Dieter Mack, Professor für Komposition an der MHL, formuliert in der aktuellen Ausgabe von "Politik und Kultur", der Zeitschrift des Deutschen Kulturrats, seine kritischen Anmerkungen zur auswärtigen Kulturpolitik. Den Artikel finden Sie hier, die entsprechende Ausgabe von "Politik und Kultur" hier.
Zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen des »Zukunftspakt Hochschulen« mit den hochschulpolitischen Sprechern der Fraktionen lädt die CAU Kiel am 25. April in ihrem Audimax ein. Am 26. April gibt es dann einen landesweiten „Aktionstag Bildung“ in Kiel. Ab 14 Uhr finden Workshops und Vorträge zum Thema in der Pumpe statt. Um 18 Uhr startet ein Demo-Nachttanz an der Pumpe durch Kiel.Alle neun staatlichen Hochschulen des Landes Schleswig-Holstein sowie die Landes Asten Konferenz der Studierenden haben sich auf einer außerordentlichen Landesrektorenkonferenz am 21. März in Kiel zusammengeschlossen. Sie schlagen der Landespolitik einen auf zehn Jahre angelegten Zukunftspakt Hochschulen vor. Dieser „Pakt für hochschulische Bildung und Wissenschaft für ein zukunftsfähiges Schleswig-Holstein“ enthält konkrete Ziele für eine Weiterentwicklung der Hochschulen im Zeitraum 2012 bis 2022. Angeboten wird der Landespolitik die aktive Mitgestaltung der Hochschulen in Form eines Vertrages.„Damit wird Schleswig-Holstein für Studierende, Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher sowie zukünftige Fachkräfte attraktiver. Die Hochschulen wirken aktiv dem absehbaren Fachkräftemangel entgegen und die Innovationsfähigkeit der regionalen Wirtschaft wird gesteigert“, umriss Fouquet, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz, mögliche Effekte des Paktes. Um ihre Ziele zu erreichen, erwarten die Hochschulen von der zukünftigen Landesregierung Zukunftsinvestitionen von zusätzlich 35 Millionen Euro jährlich in die Hochschul- und Forschungslandschaft.Weitere Infos unter:www.zukunftspakt-hochschulen.dewww.facebook.com/zukunftspakthochschulen
Hochschulen bieten Parteien Zukunftspakt an. Landesweite Kampagne gestartet.
Die neun staatlichen Hochschulen und die Studierenden des Landes Schleswig-Holstein schlagen der Landespolitik einen auf zehn Jahre angelegten Zukunftspakt vor. Der „Pakt für hochschulische Bildung und Wissenschaft für ein zukunftsfähiges Schleswig-Holstein“ enthält Eckpunkte für eine Weiterentwicklung der Hochschulen bis 2022. „Gemeinsam mit der Landespolitik wollen wir die Absolventenzahlen erhöhen, mehr Drittmittel ins Land holen, den Standort attraktiver für Ausländerinnen und Ausländer machen und den Technologietransfer voranbringen“, beschreibt der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, der Kieler Uni-Präsident Professor Gerhard Fouquet, die Ziele des Paktes, der am Mittwoch, 28. März, der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
„Damit wird Schleswig-Holstein für Studierende, Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher sowie zukünftige Fachkräfte attraktiver. Die Hochschulen wirken aktiv dem absehbaren Fachkräftemangel entgegen und die Innovationsfähigkeit der regionalen Wirtschaft wird gesteigert“, umriss Fouquet mögliche Effekte des Paktes. Um ihre Ziele zu erreichen, erwarten die Hochschulen von der zukünftigen Landesregierung Zukunftsinvestitionen von zusätzlich 35 Millionen Euro jährlich in die Hochschul- und Forschungslandschaft.
Vorbild für die Initiative ist die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten in Bundesländern wie Bayern oder Sachsen. Durch massive Investitionen in Hochschulen und Forschung haben diese Länder eine dynamische Wirtschaftsentwicklung erzeugt, die sich auch positiv auf die öffentlichen Finanzen auswirkt. Mit dem Zukunftspakt wollen die Hochschulen erreichen, dass Schleswig-Holstein wieder Anschluss an die wirtschaftlich starken Bundesländer gewinnt. Deshalb bieten sie der Landespolitik jetzt eine aktive Mitgestaltung in Form eines Vertrages an. Nur dadurch kann die durch das Kieler Wissenschaftsministerium und den Landesrechnungshof festgestellte starke Unterfinanzierung beendet und das bestehende Nord-Südgefälle in der Hochschul- und Forschungslandschaft abgebaut werden.
„Wir brauchen eine ehrliche mittel- und langfristige Strategie für unsere Hochschulen, damit wir Studierenden endlich die Ausbildung erhalten, die wir verdienen und die das Land so dringend braucht. Wir sind es wert, dass man uns unterstützt“, begründete die Vorsitzende der Landes-Asten-Konferenz, Yvonne Dabrowski, die Motivation der Studierenden.
Kampagne mit größten Wahlplakaten des Landes angelaufen
Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, haben sich die Hochschulen und die Studierenden gemeinsam entschieden, sich unübersehbar und unüberhörbar in den Wahlkampf zur Landtagswahl am 6. Mai einzumischen. „Zukunft wird aus Ideen gemacht“ heißt die Kampagne, die dazu seit Dienstag, 27. März, an allen Hochschulstandorten Schleswig-Holsteins läuft. Auf großen Bannern in Lübeck, Kiel, Heide und Flensburg – den größten Wahlplakaten im Land –, mit Plakaten, Stickern und Aufklebern, in den Printmedien, in Rundfunk und Fernsehen, im Internet, mit Veranstaltungen und in den Foren moderner Social Media machen die Hochschulen sich sechs Wochen lang für ihre Sache stark. Mit dem „Pakt für hochschulische Bildung und Wissenschaft“ bieten sie parallel zum Wahlkampf den politischen Parteien einen Vertrag zur Entwicklung der Hochschulen im Lande an.
Die Kampagne ist spendenfinanziert. Förderinnen und Förderer sind willkommen. Wer die Kampagne unterstützen möchte, kann diese auf facebook „liken“ oder Kampagnen-Plakate bei den Pressestellen der Hochschulen bestellen.
Diskutiert wird über den „Zukunftspakt Hochschulen“ auch auf der Podiumsdiskussion zur Zukunft und zu Perspektiven der Hochschulen am Donnerstag, 29. März, ab 19 Uhr in der Kunsthalle zu Kiel. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Den „Zukunftspakt Hochschulen“ und die Kampagne „Zukunft wird aus Ideen gemacht“ finden Sie im Internet unter:www.zukunftspakt-hochschulen.dewww.facebook.com/zukunftspakthochschulen
Die Nutzung der Website mit mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets wurde in der vergangenen Woche optimiert. Mit den Endgeräten ist nun auch der Zugriff auf den MHL-Webaccount von unterwegs aus möglich. Der Zugriff erfolgt über MHL-Mail im Login-Bereich. Ebenso ist die Nutzung des MHLnets möglich.
Heute erscheint zum bereits dritten Mal der Wochenspiegel "P". Die Präsidentin der MHL, Frau Prof. Römhild, gibt jeden Mittwoch Einblicke in die Arbeit des Präsidiums: Was geschah in der vergangenen Woche, welche Aufgaben stehen in der kommenden an? Zu finden sind die Beiträge im MHLnet und stehen den Hochschulangehörigen zur Verfügung.