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ARCHIV

12.07.2018

Erster öffentlicher MHL-Flohmarkt

Am Samstag, 14. Juli lädt die MHL erstmals zu einem öffentlichen Flohmarkt ein. Von 10 bis 16 Uhr können Interessierte im Innenhof der historischen Kaufmannshäuser an verschiedenen Ständen stöbern.

Den Flohmarkt organisieren und betreuen im Rahmen ihres freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) Kultur Luise Asmussen und Christian Lincke, die ein Jahr lang in der Pressestelle und im Marketing der MHL mitgearbeitet haben. Die Veranstaltung ist das Resultat ihres im FSJ Kultur vorgeschriebenen eigenständigen Projekts. Bis 16 Uhr öffnet die MHL ihre Tore und bietet an den Verkaufsständen musikalische und unmusikalische Utensilien. Studierende der MHL werden die Flohmarktbesucher mit musikalischen Beiträgen erheitern. Ein Kuchenbuffet lädt zu kulinarischem Genuss ein. Die Erlöse aus Standgebühren und Kuchenverkauf gehen an die Musikhochschulstiftung. Bei schlechter Wetterprognose findet der Flohmarkt im Konzertfoyer der MHL statt. Der Eintritt ist frei, Zugang über die Toreinfahrt in der Großen Petersgrube 25, bei schlechtem Wetter über den Konzerteingang an der Obertrave.

09.07.2018

Wir feiern unsere Absolventen

Die MHL lädt am Freitag, 13. Juli zur Absolventenfeier in den Großen Saal ein. Ab 18 Uhr nehmen dann ca. 57 Absolventen ihre Abschlusszeugnisse entgegen und werden ins Berufsleben entlassen oder starten in ihr anschließendes Masterstudium. Außerdem wird der Alumni-Preis 2018 vergeben.

Zum Veranstaltungsauftakt erklingen die „zehn Märsche um den Sieg zu verfehlen“ für Bläser und Schlagzeug von Mauricio Kagel. Die Abschlusszeugnisse überreichen MHL-Präsident Prof. Rico Gubler, Vizepräsident Martin Hundelt uns Christian von Streit, Leiter des Studiensekretariats. Zur weiteren musikalischen Gestaltung tragen die Schwestern Anouchka und Katharina Hack mit dem „Allegro non troppo" und der „Improvisation" aus Dimitri Schostakowitschs Sonate d-Moll für Cello und Klavier bei. Nach der Verleihung des Alumni-Preises 2018 durch Darko Bunderla, den Vorsitzenden des Alumni-Vereins der MHL, schließen Shoko Murakami und Yoko Kuwahra die Veranstaltung mit dem „Allegro con fuoco“ von Francis Poulencs Sonate Nr.4 für Violine und Klavier musikalisch ab.
Der Eintritt zur Absolventenfeier ist frei.

09.07.2018

Entdeckungen II im Klostergarten

Zum zweiten Konzert ihrer neuen Open-Air-Konzertreihe “Entdeckungen“ in Kooperation mit dem Europäischen Hansemuseum Lübeck lädt die die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Mittwoch 11. Juli ein.

Unter dem Motto „Entdeckungen II“ bringen achtzehn Studierende der MHL-Trompetenklasse von Matthias Krebber und der Hornklasse von Professor Christoph Eß ab 19.30 Uhr Werke für Blechbläserensemble aus verschiedenen Opern in der besonderen Atmosphäre des mittelalterlichen Klostergartens zu Gehör. Matthias Krebber, Trompeter der Lübecker Philharmoniker und MHL-Dozent, hat die Leitung und führt mit Moderationen durch das Konzert. Vom Trio bis zum Oktett erklingen verschiedene Bläser-Ensembles wie unter anderem die Jägerchöre aus Webers „Freischütz“ und die Ouvertüre von Mozarts „Zauberflöte“. Weiterhin sind Brittens „Fanfare von St. Edmundsbury“ und die „Ländlichen Bilder“ von Wassily Brandt zu hören, mit der die Interpreten in eine dörfliche Idylle entführen. Beide Klassen werden bei doppelchörigen Werken von Giovanni Gabrieli und den berühmten Reitermärschen aus Wagners “Lohengrin” auch gemeinsam musizieren und in den Klostermauern eine großartige Klangwirkung erzielen. Karten sind für 4 Euro an der Museumskasse sowie an der Abendkasse des Europäischen Hansemuseums Lübeck (An der Untertrave 1) erhältlich, eine Reservierung ist möglich unter invitation@hansemuseum.eu. Bei schlechter Wetterprognose findet das Konzert im Beichthaus des Hansemuseums statt.

29.06.2018

Cello-Festival-Größen des Violoncellos in Lübeck

Das Violoncello als Instrument des Jahres 2018 würdigt die Musikhochschule Lübeck (MHL) mit einem mehrtätigen Cello-Festival, zu dem Größen des Instruments, die an der MHL gelehrt und studiert haben, nach Lübeck zurückkehren. Eröffnet wird das Festival mit dem Meisterkonzert am Montag, 2. Juli im Großen Saal der MHL.

Zu erleben sind dann ehemalige Studierende des Cello-Stars und Professoren David Geringas, der an dem Abend ebenfalls aktiv zu erleben ist und bis 2000 an der MHL unterrichtet hat. MHL-Professor und Festival-Koordiantor Troels Svane war einer seiner Schüler. Genauso wie unter anderem die Interpreten Thomas Grossenbacher (Zürich), Jens Peter Maintz (Berlin) und Monika Leskovar (Lugano). Zur Konzertbesetzung gehören außerdem weitere Cello-Dozierende, die aktuell an der MHL unterrichten, so Imke Frank, Ulf Tischbirek und Hans-Christian Schwarz sowie Studierende der aktuellen Lübecker Cello-Klassen. Vom Solo über kleinere Besetzungen bis hin zum großen Cello-Orchester stellen sie Werke von Vivaldi, Ligeti, Debussy, Ravel und sogar Glenn Miller vor, aber auch von den Komponisten der jüngeren Generation wie Gehweiler und Sollima werden Stücke zu hören sein. Karten für das Meisterkonzert sind bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen für 14 Euro (ermäßigt 9 Euro) erhältlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse. Von Dienstag, 3. Juli bis Donnerstag, 5. Juli finden dann im Rahmen des Festivals die Meisterkurse statt: täglich ab 10 Uhr parallel im Kammermusiksaal (David Geringas) und weiteren Unterrichtsräumen der MHL, der Eintritt ist frei.

29.06.2018

Große Pop-Revue „Space Truckin“ entführt in Weltraum

Zu ihrer traditionellen sommerlichen Pop-Revue lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 30. Juni um 19.30 Uhr ein. Unter dem Motto „Space Truckin“ entführen 60 Studierende aller MHL-Studiengänge das Publikum unter Leitung von MHL-Professor Bernd Ruf mit einer spannenden Geschichte und furioser Musik in die unendlichen Weiten des Weltraums.

Es geht um die Suche nach außerirdischem Leben, den Konflikt zwischen alteingesessenen Mitarbeitern und motivierten jungen Forschern und um die Gefahren der Technik, wenn ein Bordroboter plötzlich das Raumschiff sabotiert und das Team in Gefahr bringt. Die von Studierenden selbst geschriebene Handlung zwischen Aliens, Truckern und Traumschiff thematisiert nicht nur gesellschaftlich brisante Themen, sondern ist auch eine Hommage an Filme wie „Star Wars", „Star Trek" und „E.T.“. Die Musik ist vielfältig und reicht von Bach bis Bowie, unter anderem mit Rock von Deep Purple und Aerosmith, Funk von Jamiroquai, Party von James Last und Hollywood-Sound von John Williams. Es spielen und singen das MHL-Space Orchestra, die MHL-Space Bands und die MHL-Space-Singers. Die MHL-Revue liegt erneut in den Händen von Studierenden des Studiengangs „Musik Vermitteln“, die sich unter der Gesamtleitung von Bernd Ruf seit Oktober letzten Jahres um Konzeption, Organisation, Arrangements und Marketing für ihre rund zweieinhalbstündige Show selbst gekümmert haben. Weitere Aufführungen finden am Sonntag, 1. Juli um 15 Uhr und 19.30 Uhr im Großen Saal der MHL statt. Karten für „Space Truckin‘“ sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie online unter www.mh-luebeck.de erhältlich, Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse (An der Obertrave). Eine weitere konzertante Vorstellung open air findet statt am Mittwoch, 4. Juli um 20 Uhr auf dem Timmendorfer Platz in Timmendorfer Strand statt.

27.06.2018

Sinfoniekonzert präsentiert junge Solistinnen

Zu einem Sinfoniekonzert mit jungen Solistinnen lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 6. Juli ein. Begleitet vom Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter der Leitung von Andreas Wolf präsentieren sich die Studierenden Hyelee Chang (Klavier), Shoko Murakami (Violine) im Rahmen ihres Konzertexamens sowie Eva Gasparyan (Flöte) als Jungstudentin ab 19.30 Uhr im Großen Saal.

Auf dem Programm stehen Solokonzerte von Rachmaninow, Brahms und Nielsen. Die 30-jährige Südkoreanerin Hyelee Chang aus der Klasse von Professor Konrad Elser spielt an diesem Abend Rachmaninoffs hochromantisches zweites Klavierkonzert op. 18, das der Komponist seinem Arzt widmete, der ihm half, seine Depressionen und damit seine Schaffenskrise zu überwinden. Entstanden ist eines der erfolgreichsten Klavierkonzerte, das mit seinem Melodiereichtum Rachmaninoffs andere Klavierkonzerte beinahe in den Schatten stellt. Das Violinkonzert von Johannes Brahms op. 77 genoss bei Brahms` Zeitgenossen zunächst nicht viel Erfolg. Kritiker empfanden es mehr als eine Sinfonie, es fehlte ihnen der virtuose Glanz, den sie von einem Solokonzert erwarteten. Trotzdem ist der Geigenpart höchst anspruchsvoll. Im Solistenkonzert wagt sich die Japanerin Shoko Murakami aus der Klasse von Professor Heime Müller an das große Werk. Die 26-jährige Preisträgerin verschiedener wechselte nach ihrem Bachelor am „Toho Gakuen College Music Department“ nach Lübeck. Die dritte Solistin des Abends, Eva Gasparyan aus der Klasse von Professor Angela Firkins, ist Jungstudentin an der MHL. Mit dem Flötenkonzert von Carl Nielsen stellt die 17-Jährige ein zweisätziges Werk des dänischen Nationalkomponisten vor. Geschrieben wurde es persönlich für Holger Gilbert-Jespersen, Flötist des Kopenhagener Holzbläserquintetts. Das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck begleitet die jungen Solistinnen und gibt ihnen die Gelegenheit, ihre Konzertreife vor großem Publikum mit einem Profi-Orchester zu beweisen. Karten sind für 8 bis 19 Euro bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter www.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

27.06.2018

Entdeckungen im Klostergarten

Mit den “Entdeckungen“ startet die Musikhochschule Lübeck (MHL) eine neue Open-Air-Konzertreihe in Kooperation mit dem Europäischen Hansemuseum Lübeck. Bei den „Entdeckungen I“ am Mittwoch 4. Juli präsentiert das Instant Composing Ensemble (ICE) ab 19.30 Uhr seine Improvisationen im Garten des Burgklosters.

In den historischen Klostermauern werden die zehn Interpreten unter Einbeziehung von Naturklängen Musik aus dem Moment entstehen und diese als Raummusik auch in Bewegung erklingen lassen. Die Studierenden verschiedener Instrumentalklassen erproben gemeinsam experimentelle Aufführungsmethoden und bringen ihre Improvisationen in verschiedenen Besetzungen als spontanes Zusammenspiel der Gruppe zu Gehör. Jedem Interpreten kommt dabei sowohl die Rolle eines kreativen Co-Autors als auch die eines Ensemblemitgliedes zu. Es entsteht eine Moment-Musik, die sich einer schriftlichen Fixierung verwehrt: Jedes Konzert ist neu und nicht wiederholbar. Mit Johannes Fischer (Schlagzeug), Rico Gubler (Saxophon), Bernd Ruf (Klarinette), Dieter Mack (Klavier, Komposition) und Franz Danksagmüller (Orgel, elektroakustische Instrumente) betreuen Professoren verschiedener Fachgebiete das ICE und bringen ihre unterschiedlichen Perspektiven und künstlerischen Konzepte ein. Karten sind für 4 Euro an der Museumskasse sowie an der Abendkasse des Europäischen Hansemuseums Lübeck (An der Untertrave 1) erhältlich, eine Reservierung ist möglich unter invitation@hansemuseum.eu. Bei schlechter Wetterprognose findet das Konzert im Beichthaus des Hansemuseums statt.

27.06.2018

MHL-Chöre präsentieren Brahms und Schütz

Zu einem Chorkonzert lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Dienstag, 3. Juli um 19.30 Uhr nach St. Aegidien ein. Unter Leitung von Professor Johannes Knecht bringen die Chöre der MHL mit geistlichen Werken von Brahms und Schütz zwei der bedeutendsten Komponisten der protestantischen Kirchenmusik zu Gehör.

Bei dem Konzert mit 90 Sängerinnen und Sängern stehen die „Musikalischen Exequien“ von Heinrich Schütz im Mittelpunkt des Programms. Das etwa halbstündige Werk gehört trotz des ernsten Hintergrundes mit seiner mehrchörigen Klangpracht zu den Höhepunkten der frühbarocken Chormusik. Schütz ließ sich dazu von Giovanni Gabrieli inspirieren, bei dem er während eines Italienaufenthaltes studierte. Etwa 200 Jahre später beschäftigte sich der junge Johannes Brahms intensiv mit den Kompositionstechniken von Heinrich Schütz. Eines der schönsten Ergebnisse dieser Auseinandersetzung ist seine jugendlich kühne „Missa Canonica“, der in jedem Satz ein Kanon zugrunde liegt. Unüberhörbar sind die Anklänge an seine spätere Motette „Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen“ zu hören. Neben dem Kammerchor und dem Hochschulchor singen als Solisten Dorothee Bienert und Veronika Guhl (Sopran), Álvaro Tinjacá-Bedoya (Altus), Eungdae Han und Jeremy Almeida-Uy (Tenor) sowie Tom Kessler (Bass). An der Orgel musiziert Lars Schwarze. Karten sind für 14 Euro (ermäßigt 10 Euro) bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online unter www.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse in St. Aegidien.

27.06.2018

„Wir in Rendsburg“ mit Gitarrenkunst

In der Konzertreihe “Wir in Rendsburg“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Donnerstag, 28. Juni in das Nordkolleg Rendsburg ein. Ab 19.30 Uhr nehmen Studierende der Gitarrenklasse Elise Neumann das Publikum unter dem Motto „GUIT ART“ auf eine abwechslungsreiche Reise in die Welt der klassischen Gitarre mit.

Die jungen Gitarristinnen und Gitarristen stellen ausgewählte Werke des Gitarrenrepertoires aus verschiedenen Epochen vor. Sie bringen ein abwechslungsreiches Programm mit, das Einblicke nicht nur in die vielfältige Kunst des Gitarrenspiels gewährt, sondern auch Verknüpfungen zu anderen Künsten herstellt. So werden die musikalischen Darbietungen durch Rezitationen aus Antoine de Saint-Exupéry „Der kleine Prinz“ kunstvoll umrahmt. Außerdem stehen Gitarrenwerke auf dem Programm, zu dem Komponisten durch ein Kunstwerk aus Literatur oder Malerei inspiriert wurden, unter anderem Carlo Domeniconis „Musik für den kleinen Prinzen“ op. 23, eine Hommage à Saint-Exupéry oder Toru Takemitsus „In the Woods“, das er nach einem Gemälde von Cornelia Foss komponiert hat. Karten für 9 Euro (ermäßigt 6 Euro) gibt es im Vorverkauf über die Coburgsche Buchhandlung (Nienstadtstr. 9) sowie die Buchhandlung Goeser (Altstädter Markt 1-3). Restkarten gibt es an der Abendkasse im Nordkolleg Rendsburg (Am Gerhardshain 44).

25.06.2018

Aufbrüche XVIII mit „Pocket Pieces“

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Aufbrüche“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Dienstag, 26. Juni in das Buddenbrookhaus ein. Ab 19.30 Uhr präsentieren Studierende der MHL unter dem Motto „Pocket Pieces“ diesmal neue Stücke für Schlagzeug.

Schlagzeuginterpreten sind häufig genötigt, für ihre Konzerte einen 5-Tonner anzuheuern, weil manche Komponisten Unmengen an Schlaginstrumenten vorgeschrieben haben. Die jungen Komponistinnen und Komponisten aus der Klasse von Professor Dieter Mack wollen diesem Übel augenzwinkernd abhelfen und haben sich mit den „Pocket Pieces“ die Aufgabe gestellt, Werke für Schlagwerk zu komponieren, das zum Transport nicht mehr als eine Plastiktüte braucht. Herausgekommen sind originelle Werke, in denen auch Alltagsgegenstände zum Einsatz kommen und die nicht nur den Interpreten zugutekommen, sondern auch das Publikum zum Schmunzeln anregen können. Studierende der Klasse Professor Johannes Fischer stellen „Pocket Pieces“ unter anderem von Benny Janisch, Samuel Walther, Chenyao Li, Panagiotis Botzios, Orestis Papaioannou und Lars Opfermann vor. In der Reihe „Aufbrüche“ erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet damit eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im „Meng 6“, dem vorderen Raum der Mengstraße wo in den nächsten Jahren der Erweiterungsbau entstehen soll. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

21.06.2018

Veranstaltungsänderungen

Das Konzert „Partnerschaften Gesang und Klavier“ am Mo, 25. Juni um 20 Uhr in der MHL entfällt, stattdessen findet zur gleichen Uhrzeit ein Gesangsabend der Klasse Prof. Franz-Josef Einhaus statt. Außerdem fällt die Veranstaltung „333“ am Mittwoch, 27. Juni aus. Das Konzert wird voraussichtlich im Oktober nachgeholt.

19.06.2018

„Wir in Kiel“ mit MHL-Bratschenklasse

In der Reihe „Wir in Kiel“ sind Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Montag, 25. Juni erneut zu Gast im Theater Kiel. Ab 20 Uhr stellen sich Studierende der Bratschenklasse von Professor Lena Eckels im Opernhausfoyer vor.

Moderiert von Lena Eckels, zeigen die jungen Interpreten die Bratsche in ihrer klanglichen Vielseitigkeit. Auf dem Programm stehen zwei Spätwerke, bereits unter Vorahnung des bevorstehenden Todes komponiert: das Bratschenkonzert des ungarischen Komponisten Béla Bartók und die Sonate für Viola und Klavier von Dimitri Schostakowitsch. Der schon von Leukämie gezeichnete Bartók hinterließ sein Bratschenkonzert nur in Teilentwürfen. Auf Wunsch seines Auftraggebers, des Bratschisten William Primrose, komponierte er es technisch höchst anspruchsvoll und schrieb in einem Brief an den Interpreten: „Der Stil ist recht virtuos. Wahrscheinlich werden einige Stellen unbequem oder unspielbar sein.“ Federica Cucignatto wird das Gegenteil beweisen und das Stück mit seinen technischen Herausforderungen zum Klingen bringen. Schostakowitschs Sonate für Viola und Klavier, interpretiert von Flor Stammer, klingt wie das Resumée seines Lebens: Schönes steht neben Verzweiflung und Abschiedsschmerz. Dem gegenüber steht die farbig-romantische Sonate von Mikhail Glinka, gespielt von Clara Schmid und Mozarts „Kegelstatt Trio“, aus dem förmlich die Leichtigkeit spricht. Hier gehen Klarinette und Klavier einen fröhlichen Dialog mit der Bratsche ein. Weitere Interpreten sind Claudia Camarasa (Klarinette) sowie Hermann Valdez Fregoso und Stefan Vescovic am Klavier. Karten für „Wir in Kiel“ sind für 13,90 Euro (ermäßigt 9,80 Euro) bei den Theaterkassen im Opern- und Schauspielhaus Kiel (Rathausplatz 4 und Holtenauer Straße 103) erhältlich.

18.06.2018

Steinway Förderpreis für Viktor Soos

Viktor Soos hat den diesjährigen Steinway Förderpreis Klassik gewonnen. Der 22jährige Pianist aus der Klasse von Konrad Elser konnte mit Werken von Schumann und Prokofjew überzeugen und als einer von drei Gewinnern aus dem Wettbewerb hervorgehen.

Die Auszeichnung wird jedes Jahr für die drei Musikhochschulen Lübeck, Bremen und Hamburg vergeben. Dafür entsendet jede Hochschule drei Kandidaten, die in einem internen Auswahlverfahren bestimmt werden. Der Preis wird von Steinway & Sons Hamburg an herausragende Talente verliehen und ist mit 1.000€ dotiert. Ziel ist es, besonders begabte Studierende des Studiengangs Klavier in Norddeutschland zu fördern.

15.06.2018

Konzertreihe Musik im Museum präsentiert „Brahms in Italien“

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Musik im Museum“ lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 16. Juni um 15 Uhr ein. Das DeLia Quartett und der Pianist Mikkel Møller Sørensen stellen unter dem Motto „Brahms in Italien“ Werke von Brahms und Martucci vor, moderiert von Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger.

Johannes Brahms wird kaum mit der Heiterkeit des Südens identifiziert. Schon zeitgenössische Kritiker wie Hugo Wolf dachten bei seiner als „eisig, naßkalt und nebelig“ beschriebenen Musik an typisch norddeutsches Schmuddelwetter. Doch Brahms fühlte sich immer wieder von Italien angezogen, das er zwischen 1878 und 1893 ganze neun Mal bereiste. Wolfgang Sandberger nimmt in seiner Moderation diese Italienreisen näher in den Blick. Brahms interessierte sich dabei für die einzigartige südliche Landschaft und die Kunstschätze der Antike und Renaissance. Zu den Musikern, die Brahms in Italien traf, gehörte auch der Komponist und Dirigent Giuseppe Martucci, der sich in Italien sehr für die Musik seines deutschen Kollegen engagierte. Das deutsch-italienische DeLia Quartett stellt im Konzert Brahms‘ sizilianisches Streichquartett op. 51,1 vor, zwei Romanzen von Giuseppe Martucci entführen in die musikalische Welt des Südens. Parallel zum Konzert ist die Ausstellung „Beziehungszauber. Johannes Brahms – Widmungen, Werke, Weggefährten“ zum letzten Mal geöffnet. Karten sind für 5 und 8 Euro (keine Ermäßigung) bei der „Konzertkasse“ im Hause Hugendubel erhältlich, Restkarten gibt es an der Tageskasse ab 14 Uhr. Dann lädt auch der Wintergarten der Villa Brahms dazu ein, sich bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen (nicht im Eintrittspreis enthalten) auf das Konzert einzustimmen.

14.06.2018

Lateinamerikanisches Lebensgefühl bei den „Lübeck Latin Lights“

Zu den „Lübeck Latin Ligths“ laden Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 16. Juni ab 17 Uhr in den Schuppen 6 ein und beweisen, dass sie sich nicht nur im klassischen Konzertsaal zu Hause fühlen. Unter dem Motto „Una Fiesta Latina“ wollen sie lateinamerikanisches Lebensgefühl vermitteln und den historischen Hafenschuppen in ein „Little Havanna“ verwandeln.

Die Studierenden Adeline Block, Amelie Gast, Katharina Horst de Cuestas, Sandra Becker, Hilko Engberts und Martin Berner haben den Festivaltag unter Leitung von MHL-Professor Bernd Ruf als interdisziplinäres Projekt im Rahmen ihres Studiums organisiert, das Konzerte, Tanzworkshops und gutes Essen vereint. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr mit Tango- und Salsa-Workshops in Kooperation mit dem Havanna Lübeck und der Tanzschule Jutta Ottenbreit. Um 16 Uhr schließt sich ein weiterer Salsa-Kurs an. Die eigentliche „Fiesta Latina“ wird um 19.30 Uhr mit Konzertbeiträgen verschiedener MHL-Ensembles eröffnet. Von einfühlsamen Tangos der MHL-Tango-Group bis hin zu groovigen Mambos der MHL-Bigband werden die MHL-Studierenden ihre musikalische Vielseitigkeit zeigen. Mit ihrer 2016 gegründeten Salsa-Band „La Mano Letal“, die tödliche Hand, werden lateinamerikanische MHL-Studierende ab 22 Uhr zur Aftershow-Party einen furiosen Abschluss bereiten. Partner und Förderer der Veranstaltung sind die Musik- und Kunstschule Lübeck und die Vorwerker Diakonie. Die Teilnehmergebühr für die Tanzworkshops beträgt zehn Euro. Tickets für die gesamte „Fiesta Latina“ ab 19.30 Uhr gibt es an der Abendkasse für 18, ermäßigt 9 Euro. Für 5 Euro kann man Karten für die Aftershow-Party ab 23.30 Uhr auch separat erwerben.

12.06.2018

Junges Musiktheater präsentiert Brittens „Rape of Lucretia“

Am Freitag, 15. Juni um 20 Uhr feiert mit Brittens „Rape of Lucretia“ der Kammeroper im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe (Kub) unter Regie von Anthony Pilavachi und der musikalischen Leitung von Robert Roche wieder ein Werk aus der jüngeren Musikgeschichte Premiere. Benjamin Brittens „Rape of Lucretia“ bringen Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) in Bad Oldesloe und Lübeck zur Aufführung.

Britten schuf mit seiner ersten Kammeroper direkt nach dem Zweiten Weltkrieg ein Werk von bewegender und klangsinnlicher Intensität. Die Römerin Lucretia wird für ihre Schönheit und Treue gerühmt. Der Königssohn und Frauenverächter Tarquinius fühlt sich dadurch herausgefordert. Er schließt eine Wette mit Junius ab und versucht, Lucretia zu verführen. Als sie auch ihm gegenüber standhaft bleibt, vergewaltigt er sie. Obwohl ihr Ehemann sie frei von jeder Schuld sieht, kann Lucretia die Demütigung nicht ertragen und nimmt sich das Leben. Der Komponist führt mit seiner Oper den Abgrund menschlicher Taten vor Augen, wie er sie nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa erlebt hat. Regisseur Anthony Pilavachi inszenierte achtzehn aus seinen mittlerweile 85 Produktionen allein am Theater Lübeck, unter anderem den bundesweit hochgelobten und mit Preisen ausgezeichneten „Ring des Nibelungen“. Brittens Kammeroper inszeniert der irische Regisseur als Chronik einer vorangekündigten Vergewaltigung vor den Augen der Gesellschaft. Die musikalische Leitung des Kooperationsprojekts hat Robert Roche, Professor für Korrepetition an der MHL. Gesungen wird in englischer Sprache, die Handlungsabläufe der antiken Vorlage werden von tragenden Erzählerrollen kommentiert. Das zwölfköpfige Kammerorchester begleitet die Handlung in eindrücklicher und subtiler Musiksprache. Mit dem Opernprojekt erneuern MHL und KuB ihre Kooperation, die den jungen MHL-Interpreten im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe einen weiteren experimentellen Aufführungsort bietet. Weitere Aufführungen im KuB gibt es am Samstag, 16. Juni um 20 Uhr und am Sonntag, 17. Juni. um 17 Uhr. Am Sonntag, 24. Juni um 17 Uhr ist die Oper dann in der MHL zu sehen. Karten gibt es zwischen 12,50 und 20,50 Euro im Kub (Beer-Yaacov-Weg 1) sowie bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen. Restkarten können eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erworben werden.

05.06.2018

Musiktutor*innen SH

Der erste Jahrgang des norddeutschen Projekts „musiktutor*innen sh“ geht nun erfolgreich zu Ende. Zum Abschluss der Qualifizierungsreihe findet am Freitag, 8. Juni für die Teilnehmenden ein Aktions- und Informationstag an der MHL statt.

Studierende und Dozierende der Hochschule haben für die ersten »musikutor*innen« ein buntes Programm zusammengestellt, mit dem von 10 bis 16 Uhr Einblicke in die Arbeit und das Leben an der Musikhochschule gegeben und Studienmöglichkeiten sowie Berufsperspektiven in verschiedenen Bereichen der Musikpädagogik vorgestellt werden. Neben einer Hochschulrallye inklusive Informationsmöglichkeiten zu den verschiedenen Studiengängen im Bereich der Musikvermittlung wird in Form einer Groove-Session und der Aufnahme eines Musikstücks im Popstudio der Holstentorhalle auch gemeinsam musiziert. Aktuell läuft die Bewerbungsphase für die Durchführung der Qualifizierungsreihe im Schuljahr 2018/2019. Bewerbungsschluss ist am 22. Juni 2018 (Datum des Poststempels). Weitere Infos unter folgendem Link: https://www.nordkolleg.de/fachbereiche/musik/musiktutorinnen-sh/

04.06.2018

Opernwerkstatt mit Mozarts „Don Giovanni“

Am Freitag, 8. Juni lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zur Opernwerkstatt mit Mozarts „Don Giovanni“ ein. In einer Inszenierung von Jürgen R. Weber unter musikalischer Leitung von Hans-Jürgen Schnoor präsentieren sich ab 18.30 Uhr rund 60 MHL-Studierende auf der Bühne im Großen Saal.

Jürgen R. Weber inszeniert an der MHL quasi einen „Turbo“-Don Giovanni. Die 100-minütige Fassung nutzt Dialoge und Toneinspielungen statt der Seccorezitative. Weber inszeniert die Opernwerkstatt wie einen Staffellauf: eine Rolle wird von einem jungen Sänger zum nächsten übergeben. Fast jede Rolle ist mit bis zu vier Solisten besetzt. Das macht die Aufführung zu einer ganz neuen Erfahrung sowohl für die Mitwirkenden als auch für die Zuschauer. Mit der Produktion will Weber sich mit dem aktuellen Thema der sexuellen Übergriffe (#metoo) auseinandersetzen, so werden Übergriffigkeiten Harvey Weinsteins auf Toneinspielungen zu hören sein. Experimentell ist die Aufstellung des MHL-Projektorchesters hinter dem Opernensemble und der Platz des Dirigenten: Schnoor wird von der seitlichen Bühne aus dirigieren. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins statt, bei der Intendanten und Operndirektoren deutschsprachiger Opernhäuser und Theater in Lübeck erwartet werden. Im Begleitprogramm der Jahreshauptversammlung zeigt das Kommunale Kino in der Mengstraße 35 um 23.30 Uhr Jürgen R. Webers Spielfilm „Open Wount“, der international 13 Awards gewonnen hat. Der Film ist 90 Minuten lang und läuft im Original in englischer Sprache ohne Untertitel.

04.06.2018

Jochen Kirchner neuer MHL-Kanzler

Jochen Kirchner hat am ersten Juni die Nachfolge von Jürgen R. Claußen als Kanzler der MHL angetreten. Der 52-jährige studierte Volkswirt und Rechtswissenschaftler wurde im vergangenen Jahr vom Senat der MHL gewählt.

Er war nach Stationen in der freien Wirtschaft und als Unternehmensberater zwölf Jahre Bürgermeister der hessischen Stadt Kirchhain, wo er eine Verwaltung mit 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führte. Optimierung der Verwaltung und Personalführung waren dabei sein Hauptaugenmerk. Sein Ziel an der MHL ist es, die Servicequalität der Verwaltung zu stärken, um mehr Freiräume für Forschung und Lehre zu schaffen. Kirchner ist verheiratet und hat einen 19-jährigen Sohn und eine 12-jährige Tochter. Schon als Student entdeckte er seine Begeisterung für Lübeck: „Nach meiner Heirat bin ich hierhergereist, um die Stadt meiner Frau zu zeigen. Wir haben seitdem Pläne gehegt, hierher zu ziehen und sind sehr glücklich, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist.“

04.06.2018

Wettbewerbserfolge für MHL-Absolventin

Die koreanische Cellistin Yoonhye Chung, die bei Prof. Troels Svane an der MHL studierte, hat den dritten Preis beim internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb in Berlin gewonnen. Außerdem erspielte sie sich den Sonderpreis für die beste Bachinterpretation beim internationalen Karl Davidoff Wettbewerb im litauischen Kuldiga.

Chung, 1991 in Seoul, Südkorea geboren, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel und besuchte die renommierte Yewon Art School in Seoul. Mit 17 Jahren begann sie ihr Studium an der Korean National University of Art und absolvierte an der MHL anschließend ihr Master-Studium und Konzertexamen mit Bestnote. Auch in der Vergangenheit wurde Chung mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie beim koreanischen Joongang Musikwettbewerb, wo sie 2009 die jüngste erste Preisträgerin war und beim internationalen Isang Yun Wettbewerb. Im Anschluss erhielt sie Einladungen von verschiedenen Orchestern als Solistin. Zurzeit ist sie Stimmführerin beim südkoreanischen Lotte One Orchestra unter der Leitung von Myunghoon Chung.

31.05.2018

Wettbewerbserfolg für MHL-Komponistin

Die MHL-Masterstudentin Chenyao Li aus der Klasse von Dieter Mack wurde mit ihrer Orgel-Komposition „Die Taucherglocke und der Schmetterling“ beim International Orgelfestival Haarlem für einen Platz bei den „Young Composers“ auserwählt.

Der Preis beinhaltet eine Einladung zur „Haarlem Young Composers Masterclass“, einem fortlaufenden Projekt für junge Künstler, das die Komposition innovativer Orgelmusik fördert. Der Titel von Chenyao Lis Werks stammt aus dem gleichnamigen französischen Roman mit den Memoiren des Journalisten Jean-Dominique Baudy nach einem schweren Schlaganfall, in Anlehnung an sein Schicksal gedenkt die Komponistin mit ihrem Werk dem kürzlich verstorbenen Phsysiker Stephen Hawkins. „Diese Komposition versucht das Gefühl zu beschreiben, frei vom Streben und der Sehnsucht nach Wiedergeburt zu sein. Gerade als Hawkings Gedanke an seine eigene körperliche Bindung zerbrach, durchbrach damit der in der Taucherglocke gefangene Schmetterling schließlich die Grenze, um in die Freiheit zu fliegen.“ Die Sommerakademie in den Niederlangen umfasst eine Reihe von Meisterklassen für junge Komponisten unter der Leitung von Zsigmond Szathmáry. Die ausgewählten Werke werden im Juli bei einem Festkonzert auf der Müller-Orgel in der St.-Bavo-Kirche aufgeführt. „Ich freue mich darauf, die Schönheit der Orgel in Haarlem zu entdecken und zu fühlen!“

30.05.2018

16. Lübecker Klarinettennacht unter Motto „Unerhört!“

Zur 16. Lübecker Klarinettennacht unter dem Motto „Unerhört!“ lädt die MHL am Freitag, 1. Juni ab 18 Uhr ein. 17 junge Klarinettisten stellen zusammen mit ihren Professoren Sabine Meyer und Reiner Wehle sowie Gästen aus den MHL-Bläserklassen Raritäten der Klarinettenliteratur vor. Auch die Generalprobe am Donnerstag, 31. Mai um 18 Uhr ist öffentlich.

Moderiert von Reiner Wehle, gibt die Klarinettennacht erneut einen Einblick in das große Repertoire der Klarinette. Diesmal stehen eher selten bei Konzerten zu erlebende Werke mit ungewöhnlichen Besetzungen auf dem Programm. Unter anderem von Ignaz Pleyel, Dieter Mack und Norbert Burgmüller. Im MHL-Bläserensemble musizieren auch Studierende und Dozierende anderer Klassen mit, so die Professoren Angela Firkins (Flöte), Diethelm Jonas (Oboe), Pierre Martens (Fagott) sowie Christoph Eß (Horn) und dokumentieren einmal mehr die ausgeprägte Kammermusikarbeit an der MHL. Die Klarinettenklasse feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum zu dem die MHL eine Publikation „Best of Clarinet“ herausbringt. Sie ist beim Konzert am Infostand der MHL erhältlich. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und endet gegen 23.15 Uhr. Es sind zwei längere Pausen vorgesehen, in denen sich das Publikum mit einem Imbiss stärken kann (nicht im Eintrittspreis enthalten). Jeweils ab 17 Uhr sind Restkarten an der Abendkasse erhältlich, für die Generalprobe am Donnerstag, 31. Mai für 8 Euro sowie für die Lübecker Klarinettennacht am Freitag, 1. Juni von 10 bis 22 Euro.

29.05.2018

ISMA-Spitzenleistungen beim Bundeswettbewerb „JuMu“

Das ISMA (Institut für schulbegleitende Musikausbildung) kann nach dem gerade in Lübeck zu Ende gegangenen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ eine besonders positive Bilanz ziehen. Es gab viele Preise, einige Studierende wurden in gleich mehreren Wertungen ausgezeichnet.

Die drei Studierenden Eva Gasparyan (Flöte), Konstantin Kappe (Posaune) und Chiara Martina Rubino (Klavier in der Wertung Klavierduo) bekamen von der Jury sogar die selten vergeben Höchstpunktzahl 25 zuerkannt. Weitere erste Preise wurden vergeben an die Flötistin Gesine Teichmann, den Posaunisten Marc Jonas Krohn, Chiara Martina Rubino mit Aila Katalin Krohn (Klavier und Violine, in der Wertung Klavier/ein Streichinstrument), Pianistin Nora-Lisann Groß in der gleichen Wertung sowie den Flötisten Nane Schulz in der Wertung „Besondere Ensembles“. Mit zweiten Preisen ausgezeichnet wurden die Oboistin Carla Henze, Nane Schulz und Selma Schiller mit David Moosmann in der Wertung Klavier und Violine. Dritte Preise erreichten die Harfenistin Julia v. Grebmer in der Wertung „Besondere Besetzungen“ und Moritz Heinrich (Klavier, in der Wertung Klavier/ein Streichinstrument). Außerdem vergab die Jury das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ an Robert Frank an der Posaune, Selma Schiller (Klavier, in der Wertung Klavier/ein Streichinstrument) und Charlotte Margarethe Desch (Violoncello, in der Wertung Klavier/ein Streichinstrument). Als Klavierpartner konnten Moritz Heinrich mit einem dritten und Nora-Lisann Gross mit einem ersten Preis überzeugen.

29.05.2018

Schüler-Musical entführt in „Die perfekte Welt“

Am Donnerstag, 31. Mai feiert „Die perfekte Welt“ in Timmendorfer Strand Premiere. Schülerinnen und Schüler des Ostsee-Gymnasiums Timmendorfer Strand (OGT) bringen das Musical in Kooperation mit Studierenden der Musikhochschule Lübeck (MHL) um 20 Uhr im Maritim Seehotel zur Aufführung.

26 junge Darstellende und ein Kammerorchester entführen mit dem selbstgeschriebenen Stück in eine perfekte Welt, die ewige Jugend, atemberaubende Schönheit und treue Liebe verspricht, auf der Bühne besungen unter anderem von Filmhelden wie Cinderella, Schneewittchen und Pocahontas. Nur die drei findigen Redakteure der OGT-Schülerzeitung blicken hinter die Fassade der perfekten Welt, die die eiskalte Managerin Katja-Irina aufgebaut hat. Gelingt es den beiden Schwestern Emma und Martha, die Wahrheit ans Licht zu bringen und eine Revolution der Unterdrückten anzuzetteln? Die Schülerinnen und Schüler präsentieren Originale und Bearbeitungen sowie Medleys aus bekannten Disney-Filmen, ebenso wie selbstgeschriebene Songs, begleitet von einem Kammerorchester mit Streichern, Bläsern, Percussion, Gitarre, Bass und Piano. Seit November letzten Jahres hat sich das Team, zu dem neben den Darstellern sieben MHL-Studierende des Faches Popgesang, 13 Orchestermitglieder, 17 Schülerinnen und Schüler aus dem ästhetischen Profil, Choreographen und eine Motivationstrainerin gehören, zweimal wöchentlich zu Proben getroffen. Es hat unter Leitung von Dr. Axel Ster, Lehrer am OGT und Bernd Ruf, Professor an der MHL, die Geschichte, Musik und Bühnenshow gemeinsam erarbeitet. Die Kostüme wurden in Handarbeit von einer OGT-Schülerin genäht. Finanziell wird das Projekt von der Ulbrich-Stiftung, der Sparkasse Holstein und dem OGT-Förderverein unterstützt. Weitere Aufführungen finden am Freitag, 1. und am Samstag, 2. Juni jeweils um 20 Uhr im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand statt. Karten für „Die Perfekte Welt“ gibt es von 8 bis 15 Euro im Online-Shop des OGT unter www.ostsee-gymnasium.de.

28.05.2018

MHL-Schlagzeugensemble präsentiert „Pléïades“ von Xenakis

Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) sind in der Reihe „Wir in Kiel“ am Dienstag, 29. Mai um 19.30 Uhr zu Gast im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Ab 19.30 Uhr präsentiert das MHL-Schlagzeugensemble unter Leitung von Professor Johannes Fischer mit „Pléiades“ von Iannis Xenakis ein kosmisches Hörerlebnis.

Das MHL-Schlagzeugensemble widmet sich mit „Pléiades“ von Iannis Xenakis einem Meilenstein der Schlagzeugliteratur. Die Musik des griechischen Komponisten, der zu den wichtigsten Tonschöpfern des 20. Jahrhunderts zählt, spannt eine faszinierende Brücke zwischen antiker Mythologie und technologischem Verständnis unserer Neuzeit. Der Titel bezieht sich auf die gleichnamige Sternkonstellation, auch Siebengestirn genannt, die ab Juli in klaren Nächten am nördlichen Sternenhimmel zu erkennen ist. Der Sage nach sind die Sterne die sieben Töchter des Atlas, die Zeus als Sterne verwandelt in den Himmel verbannte. Das knapp einstündige Werk ist für sechs Schlagzeuger komponiert und in vier Teile gegliedert, die sich verschiedenem Klangmaterial widmen. So sind neben Marimbas, Vibraphonen, Bongos, 18 Trommeln und Pauken auch speziell für dieses Stück entwickelte Instrumente, die sogenannten „Sixxen“ zu hören. Diese Metallinstrumente erzeugen ein beinahe elektronisches Klangbild, das sich mit den kraftvoll treibenden Rhythmen der Trommeln zu einem schwindelerregenden Hörerlebnis verbindet. Den Studierenden wird hierbei viel abverlangt, denn das Stück gilt bis heute als eines der schwierigsten des Schlagzeug-Repertoires. Es spielen Vera Seedorf, Yuka Sakoji, Holger Roese, Gabriel Fischer, Seorim Lee, Arian Robinson und Irini Aravidou. Dozent Johannes Fischer kündigt an: „Die Zuhörer erwartet eine Musik von wahrhaft kosmischem Ausmaß mit wuchtigen Explosionen, komplexen Tonwolken, rasenden Steigerungen und Klangnebeln, die dem Erlebnis einer Naturgewalt gleichen.“ Der Eintritt zum Konzert „Wir in Kiel“ ist frei.

09.05.2018

Weitere Konzerthöhepunkte beim Brahms-Festival

Zu weiteren Konzerthöhepunkten lädt die Musikhochschule im Rahmen ihres Brahms-Festival unter dem Motto „Fremde“ ein.

Noch bis Sonntag stellen junge Ensembles der MHL im Behnhaus Drägerhaus in der Reihe „Lunchtime-Concert" jeden Mittag jeweils um 12.30 Uhr ein spätes Streichquartett von Beethoven vor, eingeführt und moderiert von den MHL-Wissenschaftlern. In der Villa Brahms und im Günter Grass Haus geben die „Standpunkte am Nachmittag“ Einblicke zu den Themen „Tschaikowsky und Brahms (9.5.), „Kammermusik und Text“ (10.5) sowie „Original und Verfremdung“ (11.5.). Die Begegnungen am Abend entführen jeweils um 19.30 Uhr im Großen Saal der MHL in exotische Welten unter dem Motto „Indonesien - Originale und Rückspiele“ (9.5.), Orient Okzident (10.5.), Original und Verfremdung“ (11.5.) und „Festival“ (12.5.). Mit der letzten Begegnung am Abend „…fremd zieh ich wieder aus“ (13.5.) endet das diesjährige Festival, entlehnt aus der Liedzeile der Schubertschen Winterreise, die dann noch einmal in einer Bearbeitung für Tenor, Chor und Instrumente erklingen wird. Dazwischen bieten eine Vesper in St. Jakobi (12.5. 17 Uhr), die zu geheimen Spielstätten führenden Darkroom-Nachtkonzerte (12.5.) sowie eine sonntägliche Matinée (13.5.) eigene Erfahrungen mit der Fremde. Der Eintritt zur Reihe „Lunchtime-Concerts“, zum Konzert im Günter Grass Haus und zur Vesper ist frei. Eintritt zu den „Standpunkten am Nachmittag“ in der Villa Brahms kostet 7 und 10 Euro (keine Ermäßigung), der Eintritt zu den Begegnungen am Abend kostet 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 und 12 Euro). Karten für die Matinée gibt es für 14 Euro (ermäßigt 10 Euro). Restkarten sind eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

08.05.2018

Konzert „Fremd bin ich eingezogen…“ heute beim Brahms-Festival

Drei Konzerte bietet die MHL heute am 8. Mai im Rahmen ihres 27. Brahms-Festivals, das in diesem Jahr unter dem Motto „Fremde“ steht.

Das Stella Cadente Quartett eröffnet im Behnhaus Drägerhaus die Reihe der „Lunchtime-Concerts“. Jeweils um 12.30 Uhr steht dort, moderiert von Professoren der MHL, eines der späten Streichquartette Beethovens auf dem Programm. MHL-Professor Heime Müller moderiert das Konzert und stellt Beethovens Streichquartett op. 127 in seinen kompositorischen Besonderheiten vor. Im Anschluss führt das Stella Cadente Quartett das Werk auf. Erstmals ist das Günter-Grass Haus in diesem Jahr ein Spielort des Brahms-Festivals. In der Reihe „Standpunkte am Nachmittag“ stellen die MHL-Interpreten dort Bläser-Kammermusik aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie Texte von Günter Grass und syrischen Autoren vor. Auf dem Programm stehen Werke von Franco Donatoni, Isang Yun und Dieter Mack. MHL-Gesangsolist Marius Pallesen präsentiert um 19.30 Uhr im Großen Saal das Schubert Lied „Fremd bin ich eingezogen…“ aus der „Winterreise“, das dem Konzert seinen Namen gegeben hat. Weiterhin steht mit der „Fantasie“ Schuberts bedeutendste Klavierkomposition auf dem Programm, gespielt von Inge-Susann Römhild und Konrad Elser am Klavier zu vier Händen. Schubert schrieb sie in seinem letzten Lebensjahr und widmete sie seiner Schülerin, Karoline von Esterházy, in die er heimlich verliebt war. Es erklingt weiterhin Takemitsus „Distance“ für Oboe und Sho, eine traditionelle japanische Mundorgel aus Bambuspfeifen. Interpreten sind Sergej Tcherepanov und Diethelm Jonas an der Oboe. Daniel Sepec und Hildegard Niebuhr an den Violinen, Lena Eckels an der Viola sowie die beiden Cellisten Troels Svane und Ulf Tischbirek präsentieren abschließend Schuberts Streichquintett C-Dur. Wenige Monate vor seinem Tod komponiert, bündelt Schubert hier noch einmal alle Qualitäten seiner reifen Instrumentalmusik: sinfonische Form, entrückte Klangschönheit und dramatische Kontraste. Karten sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 und 12 Euro) an der Abendkasse erhältlich.

07.05.2018

„Standpunkte am Nachmittag“ Brahms` Komponistenwerkstatt

In der Konzertreihe „Standpunkte am Nachmittag“ nähern sich Studierende der MHL vom 7. bis zum 11. Mai jeweils um 17 Uhr in der Villa Brahms und erstmals auch im Günter Grass-Haus der „Fremde“.

Projektleiter des Brahms-Festivals Prof. Dr. Wolfgang Sandberger gibt am Montag, 7. Mai um 17 Uhr in der Villa Brahms mit dem Klavierquartett op. 26 einen „Einblick in die Komponistenwerkstatt“. Die Cellistin Margreta Häfer, Possehl-Preisträgerin 2016, gehört zu den Interpreten ebenso das Ambra Piano Quartet aus Lugano. Karten sind für 7 und 10 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich (keine Ermäßigung).

03.05.2018

MHL-Präsident Rico Gubler neuer Vorsitzender der LRK

Die schleswig-holsteinische Landesrektorenkonferenz (LRK) hat den Präsidenten der MHL Prof. Rico Gubler für zwei Jahre zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt.

Der 46-jährige Saxophonist und Komponist tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Udo Beer, Präsident Fachhochschule Kiel, an. Zu neuen Stellvertretern wählten die Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen Dr. Christoph Jansen, der seit Anfang des Jahres das Amt des Präsidenten an der Hochschule Flensburg bekleidet und in Abwesenheit Prof. Dr. Lutz Kipp, den Präsidenten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Alle drei treten ihr Amt zum 1. Juni 2018 an. Die Landesrektorenkonferenz ist das gemeinsame Gremium der neun öffentlichen und zwei staatlich anerkannten privaten Hochschulen Schleswig-Holsteins und berät aktuelle Entwicklungen und Fragen, die die Hochschulen des Landes gemeinsam betreffen. In den zurückliegenden zwei Jahren haben die Umsetzung des novellierten Hochschulgesetzes, die Novellierung des Urheberrechts, die Landtagswahl sowie die Gründung des Promotionskollegs Schleswig-Holsteins die Landesrektorenkonferenz intensiv beschäftigt. Rico Gubler, setzt weiterhin auf einen gemeinsamen Auftritt der Hochschulen im Land: „Vorbereitend konnte ich mit allen Präsidentinnen und Präsidenten der schleswig-holsteinischen Hochschulen Schwerpunkte der geplanten LRK-Arbeit ansprechen. Die kommenden Ziel- und Leistungsvereinbarungen im Zusammenhang mit dem Koalitionsvertrag stehen im Fokus unserer Arbeit. Wir werden darauf hinwirken, dass die Ankündigungen aus dem Koalitionsvertrag in die Tat umgesetzt und die Hochschulen in ihrer wichtigen Funktion als Treiber für das Land und die Gesellschaft wahrgenommen und gefördert werden. Dies kann nur mit einer massiven Erhöhung ihrer Grundhaushalte gelingen.“

30.04.2018

27. Brahms-Festival gastiert in Neumünster

Am Freitag, 4. Mai um 20 Uhr findet in der Konzertreihe „Wir in Neumünster“ ein Gastspiel des MHL-Sinfonieorchesters statt. Unter Leitung des renommierten Gastdirigenten Lothar Zagrosek stellen Studierende im Theater der Stadthalle Neumünster große Werke der Orchesterliteratur vor. Das Konzert ist Teil des 27. Brahms-Festivals unter dem Motto „Fremde“, das die MHL vom 4. bis zum 13. Mai veranstaltet.

70 junge Musikerinnen und Musiker präsentieren selten zu hörende Werke von Hindemith, Dvorák und Debussy sowie eine eigens für das Festival komponierte Uraufführung des MHL-Studenten Orestis Papaioannou. Mit dem Konzert zum Auftakt des Brahms-Festivals präsentieren die MHL-Studierenden die Ergebnisse ihrer zweiwöchigen Arbeitsphase mit dem renommierten und mehrfach ausgezeichneten Gastdirigenten. Lothar Zagrosek steht am Pult zahlreicher bedeutender Orchester, darunter die Berliner und Münchner Philharmoniker sowie das London Philharmonic Orchestra und ist als Generalmusikdirektor und Intendant international tätig. Von Hindemith ist die ,,Lustige Sinfonietta“ zu hören, die eher selten auf den Konzertbühnen zu erleben ist. Als er das Stück 1916 schrieb, war er als Komponist bereits nachhaltig anerkannt. Er verarbeitet darin Gedichte von Morgenstern, die von der Schauspielerin Rachel Behringer rezitiert werden. Außerdem erklingen die weithin unbekannten ,,Legenden“ op. 59 von Dvo?ák. Eduard Hanslick, Widmungsträger der Stücke und Wiener Musikkritiker, schrieb in einer Rezension man verspüre ein „Glücksgefühl“, das „in unseren pessimistischen Tagen doppelt wohlthuend wirkt“. Debussys „Ibéria“ spiegelt die Sehnsucht des Komponisten nach der Fremde. Das Werk zeigt den musikalischen Farbenreichtum des Komponisten und seine Faszination für die spanische Kultur. Mit ,,Aisa“ vom MHL-Studenten Orestis Papaioannou gibt es an diesem Abend eine Uraufführung. Der musikalische Charakter des Orchesterwerkes ist von den Klagestücken Nordgriechenlands inspiriert, der Heimat des 24-jährigen Komponisten. Beim 27. Brahms-Festival spielen über 200 Interpretinnen und Interpreten in 29 Veranstaltungen. An über zehn Spielstätten, zu denen auch Neumünster gehört, erkunden sie verschiedenste Facetten des Mottos „Fremde“. Das Sinfoniekonzert wird am Samstag, 5. Mai um 19.30 Uhr und am Sonntag, 6. Mai um 17 Uhr im Großen Saal der MHL wiederholt. Weitere Informationen zum Programm sind unter www.brahmsfestival-mhl.de erhältlich. Karten gibt es für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) zuzüglich Vorverkaufsgebühr beim Ticketcenter ‚Auch & Kneidl‘ (Großflecken 34a, im Pavillon, Telefon 04321-44064 65).

30.04.2018

Wettbewerbserfolg für MHL-Cellisten

Der koreanische Cellist Giljae Lee aus der Klasse von Professor Troels Svane hat beim Joongang National Competition, einem der größten Musikwettbewerbe in Korea, den ersten Preis gewonnen. Insgesamt haben 48 Kandidaten beim Wettbewerb gespielt - davon kamen vier Cellisten in die Finalrunde.

19.04.2018

Gesprächskonzert „Chopin und die polnische Volksmusik“

Zu einem Gesprächskonzert mit dem renommierten polnischen Pianisten Professor Andrzej Pikul lädt die MHL am Dienstag, 24. April ein. Ab 20 Uhr steht „Frédéric Chopin und die polnische Volksmusik“ im Mittelpunkt des Vortrags mit Musikbeispielen. Andrzej Pikul, der zu den führenden polnischen Pianisten und Pädagogen zählt, widmet sich in seinem Gastkonzert den polnischen Nationaltänzen und ihrem Einfluss auf Chopins Werk. Die Tänze seines Heimatlandes mit den klangvollen Namen Polonaise, Masurka, Kujawiak, Oberek und Krakowiak waren für Chopin eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Im Vortrag, zu dem auch eine Videovorführung gehört, vermittelt Pikul, wie sich die Nationaltänze in Chopins Schaffen widerspiegeln. Im Konzertprogramm bringt er anschließend Polonaisen und Masurken des Komponisten zu Gehör. Der Eintritt zum Gesprächskonzert ist frei.

19.04.2018

Lübecker Brahms-Festival thematisiert „Fremde“

Vom 4. bis zum 13. Mai lädt die MHL zu ihrem traditionellen Brahms-Festival ein, das sie seit 27 Jahren in jedem Frühjahr veranstaltet. 29 Konzerte an mehr als zehn verschiedenen Spielstätten stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Fremde“.

Zum Eröffnungskonzert mit dem MHL-Sinfonieorchester unter Leitung des renommierten Gastdirigenten Lothar Zagrosek am 5. Mai wird der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther als Grußredner erwartet. Dozierende, Studierende und Gäste der MHL nähern sich in den Konzerten und moderierten Veranstaltungen dem vielschichtigen Begriff der „Fremde“. Über 200 Interpreten präsentieren verschiedene Facetten des Mottos. Im Mittelpunkt stehen dabei wenig bekannte Werke, verfremdete Klänge, exotische musikalische Welten und sich fremd gegenüberstehende ästhetische Standpunkte. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus“: Diese programmatischen Zeilen aus Franz Schuberts „Winterreise“ stehen am Beginn und am Ende der Festival-Konzerte. Weitere Informationen zu diesen und allen weiteren Programmpunkten gibt es unter www.brahms-festival.de.

18.04.2018

Wettbewerbserfolg für Esmé-Quartett

Das Esmé Quartett, das in der Klasse von Prof. Heime Müller Kammermusik an der Musikhochschule Lübeck studiert, hat einen der wichtigsten internationalen Wettbewerbe für Streichquartett gewonnen:

Die vier südkoreanischen Musikerinnen Wonhee Bae und Yuna Ha (Violinen), Jiwon Kim (Viola) und Ye-Eun Heo (Cello) erspielten sich dabei nicht nur den ersten Preis beim renommierten „Wigmore Hall International String Quartet Competition“, der vom 10. Bis zum 15. April in London stattfand, sondern zusätzliche Preise für die beste Interpretation von Werken von Mozart und Beethoven und der Esterházy Foundation. In Lübeck ist das Quartett beim Brahms-Festival in der Reihe „Lunchtime-Concerts“ am Mittwoch, 9. Mai und am Sonntag, 13. Mai jeweils um 12.30 Uhr im Behnhaus Drägerhaus zu erleben. Es stellt dann Spätwerke von Beethoven, moderiert von den Professoren Wolfgang Sandberger und Sascha Lino Lemke vor. Der Eintritt zu den beiden Konzerten ist frei.

10.04.2018

Musik im Museum lädt ein zu „Beziehungszauber“

Am Samstag, 14. April, findet in der Villa Brahms das moderierte Konzert ,,Beziehungszauber“ statt. In der Reihe ,,Musik im Museum“ präsentieren ab 15 Uhr Studierende der MHL Werke von Clara Schumann und Johannes Brahms.

Moderiert von Stefan Weymar, erklingen Klavierwerke (Variationen op. 9, Rhapsodien op. 79) und Lieder von Brahms. Ebenfalls zu hören sind die Violinromanzen op. 22 von Clara Schumann. Es singen die Sopranistin Natalija Valentin und der Tenor Jeremy Almeida Uy, begleitet von Yoko Kuwahara am Klavier. Weiterhin sind Demian Martin und Stefanie Plankl, ebenfalls am Klavier, zu hören sowie Philipp Alexander Schell an der Violine, mit Yoko Yamada als Klavierbegleiterin. Im Mittelpunkt des Konzertes stehen Widmungskompositionen, die das Thema „Brahms und die Frauen“ vielfältig spiegeln. So hat Brahms die drei Lieder „Vor dem Fenster“, „Ein Sonett“ und „Trennung“ seiner kurzzeitigen Verlobten Agathe von Siebold im Manuskript geschenkt. Auch der umschwärmten Clara Schumann und der musikalisch hoch gebildeten Elisabeth von Herzogenberg hat der Junggeselle Werke zugeeignet, die im Konzert zu hören sind: Klaviervariationen op. 9 und Rhapsodien op. 79. Clara Schumann wiederum hat ihre Violinromanzen dem renommierten Geiger Joseph Joachim zugedacht, der den 20-jährigen Brahms bei den Schumanns in Düsseldorf einführte und Brahms‘ engster Vertrauter war. Ihm ist das aktuelle Digitalisierungsprojekt des Brahms-Instituts ,,Joseph Joachim in die Post geschaut“ gewidmet, das der Öffentlichkeit Musikautografe, Abschriften, Briefe und Fotografien des Brahms-Freundes zugänglich macht. Nach dem Konzert führt Moderator und Ausstellungskurator Stefan Weymar durch die aktuelle Schau „Beziehungszauber. Johannes Brahms – Widmungen, Werke, Weggefährten“, die zahlreiche Aspekte der aufgeführten Werke mit wertvollen Originaldokumenten illustriert. Karten gibt es für 8 und 5 Euro (keine Ermäßigung) im Vorverkauf bei der „Konzertkasse“ im Hause Hugendubel (Königstr. 67 a, 23552 Lübeck, Telefon 0451/702320). Restkarten und Catering gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse am Jerusalemsberg 4. Im Wintergarten der Villa Brahms werden dann auch Kaffee und Kuchen angeboten (nicht im Eintrittspreis enthalten). Weitere Informationen unter www.brahms-institut.de.

06.04.2018

Zweites Echolot Festival rockt Cargoschiff

Am Samstag, 7. April lädt die MHL zum zweiten Echolot Festival auf das alte Cargoschiff am Traveufer ein. Ab 20 Uhr präsentieren dort elf junge Bands aus dem Umfeld der MHL elf Stilrichtungen von Rock und Pop über Reggae bis hin zu Jazz und Klezmer. Besondere Highlights sind in diesem Jahr Kabarett am Klavier und Neue Musik zum Tanzen.

Rund fünfzig junge Musikerinnen und Musiker sind beim Echolot-Festival zu erleben, das die MHL-Studierenden im vergangenen Jahr erstmals veranstaltet haben. Das gut siebenstündige Programm präsentieren die Bands im maritimen Flair des als „Body and Soul“ bekannten Cargoschiffs in der Kanalstraße. Auf zwei Bühnen präsentieren sich neben dem letztjährigen Publikumsmagneten „Reggaedemmi“ die Metalband „Minus Mountain“, das Jazz-Trio Thomas Kowalczyk, das Klezmer-Ensemble „Hyps4Gyps“ sowie das experimentelle Quartett „Tomato is a fruit“ das sich 2016 gründete und auf der Suche nach neuen Klängen stets eng mit anderen Künstlern und Komponisten zusammenarbeitet, diesmal mit dem Soundartisten Goran Lazarevic. Im Programm sind viele Uraufführungen, graphische Musik, Performance und Electronics, wobei auch szenische Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Das Ensemble hat weltweit junge Komponisten inspiriert, die ihm Stücke gewidmet haben. Auf dem Echolot Festival zeigen sie erstmals ihr neuestes Projekt: tanzbare Neue Musik mit zwei Saxophonen, Schlagzeug und Live-Elektronik. Ein weiteres Novum ist das Soloprogramm des Lübeckers Max Busch, der gekonnt mit Kabarett am Klavier unterhält und dabei den Spuren Bodo Wartkes folgt. Zu hören sind weiterhin „Leo in the Lioncage“ und die "Vincent Dellwig Band", „JEN Clubsounds“, die Folk-Band „Humming Bee“ sowie die Singer-Songwriterin Katharina Schwerk. Voraussetzung für die Teilnahme ist dabei, dass mindestens ein Musiker pro Band aktuell an der Musikhochschule studiert. Auch hinter der Bühne liegt das Festival komplett in studentischer Hand. Die vier Schulmusikstudierenden Ute Führ (Jazzklavier), Vivien Geldien (Orgel), Jon Ander Klein (Schlagzeug) und Jan Stöber (E-Bass) haben es im Rahmen eines Interdisziplinären Projekts konzipiert und sammeln damit wertvolle Projektmanagement-Erfahrungen. Unterstützt werden sie bei Organisation und Planung von weiteren Studierenden sowie von Popularmusik-Professor Bernd Ruf. Besonders den zahlreichen Studierenden der musikpädagogischen Studiengänge, die im Konzertbetrieb der MHL selten zu hören sind, bietet das Festival eine Bühne. Karten sind im Vorverkauf für 18 Euro, ermäßigt 11 Euro bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel und im Pressezentrum erhältlich, Restkarten gibt es ab 19 Uhr direkt am Cargoschiff in der Kanalstraße 100.

06.04.2018

MHL-Absolvent bekommt Stelle als Konzertmeister im Ausland

Im Februar wurde Satoshi Morioka, ehemaliger Masterstudent aus der Violinklasse von Prof. Elisabeth Weber nach einem Probejahr als Konzertmeister des Kobe City Chamber Orchestra bestätigt. Das Orchester, in dem der 28jährige nun spielt, zählt zu einem der erfolgreichsten in Japan und spielte unter anderem auch schon in Deutschland.

03.04.2018

Opernwerkstatt „Calisto“ und Schlagzeugkonzert „Zu den Sternen“

Gleich zwei Konzerte sind am Samstag, 7. April in der MHL zu erleben:

Ab 16 Uhr präsentieren 25 Studierende dreier Hochschulen, junge Gesangssolisten und ein Kammerorchester die Opernwerkstatt „La Calisto“. Über ein Semester haben sie ihre eigenständige Fassung der Barockoper von Francesco Cavalli erarbeitet. Unter den Gesangsolisten ist auch Celina Denden in der Rolle der Nymphe Calisto zu erleben, die durch Liebessehnsucht und Eifersucht zahlreichen Verwicklungen und Verwünschungen ausgesetzt ist. Weitere Aufführungen gibt es am 16. Juni im Schoss Eutin, am 17. Juni im Schloss Ludwigslust sowie am 29. Juni in der Feldsteinkirche Ratekau. Ab 19.30 Uhr präsentiert sich dann das MHL-Schlagzeugensemble unter der Leitung von Professor Johannes Fischer unter dem Motto „Zu den Sternen“. Auf dem Programm steht das Werk „Pléiades“ von Iannis Xenakis, ein Meilenstein der Schlagzeugliteratur. Die Musik des griechischen Komponisten, der zu den wichtigsten Tonschöpfern des 20. Jahrhunderts zählt, bezieht sich auf die gleichnamige Sternenkonstellation, auch Siebengestirn genannt, die ab Juli in klaren Nächten am nördlichen Himmel zu erkennen ist. Das knapp einstündige Werk Stück gilt bis heute als eines der schwierigsten des Schlagzeug-Repertoires. Zu den Ausführenden gehört auch die Schlagzeugerin Seorim Lee. Neben Marimbas, Vibraphonen, Bongos, 18 Trommeln und Pauken sind speziell für dieses Stück entwickelte Instrumente, die sogenannten „Sixxen“ zu hören. Diese Metallinstrumente erzeugen ein beinahe elektronisches Klangbild, das sich mit den kraftvoll treibenden Rhythmen der Trommeln zu einem schwindelerregenden Hörerlebnis verbindet. Der Eintritt zur Opernwerkstatt „Calisto“ und zum Schlagzeugabend „Zu den Sternen“ ist frei.

03.04.2018

MHL startet in das Sommersemester und die neue Konzertsaison

An der MHL beginnt mit dem Sommersemester auch die neue Konzertsaison. Rund 150 Veranstaltungen stehen bis zum Semesterende Mitte Juli auf dem Programm, darunter große Projekte wie das 27. Brahms-Festival und die 16. Lübecker Klarinettennacht.

45 Studierende aus 15 Nationen beginnen mit dem Sommersemester ihr Studium. Vom 4. bis zum 13. Mai laden die MHL und das angegliederte Brahms-Institut mit dem Brahms-Festival ein, das ,,Fremde“ für sich zu entdecken. In 29 Konzerten stellen Dozierende, Studierende und Gäste in diesem deutschlandweit einmaligen Hochschulfestival zahlreiche Facetten des Mottos ,,Fremde“ vor. Weiteres Highlight im Sommersemester ist am 1. Juni die 16. Lübecker Klarinettennacht unter dem Motto ,,Unerhört“, mit der Sabine Meyer, Reiner Wehle und ihre Klarinettenklasse Raritäten der Klarinetten-Literatur präsentieren. Dem Violoncello, Instrument des Jahres, widmet die MHL eine Konzertreihe, zu der über das Jahr verteilt, zehn „Cellogeschichten“ und ein Cellofestival vom 3. bis zum 5. Juli gehören, die das Instrument in all seinen Facetten vorstellen. Benjamin Brittens Kammeroper ,,Rape of Lucretia“ wird ab 25. Mai in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg konzertant in der Elbphilharmonie Hamburg aufgeführt, ab 15. Juni szenisch im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe und in der MHL. Mit einer neuen Konzertreihe im Klostergarten des Europäischen Hansemuseums wird die MHL ab 4. Juli ihre Kooperation mit anderen Lübecker Kulturstätten intensivieren und dort zunächst dem Instant Composing Ensemble und dem MHL-Blechbläser-Ensemble eine Bühne bieten. Zum Semesterabschluss geben Studierende verschiedener Studiengänge mit der Pop-Revue Anfang Juli wieder einen Einblick in ihre vielseitige Ausbildung. Zu diesen und weiteren Projekten informieren wir Sie im Laufe des Semesters mit näheren Informationen und Ankündigungen. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

03.04.2018

Stipendiaten der Ad Infinitum Foundation konzertieren

Zum Konzert mit Stipendiaten der Ad Infinitum Foundation lädt die MHL am Mittwoch, 4. April ein. Ab 19.30 Uhr präsentieren sich im Kammermusiksaal Studierende verschiedener Instrumental- und Gesangsklassen mit Werken aus vier Jahrhunderten.

Auf dem Programm stehen unter anderem Kompositionen von Händel, Mozart, Donizetti, Brahms, Martinu und Yun für verschiedenste Besetzungen. Es erklingen Sonaten für Violine, Viola, Flöte, Klarinette, Klavier und Oboenduo. Zu den Mitwirkenden gehört die Sopranistin Lea Bublitz, die sich mit Arien aus Donizettis „Don Pasquale” und Händels „Messias” vorstellt, am Klavier begleitet von Bo Boj Klupp. Die irische Geigerin Abigail McDonagh spielt die dritte Violinsonate op. 108 von Johannes Brahms. Das eher düstere Werk schrieb Brahms 1886 fernab vom Wiener Alltagsstress am Thuner See in der Schweiz. Im Gegensatz zu seinen vorherigen Violinsonaten lässt er den Klavierpart, der hier von Christian Ruvolo übernommen wird, gleichberechtigt erklingen. Die 1983 entstandenen Inventionen für zwei Oboen von Isang Yung Werk, gespielt von Pierre-Antoine Soulier und Marco Antonio Cegarra Cauz, geben mit ihren vier zyklisch aufeinander bezogenen Sätzen Einblick in die kompositorische Werkstatt von Isang Yun. Die 2005 gegründete Ad Infinitum Foundation fördert Studierende der MHL jährlich mit rund 50.000 Euro. Der Eintritt zum Stipendiatenkonzert ist frei.

29.03.2018

15 ISMA-Studierende im Finale von „Jugend musiziert“

Über Pfingsten wird der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Lübeck ausgetragen, die letzte Stufe des weltweit größten musikalischen Nachwuchswettbewerbes. Für dieses Finale qualifizierten sich auch 15 Studierende des ISMA (Institut für schulbegleitende Musikausbildung), das der MHL angegliedert ist und herausragend begabten, jugendlichen Instrumentalisten und Sängern bereits während ihrer Schulausbildung Unterricht bei Professoren und Dozenten der MHL ermöglicht.

Bei den solistischen Holzbläsern konnten sich die Flötistinnen Gesine Teichmann, Eva Gasparyan und Nane Schulz einen Finalplatz sichern, außerdem die Oboistin Carla Henze sowie die Fagottistin Chiara Martens. Nane Schulz bewies sich zudem gemeinsam mit vier Streichern im Kammermusikensemble, ebenso Gesine Teichmann im Trio zusammen mit der Harfenistin Julia von Grebmer und der Cellistin Fiona Hagner. Im Bereich Blechbläser Solo waren die Posaunisten Marc Jonas Krohn, Konstantin Kappe und Robert Frank erfolgreich. In der Kategorie Duo (Klavier mit einem Streichinstrument) überzeugten die Cellistin Charlotte Desch (mit Victor Maria Schmidt, Klavier), die Pianistin Nora-Lisann Gross (mit Aaron Wittke, Violoncello) sowie die Duos Selma Schiller (Klavier) und David Moosmann (Violine), Chiara Martina Rubino (Klavier) und Aila Katalin Krohn (Violine). Chiara Martina Rubino qualifizierte sich außerdem in der Kategorie Klavierduo (zusammen mit Constantin Schiffner). Nora-Lisann Gross wurde auch als Klavierbegleiterin ausgezeichnet. Mit dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ steht Lübeck ein musikalisches Großereignis ins Haus: 30 Kultureinrichtungen, darunter die Musik- und Kongresshalle Lübeck als Hauptaustragungsort, die MHL, das Theater Lübeck, die Lübecker Musikschulen sowie viele Lübecker Schulen sind an der Ausrichtung beteiligt. Es werden rund 2.800 Teilnehmer erwartet.

28.03.2018

TV-Bericht zur Orchesterakademie

Am Donnerstag, 29. März wird ein kurzer Fernsehbeitrag über die Lübecker Orchesterakademie ausgestrahlt, einer bundesweit einzigartigen Kooperation zwischen der MHL und dem Theater Lübeck. Der Beitrag läuft zwischen 17.30 Uhr und 18 Uhr im Sat1 Regionalfernsehen.

Gedreht wurde dafür am vergangenen Freitag in der MHL und in der Musik-und Kongresshalle Lübeck. Der Beitrag enthält Interviews mit MHL-Präsident Professor Rico Gubler, dem kommissarischen Generalmusikdirektor des Theaters Lübeck Andreas Wolf, Orchestermitglied und Mentorin Elisabeth Fricker sowie den Akademisten Antonia Jäger (Klarinette) und Marc Kopitzki (Viola). Der Dreh gibt kurze Einblicke in die Hauptprobe zum sechsten Sinfoniekonzert, das Probespieltraining und ein Mentorencoaching. Die Beiträge sind nach der öffentlichen Ausstrahlung meistens für sieben Tage in der Mediathek abrufbar. Der Sendetermin kann sich aber aufgrund aktueller Themen verschieben.

28.03.2018

TV-Bericht zur Orchesterakademie

Am Donnerstag, 29. März wird ein kurzer Fernsehbeitrag über die Lübecker Orchesterakademie ausgestrahlt, einer bundesweit einzigartigen Kooperation zwischen der MHL und dem Theater Lübeck. Der Beitrag läuft zwischen 17.30 Uhr und 18 Uhr im Sat1 Regionalfernsehen.

Gedreht wurde dafür am vergangenen Freitag in der MHL und in der Musik-und Kongresshalle Lübeck. Der Beitrag enthält Interviews mit MHL-Präsident Professor Rico Gubler, dem kommissarischen Generalmusikdirektor des Theaters Lübeck Andreas Wolf, Orchestermitglied und Mentorin Elisabeth Fricker sowie den Akademisten Antonia Jäger (Klarinette) und Marc Kopitzki (Viola). Der Dreh gibt kurze Einblicke in die Hauptprobe zum sechsten Sinfoniekonzert, das Probespieltraining und ein Mentorencoaching. Die Beiträge sind nach der öffentlichen Ausstrahlung meistens für sieben Tage in der Mediathek abrufbar. Der Sendetermin kann sich aber aufgrund aktueller Themen verschieben.

26.03.2018

MHL lädt ein zur Semestereröffnung

Die MHL lädt am Dienstag, 3. April um 18 Uhr zur Eröffnung des Sommersemesters und der neuen Konzertsaison ein. Bis Mitte Juli stehen wieder viele Veranstaltungen auf dem Programm, darunter auch große Projekte wie das Brahms-Festival. Präsident Prof. Rico Gubler und Vertreter des ASTAs sowie des Studierendenparlamentes werden die neuen Studierenden begrüßen.

715 Bewerberinnen und Bewerber haben die anspruchsvolle Eignungsprüfung an der MHL abgelegt. Von ihnen werden 45 junge Musikerinnen und Musiker aus 15 Nationen ihr Studium aufnehmen. Am beliebtesten waren die Fächer Gesang, Klavier, Violine und Violoncello. Das Stella Cadente Quartett lässt den ersten Satz Maestoso-Allegro aus dem Streichquartett Es-Dur op.127 von Beethoven erklingen. Außerdem präsentiert das Yun-Quartett das Quartett für Flöten von Isang Yun. Von Erwan Tacher (Gesang) und Timothée Urbain (Klavier) als „Duo Javanaise“ werden Französische Chansons, unter anderem ,,La javanaise“ von Serge Gainsbourg zu hören sein. Ein weiterer Programmpunkt der Semestereröffnung ist die Vorstellung des neuen Struktur- und Hochschulentwicklungsplans (SHEP). Präsident Professor Rico Gubler wird die Entwicklungsziele der MHL für die nächsten Jahre aufzeigen. Neben übergeordneten künstlerischen, pädagogischen und organisatorischen Zielen werden einzelne Handlungsfelder wie die Breiten- und Begabtenförderung oder die Musiklehrkräfteausbildung vertieft behandelt. Im Mittelpunkt des SHEP stehen die Anforderungen und Bedürfnisse der Absolvierenden in Hinblick auf das sich stetig wandelnde Musikleben. Der Eintritt zur Semestereröffnung ist frei.

23.03.2018

Kammermusik Soirée I und II

Die MHL lädt am Samstag, 24. März zur Kammermusik Soirée ein. Die beiden Konzerte um 17 Uhr und um 19 Uhr bilden den Abschluss des diesjährigen Kammermusik Campus der Hochschule. Die Studierenden präsentieren unterschiedliche Werke, die sie während des einwöchigen Campus erarbeitet haben.

Insgesamt präsentieren ein Duo und fünf Quartette verschiedene Werke des 18. und 19. Jahrhunderts von Brahms und Beethoven. Unter anderem ist das DeLia Quartett mit Beethovens Streichquartett F-Dur op. 135 zu hören. Darunter auch ,,Der schwer gefasste Entschluss: Grave ma non troppe tratto (Muss es sein?)“ und das Allegro ,,Es muss sein!“. Ebenfalls von Beethoven ist das Streichquartett cis-Moll op.131. Der Komponist vermerkte auf der für den Schott-Verlag revidierten Abschrift: „N. b. Zusammengestohlen aus verschiedenem diesem und jenem.“ Nach Schotts Rückfrage nach der Bedeutung dieses Satzes schrieb Beethoven am 19. August: „Sie schrieben, daß es ja ein original quartett seyn sollte, es war mir empfindlich, aus Scherz schrieb ich daher bey der Aufschrift, daß es zusammen getragen, Es ist Unterdessen Funkel nagelneu.“ Von Brahms ist unter anderem die Sonate für Violoncello und Klavier e-Moll op. 38 zu hören. Den größten Teil der e-Moll-Sonate schrieb Brahms im Sommer 1862 bei Bad Münster am Stein. In dem idyllischen Badeort an der Nahe weilte damals Clara Schumann zur Kur. Am anderen Ufer des Flusses quartierten sich Brahms und sein Geigerfreund Joseph Joachim unterhalb der Ebernburg ein, deren romantische Ruine die beiden Musiker an die großen Zeiten des Ullrich von Hutten und Ernst von Sickingen erinnerte. Die Brahms-Werke werden vorbereitend auf das anstehende Brahms-Festival aufgeführt und werden auch dort zu hören sein. Der Eintritt kostet 14 Euro (ermäßigt 10 Euro). Karten gibt es bei allen Vorverkaufsstellen des Lübeck-Tickets. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

21.03.2018

150 Jahre „Ein deutsches Requiem“

„Ein deutsches Requiem“ gehört zu den Schlüsselwerken von Johannes Brahms. Es handelt von den ‚letzten Dingen‘, die jeden Menschen bewegen: Tod, Trauer und Trost. Vor 150 Jahren, am Karfreitag 1868, wurde das Werk unter der Leitung des Komponisten im Bremer Dom uraufgeführt (noch ohne den fünften Satz). Prof. Dr. Wolfgang Sandberger erinnert in einer Sendung des SWR an diese Uraufführung und ihre Besonderheiten: SWR 2 Treffpunkt Klassik, 29. März 2018, 10.30-12.00. Die Sendung kann im Livestream und in der Mediathek des SWR nachgehört werden.

19.03.2018

„Joseph Joachim in die Post geschaut“

Brahms-Institut stellt neues Digitalisierungsprojekt vor: Joseph Joachim war einer der berühmtesten Geiger des 19. Jahrhunderts und einer der engsten Freunde von Johannes Brahms. Teile seines Nachlasses gehören zu den bedeutendsten Schätzen im Brahms-Institut an der MHL, die dank Unterstützung der Hermann Reemtsma Stiftung in einem zweijährigen Projekt erschlossen und digitalisiert werden. Mit einem Festakt im Lübecker Brahms-Institut am Mittwoch, 21. März um 19 Uhr wird das Digitalisierungsprojekt nun vorgestellt und für die Öffentlichkeit freigeschaltet.

Musikautographe, Abschriften, Briefe, Fotografien und Zeitungsausschnitte gehören zum Nachlass. Sie ermöglichen Einblicke in das persönliche Leben von Joseph Joachim (1831 bis 1907) und geben differenziert Auskunft über das Konzertwesen im deutschsprachigen Raum und England sowie die Interpretationsgeschichte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Als Wunderkind gefördert, wurde Joachim zu einem der berühmtesten Geiger seiner Zeit. Schumann, Bruch, Brahms und Dvorák widmeten ihm ihre Violinkonzerte. Legendär wurde Joachim auch als Primarius des Joachim-Quartetts, das er gegründet hatte. Als Direktor der Königlichen Musikhochschule in Berlin gehörte er zu den prägendsten Musikerpersönlichkeiten seiner Zeit. Herzstück des Nachlasses sind knapp 900 Briefe, die der Geiger an seinen ältesten Bruder Heinrich und seine Schwägerin Ellen nach London schrieb. Die Briefe geben Einblick in Joachims Entwicklung vom 13. Lebensjahr bis zu seinem Tod und spiegeln ein Stück europäischer Musik- und Zeitgeschichte wider. Sie werden in ihrer Gesamtheit erstmals veröffentlicht. Nur Auszüge einzelner Schreiben sind bisher in den Joachim-Briefausgaben erschienen. Musikwissenschaftlich bedeutend sind Joachims vielfache Äußerungen über prominente Komponisten und ihr Werk, so über Robert Schumann, Felix Mendelssohn, Johannes Brahms oder Giuseppe Verdi. Die Hermann Reemtsma Stiftung finanzierte das zweijährige Erschließungsprojekt des Brahms-Instituts im Rahmen ihres Förderprogramms „Kunst auf Lager“. Professor Dr. Wolfgang Sandberger ist Projektleiter und Leiter des Brahms-Instituts an der MHL. Projektmitarbeiter Dr. Fabian Bergener hat in der zweijährigen Laufzeit 4500 Briefseiten übertragen und bibliothekarisch erschlossen, unterstützt vom ehrenamtlichen Mitarbeiter Volker Schmitz. Der Eintritt zum Festakt ist frei.

16.03.2018

Der 6. öffentliche Kammermusik Campus Lübeck

Vom 19. bis zum 24. März lädt die MHL zum sechsten Kammermusik Campus Lübeck ein. Gasthörer haben die Möglichkeit, den international renommierten Dozenten Eberhard Feltz (Violine) und Dirk Mommertz (Klavier) beim Unterricht über die Schulter zu schauen. Neben einem öffentlichen Werkstattgespräch am Donnerstag, 22. März stellen die Teilnehmenden ihre Arbeitsergebnisse in zwei Konzerten am 24. März in der MHL vor.

Ausgewählte Ensembles werden in öffentlichen Proben an Interpretation und Technik feilen. Sie arbeiten an Meisterwerken der Kammermusikliteratur aus mehreren Jahrhunderten vom Duo bis zum Quartett. Die MHL öffnet dabei ihre Pforten für Gasthörer und bietet so tiefe Einblicke in den Entstehungsprozess des gemeinsamen Musizierens. Der Fokus liegt auf den späten Streichquartetten von Ludwig van Beethoven. Die jungen Musikerinnen und Musiker bereiten sich mit dem Kammermusik Campus gleichzeitig auf ihre Auftritte beim diesjährigen Brahms-Festival vor: In der Reihe „Lunchtime-Concert“ werden die Beethoven-Quartette, moderiert von Dozierenden der MHL, vom 8. bis zum 12. Mai jeweils um 12.30 Uhr im Museum Behnhaus Drägerhaus erklingen. Am 22. März findet in der MHL außerdem ein öffentliches Werkstattgespräch statt. Ab 20 Uhr widmet sich der Violinist und Gastdozent Professor Eberhard Feltz dem Thema „Intuitives Hören“. Ensemblemitglieder tragen Musikbeispiele zum Thema vor. Mit dem jährlichen Kammermusikcampus setzt die MHL eine langjährige Tradition fort, die den herausragenden Stellenwert der Kammermusik an der Musikhochschule belegt. Er bietet fortgeschrittenen Ensembles die Möglichkeit, sich in den Semesterferien intensiv mit einem musikalischen Werk auseinanderzusetzen. Die Gastdozenten blicken auf internationale Erfahrungen als Solisten, Kammermusiker und Pädagogen. Auch Projektleiter Heime Müller, seit 2009 Professor für Violine und Kammermusik an der MHL, war selber unter anderem jahrelang Ensemblemitglied im weltweit führenden Artemis Quartett. Der öffentliche Unterricht findet von Montag, 19. März bis Samstag, 24. März jeweils zwischen 10 und 18 Uhr in Raum 18 und Raum 1a/b statt (Eingang Große Petersgrube 21, Änderungen vorbehalten). Abweichungen gibt die MHL per Aushang bekannt. Der Eintritt zum öffentlichen Unterricht ist frei. Die beiden Abschlusskonzerte finden am Samstag, 24. März um 17 Uhr und 19.30 Uhr im Kammermusiksaal der MHL statt. Karten für die Konzerte sind bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse für 14 Euro (ermäßigt 10 Euro) erhältlich.

05.03.2018

27. Brahms-Festival Lübeck unter dem Motto „Fremde“

Unter dem Motto „Fremde“ steht das Brahms-Festival 2018, das die MHL vom 4. bis zum 13. Mai zum 27. Mal veranstaltet. Das „Fremde“ zu erleben oder fremd zu sein ist eine menschliche, existentielle, vielschichtige Erfahrung. In 29 Veranstaltungen präsentieren die Interpretinnen und Interpreten an sechs Spielstätten in Lübeck und Neumünster zahlreiche musikalische Facetten des Mottos.

Über 200 Studierende, Dozierende und Gäste stehen in der Festival-Woche in zahlreichen Ensembles gemeinsam auf der Bühne. Das MHL-Sinfonieorchester eröffnet das Brahms-Festival am Samstag, 5. Mai unter Leitung des renommierten Gastdirigenten Lothar Zagrosek mit Werken von Hindemith, Dvorák und Debussy sowie einer eigens für das Festival komponierten Uraufführung. Die Konzertserien „Begegnungen“ und „Standpunkte“ konfrontieren mit verfremdeten Klängen, exotischen musikalischen Welten und fremden ästhetischen Standpunkten. Zu den „Begegnungen“ gehört auch ein von Studierenden der MHL konzipiertes Projekt mit syrischen Musikern. Ihre erfolgreiche Reihe „Lunchtime-Concert“ im Behnhaus widmet die MHL in diesem Jahr mit allen späten Beethoven-Streichquartetten dem großen, 2017 verstorbenen Violinisten Walter Levin, der die Kammermusikausbildung an der MHL stark geprägt hat. Ein Podiumsgespräch zum Festivalmotto, moderierte Konzertreihen, zwei Nachtkonzerte, darunter ein „Darkroomconcert“ an geheimen Orten in Lübeck und Education-Konzerte mit musikpädagogischen Angeboten wie der „Tonali“-Tour durch Norddeutschland, gehören ebenfalls zum Festival. Das vielschichtige Festival-Programm zeigt, dass Fremdheit vielmehr eine gemeinsame menschliche Erfahrung ist, existenziell und vielschichtig. Karten sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Auf der Website sind auch ausführliche Programm-Infos zu finden.

02.03.2018

MHL-Solisten konzertieren mit Lübecker Kammerorchester

Die MHL setzt ihre Kooperation mit dem Lübecker Kammerorchester (LKO) fort und lädt am Samstag, 17. März zum Sinfoniekonzert. Solisten sind Studierende der MHL.

Unter Leitung von Bruno Merse erklingen ab 19.30 Uhr im Großen Saal Werke von Bernstein, Gershwin und Schostakowitsch. Mit dem Werk „P.I.C.C.“ für Schlagzeug und Orchester steht auch eine Uraufführung der MHL-Studentin Leyan Zhang auf dem Programm, die dafür einen hochschulinternen Kompositionswettbewerb bestehen musste. Der Werktitel steht für Passion, I, Change und Contrast. Mittelpunkt des Werks ist die Trommel, gespielt von Solistin Irini Aravidou aus der Schlagzeugklasse von MHL- Professor Johannes Fischer. Mit George Gershwins „Rhapsody in Blue“ präsentiert das LKO ein musikalisches Kaleidoskop Amerikas, aus Jazz und Unterhaltungsmusik. Am Klavier sitzt der 18-jährige Lübecker Jonas Benedikt Klein, der als Vorstudent am Institut für Schulbegleitende Musikerziehung der MHL von Professor Manfred Aust unterrichtet wird. Abschließend erklingt Dmitri Schostakowitschs erste Sinfonie op.10. Es war sein Abschlusswerk am Leningrader Konservatorium und wurde gleich ein großer Erfolg. Das Konzert ist Teil einer mehrjährigen Kooperation. MHL-Studierende erhalten dabei Gelegenheit als Dirigent, Komponist oder als Instrumental- und Gesangssolist praktische Erfahrung in der Arbeit mit einem Sinfonieorchester zu sammeln. Das LKO wurde 1996 gegründet und entwickelte sich zu einem ausgewachsenen Sinfonieorchester, das professionelle Musiker und ambitionierte Amateure zu einem Klangkörper vereint. Chefdirigent des Orchesters ist Bruno Merse, der seine musikalische Karriere unter anderem als Konzertmeister der Lübecker Philharmoniker begann. Karten sind für 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich oder online unter www.mh-luebeck.de. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).

01.03.2018

MHL-Studentin erspielt sich historisches Cello

Die Bachelorstudentin Anouchka Hack hat sich beim 26. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds eines der Spitzeninstrumente erspielt: ein seltenes Violoncello von Bartolomeo Tassini (Venedig) von 1750.

Die 21-jährige Cellistin aus der Klasse von Professor Troels Svane erspielte sich eine der höchsten Wertungen des Wettbewerbs. 55 Musikerinnen und Musiker im Alter von 12 bis 28 Jahren aus ganz Deutschland wetteiferten im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg um eines der 23 meisterhaften Streichinstrumente, die von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt werden. Der Fonds umfasst insgesamt 200 Instrumente, die der Stiftung Musikleben, der Bundesrepublik Deutschland und zum größten Teil Privatpersonen gehören. Zu den begehrten Instrumenten zählen zum Teil 300 Jahre alte klangstarke Meisterinstrumente von Storioni, Testore oder Guarneri, die für junge Musiker unerschwinglich, aber notwendig sind, um auf internationalen Bühnen bestehen zu können. Sie werden treuhänderisch zur Verfügung gestellt. Der Deutschlandfunk zeichnete das Preisträgerkonzert auf und strahlt es am 1. Mai 2018 von 11.05 Uhr bis 13 Uhr aus.

23.02.2018

„Lübeck als Musikstadt“ - SWR 2-Sendereihe mit Prof. Sandberger

Eine Sendereihe über „Lübeck als Musikstadt“ strahlt der Südwestrundfunk (SWR) von Montag, 26. Februar bis Freitag, 2. März aus. Der Autor der Sendung Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der MHL, wandert in fünf einstündigen Sendungen durch die Musikstadt an der Trave und zeigt die Verzahnung von Handel, Kultur und Musik auf.

In der Sendereihe widmet sich Sandberger vielen künstlerischen Größen Lübecks, die das kulturelle und wirtschaftliche Leben der Stadt prägten: so wie Dieterich Buxtehude, Emanuel Geibel oder Thomas Mann. „Lübeck wird in erster Linie mit Holstentor, Marienkirche und Marzipan assoziiert. Die alte Hansestadt an der Ostsee ist von jeher eine Stadt der Kaufleute. Doch Wirtschaft und Kultur, Handel und Musik sind keine Gegensätze. In Lübeck bedingen sie sich vielmehr gegenseitig“, erläutert Autor Wolfgang Sandberger. Im großen Lübeck-Roman „Buddenbrooks“ von Thomas Mann steht die Musik für den Verfall. Ein weiterer Lübecker, Emanuel Geibel, war nicht nur ein Meister der Selbstvermarktung, sondern gehört zu den meistvertonten Dichtern überhaupt. Unternehmerisch dachten auch schon Franz Tunder und Dieterich Buxtehude, die mit ihren legendären Abendmusiken so spektakuläre Kirchenkonzerte organisierten, dass selbst Händel und Bach an die Trave reisten. Auch später zogen die norddeutschen Musikfeste und die Konzertkultur der Hansestadt viele große Namen an: Felix Mendelssohn, Franz Liszt, Clara Schumann, Johannes Brahms oder Peter Tschaikowsky. Das Engagement finanzkräftiger Bürger sorgte dafür, dass Lübeck 1904 mit der Stadthalle ein Konzerthaus und wenig später mit dem Jugendstilbau in der Bäckergrube ein zauberhaftes Theater bekam. Hermann Abendroth und der junge Wilhelm Furtwängler gehörten hier zu den ersten Dirigenten. Heute ist Lübeck Sitz des Schleswig-Holstein-Musikfestivals und der einzigen Musikhochschule im Land zwischen den Meeren. Die zahlreichen Facetten Lübecks als Musikstadt wird Wolfgang Sandberger in seiner Sendereihe beleuchten. Sie ist in der Reihe „Musikstunde“ des SWR von Montag, 26. Februar bis Freitag, 2. März jeweils ab 9.05 Uhr live auf SWR 2 zu hören oder abrufbar in der Mediathek des SWR.

22.02.2018

Konzert ,,Holzbläser live“ beschließt 1. Holzbläser-Campus

Unter dem Titel ,,Holzbläser live“ findet am Sonntag, 25. Februar in der MHL die Abschlusspräsentation des ersten MHL-Holzbläsercampus statt.

27 Studierende aus den Klassen Flöte, Oboe, Klarinette, Saxophon, Fagott und Horn stellen ab 17 Uhr im Kammermusiksaal ihre Arbeitsergebnisse vor. Vom Trio über Quartett bis hin zum Bläserquintett stehen Werke unter anderem von Reicha, Taffanel, Ibert und Donatoni auf dem Programm. Weiterhin erklingt von Berio „Opus Nummer Zoo“ für Bläserquintett und Sprecher, in dem die Interpreten gleichzeitig zu Geschichtenerzählern werden. Im „Trio d’anches“ von Charles Koechlin spielen die drei Musiker gleichzeitig in verschiedenen Tonarten und erzeugen damit reizvolle Dissonanzen und Mehrdeutigkeiten der Harmonik.
In der ländlichen Idylle des Gutes Hasselburg bei Altenkrempe haben sich die Studierenden eine Woche lang mit den Werken beschäftigt und wurden dabei von den Professoren Angela Firkins (Flöte), Diethelm Jonas (Oboe), Reiner Wehle (Klarinette), Rico Gubler (Saxophon), Pierre Martens (Fagott) und Christoph Eß (Horn) angeleitet. Der Eintritt zum Abschlusskonzert des ersten Holzbläsercampus ist frei.

21.02.2018

Erfolg für MHL-Kompositionsstudenten

Der MHL-Masterstudent Orestis Papaioannou wurde beim Penderecki-Wettbewerb für junge Komponisten in Krakau für sein Werk „Quintet in Five Scenes“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Der 24-jährige Grieche studiert Komposition in der Klasse von Professor Dieter Mack an der MHL. Zwanzig internationale Partituren wurden eingereicht, so aus Australien, China/USA, Griechenland, Griechenland/Deutschland, Hongkong, Japan/Großbritannien, Litauen, Norwegen/Großbritannien, Polen und der Ukraine. Der erste Preis ist mit 1.000 US-Dollar dotiert. Die Uraufführung des „Quintet in Five Scenes“ findet beim 30. Internationalen Festival der Krakauer Komponisten am 18. April 2018 in Krakau statt.

20.02.2018

Erstmals in Lübeck: Zweimal Soloabend mit Daniel Sepec

Der Violinist Daniel Sepec, als Solist und Kammermusiker weltweit auf den Konzertbühnen zu erleben, tritt erstmals solistisch in Lübeck auf.

Am Donnerstag, 22. Februar präsentiert er unter dem Motto ,,Sonaten und Partiten" im Remter des St. Annen-Museums ab 18 Uhr den halben Zyklus der jeweils drei Partiten und Sonaten für Violine solo von Johann Sebastian Bach. Die Stücke galten mit ihrer Mehrstimmigkeit zunächst als unspielbar und wurden erst in der Bach-Renaissance der Romantik, unter anderem ausgelöst durch Mendelssohn Bartholdy, wieder aus der Versenkung geholt. Mittlerweile gehören sie zum Standardrepertoire jedes Violinisten. Dass sie damals wie heute hohe künstlerische und technische Herausforderungen bieten, wird Sepec im Remterkonzert belegen. Ein kontrastreiches Soloprogramm stellt er unter dem Motto „Kontraste Violine“ am Montag, 26. Februar ab 20 Uhr im Kammermusiksaal der MHL vor. Dann stellt Sepec barocke Werke von Ignaz Biber und Georg Philipp Telemann neben Werke der Zeitgenossen Luciano Berio und Steve Reich. Auf der Bühne wird er dabei von Thomas Reifner begleitet, der an der MHL seinen Bachelor und Master in Komposition abgelegt hat und den elektronischen Part übernimmt. Sepecs 2010 erschienene Aufnahme der Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber, eingespielt zusammen mit der Gambistin Hille Perl, dem Lautenisten Lee Santana und Michael Behringer an der Orgel, wurde mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Im Konzert intoniert Sepec die mit ihren Figurationen und ihrer Mehrstimmigkeit beeindruckende Passacaglia für Violine solo, die Biber den fünfzehn Rosenkranzsonaten zum Abschluss hinzufügte. Der Eintritt zu beiden Soloabenden ist frei.

15.02.2018

27. Brahms-Festival Lübeck steht bevor

Von Freitag, 4. bis Sonntag, 13. Mai feiert die MHL ihr 27. Brahms-Festival. Johannes Brahms zählt zu den herausragenden und faszinierenden Komponisten des 19. Jahrhunderts. Ihm widmet die MHL seit 1992 alljährlich ein Festival der besonderen Art: Gemeinsam setzen Dozierende und Studierende die Musik des Hamburger Komponisten in vielfache Beziehungen, in diesem Jahr unter dem Motto ,,Fremde“.

Das Motto stellt nicht das Eigene gegen das Fremde, nicht das „Wir“ gegen das „Andere“. Es soll zeigen, dass Fremdheit vielmehr eine gemeinsame menschliche Erfahrung ist, existenziell und vielschichtig. In 29 Konzerten präsentieren die MHL-Interpretinnen und Interpreten zahlreiche musikalische Facetten des Mottos. Das 1991 gegründete Brahms-Institut an der MHL besitzt eine der größten Sammlungen zu Leben und Werk des Komponisten und seiner Zeit. Die wissenschaftliche Erschließung der Musik vereint sich im Brahms-Festival unmittelbar und in besonderer Weise mit der künstlerischen Ausbildung. Das macht das Brahms-Festival zu dem, was es ist: einmalig in der deutschsprachigen Hochschullandschaft. Das Programm ist unter folgendem Link zu finden: http://www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/brahms-festival/festivalprogramm

13.02.2018

Die MHL feiert ihre Absolventen

Zur Absolventenfeier lädt die MHL am Freitag, 16. Februar in den großen Saal ein. Ab 18 Uhr nehmen dann 71 Absolventen aus 17 Nationen ihre Abschlusszeugnisse entgegen und werden ins Berufsleben entlassen oder starten in ihr anschließendes Masterstudium.

Zum Veranstaltungsauftakt spielen Jesús Gallardo Nieto und Hyelee Clara Chang die Sonate für Altsaxophon und Klavier von Edison Denisov. Die Abschlusszeugnisse überreichen MHL-Präsident Prof. Rico Gubler, Vizepräsident Martin Hundelt und Christian von Streit, Leiter des Studiensekretariats. Zur weiteren musikalischen Gestaltung tragen die Saxophonistinnen Jana de Troyer und Santa Bukovska mit Schlagzeugerin Eirini Aravidou bei. Sie lassen ,,Esercizio di Pazzia II“ von Francesco Filidei erklingen. Die Feier schließen Ye-Eun Park und Mutsumi Saiki mit dem ,,Dreyblatt“ F-Dur für Klavier zu sechs Händen von Wilhelm Friedrich Ernst Bach ab. Der Eintritt zur Absolventenfeier ist frei.

12.02.2018

Over and Above – Premierenkonzert mit Improvisation

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Over and Above“ laden die MHL und die Overbeck-Gesellschaft, am Donnerstag, 15. Februar nach St. Petri ein. Um 20 Uhr stellt sich erstmals das „Instant Composing Ensemble“ (ICE) öffentlich vor, das sich zum Wintersemester 2017/18 an der MHL gegründet hat.

Im ICE erproben sechs bis fünfzehn Studierende verschiedener Instrumentalklassen unterschiedliche experimentelle Aufführungsmethoden. Ziel ist die Improvisation als freies und spontanes Zusammenspiel der Gruppe. Die Studierenden gestalten die Musik im Moment ihrer Entstehung künstlerisch und formativ, wobei jedes Ensemblemitglied sowohl die Rolle eines kreativen Co-Autors als auch die des Teamplayers als Teil des Kollektivs einnimmt. Es entsteht eine Moment-Musik, die sich einer schriftlichen Fixierung verwehrt: Jedes Konzert ist neu und nicht wiederholbar. Betreut wird das Ensemble neben Johannes Fischer von den Professoren Rico Gubler (Saxophon), Bernd Ruf (Klarinette), Dieter Mack (Klavier, Komposition) und Franz Danksagmüller (Orgel, elektroakustische Instrumente). Sie bringen ihre jeweils ganz unterschiedlichen Perspektiven und künstlerischen Konzepte ein. Karten sind für 4 Euro (keine Ermäßigung) erhältlich und können unter 0451/74760 reserviert werden.

09.02.2018

Musik im Museum – Carnaval und andere Masken

Das Brahms-Institut entführt am Samstag, 10. Februar auf einen romantischen Maskenball – passend zum Fasching. Ab 15 Uhr präsentieren drei MHL-Studierende an Cello und Klavier in der Villa Brahms Werke von Schumann und Schostakowitsch unter Moderation von Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger.

Hermann Fabian Valdez Fregoso aus der Klavierklasse von Prof. Konrad Elser stellt den,,Carnaval“ op. 9 von Robert Schumann vor. Der Mexikaner trat bereits mit Anfang 20 unter der Leitung von Charles Ketcham und Gordon Campell als Solist mit dem Orquestra Sinfónica de las Artes Sinaloa auf. In der ,,Maskerade“ für Klavier lässt Schumann die unterschiedlichsten Gestalten auftreten, unter anderem Figuren aus der italienischen Commedia dell’artem, wie Pierrot und Arlequin, Pantalon und Colombine, sowie der rhythmisch besonders kapriziöse Coquett. Auch die beiden Seelen von Schumann, der träumerisch-melancholische Eusebius und als unmittelbarer Kontrast der leidenschaftliche Florestan treten in Erscheinung. Eine Maskerade ganz anderer Art bietet im Anschluss die Cellosonate d-moll op. 40 von Dmitri Schostakowitsch, die voller Ironie, Witz und Sarkasmus steckt. Interpretinnen sind hier die zweiten Preisträgerinnen des letzten Possehl- Musikpreises Anouchka Hack (Cello) und Katharina Hack (Klavier). Neben ihrer Duo-Tätigkeit konzertieren beide auch als Solistinnen mit Orchestern, unter anderem mit den Dortmunder Philharmonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und der Französischen Kammerphilharmonie. Die Villa Brahms öffnet bereits ab 14 Uhr ihre Türen am Jerusalemsberg 4 und bietet die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung „Beziehungszauber“ zu besuchen. Die Schau mit eindrucksvollen Schätzen aus der Lübecker Brahms-Sammlung beleuchtet die zahlreichen freundschaftlichen und kollegialen Beziehungen von Johannes Brahms. Auch für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt (nicht im Eintrittspreis enthalten). Karten sind für 8 und 5 Euro erhältlich (keine Ermäßigung). Der Vorverkauf findet an der Konzertkasse im Hause Hugendubel (Königstr. 67 a, 23552 Lübeck, Tel: 0451- 70 23 20) statt. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

06.02.2018

,,Wir in Plön“ geht weiter

Nach der erfolgreichen Aufführung von ,,Wir in Plön I“ folgen die nächsten beiden Vorstellungen der Reihe ,,Wir in Schleswig-Holstein“ bei den Plöner Tagen der Kammermusik. Die mehr als 40 internationalen Instrumentalisten der MHL präsentieren nun am 10. und 11. Februar jeweils ab 19.30 Uhr weitere Schlüsselwerke der Kammermusik im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön.

Bei ,,Wir in Plön II“ am Samstag, 10. Februar um 19.30 Uhr dreht sich alles um Strawinskys ,,L'Histoire du Soldat“. Das Stück aus dem Jahr 1917 schrieb Strawinsky, als er sich während des ersten Weltkrieges im Exil in der Schweiz aufhielt, wo schwierige Bedingungen für Künstler herrschten. Mit der „Geschichte vom Soldaten“, das er für ein kleines Ensemble und eine Wanderbühne konzipierte, erhoffte er sich neue Einnahmen. Strawinsky und sein Librettist Charles-Ferdinand Ramuz erzählen darin das Märchen eines Soldaten auf Heimaturlaub, den der Teufel zu einem folgenschweren Tausch überredet: Der Soldat tritt dem Teufel gegen ein Reichtumversprechen seine Geige ab und muss ihm außerdem das Geigenspiel beibringen. Doch damit löst er allerhand schicksalhafte Verwicklungen aus. Die Idee von der Wanderbühne musste Strawinsky bald begraben. Durch die sich ausbreitende spanische Grippe und einen Generalstreik kam das Stück 1918 nur einmal in Lausanne zur Aufführung. In dem musikalisch facettenreichen Werk zitiert der Komponist allerhand damalige Gebrauchs- und Unterhaltungsmusik: es sind Anklänge an Marschmusik, Ragtime, Tango und Walzer zu hören. Die Aufführung des anspruchsvollen Werkes meistern die MHL-Studierenden mit einem Kammermusikensemble und einer Sprecherin ganz ohne Dirigenten. ,,L'Histoire du Soldat“ wird am 17. Februar um 19 Uhr im Johanneum zu Lübeck ein weiteres Mal aufgeführt. Bei ,,Wir in Plön III“ am Sonntag, 11. Februar um 19.30 Uhr stehen Kammermusikwerke von Beethoven, Haydn und Brahms auf dem Programm. Das „Trio Parole“ stellt das Klaviertrio in H-Dur op. 8 vor, das Brahms 1854 innerhalb von nur drei Wochen schrieb und als erstes Kammermusikwerk publizierte. 35 Jahre später brachte er eine überarbeitete Version heraus, so dass das Werk mit seinen völlig verschiedenen Fassungen als Brahms‘ frühestes und zugleich sein spätestes Klaviertrio gilt. Zwei Streicherwerke von Beethoven stehen mit dem Streichrio c-Moll op. 9/3 und dem dramatischen Streichquartett a-Moll op. 132 auf dem Programm, das vom Anna Perenna Quartett dargeboten wird. Es zählt zu seinen späten Werken und wurde 1825 vom Schuppanzigh Quartett in Wien uraufgeführt, einer Quartettformation, die sich um die Verbreitung von Beethovens Ensemblewerken verdient machte. Die späten Streichquartette Beethovens werden in einem vollständigen Zyklus in der Reihe „Lunchtime-Concert“ beim diesjährigen Brahms-Festival zu hören sein. Von Dienstag, 8. Mai bis zum Sonntag, 13. Mai führen verschiedene Kammermusikensembles der MHL, moderiert von Dozenten der MHL, jeweils eines der späten Streichquartette Beethovens auf. Die Reihe ist dem großen Kammermusiker Walter Levin gewidmet. Er hat die Kammermusikarbeit an der MHL viele Jahre geprägt und im August vergangenen Jahres verstorben. Die zwei Konzerte finden vor der malerischen Kulisse des Kulturforums Schwimmhalle Schloss Plön (Schlossgebiet 1a) statt. Karten sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro im Vorverkauf in der Buchhandlung Schneider (Lübecker Str. 18, Telefon 04522/789939) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Der Eintritt zur Aufführung ,,L'Histoire du Soldat“ im Lübecker Johanneum ist frei, Spenden sind erbeten.

01.02.2018

Internationale MHL-Studierende bei Plöner Tagen der Kammermusik

Zehn junge Ensembles der MHL geben in der Reihe ,,Wir in Schleswig-Holstein“ drei Konzerte bei den Plöner Tagen der Kammermusik. Mehr als 40 Instrumentalisten der MHL präsentieren am 4., 10. und 11. Februar jeweils ab 19.30 Uhr Schlüsselwerke der Kammermusik im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön.

Die Musikerinnen und Musiker aus zehn Nationen und unterschiedlichen Ausbildungsstufen stellen bedeutende Kammermusikwerke aus drei Jahrhunderten vor: Vom Trio bis zum Kammermusikensemble sind Werke unter anderem von Beethoven, Dvorak, Haydn und Strawinsky zu hören. Beim Konzert ,,Wir in Plön I“ bieten MHL-Studierende am Sonntag, 4. Februar ab 19.30 Uhr vom Klaviertrio bis zum Bläserquintett ein abwechslungsreiches Programm. Das Delia-Quartett präsentiert Beethovens Streichquartett F-Dur op. 135. Es zählt zu seinen späten Werken: Beethoven machte 1826 erste Skizzen dazu und vollendete es als letztes Werk vor seinem Tod 1827. "Muss es sein?" "Es muss sein!“ diese Frage und Antwort stellte er dem Finalsatz seines Streichquartetts als Motto voran, mit dem Titel ,,Der schwer gefasste Entschluss“. Die Entstehung wurde vom Suizidversuch seines Neffen überschattet. Ursprünglich nur dreisätzig angelegt, fügte Beethoven, wahrscheinlich auf Bitten seines Verlegers, einen vierten Satz hinzu. Außerdem erklingt das „Lerchenquartett“ von Haydn, der bis zu seiner Abreise nach England Beethovens Kompositionslehrer war. Es begeisterte mit seiner eine jubelnde Lerche imitierenden Violinstimme das Londoner Publikum schon bei der Uraufführung. Das Lübecker Hornquartett präsentiert außerdem das für vier Hörner original komponierte Bläserquartett von Constantin Homilius, der im 19. Jahrhundert als Komponist und Organist an der Petersburger Reformierten Kirche tätig war. Strawinskys ,,L'Histoire du Soldat“ wird neben dem 10. Februar auch am Samstag, 17. Februar um 19 Uhr im Johanneum zu Lübeck aufgeführt. Die drei Plöner Konzerte finden vor der malerischen Kulisse des Kulturforums Schwimmhalle Schloss Plön (Schlossgebiet 1a) statt. Karten sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro im Vorverkauf in der Buchhandlung Schneider (Lübecker Str. 18, Telefon 04522/789939) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Der Eintritt zur Aufführung ,,L'Histoire du Soldat“ im Lübecker Johanneum ist frei, Spenden sind erbeten.

31.01.2018

„Tag der Musik“ für Nachwuchstalente

Zu einem „Tag der Musik“ laden verschiedene Lübecker Kulturinstitutionen am Sonntag, 4. Februar ein. In der MHL präsentieren sich ab 11 Uhr Lübecker Nachwuchstalente in verschiedensten Ensembles. Die jungen Künstler wollen damit um Aufmerksamkeit für den 55. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ werben, der vom 17. bis zum 23. Mai in Lübeck ausgetragen wird.

Mit dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ steht Lübeck ein musikalisches Großereignis ins Haus: 30 Einrichtungen, darunter die MuK als Hauptaustragungsort, die Lübecker Musikschulen, die MHL, das Theater Lübeck sowie viele Lübecker Schulen sind an der Ausrichtung beteiligt. Es werden rund 2.800 Teilnehmer erwartet. Am ,,Tag der Musik“ präsentieren sich rund 50 junge Musikerinnen und Musiker aus Lübecker Kulturinstitutionen. Auf der Bühne im Kammermusiksaal der MHL und im großen Saal bieten sie ab 11 Uhr ein abwechslungsreiches Musikprogramm aus mehreren Jahrhunderten. Zu hören ist zum Auftakt das Ensemble „Passion de Saxophon“ mit sechs junges Saxophonisten der Musikschule am Rosengarten. Ab circa 11.45 Uhr spielen das Cello-Ensemble und die Bigband des Johanneums zu Lübeck. Die Chöre „Vocalino“ und „Singschule“ der Musik- und Kunstschule Lübeck singen ab 13 Uhr. Mit Alina Jaqueline Stieldorf (Cello) und den beiden Nachwuchspianisten Chiara Martina Rubino und Constantin Schiffner stellen sich ab 13.35 Jungstudierende des Instituts für Schulbegleitende Musikerziehung (ISMA) der MHL vor. Ab 15 Uhr können die Jüngsten schnuppern: Sabine Lueg-Krüger stellt Instrumente vor und lädt zu einem Klaviervorspiel ein. Ab 16 Uhr schließlich präsentiert das Streichquartett der Lübecker Philharmoniker, deren Philharmonische Gesellschaft im letzten Bundeswettbewerb einen Sonderpreis Klavier ausgelobt hat, Streichquartette von Villa-Lobos und Piazzolla. Den Sonderpreis Klavier hat sich der junge Paderborner Pianist Leon Stössel erspielt. Zusammen mit den Lübecker Philharmonikern unter Leitung von Christoph Prick ist er im Begrüßungskonzert für den Lübecker Bundeswettbewerb, das am 19. Mai in der Musik- und Kongresshalle Lübeck (MuK) stattfindet, als Solist mit Mozarts Klavierkonzert zu hören. Die „Werkstatt Jazz“ ist ab 17 Uhr im Großen Saal der MHL ebenfalls dem „Tag der Musik“ gewidmet. Der MHL-Pops-Chor und die MHL-Bigband geben unter Leitung von Prof. Bernd Ruf mit Werken aus Pop, Rock und Jazz Einblick in ihre Arbeit. Mit bundesweit 26.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist „Jugend musiziert“ der größte musikalische Nachwuchswettbewerb weltweit, Träger ist der Deutsche Musikrat. Dass es Lübeck gelungen ist, bereits in diesem Jahr wieder Gastgeberin des Wettbewerbs zu sein, ist einer frühzeitigen Bewerbung und der erfolgreichen Durchführung vor acht Jahren zu verdanken. 2010 fand der letzte Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Lübeck statt. Gastgebende Städte sind normalerweise in einem Turnus von rund 20 Jahren wieder an der Reihe. Die Kosten für die Ausrichtung von rund einer Million Euro tragen neben dem Bundesfamilienministerium und dem Hauptsponsor, der bundesweiten Sparkassen-Finanzgruppe, Lübecker Stiftungen wie die Possehl-Stiftung Lübeck und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

31.01.2018

Internationaler Preis für Brahms-DVD

Die Musik-DVD „Rileggendo Brahms“ ist mit dem International Classical Music Award (ICMA) in der Kategorie „DVD Performance“ ausgezeichnet worden. Sie präsentiert die vier Sinfonien von Johannes Brahms mit dem „Orchestra della Svizzera italiana“ unter seinem Chefdirigenten Markus Poschner. Auch das Brahms-Institut an der MHL war an der DVD-Produktion beteiligt.

Die CD mit dem Titel „Rileggendo Brahms“, übersetzt „Brahms neu gelesen“ bietet eine kammermusikalische Neuinterpretation der sinfonischen Meisterwerke von Brahms, die sich an die ursprünglichen Absichten des Komponisten anlehnt. Dem komplexen künstlerischen Projekt gingen mehrere Jahre Studium und Planung voraus. Dabei handelte es sich um die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Partituren bis hin zur Anschaffung von historischen Instrumenten. Dank einer Schrift des Fritz Steinbach-Schülers Walter Blume aus dem Jahr 1933, bis zu ihrer Veröffentlichung 2013 nur ein „Geheimtipp“ unter Brahms-Interpreten, konnte die von Brahms geschätzte Aufführungstradition der Meininger Hofkapelle zur damaligen Zeit rekonstruiert werden. Dirigent Markus Poschner war mehrfach im Lübecker Brahms-Institut zu Gast und erhielt im Dialog mit Institutsleiter Professor Dr. Wolfgang Sandberger wichtige Impulse für seine Neuinterpretation. Wolfgang Sandberger dazu: „Die Zusammenarbeit mit Markus Poschner war für mich eine Sternstunde des Austauschs zwischen wissenschaftlicher Forschung und künstlerischer Praxis, das Klangbild der Sinfonien in der Meininger Aufstellung des Orchesters ist kammermusikalisch transparent und doch berührend. Die Tatsache, dass die Sinfonien von Brahms zu den meistpublizierten Werken auf dem diskografischen Markt gehören, macht die Auszeichnung umso bedeutender.“ Die Ende 2016 erschienene DVD bietet in einem Bonus-Track ein ausführliches Interview mit Wolfgang Sandberger, aufgenommen vom Schweizer Fernsehen in den historischen Räumlichkeiten der Villa Brahms. Sandberger erläutert darin die wissenschaftliche Auseinandersetzung anhand der für den Entstehungsprozess zentralen Quellen. Das 30-seitige, mehrsprachige Booklet enthält neben Informationen zu den Interpreten eine wissenschaftliche Einleitung Sandbergers und zahlreiche Abbildungen. Die bei Sony Classical erschienene DVD ist im Fachhandel unter der Bestellnummer 8985388869 erhältlich. Die „International Classical Music Awards“ ist eine internationale und unabhängige Auszeichnung in der Welt der klassischen Musik. Die Jury besteht aus professionellen Musikkritikern, die den bedeutendsten europäischen Medien angehören. Die Verleihzeremonie wird am 6. April in Katowice (Polen) stattfinden. Weitere Informationen unter www.icma-info.com.

29.01.2018

Werkstatt Popularmusik präsentiert Pop, Rock und Jazz

Zu zwei Konzerten der traditionellen „Werkstatt Popularmusik“ lädt die MHL am Samstag, 3. Februar und am Sonntag, 4. Februar in den Großen Saal ein. Mit dem Werkstatt-Wochenende präsentiert der Bereich Popularmusik unter der Leitung von Professor Bernd Ruf einen Einblick in die vergangene Semesterarbeit und feiert das 10-jährige Jubiläum der MHL-Bigband. Verschiedene MHL-Ensembles präsentieren am Samstag Stücke aus Pop und Rock, während sich die MHL-Bigband am Sonntag auf orchestralen Jazz konzentriert.

Am Samstag, 3. Februar zelebriert das Popensemble unter Leitung von Ulrich Kringler ab 19.30 Uhr mit Rhythm Section und gleich drei Sängerinnen eine Hommage an die Singer-Songwriter-Szene. Spannend wird der Auftritt des Rockensembles unter Leitung von MHL-Dozent Oliver Sonntag: Die vier Musiker werden in klassischer Rockbesetzung Drums, Bass und zwei Gitarren keinen festgelegten Song spielen, sondern in der Tradition der frühen Progrock-Experimental-Bands ein Set komplett improvisieren. Der hierzulande wenig bekannten brasilianischen Popmusik widmet sich das Ensemble „BrazilianBeatz“ unter seinem Leiter Dr. Michael Pabst-Krüger. Am Sonntag, 4. Februar feiert die MHL-Bigband ab 17 Uhr ihr zehnjähriges Jubiläum und stellt selbst komponierte Stücke vor, die durch heutigen Clubsound, urbane Grooves und Vintage-Swing den „Lübeck Sound“ fortführen. Die Band wird ihr neues Programm vorstellen, das bereits auf der jüngsten Tournee in Taiwan vom Publikum gefeiert wurde. Auch eine zweite CD-Produktion steht an: Gleich nach Semesterende wird die Band ihren aktuellen Sound in der zeitgenössischen Bigband-Szene im Studio dokumentieren. Besonderer Höhepunkt des Konzertes ist das 20-minütige „Till Your Well“, eine Begegnung von Bigband und elektronischer Musik, komponiert von drei MHL-Studierenden. Der MHL PopChor präsentiert neben Jazzstandards zwei Songpremieren. Karten für die Konzerte sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 und 12 Euro) bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

26.01.2018

Studierende veranstalten Benefizkonzert „Musik für Mexiko“

Ein Benefizkonzert für die Erdbebenopfer in Mexiko haben lateinamerikanische Studierende der MHL organisiert. Am Sonntag, 28. Januar um 19 Uhr präsentieren über 40 Studierende und Dozierende der MHL im Kolosseum unter Leitung von MHL-Dozent Frank Maximilian Hube klassische Musik und lateinamerikanische Folklore.

Die jungen Interpretinnen und Interpreten kommen aus über 15 Nationen, unter anderem aus Deutschland, Irland, Mexiko, Venezuela, Kolumbien, Tschechien, der Schweiz, Polen und Japan. Neben ihnen wirken auch die Professoren Elisabeth Weber (Violine), Ulf Tischbirek (Violoncello) und Jörg Linowitzki (Kontrabass) mit. Zusammen mit dem Klarinettisten Strahinja Pavlovic (Bachelorstudent bei Prof. Reiner Wehle) und dem Oboisten Sergio Sánchez (Masterstudent Barockoboe am Mozarteum Salzburg) bringen sie ein Quartett des mexikanischen Komponisten Arturo Márquez zu Gehör. Der Violinist Carlos Johnson, Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters Lübeck stellt gemeinsam mit einem Streichorchester und verschiedenen Ensembles Musik der mexikanischen Komponisten Ponce, Revueltas und Moncayo vor. Der Mexikaner Hermann Valdez, Koordinator des Konzertes, ist auch am Klavier zu erleben. Die Konzerterlöse gehen über das „International Resources and Recycling Institute“ in Edinburgh (IRRI A.C.) an verschiedene Stiftungen, die die bitterarme Bevölkerung Mexikos, die Ende September 2017 von zwei katastrophalen Erdbeben getroffen wurde, mit Nahrungsmitteln versorgen und den Wiederaufbau von Wohnhäusern, Kliniken und Schulen vorantreiben. In Asunción Ixaltepec, einer Stadt mit rund 14.000 Einwohnern im Bundesstaat Oaxaca, einer der ärmsten Regionen Mexikos, zerstörte das Beben in 148 Sekunden achtzig Prozent der Häuser. Die meisten von ihnen waren so stark beschädigt, dass sie abgerissen werden mussten. Mehr als 200 Familien der Kleinstadt wurden obdachlos. Das Konzert wird durch die Unterstützung des Lions Club ermöglicht. Karten für das Konzert sind für 15 Euro (ermäßigt 8 Euro) bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Zusätzliche Spenden sind willkommen. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

25.01.2018

Jürgen Weber präsentiert mit „Faust“ erste Regiearbeit an der MHL

Das musikalische Traumspiel "Faust" unter Leitung von Jürgen R. Weber ist nach der erfolgreichen Premiere in Bad Oldesloe nun auch in Lübeck zu erleben. Für Gesangsstudierende der MHL schuf der renommierte Regisseur ein Pasticcio nach Goethes Tragödien mit Musik verschiedener Komponisten. Die Vorstellungen finden am Samstag, 27. und Sonntag, 28. Januar im Großen Saal der MHL statt.

In der Reihe "Junges Musiktheater" gibt der Hamburger Film- und Opernregisseur Jürgen R. Weber, der seit vergangenem Oktober als festangestellter Dozent an der MHL arbeitet, sein Regiedebut an der MHL. Neun Gesangsstudierende der MHL singen und spielen sich in einer Tour de Force durch 150 Jahre abendländische Musikgeschichte. Unter musikalischer Leitung von Robert Roche begleitet das MHL-Kammerorchester mit Musik unter anderem von Berlioz, Mahler, Mussorgski, Schubert, Schumann, Verdi und Wagner. Weber beleuchtet in seinem Lübecker Regiedebut Goethes Faust als Urbild des deutschen amoralischen Intellektuellen. Der alternde Faust lässt sein Leben Revue passieren und erinnert sich in sprunghaften Rückblenden an seine Wette mit dem Teufel. Dabei schlüpfen die jungen Gesangssolisten in immer neue Rollen und gehen der Frage nach, ob es für Faust dennoch Hoffnung auf Erlösung gibt. Neben Gesangspartien aus Opern und Liedern verspricht Jürgen R. Weber Tanzszenen, ungewöhnliche Choreografien, viel Emotionalität und nicht zuletzt Komik. Karten für die Lübecker Aufführungen sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen von 8 bis 19 Euro oder online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

25.01.2018

Inklusions-Konzept der MHL geht in nächste Runde

Am Freitag, 26. Januar lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) Fachkräfte der Bildung und Musikpädagogik, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit unter dem Motto „Konklusion“ zum Abschluss ihres mehrteiligen Inklusionscampus ein.

Von 9 Uhr bis 18 Uhr finden in der Holstentorhalle (HTH) Gespräche, Diskussionen und Präsentationen rund um die in Politik und Medien heißdiskutierte Inklusion statt. Neben dem Dokumentarfilm „Carmina ? Es lebe der Unterschied!“, der Facetten der Inklusion thematisiert, präsentieren und diskutieren Studierende ihre Arbeitsergebnisse aus dem Wintersemester. Anregungen für die inklusive Musik-Unterrichtspraxis und studentische Überlegungen münden in eine Podiumsdiskussion mit Publikumsgespräch: Vertreter aus Studierendenschaft, Musikpädagogik, Sonderpädagogik und der MHL-Hochschulleitung diskutieren hierbei, moderiert von Dr. Michael Pabst-Krueger, dem Inklusionsbeauftragten der MHL, die Entwicklung einer neuen Inklusion-Leitlinie für die MHL-Studiengänge ‚Musik Vermitteln‘. Musikpädagoge Pabst-Krueger erläutert: „Inklusionsspezifische Kompetenzen sind seit mehreren Jahren fester Bestandteil unserer Studiengänge ‚Musik Vermitteln‘. Nun geht es einerseits darum, dies auch in anderen MHL-Studiengängen umzusetzen, andererseits eine Gesamtkonzeption Inklusion für die MHL zu entwickeln. Sie soll auch inklusionsspezifische Weiterbildung der Lehrenden und Studienmöglichkeiten für Menschen mit Handicaps einschließen.“ Alle am Thema Inklusion Interessierten haben dabei die Möglichkeit, aktiv an der Diskussion teilzunehmen und sich von bereits ausgearbeiteten Ideen inspirieren zu lassen. Als eine der Ersten in der deutschen Musikhochschullandschaft hat die MHL seit 2014 Themen der Inklusion systematisch in die Lehrkräfteausbildung integriert. Der Inklusionscampus ist dabei die zentrale Veranstaltung im MHL-Konzept. Der aktuelle Zyklus begann im Oktober 2017, verschiedene Seminare folgten während des laufenden Semesters. In einem dreijährigen Zyklus thematisiert der Inklusionscampus die zentralen Entwicklungsbereiche und Aspekte „Sensomotorik, Emotionalität und Soziabilität“, „Sprache und Denken“ sowie „Hochbegabung, Gender und Interkulturalität“. Höhepunkt und Abschluss wird die „Konklusion“ am 26. Januar bilden. Sie findet im Hörsaal 1.03 und im Seminarraum 0.04 der HTH (Holstentorplatz 1) statt. Der Eintritt ist frei. Wer teilnehmen möchte, kann sich unter der E-Mail Adresse michael.pabst-krueger@mh-luebeck.de anmelden.

24.01.2018

MHL-Absolvent bekommt Orchesterstelle im Ausland

Kyu Jin Seo hat vergangenes Semester seinen Master an der Musikhochschule Lübeck (MHL) gemacht und anschließend im One Korea Youth Orchestra gearbeitet. Nun hat der 24jährige die Stelle als Bassposaunist beim Gangneung Philharmonie Orchestra gewonnen, das unter anderem im Rahmenprogramm der kommenden Olympischen Spiele auftreten wird.

24.01.2018

Brahms-Institut präsentiert neue CD mit Violetta Khachikyan

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Samstag, 27. Januar um 15 Uhr zur Präsentation seiner neuen CD mit Violetta Khachikyan ein. Die russische Pianistin und MHL-Dozentin präsentiert unter dem Titel ,,Humoresken und Romanzen“ eine reizvolle Gegenüberstellung von Stücken der beiden Komponisten Schumann und Kirchner.

Die Konzertpianistin Violetta Khachikyan, Absolventin der Lübecker Klavierklasse von Professorin Konstanze Eickhorst und Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, präsentiert Werke von Schumann und Kirchner, deren Erstdrucke zur wertvollen Sammlung des Brahms-Instituts gehören. Die gleichnamige, im Dezember erschienene CD nimmt nicht nur bedeutende romantische Charakterstücke Schumanns in den Blick, sondern hebt mit Kirchners Stücken einen bisher wenig bekannten Schatz: Theodor Fürchtegott Kirchners Werk geriet bald nach seinem Tod 1903 in Vergessenheit. Dabei hinterließ er neben einigen Liedern, einem ambitionierten Streichquartett und kleineren Kammermusikwerken mit tausend Einzelstücken für Klavier ein Kaleidoskop poetischer Miniaturen. Im Rahmen der Reihe „Musik im Museum“ stellt Khachikyan Werke ihrer neuen CD im historischen Hansensaal der Villa Brahms vor. Institutsleiter Professor Dr. Wolfgang Sandberger moderiert das Konzert und beleuchtet Hintergründe der Werkauswahl. Außerdem gibt er Einblick in die zahlreichen Berührungspunkte im Leben der beiden Komponisten Schumann und Kirchner. Violetta Khachikyan, die als Solistin und Kammermusikpartnerin mit bedeutenden Orchestern und Musikern zusammengearbeitet hat, hat mit „Humoresken und Romanzen“ ihre dritte CD aufgenommen. Die CD ist auch im Brahms-Institut zum Preis von 13 Euro erhältlich. Bereits ab 14 Uhr lädt der Wintergarten in der Villa Brahms dazu ein, sich bei Kaffee und Kuchen auf das Konzert einzustimmen. Die aktuelle Ausstellung „Beziehungszauber“, die parallel zur Veranstaltung geöffnet ist, stellt Johannes Brahms anhand bedeutender Exponate aus der Lübecker Sammlung in seinen vielfältigen Beziehungen zu Freunden und Kollegen vor. Die Karten kosten 5 und 8 Euro (keine Ermäßigung). Karten verkauft ausschließlich ,,Die Konzertkasse“ im Hause Hugendubel, Restkarten gibt es an der Tageskasse.

23.01.2018

Inklusions-Konzept der MHL geht in nächste Runde

Am Freitag, 26. Januar lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) Fachkräfte der Bildung und Musikpädagogik, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit unter dem Motto „Konklusion“ zum Abschluss ihres mehrteiligen Inklusionscampus ein.

Von 9 Uhr bis 18 Uhr finden in der Holstentorhalle (HTH) Gespräche, Diskussionen und Präsentationen rund um die in Politik und Medien heißdiskutierte Inklusion statt. Neben dem Dokumentarfilm „Carmina ? Es lebe der Unterschied!“, der Facetten der Inklusion thematisiert, präsentieren und diskutieren Studierende ihre Arbeitsergebnisse aus dem Wintersemester. Anregungen für die inklusive Musik-Unterrichtspraxis und studentische Überlegungen münden in eine Podiumsdiskussion mit Publikumsgespräch: Vertreter aus Studierendenschaft, Musikpädagogik, Sonderpädagogik und der MHL-Hochschulleitung diskutieren hierbei, moderiert von Dr. Michael Pabst-Krueger, dem Inklusionsbeauftragten der MHL, die Entwicklung einer neuen Inklusion-Leitlinie für die MHL-Studiengänge ‚Musik Vermitteln‘. Musikpädagoge Pabst-Krueger erläutert: „Inklusionsspezifische Kompetenzen sind seit mehreren Jahren fester Bestandteil unserer Studiengänge ‚Musik Vermitteln‘. Nun geht es einerseits darum, dies auch in anderen MHL-Studiengängen umzusetzen, andererseits eine Gesamtkonzeption Inklusion für die MHL zu entwickeln. Sie soll auch inklusionsspezifische Weiterbildung der Lehrenden und Studienmöglichkeiten für Menschen mit Handicaps einschließen.“ Alle am Thema Inklusion Interessierten haben dabei die Möglichkeit, aktiv an der Diskussion teilzunehmen und sich von bereits ausgearbeiteten Ideen inspirieren zu lassen. Als eine der Ersten in der deutschen Musikhochschullandschaft hat die MHL seit 2014 Themen der Inklusion systematisch in die Lehrkräfteausbildung integriert. Der Inklusionscampus ist dabei die zentrale Veranstaltung im MHL-Konzept. Der aktuelle Zyklus begann im Oktober 2017, verschiedene Seminare folgten während des laufenden Semesters. In einem dreijährigen Zyklus thematisiert der Inklusionscampus die zentralen Entwicklungsbereiche und Aspekte „Sensomotorik, Emotionalität und Soziabilität“, „Sprache und Denken“ sowie „Hochbegabung, Gender und Interkulturalität“. Höhepunkt und Abschluss wird die „Konklusion“ am 26. Januar bilden. Sie findet im Hörsaal 1.03 und im Seminarraum 0.04 der HTH (Holstentorplatz 1) statt. Der Eintritt ist frei. Wer teilnehmen möchte, kann sich unter der E-Mail Adresse michael.pabst-krueger@mh-luebeck.de anmelden.

23.01.2018

Vizepräsident Martin Hundelt im Amt bestätigt

Der Senat der Musikhochschule Lübeck (MHL) hat Martin Hundelt in seiner letzten Sitzung erneut zum Vizepräsidenten der MHL gewählt.

Er wurde einstimmig und ohne Enthaltungen im Amt bestätigt. Als Lehrbeauftragter unterrichtet er seit 2001 an der MHL Gesang, seit 2012 ist er Vizepräsident mit dem Themenschwerpunkt Lehre. Hundelt ist zuständig alle Bachelor- und Masterstudiengänge. Ihm ist es ein besonderes Anliegen, individuelle Lösungen zu finden, die auf ein optimales Studium und einen guten Studienerfolg hinzielen. Als Vizepräsident vervollständigt er das Präsidium als leitendes Gremium der MHL, dem der Präsident Prof. Rico Gubler, Kanzler Jürgen R. Claußen und Prof. Dieter Mack als weiterer Vizepräsident angehören.

22.01.2018

Aufbrüche XV - Fünf junge Cellisten erzeugen „Stimmung!“

Zum fünfzehnten Konzert ihrer Reihe „Aufbrüche“ laden die MHL und das Buddenbrookhaus am Donnerstag, 25. Januar gemeinsam ein. Ab 19.30 Uhr präsentieren Studierende der Celloklasse von Professor Ulf Tischbirek unter dem Motto „Stimmung“ im Buddenbrookhaus bedeutende Cellowerke des 20. Jahrhunderts.

Die fünf jungen Interpretinnen und Interpreten aus der internationalen Celloklasse von Professor Ulf Tischbirek loten das Cello als Soloinstrument mit Werken neuerer und zeitgenössischer Komponisten aus und geben dabei Einblick in moderne Spieltechniken. Eine besondere Stimmung stellen sie in der Sonate von Kodaly und in „3 Strophes sur le nom de Sacher“ vor, das Dutilleux im Auftrag von Rostropowitsch zum 80. Geburtstrag des Dirigenten Paul Sacher schrieb. In beiden Werken wird das Cello auf eine sogenannte Scordatur umgestimmt, eine Technik, die Komponisten schon seit der Barockzeit immer wieder zum Erzeugen besonderer Stimmungen nutzten. Mit Ausschnitten aus Brittens dritter Suite und Berios „Les mots sont allée“ stellen die jungen Interpreten weitere bedeutende Repertoirestücke für Cello solo vor. In „Glissée“ hat Isang Yun, geschrieben für den Cellisten Sigfried Palm, europäische und asiatische Kompositionstechniken miteinander verwoben. Die dreisätzige Solosonate für Cello gehört zu den frühen Werken des avangardistischen Komponisten George Crumb. Nach seiner Auseinandersetzung mit Werken von Hindemith und Bartók unternahm er damit 1955 entscheidende Schritte Richtung Moderne. Mit Alina Stieldorf, Yeosol Lee, Tianyu Xie, Ye-Eun Jang und Vivang Zhao stellen sich MHL-Studierende verschiedener Ausbildungsstufen vor, von der Vorstudentin bis hin zum Masterstudenten. In der Reihe „Aufbrüche“ erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet damit eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im „Meng 6“, dem vorderen Raum der Mengstraße wo in den nächsten Jahren der Erweiterungsbau entstehen soll. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

18.01.2018

„Tokyo trifft Lübeck“: Klänge einer neuen Kooperation

Zu zwei Konzerten unter dem Motto „Tokyo trifft Lübeck“ lädt die MHL am Freitag, 19. Januar um 18 Uhr und 19.30 Uhr ein. Im Rahmen der internationalen Kooperation mit der Geidai University of Arts in Tokyo, einer der beiden großen renommierten Hochschulen Japans, präsentieren sich Dozenten und Studierende beider Hochschulen.

Die Konzerte sind Baustein einer neuen Kooperation, die im Frühjahr 2018 startet und durch mehrere Gastkurse vorbereitet wurde, die der MHL-Oboist Professor Diethelm Jonas in Japan gegeben hat. In einem Dozentenkonzert um 19.30 Uhr „Tokyo trifft Lübeck I“ präsentieren die Professoren Takeshi Hidaka und Konrad Elser im Großen Saal klassische und japanische Musik für Horn und Klavier. Im Mittelpunkt des Studierendenkonzertes „Tokyo trifft Lübeck II“ steht das Bläserquintett. Unter Leitung von Takeshi Hidaka und Diethelm Jonas spielen Bläserquintette mit Studierenden beider Hochschulen. Sie präsentieren neben klassischen Werken jeweils ein eigens für die Kooperation komponiertes Bläserquintett: Der japanische Komponist Schoichiro Tanaka hat das viersätzige Werk „Arbre I“ für die japanischen Interpreten komponiert, der Lübecker Komponist und Hochschulprofessor Dieter Mack die zweiteilige Komposition „Ueno Rain“ für die deutschen Interpreten. Beide Kompositionen wurden am 12. Januar in Tokyo uraufgeführt und erleben am 19. Januar in der MHL ihre deutsche Erstaufführung. Weiterhin sind Werke von Danzi, Hindemith und Enescu zu hören sowie eine Bearbeitung der Klaviersonate op. 1 von Alban Berg für doppeltes Bläserquintett, die beide Ensembles gemeinsam vorstellen. Spannend ist ein Hörvergleich: Die Klaviersonate wird zuvor auch im Original dargeboten. In zwei Arbeitsphasen in Tokyo und Lübeck haben sich die Ensembles auf ihre Konzerte vorbereitet.
Der Eintritt zu „Tokyo trifft Lübeck I und II“ ist frei.

12.01.2018

Preisträger des 54. Possehl-Wettbewerbs stellen sich vor

Die MHL lädt am Donnerstag, 18. Januar zum Possehl-Preisträgerkonzert in den Großen Saal ein. Um 19.30 Uhr stellen die Gewinner des 54. Possehl-Musikpreises mit virtuosen Werken von Liszt, Ravel, Schostakowitsch und Elgar ihre künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis. Es erklingen Werke für Klavier solo, Orgel, Viola sowie für Duo Violoncello und Klavier.

Pianist Viktor Soos, erster Preisträger, setzte sich im November gegen zwölf Mitbewerber und sieben Finalisten durch. Der 21-Jährige studiert seit 2015 in der Klasse von Professor Konrad Elser und erspielte sich den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis. Nun präsentiert er sich mit Franz Liszts Klaviersonate in h-Moll, einem der bedeutendsten und technisch anspruchsvollsten Klavierwerke der Romantik. Es gilt als ein Höhepunkt im Schaffen des Komponisten, der das Werk Robert Schumann widmete. Viktor Soos wurde schon mehrfach mit Preisen bedacht: 2015 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Rotary Klavierwettbewerb in Essen und 2016 den zweiten Preis beim TONALi-Wettbewerb in Hamburg. Im vergangenen Jahr gewann er den Stipendienwettbewerb der Yamaha Music Foundation of Europe-Stiftung in Rostock. Als Finalist beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 erspielte er sich ein Stipendium und wurde in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler aufgenommen. Als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Deutschen Stiftung Musikleben ist es ihm ein besonderes Anliegen, Kindern und Jugendlichen klassische Musik zu vermitteln. Den zweiten Preis bekamen gleich drei Studierende: Lars Schwarze aus der Orgelklasse von Professor Arvid Gast stellt die Orgelsonate G-Dur op. 28 des bedeutenden Spätromantikers Edward Elgar vor. Das Geschwisterduo Anouchka und Katharina Hack präsentiert sich mit der Cellosonate d-Moll op. 40 von Schostakowitsch. Sie war sein erstes großes Kammermusikwerk und widersprach Stalins Ideologie des sozialistischen Realismus, die reine Instrumentalmusik für unerwünscht erklärte. Pianist Zulfat Fakhaziew, der den dritten Platz gewann, stellt sich mit Auszügen aus Maurice Ravels technisch herausfordernden „Miroirs“ vor. Es zählt zu den Schlüsselwerken des französischen Impressionismus zählt und nutzt das komplette technische und klangliche Spektrum des Klaviers, um raffinierte Farbnuancen zu erzeugen. Bratschist Olof von Gagern aus der Klasse von Prof. Barbara Westphal, ebenfalls dritter Preisträger schließlich präsentiert „Gebrochene Flügel“ des erst 2006 verstorbenen deutschen Komponisten und Verlegers Tilo Medek, das sich über dramatische und eruptive Klangkaskaden hin zu sphärischen Klängen bewegt. Der Wettbewerb wurde Mitte November in der MHL ausgetragen. Zwölf Studierende der Fächer Flöte, Trompete, Fagott, Viola, Violoncello, Klavier und Orgel hatten sich beworben und traten in zwei Runden mit rund halbstündigen Programmen gegeneinander an. Der Juryvorsitzende und Vertreter des Possehl-Vorstandes Dr. Ole Krönert wird den Preisträgerinnen und Preisträgern ihre Auszeichnungen überreichen. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an herausragende Studierende der MHL. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs. Preisträgerin 2016 war die Cellistin Margreta Häfer aus der Klasse von Prof. Troels Svane.
Karten sind für 6 Euro an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich, es gibt keine Ermäßigung. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

11.01.2018

Ton Koopman dirigiert MHL-Barockorchester

Ton Koopman ist einer der führenden Spezialisten historischer Aufführungspraxis. Der weltberühmte Niederländer, der 25-jährig das Amsterdam Baroque Orchestra gründete, ist an bedeutenden Konzerthäusern der Welt zu Gast und arbeitet mit herausragenden Orchestern. Am Samstag, 13. Januar ist er um 19.30 Uhr als Dirigent des MHL-Barockorchesters zu erleben.

Auf dem Programm stehen Werke drei berühmter Mitglieder der Bach-Familie, die zu den großen Musikerdynastien zählt. Es gibt von ihr weit über 1.000 bekannte Kompositionen. Allein vier Söhne des großen Johann Sebastian Bachs wurden ebenfalls berühmte Komponisten. Es erklingen Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite D-Dur mit ihrer berühmten „Air“, das Flötenkonzert A-Dur sowie zwei Sinfonien vom „Hamburger Bach“ Carl Philipp Emanuel. Als Solistin spielt Lea-Christina Ahrenz. Von Wilhelm Friedemann, dem „Halleschen Bach“ und ältesten Sohn Johann Sebastians, erklingt die Sinfonia d-Moll für zwei Flöten und Streicher. Koopmans Gesamtaufnahme aller Bach-Kantaten wurde mit dem Echo Klassik, dem Prix Hector Berlioz und dem BBC-Award ausgezeichnet sowie für den Grammy Award (USA) und den Gramophone Award (UK) nominiert. 2012 erhielt Koopman den Buxtehudepreis der Hansestadt Lübeck. Seit Jahren setzt er sich für die Verbreitung von Buxtehudes Werk ein und schloss 2014 die Einspielung der Buxtehude-Opera-Omnia mit insgesamt 30 CDs ab. Seit zwei Jahren ist er Honorarprofessor für Alte Musik an der MHL.
Karten für die ,,Sinfonia“ sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

08.01.2018

Erster eigener Livestream der MHL

Die MHL begleitet erstmals eine ihrer Veranstaltungen mit einem eigenen Livestream. Zu sehen ist in der Reihe ,,Zu Gast bei Brahms" der berühmte Experte für Alte Musik Prof. Ton Koopmann im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Sandberger.

Der Livestream zeigt die Veranstaltung aus dem Brahms-Institut am Mittwoch, 10. Januar um 19 Uhr. Der Live-Stream wird unter diesem Opens external link in new windowLink am Veranstaltungstag ab 18.45 Uhr online sein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Übertragung wird zu einem späteren Zeitpunkt auch im Archiv bereitgestellt. Ton Koopman nimmt um 19 Uhr im Rahmen der Reihe „Zu Gast bei Brahms“ auf den weißen Sesseln in der Villa Brahms Platz. Im Gespräch mit Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger wird er persönliche Einblicke in seine Karriere als Musiker und Forscher geben. Der niederländische Organist, Cembalist und Dirigent ist an allen bedeutenden Konzerthäusern der Welt zu Gast und dem Lübecker Publikum zudem als Präsident der Internationalen Dieterich-Buxtehude-Gesellschaft bekannt. Auch zukünftig wird die MHL ausgewählte Veranstaltungen im Livestream anbieten.

08.01.2018

Ton Koopman zu Gast bei Brahms

Am Mittwoch, 10. Januar nimmt Prof. Dr. Ton Koopman um 19 Uhr im Rahmen der Reihe „Zu Gast bei Brahms“ auf den weißen Sesseln in der Villa Brahms Platz. Im Gespräch mit Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger wird Koopmann persönliche Einblicke in seine Karriere als Musiker und Forscher geben. Mit seinen Lieblingsstücken am Cembalo rundet er die Veranstaltung ab.

Ton Koopman gilt als führende Autorität in der historischen Aufführungspraxis und ist als Organist und Cembalist an allen bedeutenden Konzerthäusern der Welt zu Gast. Als Dirigent arbeitet er mit herausragenden Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Orchestre Philharmonique de Radio France Paris. Seit zwei Jahren ist er Honorarprofessor für Alte Musik an der Musikhochschule Lübeck. Dem Lübecker Publikum ist er zudem als Präsident der Internationalen Dieterich-Buxtehude-Gesellschaft bekannt. Parallel zur Abendveranstaltung am 10. Januar eröffnet das Brahms-Institut seine Ausstellung „Beziehungszauber“. Die Schau mit dem Untertitel „Widmungen, Werke, Weggefährten“ stellt den Komponisten Johannes Brahms (1833–1897) in seinen vielfältigen Beziehungen zu Freunden und Kollegen aus dem unmittelbaren Umfeld vor und präsentiert bedeutende Exponate aus der Lübecker Brahms-Sammlung, darunter wertvolle Musikhandschriften, Büsten, Drucke, Briefe und Fotografien. Einlass ist ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei. „Zu Gast bei Brahms“ kann auch per Live-Stream im Internet verfolgt werden: http://www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/mhl-live.

05.01.2018

MHL-Cellist überzeugt bei Probespiel

MHL-Cellist Simon Eberle nahm erfolgreich am Probespiel für die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker teil und wird dort ab diesem Jahr tätig sein.

Der 24-jährige aus Donauwörth studiert seit fast drei Jahren in der Klasse von Professor Troels Svane. Beim Präsentieren der Pflichtstücke, den Konzerten von Haydn und Dvorak, konnte er sich gegen zahlreiche Bewerber durchsetzen. Simon Eberle begann als Achtjähriger mit dem Cellospiel und wurde ab 2002 von Stephan Haack, dem stellvertretenden Solocellisten der Münchner Philharmoniker, unterrichtet. Seit 2008 studierte der Cellist an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Wen-Sinn Yang, zunächst als Jungstudent, seit 2011 im Vollstudium. Nach dem Abitur wechselte er an die MHL, wo ihm Anfang 2017 sein Bachelorzeugnis mit Bestnote überreicht wurde. Darüber hinaus besuchte er zahlreiche Meisterkurse unter anderem bei David Geringas und Gary Hoffman und wurde mehrfach bei ,,Jugend Musiziert“ ausgezeichnet. Er ist Stipendiat von „LiveMusicNow“, der Deutschen Stiftung Musikleben und wird von der Marie-Luise-Imbusch Stiftung sowie dem Deutschlandstipendium gefördert. Zudem war er als Akademist im NDR Elbphilharmonie-Orchester tätig und spielte bereits unter Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Christoph Eschenbach und Krzysztof Urbanski. Solistisch konzertierte er unter anderem mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg und dem Oettinger Kammerorchester. Auch bei zahlreichen Fernseh-, Radio- und Liveproduktionen im In- und Ausland wirkte Eberle bereits mit.

20.12.2017

Blechbläsertöne zum neuen Jahr

Zwei festliche Konzerte zum neuen Jahr gibt das Große Blechbläserensemble der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 6. Januar um 19.30 Uhr in Lübeck und im Sasel-Haus Hamburg am Sonntag, 7. Januar um 18 Uhr in der Reihe „Wir in Hamburg“. 14 Studierende der Blechbläserklassen wandern mit festlichen Werken durch verschiedene Epochen und Musikstile.

Moderiert und geleitet von MHL-Dozent Tobias Füller stellen die jungen Bläserinnen und Bläser der MHL ihre Arbeitsergebnisse aus dem Wintersemester vor. Zu hören sind abwechslungsreiche Arrangements und Originalsätze von Barock bis Jazz. So steht Musik des frühbarocken Italieners Gabrieli ebenso wie „Children of Sanchez“ des US-amerikanischen Jazzkomponisten Chuck Mangione auf dem Programm. Unter anderem erklingen mehrchörige Werke von Prätorius und Gabrieli sowie Sätze von Copland, Rimsky Korsakow und vom zeitgenössischen Jazz-Pianisten Chick Corea. Weiterhin sind Auszüge aus Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ zu hören, in einer Fassung die Joseph Drechsler in den achtziger Jahren für das Schweriner Blechbläserkonsortium schrieb. Weitere Mitwirkende sind Studierende der Schlagzeugklasse. Die MHL kooperiert für das Konzert „Wir in Hamburg“ wiederholt mit dem Sasel-Haus, das als gemeinnütziger Verein Bildungs- und Kulturangebote unterbreitet und die Jugendarbeit im Stadtteil fördert. Karten für das Konzert in der MHL sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Karten für das Konzert im Sasel-Haus sind für 12 Euro (für Abonnenten ermäßigt 9 Euro) unter www.sasel-haus.de erhältlich. Restkarten für beide Konzerte gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

15.12.2017

Wettbewerbserfolg für MHL-Pianistin

Die MHL-Pianistin Mutsumi Saiki wurde beim „Luciano Luciani-Klavierwettbewerb“ in Italien mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Die Japanerin aus der Klasse von Professorin Konstanze Eickhorst begann ihr Klavierstudium in Tokio. Sie absolvierte ihre Bachelor-Abschlüsse mit Auszeichnung an den Musikhochschulen in Salzburg und Lübeck und befindet sich an der MHL zur Zeit im Masterstudium. Beim Wettbewerb überzeugte sie unter anderem mit Takemitsus ,,Rain Tree Sketch“, der zweiten Sonate von Bacewicz sowie Schumanns Davidsbündlertänzen. Auf Meisterkursen erhielt Mutsumi Saiki wertvolle Anregungen, als Solistin und als Kammermusikerin konzertiert sie auf verschiedenen internationalen Musikfestivals, in Deutschland, Österreich, Italien und Japan.

15.12.2017

Aufbrüche XIV mit "Tomato is a fruit"

In der Reihe "Aufbrüche" der MHL präsentiert das Quartett "Tomato is a fruit" am Dienstag, 19. Dezember sein neues Programm. "What is a human being if not water?" fragen die vier jungen Musikerinnen und Musiker und laden in der ungewöhnlichen Besetzung Saxophon und Schlagzeug ab 19.30 Uhr zu einer musikalischen Erkundungstour ins Buddenbrookhaus ein.

Die Saxophonistinnen Jana De Troyer und Santa Bukovska sowie Irini Aravidou und Luca Musy am Schlagzeug stellen junge Komponisten neben alte Tondichter. Es erklingen Werke renommierter Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter auch zwei Uraufführungen: ein Stück des Franzosen Timothée Quost und der Lettin Alise Ranc?ne. Quartett-Mitglied Jana De Troyer erklärt: "Wir spielen gedruckte und unfassbare Noten und kombinieren zeitgenössische Musik mit traditionellen Werken. Unser Ensemblename passt zu uns: Wir sind sehr seriös mit dem was wir machen, aber gleichzeitig ein wenig verrückt." Um neue Klänge zu erzeugen, arbeitet "Tomato is a fruit" eng mit anderen Künstlern und Komponisten zusammen. Das Quartett gründete sich 2016. Im Programm sind viele Uraufführungen, graphische Musik, Performance und Electronics, wobei auch szenische Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Das Ensemble hat weltweit junge Komponisten inspiriert, die ihm Stücke gewidmet haben. In der Reihe "Aufbrüche" erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet damit eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im "Meng 6", wo in den nächsten Jahren der Erweiterungsbau entstehen soll. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

14.12.2017

„Joyeux Noël“ – Brahms Institut feiert französische Weihnacht

Das Brahms-Institut an der MHL lädt am Samstag, 16. Dezember unter dem Motto „Joyeux Noël“ zur Finissage seiner Ausstellung „Konfrontationen – Brahms und Frankreich“ ein. Die traditionelle Veranstaltung in der Reihe „Weihnachten mit Brahms“ beginnt um 15 Uhr und steht in diesem Jahr unter einem französischen Stern.

Weihnachtliche Werke der französischen Komponisten Hector Berlioz, Gabriel Fauré, Claude Debussy, Maurice Ravel und der Komponistin Cecile Chaminade werden von Studierenden und Absolventen der MHL gestaltet. Unter ihnen sind die Sopranistin Lisa Ziehm, die Klarinettistin Julia Puls sowie der Pianist Viktor Soos. Unter anderem erklingt „Le noël des oiseaux“ der erfolgreichen, 1944 gestorbenen Cecile Chaminade. Sie wurde 1913 als erste Komponistin Frankreichs in die „Légion d’Honneur“, einem französischen Verdienstorden aufgenommen. Neben den musikalischen Darbietungen liest Rachel Behringer, Schauspielerin im Ensemble des Theater Lübeck, aus weihnachtlichen Werken französischer Autoren. Professor Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, führt moderierend durch den Nachmittag. Im Anschluss lädt er zur letzten Führung durch die Ausstellung „Konfrontationen – Brahms und Frankreich“ ein. Die Villa Brahms steht Besucherinnen und Besuchern bereits ab 14 Uhr offen. Im historischen Wintergarten der Villa Brahms werden Kaffee und Selbstgebackenes angeboten, während im Landschaftspark der Winter Einzug hält. Karten für 10 und 8 Euro (keine Ermäßigung) verkauft ,,Die Konzertkasse“ im Hause Hugendubel (Telefon 0451/70 23 20). Restkarten und Catering gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

14.12.2017

Wettbewerbserfolg für MHL-Harfenistin

MHL-Harfenistin Jara Elena Egen hat den dritten Preis beim „International Harp Competition“ in Porto gewonnen.

Die 21-jährige Thüringerin aus der Klasse von Professorin Gesine Dreyer spielte im Wettbewerb neben der Fantasie in c-moll von Spohr (Pflichtstück) zwei Sonaten von Scarlatti sowie ,,La Mandoline“ von Parish Alvars. Jara Elena Egen begann als Achtjährige mit dem Harfen- und Klavierunterricht und besuchte das Musikgymnasium Schloss Belvedere, das Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik ,,Franz Liszt“ in Weimar und das Musikgymnasium ,,Carl Philipp Emanuel Bach“ in Berlin. 2015 begann sie ihr Studium an der MHL mit Hauptfach Harfe bei Gesine Dreyer. Sie wurde mehrfach bei ,,Jugend musiziert“ ausgezeichnet. Als Mitglied internationaler Orchester sammelte sie vielfache Konzerterfahrungen, unter anderem mit dem ,,Landesjugendensemble Neue Musik Berlin".

13.12.2017

14. Lübecker Adventssingen

Das traditionelle Lübecker Adventssingen findet am dritten Advent von 12 Uhr bis 18.30 Uhr im Großen Saal der MHL statt. Am Sonntag, 17. Dezember stimmen elf Chöre aus Schleswig-Holstein und Hamburg mit internationaler adventlicher Chormusik auf die Weihnachtszeit ein. Darko Bunderla, künstlerischer Leiter des gastgebenden Chores der Singeleiter Lübeck, moderiert das Adventssingen.

Rund 350 Sängerinnen und Sänger präsentieren ein abwechslungsreiches Programm. Der Chor der Singeleiter Lübeck präsentiert sich diesmal sogar unter der Leitung von vier Dirigenten: An der Seite von Darko Bunderla stellen drei Studierende der MHL im Rahmen der Chorleiterausbildung bei Professor Johannes Knecht ihre Arbeitsergebnisse vor. Es erklingen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Ola Gjeilo. Im halbstündlichen Wechsel sind dann Gesangsstudierende der MHL, das Collegium Vocale Gettorf, Cantaloop Hamburg, die Lübecker Singakademie, der Internationale Kinderchor „Die Marienis“, der Shanty-Chor „De Seilers“, Just Voices, Fanjazztic, die Damenkantorei „Psallite Deo“ und Micando auf der Bühne zu erleben. Das 2004 vom Chor der Singeleiter initiierte Lübecker Adventssingen ist Teil der Lübecker Weihnachtskooperation: Mehr als 145 Vokalensembles und über 23.000 Besucher nahmen seitdem daran teil, darunter Chöre aus Hamburg, Wismar, Kiel und Schwerin. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.    .

13.12.2017

MHL-Ensemble für Alte Musik präsentiert Mozart

Am Samstag, 16. Dezember lädt die MHL zu einem Mozartabend ein. Das MHL-Ensemble für Alte Musik präsentiert unter der Leitung von Hans-Jürgen Schnoor ab 19.30 Uhr im Großen Saal der MHL Meisterwerke des Komponisten. Auf dem Programm stehen die Ouvertüre zur „Zauberflöte“, die Gran Partita und das Klavierkonzert in C-Dur mit Hyelee Clara Chang als Solistin.

Die bekannte Ouvertüre zu seiner Märchenoper „Die Zauberflöte“ schrieb Mozart in ungeheurer Geschwindigkeit erst zwei Tage vor der Uraufführung. Sie fand 1791 kurz vor Mozarts Tod im Freihaustheater in Wien statt. Trotz seines schlechten gesundheitlichen Zustands und seiner finanziellen Not, gelang Mozart mit der Zauberflöte ein heiteres Stück Musik, das mit seinen drei Eröffnungsakkorden und dem anschließenden fugenähnlichen Allegro direkt in die Zauberreiche der Königin der Nacht und Sarastros entführt. Danach ist die Bläserserenade in B-Dur, besser bekannt unter dem Namen „Gran Partita“ zu hören, die Mozart in seinen ersten Wiener Jahren schrieb, als der Karriereweg für ihn aufwärts ging. Die B-Dur-Serenade ist ein Ausnahmewerk, in dem der Komponist Sinfonik, Kammermusik, Volkstümlichkeit, Theatralik und Intimität zu einem opulenten Werk verbindet. Mit sieben Sätzen ist sie unter seinen 30 Serenaden die größte, in zeitlicher Dimension und instrumentaler Besetzung und dauert mit 50 Minuten sogar länger als jede seiner Sinfonien. Abschließend präsentiert die in Südkorea geborene Pianistin Hyelee Clara Chang, Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und Studentin in der Klasse von Prof. Konrad Elser, Mozarts bekanntes Klavierkonzert in C-Dur. In nur vier Wochen geschrieben, gehört es durch seine reiche Orchestrierung zu den großen sinfonischen Klavierkonzerten. Mozart schrieb das Werk für die eigenen Konzertaufführungen in Wien. Der 29-Jährige saß bei der Uraufführung 1785 selber am Klavier. Es erlangte neue Berühmtheit, als der schwedische Regisseur Bo Widerberg das Thema des zweiten Satzes als Soundtrack für seinen Liebesfilm „Elvira Madigan“ einsetzte und ist deshalb auch als „Klavierkonzert Elvira Madigan“ bekannt. Karten sind für 14 Euro, ermäßigt 8 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es für 19 Euro (ermäßigt 12 Euro) an der Abendkasse.

12.12.2017

Lena Eckels neue Professorin für Bratsche an der MHL

Lena Eckels wird Professorin für Bratsche an der Musikhochschule Lübeck (MHL). Die 35-Jährige unterrichtet seit 2015 im Lehrauftrag an der MHL und wird ab April 2018 die neu eingerichtete Professur für Bratsche bekleiden.

Die geborene Detmolderin studierte bei Barbara Westphal in Lübeck und Lars Anders Tomter in Oslo. Künstlerische Anregungen haben ihr unter anderen Kim Kashkashian, Nobuko Imai und Yuri Bashmet gegeben. Als Solistin und Kammermusikerin wurde Eckels mehrfach mit Preisen bedacht, unter anderem gewann sie 2005 den ersten Preis beim Brahms Wettbewerb in Pörtschach (Österreich). 2011 erspielte sie sich den ersten Preis und den Grand Prize beim renommierten „Melbourne International Chamber Music Competition“ mit dem Amaryllis Quartett, dem sie bis 2016 zehn Jahre lang angehörte. 2012 heimste das Quartett den höchstdotierten Kammermusikpreis Deutschlands ein, den Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. Die CD „White“ mit Streichquartetten von Haydn und Webern wurde als beste Kammermusikeinspielung des Jahres mit dem Echo-Klassikpreis 2012 gekürt. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin an der MHL ist Eckels regelmäßig bei bedeutenden europäischen Festivals und Konzertreihen zu Gast. Im Sommer 2016 gab sie ihr Debut beim Southwell Music Festival in England und ist Mitglied im Deutsch-Israelischen Else Ensemble. Ihre Hauptaufgabe als Professorin an der MHL sieht sie darin, in ihrer Bratschenklasse ein Klima zu schaffen, in dem sich die Studierenden in der Kürze des Studiums zu selbständigen Musikerpersönlichkeiten entwickeln können.

12.12.2017

Musikalische Performance über den „Freien Fall“

Die MHL lädt am Donnerstag, 14. Dezember zu einer ungewöhnlichen Performance unter dem Motto „Freier Fall“ ein. Im Rahmen der künstlerisch-pädagogischen Praxisprüfung präsentieren Katharina Brauer und Karin Knobloch um 20 Uhr eine musikalische Performance mit Improvisation, Sprache, Bewegung und Tanz.

Die beiden jungen Musikerinnen studieren Elementare Musikpädagogik in der Klasse von Prof. Marno Schulze. Es erklingen Stücke von Krzystof Meyer, Etienne Isoz und Philip Glass sowie eigene Improvisationen – unter anderem für „herunterfallende Dinge“. Inspiriert ist das Motto „Freier Fall“ durch den französischen Artisten Philippe Petit, der 1974 weltweit Aufmerksamkeit mit einem illegalen Hochseilakt zwischen den Türmen des World Trade Centers in New York erregte. Die Performance beleuchtet das spektakuläre Kunststück als ein Spiel mit der Schwerkraft und ihren manchmal unvorhersehbaren Konsequenzen. Marno Schulze, Professor für Elementare Musikpädagogik an der MHL, beschreibt die Aufführung als ,,imaginären Balanceakt zwischen Einfall, Vorfall und Zufall. Das Ende bleibt offen.“ Weitere Mitwirkende sind Ching-Fen Chiu, Konrad Fischer, Rebecca Letmathe, Tatjana Sandhöfer, Lina Gronemeyer und Antje Knobloch. Der Eintritt zur Performance „Freier Fall“ ist frei.

11.12.2017

Brahms-Institut legt neue CD mit Violetta Khachikyan vor

Das Brahms-Institut an der MHL hat eine neue CD herausgebracht: Die russische Pianistin und MHL-Dozentin Violetta Khachikyan präsentiert unter dem Titel ,,Humoresken und Romanzen“ eine reizvolle Gegenüberstellung von Stücken der beiden Komponisten Schumann und Kirchner.

Die Konzertpianistin Violetta Khachikyan, Absolventin der Lübecker Klavierklasse von Professor Konstanze Eickhorst und Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, legt hier Werke von Schumann und Kirchner vor, deren Erstdrucke zur wertvollen Sammlung des Brahms-Instituts gehören. Das Brahms-Institut nimmt mit der Einspielung nicht nur romantische Charakterstücke Schumanns in den Blick, sondern hebt mit Kirchners Stücken einen bisher unbekannten Schatz: Theodor Fürchtegott Kirchners Werk geriet bald nach seinem Tod 1903 zu Unrecht in Vergessenheit. Die Zusammenstellung der Werke auf der neuen CD spiegelt die Sammlung des Instituts und die zahlreichen Berührungspunkte im Leben der beiden Komponisten. Mit den Romanzen beider Komponisten stellt die Pianistin, die am Rimski-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg studiert und an der MHL ihr Konzertexamen und ihren Master als Kammermusikerin absolviert hat, prominente Charakterstücke der Romantik einander gegenüber. Die CD, aufgenommen im großen Konzertsaal der MHL, ist ab sofort bei Veranstaltungen in der MHL, im Lübecker Fachhandel sowie im Brahms-Institut (www.brahms-institut.de) für 13 Euro erhältlich. Unter der Mailadresse brahms-institut@mh-luebeck.de kann sie auch bestellt werden und wird dann für 19 Euro (inklusive Versand) verschickt.

07.12.2017

Rund eine Million Euro für musikpädagogische Forschung

Mit rund einer Million Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Forschungsverbund „MuBiTec – Musikalische Bildung mit mobilen Digitaltechnologien“, der in den kommenden drei Jahren grundlegende Forschungen im Bereich der Digitalisierung in der kulturellen Bildung durchführen wird.

Der Verbund wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Erfurt und Köln sowie der UDK Berlin und der Musikhochschule Lübeck beantragt. Als weitere Kooperationspartnerin ist die Clara Hoffbauer Fachhochschule Potsdam beteiligt. Das vom MHL-Dozenten Prof. Dr. Jens Knigge geleitete Lübecker Teilprojekt „AppKOM – Kompetenzentwicklung und Kompetenzstrukturen“ wird hierbei mit rund 230.000 Euro gefördert und in Kooperation mit der UDK Berlin durchgeführt. Im Fokus von AppKOM steht vor allem die Kompetenzentwicklung von Jugendlichen im Rahmen musikpädagogischer Bildungsangebote mit digitalen Technologien (vor allem Smartphones und Tablets). Gefragt wird beispielsweise danach, ob der Einsatz digitaler Medien einen Einfluss auf die Motivation der Jugendlichen hat. Eine andere Frage wird sein, ob bestimmte musikalische Kompetenzen mehr (oder gegebenenfalls weniger) gefördert werden, wenn Jugendliche mit Smartphones und Tablets musizieren, als wenn sie dies mit traditionellen Band-Instrumenten tun. Als übergeordnetes Ziel möchte der Forschungsverbund herausfinden, welches besondere Bildungspotential sich dadurch ergibt, dass in musikalischer Praxis digitale Mobil-technologien zum Einsatz kommen. Hierfür wird in insgesamt drei Teilstudien untersucht, wie eine mobile Digitalkultur sozial und technologisch entsteht, welche besonderen ästhetischen Aspekte bei entsprechenden Bildungsangeboten eine Rolle spielen und welche spezifischen Kompetenzen gefördert werden. Die Studien finden sowohl im schulischen als auch außerschulischen Bereich der kulturellen Bildung statt. Die weiteren am Verbund beteiligten Forschenden sind Prof. Dr. Marc Godau (Potsdam), Matthias Haenisch (Erfurt), Matthias Krebs (Berlin), Prof. Dr. Christian Rolle (Köln), Prof. Dr. Verena Weidner (Erfurt/Freiburg).

07.12.2017

Neue Lübecker Orchesterakademie bundesweit einmalig

Die MHL und das Theater Lübeck (TL) haben ein bundesweit einmaliges Kooperationsmodell für eine Orchesterakademie entwickelt. Sie unterstützt Musikstudierende bei einem optimalen Einstieg in ein Berufsorchester.

Die neue Lübecker Orchesterakademie ist im Herbst 2017 gestartet. Ihre Besonderheit ist das Zusammenwirken der beiden Institutionen MHL und TL, die die Studierenden gemeinsam betreuen, während andere Orchesterakademien in der Regel nur an das Berufsorchester angegliedert sind. Eine Verknüpfung mit der Ausbildung an einer Musikhochschule in Form eines Dreistufenmodells ist in Deutschland einzigartig. Seit September wirken die ersten Akademisten in den Konzerten und Opern des TL mit. Ziel ist eine bessere Verzahnung von Ausbildung und Beruf, die sich über drei Stufen immer mehr intensiviert. Für jede Stufe müssen die Studierenden die Hürde eines Vorspiels meistern. Rund 40 junge Musikerinnen und Musiker stellten sich der Auswahljury vor, 20 von Ihnen wurden bisher in die Orchesterakademie aufgenommen. Das Projekt, bei dem die Studierenden Pauschalhonorare für ihren Einsatz erhalten, wird von beiden Institutionen mit Unterstützung der Possehl-Stiftung Lübeck finanziert. Orchester können ihre Auswahl unter den besten Studierenden der international renommierten Musikhochschulen treffen. Auf eine Orchesterstelle bewerben sich bei den Lübecker Philharmonikern je nach Instrument rund 60 bis 100 junge Musikerinnen und Musiker. Sie erwarten eine exzellente Beherrschung des Instrumentes und große musikalische Flexibilität. Die Nachwuchsmusiker sollen sich integrieren und sich ein umfassendes Repertoire zu Berufsbeginn erarbeiten. Diese Qualifikationen kann weder ein Orchester noch eine Musikhochschule alleine vermitteln. Die Verzahnung von Hochschulausbildung und Orchesterarbeit bietet hingegen beste Voraussetzungen für den Einstieg in ein Berufsorchester. Die Orchesterakademie löst das Orchesterstudio der MHL und des TL ab, das Musikstudierenden dank Unterstützung der Possehl-Stiftung bereits seit 2004 Einblick in die professionelle Orchesterarbeit ermöglicht hat. Rund 200 Studierende haben das Orchesterstudio seitdem durchlaufen.

07.12.2017

Duoabend Konstanze Eickhorst und Troels Svane

Zu einem Duoabend mit dem Cellisten Troels Svane und der Pianistin Konstanze Eickhorst lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 8. Dezember um 19 Uhr in den Hansen-Saal ein. Die beiden international renommierten Interpreten, beide Professoren an der MHL, stellen Meilensteine der Duoliteratur von Haydn, Beethoven, Schumann, Brahms und Ginastera vor.

Die beiden MHL-Professoren Troels Svane und Konstanze Eickhorst eröffnen den Abend mit Beethovens einfallsreichen Variationen über das Weihnachtslied „Tochter Zion, freue dich“. Der Komponist beweist hier als Meister der Variation einmal mehr, dass er jedem noch so geringen Thema eine unendliche Fülle an Gestalten ablauschen konnte. Zwei Jahre vor Beethovens Variationen entstand die große Klaviersonate C-dur Hob. XVI/50, die Konstanze Eickhorst vorstellt. Joseph Haydn, bei dem Beethoven zeitweilig Kompositionsunterricht nahm, komponierte sie während seiner zweiten England-Reise, bei der er die britische Weltstadt in einen regelrechten Taumel versetzte, ehe er sich in Wien zur wohlverdienten Ruhe setzte. 1815, seine Gehörprobleme hatten sich längst ins Tragische gesteigert, schrieb Beethoven noch einmal zwei Sonaten für Violoncello und Klavier, die als Opus 102 erschienen und seinen Zeitgenossen offenbar Rätsel auf gaben: „Beim ersten Hören ohnmöglich (zu) verstehen«, notierte ein zeitgenössischer Kritiker zum Opus 102. Nach der Pause nehmen Troels Svane und Konstanze Eickhorst einen großen historischen und geographischen Schwung ins 20. Jahrhundert. Zu hören sind das Adagio und Allegro As-dur op. 70 von Robert Schumann, ein Werk in dem der Romantiker par excellence mit verschiedenen Kombinationen experimentierte, um den „innigsten, zartesten Ausdruck“ und die „feurigste Leidenschaftlichkeit“ zu finden, die das Publikum bis heute an ihm schätzen. Vom Feuer der Begeisterung entzündet ist auch die anschließende erste Cello-Sonate von Johannes Brahms, in der der Komponist wie in vielen seiner frühen Werke den gefürchteten Schatten Beethovens mit jugendlichem Enthusiasmus zu eigenen Kreationen nutzte. Zum Abschluss präsentiert das Duo die „Pampeana“ Nr. 2 des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera: Ursprünglichkeit heimatlicher Folklore, die in ihrer Wechselhaftigkeit erfahrene Weite der Pampa und sein Empfinden für urgewaltige Rhythmen verbinden sich in dieser Musik zu einem Kehraus, der Ginasteras internationalen Rang binnen weniger Minuten begreiflich macht. Der Däne Troels Svane unterrichtet an der MHL und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Darüber hinaus gibt er Meisterkurse in der ganzen Welt. Konstanze Eickhorst ist bekannt dafür, enorme pianistische Herausforderungen mit atemberaubendem Temperament zu meistern. Für die Einspielung des Franz-Schmidt-Quintetts „Für die linke Hand allein“, erhielt sie vor kurzem den Echo-Klassik-Preis 2017. Beide Musiker sitzen in der Jury bedeutender internationaler Wettbewerbe. Karten gibt es im Vorverkauf an der Konzertkasse im Hause Hugendubel (Telefon 0451/702320) für 5 und 8 Euro (keine Ermäßigung). Restkarten sind ab 18 Uhr an der Abendkasse erhältlich, dann gibt es auch Catering in der Villa Brahms (nicht im Eintrittspreis enthalten). Weitere Informationen unter www.brahms-institut.de

05.12.2017

MHL veranstaltet erste Lübecker Young-Saxophone-Academy

Am 7. und 8. Dezember lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) erstmals zur „Young Saxophone Academy“ ein. Unter Anleitung von hochkarätigen Dozenten bietet die Academy in Kooperation mit der Lübecker Musikschule der Gemeinnützigen einen öffentlichen Meisterkurs sowie Konzerte der Teilnehmenden und Dozenten, bei denen das klassische Saxophon im Mittelpunkt steht.

Mit Raphael Camenisch (Lugano), Dejan Presicel (Ljubljana), Johannes Thorell (Aarhus) und Rico Gubler (Lübeck) unterrichten bei der ersten Lübecker Young Saxophon Academy vier international renommierte Dozenten für klassisches Saxophon. Rund 20 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und China sind dabei, darunter fortgeschrittene Laien, Schülerinnen und Schüler der Lübecker Musikschulen und Studierende der MHL. Die Academy findet im Rahmen des dritten Lübecker Saxophonfestivals statt, das die Musikschule der Gemeinnützigen veranstaltet. Beim öffentlichen Meisterkurs können Zuhörer den Unterricht miterleben und den Dozenten beim Vermitteln von Spieltechnik und Interpretation über die Schulter schauen. Jeweils ab 10 Uhr startet der Meisterkurs am Donnerstag, 7. Dezember in Raum 18 und am Freitag, 8. Dezember in vier parallelen Räumen in der MHL. In drei Konzerten am Freitag, 8. Dezember um 17 Uhr, 18 Uhr und 19 Uhr in der Stadtbibliothek Lübeck präsentieren sich Teilnehmende des Meisterkurses. Im Abschlusskonzert um 20 Uhr stellen sich im Scharbausaal der Stadtbibliothek Lübeck die Dozenten Johannes Thorell, Dejan Presicek, Raphael Camenisch und Rico Gubler selber als Interpreten vor. Zeitgenössische Werke für Saxophon stehen auf dem Programm, unter anderem der slowenischen Komponistin Urska Pompe, der Italiener Giacinto Scelsi und Marco Momi sowie des Schweden Kent Olofsson und beweisen, wie viele aufregende neue Werke in den letzten Jahrzehnten für das Instrument entstanden sind. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen der Young Saxophone Academy ist frei.

29.11.2017

Junge Talente

Die MHL lädt am Samstag, 2. Dezember zu einem neuen Konzert ihrer Reihe ,Junge Talente“ ein. Ab 15 Uhr stellen sich die Schülerinnen und Schüler des Instituts für schulbegleitende Musikausbildung (ISMA) musikalisch im Kammermusiksaal vor.

Elf junge Musikerinnen und Musiker präsentieren Werke aus zwei Jahrhunderten für verschiedenste Besetzungen. Es werden unter anderem Kompositionen von Grieg, Mozart, Bartók und Schostakowitsch erklingen. So sind Sonaten für Violine und Violoncello zu hören sowie Stücke für Klavier und Flöte. Die 14-jährige Geigerin Aila Katalin Krohn aus der Klasse von Professor Maria Egelhof stellt sich mit Ausschnitten aus Edvard Griegs Violinsonate c-Moll op. 45 vor. Weiterhin stehen Robert Schumanns Fantasiestücke op. 73 auf dem Programm sowie ein Klaviertrio des 1937 geborenen Nikolai Kapustin. Unter anderem präsentieren die jungen Künstler Ausschnitte aus drei Solokonzerten: das Posaunenkonzert von Launy Gröndahl, das Konzert für Viola und Orchester von Béla Bartók sowie das erste Cellokonzert von Dimitri Schostakowitsch. Am Klavier begleiten Thomas Preuß, Stefan Veskovic und Mikkel Sörensen. Das ISMA bietet besonders begabten, jugendlichen Instrumentalisten und Sängern, die eine allgemeine Schule besuchen, Unterricht bei Dozierenden der MHL. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

29.11.2017

Wir in Pinneberg

Am Samstag, 9. Dezember geben Studierende aus den Klavierklassen der MHL um 19 Uhr einen Klavierabend im Rathaussaal Pinneberg.

Das vielseitige Programm umfasst Werke aus drei Jahrhunderten, darunter auch Glanzstücke der virtuosen Klavierliteratur. Die sieben jungen Musikerinnen und Musiker, die aus verschiedenen Nationen nach Schleswig-Holstein gekommen sind, studieren in den Klassen von Prof. Konstanze Eickhorst, Prof. Manfred Aust, Prof. Konrad Elser und Catalin Serban an der MHL. Es erklingen Klaviersonaten von Haydn und Skrjabin sowie die vierte Ballade op. 52 von Chopin. Außerdem steht Ravels virtuoses „Jeux d’eau“ auf dem Programm, bei dem die junge Interpretin das gesamte Klangspektrum des modernen Konzertflügels ausloten wird. Des Weiteren werden die ,,Variations sérieuses“ op. 54 zu hören sein, in denen Mendelssohn Bartholdy ein 16-taktiges, streng gegliedertes Thema nach allen Regeln der Kunst verwandelt und virtuos ausschöpft. Das Konzert in der Reihe "Wir in Schleswig-Holstein" der Musikhochschule Lübeck findet in Zusammenarbeit mit der Musikschule Pinneberg und deren Begabtenförderklasse "Little Opera" statt. Ziel ist es, die begabten Nachwuchstalente mit künstlerisch herausragenden Studierenden in Kontakt zu bringen und einen Austausch zwischen den beiden Institutionen zu fördern. Karten sind für 13 Euro (ermäßigt 9 Euro) an der Abendkasse erhältlich.

28.11.2017

Abschied von Henner Leyhe

Am 23. November ist der Tenor Henner Leyhe im Alter von 70 Jahren gestorben. Der in Lübeck geborene Sänger war Schüler am Johanneum und Mitglied der Lübecker Knaben-Kantorei. Er studierte Musik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Von 1980 bis 1986 war Leyhe als lyrischer Tenor am Theater Lübeck engagiert.

1984 kam er als Dozent für Gesang und Fachdidaktik an die MHL, wo er - neben einer Professur an der Hochschule für Musik Köln - bis 2012 unterrichtete. Über viele Jahre gestaltete er als Mitglied in der Institutsleitung „Bühnen- und Konzertgesang“ die Entwicklung der Gesangspädagogik an der MHL mit. 1994 wurde ihm von der Musikhochschule Lübeck die akademische Bezeichnung Professor verliehen. Henner Leyhe trat als Konzert- und Oratoriensänger auf, insbesondere sang er die großen Liederzyklen von Franz Schubert und als Evangelist in den Passionen von Johann Sebastian Bach. Leyhe lebte in Köln und Lübeck. Die Musikhochschule Lübeck ist Henner Leyhe zu großem Dank verpflichtet und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

27.11.2017

,,Night of Bones“ mit dem MHL-Posaunenensemble

Am Dienstag, 28. November sind im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule Kiel Studierende des MHL-Posaunenensembles im Rahmen der Konzertreihe ,,Wir in Kiel“ zu Gast. Ab 19.30 Uhr präsentieren sich Studierende der Klasse Michael Ranzenberger unter dem Motto ,,Night of Bones“.

Von Solostücken über Ensembles für drei und vier Posaunen bis zum „Christus factus est“ für acht Instrumente spielen die acht Studierenden ein vielseitiges Programm auf Alt-, Tenor- und Bassposaunen. Zu hören sind Werke von Jazz bis Klassik, unter anderem Klassiker wie ,,Georgia on my Mind” und ,,As Time goes by“. Auf dem Programm steht auch das ,,Ave Maria” von Franz Xaver Biebl, das bekannteste Werk des Komponisten - ursprünglich geschrieben für Männerchor. ,,As Time Goes By“ schrieb Herman Hupfeld, ein US-amerikanischer Songwriter“ 1931 für die Broadway-Show ,,Everybody´s Welcome“, bevor das Lied mehr als ein Jahrzehnt nach seiner Veröffentlichung durch die Verwendung im Film „Casablanca“ weltberühmt wurde. Die Veranstaltung findet in der Muthesius Kunsthochschule Kiel in der Legienstraße 35 (24103 Kiel) statt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

24.11.2017

Samstag New York und Sonntag Itzehoe

Am Wochenende stehen neben der letzten Aufführung von ,,Magic Musical Moments“ noch zwei weitere Konzerte auf dem Programm der MHL.

Am Samstag, 25. November widmen sich MHL-Studierende der Stadt New York. Als Zentrum unterschiedlichster Kunstströmungen und Musikrichtungen ist die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten ein Schmelztiegel der Kulturen geworden. Ab 19.30 Uhr portraitieren die Studierenden zusammen mit Schlagzeugprofessor Johannes Fischer im Großen Saal Werke dreier großer New Yorker Komponisten des 20. Und 21. Jahrhunderts mit charakteristischen Stücken. David Lang, 1957 in Los Angeles geboren, erhielt 2008 den Pulitzer-Preis für Musik. Er lässt sich aus ganz unterschiedlichen Quellen, von der Rennaisance- bis zur Rockmusik inspirieren und definiert seine Werke durch rhythmischen Drive und energetisches Ensemblespiel. Morton Feldman, der 1987 in New York starb, gilt als einer der Pioniere der grafischen Notation. Inmitten des rasenden Großstadtchaos schuf er zarte, fast fragile Klänge, die wie ein Mobile mit in sich kreisenden wiederkehrenden Melodien scheinen. Weiterhin erklingen Werke von Steve Reich, Großmeister der sogenannten „Minimal Music“. Seine pulsierenden und rhythmisch verzahnten Ensemblestücke zählen zu den erfolgreichsten Kompositionen des späteren 20. Jahrhunderts und werden weltweit aufgeführt. Studierende verschiedener Instrumentalklassen holen unter der Leitung von Johannes Fischer diese Klänge aus New York in den Großen Saal der MHL und feiern eine Stadt als einen mystischen Ort der Sehnsüchte, als unerschöpflich inspirierende und vibrierende Metropole. Der Eintritt ist frei. Am Sonntag, 26. November lädt der Kulturhof Itzehoe zu einem Konzert mit Gesangsstudierenden der MHL ein. Ab 17 Uhr singen zwölf junge Solistinnen und Solisten, die in den Gesangsklassen von Birgit Calm, Isabel Schaarschmidt und Espen Fegran studieren. Mira Teofilowa begleitet am Klavier. Die Sängerinnen und Sänger sechs verschiedener Nationalitäten haben ein abwechslungsreiches Programm unter dem Motto ,,Arien und Lieder“ vorbereitet. Zu hören sind Werke aus zwei Jahrhunderten unter anderem von Beethoven, Mozart, von Weber und Mussorgky. Präsentiert werden auch weite Teile aus Schuberts bekanntem Liederzyklus ,,Winterreise“ und Arien aus verschiedenen Opern, wie Mozarts ,,Zauberflöte“ und ,,Figaro“, Beethovens Fidelio sowie die ,,drei Lieder der Ophelia“ von Strauss. Der Eintritt zur Veranstaltung kostet 10 Euro (ermäßigt 5 Euro).

23.11.2017

ISMA-Student Ilja Ruf bekommt Steinway Förderpreis Jazz

Die Norddeutschen Musikhochschulen Hamburg, Bremen und Lübeck nominieren jährlich jeweils einen Kandidaten für den Steinway Förderpreis Jazz. Am 15. November konnte sich der 16-jährige MHL-Vorstudent Ilja Ruf aus der Klavierklasse von Prof. Laurens Patzlaff beim Auswahlvorspiel im Steinway Haus Hamburg gegen die deutlich älteren, regulären Studenten behaupten. Ilja Ruf überzeugte die Jury, bestehend aus Jazz Pianist Mischa Schumann und Conrad Schwenke, schließlich mit seiner herausragenden pianistischen Leistung, seinem farbenreichen Spiel und seiner Eigenkomposition "Magic Moments".

23.11.2017

Oboenworkshop: London zu Gast in Lübeck

Zum Ende des Jahres der Oboe ist im Hansensaal der Villa Brahms „London zu Gast in Lübeck“. Von Donnerstag, 23. November bis Samstag, 25. November unterrichten englische Oboenspezialisten Studierende der MHL in öffentlichen Meisterklassen mit Seminaren und Unterricht.

Am Donnerstag, 23. November beginnt um 14 Uhr das Seminar zur Vierteltonoboe mit Chris Redgate aus London. Ab 16 Uhr gibt der Oboist ein Konzert und präsentiert die weltweit einzige Vierteltonoboe. Am Freitag, 24. November findet um 10 Uhr ein Seminar mit George Caird statt, das über den englischen Oboisten Léon Jean Goossens (1897-1988) und seinen Einfluss auf die Oboenmusik der 1930er Jahre informiert. Von 15 bis 18 Uhr gibt Caird öffentlichen Unterricht. Am Samstag, 25. November wird Celia Nicklin ab 10 Uhr ein Seminar geben und anschließend öffentlich unterrichten. Während der öffentlichen Meisterklassen stellt die Oboenfirma ,,Howarth London“ von jeweils 10 bis 17 Uhr Instrumente im Foyer der Villa Brahms aus. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

21.11.2017

Gesangstudierende präsentieren ,,Magic Musical Moments“

Am Freitag, 24. und Samstag, 25. November präsentieren Studierende der Pop-Gesang-Klassen „Magical Musical Moments“. Acht Studierende mit dem Hauptfach Pop-Gesang der Gesangsklassen von Britta Rex, Charlotte Heinke und John Lehman präsentieren im Kammermusiksaal Solos, Duette und Terzette aus bekannten Musicals.

Auf dem Programm stehen unter anderem Lieder aus „Cats“, „West Side Story“, „We Will Rock You“, „My Fair Lady“, „Aladdin“, und „Mamma Mia“. Gesangsdozent John Lehman kündigt an: „Es wird ein sehr buntes Programm mit den drei Elementen, die gutes Musiktheater ausmachen: Romanze, Drama und Komödie!“ Es singen Ida-Marie Brandt, Yasmin Piwko, Nadine Turbanisch, Anja Liedtke, Sarah Sieprath, Fine Reichert, Miriam Müller und Marian-Niklas Werner. Am Flügel begleitet Ilja Ruf. Das Konzert findet an drei Terminen statt: am Freitag, 24. November um 17 Uhr und 20 Uhr sowie am Samstag, 25. November um 17 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

21.11.2017

Aufbrüche XIII und Oboengeschichten IV

Am Dienstag, 21. November gibt es gleich zwei Konzerte von MHL-Studierenden.

Ab 20 Uhr sind im MHL-Kammermusiksaal die Oboengeschichten IV- ,,Happy new ears“ zu hören. Das Publikum erwartet eine von Diethelm Jonas moderierte Reise durch 400 Jahre Oboengeschichte und über das Abenteuer Musik zu hören. Auch Dieter Mack hat sich intensiv dem Instrument des Jahres gewidmet und das Werk ,,Double Reed Music“ für sechs Oboen geschrieben, welches im Laufe des Abends uraufgeführt wird. Der Eintritt ist frei. Um 19.30 Uhr findet im Buddenbrookhaus unter dem Motto ,,Touch“ das neue Konzert der Reihe ,,Aufbrüche“ statt. Studierende der Schlagzeugklasse Professor Johannes Fischer stellen Werke für Percussion vor, die auf die sonst üblichen Schlägel und Stöcke verzichten und mit Händen gespielt werden. Sie erforschen die Klänge ausschließlich mit Hautkontakt und erzeugen dadurch besonders intime Klangbilder. Das Repertoire ist weitgespannt: Klassiker von Steve Reich sind zu hören, ebenso szenische Performances an Tischen von Thierry de Mey. Im Werk von John Cage vermitteln sich zarte Klänge und traditionelle indische Tabla-Rhythmen. In der Reihe „Aufbrüche“ erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet damit eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im vorderen Raum der Mengstraße 6.
Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

16.11.2017

Pianist Viktor Soos gewinnt 54. Possehl-Musikpreis

Den 54. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis an der MHL hat der Pianist Viktor Soos für sich entschieden. Der 21-Jährige erspielte sich mit Werken von Bach, Beethoven und Boulez den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis.

Der in Backnang geborene Pianist, der bei Professor Konrad Elser an der MHL studiert, kann damit auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: er entschied auch den Yamaha Stipendienwettbewerb der YMFE Mitte Februar in Rostock für sich und ging als Preisträger aus dem Kissinger Klavierolymp hervor. Als Finalist beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 gewann er ein weiteres Stipendium und wurde in die Bundesauswahl junger Künstler aufgenommen. Konzertauftritte führten ihn unter anderem nach Chile, Finnland, Frankreich, Italien und Tschechien und zu international renommierten Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen und dem Kissinger Sommer. Er ist Stipendiat der Stiftung „Live Music Now“, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Soos war unter anderem achtfacher Bundespreisträger „Jugend musiziert“. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er mit sechs Jahren. Dass er sich auch in seinem Studium der Musik widmen würde, stand für ihn nicht in Frage: „Ich wollte nie etwas anderes machen.“ Der junge Pianist pflegt ein breites Repertoire und sieht Kammermusik als einen seiner Schwerpunkte an. Dr. Ole Krönert, Vertreter der Possehl-Stiftung und Vorsitzender der Jury, gab nach der Finalrunde heute im Großen Saal die Preisträger bekannt und lobte das hohe künstlerische Niveau der zweiten Runde. Es bewog die Jury, jeden der fünf Finalisten mit einem Preis zu bedenken. Den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Preis teilen sich der Organist Lars Schwarze (Klasse Prof. Arvid Gast) und das Geschwisterduo mit Cello und Klavier Anouchka und Katharina Hack (Klasse Prof. Troels Svane und Prof. Konstanze Eickhorst). Auch der dritte Preis wurde geteilt: Jeweils 1.000 Euro erhalten der Bratschist Olof von Gagern (Klasse Prof. Barbara Westphal) und der Pianist Zulfat Fakhraziev (Klasse Prof. Konstanze Eickhorst). Der Klavierstudent Jakob Linowitzki wurde außerdem mit dem Preis für die „Beste Klavierbegleitung“ ausgezeichnet. Zwölf Studierende der Fächer Flöte, Trompete, Fagott, Viola, Violoncello, Klavier und Orgel hatten sich beworben und traten gestern und heute in zwei Runden mit rund halbstündigen Programmen gegeneinander an.  Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 18. Januar um 19.30 Uhr werden die Gewinner ihre musikalischen Fähigkeiten im Großen Saal der MHL noch einmal unter Beweis stellen.

15.11.2017

25. Preisträgerkonzert des Kiwanis Club Lübeck

Die beiden Cellisten Laura Moinian und Julian Bachmann sind Preisträger des diesjährigen Kiwanis Förderpreises, der zum 25. Mal verliehen wird. Am Freitag, 17. November präsentiert sich das junge Duo um 19.30 Uhr im Kammermusiksaal der MHL.

Laura Moinian und Julian Bachmann, beide Studierende der Klasse Professor Troels Svane, stellen stilistisch vielfältige Arrangements verschiedener Gattungen vor. Der mit 4.000 Euro dotierte Förderpreis wird den jungen Künstlern vom Präsidenten des Kiwanis Clubs Lübeck-Hanse, Jörg Mielenz zum 25. Jubiläum der Auszeichnung feierlich überreicht. Auf dem Programm stehen Werke von Paganini, Schostakowitsch und Vivaldi. Vivaldis Konzert für zwei Violoncelli ist fast schon ein „Schlager“ der Celloliteratur. Weiterhin ist ein Prelude für zwei Celli von Schostakowitsch zu hören sowie Variationen über ein Thema von Rossini des italienischen Geigers und Komponisten Paganini. Von David Popper schließlich, der sich zu einem der gefragtesten Cellopädagogen Europas entwickelte und mit seinen Etüden Maßstäbe für Generationen von Cellisten setzte, steht das „Requiem“ für drei Celli auf dem Programm. Laura Moinian und Julian Bachmann sind hierbei gemeinsam mit ihrem Professor Troels Svane auf der Bühne zu erleben. Der Kiwanis Club Lübeck-Hanse e.V. unterstützt Studierende der MHL und zeichnet sie seit 25 Jahren jährlich mit einem Förderpreis aus. Rund 61.000 Euro Fördergelder wurden seitdem vergeben. Unter den Preisträgern waren unter anderem auch der Pianist Jacques Ammon (1996) sowie das Bläsersextett „Cascade“ (2013). Karten für das Konzert sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich unter www.luebeckticket.de. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse für 14 Euro (ermäßigt 10 Euro).

15.11.2017

Sinfoniekonzert: MHL-Studierende treten mit LKO auf

Am Samstag, 18. November lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) um 19.30 Uhr zu einem Gastkonzert mit dem Lübecker Kammerorchester (LKO) ein. Unter der Leitung von Dirigent Bruno Merse und MHL-Studentin Ya-Chuan Wu erklingen Werke von Mussorgsky und Wagner sowie Hummels Variationen für Oboe und Orchester.

Solist ist MHL-Student Ivan Denisenko. Auf dem Programm steht das Vorspiel und der „Liebestod“ aus Wagners „Tristan und Isolde“. Die chinesische Studentin Ya-Chuan Wu wurde nach einem hochschulinternen Wettbewerb für das Dirigat zur berühmten Wagneroper ausgewählt. Die Legende der beiden unglücklich Verliebten ist seit dem frühen Mittelalter immer wieder bearbeitet worden und fand ihren Höhepunkt in Wagners Rezeption. Hummels Variationen für Oboe und Orchester verlangen dem jungen Oboisten Ivan Denisenko aus der Klasse von Professor Diethelm Jonas große lyrische Bögen und ein hohes Maß an Virtuosität ab. Schließlich präsentiert das LKO die „Bilder einer Ausstellung“. 1922 entstand die wohl bekannteste Bearbeitung dieses Klavierzyklus' von Maurice Ravel, der das Stück für Orchester umschrieb und damit weltweit Aufmerksamkeit erregte. Das Konzert ist Teil einer mehrjährigen Kooperation: MHL-Studierende erhalten dabei Gelegenheit als Dirigent, Komponist oder als Instrumental- und Gesangssolist praktische Erfahrung in der Arbeit mit einem Sinfonieorchester zu sammeln. Das LKO wurde 1996 und vereint es professionelle Musiker und ambitionierte Amateure zu einem Klangkörper. Chefdirigent ist Bruno Merse, der seine musikalische Karriere unter anderem als Konzertmeister der Lübecker Philharmoniker begann. Karten sind für 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich oder online unter www.mh-luebeck.de. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).

15.11.2017

Neues Werk für Oboen von Dieter Mack wird uraufgeführt

Der Lübecker Komponist und MHL-Kompositionsprofessor Dieter Mack hat ein Werk für drei Oboen, Oboe d`Amore, Englischhorn und Bariton-Oboe komponiert.

,,Double Reed Music“ wirkt über weite Strecken eher wie eine Pseudo-Soloinstrument-Komposition. Basierend auf einem strengen harmonischen System, führt das Stück vom kompletten Unisono über diverse Mixturformen bis hin zu solistischem Ausfransen mancher Einzelinstrumente immer wieder zurück in einen gemeinsamen Klanghafen. Im Konzert ,,Der Klang des Doppelrohrs“ wird das Werk am Samstag, 18. November um 20 Uhr im Gewölbesaal des Klosters Cismar von der MHL-Oboenklasse uraufgeführt. Bei den „Oboengeschichten IV“ am Dienstag, 21. November erklingt das Werk dann erstmals in Lübeck. Studierende der Oboenklasse Prof. Diethelm Jonas präsentieren ab 19.30 Uhr im Kammermusiksaal der MHL noch einmal das Instrument des Jahres in seinen verschiedenen Facetten und beenden damit die moderierte Konzertreise durch 400 Jahre Oboengeschichte. Karten für das Kloster Cismar können unter 04366/1288 (Haus der Natur Cismar) reserviert werden. Der Eintritt zum Lübecker Konzert ist frei.

14.11.2017

Studierende am Dirigentenpult bei Vivaldi und Haydn

Am Dienstag, 21.November findet um 19 Uhr ein Prüfungskonzert in der St. Aegidienkirche statt. Im Rahmen ihrer Abschlussprüfung Kirchenmusik A sind Rebecca Poesch und Natalia Uzhvi als Dirigentinnen zu erleben. Chor und Orchester setzen sich aus Studierenden der MHL zusammen.

Unter Leitung von Rebecca Poesch musizieren Chor, Orchester sowie die beiden Solistinnen Dorothee Bienert (Sopran) und Iris Meyer (Alt) Antonio Vivaldis „Gloria“. Natalia Uzhvi hat mit den Studierenden das Requiem in c-Moll von Johann Michael Haydn erarbeitet. Hier singen als Solisten Lisa Ziehm (Sopran), Johanna Michalik (Alt), Sargis Mzikyan (Tenor) und Milad Kuhpai (Bass). Rebecca und Natalia erhalten Dirigentenunterricht bei den MHL-Dozenten Frank Hube und Professor Johannes Knecht. Die beiden Musikerinnen haben bereits mehrere Projekte mit Ensembles und Solisten geleitet. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

14.11.2017

Jochen Kirchner zum neuen Kanzler der MHL gewählt

Der Senat der Musikhochschule Lübeck hat in seiner Sitzung am Montag Jochen Kirchner zum neuen Kanzler der Musikhochschule Lübeck (MHL) gewählt. Der 52-jährige tritt zum ersten Juni 2018 die Nachfolge von Jürgen R. Claußen an, der dann nach 46 Dienstjahren, davon 24 als Kanzler in den Ruhestand geht.

Kirchner ging bei seiner Vorstellung vor dem Senat in zwei Kurzvorträgen der Frage nach, wie seine ersten hundert Tage im Amt aussehen und welche Auswirkungen die Änderungen des Urheberrechts auf die MHL haben könnten. Mit knapper Mehrheit setzte er sich gegen eine andere externe Konkurrentin durch. Vor der Findungskommission hatten sich zuvor vier von insgesamt 18 Bewerberinnen und Bewerbern für die Kanzlerstelle persönlich vorgestellt. Der studierte Volkswirt war nach Stationen in der freien Wirtschaft und als Unternehmensberater zwölf Jahre lang Bürgermeister der Stadt Kirchhain (Hessen), wo er eine Verwaltung mit 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führte. Optimierung der Verwaltung und Personalführung waren dabei sein Hauptaugenmerk. An der MHL möchte Kirchner die Servicequalität der Verwaltung stärken, um mehr Freiräume für Forschung und Lehre zu schaffen. Dafür sieht er sich zunächst in der Rolle des Fragenden, um Arbeitsabläufe und die Menschen dahinter kennenzulernen. Als Jugendlicher sammelte er zehn Jahre lang Orchestererfahrungen als Trompeter und Hornist. Auf seine neue Heimatstadt freut er sich und gesteht: „Ich war schon als Student in Lübeck verliebt und bin nach meiner Heirat gleich hierher gereist, um die Stadt meiner Frau zu zeigen. Wir haben seitdem Pläne gehegt, hierher zu ziehen und sind sehr glücklich, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist.“ Kirchner ist verheiratet und hat einen 19-jährigen Sohn und eine 12-jährige Tochter.

14.11.2017

54. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis

Zum 54. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Mittwoch, 15. und Donnerstag, 16. November ein. Er bietet die Möglichkeit, die aktuell besten Studierenden der MHL im musikalischen Wettstreit zu erleben. Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, weitere Preise und Förderprämien in der gleichen Höhe können von der Jury vergeben werden.

Zwölf Studierende haben sich in diesem Jahr um den Possehl-Musikpreis beworben und treten in zwei Runden gegeneinander an. Studierende der Fächer Flöte, Trompete, Fagott, Viola, Klavier, Orgel sowie ein Duo Violoncello und Klavier werden ihre rund halbstündigen Programme ab 10 Uhr im Großen Saal präsentieren. Zu den Juroren gehören in diesem Jahr als Vorsitzender Dr. Ole Krönert, Vertreter der Possehl-Stiftung und Präsident des Landgerichts Lübeck. Als Professoren der MHL sitzen Heime Müller, Christoph Eß und Rico Gubler in der Jury. Weitere Juroren sind die Musikredakteure Jürgen Feldhoff (Lübecker Nachrichten) und Dr. Christian Strehk (Kieler Nachrichten) sowie Prof. Gerd Uecker, ehemaliger Vorsitzender des MHL-Hochschulrates. Das Finale findet am Donnerstag, 17. November voraussichtlich wieder ab 10 Uhr statt. Am gleichen Tag wird bekannt gegeben, wer den Possehl-Musikpreis gewonnen hat. Der genaue Zeitablauf wird vor jeder Runde aktuell erstellt und im Schaukasten (An der Obertrave) ausgehängt. Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 18. Januar um 19.30 Uhr werden die Gewinner ihre musikalischen Fähigkeiten im Großen Saal der MHL noch einmal unter Beweis stellen. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an MHL-Studierende, die aufgrund ihrer Begabung und Leistungen eine besondere Anerkennung und Förderung verdienen. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs. 2015 gewann ihn das Quartetto Lyskamm aus der Klasse von Prof. Heime Müller, 2016 die Cellistin Margreta Häfer aus der Klasse von Prof. Troels Svane. Die Vorspiele starten an beiden Tagen ab 10 Uhr im großen Saal der MHL. Der Eintritt zum Wettbewerb ist frei.

13.11.2017

Sophia Friedmann gewinnt Musikpädagogik-Preis

MHL-Studentin Sophia Friedmann ist Preisträgerin des ersten öffentlichen Wettbewerbs „Neue Konzepte“, den die Marie-Luise Imbusch-Stiftung ausgeschrieben hat. Sie erhielt den mit 1.500 Euro dotierten Preis

Die 23-Jährige hatte in ihrer Bachelorarbeit unter dem Titel „Schülervisionen“ den Musikunterricht aus Schülersicht untersucht. Friedmann präsentierte nicht nur Aussagen der Schülerinnen und Schüler, sondern stellte auch wichtige Fragen an Musikunterricht und Bildungspolitik. Mit ihrer Arbeit traf sie zentrale Fragestellungen der Musikdidaktik und -Pädagogik. Drei Abschlussarbeiten und Projekte zu musikpädagogischen Themen konkurrierten miteinander. Friedmann konnte die Jury aus Schulleitern Lübecker und Bad Oldesloer Schulen mit einer zwanzigminütigen Darstellung ihrer Projektinhalte am meisten überzeugen.
Friedmann erhielt seit ihrer Kindheit Violin- und Klavierunterricht und wurde mehrfach als Preisträgerin bei "Jugend musiziert" ausgezeichnet. Schon während ihrer Schulzeit in Heilbronn wirkte sie als Musikmentorin in schulischen Ensembles mit und assistierte bei Probenarbeiten. Seit 2012 ist sie Studentin an der MHL im Studiengang "Musik Vermitteln" mit dem wissenschaftlichen Zweitfach Deutsch an der Universität Hamburg. Nach dem Bachelorabschluss im Jahr 2016, studiert sie derzeit im ergänzenden "Master of Education". Neben ihrem Studium ist sie als Chorleiterin aktiv und engagiert in den Hochschulgremien der MHL sowie im „Integrationsprojekt für studieninteressierte geflüchtete Menschen“ der Universität zu Lübeck. Die MHL will mit der Veranstaltung auf die Bedeutung der musikpädagogischen Ausbildung aufmerksam machen, mit der sie Musiklehrkräfte an Gymnasien, in Musikschulen oder in freier Tätigkeit auf ihren Beruf vorbereitet. Die Marie-Luise Imbusch-Stiftung hat bis heute 350 begabte junge Musikerinnen und Musiker aus Schleswig-Holstein unterstützt. Die Stipendiatenkonzerte sind fester Bestandteil des Konzertlebens an der MHL, neu ist dagegen die Förderung herausragender Leistungen im Fach Musikpädagogik.

08.11.2017

40 Jugendliche an Pilotprojekt „musiktutor*innen sh“ beteiligt

Vierzig schleswig-holsteinische Schülerinnen und Schüler beteiligen sich am neuen Projekt „musiktutor*innen sh“, das das Nordkolleg Rendsburg, die Musikhochschule Lübeck (MHL) und der Landesmusikrat Schleswig-Holstein zur Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses in Schleswig-Holstein gemeinsam initiiert haben.

Im Rahmen von vier Präsenzwochenenden erlernen die aus allen Landesteilen kommenden Schülerinnen und Schüler das Know-how zum Anleiten einer Musikgruppe, sei es ein Chor, eine Band oder ein Instrumentalensemble. Ergänzend dazu werden technikaffine Jugendliche intensiv im Fach Tontechnik geschult. Angeleitet werden sie von einem jungen Dozententeam bestehend aus Absolventinnen und Absolventen der MHL. Am vergangenen Wochenende empfing das Nordkolleg Rendsburg die Jugendlichen aus ganz Schleswig-Holstein zum ersten Präsenzwochenende. Die Projektpartner erhoffen sich, mit den „musiktutor*innen sh“ mittelfristig einen wichtigen Impuls zur Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses im nördlichsten Bundesland zu setzen. Die Ausschreibung im Frühjahr hatte eine hohe Resonanz: Insgesamt gingen 76 Bewerbungen ein. Die Nordmetall-Stiftung, Hauptförderer des Projektes, beschloss daraufhin das Projekt durch Finanzierung zusätzlicher Kursplätze zu unterstützen, sodass nun insgesamt vierzig Jugendliche kostenfrei an der Qualifizierungsreihe „musiktutor*innen sh“ teilnehmen können. Weitere Förderer der Maßnahme sind das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein.

08.11.2017

"4" - Portraitfilm eines Streichquartetts

Das Kommunale Kino Lübeck (Koki) zeigt in Kooperation mit der MHL am Sonntag, 12. November um 19 Uhr in der Reihe „Film und Psychoanalyse“ den preisgekrönten Film „4“.

Der Portraitfilm gewährt tiefe Einblicke in die Arbeit des vielfach ausgezeichneten französischen „Quatuor Ebène“ und in den Organismus Streichquartett. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein Publikumsgespräch mit Regisseur Daniel Kutschinski, MHL-Kammermusikprofessor Heime Müller und der Psychoanalytikerin Dr. Hanna Petersen. Der in München lebende Kutschinski zeigt in seinem Film „4“ aus dem Jahr 2015, was es heißt, ein Leben als Mitglied eines Streichquartetts zu führen. Ihm gelingt mit seiner 94-minütigen Dokumentation ein intimer Blick in die Welt vier junger Musiker. Seine Dramaturgie und Arnd Buss-von Kuks Kameraführung schaffen eine fast physisch fühlbare Nähe zu den vier jungen Musikern. Anderthalb Jahre hat das Filmteam das Quatuor Ebène begleitet. Entstanden ist ein sensibles Portrait, das berührt und aufwühlt. Das Quartett gründete sich 1999 am französischen Konservatorium Boulogne-Billancourt bei Paris. Nachdem es 2004 den Internationalen ARD-Musikwettbewerb gewann, folgte der internationale Durchbruch. „4“ wird an vier weiteren Terminen im Koki zu sehen sein: am Dienstag, 21. November um 18 Uhr, Mittwoch, 22. November um 18 Uhr, Samstag 25. November um 16 Uhr sowie am Sonntag, 26. November um 16 Uhr. Karten sind für 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro an der Tageskasse in der Mengstraße 35 oder unter www.kinokoki.de erhältlich. Weitere Infos zum Film unter www.4-thefilm.com.

07.11.2017

„Musik im Museum“ mit Sofja Gülbadamova

Am Samstag, 11. November lädt das Brahms-Institut zu einem Konzert seiner Reihe „Musik im Museum“ ein. Ab 15 Uhr gastiert die Pianistin Sofja Gülbadamova, Absolventin der MHL in der Villa Brahms. Sie spielt Werke von Theodor Kirchner, Peter Tschaikowsky, Edvard Grieg und Felix Woyrsch.

 Unter anderem stehen Tschaikowskys „Polka peu dansante“ sowie „Poetische Tonbilder“ von Grieg auf dem Programm. Felix Woyrsch ist auch für Sofja Gülbadamova „eine der schönsten Entdeckungen der letzten Zeit.“ Von dem Hamburger Komponisten, Organisten und Chorleiter stellt sie Improvisationen vor. Weiterhin erklingt Tschaikowskys Mazurka aus dem Ballett „Dornröschen“, die Theodor Kirchner arrangiert hat. Um den Kreis zu schließen, stellt die Pianistin schließlich auch Stücke von Kirchner selber vor: die Klavierstücke op. 79.
Karten für 8 und 5 Euro (keine Ermäßigung) sind im Vorverkauf bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel (Telefon 0451/70 23 20) erhältlich, Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse. Mit hausgemachtem Kuchen und Getränken ist ab 14 Uhr auch für das leibliche Wohl gesorgt (nicht im Eintrittspreis enthalten). Das Konzert findet in der Villa Brahms (Jerusalemsberg 4) statt.

07.11.2017

Dr. Michael Pabst-Krueger erneut in Präsidium des DMR gewählt

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats (DMR) Ende Oktober wurde Dr. Michael Pabst-Krueger, MHL-Dozent für Musikpädagogik, für weitere vier Jahre in das Präsidium des DMR gewählt.

Pabst-Krueger, auch Präsident des Bundesverbandes Musikunterricht (BMU) wurde mit einem hohen Stimmenanteil im Amt bestätigt. Damit kann er seine vor einem Jahr begonnene Arbeit im ausführenden Leitungsgremium des DMR fortführen. Pabst-Krueger wird sich dabei um die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Musikalische Bildung an Schulen und die Förderung innovativer Formen musikalischen Lernens einsetzen. Ebenso wird er das Zusammenspiel schulischer und außerschulischer Musikalischer Bildung im Sinne des BMU befördern, um die gesellschaftliche Relevanz von Musik auch durch die Zusammenarbeit von Laien- und professioneller Arbeit zu stärken. Zum Präsidium des DMR gehören nach erfolgreicher Wiederwahl weiterhin Professor Martin Maria Krüger an der Spitze sowie als Vizepräsidenten Professor Udo Dahmen, Dr. Ulrike Liedtke und Hartmut Karmeier.

06.11.2017

„Wir in Kiel“ mit der internationalen Celloklasse von Ulf Tischbirek

Am Montag, 6. November findet im Theater Kiel ein Konzert mit Studierenden der Klasse Professor Ulf Tischbirek im Rahmen der Konzertreihe „Wir in Kiel“ statt. Neun Cellostudierende der MHL präsentieren sich ab 20 Uhr im Opernhausfoyer.

Auf dem Programm stehen Werke von Beethoven, Schumann, Rachmaninoff, Debussy, Popper und Dutilleux. Zu hören sind unter anderem die gesanglich-melancholischen Fantasiestücke op. 73, ursprünglich für Klarinette geschrieben, die zu den späten Werken von Robert Schumann gehören. Rachmaninoff komponierte seine Sonate in g-moll op. 19 als Dank an seinen Arzt Nikolai Dahl. Dieser half dem Komponisten seine schweren Depressionen zu überwinden, in die er nach niederschmetternden Kritiken zu seiner ersten Sinfonie verfallen war. Weiterhin zu hören ist die Cellosonate von Debussy, die zu den ursprünglich „Six sonates pour divers instruments“ gehört, von denen der Komponist jedoch nur drei vollendete, davon die Cellosonate als erste im Sommer 1915. Debussy wollte mit ihnen die „Musique française“ voranbringen und sich gegen die deutsche Spätromantik abgrenzen. „Trois Strophes sur le nom de Paul Sacher“, ein dreiteiliges Werk des französischen Komponisten Henri Dutilleux knüpft an die Tradition von Ravel, Roussel und Debussy und ist von zeitgenössischen Kunstformen inspiriert. Das letzte Stück des Abends ist die „Polonaise de concert“ op. 14 des böhmischen Komponisten David Popper, einem der großen Cellovirtuosen. Die originale Instrumentierung für Violoncello und Klavier präsentieren die Studierenden hier in einer Bearbeitung von Sebastian van Eck für vier Violoncelli. Am Klavier begleitet Mikkel Sörensen. Karten sind bei den Vorverkaufsstellen der Theaterkassen im Kieler Opern- und Schauspielhaus (Rathausplatz 4 und Holtenauer Straße 103) für 13,40 Euro, ermäßigt 9,30 Euro sowie an der Abendkasse erhältlich.

06.11.2017

Uraufführung von Dieter Mack zur Reformation

MHL-Kompositionsprofessor Dieter Mack hat ein Werk zur Reformation veröffentlicht. Der Kirchenkreis Plön-Segeberg hatte dies Werk zum 500. Reformationsjahr in Auftrag gegeben, bei dem möglichst viele Chorsänger und Instrumentalisten mitwirken sollten.

Mack schuf eine moderne Version des Lutherliedes „Verleih uns Frieden gnädiglich“. Nach einem zweijährigen Kompositionsprozess entstand ein siebenteiliges, rund einstündiges Werk, das vorwiegend fernöstlich motivierte, meditative Ruhe austrahlt. Rund 250 Musikerinnen und Musiker wirkten an der Uraufführung am 28. Oktober mit. Der Kirchenkreiskantor Andreas Maurer-Büntjen leitete das Projekt. Dieter Mack selbst bezeichnet das von ihm komponierte Werk als „Raummusik“, die mit vier Chören, vier Solisten, zwei Blechbläser-Ensembles sowie vielfältigen Percussion-Instrumenten, darunter auch ein Gong, in der Nikolaikirche Plön präsentiert wurde. Es wurde am 4. November noch einmal in der Marienkirche Bd Segeberg aufgeführt.

02.11.2017

Stipendiatenkonzert der Marie-Luise Imbusch-Stiftung

Am Samstag, 4. November lädt die MHL zum traditionellen Stipendiatenkonzert der Marie-Luise Imbusch-Stiftung ein. Ab 19.30 Uhr präsentieren sich zwölf junge Musikerinnen und Musiker, die von der Imbusch-Stiftung gefördert werden

Zu ihnen gehört auch das Trio Adorno als Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, das das erste Klaviertrio op. 8 von Schostakowitsch präsentieren wird. Begrüßt vom MHL-Präsidenten Prof. Rico Gubler stellen sich im Laufe des Abends zwölf der insgesamt 27 diesjährigen Stipendiaten der Stiftung vor. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Beethoven, Popper, Schostakowitsch und Shapiro. Vom Solopianisten bis zum Saxophon-Quartett sind verschiedenste Besetzungen zu hören. Außerdem wird die Gewinnerin oder der Gewinner des Imbusch-Musikpädagogikpreises ,,Neue Konzepte“ bekanntgegeben. Hans-Jörg Niether, Vorstandsvorsitzender der Marie-Luise Imbusch-Stiftung überreicht im Anschluss die Preise. Der Eintritt zum Stipendiaten-Konzert ist frei.

01.11.2017

Neues Lübecker Bildungsprojekt „KOMPASS“ startet

Die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck startet in Kooperation mit der MHL ein neues Bildungsprojekt für Lübecker Schülerinnen und Schüler. 27 Jugendliche aus fünf Lübecker Gemeinschaftsschulen beteiligen sich am Projekt. Am Donnerstag, 2. November findet um 18 Uhr die Auftaktveranstaltung des Projekts im Großen Saal der MHL statt.

Sie bietet dem Leitungsteam mit Prof. Dr. Gaja von Sychowski, Sabine Hoene und Jan-Taken de Vries und den neun Mentorinnen und Mentoren die Gelegenheit, sich vorzustellen und die Mentees willkommen zu heißen. Zum Schluss werden die Aufnahmeurkunden vergeben. Der MHL-Präsident, Prof. Rico Gubler und Titus Jochen Heldt, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung sprechen Begrüßungsworte. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. KOMPASS soll die Jugendlichen der Baltic-Schule, Geschwister-Prenski-Schule, Gotthard-Kühl-Schule, Julius-Leber-Schule und der Schule an der Wakenitz ab der achten Klasse dabei unterstützen, ihre schulischen Leistungen zu verbessern und ihren Schulabschluss zu erlangen. Ziel ist es auch, den Schülerinnen und Schülern einen besseren Einstieg in den Beruf zu ermöglichen. Dabei werden sie von Lehramtsstudierenden der MHL als Mentorinnen und Mentoren begleitet. Von den persönlichen Begegnungen sollen nicht nur die geförderten Jugendlichen und die Studierenden profitieren, sondern auch die Eltern und das schulische Umfeld. Die Gemeinnützige Sparkassenstiftung finanziert das Projekt KOMPASS aus einer Sonderzuwendung im 200. Jubiläumsjahr der Sparkasse zu Lübeck. Die Stiftung stellt für vier Jahre insgesamt 400.000 Euro bereit. Die MHL übernimmt die Projektkoordination und stellt die Mentorinnen und Mentoren aus den Reihen ihrer Studierenden. KOMPASS ist angelehnt an das Mentoring-Programm WEICHENSTELLUNG für Viertklässler der Zeit-Stiftung, die das Lübecker Projekt in der Planungsphase begleitet hat.

20.10.2017

Linos Ensemble mit dem Echo-Klassik 2017 ausgezeichnet

An diesem Wochenende erhält das Linos Ensemble in der Hamburger Elbphilharmonie einen ECHO Klassik. Das Ensemble wurde in seinem 40. Jubiläumsjahr in der Kategorie „Kammermusikeinspielung Musik des 20. und 21. Jahrhunderts“ ausgezeichnet.

Geehrt wird auch MHL-Professorin Konstanze Eickhorst, die bereits als Studentin Mitglied des Linos Ensembles wurde, für die CD-Einspielung des Quintetts für Klavier (linke Hand), Klarinette und Streichtrio A-Dur von Franz Schmidt. Zum Quintett gehören weiterhin der Violinist Winfried Rademacher, ehemals Professor an der MHL, Matthias Buchholz (Viola), Mario Blaumer (Violoncello) sowie der Klarinettist Rainer Müller-van Recum. Der Oboist Klaus Becker gründete das Linos Ensemble 1977. Es setzt sich insgesamt aus fünf Bläsern, fünf Streichern und Klavier zusammen. Zum Ensemble gehören neben den genannten Quintettmitgliedern unter anderem auch die Geigerin Sidsel Garm Nielsen und der Kontrabassist Jörg Linowitzki, ebenfalls Professor an der MHL. Das Linos Ensemble befasst sich mit Werken verschiedenster Epochen, von Bach bis Stockhausen, vom Trio bis zur Kammersinfonie und besitzt ein Repertoire von rund 130 Kompositionen.

20.10.2017

Gewinnerin des MHL-Dirigierwettbewerbs

Die MHL-Studierende Ya-Chuan Wu hat beim hochschulinternen Dirigier-Wettbewerb gewonnen und darf am 18. November das Lübecker Kammerorchester dirigieren.

Die Taiwanesin studiert aktuell Musiktheorie und Gehörbildung mit Profil Ensembleleitung bei Prof. Dr. Oliver Korte. Die Flötistin, Dirigentin und Musiktheoretikerin war bisher als Ensemble- und Chordirigentin aktiv. Über ihre vielfältig untereinander vernetzte praktische und theoretische Beschäftigung mit Musik sagt sie: „Mich interessiert, was hinter den Noten steht. Mein Ziel ist es, mich den Gedanken und Emotionen von Komponist*innen anzunähern und sie als Interpretin dem Publikum zu vermitteln.“ Sie wird nun zum ersten Mal ein großes Orchester dirigieren.

11.10.2017

Erfolg für Cellisten der MHL

Der Cellist Julian Bachmann aus der Klasse von Prof. Troels Svane hat ein Probespiel bei der Staatskapelle Berlin gewonnen.

Der 1993 geborene Studierende setzte sich in zwei Runden gegen 28 eingeladene Bewerber und drei Finalisten durch und erhält ein zweijähriges Stipendium an der Orchesterakademie bei der Staatskapelle unter Leitung von Daniel Barenboim. Julian Bachmann studiert seit 2017 an der MHL und konzertiert bereits als Solist mit zahlreichen Orchestern und spielt bei bekannten Festivals, unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Mozartfest Würzburg. Zusammen mit seiner Duo-Partnerin Laura Moinian wird er außerdem in diesem Jahr vom Kiwanis Club Lübeck-Hanse e. V. als Preisträger ausgezeichnet. Er wurde bereits mit zahlreichen Förderungen und Stipendien bedacht. Beim Preisträgerkonzert am 17. November um 19.30 Uhr stellt er sich mit Werken unter anderem von Vivaldi, Paganini, Popper und Schostakowitsch vor. Seit 2010 spielt er auf dem Cello von Giovanni Grancino „Ex Piatti“ (Mailand) aus dem 17. Jahrhundert aus der Instrumentensammlung Baden-Württemberg.

11.10.2017

Neue Konzepte – Öffentlicher Wettbewerb um Musikpädagogik-Preis der Imbusch-Stiftung

Erstmals veranstaltet die Musikhochschule Lübeck (MHL) einen Wettbewerb im Fach Musikpädagogik mit öffentlicher Präsentation. Unter dem Motto „Neue Konzepte“ geben Studierende der MHL am Dienstag, 24. Oktober ab 17 Uhr Einblick in ihre musikpädagogischen Projekte und Arbeiten und konkurrieren um den mit 1.500 Euro dotierten Preis, den die Marie-Luise Imbusch-Stiftung ausgeschrieben hat.

Drei Abschlussarbeiten und Projekte zu musikpädagogischen Themen wurden aus den internen Bewerbungen MHL-Studierender zum Wettbewerb zugelassen. Die angehenden Musikpädagoginnen und Musikpädagogen stellen ihre Arbeiten nun in einem öffentlichen Auswahlverfahren im Kammermusiksaal vor. Vorgabe ist eine rund zwanzigminütige, möglichst lebendige und allgemeinverständliche Darstellung der Projektinhalte. Die Jury, die die Preisträger auswählt, besteht bewusst nicht aus internen Fachexperten, sondern aus Schulleitern Lübecker und Bad Oldesloer Schulen. Eine Kommunikationstrainerin bereitet die Studierenden auf ihren Bühnenauftritt vor. Die Bandbreite der Arbeiten reicht von der kritischen Reflexion musikpädagogischer Anforderungen bis hin zur Auswertung von Schülerbefragungen zur Sichtweise auf den heutigen Musikunterricht. Die MHL will mit der Veranstaltung auf die Bedeutung der musikpädagogischen Ausbildung aufmerksam machen, mit der sie Musiklehrkräfte an Gymnasien, in Musikschulen oder in freier Tätigkeit auf ihren Beruf vorbereitet. Marno Schulze, Professor für Elementare Musikpädagogik erläutert: „Die musikalische Performance steht per se im Fokus der Öffentlichkeit, während die musikpädagogische Arbeit überwiegend im Alltag stattfindet. Dabei ist sie doch gerade Voraussetzung jeder künstlerischen Tätigkeit.“ Im Vergleich zu künstlerischen Wettbewerben gibt es nur wenige Preise für Musikpädagogik. Neben dem „Hochschulwettbewerb Musikpädagogik“, den die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen seit 2010 jährlich auslobt, vergeben die 24 deutschen Musikhochschulen selbst kaum Preise für das so wichtige Fach. „Hier will die MHL eine Vorreiterrolle einnehmen“, erläutert Schulze. „Der neue Musikpädagogikpreis der Imbusch-Stiftung kann weiterhin auch ein Sprungbrett für eine Schulanstellung oder für die Teilnahme an einem überregionalen Musikpädagogik-Wettbewerb wie dem Hochschulwettbewerb werden“, meint der Experte. Die Lübecker Kauffrau Marie-Luise Imbusch verwandelte 1982 ihr Vermögen in eine Stiftung. Die Marie-Luise Imbusch-Stiftung hat seitdem 350 begabte junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Schleswig-Holstein unterstützt. Die Stipendiatenkonzerte sind fester Bestandteil des Konzertlebens an der MHL, neu ist dagegen die Förderung begabter Studierender im Fach Musikpädagogik. Der Eintritt zur Präsentation „Neue Konzepte“ ist frei.

11.10.2017

Herzstücke der Romantik in der Villa Brahms

Am Samstag, 14. Oktober gestalten drei Studierende der MHL das nächste Konzert in der Reihe Musik im Museum. Ab 15 Uhr präsentieren sie in der Villa Brahms „Herzstücke der Romantik“.

Auf dem Programm stehen die drei Romanzen op. 94 für Klarinette und Klavier von Robert Schumann sowie der erste Satz der Arpeggio Sonate D 821 von Franz Schubert. Mit dem Trio op. 114, das Johannes Brahms für Klarinette, Violoncello und Klavier geschrieben hat, präsentieren Natalie Hahn, Julia Puls und Viktor Soos gemeinsam ihr Können. Die Moderation des Nachmittags übernimmt Institutsleiter Professor Wolfgang Sandberger. Im Anschluss an das Konzert bietet er eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Konfrontationen – Brahms und Frankreich“ an. Der Kartenvorverkauf findet an der Konzertkasse im Hause Hugendubel (Königstraße 67a, Telefon 0451- 70 23 20) statt. Karten sind für fünf bis acht Euro erhältlich (keine Ermäßigung). Restkarten und Catering gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

11.10.2017

Erfolg für Orgelstudierende der MHL

Zwei Orgelstudierende aus der Klasse von Professor Arvid Gast waren bei internationalen Wettbewerben erfolgreich.

Die Masterstudentin Lisa Kimura erhielt beim diesjährigen Internationalen Orgelwettbewerb „Musashino“ in Tokio als Finalistin einen 5. Preis. Aus mehr als 60 Bewerbungen wurden nach einer DVD-Vorrunde 15 Teilnehmer aus aller Welt zum Wettbewerb nach Tokio eingeladen, der in drei öffentlichen Runden im Konzertsaal „Musashino" an der dortigen Marcussen-Orgel ausgetragen wurde. Masterstudent Lars Schwarze erspielte sich am vergangenen Sonnabend beim achten Internationalen Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerb in Trier einen zweiten Preis und wurde zudem mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Aus mehr als 50 Bewerbungen wurden 15 Spielerinnen und Spieler zu drei öffentlichen Runden nach Trier eingeladen. Das Finale fand an der neuen Orgel der Konstatin-Basilika statt. Der Wettbewerb ist verknüpft mit dem Mosel-Musikfestival 2017, von dem Lars Schwarze eine Einladung erhielt, Konzerte in der kommenden Saison zu spielen.

10.10.2017

Inklusionscampus zum Thema Sensomotorik startet an der MHL

Am Donnerstag, 26. und am Freitag, 27. Oktober lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) jeweils ganztägig zum Auftakt ihres diesjährigen „InklusionsCampus“ ein.

In Impulsreferaten, Workshops und Vorträgen nehmen die Fachreferenten, darunter MHL-Dozierende und Gäste, allgemeinpädagogische und erziehungswissenschaftliche Aspekte zum Schwerpunktthema „Sensomotorik“ in den Blick und schaffen einen Transfer zur Anwendung im Musikunterricht. Ein Vortrag zum Thema „Hochbegabung“ ergänzt das Programm. Der Inklusionscampus findet an beiden Tagen zwischen 9 bis 18 Uhr im Großen Saal und in der Holstentorhalle statt. Die Veranstaltung wendet sich auch an die interessierte Öffentlichkeit wie Musikpädagogen, Referendare und Erzieher. Eine Teilnahme an den Veranstaltungen des Inklusionscampus ist nach Anmeldung über michael.pabst-krueger@mh-luebeck.de möglich. Informationen zum genauen Programmablauf unter www.mh-luebeck.de. Als Vorreiter in der deutschen Musikhochschullandschaft hat die MHL Inklusionsthemen systematisch in die Lehrerausbildung integriert. Der Campus ist dabei die zentrale Veranstaltung. Dem Auftakt Ende Oktober folgen weitere Veranstaltungen und Seminare im Wintersemester sowie zum Abschluss die „Konklusion“ am 26. Januar. Der Campus thematisiert in einem dreijährigen Zyklus sowohl die Entwicklungsbereiche „Sensomotorik”, „Emotionalität und Soziabilität“ sowie „Sprache und Denken“ als auch weitere zentrale Aspekte der Inklusion wie unter anderem Hochbegabung, Gender und Interkulturalität.

09.10.2017

MHL lädt zum dritten Blechbläsertag Schleswig-Holstein ein

Von Freitag, 13. bis Sonntag, 15. Oktober gibt der dritte schleswig-holsteinische Blechbläsertag mit Konzerten, Vorträgen, Kursen, kostenfreien Unterrichtseinheiten und Infoständeneinen Einblick in die vielseitige landesweite Blechbläserszene. Zu den Konzertsolisten und Dozenten gehört auch der renommierte Jazz-Trompeter Andy Harderer sowie Hornist Christoph Eß, der als Professor für Horn gerade einem Ruf an die MHL gefolgt ist.

Die MHL lädt ein zu zwei Auftaktkonzerten: Am Freitag, 13. Oktober präsentiert der Marinemusikkorps Kiel unter Leitung von Fregattenkapitän Friedrich Szepansky Stücke aus Klassik, Musical, Rock, Pop sowie Marschmusik. Solist beim Trompetenkonzert von Arutjunjanist ist der 17-jährige Trompeter und Jugend-musiziert-Preisträger Matthias Hippe. Zu Gast ist auch das „Venezuela 7/4 Ensemble“, in dem sich sieben junge Musiker aus dem weltbekannten venezolanischen „El Sistema“ zusammengefunden haben. Mit Trompeten und Schlagwerk präsentieren sie ihre mitreißende Mischung aus venezolanischen Volksliedern, lateinamerikanischer Musik und Jazz. Unter dem Motto „Tryptichon“ steht am Samstag, 14. Oktober um 19.30 Uhr ein Streifzug durch die Epochen mit Klassik, Pop und Jazz auf dem Programm. Unter anderem wird der Österreicher Andy Harderer spielen, einer der renommiertesten Trompeter der Jazzszene. Am Sonntag, 15. Oktober bietet der eigentliche Blechbläsertag Konzerte, Open Classes und Unterrichtsangebote für Schüler und interessierte Laienspieler. In einem großen Finale um 17 Uhr präsentieren noch einmal alle Blechbläser in einem gemeinsamen Ensemble populäre Stücke unter Leitung von Tobias Füller. Solist ist noch einmal Andy Harderer. Karten für die Konzerte am Freitag, 13. Oktober und Samstag, 14. Oktober sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse. Der Eintritt zu den Veranstaltungen des Blechbläsertages am Sonntag, 15. Oktober ist frei.

09.10.2017

MHL-Bigband auf Tour in Taiwan

Die MHL-Bigband ist auf Einladung mehrerer Festivals zur Zeit auf einer zweiwöchigen Konzertreise in Taiwan. Dort präsentieren die 25 Musikerinnen und Musiker Songs ihrer aktuellen CD „Timeless Changes-LübeckSounds“ und eigens für die Tour neu komponierte Stücke mit aktuellem Clubsound, urbanen Grooves und Vintage-Swing.

Auf dem Programm stehen Workshops und Konzerte in Taipei beim Kuandu Arts Festival und an der National Chiayi University. Höhepunkt der Tour ist der Auftritt beim traditionsreichen und international renommiertesten Jazzfestival Taiwans, dem Taichung Jazzfestival. Bernd Ruf, Gründer und Leiter der Bigband arbeitet seit Herbst 2014 mit Musikern aus Taiwan zusammen, unter anderem mit "Sodagreen", der Nummer Eins Band in Taiwan. Der Crossover-Spezialist aus Lübeck wurde im Juni 2016 für die CD-Einspielung „Winter Endless“, die er zusammen mit seinem GermanPops Orchestra und Sodagreen einspielte mit dem "Golden Melody Award" ausgezeichnet. Seit April bestehen Kooperationen der MHL mit der Taipei National University of the Arts (TNUA) und der National Chiayi University. Im April begann Bernd Ruf an der TNUA, an der bisher ausschließlich klassische Musik unterrichtet wurde, eine Bigband aufzubauen. So wird beim Kuandu-Festival die neue TNUA-Bigband gemeinsam mit der MHL-Bigband auftreten. Die MHL Bigband besteht seit 2008 und hat sich in kürzester Zeit zu einer der Top Bigbands in Norddeutschland entwickelt. Bisheriger Höhepunkt in ihrer noch jungen Geschichte war die Kalifornientournee 2014. Die MHL-Bigband präsentierte ihre Debut-CD „Timeless Changes – LübeckSounds“ mit modernem europäischem Jazz, der beim amerikanischen Publikum begeistert aufgenommen wurde. In der MHL-Bigband spielen Studierende der MHL aus den unterschiedlichsten Studiengängen.

05.10.2017

Abschied von Eva Friedland und Günter Behrens

Innerhalb weniger Wochen musste die Musikhochschule Lübeck von zwei ehemaligen Mitgliedern ihres Lehrkörpers Abschied nehmen.

Am 7. August ist Professorin Eva Friedland im Alter von 90 Jahren verstorben. Sie war vom Wintersemester 1963 bis zum Sommersemester 1991 Blockflötistin und Hochschullehrerin der ersten Stunde an der Musikhochschule Lübeck und ihren Vorgängereinrichtungen tätig. Sie gehörte dem kleinen Kollegium engagierter Pädagogen an, die die Weiterentwicklung der damaligen staatlichen Fachhochschule für Musik zur Musikhochschule Lübeck und den Umzug an die Große Petersgrube als Mitglied in der akademischen Selbstverwaltung mitgestaltet haben. Am 23. September verstarb Professor Günter Behrens im Alter von 92 Jahren. Er begann seine Tätigkeit an der Musikakademie und Norddeutschen Orgelschule, der Vorgängereinrichtung der Musikhochschule Lübeck im Mai 1954. Bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Oktober 1993 hat er als Leiter des Hochschulorchesters, stellvertretender und kommissarischer Rektor maßgeblich zur Entwicklung der Musikhochschule Lübeck beigetragen. Die Musikhochschule Lübeck ist Eva Friedland und Günter Behrens zu großem Dank verpflichtet und wird ihnen ein ehrendes Andenken bewahren.

17.05.2017

Terminänderung „Junge Stars von Morgen“

Zu einem Konzert mit ihren Jungstudierenden lädt die MHL (anders als angekündigt) am Sonntag, 21. Mai um 15 Uhr ein.

14 junge Musikerinnen und Musiker, die am Institut für schulbegleitende Musikausbildung Unterricht haben, präsentieren Solowerke und Kammermusik aus vier Jahrhunderten. Unter ihnen ist auch der 17-jährige Klarinettist Ivo Ruf aus der Klasse von Prof. Reiner Wehle, der sich mit der Solosonate von Tiberiu Olah vorstellt. Weiterhin stehen auf dem abwechslungsreichen Programm Werke von Bach, Beethoven, Schulhoff und Noda. Die Veranstaltung findet anders als angekündigt am Sonntag, 21. Mai um 15 Uhr statt um 17 Uhr statt. Der Eintritt zum Konzert im Kammermusiksaal ist frei.

15.05.2017

Musical „Follow that Dream“ – OGT im Elvis Fieber

Im Rahmen eines interdisziplinären Projektes haben Studierende der MHL erstmals ein Musical mit der Musiktheater-AG des Ostseegymnasiums Timmendorfer Strand (OGT) erarbeitet. Es wird an drei Abenden von Mittwoch 17. bis zum Freitag, 19. Mai aufgeführt. Unter dem Titel „Follow that Dream“ präsentieren die Schülerinnen und Schüler im Maritim Strandhotel Timmendorfer Strand jeweils ab 19 Uhr Musik aus der frühen Elvis-Zeit.

Schauplatz des Musicals ist eine kleine deutsche Stadt um 1959, irgendwo im Besatzungsgebiet der Amerikaner. Zu diesem Zeitpunkt hat sich das Elvis-Fieber bereits in Deutschland verbreitet, zumal der Sänger gerade dort stationiert ist. Das Musical stellt die Fragen der fünfziger Jahre und die Fragen der Gegenwart in den Fokus eines Generationendialogs zwischen Schülern, Eltern und Großeltern. Ängste vor fremden Kulturen, rassistische Vorurteile und große Flüchtlingsbewegungen bestimmten damals ähnlich wie heute den gesellschaftlichen Diskurs. Die 40 Schülerinnen und Schüler der Musical AG wollen mit dem Stück ihre eigene Version und eine Alternative zum Elvis-Broadway-Musical „All shook up“ auf die Bühne bringen. „Follow that Dream“ ist nicht nur der Titel eines Elvis-Klassikers. Es könnte auch als Motto der Schülerinnen und Schüler des Ostsee-Gymnasiums Timmendorfer Strand gelten, die dank der Leiterin ihrer Musical-AG Petra Hilmer-Pieper, in den letzten Jahren immer fulminantere Musical-Produktionen auf die Bühne des Maritim Strandhotels bringen konnten. Das Projekt fand in diesem Jahr erstmalig in Kooperation mit Studierenden der MHL statt. Die Aufführungen finden im Maritim Seehotel (Strandallee 73, 23669 Timmendorfer Strand) statt. Karten sind online unter www.ostsee-gymnasium.de erhältlich.

15.05.2017

Aufbrüche XI: Terminänderung „Apollo‘s Touch“

Die MHL lädt (anders als im Monatsprogramm angekündigt) am Dienstag, 16. Mai zu einem neuen Konzert ihrer Reihe „Aufbrüche“ in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus Lübeck ein. In „Apollo's Touch“ stellen fünf MHL-Studierende ab 20 Uhr Werke für die klangvolle Besetzung Flöte und Harfe vor.

Mal solistisch, mal kammermusikalisch präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker der Flötenklasse Prof. Angela Firkins und der Harfenklasse Prof. Gesine Dreyer Werke aus vier Jahrhunderten, unter anderem von Dowland, Marais, Bach, Takemitsu und Holliger. Das Programm spannt einen Bogen von der Renaissance über den Barock bis zur Moderne. Flöte und Harfe gehören zu den ältesten Instrumenten der Menschheitsgeschichte – Apoll, Gott der römischen und griechischen Mythologie, soll sie beide perfekt beherrscht haben. Es spielen Nadine Kowol, Juliana Alejandra Diaz Chico und Moritz Schulte (Flöte) sowie Swantje Wittenhagen und Maik Hoppe (Harfe). In der Reihe „Aufbrüche“ erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet damit eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im vorderen Raum der Mengstraße 6, wo in den nächsten Jahren der Erweiterungsbau entstehen soll. Anders als im Monatsprogramm der MHL angekündigt, findet das Konzert nicht am 20. Mai, sondern am Dienstag, 16. Mai statt. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

04.04.2017

MHL eröffnet Sommersemester und neue Konzertsaison

Die MHL lädt am Montag, 3. April um 18 Uhr zur Eröffnung des Sommersemesters und der neuen Konzertsaison ein. Rund 160 Veranstaltungen stehen bis Mitte Juli auf dem Programm, darunter große Projekte wie das Brahms-Festival, die Klarinettennacht und die Pop-Jazz-Revue.

Präsident Prof. Rico Gubler und Vertreter des ASTAs und des Studierendenparlamentes werden die neuen Studierenden begrüßen. 616 Bewerberinnen und Bewerber haben die anspruchsvolle Eignungsprüfung an der MHL abgelegt. 47 junge Musikerinnen und Musiker aus 17 Nationen nehmen nun ihr Studium „Musikpraxis“ auf. Am beliebtesten waren die Fächer Gesang, Violine, Violoncello und Klavier. Als Gastredner wird Christian Fausch erwartet, Geschäftsführer der Jungen Deutschen Philharmonie und des „Ensemble Modern“ sowie seit letztem Jahr Mitglied des MHL-Hochschulrates. Er macht sich in seinem Vortrag unter dem Motto „Zukunftsmusiker!“ über den sich wandelnden Musikerberuf Gedanken. Studierende der MHL stellen Schlüsselwerke der Kammermusik vor, die sie beim Kammermusik Campus der MHL erarbeitet haben. Außerdem erklingt das „Trio No. 1“ der chinesischen Kompositionsstudentin Leyan Zhang aus der Klasse von Prof. Dieter Mack. Der Eintritt zur Semestereröffnung ist frei.

07.11.2016

Aufbrüche VII – kürzeste Kunstausstellung mit Musik

Zu einer neuen Veranstaltung in ihrer Reihe „Aufbrüche“ lädt die MHL am Samstag, 27. August in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus ein. Im Rahmen der Museumsnacht steht um 19.45 Uhr unter dem Motto „Ein Bild – eine Stunde Musik“ eine der kürzesten Kunstausstellungen der Welt auf dem Programm.

In einer einstündigen Kunstausstellung im neuen Buddenbrookhaus trifft das Bild Nummer 1138 des Kieler Künstlers René J. Goffin auf Musik des Lübecker Kompositionsstudenten Lars Opfermann. Nur eine Stunde wird das Werk des 1951 in Düsseldorf geborenen Künstlers zu sehen sein, der seine Bilder in Nordeuropa in zahlreichen Ausstellungen gezeigt hat. Der Saxophonist Ivan Tumanov präsentiert dazu Musik von Lars Opfermann, der an der MHL in der Klasse von Prof. Dieter Mack Komposition studiert und beim Kompositionswettbewerb zum 150. Orchesterjubiläum der Augsburger Philharmoniker jüngst als Preisträger hervorgegangen ist. In der kurzen Ausstellung sollen bildnerisches und musikalisches Werk eine enge Beziehung eingehen. In der Reihe „Aufbrüche“ erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Das Buddenbrookhaus bietet hier einen passenden Konzertort im vorderen Raum der Mengstraße 6, wo in den nächsten Jahren der Erweiterungsbau entstehen soll. Die MHL erweitert mit der Reihe ihre Bühnenlandschaft und bietet eine Bühne für ein experimentierfreudiges Publikum. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

07.11.2016

„Over and Above" portraitiert Komponisten Robert HP Platz

Am Donnerstag, 3. November lädt die Overbeck-Gesellschaft in Kooperation mit der MHL zu einem Portraitkonzert des Komponist Robert HP Platz ein.

Unter dem Titel „Over and Above“ bringen Studierende der MHL um 19.30 Uhr Neue Musik vom 1951 geborenen Komponisten Robert HP Platz auf die Bühne. Titel wie „dur moll“ oder „Broken Book Skizze“ versprechen eine spannende Auseinandersetzung mit der Tonsprache unserer Zeit und werden in diesem Konzert von Holzbläsern und einem Streichtrio interpretiert. Der Komponist ist im Konzert anwesend. Platz gilt derzeit als einer der profiliertesten  deutschen Komponisten mit internationalem Renommée und leitet seit 1990 eine Kompositionsklasse an der Musikhochschule Maastricht, verbunden mit einem Seminar zur Aufführungspraxis Neuer Musik. Nach seinem Studium in Freiburg und Köln bei W. Fortner, F. Travis und K. Stockhausen gründete er 1980 das Ensemble Köln und arbeitete als Gastdirigent mit dem Ensemble Modern, dem Rundfunksinfonieorchester des WDR und dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Karten sind für 4 Euro (keine Ermäßigung) an der Abendkasse in der Overbeck-Gesellschaft erhältlich.

07.11.2016

„Zu Gast bei Brahms“: Daniel Sepec im Gespräch

In „Zu Gast bei Brahms“ stellt Brahmsinstitutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger am Mittwoch, 2. November diesmal Prof. Daniel Sepec (Violine) vor.

Um 19 Uhr nimmt im Rahmen der Veranstaltungsreihe Daniel Sepec auf dem weißen Sessel in der Villa Eschenburg Platz und das Publikum bekommt erneut einen persönlichen Einblick in das Leben eines Lehrenden der MHL. Außerdem bringt der Geiger ein aktuelles Lieblingsstück zu Gehör. Was jeweils auf dem Programm steht bleibt eine Überraschung. Als Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Kammermusiker und Barockgeiger fällt  Sepec in der deutschen und internationalen Musikszene durch seine Vielseitigkeit auf. Seit 1993 ist er Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, mit der er ebenfalls regelmäßig solistisch auftritt. Vier Jahre lang unterrichtete er an der Hochschule für Musik in Basel, bevor er 2014 den Ruf an die MHL erhielt. Außerdem trat er als Solist mit der Academy of Ancient Music, der Wiener Akademie und dem Orchestre des Champs-Elysées auf. Für seine Aufnahme der Rosenkranz-Sonaten von H. I. F. Biber wurde Sepec mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er hat drei Kinder und zu seinen Vorbildern gehören neben J. S. Bach und N. Harnoncourt auch U2 und der Dalai Lama. Nach Daniel Sepec wird am Mittwoch, 7. Dezember die Sängerin Manuela Uhl auf dem weißen Sessel im Brahms-Institut Platz nehmen. Der Eintritt kostet 5 Euro und 8 Euro, es gibt keine Ermäßigung. Karten sind im Vorverkauf bei der „Konzertkasse“ erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

07.11.2016

Wir in Kiel: internationale Flötenklasse zu Gast

Studierende der internationalen Flötenklasse von Prof. Angela Firkins präsentieren sich am Montag, 31. Oktober im Theater Kiel.

Im Rahmen der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ bringen sie um 20 Uhr im Opernhausfoyer Milchstraße französische Kompositionen aus vier Jahrhunderten zu Gehör. Die Studierenden präsentieren unter anderem Werke von Marais, Fauré, Jolivet und Dutilleux. Begleitet werden sie dabei von Thomas Preuß am Klavier. Die jungen Flötisten beginnen ihre Zeitreise mit dem 1691 geborenen Komponisten Joseph Bodin de Boismortier und seinem „Concerto pour cinq Flûtes“ op. 15. Von Marin Marais erklingt sein bekanntestes Werk „Les Follies d'Espagne“. Kompositionen des 19. und 20. Jahrhunderts werden unter anderem mit „Fantaisie pour Flûte“ von Gabriel Fauré und Paul Taffanels „Fantasie sur le Freischütz“ zu Gehör gebracht. Taffanel verarbeitete in seinem Werk Themen aus Carl Maria von Webers berühmter Oper.  In dem Solo „Incantations pour Flûte seul“ von André Jolivet spiegelt sich dessen Interesse für Akustik und Atonalität wider. Als Erneuerer der lyrischen Form ließ sich Henri Duttileux in seinen Kompositionen von allen zeitgenössischen Kunstformen inspirieren. Im Konzert erklingt sein Duo für Flöte und Klavier. Dozentin Prof. Angela Firkins leitet ihre internationale Flötenklasse an der MHL seit 1994. Zuvor war sie als Soloflötistin bei den Hamburger Symphonikern und der Radiophilharmonie Hannover des NDR engagiert. Mit „Wir Kiel“ zeigt die einzige Musikhochschule des Landes seit 2011 in der Landeshauptstadt und an weiteren sieben Spielorten in Schleswig-Holstein Präsenz. Mit Themenkonzerten gibt sie damit außerhalb ihres Lübecker Stammsitzes Einblick in ihre Arbeit. Das Konzert findet im Foyer „Milchstraße“ des Kieler Opernhauses statt. Karten für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro sind nur an den Theaterkassen im Kieler Opern- und Schauspielhaus (Rathausplatz 4 und Holtenauer Straße, Telefon 0431/901901) erhältlich.

07.11.2016

Landesjugendorchester begleitet Harfenistin Gesine Dreyer

Das Landesjugendorchester (LJO) Schleswig-Holstein ist am Samstag, 29. Oktober um 19 Uhr in der Musikhochschule Lübeck (MHL) zu Gast.

Unter Leitung des Kieler Dirigenten Daniel Carlberg präsentiert es im Großen Saal sein Herbstprogramm mit Werken von Respighi, Mahler und Ginastera. Solistin ist die MHL-Harfenistin Gesine Dreyer. Auf dem Programm stehen Mahlers sinfonische Dichtung „Totenfeier“ und Respighis „Feste romane“.  Auch die Harfe, 2016 als Instrument des Jahres gefeiert, kommt zu ihrem Recht: MHL-Dozentin Gesine Dreyer, Schirmherrin des „Jahr der Harfe“, stellt das Harfenkonzert op. 25 des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera vor. Karten sind für 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).

07.11.2016

Musikalische Danksagung für die MHL-Förderergesellschaft

Die MHL lädt am Sonntag, 23. Oktober um 11 Uhr zu einem Benefizkonzert für ihre Förderergesellschaft in den Großen Saal ein.

Studierende und Ehemalige aus mehr als zehn Nationen bedanken sich für die Unterstützung, die ihnen die Förderer während ihres Studiums gewährt haben und präsentieren das große Spektrum der musikalischen Ausbildung. Mit dem facettenreichen Programm für verschiedenste Instrumente vom Solo bis hin zum Ensemble wirbt die Förderergesellschaft der MHL auch um neue Mitglieder. 30 junge Musikerinnen und Musiker spielen Werke des 19. und 20. Jahrhunderts unter anderem von Ravel, Cassado, Prokofjew,  Piazolla und Döhl. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Kostenlose Einlasskarten sind ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse der MHL erhältlich; rechtzeitiges Erscheinen wird empfohlen (Kartenkontingent gemäß Raumkapazität).

07.11.2016

Rumänische Klänge

Am Mittwoch, 19. Oktober ist das „Trio Contraste“ zu Gast in der Musikhochschule Lübeck (MHL). Ab 19.30 Uhr präsentieren sie sich im Großen Saal.

Mit Flöten, Klavier und Percussion lässt das "Trio Contraste" selten aufgeführte zeitgenössischer Musik aus Rumänien erklingen. Die meisten Werke wurden ihm von renommierten rumänischen Komponisten gewidmet. Im Ensemble und solistisch spielen Bogdan Stefanescu, Doru Roman und Sorin Petrescu Werke von Dinescu, Nichifor, Georgescu, Malancioiu und Stroe. Das „Trio Contraste“ gründete sich 1983 und zählt mit jährlich mehr als 40 Konzerten international zu den führenden Ensembles zeitgenössischer rumänischer Musik. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

07.11.2016

2. schleswig-holsteinischer Blechbläsertag

Die MHL veranstaltet am Samstag, 15. und Sonntag, 16. Oktober den zweiten überregionalen Blechbläsertag Schleswig-Holstein.

Die Veranstaltung gewährt mit Konzerten, Vorträgen, Kursen und Ausstellungen Einblick in die landesweite Blechbläserszene. Mit einem Konzert eröffnet die MHL am Samstag, 15. Oktober um 19.30 Uhr den zweiten schleswig-holsteinischen Blechbläsertag. Das Alumni-Blechbläserensemble der MHL unter Leitung von Michael Steinkühler, der WBI-Brass Band unter Leitung von Timo Hänf und die MHL-Bigband unter Bernd Ruf präsentieren Werke aus Klassik, Pop und Jazz. Zu Gast ist der renommierte italienische Jazz-Trompeter Andrea Tofanelli. Im Anschluss geht es von 21 Uhr bis 23 Uhr mit „Jazz und Jam“ im Konzertfoyer weiter. Am Sonntag, 16. Oktober eröffnen die Jungen Blechbläser Schleswig-Holstein unter Leitung von Tobias Füller um 11 Uhr den zweiten schleswig-holsteinischen Blechbläsertag. Er bietet in vier parallelen Zeitschienen rund 20 Konzerte, Vorträge, Kurse, Ausstellungen und kostenfreie Unterrichtseinheiten für Profis und Amateure. Der Eintritt zum Auftaktkonzert am Samstag, 15. Oktober um 19.30 Uhr kostet 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro. Karten sind im Vorverkauf an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn erhältlich. Der Eintritt zu Konzerten und Meisterkursen des Blechbläsertages am Sonntag, 16. Oktober ist frei, ebenso wie die halbstündigen Unterrichtseinheiten. Interessenten für den Unterricht können sich am Sonntag ab 10.30 Uhr in Listen eintragen, die im Konzertfoyer ausliegen. Ein eigenes Instrument muss mitgebracht werden.

07.11.2016

MHL-Sinfonieorchester präsentiert neue Arbeitsergebnisse

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Freitag, 7. Oktober und am Samstag, 8. Oktober jeweils um 19.30 Uhr zum Sinfoniekonzert in den Großen Saal ein.

Unter Leitung des renommierten Gastdirigenten Christoph-Mathias Mueller spielt das MHL-Sinfonieorchester Werke von Dutilleux, Ravel und Strawinsky. 70 junge Musikerinnen und Musiker des MHL-Sinfonieorchesters haben eine Woche lang an dem hochvirtuosen und technisch anspruchsvollen Programm geprobt. Es erklingen „Der Feuervogel“ von Igor Strawinsky ein einer Orchesterfassung, das avantgardistische Orchesterwerk „Métaboles“ des  Franzosen Henri Dutilleux und Maurice Ravels dramatisches Orchesterwerk „La Valse“. Am Sonntag, 9. Oktober geht das MHL-Sinfonieorchester mit seinem Programm auf Reisen: Im Rahmen der Konzertreihe „Wir in Neumünster" präsentieren sich die jungen Musiker um 17 Uhr im Theater der Stadthalle Neumünster. Der Eintritt zum Lübecker Konzert kostet 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro. Karten sind in allem dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse der MHL (An der Obertrave) erhältlich. Karten für das Konzert „Wir in Neumünster“ verkauft das Kulturbüro der Stadt Neumünster (Telefon 04321/9423316) für 16 Euro, 14 Euro und 12 Euro, es gibt keine Ermäßigung.

07.11.2016

MHL eröffnet Wintersemester und neue Konzertsaison

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Dienstag den 4. Oktober um 18 Uhr zur feierlichen Semestereröffnung in den Großen Saal ein.

Damit startet auch die neue Konzertsaison an der MHL mit rund 160 Veranstaltungen und Projekten. MHL-Präsident Prof. Rico Gubler und Vertreter der Studierendenschaft begrüßen die neuen Studierenden. 84 junge Musikerinnen und Musiker aus 17 Nationen beginnen zum Wintersemester ihr Studium an der MHL. Zu Gast ist Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer (SPD). Sie stellt sich in einer Podiumsdiskussion den Fragen der Studierendenvertreter. Der Pianist Yang Wu aus der Klasse von Prof. Konstanze Eickhorst erhält den mit 1.000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Er präsentiert drei Sätze aus Robert Schumans „Kreisleriana op. 16“, ein Schlüsselwerk der romantischen Klavierliteratur. Das MHL-Sinfonieorchester gibt unter der Leitung des Gastdirigenten Christoph- Mathias Mueller (Göttingen) mit Ravels „La Valse“ einen Vorgeschmack auf die Sinfoniekonzerte am 7. und 8. Oktober. Der Eintritt zur Semestereröffnung ist frei. 

07.11.2016

Trompeten Prüfung in den Semesterferien

Die MHL lädt am Montag, 19. September zur „Musik für Trompete“ in den Kammermusiksaal ein. Das Konzert beginnt um 19 Uhr.

Christina Fürstenwerth präsentiert im Rahmen der Prüfung zum Bachelor of Music Werke von Saint-Saëns, Bozza und dem armenischen Komponisten Arutjunjan. Außerdem stellt sie sich musikalisch mit der Naturtrompete und im Ensemble mit Gesang, Oboe, Cembalo und Fagott vor. Die 24-Jährige studierte an der MHL Trompete im Studiengang „Musikpraxis“ in der Klasse von Guillaume Couloumy. Zum neuen Semester wird sie ein Bachelorstudium im Fach Naturtrompete an der Musikhochschule Bremen aufnehmen. Der Eintritt zur Prüfung ist wie immer frei.

11.10.2016

MHL schreibt Rekordzahlen

Die MHL gehört, wie die Rekordzahlen der vergangenen Konzertsaison belegen, zu den größten Konzertveranstaltern des Landes.

359 Veranstaltungen haben die MHL-Angehörigen im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt, davon 330 Konzerte und 29 Vorträge. 35.444 Besucher lauschten den vielfältigen Darbietungen der Dozenten und Studierenden, die aus über 40 Nationen kommen. Der Dank gebührt auch allen Besucherinnen und Besuchern, die sich hinter diesen Rekordzahlen verbergen. In der neuen Konzertsaison stehen rund 100 Veranstaltungen und Projekte allein bis zum Jahresende bevor: Am 15. Oktober macht das Konzert unter dem Motto „Präludium“ den Auftakt zum zweiten schleswig-holsteinischen Blechbläsertag. Mit Konzerten, Vorträgen, Ausstellungen, Meisterkursen und Workshops lädt er am 16. Oktober Profis und Amateure zum künstlerischen Austausch ein. Eine musikalische Danksagung erhält die MHL-Förderergesellschaft am 23. Oktober im Rahmen eines Benefizkonzertes. Studierende aller Instrumentalklassen präsentieren die große musikalische Vielfalt ihrer Ausbildung. Am 16. und 17. November wetteifern die jungen Musikerinnen und Musiker wieder um den begehrten Possehl-Musikpreis. Die MHL lädt mit diesen Veranstaltungen dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen der renommierten Ausbildungsstätte zu werfen. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik „Empfehlungen“ auf dieser Website.

20.09.2016

Jahr der Harfe: Meisterkurs und Abschlusskonzert

Zu einem Harfenkonzert mit Werken aus mehreren Jahrhunderten lädt die Musikhochschule (MHL) am Sonntag, 25. September um 15 Uhr in den Großen Saal ein.

Die zehn jungen Harfenistinnen und Harfenisten studieren an Musikhochschulen in England, Deutschland und Polen und haben an einem dreitägigen Meisterkurs teilgenommen, den die MHL international für Studierende ausgeschrieben hat. Meisterkurs und Konzert werden von der MHL im Rahmen des „Jahr der Harfe“ veranstaltet, das der Landesmusikrat Schleswig-Holstein 2016 ausgerufen hat. Die drei Dozentinnen Prof. Gesine Dreyer (Lübeck und Berlin), Schirmherrin des „Jahr der Harfe“, Prof. Maria Graf (Berlin) und die Spezialistin für Barockharfe Margret Köll (Berlin) unterrichten die Studierenden in Sololiteratur, Orchesterstudien, Pädagogik und Barockharfe. Im Abschlusskonzert präsentieren die Studierenden ihre Arbeitsergebnisse aus dem praktischen Unterricht. Da sie ihre eigene Notenliteratur zum Meisterkurs mitbringen, bietet das Konzert ein facettenreiches Überraschungsprogramm mit der Möglichkeit, dem internationalen Harfennachwuchs auf die Finger zu schauen. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

19.11.2015

Gedenkkonzert für Uwe Röhl

Ein Gedenkkonzert mit Vortrag erinnert am Sonntag, 22. November um 17 Uhr an das Leben und Wirken von Uwe Röhl.

Zum 10. Todestag spielt Hartmut Rohmeyer im Lübecker Dom Werke von Bach. Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, erinnert in seinem Vortrag an die vielseitige Musikerpersönlichkeit. Röhl wirkte als Landeskirchenmusikdirektor, Domorganist und Hauptabteilungsleiter Musik beim NDR. Er war Gründungsrektor der Musikhochschule Lübeck und konnte die Umwandlung der Akademie in eine Hochschule realisieren. Röhl erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, unter anderem 1998 die höchste Auszeichnung der Hansestadt Lübeck: die Goldene Ehrengedenkmünze „Bene merenti“. Der Eintritt zum Gedenkkonzert ist frei. Eine Spende für das Projekt "Faszination Schnitger-Orgel" wird erbeten.

18.11.2015

Wir in Rendsburg

Am Donnerstag, 19. November lädt die MHL zu einem Tango-Konzert in der Reihe „Wir in Rendsburg“ ein. Ab 19.30 Uhr präsentieren das MHL-Tango Ensemble, Bernd Ruf und Bandoneon-Meister Raul Jaurena im Nordkolleg Rendsburg „Tango at its best“.

Die MHL-Tango-Group mit zehn vom Tango begeisterten jungen Musikerinnen und Musikern stellt ihr neues Programm vor. Es erklingen Tango-Klassiker und Kompositionen von Astor Piazzolla. Auch klassische Kompositionen sind zu hören. Das Duo „Jaurena-Ruf-Project“ mit Raul Jaurena am Bandoneon und Bernd Ruf an der Klarinette stellt Kompositionen von Piazzolla und Jaurena vor und präsentiert dabei eigene musikalische Geschichten. Der Eintritt zu „Tango at its best“ kostet 13 Euro, ermäßigt 9 Euro. Karten sind im Vorverkauf bei der Tourist-Information (Telefon 04331/6963844), bei der Rondo Filiale von Buch und Papier Albers (Telefon 04331/22071) sowie in der Coburgschen Buchhandlung (Telefon 04331/2253) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse im Nordkolleg Rendsburg.

16.11.2015

„Stadtpfeifer im Holstentor“: Vorlesung „Klingende Steine“

Die MHL lädt am Mittwoch, 18. November um 18 Uhr zur vierten Vorlesung im Rahmen ihres großen Musikvermittlungsprojekts „Klingende Steine“ ein. Unter dem Motto „Stadtpfeifer im Holstentor: Instrumentalmusik um 1500“ referiert diesmal Dr. Christoph Flamm, MHL-Professor für Musikwissenschaft im Behnhaus/Drägerhaus.

Christoph Flamm wird einen Einblick in die weltliche Musikszene der Hansestadt Lübeck während der Renaissance vermitteln. Bildliche Darstellungen überliefern weltliche Instrumentalmusik im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit als omnipräsent, sei es auf prunkvollen höfischen Festen oder in öffentlichen und privaten bürgerlichen Kreisen. Diese verschiedenen Orte der Musik lassen sich auch in Lübeck aufspüren, beginnend mit dem Holstentor, das einst Pfeifer und Trommler beherbergte. Flamm begibt sich auf die Spur der lokalen Besonderheiten Lübecks zu dieser Zeit. Ausgehend von den historischen Notenbeständen in den Lübecker Archiven verfolgt er die erstaunlichen internationalen Verbreitungswege. Im Gespräch mit Katharina Bäuml, Mitinitiatorin des Projekts „Klingende Steine“ und Leiterin der auf Renaissance-Musik spezialisierten „Capella de la Torre“ zeigt er auf, welche wissenschaftliche Detektivarbeit Ensembles für historisches Repertoire heute leisten müssen, um dem Klang längst vergangener Jahrhunderte zu neuem Leben zu verhelfen. Der Eintritt zu Vorlesung ist frei.

12.11.2015

MHL-Studierende erfolgreich bei Probespielen

Bei den Sommer-Probespielen der Jungen Deutschen Philharmonie waren drei MHL-Studierende erfolgreich: Als erste Sieger wählte die Jury im Fach Violine Dorothee Appelhans und im Fach Fagott Paulo Ferreira und Oguzhan Güner aus.

Die Junge Deutsche Philharmonie lädt zweimal im Jahr Studierende deutscher Musikhochschulen zu Probespielen ein. Sie können sich um einen Platz in dem Jungen Orchester bewerben und an Konzertprojekten teilnehmen. In diesem Sommer bewarben sich 265 Studierende, darunter 30 aus deutschen, drei aus österreichischen und vier Studierende aus Schweizer Musikhochschulen. Für das nächste Konzertprojekt studieren die jungen Musiker unter Leitung von Eivind Gullberg Jensen unter anderem Debussys Prélude à l'après midi d'un faune und Strawinskys Pétrouchka ein.

12.11.2015

Weltoffene Hochschulen

Mit dem Slogan „Weltoffene Hochschulen - Gegen Fremdenfeindlichkeit“ bekennen sich die in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zusammengeschlossenen Hochschulen gegen Rassismus.

Zu der Aktion hat HRK-Präsident Prof. Dr. Horst Hippler die Mitglieder am 10. November auf der diesjährigen Tagung der HRK in Kiel aufgerufen. Die Mitgliedshochschulen wollen damit auf die Vorkommnisse rassistisch motivierter verbaler und physischer Gewalt in den letzten Wochen und Monaten reagieren. 320.000 internationale Studierende sind zurzeit an deutschen Hochschulen eingeschrieben. An der MHL beträgt der Anteil internationaler Studierender 47,9 Prozent. Weitere Informationen auf der Website der HRK

23.10.2015

Tagung der BKLM

Am 24. und 25. Oktober findet die 6. Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an deutschen Musikhochschulen (bklm) an der MHL statt. Vertreterinnen und Vertreter aller Musikhochschulen kommen nach Lübeck, um sich über die Situation der Lehrbeauftragten zu informieren und sich auszutauschen.

Neben Berichten aus den einzelnen Hochschulen, dem Bericht der Bundessprecher und einer Strategiediskussion steht die Frage nach der politischen Ausrichtung der bklm auf der Tagesordnung. Höhepunkt der Konferenz ist die Podiumsdiskussion „Jenseits der Bedauerungskultur – Sind die Forderungen der Lehrbeauftragten legitim? Wer setzt sie durch?“ am Samstag ab 16.15 Uhr im Lehrerzimmer. An der Diskussion nehmen unter anderem Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater Hannover und Vizepräsidentin der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und Prof. Dr. Christian Höppner vom Deutschen Kulturrat teil.

08.10.2015

„Wir gratulieren der CAU“

In der Reihe „Wir in Kiel“ präsentiert sich am Sonntag, 11. Oktober das Sinfonieorchester der Musikhochschule Lübeck (MHL) im Audimax der Kieler Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Unter der Leitung von Stefan Geiger spielen 80 MHL-Studierende ab 17 Uhr Werke von Rossini, Strauss, Schumann und Holliger.

Mit dem Konzert gratuliert die MHL zum 350. Gründungsjubiläum, das die CAU am 5. Oktober begeht. Gastdirigent Stefan Geiger hat mit dem Hochschulorchester in einer zehntägigen Arbeitsphase vier wichtige Repertoirestücke, allesamt mit hohen spieltechnischen Anforderungen erarbeitet. Geiger arbeitete weltweit mit renommieren Orchestern und wurde vom brasilianischen Orquestra Sinfonica da Parana für die Spielzeit 2016/2017 zum Chefdirigenten gewählt. Er ist außerdem Soloposaunist im NDR-Sinfonieorchester und Professor für Posaune und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Auf dem Programm stehen Holligers „Elis“, Rossinis Ouvertüre zum „Barbier von Sevilla“, „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ von Richard Strauss und Schumanns vierte Sinfonie in d-Moll. Der Eintritt zum Sinfoniekonzert in der CAU ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

06.10.2015

DAAD-Preis für Violetta Khachikyan

Die Pianistin und MHL-Studentin Violetta Khachikyan ist mit dem diesjährigen DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender ausgezeichnet worden. Prof. Rico Gubler, Präsident der MHL, überreichte ihr den Preis am 5. Oktober bei der feierlichen Semestereröffnung.

Die Kammermusikerin und Solistin ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe, darunter der George-Enescu-Wettbewerb in Bukarest, der Maj-Lind-Wettbewerb in Helsinki und die Scottish International Piano Competition in Glasgow. 2009 gewann sie den Europäischen Klavierwettbewerb in Bremen, 2012 den Possehl-Musikpreis in Lübeck. An der MHL studierte sie Konzertexamen bei Prof. Konstanze Eickhorst und absolviert zurzeit Kammermusik im Masterstudium. Zusammen mit Victoria Harrild (Cello) und John Doig (Violine) gründete sie das Eschenburg-Trio.

05.10.2015

Buxtehude-Orgelwettbewerb: Finalisten stehen fest

Die Finalisten des Internationalen Buxtehude-Orgelwettbewerbs stehen fest: Fünf junge Organisten aus fünf Ländern spielen in der öffentlichen Finalrunde am Freitag, 2. Oktober ab 15 Uhr an den historischen Orgeln von St. Jakobi um die ersten Preise.

Es erklingen von den Finalisten selbst ausgewählte Werke von Buxtehude und Bach sowie ein zeitgenössisches Werk. Die fünf Finalisten Marina Ragger (Österreich), Natalia Uzhvi (Studentin der MHL, Russland), Christopher Keenan (USA), Adriaan Hoek (Niederlande) und Anna Scholl (Deutschland) präsentieren sich in öffentlichen Wertungsspielen um 15, 16, 17, 19 und 20 Uhr (in der Reihenfolge der Nennung). Wer den Wettbewerb gewonnen hat, verkündet die Jury ab 21.45 Uhr. Am Samstag, 3. Oktober um 19 Uhr laden die MHL und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck zum rund einstündigen Preisträgerkonzert mit Preisverleihung nach St. Jakobi ein. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 16.000 Euro vergeben.
Der Buxtehude-Orgelwettbewerb findet zum vierten Mal statt und wird über drei Runden in Lübeck und erstmals auch in Hamburg ausgetragen. 20 Organistinnen und Organisten aus zwölf Nationen sind nach Norddeutschland gekommen, um sich an den wertvollen Orgeln in Lübeck und Hamburg vor der international besetzten Jury zu messen. Der Wettbewerb ist der Einzige, der sich dem Thema Alte Musik in Verbindung mit der Norddeutschen Orgelkultur widmet. Er wird von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck mit 60.000 Euro komplett finanziert.

05.10.2015

4. Internationaler Buxtehude-Orgelwettbewerb entschieden

Der vierte Internationale Buxtehude-Orgelwettbewerb, den die MHL vom 24. September bis zum 3. Oktober in Lübeck und Hamburg veranstaltet hat, ist entschieden. Nach fünf Finalrunden gab die internationale Jury am Freitagabend die Preisträger bekannt: Marina Ragger aus Österreich und Adriaan Hoek aus den Niederlanden teilen sich den ersten Preis. Der dritte Preis ging an die MHL-Studierende Natalia Uzhvi. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben.

Zwanzig junge Musiker aus zwölf Nationen maßen sich in drei Runden vor der internationalen Jury. In der Finalrunde waren am Freitag, 2. Oktober fünf Finalisten in St. Jakobi mit jeweils einstündigen öffentlichen Konzerten mit Werken von Buxtehude, Bach sowie einem zeitgenössischen Werk gegeneinander angetreten. Martina Wagner, Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck, die den Wettbewerb mit 60.000 Euro komplett finanziert, überreichte den Gewinnern die mit 6.500 Euro dotierten ersten Preise und den mit 3.000 Euro dotierten dritten Preis. Marina Ragger studierte Orgel in Wien und ist als Kirchenmusikreferentin und Dozentin am Konservatorium in Linz tätig. Adriaan Hoek ist Organist in Amsterdam und ging bereits zweimal als erster Preisträger aus internationalen Orgelwettbewerben hervor. Die gebürtige Moskauerin Natalia Uzhvi studierte Orgel in Moskau und schließt zurzeit ein Masterstudium bei Prof. Arvid Gast in Lübeck an.

01.10.2015

Buxtehude-Orgelwettbewerb: Erste Runde entschieden

Der Internationale Buxtehude-Orgelwettbewerb, der vom 24. September bis zum 3. Oktober an der Musikhochschule Lübeck (MHL) ausgetragen wird, geht in die zweite Runde. Neun junge Organisten wetteifern in St. Katharinen (Hamburg) zwei Tage lang um den Einzug ins Finale.

Die zweite Wertungsrunde des Internationalen Buxtehude-Wettbewerbs findet am Dienstag, 29. und Mittwoch, 30. September erstmals an der rekonstruierten Barock- und Renaissance-Orgel in der Hamburger St. Katharinen-Kirche statt.  Die Finalrunde findet wieder in Lübeck an den historischen Orgeln in St. Jakobi statt. Die fünf Finalisten präsentieren sich am Freitag, 2. Oktober in öffentlichen Wertungsspielen um 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhr, 19 Uhr und 20 Uhr. Wer den Wettbewerb gewonnen hat, verkündet die Jury ab 21.45 Uhr. Am Samstag, 3. Oktober um 19 Uhr laden die MHL und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck zum rund einstündigen Preisträgerkonzert mit Preisverleihung nach St. Jakobi ein. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 16.000 Euro vergeben. Der Buxtehude-Orgelwettbewerb findet zum vierten Mal statt und wird über drei Runden in Lübeck und erstmals auch in Hamburg ausgetragen. 20 Organistinnen und Organisten aus zwölf Nationen sind nach Norddeutschland gekommen, um sich an den wertvollen Orgeln in Lübeck und Hamburg vor der international besetzten Jury zu messen. Der Wettbewerb ist der Einzige, der sich dem Thema Alte Musik in Verbindung mit der Norddeutschen Orgelkultur widmet. Der Wettbewerb wird von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck mit 60.000 Euro komplett finanziert.

21.09.2015

4. Internationaler Buxtehude-Orgelwettbewerb startet

Die MHL und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck richten vom 24. September bis zum 3. Oktober den vierten internationalen Buxtehude-Orgelwettbewerb aus. Zwanzig junge Organisten aus zwölf Ländern wetteifern miteinander an den historischen Orgeln in Lübeck und Hamburg.

Die Wettbewerbsteilnehmer präsentieren sich unter anderem mit Werken von Bach, Buxtehude, Scheidemann sowie einem zeitgenössischen Orgelwerk. Die erste Runde sowie die Finalrunde finden an den drei historischen Orgeln in St. Jakobi Lübeck statt. Die zweite Wertungsrunde findet am Donnerstag, 1. Oktober erstmals nicht in Lübeck, sondern in der Hamburger St. Katharinenkirche statt. Die Finalisten präsentieren sich in St. Jakobi am Freitag, 2. Oktober in fünf öffentlichen Wertungsspielen um 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhr, 19 Uhr und 20 Uhr. Am Samstag, 3. Oktober um 19 Uhr laden die MHL und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck zum rund einstündigen Preisträgerkonzert mit Preisverleihung ein. Die Jury ist international besetzt. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 16.000 Euro vergeben. Die Finalrunde sowie das Preisträgerkonzert in St. Jakobi sind öffentlich. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

08.09.2015

Brahms-Festival für Kulturpreis nominiert

Das Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck wurde für den "Hamburger Preis für Kultur-Kommunikation 2015 Rudolf Stilcken" nominiert. Unter dem Motto: „Kultur kann nur erfolgreich sein, wenn sie in ihrer Kommunikation erfolgreich ist“ (Rudolf Stilcken), haben sich 50 kulturelle Unternehmungen, Kulturinstitutionen und -projekte in bzw. aus der Metropolregion Hamburg mit ihrer innovativen und wirkungsvollen Kultur-Kommunikation beworben.

Die Jury um Prof. Dr. Reinhard Flender und dem renommierten Designer Peter Schmidt traf eine Vorauswahl und nominierte das Brahms-Festival der MHL zusammen mit drei Mitwettbewerbern für den mit 7.500 Euro dotierten Preis in der Kategorie beste "Marke". Der Kulturpreis wird in drei Kategorien vom Institut für Kultur- und Medienmanagement Hamburg gemeinsam mit dem Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ausgelobt. Weitere Preise werden für die beste „Kampagne“ sowie in der Kategorie „Sonderpreis“ am 15. Oktober 2015 im Rahmen einer Impulsveranstaltung mit anschließender Preisverleihung in Hamburg verliehen.

05.08.2015

Neue Publikation des Brahms-Institutes

Unter dem Titel „Konstellationen“ hat das Brahms-Institut an der MHL in seiner Publikationsreihe soeben einen neuen Band vorgelegt. Er dokumentiert das Symposium „Felix Mendelssohn und die deutsche Musikkultur“ sowie die Ausstellung „Felix Mendelssohn und Johannes Brahms“.

Beide  hochkarätigen Veranstaltungen fanden 2014 im Rahmen des Komponisten-Schwerpunkts „Mendelssohn“ des Schleswig-Holstein Musik Festivals statt. Renommierte Autoren sind an der von Wolfgang Sandberger herausgegebenen Publikation beteiligt, unter anderem Peter Gülke, Otto Biba, Laurenz Lütteken und Friedrich Geiger. Der Band setzt sich mit Themen wie „Leipzig als geistige Lebensform“, „Felix Mendelssohn Bartholdy als Bildkünstler“ oder „die kompositorische Mendelssohn-Rezeption“ auseinander. Mit 144 Seiten, darunter 60 Farbabbildungen von einzigartigen Quellen, ist er seit 1. Juli im Buchhandel für 19,90 Euro erhältlich.

10.07.2015

"Unverkennbar MHL" Fotowettbewerb

Über die offizielle Facebookseite der MHL läuft ab Freitag, 10. Juli ein Fotowettbewerb unter dem Motto "Unverkennbar MHL".

Die Teilnehmenden dürfen bis Donnerstag, 6. August ihre Fotos zu dem Motto "Unverkennbar MHL" mit Bildtitel und kleinem Text (circa 450 Zeichen) an presse@mh-luebeck.de schicken. Die ersten 30 Teilnehmer erhalten ein kleines Teilnehmergeschenk. Sowohl Hochschulangehörige als auch Externe sind teilnahmeberechtigt. Externe müssen sich für Innenaufnahmen unter presse@mh-luebeck.de bis zum 25. Juli 2015 anmelden und können im Rahmen einer Führung durch die MHL fotografieren.
Ab dem 7. August stimmen dann die Facebook-User auf der offiziellen Facebook-Seite der MHL über das beste Bild ab. Das Foto, das am 14. August um 12 Uhr die meisten Likes hat, gewinnt. Die fünf meistgeliketen Bilder werden anschließend nacheinander auf der Facebook-Seite mit dem dazu eingereichten Text vorgestellt. Die/der Erstplatzierte erhält zudem einen Preis, der noch nicht verraten wird. Hier gibt es das Anmeldeformular und die Teilnahmebedingungen.

30.06.2015

„Klangsucher und Schatzentdecker“ in der MHL

Unter dem Motto „Klangsucher und Schatzentdecker“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Donnerstag, 2. Juli um 16.30 Uhr Kinder zwischen neun und zwölf Jahren zu einer rund einstündigen Entdeckungstour durch das Labyrinth der Gebäude ein. Mit Léa Oltmanns, die sich zur Zeit im freiwilligen sozialen Jahr Kultur an der MHL engagiert, machen sie sich auf Klangsuche durch die 22 alten Kaufmannshäuser der MHL.

Die Klangsucher und Schatzentdecker dürfen verschlossene Türen öffnen, versteckten Tönen lauschen und  die Geheimnisse der MHL erforschen. Schätze sind unter anderem auf der Opernprobebühne, im Kammermusiksaal und in der alten Bibliothek mit ihren vielen Noten und Büchern zu entdecken. Léa Oltmanns wird zudem spannende Geschichten über Lübecker Familien im 18. und 19. Jahrhundert erzählen. Die kostenfreie Führung ist nur für Kinder gedacht. Eine Anmeldung ist unter der Email fsj.presse@mh-luebeck.de oder der Telefonnummer 0451 1505 113 erforderlich.



13.11.2013

Bratschist Tomek Neugebauer gewinnt 50. Possehl-Musikwettbewerb

Der polnische Bratschist Tomek Neugebauer hat den 50. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis für sich entschieden, der gestern und heute in der Musikhochschule Lübeck (MHL) ausgetragen wurde. Neugebauer erhält den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis. Er setzte sich im Großen Saal der MHL in zwei Runden gegen achtzehn Studierende und sieben Finalisten durch.

Nach einem Violin- und Kammermusikstudium in Hannover wechselte der 28-jährige zur Bratsche und studiert seit 2012 an der MHL im Masterstudium in der Klasse von Prof. Barbara Westphal. Er wurde 2013 mit einem Stipendium der Marie-Luise Imbusch-Stiftung ausgezeichnet. Nach zahlreichen Preisen, die er als Violinist von internationalen Wettbewerben heimbrachte, ging er erstmals als Preisträger aus dem internationalen Bratschen-Wettbewerb „Jan-Rakowski“ hervor, der letzte Woche in Posen stattfand.
Mit dem zweiten Possehl-Preis zeichnete die achtköpfige Jury den Sänger Changhui Tan aus der Klasse von Michael Gehrke aus. Der geteilte dritte Preis ging an die Violinisten Angelo de Leo aus der Klasse von Prof. Thomas Brandis und Ken Schumann aus der Klasse von Prof. Heime Müller. Weitere Finalisten waren das Odisseo Quintett, der Oboist Sergio Sanchez sowie der Schlagzeuger Peter Fleckenstein. Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 16. Januar 2014 werden die vier Preisträger ihr Können noch einmal öffentlich unter Beweis stellen.
Im Possehl-Wettbewerb treten jedes Jahr die begabtesten Studierenden der MHL gegeneinander an. Inzwischen renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett sind seit der Gründung 1963 als Preisträger aus dem Possehl-Wettbewerb hervorgegangen.

04.11.2013

Schumann digital – Schumann unter Glas: Brahms-Institut Lübeck stellt weiteren Meilenstein zur Digitalisierung seiner Sammlung vor

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck hat einen weiteren Meilenstein zur Digitalisierung seiner wertvollen Sammlung erreicht. Weltweit einzigartig sind nun die Erst- und Frühdrucke der Werke Robert Schumanns über die Internetseite des Brahms-Instuts zugänglich. Rolf Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Wissenschaft und Wolfang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, schalten das Projekt am 8. November um 19 Uhr frei. Zeitgleich eröffnet das Institut in der Villa Eschenburg eine Ausstellung, in der es besondere Stücke aus seiner Schumann-Sammlung zeigt.

Das Lübecker Brahms-Institut besitzt mit 128 Erst- und Frühdrucken über achtzig Prozent der insgesamt 156 Werke Schumanns. Mithilfe einer Förderung über 56.000 Euro konnten diese Werke, insgesamt 8176 Seiten, nun in einem zweijährigen Projekt digitalisiert und bibliothekarisch erschlossen werden. Prof. Dr. Wolfgang Sandberger: „Das Schumann-Projekt zeigt die Bandbreite unserer Sammlung, die weit über Johannes Brahms hinausreicht. Robert Schumann gehörte ja zu den großen Mentoren des jungen Johannes Brahms. Legendär ist sein Artikel „Neue Bahnen“, mit dem er den jungen Komponisten aus Hamburg in die Musikwelt einführte. Die Digitalisierung erleichtert nun die Forschung mit unseren Quellen. Gleichzeitig werden die kostbaren, bisweilen fragilen Originale geschont.“ Zu den Digitalisaten gehören auch diverse Exemplare mit eigenhändigen Widmungen von Schumann und handschriftlichen Besitzvermerken, unter anderem von Clara Schumann. Ein Großteil stammt aus dem Nachlass des Brahms-Freundes Theodor Kirchner.
Rolf Fischer, Staatssekretär im Bildungsministerium: „Für seine Unsterblichkeit hat Schumann selbst gesorgt mit seiner wunderbaren Musik. Das Brahms-Institut hat diesen einzigartigen Schatz nun ins digitale Zeitalter transformiert und ermöglicht so Musik-Forscherinnen und -Forschern auf der ganzen Welt den Zugang. Das ist nicht zuletzt ein weiterer Beitrag zur positiven Entwicklung des Forschungsstandortes Lübeck.“ Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat die Digitalisierung der gesamten Bestände des Brahms-Instituts bisher mit insgesamt knapp 200.000 Euro gefördert.
Unterstützt wurde das Schumann-Projekt auch von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck und dem Förderverein des Brahms-Instituts mit jeweils 5.000 Euro. „Mit dieser Mittelzuweisung haben das Ministerium und die weiteren Förderer die Realisierung eines zukunftsorientierten Vorhabens ermöglicht, das die Brahms-Forschung in Schleswig-Holstein mit den Institutionen an der Mu-sikhochschule Lübeck und der Brahms-Gesamtausgabe an der CAU in Kiel weiter profilieren wird. Unser Ziel, der Öffentlichkeit die gesamte Sammlung digital in hochwertiger Qualität zur Verfügung zu stellen, rückt mit unserem aktuellen Schumann-Projekt in greifbare Nähe“, so Sandberger.
2003 startete das Institut mit seinem umfangreichen Fotobestand, der überwiegend aus dem Brahms-Nachlass stammt, die Digitalisierung seiner gesamten Sammlung. 2006 folgten die kompletten Erst- und Frühdrucke der Werke von Brahms mit über 11.000 Einzelseiten. Seit 2010 können weitere 20.000 Dokumente abgerufen werden: vom Adressbuch des Komponisten über Brief- und Werkautographen sowie Stichvorlagen bis hin zu 200 Konzertprogrammen und etwa 100 Brahms gewidmeten Notendrucken von zeitgenössischen Komponisten.
Realisiert wurde das aktuelle Großprojekt von Matthias Brösicke mit seiner auf die Digitalisierung historischer Quellen spezialisierten Firma Dematon. In einem nächsten Schritt soll nun auch der Nachlass von Theodor Kirchner erschlossen und digitalisiert werden.
Zeitgleich mit der Präsentation des Digitalisierungsprojektes eröffnet das Brahms-Institut am Freitag, 8. November um 19 Uhr seine neue Ausstellung. Sie zeigt auch einige besonders schön gestaltete  Titelblätter, die der große romantische Maler und Zeichner Ludwig Richter (1803 bis 1884) für Schumanns Werke angefertigt hat. Außerdem stellt die Schau, eingerichtet vom Musikbibliothekar des Instituts Stefan Weymar, verschiedene Fassungen, Auflagen oder Ausgaben eines Werkes gegenüber.
Zwei Veranstaltungen am 9. und 13. November mit Kammermusik von Schumann ergänzen die Digitalisierung und die Ausstellung, zu einem „Schumann-Prisma“, das der Öffentlichkeit einen umfassenden Blick auf das Werk Schumanns ermöglicht.
Weitere Informationen zum Digitalisierungsprojekt und den Veranstaltungen sind auf der Internetseite des Brahms-Instituts www.brahms-institut.de zu finden.

07.10.2013

Mitsingen im MHL-Chor

Der MHL-Chor öffnet im Wintersemester 2013/14 seine Türen für engagierte und versierte Chorsängerinnen und Chorsänger. Auf dem Programm stehen die temperamentvollen „Bilder aus der Mátra-Gegend“ von Zoltán Kodály, die schwelgerischen Klänge von Antonin Dvoráks „In der Natur“ und melancholische und dramatische Balladen von Robert Schumann. Unter der Leitung von Kerstin Behnke, Dozentin für Chorleitung an der MHL probt der Chor wöchentlich jeweils am Donnerstag von 19.15 bis 21.15 Uhr im Chorsaal der Holstentorhalle. Das abschließende Konzert findet am 13. Februar 2014 statt. Voraussetzung für das Mitsingen sind, neben der regelmäßigen Teilnahme an den Proben, eine sichere Stimmführung und gute Notenkenntnisse, die in einem Vorsingen am Donnerstag, 24. Oktober geprüft werden. Interessierte Sängerinnen und Sänger können ab 10. Oktober zur Probe kommen und sich dort oder über Email für das Vorsingen anmelden.

30.09.2013

Christof Prick dirigiert MHL-Sinfonieorchester

Zu einem Sinfoniekonzert lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 11. und Samstag, 12. Oktober jeweils um 20 Uhr in den Großen Saal ein. Unter Leitung des renommierten Gastdirigenten Christof Prick spielt das MHL-Sinfonieorchester Werke von Berlioz und Dvorák. Solist ist Charles-Antoine Duflot.

Auf dem Programm steht die Symphonie fantastique, die Berlioz mit „Episode de la vie d’un artiste“ überschrieb. Mit der Vertonung von fünf „Episoden aus dem Leben eines Künstlers“ verarbeitete er seine unglückliche Liebe zu der irischen Schauspielerin Harriet Smithson und schuf damit eines seiner berühmtesten Werke. Es besticht durch seine außergewöhnlich große Besetzung und seine farbenreiche Instrumentierung. Weiterhin steht mit Dvoráks Cellokonzert h-Moll op. 104 eines der wichtigsten Stücke des Violoncello-Repertoires auf dem Programm. Johannes Brahms soll nach der Durchsicht der Partitur gesagt haben: „Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann? Hätte ich es gewusst, hätte ich schon vor langer Zeit eines geschrieben!“ Der gebürtige Franzose Charles-Antoine Duflot, der in der Solistenklasse von Prof. Troels Svane studiert, erspielte sich bereits zahlreiche Preise, jüngst den ersten Preis beim Violoncello-Wettbewerb „Ton und Erklärung“ des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. In Basel studiert der 27-Jährige zusätzlich Barockcello an der Scola Cantorum Basiliensis. Gastdirigent Christof Prick ist Professor für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Chefdirigent des Charlotte Symphony Orchestra in North Carolina, der Nürnberger Philharmoniker und des Bayerischen Staatstheaters Nürnberg. Gastdirigate führten ihn unter anderem an die Wiener Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin und die Metropolitan Opera New York.  
Die Konzerte finden am Freitag, 11. und Samstag, 12. Oktober jeweils um 20 Uhr im Großen Saal der MHL statt. Karten für 10 und 15 Euro, ermäßigt 8 und 10 Euro, verkauft „Die Konzertkasse“ im Hause Hugendubel sowie das „Klassik-Kontor“. Restkarten sind an der Abendkasse in der MHL eine Stunde vor Konzertbeginn erhältlich. 

30.09.2013

Öffentliche Ringvorlesung über das Subjekt

Zu einer achtteiligen öffentlichen Ringvorlesung lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) im Wintersemester ein. Im vierzehntägigen Abstand finden in der Holstentorhalle jeweils mittwochs um 18 Uhr Vorlesungen zum Thema „Das Subjekt im Horizont interdisziplinären Denkens“ statt. Dozenten der MHL und Gastdozenten verschiedener Fachbereiche gehen der Frage nach dem „Wer bin ich“ aus Sicht der Erziehungs- und Musikwissenschaften, der Philosophie und der Musikpädagogik nach.

Im Oktober startet die Reihe mit zwei Abenden: Am Mittwoch, 16. Oktober referiert  Prof. Dr. August Potthast (Hannover) aus philosophischer Sicht über „Das Subjekt zwischen Freiheit und Verantwortung“. Am Mittwoch, 30. Oktober geht es um „Das Subjekt und die Interpretation“. Prof. Dr. Hans Bäßler und  Prof. Bernd Goetzke (Hannover) widmen sich im Gespräch über den Ausnahme-Pianisten Arturo Benedetti Michelangeli der Frage, wie viel vom eigenen Subjekt in eine künstlerische Interpretation einfließen darf. Die Reihe wird im November mit zwei weiteren Veranstaltungen fortgesetzt: Am 13. November geht es mit Musiktheoretiker Prof. Dr. Oliver Korte um „Das Subjekt und die Kultur“ am Beispiel des kompositorischen Schaffens von Bernd Alois Zimmermanns. Am 27. November referiert Prof. Dr. Christine Siegert (Berlin) über „Die Entdeckung des Subjekts in Haydns Schöpfung“. Die Vorlesungen finden im Hörsaal der Holstentorhalle statt. Die Einlasstür ist nur bis zum Beginn der Vorlesung geöffnet, der Eintritt ist frei.

30.09.2013

Tag der Wissenschaft 2013

Am Samstag, 26. Oktober findet in der Universitätskirche St. Petri der „Tag der Wissenschaft 2013“ statt. Von 11 bis 17 Uhr dreht sich alles um das Thema „Die digitale Gesellschaft“. Die gemeinsame Veranstaltung des Wissenschaftsmanagements, der Lübecker Hochschulen und wissenschaftlicher Institutionen richtet einen Blick auf digitale Technologien, die in der Wissenschaftsregion Lübeck entwickelt und angewendet werden.

Den sechsten Tag der Wissenschaft gestalten Forscher, Entwickler und Anwender digitaler Technologien in Form von Vorträgen, interaktiven Wissensinseln und Experimenten. Vorträge, die Themen im 15-Minuten-Takt kurzweilig vertiefen, finden erstmals in diesem Jahr in der Sakristei statt. Ein Höhepunkt ist um 11.15 Uhr die Abschlussvorlesung für die „Mini Master Lübeck 2013“. Neben Musikbeiträgen von Studierenden der Musikhochschule Lübeck, widmen sich die Veranstalter der Bedeutung von Austausch und Beteiligung in der digitalen Gesellschaft. Die „Turmfrage“ fordert die Besucher auch in diesem Jahr wieder dazu auf, Hintergründe neu zu entdecken und Lübeck genauer zu betrachten. Der Eintritt zum „Tag der Wissenschaft 2013“ ist frei. 

06.03.2012

Neuer Band zu Dieterich Buxtehude

Die Lübecker Musikwissenschaftler Wolfgang Sandberger und Volker Scherliess haben unter dem Titel „Dieterich Buxtehude: Text, Kontext, Rezeption“ im Bärenreiter-Verlag einen neuen Sammelband herausgegeben. Die Publikation widmet sich in drei Teilen Buxtehudes Werk, Welt und Wirkungsgeschichte. Die Veröffentlichung geht auf das Lübecker Buxtehude-Symposion im Rahmen des Buxtehude-Festjahres 2007 zurück. Es kommen neben renommierten Musikwissenschaftlern wie Otto Biba, Friedhelm Krummacher und Christoph Wolff auch Vertreter der Kunstgeschichte, Theologie und Literaturwissenschaft zu Wort.