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PRESSE ARCHIV

Lübeck, 14.05.2015

13. Lübecker Klarinettennacht „Menàge a trois“

Am Freitag, 22. Mai lädt die international renommierte Klarinettenklasse der Professoren Sabine Meyer und Reiner Wehle wieder zur Lübecker Klarinettennacht ein.

In der 13. Klarinettennacht stehen unter dem Motto „Menàge a trois“ ab 18 Uhr bedeutende Trios der Kammermusikliteratur auf dem Programm. Auch die Generalprobe am 21. Mai um 19.30 Uhr ist öffentlich. Die Klarinettennacht „Menàge a trois“ präsentiert Trios aus drei Jahrhunderten in mehr als 13 verschiedenen Ensembles, die auch Gäste aus anderen Instrumentalklassen einbeziehen. Mitwirkender ist auch der neue Violinprofessor Daniel Sepec. Das Programm, das traditionell von Reiner Wehle moderiert wird, verspricht besonders viel Abwechslung und spannt einen Bogen von der Vorklassik bis zur Moderne: Es erklingen Werke von Haydn, Mozart, Schubert, Mendelssohn, Brahms, Bartók, Yun und Kessler. Unter anderem wird Mozarts „Kegelstatt-Trio“ und Schuberts „Der Hirt auf dem Felsen“ zu hören sein, auch zwei Trios von Rico Gubler stehen auf dem Programm. Zum Abschluss präsentieren Sabine Meyer und Konstanze Eickhorst zusammen mit dem neuen MHL-Violinprofessor Daniel Sepec Bartóks eindrucksvolles Trio „Contrasts“. In diesem Jahr dreht sich bei der Klarinettennacht alles um die Kammermusik, dazu Reiner Wehle: „Die Kammermusik gilt als die „Königsdisziplin“ der Musik: solistische Fähigkeiten verbinden sich mit Teamfähigkeit, sozialer Kompetenz und Kommunikation zu ganz besonderen musikalischen Höhepunkten.“   
Das Programm „Ménage à trois“ entstand in Kooperation mit dem durch die Possehl-Stiftung geförderten dritten Kammermusik Campus an der MHL: eine Woche lang haben die jungen Musiker mit Gastdozent Prof. Eduard Brunner intensiv an den Werken gefeilt. Die Klarinettennacht beginnt um 18 Uhr im großen Saal und endet um circa 23 Uhr. Es sind zwei längere Pausen mit Catering (nicht im Eintrittspreis enthalten) vorgesehen. Restkarten gibt es an der Abendkasse der MHL (An der Obertrave) ab 17 Uhr. Karten für die Generalprobe am Donnerstag, 21. Mai um 19.30 Uhr sind für 5 Euro (keine Ermäßigung) im Vorverkauf bei der „Konzertkasse“ im Hause Hugendubel, im „Klassik-Kontor“ und ab 18.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

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Lübeck, 29.04.2015

24. Brahms-Festival unter dem Motto „All‘Ungarese“

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt vom 2. bis zum 10. Mai zu ihrem 24. Brahms-Festival ein. In diesem Jahr steht es mit seinem Motto „All’ungarese“ ganz im Zeichen Ungarns. Über 100 Interpreten begeben sich mit Sinfonie-, Themen- und Kammermusikkonzerten und der neuen Konzertreihe „Lunchtime Concert“ auf Spurensuche nach dem ‚Ungarischen‘ in der Musik. Interpreten sind die renommierten Dozenten der MHL, unter ihnen Sabine Meyer, Barbara Westphal, Konstanze Eickhorst und Johannes Fischer, die gemeinsam mit ihren Studierenden auf der Bühne stehen. Als international bekannte Gäste kommen der ungarische Dirigent Alpaslan Ertüngealp, der Zymbalist Luigi Gaggero und das Ensemble Góbé aus Budapest nach Lübeck.

Das 24. Brahms-Festival beleuchtet mit verschiedenen Konzertformaten die kulturelle Identität Ungarns: 21 Konzerte, darunter ein Sinfoniekonzert, zahlreiche Kammermusikkonzerte, ein Familienkonzert, ein Nachtkonzert sowie eine Vesper stehen auf dem Programm. In diesem Jahr gibt es auch eine neue moderierte Konzertreihe zur Mittagszeit im Behnhaus: erstmals werden dort alle Streichquartette des Ungarn Béla Bartók aufgeführt. Die Proben der über hundert Interpreten versetzen die MHL bereits Wochen vor Festivalbeginn in einen Ausnahmezustand. Seminare und Unterrichte zum Thema spiegeln die gewichtige Rolle, die das Festival im Studienbetrieb in jedem Frühjahr spielt. Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Projektleiter des Brahms-Festivals erläutert das Motto: „Musik ist immer auch von Landschaften geprägt, von geografischen und geistigen. Ungarn ist eine solche Landschaft, die vielfältige Assoziationen hervorruft: Von den feurigen Czárdas-Klängen der Roma-Kapellen, über Liszts ‚Ungarische Rhaspsodien‘ bis hin zur Operettenseligkeit einer ‚Czárdasfürstin`. Das Festival begibt sich auf Spurensuche nach ‚klassischen‘ ungarischen und ungarisch inspirierten Werken – natürlich immer im Wechsel mit Brahms!“
Mit der Veranstaltung „Einstimmen auf B.“ (Sa, 2. Mai 18 Uhr) gibt Wolfgang Sandberger mit zahlreichen Musikbeispielen einen Überblick über das Festival-programm. Nach zehntätiger Arbeitsphase unter Leitung des türkischen Gastdirigenten Alpaslan Ertüngealp, eröffnet das MHL-Sinfonieorchester das Festival mit einem Sinfoniekonzert (Sa, 2. Mai 20 Uhr). Auf dem Programm stehen neben Werken von Berlioz, Kodály und Bartók Liszts „Ungarische Rhapsodie“ und Brahms‘ „Ungarische Tänze“, die dem Komponisten 1868 mit zu internationalem Durchbruch verhalfen. Das Konzert wird am Sonntag, 3. Mai um 20 Uhr in der MHL wiederholt und ist unter dem Motto „Wir in Rendsburg“ (Mo, 4. Mai 20 Uhr) noch einmal in der ACO-Thormannhalle in Rendsburg zu hören. Sinfonische Klänge für ganz junge Ohren bietet die MHL mit der „Familienzeit“ (So, 3. Mai 11 Uhr). WDR-Moderator Christian Schruff begleitet Kinder und Jugendliche, wenn das Hochschulschulorchester unter Leitung des Gastdirigenten Alpaslan Ertüngealp noch einmal Ausschnitte aus dem Sinfoniekonzert vorstellt. Das ungarische Kolorit steht auch im Mittelpunkt der 16 Kammermusikkonzerte, die mit ihren Mottos vielfältige Assoziationen zu Ungarn wecken. „Rondo Ongarese“ (Di, 5. Mai 20 Uhr) stellt unter anderem Bläserquintette von Brahms und Weber vor mit Starklarinettistin Sabine Meyer und Pierre Martens als Solisten. Der langjährige Dozent für Fagott wurde vor kurzem auf eine Professur berufen. Im Konzert „Ungarische Rhapsodie“ (Mi, 6. Mai 20 Uhr) stehen mit Liszts gleichnamigem Werk und Brahms ‚Ungarischen Tänzen‘ noch einmal die beiden Werke im Mittelpunkt, die sich mit dem Ungarischen par excellence identifizieren lassen. Robert Roche, neuer Professor für Korrepetition und Studienleitung Gesang stellt sich dem Lübecker Publikum erstmals als Liedbegleiter vor: Zusammen mit Gesangsstudierenden interpretiert er die Zigeunerlieder von Brahms. Mit einer Improvisation von Kagel, Tänzen von Kodály und einer Bartók gewidmeten Toccata bringen Arvid Gast und Franz Danksagmüller außerdem die Große Konzertorgel zum Klingen. Ein Schlüsselwerk der ungarischen Moderne ist im Konzert unter dem Motto „In Gipsy Style“ (Do, 7. Mai 20 Uhr) zu hören: Laurens Patzlaff und Manfred Aust am Klavier sowie Johannes Fischer und Julian Grebe am Schlagzeug präsentieren Bartóks Quartettsonate, die mit osteuropäischen und türkischen Tanzrhythmen aufwartet und europaweit Erfolge feierte. Das Trio als kleinstmögliches Ensemble steht im Mittelpunkt des Konzertes „Triokosmos“ (Fr, 8. Mai 20 Uhr). Das Programm ist mit Werken von Haydn, Brahms, Eötvös und Mack ein Streifzug durch drei Jahrhunderte Musikgeschichte. Unter anderem spielen Angela Firkins (Flöte), Sophie Heinrich (Violine), Troels Svane und Ulf Tischbirek (Violoncello), Laurens Patzlaff (Klavier) sowie Johannes Fischer (Schlagzeug). Das Zymbal, ungarisches Instrument schlechthin, steht im Mittelpunkt des Konzertes „Mikrokosmos“ (Sa, 9. Mai 20 Uhr). Zu Gast ist der herausragende Zymbalist Luigi Gaggero, der jüngst im Neujahrskonzert zusammen mit den Berliner Philharmonikern zu erleben war und in der MHL Solowerke und Kammermusik vorstellt.
Unter dem Motto „Heide und Puszta“ (Mo, 4. Mai 17 Uhr), „Das Ferne ganz nah“ (Mi, 6. Mai 17 Uhr) und „Ungarische Variationen“ (Fr, 8. Mai 17 Uhr) stehen wieder drei moderierte Kammerkonzerte mit Studierenden in der Villa Eschenburg auf dem Programm. Zu den vielen Konzertformaten des diesjährigen Festivals gehören auch ein Nachtkonzert (Fr, 8. Mai 22 Uhr) mit Improvisationen aus Bartóks „Mikrokosmos“ und Chick Coreas „Childrens Songs“ sowie eine Vesper in St. Jakobi (Sa, 9. Mai 17 Uhr) mit dem MHL-Kammerchor unter Leitung von Kerstin Behnke und Arvid Gast an der Orgel. Mit der neuen Reihe „Lunchtime Concert“ bietet die MHL erstmals ein Format zur Mittagszeit: Vom 5. bis zum 10. Mai  jeweils um 12.30 Uhr führen Studierende der MHL eines der bedeutenden Streichquartette von Béla Bartók auf, die mit einem Entstehungszeitraum von rund 30 Jahren verschiedene Stufen der musikalischen Entwicklung des Komponisten repräsentieren. Moderiert wird die Reihe im Lübecker Museum Behnhaus Drägerhaus von den Musikwissenschaftlern und Musiktheoretikern der MHL. Mit dem Finale „Alla Zingarese“ (So, 10. Mai um 20 Uhr) entzünden die Interpreten der MHL zum Abschluss des Festivals noch einmal ungarisches Feuer. Zu Gast ist das preisgekrönte fünfköpfige Ensemble Góbé aus Budapest. Es bringt volkstümliche Tänze aus seiner Heimat mit und hat neben klassischen Instrumenten auch Dudelsack, Drehleier und Schlaggeige im Gepäck. Es kontrastieren Interpreten der MHL, unter anderem Reiner Wehle (Klarinette), Diethelm Jonas (Oboe), Elisabeth Weber (Violine) und Konrad Elser (Klavier) mit Ungarischen Tänzen von Farkas und dem Klavierquartett g-Moll op. 25 von Brahms, das mit seinem Schlusssatz ‚Alla Zingarese‘ für das Konzert mottogebend ist. Im Anschluss spielt das Ensemble Góbé mit Blues und Reggae im Konzertfoyer auf. 
Johannes Brahms selber hatte ein großes Faible für die ungarische Musik. Der Ungar Zoltán Kodály, von dem das Brahms-Festival gleich mehrere Werke im Spielplan bietet, sagte über Brahms: „Viele Komponisten haben sich in  dieser Musiksprache versucht. Keiner drang so tief in ihre Eigenheiten als Johannes Brahms… Das Studium, den ungarischen Spuren in  Brahms‘ Werken nachzugehen, würde sich lohnen!“. Zu dieser musikalischen Spurensuche will das 24. Brahms-Festival mit seinem Motto „All‘ungarese“ einladen.
Der Eintritt kostet für alle Konzerte im Großen Saal der MHL 10 und 15 Euro (er-mäßigt 5 und 8 Euro). Karten für das Familienkonzert sind für 4 Euro (Kinder) und 8 Euro (Erwachsene) erhältlich. Das Nachtkonzert und die Konzerte in der Villa Eschenburg kosten 5 und 10 Euro (keine Ermäßigung). Der Eintritt zum „Lunchtime-Concert“ und zur Vesper ist frei. Vorverkauf bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel und im Klassik-Kontor, Restkarten gibt es an der Tages- und Abendkasse eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.


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Lübeck, 29.04.2015

24. Brahms-Festival unter dem Motto „All‘ungarese“ gastiert in Rendsburg

In der Reihe „Wir in Rendsburg“ ist am Montag, 4. Mai um 20 Uhr das Sinfonieorchester der Musikhochschule Lübeck (MHL) unter Leitung von Alpaslan Ertüngealp in Rendsburg zu Gast. Rund 80 junge Musikerinnen und Musiker präsentieren in der ACO-Thormannhalle des Kunstwerk Carlshütte das sinfonische Programm des 24. Brahms-Festivals, das die MHL vom 2. bis zum 10. Mai unter dem Motto „All’ungarese“ feiert. Das Sinfoniekonzert ist Teil der „Wir in“-Konzertreihe, mit der die MHL auch außerhalb ihres Lübecker Stammsitzes auf höchstem künstlerischem Niveau Einblick in ihre Arbeit gewährt.

Das Programm des Sinfoniekonzertes eröffnet die Spurensuche nach dem ‚Ungarischen‘ in der Musik, auf die die MHL sich mit ihrem Motto „All’ungarese“ in diesem Jahr begibt. Auf dem Programm stehen Liszts „Ungarische Rhapsodie“ und Brahms‘ „Ungarische Tänze“, die dem Komponisten 1868 mit zu internationalem Durchbruch verhalfen. Beide Werke stehen par excellence für das Ungarische in der Musik wie kaum ein anderes Werk. Zahlreiche Künstler aus ganz Europa besuchten die Kaffeehäuser Ungarns, um den exotischen Zauber der „Zigeunermusik“ mitzuerleben. So auch Berlioz und Debussy, die ihre Eindrücke mit dem Rákóczi-Marsch und dem langsamen Walzer vertonten, die im Rendsburger Festival-Konzert erklingen. Weiterhin sind Bartóks rhythmisch orientierte „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta“ zu hören, die auf Anregung von Paul Sacher 1936 entstand und durch ihre ungewöhnliche Besetzung auffällt sowie ein Ausschnitt aus Kodálys „Háry János Suite“. Aus der Orchesterfassung des ein Jahr zuvor entstandenen Singspiels ist das „Intermezzo“ zu hören. Der international bekannte türkische Dirigent Alpaslan Ertüngealp ist erstmals zu Gast an der MHL. Er gilt als ausgewiesener Vertreter der ungarischen Dirigierschule. Von 2001 bis 2006 war er erster Gastdirigent, bis 2009 Chefdirigent des ungarischen Savaria-Sinfonieorchesters. Er war Assistent von Claudio Abbado, arbeitete mit zahlreichen renommierten Orchestern und Solisten wie Martha Argerich, Radu Lupu und Isabelle Faust zusammen. Für sein Engagement für die ungarische Neue Musik wurde er 2003 mit dem Artisjus-Preis ausgezeichnet. Das Motto des 24. Brahms-Festival erläutert Projektleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger: „Musik ist immer auch von Landschaften geprägt, von geografischen und geistigen. Ungarn ist eine solche Landschaft, die vielfältige Assoziationen hervorruft: Von den feurigen Czárdas-Klängen der Roma-Kapellen, über Liszts ‚Ungarische Rhaspsodien‘ bis hin zur Operettenseligkeit einer ‚Czárdasfürstin`. Das Festival begibt sich auf Spurensuche nach ‚klassischen‘ ungarischen und ungarisch inspirierten Werken – natürlich immer im Wechsel mit Brahms!" Johannes Brahms selber hatte ein großes Faible für die ungarische Musik. Der Ungar Zoltán Kodály, von dem das Brahms-Festival gleich mehrere Werke im Spielplan bietet, sagte über Brahms: „Viele Komponisten haben sich in  dieser Musiksprache versucht. Keiner drang so tief in ihre Eigenheiten als Johannes Brahms… Das Studium, den ungarischen Spuren in  Brahms‘ Werken nachzugehen, würde sich lohnen!“. Zu dieser musikalischen Spurensuche will das Sinfoniekonzert des 24. Brahms-Festival mit seinem Motto „All‘ungarese“ einladen. Zum zweiten Mal sind die jungen Musiker der MHL mit diesem Konzert zu Gast in den historischen Gebäuden des Kunstwerk Carlshütte, mit seinen gewaltigen Hallenschiffen der historischen Eisengießerei und dem weitläufigen Skulpturenpark ein besonderer Ort für Kulturveranstaltungen. Das Kunstwerk Carlshütte ist eine gemeinnützige Kulturinitiative der ACO Gruppe und der Städte Büdelsdorf und Rendsburg. Herzstück ist die seit 1999 in den Sommermonaten stattfindende NordArt, mit rund 250 Künstlern aus aller Welt, eine der größten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa.
Der Eintritt zum Sinfoniekonzert kostet 15 Euro (ermäßigt 10) zuzüglich Vorverkaufsgebühr.Karten sind in der Tourist-Information Rendsburg (Telefon 04331./21120) und in der Albers-Filiale im RONDO (Telefon 04331/22071). Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse. Einlass und Catering ab 19 Uhr in der ACO Thormannhalle, Am Ahlmannkai, Büdelsdorf/Rendsburg. Siehe auch unter www.kunstwerk-carlshuette.de

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Lübeck, 08.04.2015

„Wir in Schleswig Holstein“: MHL-Bigband gastiert in Rendsburg

Auch im Sommersemester bringen die Studierenden der Musikhochschule Lübeck (MHL) in der Konzertreihe „Wir in Schleswig-Holstein“ ihre Musik in schleswig-holsteinische Orte. Den Auftakt macht am Donnerstag, 30. April um 19.30 Uhr im Nordkolleg Rendsburg die MHL-Big Band gemeinsam mit dem Annelie Ripke Quintett.

Die MHL-Bigband präsentiert Musik aus ihrer 2014 vorgestellten CD „Timeless Changes –Lübeck Sounds“. Zu hören sind Bigband-Klassiker der Jazzgeschichte wie Miles Davis‘ „All Blues“ und Nina Simones‘ „My Baby just Cares For Me". Weiterhin steht Swing à la Count Basie auf dem Programm, von der USA-Tour mitgebrachter L.A.-Sound von Chris Walden sowie Sound vom wichtigsten deutschen Bigband-Komponisten und Arrangeur Peter Herbolzheimer. Aus der Bigband heraus entstanden ist das Annelie Ripke Quintett. Annelie Ripke schloss ihr Klavierstudium an der MHL sowohl in den Bereichen Klassik als auch Jazz ab. Der kammermusikalische Jazz ihres Quintetts steht im reizvollen Kontrast zum orchestralen Sound der Bigband. Die MHL-Bigband wurde vor sieben Jahren von Prof. Bernd Ruf an der MHL gegründet. Studierende aus unterschiedlichsten Studiengängen vom Orchester- bis zum Kirchenmusiker spielen in der Band. Insbesondere künftige Musiklehrer lernen auf diese Weise eine Bigband von innen heraus kennen, um in ihrer späteren Schultätigkeit optimal auf die Arbeit mit Bigbands vorbereitet zu sein. Höhepunkt war im letzten Jahr die Kalifornien-Tournee von Los Angeles bis San Francisco mit der Präsentation der ersten Bigband-CD, die von Publikum und Presse begeistert aufgenommen wurde. „Wir sind immer noch ganz elektrisiert vom amerikanischen Publikum, das unsere Musik so gefeiert hat“, sagt Schlagzeuger Kristoph Krabbenhöft.  
Das Konzert findet im Pavillon des Nordkolleg Rendsburg, Am Gerhardshain 44 statt. Karten für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro sind bei der Tourist-Information Nord-Ostsee-Kanal (Telefon 04331/21120) und in der Coburgschen Buchhandlung (Telefon 04331/2253) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse im Nordkolleg Rendsburg.

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Lübeck, 08.04.2015

Robert Roche neuer Professor für Korrepetition an der MHL

Robert Roche folgt einem Ruf nach Lübeck und nimmt Anfang April seine Lehrtätigkeit als Professor für Studienleitung Gesang und Korrepetition an der Musikhochschule Lübeck (MHL) auf.

Der 51-Jährige, in Chicago geborene Robert Roche studierte an der Eastman School of Music, Rochester NY bei Barbara Lister-Sink Klavier und bei Robert Spillmann Liedbegleitung. 1985 wechselte er zu Wilhelm Hecker an die Musikhochschule Köln, wo er sein Studi-um 1988 mit Auszeichnung abschloss. Bereits zu dieser Zeit etablierte Roche sich als Lied-begleiter und Coach für Gesangsklassen und Meisterkurse bei Gerard Souzay, Jessye Norman, Evelyn Lear, Edith Kertesz, Dalton Baldwin und Edda Moser. 1988 begann er als Solorepetitor am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Nach zwei Jahren in Nürnberg unter Christian Thielemann kehrte er 1993 als Studienleiter nach Gelsenkirchen zurück, wo er mit namhaften Persönlichkeiten wie Anja Harteros oder Peter Konwitschny arbeitete. 2001 wechselte er als Studienleiter an die Staatsoper Hannover, wo er seine Arbeit mit zahlreichen internationalen Opernstars wie Bryn Terfel oder Brigitte Fassbaender und Dirigenten wie Marc Albrecht fortsetzte. Nach einem Lehrauftrag für Partiturstudium und Klavierauszugspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, folgt er im April 2015 dem Ruf nach Lübeck.

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Lübeck, 08.04.2015

„Musikalische Bildung zwischen Utopie und Depression“ – neuer Vortrag der Förderergesellschaft mit Hans Bäßler

Die Förderergesellschaft setzt im Sommersemester ihre Vortragsreihe fort. In der Holstentorhalle referiert am Mittwoch, 29. April um 18 Uhr MHL-Professor Dr. Hans Bäßler zum Thema „Musikalische Bildung zwischen Utopie und Depression“.

Bäßler setzt sich in seinem Vortrag mit der Debatte um die Notwendigkeit der musikalischen Bildung auseinander. „Was eine gute musikalische Bildung bewirken kann, ist inzwischen hinlänglich bekannt: Sie erreicht Tiefenschichten in der Persönlichkeit, die sonst nicht angesprochen werden“, so Bäßler. Er zeigt Konsequenzen der Einsparung von Musikunterricht an deutschen Schulen auf: „So können weder die Hochbegabten ausreichend gefördert werden, noch ist eine wirkliche musikalische Breitenbildung möglich.“ Bäßler ist überzeugt, dass fehlende Erfahrungsräume beim praktischen Musizieren und differenzierenden  Hören eine gesellschaftspolitische Dimension haben. Er warnt vor dem Verlust unserer identitätsstiftenden kulturellen und geschichtlichen Kontexte und plädiert für mehr Sensibilität im Umgang mit Musik im Bildungsbereich.  
Nach seinem Studium der Schul- und Kirchenmusik sowie der Theologie und Philosophie in Hamburg unterrichtete Hans Bäßler von 1973 bis 1979 als Gymnasiallehrer Musik, Religion und Philosophie. 1979 wurde er nach Lübeck als Studienleiter an das Landesinstitut für Praxis und Theorie der Schule berufen, 1994 auf einen Lehrstuhl für Musikpädagogik an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Er promovierte 1994 über den Zeitbegriff in der Musik als zentraler Dimension der Musikpädagogik. Als Herausgeber von Büchern und Zeitschriften, unter anderem „Musik und Bildung“, beschäftigt er sich intensiv mit bildungs- und kulturpolitischen Fragen. Seit 2013 ist Hans Bäßler für den Studiengang „Musik Vermitteln“ an der MHL verantwortlich. Der Eintritt zu seinem Vortrag ist frei.

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Lübeck, 26.03.2015

Brahms-Institut Lübeck erwirbt kostbare Brahms-Handschrift in Berlin

Auf einer Autographen-Auktion bei Stargardt in Berlin hat das Brahms-Institut Lübeck am 24. März die vollständige Handschrift eines Brahmsliedes erworben. Das der Musikhochschule Lübeck (MHL) angegliederte Institut konnte die Blätter für 70.000 Euro ersteigern. Die Elfriede Dräger-Gedächtnis-Stiftung und die Possehl Stiftung Lübeck ermöglichten die Neuerwerbung, die die weltweit einzigartige Sammlung des Brahms-Instituts künftig ergänzt.

Das Lied „Agnes“ op. 59, Nr. 5 komponierte Brahms im Frühjahr 1873 nach einem Text des Dichters Eduard Mörike. Bei dem dreieinhalb Seiten umfassenden Manuskript handelt es sich um eine Reinschrift von Johannes Brahms. Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger: „Sie gehört jetzt zu den Glanzlichtern unserer Sammlung und bietet einzigartige Blicke in die Komponistenwerkstatt von Brahms. Die rhythmischen Verfeinerungen, die Brahms mit Bleistift eingefügt hat, sind in der Handschrift eindrucksvoll nachvollziehbar.“ Das einzig erhaltene Autograph des Liedes stammt aus der Sammlung des Schweizers Louis Koch.
Mörikes Gedicht entstand im Sommer 1831. Noch ohne Titel wurde es erstmals in seinem 1832 erschienenen romantischen Künstlerroman „Maler Nolten“ gedruckt. Agnes, weibliche Hauptfigur des Romans, trägt das Gedicht vor: „Rosenzeit! Wie schnell vorbei…“. Sie  erinnert sich darin ihrer verlorenen Liebe und wird sich der Untreue ihres Geliebten und der eigenen Verlassenheit bewusst.
Johannes Brahms hat Mörikes Volkston in seiner 72 Takte umfassenden Vertonung aufgegriffen. Der kompositorische Clou des Liedes liegt in der kunstvollen Konstruktion des stetig wechselnden Metrums vom Dreier- in den Zweiertakt. Im. Oktober 1873 schickte Brahms „Agnes“ zusammen mit weiteren Liedern des Opus 59 zur Veröffentlichung an seinen Verleger Rieter-Biedermann in Winterthur und empfahl sie als „besonders liebliche, empfehlenswerte, angenehme, nur stellenweise diffizile, moralische, gottesfürchtige, kurz ‚Lieder‘ prima Sorte.“
Das Brahms-Institut plant im Sommersemester eine ausführliche Präsentation des spektakulären Neuerwerbs im Rahmen einer Veranstaltung. Der Termin dafür steht noch nicht fest.
Das Brahms-Institut an der MHL wurde 1991 gegründet und besitzt eine der bedeutendsten Brahms-Sammlungen weltweit. Immer wieder sind in den letzten Jahren kostbare Erweiterungen der Sammlung gelungen. Dazu gehören neben zahlreichen Briefen auch die Handschriften zu den Liedern „Liebesgluth“ aus dem Opus 47 und „Der Überläufer“ aus der Liedsammlung op. 48 sowie  die Schenkung des Nachlasses Renate Wirth mit den Teilnachlässen der Brahms-Vertrauten Julius Stockhausen und Emanuel Wirth. 

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