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PRESSE ARCHIV

Lübeck, 30.10.2013

Öffentliche Ringvorlesung über das Subjekt

Die MHL setzt im November ihre achtteilige öffentliche Ringvorlesung über das „Subjekt“ fort. Im vierzehntägigen Abstand lädt sie jeweils mittwochs um 18 Uhr zu Vorlesungen zum Thema „Das Subjekt im Horizont interdisziplinären Denkens“ in die Holstentorhalle ein. Gastdozenten und Dozenten der MHL verschiedener Disziplinen gehen der Frage nach dem „Wer bin ich?“ aus Sicht der Erziehungs- und Musikwissenschaften, der Philosophie und der Musikpädagogik nach.

Am Mittwoch, 13. November geht es am Beispiel des kompositorischen Schaffens von Bernd Alois Zimmermann um „Das Subjekt und die Kultur“. Referent ist Oliver Korte, Professor für Musiktheorie an der MHL. Am Mittwoch, 27. November referiert Gastdozentin Prof. Dr. Christine Siegert (Berlin) über „ Die Entdeckung des Subjekts in Haydns Schöpfung“. Im Dezember wird die Reihe mit einem Vortrag von Prof. Bernd Ruf zum Thema „Der Star als Subjekt oder als Objekt in der Populären Musik?“ fortgesetzt. Weitere drei Vorträge mit den MHL-Professoren Gaja von Sychowski, Hans Bäßler und Wolfgang Sandberger stehen bis zum Semesterende auf dem Programm. Die Vorlesungen dauern jeweils zwei Stunden und finden im Hörsaal der Holstentorhalle statt. Da die Tür zur Holstentorhalle nur bis zum Beginn der Vorlesung geöffnet ist, empfiehlt sich pünktliches Erscheinen. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 30.10.2013

Internationales Musiktheaterprojekt „fisch in dir“ startet

Mit einer Probe am Samstag, 9. November startet in Lübeck das internationale Musiktheaterprojekt „fisch in dir“.

Marno Schulze, Professor für Elementare Musikpädagogik an der Musikhochschule Lübeck (MHL) und die Performance-Company „post theater“ (Stuttgart/Berlin) entwickeln zusammen mit 48 jugendlichen Laiendarstellern aus Lübeck und Kaliningrad (Russland) ein Musiktheaterstück, das sich mit den Themen Identität im Umbruch beschäftigt. Die Schülerinnen und Schüler werden es nach einem eigens dafür entwickelten Spielregelbuch selber schreiben, komponieren und inszenieren. Bei der Umsetzung werden die 14- bis 16-Jährigen von professionellen Lübecker und Kaliningrader Musikerinnen und Musikern unterstützt. Aus Lübeck beteiligen sich am Projekt Schülerinnen und Schüler der Gotthard-Kühl-Schule, der Albert-Schweitzer-Schule und des Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasiums. 
Der Fisch als Wechselwesen, der Aufenthaltsort, Verhalten, Form und sogar Geschlecht im Laufe seines Lebens verändern kann, dient dabei als Projektionsfläche für das Thema sich wandelnder Identität der Jugendlichen. Die jungen Darsteller werden singende, tanzende, musizierende Fisch-Wesen. Fisch steht auch als Metapher für die Handelsbeziehungen zwischen beiden Hanse-Städten. Das multi-mediale Musiktheaterstück wird  im Rahmen des Hansetages Lübeck 2014 uraufgeführt und danach auch in Kaliningrad präsentiert.
 „fisch in dir“ ist eine Kooperation zwischen der Musikhochschule Lübeck, der Musikschule der Gemeinnützigen Lübeck und der Lübecker KinderWege GmbH. Das Projekt wird durch russische und deutsche Institutionen und Organisationen unterstützt, unter anderem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Projekt „Kultur macht stark“, Bündnisse für Bildung, die Possehl-Stiftung und die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein.

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Lübeck, 13.11.2013

Bratschist Tomek Neugebauer gewinnt 50. Possehl-Musikwettbewerb

Der polnische Bratschist Tomek Neugebauer hat den 50. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis für sich entschieden, der gestern und heute in der Musikhochschule Lübeck (MHL) ausgetragen wurde. Neugebauer erhält den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis. Er setzte sich im Großen Saal der MHL in zwei Runden gegen achtzehn Studierende und sieben Finalisten durch.

Nach einem Violin- und Kammermusikstudium in Hannover wechselte der 28-jährige zur Bratsche und studiert seit 2012 an der MHL im Masterstudium in der Klasse von Prof. Barbara Westphal. Er wurde 2013 mit einem Stipendium der Marie-Luise Imbusch-Stiftung ausgezeichnet. Nach zahlreichen Preisen, die er als Violinist von internationalen Wettbewerben heimbrachte, ging er erstmals als Preisträger aus dem internationalen Bratschen-Wettbewerb „Jan-Rakowski“ hervor, der letzte Woche in Posen stattfand.
Mit dem zweiten Possehl-Preis zeichnete die achtköpfige Jury den Sänger Changhui Tan aus der Klasse von Michael Gehrke aus. Der geteilte dritte Preis ging an die Violinisten Angelo de Leo aus der Klasse von Prof. Thomas Brandis und Ken Schumann aus der Klasse von Prof. Heime Müller. Weitere Finalisten waren das Odisseo Quintett, der Oboist Sergio Sanchez sowie der Schlagzeuger Peter Fleckenstein. Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 16. Januar 2014 werden die vier Preisträger ihr Können noch einmal öffentlich unter Beweis stellen.
Im Possehl-Wettbewerb treten jedes Jahr die begabtesten Studierenden der MHL gegeneinander an. Inzwischen renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett sind seit der Gründung 1963 als Preisträger aus dem Possehl-Wettbewerb hervorgegangen.

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Lübeck, 30.10.2013

Britten-Facetten: Konzert zum 100. Geburtstag

Dem Komponisten Benjamin Britten ist am Freitag, 22. November um 19.30 Uhr ein Konzert im Großen Saal der Musikhochschule Lübeck (MHL) gewidmet. Unter dem Motto „Britten-Facetten“ laden Dozenten und Studierende zu einer Hommage an den großen Engländer ein, der als „Orpheus Britannicus“ des 20. Jahrhunderts angesehen wird. Sein Geburtstag jährt sich an diesem Tag zum 100. Mal.

Das Konzert beleuchtet unterschiedliche Facetten von Brittens kompositorischem Schaffen. Auf dem Programm steht unter anderem selten zu hörende Kammermusik: Das Bläsersextett „Cascade“ spielt Brittens frühes Bläsersextett, Diethelm Jonas, Elisabeth Weber, Barbara Buntrock und Troels Svane stellen das „Phantasy-Quartett“ für Oboe und Streichtrio vor, das dem gerade Zwanzigjährigen zu seinem ersten internationalen Erfolg verhalf. Einblick in Brittens reiches vokales Schaffen gibt der Projektchor der MHL unter Leitung von Darko Bunderla, unter anderem mit der „Hymn to St. Cecilia“ op. 27. Das Werk ist eine meisterhafte Ode an die Schutzpatronin der Musik, die ihren Namenstag ebenfalls am 22. November feiert. Weiterhin sind zwei Liederzyklen zu hören sowie eine pianistische Rarität: ein Opus für zwei Klaviere, gespielt von Elisabeth Steinlein und Henrik Schöll-Naderer. Frank Hube dirigiert mit der Serenade op. 31 für Tenor, Horn und Streicher eines der bedeutendsten Werke Brittens. Die Tenorpartie singt Michael Gehrke, Horn spielt Deniz Engin. Weitere Mitwirkende sind Steinunn Skjenstad (Sopran), Matthias Veit (Klavier), Wang Du (Tenor) und Gesine Dreyer (Harfe). Neben seiner Tätigkeit als Komponist, Pianist und Dirigent vereinte Benjamin Britten in sich eine Vielzahl von Berufen und Begabungen. Projektleiter Henning Lucius: „Heute würde man ihn einen genialen Kommunikator und Musikvermittler nennen. Er war Manager und Teamworker, Pädagoge und Botschafter aus Leidenschaft, vergleichbar mit dem großen Felix Mendelssohn ein Jahrhundert vor ihm. Brittens ausgeprägter Wunsch, sich Menschen mitzuteilen, Schranken und Grenzen vor allem im Denken zu überwinden, ist beispielhaft.“ Britten gründete das renommierte Aldeburgh-Festival, das zu einem der angesehensten und bedeutendsten musikalischen Begegnungsstätten Englands avancierte. Bekannt wurde er vor allem durch seine Oper „Peter Grimes“ und das „War Requiem“, eines der zentralen chorsinfonischen Werke der Musikgeschichte.
Karten für 15 und 10 Euro, ermäßigt 8 und 5 Euro, sind im Vorverkauf bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel und im Klassik-Kontor erhältlich, Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse in der MHL.

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Lübeck, 04.11.2013

Schumann digital – Schumann unter Glas: Brahms-Institut Lübeck stellt weiteren Meilenstein zur Digitalisierung seiner Sammlung vor

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck hat einen weiteren Meilenstein zur Digitalisierung seiner wertvollen Sammlung erreicht. Weltweit einzigartig sind nun die Erst- und Frühdrucke der Werke Robert Schumanns über die Internetseite des Brahms-Instuts zugänglich. Rolf Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Wissenschaft und Wolfang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, schalten das Projekt am 8. November um 19 Uhr frei. Zeitgleich eröffnet das Institut in der Villa Eschenburg eine Ausstellung, in der es besondere Stücke aus seiner Schumann-Sammlung zeigt.

Das Lübecker Brahms-Institut besitzt mit 128 Erst- und Frühdrucken über achtzig Prozent der insgesamt 156 Werke Schumanns. Mithilfe einer Förderung über 56.000 Euro konnten diese Werke, insgesamt 8176 Seiten, nun in einem zweijährigen Projekt digitalisiert und bibliothekarisch erschlossen werden. Prof. Dr. Wolfgang Sandberger: „Das Schumann-Projekt zeigt die Bandbreite unserer Sammlung, die weit über Johannes Brahms hinausreicht. Robert Schumann gehörte ja zu den großen Mentoren des jungen Johannes Brahms. Legendär ist sein Artikel „Neue Bahnen“, mit dem er den jungen Komponisten aus Hamburg in die Musikwelt einführte. Die Digitalisierung erleichtert nun die Forschung mit unseren Quellen. Gleichzeitig werden die kostbaren, bisweilen fragilen Originale geschont.“ Zu den Digitalisaten gehören auch diverse Exemplare mit eigenhändigen Widmungen von Schumann und handschriftlichen Besitzvermerken, unter anderem von Clara Schumann. Ein Großteil stammt aus dem Nachlass des Brahms-Freundes Theodor Kirchner.
Rolf Fischer, Staatssekretär im Bildungsministerium: „Für seine Unsterblichkeit hat Schumann selbst gesorgt mit seiner wunderbaren Musik. Das Brahms-Institut hat diesen einzigartigen Schatz nun ins digitale Zeitalter transformiert und ermöglicht so Musik-Forscherinnen und -Forschern auf der ganzen Welt den Zugang. Das ist nicht zuletzt ein weiterer Beitrag zur positiven Entwicklung des Forschungsstandortes Lübeck.“ Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat die Digitalisierung der gesamten Bestände des Brahms-Instituts bisher mit insgesamt knapp 200.000 Euro gefördert.
Unterstützt wurde das Schumann-Projekt auch von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck und dem Förderverein des Brahms-Instituts mit jeweils 5.000 Euro. „Mit dieser Mittelzuweisung haben das Ministerium und die weiteren Förderer die Realisierung eines zukunftsorientierten Vorhabens ermöglicht, das die Brahms-Forschung in Schleswig-Holstein mit den Institutionen an der Mu-sikhochschule Lübeck und der Brahms-Gesamtausgabe an der CAU in Kiel weiter profilieren wird. Unser Ziel, der Öffentlichkeit die gesamte Sammlung digital in hochwertiger Qualität zur Verfügung zu stellen, rückt mit unserem aktuellen Schumann-Projekt in greifbare Nähe“, so Sandberger.
2003 startete das Institut mit seinem umfangreichen Fotobestand, der überwiegend aus dem Brahms-Nachlass stammt, die Digitalisierung seiner gesamten Sammlung. 2006 folgten die kompletten Erst- und Frühdrucke der Werke von Brahms mit über 11.000 Einzelseiten. Seit 2010 können weitere 20.000 Dokumente abgerufen werden: vom Adressbuch des Komponisten über Brief- und Werkautographen sowie Stichvorlagen bis hin zu 200 Konzertprogrammen und etwa 100 Brahms gewidmeten Notendrucken von zeitgenössischen Komponisten.
Realisiert wurde das aktuelle Großprojekt von Matthias Brösicke mit seiner auf die Digitalisierung historischer Quellen spezialisierten Firma Dematon. In einem nächsten Schritt soll nun auch der Nachlass von Theodor Kirchner erschlossen und digitalisiert werden.
Zeitgleich mit der Präsentation des Digitalisierungsprojektes eröffnet das Brahms-Institut am Freitag, 8. November um 19 Uhr seine neue Ausstellung. Sie zeigt auch einige besonders schön gestaltete  Titelblätter, die der große romantische Maler und Zeichner Ludwig Richter (1803 bis 1884) für Schumanns Werke angefertigt hat. Außerdem stellt die Schau, eingerichtet vom Musikbibliothekar des Instituts Stefan Weymar, verschiedene Fassungen, Auflagen oder Ausgaben eines Werkes gegenüber.
Zwei Veranstaltungen am 9. und 13. November mit Kammermusik von Schumann ergänzen die Digitalisierung und die Ausstellung, zu einem „Schumann-Prisma“, das der Öffentlichkeit einen umfassenden Blick auf das Werk Schumanns ermöglicht.
Weitere Informationen zum Digitalisierungsprojekt und den Veranstaltungen sind auf der Internetseite des Brahms-Instituts www.brahms-institut.de zu finden.

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Lübeck, 30.10.2013

Stipendiaten der Marie-Luise Imbusch-Stiftung stellen sich vor

Am Samstag, 16. November stellen sich um 19.30 Uhr im Großen Saal der Musikhochschule Lübeck (MHL) die Stipendiaten 2013 der Marie-Luise Imbusch-Stiftung vor, die seit über 20 Jahren hochbegabte junge Musikerinnen und Musiker fördert. Die jungen Künstler spielen Kammermusik und Solostücke von Händel, Bach, Schostakowitsch, Burgmüller, Xenakis und Yang.

Als Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs präsentiert sich der Tubist Ruben de Lamo (Hannover) und die Schlagzeugerin Sabrina Suk Wai Ma (Berlin). Sie erhalten Preise in Höhe von jeweils 3.000 Euro. Mit Monats- oder Jahresstipendien werden unter anderem die MHL-Studierenden Ieva Marija Eidukonyte (Violine), Yu Kamei (Orgel), Alexander Larin (Violoncello), Tomasz Neugebauer (Viola) und Yuye Yang (Komposition) gefördert. In der Rubrik „Bundespreisträger“ werden 18 junge Musiker ausgezeichnet, darunter sechs Vorstudenten am Institut für schulbegleitende Musikausbildung der MHL: Die Harfenistinnen Marie Bender und Lara Meyer-Struthoff, die Violinisten Frederike Gast und Jonathan Schwarz sowie Lukas Schwarz (Violoncello) und Julian Gast (Klavier). Sie erhalten eine Prämie von jeweils 500 Euro. Die Preise überreicht Hans-Jörg Niether, Vorstandsvorsitzender der Marie-Luise Imbusch-Stiftung. Die Lübecker Kauffrau Marie-Luise Imbusch wandelte ihr Vermögen 1982 in eine Stiftung zur Förderung begabter junger Musiker um. Sie verfügte, dass jeweils ein Jurist, ein Musikexperte sowie ein Kaufmann aus der Hansestadt Lübeck in den Vorstand bestellt und aus Studierenden der MHL, Preisträgern des Deutschen Musikrates und Preisträgern des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ jährlich die Stipendiaten auswählen solle. Aktuell sind dies der Rechtsanwalt und Notar Hans-Jörg Niether, die Präsidentin der MHL Prof. Inge-Susann Römhild und der Wirtschaftsprüfer Dr. Stefan Schreiber. Bisher wurden rund 300 junge Musikerinnen und Musiker gefördert. Der Eintritt zum Stipendiatenkonzert ist frei.

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Lübeck, 30.10.2013

21. Kiwanis-Preisträgerkonzert

Zum 21. Preisträgerkonzert laden der Kiwanis Club Lübeck-Hanse und die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 15. November um 20 Uhr in den Kammermusiksaal ein. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis für herausragende Studierende geht in diesem Jahr an das Bläsersextett „Cascade“.

Die sechs jungen Musiker aus Polen, Russland, Venezela und Deutschland präsentieren sich mit  Werken von Leoš Janá?ek, Benjamin Britten und Jean Françaix. Den Preis überreicht Hans-Jochen Lühr, Präsident des Kiwanis Club Lübeck Hanse. Das Ensemble aus Studierenden der MHL gründete sich 2011 und gewann bereits im Frühjahr 2012 den zweiten Platz beim Felix-Mendelssohn Hochschulwettbewerb, bei dem die besten Studierenden der deutschen Musikhochschulen gegen einander antreten. Seit Sommersemester 2013 studieren die jungen Musiker bei Prof. Diethelm Joans an der MHL. Die Besetzung ist außergewöhnlich: Zum gewohnten Bläserquintett gesellt sich eine zusätzliche Klarinette oder Bassklarinette. Das Ensemble konzertierte unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival und wurde in das Stipendienprogramm „Live Music Now“ aufgenommen. In Kürze erscheint seine erste eigene CD, die in der MHL aufgenommen und produziert wurde. Seit 21 Jahren unterstützt der Kiwanis Club Lübeck-Hanse e.V. Studierender der MHL und zeichnet sie jährlich mit einem Förderpreis aus rund 48.000 Euro Fördergeld wurden seitdem vergeben. Das Preisträgerkonzert des Kiwanis Clubs findet am Freitag, 15. November um 20 Uhr im Kammermusiksaal der MHL statt. Karten sind für 8 Euro im Vorverkauf bei Schuh-Hoffmann in der Hüxstraße 39 erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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