master-Lübeck“-Urkunde nach der Abschlussveranstaltung, die am Samstag, 8. Oktober ab 11.15 Uhr im Center of Brain, Behavior and Metabolism (CBBM) auf dem Uni-Campus in der Marie-Curie-Straße stattfindet. Eine Anmeldung zu den Vorlesungen ist unter www.minimaster-luebeck.de möglich.

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Lübeck, 23.06.2016

Portraitkonzert zum 80. Geburtstag des Komponisten Friedhelm Döhl

Der Lübecker Komponist Friedhelm Döhl feiert am 7. Juli seinen achtzigsten Geburtstag. Mit zwei Veranstaltungen würdigt die MHL am Freitag, 8. Juli ab 18.30 Uhr den Komponisten, der die Lübecker Musikkultur und die MHL als Komponist und Rektor bedeutend geprägt hat.

Der Film „Bruchstücke – eine Annäherung an den Komponisten Friedhelm Döhl“, ist um 18.30 Uhr im Großen Saal zu sehen. Der rund vierzigminütige Film, den Günther Wallbrecht, Hugo Germán Gaido und Michael Dreyer 2011 und 2016 gedreht haben, vermittelt mit Interviews und Musik einen Eindruck von Döhls umfang- und facettenreichem Schaffen. Ab 20 Uhr stellen Dozentinnen und Dozenten der MHL und Gäste Kammermusik des gebürtigen Göttingers aus fünf Jahrzehnten vor. Unter anderem stehen die „Trakl-Lieder“ in einer Interpretation von Maike Albrecht (Sopran) und Hans-Jürgen Schnoor (Klavier) auf dem Programm. Konrad Elser interpretiert „Bruchstücke zur Winterreise“ für Klavier sowie „3 Balladen nach Celan“. Violinistin Christiane Edinger und Cellist Ulf Tischbirek spielen „Der Abend – Die Nacht“ nach Trakl, dessen Texte, ebenso wie die Paul Celans immer wieder zum Ausgangspunkt für Döhls Schaffen wurden. Weiterhin sind die „Sinfonia a due“ mit Elisabeth Weber an der Violine und Hans-Christian Schwarz am Cello zu hören sowie „5 Canti“ für Kontrabass nach Texten von Leopardi. Interpret Jörg Linowitzki kommentiert: „Etwas ganz Besonderes für dieses Instrument: Außergewöhnliche Klänge erzeugen eine einzigartige Atmosphäre: zukunftsweisend und spannend.“ Björn Engholm, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein a.D., hält die Laudatio auf den Komponisten. Friedhelm Döhl studierte Komposition, Klavier, Schulmusik, Musikwissenschaft, Philosophie, Literatur- und Kunstwissenschaft in Freiburg und Göttingen. 1966 promovierte er mit einer Arbeit über Anton Webern. Döhl schrieb Werke in allen musikalischen Gattungen: von der Kammermusik bis hin zur großen Oper, für die er sich unter anderem von Literatur, Bildender Kunst und Natur inspirieren ließ. „Schon ein flüchtiger Blick auf die Werkliste des Komponisten zeigt, dass das Nachdenken über Sein und Dasein, die Verschlungenheit von Leben und Tod, Licht und Schatten den Grundton seines Schaffens bestimmt“, schreibt der Musikwissenschaftler Lutz Lesle über Döhls Werk. „Keiner Doktrin hörig, nutzt Döhl in postmoderner Wahlfreiheit eine breite Palette kompositorischer Mittel und Möglichkeiten: vom Kirchentonalen bis zu Mixtur und Geräusch, von freier Fantasie zu strenger Kanonik, von Rezitativischem zu Liedhaftem und Dramatischem." Döhl wirkte als Dozent am Robert-Schumann-Konservatorium in Düsseldorf, wo er das Studio für Neue Musik initiierte sowie am Musikwissenschaftlichen Institut der Freien Universität Berlin, wo er 1971 zum Professor berufen wurde. 1974 bis 1982 war er Direktor der Musik-Akademie Basel, in den Jahren 1980 bis 1983 Präsident der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik, Sektion Deutschland. 1982 wurde er auf eine Professur für Komposition an die MHL berufen, die er 1991 bis 1994 als Rektor leitete. Hier setzte er neue Impulse für die zeitgenössische Musik und führte Veranstaltungsreihen ein wie das „Forum junger Komponisten“ und die „Werkstatt Neue Musik“. Unter seiner Ägide konnten die Streicher- und Bläserabtei-lungen und der wissenschaftliche Bereich ausgebaut und neue Professuren besetzt werden. 1992 initiierte er das Brahms-Festival, nachdem das Brahms-Institut an der MHL begründet worden war. Seine intensive Vernetzung mit Bildenden Künstlern ermöglichte ihm, die „Brahms-Galerie“ an der MHL zu begründen, für die zwischen 1993 und 2008 Auftragswerke bedeutender Künstler, unter anderem Klaus Kröger, Johannes Grützke, Günther Uecker, Armin Mueller-Stahl und Dietrich Fischer-Dieskau entstanden. 2001 erhielt er die Goldene Ehrengedenkmünze „Bene merenti“, die höchste Auszeichnung der Hansestadt Lübeck.Der Eintritt zum Portraitkonzert kostet 14 und 19 Euro, ermäßigt 8 und 12 Euro. Karten sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.

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Lübeck, 23.06.2016

Junge MHL-Solisten konzertieren mit Lübecker Philharmonikern

Am Donnerstag, 7. Juli um 20 Uhr stellen sich vier Studierende der MHL als Solisten im Rahmen ihrer Abschlussprüfung im Großen Saal vor. Das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck und Studierende der MHL begleiten unter Leitung des Lübecker Generalmusikdirektors Ryusuke Numajiri und des ersten Kapellmeisters Andreas Wolf.

Auf dem Programm stehen Solokonzerte  von Tschaikowsky, Sibelius, Schostakowitsch und Chopin. Die 25-jährige Koreanerin Yoon-Hye Chung stellt sich mit Tschaikowskys Variationen über ein Rokoko-Thema op. 33 vor, die der Komponist als Hommage an sein Vorbild Mozart 1876 im klassischen Stil schrieb. Die heiteren, eleganten und geistvollen Variationen über das von ihm selbst erfundene Thema gehören bis heute zu den beeindruckendsten Werken dieser Gattung und loten alle spiel- und klangtechnischen Möglichkeiten des Cellos aus. Den zweiten und dritten Satz von Jean Sibelius' Violinkonzert op. 47 bringt die 24-jährige Japanerin Shoko Murakami aus der Klasse von Prof. Heime Müller zu Gehör, die sich beim Possehl-Wettbewerb 2015 den zweiten Platz erspielte. Die Uraufführung des Konzerts fand am 8. Februar 1904 in Helsinki unter der Leitung des Komponisten statt. Das Konzert fiel bei Publikum und Kritik durch, woraufhin Sibelius es noch einmal überarbeitete. Heute ist es eines der meistgespielten Werke des Komponisten und gilt zugleich als eines der großen Violinkonzerte des 20. Jahrhunderts. Der 28-jährige Koreaner Yhee Sang aus der Klasse von Prof. Troels Svane spielt Schostakowitschs erstes Cellokonzert op. 107. Er widmete es dem berühmten Cellisten Rostropowitsch, der sein Schüler und guter Freund war. Mit seinen melodischen, tänzerischen und energiegeladenen Passagen verlangt das Konzert dem Interpreten äußerste Virtuosität ab. Schließlich präsentiert der Stipendiat und achtfache „Jugend musiziert“-Bundespreisträger Viktor Soos aus der Klasse von Prof. Konrad Elser Chopins zweites Klavierkonzert in f-Moll op. 21. Chopin komponierte es unter dem Eindruck seiner ersten großen Liebe. So ist es von tiefen romantischen Gefühlen und der Chopin eigenen Poesie geprägt und fordert Brillanz und Virtuosität vom Interpreten. Karten sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 12 und 8 Euro) an allen Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 23.06.2016

"Irgendwo auf der Welt" – musikalische Zeitreise in die 20er und 30er Jahre

Eine große MHL-Pop-Revue präsentiert die MHL am Samstag, 2. Juli und Sonntag, 3. Juli zum Abschluss des Sommersemesters. Unter dem Motto „Irgendwo auf der Welt“ bringen Gesangssolisten, die MHL-Pops Singers und das MHL-Pops-Orchestra eine heiter-beschwingte, nachdenklich-berührende Sommer-Revue auf die Bühne im Großen Saal.

70 Studierende aller Studiengänge entführen das Publikum in ein Revuetheater auf der Hamburger Reeperbahn. In der politisch schwierigen Zeit um 1930 ist die Liebe des jüdischen Hafenkneipiers David und seiner Verlobten Lilian, Tänzerin im Revuetheater, von Intrigen und Eifersüchteleien bedroht. Bevor sich das Paar aus seinen Zwängen befreien und zu neuen Ufern aufbrechen kann, muss es  einige Herausforderungen bestehen. Zu hören sind Stücke der Zwanziger- und Dreißigerjahre unter anderem von Kurt Weill, George Gershwin und Friedrich Hollaender. Es erklingen bekannte Songs wie „Musik, Musik, Musik“, „Wochenend‘ und Sonnenschein“ und „Jede Frau hat ein süßes Geheimnis“. In den Hauptrollen sind Katharina Horst de Cuestas als Lilian, Konstantin Busack als David, Theresa Szorek als Grande Dame und Rivalin Victoria sowie Karsten Gebbert als Konzerthallen-Impresario Wilhelm zu erleben. Höhepunkte sind unter anderem die Charleston- und Stepptanzeinlagen, die die Studierenden seit Beginn des Sommersemesters erarbeitet haben. Das neu gegründete MHL-Akkordeonorchester „Freundschaft und Harmonie“ ist erstmals auf der Bühne zu erleben. Geplant und konzipiert wurde die Revue von acht Studierenden im Rahmen ihres Interdisziplinären Projekts im Studiengang „Musik Vermitteln“. Seit Oktober 2015 arbeiten sie unter Gesamtleitung von Bernd Ruf, Professor für Popularmusik an der MHL, an der Realisierung des Projekts: von der Auswahl der Musik über das Schreiben eigener Arrangements bis hin zur Ausarbeitung der Szenen. Jonas Nay und Roman Gerber, der auch als Soloklarinettist zu hören sein wird, haben das Textskript geschrieben. Bernd Ruf erläutert: „Das Publikum erwartet eine musikalisch-nostalgische Reise und eine dramatische Liebesgeschichte voll existentieller Nöte. Und selbstverständlich die großen Hits an der Schwelle vom Stumm- zum Tonfilm von Zarah Leander, Marlene Dietrich und den Comedian Harmonists und all den anderen kreativen Wilden der ausgehenden Zwanziger Jahre.“Die Aufführungen finden am Samstag, 2. Juli um 20 Uhr sowie am Sonntag, 3. Juli um 15 Uhr und 20 Uhr statt. Eine weitere konzertante Aufführung gibt es am Donnerstag, 14. Juli um 20 Uhr auf dem Timmendorfer Platz in Timmendorfer Strand. Der Eintritt zu dieser Aufführung ist frei. Karten für die Lübecker Aufführungen gibt es in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen für 19 und 14 Euro (ermäßigt 12 und 8 Euro), Restkarten sind an der Tages- und Abendkasse der MHL eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn erhältlich.

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Lübeck, 23.06.2016

Neue Ausstellung zur Haydn-Rezeption im Lübecker Brahms-Institut und Symposium in Kooperation mit SHMF

Das Brahms-Institut an der MHL stellt am Freitag, 1. Juli um 18 Uhr in der Villa Eschenburg seine neue Ausstellung zum diesjährigen Haydn-Schwerpunkt des Schleswig-Holstein Musik-Festivals (SHMF) vor. Unter dem Titel „Kontinuitäten?“ steht erstmals die Haydn-Rezeption von Johannes Brahms im Fokus. Im Anschluss laden SHMF und MHL am Samstag, 2. Juli zu einem gleichnamigen Symposium unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Sandberger.

Joseph Haydn wurde zu Lebzeiten als der „Shakespeare der Musik“ verehrt, nach seinem Tod jedoch eher als „Papa Haydn“ belächelt. Mit der Präsentation von Briefen, Drucken, Pro-grammzetteln, Büsten und Fotografien wird Brahms‘ Auseinandersetzung mit Haydn beleuchtet, der zu den größten europäischen Komponisten gehört und die Gattungen Sinfonie, Streichquartett und Klaviersonate mit aus der Taufe hob. Sie dokumentiert das Engagement von Brahms und seinem Freund, dem Geiger Joseph Joachim, die sich bereits in jungen Jahren als Interpreten für Haydns Werke einsetzten. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der MHL: „Gegen den Trend des 19. Jahrhunderts hat Johannes Brahms Haydn bewundert. Er hat erkannt, wie geistreich und witzig Haydns Musik sein kann. Mit Briefen und Konzertprogrammen zeigt unsere Ausstellung seine vielfältigen Haydn-Erfahrungen.“ Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die bekannten „Haydn-Variationen“ für Orchester op. 56a bzw. für zwei Klaviere op. 56b. Brahms bearbeitete darin ein musikalisches Thema, das man fälschlicherweise Haydn zugeschrieben hatte. Das Thema entdeckte er in einer Sammlung, die der große Haydn-Biograph und Brahms-Freund Carl Ferdinand Pohl, Archiv-direktor der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, zusammengetragen hatte. Ihm widmet die Ausstellung ebenfalls eine Vitrine. Über den Tod von Brahms hinaus beschäftigt sich die Ausstellung zudem mit dem Haydn-Jahr 1909, das in Wien mit einer groß angelegten Zentenarfeier und einem Kongress der Internationalen Musik-Gesellschaft gewürdigt wurde. Im Wintergarten der klassizistischen Villa Eschenburg wird eine Installation mit dem Deckengemälde aus der Tonhalle Zürich von 1895 zu sehen sein, die Haydn und Brahms gemeinsam im „Komponistenhimmel“ zeigt.Mit seinem Festvortrag „Das war ein Kerl! – Johannes Brahms und Joseph Haydn“ eröffnet der renommierte Haydn-Experte Otto Biba aus Wien am Freitag, 1. Juli um 18 Uhr die Ausstellung. Der Festvortrag ist zugleich Auftakt des Symposiums „Kontinuitäten?“ Es widmet sich Joseph Haydn im Wandel der Interpretationen. Sieben Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftler stellen am Samstag, 2. Juli von 10 Uhr bis 16 Uhr im Museum Behnhaus Drägerhaus Meilensteine der Haydn-Forschung und -Interpretation vor. Der wissenschaftliche Leiter Wolfgang Sandberger führt um 10 Uhr in das Thema ein. Weitere Referenten des von der Possehl-Stiftung Lübeck geförderten Symposiums sind unter anderem Prof. Dr. Wolfgang Fuhrmann (Wien), Dr. Armin Raab (Köln), Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann (Frankfurt), Michael Schwalb (Bonn) und Prof. Dr. Christoph Flamm (Lübeck).Die Ausstellung „Kontinuitäten – Haydn und Brahms“ wird vom 1. Juli bis zum 17. Dezember jeweils am Mittwoch und Samstag zwischen 14 und 18 Uhr in der Villa Eschenburg (Jerusalemsberg 4) zu sehen sein. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Das Symposium findet am Samstag, 2. Juli von 10 bis 16 Uhr im Museum Behnhaus Drägerhaus (Königstr. 9) statt. Der Eintritt kostet 5 Euro (ohne Ermäßigung).Neue Dokumentation „Kontrapunkte“ zum Themenschwerpunkt „Peter Tschaikowsky“ Die Kooperationen zwischen dem Brahms-Institut an der MHL und dem SHMF werden in der Reihe der Veröffentlichungen des Brahms-Instituts dokumentiert. Der neue Band unter dem Titel „Kontrapunkte“ zum Themenschwerpunkt 2015 „Peter Tschaikowsky“ wird Ende Juli er-scheinen. Er dokumentiert das Symposium „Grenzenlos? Peter Tschaikowsky und Deutsch-land“ sowie die Ausstellung „Peter Tschaikowsky und Johannes Brahms“. Autoren wie Thomas Kohlhase, Wolfgang Rathert, Christoph Flamm, Stefan Keym, Inga Mai Groote, Dorothea Redepenning und Kai Marius Schabram nähern sich facettenreich der Rezeption Tschaikowskys in Deutschland und nehmen seine Verbindungen zur deutschen Musikkultur in den Blick. Der Katalogteil des Bandes dokumentiert eine Auswahl der Exponate der Aus-stellung, die unter anderem Tschaikowskys Aufenthalte in deutschen Städten wie Hamburg, Lübeck und Leipzig nachzeichnete. Er enthält 60 hochwertige Farbabbildungen wie einen ori-ginalen Tschaikowsky-Brief, Fotografien sowie seltene Erstdrucke und Programmzettel. Der Band „Kontrapunkte“, herausgegeben von Wolfgang Sandberger, hat ca. 150 Seiten und er-scheint im Münchner Verlag „Edition Text und Kritik“ (ISBN 978-3-86916-509-7). Er ist für 19,90 Euro im Buchhandel erhältlich. Weitere Informationen unter www.brahms-institut.de

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Lübeck, 02.06.2016

Daniel Sepec referiert über Unterricht, Konzertpraxis und Leidenschaft

Am Mittwoch, 29. Juni lädt die Förderergesellschaft der MHL wieder zu einem ihrer Vorträge mit Dozenten der MHL ein. Ab 18 Uhr spricht Daniel Sepec, Professor für Violine, im Hörsaal der Holstentorhalle unter dem Motto „Violine – Unterricht, Konzertpraxis, Leidenschaft.“

In seinem Vortrag gibt Daniel Sepec Einblick in seine Praxis als Pädagoge, Solist und Kammermusiker und geht den Geheimnissen der Geige auf den Grund. Sepec unterrichtete zuvor in Basel und wurde  als Nachfolger von Prof. Thomas Brandis 2014 an die MHL berufen. Er ist Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Angezogen von der reichen Ausdrucksvielfalt der Barockmusik, gewann die Barockvioline für ihn zunehmend an Bedeutung. So ist er langjähriger Konzertmeister des auf Originalinstrumenten spielenden Balthasar-Neumann-Ensembles unter Leitung von Thomas Hengelbrock. Solistisch trat er unter anderem mit der Academy of Ancient Music unter Christopher Hogwood, der Wiener Akademie unter Martin Haselböck und dem Orchestre des Champs-Elysées unter Philippe Herreweghe auf. Gemeinsam mit Antje Weithaas, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras steht er im Arcanto Quartett auf den Konzertpodien.
Wie alle Veranstaltungen der Förderergesellschaft ist auch dieser Vortrag gleichermaßen interessant für Fördermitglieder, Musiklehrkräfte sowie für an Musik und Musikausbildung Interessierte. Im Anschluss besteht wie immer die Gelegenheit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei. Der Vortrag steht in engem ausbildungs- und berufsbezogenem Zusammenhang mit anderen Förderprojekten des Vereins, insbesondere mit dessen Projekt „Musikerkennen“. Weiter Informationen über die Website www.musikerkennen.de.

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