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ARCHIV

19.06.2018

Neue Publikation des Brahms-Instituts

Das Brahms-Institut an der MHL legt seine neue Dokumentation „Konfrontationen“ zum Symposium und zur Ausstellung 2017 vor.

„Musik im Spannungsfeld des deutsch-französischen Verhältnisses 1871–1918“ nimmt den interkulturellen Austausch in den Blick, der trotz fundamentaler politischer Konfrontationen zwischen den „Erbfeinden“ existierte und beleuchtet das deutsch-französische Verhältnis aus der Perspektive der Musik. Ergänzt wird der musikalische Blick durch einen kunsthistorischen Vergleich von französischem und deutschem Impressionismus. Der Katalogteil dokumentiert in 50 hochwertigen und bislang zum Teil unveröffentlichten Farbabbildungen die Ausstellungsexponate. Die aufwändig gestaltete Publikation (154 Seiten) ist im et+k Verlag in München erschienen und im Buchhandel für 19,90 Euro, aber auch bei Veranstaltungen im Brahms-Institut erhältlich.

18.06.2018

Steinway Förderpreis für Viktor Soos

Viktor Soos hat den diesjährigen Steinway Förderpreis Klassik gewonnen. Der 22jährige Pianist aus der Klasse von Konrad Elser konnte mit Werken von Schumann und Prokofjew überzeugen und als einer von drei Gewinnern aus dem Wettbewerb hervorgehen.

Die Auszeichnung wird jedes Jahr für die drei Musikhochschulen Lübeck, Bremen und Hamburg vergeben. Dafür entsendet jede Hochschule drei Kandidaten, die in einem internen Auswahlverfahren bestimmt werden. Der Preis wird von Steinway & Sons Hamburg an herausragende Talente verliehen und ist mit 1.000€ dotiert. Ziel ist es, besonders begabte Studierende des Studiengangs Klavier in Norddeutschland zu fördern.

15.06.2018

Konzertreihe Musik im Museum präsentiert „Brahms in Italien“

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Musik im Museum“ lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 16. Juni um 15 Uhr ein. Das DeLia Quartett und der Pianist Mikkel Møller Sørensen stellen unter dem Motto „Brahms in Italien“ Werke von Brahms und Martucci vor, moderiert von Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger.

Johannes Brahms wird kaum mit der Heiterkeit des Südens identifiziert. Schon zeitgenössische Kritiker wie Hugo Wolf dachten bei seiner als „eisig, naßkalt und nebelig“ beschriebenen Musik an typisch norddeutsches Schmuddelwetter. Doch Brahms fühlte sich immer wieder von Italien angezogen, das er zwischen 1878 und 1893 ganze neun Mal bereiste. Wolfgang Sandberger nimmt in seiner Moderation diese Italienreisen näher in den Blick. Brahms interessierte sich dabei für die einzigartige südliche Landschaft und die Kunstschätze der Antike und Renaissance. Zu den Musikern, die Brahms in Italien traf, gehörte auch der Komponist und Dirigent Giuseppe Martucci, der sich in Italien sehr für die Musik seines deutschen Kollegen engagierte. Das deutsch-italienische DeLia Quartett stellt im Konzert Brahms‘ sizilianisches Streichquartett op. 51,1 vor, zwei Romanzen von Giuseppe Martucci entführen in die musikalische Welt des Südens. Parallel zum Konzert ist die Ausstellung „Beziehungszauber. Johannes Brahms – Widmungen, Werke, Weggefährten“ zum letzten Mal geöffnet. Karten sind für 5 und 8 Euro (keine Ermäßigung) bei der „Konzertkasse“ im Hause Hugendubel erhältlich, Restkarten gibt es an der Tageskasse ab 14 Uhr. Dann lädt auch der Wintergarten der Villa Brahms dazu ein, sich bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen (nicht im Eintrittspreis enthalten) auf das Konzert einzustimmen.

14.06.2018

Lateinamerikanisches Lebensgefühl bei den „Lübeck Latin Lights“

Zu den „Lübeck Latin Ligths“ laden Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 16. Juni ab 17 Uhr in den Schuppen 6 ein und beweisen, dass sie sich nicht nur im klassischen Konzertsaal zu Hause fühlen. Unter dem Motto „Una Fiesta Latina“ wollen sie lateinamerikanisches Lebensgefühl vermitteln und den historischen Hafenschuppen in ein „Little Havanna“ verwandeln.

Die Studierenden Adeline Block, Amelie Gast, Katharina Horst de Cuestas, Sandra Becker, Hilko Engberts und Martin Berner haben den Festivaltag unter Leitung von MHL-Professor Bernd Ruf als interdisziplinäres Projekt im Rahmen ihres Studiums organisiert, das Konzerte, Tanzworkshops und gutes Essen vereint. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr mit Tango- und Salsa-Workshops in Kooperation mit dem Havanna Lübeck und der Tanzschule Jutta Ottenbreit. Um 16 Uhr schließt sich ein weiterer Salsa-Kurs an. Die eigentliche „Fiesta Latina“ wird um 19.30 Uhr mit Konzertbeiträgen verschiedener MHL-Ensembles eröffnet. Von einfühlsamen Tangos der MHL-Tango-Group bis hin zu groovigen Mambos der MHL-Bigband werden die MHL-Studierenden ihre musikalische Vielseitigkeit zeigen. Mit ihrer 2016 gegründeten Salsa-Band „La Mano Letal“, die tödliche Hand, werden lateinamerikanische MHL-Studierende ab 22 Uhr zur Aftershow-Party einen furiosen Abschluss bereiten. Partner und Förderer der Veranstaltung sind die Musik- und Kunstschule Lübeck und die Vorwerker Diakonie. Die Teilnehmergebühr für die Tanzworkshops beträgt zehn Euro. Tickets für die gesamte „Fiesta Latina“ ab 19.30 Uhr gibt es an der Abendkasse für 18, ermäßigt 9 Euro. Für 5 Euro kann man Karten für die Aftershow-Party ab 23.30 Uhr auch separat erwerben.

14.06.2018

Ausstellungseröffnung und Symposium zu Robert Schumann

Das Brahms-Institut an der MHL eröffnet am Freitag, 29. Juni um 18 Uhr seine Ausstellung „Neue Bahnen – Robert Schumann und Johannes Brahms“. Zur Ausstellungseröffnung ist der Schriftsteller und Germanist Hanns-Josef Ortheil zu Gast.

Zum Schumann-Schwerpunkt des Schleswig-Holstein Musik Festivals stellt das Brahms-Institut an der MHL seine neue Ausstellung zu Robert Schumann und Johannes Brahms vor, die das Verhältnis beider Komponisten anhand wertvoller Exponate aus der Institutssammlung beleuchtet. Hanns-Josef Ortheil, der sich immer wieder mit Schumann beschäftigt hat, gibt im Gespräch mit Institutsleiter Wolfgang Sandberger unter dem Motto „Mein Leben mit Robert Schumann“ Einblick in seine persönliche Sicht auf den Komponisten. Die Kuratoren Wolfgang Sandberger und Stefan Weymar führen in die Ausstellung ein, Sopranistin Lisa Ziehm und Pianist Viktor Soos stellen Parallelvertonungen von Schumann und Brahms vor. Im Mittelpunkt der Schau steht unter anderem Schumanns prophetischer Artikel „Neue Bahnen“ aus dem Jahr 1853, in dem der ambitionierte Musikschriftsteller Lobeshymnen auf den jungen Brahms schreibt. Weitere „Schumann-Aspekte“ vertieft das Symposium, zu dem die MHL in Kooperation mit dem SHMF am Samstag, 30. Juni unter Leitung von MHL-Musikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Sandberger einlädt. Von 10 bis 14 Uhr nehmen im Museum Behnhaus Drägerhaus ausgewiesene Schumann-Experten den deutschen Romantiker in den Blick. Referenten sind Eleonore Büning (Berlin), Reinhard Steinberg (München), Christiane Tewinkel (Berlin), Friederike Wißmann (Dresden) und Wolfgang Sandberger (Lübeck). Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei, wegen begrenzter Plätze wird um Anmeldung ab 11. Juni unter brahms-institut@mh-luebeck.de gebeten. Die Ausstellung ist vom 29. Juni bis zum 15. Dezember jeden Mittwoch und Samstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Der Eintritt zum Symposium kostet 5 Euro, es gibt keine Ermäßigung.

12.06.2018

Junges Musiktheater präsentiert Brittens „Rape of Lucretia“

Am Freitag, 15. Juni um 20 Uhr feiert mit Brittens „Rape of Lucretia“ der Kammeroper im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe (Kub) unter Regie von Anthony Pilavachi und der musikalischen Leitung von Robert Roche wieder ein Werk aus der jüngeren Musikgeschichte Premiere. Benjamin Brittens „Rape of Lucretia“ bringen Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) in Bad Oldesloe und Lübeck zur Aufführung.

Britten schuf mit seiner ersten Kammeroper direkt nach dem Zweiten Weltkrieg ein Werk von bewegender und klangsinnlicher Intensität. Die Römerin Lucretia wird für ihre Schönheit und Treue gerühmt. Der Königssohn und Frauenverächter Tarquinius fühlt sich dadurch herausgefordert. Er schließt eine Wette mit Junius ab und versucht, Lucretia zu verführen. Als sie auch ihm gegenüber standhaft bleibt, vergewaltigt er sie. Obwohl ihr Ehemann sie frei von jeder Schuld sieht, kann Lucretia die Demütigung nicht ertragen und nimmt sich das Leben. Der Komponist führt mit seiner Oper den Abgrund menschlicher Taten vor Augen, wie er sie nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa erlebt hat. Regisseur Anthony Pilavachi inszenierte achtzehn aus seinen mittlerweile 85 Produktionen allein am Theater Lübeck, unter anderem den bundesweit hochgelobten und mit Preisen ausgezeichneten „Ring des Nibelungen“. Brittens Kammeroper inszeniert der irische Regisseur als Chronik einer vorangekündigten Vergewaltigung vor den Augen der Gesellschaft. Die musikalische Leitung des Kooperationsprojekts hat Robert Roche, Professor für Korrepetition an der MHL. Gesungen wird in englischer Sprache, die Handlungsabläufe der antiken Vorlage werden von tragenden Erzählerrollen kommentiert. Das zwölfköpfige Kammerorchester begleitet die Handlung in eindrücklicher und subtiler Musiksprache. Mit dem Opernprojekt erneuern MHL und KuB ihre Kooperation, die den jungen MHL-Interpreten im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe einen weiteren experimentellen Aufführungsort bietet. Weitere Aufführungen im KuB gibt es am Samstag, 16. Juni um 20 Uhr und am Sonntag, 17. Juni. um 17 Uhr. Am Sonntag, 24. Juni um 17 Uhr ist die Oper dann in der MHL zu sehen. Karten gibt es zwischen 12,50 und 20,50 Euro im Kub (Beer-Yaacov-Weg 1) sowie bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen. Restkarten können eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erworben werden.

05.06.2018

Musiktutor*innen SH

Der erste Jahrgang des norddeutschen Projekts „musiktutor*innen sh“ geht nun erfolgreich zu Ende. Zum Abschluss der Qualifizierungsreihe findet am Freitag, 8. Juni für die Teilnehmenden ein Aktions- und Informationstag an der MHL statt.

Studierende und Dozierende der Hochschule haben für die ersten »musikutor*innen« ein buntes Programm zusammengestellt, mit dem von 10 bis 16 Uhr Einblicke in die Arbeit und das Leben an der Musikhochschule gegeben und Studienmöglichkeiten sowie Berufsperspektiven in verschiedenen Bereichen der Musikpädagogik vorgestellt werden. Neben einer Hochschulrallye inklusive Informationsmöglichkeiten zu den verschiedenen Studiengängen im Bereich der Musikvermittlung wird in Form einer Groove-Session und der Aufnahme eines Musikstücks im Popstudio der Holstentorhalle auch gemeinsam musiziert. Aktuell läuft die Bewerbungsphase für die Durchführung der Qualifizierungsreihe im Schuljahr 2018/2019. Bewerbungsschluss ist am 22. Juni 2018 (Datum des Poststempels). Weitere Infos unter folgendem Link: https://www.nordkolleg.de/fachbereiche/musik/musiktutorinnen-sh/

04.06.2018

Opernwerkstatt mit Mozarts „Don Giovanni“

Am Freitag, 8. Juni lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zur Opernwerkstatt mit Mozarts „Don Giovanni“ ein. In einer Inszenierung von Jürgen R. Weber unter musikalischer Leitung von Hans-Jürgen Schnoor präsentieren sich ab 18.30 Uhr rund 60 MHL-Studierende auf der Bühne im Großen Saal.

Jürgen R. Weber inszeniert an der MHL quasi einen „Turbo“-Don Giovanni. Die 100-minütige Fassung nutzt Dialoge und Toneinspielungen statt der Seccorezitative. Weber inszeniert die Opernwerkstatt wie einen Staffellauf: eine Rolle wird von einem jungen Sänger zum nächsten übergeben. Fast jede Rolle ist mit bis zu vier Solisten besetzt. Das macht die Aufführung zu einer ganz neuen Erfahrung sowohl für die Mitwirkenden als auch für die Zuschauer. Mit der Produktion will Weber sich mit dem aktuellen Thema der sexuellen Übergriffe (#metoo) auseinandersetzen, so werden Übergriffigkeiten Harvey Weinsteins auf Toneinspielungen zu hören sein. Experimentell ist die Aufstellung des MHL-Projektorchesters hinter dem Opernensemble und der Platz des Dirigenten: Schnoor wird von der seitlichen Bühne aus dirigieren. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins statt, bei der Intendanten und Operndirektoren deutschsprachiger Opernhäuser und Theater in Lübeck erwartet werden. Im Begleitprogramm der Jahreshauptversammlung zeigt das Kommunale Kino in der Mengstraße 35 um 23.30 Uhr Jürgen R. Webers Spielfilm „Open Wount“, der international 13 Awards gewonnen hat. Der Film ist 90 Minuten lang und läuft im Original in englischer Sprache ohne Untertitel.

04.06.2018

Jochen Kirchner neuer MHL-Kanzler

Jochen Kirchner hat am ersten Juni die Nachfolge von Jürgen R. Claußen als Kanzler der MHL angetreten. Der 52-jährige studierte Volkswirt und Rechtswissenschaftler wurde im vergangenen Jahr vom Senat der MHL gewählt.

Er war nach Stationen in der freien Wirtschaft und als Unternehmensberater zwölf Jahre Bürgermeister der hessischen Stadt Kirchhain, wo er eine Verwaltung mit 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führte. Optimierung der Verwaltung und Personalführung waren dabei sein Hauptaugenmerk. Sein Ziel an der MHL ist es, die Servicequalität der Verwaltung zu stärken, um mehr Freiräume für Forschung und Lehre zu schaffen. Kirchner ist verheiratet und hat einen 19-jährigen Sohn und eine 12-jährige Tochter. Schon als Student entdeckte er seine Begeisterung für Lübeck: „Nach meiner Heirat bin ich hierhergereist, um die Stadt meiner Frau zu zeigen. Wir haben seitdem Pläne gehegt, hierher zu ziehen und sind sehr glücklich, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist.“

04.06.2018

Wettbewerbserfolge für MHL-Absolventin

Die koreanische Cellistin Yoonhye Chung, die bei Prof. Troels Svane an der MHL studierte, hat den dritten Preis beim internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb in Berlin gewonnen. Außerdem erspielte sie sich den Sonderpreis für die beste Bachinterpretation beim internationalen Karl Davidoff Wettbewerb im litauischen Kuldiga.

Chung, 1991 in Seoul, Südkorea geboren, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel und besuchte die renommierte Yewon Art School in Seoul. Mit 17 Jahren begann sie ihr Studium an der Korean National University of Art und absolvierte an der MHL anschließend ihr Master-Studium und Konzertexamen mit Bestnote. Auch in der Vergangenheit wurde Chung mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie beim koreanischen Joongang Musikwettbewerb, wo sie 2009 die jüngste erste Preisträgerin war und beim internationalen Isang Yun Wettbewerb. Im Anschluss erhielt sie Einladungen von verschiedenen Orchestern als Solistin. Zurzeit ist sie Stimmführerin beim südkoreanischen Lotte One Orchestra unter der Leitung von Myunghoon Chung.

31.05.2018

Wettbewerbserfolg für MHL-Komponistin

Die MHL-Masterstudentin Chenyao Li aus der Klasse von Dieter Mack wurde mit ihrer Orgel-Komposition „Die Taucherglocke und der Schmetterling“ beim International Orgelfestival Haarlem für einen Platz bei den „Young Composers“ auserwählt.

Der Preis beinhaltet eine Einladung zur „Haarlem Young Composers Masterclass“, einem fortlaufenden Projekt für junge Künstler, das die Komposition innovativer Orgelmusik fördert. Der Titel von Chenyao Lis Werks stammt aus dem gleichnamigen französischen Roman mit den Memoiren des Journalisten Jean-Dominique Baudy nach einem schweren Schlaganfall, in Anlehnung an sein Schicksal gedenkt die Komponistin mit ihrem Werk dem kürzlich verstorbenen Phsysiker Stephen Hawkins. „Diese Komposition versucht das Gefühl zu beschreiben, frei vom Streben und der Sehnsucht nach Wiedergeburt zu sein. Gerade als Hawkings Gedanke an seine eigene körperliche Bindung zerbrach, durchbrach damit der in der Taucherglocke gefangene Schmetterling schließlich die Grenze, um in die Freiheit zu fliegen.“ Die Sommerakademie in den Niederlangen umfasst eine Reihe von Meisterklassen für junge Komponisten unter der Leitung von Zsigmond Szathmáry. Die ausgewählten Werke werden im Juli bei einem Festkonzert auf der Müller-Orgel in der St.-Bavo-Kirche aufgeführt. „Ich freue mich darauf, die Schönheit der Orgel in Haarlem zu entdecken und zu fühlen!“

30.05.2018

16. Lübecker Klarinettennacht unter Motto „Unerhört!“

Zur 16. Lübecker Klarinettennacht unter dem Motto „Unerhört!“ lädt die MHL am Freitag, 1. Juni ab 18 Uhr ein. 17 junge Klarinettisten stellen zusammen mit ihren Professoren Sabine Meyer und Reiner Wehle sowie Gästen aus den MHL-Bläserklassen Raritäten der Klarinettenliteratur vor. Auch die Generalprobe am Donnerstag, 31. Mai um 18 Uhr ist öffentlich.

Moderiert von Reiner Wehle, gibt die Klarinettennacht erneut einen Einblick in das große Repertoire der Klarinette. Diesmal stehen eher selten bei Konzerten zu erlebende Werke mit ungewöhnlichen Besetzungen auf dem Programm. Unter anderem von Ignaz Pleyel, Dieter Mack und Norbert Burgmüller. Im MHL-Bläserensemble musizieren auch Studierende und Dozierende anderer Klassen mit, so die Professoren Angela Firkins (Flöte), Diethelm Jonas (Oboe), Pierre Martens (Fagott) sowie Christoph Eß (Horn) und dokumentieren einmal mehr die ausgeprägte Kammermusikarbeit an der MHL. Die Klarinettenklasse feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum zu dem die MHL eine Publikation „Best of Clarinet“ herausbringt. Sie ist beim Konzert am Infostand der MHL erhältlich. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und endet gegen 23.15 Uhr. Es sind zwei längere Pausen vorgesehen, in denen sich das Publikum mit einem Imbiss stärken kann (nicht im Eintrittspreis enthalten). Jeweils ab 17 Uhr sind Restkarten an der Abendkasse erhältlich, für die Generalprobe am Donnerstag, 31. Mai für 8 Euro sowie für die Lübecker Klarinettennacht am Freitag, 1. Juni von 10 bis 22 Euro.

29.05.2018

ISMA-Spitzenleistungen beim Bundeswettbewerb „JuMu“

Das ISMA (Institut für schulbegleitende Musikausbildung) kann nach dem gerade in Lübeck zu Ende gegangenen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ eine besonders positive Bilanz ziehen. Es gab viele Preise, einige Studierende wurden in gleich mehreren Wertungen ausgezeichnet.

Die drei Studierenden Eva Gasparyan (Flöte), Konstantin Kappe (Posaune) und Chiara Martina Rubino (Klavier in der Wertung Klavierduo) bekamen von der Jury sogar die selten vergeben Höchstpunktzahl 25 zuerkannt. Weitere erste Preise wurden vergeben an die Flötistin Gesine Teichmann, den Posaunisten Marc Jonas Krohn, Chiara Martina Rubino mit Aila Katalin Krohn (Klavier und Violine, in der Wertung Klavier/ein Streichinstrument), Pianistin Nora-Lisann Groß in der gleichen Wertung sowie den Flötisten Nane Schulz in der Wertung „Besondere Ensembles“. Mit zweiten Preisen ausgezeichnet wurden die Oboistin Carla Henze, Nane Schulz und Selma Schiller mit David Moosmann in der Wertung Klavier und Violine. Dritte Preise erreichten die Harfenistin Julia v. Grebmer in der Wertung „Besondere Besetzungen“ und Moritz Heinrich (Klavier, in der Wertung Klavier/ein Streichinstrument). Außerdem vergab die Jury das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ an Robert Frank an der Posaune, Selma Schiller (Klavier, in der Wertung Klavier/ein Streichinstrument) und Charlotte Margarethe Desch (Violoncello, in der Wertung Klavier/ein Streichinstrument). Als Klavierpartner konnten Moritz Heinrich mit einem dritten und Nora-Lisann Gross mit einem ersten Preis überzeugen.

29.05.2018

MHL-Kanzler Jürgen Claußen wird verabschiedet

Jürgen R. Claußen wird Anfang Juni nach 24 Dienstjahren als Kanzler an der Musikhochschule Lübeck (MHL) in den Ruhestand verabschiedet. Der gebürtige Kieler leitete die Verwaltung der MHL.

In seine Amtszeit fallen die Baumaßnahme an der Großen Petersgrube und der anschließende Umzug in das denkmalgeschützte Häuserensemble in der Lübecker Altstadt sowie der Ausbau der Hochschulverwaltung zu einem funktionstüchtigen Dienstleistungsbetrieb. Der Diplom-Verwaltungswirt war zunächst im Geschäftsbereich des schleswig-holsteinischen Finanz- und Kultusministeriums tätig und wechselte vor 35 Jahren an die MHL. 1992 wurde er zum ständigen Vertreter der damaligen Kanzlerin bestellt und im Mai 1994 erstmals für sechs Jahre zum Kanzler gewählt. Seitdem wurde er dreimal in seinem Amt bestätigt. Claußens Nachfolger ist der 52-jährige Jochen Kirchner, der nach Stationen in der freien Wirtschaft und als Unternehmensberater zwölf Jahre lang Bürgermeister der hessischen Stadt Kirchhain war.

29.05.2018

Schüler-Musical entführt in „Die perfekte Welt“

Am Donnerstag, 31. Mai feiert „Die perfekte Welt“ in Timmendorfer Strand Premiere. Schülerinnen und Schüler des Ostsee-Gymnasiums Timmendorfer Strand (OGT) bringen das Musical in Kooperation mit Studierenden der Musikhochschule Lübeck (MHL) um 20 Uhr im Maritim Seehotel zur Aufführung.

26 junge Darstellende und ein Kammerorchester entführen mit dem selbstgeschriebenen Stück in eine perfekte Welt, die ewige Jugend, atemberaubende Schönheit und treue Liebe verspricht, auf der Bühne besungen unter anderem von Filmhelden wie Cinderella, Schneewittchen und Pocahontas. Nur die drei findigen Redakteure der OGT-Schülerzeitung blicken hinter die Fassade der perfekten Welt, die die eiskalte Managerin Katja-Irina aufgebaut hat. Gelingt es den beiden Schwestern Emma und Martha, die Wahrheit ans Licht zu bringen und eine Revolution der Unterdrückten anzuzetteln? Die Schülerinnen und Schüler präsentieren Originale und Bearbeitungen sowie Medleys aus bekannten Disney-Filmen, ebenso wie selbstgeschriebene Songs, begleitet von einem Kammerorchester mit Streichern, Bläsern, Percussion, Gitarre, Bass und Piano. Seit November letzten Jahres hat sich das Team, zu dem neben den Darstellern sieben MHL-Studierende des Faches Popgesang, 13 Orchestermitglieder, 17 Schülerinnen und Schüler aus dem ästhetischen Profil, Choreographen und eine Motivationstrainerin gehören, zweimal wöchentlich zu Proben getroffen. Es hat unter Leitung von Dr. Axel Ster, Lehrer am OGT und Bernd Ruf, Professor an der MHL, die Geschichte, Musik und Bühnenshow gemeinsam erarbeitet. Die Kostüme wurden in Handarbeit von einer OGT-Schülerin genäht. Finanziell wird das Projekt von der Ulbrich-Stiftung, der Sparkasse Holstein und dem OGT-Förderverein unterstützt. Weitere Aufführungen finden am Freitag, 1. und am Samstag, 2. Juni jeweils um 20 Uhr im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand statt. Karten für „Die Perfekte Welt“ gibt es von 8 bis 15 Euro im Online-Shop des OGT unter www.ostsee-gymnasium.de.

28.05.2018

MHL-Schlagzeugensemble präsentiert „Pléïades“ von Xenakis

Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) sind in der Reihe „Wir in Kiel“ am Dienstag, 29. Mai um 19.30 Uhr zu Gast im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Ab 19.30 Uhr präsentiert das MHL-Schlagzeugensemble unter Leitung von Professor Johannes Fischer mit „Pléiades“ von Iannis Xenakis ein kosmisches Hörerlebnis.

Das MHL-Schlagzeugensemble widmet sich mit „Pléiades“ von Iannis Xenakis einem Meilenstein der Schlagzeugliteratur. Die Musik des griechischen Komponisten, der zu den wichtigsten Tonschöpfern des 20. Jahrhunderts zählt, spannt eine faszinierende Brücke zwischen antiker Mythologie und technologischem Verständnis unserer Neuzeit. Der Titel bezieht sich auf die gleichnamige Sternkonstellation, auch Siebengestirn genannt, die ab Juli in klaren Nächten am nördlichen Sternenhimmel zu erkennen ist. Der Sage nach sind die Sterne die sieben Töchter des Atlas, die Zeus als Sterne verwandelt in den Himmel verbannte. Das knapp einstündige Werk ist für sechs Schlagzeuger komponiert und in vier Teile gegliedert, die sich verschiedenem Klangmaterial widmen. So sind neben Marimbas, Vibraphonen, Bongos, 18 Trommeln und Pauken auch speziell für dieses Stück entwickelte Instrumente, die sogenannten „Sixxen“ zu hören. Diese Metallinstrumente erzeugen ein beinahe elektronisches Klangbild, das sich mit den kraftvoll treibenden Rhythmen der Trommeln zu einem schwindelerregenden Hörerlebnis verbindet. Den Studierenden wird hierbei viel abverlangt, denn das Stück gilt bis heute als eines der schwierigsten des Schlagzeug-Repertoires. Es spielen Vera Seedorf, Yuka Sakoji, Holger Roese, Gabriel Fischer, Seorim Lee, Arian Robinson und Irini Aravidou. Dozent Johannes Fischer kündigt an: „Die Zuhörer erwartet eine Musik von wahrhaft kosmischem Ausmaß mit wuchtigen Explosionen, komplexen Tonwolken, rasenden Steigerungen und Klangnebeln, die dem Erlebnis einer Naturgewalt gleichen.“ Der Eintritt zum Konzert „Wir in Kiel“ ist frei.

24.05.2018

Lübecker und Hamburger Studierende mit „Rape of Lucretia“

Benjamin Brittens bewegende Kammeroper „Rape of Lucretia“ bringen Studierende der Musikhochschulen Lübeck und Hamburg in einem Kooperationsprojekt mit der Elbphilharmonie zur Aufführung.

Am Freitag, 25. Mai stellen Gesangsstudierende der MHL, begleitet von einem Kammerorchester der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) im Forum der HfMT eine konzertante Version unter Leitung von Ulrich Windfuhr vor. Weitere Aufführungen gibt es am 26. Mai in der MHL und am 27. und 28. Mai in der Elbphilharmonie. Die Legende von Lucretia gehört zum Gründungsmythos der Römischen Republik und wurde von zahlreichen Komponisten und bildenden Künstlern aufgegriffen. Brittens schuf mit seiner ersten Kammeroper direkt nach dem Zweiten Weltkrieg ein Werk von bewegender und klangsinnlicher Intensität. Die Römerin Lucretia wird für ihre Schönheit und Treue gerühmt. Der Königssohn und Frauenverächter Tarquinius fühlt sich dadurch herausgefordert und versucht, sie zu verführen. Als sie auch ihm gegenüber standhaft bleibt, vergewaltigt er sie. Obwohl Ehemann Collatinus ihr zur Seite steht, sieht Lucretia den Freitod als einzigen Ausweg, um ihre Ehre wiederherzustellen.Geleitet wird das Kooperationsprojekt von Ulrich Windfuhr (Hamburg), seit 2013 Professor für Dirigieren und Orchesterleitung an der HfMT. In englischer Sprache singen und sprechen unter anderem Luzia Tietze als Lucretia, Lea Bublitz als Lucia, Maxim Sankirov als Collatinus sowie Dorothea Bienert und Daniel Schliewa als Erzähler. Weitere Aufführungen gibt es am Samstag, 26. Mai im großen Saal der MHL sowie am Sonntag, 27. und Montag, 28. Mai im kleinen Saal der Elbphilharmonie Hamburg, jeweils um 19.30 Uhr. Karten für die Aufführungen in der HfMT und der MHL sind zwischen 8 und 19 Euro, in der Elbphilharmonie für 25 Euro erhältlich. Restkarten können eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erworben werden.

22.05.2018

„Cellogeschichten III“

Die MHL lädt am Donnerstag, 24. Mai mit den „Cellogeschichten III“ zu einem weiteren Konzert mit dem Instrument des Jahres ein. Ab 20 Uhr präsentieren Studierende der Klasse Professor Troels Svane im Kammermusiksaal berühmte Werke der Celloliteratur.

Fünf junge Cellisten aus der internationalen Celloklasse von Troels Svane, darunter Preisträger internationaler Wettbewerbe, präsentieren Cellostücke aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie aus der Gegenwart. Auf dem Programm stehen virtuose Solostücke, Sonaten und Konzertstücke von Schumann, Chopin, Lalo, Bottermund und Hefti. Mitwirkende sind Rebecca Falk, Luise Frappier, Margreta Häfer, Korbinian Bubenzer und Giljae Lee. Am Klavier begleiten Marianna Nevolovitsch und Yoko Kuwahara.
Der Eintritt zum Konzert ist frei.

22.05.2018

Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Lübeck

Zum zweiten Mal innerhalb von acht Jahren findet in Lübeck wieder der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ statt. 2600 junge Musikerinnen und Musiker zwischen 13 und 27 sind in den nächsten Tagen zu Gast in Lübeck, wo in 30 Institutionen, darunter auch der MHL, über 1.700 Wertungsspiele stattfinden.

Sie sind öffentlich, kostenfrei und laden dazu ein, dem musikalischen Nachwuchs zu lauschen. Die MHL stellt mit der Großen Petersgrube, der Holstentorhalle und der Villa Brahms ihre Räumlichkeiten als Übezentrum und für Wertungsspiele in den Fächern Klavier, Horn und Ensemble zur Verfügung. In der Villa Brahms wettereifern die jungen Oboisten und Oboistinnen miteinander. ISMA-Studierende sind als Teilnehmende und MHL-Dozenten als Jurymitglieder am Wettbewerb beteiligt. Der Bundeswettbewerb beginnt am Donnerstag, 17. Mai und endet am Donnerstag, 24. Mai. Zahlreiche Konzerte begleiten Großereignis. So laden die MHL und der Landesmusikrat Schleswig-Holstein am Pfingstsonntag, 20. Mai um 11 Uhr unter dem Motto „Junge Musik in Schleswig-Holstein“ in den Großen Saal ein. Es erklingen Werke aus der Lübecker Kompositionsklasse, das Landesjugendensemble für Neue Musik Schleswig-Holstein spielt unter Leitung von Rüdiger Bohn. Ergebnisbekanntgaben erfolgen in der Rotunde der Musik- und Kongresshalle Lübeck (MuK), in der am Montag, 21. Mai, Dienstag, 22. Mai und Mittwoch, 23. Mai jeweils um 20 Uhr auch Preisträgerkonzerte stattfinden. Genaue Zeitpläne unter Opens external link in new windowwww.jugend-musiziert.org.

09.05.2018

Weitere Konzerthöhepunkte beim Brahms-Festival

Zu weiteren Konzerthöhepunkten lädt die Musikhochschule im Rahmen ihres Brahms-Festival unter dem Motto „Fremde“ ein.

Noch bis Sonntag stellen junge Ensembles der MHL im Behnhaus Drägerhaus in der Reihe „Lunchtime-Concert" jeden Mittag jeweils um 12.30 Uhr ein spätes Streichquartett von Beethoven vor, eingeführt und moderiert von den MHL-Wissenschaftlern. In der Villa Brahms und im Günter Grass Haus geben die „Standpunkte am Nachmittag“ Einblicke zu den Themen „Tschaikowsky und Brahms (9.5.), „Kammermusik und Text“ (10.5) sowie „Original und Verfremdung“ (11.5.). Die Begegnungen am Abend entführen jeweils um 19.30 Uhr im Großen Saal der MHL in exotische Welten unter dem Motto „Indonesien - Originale und Rückspiele“ (9.5.), Orient Okzident (10.5.), Original und Verfremdung“ (11.5.) und „Festival“ (12.5.). Mit der letzten Begegnung am Abend „…fremd zieh ich wieder aus“ (13.5.) endet das diesjährige Festival, entlehnt aus der Liedzeile der Schubertschen Winterreise, die dann noch einmal in einer Bearbeitung für Tenor, Chor und Instrumente erklingen wird. Dazwischen bieten eine Vesper in St. Jakobi (12.5. 17 Uhr), die zu geheimen Spielstätten führenden Darkroom-Nachtkonzerte (12.5.) sowie eine sonntägliche Matinée (13.5.) eigene Erfahrungen mit der Fremde. Der Eintritt zur Reihe „Lunchtime-Concerts“, zum Konzert im Günter Grass Haus und zur Vesper ist frei. Eintritt zu den „Standpunkten am Nachmittag“ in der Villa Brahms kostet 7 und 10 Euro (keine Ermäßigung), der Eintritt zu den Begegnungen am Abend kostet 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 und 12 Euro). Karten für die Matinée gibt es für 14 Euro (ermäßigt 10 Euro). Restkarten sind eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

08.05.2018

Konzert „Fremd bin ich eingezogen…“ heute beim Brahms-Festival

Drei Konzerte bietet die MHL heute am 8. Mai im Rahmen ihres 27. Brahms-Festivals, das in diesem Jahr unter dem Motto „Fremde“ steht.

Das Stella Cadente Quartett eröffnet im Behnhaus Drägerhaus die Reihe der „Lunchtime-Concerts“. Jeweils um 12.30 Uhr steht dort, moderiert von Professoren der MHL, eines der späten Streichquartette Beethovens auf dem Programm. MHL-Professor Heime Müller moderiert das Konzert und stellt Beethovens Streichquartett op. 127 in seinen kompositorischen Besonderheiten vor. Im Anschluss führt das Stella Cadente Quartett das Werk auf. Erstmals ist das Günter-Grass Haus in diesem Jahr ein Spielort des Brahms-Festivals. In der Reihe „Standpunkte am Nachmittag“ stellen die MHL-Interpreten dort Bläser-Kammermusik aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie Texte von Günter Grass und syrischen Autoren vor. Auf dem Programm stehen Werke von Franco Donatoni, Isang Yun und Dieter Mack. MHL-Gesangsolist Marius Pallesen präsentiert um 19.30 Uhr im Großen Saal das Schubert Lied „Fremd bin ich eingezogen…“ aus der „Winterreise“, das dem Konzert seinen Namen gegeben hat. Weiterhin steht mit der „Fantasie“ Schuberts bedeutendste Klavierkomposition auf dem Programm, gespielt von Inge-Susann Römhild und Konrad Elser am Klavier zu vier Händen. Schubert schrieb sie in seinem letzten Lebensjahr und widmete sie seiner Schülerin, Karoline von Esterházy, in die er heimlich verliebt war. Es erklingt weiterhin Takemitsus „Distance“ für Oboe und Sho, eine traditionelle japanische Mundorgel aus Bambuspfeifen. Interpreten sind Sergej Tcherepanov und Diethelm Jonas an der Oboe. Daniel Sepec und Hildegard Niebuhr an den Violinen, Lena Eckels an der Viola sowie die beiden Cellisten Troels Svane und Ulf Tischbirek präsentieren abschließend Schuberts Streichquintett C-Dur. Wenige Monate vor seinem Tod komponiert, bündelt Schubert hier noch einmal alle Qualitäten seiner reifen Instrumentalmusik: sinfonische Form, entrückte Klangschönheit und dramatische Kontraste. Karten sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 und 12 Euro) an der Abendkasse erhältlich.

07.05.2018

„Standpunkte am Nachmittag“ Brahms` Komponistenwerkstatt

In der Konzertreihe „Standpunkte am Nachmittag“ nähern sich Studierende der MHL vom 7. bis zum 11. Mai jeweils um 17 Uhr in der Villa Brahms und erstmals auch im Günter Grass-Haus der „Fremde“.

Projektleiter des Brahms-Festivals Prof. Dr. Wolfgang Sandberger gibt am Montag, 7. Mai um 17 Uhr in der Villa Brahms mit dem Klavierquartett op. 26 einen „Einblick in die Komponistenwerkstatt“. Die Cellistin Margreta Häfer, Possehl-Preisträgerin 2016, gehört zu den Interpreten ebenso das Ambra Piano Quartet aus Lugano. Karten sind für 7 und 10 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich (keine Ermäßigung).

03.05.2018

MHL-Präsident Rico Gubler neuer Vorsitzender der LRK

Die schleswig-holsteinische Landesrektorenkonferenz (LRK) hat den Präsidenten der MHL Prof. Rico Gubler für zwei Jahre zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt.

Der 46-jährige Saxophonist und Komponist tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Udo Beer, Präsident Fachhochschule Kiel, an. Zu neuen Stellvertretern wählten die Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen Dr. Christoph Jansen, der seit Anfang des Jahres das Amt des Präsidenten an der Hochschule Flensburg bekleidet und in Abwesenheit Prof. Dr. Lutz Kipp, den Präsidenten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Alle drei treten ihr Amt zum 1. Juni 2018 an. Die Landesrektorenkonferenz ist das gemeinsame Gremium der neun öffentlichen und zwei staatlich anerkannten privaten Hochschulen Schleswig-Holsteins und berät aktuelle Entwicklungen und Fragen, die die Hochschulen des Landes gemeinsam betreffen. In den zurückliegenden zwei Jahren haben die Umsetzung des novellierten Hochschulgesetzes, die Novellierung des Urheberrechts, die Landtagswahl sowie die Gründung des Promotionskollegs Schleswig-Holsteins die Landesrektorenkonferenz intensiv beschäftigt. Rico Gubler, setzt weiterhin auf einen gemeinsamen Auftritt der Hochschulen im Land: „Vorbereitend konnte ich mit allen Präsidentinnen und Präsidenten der schleswig-holsteinischen Hochschulen Schwerpunkte der geplanten LRK-Arbeit ansprechen. Die kommenden Ziel- und Leistungsvereinbarungen im Zusammenhang mit dem Koalitionsvertrag stehen im Fokus unserer Arbeit. Wir werden darauf hinwirken, dass die Ankündigungen aus dem Koalitionsvertrag in die Tat umgesetzt und die Hochschulen in ihrer wichtigen Funktion als Treiber für das Land und die Gesellschaft wahrgenommen und gefördert werden. Dies kann nur mit einer massiven Erhöhung ihrer Grundhaushalte gelingen.“

02.05.2018

Erfolg für die Orgelklasse

MHL-Masterstudent Lars Schwarze aus der Orgelklasse von Prof. Arvid Gast war beim "First International Organ Duo Competition A Quattro Mani" erfolgreich, der vom 15. bis zum 21. April in Nowy Sacz (Polen) ausgetragen wurde.

Zusammen mit seiner Duopartnerin Marion Krall, die ebenfalls der Orgelklasse Prof. Arvid Gast entstammt und jetzt in München studiert, erspielte er sich über drei Runden den zweiten Preis und setzte sich gegen 14 andere internationale Duos durch. Zu dem mit 20.000 Zloty (5.000 Euro) dotierten Preis gehören auch mehrere Konzerte in Polen.

30.04.2018

27. Brahms-Festival gastiert in Neumünster

Am Freitag, 4. Mai um 20 Uhr findet in der Konzertreihe „Wir in Neumünster“ ein Gastspiel des MHL-Sinfonieorchesters statt. Unter Leitung des renommierten Gastdirigenten Lothar Zagrosek stellen Studierende im Theater der Stadthalle Neumünster große Werke der Orchesterliteratur vor. Das Konzert ist Teil des 27. Brahms-Festivals unter dem Motto „Fremde“, das die MHL vom 4. bis zum 13. Mai veranstaltet.

70 junge Musikerinnen und Musiker präsentieren selten zu hörende Werke von Hindemith, Dvorák und Debussy sowie eine eigens für das Festival komponierte Uraufführung des MHL-Studenten Orestis Papaioannou. Mit dem Konzert zum Auftakt des Brahms-Festivals präsentieren die MHL-Studierenden die Ergebnisse ihrer zweiwöchigen Arbeitsphase mit dem renommierten und mehrfach ausgezeichneten Gastdirigenten. Lothar Zagrosek steht am Pult zahlreicher bedeutender Orchester, darunter die Berliner und Münchner Philharmoniker sowie das London Philharmonic Orchestra und ist als Generalmusikdirektor und Intendant international tätig. Von Hindemith ist die ,,Lustige Sinfonietta“ zu hören, die eher selten auf den Konzertbühnen zu erleben ist. Als er das Stück 1916 schrieb, war er als Komponist bereits nachhaltig anerkannt. Er verarbeitet darin Gedichte von Morgenstern, die von der Schauspielerin Rachel Behringer rezitiert werden. Außerdem erklingen die weithin unbekannten ,,Legenden“ op. 59 von Dvo?ák. Eduard Hanslick, Widmungsträger der Stücke und Wiener Musikkritiker, schrieb in einer Rezension man verspüre ein „Glücksgefühl“, das „in unseren pessimistischen Tagen doppelt wohlthuend wirkt“. Debussys „Ibéria“ spiegelt die Sehnsucht des Komponisten nach der Fremde. Das Werk zeigt den musikalischen Farbenreichtum des Komponisten und seine Faszination für die spanische Kultur. Mit ,,Aisa“ vom MHL-Studenten Orestis Papaioannou gibt es an diesem Abend eine Uraufführung. Der musikalische Charakter des Orchesterwerkes ist von den Klagestücken Nordgriechenlands inspiriert, der Heimat des 24-jährigen Komponisten. Beim 27. Brahms-Festival spielen über 200 Interpretinnen und Interpreten in 29 Veranstaltungen. An über zehn Spielstätten, zu denen auch Neumünster gehört, erkunden sie verschiedenste Facetten des Mottos „Fremde“. Das Sinfoniekonzert wird am Samstag, 5. Mai um 19.30 Uhr und am Sonntag, 6. Mai um 17 Uhr im Großen Saal der MHL wiederholt. Weitere Informationen zum Programm sind unter www.brahmsfestival-mhl.de erhältlich. Karten gibt es für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) zuzüglich Vorverkaufsgebühr beim Ticketcenter ‚Auch & Kneidl‘ (Großflecken 34a, im Pavillon, Telefon 04321-44064 65).

30.04.2018

Wettbewerbserfolg für MHL-Cellisten

Der koreanische Cellist Giljae Lee aus der Klasse von Professor Troels Svane hat beim Joongang National Competition, einem der größten Musikwettbewerbe in Korea, den ersten Preis gewonnen. Insgesamt haben 48 Kandidaten beim Wettbewerb gespielt - davon kamen vier Cellisten in die Finalrunde.

26.04.2018

Aufbrüche XVI mit "Musik aus dem Moment"

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Aufbrüche“ lädt die MHL am Mittwoch, 25. April in das Buddenbrookhaus ein. Ab 19.30 Uhr präsentiert diesmal das „Instant Composing Ensemble“ (ICE) seine „Musik aus dem Moment.“

Studierende verschiedener Instrumentalklassen präsentieren im 16. Konzert der Reihe „Aufbrüche“ ihre experimentellen Aufführungsmethoden. Nach dem Premierenkonzert ist es der zweite öffentliche Auftritt des ICE, das mit bis zu 15 Studierenden einmal wöchentlich in der MHL zusammenkommt. Das Ensemble gestaltet seine Improvisationen als spontanes Zusammenspiel der Gruppe. Jedes Stück entsteht in einem kreativen Schaffensprozess aus dem Augenblick heraus und wird zu einem Momentkunstwerk: einzigartig und nicht wiederholbar. Musikalische Kategorien und Parameter lösen sich auf, ein besonderes Erlebnis für Interpreten und Publikum. In der Reihe „Aufbrüche“ erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet dabei eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im „Meng 6“, dem vorderen Raum der Mengstraße wo in den nächsten Jahren der Erweiterungsbau entstehen soll. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

19.04.2018

Gesprächskonzert „Chopin und die polnische Volksmusik“

Zu einem Gesprächskonzert mit dem renommierten polnischen Pianisten Professor Andrzej Pikul lädt die MHL am Dienstag, 24. April ein. Ab 20 Uhr steht „Frédéric Chopin und die polnische Volksmusik“ im Mittelpunkt des Vortrags mit Musikbeispielen. Andrzej Pikul, der zu den führenden polnischen Pianisten und Pädagogen zählt, widmet sich in seinem Gastkonzert den polnischen Nationaltänzen und ihrem Einfluss auf Chopins Werk. Die Tänze seines Heimatlandes mit den klangvollen Namen Polonaise, Masurka, Kujawiak, Oberek und Krakowiak waren für Chopin eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Im Vortrag, zu dem auch eine Videovorführung gehört, vermittelt Pikul, wie sich die Nationaltänze in Chopins Schaffen widerspiegeln. Im Konzertprogramm bringt er anschließend Polonaisen und Masurken des Komponisten zu Gehör. Der Eintritt zum Gesprächskonzert ist frei.

19.04.2018

Lübecker Brahms-Festival thematisiert „Fremde“

Vom 4. bis zum 13. Mai lädt die MHL zu ihrem traditionellen Brahms-Festival ein, das sie seit 27 Jahren in jedem Frühjahr veranstaltet. 29 Konzerte an mehr als zehn verschiedenen Spielstätten stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Fremde“.

Zum Eröffnungskonzert mit dem MHL-Sinfonieorchester unter Leitung des renommierten Gastdirigenten Lothar Zagrosek am 5. Mai wird der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther als Grußredner erwartet. Dozierende, Studierende und Gäste der MHL nähern sich in den Konzerten und moderierten Veranstaltungen dem vielschichtigen Begriff der „Fremde“. Über 200 Interpreten präsentieren verschiedene Facetten des Mottos. Im Mittelpunkt stehen dabei wenig bekannte Werke, verfremdete Klänge, exotische musikalische Welten und sich fremd gegenüberstehende ästhetische Standpunkte. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus“: Diese programmatischen Zeilen aus Franz Schuberts „Winterreise“ stehen am Beginn und am Ende der Festival-Konzerte. Weitere Informationen zu diesen und allen weiteren Programmpunkten gibt es unter www.brahms-festival.de.

18.04.2018

Wettbewerbserfolg für Esmé-Quartett

Das Esmé Quartett, das in der Klasse von Prof. Heime Müller Kammermusik an der Musikhochschule Lübeck studiert, hat einen der wichtigsten internationalen Wettbewerbe für Streichquartett gewonnen:

Die vier südkoreanischen Musikerinnen Wonhee Bae und Yuna Ha (Violinen), Jiwon Kim (Viola) und Ye-Eun Heo (Cello) erspielten sich dabei nicht nur den ersten Preis beim renommierten „Wigmore Hall International String Quartet Competition“, der vom 10. Bis zum 15. April in London stattfand, sondern zusätzliche Preise für die beste Interpretation von Werken von Mozart und Beethoven und der Esterházy Foundation. In Lübeck ist das Quartett beim Brahms-Festival in der Reihe „Lunchtime-Concerts“ am Mittwoch, 9. Mai und am Sonntag, 13. Mai jeweils um 12.30 Uhr im Behnhaus Drägerhaus zu erleben. Es stellt dann Spätwerke von Beethoven, moderiert von den Professoren Wolfgang Sandberger und Sascha Lino Lemke vor. Der Eintritt zu den beiden Konzerten ist frei.

17.04.2018

Wir in Eutin: MHL feiert Violoncello als Instrument des Jahres

Die Veranstaltungsreihe zum Instrument des Jahres, dem Violoncello, startet die MHL mit einem Konzert der Reihe „Wir in Eutin“. Am Donnerstag, 19. April präsentieren Studierende der Klasse Professor Ulf Tischbirek Musik der französischen Spätromantik.

Ab 19.30 Uhr bringen sie im Rittersaal des Schlosses Eutin, begleitet vom Pianisten Mikkel Møller Sørensen, Werke von Debussy, Franck, Fauré, Pierné und Saint-Saëns zu Gehör. Weitere Konzerte für das Instrument des Jahres sind die „Cellogeschichten I und II“ am Montag, 23. April und Samstag, 28. April jeweils um 20 Uhr im Kammermusiksaal der MHL. Vom Solostück bis hin zur großen Besetzung stellen zehn "Cellogeschichten" das Instrument im Laufe des Jahres in all seinen Facetten vor. Jährlich kürt der Landesmusikrat ein Musikinstrument zum „Instrument des Jahres“. In diesem Jahr ist es das Violoncello, das einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird. Karten für „Wir in Eutin“ gibt es für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro im Schloss Eutin, Schlossplatz 5 (Telefon 04521/709570). Der Eintritt zu den „Cellogeschichten“ ist frei.

10.04.2018

Musik im Museum lädt ein zu „Beziehungszauber“

Am Samstag, 14. April, findet in der Villa Brahms das moderierte Konzert ,,Beziehungszauber“ statt. In der Reihe ,,Musik im Museum“ präsentieren ab 15 Uhr Studierende der MHL Werke von Clara Schumann und Johannes Brahms.

Moderiert von Stefan Weymar, erklingen Klavierwerke (Variationen op. 9, Rhapsodien op. 79) und Lieder von Brahms. Ebenfalls zu hören sind die Violinromanzen op. 22 von Clara Schumann. Es singen die Sopranistin Natalija Valentin und der Tenor Jeremy Almeida Uy, begleitet von Yoko Kuwahara am Klavier. Weiterhin sind Demian Martin und Stefanie Plankl, ebenfalls am Klavier, zu hören sowie Philipp Alexander Schell an der Violine, mit Yoko Yamada als Klavierbegleiterin. Im Mittelpunkt des Konzertes stehen Widmungskompositionen, die das Thema „Brahms und die Frauen“ vielfältig spiegeln. So hat Brahms die drei Lieder „Vor dem Fenster“, „Ein Sonett“ und „Trennung“ seiner kurzzeitigen Verlobten Agathe von Siebold im Manuskript geschenkt. Auch der umschwärmten Clara Schumann und der musikalisch hoch gebildeten Elisabeth von Herzogenberg hat der Junggeselle Werke zugeeignet, die im Konzert zu hören sind: Klaviervariationen op. 9 und Rhapsodien op. 79. Clara Schumann wiederum hat ihre Violinromanzen dem renommierten Geiger Joseph Joachim zugedacht, der den 20-jährigen Brahms bei den Schumanns in Düsseldorf einführte und Brahms‘ engster Vertrauter war. Ihm ist das aktuelle Digitalisierungsprojekt des Brahms-Instituts ,,Joseph Joachim in die Post geschaut“ gewidmet, das der Öffentlichkeit Musikautografe, Abschriften, Briefe und Fotografien des Brahms-Freundes zugänglich macht. Nach dem Konzert führt Moderator und Ausstellungskurator Stefan Weymar durch die aktuelle Schau „Beziehungszauber. Johannes Brahms – Widmungen, Werke, Weggefährten“, die zahlreiche Aspekte der aufgeführten Werke mit wertvollen Originaldokumenten illustriert. Karten gibt es für 8 und 5 Euro (keine Ermäßigung) im Vorverkauf bei der „Konzertkasse“ im Hause Hugendubel (Königstr. 67 a, 23552 Lübeck, Telefon 0451/702320). Restkarten und Catering gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse am Jerusalemsberg 4. Im Wintergarten der Villa Brahms werden dann auch Kaffee und Kuchen angeboten (nicht im Eintrittspreis enthalten). Weitere Informationen unter www.brahms-institut.de.

06.04.2018

Zweites Echolot Festival rockt Cargoschiff

Am Samstag, 7. April lädt die MHL zum zweiten Echolot Festival auf das alte Cargoschiff am Traveufer ein. Ab 20 Uhr präsentieren dort elf junge Bands aus dem Umfeld der MHL elf Stilrichtungen von Rock und Pop über Reggae bis hin zu Jazz und Klezmer. Besondere Highlights sind in diesem Jahr Kabarett am Klavier und Neue Musik zum Tanzen.

Rund fünfzig junge Musikerinnen und Musiker sind beim Echolot-Festival zu erleben, das die MHL-Studierenden im vergangenen Jahr erstmals veranstaltet haben. Das gut siebenstündige Programm präsentieren die Bands im maritimen Flair des als „Body and Soul“ bekannten Cargoschiffs in der Kanalstraße. Auf zwei Bühnen präsentieren sich neben dem letztjährigen Publikumsmagneten „Reggaedemmi“ die Metalband „Minus Mountain“, das Jazz-Trio Thomas Kowalczyk, das Klezmer-Ensemble „Hyps4Gyps“ sowie das experimentelle Quartett „Tomato is a fruit“ das sich 2016 gründete und auf der Suche nach neuen Klängen stets eng mit anderen Künstlern und Komponisten zusammenarbeitet, diesmal mit dem Soundartisten Goran Lazarevic. Im Programm sind viele Uraufführungen, graphische Musik, Performance und Electronics, wobei auch szenische Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Das Ensemble hat weltweit junge Komponisten inspiriert, die ihm Stücke gewidmet haben. Auf dem Echolot Festival zeigen sie erstmals ihr neuestes Projekt: tanzbare Neue Musik mit zwei Saxophonen, Schlagzeug und Live-Elektronik. Ein weiteres Novum ist das Soloprogramm des Lübeckers Max Busch, der gekonnt mit Kabarett am Klavier unterhält und dabei den Spuren Bodo Wartkes folgt. Zu hören sind weiterhin „Leo in the Lioncage“ und die "Vincent Dellwig Band", „JEN Clubsounds“, die Folk-Band „Humming Bee“ sowie die Singer-Songwriterin Katharina Schwerk. Voraussetzung für die Teilnahme ist dabei, dass mindestens ein Musiker pro Band aktuell an der Musikhochschule studiert. Auch hinter der Bühne liegt das Festival komplett in studentischer Hand. Die vier Schulmusikstudierenden Ute Führ (Jazzklavier), Vivien Geldien (Orgel), Jon Ander Klein (Schlagzeug) und Jan Stöber (E-Bass) haben es im Rahmen eines Interdisziplinären Projekts konzipiert und sammeln damit wertvolle Projektmanagement-Erfahrungen. Unterstützt werden sie bei Organisation und Planung von weiteren Studierenden sowie von Popularmusik-Professor Bernd Ruf. Besonders den zahlreichen Studierenden der musikpädagogischen Studiengänge, die im Konzertbetrieb der MHL selten zu hören sind, bietet das Festival eine Bühne. Karten sind im Vorverkauf für 18 Euro, ermäßigt 11 Euro bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel und im Pressezentrum erhältlich, Restkarten gibt es ab 19 Uhr direkt am Cargoschiff in der Kanalstraße 100.

06.04.2018

MHL-Absolvent bekommt Stelle als Konzertmeister im Ausland

Im Februar wurde Satoshi Morioka, ehemaliger Masterstudent aus der Violinklasse von Prof. Elisabeth Weber nach einem Probejahr als Konzertmeister des Kobe City Chamber Orchestra bestätigt. Das Orchester, in dem der 28jährige nun spielt, zählt zu einem der erfolgreichsten in Japan und spielte unter anderem auch schon in Deutschland.

03.04.2018

Opernwerkstatt „Calisto“ und Schlagzeugkonzert „Zu den Sternen“

Gleich zwei Konzerte sind am Samstag, 7. April in der MHL zu erleben:

Ab 16 Uhr präsentieren 25 Studierende dreier Hochschulen, junge Gesangssolisten und ein Kammerorchester die Opernwerkstatt „La Calisto“. Über ein Semester haben sie ihre eigenständige Fassung der Barockoper von Francesco Cavalli erarbeitet. Unter den Gesangsolisten ist auch Celina Denden in der Rolle der Nymphe Calisto zu erleben, die durch Liebessehnsucht und Eifersucht zahlreichen Verwicklungen und Verwünschungen ausgesetzt ist. Weitere Aufführungen gibt es am 16. Juni im Schoss Eutin, am 17. Juni im Schloss Ludwigslust sowie am 29. Juni in der Feldsteinkirche Ratekau. Ab 19.30 Uhr präsentiert sich dann das MHL-Schlagzeugensemble unter der Leitung von Professor Johannes Fischer unter dem Motto „Zu den Sternen“. Auf dem Programm steht das Werk „Pléiades“ von Iannis Xenakis, ein Meilenstein der Schlagzeugliteratur. Die Musik des griechischen Komponisten, der zu den wichtigsten Tonschöpfern des 20. Jahrhunderts zählt, bezieht sich auf die gleichnamige Sternenkonstellation, auch Siebengestirn genannt, die ab Juli in klaren Nächten am nördlichen Himmel zu erkennen ist. Das knapp einstündige Werk Stück gilt bis heute als eines der schwierigsten des Schlagzeug-Repertoires. Zu den Ausführenden gehört auch die Schlagzeugerin Seorim Lee. Neben Marimbas, Vibraphonen, Bongos, 18 Trommeln und Pauken sind speziell für dieses Stück entwickelte Instrumente, die sogenannten „Sixxen“ zu hören. Diese Metallinstrumente erzeugen ein beinahe elektronisches Klangbild, das sich mit den kraftvoll treibenden Rhythmen der Trommeln zu einem schwindelerregenden Hörerlebnis verbindet. Der Eintritt zur Opernwerkstatt „Calisto“ und zum Schlagzeugabend „Zu den Sternen“ ist frei.

03.04.2018

MHL startet in das Sommersemester und die neue Konzertsaison

An der MHL beginnt mit dem Sommersemester auch die neue Konzertsaison. Rund 150 Veranstaltungen stehen bis zum Semesterende Mitte Juli auf dem Programm, darunter große Projekte wie das 27. Brahms-Festival und die 16. Lübecker Klarinettennacht.

45 Studierende aus 15 Nationen beginnen mit dem Sommersemester ihr Studium. Vom 4. bis zum 13. Mai laden die MHL und das angegliederte Brahms-Institut mit dem Brahms-Festival ein, das ,,Fremde“ für sich zu entdecken. In 29 Konzerten stellen Dozierende, Studierende und Gäste in diesem deutschlandweit einmaligen Hochschulfestival zahlreiche Facetten des Mottos ,,Fremde“ vor. Weiteres Highlight im Sommersemester ist am 1. Juni die 16. Lübecker Klarinettennacht unter dem Motto ,,Unerhört“, mit der Sabine Meyer, Reiner Wehle und ihre Klarinettenklasse Raritäten der Klarinetten-Literatur präsentieren. Dem Violoncello, Instrument des Jahres, widmet die MHL eine Konzertreihe, zu der über das Jahr verteilt, zehn „Cellogeschichten“ und ein Cellofestival vom 3. bis zum 5. Juli gehören, die das Instrument in all seinen Facetten vorstellen. Benjamin Brittens Kammeroper ,,Rape of Lucretia“ wird ab 25. Mai in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg konzertant in der Elbphilharmonie Hamburg aufgeführt, ab 15. Juni szenisch im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe und in der MHL. Mit einer neuen Konzertreihe im Klostergarten des Europäischen Hansemuseums wird die MHL ab 4. Juli ihre Kooperation mit anderen Lübecker Kulturstätten intensivieren und dort zunächst dem Instant Composing Ensemble und dem MHL-Blechbläser-Ensemble eine Bühne bieten. Zum Semesterabschluss geben Studierende verschiedener Studiengänge mit der Pop-Revue Anfang Juli wieder einen Einblick in ihre vielseitige Ausbildung. Zu diesen und weiteren Projekten informieren wir Sie im Laufe des Semesters mit näheren Informationen und Ankündigungen. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

03.04.2018

Stipendiaten der Ad Infinitum Foundation konzertieren

Zum Konzert mit Stipendiaten der Ad Infinitum Foundation lädt die MHL am Mittwoch, 4. April ein. Ab 19.30 Uhr präsentieren sich im Kammermusiksaal Studierende verschiedener Instrumental- und Gesangsklassen mit Werken aus vier Jahrhunderten.

Auf dem Programm stehen unter anderem Kompositionen von Händel, Mozart, Donizetti, Brahms, Martinu und Yun für verschiedenste Besetzungen. Es erklingen Sonaten für Violine, Viola, Flöte, Klarinette, Klavier und Oboenduo. Zu den Mitwirkenden gehört die Sopranistin Lea Bublitz, die sich mit Arien aus Donizettis „Don Pasquale” und Händels „Messias” vorstellt, am Klavier begleitet von Bo Boj Klupp. Die irische Geigerin Abigail McDonagh spielt die dritte Violinsonate op. 108 von Johannes Brahms. Das eher düstere Werk schrieb Brahms 1886 fernab vom Wiener Alltagsstress am Thuner See in der Schweiz. Im Gegensatz zu seinen vorherigen Violinsonaten lässt er den Klavierpart, der hier von Christian Ruvolo übernommen wird, gleichberechtigt erklingen. Die 1983 entstandenen Inventionen für zwei Oboen von Isang Yung Werk, gespielt von Pierre-Antoine Soulier und Marco Antonio Cegarra Cauz, geben mit ihren vier zyklisch aufeinander bezogenen Sätzen Einblick in die kompositorische Werkstatt von Isang Yun. Die 2005 gegründete Ad Infinitum Foundation fördert Studierende der MHL jährlich mit rund 50.000 Euro. Der Eintritt zum Stipendiatenkonzert ist frei.

29.03.2018

15 ISMA-Studierende im Finale von „Jugend musiziert“

Über Pfingsten wird der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Lübeck ausgetragen, die letzte Stufe des weltweit größten musikalischen Nachwuchswettbewerbes. Für dieses Finale qualifizierten sich auch 15 Studierende des ISMA (Institut für schulbegleitende Musikausbildung), das der MHL angegliedert ist und herausragend begabten, jugendlichen Instrumentalisten und Sängern bereits während ihrer Schulausbildung Unterricht bei Professoren und Dozenten der MHL ermöglicht.

Bei den solistischen Holzbläsern konnten sich die Flötistinnen Gesine Teichmann, Eva Gasparyan und Nane Schulz einen Finalplatz sichern, außerdem die Oboistin Carla Henze sowie die Fagottistin Chiara Martens. Nane Schulz bewies sich zudem gemeinsam mit vier Streichern im Kammermusikensemble, ebenso Gesine Teichmann im Trio zusammen mit der Harfenistin Julia von Grebmer und der Cellistin Fiona Hagner. Im Bereich Blechbläser Solo waren die Posaunisten Marc Jonas Krohn, Konstantin Kappe und Robert Frank erfolgreich. In der Kategorie Duo (Klavier mit einem Streichinstrument) überzeugten die Cellistin Charlotte Desch (mit Victor Maria Schmidt, Klavier), die Pianistin Nora-Lisann Gross (mit Aaron Wittke, Violoncello) sowie die Duos Selma Schiller (Klavier) und David Moosmann (Violine), Chiara Martina Rubino (Klavier) und Aila Katalin Krohn (Violine). Chiara Martina Rubino qualifizierte sich außerdem in der Kategorie Klavierduo (zusammen mit Constantin Schiffner). Nora-Lisann Gross wurde auch als Klavierbegleiterin ausgezeichnet. Mit dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ steht Lübeck ein musikalisches Großereignis ins Haus: 30 Kultureinrichtungen, darunter die Musik- und Kongresshalle Lübeck als Hauptaustragungsort, die MHL, das Theater Lübeck, die Lübecker Musikschulen sowie viele Lübecker Schulen sind an der Ausrichtung beteiligt. Es werden rund 2.800 Teilnehmer erwartet.

28.03.2018

TV-Bericht zur Orchesterakademie

Am Donnerstag, 29. März wird ein kurzer Fernsehbeitrag über die Lübecker Orchesterakademie ausgestrahlt, einer bundesweit einzigartigen Kooperation zwischen der MHL und dem Theater Lübeck. Der Beitrag läuft zwischen 17.30 Uhr und 18 Uhr im Sat1 Regionalfernsehen.

Gedreht wurde dafür am vergangenen Freitag in der MHL und in der Musik-und Kongresshalle Lübeck. Der Beitrag enthält Interviews mit MHL-Präsident Professor Rico Gubler, dem kommissarischen Generalmusikdirektor des Theaters Lübeck Andreas Wolf, Orchestermitglied und Mentorin Elisabeth Fricker sowie den Akademisten Antonia Jäger (Klarinette) und Marc Kopitzki (Viola). Der Dreh gibt kurze Einblicke in die Hauptprobe zum sechsten Sinfoniekonzert, das Probespieltraining und ein Mentorencoaching. Die Beiträge sind nach der öffentlichen Ausstrahlung meistens für sieben Tage in der Mediathek abrufbar. Der Sendetermin kann sich aber aufgrund aktueller Themen verschieben.

28.03.2018

TV-Bericht zur Orchesterakademie

Am Donnerstag, 29. März wird ein kurzer Fernsehbeitrag über die Lübecker Orchesterakademie ausgestrahlt, einer bundesweit einzigartigen Kooperation zwischen der MHL und dem Theater Lübeck. Der Beitrag läuft zwischen 17.30 Uhr und 18 Uhr im Sat1 Regionalfernsehen.

Gedreht wurde dafür am vergangenen Freitag in der MHL und in der Musik-und Kongresshalle Lübeck. Der Beitrag enthält Interviews mit MHL-Präsident Professor Rico Gubler, dem kommissarischen Generalmusikdirektor des Theaters Lübeck Andreas Wolf, Orchestermitglied und Mentorin Elisabeth Fricker sowie den Akademisten Antonia Jäger (Klarinette) und Marc Kopitzki (Viola). Der Dreh gibt kurze Einblicke in die Hauptprobe zum sechsten Sinfoniekonzert, das Probespieltraining und ein Mentorencoaching. Die Beiträge sind nach der öffentlichen Ausstrahlung meistens für sieben Tage in der Mediathek abrufbar. Der Sendetermin kann sich aber aufgrund aktueller Themen verschieben.

26.03.2018

MHL lädt ein zur Semestereröffnung

Die MHL lädt am Dienstag, 3. April um 18 Uhr zur Eröffnung des Sommersemesters und der neuen Konzertsaison ein. Bis Mitte Juli stehen wieder viele Veranstaltungen auf dem Programm, darunter auch große Projekte wie das Brahms-Festival. Präsident Prof. Rico Gubler und Vertreter des ASTAs sowie des Studierendenparlamentes werden die neuen Studierenden begrüßen.

715 Bewerberinnen und Bewerber haben die anspruchsvolle Eignungsprüfung an der MHL abgelegt. Von ihnen werden 45 junge Musikerinnen und Musiker aus 15 Nationen ihr Studium aufnehmen. Am beliebtesten waren die Fächer Gesang, Klavier, Violine und Violoncello. Das Stella Cadente Quartett lässt den ersten Satz Maestoso-Allegro aus dem Streichquartett Es-Dur op.127 von Beethoven erklingen. Außerdem präsentiert das Yun-Quartett das Quartett für Flöten von Isang Yun. Von Erwan Tacher (Gesang) und Timothée Urbain (Klavier) als „Duo Javanaise“ werden Französische Chansons, unter anderem ,,La javanaise“ von Serge Gainsbourg zu hören sein. Ein weiterer Programmpunkt der Semestereröffnung ist die Vorstellung des neuen Struktur- und Hochschulentwicklungsplans (SHEP). Präsident Professor Rico Gubler wird die Entwicklungsziele der MHL für die nächsten Jahre aufzeigen. Neben übergeordneten künstlerischen, pädagogischen und organisatorischen Zielen werden einzelne Handlungsfelder wie die Breiten- und Begabtenförderung oder die Musiklehrkräfteausbildung vertieft behandelt. Im Mittelpunkt des SHEP stehen die Anforderungen und Bedürfnisse der Absolvierenden in Hinblick auf das sich stetig wandelnde Musikleben. Der Eintritt zur Semestereröffnung ist frei.

23.03.2018

Kammermusik Soirée I und II

Die MHL lädt am Samstag, 24. März zur Kammermusik Soirée ein. Die beiden Konzerte um 17 Uhr und um 19 Uhr bilden den Abschluss des diesjährigen Kammermusik Campus der Hochschule. Die Studierenden präsentieren unterschiedliche Werke, die sie während des einwöchigen Campus erarbeitet haben.

Insgesamt präsentieren ein Duo und fünf Quartette verschiedene Werke des 18. und 19. Jahrhunderts von Brahms und Beethoven. Unter anderem ist das DeLia Quartett mit Beethovens Streichquartett F-Dur op. 135 zu hören. Darunter auch ,,Der schwer gefasste Entschluss: Grave ma non troppe tratto (Muss es sein?)“ und das Allegro ,,Es muss sein!“. Ebenfalls von Beethoven ist das Streichquartett cis-Moll op.131. Der Komponist vermerkte auf der für den Schott-Verlag revidierten Abschrift: „N. b. Zusammengestohlen aus verschiedenem diesem und jenem.“ Nach Schotts Rückfrage nach der Bedeutung dieses Satzes schrieb Beethoven am 19. August: „Sie schrieben, daß es ja ein original quartett seyn sollte, es war mir empfindlich, aus Scherz schrieb ich daher bey der Aufschrift, daß es zusammen getragen, Es ist Unterdessen Funkel nagelneu.“ Von Brahms ist unter anderem die Sonate für Violoncello und Klavier e-Moll op. 38 zu hören. Den größten Teil der e-Moll-Sonate schrieb Brahms im Sommer 1862 bei Bad Münster am Stein. In dem idyllischen Badeort an der Nahe weilte damals Clara Schumann zur Kur. Am anderen Ufer des Flusses quartierten sich Brahms und sein Geigerfreund Joseph Joachim unterhalb der Ebernburg ein, deren romantische Ruine die beiden Musiker an die großen Zeiten des Ullrich von Hutten und Ernst von Sickingen erinnerte. Die Brahms-Werke werden vorbereitend auf das anstehende Brahms-Festival aufgeführt und werden auch dort zu hören sein. Der Eintritt kostet 14 Euro (ermäßigt 10 Euro). Karten gibt es bei allen Vorverkaufsstellen des Lübeck-Tickets. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

21.03.2018

150 Jahre „Ein deutsches Requiem“

„Ein deutsches Requiem“ gehört zu den Schlüsselwerken von Johannes Brahms. Es handelt von den ‚letzten Dingen‘, die jeden Menschen bewegen: Tod, Trauer und Trost. Vor 150 Jahren, am Karfreitag 1868, wurde das Werk unter der Leitung des Komponisten im Bremer Dom uraufgeführt (noch ohne den fünften Satz). Prof. Dr. Wolfgang Sandberger erinnert in einer Sendung des SWR an diese Uraufführung und ihre Besonderheiten: SWR 2 Treffpunkt Klassik, 29. März 2018, 10.30-12.00. Die Sendung kann im Livestream und in der Mediathek des SWR nachgehört werden.

19.03.2018

„Joseph Joachim in die Post geschaut“

Brahms-Institut stellt neues Digitalisierungsprojekt vor: Joseph Joachim war einer der berühmtesten Geiger des 19. Jahrhunderts und einer der engsten Freunde von Johannes Brahms. Teile seines Nachlasses gehören zu den bedeutendsten Schätzen im Brahms-Institut an der MHL, die dank Unterstützung der Hermann Reemtsma Stiftung in einem zweijährigen Projekt erschlossen und digitalisiert werden. Mit einem Festakt im Lübecker Brahms-Institut am Mittwoch, 21. März um 19 Uhr wird das Digitalisierungsprojekt nun vorgestellt und für die Öffentlichkeit freigeschaltet.

Musikautographe, Abschriften, Briefe, Fotografien und Zeitungsausschnitte gehören zum Nachlass. Sie ermöglichen Einblicke in das persönliche Leben von Joseph Joachim (1831 bis 1907) und geben differenziert Auskunft über das Konzertwesen im deutschsprachigen Raum und England sowie die Interpretationsgeschichte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Als Wunderkind gefördert, wurde Joachim zu einem der berühmtesten Geiger seiner Zeit. Schumann, Bruch, Brahms und Dvorák widmeten ihm ihre Violinkonzerte. Legendär wurde Joachim auch als Primarius des Joachim-Quartetts, das er gegründet hatte. Als Direktor der Königlichen Musikhochschule in Berlin gehörte er zu den prägendsten Musikerpersönlichkeiten seiner Zeit. Herzstück des Nachlasses sind knapp 900 Briefe, die der Geiger an seinen ältesten Bruder Heinrich und seine Schwägerin Ellen nach London schrieb. Die Briefe geben Einblick in Joachims Entwicklung vom 13. Lebensjahr bis zu seinem Tod und spiegeln ein Stück europäischer Musik- und Zeitgeschichte wider. Sie werden in ihrer Gesamtheit erstmals veröffentlicht. Nur Auszüge einzelner Schreiben sind bisher in den Joachim-Briefausgaben erschienen. Musikwissenschaftlich bedeutend sind Joachims vielfache Äußerungen über prominente Komponisten und ihr Werk, so über Robert Schumann, Felix Mendelssohn, Johannes Brahms oder Giuseppe Verdi. Die Hermann Reemtsma Stiftung finanzierte das zweijährige Erschließungsprojekt des Brahms-Instituts im Rahmen ihres Förderprogramms „Kunst auf Lager“. Professor Dr. Wolfgang Sandberger ist Projektleiter und Leiter des Brahms-Instituts an der MHL. Projektmitarbeiter Dr. Fabian Bergener hat in der zweijährigen Laufzeit 4500 Briefseiten übertragen und bibliothekarisch erschlossen, unterstützt vom ehrenamtlichen Mitarbeiter Volker Schmitz. Der Eintritt zum Festakt ist frei.

16.03.2018

Der 6. öffentliche Kammermusik Campus Lübeck

Vom 19. bis zum 24. März lädt die MHL zum sechsten Kammermusik Campus Lübeck ein. Gasthörer haben die Möglichkeit, den international renommierten Dozenten Eberhard Feltz (Violine) und Dirk Mommertz (Klavier) beim Unterricht über die Schulter zu schauen. Neben einem öffentlichen Werkstattgespräch am Donnerstag, 22. März stellen die Teilnehmenden ihre Arbeitsergebnisse in zwei Konzerten am 24. März in der MHL vor.

Ausgewählte Ensembles werden in öffentlichen Proben an Interpretation und Technik feilen. Sie arbeiten an Meisterwerken der Kammermusikliteratur aus mehreren Jahrhunderten vom Duo bis zum Quartett. Die MHL öffnet dabei ihre Pforten für Gasthörer und bietet so tiefe Einblicke in den Entstehungsprozess des gemeinsamen Musizierens. Der Fokus liegt auf den späten Streichquartetten von Ludwig van Beethoven. Die jungen Musikerinnen und Musiker bereiten sich mit dem Kammermusik Campus gleichzeitig auf ihre Auftritte beim diesjährigen Brahms-Festival vor: In der Reihe „Lunchtime-Concert“ werden die Beethoven-Quartette, moderiert von Dozierenden der MHL, vom 8. bis zum 12. Mai jeweils um 12.30 Uhr im Museum Behnhaus Drägerhaus erklingen. Am 22. März findet in der MHL außerdem ein öffentliches Werkstattgespräch statt. Ab 20 Uhr widmet sich der Violinist und Gastdozent Professor Eberhard Feltz dem Thema „Intuitives Hören“. Ensemblemitglieder tragen Musikbeispiele zum Thema vor. Mit dem jährlichen Kammermusikcampus setzt die MHL eine langjährige Tradition fort, die den herausragenden Stellenwert der Kammermusik an der Musikhochschule belegt. Er bietet fortgeschrittenen Ensembles die Möglichkeit, sich in den Semesterferien intensiv mit einem musikalischen Werk auseinanderzusetzen. Die Gastdozenten blicken auf internationale Erfahrungen als Solisten, Kammermusiker und Pädagogen. Auch Projektleiter Heime Müller, seit 2009 Professor für Violine und Kammermusik an der MHL, war selber unter anderem jahrelang Ensemblemitglied im weltweit führenden Artemis Quartett. Der öffentliche Unterricht findet von Montag, 19. März bis Samstag, 24. März jeweils zwischen 10 und 18 Uhr in Raum 18 und Raum 1a/b statt (Eingang Große Petersgrube 21, Änderungen vorbehalten). Abweichungen gibt die MHL per Aushang bekannt. Der Eintritt zum öffentlichen Unterricht ist frei. Die beiden Abschlusskonzerte finden am Samstag, 24. März um 17 Uhr und 19.30 Uhr im Kammermusiksaal der MHL statt. Karten für die Konzerte sind bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse für 14 Euro (ermäßigt 10 Euro) erhältlich.

05.03.2018

27. Brahms-Festival Lübeck unter dem Motto „Fremde“

Unter dem Motto „Fremde“ steht das Brahms-Festival 2018, das die MHL vom 4. bis zum 13. Mai zum 27. Mal veranstaltet. Das „Fremde“ zu erleben oder fremd zu sein ist eine menschliche, existentielle, vielschichtige Erfahrung. In 29 Veranstaltungen präsentieren die Interpretinnen und Interpreten an sechs Spielstätten in Lübeck und Neumünster zahlreiche musikalische Facetten des Mottos.

Über 200 Studierende, Dozierende und Gäste stehen in der Festival-Woche in zahlreichen Ensembles gemeinsam auf der Bühne. Das MHL-Sinfonieorchester eröffnet das Brahms-Festival am Samstag, 5. Mai unter Leitung des renommierten Gastdirigenten Lothar Zagrosek mit Werken von Hindemith, Dvorák und Debussy sowie einer eigens für das Festival komponierten Uraufführung. Die Konzertserien „Begegnungen“ und „Standpunkte“ konfrontieren mit verfremdeten Klängen, exotischen musikalischen Welten und fremden ästhetischen Standpunkten. Zu den „Begegnungen“ gehört auch ein von Studierenden der MHL konzipiertes Projekt mit syrischen Musikern. Ihre erfolgreiche Reihe „Lunchtime-Concert“ im Behnhaus widmet die MHL in diesem Jahr mit allen späten Beethoven-Streichquartetten dem großen, 2017 verstorbenen Violinisten Walter Levin, der die Kammermusikausbildung an der MHL stark geprägt hat. Ein Podiumsgespräch zum Festivalmotto, moderierte Konzertreihen, zwei Nachtkonzerte, darunter ein „Darkroomconcert“ an geheimen Orten in Lübeck und Education-Konzerte mit musikpädagogischen Angeboten wie der „Tonali“-Tour durch Norddeutschland, gehören ebenfalls zum Festival. Das vielschichtige Festival-Programm zeigt, dass Fremdheit vielmehr eine gemeinsame menschliche Erfahrung ist, existenziell und vielschichtig. Karten sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Auf der Website sind auch ausführliche Programm-Infos zu finden.

02.03.2018

MHL-Solisten konzertieren mit Lübecker Kammerorchester

Die MHL setzt ihre Kooperation mit dem Lübecker Kammerorchester (LKO) fort und lädt am Samstag, 17. März zum Sinfoniekonzert. Solisten sind Studierende der MHL.

Unter Leitung von Bruno Merse erklingen ab 19.30 Uhr im Großen Saal Werke von Bernstein, Gershwin und Schostakowitsch. Mit dem Werk „P.I.C.C.“ für Schlagzeug und Orchester steht auch eine Uraufführung der MHL-Studentin Leyan Zhang auf dem Programm, die dafür einen hochschulinternen Kompositionswettbewerb bestehen musste. Der Werktitel steht für Passion, I, Change und Contrast. Mittelpunkt des Werks ist die Trommel, gespielt von Solistin Irini Aravidou aus der Schlagzeugklasse von MHL- Professor Johannes Fischer. Mit George Gershwins „Rhapsody in Blue“ präsentiert das LKO ein musikalisches Kaleidoskop Amerikas, aus Jazz und Unterhaltungsmusik. Am Klavier sitzt der 18-jährige Lübecker Jonas Benedikt Klein, der als Vorstudent am Institut für Schulbegleitende Musikerziehung der MHL von Professor Manfred Aust unterrichtet wird. Abschließend erklingt Dmitri Schostakowitschs erste Sinfonie op.10. Es war sein Abschlusswerk am Leningrader Konservatorium und wurde gleich ein großer Erfolg. Das Konzert ist Teil einer mehrjährigen Kooperation. MHL-Studierende erhalten dabei Gelegenheit als Dirigent, Komponist oder als Instrumental- und Gesangssolist praktische Erfahrung in der Arbeit mit einem Sinfonieorchester zu sammeln. Das LKO wurde 1996 gegründet und entwickelte sich zu einem ausgewachsenen Sinfonieorchester, das professionelle Musiker und ambitionierte Amateure zu einem Klangkörper vereint. Chefdirigent des Orchesters ist Bruno Merse, der seine musikalische Karriere unter anderem als Konzertmeister der Lübecker Philharmoniker begann. Karten sind für 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich oder online unter www.mh-luebeck.de. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).

01.03.2018

MHL-Studentin erspielt sich historisches Cello

Die Bachelorstudentin Anouchka Hack hat sich beim 26. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds eines der Spitzeninstrumente erspielt: ein seltenes Violoncello von Bartolomeo Tassini (Venedig) von 1750.

Die 21-jährige Cellistin aus der Klasse von Professor Troels Svane erspielte sich eine der höchsten Wertungen des Wettbewerbs. 55 Musikerinnen und Musiker im Alter von 12 bis 28 Jahren aus ganz Deutschland wetteiferten im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg um eines der 23 meisterhaften Streichinstrumente, die von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt werden. Der Fonds umfasst insgesamt 200 Instrumente, die der Stiftung Musikleben, der Bundesrepublik Deutschland und zum größten Teil Privatpersonen gehören. Zu den begehrten Instrumenten zählen zum Teil 300 Jahre alte klangstarke Meisterinstrumente von Storioni, Testore oder Guarneri, die für junge Musiker unerschwinglich, aber notwendig sind, um auf internationalen Bühnen bestehen zu können. Sie werden treuhänderisch zur Verfügung gestellt. Der Deutschlandfunk zeichnete das Preisträgerkonzert auf und strahlt es am 1. Mai 2018 von 11.05 Uhr bis 13 Uhr aus.

23.02.2018

„Lübeck als Musikstadt“ - SWR 2-Sendereihe mit Prof. Sandberger

Eine Sendereihe über „Lübeck als Musikstadt“ strahlt der Südwestrundfunk (SWR) von Montag, 26. Februar bis Freitag, 2. März aus. Der Autor der Sendung Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der MHL, wandert in fünf einstündigen Sendungen durch die Musikstadt an der Trave und zeigt die Verzahnung von Handel, Kultur und Musik auf.

In der Sendereihe widmet sich Sandberger vielen künstlerischen Größen Lübecks, die das kulturelle und wirtschaftliche Leben der Stadt prägten: so wie Dieterich Buxtehude, Emanuel Geibel oder Thomas Mann. „Lübeck wird in erster Linie mit Holstentor, Marienkirche und Marzipan assoziiert. Die alte Hansestadt an der Ostsee ist von jeher eine Stadt der Kaufleute. Doch Wirtschaft und Kultur, Handel und Musik sind keine Gegensätze. In Lübeck bedingen sie sich vielmehr gegenseitig“, erläutert Autor Wolfgang Sandberger. Im großen Lübeck-Roman „Buddenbrooks“ von Thomas Mann steht die Musik für den Verfall. Ein weiterer Lübecker, Emanuel Geibel, war nicht nur ein Meister der Selbstvermarktung, sondern gehört zu den meistvertonten Dichtern überhaupt. Unternehmerisch dachten auch schon Franz Tunder und Dieterich Buxtehude, die mit ihren legendären Abendmusiken so spektakuläre Kirchenkonzerte organisierten, dass selbst Händel und Bach an die Trave reisten. Auch später zogen die norddeutschen Musikfeste und die Konzertkultur der Hansestadt viele große Namen an: Felix Mendelssohn, Franz Liszt, Clara Schumann, Johannes Brahms oder Peter Tschaikowsky. Das Engagement finanzkräftiger Bürger sorgte dafür, dass Lübeck 1904 mit der Stadthalle ein Konzerthaus und wenig später mit dem Jugendstilbau in der Bäckergrube ein zauberhaftes Theater bekam. Hermann Abendroth und der junge Wilhelm Furtwängler gehörten hier zu den ersten Dirigenten. Heute ist Lübeck Sitz des Schleswig-Holstein-Musikfestivals und der einzigen Musikhochschule im Land zwischen den Meeren. Die zahlreichen Facetten Lübecks als Musikstadt wird Wolfgang Sandberger in seiner Sendereihe beleuchten. Sie ist in der Reihe „Musikstunde“ des SWR von Montag, 26. Februar bis Freitag, 2. März jeweils ab 9.05 Uhr live auf SWR 2 zu hören oder abrufbar in der Mediathek des SWR.

22.02.2018

Konzert ,,Holzbläser live“ beschließt 1. Holzbläser-Campus

Unter dem Titel ,,Holzbläser live“ findet am Sonntag, 25. Februar in der MHL die Abschlusspräsentation des ersten MHL-Holzbläsercampus statt.

27 Studierende aus den Klassen Flöte, Oboe, Klarinette, Saxophon, Fagott und Horn stellen ab 17 Uhr im Kammermusiksaal ihre Arbeitsergebnisse vor. Vom Trio über Quartett bis hin zum Bläserquintett stehen Werke unter anderem von Reicha, Taffanel, Ibert und Donatoni auf dem Programm. Weiterhin erklingt von Berio „Opus Nummer Zoo“ für Bläserquintett und Sprecher, in dem die Interpreten gleichzeitig zu Geschichtenerzählern werden. Im „Trio d’anches“ von Charles Koechlin spielen die drei Musiker gleichzeitig in verschiedenen Tonarten und erzeugen damit reizvolle Dissonanzen und Mehrdeutigkeiten der Harmonik.
In der ländlichen Idylle des Gutes Hasselburg bei Altenkrempe haben sich die Studierenden eine Woche lang mit den Werken beschäftigt und wurden dabei von den Professoren Angela Firkins (Flöte), Diethelm Jonas (Oboe), Reiner Wehle (Klarinette), Rico Gubler (Saxophon), Pierre Martens (Fagott) und Christoph Eß (Horn) angeleitet. Der Eintritt zum Abschlusskonzert des ersten Holzbläsercampus ist frei.

21.02.2018

Erfolg für MHL-Kompositionsstudenten

Der MHL-Masterstudent Orestis Papaioannou wurde beim Penderecki-Wettbewerb für junge Komponisten in Krakau für sein Werk „Quintet in Five Scenes“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Der 24-jährige Grieche studiert Komposition in der Klasse von Professor Dieter Mack an der MHL. Zwanzig internationale Partituren wurden eingereicht, so aus Australien, China/USA, Griechenland, Griechenland/Deutschland, Hongkong, Japan/Großbritannien, Litauen, Norwegen/Großbritannien, Polen und der Ukraine. Der erste Preis ist mit 1.000 US-Dollar dotiert. Die Uraufführung des „Quintet in Five Scenes“ findet beim 30. Internationalen Festival der Krakauer Komponisten am 18. April 2018 in Krakau statt.

20.02.2018

Erstmals in Lübeck: Zweimal Soloabend mit Daniel Sepec

Der Violinist Daniel Sepec, als Solist und Kammermusiker weltweit auf den Konzertbühnen zu erleben, tritt erstmals solistisch in Lübeck auf.

Am Donnerstag, 22. Februar präsentiert er unter dem Motto ,,Sonaten und Partiten" im Remter des St. Annen-Museums ab 18 Uhr den halben Zyklus der jeweils drei Partiten und Sonaten für Violine solo von Johann Sebastian Bach. Die Stücke galten mit ihrer Mehrstimmigkeit zunächst als unspielbar und wurden erst in der Bach-Renaissance der Romantik, unter anderem ausgelöst durch Mendelssohn Bartholdy, wieder aus der Versenkung geholt. Mittlerweile gehören sie zum Standardrepertoire jedes Violinisten. Dass sie damals wie heute hohe künstlerische und technische Herausforderungen bieten, wird Sepec im Remterkonzert belegen. Ein kontrastreiches Soloprogramm stellt er unter dem Motto „Kontraste Violine“ am Montag, 26. Februar ab 20 Uhr im Kammermusiksaal der MHL vor. Dann stellt Sepec barocke Werke von Ignaz Biber und Georg Philipp Telemann neben Werke der Zeitgenossen Luciano Berio und Steve Reich. Auf der Bühne wird er dabei von Thomas Reifner begleitet, der an der MHL seinen Bachelor und Master in Komposition abgelegt hat und den elektronischen Part übernimmt. Sepecs 2010 erschienene Aufnahme der Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber, eingespielt zusammen mit der Gambistin Hille Perl, dem Lautenisten Lee Santana und Michael Behringer an der Orgel, wurde mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Im Konzert intoniert Sepec die mit ihren Figurationen und ihrer Mehrstimmigkeit beeindruckende Passacaglia für Violine solo, die Biber den fünfzehn Rosenkranzsonaten zum Abschluss hinzufügte. Der Eintritt zu beiden Soloabenden ist frei.

15.02.2018

27. Brahms-Festival Lübeck steht bevor

Von Freitag, 4. bis Sonntag, 13. Mai feiert die MHL ihr 27. Brahms-Festival. Johannes Brahms zählt zu den herausragenden und faszinierenden Komponisten des 19. Jahrhunderts. Ihm widmet die MHL seit 1992 alljährlich ein Festival der besonderen Art: Gemeinsam setzen Dozierende und Studierende die Musik des Hamburger Komponisten in vielfache Beziehungen, in diesem Jahr unter dem Motto ,,Fremde“.

Das Motto stellt nicht das Eigene gegen das Fremde, nicht das „Wir“ gegen das „Andere“. Es soll zeigen, dass Fremdheit vielmehr eine gemeinsame menschliche Erfahrung ist, existenziell und vielschichtig. In 29 Konzerten präsentieren die MHL-Interpretinnen und Interpreten zahlreiche musikalische Facetten des Mottos. Das 1991 gegründete Brahms-Institut an der MHL besitzt eine der größten Sammlungen zu Leben und Werk des Komponisten und seiner Zeit. Die wissenschaftliche Erschließung der Musik vereint sich im Brahms-Festival unmittelbar und in besonderer Weise mit der künstlerischen Ausbildung. Das macht das Brahms-Festival zu dem, was es ist: einmalig in der deutschsprachigen Hochschullandschaft. Das Programm ist unter folgendem Link zu finden: http://www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/brahms-festival/festivalprogramm

13.02.2018

Die MHL feiert ihre Absolventen

Zur Absolventenfeier lädt die MHL am Freitag, 16. Februar in den großen Saal ein. Ab 18 Uhr nehmen dann 71 Absolventen aus 17 Nationen ihre Abschlusszeugnisse entgegen und werden ins Berufsleben entlassen oder starten in ihr anschließendes Masterstudium.

Zum Veranstaltungsauftakt spielen Jesús Gallardo Nieto und Hyelee Clara Chang die Sonate für Altsaxophon und Klavier von Edison Denisov. Die Abschlusszeugnisse überreichen MHL-Präsident Prof. Rico Gubler, Vizepräsident Martin Hundelt und Christian von Streit, Leiter des Studiensekretariats. Zur weiteren musikalischen Gestaltung tragen die Saxophonistinnen Jana de Troyer und Santa Bukovska mit Schlagzeugerin Eirini Aravidou bei. Sie lassen ,,Esercizio di Pazzia II“ von Francesco Filidei erklingen. Die Feier schließen Ye-Eun Park und Mutsumi Saiki mit dem ,,Dreyblatt“ F-Dur für Klavier zu sechs Händen von Wilhelm Friedrich Ernst Bach ab. Der Eintritt zur Absolventenfeier ist frei.

12.02.2018

Over and Above – Premierenkonzert mit Improvisation

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Over and Above“ laden die MHL und die Overbeck-Gesellschaft, am Donnerstag, 15. Februar nach St. Petri ein. Um 20 Uhr stellt sich erstmals das „Instant Composing Ensemble“ (ICE) öffentlich vor, das sich zum Wintersemester 2017/18 an der MHL gegründet hat.

Im ICE erproben sechs bis fünfzehn Studierende verschiedener Instrumentalklassen unterschiedliche experimentelle Aufführungsmethoden. Ziel ist die Improvisation als freies und spontanes Zusammenspiel der Gruppe. Die Studierenden gestalten die Musik im Moment ihrer Entstehung künstlerisch und formativ, wobei jedes Ensemblemitglied sowohl die Rolle eines kreativen Co-Autors als auch die des Teamplayers als Teil des Kollektivs einnimmt. Es entsteht eine Moment-Musik, die sich einer schriftlichen Fixierung verwehrt: Jedes Konzert ist neu und nicht wiederholbar. Betreut wird das Ensemble neben Johannes Fischer von den Professoren Rico Gubler (Saxophon), Bernd Ruf (Klarinette), Dieter Mack (Klavier, Komposition) und Franz Danksagmüller (Orgel, elektroakustische Instrumente). Sie bringen ihre jeweils ganz unterschiedlichen Perspektiven und künstlerischen Konzepte ein. Karten sind für 4 Euro (keine Ermäßigung) erhältlich und können unter 0451/74760 reserviert werden.

09.02.2018

Musik im Museum – Carnaval und andere Masken

Das Brahms-Institut entführt am Samstag, 10. Februar auf einen romantischen Maskenball – passend zum Fasching. Ab 15 Uhr präsentieren drei MHL-Studierende an Cello und Klavier in der Villa Brahms Werke von Schumann und Schostakowitsch unter Moderation von Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger.

Hermann Fabian Valdez Fregoso aus der Klavierklasse von Prof. Konrad Elser stellt den,,Carnaval“ op. 9 von Robert Schumann vor. Der Mexikaner trat bereits mit Anfang 20 unter der Leitung von Charles Ketcham und Gordon Campell als Solist mit dem Orquestra Sinfónica de las Artes Sinaloa auf. In der ,,Maskerade“ für Klavier lässt Schumann die unterschiedlichsten Gestalten auftreten, unter anderem Figuren aus der italienischen Commedia dell’artem, wie Pierrot und Arlequin, Pantalon und Colombine, sowie der rhythmisch besonders kapriziöse Coquett. Auch die beiden Seelen von Schumann, der träumerisch-melancholische Eusebius und als unmittelbarer Kontrast der leidenschaftliche Florestan treten in Erscheinung. Eine Maskerade ganz anderer Art bietet im Anschluss die Cellosonate d-moll op. 40 von Dmitri Schostakowitsch, die voller Ironie, Witz und Sarkasmus steckt. Interpretinnen sind hier die zweiten Preisträgerinnen des letzten Possehl- Musikpreises Anouchka Hack (Cello) und Katharina Hack (Klavier). Neben ihrer Duo-Tätigkeit konzertieren beide auch als Solistinnen mit Orchestern, unter anderem mit den Dortmunder Philharmonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und der Französischen Kammerphilharmonie. Die Villa Brahms öffnet bereits ab 14 Uhr ihre Türen am Jerusalemsberg 4 und bietet die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung „Beziehungszauber“ zu besuchen. Die Schau mit eindrucksvollen Schätzen aus der Lübecker Brahms-Sammlung beleuchtet die zahlreichen freundschaftlichen und kollegialen Beziehungen von Johannes Brahms. Auch für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt (nicht im Eintrittspreis enthalten). Karten sind für 8 und 5 Euro erhältlich (keine Ermäßigung). Der Vorverkauf findet an der Konzertkasse im Hause Hugendubel (Königstr. 67 a, 23552 Lübeck, Tel: 0451- 70 23 20) statt. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

06.02.2018

,,Wir in Plön“ geht weiter

Nach der erfolgreichen Aufführung von ,,Wir in Plön I“ folgen die nächsten beiden Vorstellungen der Reihe ,,Wir in Schleswig-Holstein“ bei den Plöner Tagen der Kammermusik. Die mehr als 40 internationalen Instrumentalisten der MHL präsentieren nun am 10. und 11. Februar jeweils ab 19.30 Uhr weitere Schlüsselwerke der Kammermusik im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön.

Bei ,,Wir in Plön II“ am Samstag, 10. Februar um 19.30 Uhr dreht sich alles um Strawinskys ,,L'Histoire du Soldat“. Das Stück aus dem Jahr 1917 schrieb Strawinsky, als er sich während des ersten Weltkrieges im Exil in der Schweiz aufhielt, wo schwierige Bedingungen für Künstler herrschten. Mit der „Geschichte vom Soldaten“, das er für ein kleines Ensemble und eine Wanderbühne konzipierte, erhoffte er sich neue Einnahmen. Strawinsky und sein Librettist Charles-Ferdinand Ramuz erzählen darin das Märchen eines Soldaten auf Heimaturlaub, den der Teufel zu einem folgenschweren Tausch überredet: Der Soldat tritt dem Teufel gegen ein Reichtumversprechen seine Geige ab und muss ihm außerdem das Geigenspiel beibringen. Doch damit löst er allerhand schicksalhafte Verwicklungen aus. Die Idee von der Wanderbühne musste Strawinsky bald begraben. Durch die sich ausbreitende spanische Grippe und einen Generalstreik kam das Stück 1918 nur einmal in Lausanne zur Aufführung. In dem musikalisch facettenreichen Werk zitiert der Komponist allerhand damalige Gebrauchs- und Unterhaltungsmusik: es sind Anklänge an Marschmusik, Ragtime, Tango und Walzer zu hören. Die Aufführung des anspruchsvollen Werkes meistern die MHL-Studierenden mit einem Kammermusikensemble und einer Sprecherin ganz ohne Dirigenten. ,,L'Histoire du Soldat“ wird am 17. Februar um 19 Uhr im Johanneum zu Lübeck ein weiteres Mal aufgeführt. Bei ,,Wir in Plön III“ am Sonntag, 11. Februar um 19.30 Uhr stehen Kammermusikwerke von Beethoven, Haydn und Brahms auf dem Programm. Das „Trio Parole“ stellt das Klaviertrio in H-Dur op. 8 vor, das Brahms 1854 innerhalb von nur drei Wochen schrieb und als erstes Kammermusikwerk publizierte. 35 Jahre später brachte er eine überarbeitete Version heraus, so dass das Werk mit seinen völlig verschiedenen Fassungen als Brahms‘ frühestes und zugleich sein spätestes Klaviertrio gilt. Zwei Streicherwerke von Beethoven stehen mit dem Streichrio c-Moll op. 9/3 und dem dramatischen Streichquartett a-Moll op. 132 auf dem Programm, das vom Anna Perenna Quartett dargeboten wird. Es zählt zu seinen späten Werken und wurde 1825 vom Schuppanzigh Quartett in Wien uraufgeführt, einer Quartettformation, die sich um die Verbreitung von Beethovens Ensemblewerken verdient machte. Die späten Streichquartette Beethovens werden in einem vollständigen Zyklus in der Reihe „Lunchtime-Concert“ beim diesjährigen Brahms-Festival zu hören sein. Von Dienstag, 8. Mai bis zum Sonntag, 13. Mai führen verschiedene Kammermusikensembles der MHL, moderiert von Dozenten der MHL, jeweils eines der späten Streichquartette Beethovens auf. Die Reihe ist dem großen Kammermusiker Walter Levin gewidmet. Er hat die Kammermusikarbeit an der MHL viele Jahre geprägt und im August vergangenen Jahres verstorben. Die zwei Konzerte finden vor der malerischen Kulisse des Kulturforums Schwimmhalle Schloss Plön (Schlossgebiet 1a) statt. Karten sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro im Vorverkauf in der Buchhandlung Schneider (Lübecker Str. 18, Telefon 04522/789939) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Der Eintritt zur Aufführung ,,L'Histoire du Soldat“ im Lübecker Johanneum ist frei, Spenden sind erbeten.

01.02.2018

Internationale MHL-Studierende bei Plöner Tagen der Kammermusik

Zehn junge Ensembles der MHL geben in der Reihe ,,Wir in Schleswig-Holstein“ drei Konzerte bei den Plöner Tagen der Kammermusik. Mehr als 40 Instrumentalisten der MHL präsentieren am 4., 10. und 11. Februar jeweils ab 19.30 Uhr Schlüsselwerke der Kammermusik im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön.

Die Musikerinnen und Musiker aus zehn Nationen und unterschiedlichen Ausbildungsstufen stellen bedeutende Kammermusikwerke aus drei Jahrhunderten vor: Vom Trio bis zum Kammermusikensemble sind Werke unter anderem von Beethoven, Dvorak, Haydn und Strawinsky zu hören. Beim Konzert ,,Wir in Plön I“ bieten MHL-Studierende am Sonntag, 4. Februar ab 19.30 Uhr vom Klaviertrio bis zum Bläserquintett ein abwechslungsreiches Programm. Das Delia-Quartett präsentiert Beethovens Streichquartett F-Dur op. 135. Es zählt zu seinen späten Werken: Beethoven machte 1826 erste Skizzen dazu und vollendete es als letztes Werk vor seinem Tod 1827. "Muss es sein?" "Es muss sein!“ diese Frage und Antwort stellte er dem Finalsatz seines Streichquartetts als Motto voran, mit dem Titel ,,Der schwer gefasste Entschluss“. Die Entstehung wurde vom Suizidversuch seines Neffen überschattet. Ursprünglich nur dreisätzig angelegt, fügte Beethoven, wahrscheinlich auf Bitten seines Verlegers, einen vierten Satz hinzu. Außerdem erklingt das „Lerchenquartett“ von Haydn, der bis zu seiner Abreise nach England Beethovens Kompositionslehrer war. Es begeisterte mit seiner eine jubelnde Lerche imitierenden Violinstimme das Londoner Publikum schon bei der Uraufführung. Das Lübecker Hornquartett präsentiert außerdem das für vier Hörner original komponierte Bläserquartett von Constantin Homilius, der im 19. Jahrhundert als Komponist und Organist an der Petersburger Reformierten Kirche tätig war. Strawinskys ,,L'Histoire du Soldat“ wird neben dem 10. Februar auch am Samstag, 17. Februar um 19 Uhr im Johanneum zu Lübeck aufgeführt. Die drei Plöner Konzerte finden vor der malerischen Kulisse des Kulturforums Schwimmhalle Schloss Plön (Schlossgebiet 1a) statt. Karten sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro im Vorverkauf in der Buchhandlung Schneider (Lübecker Str. 18, Telefon 04522/789939) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Der Eintritt zur Aufführung ,,L'Histoire du Soldat“ im Lübecker Johanneum ist frei, Spenden sind erbeten.

31.01.2018

„Tag der Musik“ für Nachwuchstalente

Zu einem „Tag der Musik“ laden verschiedene Lübecker Kulturinstitutionen am Sonntag, 4. Februar ein. In der MHL präsentieren sich ab 11 Uhr Lübecker Nachwuchstalente in verschiedensten Ensembles. Die jungen Künstler wollen damit um Aufmerksamkeit für den 55. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ werben, der vom 17. bis zum 23. Mai in Lübeck ausgetragen wird.

Mit dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ steht Lübeck ein musikalisches Großereignis ins Haus: 30 Einrichtungen, darunter die MuK als Hauptaustragungsort, die Lübecker Musikschulen, die MHL, das Theater Lübeck sowie viele Lübecker Schulen sind an der Ausrichtung beteiligt. Es werden rund 2.800 Teilnehmer erwartet. Am ,,Tag der Musik“ präsentieren sich rund 50 junge Musikerinnen und Musiker aus Lübecker Kulturinstitutionen. Auf der Bühne im Kammermusiksaal der MHL und im großen Saal bieten sie ab 11 Uhr ein abwechslungsreiches Musikprogramm aus mehreren Jahrhunderten. Zu hören ist zum Auftakt das Ensemble „Passion de Saxophon“ mit sechs junges Saxophonisten der Musikschule am Rosengarten. Ab circa 11.45 Uhr spielen das Cello-Ensemble und die Bigband des Johanneums zu Lübeck. Die Chöre „Vocalino“ und „Singschule“ der Musik- und Kunstschule Lübeck singen ab 13 Uhr. Mit Alina Jaqueline Stieldorf (Cello) und den beiden Nachwuchspianisten Chiara Martina Rubino und Constantin Schiffner stellen sich ab 13.35 Jungstudierende des Instituts für Schulbegleitende Musikerziehung (ISMA) der MHL vor. Ab 15 Uhr können die Jüngsten schnuppern: Sabine Lueg-Krüger stellt Instrumente vor und lädt zu einem Klaviervorspiel ein. Ab 16 Uhr schließlich präsentiert das Streichquartett der Lübecker Philharmoniker, deren Philharmonische Gesellschaft im letzten Bundeswettbewerb einen Sonderpreis Klavier ausgelobt hat, Streichquartette von Villa-Lobos und Piazzolla. Den Sonderpreis Klavier hat sich der junge Paderborner Pianist Leon Stössel erspielt. Zusammen mit den Lübecker Philharmonikern unter Leitung von Christoph Prick ist er im Begrüßungskonzert für den Lübecker Bundeswettbewerb, das am 19. Mai in der Musik- und Kongresshalle Lübeck (MuK) stattfindet, als Solist mit Mozarts Klavierkonzert zu hören. Die „Werkstatt Jazz“ ist ab 17 Uhr im Großen Saal der MHL ebenfalls dem „Tag der Musik“ gewidmet. Der MHL-Pops-Chor und die MHL-Bigband geben unter Leitung von Prof. Bernd Ruf mit Werken aus Pop, Rock und Jazz Einblick in ihre Arbeit. Mit bundesweit 26.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist „Jugend musiziert“ der größte musikalische Nachwuchswettbewerb weltweit, Träger ist der Deutsche Musikrat. Dass es Lübeck gelungen ist, bereits in diesem Jahr wieder Gastgeberin des Wettbewerbs zu sein, ist einer frühzeitigen Bewerbung und der erfolgreichen Durchführung vor acht Jahren zu verdanken. 2010 fand der letzte Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Lübeck statt. Gastgebende Städte sind normalerweise in einem Turnus von rund 20 Jahren wieder an der Reihe. Die Kosten für die Ausrichtung von rund einer Million Euro tragen neben dem Bundesfamilienministerium und dem Hauptsponsor, der bundesweiten Sparkassen-Finanzgruppe, Lübecker Stiftungen wie die Possehl-Stiftung Lübeck und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

31.01.2018

Internationaler Preis für Brahms-DVD

Die Musik-DVD „Rileggendo Brahms“ ist mit dem International Classical Music Award (ICMA) in der Kategorie „DVD Performance“ ausgezeichnet worden. Sie präsentiert die vier Sinfonien von Johannes Brahms mit dem „Orchestra della Svizzera italiana“ unter seinem Chefdirigenten Markus Poschner. Auch das Brahms-Institut an der MHL war an der DVD-Produktion beteiligt.

Die CD mit dem Titel „Rileggendo Brahms“, übersetzt „Brahms neu gelesen“ bietet eine kammermusikalische Neuinterpretation der sinfonischen Meisterwerke von Brahms, die sich an die ursprünglichen Absichten des Komponisten anlehnt. Dem komplexen künstlerischen Projekt gingen mehrere Jahre Studium und Planung voraus. Dabei handelte es sich um die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Partituren bis hin zur Anschaffung von historischen Instrumenten. Dank einer Schrift des Fritz Steinbach-Schülers Walter Blume aus dem Jahr 1933, bis zu ihrer Veröffentlichung 2013 nur ein „Geheimtipp“ unter Brahms-Interpreten, konnte die von Brahms geschätzte Aufführungstradition der Meininger Hofkapelle zur damaligen Zeit rekonstruiert werden. Dirigent Markus Poschner war mehrfach im Lübecker Brahms-Institut zu Gast und erhielt im Dialog mit Institutsleiter Professor Dr. Wolfgang Sandberger wichtige Impulse für seine Neuinterpretation. Wolfgang Sandberger dazu: „Die Zusammenarbeit mit Markus Poschner war für mich eine Sternstunde des Austauschs zwischen wissenschaftlicher Forschung und künstlerischer Praxis, das Klangbild der Sinfonien in der Meininger Aufstellung des Orchesters ist kammermusikalisch transparent und doch berührend. Die Tatsache, dass die Sinfonien von Brahms zu den meistpublizierten Werken auf dem diskografischen Markt gehören, macht die Auszeichnung umso bedeutender.“ Die Ende 2016 erschienene DVD bietet in einem Bonus-Track ein ausführliches Interview mit Wolfgang Sandberger, aufgenommen vom Schweizer Fernsehen in den historischen Räumlichkeiten der Villa Brahms. Sandberger erläutert darin die wissenschaftliche Auseinandersetzung anhand der für den Entstehungsprozess zentralen Quellen. Das 30-seitige, mehrsprachige Booklet enthält neben Informationen zu den Interpreten eine wissenschaftliche Einleitung Sandbergers und zahlreiche Abbildungen. Die bei Sony Classical erschienene DVD ist im Fachhandel unter der Bestellnummer 8985388869 erhältlich. Die „International Classical Music Awards“ ist eine internationale und unabhängige Auszeichnung in der Welt der klassischen Musik. Die Jury besteht aus professionellen Musikkritikern, die den bedeutendsten europäischen Medien angehören. Die Verleihzeremonie wird am 6. April in Katowice (Polen) stattfinden. Weitere Informationen unter www.icma-info.com.

29.01.2018

Werkstatt Popularmusik präsentiert Pop, Rock und Jazz

Zu zwei Konzerten der traditionellen „Werkstatt Popularmusik“ lädt die MHL am Samstag, 3. Februar und am Sonntag, 4. Februar in den Großen Saal ein. Mit dem Werkstatt-Wochenende präsentiert der Bereich Popularmusik unter der Leitung von Professor Bernd Ruf einen Einblick in die vergangene Semesterarbeit und feiert das 10-jährige Jubiläum der MHL-Bigband. Verschiedene MHL-Ensembles präsentieren am Samstag Stücke aus Pop und Rock, während sich die MHL-Bigband am Sonntag auf orchestralen Jazz konzentriert.

Am Samstag, 3. Februar zelebriert das Popensemble unter Leitung von Ulrich Kringler ab 19.30 Uhr mit Rhythm Section und gleich drei Sängerinnen eine Hommage an die Singer-Songwriter-Szene. Spannend wird der Auftritt des Rockensembles unter Leitung von MHL-Dozent Oliver Sonntag: Die vier Musiker werden in klassischer Rockbesetzung Drums, Bass und zwei Gitarren keinen festgelegten Song spielen, sondern in der Tradition der frühen Progrock-Experimental-Bands ein Set komplett improvisieren. Der hierzulande wenig bekannten brasilianischen Popmusik widmet sich das Ensemble „BrazilianBeatz“ unter seinem Leiter Dr. Michael Pabst-Krüger. Am Sonntag, 4. Februar feiert die MHL-Bigband ab 17 Uhr ihr zehnjähriges Jubiläum und stellt selbst komponierte Stücke vor, die durch heutigen Clubsound, urbane Grooves und Vintage-Swing den „Lübeck Sound“ fortführen. Die Band wird ihr neues Programm vorstellen, das bereits auf der jüngsten Tournee in Taiwan vom Publikum gefeiert wurde. Auch eine zweite CD-Produktion steht an: Gleich nach Semesterende wird die Band ihren aktuellen Sound in der zeitgenössischen Bigband-Szene im Studio dokumentieren. Besonderer Höhepunkt des Konzertes ist das 20-minütige „Till Your Well“, eine Begegnung von Bigband und elektronischer Musik, komponiert von drei MHL-Studierenden. Der MHL PopChor präsentiert neben Jazzstandards zwei Songpremieren. Karten für die Konzerte sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 und 12 Euro) bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

26.01.2018

Studierende veranstalten Benefizkonzert „Musik für Mexiko“

Ein Benefizkonzert für die Erdbebenopfer in Mexiko haben lateinamerikanische Studierende der MHL organisiert. Am Sonntag, 28. Januar um 19 Uhr präsentieren über 40 Studierende und Dozierende der MHL im Kolosseum unter Leitung von MHL-Dozent Frank Maximilian Hube klassische Musik und lateinamerikanische Folklore.

Die jungen Interpretinnen und Interpreten kommen aus über 15 Nationen, unter anderem aus Deutschland, Irland, Mexiko, Venezuela, Kolumbien, Tschechien, der Schweiz, Polen und Japan. Neben ihnen wirken auch die Professoren Elisabeth Weber (Violine), Ulf Tischbirek (Violoncello) und Jörg Linowitzki (Kontrabass) mit. Zusammen mit dem Klarinettisten Strahinja Pavlovic (Bachelorstudent bei Prof. Reiner Wehle) und dem Oboisten Sergio Sánchez (Masterstudent Barockoboe am Mozarteum Salzburg) bringen sie ein Quartett des mexikanischen Komponisten Arturo Márquez zu Gehör. Der Violinist Carlos Johnson, Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters Lübeck stellt gemeinsam mit einem Streichorchester und verschiedenen Ensembles Musik der mexikanischen Komponisten Ponce, Revueltas und Moncayo vor. Der Mexikaner Hermann Valdez, Koordinator des Konzertes, ist auch am Klavier zu erleben. Die Konzerterlöse gehen über das „International Resources and Recycling Institute“ in Edinburgh (IRRI A.C.) an verschiedene Stiftungen, die die bitterarme Bevölkerung Mexikos, die Ende September 2017 von zwei katastrophalen Erdbeben getroffen wurde, mit Nahrungsmitteln versorgen und den Wiederaufbau von Wohnhäusern, Kliniken und Schulen vorantreiben. In Asunción Ixaltepec, einer Stadt mit rund 14.000 Einwohnern im Bundesstaat Oaxaca, einer der ärmsten Regionen Mexikos, zerstörte das Beben in 148 Sekunden achtzig Prozent der Häuser. Die meisten von ihnen waren so stark beschädigt, dass sie abgerissen werden mussten. Mehr als 200 Familien der Kleinstadt wurden obdachlos. Das Konzert wird durch die Unterstützung des Lions Club ermöglicht. Karten für das Konzert sind für 15 Euro (ermäßigt 8 Euro) bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Zusätzliche Spenden sind willkommen. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

25.01.2018

Jürgen Weber präsentiert mit „Faust“ erste Regiearbeit an der MHL

Das musikalische Traumspiel "Faust" unter Leitung von Jürgen R. Weber ist nach der erfolgreichen Premiere in Bad Oldesloe nun auch in Lübeck zu erleben. Für Gesangsstudierende der MHL schuf der renommierte Regisseur ein Pasticcio nach Goethes Tragödien mit Musik verschiedener Komponisten. Die Vorstellungen finden am Samstag, 27. und Sonntag, 28. Januar im Großen Saal der MHL statt.

In der Reihe "Junges Musiktheater" gibt der Hamburger Film- und Opernregisseur Jürgen R. Weber, der seit vergangenem Oktober als festangestellter Dozent an der MHL arbeitet, sein Regiedebut an der MHL. Neun Gesangsstudierende der MHL singen und spielen sich in einer Tour de Force durch 150 Jahre abendländische Musikgeschichte. Unter musikalischer Leitung von Robert Roche begleitet das MHL-Kammerorchester mit Musik unter anderem von Berlioz, Mahler, Mussorgski, Schubert, Schumann, Verdi und Wagner. Weber beleuchtet in seinem Lübecker Regiedebut Goethes Faust als Urbild des deutschen amoralischen Intellektuellen. Der alternde Faust lässt sein Leben Revue passieren und erinnert sich in sprunghaften Rückblenden an seine Wette mit dem Teufel. Dabei schlüpfen die jungen Gesangssolisten in immer neue Rollen und gehen der Frage nach, ob es für Faust dennoch Hoffnung auf Erlösung gibt. Neben Gesangspartien aus Opern und Liedern verspricht Jürgen R. Weber Tanzszenen, ungewöhnliche Choreografien, viel Emotionalität und nicht zuletzt Komik. Karten für die Lübecker Aufführungen sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen von 8 bis 19 Euro oder online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

25.01.2018

Inklusions-Konzept der MHL geht in nächste Runde

Am Freitag, 26. Januar lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) Fachkräfte der Bildung und Musikpädagogik, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit unter dem Motto „Konklusion“ zum Abschluss ihres mehrteiligen Inklusionscampus ein.

Von 9 Uhr bis 18 Uhr finden in der Holstentorhalle (HTH) Gespräche, Diskussionen und Präsentationen rund um die in Politik und Medien heißdiskutierte Inklusion statt. Neben dem Dokumentarfilm „Carmina ? Es lebe der Unterschied!“, der Facetten der Inklusion thematisiert, präsentieren und diskutieren Studierende ihre Arbeitsergebnisse aus dem Wintersemester. Anregungen für die inklusive Musik-Unterrichtspraxis und studentische Überlegungen münden in eine Podiumsdiskussion mit Publikumsgespräch: Vertreter aus Studierendenschaft, Musikpädagogik, Sonderpädagogik und der MHL-Hochschulleitung diskutieren hierbei, moderiert von Dr. Michael Pabst-Krueger, dem Inklusionsbeauftragten der MHL, die Entwicklung einer neuen Inklusion-Leitlinie für die MHL-Studiengänge ‚Musik Vermitteln‘. Musikpädagoge Pabst-Krueger erläutert: „Inklusionsspezifische Kompetenzen sind seit mehreren Jahren fester Bestandteil unserer Studiengänge ‚Musik Vermitteln‘. Nun geht es einerseits darum, dies auch in anderen MHL-Studiengängen umzusetzen, andererseits eine Gesamtkonzeption Inklusion für die MHL zu entwickeln. Sie soll auch inklusionsspezifische Weiterbildung der Lehrenden und Studienmöglichkeiten für Menschen mit Handicaps einschließen.“ Alle am Thema Inklusion Interessierten haben dabei die Möglichkeit, aktiv an der Diskussion teilzunehmen und sich von bereits ausgearbeiteten Ideen inspirieren zu lassen. Als eine der Ersten in der deutschen Musikhochschullandschaft hat die MHL seit 2014 Themen der Inklusion systematisch in die Lehrkräfteausbildung integriert. Der Inklusionscampus ist dabei die zentrale Veranstaltung im MHL-Konzept. Der aktuelle Zyklus begann im Oktober 2017, verschiedene Seminare folgten während des laufenden Semesters. In einem dreijährigen Zyklus thematisiert der Inklusionscampus die zentralen Entwicklungsbereiche und Aspekte „Sensomotorik, Emotionalität und Soziabilität“, „Sprache und Denken“ sowie „Hochbegabung, Gender und Interkulturalität“. Höhepunkt und Abschluss wird die „Konklusion“ am 26. Januar bilden. Sie findet im Hörsaal 1.03 und im Seminarraum 0.04 der HTH (Holstentorplatz 1) statt. Der Eintritt ist frei. Wer teilnehmen möchte, kann sich unter der E-Mail Adresse michael.pabst-krueger@mh-luebeck.de anmelden.

24.01.2018

MHL-Absolvent bekommt Orchesterstelle im Ausland

Kyu Jin Seo hat vergangenes Semester seinen Master an der Musikhochschule Lübeck (MHL) gemacht und anschließend im One Korea Youth Orchestra gearbeitet. Nun hat der 24jährige die Stelle als Bassposaunist beim Gangneung Philharmonie Orchestra gewonnen, das unter anderem im Rahmenprogramm der kommenden Olympischen Spiele auftreten wird.

24.01.2018

Brahms-Institut präsentiert neue CD mit Violetta Khachikyan

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Samstag, 27. Januar um 15 Uhr zur Präsentation seiner neuen CD mit Violetta Khachikyan ein. Die russische Pianistin und MHL-Dozentin präsentiert unter dem Titel ,,Humoresken und Romanzen“ eine reizvolle Gegenüberstellung von Stücken der beiden Komponisten Schumann und Kirchner.

Die Konzertpianistin Violetta Khachikyan, Absolventin der Lübecker Klavierklasse von Professorin Konstanze Eickhorst und Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, präsentiert Werke von Schumann und Kirchner, deren Erstdrucke zur wertvollen Sammlung des Brahms-Instituts gehören. Die gleichnamige, im Dezember erschienene CD nimmt nicht nur bedeutende romantische Charakterstücke Schumanns in den Blick, sondern hebt mit Kirchners Stücken einen bisher wenig bekannten Schatz: Theodor Fürchtegott Kirchners Werk geriet bald nach seinem Tod 1903 in Vergessenheit. Dabei hinterließ er neben einigen Liedern, einem ambitionierten Streichquartett und kleineren Kammermusikwerken mit tausend Einzelstücken für Klavier ein Kaleidoskop poetischer Miniaturen. Im Rahmen der Reihe „Musik im Museum“ stellt Khachikyan Werke ihrer neuen CD im historischen Hansensaal der Villa Brahms vor. Institutsleiter Professor Dr. Wolfgang Sandberger moderiert das Konzert und beleuchtet Hintergründe der Werkauswahl. Außerdem gibt er Einblick in die zahlreichen Berührungspunkte im Leben der beiden Komponisten Schumann und Kirchner. Violetta Khachikyan, die als Solistin und Kammermusikpartnerin mit bedeutenden Orchestern und Musikern zusammengearbeitet hat, hat mit „Humoresken und Romanzen“ ihre dritte CD aufgenommen. Die CD ist auch im Brahms-Institut zum Preis von 13 Euro erhältlich. Bereits ab 14 Uhr lädt der Wintergarten in der Villa Brahms dazu ein, sich bei Kaffee und Kuchen auf das Konzert einzustimmen. Die aktuelle Ausstellung „Beziehungszauber“, die parallel zur Veranstaltung geöffnet ist, stellt Johannes Brahms anhand bedeutender Exponate aus der Lübecker Sammlung in seinen vielfältigen Beziehungen zu Freunden und Kollegen vor. Die Karten kosten 5 und 8 Euro (keine Ermäßigung). Karten verkauft ausschließlich ,,Die Konzertkasse“ im Hause Hugendubel, Restkarten gibt es an der Tageskasse.

23.01.2018

Inklusions-Konzept der MHL geht in nächste Runde

Am Freitag, 26. Januar lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) Fachkräfte der Bildung und Musikpädagogik, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit unter dem Motto „Konklusion“ zum Abschluss ihres mehrteiligen Inklusionscampus ein.

Von 9 Uhr bis 18 Uhr finden in der Holstentorhalle (HTH) Gespräche, Diskussionen und Präsentationen rund um die in Politik und Medien heißdiskutierte Inklusion statt. Neben dem Dokumentarfilm „Carmina ? Es lebe der Unterschied!“, der Facetten der Inklusion thematisiert, präsentieren und diskutieren Studierende ihre Arbeitsergebnisse aus dem Wintersemester. Anregungen für die inklusive Musik-Unterrichtspraxis und studentische Überlegungen münden in eine Podiumsdiskussion mit Publikumsgespräch: Vertreter aus Studierendenschaft, Musikpädagogik, Sonderpädagogik und der MHL-Hochschulleitung diskutieren hierbei, moderiert von Dr. Michael Pabst-Krueger, dem Inklusionsbeauftragten der MHL, die Entwicklung einer neuen Inklusion-Leitlinie für die MHL-Studiengänge ‚Musik Vermitteln‘. Musikpädagoge Pabst-Krueger erläutert: „Inklusionsspezifische Kompetenzen sind seit mehreren Jahren fester Bestandteil unserer Studiengänge ‚Musik Vermitteln‘. Nun geht es einerseits darum, dies auch in anderen MHL-Studiengängen umzusetzen, andererseits eine Gesamtkonzeption Inklusion für die MHL zu entwickeln. Sie soll auch inklusionsspezifische Weiterbildung der Lehrenden und Studienmöglichkeiten für Menschen mit Handicaps einschließen.“ Alle am Thema Inklusion Interessierten haben dabei die Möglichkeit, aktiv an der Diskussion teilzunehmen und sich von bereits ausgearbeiteten Ideen inspirieren zu lassen. Als eine der Ersten in der deutschen Musikhochschullandschaft hat die MHL seit 2014 Themen der Inklusion systematisch in die Lehrkräfteausbildung integriert. Der Inklusionscampus ist dabei die zentrale Veranstaltung im MHL-Konzept. Der aktuelle Zyklus begann im Oktober 2017, verschiedene Seminare folgten während des laufenden Semesters. In einem dreijährigen Zyklus thematisiert der Inklusionscampus die zentralen Entwicklungsbereiche und Aspekte „Sensomotorik, Emotionalität und Soziabilität“, „Sprache und Denken“ sowie „Hochbegabung, Gender und Interkulturalität“. Höhepunkt und Abschluss wird die „Konklusion“ am 26. Januar bilden. Sie findet im Hörsaal 1.03 und im Seminarraum 0.04 der HTH (Holstentorplatz 1) statt. Der Eintritt ist frei. Wer teilnehmen möchte, kann sich unter der E-Mail Adresse michael.pabst-krueger@mh-luebeck.de anmelden.

23.01.2018

Vizepräsident Martin Hundelt im Amt bestätigt

Der Senat der Musikhochschule Lübeck (MHL) hat Martin Hundelt in seiner letzten Sitzung erneut zum Vizepräsidenten der MHL gewählt.

Er wurde einstimmig und ohne Enthaltungen im Amt bestätigt. Als Lehrbeauftragter unterrichtet er seit 2001 an der MHL Gesang, seit 2012 ist er Vizepräsident mit dem Themenschwerpunkt Lehre. Hundelt ist zuständig alle Bachelor- und Masterstudiengänge. Ihm ist es ein besonderes Anliegen, individuelle Lösungen zu finden, die auf ein optimales Studium und einen guten Studienerfolg hinzielen. Als Vizepräsident vervollständigt er das Präsidium als leitendes Gremium der MHL, dem der Präsident Prof. Rico Gubler, Kanzler Jürgen R. Claußen und Prof. Dieter Mack als weiterer Vizepräsident angehören.

22.01.2018

Aufbrüche XV - Fünf junge Cellisten erzeugen „Stimmung!“

Zum fünfzehnten Konzert ihrer Reihe „Aufbrüche“ laden die MHL und das Buddenbrookhaus am Donnerstag, 25. Januar gemeinsam ein. Ab 19.30 Uhr präsentieren Studierende der Celloklasse von Professor Ulf Tischbirek unter dem Motto „Stimmung“ im Buddenbrookhaus bedeutende Cellowerke des 20. Jahrhunderts.

Die fünf jungen Interpretinnen und Interpreten aus der internationalen Celloklasse von Professor Ulf Tischbirek loten das Cello als Soloinstrument mit Werken neuerer und zeitgenössischer Komponisten aus und geben dabei Einblick in moderne Spieltechniken. Eine besondere Stimmung stellen sie in der Sonate von Kodaly und in „3 Strophes sur le nom de Sacher“ vor, das Dutilleux im Auftrag von Rostropowitsch zum 80. Geburtstrag des Dirigenten Paul Sacher schrieb. In beiden Werken wird das Cello auf eine sogenannte Scordatur umgestimmt, eine Technik, die Komponisten schon seit der Barockzeit immer wieder zum Erzeugen besonderer Stimmungen nutzten. Mit Ausschnitten aus Brittens dritter Suite und Berios „Les mots sont allée“ stellen die jungen Interpreten weitere bedeutende Repertoirestücke für Cello solo vor. In „Glissée“ hat Isang Yun, geschrieben für den Cellisten Sigfried Palm, europäische und asiatische Kompositionstechniken miteinander verwoben. Die dreisätzige Solosonate für Cello gehört zu den frühen Werken des avangardistischen Komponisten George Crumb. Nach seiner Auseinandersetzung mit Werken von Hindemith und Bartók unternahm er damit 1955 entscheidende Schritte Richtung Moderne. Mit Alina Stieldorf, Yeosol Lee, Tianyu Xie, Ye-Eun Jang und Vivang Zhao stellen sich MHL-Studierende verschiedener Ausbildungsstufen vor, von der Vorstudentin bis hin zum Masterstudenten. In der Reihe „Aufbrüche“ erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet damit eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im „Meng 6“, dem vorderen Raum der Mengstraße wo in den nächsten Jahren der Erweiterungsbau entstehen soll. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

18.01.2018

„Tokyo trifft Lübeck“: Klänge einer neuen Kooperation

Zu zwei Konzerten unter dem Motto „Tokyo trifft Lübeck“ lädt die MHL am Freitag, 19. Januar um 18 Uhr und 19.30 Uhr ein. Im Rahmen der internationalen Kooperation mit der Geidai University of Arts in Tokyo, einer der beiden großen renommierten Hochschulen Japans, präsentieren sich Dozenten und Studierende beider Hochschulen.

Die Konzerte sind Baustein einer neuen Kooperation, die im Frühjahr 2018 startet und durch mehrere Gastkurse vorbereitet wurde, die der MHL-Oboist Professor Diethelm Jonas in Japan gegeben hat. In einem Dozentenkonzert um 19.30 Uhr „Tokyo trifft Lübeck I“ präsentieren die Professoren Takeshi Hidaka und Konrad Elser im Großen Saal klassische und japanische Musik für Horn und Klavier. Im Mittelpunkt des Studierendenkonzertes „Tokyo trifft Lübeck II“ steht das Bläserquintett. Unter Leitung von Takeshi Hidaka und Diethelm Jonas spielen Bläserquintette mit Studierenden beider Hochschulen. Sie präsentieren neben klassischen Werken jeweils ein eigens für die Kooperation komponiertes Bläserquintett: Der japanische Komponist Schoichiro Tanaka hat das viersätzige Werk „Arbre I“ für die japanischen Interpreten komponiert, der Lübecker Komponist und Hochschulprofessor Dieter Mack die zweiteilige Komposition „Ueno Rain“ für die deutschen Interpreten. Beide Kompositionen wurden am 12. Januar in Tokyo uraufgeführt und erleben am 19. Januar in der MHL ihre deutsche Erstaufführung. Weiterhin sind Werke von Danzi, Hindemith und Enescu zu hören sowie eine Bearbeitung der Klaviersonate op. 1 von Alban Berg für doppeltes Bläserquintett, die beide Ensembles gemeinsam vorstellen. Spannend ist ein Hörvergleich: Die Klaviersonate wird zuvor auch im Original dargeboten. In zwei Arbeitsphasen in Tokyo und Lübeck haben sich die Ensembles auf ihre Konzerte vorbereitet.
Der Eintritt zu „Tokyo trifft Lübeck I und II“ ist frei.

18.01.2018

Johannes Knecht gibt Antrittskonzert

Zu einem Chorkonzert unter dem Motto „Abend- und Nachtlieder“ lädt die MHL am Freitag, 19. Januar um 19 Uhr nach St. Jakobi ein. Der MHL-Kammerchor entführt unter Leitung seines neuen Dirigenten Johannes Knecht mit Chorwerken aus vier Jahrhunderten zu einer musikalischen Reise durch die Nacht.

Der 52-Jährige, der seit dem Wintersemester neuer Professor für Chorleitung an der MHL ist, gibt damit sein Antrittskonzert. Rund 30 Sängerinnen und Sänger des MHL-Kammerchores nehmen das Publikum unter Leitung von Johannes Knecht zu einer stilistisch reichen Reise durch die Nacht mit. Arvid Gast, Professor für Orgel an der MHL und Titularorganist an St. Jakobi, ergänzt das Programm mit Orgelwerken. Vom Sonnenuntergang bis hin zum Sonnenaufgang zeichnen ausgewählte Chorwerke des 17. bis 20. Jahrhunderts einen musikalischen Bogen. Es erklingen unter anderem Werke von Schütz, Rheinberger,   Rachmaninow, Kodály, Ligeti und Klatzow.  Der Kammerchor der MHL ermöglicht Studierenden aller Studienrichtungen, anspruchsvolle A Cappella Musik zu erarbeiten. Ende Oktober haben die Studierenden unter Leitung ihres neuen Dirigenten Johannes Knecht mit der Einstudierung des aktuellen Programms begonnen. Knecht war seit 2001 stellvertretender Chordirektor in Stuttgart und seit der Spielzeit 2012/2013 erster Chordirektor des Staatsopernchores Stuttgart, der 2017 zum zehnten Mal in Folge zum „Opernchor des Jahres“ gewählt wurde.
Karten gibt es für 14 Euro (ermäßigt 10 Euro) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen, Restkarten sind eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse in St. Jakobi erhältlich.

12.01.2018

Preisträger des 54. Possehl-Wettbewerbs stellen sich vor

Die MHL lädt am Donnerstag, 18. Januar zum Possehl-Preisträgerkonzert in den Großen Saal ein. Um 19.30 Uhr stellen die Gewinner des 54. Possehl-Musikpreises mit virtuosen Werken von Liszt, Ravel, Schostakowitsch und Elgar ihre künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis. Es erklingen Werke für Klavier solo, Orgel, Viola sowie für Duo Violoncello und Klavier.

Pianist Viktor Soos, erster Preisträger, setzte sich im November gegen zwölf Mitbewerber und sieben Finalisten durch. Der 21-Jährige studiert seit 2015 in der Klasse von Professor Konrad Elser und erspielte sich den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis. Nun präsentiert er sich mit Franz Liszts Klaviersonate in h-Moll, einem der bedeutendsten und technisch anspruchsvollsten Klavierwerke der Romantik. Es gilt als ein Höhepunkt im Schaffen des Komponisten, der das Werk Robert Schumann widmete. Viktor Soos wurde schon mehrfach mit Preisen bedacht: 2015 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Rotary Klavierwettbewerb in Essen und 2016 den zweiten Preis beim TONALi-Wettbewerb in Hamburg. Im vergangenen Jahr gewann er den Stipendienwettbewerb der Yamaha Music Foundation of Europe-Stiftung in Rostock. Als Finalist beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 erspielte er sich ein Stipendium und wurde in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler aufgenommen. Als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Deutschen Stiftung Musikleben ist es ihm ein besonderes Anliegen, Kindern und Jugendlichen klassische Musik zu vermitteln. Den zweiten Preis bekamen gleich drei Studierende: Lars Schwarze aus der Orgelklasse von Professor Arvid Gast stellt die Orgelsonate G-Dur op. 28 des bedeutenden Spätromantikers Edward Elgar vor. Das Geschwisterduo Anouchka und Katharina Hack präsentiert sich mit der Cellosonate d-Moll op. 40 von Schostakowitsch. Sie war sein erstes großes Kammermusikwerk und widersprach Stalins Ideologie des sozialistischen Realismus, die reine Instrumentalmusik für unerwünscht erklärte. Pianist Zulfat Fakhaziew, der den dritten Platz gewann, stellt sich mit Auszügen aus Maurice Ravels technisch herausfordernden „Miroirs“ vor. Es zählt zu den Schlüsselwerken des französischen Impressionismus zählt und nutzt das komplette technische und klangliche Spektrum des Klaviers, um raffinierte Farbnuancen zu erzeugen. Bratschist Olof von Gagern aus der Klasse von Prof. Barbara Westphal, ebenfalls dritter Preisträger schließlich präsentiert „Gebrochene Flügel“ des erst 2006 verstorbenen deutschen Komponisten und Verlegers Tilo Medek, das sich über dramatische und eruptive Klangkaskaden hin zu sphärischen Klängen bewegt. Der Wettbewerb wurde Mitte November in der MHL ausgetragen. Zwölf Studierende der Fächer Flöte, Trompete, Fagott, Viola, Violoncello, Klavier und Orgel hatten sich beworben und traten in zwei Runden mit rund halbstündigen Programmen gegeneinander an. Der Juryvorsitzende und Vertreter des Possehl-Vorstandes Dr. Ole Krönert wird den Preisträgerinnen und Preisträgern ihre Auszeichnungen überreichen. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an herausragende Studierende der MHL. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs. Preisträgerin 2016 war die Cellistin Margreta Häfer aus der Klasse von Prof. Troels Svane.
Karten sind für 6 Euro an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich, es gibt keine Ermäßigung. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

11.01.2018

Ton Koopman dirigiert MHL-Barockorchester

Ton Koopman ist einer der führenden Spezialisten historischer Aufführungspraxis. Der weltberühmte Niederländer, der 25-jährig das Amsterdam Baroque Orchestra gründete, ist an bedeutenden Konzerthäusern der Welt zu Gast und arbeitet mit herausragenden Orchestern. Am Samstag, 13. Januar ist er um 19.30 Uhr als Dirigent des MHL-Barockorchesters zu erleben.

Auf dem Programm stehen Werke drei berühmter Mitglieder der Bach-Familie, die zu den großen Musikerdynastien zählt. Es gibt von ihr weit über 1.000 bekannte Kompositionen. Allein vier Söhne des großen Johann Sebastian Bachs wurden ebenfalls berühmte Komponisten. Es erklingen Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite D-Dur mit ihrer berühmten „Air“, das Flötenkonzert A-Dur sowie zwei Sinfonien vom „Hamburger Bach“ Carl Philipp Emanuel. Als Solistin spielt Lea-Christina Ahrenz. Von Wilhelm Friedemann, dem „Halleschen Bach“ und ältesten Sohn Johann Sebastians, erklingt die Sinfonia d-Moll für zwei Flöten und Streicher. Koopmans Gesamtaufnahme aller Bach-Kantaten wurde mit dem Echo Klassik, dem Prix Hector Berlioz und dem BBC-Award ausgezeichnet sowie für den Grammy Award (USA) und den Gramophone Award (UK) nominiert. 2012 erhielt Koopman den Buxtehudepreis der Hansestadt Lübeck. Seit Jahren setzt er sich für die Verbreitung von Buxtehudes Werk ein und schloss 2014 die Einspielung der Buxtehude-Opera-Omnia mit insgesamt 30 CDs ab. Seit zwei Jahren ist er Honorarprofessor für Alte Musik an der MHL.
Karten für die ,,Sinfonia“ sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

11.01.2018

Musikalisches Traumspiel "Faust" feiert Premiere

Das musikalische Traumspiel „Faust“ feiert am Freitag, 12. Januar um 20 Uhr in der Reihe „Junges Musiktheater“ im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe (KuB) Premiere. Jürgen Weber präsentiert damit seine erste Regiearbeit für die MHL.

Für Gesangstudierende der MHL schuf der Regisseur ein Pasticcio nach Goethes Tragödien mit Musik verschiedener Komponisten. Neun Gesangsstudierende singen und spielen sich in einer Tour de Force durch 150 Jahre abendländische Musikgeschichte. Unter musikalischer Leitung von Professor Robert Roche begleitet das MHL-Kammerorchester mit Musik unter anderem von Berlioz, Mahler, Mussorgski, Schubert, Schumann, Verdi und Wagner. Der 1963 in Hamburg geborene Weber beleuchtet Goethes Faust als Urbild des deutschen amoralischen Intellektuellen. Der alternde Faust lässt sein Leben Revue passieren. In sprunghaften Rückblenden erinnert er sich an seine Wette mit dem Teufel. Dabei schlüpfen die jungen Gesangssolisten in immer neue Rollen. Faust bereut vieles und erblindet schließlich mit der Schuld belastet, seine große Liebe Gretchen in Wahnsinn und Tod getrieben zu haben. Der Frage, ob es für Faust dennoch Hoffnung auf Erlösung gibt, gehen die junge Interpreten im neuen Musiktheaterstück nach. „Faust“ wird erneut als Kooperation mit dem KuB in Bad Oldesloe auf die Bühne gebracht. Am Samstag, 13. Januar um 20 Uhr und am Sonntag, 14. Januar um 17 Uhr ist es dort zwei weitere Male zu sehen. Karten sind im Vorverkauf für 18,50 Euro (ermäßigt 12,50 Euro) im KuB (Beer-Yaacov-Weg 1) und an der Abendkasse für 20,50 Euro (ermäßigt 14,50 Euro) erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse. Aufführungen in Lübeck gibt es am Samstag, 27. Januar um 19.30 Uhr und am Sonntag, 28. Januar um 17 Uhr im Großen Saal der MHL. Karten sind in allen dem Lübeck-Ticket angechlossenen Vorverkaufsstellen von 8 Euro bis 19 Euro oder online unter www.mh-luebeck.de erhältlich.

08.01.2018

Erster eigener Livestream der MHL

Die MHL begleitet erstmals eine ihrer Veranstaltungen mit einem eigenen Livestream. Zu sehen ist in der Reihe ,,Zu Gast bei Brahms" der berühmte Experte für Alte Musik Prof. Ton Koopmann im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Sandberger.

Der Livestream zeigt die Veranstaltung aus dem Brahms-Institut am Mittwoch, 10. Januar um 19 Uhr. Der Live-Stream wird unter diesem Opens external link in new windowLink am Veranstaltungstag ab 18.45 Uhr online sein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Übertragung wird zu einem späteren Zeitpunkt auch im Archiv bereitgestellt. Ton Koopman nimmt um 19 Uhr im Rahmen der Reihe „Zu Gast bei Brahms“ auf den weißen Sesseln in der Villa Brahms Platz. Im Gespräch mit Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger wird er persönliche Einblicke in seine Karriere als Musiker und Forscher geben. Der niederländische Organist, Cembalist und Dirigent ist an allen bedeutenden Konzerthäusern der Welt zu Gast und dem Lübecker Publikum zudem als Präsident der Internationalen Dieterich-Buxtehude-Gesellschaft bekannt. Auch zukünftig wird die MHL ausgewählte Veranstaltungen im Livestream anbieten.

08.01.2018

Ton Koopman zu Gast bei Brahms

Am Mittwoch, 10. Januar nimmt Prof. Dr. Ton Koopman um 19 Uhr im Rahmen der Reihe „Zu Gast bei Brahms“ auf den weißen Sesseln in der Villa Brahms Platz. Im Gespräch mit Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger wird Koopmann persönliche Einblicke in seine Karriere als Musiker und Forscher geben. Mit seinen Lieblingsstücken am Cembalo rundet er die Veranstaltung ab.

Ton Koopman gilt als führende Autorität in der historischen Aufführungspraxis und ist als Organist und Cembalist an allen bedeutenden Konzerthäusern der Welt zu Gast. Als Dirigent arbeitet er mit herausragenden Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Orchestre Philharmonique de Radio France Paris. Seit zwei Jahren ist er Honorarprofessor für Alte Musik an der Musikhochschule Lübeck. Dem Lübecker Publikum ist er zudem als Präsident der Internationalen Dieterich-Buxtehude-Gesellschaft bekannt. Parallel zur Abendveranstaltung am 10. Januar eröffnet das Brahms-Institut seine Ausstellung „Beziehungszauber“. Die Schau mit dem Untertitel „Widmungen, Werke, Weggefährten“ stellt den Komponisten Johannes Brahms (1833–1897) in seinen vielfältigen Beziehungen zu Freunden und Kollegen aus dem unmittelbaren Umfeld vor und präsentiert bedeutende Exponate aus der Lübecker Brahms-Sammlung, darunter wertvolle Musikhandschriften, Büsten, Drucke, Briefe und Fotografien. Einlass ist ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei. „Zu Gast bei Brahms“ kann auch per Live-Stream im Internet verfolgt werden: http://www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/mhl-live.

05.01.2018

MHL-Cellist überzeugt bei Probespiel

MHL-Cellist Simon Eberle nahm erfolgreich am Probespiel für die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker teil und wird dort ab diesem Jahr tätig sein.

Der 24-jährige aus Donauwörth studiert seit fast drei Jahren in der Klasse von Professor Troels Svane. Beim Präsentieren der Pflichtstücke, den Konzerten von Haydn und Dvorak, konnte er sich gegen zahlreiche Bewerber durchsetzen. Simon Eberle begann als Achtjähriger mit dem Cellospiel und wurde ab 2002 von Stephan Haack, dem stellvertretenden Solocellisten der Münchner Philharmoniker, unterrichtet. Seit 2008 studierte der Cellist an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Wen-Sinn Yang, zunächst als Jungstudent, seit 2011 im Vollstudium. Nach dem Abitur wechselte er an die MHL, wo ihm Anfang 2017 sein Bachelorzeugnis mit Bestnote überreicht wurde. Darüber hinaus besuchte er zahlreiche Meisterkurse unter anderem bei David Geringas und Gary Hoffman und wurde mehrfach bei ,,Jugend Musiziert“ ausgezeichnet. Er ist Stipendiat von „LiveMusicNow“, der Deutschen Stiftung Musikleben und wird von der Marie-Luise-Imbusch Stiftung sowie dem Deutschlandstipendium gefördert. Zudem war er als Akademist im NDR Elbphilharmonie-Orchester tätig und spielte bereits unter Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Christoph Eschenbach und Krzysztof Urbanski. Solistisch konzertierte er unter anderem mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg und dem Oettinger Kammerorchester. Auch bei zahlreichen Fernseh-, Radio- und Liveproduktionen im In- und Ausland wirkte Eberle bereits mit.

20.12.2017

Blechbläsertöne zum neuen Jahr

Zwei festliche Konzerte zum neuen Jahr gibt das Große Blechbläserensemble der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 6. Januar um 19.30 Uhr in Lübeck und im Sasel-Haus Hamburg am Sonntag, 7. Januar um 18 Uhr in der Reihe „Wir in Hamburg“. 14 Studierende der Blechbläserklassen wandern mit festlichen Werken durch verschiedene Epochen und Musikstile.

Moderiert und geleitet von MHL-Dozent Tobias Füller stellen die jungen Bläserinnen und Bläser der MHL ihre Arbeitsergebnisse aus dem Wintersemester vor. Zu hören sind abwechslungsreiche Arrangements und Originalsätze von Barock bis Jazz. So steht Musik des frühbarocken Italieners Gabrieli ebenso wie „Children of Sanchez“ des US-amerikanischen Jazzkomponisten Chuck Mangione auf dem Programm. Unter anderem erklingen mehrchörige Werke von Prätorius und Gabrieli sowie Sätze von Copland, Rimsky Korsakow und vom zeitgenössischen Jazz-Pianisten Chick Corea. Weiterhin sind Auszüge aus Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ zu hören, in einer Fassung die Joseph Drechsler in den achtziger Jahren für das Schweriner Blechbläserkonsortium schrieb. Weitere Mitwirkende sind Studierende der Schlagzeugklasse. Die MHL kooperiert für das Konzert „Wir in Hamburg“ wiederholt mit dem Sasel-Haus, das als gemeinnütziger Verein Bildungs- und Kulturangebote unterbreitet und die Jugendarbeit im Stadtteil fördert. Karten für das Konzert in der MHL sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Karten für das Konzert im Sasel-Haus sind für 12 Euro (für Abonnenten ermäßigt 9 Euro) unter www.sasel-haus.de erhältlich. Restkarten für beide Konzerte gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

15.12.2017

Wettbewerbserfolg für MHL-Pianistin

Die MHL-Pianistin Mutsumi Saiki wurde beim „Luciano Luciani-Klavierwettbewerb“ in Italien mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Die Japanerin aus der Klasse von Professorin Konstanze Eickhorst begann ihr Klavierstudium in Tokio. Sie absolvierte ihre Bachelor-Abschlüsse mit Auszeichnung an den Musikhochschulen in Salzburg und Lübeck und befindet sich an der MHL zur Zeit im Masterstudium. Beim Wettbewerb überzeugte sie unter anderem mit Takemitsus ,,Rain Tree Sketch“, der zweiten Sonate von Bacewicz sowie Schumanns Davidsbündlertänzen. Auf Meisterkursen erhielt Mutsumi Saiki wertvolle Anregungen, als Solistin und als Kammermusikerin konzertiert sie auf verschiedenen internationalen Musikfestivals, in Deutschland, Österreich, Italien und Japan.

15.12.2017

Aufbrüche XIV mit "Tomato is a fruit"

In der Reihe "Aufbrüche" der MHL präsentiert das Quartett "Tomato is a fruit" am Dienstag, 19. Dezember sein neues Programm. "What is a human being if not water?" fragen die vier jungen Musikerinnen und Musiker und laden in der ungewöhnlichen Besetzung Saxophon und Schlagzeug ab 19.30 Uhr zu einer musikalischen Erkundungstour ins Buddenbrookhaus ein.

Die Saxophonistinnen Jana De Troyer und Santa Bukovska sowie Irini Aravidou und Luca Musy am Schlagzeug stellen junge Komponisten neben alte Tondichter. Es erklingen Werke renommierter Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter auch zwei Uraufführungen: ein Stück des Franzosen Timothée Quost und der Lettin Alise Ranc?ne. Quartett-Mitglied Jana De Troyer erklärt: "Wir spielen gedruckte und unfassbare Noten und kombinieren zeitgenössische Musik mit traditionellen Werken. Unser Ensemblename passt zu uns: Wir sind sehr seriös mit dem was wir machen, aber gleichzeitig ein wenig verrückt." Um neue Klänge zu erzeugen, arbeitet "Tomato is a fruit" eng mit anderen Künstlern und Komponisten zusammen. Das Quartett gründete sich 2016. Im Programm sind viele Uraufführungen, graphische Musik, Performance und Electronics, wobei auch szenische Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Das Ensemble hat weltweit junge Komponisten inspiriert, die ihm Stücke gewidmet haben. In der Reihe "Aufbrüche" erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet damit eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im "Meng 6", wo in den nächsten Jahren der Erweiterungsbau entstehen soll. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

14.12.2017

„Joyeux Noël“ – Brahms Institut feiert französische Weihnacht

Das Brahms-Institut an der MHL lädt am Samstag, 16. Dezember unter dem Motto „Joyeux Noël“ zur Finissage seiner Ausstellung „Konfrontationen – Brahms und Frankreich“ ein. Die traditionelle Veranstaltung in der Reihe „Weihnachten mit Brahms“ beginnt um 15 Uhr und steht in diesem Jahr unter einem französischen Stern.

Weihnachtliche Werke der französischen Komponisten Hector Berlioz, Gabriel Fauré, Claude Debussy, Maurice Ravel und der Komponistin Cecile Chaminade werden von Studierenden und Absolventen der MHL gestaltet. Unter ihnen sind die Sopranistin Lisa Ziehm, die Klarinettistin Julia Puls sowie der Pianist Viktor Soos. Unter anderem erklingt „Le noël des oiseaux“ der erfolgreichen, 1944 gestorbenen Cecile Chaminade. Sie wurde 1913 als erste Komponistin Frankreichs in die „Légion d’Honneur“, einem französischen Verdienstorden aufgenommen. Neben den musikalischen Darbietungen liest Rachel Behringer, Schauspielerin im Ensemble des Theater Lübeck, aus weihnachtlichen Werken französischer Autoren. Professor Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, führt moderierend durch den Nachmittag. Im Anschluss lädt er zur letzten Führung durch die Ausstellung „Konfrontationen – Brahms und Frankreich“ ein. Die Villa Brahms steht Besucherinnen und Besuchern bereits ab 14 Uhr offen. Im historischen Wintergarten der Villa Brahms werden Kaffee und Selbstgebackenes angeboten, während im Landschaftspark der Winter Einzug hält. Karten für 10 und 8 Euro (keine Ermäßigung) verkauft ,,Die Konzertkasse“ im Hause Hugendubel (Telefon 0451/70 23 20). Restkarten und Catering gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

14.12.2017

Wettbewerbserfolg für MHL-Harfenistin

MHL-Harfenistin Jara Elena Egen hat den dritten Preis beim „International Harp Competition“ in Porto gewonnen.

Die 21-jährige Thüringerin aus der Klasse von Professorin Gesine Dreyer spielte im Wettbewerb neben der Fantasie in c-moll von Spohr (Pflichtstück) zwei Sonaten von Scarlatti sowie ,,La Mandoline“ von Parish Alvars. Jara Elena Egen begann als Achtjährige mit dem Harfen- und Klavierunterricht und besuchte das Musikgymnasium Schloss Belvedere, das Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik ,,Franz Liszt“ in Weimar und das Musikgymnasium ,,Carl Philipp Emanuel Bach“ in Berlin. 2015 begann sie ihr Studium an der MHL mit Hauptfach Harfe bei Gesine Dreyer. Sie wurde mehrfach bei ,,Jugend musiziert“ ausgezeichnet. Als Mitglied internationaler Orchester sammelte sie vielfache Konzerterfahrungen, unter anderem mit dem ,,Landesjugendensemble Neue Musik Berlin".

13.12.2017

14. Lübecker Adventssingen

Das traditionelle Lübecker Adventssingen findet am dritten Advent von 12 Uhr bis 18.30 Uhr im Großen Saal der MHL statt. Am Sonntag, 17. Dezember stimmen elf Chöre aus Schleswig-Holstein und Hamburg mit internationaler adventlicher Chormusik auf die Weihnachtszeit ein. Darko Bunderla, künstlerischer Leiter des gastgebenden Chores der Singeleiter Lübeck, moderiert das Adventssingen.

Rund 350 Sängerinnen und Sänger präsentieren ein abwechslungsreiches Programm. Der Chor der Singeleiter Lübeck präsentiert sich diesmal sogar unter der Leitung von vier Dirigenten: An der Seite von Darko Bunderla stellen drei Studierende der MHL im Rahmen der Chorleiterausbildung bei Professor Johannes Knecht ihre Arbeitsergebnisse vor. Es erklingen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Ola Gjeilo. Im halbstündlichen Wechsel sind dann Gesangsstudierende der MHL, das Collegium Vocale Gettorf, Cantaloop Hamburg, die Lübecker Singakademie, der Internationale Kinderchor „Die Marienis“, der Shanty-Chor „De Seilers“, Just Voices, Fanjazztic, die Damenkantorei „Psallite Deo“ und Micando auf der Bühne zu erleben. Das 2004 vom Chor der Singeleiter initiierte Lübecker Adventssingen ist Teil der Lübecker Weihnachtskooperation: Mehr als 145 Vokalensembles und über 23.000 Besucher nahmen seitdem daran teil, darunter Chöre aus Hamburg, Wismar, Kiel und Schwerin. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.    .

13.12.2017

MHL-Ensemble für Alte Musik präsentiert Mozart

Am Samstag, 16. Dezember lädt die MHL zu einem Mozartabend ein. Das MHL-Ensemble für Alte Musik präsentiert unter der Leitung von Hans-Jürgen Schnoor ab 19.30 Uhr im Großen Saal der MHL Meisterwerke des Komponisten. Auf dem Programm stehen die Ouvertüre zur „Zauberflöte“, die Gran Partita und das Klavierkonzert in C-Dur mit Hyelee Clara Chang als Solistin.

Die bekannte Ouvertüre zu seiner Märchenoper „Die Zauberflöte“ schrieb Mozart in ungeheurer Geschwindigkeit erst zwei Tage vor der Uraufführung. Sie fand 1791 kurz vor Mozarts Tod im Freihaustheater in Wien statt. Trotz seines schlechten gesundheitlichen Zustands und seiner finanziellen Not, gelang Mozart mit der Zauberflöte ein heiteres Stück Musik, das mit seinen drei Eröffnungsakkorden und dem anschließenden fugenähnlichen Allegro direkt in die Zauberreiche der Königin der Nacht und Sarastros entführt. Danach ist die Bläserserenade in B-Dur, besser bekannt unter dem Namen „Gran Partita“ zu hören, die Mozart in seinen ersten Wiener Jahren schrieb, als der Karriereweg für ihn aufwärts ging. Die B-Dur-Serenade ist ein Ausnahmewerk, in dem der Komponist Sinfonik, Kammermusik, Volkstümlichkeit, Theatralik und Intimität zu einem opulenten Werk verbindet. Mit sieben Sätzen ist sie unter seinen 30 Serenaden die größte, in zeitlicher Dimension und instrumentaler Besetzung und dauert mit 50 Minuten sogar länger als jede seiner Sinfonien. Abschließend präsentiert die in Südkorea geborene Pianistin Hyelee Clara Chang, Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und Studentin in der Klasse von Prof. Konrad Elser, Mozarts bekanntes Klavierkonzert in C-Dur. In nur vier Wochen geschrieben, gehört es durch seine reiche Orchestrierung zu den großen sinfonischen Klavierkonzerten. Mozart schrieb das Werk für die eigenen Konzertaufführungen in Wien. Der 29-Jährige saß bei der Uraufführung 1785 selber am Klavier. Es erlangte neue Berühmtheit, als der schwedische Regisseur Bo Widerberg das Thema des zweiten Satzes als Soundtrack für seinen Liebesfilm „Elvira Madigan“ einsetzte und ist deshalb auch als „Klavierkonzert Elvira Madigan“ bekannt. Karten sind für 14 Euro, ermäßigt 8 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es für 19 Euro (ermäßigt 12 Euro) an der Abendkasse.

12.12.2017

Lena Eckels neue Professorin für Bratsche an der MHL

Lena Eckels wird Professorin für Bratsche an der Musikhochschule Lübeck (MHL). Die 35-Jährige unterrichtet seit 2015 im Lehrauftrag an der MHL und wird ab April 2018 die neu eingerichtete Professur für Bratsche bekleiden.

Die geborene Detmolderin studierte bei Barbara Westphal in Lübeck und Lars Anders Tomter in Oslo. Künstlerische Anregungen haben ihr unter anderen Kim Kashkashian, Nobuko Imai und Yuri Bashmet gegeben. Als Solistin und Kammermusikerin wurde Eckels mehrfach mit Preisen bedacht, unter anderem gewann sie 2005 den ersten Preis beim Brahms Wettbewerb in Pörtschach (Österreich). 2011 erspielte sie sich den ersten Preis und den Grand Prize beim renommierten „Melbourne International Chamber Music Competition“ mit dem Amaryllis Quartett, dem sie bis 2016 zehn Jahre lang angehörte. 2012 heimste das Quartett den höchstdotierten Kammermusikpreis Deutschlands ein, den Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. Die CD „White“ mit Streichquartetten von Haydn und Webern wurde als beste Kammermusikeinspielung des Jahres mit dem Echo-Klassikpreis 2012 gekürt. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin an der MHL ist Eckels regelmäßig bei bedeutenden europäischen Festivals und Konzertreihen zu Gast. Im Sommer 2016 gab sie ihr Debut beim Southwell Music Festival in England und ist Mitglied im Deutsch-Israelischen Else Ensemble. Ihre Hauptaufgabe als Professorin an der MHL sieht sie darin, in ihrer Bratschenklasse ein Klima zu schaffen, in dem sich die Studierenden in der Kürze des Studiums zu selbständigen Musikerpersönlichkeiten entwickeln können.

12.12.2017

Musikalische Performance über den „Freien Fall“

Die MHL lädt am Donnerstag, 14. Dezember zu einer ungewöhnlichen Performance unter dem Motto „Freier Fall“ ein. Im Rahmen der künstlerisch-pädagogischen Praxisprüfung präsentieren Katharina Brauer und Karin Knobloch um 20 Uhr eine musikalische Performance mit Improvisation, Sprache, Bewegung und Tanz.

Die beiden jungen Musikerinnen studieren Elementare Musikpädagogik in der Klasse von Prof. Marno Schulze. Es erklingen Stücke von Krzystof Meyer, Etienne Isoz und Philip Glass sowie eigene Improvisationen – unter anderem für „herunterfallende Dinge“. Inspiriert ist das Motto „Freier Fall“ durch den französischen Artisten Philippe Petit, der 1974 weltweit Aufmerksamkeit mit einem illegalen Hochseilakt zwischen den Türmen des World Trade Centers in New York erregte. Die Performance beleuchtet das spektakuläre Kunststück als ein Spiel mit der Schwerkraft und ihren manchmal unvorhersehbaren Konsequenzen. Marno Schulze, Professor für Elementare Musikpädagogik an der MHL, beschreibt die Aufführung als ,,imaginären Balanceakt zwischen Einfall, Vorfall und Zufall. Das Ende bleibt offen.“ Weitere Mitwirkende sind Ching-Fen Chiu, Konrad Fischer, Rebecca Letmathe, Tatjana Sandhöfer, Lina Gronemeyer und Antje Knobloch. Der Eintritt zur Performance „Freier Fall“ ist frei.

11.12.2017

Brahms-Institut legt neue CD mit Violetta Khachikyan vor

Das Brahms-Institut an der MHL hat eine neue CD herausgebracht: Die russische Pianistin und MHL-Dozentin Violetta Khachikyan präsentiert unter dem Titel ,,Humoresken und Romanzen“ eine reizvolle Gegenüberstellung von Stücken der beiden Komponisten Schumann und Kirchner.

Die Konzertpianistin Violetta Khachikyan, Absolventin der Lübecker Klavierklasse von Professor Konstanze Eickhorst und Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, legt hier Werke von Schumann und Kirchner vor, deren Erstdrucke zur wertvollen Sammlung des Brahms-Instituts gehören. Das Brahms-Institut nimmt mit der Einspielung nicht nur romantische Charakterstücke Schumanns in den Blick, sondern hebt mit Kirchners Stücken einen bisher unbekannten Schatz: Theodor Fürchtegott Kirchners Werk geriet bald nach seinem Tod 1903 zu Unrecht in Vergessenheit. Die Zusammenstellung der Werke auf der neuen CD spiegelt die Sammlung des Instituts und die zahlreichen Berührungspunkte im Leben der beiden Komponisten. Mit den Romanzen beider Komponisten stellt die Pianistin, die am Rimski-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg studiert und an der MHL ihr Konzertexamen und ihren Master als Kammermusikerin absolviert hat, prominente Charakterstücke der Romantik einander gegenüber. Die CD, aufgenommen im großen Konzertsaal der MHL, ist ab sofort bei Veranstaltungen in der MHL, im Lübecker Fachhandel sowie im Brahms-Institut (www.brahms-institut.de) für 13 Euro erhältlich. Unter der Mailadresse brahms-institut@mh-luebeck.de kann sie auch bestellt werden und wird dann für 19 Euro (inklusive Versand) verschickt.

07.12.2017

Rund eine Million Euro für musikpädagogische Forschung

Mit rund einer Million Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Forschungsverbund „MuBiTec – Musikalische Bildung mit mobilen Digitaltechnologien“, der in den kommenden drei Jahren grundlegende Forschungen im Bereich der Digitalisierung in der kulturellen Bildung durchführen wird.

Der Verbund wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Erfurt und Köln sowie der UDK Berlin und der Musikhochschule Lübeck beantragt. Als weitere Kooperationspartnerin ist die Clara Hoffbauer Fachhochschule Potsdam beteiligt. Das vom MHL-Dozenten Prof. Dr. Jens Knigge geleitete Lübecker Teilprojekt „AppKOM – Kompetenzentwicklung und Kompetenzstrukturen“ wird hierbei mit rund 230.000 Euro gefördert und in Kooperation mit der UDK Berlin durchgeführt. Im Fokus von AppKOM steht vor allem die Kompetenzentwicklung von Jugendlichen im Rahmen musikpädagogischer Bildungsangebote mit digitalen Technologien (vor allem Smartphones und Tablets). Gefragt wird beispielsweise danach, ob der Einsatz digitaler Medien einen Einfluss auf die Motivation der Jugendlichen hat. Eine andere Frage wird sein, ob bestimmte musikalische Kompetenzen mehr (oder gegebenenfalls weniger) gefördert werden, wenn Jugendliche mit Smartphones und Tablets musizieren, als wenn sie dies mit traditionellen Band-Instrumenten tun. Als übergeordnetes Ziel möchte der Forschungsverbund herausfinden, welches besondere Bildungspotential sich dadurch ergibt, dass in musikalischer Praxis digitale Mobil-technologien zum Einsatz kommen. Hierfür wird in insgesamt drei Teilstudien untersucht, wie eine mobile Digitalkultur sozial und technologisch entsteht, welche besonderen ästhetischen Aspekte bei entsprechenden Bildungsangeboten eine Rolle spielen und welche spezifischen Kompetenzen gefördert werden. Die Studien finden sowohl im schulischen als auch außerschulischen Bereich der kulturellen Bildung statt. Die weiteren am Verbund beteiligten Forschenden sind Prof. Dr. Marc Godau (Potsdam), Matthias Haenisch (Erfurt), Matthias Krebs (Berlin), Prof. Dr. Christian Rolle (Köln), Prof. Dr. Verena Weidner (Erfurt/Freiburg).

07.12.2017

Neue Lübecker Orchesterakademie bundesweit einmalig

Die MHL und das Theater Lübeck (TL) haben ein bundesweit einmaliges Kooperationsmodell für eine Orchesterakademie entwickelt. Sie unterstützt Musikstudierende bei einem optimalen Einstieg in ein Berufsorchester.

Die neue Lübecker Orchesterakademie ist im Herbst 2017 gestartet. Ihre Besonderheit ist das Zusammenwirken der beiden Institutionen MHL und TL, die die Studierenden gemeinsam betreuen, während andere Orchesterakademien in der Regel nur an das Berufsorchester angegliedert sind. Eine Verknüpfung mit der Ausbildung an einer Musikhochschule in Form eines Dreistufenmodells ist in Deutschland einzigartig. Seit September wirken die ersten Akademisten in den Konzerten und Opern des TL mit. Ziel ist eine bessere Verzahnung von Ausbildung und Beruf, die sich über drei Stufen immer mehr intensiviert. Für jede Stufe müssen die Studierenden die Hürde eines Vorspiels meistern. Rund 40 junge Musikerinnen und Musiker stellten sich der Auswahljury vor, 20 von Ihnen wurden bisher in die Orchesterakademie aufgenommen. Das Projekt, bei dem die Studierenden Pauschalhonorare für ihren Einsatz erhalten, wird von beiden Institutionen mit Unterstützung der Possehl-Stiftung Lübeck finanziert. Orchester können ihre Auswahl unter den besten Studierenden der international renommierten Musikhochschulen treffen. Auf eine Orchesterstelle bewerben sich bei den Lübecker Philharmonikern je nach Instrument rund 60 bis 100 junge Musikerinnen und Musiker. Sie erwarten eine exzellente Beherrschung des Instrumentes und große musikalische Flexibilität. Die Nachwuchsmusiker sollen sich integrieren und sich ein umfassendes Repertoire zu Berufsbeginn erarbeiten. Diese Qualifikationen kann weder ein Orchester noch eine Musikhochschule alleine vermitteln. Die Verzahnung von Hochschulausbildung und Orchesterarbeit bietet hingegen beste Voraussetzungen für den Einstieg in ein Berufsorchester. Die Orchesterakademie löst das Orchesterstudio der MHL und des TL ab, das Musikstudierenden dank Unterstützung der Possehl-Stiftung bereits seit 2004 Einblick in die professionelle Orchesterarbeit ermöglicht hat. Rund 200 Studierende haben das Orchesterstudio seitdem durchlaufen.

07.12.2017

Duoabend Konstanze Eickhorst und Troels Svane

Zu einem Duoabend mit dem Cellisten Troels Svane und der Pianistin Konstanze Eickhorst lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 8. Dezember um 19 Uhr in den Hansen-Saal ein. Die beiden international renommierten Interpreten, beide Professoren an der MHL, stellen Meilensteine der Duoliteratur von Haydn, Beethoven, Schumann, Brahms und Ginastera vor.

Die beiden MHL-Professoren Troels Svane und Konstanze Eickhorst eröffnen den Abend mit Beethovens einfallsreichen Variationen über das Weihnachtslied „Tochter Zion, freue dich“. Der Komponist beweist hier als Meister der Variation einmal mehr, dass er jedem noch so geringen Thema eine unendliche Fülle an Gestalten ablauschen konnte. Zwei Jahre vor Beethovens Variationen entstand die große Klaviersonate C-dur Hob. XVI/50, die Konstanze Eickhorst vorstellt. Joseph Haydn, bei dem Beethoven zeitweilig Kompositionsunterricht nahm, komponierte sie während seiner zweiten England-Reise, bei der er die britische Weltstadt in einen regelrechten Taumel versetzte, ehe er sich in Wien zur wohlverdienten Ruhe setzte. 1815, seine Gehörprobleme hatten sich längst ins Tragische gesteigert, schrieb Beethoven noch einmal zwei Sonaten für Violoncello und Klavier, die als Opus 102 erschienen und seinen Zeitgenossen offenbar Rätsel auf gaben: „Beim ersten Hören ohnmöglich (zu) verstehen«, notierte ein zeitgenössischer Kritiker zum Opus 102. Nach der Pause nehmen Troels Svane und Konstanze Eickhorst einen großen historischen und geographischen Schwung ins 20. Jahrhundert. Zu hören sind das Adagio und Allegro As-dur op. 70 von Robert Schumann, ein Werk in dem der Romantiker par excellence mit verschiedenen Kombinationen experimentierte, um den „innigsten, zartesten Ausdruck“ und die „feurigste Leidenschaftlichkeit“ zu finden, die das Publikum bis heute an ihm schätzen. Vom Feuer der Begeisterung entzündet ist auch die anschließende erste Cello-Sonate von Johannes Brahms, in der der Komponist wie in vielen seiner frühen Werke den gefürchteten Schatten Beethovens mit jugendlichem Enthusiasmus zu eigenen Kreationen nutzte. Zum Abschluss präsentiert das Duo die „Pampeana“ Nr. 2 des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera: Ursprünglichkeit heimatlicher Folklore, die in ihrer Wechselhaftigkeit erfahrene Weite der Pampa und sein Empfinden für urgewaltige Rhythmen verbinden sich in dieser Musik zu einem Kehraus, der Ginasteras internationalen Rang binnen weniger Minuten begreiflich macht. Der Däne Troels Svane unterrichtet an der MHL und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Darüber hinaus gibt er Meisterkurse in der ganzen Welt. Konstanze Eickhorst ist bekannt dafür, enorme pianistische Herausforderungen mit atemberaubendem Temperament zu meistern. Für die Einspielung des Franz-Schmidt-Quintetts „Für die linke Hand allein“, erhielt sie vor kurzem den Echo-Klassik-Preis 2017. Beide Musiker sitzen in der Jury bedeutender internationaler Wettbewerbe. Karten gibt es im Vorverkauf an der Konzertkasse im Hause Hugendubel (Telefon 0451/702320) für 5 und 8 Euro (keine Ermäßigung). Restkarten sind ab 18 Uhr an der Abendkasse erhältlich, dann gibt es auch Catering in der Villa Brahms (nicht im Eintrittspreis enthalten). Weitere Informationen unter www.brahms-institut.de

05.12.2017

MHL veranstaltet erste Lübecker Young-Saxophone-Academy

Am 7. und 8. Dezember lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) erstmals zur „Young Saxophone Academy“ ein. Unter Anleitung von hochkarätigen Dozenten bietet die Academy in Kooperation mit der Lübecker Musikschule der Gemeinnützigen einen öffentlichen Meisterkurs sowie Konzerte der Teilnehmenden und Dozenten, bei denen das klassische Saxophon im Mittelpunkt steht.

Mit Raphael Camenisch (Lugano), Dejan Presicel (Ljubljana), Johannes Thorell (Aarhus) und Rico Gubler (Lübeck) unterrichten bei der ersten Lübecker Young Saxophon Academy vier international renommierte Dozenten für klassisches Saxophon. Rund 20 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und China sind dabei, darunter fortgeschrittene Laien, Schülerinnen und Schüler der Lübecker Musikschulen und Studierende der MHL. Die Academy findet im Rahmen des dritten Lübecker Saxophonfestivals statt, das die Musikschule der Gemeinnützigen veranstaltet. Beim öffentlichen Meisterkurs können Zuhörer den Unterricht miterleben und den Dozenten beim Vermitteln von Spieltechnik und Interpretation über die Schulter schauen. Jeweils ab 10 Uhr startet der Meisterkurs am Donnerstag, 7. Dezember in Raum 18 und am Freitag, 8. Dezember in vier parallelen Räumen in der MHL. In drei Konzerten am Freitag, 8. Dezember um 17 Uhr, 18 Uhr und 19 Uhr in der Stadtbibliothek Lübeck präsentieren sich Teilnehmende des Meisterkurses. Im Abschlusskonzert um 20 Uhr stellen sich im Scharbausaal der Stadtbibliothek Lübeck die Dozenten Johannes Thorell, Dejan Presicek, Raphael Camenisch und Rico Gubler selber als Interpreten vor. Zeitgenössische Werke für Saxophon stehen auf dem Programm, unter anderem der slowenischen Komponistin Urska Pompe, der Italiener Giacinto Scelsi und Marco Momi sowie des Schweden Kent Olofsson und beweisen, wie viele aufregende neue Werke in den letzten Jahrzehnten für das Instrument entstanden sind. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen der Young Saxophone Academy ist frei.

29.11.2017

Junge Talente

Die MHL lädt am Samstag, 2. Dezember zu einem neuen Konzert ihrer Reihe ,Junge Talente“ ein. Ab 15 Uhr stellen sich die Schülerinnen und Schüler des Instituts für schulbegleitende Musikausbildung (ISMA) musikalisch im Kammermusiksaal vor.

Elf junge Musikerinnen und Musiker präsentieren Werke aus zwei Jahrhunderten für verschiedenste Besetzungen. Es werden unter anderem Kompositionen von Grieg, Mozart, Bartók und Schostakowitsch erklingen. So sind Sonaten für Violine und Violoncello zu hören sowie Stücke für Klavier und Flöte. Die 14-jährige Geigerin Aila Katalin Krohn aus der Klasse von Professor Maria Egelhof stellt sich mit Ausschnitten aus Edvard Griegs Violinsonate c-Moll op. 45 vor. Weiterhin stehen Robert Schumanns Fantasiestücke op. 73 auf dem Programm sowie ein Klaviertrio des 1937 geborenen Nikolai Kapustin. Unter anderem präsentieren die jungen Künstler Ausschnitte aus drei Solokonzerten: das Posaunenkonzert von Launy Gröndahl, das Konzert für Viola und Orchester von Béla Bartók sowie das erste Cellokonzert von Dimitri Schostakowitsch. Am Klavier begleiten Thomas Preuß, Stefan Veskovic und Mikkel Sörensen. Das ISMA bietet besonders begabten, jugendlichen Instrumentalisten und Sängern, die eine allgemeine Schule besuchen, Unterricht bei Dozierenden der MHL. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

29.11.2017

Wir in Pinneberg

Am Samstag, 9. Dezember geben Studierende aus den Klavierklassen der MHL um 19 Uhr einen Klavierabend im Rathaussaal Pinneberg.

Das vielseitige Programm umfasst Werke aus drei Jahrhunderten, darunter auch Glanzstücke der virtuosen Klavierliteratur. Die sieben jungen Musikerinnen und Musiker, die aus verschiedenen Nationen nach Schleswig-Holstein gekommen sind, studieren in den Klassen von Prof. Konstanze Eickhorst, Prof. Manfred Aust, Prof. Konrad Elser und Catalin Serban an der MHL. Es erklingen Klaviersonaten von Haydn und Skrjabin sowie die vierte Ballade op. 52 von Chopin. Außerdem steht Ravels virtuoses „Jeux d’eau“ auf dem Programm, bei dem die junge Interpretin das gesamte Klangspektrum des modernen Konzertflügels ausloten wird. Des Weiteren werden die ,,Variations sérieuses“ op. 54 zu hören sein, in denen Mendelssohn Bartholdy ein 16-taktiges, streng gegliedertes Thema nach allen Regeln der Kunst verwandelt und virtuos ausschöpft. Das Konzert in der Reihe "Wir in Schleswig-Holstein" der Musikhochschule Lübeck findet in Zusammenarbeit mit der Musikschule Pinneberg und deren Begabtenförderklasse "Little Opera" statt. Ziel ist es, die begabten Nachwuchstalente mit künstlerisch herausragenden Studierenden in Kontakt zu bringen und einen Austausch zwischen den beiden Institutionen zu fördern. Karten sind für 13 Euro (ermäßigt 9 Euro) an der Abendkasse erhältlich.

28.11.2017

Abschied von Henner Leyhe

Am 23. November ist der Tenor Henner Leyhe im Alter von 70 Jahren gestorben. Der in Lübeck geborene Sänger war Schüler am Johanneum und Mitglied der Lübecker Knaben-Kantorei. Er studierte Musik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Von 1980 bis 1986 war Leyhe als lyrischer Tenor am Theater Lübeck engagiert.

1984 kam er als Dozent für Gesang und Fachdidaktik an die MHL, wo er - neben einer Professur an der Hochschule für Musik Köln - bis 2012 unterrichtete. Über viele Jahre gestaltete er als Mitglied in der Institutsleitung „Bühnen- und Konzertgesang“ die Entwicklung der Gesangspädagogik an der MHL mit. 1994 wurde ihm von der Musikhochschule Lübeck die akademische Bezeichnung Professor verliehen. Henner Leyhe trat als Konzert- und Oratoriensänger auf, insbesondere sang er die großen Liederzyklen von Franz Schubert und als Evangelist in den Passionen von Johann Sebastian Bach. Leyhe lebte in Köln und Lübeck. Die Musikhochschule Lübeck ist Henner Leyhe zu großem Dank verpflichtet und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

27.11.2017

,,Night of Bones“ mit dem MHL-Posaunenensemble

Am Dienstag, 28. November sind im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule Kiel Studierende des MHL-Posaunenensembles im Rahmen der Konzertreihe ,,Wir in Kiel“ zu Gast. Ab 19.30 Uhr präsentieren sich Studierende der Klasse Michael Ranzenberger unter dem Motto ,,Night of Bones“.

Von Solostücken über Ensembles für drei und vier Posaunen bis zum „Christus factus est“ für acht Instrumente spielen die acht Studierenden ein vielseitiges Programm auf Alt-, Tenor- und Bassposaunen. Zu hören sind Werke von Jazz bis Klassik, unter anderem Klassiker wie ,,Georgia on my Mind” und ,,As Time goes by“. Auf dem Programm steht auch das ,,Ave Maria” von Franz Xaver Biebl, das bekannteste Werk des Komponisten - ursprünglich geschrieben für Männerchor. ,,As Time Goes By“ schrieb Herman Hupfeld, ein US-amerikanischer Songwriter“ 1931 für die Broadway-Show ,,Everybody´s Welcome“, bevor das Lied mehr als ein Jahrzehnt nach seiner Veröffentlichung durch die Verwendung im Film „Casablanca“ weltberühmt wurde. Die Veranstaltung findet in der Muthesius Kunsthochschule Kiel in der Legienstraße 35 (24103 Kiel) statt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

24.11.2017

Samstag New York und Sonntag Itzehoe

Am Wochenende stehen neben der letzten Aufführung von ,,Magic Musical Moments“ noch zwei weitere Konzerte auf dem Programm der MHL.

Am Samstag, 25. November widmen sich MHL-Studierende der Stadt New York. Als Zentrum unterschiedlichster Kunstströmungen und Musikrichtungen ist die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten ein Schmelztiegel der Kulturen geworden. Ab 19.30 Uhr portraitieren die Studierenden zusammen mit Schlagzeugprofessor Johannes Fischer im Großen Saal Werke dreier großer New Yorker Komponisten des 20. Und 21. Jahrhunderts mit charakteristischen Stücken. David Lang, 1957 in Los Angeles geboren, erhielt 2008 den Pulitzer-Preis für Musik. Er lässt sich aus ganz unterschiedlichen Quellen, von der Rennaisance- bis zur Rockmusik inspirieren und definiert seine Werke durch rhythmischen Drive und energetisches Ensemblespiel. Morton Feldman, der 1987 in New York starb, gilt als einer der Pioniere der grafischen Notation. Inmitten des rasenden Großstadtchaos schuf er zarte, fast fragile Klänge, die wie ein Mobile mit in sich kreisenden wiederkehrenden Melodien scheinen. Weiterhin erklingen Werke von Steve Reich, Großmeister der sogenannten „Minimal Music“. Seine pulsierenden und rhythmisch verzahnten Ensemblestücke zählen zu den erfolgreichsten Kompositionen des späteren 20. Jahrhunderts und werden weltweit aufgeführt. Studierende verschiedener Instrumentalklassen holen unter der Leitung von Johannes Fischer diese Klänge aus New York in den Großen Saal der MHL und feiern eine Stadt als einen mystischen Ort der Sehnsüchte, als unerschöpflich inspirierende und vibrierende Metropole. Der Eintritt ist frei. Am Sonntag, 26. November lädt der Kulturhof Itzehoe zu einem Konzert mit Gesangsstudierenden der MHL ein. Ab 17 Uhr singen zwölf junge Solistinnen und Solisten, die in den Gesangsklassen von Birgit Calm, Isabel Schaarschmidt und Espen Fegran studieren. Mira Teofilowa begleitet am Klavier. Die Sängerinnen und Sänger sechs verschiedener Nationalitäten haben ein abwechslungsreiches Programm unter dem Motto ,,Arien und Lieder“ vorbereitet. Zu hören sind Werke aus zwei Jahrhunderten unter anderem von Beethoven, Mozart, von Weber und Mussorgky. Präsentiert werden auch weite Teile aus Schuberts bekanntem Liederzyklus ,,Winterreise“ und Arien aus verschiedenen Opern, wie Mozarts ,,Zauberflöte“ und ,,Figaro“, Beethovens Fidelio sowie die ,,drei Lieder der Ophelia“ von Strauss. Der Eintritt zur Veranstaltung kostet 10 Euro (ermäßigt 5 Euro).

23.11.2017

ISMA-Student Ilja Ruf bekommt Steinway Förderpreis Jazz

Die Norddeutschen Musikhochschulen Hamburg, Bremen und Lübeck nominieren jährlich jeweils einen Kandidaten für den Steinway Förderpreis Jazz. Am 15. November konnte sich der 16-jährige MHL-Vorstudent Ilja Ruf aus der Klavierklasse von Prof. Laurens Patzlaff beim Auswahlvorspiel im Steinway Haus Hamburg gegen die deutlich älteren, regulären Studenten behaupten. Ilja Ruf überzeugte die Jury, bestehend aus Jazz Pianist Mischa Schumann und Conrad Schwenke, schließlich mit seiner herausragenden pianistischen Leistung, seinem farbenreichen Spiel und seiner Eigenkomposition "Magic Moments".

23.11.2017

Oboenworkshop: London zu Gast in Lübeck

Zum Ende des Jahres der Oboe ist im Hansensaal der Villa Brahms „London zu Gast in Lübeck“. Von Donnerstag, 23. November bis Samstag, 25. November unterrichten englische Oboenspezialisten Studierende der MHL in öffentlichen Meisterklassen mit Seminaren und Unterricht.

Am Donnerstag, 23. November beginnt um 14 Uhr das Seminar zur Vierteltonoboe mit Chris Redgate aus London. Ab 16 Uhr gibt der Oboist ein Konzert und präsentiert die weltweit einzige Vierteltonoboe. Am Freitag, 24. November findet um 10 Uhr ein Seminar mit George Caird statt, das über den englischen Oboisten Léon Jean Goossens (1897-1988) und seinen Einfluss auf die Oboenmusik der 1930er Jahre informiert. Von 15 bis 18 Uhr gibt Caird öffentlichen Unterricht. Am Samstag, 25. November wird Celia Nicklin ab 10 Uhr ein Seminar geben und anschließend öffentlich unterrichten. Während der öffentlichen Meisterklassen stellt die Oboenfirma ,,Howarth London“ von jeweils 10 bis 17 Uhr Instrumente im Foyer der Villa Brahms aus. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

21.11.2017

Gesangstudierende präsentieren ,,Magic Musical Moments“

Am Freitag, 24. und Samstag, 25. November präsentieren Studierende der Pop-Gesang-Klassen „Magical Musical Moments“. Acht Studierende mit dem Hauptfach Pop-Gesang der Gesangsklassen von Britta Rex, Charlotte Heinke und John Lehman präsentieren im Kammermusiksaal Solos, Duette und Terzette aus bekannten Musicals.

Auf dem Programm stehen unter anderem Lieder aus „Cats“, „West Side Story“, „We Will Rock You“, „My Fair Lady“, „Aladdin“, und „Mamma Mia“. Gesangsdozent John Lehman kündigt an: „Es wird ein sehr buntes Programm mit den drei Elementen, die gutes Musiktheater ausmachen: Romanze, Drama und Komödie!“ Es singen Ida-Marie Brandt, Yasmin Piwko, Nadine Turbanisch, Anja Liedtke, Sarah Sieprath, Fine Reichert, Miriam Müller und Marian-Niklas Werner. Am Flügel begleitet Ilja Ruf. Das Konzert findet an drei Terminen statt: am Freitag, 24. November um 17 Uhr und 20 Uhr sowie am Samstag, 25. November um 17 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

21.11.2017

Aufbrüche XIII und Oboengeschichten IV

Am Dienstag, 21. November gibt es gleich zwei Konzerte von MHL-Studierenden.

Ab 20 Uhr sind im MHL-Kammermusiksaal die Oboengeschichten IV- ,,Happy new ears“ zu hören. Das Publikum erwartet eine von Diethelm Jonas moderierte Reise durch 400 Jahre Oboengeschichte und über das Abenteuer Musik zu hören. Auch Dieter Mack hat sich intensiv dem Instrument des Jahres gewidmet und das Werk ,,Double Reed Music“ für sechs Oboen geschrieben, welches im Laufe des Abends uraufgeführt wird. Der Eintritt ist frei. Um 19.30 Uhr findet im Buddenbrookhaus unter dem Motto ,,Touch“ das neue Konzert der Reihe ,,Aufbrüche“ statt. Studierende der Schlagzeugklasse Professor Johannes Fischer stellen Werke für Percussion vor, die auf die sonst üblichen Schlägel und Stöcke verzichten und mit Händen gespielt werden. Sie erforschen die Klänge ausschließlich mit Hautkontakt und erzeugen dadurch besonders intime Klangbilder. Das Repertoire ist weitgespannt: Klassiker von Steve Reich sind zu hören, ebenso szenische Performances an Tischen von Thierry de Mey. Im Werk von John Cage vermitteln sich zarte Klänge und traditionelle indische Tabla-Rhythmen. In der Reihe „Aufbrüche“ erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet damit eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im vorderen Raum der Mengstraße 6.
Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

16.11.2017

Pianist Viktor Soos gewinnt 54. Possehl-Musikpreis

Den 54. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis an der MHL hat der Pianist Viktor Soos für sich entschieden. Der 21-Jährige erspielte sich mit Werken von Bach, Beethoven und Boulez den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis.

Der in Backnang geborene Pianist, der bei Professor Konrad Elser an der MHL studiert, kann damit auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: er entschied auch den Yamaha Stipendienwettbewerb der YMFE Mitte Februar in Rostock für sich und ging als Preisträger aus dem Kissinger Klavierolymp hervor. Als Finalist beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 gewann er ein weiteres Stipendium und wurde in die Bundesauswahl junger Künstler aufgenommen. Konzertauftritte führten ihn unter anderem nach Chile, Finnland, Frankreich, Italien und Tschechien und zu international renommierten Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen und dem Kissinger Sommer. Er ist Stipendiat der Stiftung „Live Music Now“, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Soos war unter anderem achtfacher Bundespreisträger „Jugend musiziert“. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er mit sechs Jahren. Dass er sich auch in seinem Studium der Musik widmen würde, stand für ihn nicht in Frage: „Ich wollte nie etwas anderes machen.“ Der junge Pianist pflegt ein breites Repertoire und sieht Kammermusik als einen seiner Schwerpunkte an. Dr. Ole Krönert, Vertreter der Possehl-Stiftung und Vorsitzender der Jury, gab nach der Finalrunde heute im Großen Saal die Preisträger bekannt und lobte das hohe künstlerische Niveau der zweiten Runde. Es bewog die Jury, jeden der fünf Finalisten mit einem Preis zu bedenken. Den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Preis teilen sich der Organist Lars Schwarze (Klasse Prof. Arvid Gast) und das Geschwisterduo mit Cello und Klavier Anouchka und Katharina Hack (Klasse Prof. Troels Svane und Prof. Konstanze Eickhorst). Auch der dritte Preis wurde geteilt: Jeweils 1.000 Euro erhalten der Bratschist Olof von Gagern (Klasse Prof. Barbara Westphal) und der Pianist Zulfat Fakhraziev (Klasse Prof. Konstanze Eickhorst). Der Klavierstudent Jakob Linowitzki wurde außerdem mit dem Preis für die „Beste Klavierbegleitung“ ausgezeichnet. Zwölf Studierende der Fächer Flöte, Trompete, Fagott, Viola, Violoncello, Klavier und Orgel hatten sich beworben und traten gestern und heute in zwei Runden mit rund halbstündigen Programmen gegeneinander an.  Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 18. Januar um 19.30 Uhr werden die Gewinner ihre musikalischen Fähigkeiten im Großen Saal der MHL noch einmal unter Beweis stellen.

15.11.2017

25. Preisträgerkonzert des Kiwanis Club Lübeck

Die beiden Cellisten Laura Moinian und Julian Bachmann sind Preisträger des diesjährigen Kiwanis Förderpreises, der zum 25. Mal verliehen wird. Am Freitag, 17. November präsentiert sich das junge Duo um 19.30 Uhr im Kammermusiksaal der MHL.

Laura Moinian und Julian Bachmann, beide Studierende der Klasse Professor Troels Svane, stellen stilistisch vielfältige Arrangements verschiedener Gattungen vor. Der mit 4.000 Euro dotierte Förderpreis wird den jungen Künstlern vom Präsidenten des Kiwanis Clubs Lübeck-Hanse, Jörg Mielenz zum 25. Jubiläum der Auszeichnung feierlich überreicht. Auf dem Programm stehen Werke von Paganini, Schostakowitsch und Vivaldi. Vivaldis Konzert für zwei Violoncelli ist fast schon ein „Schlager“ der Celloliteratur. Weiterhin ist ein Prelude für zwei Celli von Schostakowitsch zu hören sowie Variationen über ein Thema von Rossini des italienischen Geigers und Komponisten Paganini. Von David Popper schließlich, der sich zu einem der gefragtesten Cellopädagogen Europas entwickelte und mit seinen Etüden Maßstäbe für Generationen von Cellisten setzte, steht das „Requiem“ für drei Celli auf dem Programm. Laura Moinian und Julian Bachmann sind hierbei gemeinsam mit ihrem Professor Troels Svane auf der Bühne zu erleben. Der Kiwanis Club Lübeck-Hanse e.V. unterstützt Studierende der MHL und zeichnet sie seit 25 Jahren jährlich mit einem Förderpreis aus. Rund 61.000 Euro Fördergelder wurden seitdem vergeben. Unter den Preisträgern waren unter anderem auch der Pianist Jacques Ammon (1996) sowie das Bläsersextett „Cascade“ (2013). Karten für das Konzert sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich unter www.luebeckticket.de. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse für 14 Euro (ermäßigt 10 Euro).

15.11.2017

Sinfoniekonzert: MHL-Studierende treten mit LKO auf

Am Samstag, 18. November lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) um 19.30 Uhr zu einem Gastkonzert mit dem Lübecker Kammerorchester (LKO) ein. Unter der Leitung von Dirigent Bruno Merse und MHL-Studentin Ya-Chuan Wu erklingen Werke von Mussorgsky und Wagner sowie Hummels Variationen für Oboe und Orchester.

Solist ist MHL-Student Ivan Denisenko. Auf dem Programm steht das Vorspiel und der „Liebestod“ aus Wagners „Tristan und Isolde“. Die chinesische Studentin Ya-Chuan Wu wurde nach einem hochschulinternen Wettbewerb für das Dirigat zur berühmten Wagneroper ausgewählt. Die Legende der beiden unglücklich Verliebten ist seit dem frühen Mittelalter immer wieder bearbeitet worden und fand ihren Höhepunkt in Wagners Rezeption. Hummels Variationen für Oboe und Orchester verlangen dem jungen Oboisten Ivan Denisenko aus der Klasse von Professor Diethelm Jonas große lyrische Bögen und ein hohes Maß an Virtuosität ab. Schließlich präsentiert das LKO die „Bilder einer Ausstellung“. 1922 entstand die wohl bekannteste Bearbeitung dieses Klavierzyklus' von Maurice Ravel, der das Stück für Orchester umschrieb und damit weltweit Aufmerksamkeit erregte. Das Konzert ist Teil einer mehrjährigen Kooperation: MHL-Studierende erhalten dabei Gelegenheit als Dirigent, Komponist oder als Instrumental- und Gesangssolist praktische Erfahrung in der Arbeit mit einem Sinfonieorchester zu sammeln. Das LKO wurde 1996 und vereint es professionelle Musiker und ambitionierte Amateure zu einem Klangkörper. Chefdirigent ist Bruno Merse, der seine musikalische Karriere unter anderem als Konzertmeister der Lübecker Philharmoniker begann. Karten sind für 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich oder online unter www.mh-luebeck.de. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).

15.11.2017

Neues Werk für Oboen von Dieter Mack wird uraufgeführt

Der Lübecker Komponist und MHL-Kompositionsprofessor Dieter Mack hat ein Werk für drei Oboen, Oboe d`Amore, Englischhorn und Bariton-Oboe komponiert.

,,Double Reed Music“ wirkt über weite Strecken eher wie eine Pseudo-Soloinstrument-Komposition. Basierend auf einem strengen harmonischen System, führt das Stück vom kompletten Unisono über diverse Mixturformen bis hin zu solistischem Ausfransen mancher Einzelinstrumente immer wieder zurück in einen gemeinsamen Klanghafen. Im Konzert ,,Der Klang des Doppelrohrs“ wird das Werk am Samstag, 18. November um 20 Uhr im Gewölbesaal des Klosters Cismar von der MHL-Oboenklasse uraufgeführt. Bei den „Oboengeschichten IV“ am Dienstag, 21. November erklingt das Werk dann erstmals in Lübeck. Studierende der Oboenklasse Prof. Diethelm Jonas präsentieren ab 19.30 Uhr im Kammermusiksaal der MHL noch einmal das Instrument des Jahres in seinen verschiedenen Facetten und beenden damit die moderierte Konzertreise durch 400 Jahre Oboengeschichte. Karten für das Kloster Cismar können unter 04366/1288 (Haus der Natur Cismar) reserviert werden. Der Eintritt zum Lübecker Konzert ist frei.

14.11.2017

Studierende am Dirigentenpult bei Vivaldi und Haydn

Am Dienstag, 21.November findet um 19 Uhr ein Prüfungskonzert in der St. Aegidienkirche statt. Im Rahmen ihrer Abschlussprüfung Kirchenmusik A sind Rebecca Poesch und Natalia Uzhvi als Dirigentinnen zu erleben. Chor und Orchester setzen sich aus Studierenden der MHL zusammen.

Unter Leitung von Rebecca Poesch musizieren Chor, Orchester sowie die beiden Solistinnen Dorothee Bienert (Sopran) und Iris Meyer (Alt) Antonio Vivaldis „Gloria“. Natalia Uzhvi hat mit den Studierenden das Requiem in c-Moll von Johann Michael Haydn erarbeitet. Hier singen als Solisten Lisa Ziehm (Sopran), Johanna Michalik (Alt), Sargis Mzikyan (Tenor) und Milad Kuhpai (Bass). Rebecca und Natalia erhalten Dirigentenunterricht bei den MHL-Dozenten Frank Hube und Professor Johannes Knecht. Die beiden Musikerinnen haben bereits mehrere Projekte mit Ensembles und Solisten geleitet. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

14.11.2017

Jochen Kirchner zum neuen Kanzler der MHL gewählt

Der Senat der Musikhochschule Lübeck hat in seiner Sitzung am Montag Jochen Kirchner zum neuen Kanzler der Musikhochschule Lübeck (MHL) gewählt. Der 52-jährige tritt zum ersten Juni 2018 die Nachfolge von Jürgen R. Claußen an, der dann nach 46 Dienstjahren, davon 24 als Kanzler in den Ruhestand geht.

Kirchner ging bei seiner Vorstellung vor dem Senat in zwei Kurzvorträgen der Frage nach, wie seine ersten hundert Tage im Amt aussehen und welche Auswirkungen die Änderungen des Urheberrechts auf die MHL haben könnten. Mit knapper Mehrheit setzte er sich gegen eine andere externe Konkurrentin durch. Vor der Findungskommission hatten sich zuvor vier von insgesamt 18 Bewerberinnen und Bewerbern für die Kanzlerstelle persönlich vorgestellt. Der studierte Volkswirt war nach Stationen in der freien Wirtschaft und als Unternehmensberater zwölf Jahre lang Bürgermeister der Stadt Kirchhain (Hessen), wo er eine Verwaltung mit 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führte. Optimierung der Verwaltung und Personalführung waren dabei sein Hauptaugenmerk. An der MHL möchte Kirchner die Servicequalität der Verwaltung stärken, um mehr Freiräume für Forschung und Lehre zu schaffen. Dafür sieht er sich zunächst in der Rolle des Fragenden, um Arbeitsabläufe und die Menschen dahinter kennenzulernen. Als Jugendlicher sammelte er zehn Jahre lang Orchestererfahrungen als Trompeter und Hornist. Auf seine neue Heimatstadt freut er sich und gesteht: „Ich war schon als Student in Lübeck verliebt und bin nach meiner Heirat gleich hierher gereist, um die Stadt meiner Frau zu zeigen. Wir haben seitdem Pläne gehegt, hierher zu ziehen und sind sehr glücklich, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist.“ Kirchner ist verheiratet und hat einen 19-jährigen Sohn und eine 12-jährige Tochter.

14.11.2017

54. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis

Zum 54. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Mittwoch, 15. und Donnerstag, 16. November ein. Er bietet die Möglichkeit, die aktuell besten Studierenden der MHL im musikalischen Wettstreit zu erleben. Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, weitere Preise und Förderprämien in der gleichen Höhe können von der Jury vergeben werden.

Zwölf Studierende haben sich in diesem Jahr um den Possehl-Musikpreis beworben und treten in zwei Runden gegeneinander an. Studierende der Fächer Flöte, Trompete, Fagott, Viola, Klavier, Orgel sowie ein Duo Violoncello und Klavier werden ihre rund halbstündigen Programme ab 10 Uhr im Großen Saal präsentieren. Zu den Juroren gehören in diesem Jahr als Vorsitzender Dr. Ole Krönert, Vertreter der Possehl-Stiftung und Präsident des Landgerichts Lübeck. Als Professoren der MHL sitzen Heime Müller, Christoph Eß und Rico Gubler in der Jury. Weitere Juroren sind die Musikredakteure Jürgen Feldhoff (Lübecker Nachrichten) und Dr. Christian Strehk (Kieler Nachrichten) sowie Prof. Gerd Uecker, ehemaliger Vorsitzender des MHL-Hochschulrates. Das Finale findet am Donnerstag, 17. November voraussichtlich wieder ab 10 Uhr statt. Am gleichen Tag wird bekannt gegeben, wer den Possehl-Musikpreis gewonnen hat. Der genaue Zeitablauf wird vor jeder Runde aktuell erstellt und im Schaukasten (An der Obertrave) ausgehängt. Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 18. Januar um 19.30 Uhr werden die Gewinner ihre musikalischen Fähigkeiten im Großen Saal der MHL noch einmal unter Beweis stellen. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an MHL-Studierende, die aufgrund ihrer Begabung und Leistungen eine besondere Anerkennung und Förderung verdienen. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs. 2015 gewann ihn das Quartetto Lyskamm aus der Klasse von Prof. Heime Müller, 2016 die Cellistin Margreta Häfer aus der Klasse von Prof. Troels Svane. Die Vorspiele starten an beiden Tagen ab 10 Uhr im großen Saal der MHL. Der Eintritt zum Wettbewerb ist frei.

13.11.2017

Sophia Friedmann gewinnt Musikpädagogik-Preis

MHL-Studentin Sophia Friedmann ist Preisträgerin des ersten öffentlichen Wettbewerbs „Neue Konzepte“, den die Marie-Luise Imbusch-Stiftung ausgeschrieben hat. Sie erhielt den mit 1.500 Euro dotierten Preis

Die 23-Jährige hatte in ihrer Bachelorarbeit unter dem Titel „Schülervisionen“ den Musikunterricht aus Schülersicht untersucht. Friedmann präsentierte nicht nur Aussagen der Schülerinnen und Schüler, sondern stellte auch wichtige Fragen an Musikunterricht und Bildungspolitik. Mit ihrer Arbeit traf sie zentrale Fragestellungen der Musikdidaktik und -Pädagogik. Drei Abschlussarbeiten und Projekte zu musikpädagogischen Themen konkurrierten miteinander. Friedmann konnte die Jury aus Schulleitern Lübecker und Bad Oldesloer Schulen mit einer zwanzigminütigen Darstellung ihrer Projektinhalte am meisten überzeugen.
Friedmann erhielt seit ihrer Kindheit Violin- und Klavierunterricht und wurde mehrfach als Preisträgerin bei "Jugend musiziert" ausgezeichnet. Schon während ihrer Schulzeit in Heilbronn wirkte sie als Musikmentorin in schulischen Ensembles mit und assistierte bei Probenarbeiten. Seit 2012 ist sie Studentin an der MHL im Studiengang "Musik Vermitteln" mit dem wissenschaftlichen Zweitfach Deutsch an der Universität Hamburg. Nach dem Bachelorabschluss im Jahr 2016, studiert sie derzeit im ergänzenden "Master of Education". Neben ihrem Studium ist sie als Chorleiterin aktiv und engagiert in den Hochschulgremien der MHL sowie im „Integrationsprojekt für studieninteressierte geflüchtete Menschen“ der Universität zu Lübeck. Die MHL will mit der Veranstaltung auf die Bedeutung der musikpädagogischen Ausbildung aufmerksam machen, mit der sie Musiklehrkräfte an Gymnasien, in Musikschulen oder in freier Tätigkeit auf ihren Beruf vorbereitet. Die Marie-Luise Imbusch-Stiftung hat bis heute 350 begabte junge Musikerinnen und Musiker aus Schleswig-Holstein unterstützt. Die Stipendiatenkonzerte sind fester Bestandteil des Konzertlebens an der MHL, neu ist dagegen die Förderung herausragender Leistungen im Fach Musikpädagogik.

08.11.2017

40 Jugendliche an Pilotprojekt „musiktutor*innen sh“ beteiligt

Vierzig schleswig-holsteinische Schülerinnen und Schüler beteiligen sich am neuen Projekt „musiktutor*innen sh“, das das Nordkolleg Rendsburg, die Musikhochschule Lübeck (MHL) und der Landesmusikrat Schleswig-Holstein zur Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses in Schleswig-Holstein gemeinsam initiiert haben.

Im Rahmen von vier Präsenzwochenenden erlernen die aus allen Landesteilen kommenden Schülerinnen und Schüler das Know-how zum Anleiten einer Musikgruppe, sei es ein Chor, eine Band oder ein Instrumentalensemble. Ergänzend dazu werden technikaffine Jugendliche intensiv im Fach Tontechnik geschult. Angeleitet werden sie von einem jungen Dozententeam bestehend aus Absolventinnen und Absolventen der MHL. Am vergangenen Wochenende empfing das Nordkolleg Rendsburg die Jugendlichen aus ganz Schleswig-Holstein zum ersten Präsenzwochenende. Die Projektpartner erhoffen sich, mit den „musiktutor*innen sh“ mittelfristig einen wichtigen Impuls zur Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses im nördlichsten Bundesland zu setzen. Die Ausschreibung im Frühjahr hatte eine hohe Resonanz: Insgesamt gingen 76 Bewerbungen ein. Die Nordmetall-Stiftung, Hauptförderer des Projektes, beschloss daraufhin das Projekt durch Finanzierung zusätzlicher Kursplätze zu unterstützen, sodass nun insgesamt vierzig Jugendliche kostenfrei an der Qualifizierungsreihe „musiktutor*innen sh“ teilnehmen können. Weitere Förderer der Maßnahme sind das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein.

08.11.2017

"4" - Portraitfilm eines Streichquartetts

Das Kommunale Kino Lübeck (Koki) zeigt in Kooperation mit der MHL am Sonntag, 12. November um 19 Uhr in der Reihe „Film und Psychoanalyse“ den preisgekrönten Film „4“.

Der Portraitfilm gewährt tiefe Einblicke in die Arbeit des vielfach ausgezeichneten französischen „Quatuor Ebène“ und in den Organismus Streichquartett. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein Publikumsgespräch mit Regisseur Daniel Kutschinski, MHL-Kammermusikprofessor Heime Müller und der Psychoanalytikerin Dr. Hanna Petersen. Der in München lebende Kutschinski zeigt in seinem Film „4“ aus dem Jahr 2015, was es heißt, ein Leben als Mitglied eines Streichquartetts zu führen. Ihm gelingt mit seiner 94-minütigen Dokumentation ein intimer Blick in die Welt vier junger Musiker. Seine Dramaturgie und Arnd Buss-von Kuks Kameraführung schaffen eine fast physisch fühlbare Nähe zu den vier jungen Musikern. Anderthalb Jahre hat das Filmteam das Quatuor Ebène begleitet. Entstanden ist ein sensibles Portrait, das berührt und aufwühlt. Das Quartett gründete sich 1999 am französischen Konservatorium Boulogne-Billancourt bei Paris. Nachdem es 2004 den Internationalen ARD-Musikwettbewerb gewann, folgte der internationale Durchbruch. „4“ wird an vier weiteren Terminen im Koki zu sehen sein: am Dienstag, 21. November um 18 Uhr, Mittwoch, 22. November um 18 Uhr, Samstag 25. November um 16 Uhr sowie am Sonntag, 26. November um 16 Uhr. Karten sind für 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro an der Tageskasse in der Mengstraße 35 oder unter www.kinokoki.de erhältlich. Weitere Infos zum Film unter www.4-thefilm.com.

07.11.2017

„Musik im Museum“ mit Sofja Gülbadamova

Am Samstag, 11. November lädt das Brahms-Institut zu einem Konzert seiner Reihe „Musik im Museum“ ein. Ab 15 Uhr gastiert die Pianistin Sofja Gülbadamova, Absolventin der MHL in der Villa Brahms. Sie spielt Werke von Theodor Kirchner, Peter Tschaikowsky, Edvard Grieg und Felix Woyrsch.

 Unter anderem stehen Tschaikowskys „Polka peu dansante“ sowie „Poetische Tonbilder“ von Grieg auf dem Programm. Felix Woyrsch ist auch für Sofja Gülbadamova „eine der schönsten Entdeckungen der letzten Zeit.“ Von dem Hamburger Komponisten, Organisten und Chorleiter stellt sie Improvisationen vor. Weiterhin erklingt Tschaikowskys Mazurka aus dem Ballett „Dornröschen“, die Theodor Kirchner arrangiert hat. Um den Kreis zu schließen, stellt die Pianistin schließlich auch Stücke von Kirchner selber vor: die Klavierstücke op. 79.
Karten für 8 und 5 Euro (keine Ermäßigung) sind im Vorverkauf bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel (Telefon 0451/70 23 20) erhältlich, Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse. Mit hausgemachtem Kuchen und Getränken ist ab 14 Uhr auch für das leibliche Wohl gesorgt (nicht im Eintrittspreis enthalten). Das Konzert findet in der Villa Brahms (Jerusalemsberg 4) statt.

07.11.2017

Dr. Michael Pabst-Krueger erneut in Präsidium des DMR gewählt

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats (DMR) Ende Oktober wurde Dr. Michael Pabst-Krueger, MHL-Dozent für Musikpädagogik, für weitere vier Jahre in das Präsidium des DMR gewählt.

Pabst-Krueger, auch Präsident des Bundesverbandes Musikunterricht (BMU) wurde mit einem hohen Stimmenanteil im Amt bestätigt. Damit kann er seine vor einem Jahr begonnene Arbeit im ausführenden Leitungsgremium des DMR fortführen. Pabst-Krueger wird sich dabei um die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Musikalische Bildung an Schulen und die Förderung innovativer Formen musikalischen Lernens einsetzen. Ebenso wird er das Zusammenspiel schulischer und außerschulischer Musikalischer Bildung im Sinne des BMU befördern, um die gesellschaftliche Relevanz von Musik auch durch die Zusammenarbeit von Laien- und professioneller Arbeit zu stärken. Zum Präsidium des DMR gehören nach erfolgreicher Wiederwahl weiterhin Professor Martin Maria Krüger an der Spitze sowie als Vizepräsidenten Professor Udo Dahmen, Dr. Ulrike Liedtke und Hartmut Karmeier.

06.11.2017

„Wir in Kiel“ mit der internationalen Celloklasse von Ulf Tischbirek

Am Montag, 6. November findet im Theater Kiel ein Konzert mit Studierenden der Klasse Professor Ulf Tischbirek im Rahmen der Konzertreihe „Wir in Kiel“ statt. Neun Cellostudierende der MHL präsentieren sich ab 20 Uhr im Opernhausfoyer.

Auf dem Programm stehen Werke von Beethoven, Schumann, Rachmaninoff, Debussy, Popper und Dutilleux. Zu hören sind unter anderem die gesanglich-melancholischen Fantasiestücke op. 73, ursprünglich für Klarinette geschrieben, die zu den späten Werken von Robert Schumann gehören. Rachmaninoff komponierte seine Sonate in g-moll op. 19 als Dank an seinen Arzt Nikolai Dahl. Dieser half dem Komponisten seine schweren Depressionen zu überwinden, in die er nach niederschmetternden Kritiken zu seiner ersten Sinfonie verfallen war. Weiterhin zu hören ist die Cellosonate von Debussy, die zu den ursprünglich „Six sonates pour divers instruments“ gehört, von denen der Komponist jedoch nur drei vollendete, davon die Cellosonate als erste im Sommer 1915. Debussy wollte mit ihnen die „Musique française“ voranbringen und sich gegen die deutsche Spätromantik abgrenzen. „Trois Strophes sur le nom de Paul Sacher“, ein dreiteiliges Werk des französischen Komponisten Henri Dutilleux knüpft an die Tradition von Ravel, Roussel und Debussy und ist von zeitgenössischen Kunstformen inspiriert. Das letzte Stück des Abends ist die „Polonaise de concert“ op. 14 des böhmischen Komponisten David Popper, einem der großen Cellovirtuosen. Die originale Instrumentierung für Violoncello und Klavier präsentieren die Studierenden hier in einer Bearbeitung von Sebastian van Eck für vier Violoncelli. Am Klavier begleitet Mikkel Sörensen. Karten sind bei den Vorverkaufsstellen der Theaterkassen im Kieler Opern- und Schauspielhaus (Rathausplatz 4 und Holtenauer Straße 103) für 13,40 Euro, ermäßigt 9,30 Euro sowie an der Abendkasse erhältlich.

06.11.2017

Uraufführung von Dieter Mack zur Reformation

MHL-Kompositionsprofessor Dieter Mack hat ein Werk zur Reformation veröffentlicht. Der Kirchenkreis Plön-Segeberg hatte dies Werk zum 500. Reformationsjahr in Auftrag gegeben, bei dem möglichst viele Chorsänger und Instrumentalisten mitwirken sollten.

Mack schuf eine moderne Version des Lutherliedes „Verleih uns Frieden gnädiglich“. Nach einem zweijährigen Kompositionsprozess entstand ein siebenteiliges, rund einstündiges Werk, das vorwiegend fernöstlich motivierte, meditative Ruhe austrahlt. Rund 250 Musikerinnen und Musiker wirkten an der Uraufführung am 28. Oktober mit. Der Kirchenkreiskantor Andreas Maurer-Büntjen leitete das Projekt. Dieter Mack selbst bezeichnet das von ihm komponierte Werk als „Raummusik“, die mit vier Chören, vier Solisten, zwei Blechbläser-Ensembles sowie vielfältigen Percussion-Instrumenten, darunter auch ein Gong, in der Nikolaikirche Plön präsentiert wurde. Es wurde am 4. November noch einmal in der Marienkirche Bd Segeberg aufgeführt.

02.11.2017

Stipendiatenkonzert der Marie-Luise Imbusch-Stiftung

Am Samstag, 4. November lädt die MHL zum traditionellen Stipendiatenkonzert der Marie-Luise Imbusch-Stiftung ein. Ab 19.30 Uhr präsentieren sich zwölf junge Musikerinnen und Musiker, die von der Imbusch-Stiftung gefördert werden

Zu ihnen gehört auch das Trio Adorno als Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, das das erste Klaviertrio op. 8 von Schostakowitsch präsentieren wird. Begrüßt vom MHL-Präsidenten Prof. Rico Gubler stellen sich im Laufe des Abends zwölf der insgesamt 27 diesjährigen Stipendiaten der Stiftung vor. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Beethoven, Popper, Schostakowitsch und Shapiro. Vom Solopianisten bis zum Saxophon-Quartett sind verschiedenste Besetzungen zu hören. Außerdem wird die Gewinnerin oder der Gewinner des Imbusch-Musikpädagogikpreises ,,Neue Konzepte“ bekanntgegeben. Hans-Jörg Niether, Vorstandsvorsitzender der Marie-Luise Imbusch-Stiftung überreicht im Anschluss die Preise. Der Eintritt zum Stipendiaten-Konzert ist frei.

01.11.2017

Neues Lübecker Bildungsprojekt „KOMPASS“ startet

Die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck startet in Kooperation mit der MHL ein neues Bildungsprojekt für Lübecker Schülerinnen und Schüler. 27 Jugendliche aus fünf Lübecker Gemeinschaftsschulen beteiligen sich am Projekt. Am Donnerstag, 2. November findet um 18 Uhr die Auftaktveranstaltung des Projekts im Großen Saal der MHL statt.

Sie bietet dem Leitungsteam mit Prof. Dr. Gaja von Sychowski, Sabine Hoene und Jan-Taken de Vries und den neun Mentorinnen und Mentoren die Gelegenheit, sich vorzustellen und die Mentees willkommen zu heißen. Zum Schluss werden die Aufnahmeurkunden vergeben. Der MHL-Präsident, Prof. Rico Gubler und Titus Jochen Heldt, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung sprechen Begrüßungsworte. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. KOMPASS soll die Jugendlichen der Baltic-Schule, Geschwister-Prenski-Schule, Gotthard-Kühl-Schule, Julius-Leber-Schule und der Schule an der Wakenitz ab der achten Klasse dabei unterstützen, ihre schulischen Leistungen zu verbessern und ihren Schulabschluss zu erlangen. Ziel ist es auch, den Schülerinnen und Schülern einen besseren Einstieg in den Beruf zu ermöglichen. Dabei werden sie von Lehramtsstudierenden der MHL als Mentorinnen und Mentoren begleitet. Von den persönlichen Begegnungen sollen nicht nur die geförderten Jugendlichen und die Studierenden profitieren, sondern auch die Eltern und das schulische Umfeld. Die Gemeinnützige Sparkassenstiftung finanziert das Projekt KOMPASS aus einer Sonderzuwendung im 200. Jubiläumsjahr der Sparkasse zu Lübeck. Die Stiftung stellt für vier Jahre insgesamt 400.000 Euro bereit. Die MHL übernimmt die Projektkoordination und stellt die Mentorinnen und Mentoren aus den Reihen ihrer Studierenden. KOMPASS ist angelehnt an das Mentoring-Programm WEICHENSTELLUNG für Viertklässler der Zeit-Stiftung, die das Lübecker Projekt in der Planungsphase begleitet hat.

20.10.2017

Linos Ensemble mit dem Echo-Klassik 2017 ausgezeichnet

An diesem Wochenende erhält das Linos Ensemble in der Hamburger Elbphilharmonie einen ECHO Klassik. Das Ensemble wurde in seinem 40. Jubiläumsjahr in der Kategorie „Kammermusikeinspielung Musik des 20. und 21. Jahrhunderts“ ausgezeichnet.

Geehrt wird auch MHL-Professorin Konstanze Eickhorst, die bereits als Studentin Mitglied des Linos Ensembles wurde, für die CD-Einspielung des Quintetts für Klavier (linke Hand), Klarinette und Streichtrio A-Dur von Franz Schmidt. Zum Quintett gehören weiterhin der Violinist Winfried Rademacher, ehemals Professor an der MHL, Matthias Buchholz (Viola), Mario Blaumer (Violoncello) sowie der Klarinettist Rainer Müller-van Recum. Der Oboist Klaus Becker gründete das Linos Ensemble 1977. Es setzt sich insgesamt aus fünf Bläsern, fünf Streichern und Klavier zusammen. Zum Ensemble gehören neben den genannten Quintettmitgliedern unter anderem auch die Geigerin Sidsel Garm Nielsen und der Kontrabassist Jörg Linowitzki, ebenfalls Professor an der MHL. Das Linos Ensemble befasst sich mit Werken verschiedenster Epochen, von Bach bis Stockhausen, vom Trio bis zur Kammersinfonie und besitzt ein Repertoire von rund 130 Kompositionen.

20.10.2017

Gewinnerin des MHL-Dirigierwettbewerbs

Die MHL-Studierende Ya-Chuan Wu hat beim hochschulinternen Dirigier-Wettbewerb gewonnen und darf am 18. November das Lübecker Kammerorchester dirigieren.

Die Taiwanesin studiert aktuell Musiktheorie und Gehörbildung mit Profil Ensembleleitung bei Prof. Dr. Oliver Korte. Die Flötistin, Dirigentin und Musiktheoretikerin war bisher als Ensemble- und Chordirigentin aktiv. Über ihre vielfältig untereinander vernetzte praktische und theoretische Beschäftigung mit Musik sagt sie: „Mich interessiert, was hinter den Noten steht. Mein Ziel ist es, mich den Gedanken und Emotionen von Komponist*innen anzunähern und sie als Interpretin dem Publikum zu vermitteln.“ Sie wird nun zum ersten Mal ein großes Orchester dirigieren.

11.10.2017

Erfolg für Cellisten der MHL

Der Cellist Julian Bachmann aus der Klasse von Prof. Troels Svane hat ein Probespiel bei der Staatskapelle Berlin gewonnen.

Der 1993 geborene Studierende setzte sich in zwei Runden gegen 28 eingeladene Bewerber und drei Finalisten durch und erhält ein zweijähriges Stipendium an der Orchesterakademie bei der Staatskapelle unter Leitung von Daniel Barenboim. Julian Bachmann studiert seit 2017 an der MHL und konzertiert bereits als Solist mit zahlreichen Orchestern und spielt bei bekannten Festivals, unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Mozartfest Würzburg. Zusammen mit seiner Duo-Partnerin Laura Moinian wird er außerdem in diesem Jahr vom Kiwanis Club Lübeck-Hanse e. V. als Preisträger ausgezeichnet. Er wurde bereits mit zahlreichen Förderungen und Stipendien bedacht. Beim Preisträgerkonzert am 17. November um 19.30 Uhr stellt er sich mit Werken unter anderem von Vivaldi, Paganini, Popper und Schostakowitsch vor. Seit 2010 spielt er auf dem Cello von Giovanni Grancino „Ex Piatti“ (Mailand) aus dem 17. Jahrhundert aus der Instrumentensammlung Baden-Württemberg.

11.10.2017

Neue Konzepte – Öffentlicher Wettbewerb um Musikpädagogik-Preis der Imbusch-Stiftung

Erstmals veranstaltet die Musikhochschule Lübeck (MHL) einen Wettbewerb im Fach Musikpädagogik mit öffentlicher Präsentation. Unter dem Motto „Neue Konzepte“ geben Studierende der MHL am Dienstag, 24. Oktober ab 17 Uhr Einblick in ihre musikpädagogischen Projekte und Arbeiten und konkurrieren um den mit 1.500 Euro dotierten Preis, den die Marie-Luise Imbusch-Stiftung ausgeschrieben hat.

Drei Abschlussarbeiten und Projekte zu musikpädagogischen Themen wurden aus den internen Bewerbungen MHL-Studierender zum Wettbewerb zugelassen. Die angehenden Musikpädagoginnen und Musikpädagogen stellen ihre Arbeiten nun in einem öffentlichen Auswahlverfahren im Kammermusiksaal vor. Vorgabe ist eine rund zwanzigminütige, möglichst lebendige und allgemeinverständliche Darstellung der Projektinhalte. Die Jury, die die Preisträger auswählt, besteht bewusst nicht aus internen Fachexperten, sondern aus Schulleitern Lübecker und Bad Oldesloer Schulen. Eine Kommunikationstrainerin bereitet die Studierenden auf ihren Bühnenauftritt vor. Die Bandbreite der Arbeiten reicht von der kritischen Reflexion musikpädagogischer Anforderungen bis hin zur Auswertung von Schülerbefragungen zur Sichtweise auf den heutigen Musikunterricht. Die MHL will mit der Veranstaltung auf die Bedeutung der musikpädagogischen Ausbildung aufmerksam machen, mit der sie Musiklehrkräfte an Gymnasien, in Musikschulen oder in freier Tätigkeit auf ihren Beruf vorbereitet. Marno Schulze, Professor für Elementare Musikpädagogik erläutert: „Die musikalische Performance steht per se im Fokus der Öffentlichkeit, während die musikpädagogische Arbeit überwiegend im Alltag stattfindet. Dabei ist sie doch gerade Voraussetzung jeder künstlerischen Tätigkeit.“ Im Vergleich zu künstlerischen Wettbewerben gibt es nur wenige Preise für Musikpädagogik. Neben dem „Hochschulwettbewerb Musikpädagogik“, den die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen seit 2010 jährlich auslobt, vergeben die 24 deutschen Musikhochschulen selbst kaum Preise für das so wichtige Fach. „Hier will die MHL eine Vorreiterrolle einnehmen“, erläutert Schulze. „Der neue Musikpädagogikpreis der Imbusch-Stiftung kann weiterhin auch ein Sprungbrett für eine Schulanstellung oder für die Teilnahme an einem überregionalen Musikpädagogik-Wettbewerb wie dem Hochschulwettbewerb werden“, meint der Experte. Die Lübecker Kauffrau Marie-Luise Imbusch verwandelte 1982 ihr Vermögen in eine Stiftung. Die Marie-Luise Imbusch-Stiftung hat seitdem 350 begabte junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Schleswig-Holstein unterstützt. Die Stipendiatenkonzerte sind fester Bestandteil des Konzertlebens an der MHL, neu ist dagegen die Förderung begabter Studierender im Fach Musikpädagogik. Der Eintritt zur Präsentation „Neue Konzepte“ ist frei.

11.10.2017

Herzstücke der Romantik in der Villa Brahms

Am Samstag, 14. Oktober gestalten drei Studierende der MHL das nächste Konzert in der Reihe Musik im Museum. Ab 15 Uhr präsentieren sie in der Villa Brahms „Herzstücke der Romantik“.

Auf dem Programm stehen die drei Romanzen op. 94 für Klarinette und Klavier von Robert Schumann sowie der erste Satz der Arpeggio Sonate D 821 von Franz Schubert. Mit dem Trio op. 114, das Johannes Brahms für Klarinette, Violoncello und Klavier geschrieben hat, präsentieren Natalie Hahn, Julia Puls und Viktor Soos gemeinsam ihr Können. Die Moderation des Nachmittags übernimmt Institutsleiter Professor Wolfgang Sandberger. Im Anschluss an das Konzert bietet er eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Konfrontationen – Brahms und Frankreich“ an. Der Kartenvorverkauf findet an der Konzertkasse im Hause Hugendubel (Königstraße 67a, Telefon 0451- 70 23 20) statt. Karten sind für fünf bis acht Euro erhältlich (keine Ermäßigung). Restkarten und Catering gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

11.10.2017

Erfolg für Orgelstudierende der MHL

Zwei Orgelstudierende aus der Klasse von Professor Arvid Gast waren bei internationalen Wettbewerben erfolgreich.

Die Masterstudentin Lisa Kimura erhielt beim diesjährigen Internationalen Orgelwettbewerb „Musashino“ in Tokio als Finalistin einen 5. Preis. Aus mehr als 60 Bewerbungen wurden nach einer DVD-Vorrunde 15 Teilnehmer aus aller Welt zum Wettbewerb nach Tokio eingeladen, der in drei öffentlichen Runden im Konzertsaal „Musashino" an der dortigen Marcussen-Orgel ausgetragen wurde. Masterstudent Lars Schwarze erspielte sich am vergangenen Sonnabend beim achten Internationalen Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerb in Trier einen zweiten Preis und wurde zudem mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Aus mehr als 50 Bewerbungen wurden 15 Spielerinnen und Spieler zu drei öffentlichen Runden nach Trier eingeladen. Das Finale fand an der neuen Orgel der Konstatin-Basilika statt. Der Wettbewerb ist verknüpft mit dem Mosel-Musikfestival 2017, von dem Lars Schwarze eine Einladung erhielt, Konzerte in der kommenden Saison zu spielen.

10.10.2017

Inklusionscampus zum Thema Sensomotorik startet an der MHL

Am Donnerstag, 26. und am Freitag, 27. Oktober lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) jeweils ganztägig zum Auftakt ihres diesjährigen „InklusionsCampus“ ein.

In Impulsreferaten, Workshops und Vorträgen nehmen die Fachreferenten, darunter MHL-Dozierende und Gäste, allgemeinpädagogische und erziehungswissenschaftliche Aspekte zum Schwerpunktthema „Sensomotorik“ in den Blick und schaffen einen Transfer zur Anwendung im Musikunterricht. Ein Vortrag zum Thema „Hochbegabung“ ergänzt das Programm. Der Inklusionscampus findet an beiden Tagen zwischen 9 bis 18 Uhr im Großen Saal und in der Holstentorhalle statt. Die Veranstaltung wendet sich auch an die interessierte Öffentlichkeit wie Musikpädagogen, Referendare und Erzieher. Eine Teilnahme an den Veranstaltungen des Inklusionscampus ist nach Anmeldung über michael.pabst-krueger@mh-luebeck.de möglich. Informationen zum genauen Programmablauf unter www.mh-luebeck.de. Als Vorreiter in der deutschen Musikhochschullandschaft hat die MHL Inklusionsthemen systematisch in die Lehrerausbildung integriert. Der Campus ist dabei die zentrale Veranstaltung. Dem Auftakt Ende Oktober folgen weitere Veranstaltungen und Seminare im Wintersemester sowie zum Abschluss die „Konklusion“ am 26. Januar. Der Campus thematisiert in einem dreijährigen Zyklus sowohl die Entwicklungsbereiche „Sensomotorik”, „Emotionalität und Soziabilität“ sowie „Sprache und Denken“ als auch weitere zentrale Aspekte der Inklusion wie unter anderem Hochbegabung, Gender und Interkulturalität.

09.10.2017

MHL lädt zum dritten Blechbläsertag Schleswig-Holstein ein

Von Freitag, 13. bis Sonntag, 15. Oktober gibt der dritte schleswig-holsteinische Blechbläsertag mit Konzerten, Vorträgen, Kursen, kostenfreien Unterrichtseinheiten und Infoständeneinen Einblick in die vielseitige landesweite Blechbläserszene. Zu den Konzertsolisten und Dozenten gehört auch der renommierte Jazz-Trompeter Andy Harderer sowie Hornist Christoph Eß, der als Professor für Horn gerade einem Ruf an die MHL gefolgt ist.

Die MHL lädt ein zu zwei Auftaktkonzerten: Am Freitag, 13. Oktober präsentiert der Marinemusikkorps Kiel unter Leitung von Fregattenkapitän Friedrich Szepansky Stücke aus Klassik, Musical, Rock, Pop sowie Marschmusik. Solist beim Trompetenkonzert von Arutjunjanist ist der 17-jährige Trompeter und Jugend-musiziert-Preisträger Matthias Hippe. Zu Gast ist auch das „Venezuela 7/4 Ensemble“, in dem sich sieben junge Musiker aus dem weltbekannten venezolanischen „El Sistema“ zusammengefunden haben. Mit Trompeten und Schlagwerk präsentieren sie ihre mitreißende Mischung aus venezolanischen Volksliedern, lateinamerikanischer Musik und Jazz. Unter dem Motto „Tryptichon“ steht am Samstag, 14. Oktober um 19.30 Uhr ein Streifzug durch die Epochen mit Klassik, Pop und Jazz auf dem Programm. Unter anderem wird der Österreicher Andy Harderer spielen, einer der renommiertesten Trompeter der Jazzszene. Am Sonntag, 15. Oktober bietet der eigentliche Blechbläsertag Konzerte, Open Classes und Unterrichtsangebote für Schüler und interessierte Laienspieler. In einem großen Finale um 17 Uhr präsentieren noch einmal alle Blechbläser in einem gemeinsamen Ensemble populäre Stücke unter Leitung von Tobias Füller. Solist ist noch einmal Andy Harderer. Karten für die Konzerte am Freitag, 13. Oktober und Samstag, 14. Oktober sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse. Der Eintritt zu den Veranstaltungen des Blechbläsertages am Sonntag, 15. Oktober ist frei.

09.10.2017

MHL-Bigband auf Tour in Taiwan

Die MHL-Bigband ist auf Einladung mehrerer Festivals zur Zeit auf einer zweiwöchigen Konzertreise in Taiwan. Dort präsentieren die 25 Musikerinnen und Musiker Songs ihrer aktuellen CD „Timeless Changes-LübeckSounds“ und eigens für die Tour neu komponierte Stücke mit aktuellem Clubsound, urbanen Grooves und Vintage-Swing.

Auf dem Programm stehen Workshops und Konzerte in Taipei beim Kuandu Arts Festival und an der National Chiayi University. Höhepunkt der Tour ist der Auftritt beim traditionsreichen und international renommiertesten Jazzfestival Taiwans, dem Taichung Jazzfestival. Bernd Ruf, Gründer und Leiter der Bigband arbeitet seit Herbst 2014 mit Musikern aus Taiwan zusammen, unter anderem mit "Sodagreen", der Nummer Eins Band in Taiwan. Der Crossover-Spezialist aus Lübeck wurde im Juni 2016 für die CD-Einspielung „Winter Endless“, die er zusammen mit seinem GermanPops Orchestra und Sodagreen einspielte mit dem "Golden Melody Award" ausgezeichnet. Seit April bestehen Kooperationen der MHL mit der Taipei National University of the Arts (TNUA) und der National Chiayi University. Im April begann Bernd Ruf an der TNUA, an der bisher ausschließlich klassische Musik unterrichtet wurde, eine Bigband aufzubauen. So wird beim Kuandu-Festival die neue TNUA-Bigband gemeinsam mit der MHL-Bigband auftreten. Die MHL Bigband besteht seit 2008 und hat sich in kürzester Zeit zu einer der Top Bigbands in Norddeutschland entwickelt. Bisheriger Höhepunkt in ihrer noch jungen Geschichte war die Kalifornientournee 2014. Die MHL-Bigband präsentierte ihre Debut-CD „Timeless Changes – LübeckSounds“ mit modernem europäischem Jazz, der beim amerikanischen Publikum begeistert aufgenommen wurde. In der MHL-Bigband spielen Studierende der MHL aus den unterschiedlichsten Studiengängen.

05.10.2017

Abschied von Eva Friedland und Günter Behrens

Innerhalb weniger Wochen musste die Musikhochschule Lübeck von zwei ehemaligen Mitgliedern ihres Lehrkörpers Abschied nehmen.

Am 7. August ist Professorin Eva Friedland im Alter von 90 Jahren verstorben. Sie war vom Wintersemester 1963 bis zum Sommersemester 1991 Blockflötistin und Hochschullehrerin der ersten Stunde an der Musikhochschule Lübeck und ihren Vorgängereinrichtungen tätig. Sie gehörte dem kleinen Kollegium engagierter Pädagogen an, die die Weiterentwicklung der damaligen staatlichen Fachhochschule für Musik zur Musikhochschule Lübeck und den Umzug an die Große Petersgrube als Mitglied in der akademischen Selbstverwaltung mitgestaltet haben. Am 23. September verstarb Professor Günter Behrens im Alter von 92 Jahren. Er begann seine Tätigkeit an der Musikakademie und Norddeutschen Orgelschule, der Vorgängereinrichtung der Musikhochschule Lübeck im Mai 1954. Bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Oktober 1993 hat er als Leiter des Hochschulorchesters, stellvertretender und kommissarischer Rektor maßgeblich zur Entwicklung der Musikhochschule Lübeck beigetragen. Die Musikhochschule Lübeck ist Eva Friedland und Günter Behrens zu großem Dank verpflichtet und wird ihnen ein ehrendes Andenken bewahren.

05.10.2017

MHL lädt zum Sinfoniekonzert ein

Am Freitag, 6. Oktober und Samstag, 7. Oktober spielt das MHL-Sinfonieorchester um jeweils 19.30 Uhr im Großen Saal. Es gibt außerdem ein Gastspiel im Theater der Stadthalle Neumünster am 8. Oktober um 17 Uhr in der Reihe ,,Wir in Neumünster“.

Zum Auftakt der neuen Konzertsaison präsentieren 70 Studierende unter Leitung des Gastdirigenten Christoph Altstaedt (Berlin) Beethovens dritte Sinfonie „Eroica“, Debussys „La mer“ und Schönbergs zweite Kammersinfonie. Die Stücke wurden von den Studierenden der MHL-Instrumentalklassen zusammen mit Christoph Altstaedt in einer zweiwöchigen Projektphase erarbeitet. Mit den Konzerten zeigen die jungen Musikerinnen und Musiker ihre Arbeitsergebnisse.
Karten für das Konzert im Großen Saal der MHL sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 8/12 Euro) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Die Tickets für das Konzert in Neumünster kosten 8, 10, und 12 Euro (keine Ermäßigung) und können bei ,,Auch und Kneidl“ (Großflecken 34a, Pavillon, Telefon 04321/4406465) erworben werden. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

04.10.2017

Wettbewerbserfolge für MHL-Streichquartette

Zwei Quartette aus der Klasse von Professor Heime Müller waren bei internationalen Wettbewerben erfolgreich: Das Lyskamm Quartett gewann den ersten Preis beim internationalen "Gianni Bergamo Classic Music Award" in Lugano.

Cecilia Ziano und Clara Franziska Schötensack (Violinen), Fransesca Piccioni (Viola) und Giorgio Casati (Violoncello) gründeten das Quartett 2008 an der Mailänder Musikhochschule. Ihre Ausbildung erhielten sie unter anderem beim Artemis Quartett in Berlin, sowie beim Cuarteto Casals. Sie werden von der Ad Infinitum Stiftung gefördert und wurden bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der European Chamber Music Academy und dem Preis der Jeunesses Musicales Deutschland. Weiterhin gewann das Esmé Quartett einen dritten Preis beim Trondheim International Chamber Music Competition. Der neunte Wettbewerb seiner Art wurde Ende September über drei Runden in Trondheim ausgetragen. Das Esmé Quartett mit den vier südkoreanischen Musikerinnen Wonhee Bae und Yuna Ha (Violinen), Jiwon Kim (Viola) und Ye-Eun Heo (Cello) hat bereits mehrfach Preise errungen, so den ersten Preis beim Musikwettbewerb der Musikhochschule Köln 2016. Sie erhielten unter anderem Unterricht beim Casals Quartet und studieren zur Zeit an der MHL ebenfalls in der Klasse von Professor Heime Müller.

02.10.2017

Johannes Knecht leitet "Opernchor des Jahres"

Der Staatsopernchor Stuttgart unter Leitung von MHL-Professor Johannes Knecht wurde zum „Opernchor des Jahres“ gewählt.

Diesen Titel erhält der Chor damit bereits zum zehnten Mal. Die Berliner Fachzeitschrift für Musiktheater „Opernwelt“ ermittelt in einer jährlichen Kritikerumfrage die für die zurückliegende Spielzeit besten Opernhäuser, Produktionen, Sänger, Chör und Regisseure. An der Umfrage beteiligten sich 50 Opernkritiker aus Europa und den USA. Die Auszeichnung, die jährlich im zum Abschluss der Spielzeit veröffentlicht wird, berücksichtigt insbesondere Bühnen im deutschsprachigen Raum. Seit 2001 war Knecht stellvertretender Chordirektor an der Staatsoper Stuttgart, seit Spielzeit 2012/2013 ihr erster Chordirektor. Mit Beginn des Wintersemesters ist der 51-Jährige neuer Professor für Chorleitung an der MHL.

28.09.2017

Feierliche Semestereröffnung

Am Mittwoch, 4. Oktober um 18 Uhr stehen in der Semestereröffnung die Begrüßung der neuen Studierenden, musikalische Beiträge, die Verleihung des DAAD-Preises sowie ein Vortrag auf dem Programm.

Eingeladen sind nicht nur die neuen Studierenden und Hochschulangehörigen, sondern auch Freunde und Förderer der MHL. Präsident Professor Rico Gubler, die Vizepräsidentin des Studierendenparlaments, Miriam Knebusch und der stellvertretende AStA-Vorsitzende, Thore Schmidt heißen die 94 neuen Studierenden willkommen. Gastredner ist der Musikpädagoge und Saxophonist Martin Losert, Professor am Mozarteum in Salzburg. Er beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der langfristigen Berufszufriedenheit von Musikern und Musikpädagogen. Der Klarinettist Han Kim aus der Klasse von Professorin Sabine Meyer nimmt den DAAD-Preis entgegen und präsentiert Robert Schumanns Fantasiestücke op. 73. Die Flötistin Angela Firkins und der Pianist Manfred Aust stellen "Le Merle Noir" von Olivier Messiaen vor. Außerdem gibt das MHL-Sinfonieorchester unter Leitung von Gastdirigent Christoph Altstaedt einen Vorgeschmack auf die Sinfoniekonzerte am 6. und 7. Oktober in der MHL sowie am 8. Oktober im Theater der Stadthalle Neumünster. Der Eintritt zur Semestereröffnung ist frei.

28.09.2017

Wintersemester und neue Konzertsaison starten

Mit der feierlichen Semestereröffnung am 4. Oktober startet an der MHL die neue Konzertsaison. Bis zum Semesterende Mitte Februar stehen dann rund 140 Veranstaltungen und Projekte auf dem Programm.

Über 1.000 junge Menschen hatten sich zum Wintersemester an der MHL beworben, Geige und Klavier waren dabei die beliebtesten Fächer. Von ihnen haben 94 Musikerinnen und Musiker aus 20 Nationen die Hürden der anspruchsvollen Eignungsprüfung genommen und beginnen nun zum Wintersemester ihr Studium. Insgesamt sind dann rund 450 Studierende aus über 40 Nationen an der MHL eingeschrieben. Sie sind im Oktober in drei großen Projekten auf der Bühne zu erleben: Das MHL-Hochschulorchester spielt unter Leitung von Christoph Altstaedt am 6. und 7. Oktober im Großen Saal der MHL sowie am 8. Oktober im Theater der Stadthalle Neumünster. Der dritte schleswig-holsteinische Blechbläsertag mit seinen Auftaktkonzerten, der sich auch an Amateurmusiker richtet, findet vom 13. bis zum 15. Oktober statt. Mit der Präsentation „Neue Konzepte“ bewerben sich MHL-Studierende erstmals öffentlich um den Musikpädagogikpreis der Imbusch-Stiftung. Genaue Informationen zu diesen Projekten finden Sie in der Rubrik „Empfehlung“ und im Veranstaltungskalender.

18.09.2017

Lübecker Dichter Emanuel Geibel „Zu Gast bei Brahms“

Am Freitag, 29.Oktober lädt das Brahms-Institut zu einer neuen Veranstaltung seiner Reihe „Zu Gast bei Brahms“ ein, in dessen Mittelpunkt diesmal Lübecks bekannter Dichter Emanuel Geibel steht.

Moderiert von Institutsleiter Professor Wolfgang Sandberger widmen sich der Bariton und Germanist Professor Ulf Bästlein (Graz) und der Literaturwissenschaftler und Direktor der Lübecker Kulturstiftung Professor Hans Wißkirchen dem ,,Phänomen Geibel“. Der Lübecker Lyriker lebte von 1815 bis 1884 und inspirierte unter anderem Schumann, Wolf, Mendelssohn Bartholdy und Brahms zur Vertonung seiner Werke. Mit rund 3600 Liedern ist er einer der am meisten vertonten deutschsprachigen Dichter. Die Fachexperten setzen sich damit auseinander, wie der Autor und ein Großteil seiner Werke in Vergessenheit geraten konnten und warum sie erst heute wieder auf der Konzertbühne zu hören sind. Außerdem wird Ulf Bästlein, Gesangsdozent an der MHL von 1993 bis 2000, zusammen mit dem Pianisten Sascha El Mouissi Geibel-Lieder präsentieren. Sie sind auch auf ihrer neuen CD mit dem Titel ,,Ich blick in mein Herz und ich blick´ in die Welt“ eingespielt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

17.08.2017

Erfolg für junge Pianisten der MHL

Zwei MHL-Studierende waren beim dritten Theodor-Leschetizky-Klavierwettbewerb „Polnische Musik“ erfolgreich.

Timothée Urbain erspielte sich den mit 1.000 Euro dotierten „Chopin-Konzertpreis. Der 27-jährige Franzose studiert im Master-Studiengang bei Professorin Konstanze Eickhorst an der MHL. Neben dem Preisgeld erhält er einen Konzertauftritt in Paris. Der 18-jährige Jorma Marggraf aus der Klasse von Professor Konrad Elser wurde mit dem Kulturpreis ausgezeichnet. Der Wettbewerb fand vom 18. bis zum 23. Juli in Hamburg statt. Seit 2013 wird er dort alle zwei Jahre ausgetragen. Er richtet sich an Klavierstudierende der fünf norddeutschen Musikhochschulen sowie der norddeutschen Musikschulen, die dem Verband deutscher Musikschulen (VdM) angehören.

10.08.2017

Brahms Institut lädt zum sommerlichen Brahms-Café

Am Samstag, 12. August lädt das Brahms-Institut an der MHL zum zweiten Brahms-Café dieser Saison. Ab 15 Uhr präsentiert sich diesmal ein Duo mit der Violinistin Shoko Murakami und der Pianistin Yoko Kuwahara.

Die beiden jungen Künstlerinnen stammen aus Japan, studieren an der MHL und wurden bereits mehrfach mit Preisen bedacht. Sie stellen Werke von Bach, Brahms und Strauss vor. Unter anderem ist das „Largo“ aus der C-Dur Sonate von Bach, die Sonate Es-Dur von Richard Strauss und Ausschnitte aus den Ungarischen Tänzen von Brahms zu hören. Stefan Weymar führt durch das Konzert und ermöglicht mit seinen Moderationen einen musikwissenschaftlichen Einblick. Schon ab 14 Uhr bieten sich bei hausgemachtem Kuchen und Café Ausblicke in den reizvollen Landschaftspark. Im Anschluss an das Konzert besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch die neue Ausstellung „Konfrontationen“ teilzunehmen. Die renommierte Brahms-Forschungsstätte beleuchtet darin erstmals die Wechselbeziehungen zwischen Johannes Brahms und Frankreich. Konzertkarten für fünf und acht Euro verkauft ausschließlich „Die Konzertkasse“ im Hause Hugendubel (Königstr. 67 a, 23552 Lübeck, Tel. 0451- 70 23 20). Restkarten sind ab 14 Uhr an der Tageskasse erhältlich. Je nach Wetterlage werden im Landschaftspark oder im Wintergarten der Villa Eschenburg ab 14 Uhr Kaffee und hausgemachter Kuchen serviert, beides ist nicht im Eintrittspreis enthalten.

30.07.2017

Brahms-Institut zeigt Ausstellung zu Brahms und Frankreich

Auch in den Semesterferien ganz schön was los: Das Brahms-Institut an der MHL beleuchtet in der Ausstellung „Konfrontationen“ die Wechselbeziehungen zwischen Johannes Brahms und Frankreich. Die Ausstellung in der Villa Brahms ist bis zum 16. Dezember jeden Mittwoch und Samstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Anhand kostbarer Exponate wird erstmals das Verhältnis von Brahms zu Frankreich beleuchtet. Vor dem Hintergrund der historischen „Erbfeindschaft“ und dem Brahms-Klischee vom „deutschen Komponisten“ fördert die Schau Verblüffendes zu Tage. Zwar verherrlichte der gebürtige Hamburger in seinem 1870/71 komponierten „Triumphlied“ den „Sieg der deutschen Waffen“ über Frankreich. „Brahms aber als Antipoden der französischen Musik zu stilisieren, wäre zu kurz gegriffen“, so Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, „Er zeigte im Gegenteil Interesse an französischer Musik. So bewunderte er die ‚Carmen‘ von George Bizet und hatte zahlreiche französische Musikwerke in seiner Bibliothek, unter anderem ein Berlioz-Autograf, das ebenfalls in unseren Vitrinen zu sehen ist.“ Zu den Kostbarkeiten der Ausstellung zählen außerdem die Handschrift der von Brahms bearbeiteten Etude f-Moll op. 25, Nr. 1 des Wahlfranzosen Frederic Chopin. Auch dieses Autograf stammt aus der Sammlung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, mit der die Ausstellung in enger Kooperation realisiert wurde. Etliche französische Komponisten wie César Franck, Camille Saint-Saëns oder Charles-Marie Widor korrespondierten mit Brahms oder schickten Werke mit handschriftlichen Widmungen. „An Grand Maître Brahms/ Son admiration Ch. M. Widor“ ist etwa auf dem Quintett op. 7 von Widor zu lesen, das ebenfalls gezeigt wird. Anhand von Programmzetteln und französischen Brahms-Ausgaben mit oft illustren Titelblättern nimmt die Schau zudem die Brahms-Rezeption in unserem Nachbarland in den Blick. Die Ausstellung in der Villa Brahms ist bis zum 16. Dezember jeden Mittwoch und Samstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

26.07.2017

Kooperationsnetzwerk „MusiS“ stellt sich neu auf

Das Kooperationsnetzwerk „Musik in Schulen“ (MusiS) der MHL hat sich im Rahmen eines Netzwerktreffens neu aufgestellt.

Ein dreiköpfiges Team ist künftig für die Organisation und inhaltliche Ausrichtung der MusiS-Aktivitäten verantwortlich: Jan-Taken de Vries, langjähriger MusiS-Koordinator und Oberstudienrat an der Gemeinschaftsschule Pönitz, die Professorin für Erziehungswissenschaften Gaja von Sychowski sowie Jens Knigge, Professor für Musikpädagogik. Das 2010 gegründete „MusiS“ vernetzt Aktivitäten der MHL mit denen allgemeinbildender Schulen in Schleswig-Holstein. 16 Schulen sind bisher Mitglied und profitieren vom Angebot der MHL, das zusätzlich zum regulären Musikunterricht stattfindet. Vertreterinnen und Vertreter von Kooperationsschulen und neu interessierten Schulen sowie MHL-Dozierende und Studierende trafen sich Mitte Juli. Im Rahmen von Workshops reflektierten sie vergangene Projekte und erarbeiteten Zielsetzungen für die Zukunft: Bandklassen, interaktive Schulbücher, Unterrichtsforschung, Mini-Opern und Instrumentalvorstellungen mit Studierenden standen dabei im Mittelpunkt. Die Kooperationspartner sollen künftig stärker vom breitgefächerten Angebot der MHL profitieren, indem ausgewählte Konzerte auch in den Schulen präsentiert werden. Die MHL möchte so mehr junge Ohren für die Vielfalt der Musik begeistern. Das Netzwerk „MusiS“ wird durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein unterstützt.

21.07.2017

Meisterkurse 2017 in der MHL

Vom 20. Juli bis zum 13. August finden in der MHL öffentliche Meisterkurse im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals (SHMF) statt. In drei Konzerten werden die Arbeitsergebnisse abschließend im Großen Saal der MHL präsentiert.

Seit 1987 sind die Meisterkurse in der MHL fester Bestandteil des Schleswig-Holstein Musik Festivals. International renommierte Künstler und Pädagogen widmen sich in Kursen und intensiven Einzelstunden dem musikalischen Nachwuchs. In diesem Jahr unterrichten Cellist Wolfgang Emanuel Schmidt, Violinist Donald Weilerstein, Pianist Pavel Gililov, Posaunist Christian Lindberg, Hornist Abel Pareira, Sopranistin Margreet Honig, Violinistin Ana Chumachenko und Gerd Uecker, der einen Interpretationskurs für Opernsänger anbietet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus allen Teilen der Welt in die Hansestadt. Die Meisterkurse sind öffentlich und bieten allen Interessierten als Gasthörer Einblicke in die tägliche musikalische Arbeit. Die genauen Unterrichtszeiten sind vor Ort im Organisationsbüro der Meisterkurse zu erfragen. Ihre Arbeitsergebnisse präsentieren die Musikerinnen und Musiker unter anderem bei Meisterkurs-Konzerten im Großen Saal der MHL. Am Sonntag, 30. Juli findet ein Konzert im Rahmen des Meisterkurses von Donald Weilerstein um 20 Uhr statt. In einem Festkonzert am Samstag, 5. August um 17 Uhr stellen sich die Meisterkurse von Pavel Gililov (Klavier), Christian Lindberg (Posaune) sowie Abel Pareira (Horn) vor. Am Sonntag, 13. August präsentieren um 20 Uhr Teilnehmer der Meisterkurse von Ana Chumachenko (Violine) und Gerd Uecker ihre Arbeitsergebnisse. Die Programme ergeben sich aus der täglichen Arbeit der Kurse. Karten gibt es unter der Telefonnummer 0451-1505 393 und unter meisterkurse@shmf.de sowie an der Tageskasse im Büro der Meisterkurse und bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel. Der Eintrittspreis zu den Meisterkurs-Konzerten beträgt 12 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten für das Festkonzert sind für 25 Euro erhältlich.

21.07.2017

Tobias Füller neuer Titularprofessor

Tobias Füller, seit 2013 Lehrbeauftragter für Trompete und Fachdidaktik an der MHL, ist eine Titularprofessur verliehen worden.

Der Senat der MHL hat den 46-Jährigen damit für seine Tätigkeiten und seinen Erfolg in pädagogischen und vernetzenden Aufgaben gewürdigt, unter anderem als Projekteiter der Young Brass Academy. Füller begann schon als 13-Jähriger Orchestererfahrung im Bundesjugendorchester und im Jugendsinfonieorchester der Europäischen Gemeinschaft zu sammeln. Er studierte in Detmold, Malmö und Essen. 2006 absolvierte er sein Solistendiplom an der Musikhochschule in Mannheim bei Günther Beetz. Er spielte mehrere Jahre bei den Duisburger Sinfonikern und der Philharmonia Hungarica. Seit 2003 ist er Dozent an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf und bei verschiedenen Landesjugendorchestern. Internationale Gastdozenturen führten ihn unter anderem auch zum österreichischem Schagerl-Brass-Festival nach Mank sowie nach Krakau.

19.07.2017

Kristoph Krabbenhöft ist Alumni-Preisträger 2017

Am Freitag, 14. Juli wurde im Rahmen der MHL-Absolventenfeier der diesjährige Alumni-Preis vergeben. Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung erhielt Schlagzeuger Kristoph Krabbenhöft.

Er wurde für seine „Rettung“ der Cambrai-Kaserne in der Schwartauer Landstraße nominiert. Bei der Liegenschaft handelt es sich um ein Gebäude, das vielen Studierenden und Ehemaligen seit Jahren Raum zum Üben, Proben und Unterrichten bietet. Viele von ihnen haben sich dort ihre berufliche Existenz aufgebaut (von der Musikschule, über eine Werkstatt bis hin zur Agentur), indem sie preisgünstig Übe- und Geschäftsräume anmieten konnten. Als die Trägerschaft des Gebäudes wechselte, übernahm Krabbenhöft federführend die Verhandlungen mit allen Beteiligten, darunter mit dem Finanzministerium und weiteren politischen Verantwortlichen, um den Standort für Musikerinnen und Musiker zu sichern. Zusammen mit der deutschen Rockmusikstiftung wurde das Gebäude in eine neue Trägerschaft überführt. Mittlerweile konnte das Gebäude mit Hilfe von Stiftungsgeldern erworben werden und beherbergt heute das „Zentrum für Musikkultur Lübeck“. Erstmals wurde entschieden, den Preis nicht zu teilen und die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung einzig dem ehrenamtlichen Engagement von Kristoph Krabbenhöft zukommen zu lassen.

13.07.2017

Sommerliches Brahms-Café mit geändertem Programm

Das Programm für das am Samstag, 15. Juli angekündigte Brahms-Café musste aus Krankheitsgründen kurzfristig geändert werden.

Ab 15 Uhr wird sich nun der junge MHL-Pianist Timothée Urbain im Hansen-Saal präsentieren. Passend zur aktuellen Ausstellung „Konfrontationen – Brahms und Frankreich“ stellt er sein Klavierprogramm „à la francaise“ vor, moderiert von Institutsleiter Professor Wolfgang Sandberger. Weitere Infos siehe unter "MHL empfiehlt".

13.07.2017

Sommerliches Brahms-Café

Am Samstag, 15. Juli lädt das Brahms-Institut an der MHL zum ersten Brahms-Café des Jahres ein. Das angekündigte Gesangsprogramm musste aus Krankheitsgründen kurzfristig geändert werden. Ab 15 Uhr präsentiert sich nun der junge MHL-Pianist Timothée Urbain im repräsentativen Hansen-Saal.

Passend zur aktuellen Ausstellung „Konfrontationen – Brahms und Frankreich“ stellt er sein Klavierprogramm „à la francaise“ vor, moderiert von Institutsleiter Professor Wolfgang Sandberger. Es erklingen Werke von Chopin, Fauré und Chausson, weitere Mitwirkende ist die Geigerin Elisabeth Horn. Timothée Urbain kam seit 2016 als Masterstudent in die Klavierklasse von MHL-Professorin Konstanze Eickhorst, nachdem er zuvor im Austauschprogramm „Erasmus“ der Europäischen Union bei ihr studiert hatte. Der mit Stipendien ausgezeichnete junge Pianist hat in Paris bereits ein Masterstudium Komposition abgeschlossen. Er spielt solistisch und mit Kammermusikpartnern in unterschiedlichen Besetzungen, insbesondere begeistert ihn die Zusammenarbeit mit Künstlern aus den Bereichen Jazz, Chanson und Musiktheater. 2016 gründete er zusammen mit dem französischen MHL-Gesangsstudenten Erwan Tacher das Duo „La Javanaise“. Im Anschluss an das Konzert führt Wolfgang Sandberger interessierte Konzertgäste persönlich durch die aktuelle Ausstellung. Die renommierte Brahms-Forschungsstätte beleuchtet darin erstmals die Wechselbeziehungen zwischen Johannes Brahms und Frankreich. Konzertkarten gibt es für fünf und acht Euro im Vorverkauf ausschließlich bei der „Konzertkasse“ im Hause Hugendubel. Restkarten sind ab 14 Uhr an der Tageskasse erhältlich. Ab 14 Uhr werden je nach Wetterlage im Landschaftspark oder im Wintergarten der Villa Eschenburg Kaffee und hausgemachter Kuchen serviert (nicht im Eintrittspreis enthalten).

10.07.2017

Ensemble für Alte Musik präsentiert Sommerkonzert

Zu einem Sommerkonzert mit dem Ensemble für Alte Musik lädt die MHL am Mittwoch, 12. Juli ein. Rund 50 Studierende der MHL stellen unter Leitung von Professor Hans-Jürgen Schnoor ab 19.30 Uhr in St. Aegidien Meisterwerke des Barock und der Klassik vor.

Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Mozart und Beethoven. So ist Mozarts Jupitersinfonie in C-Dur zu hören, die der Komponist in unglaublichen 16 Tagen komponiert haben soll. Sie entstand 1788 als seine letzte Sinfonie und wird als eines der größten klassischen Meisterwerke angesehen. Ihre prunkvolle Würde, die ihr den Beinamen „Jupiter“ einbrachte, unterläuft der Komponist durch zahlreiche Brüche selbst und deutet so bereits auf spätere Kompositionsstile hinaus. Weiterhin erklingt Bachs dritte Orchestersuite in D-Dur, die mit ihrer raffinierten Instrumentierung und ungewöhnlichen Besetzung für Trompeten, Oboen und Pauken ebenso repräsentativ wie unterhaltsam ist. Beethovens Violinkonzert D-Dur op. 61 schließlich ist ein Prüfstein für jeden Violinisten. Das künstlerisch-interpretatorisch höchst anspruchsvolle Werk hat der berühmte Violinist Nikolaj Znaider als „Bibel der Violinliteratur“ bezeichnet. 1806 uraufgeführt, war es allein durch seinen großen Umfang völlig neuartig für seine Zeit. Solist ist der 27-jährige MHL-Student Daniel Abrunhosa, der seit 2012 in Lübeck studiert, zunächst bei der Professorin Elisabeth Weber, zurzeit in der Klasse von Professor Daniel Sepec. Karten sind für 14 Euro, ermäßigt 10 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es ab 18.30 Uhr an der Abendkasse in St. Aegidien.

07.07.2017

Blechbläser Open-Air gibt sich „Filmreif!“

Am Sonntag, 9. Juli lädt das Große Blechbläserensemble der MHL zu einem Open-Air-Konzert an der Obertrave ein. Ab 17 Uhr präsentieren Studierende aus fünf Nationen unter dem Motto „Filmreif!“ vor der MHL Musik aus bekannten Filmen.

Im Mittelpunkt des Programms steht John Williams‘ Musik aus den großen Kinoerfolgen „Harry Potter“, „Indiana Jones“, „Jurassic Park“ und „Star Wars“. Die MHL-Pop-Sängerin Katharina Schwerk interpretiert Gabriellas Song aus „Wie im Himmel“, den James-Bond-Titel „Golden Eye“ und „There you´ll be“ aus dem Antikriegsfilm „Pearl Harbour“. Außerdem erklingt die melancholische Musik aus dem französischen Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“. Matthias Krebber, MHL-Dozent und Trompeter der Lübecker Philharmoniker, leitet das Ensemble und moderiert die Veranstaltung. Er erläutert: „Das Besondere ist, dass die Filmmusik jedes Ensemblemitglied direkt in ihren Bann zieht. Die Studierenden kennen die Filme, so dass bei der intensiven Musik sofort Bilder und Emotionen entstehen. Schon mit der ersten Probe hat sich eine großartige Energie entwickelt.“ Acht Trompeten, drei Hörner, sechs Posaunen, eine Tuba und zwei Schlagzeuger bringen die Arrangements, die überwiegend vom norddeutschen Bandleader und Arrangeur Jan-Christoph Mohr stammen, auf die Bühne an der Obertrave. Der Eintritt zum Open-Air-Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten. Bei schlechter Wetterprognose wird das Konzert in den Großen Saal der MHL verlegt. Hierfür ist eine kostenlose Einlasskarte erforderlich, die an der Abendkasse erhältlich ist.

06.07.2017

Wenn grafische Partituren klingen

Ein Konzert der besonderen Art findet am Samstag, 8. Juli um 19 Uhr im Museumsquartier St. Annen statt: Saxophonist Rico Gubler, Schlagzeuger Johannes Fischer sowie Studierende der MHL interpretieren grafische Partituren der Künstlerin Alice Teichert. Das Konzert findet im Rahmen der Ausstellung „Zwischen den Zeilen“ dank einer Kooperation zwischen der MHL und dem St. Annen-Museum statt.

Die Crossover-Ausstellung von Alice Teichert ist seit dem 18. Juni im Museumsquartier St. Annen zu sehen. Ihre Bilder sind bekannt für ihre einzigartige Tiefe und Leuchtkraft, ihre visuelle Poesie und die Nähe zur Musik. Als Tochter einer Pianistin hat die Künstlerin bereits als Kind die besondere Sprache der Musik kennengelernt, der sie in ihrem vielfältigen Werk eine essenzielle Rolle zuweist. Weiterhin stellen die Interpreten grafische Partituren von John Cage und Cornelius Cardew vor, die sie in einem Seminar erarbeitet haben. Komponist Prof. Dieter Mack gibt eine Einführung. Das zweistündige Konzert beginnt um 19 Uhr, der Ausstellungsteil in der Kunsthalle St. Annen kann zuvor ab 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt kostet 11 Euro und gilt auch für den Besuch des Museums. Karten können an der Museumskasse oder online unter www.luebeck.ticket.de erworben werden.

05.07.2017

„Kontinuitäten?“ - Neue Publikation des Brahms-Instituts

Das Brahms-Institut an der MHL hat seine neue Publikation „Kontinuitäten?“ vorgelegt, die der Haydn-Rezeption im 19. und 20. Jahrhundert gewidmet ist. Der Band „Kontinuitäten?“ dokumentiert die Ausstellung sowie das gleichnamige Symposium, die das Brahms-Institut an der MHL im vergangenen Jahr zum Haydn-Schwerpunkt des SHMF veranstaltet hat.

Die Autoren, unter ihnen Prof. Dr. Otto Biba, Prof. Dr. Wolfgang Fuhrmann und Dr. Armin Raab nehmen verschiedene Aspekte der Wirkungsgeschichte in den Blick. Themen sind unter anderem der Wandel des Haydn-Bildes, Meilensteine der Haydn-Forschung, Impulse des Haydn-Jahres 1909, die kompositorische Rezeption im 20. Jahrhundert sowie frühe Haydn-Aufnahmen mit dem belgischen Ensemble „Quatuor Pro Arte“. Der Katalogteil dokumentiert in 50 hochwertigen Farbabbildungen eine Auswahl der Ausstellungsexponate, darunter das Manuskript von Haydns Streichquartett op. 20 Nr. 3 aus dem Besitz von Johannes Brahms. Herausgeber Wolfgang Sandberger erläutert: „Joseph Haydn wurde zu Lebzeiten als der ‚Shakespeare der Musik‘ verehrt. Nach seinem Tod wurde er, der heute zu den größten europäischen Komponisten zählt, als ‚Papa Haydn‘ eher belächelt. Johannes Brahms dagegen setzte sich bereits in jungen Jahren für Haydns Werke ein und verehrte ihn vorbehaltlos. ‚Das war ein Kerl! Wie miserabel sind wir gegen sowas!‘ soll er über Haydn gesagt haben.“ Wolfgang Sandberger ist Professor für Musikwissenschaft an der MHL, Leiter des Lübecker Brahms-Instituts und Präsident der Göttinger Händel-Gesellschaft. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Musikgeschichte des 17. bis 21. Jahrhunderts und das Brahms-Briefwechsel-Verzeichnis (BBV). Der Katalog erscheint in der „Edition Text und Kritik“ (ISBN 978-3-86916-634-6) und umfasst 140 Seiten. Er enthält zahlreiche Farb- und Schwarzweißabbildungen und kostet 19,90 Euro. Er ist regulär im Buchhandel erhältlich, im Museumsshop des Brahms-Instituts an der MHL zum Vorzugspreis von 15 Euro.

03.07.2017

Junge MHL-Interpreten zeigen Solistenreife

Vier junge Interpreten der MHL stellen am Donnerstag, 6. Juli ihre Solistenreife unter Beweis. Begleitet vom Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter Leitung von Kapellmeister Andreas Wolf präsentieren sie ab 19.30 Uhr im Großen Saal Werke von Copland, Schumann, Bloch und Beethoven.

Mit Coplands Konzert für Klarinette und Orchester eröffnet der Südkoreaner Wooyun Kim aus der Klasse von Professorin Sabine Meyer den Abend. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe. Mit Lia Chen Perlov und Hoechan Lee präsentieren sich gleich zwei Studierende aus der Celloklasse von Professor Troels Svane. Die israelische Cellistin Lia Chen Perlov ist Stipendiatin der Possehl-Stiftung und des Kiwanis-Preises und spielte unter anderem als Solocellistin in verschiedenen Orchestern und unter Zubin Mehta. Sie stellt sich mit der hochexpressiven Rhapsodie „Schelomo“ für Cello und Orchester aus Ernest Blochs „Jüdischem Zyklus“ vor. Der in Seoul geborene Hoechan Lee ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe und konzertiert weltweit mit unterschiedlichen Ensembles. Er präsentiert das Cellokonzert von Robert Schumann, das ihm technische und musikalische Höchstleistungen abverlangt. Einen fulminanten Abschluss bietet Yurina Otsuka mit Beethovens einzigem Violinkonzert D-Dur op. 61, das als Wegbereiter der romantischen Violinkonzerte gilt. Die Solisten legen mit dem Konzert gleichzeitig ihre Abschlussprüfungen ab. Sie werden begleitet vom Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter Leitung von Andreas Wolf, erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Lübeck. Karten sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es ab 18.30 Uhr an der Abendkasse.

30.06.2017

Rock Revue "Stairways to Heaven"

Die MHL rockt in ihrer diesjährigen Revue am Samstag, 1. Juli und Sonntag, 2. Juli unter dem Motto "Stairways to Heaven". Rund 60 Musikerinnen und Musiker aller MHL-Studiengänge unter Leitung von Popularmusikprofessor Bernd Ruf präsentieren Rockmusik der 60er und 70er Jahre. Studierende der FH Lübeck haben für das Bühnenbild aufwändige Visualisierungseffekte zur Musik konzipiert.

In der Revue werden dem Publikum Mitglieder des sogenannten „Club 27“ begegnen, verschiedenste Musiker, die alle im Alter von 27 Jahren ums Leben kamen. Die Handlung begleitet eine Bar-Pianistin, gespielt von Ida-Marie Brandt, auf einer mystischen und verstörenden Reise zwischen Leben und Tod mit Musik von Queen, Genesis, The Doors, The Rolling Stones, Janis Joplin, Jimi Hendrix und Amy Winehouse. Vom Solo über Chor-Arrangements und orchestrale Stücke bis zum A-Capella-Gesang sind so bekannte Titel wie „Bohemian Rhapsody“, „Riders on the Storm“, „Hotel California“, „Paint it black“ und „Stairway to Heaven“ zu hören. Die Premiere findet am Samstag, 1. Juli um 19:30 Uhr im Großen Saal der MHL statt. Weitere Vorstellungen in der MHL sind am Sonntag, 2. Juli um 15 Uhr und 19.30 Uhr. Restkarten sind von 8 bis 10 Euro eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse (An der Obertrave) erhältlich. Am Donnerstag, 6. Juli gibt es um 20 Uhr ein konzertante Aufführung, auf dem Timmendorfer Platz in Timmendorfer Strand. Der Eintritt hierfür ist frei.

28.06.2017

Ringvorlesung Weltanschauung: „Senden und Empfangen“

Am Donnerstag, 29. Juni findet der sechste und vorletzte Abend der interakademischen Ringvorlesung „Weltanschauung“ in der Universitäts- und Hochschulkirche St. Petri statt, diesmal zum Thema „Senden und Empfangen“.

Experten der Fachhochschule Lübeck, Universität zu Lübeck und der MHL, referieren über die Geschichte und Entwicklung der Telekommunikation, über die Inhalte des Sendens und Empfangens und über die Störungsanfälligkeit kommunikativer Prozesse. Auch der Blick in die Zukunft hin zu einer Verschmelzung von Mensch und Maschine zur Optimierung des Informationsaustausches wird gewagt. Wir leben in einer Kommunikationsgesellschaft: Menschen senden und empfangen analog und digital, permanent und weltumspannend. Wer Informationen besitzt, teilt, vermittelt oder aber vorenthält, verfügt über Macht und Einfluss und verdient damit in manchen Fällen auch noch viel Geld. Aber was wird aus den einzelnen Botschaften angesichts der unüberschaubaren Datenflut? Wie verändert sich eine Nachricht auf dem Weg vom Sender zum Empfänger? Wird eine leise Warnung noch wahrgenommen im Rauschen der Signale, im Feuerwerk der Bilder, im empörten Geschrei? Fragen wie diesen werden die Professoren Stefan Bartels von Mensenkampff (Fachbereich Elektrotechnik, Fachhochschule Lübeck), Andreas Schrader (Institut für Telematik, Universität zu Lübeck), der Musikwissenschaftler Christoph Flamm (MHL) und der Informatik-Student Tu Le Anh (Fachhochschule Lübeck) nachgehen. Musikalische Kommentare bringen Studierende der Kontrabassklasse von Professor Jörg Linowitzki mit einer Interpratation des „Pan“ von Benjamin Britten zu Gehör. Dorothee Schupelius (Violine) und Yang Wu (Klavier) spielen Arvo Pärts „Spiegel im Spiegel“. Nach der einstündigen Präsentation sind alle Besucher der Ringvorlesung zum Plenumsgespräch mit den Referenten eingeladen. Pastor Bernd Schwarze moderiert den Abend. Das nächste Begleitseminar zur Vorlesung findet am Donnerstag, 6. Juli um 19.15 Uhr in Raum 0.04 der HTH statt an. Professor Gaja von Sychowski (Erziehungswissenschaften, MHL) und Birgit Stammberger (ZKfL) greifen darin die Themen der jeweils letzten Vorlesung auf und bieten Angehörigen der Lübecker Hochschulen sowie Besucherinnen und Besuchern der Ringvorlesung Gelegenheit zur Nachbetrachtung. Der Eintritt zu Ringvorlesung und zum Begleitseminar ist frei.

27.06.2017

„Wir in Eutin“ zeigt Oboe als Primadonna der Kammermusik

Zu einem neuen Konzert in der Reihe „Wir in Eutin“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Dienstag, 27. Juni um 19.30 Uhr ein. Im Rittersaal des Eutiner Schlosses präsentieren sich Studierende der MHL unter dem Motto „Die Oboe - Primadonna der Kammermusik“.

Im Jahr der Oboe hat die internationale Oboenklasse von Prof. Diethelm Jonas das Instrument in verschiedensten Konzerten vorgestellt. Diesmal stehen Duos und Trios auf dem Programm, in denen die Komponisten der Oboe eine zentrale Rolle zugedacht haben, eben als Primadonna unter den Instrumenten So ist unter anderen das Trio C-Dur op. 87 zu hören, das der noch junge Beethoven original für zwei Oboen und Englischhorn komponiert hat. Weiterhin erklingt die Triosonate für zwei Oboen und Fagott von Zelenka, in der sein kompositorischer Einfallsreichtum und Spuren seiner böhmischen Musikalität hörbar werden. Den Interpreten verlangt der Komponist ein Extrem an Ausdauer, technischer Bravour und Differenzierungskunst ab. Außerdem ist das Oboenquartett F-Dur op. 370 für Streicher und Oboe von Mozart zu hören, das von einem melodiösen Allegro in Sonatenform, über ein dramatisches Adagio in d-Moll bis zu einem virtuosen Rondo im Sechsachteltakt viele kompositorische Facetten Mozarts zeigt. Das Konzert schließt mit dem geistreichen Trio für Oboe, Fagott und Klavier des Franzosen Francis Poulenc. Mit musikalischem Einfallsreichtum bewahrt Poulenc die schwierige Balance zwischen den Kammermusikpartnern und präsentiert die Oboe noch einmal als unterhaltsames, farbenreiches Instrument. Es spielen Studierende MHL aus der internationalen Klasse von Prof. Diethelm Jonas, unter anderen die Japanerin Saki Goto sowie Studierende der Streicher- und Bläserklassen. MHL-Dozent Sergej Tcherepanov begleitet am Klavier.
Karten sind für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro im Schloss Eutin (Schlossplatz 5) oder unter 04521/709570 erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

25.06.2017

Geigenfest bei „Wir in Kiel“

Am Montag, 26. Juni sind Studierende der MHL wieder zu Gast im Theater Kiel. Ab 20 Uhr stellen sich diesmal Studierende der internationalen Violinklasse von Professor Elisabeth Weber bei „Wir in Kiel“ im Opernhausfoyer Milchstraße vor.

Unter dem Motto „Geigenfest“ präsentieren fünf junge Musikerinnen und Musiker bedeutende Werke der Geigenliteratur aus zwei Jahrhunderten. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Bach, Beethoven, Brahms, Sarasate und Ysaÿe. Unter anderem sind zwei Sonaten aus Beethovens Frühwerk zu hören, wie sie kontrastreicher nicht sein könnten: Die vierte Sonate op. 23 in a-Moll ist durch einen melancholisch-exzentrischen Tonfall gekennzeichnet, während die sechste Sonate op. 30 in A-Dur ausgesprochen liebliche und gelöste Töne anschlägt. Die „Regenliedsonate“ G-Dur op. 78, war die erste Sonate, die Brahms für Violine komponierte. Fließende Melodien und elegische Klänge zeichnen das Werk aus. Quasi als „Souvenir“ einer Ungarnreise entstanden aus der Feder des spanischen Geigers und Komponisten Pablo Sarasate im Sommer 1877 die „Zigeunerweisen“, in denen er die charakteristische Form des Csárdás verwendete und die musikalischen Themen populären ungarischen Musikstücken entlehnte. Die Interpreten können im dem temperamentvollen Stück mit einem rasanten Schlussteil ihre ganze Virtuosität und technische Finesse zeigen. Schließlich ist die Solosonate „Obsession“ von Eugène Ysaÿe zu hören, in der der belgische Geiger und Komponist Themen aus einer Bachpartita verarbeitet hat. Es spielen Dorothea Schupelius und Elisabeth Horn (Deutschland), Ayse Ferzan Alada (Türkei), Ana Nedobora und Andres Murilo (Spanien) sowie Andrei Valerin Gomez (Costa Rica). Am Klavier begleiten sie Christian Ruvolo und Stefan Veskovic. Karten für das „Geigenfest“ gibt es für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro an den Theaterkassen im Opern- und im Schauspielhaus Kiel (Rathausplatz 4 und Holtenauer Straße 103, Telefon 0431/901901). Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

22.06.2017

Junges Musiktheater präsentiert „Gefährliche Liebschaften“

Das neue Musiktheaterprojekt der MHL „Gefährliche Liebschaften“ kommt am Samstag, 24. Juni um 19.30 Uhr und am Sonntag, 25. Juni um 17 Uhr im Großen Saal der MHL auf die Bühne. Sechs Gesangssolistinnen und ein Kammerorchester der MHL präsentieren den Klassiker der Weltliteratur als Opern-Pasticcio unter musikalischer Leitung von Professor Robert Roche und Regie von Claudia Gotta (Deutsche Oper Berlin) erstmals in Lübeck.

Ränkespiele und amouröse Wettbewerbe sind die Ingredienzien des Opernprojekts nach dem Briefroman „Gefährliche Liebschaften“, den Choderlos de Laclos Ende des 18. Jahrhunderts schrieb. Der Stoff wurde durch mehrfache Theateradaptionen und Verfilmungen populär. Die Musiktheaterfassung mit Arien aus Opern und Oratorien von Georg Friedrich Händel, die bei ihrer Uraufführung in Gelsenkirchen 1998 außerordentliche Erfolge feierte, schuf der Schweizer Dirigent Samuel Bächli. Es singen Lena Langenbacher (Contessa), Sandra Gerlach (Francesca), Dorothee Bienert (Valmont), Milena Juhl und Tania Renz (Riccardo), Camilla Ostermann (Maria) sowie Franziska Buchner (Eleonora). Die Ausstattung übernahmen die Bühnenbildnerin Olga von Wahl und der Kostümbildner Carl-Christian Andresen. Die Handlung spielt kurz vor der Französischen Revolution in Paris und Umland. Die Vertreter des „Ancien Régime“ halten an alter Standesordnung, Moral und Etikette fest, während die Ideen der Aufklärung, Krisen und Misswirtschaft bereits den Zusammenbruch des alten Systems ankündigen. In diesem Spannungsfeld spinnen die Contessa de Merteuil und der Vicomte de Valmont ihre Intrigen. Beide verheddern sich jedoch in ihren eigenen Fallstricken und reißen Unschuldige mit in den Abgrund.
Karten für die „Gefährlichen Liebschaften“ sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

22.06.2017

Veranstaltung "Wir in Rendsburg" am 22. Juni entfällt!

Die für Dienstag, 22. Juni um 19.30 Uhr angekündigte Veranstaltung "Wir in Rendsburg" mit der Mono-Oper "Das Tagebuch der Anne Frank" von Grigori Frid findet nicht statt. Zwei der Hauptdarsteller im Gesangsensemble der Klasse Prof. Manuela Uhl sind leider erkrankt.

20.06.2017

Wettbewerbserfolg für MHL-Cellistin

MHL-Cellistin Laura Moinian hat sich beim renommierten Wettbewerb „Ton und Erklärung – Werkvermittlung in Musik und Wort“ des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft in Kooperation mit ARD-Rundfunkanstalten den dritten Platz erspielt.

Die Cellistin aus der Klasse von Professor Troels Svane erhielt außerdem den Sonderpreis der Kronbergakademie und ist beim kommenden KronbergFestival 2017 zu hören. In München war in drei Runden nicht nur musikalische Leistung gefordert, sondern auch Fähigkeiten in Moderation und Auftritt. Jeder Wettbewerbsbeitrag hat den Charakter einer eigenen „Performance“, der die Persönlichkeit des Musikers in Wort und Ton widerspiegelt. Im Finale spielte die 22-jährige das Cello Konzert von Joseph Haydn in D-Dur, begleitet vom Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Francesco Angelico. Der Bayerische Rundfunk übertrug das Konzert. Laura Moinian kommt aus einer Musikerfamilie, gab mit sechs Jahren ihr erstes Klavierkonzert und spielt seit ihrem achten Lebensjahr Cello. Lohn sind bereits zahlreiche Preise. Dazu wurde sie als eine von wenigen jungen Cellisten in die Agentur „Tonalisten“ aufgenommen und spielte bereits mit 22 Jahren ihre erste CD ein, die am 2. Juni diesen Jahres veröffentlicht wurde.

19.06.2017

Mono-Oper „Tagebuch der Anne Frank“ in Rendsburg

Gesangsstudierende der MHL stellen sich am Donnerstag, 22. Juni in der Reihe „Wir in Rendsburg“ im Nordkolleg vor. Auf dem Programm steht die Mono-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Grigori Frid in einer Inszenierung der Gesangsprofessorin Manuela Uhl.

Studierende der Gesangsklasse von Professor Manuela Uhl haben die Mono-Oper des russischen Komponisten und Schriftstellers Gregori Frid im Rahmen des diesjährigen Brahms-Festivals der MHL erarbeitet. Jetzt gehen sie mit dem rund einstündigen Kammerstück auf Reisen. In beeindruckenden Bildern schildern neun junge Sängerinnen und Sänger, begleitet von Jason Ponce am Klavier, das Schicksal der 13-jährigen Jüdin Anne Frank. Mit ihrer Familie hielt sie sich von Juli 1942 bis zur Verhaftung im August 1944 in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt. Annes Vater, der die Judenvernichtung überlebte, ist Ausgangsfigur der Inszenierung. Er war angesichts des Tagebuchs erschüttert, wie viele Facetten seiner Tochter ihm entgangen waren. Manuela Uhl: „Aus jedem Bild des Vaters entsteht eine neue Anne, die die jungen Sängerinnen und Sänger zum Leben erwecken. In ihrem Versteck durchlebte sie die Emotionen eines ganzen Lebens.“ Mit einer Vielzahl einfacher Umzugskartons gestaltet Manuela Uhl ein wandelbares und eindrucksvolles Bühnenbild. Anne Franks Tagebucheinträge tragen die zeitlose Botschaft von Frieden, Gerechtigkeit und Humanismus in die Welt. Etliche Publikationen, Filme und Theaterstücke reflektieren ihr Schicksal. Auch der im Jahre 1915 in St. Petersburg geborene Grigori Frid verwendete das Tagebuch als Vorlage für seine Komposition. Im Juni 1969 begann er mit der Vertonung und legte bereits im August eine Partitur für Klavier und Gesang vor. Die Texte seines Librettos übernahm er fast wortgetreu aus dem Original und integrierte sie in eine musikalisch-lyrische Erzählung, die der Tragik des Geschehens und der Ausdruckskraft Annes Rechnung trägt. Die Aufführung findet am Donnerstag, 22. Juni um 19.30 Uhr im Nordkolleg Rendsburg (Am Gerhardshain 44, 24768 Rendsburg) statt. Karten sind für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro in der Coburgschen Buchhandlung (Nienstadtstraße 9) und im Tinok (Altstädter Markt) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

14.06.2017

„Over and Above“ am 15. Juni entfällt!

Das für Donnerstag, 15. Juni um 20 Uhr angekündigte Konzert „Poesie der Linie – Musik von Jo Kondo“ entfällt. Die Veranstaltung der Overbeck-Gesellschaft in Kooperation mit der MHL kann leider aus Krankheitsgründen nicht stattfinden.

13.06.2017

Workshop für freie Improvisation mit Urs Leimgruber

Zu einem Improvisationskonzert lädt die MHL am Sonntag, 18. Juni in den Chorsaal der Holstentorhalle ein. Studierende stellen ab 18 Uhr ihre Arbeitsergebnisse aus dem Workshop für freie Improvisation bei Urs Leimgruber vor.

„Hören klingt“ ist das Motto des Kurses, den der renommierte Schweizer Saxophonist für Studierende der MHL gibt. Dabei geht es ihm um freie Improvisation im Sinne einer spontanen Komposition. Die Studierenden will er dabei begleiten, bewusst zu hören und ihren eigenen Klang zu entdecken. Im Konzert spielen Urs Leimgruber und MHL-Studierende solistisch, in kleinen Ensembles und im Kollektiv. Der gebürtige Luzerner Leimgruber zählt in Europa zu den renommiertesten zeitgenössischen Musikern, die mit Improvisation arbeiten. Durch neue Spieltechniken und einen erweiterten Saxophonklang hat er bedeutend zur Entwicklung seines Instruments beigetragen. Er arbeitete unter anderem mit Barre Phillips, Roger Turner, Steve Lacy und Evan Parker zusammen und konzertiert auch als Solist auf internationalen Bühnen. In den 70er Jahren war Leimgruber als Mitglied des Rockjazz Quartetts „OM“ mit „Electricjazz-Freemusic“ erfolgreich. Zahlreiche Aufnahmen bei bekannten Labels dokumentieren seine vielseitige Arbeit. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

13.06.2017

Erfolg für ISMA-Jungstudierende bei „Jugend musiziert“

Über 2.000 junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland wetteiferten beim 54. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, der Anfang Juni in Paderborn ausgetragen wurde. Fünfzehn Jungstudierende des Instituts für schulbegleitende Musikausbildung an der MHL (ISMA) errangen dabei vordere Platzierungen.

Erste Preise in den Solowertungen erspielten sich Harfenistin Swantje Wittenhagen und Pianistin Chiara Martina Rubino. Erste Preise in der Kammermusikwertung gingen an ein Bläserquintett und ein Blechbläserquartett, in denen Eva Gasparyan (Flöte) und Konstantin Kappe (Posaune) spielen. Den zweiten Preis erspielten sich die jungen Pianistinnen und Pianisten Nora Lisann Gross, Moritz Heinrich und Jonas Benedikt Klein. Ebenfalls zweite Platzierungen errangen Violinistin Aila Krohn im Streichquartett und Oboistin Carla Henze im Trio. Im Ensemble erreichten Posaunist Marc Jonas Krohn, Fagottistin Annika Baum sowie die Flötisten Annabel Syu Liu, Nane Schultz und Christian David Schröder den dritten Platz. Cellistin Charlotte Desch nahm im Streichquartett mit sehr gutem Erfolg teil. Am Samstag, 17. Juni um 15 Uhr sind einige der jungen Interpreten erstmals in der Konzertreihe „Musik im Museum“ in der Villa Brahms zu hören. Moderiert von Stefan Weymar, erklingen Werke von Chopin, Fauré, Patterson, Rota, Olah und Zgarja. Der Eintritt zum Konzert kostet 8 und 5 Euro (keine Ermäßigung). Karten verkauft „Die Konzertkasse“ im Hause Hugendubel (Königstr. 67a, 23552 Lübeck, Tel. 0451/70 23 20). Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse. Das ISMA ermöglicht herausragend begabten Instrumentalisten und Sängern, die noch eine allgemeinbildende Schule besuchen, Unterricht bei Dozenten der MHL. Das Institut genießt weit über die Landesgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf. Namenhafte Künstlerpersönlichkeiten sind aus dem ISMA hervorgegangen, unter anderem Christian Tetzlaff, David Garrett, Daishin Kashimoto, Claudio Bohorquez, Heime Müller und Sebastian Manz.

12.06.2017

Wettbewerbserfolg für MHL-Violinistin

MHL-Studentin Abigail McDonagh hat sich beim “6th Stockholm International Music Competition“ einen zweiten Preis erspielt.

Die Irin studiert im fünften Semester Bachelor of Music bei Professor Maria Egelhof. Abigail McDonagh: „Ich bin ohne große Erwartungen nach Stockholm gefahren. Es war ein Übeziel für mich. Ich wollte die Stücke spielen, die ich lange mit meiner Professorin erarbeitet habe und mich auf einer fremden Bühne präsentieren.“ Beim Wettbewerb überzeugte sie in der Kategorie Solo Violine mit der Sarabande aus der d-Moll Partita von Bach, der Tzigane von Ravel und Recitativo und Scherzo Caprice von Kreisler. „Es ist einfach sehr schön einen Preis zu bekommen und es hat mich ermutigt meinen Weg fortzusetzen.“

12.06.2017

Gitarrenfantasien in Klang und Wort bei „Wir in Kiel“

In der Konzertreihe „Wir in Kiel“ der MHL sind am Dienstag, 13. Juni Studierende der Gitarrenklasse Elise Neumann in der Muthesius Kunsthochschule Kiel zu Gast. Unter dem Motto „Gitarrenfantasien in Klang und Wort“ präsentieren sie ab 19.30 Uhr Repertoire aus zwei Jahrhunderten und führen mit Erläuterungen und Anekdoten durch das Programm.

Die Studierenden präsentieren Gitarrenfantasien aus verschiedenen Epochen, romantische Solowerke des Ungarn Johann Kaspar Mertz, des Franzosen Napoleon Coste sowie virtuose Gitarrenmusik des Venezolaners Antonio Lauro. Von Benjamin Britten erklingt das faszinierende Solowerk „Nocturnal“ op. 70, das zu den wichtigsten Werken für klassische Gitarre des 20. Jahrhunderts zählt. Britten schrieb es auf der Grundlage eines Stückes von John Dowland für den renommierten Gitarristen Julian Bream. Die Studierenden tragen dazu außergewöhnliche, amüsante und staunenswerte Geschichten aus der Welt der Gitarre vor. Dozentin Elise Neumann: „Die Zuhörer erhalten einen aufschlussreichen Zugang zu den Werken und erleben eine spannende und kuriose Märchenreise durch verschiedene Stationen der Gitarrengeschichte.“ Das Konzert findet am Dienstag, 13. Juni um 19.30 Uhr in der Muthesius Kunsthochschule im Kesselhaus (Legienstraße 35, 24103 Kiel) statt. Der Eintritt ist frei.

06.06.2017

Neue Ausstellung und Symposion zu Brahms und Frankreich

Das Brahms-Institut an der MHL eröffnet am Freitag, 30. Juni um 18 Uhr in der Villa Brahms seine neue Ausstellung unter dem Titel „Konfrontationen“. Erstmals beleuchtet die renommierte Brahms-Forschungsstätte die Wechselbeziehungen zwischen Johannes Brahms und Frankreich. Am Samstag, 1. Juli ab 10 Uhr lädt die MHL in Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) zu einem Symposium unter wissenschaftlicher Leitung von Professor Wolfgang Sandberger ein. Zum diesjährigen Ravel-Schwerpunkt des SHMF steht die „Musik im Spannungsfeld des deutsch-französischen Verhältnisses von 1871 bis 1918“ im Mittelpunkt.

Die Ausstellung „Konfrontationen“ beleuchtet anhand kostbarer Exponate erstmals das Verhältnis von Brahms zu Frankreich. Vor dem Hintergrund der historischen „Erbfeindschaft“ und dem Brahms-Klischee vom „deutschen Komponisten“ fördert die Schau Verblüffendes zu Tage. Zwar verherrlichte der gebürtige Hamburger in seinem 1870/71 komponierten „Triumphlied“ den „Sieg der deutschen Waffen“ über Frankreich. „Brahms aber als Antipoden der französischen Musik zu stilisieren, wäre zu kurz gegriffen“, so Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, „Er zeigte im Gegenteil Interesse an französischer Musik. So bewunderte er die ‚Carmen‘ von George Bizet und hatte zahlreiche französische Musikwerke in seiner Bibliothek, unter anderem ein Berlioz-Autograf, das ebenfalls in unseren Vitrinen zu sehen ist.“ Zu den Kostbarkeiten der Ausstellung zählen außerdem die Handschrift der von Brahms bearbeiteten Etude f-Moll op. 25, Nr. 1 des Wahlfranzosen Frederic Chopin. Auch dieses Autograf stammt aus der Sammlung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, mit der die Ausstellung in enger Kooperation realisiert wurde. Etliche französische Komponisten wie César Franck, Camille Saint-Saëns oder Charles-Marie Widor korrespondierten mit Brahms oder schickten Werke mit handschriftlichen Widmungen. „An Grand Maître Brahms/ Son admiration Ch. M. Widor“ ist etwa auf dem Quintett op. 7 von Widor zu lesen, das ebenfalls gezeigt wird. Anhand von Programmzetteln und französischen Brahms-Ausgaben mit oft illustren Titelblättern nimmt die Schau zudem die Brahms-Rezeption in unserem Nachbarland in den Blick. In seinem Festvortrag „‚Herbstnebel‘, ‚Nieselregen‘ und ‚dieser schreckliche Walzer‘ im 4/4 Takt“ referiert der Musikwissenschaftler Professor Dr. Anselm Gerhard (Bern) am Eröffnungsabend über Brahms und seine französischen Kollegen. Die beiden Kuratoren Wolfgang Sandberger und Stefan Weymar führen in die Ausstellung ein. Die Ausstellungseröffnung ist zugleich Auftakt für das Symposium „Konfrontationen – Musik im Spannungsfeld des deutsch-französischen Verhältnisses 1871 bis 1918“, zu dem das Brahms-Institut an der MHL in Kooperation mit dem SHMF am Samstag, 1. Juli ab 10 Uhr ins Behnhaus Drägerhaus einlädt. Unter wissenschaftlicher Leitung von Wolfgang Sandberger nimmt die Veranstaltung zum Ravel-Schwerpunkt des SHMF das deutsch-französische Verhältnis aus musikalischer Sicht unter die Lupe. Die sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen auf, inwiefern auch in Zeiten fundamentaler politischer Ablehnung zwischen den beiden „Erbfeinden“ interkultureller Austausch existierte. Ausgangspunkt ist Johannes Brahms und seine bislang wenig thematisierte Rezeption in Frankreich. Mit „Brahms und Frankreich“ beleuchtet Ingrid Fuchs (Wien) die Aspekte deutsch-französischer Beziehungen (10.15 Uhr). „Aimez-vous Brahms?“ fragt Nicolas Dufetel (Paris), der sich in seinem Vortrag der Brahms-Rezeption in Frankreich widmet (10.50 Uhr). Der Wagner-Begeisterung der Franzosen geht Manuela Schwartz (Magdeburg/Berlin) mit ihrem Beitrag „Le Wagnérisme en France“ nach (11.50 Uhr) und Alexander Bastek (Lübeck) ergänzt das Thema durch einen kunsthistorischen Vergleich des französischen und deutschen Impressionismus (12.25 Uhr). Die Rezeption französischer Komponisten in Deutschland ist das Thema von Ulrike Thiele (Zürich), die die Beziehung von „Maurice Ravel und Deutschland“ vorstellt (14.30 Uhr). Michael Stegemann (Dortmund) schließlich gibt Einblick in Klangideale, die sich in beiden Ländern herausgebildet haben mit seinem Vortrag „Deutscher versus französischer Orchesterklang“ (15.05 Uhr). Das Symposium findet am Samstag, 1. Juli von 10 bis 16 Uhr im Museum Behnhaus Drägerhaus (Königstr. 9) statt. Der Eintritt kostet 5 Euro (ohne Ermäßigung). Die Ausstellung in der Villa Brahms ist vom 30. Juni bis zum 16. Dezember jeden Mittwoch und Samstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

01.06.2017

Junges Musiktheater präsentiert „Gefährliche Liebschaften“

In der Reihe „Junges Musiktheater“ lädt die MHL am Samstag, 10. Juni um 20 Uhr zur Premiere ihres neuen Opernprojekts ein. In Kooperation mit dem Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe (KuB) kommt das Stück „Gefährliche Liebschaften“ unter musikalischer Leitung von Professor Robert Roche und der Regie von Claudia Gotta erstmals im norddeutschen Raum auf die Bühne.

Claudia Gotta (Deutsche Oper Berlin) hat „Gefährliche Liebschaften“ auf Grundlage einer Musiktheaterfassung des Schweizer Dirigenten Samuel Bächli mit Musik aus Opern und Oratorien von Georg Friedrich Händel inszeniert. Begleitet von einem Kammerorchester der MHL, singen Lena Langenbacher (Contessa), Sandra Gerlach (Francesca), Dorothee Bienert (Valmont), Milena Juhl und Tania Renz (Riccardo), Camilla Ostermann (Maria) sowie Franziska Buchner (Eleonora). Dekadente Gleichgültigkeit, Ränkespiele und amouröse Wettbewerbe sind die Ingredienzien des Opernprojekts nach dem Briefroman von Choderlos de Laclos. Er schuf Ende des 18. Jahrhunderts einen Klassiker der Weltliteratur, der durch Theateradaptionen und Verfilmungen populär wurde. Weitere Vorstellungen finden Sonntag, 11. Juni um 17 Uhr im KuB sowie am Samstag, 24. und Sonntag, 25. Juni in Lübeck statt. Karten für Bad Oldesloe sind von 14,50 Euro bis 20,50 Euro in der Stadt-Information im KuB (Beer-Yaacov-Weg 1, Telefon 04531/504195) sowie von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

29.05.2017

4. Ringvorlesung Weltanschauung "Sparen und Zahlen"

Die Lübecker Hochschulen und das St. Petri Kuratorium laden am Donnerstag, 1. Juni wieder zur gemeinsamen Ringvorlesung „Weltanschauung“ in die Petrikirche ein. Im Zeichen der Eule der Minerva stellen Wissenschaftler und Studierende der Universität, der Fachhochschule und der MHL diesmal ihre Gedanken zum Thema „Sparen und Zahlen“ zur Diskussion.

„Geld regiert die Welt“ sagt ein jahrhundertealtes Sprichwort, aber bestimmt der Umgang mit dem Geld auch unser Denken, Empfinden und Handeln? Ist unsere Weltsicht zu einer Frage des Marktes geworden, sind ideelle Werte inzwischen börsenrelevante Faktoren? Und werden die finanziellen Mittel für unser gesellschaftliches und kulturelles Leben richtig eingesetzt? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt des Interesses am vierten Abend der interakademischen Ringvorlesung. Prof. Dr. Leef Dierks (Allgemeine Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Fachhochschule Lübeck), Experte für internationale Kapitalmärkte und Investitions- und Finanzierungsfragen, führt in die Logik des Sparens und Zahlens ein und arbeitet die Bedeutung der Wirtschaftsfragen für die Weltsicht und die Weltgestaltung heraus. Prof. Dr. Jürgen Westermann (Leiter des Instituts für Anatomie, Universität zu Lübeck) thematisiert die wirtschaftlichen Aspekte in Forschung und Gesundheitswesen. Über den Wert und die finanziellen Zwänge im Bereich des Kulturschaffens berichtet Prof. Bernd Ruf Popularmusik, Jazz, Weltmusik, MHL). „Sparen wir am falschen Ende und bezahlen letztendlich doppelt?“, fragt Maximilian Wanker, Student der Universität zu Lübeck und beleuchtet die Fragestellung des Abends aus studentischer Perspektive. Nach der Präsentation laden die Initiatoren der Reihe, Professor Cornelius Borck und Pastor Bernd Schwarze zu einem moderierten Plenumsgespräch ein. Der Eintritt zur öffentlichen Ringvorlesung ist frei. Die MHL bietet zu Ringvorlesung ein vertiefendes Begleitseminar an, das alle vierzehn Tage im Wechsel mit der Ringvorlesung in der Holstentorhalle (HTH) stattfindet. Prof. Dr. Gaja von Sychowski (Erziehungswissenschaften, MHL) und Dr. Birgit Stammberger (ZKfL) greifen darin die Themen der jeweils letzten Vorlesung auf und bieten Angehörigen der Lübecker Hochschulen sowie Besucherinnen und Besuchern der Ringvorlesung Gelegenheit zur Nachbetrachtung. Das nächste Seminar findet am Donnerstag, 8. Juni um 19.15 Uhr im Raum 0.04 in der HTH statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

29.05.2017

Internationaler Preis für MHL-Pianisten

Der MHL-Pianist Zulfat Fakhraziev hat beim internationalen Wettbewerb „Concours International de Piano Ile de France“ den zweiten Preis gewonnen.

Der 26-jährige Russe studiert im Masterstudiengang „Musikpraxis“ in der Klasse von Professor Konstanze Eickhorst. 230 Kandidaten aus mehr als 30 Nationalitäten nahmen am Wettbewerb teil, der zum 19. Mal in in Maisons-Laffitte bei Paris ausgetragen wurde.

24.05.2017

Einmal um die Welt mit der 15. Lübecker Klarinettennacht

Am Freitag vor Pfingsten lädt die MHL traditionell zur „Lübecker Klarinettennacht“ in den Großen Saal ein. Unter dem Titel „Round the World!“ begeben sich Sabine Meyer, Reiner Wehle und ihre Lübecker Klarinettenklasse am Freitag, 2. Juni ab 18 Uhr auf eine musikalische Weltreise. Auch die Generalprobe am Donnerstag, 1. Juni ab 18 Uhr ist öffentlich.

Gemeinsam mit ihrer internationalen Klarinettenklasse wird das Professorenehepaar Sabine Meyer und Reiner Wehle zum 15. Mal ein dreiteiliges Programm präsentieren. Neunzehn Länder werden exemplarisch mit einer Komposition vorgestellt. Mit seinen Moderationen zur Musik- und Instrumentengeschichte führt Reiner Wehle durch die musikalische Weltreise. Es erklingen Werke aus verschiedenen Epochen unter anderem von Mozart, Rossini, Mendelssohn Bartholdy, Gade, Strawinsky, Bernstein, Yun und Widman. Christian Ruvolo und Bagdar Bilen begleiten am Flügel. Die Reise startet in Deutschland, führt über Russland, Korea, Japan und Amerika zurück nach Europa und endet wieder in Deutschland. Für die USA erklingt „West Side Story“ von Bernstein in einem Arrangement für 6 Klarinetten, in die Tschechei führt Musik von Martinu und Strawinsky repräsentiert Russland mit „Drei Stücke für Klarinette solo“. Reiner Wehle erläutert: „Musik überwindet Grenzen und gilt als Weltsprache der Menschheit. Es gibt keine Kunst ohne internationalen Austausch.“ Die MHL ist eine international renommierte Ausbildungsstätte mit einem hohen Anteil ausländischer Studierender. Im Konzert spielen 14 junge Musikerinnen und Musiker aus neun Nationen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und endet gegen 23.15 Uhr. Es gibt zwei längere Pausen, in denen ein Catering angeboten wird. Restkarten für die 15. Lübecker Klarinettennacht gibt es zwischen 10 und 22 Euro nur noch an der Abendkasse. Karten für die Generalprobe sind für 8 Euro an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse erhältlich.

22.05.2017

Moderiertes Oboenkonzert zur Zwölftonmusik

Die MHL lädt im Jahr der Oboe am Sonntag, 28. Mai zum dritten Konzert der moderierten Reihe „Gang durch 400 Jahre Oboengeschichte“ ein. Ab 16 Uhr stehen unter dem Motto „Metamorphose einer Reihe“ Schönberg und die Zwölftonreihe im Mittelpunkt.

Moderiert von Professor Diethelm Jonas stellen Studierende seiner Klasse Oboenliteratur des 20. Jahrhunderts vor. Die Komponisten sind so international wie die Interpreten: Auf dem Programm stehen unter anderem Werke des US-Amerikaners Ernst Krenek, des Griechen Nikos Skalkottas, des Ungar Mátyás Seiber sowie des Italieners Niccolò Castiglioni. „Viele Komponisten des 20. Jahrhunderts ließen sich durch Schönbergs Zwölftonreihe inspirieren. So entstanden durch die serielle Technik zahlreiche neue Solostücke und Kammermusik“, erläutert Diethelm Jonas, der mit seinen Moderationen Einblick in die Musik- und Instrumentengeschichte geben wird. Die von Jonas konzipierte Konzertreihe zum „Jahr der Oboe“ 2017 portraitiert die „Primadonna“ der Holzblasinstrumente solistisch und als Kammermusikpartnerin. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

18.05.2017

Gesangssolisten präsentieren Arien- und Liederabend

Am Freitag, 19. Mai präsentieren sich fünf angehende Sängerprofis, die im Internationalen Opernelitestudio der MHL und des Theater Lübeck studieren. Ab 19.30 Uhr erklingt im Großen Saal der MHL ein facettenreiches Programm mit Arien und Liedern aus zwei Jahrhunderten.

Mit dem Arien- und Liederabend geben die Studierenden, die bereits bei Opernproduktionen im Theater Lübeck auf der Bühne stehen, Einblick in ihr Können. Nicht nur solistisch, auch in Duetten und Ensembles präsentieren sie ein breit gefächertes Repertoire mit Werken unter anderem von Mozart, Schumann, Verdi und Puccini. Es singen Caroline Nkwe (Sopran), Fiorella Hincapié (Mezzo), Hyungseok Lee und Guillermo Valdés (Tenor) sowie Gregorz Sobczak (Bariton). Am Klavier begleitet Mira Teofilova. Die jungen Sängerinnen und Sänger studieren in den MHL-Gesangsklassen von Prof. Franz-Josef Einhaus, Birgit Calm und Espen Fegran. Sie kommen aus Südafrika, Kolumbien, Korea, Chile und Polen. Auch Finalisten bedeutender Wettbewerbe sind dabei: Sopranistin Caroline Nkwe und Tenor Hyungseok Lee erreichten im vergangenen Jahr das Finale des Internationalen Belvedere-Sängerwettbewerbs, der als einer der bedeutendsten Gesangswettbewerbe und als Sprungbrett für eine internationale Karriere gilt. Das Theater Lübeck und die MHL haben das Opernelitestudio 2007 ins Leben gerufen, um besonders begabte junge Sängerinnen und Sänger in der Übergangsphase zwischen Ausbildung und professioneller Opernwelt umfassend zu fördern. Es soll optimal auf den Beruf vorbereiten, der neben einer soliden Gesangsausbildung eine Fülle künstlerischer und persönlicher Qualifikationen erfordert. Die Possehl-Stiftung unterstützt das Opernelitestudio finanziell. Karten für den Arien- und Liederabend gibt es für 14 und 19 Euro, ermäßigt 8 und 12 Euro, an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online (www.mh-luebeck.de) sowie an der Theaterkasse des Theaters Lübeck. Restkarten sind eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse der MHL erhältlich.

17.05.2017

Terminänderung „Junge Stars von Morgen“

Zu einem Konzert mit ihren Jungstudierenden lädt die MHL (anders als angekündigt) am Sonntag, 21. Mai um 15 Uhr ein.

14 junge Musikerinnen und Musiker, die am Institut für schulbegleitende Musikausbildung Unterricht haben, präsentieren Solowerke und Kammermusik aus vier Jahrhunderten. Unter ihnen ist auch der 17-jährige Klarinettist Ivo Ruf aus der Klasse von Prof. Reiner Wehle, der sich mit der Solosonate von Tiberiu Olah vorstellt. Weiterhin stehen auf dem abwechslungsreichen Programm Werke von Bach, Beethoven, Schulhoff und Noda. Die Veranstaltung findet anders als angekündigt am Sonntag, 21. Mai um 15 Uhr statt um 17 Uhr statt. Der Eintritt zum Konzert im Kammermusiksaal ist frei.

17.05.2017

Dritte Ringvorlesung „Weltanschauung“

Die Lübecker Hochschulen und das St. Petri Kuratorium laden am Donnerstag, 18. Mai zur dritten gemeinsamen Ringvorlesung „Weltanschauung“ in die Petrikirche ein. Im Zeichen der Eule der Minerva stellen Wissenschaftler und Studierende der Universität, der Fachhochschule und der MHL ihre Gedanken zum Thema „Denken und Digitalisieren“ zur Diskussion.

Das Thema „Digitalisierung“ ist in aller Munde. Die Übergänge zwischen Mensch und Maschine, Gehirn und Computer sind fließend. Optimistische Geister feiern den Fortschritt für Kommunikation, Medizin und Kultur. Pessimisten befürchten, dass sich der Mensch durch künstliche Intelligenz in Zukunft überflüssig machen wird. Nach einem Vorwort der Psychologiestudentin Martje Buss (Uni Lübeck) wird Informatik-Professorin Dr. Monique Janneck (Fachhochschule Lübeck) die Interaktion zwischen Mensch und Rechner erklären und – aus der „Sicht“ eines Computers – kritisch hinterfragen. Dr. Ulrike Krämer, Professorin für Kognitive Neurowissenschaften an der Universität zu Lübeck, referiert über die neurologischen und psychologischen Aspekte der Digitalisierung und die Folgen für die Weltanschauung. Die Bedeutung der Digitalisierung für das Komponieren und Musizieren reflektiert Sascha Lino Lemke, Professor für Musiktheorie, Gehörbildung und Werkanalyse an der MHL. Lemke wird außerdem eine, mit Saxophon-Studentin Jana de Troyer erarbeitete, digitalisierte Tape-Version des „Pan“ von Benjamin Britten präsentieren, musikalisches Leitmotiv der Ringvorlesung. Mit besonderer Spannung wird die musikalische Performance „The artificial musical brain“ von MHL-Professor Franz Danksagmüller erwartet, eine Interaktion zwischen menschlicher Stimme und genetischem Algorithmus. Nach der Präsentation laden die Initiatoren der Reihe, Professor Cornelius Borck und Pastor Bernd Schwarze zu einem moderierten Plenumsgespräch ein. Im Anschluss kann im Nordschiff der Universitäts- und Hochschulkirche bei Brot und Wein weiterdiskutiert werden. Der Eintritt zur öffentlichen Ringvorlesung ist frei.

16.05.2017

Zweiter Preis für MHL-Oboist in internationalem Wettbewerb

MHL-Masterstudent Rafael Sousa aus der Oboenklasse von Professor Diethelm Jonas hat beim „Barbirolli International Oboe Competition 2017“ den zweiten Preis gewonnen.

Der internationale Wettbewerb ist nach der berühmten Oboistin Evelyn Rothwell, Lady Barbirolli benannt und wurde im April zum vierten Mal ausgetragen. Im Halbfinale konkurrierten acht Teilnehmer aus sieben Nationen auf hohem Niveau im Erin Arts Centre in Port Erin (Isle of Man), drei konnten sich für das Finale durchsetzen. Unter ihnen Rafael Sousa (Portugal), für den es der erste internationale Wettbewerb war. Er überzeugte die Jury im Finale mit dem Oboenkonzert von Mozart, Benjamin Brittens Phantasy Quartet op. 2 und einer Auftragskomposition von Colin Mathews, Figures Suspended. „Einen zweiten Preis bei diesem Wettbewerb zu gewinnen hatte ich nicht erwartet. Ich freue mich sehr über diesen Erfolg, da er auch auf gewisse Art und Weise eine Bestätigung für mich ist, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde“, freut Sousa sich.

15.05.2017

Musical „Follow that Dream“ – OGT im Elvis Fieber

Im Rahmen eines interdisziplinären Projektes haben Studierende der MHL erstmals ein Musical mit der Musiktheater-AG des Ostseegymnasiums Timmendorfer Strand (OGT) erarbeitet. Es wird an drei Abenden von Mittwoch 17. bis zum Freitag, 19. Mai aufgeführt. Unter dem Titel „Follow that Dream“ präsentieren die Schülerinnen und Schüler im Maritim Strandhotel Timmendorfer Strand jeweils ab 19 Uhr Musik aus der frühen Elvis-Zeit.

Schauplatz des Musicals ist eine kleine deutsche Stadt um 1959, irgendwo im Besatzungsgebiet der Amerikaner. Zu diesem Zeitpunkt hat sich das Elvis-Fieber bereits in Deutschland verbreitet, zumal der Sänger gerade dort stationiert ist. Das Musical stellt die Fragen der fünfziger Jahre und die Fragen der Gegenwart in den Fokus eines Generationendialogs zwischen Schülern, Eltern und Großeltern. Ängste vor fremden Kulturen, rassistische Vorurteile und große Flüchtlingsbewegungen bestimmten damals ähnlich wie heute den gesellschaftlichen Diskurs. Die 40 Schülerinnen und Schüler der Musical AG wollen mit dem Stück ihre eigene Version und eine Alternative zum Elvis-Broadway-Musical „All shook up“ auf die Bühne bringen. „Follow that Dream“ ist nicht nur der Titel eines Elvis-Klassikers. Es könnte auch als Motto der Schülerinnen und Schüler des Ostsee-Gymnasiums Timmendorfer Strand gelten, die dank der Leiterin ihrer Musical-AG Petra Hilmer-Pieper, in den letzten Jahren immer fulminantere Musical-Produktionen auf die Bühne des Maritim Strandhotels bringen konnten. Das Projekt fand in diesem Jahr erstmalig in Kooperation mit Studierenden der MHL statt. Die Aufführungen finden im Maritim Seehotel (Strandallee 73, 23669 Timmendorfer Strand) statt. Karten sind online unter www.ostsee-gymnasium.de erhältlich.

15.05.2017

Musikalische Predigt zum Lutherjahr

Zu einem spannenden Projekt im Lutherjahr lädt die MHL am Mittwoch, 17. Mai in Kooperation mit dem Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg und der Kirchengemeinde St. Jakobi ein. Ab 18 Uhr gestalten der Sänger Klaus Mertens und der Organist Franz Danksagmüller in St. Jakobi eine musikalische Predigt unter dem Motto „Luther Sermones symphoniaci“, die auf Texten und Liedern von Martin Luther basiert.

Mit Stimme, Orgel und Live-Elektronik verschmelzen die beiden Künstler Texte und Lieder von Martin Luther, gregorianische Hymnen und Kompositionen von Heinrich Schütz zu einer großen Klang-Predigt. Elektronisch bearbeitet und vervielfältigt, changiert die Stimme des Predigers zwischen Sprechen und Singen und erzeugt ihre eigenen Begleitstimmen. Die einzelnen Konzertabschnitte führen durch das Kirchenjahr und behandeln verschiedene Kapitel des Katechismus. Einen Teil des spannungsreichen Programms gestalten die beiden Interpreten mit den „Kleinen geistlichen Konzerten“ von Heinrich Schütz. Klaus Mertens gehört mit seinen Interpretationen von Alter Musik bis Avantgarde zu den profiliertesten Interpreten seiner Generation. Er wirkte an nahezu 200 CD- und DVD-Produktionen mit und arbeitete mit vielen bedeutenden Spezialisten für barocke Musik wie Nicolaus Harnoncourt, Ton Koopman, und Philippe Herreweghe zusammen. 2016 wurde er mit dem renommierten Georg-Philipp-Telemann-Preis der Landeshauptstadt Magdeburg ausgezeichnet. Franz Danksagmüller zählt durch seine innovativen Projekte im Bereich Live-Elektronik-Performance, seine Kompositionen und Orgelimprovisationen zu den kreativsten Köpfen der internationalen Konzertszene. Als Organist und Performer ist er in Europa, den USA und in Asien tätig. In seiner Arbeit führt er zeitgenössische Kompositionstechniken und historische Instrumente zusammen und verwendet die menschliche Stimme in all ihren Ausdrucksmöglichkeiten. Konzertkarten sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online (www.mh-luebeck.de) für 14 Euro, ermäßigt 10 Euro erhältlich. Restkarten gibt es ab 17 Uhr an der Abendkasse in St. Jakobi.

15.05.2017

Aufbrüche XI: Terminänderung „Apollo‘s Touch“

Die MHL lädt (anders als im Monatsprogramm angekündigt) am Dienstag, 16. Mai zu einem neuen Konzert ihrer Reihe „Aufbrüche“ in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus Lübeck ein. In „Apollo's Touch“ stellen fünf MHL-Studierende ab 20 Uhr Werke für die klangvolle Besetzung Flöte und Harfe vor.

Mal solistisch, mal kammermusikalisch präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker der Flötenklasse Prof. Angela Firkins und der Harfenklasse Prof. Gesine Dreyer Werke aus vier Jahrhunderten, unter anderem von Dowland, Marais, Bach, Takemitsu und Holliger. Das Programm spannt einen Bogen von der Renaissance über den Barock bis zur Moderne. Flöte und Harfe gehören zu den ältesten Instrumenten der Menschheitsgeschichte – Apoll, Gott der römischen und griechischen Mythologie, soll sie beide perfekt beherrscht haben. Es spielen Nadine Kowol, Juliana Alejandra Diaz Chico und Moritz Schulte (Flöte) sowie Swantje Wittenhagen und Maik Hoppe (Harfe). In der Reihe „Aufbrüche“ erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet damit eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im vorderen Raum der Mengstraße 6, wo in den nächsten Jahren der Erweiterungsbau entstehen soll. Anders als im Monatsprogramm der MHL angekündigt, findet das Konzert nicht am 20. Mai, sondern am Dienstag, 16. Mai statt. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

12.05.2017

Samuel Walther gewinnt Théodore-Gouvy-Preis

MHL-Student Samuel Walther aus der Kompositionsklasse von Professor Dieter Mack erhielt den Théodore-Gouvy-Preis, vergeben vom Eurodistrict SaarMoselle und der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.

Walthers ausgezeichnetes Orchesterwerk „Triptych for Ellsworth Kelly“ entstand im Rahmen der Saarbrücker Komponistenwerkstatt 2017. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und beinhaltet den Auftrag für ein Orchesterwerk, das am 27. April 2018 von der Deutschen Radio Philharmonie uraufgeführt wird. Der Théodore-Gouvy-Preis wurde zum dritten Mal im Rahmen der Saarbrücker Komponistenwerkstatt vergeben. Eine Fachjury mit Claude Lenners (Konservatorium der Stadt Luxembourg), Manuel Nawri (Dirigent), Marco Stroppa (Musikhochschule Stuttgart), Benjamin Rivinius (Solo-Bratschist der Deutschen Radio Philharmonie), Alain Thiel (Institut Théodore Gouvy, Vertreter des Eurodistricts SaarMoselle) und Arnulf Herrmann (Jury-Vorsitz, Hochschule für Musik Saar) wählte die diesjährigen Teilnehmer aus. Der 1995 geborene Samuel Walther begann zunächst als Autodidakt, studierte dann bei Dieter Mack an der Musikhochschule Lübeck und zuletzt bei Helena Tulve an der Estnischen Akademie für Musik und Theater in Tallinn. Er ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2015 schuf er im Auftrag der Stiftung „Froehlich“ in Stuttgart eine großformatige Klanginstallation, die 2016 den Preis „Beste Komposition des Jahres“ der Musikhochschule Lübeck erhielt.

12.05.2017

Abendkonzert „Ferne Heimat – nahe Fremde“

An der MHL studieren junge Musikerinnen und Musiker aus über 42 Nationen. Im Konzert „Ferne Heimat, nahe Fremde“ stellen sie am Freitag, 12. Mai ab 19.30 Uhr Musik aus ihren Heimatländern vor.

Einstündige Konzerte präsentieren in vier geografischen Schwerpunkten die facettenreiche Musik ihrer Heimatkulturen. Unter dem Motto „Viva Latina“ erklingen ab 19.30 Uhr unter der Leitung von Diethelm Jonas südamerikanische Rhythmen. Ab 20.30 Uhr stehen unter Leitung von Dieter Mack mit „Die Sonne im Osten“ China und Japan im Mittelpunkt. „Aus dem Land der Morgenstille“ stellen Studierende unter Leitung von Johannes Fischer ab 21.30 Uhr die exotischen Klangfarben ihrer koreanischen Heimat vor. „Klezmer – Gypsy – Balkan“ stehen im Mittelpunkt ab 22.30 Uhr. Geleitet von Bernd Ruf, präsentieren Studierende zum Abschluss der Weltreise Musik mit jazzig-improvisatorischen Anklängen. In der Reihe „Lunchtime-Concert“ erklingt im Behnhaus Drägerhaus ab 12.30 Uhr Brahms‘ Streichquartett c-Moll. In der Villa Eschenburg bringen Gesangsstudierende ab 17 Uhr schottische Lieder von Haydn und Beethoven zu Gehör. Karten sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online von 7 bis 19 Euro erhältlich, Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse. Der Eintritt zum Lunchtime-Concert ist frei.

11.05.2017

Abendkonzert „Verlorene Heimat“

Mit dem Konzert „Verlorene Heimat“ stellt das Brahms-Festival am Donnerstag, 11. Mai um 19.30 Uhr Komponisten vor, die Migration, Flucht und Exil musikalisch verarbeitet haben.

Dabei stehen neben Chopin und Martin? auch die beiden kaum bekannten Komponisten Charles Martin Loeffler und Robert Kahn aus dem Brahms-Umfeld auf dem Programm. Der in Deutschland geborene Loeffler wanderte zwanzigjährig in die USA aus, wo er zu den angesehensten Komponisten seiner Zeit avancierte. Er pflegte in seiner Kammermusik ausgefallene Instrumentalbesetzungen. Seine „Ballade Carnavalesque“ ist eine seiner frühen Kammermusiken für Bläserquartett und Klavier, unter anderem mit Flötistin Angela Firkins. In der Reihe „Lunchtime-Concert“ stellt das Oceânico Quartett im Behnhaus Drägerhaus heute um 12.30 Uhr Robert Schumanns drittes Streichquartett vor, moderiert von Prof. Dr. Jens Knigge. Karten sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online von 7 bis 19 Euro erhältlich, Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse. Der Eintritt zum Lunchtime-Concert ist frei.

10.05.2017

Brahms-Festival mit „Utopien“

Am Mittwoch, 10. Mai feiert das Festival ein Komponistenjubiläum: der in Korea geborene Isang Yun wurde vor hundert Jahren geboren. Er gilt als großer Vermittler ostasiatischer und westeuropäischer Musiktradition des 20. Jahrhunderts.

Mit dem Festivalthema „Heimat“ ist er auf besondere Weise verbunden: Nach Deutschland ausgewandert und dort vom koreanischen Geheimdienst entführt, musste er den Heimatverlust zweifach verkraften. In seinen Werken klingt die Verschmelzung der musikalischen Traditionen. Er sagte über sich selbst: „Ich lebe zwischen Ost und West, bin ein Asiat und atme im Westen. Wenn ich komponiere, vergesse ich über meine Stilelemente völlig, ob es nun asiatisch ist oder europäisch.“ Von ihm erklingt „Glisséés für Solocello, gespielt von Troels Svane und das Quartett für Oboe und Streicher mit Oboist Diethelm Jonas. Weiterhin auf dem Programm zwei Werke von Brahms: die Klavierstücke op. 118 sowie das Klavier-Quintett f-Moll op. 34, beide mit Konrad Elser am Flügel. In der Reihe Lunchtime-Concert erklingt heute Schumanns Streichquartett op. 41, moderiert von Professor Oliver Korte. Gesangsstudierende der Klasse Professor Manuela Uhl setzen um 17 Uhr die Reihe der Nachmittagskonzerte in der Villa Eschenburg fort mit Liedern und Ensembles von Brahms unter dem Motto „Und a bissele Falschheit is‘ au wohl dabei“. Karten sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online von 7 bis 19 Euro erhältlich, Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse. Der Eintritt zum Lunchtime-Concert ist frei.

09.05.2017

Brahms-Festival-Konzert thematisiert „Sehnsucht“

Heimat als Sehnsuchtsort thematisiert das Konzert am Dienstag, 9. Mai um 19.30 Uhr. Dvorák vertonte Volkstänze aus seiner osteuropäischen Heimat und lieferte mit dem „Dumky-Trio“, gespielt von Inge-Susann Römhild (Klavier), Shoko Murakami (Violine) und Ulf Tischbirek (Violoncello) ein Schlüsselwerk zum Festivalthema.

MHL-Musikwissenschaftler Professor Christoph Flamm, der das Werk neu editiert hat, gibt um 18.30 Uhr eine halbstündige Einführung in die Entstehungsgeschichte des „Dumky“ und zeigt Zusammenhänge zum Festival-Thema auf. Zu hören ist weiterhin Prokofjews „Ouvertüre über hebräische Themen“ op. 34, und Janáceks Spätwerk „Mladi“ für Bläserensemble, eine eigenwillige Autobiographie in Tönen. Konstanze Eickhorst und Konrad Elser präsentieren Dvoráks slawische Tänze op. 46 zu vier Händen. Weitere Mitwirkende sind Angela Firkins (Flöte), Diethelm Jonas (Oboe), Reiner Wehle und Han Kim (Klarinette), Paulo Ferreira (Fagott), Yurina Otsuka und Dorothee Appelhans (Violinen), Carrie Robinson (Viola), Lia Perlov (Violoncello) sowie das Anna Perenna Quartett. Karten sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online von 8 bis 19 Euro erhältlich, Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

08.05.2017

"Wir in Neumünster": Das MHL-Sinfonieorchester zu Gast

Das Sinfonieorchester der Musikhochschule Lübeck (MHL) ist am Montag, 8. Mai um 19.30 Uhr im Theater der Stadthalle Neumünster zu Gast. Mit dem Programm „Musik als Heimat“ stellt es das Eröffnungskonzert des 26. Brahms-Festivals auch außerhalb des Lübecker Stammsitzes vor.

Die rund 70 jungen Musikerinnen und Musiker spielen unter Leitung des Berliner Gastdirigenten Simon Bernardini. Das Programm spannt einen weiten Bogen von der Heimatbegeisterung Smetanas in der Ouvertüre zu seiner Oper „Die verkaufte Braut“ über die Naturassoziationen Anton Weberns Orchesteridyll „Im Sommerwind“ bis hin zu den transzendenten Aspekten von Heimat, die Mahler in seiner vierten Sinfonie hörbar macht. Das anspruchsvolle Sopransolo, das Mahler nach einem Gedicht aus der Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ in den vierten Satz seiner Sinfonie einbettete, singt Lisa Ziehm. Die 26-jährige hat gerade ihre Abschlussprüfung an der MHL abgelegt. Zu einer modernen Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff lädt die Uraufführung des Orchesterwerkes „Reflexionen“ ein, das der 27-jährige Kompositionsstudent Lars Opfermann aus der Klasse von Prof. Dieter Mack für das Brahms-Festival geschrieben hat. Seine Komposition wurde in einem hochschulinternen Wettbewerb aus acht Werken junger Komponisten ausgewählt.
Tickets gibt es für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro bei Auch & Kneidl (Großflecken 34a, Telefon 04321/4406465). Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

05.05.2017

Eröffnungskonzert „Musik als Heimat“

Unter Leitung des Berliner Gastdirigenten Simon Bernardini eröffnet das Hochschulorchester am Samstag, 6. Mai um 19.30 Uhr das Brahms-Festival.

Das Programm mit dem Titel „Musik als Heimat“ spannt einen weiten Bogen von der Heimatbegeisterung in Smetanas Ouvertüre „Die verkaufte Braut“, über Naturassoziationen im Orchesteridyll “Sommerwind“ des ganz jungen Webern, bis hin zu den transzendenten Aspekten von Heimat, die Mahler in seiner vierten Sinfonie hörbar macht. Das Sopransolo singt die junge MHL-Absolventin Lisa Ziehm. Zu einer modernen Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff regt die Uraufführung des Orchesterwerkes „Reflexionen“ an, das der 27-jährige Kompositionsstudent Lars Opfermann aus der Klasse Professor Dieter Mack für das Brahms-Festival geschrieben hat. Sein rund zehnminütiges Werk lässt Anklänge an klassisch-romantische Ouvertüren hören, zeigt sich aber so unbeständig wie Lichtreflexe. Opfermanns Komposition wurde in einem hochschulinternen Wettbewerb aus acht Werken junger Komponisten ausgewählt. Das Konzert wird am Sonntag, 7. Mai um 17 Uhr im Großen Saal der MHL wiederholt. In der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ ist das Hochschulorchester mit dem Programm „Musik als Heimat“ am Montag, 8. Mai um 19.30 Uhr auch im Theater der Stadthalle Neumünster zu Gast.

04.05.2017

MHL feiert 26. Brahms-Festival

Vom 6. bis zum 14. Mai feiert die MHL unter dem Motto "Heimat" ihr 26. Brahms-Festival. In den neun Tagen nähern sich Klarinettistin Sabine Meyer, Pianistin Konstanze Eickhorst, Oboist Diethelm Jonas und viele weitere renommierte MHL-Dozierende gemeinsam mit ihren Studierenden dem facettenreichen Heimatbegriff.

Wie ein roter Faden zieht sich das Motto „Heimat“ durch die 28 Veranstaltungen des Festivals. In Sinfonie- und Kammermusikkonzerten, moderierten Veranstaltungen und musikpädagogischen Angeboten erklingen unter anderem Werke von Chopin, Brahms, Grieg, Mahler, Zimmermann und Mack. Das Festival soll dazu anregen, sich mit dem Heimatbegriff auseinanderzusetzen, der nicht erst in Zeiten von Flüchtlingswellen eine politische Dimension gewonnen hat. Die MHL selbst beheimatet Studierende aus über 40 Nationen, die einen ganzen Konzertabend mit der Musik ihrer Heimatländer gestalten werden. Seminare, Vorlesungen und Proben begleiten die Projektwoche. Über hundert Mitwirkende stehen in 33 gemischten Ensembles aus Studierenden und Dozierenden auf der Bühne, zahlreiche Hochschulmitglieder sind hinter den Kulissen eingebunden. Programm und weitere Infos unter www.mh-luebeck.de/Veranstaltungen.

04.05.2017

Jazz und lateinamerikanische Musik bei Wir in Rendsburg

Am Donnerstag, 4. Mai um 19.30 Uhr bringen Studierende der Klassen Britta Rex und John Lehman lateinamerikanisches Feuer ins Nordkolleg Rendsburg. Unter dem Motto „Chega de Saudade – The Latin Side of Vocal Jazz” bieten die jungen Musikerinnen und Musiker eine stilistische Vielfalt in 5 Sprachen: Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch und Yoruba.

Studierende der Gesangsklassen John Lehman und Britta Rex widmen sich in diesem Projekt dem Crossover von lateinamerikanischer Musik und Jazzelementen und nehmen ihr Publikum mit auf eine spannende Reise von Brasilien bis Kuba. Bossa Nova, Samba, Mambo, Salsa und viele andere Tänze und Rhythmen Lateinamerikas stehen für Lebensfreude, aber auch für „Saudade“, die sanfte Melancholie und Sehnsucht, die sich so gefühlvoll in Musik ausdrücken lässt. Begleitet von einer Band mit Percussion, Bass, Gitarre, Piano und Bläsern präsentieren die Sängerinnen aus dem Studiengang „Bachelor of Arts“ mit Schwerpunkt Popularmusik ein vielfältiges Programm aus bekannten Titeln wie „Mas que nada“ von Jorge Ben und „Chega de saudade“ von Antonio Carlos Jobim bis hin zu moderneren Jazzkompositionen wie „Spain“ von Chick Corea. Auch Popsongs etwa von Adele im neuen Latin-Gewand werden zu hören sein. Als Highlight werden die 12 Sänger neben ihren Solo-Titeln auch einige Acapella-Stücke auf die Bühne bringen. Karten sind im Vorverkauf für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro in der Coburg’schen Buchhandlung und im TINOK Altes Rathaus erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

02.05.2017

„Hören und Verstehen“ in der Ringvorlesung „Weltanschauung“

Die Ringvorlesung „Weltanschauung“, gemeinsame Veranstaltung der Lübecker Hochschulen und des St. Petri Kuratoriums geht in die zweite Runde: „Hören und Verstehen“ ist das Thema am Donnerstag, 4. Mai um 19 Uhr in St. Petri.

Der Hörakustiker Prof. Dr.-Ing. Markus Kallinger von der Fachhochschule Lübeck, Prof. Dr. Jonas Obleser, Hörpsychologe an der Universität Lübeck und der Musikpädagoge Prof. Dr. Jens Knigge von der MHL vermitteln elementare Einsichten über den Gehörsinn, über Musik und Geräusche und das Verstehen der Welt. MHL-Prof. Hans-Jürgen Schnoor (Cembalo) und Studierende der Klasse von Prof. Bernd Ruf kommentieren die Vorträge musikalisch. Der Abend wird eröffnet mit einem Statement der Hörakustik-Studentin Anna Klostermann. Pastor Dr. Bernd Schwarze und Prof. Dr. Cornelius Borck moderieren die Diskussion mit den Veranstaltungsbesuchern. Nach der knapp zweistündigen Veranstaltung stehen alle Mitwirkenden noch für ein Nachgespräch bei Brot und Wein im Seitenschiff der Kirche zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.

25.04.2017

Portraitkonzert Isang Yun

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Over and Above“ lädt die Overbeck-Gesellschaft in Kooperation mit MHL am Mittwoch, 26. April ein. Ab 19.30 Uhr steht Komponist Isang Yun, der in diesem Jahr den hundertsten Geburtstag gefeiert hätte, im Mittelpunkt.

Das moderierte Konzert findet im Museumsquartier St. Annen als Begleitprogramm der Sonderausstellung „Lübeck sammelt I“ statt, die noch bis zum 21. Mai Kunst ab 1945 zeigt. Oboist Professor Diethelm Jonas und seine internationale Klasse stellen Solo- und Kammermusikwerke des deutschen Komponisten koreanischer Abstammung vor, der als großer Vermittler zwischen ostasiatischer und westeuropäischer Musiktradition des 20. Jahrhunderts gilt. Das Konzert wird von Diethelm Jonas moderiert. Auf dem Programm steht unter anderem Yuns Quartett für Oboe und Streichtrio sowie „Piri“, eines der wichtigsten zeitgenössischen Solowerke für Oboe. In Isang Yuns Werken klingt die Verschmelzung der musikalischen Traditionen. Er sagte über sich selbst: „Ich lebe zwischen Ost und West, bin ein Asiat und atme im Westen. Wenn ich komponiere, vergesse ich über meine Stilelemente völlig, ob es nun asiatisch ist oder europäisch.“ Karten für das Portraitkonzert sind für vier Euro (keine Ermäßigung) an der Abendkasse erhältlich. Kartenreservierungen sind bei der Overbeck-Gesellschaft unter 0451/74760 möglich.

21.04.2017

Oboengeschichten II

Die MHL lädt im Jahr der Oboe zu einem weiteren Konzert der moderierten Reihe „Gang durch 400 Jahre Oboengeschichte“ ein. Am Sonntag, 23. April stehen ab 19.30 Uhr Werke von der Klassik bis zur Romantik auf dem Programm.

MHL-Professor Diethelm Jonas stellt zusammen mit seiner Klasse Originalkompositionen für Oboe von Carl Philipp Emanuel Bach, Mozart, Schumann und Pasculli vor. Sie präsentieren unter anderem Schumanns drei „Romanzen für Oboe“ sowie Mozarts virtuoses Oboenkonzert, das zu den wichtigsten Konzerten für Oboe gehört. Mit der von Diethelm Jonas konzipierten Konzertreihe will die MHL die „Primadonna“ der Holzblasinstrumente solistisch und als Kammermusikpartnerin portraitieren. Moderationen vermitteln Einblicke in die Musikgeschichte. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

21.04.2017

Echolot-Festival rockt Cargoschiff

Am Samstag, 22. April lädt die MHL zum Echolot Festival auf dem alten Cargoschiff am Traveufer ein. Ab 20 Uhr präsentieren dort zehn junge Bands aus dem Umfeld der MHL ein vielfältiges Programm von Rock und Pop über Reggae bis hin zu Salsa.

Neu gegründete Ensembles treten neben etablierten Gruppen auf. Unter ihnen die Rockband „Never Come Rain“ und die Band „Pudeldame“, zu der auch Sänger und Schauspieler Jonas Nay gehört. Das rund siebenstündige Programm bietet für jeden etwas: Von entspanntem Jazz im gemütlichen Wohnzimmer bis zum packenden Progressive Pop im großen Frachtraum – auf zwei Bühnen spielen unter anderem die Ethnic-Jazz-Band „Bento“, das Elektro-Pop-Duo „Poems for Jamiro“, die 10-köpfige Salsaband „La mano letal“, „Reggae Demmi“, „Jen Clubsounds“, die Rock-Pop-Band „Iga“, das Duo „La Techneta“ sowie die Singer-Songwriterin Yiman Liu. Wer dann immer noch auf den Beinen ist, kann auf der After-Show-Party bis in die Morgenstunden feiern. Das Festival liegt komplett in studentischer Hand: Die drei Schulmusikstudierenden Ute Führ (Jazzklavier), Vivien Geldien (Orgel) und Jon Ander Klein (Schlagzeug) haben es im Rahmen eines Interdisziplinären Projekts konzipiert. Karten gibt es im Vorverkauf im Pressezentrum und bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel für 16 Euro, ermäßigt 11 Euro. An der Abendkasse sind Restkarten für 18 Euro, ermäßigt 12 Euro erhältlich.

18.04.2017

Diethelm Jonas „Zu Gast bei Brahms“

Oboist Diethelm Jonas nimmt am Mittwoch, 19. April auf dem weißen Sessel im Brahms-Institut Platz. In der Reihe „Zu Gast bei Brahms“ stellt er sich ab 19 Uhr den Fragen von Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts und Professor für Musikwissenschaft an der MHL.

Mit seinen Fragen rückt Sandberger bisher unbekannte Facetten der Musikerpersönlichkeiten an der MHL ins Licht. In seiner Reihe geht es um einen persönlichen Blick auf den jeweiligen Gast. Diethelm Jonas folgte 2001 dem Ruf an die MHL, nachdem er zunächst Professor für Oboe an der Musikhochschule Trossingen war. Er studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen, an der Royal Academy of Music in London bei Lady Evelyn Rothwell-Barbirolli und an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Heinz Holliger. Er gewann zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe. In über 25 Jahren als Solo-Oboist der Sinfonieorchester in Essen, München und Stuttgart spielte er unter vielen bedeutenden Dirigenten wie Bernstein, Kubelik, Solti, und Celibidache und als Mitglied des Luzerner Festivalorchesters auch zehn Jahre unter Claudio Abbado. Von seinen mehr als 25 CD-Aufnahmen, unter anderem mit seinem Aulos-Quintett und dem Bläseroktett Sabine Meyer, wurden einige mit dem Deutschen Schallplattenpreis „Echo“ ausgezeichnet. Für das „Jahr der Oboe“ 2017 hat Jonas zahlreiche Konzerte konzipiert, in denen er das Instrument zusammen mit seinen Studierenden in all seinen Facetten vorstellt. Diethelm Jonas hat vier Kinder und lebt mit seiner Familie in Lübeck. Der Eintritt zum Portraitabend „Zu Gast bei Brahms“ ist frei.

13.04.2017

Erfolg für ISMA-Jungstudierende bei „Jugend musiziert“

Zwölf Solisten und Ensembles mit Jungstudierenden des ISMA (Institut für schulbegleitende Musikausbildung an der MHL) haben sich bei den Landeswettbewerben „Jugend musiziert“ in Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin für die nächste Runde qualifiziert. Sie werden in der ersten Juniwoche am Bundeswettbewerb in Paderborn teilnehmen.

Erste Preise in den Solowertungen erspielten sich in den Landeswettbewerben Ende März die jungen Pianisten Chiara Martina Rubino, Nora Lisann Groß und Moritz Heinrich sowie die Harfenistin Swantje Wittenhagen. Als Kammermusikerin errang sie außerdem einen ersten Preis mit ihrem Ensemble in der Wertung „Neue Musik“. Weitere erste Preise in der Kammermusikwertung gingen an zwei Streichquartette, in denen die MHL-Jungstudierenden Aila Katalin Krohn (Violine) und Charlotte Desch (Violoncello) mitspielen sowie an sechs Bläserensembles mit Eva Gasparyan, Annabel Liu, Nane Schulz und Christian David Schröder (Flöte), Carla Henze (Oboe) sowie Marc Jonas Krohn und Konstantin Kappe (Posaune). Die MHL drückt ihren jungen Musikerinnen und Musikern die Daumen für weiteren Erfolg beim Bundeswettbewerb.

12.04.2017

Johannes Knecht neuer Professor für Chorleitung

Johannes Knecht, Direktor des Staatsopernchors Stuttgart, wird Professor für Chorleitung an der Musikhochschule Lübeck (MHL).

Der 51-Jährige folgt dem Ruf nach Lübeck, wo die Chorleitungsprofessur nach langjähriger Lehrstuhlvertretung durch Chorleiterin Kerstin Behnke und in der Nachfolge von Prof. Gerd Müller-Lorenz wieder neu besetzt wird. Johannes Knecht stammt aus Speyer am Rhein. Er studierte Musik- und Literaturwissenschaften in Saarbrücken, Violine, Klavier und Dirigieren in Mannheim und Köln. Neben solistischer und kammermusikalischer Tätigkeit war er Mitglied in verschiedenen Orchestern, wie der Bayerischen Kammerphilharmonie und dem Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern. 1993 wurde er als Dirigent am Stadttheater Pforzheim engagiert. Sein Weg führte ihn über Coburg nach Wuppertal, wo er als Chordirektor und Kapellmeister am Schillertheater dirigierte. Seit 2001 war Knecht stellvertretender Chordirektor an der Staatsoper Stuttgart, seit Spielzeit 2012/2013 ihr erster Chordirektor. Gastengagements verbinden ihn mit verschiedenen Rundfunkchören, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, den Stuttgarter Philharmonikern sowie der Bachakademie Stuttgart. Er ist künstlerischer Leiter des Philharmonia Chores Stuttgart. Seit 2009 war Johannes Knecht als Professor für Oratorienleitung und Vokalensemble an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart auch pädagogisch tätig.

11.04.2017

Rhetorik-Workshop zum Lutherjahr

Zu einem ganztägigen Workshop mit dem renommierten Sänger Klaus Mertens lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) in Kooperation mit dem Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg und der Kirchengemeinde St. Jakob am Donnerstag, 18. Mai ein.

Unter dem Motto “Luther - sermones symphoniaci“ stehen ab 10 Uhr Luthertexte im Mittelpunkt des Workshops, der sich an Pastoren, Vikare, Lektoren und Kirchenmusiker richtet. Franz Danksagmüller führt in die barocke Rhetorik ein, Klaus Mertens wird mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf der Basis von Luthertexten rhetorisch arbeiten. In der Antike war die Rhetorik eine hohe Kunst, die gezielt eingesetzt wurde. So wie die Predigten Martin Luthers aufgebaut waren, vermutet man, dass er bestens in der rhetorischen Kunst geschult war. Verschiedene rhetorische Techniken und Figuren wird Mertens in seinem Workshop vermitteln. Wer am Workshop teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 18. April unter der Emailadresse franz.danksagmueller@mh-luebeck.de anmelden. Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei.

06.04.2017

Proben für 26. Brahms-Festival beginnen

Mit dem neuen Semester beginnen die Proben für das 26. Brahms-Festival, das die MHL vom 6. bis zum 14. Mai unter dem Motto „Heimat“ veranstaltet. Karten sind ab sofort erhältlich und können neuerdings auch online gebucht und zuhause ausgedruckt werden.

Mehr als 30 verschiedene Ensembles bereiten sich mit Beginn des Sommersemesters auf die neuntägige Festwoche vor, in der die Dozierenden gemeinsam mit ihren jahrgangsbesten Studierenden zu erleben sind. Das Hochschulorchester eröffnet das Festival am Samstag, 6. Mai um 19.30 Uhr unter Leitung des Berliner Gastdirigenten Simon Bernardini. Auf dem Programm stehen Werke von Smetana, Webern, Mahler und Opfermann. Ab 18 Uhr führt eine Podiumsdiskussion mit Vertretern Lübecker Kultureinrichtungen in das Festivalthema ein. Wie ein roter Faden zieht sich das Motto „Heimat“ durch die 28 Veranstaltungen, zu denen Sinfonie- und Kammermusikkonzerte, moderierte Veranstaltungen und musikpädagogische Angeboten gehören. Karten für das Brahms-Festival von 7 Euro bis 19 Euro sind bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online erhältlich. Das detaillierte Programm und der Zugang zum Ticketshop ist unter www.mh-luebeck.de/Veranstaltungen erhältlich.

04.04.2017

Stipendiaten der Ad infinitum Foundation konzertieren

Stipendiaten der Ad infinitum Foundation Lübeck präsentieren sich am Dienstag, 18. April in der MHL. Ab 19.30 Uhr stellen sie im Großen Saal Werke der französischen Romantik vor.

Musikerinnen und Musiker ganz unterschiedlicher Instrumentalfächer gestalten das vielfältige Programm, in dessen Mittelpunkt die französische Romantik mit Werken von Chopin, Franck und Ravel steht. Der junge Pianist Augustinas Eidukonis aus der Klasse Professor Konrad Elser eröffnet den Abend mit Chopins Scherzo E-Dur op. 54. Der 1995 in Litauen geborene Student gewann 2009 den neunten Internationalen Wettbewerb „Musik ohne Grenzen“ in seiner Heimat. Eine weitere Facette der Musik Chopins bietet Natalie Hahn aus der Celloklasse Professor Troels Svane mit der Sonate für Violoncello und Klavier g-moll. Jesùs Carrillo an der Flöte und Polina Churbanova am Klavier präsentieren die Sonate in A-Dur von César Franck. Hochvirtuos ist Carl Maria von Webers „Grand Duo concertant“, das die Klarinettistin und „Live Music Now“-Stipendiatin Vera Karner aus der Klasse Professor Reiner Wehle vorstellt. Einen fulminanten Abschluss findet das Stipendiatenkonzert mit Ravels „Tzigane“, gespielt von Abigail McDonagh. Die irische Violinistin studiert in der Klasse von Professor Maria Egelhof und ist Konzertmeisterin des Young European Strings Chamber Orchestra (YESCO). 2015 war sie erste Preisträgerin des Wettbewerbs „International Young Stars Debut Series at Carnegie Hall“. Viktor Soos und Christian Ruvolo begleiten die Stipendiaten am Klavier. Die Ad infinitum Foundation fördert seit 2005 Studierende an deutschen Musikhochschulen. Eine jährliche Fördersumme von 49.600 Euro pro Hochschule wird an bis zu acht hochbegabte Studierende vergeben. Der Einlass zum Konzert ist frei, kostenlose Einlasskarten sind eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse erhältlich.

04.04.2017

MHL eröffnet Sommersemester und neue Konzertsaison

Die MHL lädt am Montag, 3. April um 18 Uhr zur Eröffnung des Sommersemesters und der neuen Konzertsaison ein. Rund 160 Veranstaltungen stehen bis Mitte Juli auf dem Programm, darunter große Projekte wie das Brahms-Festival, die Klarinettennacht und die Pop-Jazz-Revue.

Präsident Prof. Rico Gubler und Vertreter des ASTAs und des Studierendenparlamentes werden die neuen Studierenden begrüßen. 616 Bewerberinnen und Bewerber haben die anspruchsvolle Eignungsprüfung an der MHL abgelegt. 47 junge Musikerinnen und Musiker aus 17 Nationen nehmen nun ihr Studium „Musikpraxis“ auf. Am beliebtesten waren die Fächer Gesang, Violine, Violoncello und Klavier. Als Gastredner wird Christian Fausch erwartet, Geschäftsführer der Jungen Deutschen Philharmonie und des „Ensemble Modern“ sowie seit letztem Jahr Mitglied des MHL-Hochschulrates. Er macht sich in seinem Vortrag unter dem Motto „Zukunftsmusiker!“ über den sich wandelnden Musikerberuf Gedanken. Studierende der MHL stellen Schlüsselwerke der Kammermusik vor, die sie beim Kammermusik Campus der MHL erarbeitet haben. Außerdem erklingt das „Trio No. 1“ der chinesischen Kompositionsstudentin Leyan Zhang aus der Klasse von Prof. Dieter Mack. Der Eintritt zur Semestereröffnung ist frei.

03.04.2017

Violinist Thomas Brandis gestorben

Der große Violinist, Kammermusiker und Geigenpädagoge Thomas Brandis ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Von 2002 bis 2015 unterrichtete er an der Musikhochschule Lübeck (MHL) eine internationale Violinklasse und prägte die Ausbildung im Fach Violine entscheidend mit.

Als herausragende Musikerpersönlichkeit bildete er mehrere Generationen von Geigerinnen und Geigern aus, die inzwischen international erfolgreich sind wie unter anderem Viviane Hagner, Sophie Heinrich, Andreas Buschatz und Renaud Capuçon. Bis kurz vor seinem Tod unterrichtete er trotz seiner langjährigen Krebserkrankung mit großer Tatkraft an der MHL. Seine Studierenden haben ihn als strengen Lehrer und als herausragenden Humanisten erlebt. Wo er als Musiker, Pädagoge oder Kollege auftrat, wurde ihm große Anerkennung entgegengebracht. Die Förderung des jugendlichen Nachwuchses war ihm ein besonderes Anliegen: er gab Meisterkurse auf der ganzen Welt und war als Juror bei nationalen und internationalen Wettbewerben tätig. 1935 in Hamburg geboren, studierte Brandis Violine in Hamburg und London, wo er Schüler bei Max Rostal war. Er gewann internationale Wettbewerbe, unter anderem den ARD-Musikwettbewerb. Zunächst Konzertmeister bei den Hamburger Symphonikern, wurde er mit 26 Jahren erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. Als Solist trat er mit bedeutenden Dirigenten wie von Karajan, Böhm, Solti und Jochum auf. Neben der solistischen Karriere war ihm die Kammermusik ein großes Anliegen. Er war Mitglied der Philharmonischen Solisten Berlin, des Ensemble ,,Villa Musica" Mainz und gründete 1976 das Brandis-Quartett, das bei nahezu allen großen Festivals in Europa, Japan und Südamerika auf der Bühne stand. Zahlreiche Schallplatten- und CD-Aufnahmen bezeugen das große Repertoire, das Thomas Brandis sich erarbeitet hatte. 1983 wurde er auf eine Professur für Violine an der Universität der Künste Berlin berufen, ab 2005 hatte er eine Gastprofessor an der Royal Academy of Music in London inne. Brandis war Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.

18.03.2017

Öffentlicher Unterricht beim 5. Kammermusik Campus

Zum fünften Mal veranstaltet die MHL ihren Kammermusik Campus. 40 internationale Studierende arbeiten vom 28. März bis zum 2. April täglich von 10 bis 18 Uhr mit den renommierten Gastdozierenden Vivian Hornik Weilerstein und Donald Weilerstein (New York). Die Kurse sind öffentlich.

Elf fortgeschrittene Kammermusikensembles aus Lübeck und Singapur feilen mit den renommierten Gastdozierenden in jeweils eineinhalb Stunden dauernden Unterrichtseinheiten an ihren Werken, unter ihnen das Trio Belnoste, das Furiant Quartett und das Peony Trio. Auf dem Programm stehen Schlüsselwerke der Kammermusik aus drei Jahrhunderten. Unter anderem sind Mozarts Kegelstatt-Trio, Beethovens „Razumovsky“-Quartett, Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ sowie sämtliche Streichquartette von Brahms und Schumann zu hören. Weiterhin erklingen Werke von Mendelssohn, Debussy, Ravel, Schostakowitsch und Schnittke. Der öffentliche Unterricht findet von Dienstag, 28. März bis Samstag, 1. April von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr in Raum 18 und auf der Opernprobebühne statt, am Sonntag, 2. April von 10 bis 13 Uhr (Eingang über die Große Petersgrube 21). Ihre Arbeitsergebnisse präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker in zwei Abschlusskonzerten am Sonntag, 2. April um 17 Uhr und 19.30 Uhr im Kammermusiksaal der MHL. Außerdem führen sie die Streichquartette von Brahms und Schumann beim Brahms-Festival auf, das die MHL im Mai veranstaltet. Im Rahmen der moderierten Reihe „Lunchtime-Concert I bis VI“ wird dann jeden Tag um 12.30 Uhr von Dienstag, 9. bis Sonntag, 14. Mai im Behnhaus/Drägerhaus ein Quartett vorgestellt.

10.03.2017

„Dream of Dance“

Am Samstag 11.3. lädt das Brahms-Institut an der MHL zu einem Konzert in der Reihe Brahms in der Villa – Musik im Museum ein. Ab 15 Uhr erklingen Werke von Piazzolla, Bernstein, Strawinsky, Joplin, Hindemith und Ginastera.

Unter dem Motto „Dream of Dance“ ist Yuliya Zhyvitsa im Konzert am Akkordeon zu hören, Violetta Khachikyan spielt Klavier. Stefan Weymar M.A., Musikwissenschaftler und Musikbibliothekar des Brahms-Instituts, moderiert die Veranstaltung. Der Eintritt kostet 5 und 8 Euro (keine Ermäßigung). Karten sind im Vorverkauf bei der „Konzertkasse“ erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse (Jerusalemsberg 4) eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

08.03.2017

MHL-Student erspielt sich historische Bratsche

MHL-Student Olof von Gagern erspielte sich beim 25. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds eine Viola von Paolo Antonio Testore (Mailand 1749).

Der Wettbewerb feierte sein Silberjubiläum im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe mit 55 jungen Musikern, die aus ganz Deutschland anreisten. Sie spielten um die Meisterinstrumente aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds oder die Verlängerung ihrer Leihfristen. Stars wie Nicolas Altstaedt, Veronika Eberle, Julia Fischer und viele andere haben sich in jungen Jahren hier ein  Spitzeninstrument erspielt. Bratscher Olof von Gagern ist in der Klasse von Prof. Barbara Westphal und studiert seit April 2012 an der MHL. Besonders schätzt er die familiäre Studienatmosphäre in der wunderschönen Hansestadt und die intensive Betreuung durch seine Dozentin.

07.03.2017

Christoph Eß wird neuer Professor für Horn an der MHL

Der Hornist Christoph Eß übernimmt ab Wintersemester 2017/2018 Professur Horn an der MHL. Ab kommendem Sommersemester 2017 wird Eß zunächst im Lehrauftrag unterrichten.

Eß gilt als einer der führenden Hornisten der jungen Generation. Er ist Solohornist der Bamberger Symphoniker, Initiator und Mitglied des Quartetts „german hornsound“ und Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Zudem steht er als gefragter Solist und Kammermusiker auf den internationalen Konzertbühnen. Er studierte in Tübingen, Basel und Stuttgart, wo er im Juni 2008 sein Diplom mit Auszeichnung ablegte. Interessierte Hornistinnen und Hornisten können sich bis zum ersten April um einen Studienplatz bewerben (http://www.mh-luebeck.de/studium/bewerbung/), Studienbeginn ist das Wintersemester 2017.

22.02.2017

Lübecker Kammerorchester begleitet junge Stimmen

Drei Gesangssolistinnen der MHL präsentieren am Samstag, 11. März ab 19.30 Uhr die hierzulande selten zu hörenden Chants d’Auvergne des französischen Komponisten Joseph Canteloube. Das Lübecker Kammerorchester (LKO) begleitet sie unter Leitung von Bruno Merse und präsentiert außerdem Werke von Britten und Dvorák zusammen mit dem renommierten Cellisten Ludwig Quandt.

Die Gesangsstudentinnen Annemarie Wolf (Klasse Prof. Manuela Uhl), Lisa Ziehm (Klasse Isabel Schaarschmidt) und Meike Buchbinder (Klasse Birgit Calm) singen Canteloubes lyrische Arrangements französischer Volkslieder, die er dem Landleben ablauschte, in altem okzitanischen Dialekt. Von Benjamin Britten erklingt „Four Sea Interludes from Peter Grimes“, expressive Orchesterzwischenspiele aus Brittens bekannten Oper, in der es um die Aufklärung eines Verbrechens an der rauhen Ostküste Englands geht. Zusammen mit dem renommierten Cellisten Ludwig Quandt, erster Solocellist der Berliner Philharmoniker und MHL-Absolvent, präsentieren die Musikerinnen und Musiker das Cellokonzert b-Moll op. 104 von Antonín Dvorák.
Die Kooperation mit dem Lübecker Kammerorchester ermöglicht MHL-Studierenden solistisch mit einem großen Orchester aufzutreten. In weiteren Projektschritten können MHL-Studierende auch als Dirigent und  Komponist praktische Erfahrung in der Arbeit mit dem Orchester sammeln.
Karten sind für 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).          

17.02.2017

Lions-Förderpreisträger stellen sich vor

Den diesjährigen Förderpreis des „Lions Club Lübeck Liubice“ erhalten die Bratschistin Erika Cedeno Campos und der Pianist Seungwoo Baek. Am Dienstag, 21. Februar stellen sich die beiden jungen Künstler ab 19.30 Uhr mit Kompositionen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts im Kammermusiksaal vor.

Es erklingen der Zyklus „Märchenbilder“ von Robert Schumann und die Viola-Sonate von Rebecca Clarke. Im außerordentlichen Konzertstück des jungen George Enescu, das im Anschluss erklingt, lassen sich Einflüsse von Brahms, Tschaikowsky und Strawinsky ausmachen. Enescu gibt der Viola mal leidenschaftlich, mal mit improvisatorischem Tonfall alle Möglichkeiten, ihren vollen, dunklen und schwelgerischen Ton zu entfalten. Die 25-jährige venezolanische Bratschistin erhielt ihre erste musikalische Ausbildung über das berühmte Orchester „El Sistema“ in ihrem Heimatland. Sie studierte an der Universität der Künste in Venezuela, bis sie 2013 nach Deutschland kam, wo sie den Bachelor of Music bei Barbara Buntrock und Lena Eckels absolvierte. Der 29-jährige Südkoreaner Seungwoo Baek studierte zunächst Klavier in seinem Heimatland, 2010 kam er nach Lübeck, wo er bei Prof. Konstanze Eickhorst studierte und seinen Master „Klavier solo“ abschloss. Zurzeit absolviert er seinen Master in „Korrepetition und Klavierbegleitung“ in der Klasse von Prof. Inge-Susann Römhild. Karten für das Preisträgerkonzert sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen für 14 Euro, ermäßigt 10 Euro erhältlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse

13.02.2017

Wir feiern unsere Absolventen

Zur Absolventenfeier lädt die MHL am Dienstag, 14. Februar um 18 Uhr in den großen Saal ein. 66 Absolventen aus 20 Nationen werden dann ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen. MHL-Studierende verschiedener Instrumentalklassen bieten eine abwechslungsreiche musikalische Rückschau auf das vergangene Semester.

Zum Auftakt der Veranstaltung erklingt die Arie „Schon lacht der holde Frühling“ von Wolfgang Amadeus Mozart in einer Bearbeitung von Andreas N. Tarkmann für Klarinette und Klavier. Studierende der Klavierklassen spielen Albert Lavignacs Galop-Marche für acht Hände und das Peony-Trio präsentiert das Klaviertrio B-Dur op. 99 von Franz Schubert. Die Feier schließen acht Gesangsstudierende unter der Leitung von Robert Roche mit Ausschnitten aus Henry Purcells „Dido und Aeneas” sowie „King Arthur“. Begleitet werden sie dabei von einem Streichquartett und einem Bläserensemble. Die Abschlusszeugnisse überreichen feierlich MHL-Präsident Rico Gubler, Vizepräsident Martin Hundelt und Christian von Streit, Leiter des Studiensekretariats. Der Eintritt zur Absolventenfeier ist frei.

10.02.2017

Musik im Museum

Am Samstag, 11. Februar lädt die MHL zu einem Konzert in die klassizistische Villa Eschenburg ein. Ab 15 Uhr präsentieren Studierende der MHL Kompositionen des 18. und 19. Jahrhunderts im Museum des Brahmsinstituts.

Flötistin Lea-Christina Arenz (Klasse Prof. Angela Firkins), Cellist Simon Eberle (Klasse Prof. Troels Svane) und Pianist Can Bagdar Bilen (Klasse Prof. Konrad Elser) lassen unter anderem Werke von Beethoven, Debussy, Weber und Fauré erklingen. Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahmsinstituts, moderiert das Konzert. Karten kosten 5 Euro und 8 Euro, es gibt keine Ermäßigung. Vorverkauf nur bei "Die Konzertkasse". 

09.02.2017

Moderiertes Konzert über „L’homme armé“

Die MHL lädt am Donnerstag, 9. Februar um 19.30 Uhr zu einem moderierten Konzert nach St. Aegidien ein. Die Theorieklasse Prof. Dr. Oliver Korte und der MHL-Kammerchor unter Leitung von Kerstin Behnke präsentieren L’homme armé-Messen der Renaissance.

Der MHL-Kammerchor präsentiert die berühmte „Missa L’homme armé sexti toni“ von Josquin Desprez sowie die „Missa L’homme armé“ von Antoine Brumel. Studierende der Theorieklasse führen in die Geschichte und die Tradition der „L’homme armé“-Messen ein, die als Staatskunst für besondere Anlässe galten. Die jungen Musiktheoretiker geben Einblick in die Kunst der Renaissance und in den unerschöpflichen kompositorischen Reichtum der beiden „L’homme armé“-Messen. Der Chor singt dazu live Klangbeispiele ein und führt beide Werke im Anschluss auf. Hinter „L’homme armé“ (Der bewaffnete Mann) verbirgt sich eine aus Frankreich stammende populäre Melodie, die im 15. und 16. Jahrhundert Grundlage zahlreicher Messevertonungen war. Karten sind für 14 Euro, ermäßigt 10 Euro bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

06.02.2017

Flötistin Angela Firkins „Zu Gast bei Brahms“

Am Mittwoch, 8. Februar nimmt erneut eine Künstlerpersönlichkeit der MHL auf dem weißen Sessel in der Villa Eschenburg Platz. Ab 19 Uhr stellt sich diesmal die Flötistin Prof. Angela Firkins den Fragen von Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts.

Angela Firkins war Soloflötistin der Symphoniker Hamburg und der NDR-Radiophilharmonie Hannover. Vor rund zwanzig Jahren folgte sie dem Ruf an die MHL. Sandberger geht als hartnäckiger und gewandter Moderator nicht nur musikalischen Themen auf den Grund: kulturpolitische, persönliche oder tagesaktuelle Themen kommen zur Sprache. Fragen und Antworten fügen sich zu einem sehr persönlichen Portrait seiner Gesprächspartnerin. Im Anschluss an das Gespräch wird Firkins ihr aktuelles Lieblingsstück präsentieren. Welches es sein wird, bleibt eine Überraschung. Der Eintritt kostet 5 Euro und 8 Euro, es gibt keine Ermäßigung. Karten sind im Vorverkauf bei der „Konzertkasse“ erhältlich. Im Brahms-Institut wird ab 18 Uhr ein Catering angeboten, dann können auch Restkarten an der Abendkasse (Jerusalemsberg 4) erworben werden.

03.02.2017

Werkstatt Popularmusik: Rock, Metal, Pop und Groove

Zur „Werkstatt Popularmusik“ lädt die MHL am Samstag, 4. und Sonntag, 5. Februar ein. Rund 50 Studierende geben mit zwei Konzerten Einblick in die Semesterarbeit und präsentieren die unterschiedlichen Ausprägungen populärer Musik an der MHL, für die Bernd Ruf mit seiner Professur für Popularmusik, Jazz und Weltmusik seit 13 Jahren verantwortlich zeigt. Rock, Pop und Groove stehen am Samstag um 19.30 Uhr im Mittelpunkt, am Sonntag um 17 Uhr Gospel und Pop-Wintersongs.

Metal, Pop und Groove werden am Samstag, 4. Februar unter Leitung von Oliver Sonntag, Ulrich Kringler und Michael Pabst-Krüger den Großen Saal rocken. Laut und metallisch hämmert es, wenn das Rockensemble von Oliver Sonntag sich der Musik der Prog-Metal Band „Dream Theater“, der Psychedelic Rockband „Motorpsycho“ und der Alternative Metalband „System of a Down“ verschreibt. Weitaus versöhnlicher klingen die aktuellen Vintagesounds des Schweizer Songwriterinnen-Duos „Boy“ oder der 80iger-Jahre-Sound der Pop-Ikone Steve Winwood, die das MHL-Popensemble unter Ulrich Kringler präsentiert. Dass parallel zum Lübschen Winter der Sommer in der unteren Erdhälfte zu feurigen Rhythmen antreibt, ruft die MHL-PercussionGroup unter Michael Pabst-Krüger in Erinnerung. Am  Sonntag, 5. Februar fragen der MHL-PopsChor und das MHL-Jazzensemble in der Werkstatt „Winter Songs“ mit weicheren Tönen: „Wie klingt der Winter?“ 30 Studierende der Musikhochschule Lübeck, unter anderem die MHL-Pop Singers, der MHL-PopsChor und das MHL-Jazzensemble unter Leitung von Prof. Bernd Ruf und Patrick Farrant finden mit groovigen Pop-und Jazz-Songs und mitreißenden Gospels Antworten darauf. Das Programm beinhaltet unter anderem Song-Klassiker wie Michael Jacksons „Man in the Mirror“, den Musicalsong „Seasons of Love“ und Hits wie Bobby McFerrins „Don’t Worry, Be Happy“.  Außerdem spielt die Newcomer-Formation Bent?, die mit ihrer ungewöhnlichen Besetzung Harfe, Gesang, Gitarre, Percussion und ihrer ethnischen Musik überrascht. Bent? gewann im September 2016 den zweiten Platz beim Lübecker Jazzpreis. Karten sind bei allen dem Lübeck Ticket angeschlossenen  Vorverkaufsstellen für 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 und 12 Euro erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

31.01.2017

MHL-Studierende bei Plöner Tagen der Kammermusik

Zwölf junge Ensembles der MHL geben in der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ drei Konzerte bei den Plöner Tagen der Kammermusik. Mehr als 40 Instrumentalisten der MHL präsentieren am 4., 5. und 11. Februar Schlüsselwerke der Kammermusik jeweils ab 19.30 Uhr im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön.

Die jungen Musikerinnen und Musiker stellen bedeutende Kammermusikwerke aus drei Jahrhunderten vor. Das Publikum kommt dabei voll auf seine Kosten: vom Klaviertrio über das Streichquartett bis hin zum Saxophonensemble sind Werke von Mozart, Beethoven, Schumann, Brahms, Schostakowitsch und Nielsen zu hören. Jeweils vier Ensembles stellen sich pro Abend vor. Es musizieren Instrumentalisten verschiedener Ausbildungsstufen aus 18 Nationen, die mit dem Schwerpunkt Kammermusik an der MHL studieren. Wer facettenreiche Kammermusik vor malerischer Kulisse liebt, sollte sich die drei Konzerte der Plöner Kammermusiktage nicht entgehen lassen. Karten sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro im Vorverkauf in der Buchhandlung Schneider (Lübecker Str. 18, Telefon 04522/789939) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse (Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön - Schlossgebiet 1a).

30.01.2017

„Wir in Flensburg“: Lübecker Celloklasse zu Gast

Die internationale Celloklasse von Prof. Ulf Tischbirek ist am Montag, 30. Januar in der Reihe „Wir in Flensburg“ zu Gast im Flensborghus. Ab 18.30 Uhr präsentieren MHL-Studierende Werke aus drei Jahrhunderten. Am Klavier begleitet Mikkel Sörensen. Auf dem Programm stehen unter anderem Kompositionen von Bach, Schumann, Strauss, Brahms und Fauré.

Von Gabriel Fauré erklingt seine berühmte „Elégie“ op. 24. Sie wurde erstmals 1883 öffentlich in der Société Nationale de Musique aufgeführt und der Erfolg war überwältigend. Später veröffentlichte Fauré auch eine Version mit Orchester und brachte seine „Elégie“ damit auf die größere Bühne. Von Johann Sebastian Bach spielen die Studierenden unter anderem die fünfte Suite in c-Moll. In der Suite dominieren die französischen Varianten der Tänze und sie wird auch demonstrativ mit einer französischen Ouvertüre eröffnet. Die jungen Musikerinnen und Musiker bringen außerdem die Sonate g-Moll op. 19 „Lento-Allegro moderato“ und Vocalise op. 34 Nr. 14 von Sergej Rachmaninoff zu Gehör. Luigi Boccherini ist mit dem ersten Satz „Allegro non troppo“ seiner Sonate in C-Dur G 17 vertreten. Ulf Tischbirek leitet seine internationale Celloklasse an der MHL seit 1986. Konzerte, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führten den Preisträger zahlreicher Wettbewerbe als Solisten und Kammermusiker durch die ganze Welt. Als Lehrer von internationalen Meisterkursen sowie als Juror von Wettbewerben ist Ulf Tischbirek ebenso gefragt. In der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ besteht die Möglichkeit, Studierende der MHL auch außerhalb des Lübecker Stammsitzes zu erleben. An sieben Orten in Schleswig-Holstein präsentieren sie sich in regelmäßigen Themenkonzerten und geben Einblick in die Ausbildung an der einzigen Musikhochschule des Landes. Karten sind für 12 Euro, ermäßigt 10 Euro an der Abendkasse (Norderstraße 76) erhältlich.

27.01.2017

„Wir in Schleswig“: Musik zum Auftakt des Lutherjahres

Zu einem neuen Konzert ihrer Reihe „Wir in Schleswig“ lädt die MHL am Freitag, 27. Januar in die Gottorfer Schlosskapelle ein. Zum Auftakt des Lutherjahres stellen Studierende der Kirchenmusik und des Kammerchors der MHL ab 19.30 Uhr Orgel- und Vokalwerke der Reformationszeit unter dem Motto „Und wenn die Welt voll Teufel wäre“ vor.

Die klanglichen Möglichkeiten der Renaissance-Orgel sollen in der Schlosskapelle zur Geltung gebracht werden. Die jungen Organisten Anna Ludwikowska, Kazuki Tomita und Lars Schwarze spielen Choralbearbeitungen über Luther-Lieder. Improvisationen werden die Literaturbeiträge kommentieren und zeitgemäß interpretieren. Der Kammerchor unter Leitung von Kerstin Behnke präsentiert unter anderem Teile aus den L’homme-armé-Messen von Josquin und Brumel sowie das „Hohelied Salomonis“ des Südtiroler Komponisten Leonhard Lechner. Mit ihrer Konzertreihe in schleswig-holsteinischen Städten ist die einzige Musikhochschule des Landes mittlerweile an neun Spielorten präsent. Mit den Themenkonzerten gibt sie seit 2011 außerhalb des Lübecker Stammsitzes Einblick in ihre Arbeit. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

27.01.2017

Brahms-Institut präsentiert spektakuläres neues Autograf

Das Brahms-Institut an der MHL stellt in der Villa Eschenburg eine spektakuläre Neuerwerbung vor: die Originalhandschrift eines Liedes, das Brahms seiner damaligen Verlobten Agathe von Siebold geschenkt hat.

Die neue Originalhandschrift besteht aus zwei mit Tinte beschriebenen Notenseiten. Sie ist nun erstmals öffentlich zu sehen als Teil der wieder eröffneten Ausstellung „Beziehungszauber“. 1858 vertont, schenkte Brahms das Manuskript des Liedes „Trennung“ op. 14 Nr. 5. im Herbst seiner Verlobten. Möglicherweise war dieses Geschenk bereits ein Vorbote, denn der erwartete Heiratsantrag blieb aus. Die Verbindung  des ungleichen Paares, der Göttinger Professoren-Tochter mit dem damals noch mittellosen jungen Komponisten, dauerte nur wenige Monate. Agathe löste die Verlobung enttäuscht wieder auf: „Da war ja nur das Eine noch möglich – zu entsagen, und das habe ich dann, wenn auch mit blutendem Herzen, getan“, schrieb sie noch Jahrzehnte später in einem Brief an ihre Freundin, der ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist. Brahms scheute fortan eine feste Bindung und blieb zeitlebens Junggeselle. An Verehrerinnen mangelte es ihm allerdings nicht: Er sammelte ihre Fotos im Portrait- und Visitformat, die in der Ausstellung ebenfalls gezeigt werden. Die Schau bezieht sich aber nicht nur auf „Brahms und die Frauen“, sondern zeigt mit Musikhandschriften, Büsten, Drucken, Briefen und Fotografien aus der kostbaren Lübecker Sammlung auch andere Beziehungen des Komponisten auf wie die zu Freunden und Künstlerkollegen. Die Schau „Beziehungszauber“ ist bis zum 31. Mai 2017 jeweils am Mittwoch und Samstag von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung zu sehen. Der ist frei.

25.01.2017

Zeitgenössischen Werke im Chorkonzert und „Aufbrüche IX“

Am Donnerstag, 26. Januar wartet die MHL mit gleich zwei musikalischen Leckerbissen auf: Der Hochschulchor präsentiert zeitgenössische Vokalmusik im Großen Saal und die Reihe „Aufbrüche“ in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus bietet zum neunten Mal eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum.

Ab 19.30 Uhr präsentiert der Hochschulchor unter der Leitung von Kerstin Behnke Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts im Großen Saal der MHL. Große changierende Klangflächen stehen bei „Lume“ der schwedischen Komponistin Andrea Tarrodis am einen Ende des Spektrums, Michael Edgertons fein ausgehörte Lautgebung in „Keltainen Huone“ am anderen. Die jungen Sängerinnen und Sänger werden die gesamte Bandbreite stimmlichen Ausdrucks auskosten. Ergänzt wird das Programm durch Klaviermusik. Ab 20 Uhr erklingen dann zeitgenössische Kompositionen und Texte in der Reihe „Aufbrüche“ in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus. Unter dem Motto „Solo – Quartett“ lassen neun Studierende der Klassen „Klassisches Saxophon“ und „Sprecherziehung“ aus den einzelnen Programmpunkten ein organisches Gesamtkunstwerk durch direkte Übergänge zwischen Musik und gesprochenem Wort entstehen. Vier junge Saxophonisten spielen in unterschiedlichen Besetzungen von Solo bis Quartett Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, auf der in der klassischen Saxophonausbildung ein Schwerpunkt liegt. Im Zentrum steht das Quartett „Vue sur les jardins interdits“ von Henri Pousseur. Dazu erklingen Textrezitationen aus den Bereichen Lyrik, Sprechspiel und Szene. Unter anderem sind Hesses Gedicht „Dreistimmige Musik“ und ein Text aus Rilkes Gedichtzyklus „Das Stunden-Buch“ zu hören. Karten für das Chorkonzert sind für 14 und 19 Euro, ermäßigt 8 und 12 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Karten für „Aufbrüche IX“ gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse (Buddenbrookhaus, Mengstraße 6).

23.01.2017

Wettbewerbserfolg für ISMA-Studentin

Chiara Martina Rubino hat sich beim 62. Internationalen Grotrian-Steinweg-Klavierspielwettbewerb den ersten Preis in ihrer Altersgruppe erspielt.

Die 15-jährige Studentin im Institut für schulbegleitende Musikausbildung (ISMA) der MHL wird in der Klasse von Prof. Konstanze Eickhorst unterrichtet. Der Wettbewerb zählt zu den ältesten und traditionsreichsten Klavierwettbewerben für Kinder und Jugendliche in Deutschland und wird alle zwei Jahre von der Klavierfabrik Grotrian-Steinweg in Braunschweig durchgeführt, seit einigen Jahren auch auf internationaler Ebene.

23.01.2017

MHL-Präsident Rico Gubler „Zu Gast bei Brahms“

Am Mittwoch, 25. Januar ist Rico Gubler, Präsident der Musikhochschule Lübeck (MHL) und Professor für Saxophon „Zu Gast bei Brahms“. Ab 19 Uhr stellt er sich den Fragen von Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der MHL und gewährt einen persönlichen Einblick in seine Arbeit und sein Leben.

Mit Rico Gubler nimmt in der vierten Veranstaltung ein besonderer Gast auf dem weißen Sessel Platz: Zwar unterrichtet der studierte Saxophonist, Komponist und Jurist an der MHL eine internationale Klasse, in erster Linie aber ist er hauptamtlicher Präsident. Seit 2014 lenkt der gebürtige Schweizer die Geschicke der MHL. So wird es nicht nur um seine musikalische Laufbahn, sondern auch um die Vereinbarkeit von Musiker- und Komponistenkarriere mit dem Präsidentenamt gehen. Doch auch Fragen zu seinem privaten Leben als zweifacher Familienvater wird sich Rico Gubler stellen. Abschließend wird der Saxophonist sein aktuelles Lieblingsstück vorstellen, welches, bleibt eine Überraschung.
Der Eintritt kostet 5 Euro und 8 Euro, es gibt keine Ermäßigung. Karten sind im Vorverkauf bei der „Konzertkasse“ erhältlich. Im Brahms-Institut wird ab 18 Uhr ein Catering angeboten, dann können Besucher auch Restkarten an der Abendkasse in der Villa Eschenburg (Jerusalemsberg 4) erwerben.  

13.01.2017

Werkstatt Komposition präsentiert acht Uraufführungen

Das Ensemble für Neue Musik „Tempus Konnex“ ist zu Gast in der Werkstatt Komposition, zu der die MHL am Freitag, 27. Januar um 19.30 Uhr einlädt. Anders als bisher angegeben, findet das Konzert nicht in der Holstentorhalle, sondern im Kammermusiksaal der MHL statt. Die neun Musiker des renommierten Leipziger Ensembles präsentieren acht Uraufführungen, die junge Komponisten aus Lübeck und Leipzig für sie geschrieben haben.

Kompositionsstudierende der Lübecker Klasse von Prof. Dieter Mack und der Leipziger Klasse von Prof. Claus-Steffen Mahnkopf haben acht kurze Werke in verschiedenen Besetzungen speziell für das Ensemble geschrieben. Die Werke werden in einer Workshop-Phase vom 25. bis 27. Januar zusammen mit dem Ensemble erarbeitet. Als Gast konnte die MHL Pascal Gallois, Fagottist des „Ensemble Intercontemporain“ gewinnen, der den Workshop und die Erarbeitung der Werke begleitet. Die koreanische Komponistin Jiyoun Doo gründete das Ensemble 2014 zusammen mit Musikern verschiedener Fachrichtungen, um mehr avantgardistische Musik auf die Bühne zu bringen. Sie hat die künstlerische Leitung des jungen Ensembles, das sich in kurzer Zeit einen Namen gemacht hat. Die 15 Mitglieder sind  Absolventinnen und Absolventen der Bläser- und Streicherklassen der Leipziger Musikhochschule, außerdem Emmanuel Dantscher als Absolvent der Lübecker Klarinettenklasse. Der Eintritt zur „Werkstatt Komposition“ ist frei.

13.01.2017

MHL-Kammerorchester spielt Berg, Boccherini, Haydn

Das Kammerorchester der MHL spielt am Samstag, 21. Januar um 19.30 Uhr im Großen Saal. 30 Studierende stellen in verschiedenen Besetzungen, Werke von Haydn, Boccherini und Berg vor, teilweise ganz ohne Dirigenten.

Die jungen Musikerinnen und Musiker nehmen ihr Publikum auf eine Reise von der Klassik in die Moderne, vom Morgen in die Nacht mit. Es erklingt Alban Bergs Kammerkonzert für Klavier, Geige und dreizehn Blasinstrumente sowie seine einsätzige Klaviersonate op. 1 in der Fassung für zehn Bläser. Außerdem ist  Haydns sechste Sinfonie „Le Matin“ zu hören, die zu seinem Zyklus „Die Tageszeiten“ gehört. Von Boccherini erklingt das Streichquintett „Musica notturna della strade di Madrid“. Die Einstudierung übernahmen haben die MHL-Professoren Elisabeth Weber (Violine), Jörg Linowitzki (Kontrabass) und Diethelm Jonas (Oboe). Für das Musizieren ohne Dirigenten wurden Studierende mit viel kammermusikalischer Erfahrung ausgewählt. Eine besondere Aufgabe kommt dabei Konzertmeister Hugo Moinet zu, der in Haydns „Le Matin“ auch die Solopassagen übernimmt.
Karten für das Konzert sind für 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 12 Euro und 8 Euro an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

13.01.2017

„Brasspromenade“ mit Gasttrompeter Rüdiger Baldauf

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Brasspromenade“ lädt die MHL am Sonntag, 15. Januar um 11 Uhr ein. 20 Studierende der Blechbläserklassen und der MHL-Big Band sowie der renommierte Jazztrompeter Rüdiger Baldauf stellen Werke von Barock bis Blues vor.

Zum Jahresbeginn präsentiert das Große MHL-Blechbläserensemble unter Leitung von Tobias Füller ein besonders facettenreiches Programm. Die MHL-Studierenden nehmen das Publikum auf eine Zeitreise mit: von festlichen Fanfaren des Barock bis zu einem Medley mit Stücken von Michael Jackson. Es sind Originale und Bearbeitungen der Werke von Monteverdi, Bach, Holberg, Crespo, Ingo Louis, Quincy Jones und Michael Jackson zu hören. Der renommierte Jazztrompeter Rüdiger Baldauf ist zu Gast und stellt seine Projekte und neuen Stücke vor. Er führt zusammen mit Tobias Füller durch das Programm. Die Studierenden der Blechbläserklassen werden begleitet von der Rhythmusgruppe der MHL-Big Band an Klavier, Bass, Schlagzeug und Gitarre. Den Auftakt machen eine festliche Fanfare von Crespo, ein mehrchöriger Satz von Gabrieli sowie Teile aus Griegs „Holberg Suite“. In die Moderne leitet das Blechbläserensemble über mit südamerikanischem Tango: dem berühmten „Libertango“ von Piazolla. Der Klassiker „Over the Rainbow“ aus dem Film „Zauberer von Oz“ ist in einer Fassung zu hören, die Paul Kuhn eigens für Rüdiger Baldauf arrangiert hat. Baldauf stellt aus seinem aktuellen Programm neben Stücken von Michael Jackson, mit „Scandy“ und „Funky No. 5“ auch zwei Stücke aus eigener Feder vor.  Baldauf absolvierte eine klassische Musikausbildung in Köln und Berlin, aber seine Vorliebe galt schon früh dem Jazz, Funk und Soul. Der Grenzgänger zwischen musikalischen Welten interpretiert klassische Trompetenliteratur ebenso wie Neue Musik. Er spielte mit bekannten Künstlern wie Liza Minnelli, Seal, Shirley Bassey, Jennifer Rush, Barbra Streisand und Michael Bublé. Er spielte mit dem Paul Kuhn Orchester, deutschen Rundfunk Big Bands und im „United Jazz und Rock Ensemble“. Das Große Blechbläserensemble der MHL blickt auf eine zwanzigjährige Tradition zurück. Es widmet sich auch neuen kreativen Formen der Kammermusik unter abwechselnder Leitung der Trompeter Matthias Krebber und Tobias Füller. Das Konzert findet in Kooperation mit dem Saselhaus Hamburg statt, wo es am gleichen Tag um 18 Uhr wiederholt wird. Karten für die Brasspromenade in der MHL sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 und 12 Euro) bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Karten für das Konzert im Saselhaus (Saseler Parkweg 3) gibt es ab Karten 12 Euro unter www.sasel-haus.de, Restkarten eine Stunde vor Beginn an der Abendkasse.

13.01.2017

Kammermusikprojekt mit sämtlichen Beethoven Klaviertrios

Am Samstag, 14. und Sonntag, 15. Januar präsentiert die MHL mit „Beethoven Klaviertrios I und II“ erstmals sämtliche Klaviertrios von Ludwig van Beethoven. Jeweils um 19.30 Uhr stellen Studierende der MHL Beethovens bahnbrechende Kammermusikwerke vor. Die Professoren Sascha Lino Lemke und Christoph Flamm geben jeweils um 18 Uhr eine Einführung.

24 Studierende verschiedener Instrumentalklassen haben Beethovens acht Klaviertrios erarbeitet und stellen sie in zwei Abschlusskonzerten vor. Die Trios zählen zu den Meisterwerken der Wiener Klassik und geben Einblick in Beethovens Entwicklung als Komponist. In jeder seiner Schaffensperioden komponierte er Klaviertrios, beginnend mit dem erfolgreichen Debut seines ersten Opus 1 im Jahr 1795. Eigenwillig und neuartig sorgten sie für große Erfolge, aber auch Irritationen und Unverständnis, unter anderem bei Beethovens Kompositionslehrer Haydn. Die Zusammenschau aller Trios stellt Meilensteine der Kammermusik vor, mit denen Beethoven den Weg in die Romantik ebnete. Die Werke erklingen in der Reihenfolge ihrer Entstehung: Am ersten Abend sind die drei Trios op. 1, sowie das „Gassenhauer Trio“ op. 11 zu hören. Am zweiten Abend stehen die beiden Trios op. 70, darunter das „Geister-Trio“ sowie die Trios op. 97 und 121a auf dem Programm. Sascha Lino Lemke, Professor für Musiktheorie und Werkanalyse, geht in seiner Einführung am 14. Januar um 18 Uhr anhand zahlreicher Klangbeispiele der Frage nach „Was uns Beethovens Motto-Eröffnungen verraten“. Lemke wird sich auf die Spur dieser ungewöhnlichen Mottos begeben und darstellen, was sie über die Musik aussagen und wie sie dem Komponisten zur Leitidee seiner Stücke wurden.  Christoph Flamm, Professor für Musikwissenschaft, wird in seiner Einführung am 15. Januar um 18 Uhr anhand von Musikbeispielen zeigen, dass Beethoven mit seinen Klaviertrios Opus 1 eine kammermusikalische Gattung neu formte, die zuvor im Schatten anderer Besetzungen gestanden hatte. Er wird aufzeigen, welche Grundlagen es für Beethovens Debüt gab und wie dramatisch er die Gattung mit seinem Opus 1 veränderte. Er beleuchtet auch, wie Zeitgenossen auf Beethovens Werke reagierten. Die Konzerte beginnen im Anschluss an die Einführungen jeweils um 19.30 Uhr im Großen Saal. Karten sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt für 8 und 12 Euro) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse. 

12.01.2017

Wir in Malente

Zu einer Mozart-Gala lädt die MHL am Freitag, 13. Januar in ihrer Reihe „Wir in Malente“ ein. Ab 19.30 Uhr präsentieren Studierende der internationalen Klarinettenklasse der Professoren Sabine Meyer und Reiner Wehle große Konzertarien.

Im Rahmen der MHL-Konzertreihe führen Studierende der renommierten Lübecker Klarinettenklasse Konzertarien auf, die speziell für Sabine Meyer und ihre Klarinette bearbeitet wurden. Reiner Wehle selbst führt dabei die Zuhörer durch das unterhaltsame Programm. Wolfgang Amadeus Mozart komponierte für die großen Sänger seiner Zeit rund 50 Konzertarien. Sie wurden direkt auf die Konzertbühne gebracht oder als Einlagen in Opern anderer Komponisten aufgeführt. Die meisten dieser Arien kommen heute kaum noch auf die Bühne, weil sie so schwer zu singen sind. Der Stuttgarter Komponist Andreas Nicolai Tarkmann hat die Bravourstücke für Sabine Meyer bearbeitet, die dazu auch eine CD veröffentlicht hat. Weiterhin sind zwei Arien aus Mozarts Oper „Titus“ sind zu hören. Die acht jungen Klarinettisten werden alle klanglichen und technischen Möglichkeiten ihrer Instrumente ausschöpfen und die wunderbaren kleinen „Klarinettenkonzerte“ im Rahmen der Mozart-Gala auf die Bühne bringen. Es spielen Antonia Jaeger, Vera Karner, Lina Kukulina,  Anna Katharina Metz, Anna Paulova und Luc Laidet (Klarinette) sowie Ramona Katzenberger und Wooyun Kim (Bassetthorn).  Am Klavier werden sie vom Pianisten Christian Ruvolo begleitet. Mit ihrer Konzertreihe in schleswig-holsteinischen Städten ist die einzige Musikhochschule des Landes seit 2011 an acht Spielorten präsent. Mit den Themenkonzerten gibt sie außerhalb des Lübecker Stammsitzes Einblick in ihre Arbeit. Die Mozart-Gala findet im Kursaal Malente (Bahnhofstraße 4a) statt. Karten sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, Schüler 5 Euro beim Tourismus-Service Malente (04523/9590120) sowie an der Abendkasse erhältlich.

06.01.2017

Preisträger des 53. Possehl-Wettbewerbs stellen sich vor

Die MHL lädt am Donnerstag, 12. Januar zum Possehl-Preisträgerkonzert in den Großen Saal ein. Um 19.30 Uhr stellen die Gewinner des 53. Possehl-Musikpreises mit virtuosen Werken von Rossini, Franck, Schumann, Wolf und Popper ihre künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis.

Die Cellistin Margreta Häfer setzte sich im November gegen 16 Mitbewerber und sechs Finalisten durch. Die 24-Jährige studiert seit April 2016 im Masterstudium in der Celloklasse von Prof. Troels Svane und erspielte sich den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis. Nun präsentiert sie sich mit Schumanns lyrisch-leidenschaftlichem Adagio und Allegro op. 70, Cassadós Suite für Violoncello solo sowie David Poppers temporeichem Elfentanz op. 39. Die Celloklasse von Prof. Troels Svane war besonders erfolgreich beim diesjährigen Possehl-Wettbewerb, denn auch Lia Chen Perlov kommt aus der Klasse des dänischen Cellisten. Die 22-jährige Israelin erspielte sich den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Preis. Sie präsentiert César Francks Violinsonate A-Dur in der Fassung für Violoncello. Der dritte Preisträger Wooyun Kim aus der Klarinettenklasse von Prof. Sabine Meyer präsentiert sich mit Luigi Bassis virtuoser Konzertfantasie über Verdis „Rigoletto“. Die mit einem Förderpreis ausgezeichnete kolumbianische Sängerin Fiorella Hincapie Colorado, aus der Klasse von Birgit Calm, singt schließlich Lieder von Rossini und Wolf. Am Klavier begleiten unter anderem Violetta Khachikyan und Viktor Soos. Der Juryvorsitzende und Vertreter des Possehl-Vorstandes Dr. Ole Krönert wird den jungen Musikern ihre Preise überreichen. Karten sind für 6 Euro an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich, es gibt keine Ermäßigung. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

02.01.2017

Premiere für „Junges Musiktheater“

„Junges Musiktheater“ steht im Mittelpunkt einer neuen Kooperation, die die MHL mit dem Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe (KuB) abgeschlossen hat. Zweimal im Jahr stellen Studierende im KuB künftig szenische Projekte vor. Die Reihe startet am Freitag, 13. Januar um 20 Uhr mit einem Opernpasticcio unter dem Motto „Mad Lovers“.

Mit Ausschnitten aus Opern britischer Komponisten durchleben acht junge Gesangssolisten die Freuden und Leiden der Liebe. Arien und Lieder unter anderem von Händel, Purcell, Quilter und Britten werden unter Regie von MHL-Dozent Prof. Gregor Horres zu einer neuen Handlung verwoben. Es spielt ein Kammer-Ensemble unter Leitung von Prof. Robert Roche, der auch am Flügel begleitet. Acht Gesangsstudierende stürzen sich „Verrückt vor Liebe“ in Sehnsucht, Leidenschaft, Eifersucht, Rache und tiefe Traurigkeit. Der Titel des Opernpasticcios ist dem Theaterstück „The Mad Lover“ des englischen Dramatikers John Fletcher entlehnt, die handlungstragenden Figuren der Zauberwelt von Shakespeares „Sommernachtstraum“: Elfenkönigin „Titania“ und Kobold „Puk“ führen durch die Handlung. Arien aus barocken Opern und Oratorien wie unter anderem aus Purcells „Dido und Aeneas“ und Händels „Giulio Cesare“ werden dabei mit Ausschnitten aus Brittens Oper „The Rape of Lucretia“ und seinem Liederzyklus „A Charm of Lullabies“ kontrastiert. Es singen Lena Langenbacher als Titania, Iris Meyer als Puk sowie Sandra Gerlach, Lisa Ziehm, Franziska Löber, Meike Buchbinder, Sargis Mzikyan und Jongyun Park als Liebende. Das neue Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe wurde im September 2016 eröffnet. Auf 3000 Quadratmetern bietet es Platz für kulturelle und kreative Angebote. Im Konzertraum schafft die Spielfläche inmitten der rund 200 Zuschauer eine intime Atmosphäre. Karten gibt es unter der Tickethotline 04531/504-199. Restkarten sind eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe im Beer-Yaacov-Weg) erhältlich.

02.01.2017

MHL-Studierende stellen zeitgenössische Werke vor

Zu einem Konzert unter dem Motto „Neue Musik?“ lädt die MHL am Samstag, 7. Januar ein. Ab 17 Uhr präsentieren Studierende Werke für Flöte, Klavier, Saxophon und Schlagzeug im Großen Saal.

Sieben Studierende im Profil „Neue Musik“ stellen mit Werken unter anderem von Henze, Psathas und Youngerman die Klangvielfalt zeitgenössischer Musik vor. Sie haben sich die Frage gestellt, was Neue Musik ausmacht und wie sie sich von anderen zeitgenössischen Formen wie dem Jazz abgrenzen lässt. So präsentieren sie Stücke, die den Begriff „Neue Musik“ hinterfragen und zeigen, dass die Grenzen fließend sind. Unter anderem ist die „African Suite“ für Saxophon und Schlagzeug des Belgiers Wim Henderickx zu hören, in der sich Einflüsse westlicher und afrikanischer Kultur mischen. Es erklingt auch die Sonatine für Flöte und Klavier des 2012 verstorbenen Komponisten Hans Werner Henze, eines seiner Frühwerke, das noch deutlich den Einfluss Hindemiths zeigt. Die jungen Musiker stellen weiterhin die „Fuzzy Bird Sonata“ des japanischen Komponisten Takashi Yaoshimatsu vor, die mit deutlichen Jazz-Anklängen eines der beliebtesten Stücke im Saxophon-Repertoire ist. Die Interpreten sind Myrto Michalopoulou (Flöte), Santa Bukovska und Jana De Troyer (Saxophon), Seorim Lee und Yuka Sakoji (Schlagzeug) sowie Danang Dirhamsyah und Konstantinos Troulis (Klavier). Der Eintritt zum Konzert ist frei.

20.12.2016

Neujahrskonzert 2017

Die Lübecker Kirche St. Jakobi lädt zum Neujahrskonzert am Sonntag, 1. Januar ab 17 Uhr mit Dozenten der MHL ein.

Prof. Diethelm Jonas (Oboe) und Prof. Arvid Gast an den historischen Orgeln, bringen Kompositionen vom Barock bis in die Moderne zu Gehör. Sie begrüßen das Neue Jahr unter anderem mit Werken von J.S.Bach, C.P.E.Bach, Yun und Rheinberger. Außerdem erklingen Stücke des französischen Komponisten Widor und des Schweizers Martin. Karten sind für 10 Euro, ermäßigt 7 Euro erhältlich.

20.12.2016

17. Maritim Musikpreis

MHL-Student Hyung-Seok Lee erhält Sonderpreis der Eutiner Festspiele beim 17. Maritim Musikpreis 2016.

Der Maritim Musikpreis wird jedes Jahr im Rahmen der Maritim Musikwoche in Timmendorfer Strand verliehen. Der Wettbewerb ist für Studierende aller norddeutschen Musikhochschulen (Hamburg, Hannover, Bremen, Lübeck, Rostock) ausgeschrieben. 81 Studierende aus 19 Nationen hatten sich vom 8.- bis zum 10. Dezember in drei Runden um die Preise des mit 19000 Euro dotierten Gesangswettbewerbs beworben. Bei dem Wettbewerb wird auch die Klavierbegleitung ausgezeichnet. MHL-Student Hyung-Seok Lee (Tenor) erhielt einen Sonderpreis in Form eines Engagements bei den Eutiner Festspielen. Rainer Wulff, langjähriger Wettbewerbsleiter und Juryvorsitzender, zeigt sich zufrieden: „Das Niveau des gesamten Wettbewerbs war von der ersten Runde an außerordentlich hoch und bewies die überragende Qualität der Ausbildung an den Hochschulen im Norden.“  

16.12.2016

Weihnachtskonzert mit dem MHL-Ensemble für Alte Musik

Die MHL lädt am Samstag, 17. Dezember zu einem Weihnachtskonzert in den Großen Saal ein. Unter der Leitung von Hans-Jürgen Schnoor stimmt das MHL-Ensemble für Alte Musik ab 19.30 Uhr mit Werken von C.P.E. Bach, Haydn und Mozart auf die Festtage ein.

Studierende des MHL-Ensembles für Alte Musik präsentieren unter Leitung von MHLProfessor Hans-Jürgen Schnoor Arbeitsergebnisse aus dem laufenden Wintersemester. Es erklingt die Sinfonie G-Dur für Streichorchester von C.P.E. Bach. Der zweitälteste Sohn Johann Sebastians galt zu Lebzeiten als berühmtester Vertreter seines Namens und wurde spätestens im Jubiläumsjahr 2014 mit vielen Konzerten und Einspielungen neu ins Blickfeld gerückt. Cellistin Friederike Seeßelberg aus der Klasse von Prof. Troels Svane spielt das erste Cellokonzert in C-Dur von Haydn, das noch stark ausgeprägte Zeichen des Spätbarock trägt. Prägnant ist der Wechsel von Solo- und Tuttipassagen. Solist Korbinian Bubenzer, ebenfalls aus der Klasse von Troels Svane, stellt Haydns zweites Cellokonzert in D-Dur aus dem Jahr 1783 vor. Man hielt es lange für eine Komposition von Antonin Kraft, dem Haydn das Werk widmete. Erst 200 Jahre später wurde Haydns autographe Partitur wiederentdeckt. Außerdem erklingt die 40. Sinfonie g-Moll, die zu Mozarts bekanntesten Werken gehört. Das Ensemble für Alte Musik der MHL formiert sich regelmäßig neu und tritt projektbezogen auf, um die Besonderheiten der historischen Aufführungspraxis zu erarbeiten. Der Begründer und Leiter des Ensembles Hans-Jürgen Schnoor ist Professor für historische Tasteninstrumente an der MHL. Karten sind für 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro in allen dem „Lübeck-Ticket“ angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).

15.12.2016

Alle Jahre wieder „Weihnachten mit Brahms“

Am Samstag, 17. Dezember feiert das Brahms-Institut an der MHL „Weihnachten mit Brahms“. Zur Finissage der Ausstellung „Kontinuitäten? – Haydn und Brahms“ präsentieren MHL-Dozenten, Studierende und Gäste eine Wiener Weihnacht.

Auf dem Programm steht eine weihnachtliche Pastorale, die Joseph Haydn zugeschrieben und erstmals vollständig aufgeführt wird. Zu Gast ist der renommierte Schauspieler Rainer Luxem, der Weihnachtsgeschichten von Peter Rosegger vorträgt. Der Dichter war mit Brahms befreundet. Außerdem liest Luxem aus Erinnerungen der Wiener Familie Fellinger, mit der Brahms Weihnachten feierte. Der Komponist, der zeitlebens unverheiratet blieb, pflegte einen großen Freundeskreis und verbrachte Weihnachten gerne im „behaglichen Haus“ seiner Freunde Maria und Richard Fellinger. Sie veranstalteten regelmäßig Weihnachtsbescherungen für den Komponisten und bedachten ihn mit originellen Geschenken.  Zum letzten Mal besteht an diesem Tag die Gelegenheit, die wertvollen Exponate und Wiener Leihgaben der Haydn-Brahms-Ausstellung zu sehen. Bereits ab 14 Uhr gibt es im Wintergarten Kaffee und Kuchen in adventlicher Stimmung. Wenige Restkarten sind an der Abendkasse (Villa Eschenburg, Jerusalemsberg 4) für 8 Euro und 10 Euro erhältlich. Es gibt keine Ermäßigung.

13.12.2016

MHL-Ensemble eröffnet Konzertreihe „Wir in Bad Oldesloe“

Die MHL lädt am Donnerstag, 15. Dezember um 19.30 Uhr erstmals zu einem Konzert in Bad Oldesloe ein. Im neu erschlossenen Kultur- und Bildungszentrum präsentieren 17 Studierende des MHL-Ensembles für Alte Musik unter Leitung von MHL-Professor Hans-Jürgen Schnoor die Arbeit des laufenden Wintersemesters.

Unter dem Motto „Concerto con Cello“ spielt das MHL-Ensemble für Alte Musik Sinfonien von C.P.E. Bach und Cellokonzerte von Haydn. Solistin Friederike Seeßelberg aus der Klasse von Prof. Troels Svane präsentiert das erste Cellokonzert in C-Dur von Haydn. Dem virtuosen Seiltanz von Haydns zweitem Cellokonzert in D-Dur widmet sich Solist Korbinian Bubenzer, ebenfalls aus der Klasse von Troels Svane. Das Ensemble für Alte Musik der MHL formiert sich regelmäßig neu und will die Besonderheiten der historischen Aufführungspraxis erarbeiten. Der Begründer und Leiter des Ensembles Hans-Jürgen Schnoor ist Professor für historische Tasteninstrumente an der MHL. Karten sind für 13,50 Euro und 15,50 Euro an der Abendkasse, bei den Vorverkaufsstellen in Bad Oldesloe für 11,50 Euro und 13,50 Euro erhältlich.

12.12.2016

Musik trifft Text in der Reihe „Wir in Kiel“

Am Dienstag, 13. Dezember sind Studierende der MHL in der Reihe „Wir in Kiel“ zu Gast in der Muthesius Kunsthochschule. Unter dem Motto „Aufbrüche: Musik trifft Text“ präsentieren sie im Kesselhaus ab 19.30 Uhr zeitgenössische Kompositionen und Texte des 19. bis 21. Jahrhunderts.

Acht Studierende aus den Klassen „Klassisches Saxophon“ und „Sprechtechnik“ zeigen, wie Musik und Text, im Wechsel vorgetragen, gegenseitige Bezüge entstehen lässt. Mit direkten Übergängen zwischen Musik und gesprochenem Wort lassen sie aus den einzelnen Programmpunkten ein organisches Gesamtkunstwerk entstehen. Vier junge Saxophonisten aus der Klasse von Prof. Rico Gubler spielen in unterschiedlichen Besetzungen von Solo bis Quartett. Im Zentrum steht das Saxophonquartett „Vue sur les jardins interdits“ des belgischen Komponisten Henri Pousseur, das in einer fein gearbeiteten Collagentextur neue Klänge um einen Bachchoral windet. Flankiert wird diese Verbindung von den „Sechs Metamorphosen nach Ovid“ op. 49, die Benjamin Britten original für Oboe geschrieben hat, hier dargeboten von allen Saxophonstudierenden im Wechsel. Neben einem Solostück des spanischen Komponisten Maurizio Sotelo sind auch Duos zu hören, die für unterschiedliche Saxophoninstrumente nach Mustern der Minimalmusic  komponiert sind. Dazu erklingen Textrezitationen aus den Bereichen Lyrik, Sprechspiel und Szene. Unter anderem sind das Gedicht „Dreistimmige Musik“ von Hermann Hesse, ein Text aus Rainer Maria Rilkes Gedichtzyklus „Das Stunden-Buch“, ein Rhythmical von Wilhelm Keller und die „Recitation Nr. 9“ für Solostimme des griechischen Komponisten Georges Aperghis zu hören. Mit dem Abend in der Reihe „Wir in Kiel“ gibt die MHL außerhalb ihres Lübecker Stammsitzes Einblick in zwei wichtige  Ausbildungsbereiche. In weiteren acht Städten in Schleswig-Holstein sind Studierende der MHL regelmäßig mit Themenkonzerten zu hören. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

08.12.2016

Erfolg für Lübecker Kompositionsstudenten

Eine Fachjury hat im Rahmen der 10. Saarbrücker Komponistenwerkstatt vier Orchesterwerke junger Komponisten ausgewählt, die einstudiert und uraufgehört werden sollen. Eines von ihnen hat Samuel Walther komponiert, der in der Klasse von Prof. Dieter Mack an der MHL studiert.

Die ausgewählten Stücke werden in einer mehrtägigen Arbeitsphase der Deutschen Radio Philharmonie unter Leitung von Manuel Nawri einstudiert. Am 5. Mai 2017 werden sie im Rahmen eines Abschlusskonzerts uraufgeführt und live auf SR 2 KulturRadio übertragen. Der 21-jährige Walther hat sein rund zehnminütiges Werk „Triptych“ for Ellsworth Kelly genannt. Das dreiteilige Orchesterstück für große Besetzung entstand aus seiner tiefgründige Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst, ihren Theorien und Persönlichkeiten, allen voran dem Widmungsträger Ellsworth Kelly. Durch eine extreme Fokussierung des Materials und eine bewusste Komposition und Konstruktion will Walther mit seinem Stück erlebbar machen, wie Musik Räume erschafft, Farben entstehen lässt und zu etwas scheinbar Greifbarem wird. Die Saarbrücker Komponistenwerkstatt ist eine Initiative des Saarländischen Rundfunks und der Hochschule für Musik Saar. Sie ist ausdrücklich kein Wettbewerb, sondern eine Werkstatt, in der Komponistinnen und Komponisten sehr eng in die Einstudierung ihrer Orchesterwerke miteinbezogen werden.

08.12.2016

Haydn - Mozart - Rheinberger: Solokonzerte in St. Jakobi

Die MHL lädt am Sonntag, 11. Dezember zu einem Konzert mit Werken von Haydn, Mozart und Rheinberger ein. Ab 17 Uhr präsentieren unter Leitung von Frank Maximilian Hube und Hans-Jürgen Schnoor vier junge Solisten und ein MHL-Kammerorchester Werke von Haydn, Mozart und Rheinberger.

Die junge Cellistin Laura Moinian aus der Klasse von Prof. Troels Svane spielt Haydns zweites Cellokonzert in D-Dur aus der Zeit der reifen „Wiener Klassik“. Die Violinistin Annette Köhler aus der Klasse von Prof. Heime Müller bringt Mozarts Violinkonzert in A-Dur zu Gehör. Eine innige klangliche Verbindung gehen Orgel und Orchester in Rheinbergers zweitem Orgelkonzert in g-Moll ein, mit dem Michael Min Knudsen aus der Klasse von Prof. Arvid Gast sein Konzertexamen ablegt. Knudsen hat seinen aktuellen Studienschwerpunkt auf die deutsche Romantik gelegt und spielt das Werk an der großen Schuke-Orgel. Die Sopranistin Lena Langenbacher aus der Klasse von Isabel Schaarschmidt stellt sich mit Mozarts Konzertarie „Vorrei spiegarvi, oh Dio!“ KV 418 vor. Die Kooperation mit St. Jakobi bietet MHL-Studierenden seit 2004 die Möglichkeit, an den berühmten Orgeln zu spielen und an Projekten im historischen Kirchenraum mitzuwirken. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Karten sind an allen dem „Lübeck-Ticket“ angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

07.12.2016

ISMA-Studentin gewinnt internationalen Harfenwettbewerb

Die 17-jährige Swantje Wittenhagen ist Jungstudentin am Institut für schulbegleitende Musikausbildung (ISMA) der MHL und erspielte sich beim Internationalen Harfenwettbewerb in Szeged (Ungarn) bereits den dritten Preis. Ein erster Preis wurde nicht vergeben.

Insgesamt rund 100 Teilnehmer aus der ganzen Welt nahmen am Wettbewerb teil, der seit 2007 alle drei Jahre stattfindet. Swantje Wittenhagen startete in der Gruppe der unter 19-jährigen mit 29 weiteren jungen Musikerinnen und Musikern, die meisten von ihnen bereits im regulären Musikstudium. Sechs von Ihnen kamen in die zweite Runde. Wittenhagen überzeugte die Jury unter andrem mit Werken von C.P.E. Bach und Kodály. Sie erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Harfenunterricht. Seit 2013 ist sie Jungstudentin in der Harfenklasse von Prof. Gesine Dreyer. Sie möchte Musik studieren und will im kommenden Februar die Aufnahmeprüfung für ein Harfenstudium an der MHL machen.

06.12.2016

Sängerin Manuela Uhl „Zu Gast bei Brahms“

Am Mittwoch, 7. Dezember nimmt die Sängerin Manuela Uhl in der Reihe "Zu Gast bei Brahms" auf dem weißen Sessel im Brahms-Institut Platz.

Wie Manuela Uhl gehören international bekannte Künstler zum Lehrkörper der MHL. Dass sie nicht nur herausragende Musiker, sondern auch spannende Persönlichkeiten sind, bringt Brahms-Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger mit seiner neuen Reihe „Zu Gast bei Brahms“ ans Licht. Prof. Manuela Uhl ist der dritte Gast auf dem weißen Sessel, der sich den charmanten und hartnäckigen Fragen Sandbergers stellt. Sie ist nach langjährigem Festengagement an der Deutschen Oper Berlin seit 2011 freischaffend tätig und auf den Konzertpodien weltweit mit Sopranpartien des jugendlich-dramatischen Faches zu hören. Sie gehört zu den gefragtesten Interpretinnen der Werke von Wagner und Strauss, gerade wird sie in ihrer Rolle als Salome an der Deutschen Oper Berlin gefeiert. Im Anschluss an das Gespräch wird die passionierte Hobbyseglerin ihr aktuelles Lieblingsstück präsentieren. Der Eintritt kostet 5 Euro und 8 Euro, es gibt keine Ermäßigung. Karten sind im Vorverkauf bei der „Konzertkasse“ erhältlich. Im Brahms-Institut wird ab 18 Uhr ein Catering angeboten, dann können Besucher auch Restkarten an der Abendkasse in der Villa Eschenburg (Jerusalemsberg 4) erwerben.  

30.11.2016

MHL-Klarinettist siegreich im Jacques Lancelot Wettbewerb

Klarinettist Han Kim, Student an der MHL, hat den ersten Preis beim internationalen Jacques Lancelot Klarinettenwettbewerb in Rouen (Frankreich) gewonnen. Der 20-jährige Student aus der Klasse der renommierten Klarinettistin und MHL-Professorin Sabine Meyer erspielte sich außerdem den Sonderpreis für eine Auftragskomposition und den Publikumspreis.

Der Südkoreaner Han Kim setzte sich sich in drei Runden gegen 80 internationale Klarinettistinnen und Klarinettisten durch. Die Jury überzeugte er unter anderem mit Martinus Sonate für Klarinette und Klavier, Pablo Sarasates Carmen Fantasie (Arr. Nicolas Baldeyrou) und dem Grand Duo Concertante von Weber. Im Finale setzte sich Kim mit Mozarts Klarinettenkonzert und der Auftragskomposition zu Tanadas Sommerwind V durch. Der “Concours International de Clarinette Jacques Lancelot” richtet sich seit 2010 an junge Klarinettistinnen und Klarinettisten aller Nationalitäten zwischen 18 und 35 Jahren. In Gedenken an den renommierten Künstler und Lehrer Jacques Lancelot, sollen herausragende Talente entdeckt und unterstützt werden. Im Anschluss an den Wettbewerb geht Han Kim nun auf Konzertournee. Die gemeinnützige „Jacques Lancelot International Clarinet Competition Association“ ermöglicht zahlreiche Auftritte in Frankreich, Deutschland und Tschechien.

29.11.2016

Junge Talente konzertieren

Die MHL lädt am Samstag, 3. Dezember zu einem Konzert unter dem Motto „Junge Talente“ ein. Ab 17 Uhr stellen sich die Schülerinnen und Schüler des Instituts für schulbegleitende Musikausbildung (ISMA) musikalisch im Kammermusiksaal vor.

Sie präsentieren Werke aus vier Jahrhunderten für Klavier, Harfe, Streicher und Blasinstrumente. Die jungen Musikerinnen und Musiker bringen unter anderem Kompositionen von Marcello, Chopin, Rossini und Hindemith sowie Bach-Choräle für Flötenquartett zu Gehör. Das ISMA bietet herausragend begabten, jugendlichen Instrumentalisten und Sängern, die eine allgemeinbildende Schule besuchen, die Möglichkeit Unterricht bei Professoren und Dozenten der MHL zu erhalten. Ziel dieser Arbeit ist, herausragenden Begabungen das Rüstzeug zu vermitteln, eine Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule erfolgreich abzulegen und in einem Musikerberuf bestehen zu können. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

25.11.2016

TANGO GALA!

Am Freitag, 25. November um 19.30 Uhr wird es festlich im Großen Saal der MHL. Zum 75. Geburtstag Raul Jaurenas gibt es einen bunten Tangoabend mit dem Bandoneonmeister aus Uruguay und dem MHL-Tangoensemble unter der Leitung von Prof. Bernd Ruf.

Der Tango wurde ihm sprichwörtlich in die Wiege gelegt: Als Sohn des Bandoneonvirtuosen Francisco Jaurena wuchs Raul Jaurena in der goldenen Ära des Tangos am Rio de la Plata in Montevideo (Uruguay) auf – dem Geburtsort des Tangos. Bereits mit acht Jahren gehörte er einem Tango-Orchester an. Eine gefeierte Performance mit Astor Piazzolla auf dem Montreal Jazz Festival wurde zum Meilenstein seiner Karriere. Raul Jaurena zählt heute zu den besten Bandoneon-Meistern der Welt. Er spielte in den großen Tango-Orchestern Lateinamerikas und arbeitete u.a. mit Yo Yo Ma, Giora Feidman und den Stuttgarter Philharmonikern zusammen. 2007 erhielt er in der Kategorie bestes Tango-Album den Latin Grammy für sein Album „Te Amo Tango“. Mit Bernd Ruf – Professor für Popular- und Weltmusik an der MHL – verbindet Raul Jaurena eine tiefe Freundschaft. Seit 2008 spielen beide als „Jaurena Ruf Project“ Tango-Kammermusik. Fünf CD-Einspielungen legte das Duo, u.a. gemeinsam mit Tango Five, vor. Im August 2016 feierte Raul Jaurena seinen 75. Geburtstag: Herzlichen Glückwunsch! Karten gibt es für 19 und 14 Euro (ermäßigt 12 und 8 Euro) an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen. Restkarten sind eine Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

24.11.2016

Stipendiaten der Marie-Luise Imbusch-Stiftung konzertieren

Am Samstag, 26. November sind Stipendiaten der Marie-Luise Imbusch-Stiftung im Großen Saal der MHL zu Gast. Ab 19.30 Uhr stellen sich Preisträger des Deutschen Musikrates, des Bundeswettbewerbes „Jugend musiziert“ und der MHL mit Werken aus drei Jahrhunderten musikalisch vor.

Acht junge Musikerinnen und Musiker präsentieren solistisch und im Ensemble unter anderem Werke von Bach, Albright, Paulsen und Debussy. Als Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs stellt sich das „Bruch Ensemble“ mit Flötistin Sally Beck, Cellistin Ella Rohwer und Pianistin Claudia Chan vor. Sie stellen einem zeitgenössischen Trio von Gordon Kampe das G-Dur-Trio von Claude Debussy gegenüber. Das Bruch-Ensemble gründete sich 2013 an der Kölner Musikhochschule und widmet sich der Interpretation Neuer Musik sowie spätromantischer Klänge. Unter den Stipendiaten der Marie-Luise Imbusch-Stiftung sind auch 27 junge Musiker aus Schleswig-Holstein, die sich einen Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erspielt haben. Repräsentiert werden sie im Konzert von dem 14-jährigen Violinisten Benjamin Günst aus Kiel, der Bachs Solo-Partita in d-Moll vorstellt. Er hat sich mit seinen beiden Instrumenten Violine und Klavier mehrfach Preise bei „Jugend musiziert“ erspielt und kann bereits auf eine rege Konzerttätigkeit verweisen. So spielte er unter anderem solistisch bei einem Galakonzert mit den Kieler Philharmonikern. In die Klangwelt des Saxophons entführt Chiara Paulsen aus Lübeck, ebenfalls Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“. Zusammen mit ihrer Klavierpartnerin Pauline Bayer wird sie den „Mad Dance“ von William Albright zu Gehör bringen. Hans-Jörg Niether, Vorstandsvorsitzender der Marie-Luise Imbusch-Stiftung, wird den jungen Künstlern die Preise überreichen. Der Eintritt zum Stipendiatenkonzert ist frei.

24.11.2016

„Wir in Rendsburg“ mit Tango

Zu einem Tangoabend lädt die MHL in ihrer Reihe „Wir in Rendsburg“ am Donnerstag, 24. November um 19.30 Uhr ins Nordkolleg Rendsburg ein. Der legendäre Bandoneon-Meister Raul Jaurena ist anlässlich seines 75. Geburtstages zusammen mit Studierenden der MHL zu erleben.

Auf dem Programm stehen Tangokompositionen unter anderem von Astor Piazzolla, Ruben Juarez, Carlos Gardel und Raul Jaurena. Die Studierenden präsentieren mit dem Konzert ihre Arbeitsergebnisse eines Workshops, an dem sie vom 16. bis zum 23. No-vember unter der Leitung des uruguayischen Bandoneonisten Jaurena teilgenommen haben. Zum dritten Mal hat MHL-Popularmusikprofessor Bernd Ruf damit Studierende verschiedener Studiengänge zu einem Tango-Projektensemble zusammengerufen, um sie in einem intensiven Meisterkurs an den berühmten Tango Argentino heranzuführen. Jaurena und Ruf verbindet  eine jahrelange Freundschaft und Zusammenarbeit. Seit 2008 spielen der Bandoneonist und der Lübecker Klarinettist als „Jaurena Ruf Project“ Tango-Kammermusik und haben bislang fünf CD-Einspielungen veröffentlicht. Raul Jaurena zählt zu den besten Bandoneon-Meistern der Welt. Als Sohn des Bandoneonvirtuosen Francisco Jaurena wuchs er in Uruguay am Rio de la Plata in Montevideo auf, dem Geburtsort des Tangos. Bereits mit acht Jahren gehörte er einem Tango-Orchester an. Eine gefeierte Performance mit Astor Piazzolla auf dem Montreal Jazz Festival wurde zum Meilenstein seiner Karriere. Er spielte in den großen Tango-Orchestern Lateinamerikas und arbeitete unter anderem mit Yo Yo Ma, Giora Feidman und den Stuttgarter Philharmonikern. 2007 erhielt er einen Latin Grammy für sein Album „Te Amo Tango“. Im August 2016 feierte Raul Jaurena seinen 75. Geburtstag. Konzertkarten sind für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro in der Coburgschen Buchhandlung (Telefon 04331/22253) und beim Ticket-Service der Tourist Informatione im alten Rathuas (Telefon 04331/21120) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

21.11.2016

Studientag „Französische Musik im Ersten Weltkrieg“

Einen Studientag „Französische Musik im Ersten Weltkrieg“ veranstaltet die MHL am Dienstag, 22. November. Ab 15 Uhr sind im Kammermusiksaal der MHL öffentliche Vorträge und Konzerte geplant.

Das international bekannte Berliner Duo Judith Ingolfsson und Vladimir Stoupel gibt ein Gesprächskonzert mit Werken für Violine und Klavier. Studierende stellen im Abschlusskonzert Werke von Debussy, Strawinksy und Ravel vor. Im Mittelpunkt des Studientages steht die Frage, in welcher Form sich Komponisten und Musiker mit dem Thema Krieg auseinandersetzen. Der Fokus liegt dabei auf Frankreich im Ersten Weltkrieg. Projektleiter Prof. Dr. Christoph Flamm eröffnet den Studientag um 15 Uhr mit einem Vortrag unter dem Motto „Hymnen und Elegien: Musik nimmt Stellung zum Krieg“. In einem Gesprächskonzert um 16 Uhr ist das renommierte Duo mit der Violinistin Judith Ingolffsohn und dem Pianisten Vladimir Stoupel zu erleben. Sie präsentieren Französische Kammermusik am Beispiel selten gehörter Sonaten von Louis Vierne und Gabriel Fauré. Um 17.30 Uhr stellen Studierende eine Text- und Musik-Collage vor, die sie über ein fiktives Gespräch zwischen Komponisten erarbeitet haben. Im Abschlusskonzert um 19.30 Uhr bringen Studierende der MHL Kammermusik von Debussy, Ravel und Strawinsky zu Gehör, die unter dem Einfluss des ersten Weltkriegs entstand. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Studientags ist frei.

17.11.2016

Lübecker Kammerorchester begleitet MHL-Solisten

Die MHL lädt zum Auftaktkonzert einer neuen Kooperation mit dem Lübecker Kammerorchester (LKO) ein: Am Samstag, 19. November spielt das LKO zusammen mit MHL-Preisträgerin und Saxophonistin Santa Bukovska im Großen Saal. Unter Leitung von Bruno Merse erklingen ab 19.30 Uhr Werke von Wagner, Glasunow und Tschaikowsky.

Die neue Kooperation zwischen der MHL und dem LKO bietet Studierenden die Gelegenheit, solistisch mit dem Lübecker Kammerorchester aufzutreten. Die lettische Saxophonistin Santa Bukovska, die in der Klasse von Prof. Rico Gubler studiert, musste sichihren solistischen Auftritt zuvor in einem internen Wettbewerb erspielen. Sie bringt das tief in der Romantik verwurzelte Saxophonkonzert des russischen Komponisten Glasunow zu Gehör. Weiterhin erklingt Wagners berühmte Rienzi-Ouvertüre sowie Tschaikowskys sechste Sinfonie „Pathétique“. Sie war Tschaikowskys letztes Werk und erinnert mit ihrem für eine Sinfonie ungewöhnlich langsamen Schlusssatz an ein Requiem.Das Konzert ist der Start einer mehrjährigen Kooperation, die für eine wechselseitige Unterstützung der musikalischen Arbeit und die Ausweitung des kulturellen Angebotes in Lübeck stehen soll. MHL-Studierende erhalten die Gelegenheit, als Dirigent, Komponist oder als Instrumental- und Gesangssolist praktische Erfahrung in der Arbeitmit einem Sinfonieorchester zu sammeln und zu vertiefen. Die Konzerte werden als Gemeinschaftsprojekt erarbeitet und abschließend in der MHL öffentlich aufgeführt. Als nächster Baustein des Projektes ist im März ein Konzert geplant, bei dem das LKO eine Sängerin oder einen Sänger der MHL begleiten wird. In weiteren Projektschritten ab 2017 werden zusätzlich Studierende als Dirigenten vor dem LKO stehen und MHL-Komponisten ein Werk für das Orchester komponieren. Karten sind für 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).

17.11.2016

Cellistin Margreta Häfer gewinnt 53. Possehl-Wettbewerb

Den 53. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis an der MHL hat die Cellistin Margreta Häfer aus der Klasse von Prof. Troels Svane gewonnen. Sie erspielte sich den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis.

Der mit 3.000 Euro dotierte zweite Preis ging an Lia Chen Perlov, ebenfalls aus der Celloklasse von Prof. Troels Svane. Den dritten, mit 1.500 Euro dotierten Preis erhielt der Klarinettist Wooyun Kim aus der Klasse von Prof. Sabine Meyer. Die Sängerin Fiorella Maria Hincapie Colorado aus der Klasse von Birgit Calm erhielt einen Förderpreis in Höhe von 500 Euro. Margreta Häfer setzte sich in der zweiten Runde gegen sechs weitere Finalisten durch. Sie überzeugte die Jury mit Solowerken und Kammermusik von Bach, Haydn, Beethoven und Cassado. Die 24-Jährige studiert seit April diesen Jahres im Masterstudium in Lübeck. In der Nähe von Zwickau geboren, war sie zunächst Jungstudentin bei Prof. Peter Bruns in Leipzig. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie bei Prof. Julian Steckel in Rostock. Schon bei Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und als Jungstudentin wurde sie mit Preisen ausgezeichnet. Sie ist Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung sowie der Possehl-Stiftung. Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 12. Januar um 19.30 Uhr werden die Gewinner ihre musikalischen Fähigkeiten im Großen Saal der MHL noch einmal unter Beweis stellen.

15.11.2016

53. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis

Zum 53. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis lädt die MHL am Mittwoch, 16. und Donnerstag, 17. November jeweils ab 10 Uhr ein. Er bietet die Möglichkeit, die aktuell besten Studierenden im musikalischen Wettstreit zu erleben.

20 Studierende verschiedenster Fächer bewerben sich in diesem Jahr um den Possehl-Musikpreis. Studierende der Bereiche Gesang, Streicher, Bläser, Klavier und Schlagzeug treten im Großen Saal mit rund halbstündigen Programmen in zwei Runden gegeneinander an. Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, weitere Preise und in der gleichen Höhe können von der Jury vergeben werden. Das Finale findet am Donnerstag, 17. November statt. Am gleichen Tag wird bekannt gegeben, wer den Possehl-Musikpreis gewonnen hat. Die Zeitpläne werden kurzfristig erstellt und per Aushang bekannt gegeben (Schaukasten An der Obertrave). Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 12. Januar um 19.30 Uhr werden die Gewinner ihre musikalischen Fähigkeiten im Großen Saal der MHL noch einmal unter Beweis stellen. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an MHL-Studierende, die aufgrund ihrer Begabung und Leistungen eine besondere Anerkennung und Förderung verdienen. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs. 2015 gewann ihn das Quartetto Lyskamm aus der Klasse von Prof. Heime Müller. Die Vorspiele starten an beiden Tagen voraussichtlich um 10 Uhr im großen Saal der MHL. Der Eintritt ist frei.

14.11.2016

340.000 Euro für Erfurter und Lübecker Forschungsprojekt

Tolle Neuigkeiten für die Forschung: Mit rund 340.000 Euro fördert das Land Thüringen bis Oktober 2018 das interdisziplinäre Projekt „Klang – Sprache – Schrift“, das die Universität Erfurt in Kooperation mit dem Fachbereich Musikpädagogik der MHL durchführt.

Das interdisziplinäre Projekt „Klang – Sprache – Schrift: Kognitive Grundlagen und pädagogische Anwendungen“ wurde von sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen und Hochschulen beantragt. Sie wollen grundlegende kognitionswissenschaftliche Erkenntnisse für die Diagnostik und Förderung von Sprach- und Schriftspracherwerb erweitern und nutzbar machen. Außerdem geht es ihnen um neue Erkenntnisse im Bereich der Gestaltung multimedialer Lernumgebungen. Der MHL-Musikpädagoge Prof. Jens Knigge ist an zwei Teilprojekten beteiligt, die Anfang Oktober gestartet sind. Im ersten Projekt geht es um die Frage, wie sich das verbale Arbeitsgedächtnis zum musikalischen Arbeitsgedächtnis verhält: Sind Menschen, die sich verbale Informationen gut merken können, auch in der Lage musikalische Informationen in ähnlichem Maße zu behalten? Oder sind beide Leistungen von unterschiedlichen Faktoren abhängig? Das zweite Projekt knüpft an Forschungen an, die zeigen, dass Sprach- und Musikverarbeitung gewisse Parallelen aufweisen. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob die Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Reproduktion von Musik im Zusammenhang mit der phonologischen Bewusstheit und dem Schriftspracherwerb stehen. Am Forschungsprojekt sind Fachleute aus den Fachbereichen Kognitionspsychologie, Entwicklungspsychologie, Sonderpädagogik, Musikpädagogik und Deutschdidaktik beteiligt. Die Forscherinnen und Forscher sind Prof. Dr. Claudia Steinbrink, Prof. Dr. Ralf Rummer, Prof. Dr. Gerd Mannhaupt, Jun.-Prof. Dr. Stephan Sallat, Dr. David Buttelmann und Dr. Judith Schweppe (alle Erfurt) sowie Prof. Dr. Jens Knigge (Lübeck) als externer Partner. Unter diesem Opens external link in new windowLink gibt es weitere Informationen zum Gesamtprojekt.

10.11.2016

MHL-Bläserstudierende erhalten 24. Kiwanis-Preis

Der 24. Kiwanis-Preis geht an zwei Studierende der MHL: den Oboisten Sergio Sanchez und den Fagottisten Alexander Rauch.

Seit 24 Jahren unterstützt der Kiwanis Club Lübeck-Hanse e.V. Studierende der MHL und zeichnet sie jährlich mit einem Förderpreis aus. Seitdem wurden rund 57.000 Euro Fördergelder vergeben. Unter den Preisträgern waren unter anderem auch der Pianist Jacques Ammon (1996) sowie das Bläsersextett „Cascade“ (2013). Der 22-jährige, gebürtige Karlsruher Alexander Rauch wurde mit 16 Jahren als Jungstudent an die Hochschule für Musik Karlsruhe aufgenommen und ist mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Er sammelte schon in der Schulzeit Erfahrung in verschiedenen Orchestern wie der Philharmonie Baden-Baden oder der Kammerphilharmonie Karlsruhe. In der Klasse von Prof. Pierre Martens studiert er nach abgeschlossenem Bachelor-Studium nun im „Master of Music“. Der 27-jährige Oboist Sergio Sanchez wurde in Caracas geborene erhielt seine musikalische Prägung im berühmten venezolanischen Kulturprojekt „El Sistema“. Er sammelte Erfahrung als Gründungsmitglied und Solooboist des Jugendorchesters Teresa Carreño und des Simon Bolivar Symphonieorchesters. 2010 begann er sein Studium in der Klasse von Prof. Diethelm Jonas an der MHL. Er ist Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und regelmäßiger Gast bei den Bamberger Symphonikern und dem Radio France Philharmonique. Er erspielte sich bereits verschiedene internationale Preise. Die beiden preisgekrönten Musiker sind am Freitag, 11. November im Kiwanis Preisträgerkonzert mit barocken und romantischen Werken zu hören. Ab 19.30 Uhr lassen sie unter anderem Kompositionen von Telemann, Zelenka, Pasculli und Poulenc im Kammermusiksaal der MHL erklingen. Der Eintritt zum Preisträgerkonzert kostet 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Karten sind im Vorverkauf bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

10.11.2016

MHL-Bläserstudierende erhalten 24. Kiwanis-Preis

Der 24. Kiwanis-Preis geht an zwei Studierende der MHL: den Oboisten Sergio Sanchez und den Fagottisten Alexander Rauch.

Seit 24 Jahren unterstützt der Kiwanis Club Lübeck-Hanse e.V. Studierende der MHL und zeichnet sie jährlich mit einem Förderpreis aus. Seitdem wurden rund 57.000 Euro Fördergelder vergeben. Unter den Preisträgern waren unter anderem auch der Pianist Jacques Ammon (1996) sowie das Bläsersextett „Cascade“ (2013). Der 22-jährige, gebürtige Karlsruher Alexander Rauch wurde mit 16 Jahren als Jungstudent an die Hochschule für Musik Karlsruhe aufgenommen und ist mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Er sammelte schon in der Schulzeit Erfahrung in verschiedenen Orchestern wie der Philharmonie Baden-Baden oder der Kammerphilharmonie Karlsruhe. In der Klasse von Prof. Pierre Martens studiert er nach abgeschlossenem Bachelor-Studium nun im „Master of Music“. Der 27-jährige Oboist Sergio Sanchez wurde in Caracas geborene erhielt seine musikalische Prägung im berühmten venezolanischen Kulturprojekt „El Sistema“. Er sammelte Erfahrung als Gründungsmitglied und Solooboist des Jugendorchesters Teresa Carreño und des Simon Bolivar Symphonieorchesters. 2010 begann er sein Studium in der Klasse von Prof. Diethelm Jonas an der MHL. Er ist Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und regelmäßiger Gast bei den Bamberger Symphonikern und dem Radio France Philharmonique. Er erspielte sich bereits verschiedene internationale Preise. Die beiden preisgekrönten Musiker sind am Freitag, 11. November im Kiwanis Preisträgerkonzert mit barocken und romantischen Werken zu hören. Ab 19.30 Uhr lassen sie unter anderem Kompositionen von Telemann, Zelenka, Pasculli und Poulenc im Kammermusiksaal der MHL erklingen. Der Eintritt zum Preisträgerkonzert kostet 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Karten sind im Vorverkauf bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

10.11.2016

Musikalische Kostbarkeiten bei „Wir in Malente“

Am Freitag, 11. November ist das Ensemble Cantabile der MHL unter dem Motto „Aus Schwarz mach‘ Bunt“ im Malenter Kursaal zu Gast.

Um 19.30 Uhr präsentieren sich die zwölf jungen Sängerinnen und Sänger aus der Klasse von Prof. Manuela Uhl in der Konzertreihe „Wir in Schleswig-Holstein“. Formal angelehnt an Schnitzlers Reigen, bringt das junge spielfreudige Ensemble Cantabile unter dem Motto „Aus Schwarz mach‘ Bunt“ Farbe in kleine Alltagsszenerien. Ein Pasticcio aus musikalischen Kostbarkeiten vom Volkslied und Musical über die Operette bis hin zur Oper erwartet das Publikum. Einige Mitglieder des Ensembles konnten bereits erste Opernerfahrung am Stadttheater Lübeck, bei den Eutiner Festspielen und am Staatstheater Oldenburg sammeln. Das gemischte Ensemble besteht seit Herbst 2015 aus Studierenden der Gesangsklasse von Prof. Manuela Uhl. Die renommierte Sängerin ist seit 2015 Professorin an der MHL und auch weiterhin im jugendlich dramatischen Repertoire an den großen internationalen Opernhäusern tätig. Karten sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro sowie für Schüler für 5 Euro beim Tourismus- Service Malente (Telefon 04523/9590120) sowie an der Abendkasse im Kursaal (Bahnhofstraße 4a) erhältlich. Mit der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ gastieren Studierende der MHL seit 2011 in verschiedenen Orten des Landes und geben Einblicke in die Arbeit der einzigen Musikhochschule Schleswig-Holsteins.

07.11.2016

Aufbrüche VII – kürzeste Kunstausstellung mit Musik

Zu einer neuen Veranstaltung in ihrer Reihe „Aufbrüche“ lädt die MHL am Samstag, 27. August in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus ein. Im Rahmen der Museumsnacht steht um 19.45 Uhr unter dem Motto „Ein Bild – eine Stunde Musik“ eine der kürzesten Kunstausstellungen der Welt auf dem Programm.

In einer einstündigen Kunstausstellung im neuen Buddenbrookhaus trifft das Bild Nummer 1138 des Kieler Künstlers René J. Goffin auf Musik des Lübecker Kompositionsstudenten Lars Opfermann. Nur eine Stunde wird das Werk des 1951 in Düsseldorf geborenen Künstlers zu sehen sein, der seine Bilder in Nordeuropa in zahlreichen Ausstellungen gezeigt hat. Der Saxophonist Ivan Tumanov präsentiert dazu Musik von Lars Opfermann, der an der MHL in der Klasse von Prof. Dieter Mack Komposition studiert und beim Kompositionswettbewerb zum 150. Orchesterjubiläum der Augsburger Philharmoniker jüngst als Preisträger hervorgegangen ist. In der kurzen Ausstellung sollen bildnerisches und musikalisches Werk eine enge Beziehung eingehen. In der Reihe „Aufbrüche“ erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Das Buddenbrookhaus bietet hier einen passenden Konzertort im vorderen Raum der Mengstraße 6, wo in den nächsten Jahren der Erweiterungsbau entstehen soll. Die MHL erweitert mit der Reihe ihre Bühnenlandschaft und bietet eine Bühne für ein experimentierfreudiges Publikum. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

07.11.2016

„Over and Above" portraitiert Komponisten Robert HP Platz

Am Donnerstag, 3. November lädt die Overbeck-Gesellschaft in Kooperation mit der MHL zu einem Portraitkonzert des Komponist Robert HP Platz ein.

Unter dem Titel „Over and Above“ bringen Studierende der MHL um 19.30 Uhr Neue Musik vom 1951 geborenen Komponisten Robert HP Platz auf die Bühne. Titel wie „dur moll“ oder „Broken Book Skizze“ versprechen eine spannende Auseinandersetzung mit der Tonsprache unserer Zeit und werden in diesem Konzert von Holzbläsern und einem Streichtrio interpretiert. Der Komponist ist im Konzert anwesend. Platz gilt derzeit als einer der profiliertesten  deutschen Komponisten mit internationalem Renommée und leitet seit 1990 eine Kompositionsklasse an der Musikhochschule Maastricht, verbunden mit einem Seminar zur Aufführungspraxis Neuer Musik. Nach seinem Studium in Freiburg und Köln bei W. Fortner, F. Travis und K. Stockhausen gründete er 1980 das Ensemble Köln und arbeitete als Gastdirigent mit dem Ensemble Modern, dem Rundfunksinfonieorchester des WDR und dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Karten sind für 4 Euro (keine Ermäßigung) an der Abendkasse in der Overbeck-Gesellschaft erhältlich.

07.11.2016

„Zu Gast bei Brahms“: Daniel Sepec im Gespräch

In „Zu Gast bei Brahms“ stellt Brahmsinstitutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger am Mittwoch, 2. November diesmal Prof. Daniel Sepec (Violine) vor.

Um 19 Uhr nimmt im Rahmen der Veranstaltungsreihe Daniel Sepec auf dem weißen Sessel in der Villa Eschenburg Platz und das Publikum bekommt erneut einen persönlichen Einblick in das Leben eines Lehrenden der MHL. Außerdem bringt der Geiger ein aktuelles Lieblingsstück zu Gehör. Was jeweils auf dem Programm steht bleibt eine Überraschung. Als Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Kammermusiker und Barockgeiger fällt  Sepec in der deutschen und internationalen Musikszene durch seine Vielseitigkeit auf. Seit 1993 ist er Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, mit der er ebenfalls regelmäßig solistisch auftritt. Vier Jahre lang unterrichtete er an der Hochschule für Musik in Basel, bevor er 2014 den Ruf an die MHL erhielt. Außerdem trat er als Solist mit der Academy of Ancient Music, der Wiener Akademie und dem Orchestre des Champs-Elysées auf. Für seine Aufnahme der Rosenkranz-Sonaten von H. I. F. Biber wurde Sepec mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er hat drei Kinder und zu seinen Vorbildern gehören neben J. S. Bach und N. Harnoncourt auch U2 und der Dalai Lama. Nach Daniel Sepec wird am Mittwoch, 7. Dezember die Sängerin Manuela Uhl auf dem weißen Sessel im Brahms-Institut Platz nehmen. Der Eintritt kostet 5 Euro und 8 Euro, es gibt keine Ermäßigung. Karten sind im Vorverkauf bei der „Konzertkasse“ erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

07.11.2016

Wir in Kiel: internationale Flötenklasse zu Gast

Studierende der internationalen Flötenklasse von Prof. Angela Firkins präsentieren sich am Montag, 31. Oktober im Theater Kiel.

Im Rahmen der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ bringen sie um 20 Uhr im Opernhausfoyer Milchstraße französische Kompositionen aus vier Jahrhunderten zu Gehör. Die Studierenden präsentieren unter anderem Werke von Marais, Fauré, Jolivet und Dutilleux. Begleitet werden sie dabei von Thomas Preuß am Klavier. Die jungen Flötisten beginnen ihre Zeitreise mit dem 1691 geborenen Komponisten Joseph Bodin de Boismortier und seinem „Concerto pour cinq Flûtes“ op. 15. Von Marin Marais erklingt sein bekanntestes Werk „Les Follies d'Espagne“. Kompositionen des 19. und 20. Jahrhunderts werden unter anderem mit „Fantaisie pour Flûte“ von Gabriel Fauré und Paul Taffanels „Fantasie sur le Freischütz“ zu Gehör gebracht. Taffanel verarbeitete in seinem Werk Themen aus Carl Maria von Webers berühmter Oper.  In dem Solo „Incantations pour Flûte seul“ von André Jolivet spiegelt sich dessen Interesse für Akustik und Atonalität wider. Als Erneuerer der lyrischen Form ließ sich Henri Duttileux in seinen Kompositionen von allen zeitgenössischen Kunstformen inspirieren. Im Konzert erklingt sein Duo für Flöte und Klavier. Dozentin Prof. Angela Firkins leitet ihre internationale Flötenklasse an der MHL seit 1994. Zuvor war sie als Soloflötistin bei den Hamburger Symphonikern und der Radiophilharmonie Hannover des NDR engagiert. Mit „Wir Kiel“ zeigt die einzige Musikhochschule des Landes seit 2011 in der Landeshauptstadt und an weiteren sieben Spielorten in Schleswig-Holstein Präsenz. Mit Themenkonzerten gibt sie damit außerhalb ihres Lübecker Stammsitzes Einblick in ihre Arbeit. Das Konzert findet im Foyer „Milchstraße“ des Kieler Opernhauses statt. Karten für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro sind nur an den Theaterkassen im Kieler Opern- und Schauspielhaus (Rathausplatz 4 und Holtenauer Straße, Telefon 0431/901901) erhältlich.

07.11.2016

Landesjugendorchester begleitet Harfenistin Gesine Dreyer

Das Landesjugendorchester (LJO) Schleswig-Holstein ist am Samstag, 29. Oktober um 19 Uhr in der Musikhochschule Lübeck (MHL) zu Gast.

Unter Leitung des Kieler Dirigenten Daniel Carlberg präsentiert es im Großen Saal sein Herbstprogramm mit Werken von Respighi, Mahler und Ginastera. Solistin ist die MHL-Harfenistin Gesine Dreyer. Auf dem Programm stehen Mahlers sinfonische Dichtung „Totenfeier“ und Respighis „Feste romane“.  Auch die Harfe, 2016 als Instrument des Jahres gefeiert, kommt zu ihrem Recht: MHL-Dozentin Gesine Dreyer, Schirmherrin des „Jahr der Harfe“, stellt das Harfenkonzert op. 25 des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera vor. Karten sind für 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).

07.11.2016

Musikalische Danksagung für die MHL-Förderergesellschaft

Die MHL lädt am Sonntag, 23. Oktober um 11 Uhr zu einem Benefizkonzert für ihre Förderergesellschaft in den Großen Saal ein.

Studierende und Ehemalige aus mehr als zehn Nationen bedanken sich für die Unterstützung, die ihnen die Förderer während ihres Studiums gewährt haben und präsentieren das große Spektrum der musikalischen Ausbildung. Mit dem facettenreichen Programm für verschiedenste Instrumente vom Solo bis hin zum Ensemble wirbt die Förderergesellschaft der MHL auch um neue Mitglieder. 30 junge Musikerinnen und Musiker spielen Werke des 19. und 20. Jahrhunderts unter anderem von Ravel, Cassado, Prokofjew,  Piazolla und Döhl. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Kostenlose Einlasskarten sind ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse der MHL erhältlich; rechtzeitiges Erscheinen wird empfohlen (Kartenkontingent gemäß Raumkapazität).

07.11.2016

Rumänische Klänge

Am Mittwoch, 19. Oktober ist das „Trio Contraste“ zu Gast in der Musikhochschule Lübeck (MHL). Ab 19.30 Uhr präsentieren sie sich im Großen Saal.

Mit Flöten, Klavier und Percussion lässt das "Trio Contraste" selten aufgeführte zeitgenössischer Musik aus Rumänien erklingen. Die meisten Werke wurden ihm von renommierten rumänischen Komponisten gewidmet. Im Ensemble und solistisch spielen Bogdan Stefanescu, Doru Roman und Sorin Petrescu Werke von Dinescu, Nichifor, Georgescu, Malancioiu und Stroe. Das „Trio Contraste“ gründete sich 1983 und zählt mit jährlich mehr als 40 Konzerten international zu den führenden Ensembles zeitgenössischer rumänischer Musik. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

07.11.2016

2. schleswig-holsteinischer Blechbläsertag

Die MHL veranstaltet am Samstag, 15. und Sonntag, 16. Oktober den zweiten überregionalen Blechbläsertag Schleswig-Holstein.

Die Veranstaltung gewährt mit Konzerten, Vorträgen, Kursen und Ausstellungen Einblick in die landesweite Blechbläserszene. Mit einem Konzert eröffnet die MHL am Samstag, 15. Oktober um 19.30 Uhr den zweiten schleswig-holsteinischen Blechbläsertag. Das Alumni-Blechbläserensemble der MHL unter Leitung von Michael Steinkühler, der WBI-Brass Band unter Leitung von Timo Hänf und die MHL-Bigband unter Bernd Ruf präsentieren Werke aus Klassik, Pop und Jazz. Zu Gast ist der renommierte italienische Jazz-Trompeter Andrea Tofanelli. Im Anschluss geht es von 21 Uhr bis 23 Uhr mit „Jazz und Jam“ im Konzertfoyer weiter. Am Sonntag, 16. Oktober eröffnen die Jungen Blechbläser Schleswig-Holstein unter Leitung von Tobias Füller um 11 Uhr den zweiten schleswig-holsteinischen Blechbläsertag. Er bietet in vier parallelen Zeitschienen rund 20 Konzerte, Vorträge, Kurse, Ausstellungen und kostenfreie Unterrichtseinheiten für Profis und Amateure. Der Eintritt zum Auftaktkonzert am Samstag, 15. Oktober um 19.30 Uhr kostet 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro. Karten sind im Vorverkauf an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn erhältlich. Der Eintritt zu Konzerten und Meisterkursen des Blechbläsertages am Sonntag, 16. Oktober ist frei, ebenso wie die halbstündigen Unterrichtseinheiten. Interessenten für den Unterricht können sich am Sonntag ab 10.30 Uhr in Listen eintragen, die im Konzertfoyer ausliegen. Ein eigenes Instrument muss mitgebracht werden.

07.11.2016

MHL-Sinfonieorchester präsentiert neue Arbeitsergebnisse

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Freitag, 7. Oktober und am Samstag, 8. Oktober jeweils um 19.30 Uhr zum Sinfoniekonzert in den Großen Saal ein.

Unter Leitung des renommierten Gastdirigenten Christoph-Mathias Mueller spielt das MHL-Sinfonieorchester Werke von Dutilleux, Ravel und Strawinsky. 70 junge Musikerinnen und Musiker des MHL-Sinfonieorchesters haben eine Woche lang an dem hochvirtuosen und technisch anspruchsvollen Programm geprobt. Es erklingen „Der Feuervogel“ von Igor Strawinsky ein einer Orchesterfassung, das avantgardistische Orchesterwerk „Métaboles“ des  Franzosen Henri Dutilleux und Maurice Ravels dramatisches Orchesterwerk „La Valse“. Am Sonntag, 9. Oktober geht das MHL-Sinfonieorchester mit seinem Programm auf Reisen: Im Rahmen der Konzertreihe „Wir in Neumünster" präsentieren sich die jungen Musiker um 17 Uhr im Theater der Stadthalle Neumünster. Der Eintritt zum Lübecker Konzert kostet 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro. Karten sind in allem dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse der MHL (An der Obertrave) erhältlich. Karten für das Konzert „Wir in Neumünster“ verkauft das Kulturbüro der Stadt Neumünster (Telefon 04321/9423316) für 16 Euro, 14 Euro und 12 Euro, es gibt keine Ermäßigung.

07.11.2016

MHL eröffnet Wintersemester und neue Konzertsaison

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Dienstag den 4. Oktober um 18 Uhr zur feierlichen Semestereröffnung in den Großen Saal ein.

Damit startet auch die neue Konzertsaison an der MHL mit rund 160 Veranstaltungen und Projekten. MHL-Präsident Prof. Rico Gubler und Vertreter der Studierendenschaft begrüßen die neuen Studierenden. 84 junge Musikerinnen und Musiker aus 17 Nationen beginnen zum Wintersemester ihr Studium an der MHL. Zu Gast ist Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer (SPD). Sie stellt sich in einer Podiumsdiskussion den Fragen der Studierendenvertreter. Der Pianist Yang Wu aus der Klasse von Prof. Konstanze Eickhorst erhält den mit 1.000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Er präsentiert drei Sätze aus Robert Schumans „Kreisleriana op. 16“, ein Schlüsselwerk der romantischen Klavierliteratur. Das MHL-Sinfonieorchester gibt unter der Leitung des Gastdirigenten Christoph- Mathias Mueller (Göttingen) mit Ravels „La Valse“ einen Vorgeschmack auf die Sinfoniekonzerte am 7. und 8. Oktober. Der Eintritt zur Semestereröffnung ist frei. 

07.11.2016

Trompeten Prüfung in den Semesterferien

Die MHL lädt am Montag, 19. September zur „Musik für Trompete“ in den Kammermusiksaal ein. Das Konzert beginnt um 19 Uhr.

Christina Fürstenwerth präsentiert im Rahmen der Prüfung zum Bachelor of Music Werke von Saint-Saëns, Bozza und dem armenischen Komponisten Arutjunjan. Außerdem stellt sie sich musikalisch mit der Naturtrompete und im Ensemble mit Gesang, Oboe, Cembalo und Fagott vor. Die 24-Jährige studierte an der MHL Trompete im Studiengang „Musikpraxis“ in der Klasse von Guillaume Couloumy. Zum neuen Semester wird sie ein Bachelorstudium im Fach Naturtrompete an der Musikhochschule Bremen aufnehmen. Der Eintritt zur Prüfung ist wie immer frei.

04.11.2016

Aufbrüche VIII mit Dada: Musik und Konkrete Poesie

Am Donnerstag, 10. November lädt die MHL in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus ab 20 Uhr zu einem neuen Konzert ihrer Reihe „Aufbrüche“ ein.

Unter dem Motto „Dada – Musik – Konkrete Poesie“ stellen Studierende der MHL im neuen Buddenbrookhaus eine kurzweilig-spritzige Sprach-Revue unter Leitung von Prof. Dieter Mack vor. Ungewöhnliche „Instrumente“ wie unter anderem Zeitungen, Küchengeräte, Luftballons und Stehlampen kommen zum Einsatz, wenn Studierende aus den Klassen Komposition, Schlagwerk und Gesang Dada-Werke zu Gehör bringen. Sie präsentieren 30 kurze Texte, unter anderem von Kurt Schwitters, Hugo Ball, Ernst Jandl und Christian Morgenstern und gewähren dem Publikum einen Einblick in den Dadaismus.  Die MHL erweitert mit der Reihe ihre Bühnenlandschaft für ein experimentierfreudiges Publikum. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse in der Mengstraße 4.

02.11.2016

„Over and Above" portraitiert Komponisten Robert HP Platz

Am Donnerstag, 3. November lädt die Overbeck-Gesellschaft in Kooperation mit der MHL zu einem Portraitkonzert des Komponist Robert HP Platz ein.

Unter dem Titel „Over and Above“ bringen Studierende der MHL um 19.30 Uhr Neue Musik vom 1951 geborenen Komponisten Robert HP Platz auf die Bühne. Titel wie „dur moll“ oder „Broken Book Skizze“ versprechen eine spannende Auseinandersetzung mit der Tonsprache unserer Zeit und werden in diesem Konzert von Holzbläsern und einem Streichtrio interpretiert. Der Komponist ist im Konzert anwesend. Platz gilt derzeit als einer der profiliertesten  deutschen Komponisten mit internationalem Renommée und leitet seit 1990 eine Kompositionsklasse an der Musikhochschule Maastricht, verbunden mit einem Seminar zur Aufführungspraxis Neuer Musik. Nach seinem Studium in Freiburg und Köln bei W. Fortner, F. Travis und K. Stockhausen gründete er 1980 das Ensemble Köln und arbeitete als Gastdirigent mit dem Ensemble Modern, dem Rundfunksinfonieorchester des WDR und dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Karten sind für 4 Euro (keine Ermäßigung) an der Abendkasse in der Overbeck-Gesellschaft erhältlich.

01.11.2016

„Zu Gast bei Brahms“: Daniel Sepec im Gespräch

In „Zu Gast bei Brahms“ stellt Brahmsinstitutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger am Mittwoch, 2. November diesmal Prof. Daniel Sepec (Violine) vor.

Um 19 Uhr nimmt im Rahmen der Veranstaltungsreihe Daniel Sepec auf dem weißen Sessel in der Villa Eschenburg Platz und das Publikum bekommt erneut einen persönlichen Einblick in das Leben eines Lehrenden der MHL. Außerdem bringt der Geiger ein aktuelles Lieblingsstück zu Gehör. Was jeweils auf dem Programm steht bleibt eine Überraschung. Als Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Kammermusiker und Barockgeiger fällt  Sepec in der deutschen und internationalen Musikszene durch seine Vielseitigkeit auf. Seit 1993 ist er Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, mit der er ebenfalls regelmäßig solistisch auftritt. Vier Jahre lang unterrichtete er an der Hochschule für Musik in Basel, bevor er 2014 den Ruf an die MHL erhielt. Außerdem trat er als Solist mit der Academy of Ancient Music, der Wiener Akademie und dem Orchestre des Champs-Elysées auf. Für seine Aufnahme der Rosenkranz-Sonaten von H. I. F. Biber wurde Sepec mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er hat drei Kinder und zu seinen Vorbildern gehören neben J. S. Bach und N. Harnoncourt auch U2 und der Dalai Lama. Nach Daniel Sepec wird am Mittwoch, 7. Dezember die Sängerin Manuela Uhl auf dem weißen Sessel im Brahms-Institut Platz nehmen. Der Eintritt kostet 5 Euro und 8 Euro, es gibt keine Ermäßigung. Karten sind im Vorverkauf bei der „Konzertkasse“ erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

31.10.2016

MHL-Dozent in Präsidium des Deutschen Musikrates gewählt

Der MHL-Dozent und Musikpädagoge Dr. Michael Pabst-Krueger wurde am 22.10.2016 von der Mitgliederversammlung des deutschen Musikrats mit großer Mehrheit in das Präsidium des Deutschen Musikrates gewählt.

Mit Dr. Michael Pabst-Krueger sind die Themen „Musikunterricht“ und „Musikalische Bildung an allgemeinbildenden Schulen“ nach mehrjähriger Pause nun wieder mit Sitz und Stimme in dem 19-köpfigen Leitungsgremium des Deutschen Musikrates vertreten. Der Deutsche Musikrat repräsentiert die Interessen von rund 14 Millionen Musikerinnen und Musikern, die in mehr als 100 Einzelverbänden organisiert sind. Pabst-Krueger ist auch Präsident des Bundesverbandes Musikunterricht, der sich bundesweit für Musikalische Bildung an Schulen einsetzt. Als Präsidiumsmitglied des Deutschen Musikrats will sich Pabst-Krueger besonders für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Musikalische Bildung an Schulen und für die Förderung innovativer Formen musikalischen Lernens engagieren. Außerdem möchte er das Zusammenspiel von schulischer und außerschulischer Bildung im Fachbereich Musik fördern sowie die gesellschaftliche Relevanz von Musik durch die Zusammenarbeit von Laien- und professioneller Arbeit stärken.

31.10.2016

Wir in Kiel: internationale Flötenklasse zu Gast

Studierende der internationalen Flötenklasse von Prof. Angela Firkins präsentieren sich am Montag, 31. Oktober im Theater Kiel.

Im Rahmen der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ bringen sie um 20 Uhr im Opernhausfoyer Milchstraße französische Kompositionen aus vier Jahrhunderten zu Gehör. Die Studierenden präsentieren unter anderem Werke von Marais, Fauré, Jolivet und Dutilleux. Begleitet werden sie dabei von Thomas Preuß am Klavier. Die jungen Flötisten beginnen ihre Zeitreise mit dem 1691 geborenen Komponisten Joseph Bodin de Boismortier und seinem „Concerto pour cinq Flûtes“ op. 15. Von Marin Marais erklingt sein bekanntestes Werk „Les Follies d'Espagne“. Kompositionen des 19. und 20. Jahrhunderts werden unter anderem mit „Fantaisie pour Flûte“ von Gabriel Fauré und Paul Taffanels „Fantasie sur le Freischütz“ zu Gehör gebracht. Taffanel verarbeitete in seinem Werk Themen aus Carl Maria von Webers berühmter Oper.  In dem Solo „Incantations pour Flûte seul“ von André Jolivet spiegelt sich dessen Interesse für Akustik und Atonalität wider. Als Erneuerer der lyrischen Form ließ sich Henri Duttileux in seinen Kompositionen von allen zeitgenössischen Kunstformen inspirieren. Im Konzert erklingt sein Duo für Flöte und Klavier. Dozentin Prof. Angela Firkins leitet ihre internationale Flötenklasse an der MHL seit 1994. Zuvor war sie als Soloflötistin bei den Hamburger Symphonikern und der Radiophilharmonie Hannover des NDR engagiert. Mit „Wir Kiel“ zeigt die einzige Musikhochschule des Landes seit 2011 in der Landeshauptstadt und an weiteren sieben Spielorten in Schleswig-Holstein Präsenz. Mit Themenkonzerten gibt sie damit außerhalb ihres Lübecker Stammsitzes Einblick in ihre Arbeit. Das Konzert findet im Foyer „Milchstraße“ des Kieler Opernhauses statt. Karten für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro sind nur an den Theaterkassen im Kieler Opern- und Schauspielhaus (Rathausplatz 4 und Holtenauer Straße, Telefon 0431/901901) erhältlich.

24.10.2016

Landesjugendorchester begleitet Harfenistin Gesine Dreyer

Das Landesjugendorchester (LJO) Schleswig-Holstein ist am Samstag, 29. Oktober um 19 Uhr in der Musikhochschule Lübeck (MHL) zu Gast.

Unter Leitung des Kieler Dirigenten Daniel Carlberg präsentiert es im Großen Saal sein Herbstprogramm mit Werken von Respighi, Mahler und Ginastera. Solistin ist die MHL-Harfenistin Gesine Dreyer. Auf dem Programm stehen Mahlers sinfonische Dichtung „Totenfeier“ und Respighis „Feste romane“.  Auch die Harfe, 2016 als Instrument des Jahres gefeiert, kommt zu ihrem Recht: MHL-Dozentin Gesine Dreyer, Schirmherrin des „Jahr der Harfe“, stellt das Harfenkonzert op. 25 des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera vor. Karten sind für 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).

24.10.2016

Musikalische Danksagung für die MHL-Förderergesellschaft

Die MHL lädt am Sonntag, 23. Oktober um 11 Uhr zu einem Benefizkonzert für ihre Förderergesellschaft in den Großen Saal ein.

Studierende und Ehemalige aus mehr als zehn Nationen bedanken sich für die Unterstützung, die ihnen die Förderer während ihres Studiums gewährt haben und präsentieren das große Spektrum der musikalischen Ausbildung. Mit dem facettenreichen Programm für verschiedenste Instrumente vom Solo bis hin zum Ensemble wirbt die Förderergesellschaft der MHL auch um neue Mitglieder. 30 junge Musikerinnen und Musiker spielen Werke des 19. und 20. Jahrhunderts unter anderem von Ravel, Cassado, Prokofjew,  Piazolla und Döhl. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Kostenlose Einlasskarten sind ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse der MHL erhältlich; rechtzeitiges Erscheinen wird empfohlen (Kartenkontingent gemäß Raumkapazität).

24.10.2016

Rumänische Klänge

Am Mittwoch, 19. Oktober ist das „Trio Contraste“ zu Gast in der Musikhochschule Lübeck (MHL). Ab 19.30 Uhr präsentieren sie sich im Großen Saal.

Mit Flöten, Klavier und Percussion lässt das "Trio Contraste" selten aufgeführte zeitgenössischer Musik aus Rumänien erklingen. Die meisten Werke wurden ihm von renommierten rumänischen Komponisten gewidmet. Im Ensemble und solistisch spielen Bogdan Stefanescu, Doru Roman und Sorin Petrescu Werke von Dinescu, Nichifor, Georgescu, Malancioiu und Stroe. Das „Trio Contraste“ gründete sich 1983 und zählt mit jährlich mehr als 40 Konzerten international zu den führenden Ensembles zeitgenössischer rumänischer Musik. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

11.10.2016

MHL schreibt Rekordzahlen

Die MHL gehört, wie die Rekordzahlen der vergangenen Konzertsaison belegen, zu den größten Konzertveranstaltern des Landes.

359 Veranstaltungen haben die MHL-Angehörigen im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt, davon 330 Konzerte und 29 Vorträge. 35.444 Besucher lauschten den vielfältigen Darbietungen der Dozenten und Studierenden, die aus über 40 Nationen kommen. Der Dank gebührt auch allen Besucherinnen und Besuchern, die sich hinter diesen Rekordzahlen verbergen. In der neuen Konzertsaison stehen rund 100 Veranstaltungen und Projekte allein bis zum Jahresende bevor: Am 15. Oktober macht das Konzert unter dem Motto „Präludium“ den Auftakt zum zweiten schleswig-holsteinischen Blechbläsertag. Mit Konzerten, Vorträgen, Ausstellungen, Meisterkursen und Workshops lädt er am 16. Oktober Profis und Amateure zum künstlerischen Austausch ein. Eine musikalische Danksagung erhält die MHL-Förderergesellschaft am 23. Oktober im Rahmen eines Benefizkonzertes. Studierende aller Instrumentalklassen präsentieren die große musikalische Vielfalt ihrer Ausbildung. Am 16. und 17. November wetteifern die jungen Musikerinnen und Musiker wieder um den begehrten Possehl-Musikpreis. Die MHL lädt mit diesen Veranstaltungen dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen der renommierten Ausbildungsstätte zu werfen. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik „Empfehlungen“ auf dieser Website.

11.10.2016

2. schleswig-holsteinischer Blechbläsertag

Die MHL veranstaltet am Samstag, 15. und Sonntag, 16. Oktober den zweiten überregionalen Blechbläsertag Schleswig-Holstein.

Die Veranstaltung gewährt mit Konzerten, Vorträgen, Kursen und Ausstellungen Einblick in die landesweite Blechbläserszene. Mit einem Konzert eröffnet die MHL am Samstag, 15. Oktober um 19.30 Uhr den zweiten schleswig-holsteinischen Blechbläsertag. Das Alumni-Blechbläserensemble der MHL unter Leitung von Michael Steinkühler, der WBI-Brass Band unter Leitung von Timo Hänf und die MHL-Bigband unter Bernd Ruf präsentieren Werke aus Klassik, Pop und Jazz. Zu Gast ist der renommierte italienische Jazz-Trompeter Andrea Tofanelli. Im Anschluss geht es von 21 Uhr bis 23 Uhr mit „Jazz und Jam“ im Konzertfoyer weiter. Am Sonntag, 16. Oktober eröffnen die Jungen Blechbläser Schleswig-Holstein unter Leitung von Tobias Füller um 11 Uhr den zweiten schleswig-holsteinischen Blechbläsertag. Er bietet in vier parallelen Zeitschienen rund 20 Konzerte, Vorträge, Kurse, Ausstellungen und kostenfreie Unterrichtseinheiten für Profis und Amateure. Der Eintritt zum Auftaktkonzert am Samstag, 15. Oktober um 19.30 Uhr kostet 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro. Karten sind im Vorverkauf an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn erhältlich. Der Eintritt zu Konzerten und Meisterkursen des Blechbläsertages am Sonntag, 16. Oktober ist frei, ebenso wie die halbstündigen Unterrichtseinheiten. Interessenten für den Unterricht können sich am Sonntag ab 10.30 Uhr in Listen eintragen, die im Konzertfoyer ausliegen. Ein eigenes Instrument muss mitgebracht werden.

06.10.2016

MHL-Sinfonieorchester präsentiert neue Arbeitsergebnisse

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Freitag, 7. Oktober und am Samstag, 8. Oktober jeweils um 19.30 Uhr zum Sinfoniekonzert in den Großen Saal ein.

Unter Leitung des renommierten Gastdirigenten Christoph-Mathias Mueller spielt das MHL-Sinfonieorchester Werke von Dutilleux, Ravel und Strawinsky. 70 junge Musikerinnen und Musiker des MHL-Sinfonieorchesters haben eine Woche lang an dem hochvirtuosen und technisch anspruchsvollen Programm geprobt. Es erklingen „Der Feuervogel“ von Igor Strawinsky ein einer Orchesterfassung, das avantgardistische Orchesterwerk „Métaboles“ des  Franzosen Henri Dutilleux und Maurice Ravels dramatisches Orchesterwerk „La Valse“. Am Sonntag, 9. Oktober geht das MHL-Sinfonieorchester mit seinem Programm auf Reisen: Im Rahmen der Konzertreihe „Wir in Neumünster" präsentieren sich die jungen Musiker um 17 Uhr im Theater der Stadthalle Neumünster. Der Eintritt zum Lübecker Konzert kostet 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro. Karten sind in allem dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse der MHL (An der Obertrave) erhältlich. Karten für das Konzert „Wir in Neumünster“ verkauft das Kulturbüro der Stadt Neumünster (Telefon 04321/9423316) für 16 Euro, 14 Euro und 12 Euro, es gibt keine Ermäßigung.

28.09.2016

Wettbewerbserfolg für Lübecker Orgelstudentin

Die russische MHL-Studentin Sofya Iglitskaya erspielte sich beim diesjährigen internationalen Alexander-Goedicke-Orgelwettbewerb einen dritten Preis und zwei Sonderpeise für die beste Interpretation eines russischen und eines zeitgenössischen Werkes.

Die 28-jährige ist Masterstudentin in der Klasse von Prof. Arvid Gast. Von den etwa 50 Anmeldungen aus aller Welt wurden 15 Teilnehmer nach Moskau eingeladen, um sich in drei Runden einer international besetzten Jury im Moskauer Tchaikowsky-Konservatorium vorzustellen. Eine der Auswahlrunden fand in den USA statt. Der Wettbewerb trägt den Namen des 1877 in Moskau geborenen und 1957 verstorbenen Organisten, Komponisten und Pianisten Alexander Goedicke, dessen Vorfahren aus Deutschland stammen, aber schon seit mehreren Generationen als Musiker in Moskau wirkten.

27.09.2016

MHL eröffnet Wintersemester und neue Konzertsaison

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Dienstag den 4. Oktober um 18 Uhr zur feierlichen Semestereröffnung in den Großen Saal ein.

Damit startet auch die neue Konzertsaison an der MHL mit rund 160 Veranstaltungen und Projekten. MHL-Präsident Prof. Rico Gubler und Vertreter der Studierendenschaft begrüßen die neuen Studierenden. 84 junge Musikerinnen und Musiker aus 17 Nationen beginnen zum Wintersemester ihr Studium an der MHL. Zu Gast ist Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer (SPD). Sie stellt sich in einer Podiumsdiskussion den Fragen der Studierendenvertreter. Der Pianist Yang Wu aus der Klasse von Prof. Konstanze Eickhorst erhält den mit 1.000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Er präsentiert drei Sätze aus Robert Schumans „Kreisleriana op. 16“, ein Schlüsselwerk der romantischen Klavierliteratur. Das MHL-Sinfonieorchester gibt unter der Leitung des Gastdirigenten Christoph- Mathias Mueller (Göttingen) mit Ravels „La Valse“ einen Vorgeschmack auf die Sinfoniekonzerte am 7. und 8. Oktober. Der Eintritt zur Semestereröffnung ist frei. 

20.09.2016

Jahr der Harfe: Meisterkurs und Abschlusskonzert

Zu einem Harfenkonzert mit Werken aus mehreren Jahrhunderten lädt die Musikhochschule (MHL) am Sonntag, 25. September um 15 Uhr in den Großen Saal ein.

Die zehn jungen Harfenistinnen und Harfenisten studieren an Musikhochschulen in England, Deutschland und Polen und haben an einem dreitägigen Meisterkurs teilgenommen, den die MHL international für Studierende ausgeschrieben hat. Meisterkurs und Konzert werden von der MHL im Rahmen des „Jahr der Harfe“ veranstaltet, das der Landesmusikrat Schleswig-Holstein 2016 ausgerufen hat. Die drei Dozentinnen Prof. Gesine Dreyer (Lübeck und Berlin), Schirmherrin des „Jahr der Harfe“, Prof. Maria Graf (Berlin) und die Spezialistin für Barockharfe Margret Köll (Berlin) unterrichten die Studierenden in Sololiteratur, Orchesterstudien, Pädagogik und Barockharfe. Im Abschlusskonzert präsentieren die Studierenden ihre Arbeitsergebnisse aus dem praktischen Unterricht. Da sie ihre eigene Notenliteratur zum Meisterkurs mitbringen, bietet das Konzert ein facettenreiches Überraschungsprogramm mit der Möglichkeit, dem internationalen Harfennachwuchs auf die Finger zu schauen. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

13.09.2016

Trompeten Prüfung in den Semesterferien

Die MHL lädt am Montag, 19. September zur „Musik für Trompete“ in den Kammermusiksaal ein. Das Konzert beginnt um 19 Uhr.

Christina Fürstenwerth präsentiert im Rahmen der Prüfung zum Bachelor of Music Werke von Saint-Saëns, Bozza und dem armenischen Komponisten Arutjunjan. Außerdem stellt sie sich musikalisch mit der Naturtrompete und im Ensemble mit Gesang, Oboe, Cembalo und Fagott vor. Die 24-Jährige studierte an der MHL Trompete im Studiengang „Musikpraxis“ in der Klasse von Guillaume Couloumy. Zum neuen Semester wird sie ein Bachelorstudium im Fach Naturtrompete an der Musikhochschule Bremen aufnehmen. Der Eintritt zur Prüfung ist wie immer frei.

13.09.2016

Aufbrüche VII – kürzeste Kunstausstellung mit Musik

Zu einer neuen Veranstaltung in ihrer Reihe „Aufbrüche“ lädt die MHL am Samstag, 27. August in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus ein. Im Rahmen der Museumsnacht steht um 19.45 Uhr unter dem Motto „Ein Bild – eine Stunde Musik“ eine der kürzesten Kunstausstellungen der Welt auf dem Programm.

In einer einstündigen Kunstausstellung im neuen Buddenbrookhaus trifft das Bild Nummer 1138 des Kieler Künstlers René J. Goffin auf Musik des Lübecker Kompositionsstudenten Lars Opfermann. Nur eine Stunde wird das Werk des 1951 in Düsseldorf geborenen Künstlers zu sehen sein, der seine Bilder in Nordeuropa in zahlreichen Ausstellungen gezeigt hat. Der Saxophonist Ivan Tumanov präsentiert dazu Musik von Lars Opfermann, der an der MHL in der Klasse von Prof. Dieter Mack Komposition studiert und beim Kompositionswettbewerb zum 150. Orchesterjubiläum der Augsburger Philharmoniker jüngst als Preisträger hervorgegangen ist. In der kurzen Ausstellung sollen bildnerisches und musikalisches Werk eine enge Beziehung eingehen. In der Reihe „Aufbrüche“ erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Das Buddenbrookhaus bietet hier einen passenden Konzertort im vorderen Raum der Mengstraße 6, wo in den nächsten Jahren der Erweiterungsbau entstehen soll. Die MHL erweitert mit der Reihe ihre Bühnenlandschaft und bietet eine Bühne für ein experimentierfreudiges Publikum. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

09.08.2016

Hausmusik in der Villa Eschenburg

Das Brahms-Institut lädt am Samstag, 13. August um 15 Uhr zu seinem zweiten Brahms-Café ein. Das Klavierduo Dr. Michael Struck und Anna Theresa Struck-Berghäuser präsentiert in der Villa Eschenburg Hausmusik aus drei Jahrhunderten.

Auf dem Programm stehen populäre Klavierstücke ebenso wie Raritäten. Unter anderem erklingen Schumanns Pedalflügelstudien in Vierhandfassung sowie Brahms’ Ungarische Tänze. Auch eine Klaviersonate in D-Dur von Mozart und ein Brahms gewidmeter Walzer von Georg H. Wittes sind zu hören. „Hausmusikalisch“ ist auch das Vater-Tochter-Duo des Kieler Musikwissenschaftlers und Pianisten Dr. Michael Struck und der Jura-Doktorandin Anna Theresa Struck-Berghäuser.Karten für fünf und acht Euro sind im Vorverkauf ausschließlich bei der „Konzertkasse“ im Hause Hugendubel erhältlich, Restkarten gibt es ab 14 Uhr an der Tageskasse. Ab 14 Uhr werden im Wintergarten Kaffee und Kuchen serviert (nicht im Eintrittspreis enthalten), bei schönem Wetter im Landschaftspark der Villa Eschenburg.

25.07.2016

Großer Wettbewerbserfolg für MHL-Organisten

Der MHL-Organist Kazuki Tomita erspielte sich auf der Orgel den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis beim internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb, der zu den renommiertesten Musikwettbewerben weltweit zählt. Er wurde vom 4. bis 16. Juli in Leipzig ausgetragen.

Der 27-jährige Japaner, Masterstudent in der Klasse von Prof. Arvid Gast, setzte sich gegen 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der ganzen Welt durch. Nach einer Video-Vorrunde und nachfolgenden vier Runden, ausgetragen an vier teilweise historischen Orgeln in Leipzig und Region, überzeugte er die Jury beim Finale in der Thomaskirche zu Leipzig und erhielt außerdem in seiner Kategorie auch den Publikumspreis.Der Internationale Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Leipzig und wird alle zwei Jahre in verschiedenen Fächern ausgetragen. Er fand erstmals 1950 statt und wird vom Bach-Archiv Leipzig veranstaltet. Zu den Preisträgern vergangener Jahre gehören unter anderem die Sängerin Simone Kermes und der Pianist Martin Stadtfeld. Die diesjährigen Preisträger in den Fächern Orgel, Gesang, Violoncello und Barockvioloncello sind im Konzert in der Leipziger Thomaskirche am Samstag, 16. Juli um 20 Uhr zu hören. Weitere Infos hier.

25.07.2016

Alumnipreis 2016 verliehen

Der Alumni-Verein der MHL hat zum dritten Mal den Alumni-Preis vergeben. Den mit 1.000 Euro ausgezeichneten Preis teilen sich in diesem Jahr zwei Nominierte.

Samuel Walther aus der Kompositionsklasse von Prof. Dieter Mack wurde für sein Kompositionsprojekt „Debris“  ausgezeichnet sowie eine Gruppe von acht Studierenden für ihre MHL-Pop-Revue „Irgendwo auf der Welt“, die sie im Rahmen ihres Interdisziplinären Studienprojekts konzipiert haben.Das Kompositionsprojekt „Debris“ umfasst sechs Klanginstallationen, die im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit der Froehlich Foundation entstanden sind. Für seine Komposition ließ sich Samuel Walther vom Werk des 1941 in Amerika geborenen Künstlers Bruce Nauman inspirieren. In Lübeck erklangen seine sechs Installationen im Rahmen des 25-stündigen Wandelkonzerts beim Brahms-Festival im Mai dieses Jahres. Mit der Revue „Irgendwo auf der Welt“, die zum Ende des Sommersemesters Anfang Juli über die Bühne ging, konzipierten Adeline Block, Ida-Maire Brandt, Roman Gerber, Katharina Horst de Cuestas, Ariane Jahn, Louise Natorp, Konstantin Busack und Jonas Nay eine abendfüllende Pop-Revue, bei der 70 Studierende aller Studiengänge das Publikum in ein Revuetheater auf der Hamburger Reeperbahn entführten. Bekannte Stücke der Zwanziger- und Dreißigerjahre wurden zu einer Handlung verwoben. Gesangssolisten, die MHL-Pops Singers und das MHL-Pops-Orchestra präsentierten die von Intrigen bedrohte Liebesgeschichte in politisch schwierigen Zeiten unter musikalischer Leitung von Bernd Ruf. Der Preis wurde im Rahmen der Absolventenfeier der MHL am vergangen Freitag von Darko Bunderla, Vorsitzender des Alumni-Vereins, überreicht. Die Preisträger wählte die Jury aus insgesamt fünf Nominierten aus, die sich in den Bereichen „Hochschulpolitisches und soziales Engagement“, „Komposition“, „Bestes Interdisziplinäres Projekt“ und „Beste Wissenschaftliche Arbeit“ um den jährlich ausgeschriebenen Preis beworben hatten.

25.07.2016

Konzert "L’homme armé" entfällt

Das moderierte Konzert "L’homme armé – Messen der Renaissance", das die MHL für Donnerstag, 14. Juli um 20 Uhr angekündigt hat, muss leider entfallen.

Es soll im Wintersemester 2016/2017, das ab 4. Oktober wieder beginnt, nachgeholt werden. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

25.07.2016

Wechsel an der Spitze der Förderergesellschaft der MHL

Die Förderergesellschaft der MHL hat einen neuen Vorsitzenden. Nach drei Amtsperioden kandidierte der ehemalige Landgerichtspräsident Hans-Ernst Böttcher nicht wieder. Sein Nachfolger wurde Prof. Dr. Peter Dominiak, bis 2014 Präsident der Universität zu Lübeck.

Der studierte Biologe und Mediziner Dominiak ist seit seiner Jugend begeisterter Geiger. Als Mitglied der Förderergesellschaft ist er der MHL schon seit Langem verbunden. Der 1947 geborene Darmstädter ist bis heute aktives Mitglied des Universitätsorchesters. In seine Amtszeit als Unipräsident fällt unter anderem der erfolgreiche Kampf für den Erhalt der Universität 2010 sowie die Umwandlung zur Stiftungsuniversität. Dominiak, der einstimmig zum Vorsitzenden der Förderergesellschaft der MHL gewählt wurde, betonte in seiner Vorstellungsrede die Einmaligkeit und weltweite Strahlkraft der MHL, ihre kulturelle Bedeutung für Lübeck wie für das Land Schleswig-Holstein. Im Ehrenamt hieran mitzuarbeiten, sei ihm eine große Freude. Schatzmeister Colin de Lage, Claus Eisenbarth und Peter Wilckens wurden als Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Bei Interesse an der Förderergesellschaft der MHL gibt es weitere Informationen unter www.mh-luebeck oder foerderer@mh-luebeck.de.

25.07.2016

MHL-Projekt "Klingende Steine" in NDR-Kultur

Drei Sendestunden widmet NDR-Kultur am Sonntag, 10. Juli ab 18.03 Uhr dem großen Musikvermittlungsprojekt „Klingende Steine“, das die MHL zur Ausstellung „Lübeck 1500“ konzipiert hat.

In der Reihe „Welt der Musik“ stellt Autorin Ulrike Henningsen das breit angelegte interdisziplinäre Projekt vor. Musik und Interviews mit der künstlerischen Leiterin Katharina Bäuml und Projektleiter Prof. Hans Bäßler sowie den Professoren Bernd Ruf, Franz Danksagmüller und Christoph Flamm geben Einblick in die zahlreichen, eng verzahnten Bausteine wie Konzerte, Führungen, Schulprojekte und ein Editionsprojekt. Die einstündige Sendung wird am Dienstag, 12. Juli ab 21 Uhr auf NDR Kultur wiederholt. Am 10. Juli ab 22 Uhr wird in der Reihe „Soirée“ das Konzert „Urbs Beata“ mit der Capella de La Torre ausgestrahlt, aufgenommen am 10. Januar in St. Aegidien. Zusätzlich vermitteln Moderationen von Ulrike Henningsen und Interviews mit der künstlerischen Leiterin Katharina Bäuml einen Eindruck der Klangwelt um 1500.

25.07.2016

Bernd Ruf gewinnt fünf Golden Melody Awards

Das von Bernd Ruf dirigierte Album „Winter Endless“ wurde mit fünf „Golden Melody Awards“ in Taiwan ausgezeichnet.

Gemeinsam mit seinem GermanPops Orchestra und der taiwanesischen Pop-Band "Sodagreen" konnte es Preise in den Kategorien ‚Best Mandarin Album‘, ‚Best Musical Arranger‘, ‚Best Album Producer‘, ‚Best Band‘ und ‚Best Lyrics‘ abräumen. Die Preise wurden Ende Juni in Taipeh verliehen. Der Golden Melody Award wird seit 1990 jährlich vom Kulturministerium Taiwan ausgelobt. Er ist vergleichbar mit dem deutschen Echopreis und den US-amerikanischen Grammy Awards. Bernd Ruf, Professor für Popularmusik, Jazz und Weltmusik an der MHL, gilt als einer der profiliertesten Grenzgänger in der deutschen Musikszene. Seine Zusammenarbeit mit der taiwanesischen Topband Sodagreen begann Ende 2014. Gemeinsame Höhepunkte waren die Produktion der DVD und CD in Berlin und drei ausverkaufte Konzerte in der Taipei Arena im vergangenen Dezember, für die 60 Musiker und Musikerinnen des von Bernd Ruf gegründeten GermanPops Orchestras von Deutschland nach Taiwan reisten. Im GermanPops Orchestra, das sich auf Studioproduktionen und Live-Konzerte im Bereich Classical Crossover spezialisiert hat, spielen auch ehemalige Studierende der MHL mit.

25.07.2016

Meisterkurse des SHMF

Vom 18. Juli bis 14. August finden die Meisterkurse im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals (SHMF) in der MHL statt. Seit mehr als 25 Jahren widmen sich hochkarätige Künstler und Pädagogen in Kursen und intensiven Einzelstunden dem musikalischen Nachwuchs. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus allen Teilen der Welt in die Hansestadt und finden in der MHL ideale Übebedingungen vor.

Erstmals ist der Bariton Olaf Bär zu erleben ebenso wie die Sopranistin Helen Donath, die gemeinsam mit ihrem Mann Klaus Donath unterrichtet. Nach langer Pause sind wieder dabei: die Pianisten Andrzej Jasinski und Anatol Ugorski, der Cellist Miklós Perényi sowie die Geigerin und Pädagogin Ida Bieler. Mit dem Cellisten Jens Peter Maintz ist zudem einer der führenden Pädagogen der jüngeren Generation zu erleben. Ein Novum ist der Meisterkurs Chordirigieren mit dem Dirigenten Simon Halsey, dem langjährigen Leiter des Rundfunkchors Berlin, und dem Chordirektor des Festivalchors, Nicolas Fink. Die Meisterkurse werden gefördert durch die Possehl-Stiftung, Lübeck, und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Hamburg.Die tägliche musikalische Arbeit können interessierte Gasthörer in den öffentlichen Meisterkursen verfolgen. Termine und Infos unter Telefon 0451/389 5721 oder über die Website des SHMF.

25.07.2016

Brahms-Café in der Villa Eschenburg

Zu einem neuen Brahms-Café lädt das Brahms-Institut an der MHL am nächsten Samstag, 23. Juli ein. Ab 15 Uhr präsentiert die preisgekrönte Pianistin Violetta Khachikyan in der Villa Eschenburg Klavierstücke von Bach, Brahms und Schumann.

Die russische Pianistin Violetta Khachikyan eröffnet ihr Programm mit einer selten gespielten Toccata des jungen Bach, mit der er einst seine Visitenkarte als genialer Tastenvirtuose abgab. Zwei kontrastreiche Sammlungen romantischer Charakterstücke von zwei Bach-Enthusiasten schließen sich an: die Romanzen op. 28 von Robert Schumann und Brahms‘ populäre Rhapsodien op. 79, die er Elisabeth von Herzogenberg widmete. Sich „wie ein Geiger zu fühlen“ war das Bestreben von Johannes Brahms, als er die berühmte Chaconne für Violine solo von Johann Sebastian Bach für Klavier setzte. Diese Bearbeitung „für die linke Hand allein“ bildet das fulminante Schlussstück des Klaviernachmittags. Ein weiteres Brahms-Café findet am Samstag, 13. August statt. Karten für fünf und acht Euro sind im Vorverkauf ausschließlich bei der „Konzertkasse“ (im Hause Hugendubel) erhältlich, Restkarten ab 14 Uhr an der Tageskasse. Ab 14 Uhr werden im Wintergarten Kaffee und Kuchen serviert (nicht im Eintrittspreis enthalten), bei schönem Wetter im Landschaftspark der Villa Eschenburg.

15.07.2016

Absolventenfeier mit Alumni-Preis

Zu einer festlichen Absolventenfeier lädt die MHL am Freitag, 15. Juli um 18 Uhr in den Großen Saal ein. Rund 60 Absolventinnen und Absolventen sind eingeladen, ihre Abschlusszeugnisse aus den Händen des Präsidenten Prof. Rico Gubler, des Vizepräsidenten Martin Hundelt und des Studiensekretariatsleiters Christian Freiherr von Streit entgegenzunehmen.

Die MHL-Bigband unter Leitung von Bernd Ruf, Gesangs- und Instrumentalsolisten  präsentieren sich mit Stücken von Irving Berlin und Pettoruti. Im Rahmen der Diplomfeier wird auch der Alumni-Preis 2016 verliehen. MHL-Studierende konnten sich in den Kategorien "Hochschulpolitisches und soziales Engagement", "Komposition", "bestes Interdisziplinäres Projekt" und "beste Wissenschaftliche Arbeit" für den mit 1.000 Euro dotierten Preis bewerben, den der Alumni-Verein zum dritten Mal ausgelobt hat. Der Eintritt zur Absolventenfeier ist frei. Bereits ab 15 Uhr treffen sich Ehemalige und Studierende der MHL zum sechsten MHL-Alumni-Tag und tauschen sich diesmal zum Thema „Musikergesundheit“ aus.  Weitere Informationen unter www.alumni-mhl.de

13.07.2016

Vortrag mit Pianistin Konstanze Eickhorst

Am Mittwoch, 13. Juli lädt die Förderergesellschaft der MHL zum letzten Vortrag des Sommersemesters in den Hörsaal der Holstentorhalle ein. Diesmal steht ab 18 Uhr die Pianistin Konstanze Eickhorst, Professorin für Klavier an der MHL, im Mittelpunkt.

Konstanze Eickhorst wird mit dem Vorsitzenden der Förderergesellschaft Hans-Ernst Böttcher über ihre Erfahrungen „Zwischen Hochschule und Konzertsaal“ sprechen und einen Einblick in die Klavierausbildung an der MHL geben. Für Konstanze Eickhorst begann ihre internationale Konzerttätigkeit, nachdem sie Siege bei bedeutenden internationalen Klavierwettbewerben errungen hatte.  Die Pianistin wird seitdem als Solistin und Kammermusikerin in die Musikmetropolen der Welt eingeladen. Unter anderem gastiert sie bei den Salzburger Festspielen, den Luzerner Festspielen und spielt mit Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Toronto Symphony oder dem Royal Philharmonic Orchestra London. Mit ihrem Vortrag gibt Konstanze Eickhorst Einblick in ihre einzigartigen Erfahrungen zu Lehre und künstlerischer Praxis. Der Eintritt ist frei.

13.07.2016

Letzte Musiktheater Performance "Fisch in Dir"

Zum letzten Mal präsentiert die MHL die Musiktheater-Performance "Fisch in Dir". 25 Lübeckerinnen und Lübecker zwischen 15 bis 85 Jahren bringen am Dienstag, 12. Juli die dritte Musiktheater-Performance über Fische und Identität auf die Bühne. Ab 19.30 Uhr präsentieren sie im Großen Saal zwei eigene Stücke, die sie unter Anleitung von Marno Schulze, Professor an der MHL und professionellen Künstlern selber komponiert und choreographiert haben.

Die Dramaturgie der beiden 25-minütigen Aufführungen aus Musik, Tanz, Schauspiel und Live-Video folgt den gleichen Spielregeln. Dem Publikum offenbaren sie sich erst im Augenblick des Auftritts. Erstmals stehen Darsteller verschiedener Altersgruppen gemeinsam auf der Bühne, unter ihnen auch Schülerinnen und Schüler der Baltic-Schule.  Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der MHL, der Musikschule der Gemeinnützigen zu Lübeck und der Baltic-Schule. Es wurde ermöglicht durch die Förderung der Possehl-Stiftung Lübeck. Der Eintritt ist frei.

13.07.2016

Studierende führen Bachs Brandenburgische Konzerte auf

Am Montag, 11. Juli präsentiert das Ensemble für Alte Musik der MHL in St. Aegidien ab 20 Uhr fünf der berühmten Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach.

Sechzig Studierende des Ensembles für Alte Musik spielen unter Leitung von Prof. Hans-Jürgen Schnoor die Brandenburgischen Konzerte eins, drei, vier, fünf und sechs. Als Solisten sind Xuying Zhang und Jesus Carrillo (Flöte), Dorothee Appelhans und Hugo Moinet (Violine), Carlos Campos Medina und Abel Gonzalez Rodriguez (Bratsche) sowie Andrej Naumovich (Cembalo) zu hören. Als Gäste wirken die beiden Flötisten Iris Bürger und Julian Fricker mit. Die rein weltlichen Stücke gehören zu den bekanntesten Instrumentalwerken Bachs. Karten sind für 14 Euro, ermäßigt 10 Euro an allen Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket erhältlich, Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

13.07.2016

"Frisches vom Blech" mit dem Großen MHL-Blechbläserensemble

Das große Blechbläserensemble der MHL gibt am Sonntag, 10. Juli zum dritten Mal ein Open-Air-Konzert vor den eigenen Toren an der Lübecker Obertrave. 16 Studierende der Blechbläserklassen und Gäste präsentieren ab 17 Uhr zusammen mit ihrem Leiter Matthias Krebber einen musikalischen Streifzug durch die Jahrhunderte.

Auf dem Programm stehen Werke von Händel, Ravel, Bizet, John Williams und Jim Parker. Zu hören sind unter anderem der festliche „Einzug der Königin von Saba“ aus Händels Oratorium „Solomon“ und die „Pavane pour une infante défunte“ von Maurice Ravel. Im zweiten Teil präsentiert sich das Ensemble zusammen mit Gesangsstudentin Katharina Schwerk mit einem Pop-Titel „For her Majesty“ und Jim Parkers Klassiker „Ein Londoner in New York“. Zu Gast ist der Soloposaunist der Lübecker Philharmoniker Laszlo Pete, der das Ensemble bei seinem Auftritt unterstützt.Der Eintritt zum Blechbläser-Open-Air ist frei. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Großen Saal der MHL statt.

13.07.2016

Minimaster 2016: "Faszination Filmmusik"

Am Samstag, 9. Juli lädt die MHL um 11.15 Uhr zu ihrer Vorlesung im Rahmen des Minimasters 2016 in den Kammermusiksaal ein. Unter dem Motto "Ganz schön viel Musik" vermitteln Studierende der MHL Kindern zwischen acht und zwölf Jahren die Faszination der Filmmusik.

In der 45-minütigen Kindervorlesung macht Musikpädagoge Dr. Michael Pabst-Krueger zusammen mit seinen Studierenden die wichtige Rolle der Filmmusik für die jungen Zuhörer erfahrbar. Die Studierenden haben Filmprojektionen vorbereitet und untermalen sie mit Live-Musik. Dabei lernen die Kinder nicht nur die tragende Rolle der Musik für die Wirkung eines Filmes, sondern auch die Musiker und ihre Instrumente näher kennen.Mit der Minimasterreihe bieten die Lübecker Hochschulen dem wissenschaftlichen Nachwuchs zwischen acht und zwölf Jahren spannende Einblicke in ihre Arbeit. Eine Anmeldung zu den Vorlesungen ist unter www.minimaster-luebeck.de möglich.

13.07.2016

Portraitkonzert Friedhelm Döhl

Mit zwei Veranstaltungen würdigt die MHL am Freitag, 8. Juli ab 18.30 Uhr den bedeutenden Lübecker Komponisten Friedhelm Döhl zu seinem 80. Geburtstag.

Der rund vierzigminütige Film „Bruchstücke – eine Annäherung an den Komponisten Friedhelm Döhl“ ist um 18.30 Uhr im Großen Saal zu sehen. Ab 20 Uhr stellen Dozentinnen und Dozenten der MHL und Gäste Kammermusik des gebürtigen Göttingers aus fünf Jahrzehnten vor. Mitwirkende sind unter anderem Maike Albrecht (Sopran), Christiane Edinger und Elisabeth Weber (Violine), Ulf Tischbirek und Hans-Christian Schwarz (Cello), Jörg Linowitzki (Kontrabass) sowie Konrad Elser und Hans-Jürgen Schnoor (Klavier). Björn Engholm, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein a.D., hält die Laudatio auf den Komponisten. Friedhelm Döhl war seit 1982 Professor für Komposition an der MHL, von 1991 bis 1994 als Rektor. Der Eintritt zum Portraitkonzert kostet 14 und 19 Euro, ermäßigt 8 und 12 Euro. Karten sind in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.

13.07.2016

Junge MHL-Solisten konzertieren mit Lübecker Philharmonikern

Am Donnerstag, 7. Juli um 20 Uhr stellen sich vier Studierende der MHL als Solisten im Rahmen ihrer Abschlussprüfung im Großen Saal vor.

Das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck und Studierende der MHL begleiten unter Leitung des Lübecker Generalmusikdirektors Ryusuke Numajiri und des ersten Kapellmeisters Andreas Wolf. Auf dem Programm stehen Solokonzerte von Tschaikowsky, Sibelius, Schostakowitsch und Chopin, die den jungen Interpreten in künstlerischem Ausdruck und Technik höchste Kunst abverlangen. Als Solisten spielen die Koreanerin Yoon-Hye Chung (Cello), die Japanerin Shoko Murakami (Violine), der Koreaner  Yhee Sang (Cello) und der deutsche Pianist Viktor Soos.  Karten sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 12 und 8 Euro) an allen Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

13.07.2016

Große Pop-Revue "Irgendwo auf der Welt"

Eine große Pop-Revue präsentiert die MHL am Samstag, 2. Juli und Sonntag, 3. Juli zum Abschluss des Sommersemesters. Unter dem Motto "Irgendwo auf der Welt" bringen Gesangssolisten, die MHL-Pops Singers und das MHL-Pops-Orchestra eine heiter-beschwingte, nachdenklich-berührende Sommer-Revue auf die Bühne im Großen Saal.

70 Studierende aller Studiengänge entführen das Publikum in ein Revuetheater auf der Hamburger Reeperbahn. In der politisch schwierigen Zeit um 1930 muss sich die Liebe des jüdischen Hafenkneipiers David und seiner Verlobten Lilian, Tänzerin in einem Revuetheater beweisen. Auch Grande Dame Victoria mischt bei den Intrigen und Eifersüchteleien eifrig mit. Zu hören sind Stücke der Zwanziger- und Dreißigerjahre unter anderem "Musik, Musik, Musik", "Wochenend' und Sonnenschein" und "Jede Frau hat ein süßes Geheimnis". Die Aufführungen finden am Samstag, 2. Juli um 20 Uhr sowie am Sonntag, 3. Juli um 15 Uhr und 20 Uhr statt. Karten gibt es in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen für 19 und 14 Euro (ermäßigt 12 und 8 Euro), Restkarten sind an der Tages- und Abendkasse der MHL eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn erhältlich.

29.06.2016

Große Pop-Revue "Irgendwo auf der Welt"

Eine große Pop-Revue präsentiert die MHL am Samstag, 2. Juli und Sonntag, 3. Juli zum Abschluss des Sommersemesters. Unter dem Motto "Irgendwo auf der Welt" bringen Gesangssolisten, die MHL-Pops Singers und das MHL-Pops-Orchestra eine heiter-beschwingte, nachdenklich-berührende Sommer-Revue auf die Bühne im Großen Saal.

70 Studierende aller Studiengänge entführen das Publikum in ein Revuetheater auf der Hamburger Reeperbahn. In der politisch schwierigen Zeit um 1930 muss sich die Liebe des jüdischen Hafenkneipiers David und seiner Verlobten Lilian, Tänzerin in einem Revuetheater beweisen. Auch Grande Dame Victoria mischt bei den Intrigen und Eifersüchteleien eifrig mit. Zu hören sind Stücke der Zwanziger- und Dreißigerjahre unter anderem "Musik, Musik, Musik", "Wochenend‘ und Sonnenschein" und "Jede Frau hat ein süßes Geheimnis". Die Aufführungen finden am Samstag, 2. Juli um 20 Uhr sowie am Sonntag, 3. Juli um 15 Uhr und 20 Uhr statt. Karten gibt es in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen für 19 und 14 Euro (ermäßigt 12 und 8 Euro), Restkarten sind an der Tages- und Abendkasse der MHL eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn erhältlich.

28.06.2016

Gesangsstudierende als Finalisten im Belvedere-Wettbewerb

Caroline Nkwe und Hyungseok Lee aus der Gesangsklasse von Prof. Franz-Josef Einhaus haben sich für das Finale des bedeutenden Belvedere-Wettbewerbs qualifiziert.

Die südafrikanische Sopranistin Caroline Nkwe studierte in ihrer Heimat Gesang und ging dort bereits als Preisträgerin aus diversen Wettbewerben hervor. Sie besuchte Meisterkurse unter anderem bei Grace Bumbry. Im Frühjahr 2014 begann sie ihr Studium an der MHL. Schon vorher war sie mehrere Jahre lang Mitglied der Chorakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Als Lauretta (Gianni Schicchi), Hanna Glawari (Lustige Witwe) und Fiordiligi (Così fan tutte) war sie bereits in großen Solorollen zu hören.Der koreanische Tenor Hyungseok Lee absolvierte sein Bachelor-Studium an der Korea National University of Art. Nach seinem Abschluss 2013 kam er an die MHL, wo er seitdem bei Prof. Einhaus sein Masterstudium absolviert. Er war mit den Lübecker Philharmonikern als Solist in Puccinis „Messa di Gloria“, als Rodolfo in „La Bohème“ und in Tschaikowskys „Pique Dame“ zu erleben. Seit der Spielzeit 2015/16 ist er Mitglied des Internationalen Opernelitestudios am Theater Lübeck.Der internationale Belvedere-Wettbewerb wird seit 1982 jährlich als einer der bedeutendsten Gesangswettbewerbe ausgelobt. Die Vorrunden finden in siebzig Ländern statt, die Finalrunden werden dieses Jahr in Kapstadt (Südafrika) ausgetragen. Über hundert Vertreter internationaler Agenturen und Opernhäuser sitzen dabei im Publikum.

27.06.2016

Daniel Sepec referiert über Unterricht und Konzertpraxis

Am Mittwoch, 29. Juni lädt die Förderergesellschaft der MHL wieder zu einem ihrer Vorträge mit Dozenten der MHL ein. Ab 18 Uhr spricht Daniel Sepec, Professor für Violine, im Hörsaal der Holstentorhalle unter dem Motto "Violine – Unterricht, Konzertpraxis, Leidenschaft".

In seinem Vortrag gibt Daniel Sepec Einblick in seine Praxis als Pädagoge, Solist und Kammermusiker und geht den Geheimnissen der Geige auf den Grund. Sepec unterrichtete zuvor in Basel und wurde  als Nachfolger von Prof. Thomas Brandis 2014 an die MHL berufen. Er ist Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Angezogen von der reichen Ausdrucksvielfalt der Barockmusik, gewann die Barockvioline für ihn zunehmend an Bedeutung. So ist er langjähriger Konzertmeister des auf Originalinstrumenten spielenden Balthasar-Neumann-Ensembles unter Leitung von Thomas Hengelbrock. Solistisch trat er unter anderem mit der Academy of Ancient Music unter Christopher Hogwood, der Wiener Akademie unter Martin Haselböck und dem Orchestre des Champs-Elysées unter Philippe Herreweghe auf. Gemeinsam mit Antje Weithaas, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras steht er im Arcanto Quartett auf den Konzertpodien. Im Anschluss besteht wie immer die Gelegenheit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.

23.06.2016

Brahms-Institut eröffnet neue Ausstellung zu Haydn und Brahms

Das Brahms-Institut an der MHL stellt am Freitag, 1. Juli um 18 Uhr in der Villa Eschenburg seine neue Ausstellung zum diesjährigen Haydn-Schwerpunkt des Schleswig-Holstein Musik-Festivals (SHMF) vor. Unter dem Titel „Kontinuitäten?“ steht erstmals die Haydn-Rezeption von Johannes Brahms im Fokus. Im Anschluss laden SHMF und MHL am Samstag, 2. Juli zu einem gleichnamigen Symposium unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Sandberger.

Joseph Haydn wurde zu Lebzeiten als der „Shakespeare der Musik“ verehrt, nach seinem Tod jedoch eher als „Papa Haydn“ belächelt. Mit der Präsentation von Briefen, Drucken, Programmzetteln, Büsten und Fotografien wird Brahms‘ Auseinandersetzung mit Haydn beleuchtet, der zu den größten europäischen Komponisten gehört und die Gattungen Sinfonie, Streichquartett und Klaviersonate mit aus der Taufe hob. Sie dokumentiert das Engagement von Brahms und seinem Freund, dem Geiger Joseph Joachim, die sich bereits in jungen Jahren als Interpreten für Haydns Werke einsetzten. Im Wintergarten der klassizistischen Villa Eschenburg wird eine Installation mit dem Deckengemälde aus der Tonhalle Zürich von 1895 zu sehen sein, die Haydn und Brahms gemeinsam im „Komponistenhimmel“ zeigt. Den Festvortrag Festvortrag „Das war ein Kerl! – Johannes Brahms und Joseph Haydn“ eröffnet der renommierte Haydn-Experte Otto Biba aus Wien am Freitag, 1. Juli um 18 Uhr die Ausstellung. Der Festvortrag ist zugleich Auftakt des Symposiums „Kontinuitäten?“ Sieben Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftler stellen am Samstag, 2. Juli von 10 Uhr bis 16 Uhr im Museum Behnhaus Drägerhaus Meilensteine der Haydn-Forschung und -Interpretation vor. Der wissenschaftliche Leiter Wolfgang Sandberger führt um 10 Uhr in das Thema ein. Die Ausstellung „Kontinuitäten – Haydn und Brahms“ wird vom 1. Juli bis zum 17. Dezember jeweils am Mittwoch und Samstag zwischen 14 und 18 Uhr in der Villa Eschenburg (Jerusalemsberg 4) zu sehen sein. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Das Symposium findet am Samstag, 2. Juli von 10 bis 16 Uhr im Museum Behnhaus Drägerhaus (Königstr. 9) statt. Der Eintritt kostet 5 Euro (ohne Ermäßigung).

20.06.2016

„Serenata Española“– spanischer Gitarrenabend in Plön

In der Konzertreihe „Wir in Plön“ sind am Freitag, 24. Juni um 19.30 Uhr Studierende der MHL zu Gast im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön. Diesmal laden drei junge Gitarristen zu einer musikalischen Reise nach Spanien ein.

Unter dem Motto „Serenata Española“ stellen Miriam Knebusch, Alexander Vergara Giménez und Martin Schley Solowerke und Kammermusik spanischer Komponisten vor. Sie studieren in der Gitarrenklasse von Elise Neumann an der MHL. Die Dozentin, Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, moderiert das Konzert und erläutert die Besonderheiten der spanischen Gitarrenmusik. Neben Solowerken für Gitarre interpretieren die jungen Gitarristen auch Kammermusik in verschiedenen Besetzungen, darunter Kompositionen von Albéniz, de Falla und Sarasate. Zu Gast sind die Violinistin Evgenia Feizo und der Flötist Jesús Carillo.  Karten sind für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) in der Buchhandlung Schneider (Telefon 04522/789939) sowie an der Abendkasse erhältlich.

16.06.2016

"Die Abenteuer des Königs Pausole" noch einmal zu erleben

Am Dienstag, 21. Juni um 20 Uhr wird Arthur Honeggers Operette „Die Abenteuer des Königs Pausole“ zum letzten Mal in den Kammerspielen aufgeführt. Ein König und 366 Ehefrauen – die Verwicklungen, die sich daraus ergeben, bilden die Grundlage der Operette von Arthur Honegger, die das Theater Lübeck in Kooperation mit der Musikhochschule Lübeck auf die Bühne gebracht hat.

Die Inszenierung wurde von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. Die Lübecker Nachrichten schrieben: „Man nehme eine vollständig absurde Geschichte, wild gemixte Musik von Schubert bis Jazz, dazu ein witziges Bühnenbild und hochmotivierte, um einen Erzkomödianten gescharte junge Darsteller. (...) Heraus kommt dabei eine witzige, vollständig überdrehte satirische Operette, die den freizügigen Zeitgeist der wilden Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts genüsslich auf die Schippe nimmt.“Regie führte Michael Wallner, die musikalische Leitung hat Ludwig Pflanz. Neben Profisänger Steffen Kubach in der Rolle des Königs Pausole und den Mitgliedern des Opernelitestudios Grzegorz Sobczak (Minister)  und Guillermo Valdés (Page) sind ausschließlich Gesangsstudierende der MHL zu hören. In weiteren Hauptrollen singen Dorothee Bienert (Sopran) und Milena Juhl (Mezzo). Karten sind für 12 bis 31 Euro (ermäßigt von 10 bis 19 Euro) an der Theaterkasse, unter 0451/399600 oder über die Website www.theaterluebeck.de erhältlich. 

13.06.2016

Klavierkonzert mit Willem Brons

Die MHL lädt am Montag, 11. April zu einem Gastkonzert mit dem niederländischen Pianisten Willem Brons ein. Ab 20 Uhr präsentiert Brons in der Villa Eschenburg unter anderem Werke von Schubert, Schumann und Bach.

Auf dem Programm stehen unter anderem Schuberts Sonate in A-Dur, Bachs Präludium und Fuge in fis-Moll aus dem zweiten Teil des Wohltemperierten Klaviers und Schumanns „Gesänge der Frühe“. Willem Brons studierte am Konservatorium in Genf beim renommierten Klavierpädagogen Louis Hiltbrand. Bereits während seines Studiums erhielt Brons mehrere Preise und Auszeichnungen, unter anderem den „Premier Prix avec distinction“ und den „Prix Philipinetti á la mémoire de Paderewski“. In zahlreichen Konzerten spielte Brons im In- und Ausland. Zu seinem Repertoire gehören neben dem gesamten Wohltemperierten Klavier, Werke von Haydn, Mozart, Schumann, Brahms, Franck und Debussy. Neben seiner Arbeit als Pianist ist Brons auch als Dozent und Klavierpädagoge tätig. So ist er seit 1968 Professor am Konservatorium Amsterdam, wo er neben dem Fach Klavier auch einen Lehrstuhl für Liedbegleitung und Kammermusik innehat.

10.06.2016

Blick hinter die Kulissen bei der Lübecker "Nacht der Labore"

Am Samstag, 18. Juni laden Lübecker Wissenschafts- und Bildungsinstitutionen mit der "Nacht der Labore" zum dritten Mal zu einer nächtlichen Forschungsreise in die Welt der Bildung und Wissenschaft ein. Von 18 bis 24 Uhr öffnen Hochschulen, Unternehmen und Kliniken ihre Türen für die interessierte Öffentlichkeit. Die MHL bietet mit Führungen einen Blick hinter die Kulissen ihrer Ausbildung an.

Drei Führungen durch das Gebäude-Ensemble der MHL an der Obertrave geben Einblicke in die Ausbildung und die Architektur der aus 22 denkmalgeschützten Bürgerhäusern bestehenden Hochschule, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Die jeweils einstündigen Führungen starten um 18 Uhr, 19 Uhr und 20 Uhr. Treffpunkt ist die Diele in der Großen Petersgrube 21. An allen Forschungsorten beschäftigt ein Kinderprogramm die Kleinen und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Ein kostenfreier Bus-Shuttle bringt die Besucher ab 17 Uhr im 30-Minuten-Takt von Ort zu Ort. Der Eintritt zur Nacht der Labore ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www.hanse-trifft-humboldt.de/nacht-der-labore-2016.

09.06.2016

Zweiter Preis für Alexander Krimer

Der Oboist Alexander Krimer aus der Klasse von Prof. Diethelm Jonas hat sich beim achten AudiMozart!-Wettbewerb in Rovereto (Italien) den zweiten Preis erspielt.

Auf dem Programm stand Mozarts „Konzert für Oboe und Orchester in C-Dur“. Der Wettbewerb wird seit 2002 alle zwei Jahre in Rovereto ausgelobt. Die Vereinigung Mozart Italien initiiert ihn für junge Blasinstrument-Musiker im Bereich der Aufführungen von Mozart-Konzerten.
Der aus Weißrussland stammende Alexander Krimer gewann Preise im In- und Ausland, darunter mehrere erste Bundespreise bei „Jugend musiziert“. Der 21-Jährige nahm unter anderem an Meisterkursen von Stefan Schilli und Iwan Podjomow teil.

07.06.2016

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06.06.2016

Jens Knigge neuer Professor für Musikpädagogik

Prof. Dr. Jens Knigge ist als Nachfolger von Prof. Dr. Hans Bäßler auf die Professur für Musikpädagogik an der Musikhochschule Lübeck (MHL) berufen worden.

Jens Knigge studierte Schulmusik und Kirchenmusik an den Musikhochschulen in Weimar und Stuttgart, unter anderem im künstlerischen Aufbaustudium in der Orgelklasse von Bernhard Haas. Weitere Studienaufenthalte führten ihn an die Universität Oslo und die Musikhochschule Stockholm.
Jens Knigge arbeitete viele Jahre als Musikpädagoge, Kirchenmusiker und Chordirigent. Von 2008 bis 2009 war er an der Universität Bielefeld Koordinator des Forschungsprogramms „Jedem Kind ein Instrument“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Knigge war von 2010 bis 2013 Juniorprofessor für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, ab 2013 Professor für Musikdidaktik und Künstlerische Praxis an der Universität Erfurt. Neben der Leitung des Fachgebiets Musik hatte er dort das Amt des Studiendirektors der „Erfurt School of Education“ inne. Jens Knigge ist Projektleiter mehrerer durch das Land Thüringen geförderter Forschungsprojekte, Vorsitzender des Arbeitskreises für Musikpädagogische Forschung sowie Herausgeber der Zeitschrift „Beiträge empirischer Musikpädagogik“.
Knigge möchte die Forschung an der MHL stärken: Vorhandene  Forschungskooperationen sollen fortgeführt und neue Kooperationen etabliert werden. Weitere Informationen zu seinen Forschungsprojekten und Publikationen unter www.jensknigge.info.

06.06.2016

MHL-Gesangssolisten zu Gast in Rendsburg

In der Reihe „Wir in Rendsburg“ sind am Donnerstag, 9. Juni ab 19.30 Uhr Studierende der MHL zu Gast im Nordkolleg. Diesmal präsentieren fünf junge Sängerinnen und Sänger Arien, Lieder und Duette aus drei Jahrhunderten.

Lena Langenbacher, Iris Meyer, Sargis Mzykian, und Lisa Ziehm aus der Gesangsklasse von Isabel Schaarschmidt sowie Anna-Maria Wünsche aus der Klasse Prof. Christiane Hampe stellen Lieder von Mozart, Schubert, Schumann, Reger und Strauss vor. Außerdem erklingen Arien und Duette aus der Opernliteratur, unter anderem aus Figaros Hochzeit von Wolfgang Amadeus Mozart. Mira Teofilova begleitet am neuen Flügel, der mit dem Konzert eingeweiht wird.
Mit der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ gastieren Studierende der MHL seit 2011 in verschiedenen Orten des Landes und geben Einblicke in die Arbeit der einzigen Musikhochschule Schleswig-Holsteins außerhalb ihres Lübecker Stammsitzes. Karten sind für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro in der Coburgschen Buchhandlung (Telefon 04331/ 22253), in der Tourist-Information Nord-Ostsee-Kanal (Telefon 04331/438400), im Nordkolleg Rendsburg (Telefon 04331/143810) sowie an der Abendkasse erhältlich.

01.06.2016

Großartige Erfolge für MHL-Jungstudierende

Zehn Studierende des „Instituts für schulbegleitende Musikausbildung“ der MHL (ISMA) haben beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ vordere Preise errungen. 2400 Nachwuchsmusikerinnen und -Musiker traten beim Wettbewerb gegeneinander an, der bis zum 19. Mai in Kassel ausgetragen wurde.

Mit der ganz besonderen Auszeichnung, die die Jury durch die Höchstpunktzahl 25 zum Ausdruck bringt, konnten drei ISMA-Studierende nach Hause fahren: Die Harfenistinnen Swantje Wittenhagen und Julia von Grebmer (1. Preis Harfenquartett) sowie die Cellistin Alina Jacqueline Stieldorf (1. Preis Violoncello solo). Geigerin Flavia Pietzker konnte sowohl solistisch (3. Preis) als auch im Klaviertrio (1. Preis) überzeugen, ebenfalls mit zwei Preisen fuhr Aila Katalin Krohn nach Hause (1. Preis Klaviertrio, 2. Preis Violine solo). Die Pianistin Nora-Lisann Gross erreichte in der Duowertung mit ihrem Oboenpartner die Höchstwertung von 25 Punkten sowie einen weiteren ersten Preis mit ihrem Bruder am Saxophon. Konstantin Kappe gelang erhielt sogar drei Preise: Einen dritten Preis im Ensemble „Alte Musik“, einen zweiten Preis als Pianist in der Duowertung und einen ersten Preis als Posaunist im Duo. Marc Jonas Krohn, ebenfalls Posaunist, erspielte sich mit seinem Duopartner einen zweiten Preis. Weitere erste Preise gingen in der Duowertung an Ivo Ruf (Klarinette) und in der Solowertung Schlagzeug an Coralie-Cordelia Common. Der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wird vom Deutschen Musikrat einmal jährlich in wechselnden deutschen Städten ausgetragen. Schon die Teilnahme am Bundeswettbewerb stellt eine Auszeichnung dar, müssen doch die jungen Musiker und Musikerinnen, sich bei den voran gegangenen Regional- und Landesentscheiden als die besten erweisen.

01.06.2016

Großartige Erfolge für MHL-Jungstudierende

Zehn Studierende des „Instituts für schulbegleitende Musikausbildung“ der MHL (ISMA) haben beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ vordere Preise errungen. 2400 Nachwuchsmusikerinnen und -Musiker traten beim Wettbewerb gegeneinander an, der bis zum 19. Mai in Kassel ausgetragen wurde.

Mit der ganz besonderen Auszeichnung, die die Jury durch die Höchstpunktzahl 25 zum Ausdruck bringt, konnten drei ISMA-Studierende nach Hause fahren: Die Harfenistinnen Swantje Wittenhagen und Julia von Grebmer (1. Preis Harfenquartett) sowie die Cellistin Alina Jacqueline Stieldorf (1. Preis Violoncello solo). Geigerin Flavia Pietzker konnte sowohl solistisch (3. Preis) als auch im Klaviertrio (1. Preis) überzeugen, ebenfalls mit zwei Preisen fuhr Aila Katalin Krohn nach Hause (1. Preis Klaviertrio, 2. Preis Violine solo). Die Pianistin Nora-Lisann Gross erreichte in der Duowertung mit ihrem Oboenpartner die Höchstwertung von 25 Punkten sowie einen weiteren ersten Preis mit ihrem Bruder am Saxophon. Konstantin Kappe gelang erhielt sogar drei Preise: Einen dritten Preis im Ensemble „Alte Musik“, einen zweiten Preis als Pianist in der Duowertung und einen ersten Preis als Posaunist im Duo. Marc Jonas Krohn, ebenfalls Posaunist, erspielte sich mit seinem Duopartner einen zweiten Preis. Weitere erste Preise gingen in der Duowertung an Ivo Ruf (Klarinette) und in der Solowertung Schlagzeug an Coralie-Cordelia Common.
Der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wird vom Deutschen Musikrat einmal jährlich in wechselnden deutschen Städten ausgetragen. Schon die Teilnahme am Bundeswettbewerb stellt eine Auszeichnung dar, müssen doch die jungen Musiker und Musikerinnen, sich bei den voran gegangenen Regional- und Landesentscheiden als die besten erweisen. 

05.04.2016

Stipendiatenkonzert

Zu einem Stipendiatenkonzert der Ad Infinitum Foundation lädt die MHL am Donnerstag 7. April ein.

Sechs Stipendiaten aus unterschiedlichen Studiengängen präsentieren sich ab 19 Uhr auf der Bühne im Kammermusiksaal. Auf dem Programm stehen Werke unter anderem von Brahms, Gaubert und Rachmaninov. Zu hören sind die Geigerin Dorothee Appelhans, die Pianistinnen Hyelee Chang und  Jelizaveta Vasiljeva, die Oboisten Sergio Sanchez und Ivan Denisenko sowie die Flötistin Xuying Zhang. Der Eintritt zum Stipendiatenkonzert ist frei.

01.04.2016

Kammermusik Campus endet mit Abschlusskonzerten

Mit zwei Konzerten am Sonntag, 3. April findet der vierte Kammermusik Campus an der MHL seinen Abschluss.

Zwölf junge Ensembles bringen Werke unter anderem von Mozart, Haydn, Beethoven, Brahms und Dvorak zu Gehör, die sie in der vergangenen Woche mit den renommierten Gastdozenten Prof. Eberhard Feltz (Berlin) und Prof. Anthony Spiri (Köln) erarbeitet haben. Mit dabei ist auch das „Lübsche Trio“ mit Jakob Linowitzki (Klavier) sowie den Geschwistern Jonathan und Lukas Schwarz (Violine und Violoncello). Die Konzerte finden um 17 und 20 Uhr im Kammermusiksaal der Musikhochschule statt. Der Eintritt beträgt  12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Der Vorverkauf erfolgt über alle Vorverkaufsstellen des Lübeck Tickets.

18.03.2016

Öffentliche Meisterkurse beim 4. Kammermusik Campus

Zwölf fortgeschrittene Ensembles nehmen von Dienstag, 29. März bis Sonntag, 3. April am vierten Kammermusik Campus teil, den die MHL zum vierten Mal veranstaltet. Bei den renommierten Gastdozenten Tim Vogler und Prof. Anthony Spiri (Köln) werden 50 junge Musiker aus Lübeck, Köln und Detmold ihre künstlerischen Fertigkeiten weiterentwickeln.

Die Studierenden feilen in eineinhalbstündigen Unterrichtseinheiten an Werken unter anderem von Haydn, Beethoven und Mozart. Mit einem öffentlichen Vortrag unter dem Motto „Musikalische Rätsel und Einsichten“ gewährt Eberhard Feltz am Donnerstag, 31. März um 19 Uhr im Kammermusiksaal Einblick in seine Arbeit. Vortrag und Meisterkurse sind öffentlich und finden bei freiem Eintritt statt. Der öffentliche Unterricht beginnt am Dienstag, 29. März um 15 Uhr und geht am ersten Tag bis um 19.30 Uhr. Von Mittwoch bis Samstag läuft der Unterricht von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, am Sonntag, 3. April von 10 bis 14.30 Uhr. Er findet in Raum 18 und auf der Opernprobebühne statt (Eingang über die Große Petersgrube 21).  Am Sonntag, 3. April  lädt die Musikhochschule um 17 und 20 Uhr zu den Abschlusskonzerten in den Kammermusiksaal ein. Karten sind für 12 Euro, ermäßigt 8 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich.

17.03.2016

Revue beschließt Musikvermittlungsprojekt „Klingende Steine“

Die MHL lädt am Montag, 21. März um 17 Uhr zur Abschlussrevue des interdisziplinären Projekts „Klingende Steine“ ein. Vor der historischen Kulisse des Katharineum zu Lübeck präsentieren MHL-Studierende zusammen mit Schülerinnen und Schülern neun schleswig-holsteinischer Schulen Projekte und multimediale Produkte zu Lübecks Mittelaltergeschichte.

Die Schulprojekte reichen von Tanzvorführungen, Improvisationen über mittelalterliche Themen und Filmmusik bis hin zur Modernisierung eines Chorals mit Elementen aus Rock, Pop und Jazz in einer der „IPad-Klassen“ (FOTO). Für die Studierenden des fünften Semesters im ‚Bachelor of Arts Musik Vermitteln‘ ist das Projekt „Klingende Steine“ ihr erster praktischer Einsatz in der Schule. Gut vier Wochen hatten sie Zeit, um die kreative Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit Lübecks Stadtarchitektur und Musikgeschichte zu begleiten. Als Initialzündung gab Mitinitiatorin Katharina Bäuml Schulvorführungen mit historischen Instrumenten. Der Eintritt zur Revue ist frei.

08.03.2016

Auf den Spuren von Brahms

Wolfgang Sandberger, Professor für Musikwissenschaft an der MHL und Leiter des Brahms-Instituts, wandelt als Moderator im Südwestrundfunk (SWR) zur Zeit auf den Spuren von „Johannes Brahms in Baden-Baden.“

In seiner „Musikstunde“, die vom 7. bis zum 11. März täglich zwischen 9.05 Uhr und 10 Uhr auf SWR2 ausgestrahlt wird, geht es um Brahms‘ Kompositionen und Konzertauftritte in der Kur- und Bäderstadt sowie um seine Liebe zu Clara Schumann. Wer die Sendung verpasst hat, kann sie auf der Website des SWR2 nachhören: http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/musikstunde/brahms-in-baden-baden2/-/id=659552/did=16881622/nid=659552/nty9h9/index.html

04.03.2016

Studierendenprojekt zur Oper „Lady Macbeth von Mzensk“

Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ feiert am 4. März Premiere im Theater Lübeck. Zu dieser Inszenierung haben Studierende der MHL in einem Seminar bei Musikwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Flamm Hintergründe, Kontexte und musikalische Charakteristika der berühmt-berüchtigten Oper erarbeitet, die erstmals in Lübeck aufgeführt wird.

Die Studierenden konnten sich auch mit dem Dramaturgen Francis Hüsers austauschen, der im Seminar zu Gast war. Auf der Website des Theaters Lübeck werden die im Seminar entstandenen Beiträge der Studierenden veröffentlicht. Die Texte behandeln Themen wie die Rolle der Titelheldin und der Frau in der jungen Sowjetunion, die stalinistische Kulturpolitik und Kritik an der Oper, die musikalische Darstellung von Gewalt und Sexualität, Schostakowitschs Tonsprache allgemein und die Geschichte der Oper in ihren Inszenierungen. Die Texte tragen zu einem vertieften und besseren Verständnis der Oper bei und vermitteln gleichzeitig die musikwissenschaftliche Arbeit der MHL-Studierenden.  Sie werden ab 4. März in rascher Folge online gestellt und bleiben bis Spielzeitende verfügbar:
http://www.theaterluebeck.de/index.php?seid=1456&St_ID=825
Die nächsten Vorstellungen der Oper sind Samstag, 12. März und Freitag, 1. April um 19.30 Uhr im Theater Lübeck. Studierende erhalten an der Abendkasse vergünstigte Karten für 5 Euro.

03.03.2016

MHL feiert Doppeljubiläum mit „silbernem“ Brahms-Festival

Das Brahms-Institut an der MHL und das Brahms-Festival feiern in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Zu diesem besonderen Anlass lädt die MHL vom 22. April bis 1. Mai 2016 zum „silbernen“ Brahms-Festival unter dem Motto „Verwandlungen“ ein.

In 35 Konzerten an sieben Spielorten sowie einem Festakt zum 25-jährigen Bestehen des Brahms-Instituts können Zuhörerinnen und Zuhörer viele musikalische „Verwandlungen“ erleben. Renommierte Dozenten, unter anderem Klarinettistin Sabine Meyer, Pianistin Konstanze Eickhorst, Sopranistin Manuela Uhl und Violinist Daniel Sepec, stehen in wechselnden Kammermusikensembles gemeinsam mit ihren Studierenden auf der Bühne. Rund 100 Interpreten der MHL präsentieren sich in Sinfoniekonzerten in Lübeck und Rendsburg, Kammermusikkonzerten, einer Reihe mit „Lunchtime-Concerts“ und in einem Wandelkonzert mit 25 Stunden durchgehender Musik.
1991 gründete sich mit dem Erwerb der weltweit größten privaten Brahms-Sammlung das Brahms-Institut an der MHL. Zeitgleich initiierte Prof. Dr. Friedhelm Döhl, ehemaliger Präsident der MHL, das Brahms-Festival. Das Brahms-Festival startete 1992 mit elf Konzerten und ist in mehr als zwei Jahrzehnten zum Vorzeigeprojekt des schleswig-holsteinischen Kulturlebens geworden. Weitere Informationen zum Programm unter www.brahmsfestival-mhl.de
Der Vorverkauf für das Festival startet Mitte März. Karten für 7 bis 19 Euro sind bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tages- oder Abendkasse. Der Eintritt zum Wandelkonzert „25 Jahre – 25 Stunden“, zur Vesper und zu den "Lunchtime-Concerts" ist frei.

29.02.2016

Quartetto Lyskamm gewinnt Kammermusikpreis

Das Quartetto Lyskamm aus der Klasse von Prof. Heime Müller hat den mit 25.000 Britischen Pfund (umgerechnet 31.900 Euro) dotierten Kammermusikpreis des Borletti-Buitoni Trust erhalten. Die in England ansässige Stiftung fördert junge begabte Musiker mit Stipendien, Beratung und Vermittlung von Kontakten. Seit 2003 hat sie 96 Musiker und Ensembles gefördert, unter anderem das Cuarteto Casals und das Quatour Ebène.

Das Quartetto Lyskamm mit Cecilia Ziano und Clara Franziska Schötensack (Violinen), Fransesca Piccioni (Viola) und Giorgio Casati (Violoncello) gründete sich 2008 an der Mailänder Musikhochschule. Die vier jungen Musiker studierten unter anderem beim Cuarteto Casals  und beim Artemis Quartett, das aus der Ausbildung an der MHL hervorgegangen ist. Das Quartetto Lyskamm wird von der Ad Infinitum Stiftung gefördert und wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, so mit dem Preis der European Chamber Music Academy, dem Preis der Jeunesses Musicales Deutschland und dem Possehl-Musikpreis 2015.
Mehr Informationen unter: http://www.bbtrust.com/2016/special_chamber_music_award/quartetto_lyskamm.html?view=biography

19.02.2016

Fest der jungen Stimmen

Am Mittwoch, 16. März um 20 Uhr lädt die MHL in Kooperation mit dem Theater Lübeck zu einem Arien- und Liederabend in den Großen Saal ein. Sechs Profis des Internationalen Opernelitestudios singen musikalische Raritäten und bekannte Werke. Auf dem Programm stehen Lieder und Arien von Mozart, Puccini und Strauss. Die Gesangsstudierenden präsentieren sich traditionsgemäß in konzertanter Form im Großen Saal.

Zu hören sind Katharina Kühn (Sopran), Raffaela Lintl (Sopran), Hyungseok Lee (Tenor), Guillermo Valdés (Tenor), Grzegorz Sobczak (Bariton), Seokhoon Moon (Bass). Die Pianistin Mira Teofilova begleitet den Abend am Klavier. Die aufstrebenden Gesangstalente verfeinern im Internationalen Opernelitestudio der MHL und des Theater Lübeck für eine Spielzeit ihr künstlerisches und sängerisches Können und stehen in den Produktionen des Theaters Lübeck auf der Opernbühne. Ein Fest der jungen großen Stimmen! Karten sind für 19 und 14 Euro (ermäßigt 12 und 8 Euro) an der Theaterkasse und an den Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

18.02.2016

Erster Preis für Matius Shan-Boone

Der indonesische Kompositionsstudent Matius Shan-Boone (Klasse Prof. Mack) hat beim Kompositionswettbewerb Mauricio Kagel 2016 in Wien den mit 5000 Euro dotierten ersten Preis gewonnen. Der internationale Mauricio Kagel Kompositionswettbewerb wird alle drei Jahre an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien veranstaltet und fand zum dritten Mal statt.

Wettbewerbsaufgabe für die jungen Komponisten war in diesem Jahr Klaviermusik für Kinder zu schreiben. Shan-Boone setzte sich mit seinem rund 10-minütigem Werk "6 views from my window" gegen 18 Finalisten durch. Es besteht aus sechs kurzen, charakterlich sehr verschiedenen Stücken, mit denen junge Pianisten Erfahrungen mit neuer Musik am Klavier sammeln können. Shan-Boones Werk wird in einem Band bei Universal Edition Wien veröffentlicht. Die Preise wurden anonym vergeben. Die Uraufführung am 10. Februar im Rahmen des Wettbewerbs und die Analyse der Jury (Michael Jarrell, Isabel Mundry, Robert HP Platz, Rebecca Saunders und Marco Stroppa) sind unter diesem Link nachzuhören: http://www.mdw.ac.at/mdwMediathek/MauricioKagelKompositionswettbewerb/?v=$1$1zO1RgMJ$byDKldRuH83dV/IF1PW9D/
Matius Shan-Boone ist Masterstudent in der Klasse von Prof. Dieter Mack im Studiengang „Musikpraxis“ mit dem Hauptfach Komposition. Der 30-Jährige hat bereits in Südostasien Kompositionspreise gewonnen und ist DAAD-Stipendiat.

17.02.2016

Projekt „musicconnection“ mit Flüchtlingskindern

Marno Schulze, Professor für Elementare Musikpädagogik an der MHL, hat an der Lübecker Marienschule ein Projekt unter dem Motto „musicconnection“ ins Leben gerufen. Für Kinder aus unterschiedlichen Herkunftsländern sowie aus Lübeck soll dabei ein Ort der Begegnung durch Musik geschaffen werden.

Die 8- bis 10-jährigen Schülerinnen und Schüler aus dem Iran, Irak, Jemen, Rumänien und Deutschland setzen sich einmal wöchentlich mit Orff-Instrumenten auseinander, singen gemeinsam und komponieren eigene Lieder. Gerade entsteht ein Song über das Thema „Lieblingsessen“.

16.02.2016

MHL-Studentin gewinnt Fanny Mendelssohn Förderpreis

Die MHL-Studentin Vera Karner (21) aus der Klarinettenklasse von Prof. Reiner Wehle hat mit ihrem Trio den Fanny Mendelssohn Förderpreis gewonnen. Im Finale setzten sich die jungen Musiker gegen sechs internationale Mitbewerber durch.

Der Fanny Mendelssohn Förderpreis wurde zum zweiten Mal an Nachwuchskünstler verliehen. Die jungen Musiker werden für den Wettbewerb von renommierten Musikerpersönlichkeiten nominiert.  Matthias Schorn, Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker, schlug die gebürtige Wienerin Vera Karner für den Förderpreis vor. Sie bewarb sich mit ihren Triokollegen Dominik Wagner (Kontrabass) und Aurelia Visovan (Klavier) mit einem CD-Konzept und Hörproben. Im Mittelpunkt ihrer Idee stand die interkulturelle Kommunikation. Internationale Komponisten aus Afghanistan, Syrien, Ukraine und Österreich komponierten ausgehend von Beethovens Gassenhauer-Trio Werke für die ungewöhnliche Triobesetzung Klarinette, Klavier und Kontrabass. Mit diesem Konzept gewann das Trio CD-Aufnahmen bei dem Label Berlin Classics. Ihre CD wird im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik-Festivals vorgestellt sowie beim Festival Mecklenburg-Vorpommern und im Wiener Konzerthaus präsentiert.
Vera Karner ist auch bei der 14. Lübecker Klarinettennacht unter dem Motto „Original oder Fälschung“ am 13. Mai im Großen Saal zu hören.

15.02.2016

Die MHL verabschiedet ihre Absolventen

Am Mittwoch, 17. Februar um 18 Uhr lädt die MHL zur feierlichen Diplomfeier in den Großen Saal ein. 54 Absolventinnen und Absolventen der MHL sind eingeladen und sollen feierlich verabschiedet werden. Das Grußwort hält Rolf Fischer, Wissenschafts-Staatssekretär in Schleswig-Holstein.

Hochschulpräsident Prof. Rico Gubler, Vizepräsident Martin Hundelt und Christian Freiherr von Streit, Leiter des Studiensekretariats werden die Urkunden überreichen. Das MHL-Gamelanensemble unter Leitung von Prof. Dieter Mack begleitet den Abend musikalisch mit zwei Werken von dem balinesischen Künstler I Wayan Lotring. Azadeh Maghsoodi, Master-Absolventin aus der Klasse von Prof. Maria Egelhof, präsentiert Esa-Pekka Salonens „Lachen verlernt“ für Violine solo. Weiterhin spielt ein Streichquartett aus der Klasse von Prof. Heime Müller. Der Eintritt zur Diplomfeier ist frei.

15.02.2016

Aufbrüche III: Interaktive audiovisuelle Installation

Die MHL führt ihre Konzertreihe „Aufbrüche“ in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus fort. Im experimentellen Konzertraum des neuen Buddenbrookhauses präsentieren Studierende des elektronischen Studios am Donnerstag, 18. Februar um 20 Uhr eine interaktive audiovisuelle Installation.

Im dritten Konzert der Reihe tauchen die Besucher in einen experimentellen Klang- und Bildraum ein. Sie werden dabei selber zu Interpreten und verändern durch ihre Bewegung im Raum, durch das Betasten und Bespielen von Objekten die Klang- und Bildprozesse. Musikstudierende verschiedener Fachrichtungen präsentieren unter Leitung der MHL-Dozenten Sascha Lino Lemke und Alexander Schubert mit der Installation ihre Arbeitsergebnisse aus dem Wintersemester: Sie haben programmiert, Klänge aufgezeichnet und mit Mikrofonierungen, Kameras und Sensoren experimentiert, um die interaktiven Stationen zu erfinden. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

11.02.2016

„Found again“: MHL-Chöre singen im Rathaus

Zu einem Chorkonzert lädt die MHL am Freitag, 12. Februar um 19 Uhr in den Audienzsaal des Lübecker Rathauses ein. Der Chor und der Kammerchor der MHL präsentieren unter dem Motto „Found again“ Chormusik aus sechs Jahrhunderten. Im Mittelpunkt des Konzertes stehen Texte berühmter Dichter wie William Shakespeare, die über die Jahrhunderte hinweg von verschiedenen Komponisten immer wieder vertont wurden.

Insgesamt 50 Studierende singen unter der Leitung von Kerstin Behnke Chorsätze bekannter britischer Komponisten wie Britten, Rutter und Holst. Weiterhin stehen selten zu hörende Kompositionen der Romantiker Henry Hiles und John Goss auf dem Programm, darunter auch zwei Uraufführungen. Es erklingen verschiedene Vertonungen von Christopher Marlowes „The passionate shepherd to his love“. Kaspar Querfurth aus der Kompositionsklasse von Prof. Dieter Mack hat den Text ebenfalls neu vertont. Entstanden ist ein dreiminütiger Chorsatz für vier Stimmen, der im Konzert uraufgeführt wird. Karten für „Found again“ sind für 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) bei allen, dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse.

09.02.2016

Klingende Steine – Letzter Teil der Ringvorlesung

Die MHL lädt am Mittwoch, 10. Februar um 18 Uhr zum letzten Teil ihrer Ringvorlesung im Rahmen des Musikvermittlungsprojektes „Klingende Steine“ ein.

Prof. Dr. Gaja von Sychowski, Erziehungswissenschaftlerin an der MHL, vergleicht im Museum Behnhaus Drägerhaus unter dem Motto „Didactica Magna und Orbis Pictus damals und heute?“ vergangene und aktuelle pädagogisch-didaktische Konzepte. Im Mittelpunkt des Vortrags steht der mährische Didaktiker Johann Amos Comenius (1592-1670), der in postreformatorischer Gesinnung zu seiner Zeit die Didaktik reformiert hat und bis heute die Pädagogik beeinflusst.
Das Projekt „Klingende Steine“ ist eine Kooperation der MHL mit den Lübecker Museen anlässlich der Jahrhundertausstellung „Lübeck 1500“. Zu insgesamt hundert Veranstaltungen gehört auch die neunteilige öffentliche Ringvorlesung, in der Musiker, Musikhistoriker und Kulturschaffende dazu einladen, sich mit der „Tradition in der Gegenwart“ auseinanderzusetzen. Weitere Informationen unter www.altemusikluebeck.de. Der Eintritt zur Vorlesung ist frei.

29.01.2016

Werkstatt Popularmusik mit Pop, Electro, Latin, Swing und Jazz

Mit der Werkstatt Popularmusik gibt die MHL zum Ende des Wintersemesters erneut Einblick in ihre Semesterarbeit. Mit zwei Konzerten am Samstag, 6. Februar um 20 Uhr und Sonntag, 7. Februar um 17 Uhr präsentieren Studierende mit Pop, Electro, Latin, Swing und Jazz die ganze Bandbreite der Popularmusik an der MHL, für die sich Bernd Ruf als Professor für Popularmusik, Jazz und Weltmusik seit zwölf Jahren verantwortlich zeigt.

In der „Werkstatt Rock-Pop-Songs“ am Samstag, 6. Februar um 20 Uhr bringen die jungen Musikerinnen und Musiker in variantenreichen Ensembles fetzigen Pop, Electro und Latin auf die Bühne im Großen Saal. Unter anderem sind das neue Ensemble „Electroclassics“ unter Leitung von Susanne Vogel, das Popensemble unter Leitung von Ulrich Kringler, die Band „BrazilianBeatz“ unter Leitung von Michael Pabst-Krüger, das „Latin Strings Streichquartetts“ sowie die erste Salsaband der MHL „La Mano Letal“ zu hören.
Die „Werkstatt Jazz“ am Sonntag, 7. Februar um 17 Uhr präsentiert eine MHL-Premiere: zum ersten Mal wird in Lübecks Klassik-Hochburg das legendäre, konzertfüllende „Sacred Concert“ von Duke Ellingtonzu hören, das eine Brücke zwischen swingendem Big Band Sound und europäischer Kirchenmusik schlägt. Ellington selbst sagt über seine Konzerte dieser Art: „The most important thing I have ever done“. Gesangssolisten werden zusammen mit den 50 Musikerinnen und Musikern des MHL-Pops-Chor und der MHL-Bigband Ellingtons Werk unter Leitung von Studierenden der Klasse Prof. Bernd Ruf präsentieren. Zu hören sind große Songs für Chor, swingender Groove und packende Instrumentalsoli, die mit einer besonderen Spiritualität berühren. Restkarten gibt es an der Abendkasse eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

29.01.2016

"Wir in Eckernförde" und "Wir in Plön I bis III"

In vier Konzerten stehen Studierende der MHL wieder in schleswig-holsteinischen Orten auf der Bühne. „Wir in Eckernförde“ heißt es am Sonntag, 7. Februar in Carls Showpalast. "Wir in Plön I bis III" ist das Motto im Rahmen der Plöner Tage der Kammermusik am Samstag, 6. Februar, Sonntag, 7. Februar und Samstag, 13. Februar im Kulturforum Schwimmhalle.

Acht junge Harfenisten der MHL präsentieren in Carls Shopalast in Eckernförde am 7. Februar ab 11 Uhr unter dem Motto „Schwerelos“ die Harfe, Instrument des Jahres 2016. Es musizieren Studierende aus der Harfenklasse von Prof. Gesine Dreyer, Schirmherrin für das Jahr der Harfe, das der Landesmusikrat Schleswig-Holstein in diesem Jahr ausgerufen hat. In der Matinee, die in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Eckernförde und Carls Showpalast als Benefizkonzert veranstaltet wird, stellen die jungen Musiker Werke aus drei Jahrhunderten vor. Karten für „Schwerelos“ sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro in der Buchhandlung am Gänsemarkt 5 (Telefon 04351/3607), in der Buchhandlung Liesegang  in der Kieler Str. 19 (Telefon  4351/8985280) und in der Vorverkaufsstelle der Eckernförder Zeitung in der Kieler Straße 55 (Telefon 04351/90082484) erhältlich. Restkarten gibt es an der Tageskasse. Im Rahmen der Plöner Tage der Kammermusik bieten die jungen Musiker der MHL am 6., 7. und 13. Februar jeweils um 19.30 Uhr im Kulturforum Schwimmhalle Kammermusik von Mozart, Haydn, Brahms und Beethoven dar.
Studierende aus zwölf Nationen präsentieren vom Duo bis hin zum Klavier- und Bläserquintett bedeutende Werke der Kammermusikliteratur. Zu hören sind Ensembles, die mit dem Schwerpunkt Kammermusik bei Prof. Heime Müller an der MHL studieren. Karten sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro im Vorverkauf bei der Buchhandlung Schneider (Telefon 04522/789939) und bei der Touristinfo Großer Plöner See (Telefon 04522/50950) erhältlich.

29.01.2016

Internationale Klarinettenklasse zu Gast bei „Wir in Kiel“

In der Reihe „Wir in Kiel“ ist am Montag, 1. Februar die internationale Klarinettenklasse des Professorenehepaares Sabine Meyer und Reiner Wehle zu Gast im Kieler Opernhaus. Sechs Studierende der Lübecker Klarinettenklasse, die die Konzertreihe 2011 bereits eröffnet hat, stellen Kammermusik und Solowerke von Mozart, Poulenc, Strawinsky und Denissow vor.

Interpreten sind Ramona Katzenberger, Vera Karner, Julia Puls, Martin Fuchs, Roman Gerber und Yagiskan Keskin. Unter Moderation von Reiner Wehle spielen sie Bearbeitungen und original für Klarinette komponierte Werke. Im Mittelpunkt des Konzertes steht Mozart, dessen besondere Liebe zur Klarinette überliefert ist. Im festlichen Adagio B-Dur für zwei Klarinetten und Bassetthörner und im Streichquintett c-moll spielen die Dozenten Sabine Meyer und Reiner Wehle mit ihren Studierenden zusammen.
Mit der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ präsentieren sich Studierende seit 2011 in mittlerweile sieben schleswig-holsteinischen Orten und geben so Einblick in die Arbeit der einzigen Musikhochschule des Landes auch außerhalb ihres Lübecker Stammsitzes. Karten für „Wir in Kiel“ gibt es für 13 Euro (ermäßigt 9 Euro) an den Theaterkassen im Opern- und im Schauspielhaus Kiel (Telefon 0421/901901). Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

28.01.2016

Digitalisate zu Theodor Kirchner online

Das Brahms-Institut an der MHL hat den digitalisierten Nachlass des Komponisten Theodor Fürchtegott Kirchner präsentiert. Rund 9.000 Seiten aus der Sammlung des Institutes sind ab sofort auf der Website unter www.brahms-institut.de online verfügbar und geben Einblick in die Werkstatt des bedeutenden, aber weitgehend unbekannten Komponisten.

Theodor Fürchtegott Kirchner (1823–1903), Zeitgenosse und Freund von Johannes Brahms, gehörte zu den produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Neben einigen Liedern, einem ambitionierten Streichquartett und kleineren Kammermusikwerken widmete er mit über 1.000 Einzelstücken den größten Teil seines Schaffens dem Klavier. Rund 9.000 Einzelseiten aus seinem Nachlass wurden nun über ein Jahr lang bibliothekarisch erschlossen und digitalisiert. Kirchners Klavierstücke beschrieb Brahms als „das Zarteste vom Zarten“. Robert Schumann, der 1843 sein Opus 1 wohlwollend besprach, zählte ihn 1853 in seinem berühmten Artikel „Neue Bahnen“ zu den „hochaufstrebenden Künstlern der jüngsten Zeit“. Über Kirchners letzten Klavierschüler Conrad Hannss gelangte der Nachlass in das Brahms-Institut. Mit der Online-Präsentation hat das Lübecker Institut  einen weiteren Meilenstein der Digitalisierung seiner Sammlung erreicht. Das Land Schleswig-Holstein ermöglichte das Projekt durch eine Förderung in Höhe von 100.000 Euro. Insgesamt rund 42.000 Seiten mit Fotos, Stichvorlagen, Autographen und Briefen aus der wertvollen Sammlung des Instituts sind mittlerweile online verfügbar.

28.01.2016

Ton Koopman dirigiert Bach und Beethoven

Die MHL lädt am Freitag, 29. Januar um 20 Uhr zu einem Konzert mit dem niederländischen Gastdirigenten und renommierten Spezialisten für Alte Musik Ton Koopman ein. Unter seiner Leitung präsentieren das Kammerorchester und der Kammerchor der MHL Werke von Bach und Beethoven.

Auf dem Programm stehen die weltliche Bach-Kantate „Geschwinde, ihr wirbelnden Winde“,  in der die Frage nach der „besseren Musik“ in einem immer noch aktuellen musikalischen Wettstreit endet: Gilt die eingängige „Unterhaltungsmusik“ oder eine differenzierte Kunstmusik mehr? Weiterhin erklingt Beethovens überschäumende zweite Sinfonie D-Dur op. 36. Die Uraufführung am 5. April 1803 am „Theater an der Wien“ dirigierte Beethoven selbst. Karten für das Konzert sind für 14 und 19 Euro, ermäßigt 8 und 12 Euro im Vorverkauf bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen. Restkarten sind eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

Der niederländische Gastdirigent Ton Koopman ist Organist, Cembalist und Spezialist für Alte Musik. Er gründete unter anderem das Amsterdam Baroque Orchestra und den Amsterdam Baroque Choir. „Alte Musik ist logisch und emotional zugleich“, so Koopman. Zu seiner Arbeit mit den Studierenden sagt er: „Ich möchte den Studierenden die Achtung und Ehrfurcht vor der Genialität der Komponisten und ihren bewundernswerten Tonschöpfungen mitgeben.“

27.01.2016

Vortrag: „Erziehungswissenschaften an der MHL“

Im Rahmen ihrer öffentlichen Vortragsreihe lädt die Förderergesellschaft der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Donnerstag, 28. Januar zu einem neuen Vortrag ein. Diesmal spricht Prof. Dr. Gaja von Sychowski über die Erziehungswissenschaften an der MHL.

Gaja von Sychowski, deutschlandweit die einzige Erziehungswissenschaftlerin an einer Musikhochschule, wird die Rolle der Erziehungswissenschaften an der MHL beleuchten. Während üblicherweise erziehungswissenschaftliches Wissen durch Kooperation mit Universitäten, getrennt von der Musikvermittlung „eingekauft“ wird, sind die Erziehungswissenschaften in Lübeck organischer Teil der Ausbildung. Nach dem Vortrag besteht wie immer die Möglichkeit zu Fragen und zur Diskussion. Der Vortrag richtet sich nicht nur an die Mitglieder der Förderergesellschaft, sondern auch an eine interessierte Öffentlichkeit. Der Eintritt ist frei.

26.01.2016

Konzertbegleitende kleine Ausstellung

Die MHL zeigt am Freitag, 29. Januar konzertbegleitend zum Chor- und Orchesterkonzert „Bach und Beethoven“ unter Leitung von Ton Koopman eine kleine Ausstellung. Zu sehen sind im oberen Konzertfoyer in drei Vitrinen Exponate zum Konzertprogramm.

Die Stadtbibliothek zeigt einige bedeutende Dokumente zu Bachs Besuch bei Buxtehude in Lübeck, wie den Nekrolog auf Bach oder das Textbuch der „extraordinairen Abendmusiken“ aus dem Jahr 1705. Aus der Privatbibliothek von Ton Koopman sind unter anderem der Text von Picander zur aufgeführten Kantate „Geschwinde, ihr wirbelnden Winde“ BWV 201 ausgestellt. Auch Exponate zu Beethovens zweiter Sinfonie op. 36 sind zu sehen, denn die Werke Beethovens wurden schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Lübeck aufgeführt. So haben sich etliche Erst- und Frühdrucke seiner Kompositionen in der Stadtbibliothek erhalten, so auch zur zweiten Sinfonie. Besonders interessant ist die handschriftliche Partitur, die vermutlich für die Lübecker Aufführung erstellt wurde. Sie fand am 16. Februar 1805 bei einem Wohltätigkeitskonzert „zum Besten des Armen-Instituts“ unter Leitung von Marienorganist Johann Wilhelm Cornelius von Königslöw (1745-1833) statt. Der Eintritt zur Ausstellung ist für Konzertbesucher frei.

25.01.2016

Brahms-Institut präsentiert digitalisierten Kirchner-Nachlass

Das Brahms-Institut an der MHL präsentiert am Mittwoch, 27. Januar um 19 Uhr den digitalisierten Nachlass des Komponisten Theodor Fürchtegott Kirchner. Damit hat das Lübecker Institut einen weiteren Meilenstein der Digitalisierung seiner Sammlung erreicht.

Staatssekretär Rolf Fischer, Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger und Projektmitarbeiter Dr. Fabian Bergener geben Einblick in das Projekt und erläutern aktuelle Digitalisierungsstrategien. Konrad Elser, Ulf Tischbirek und Elisabeth Weber stellen Werke von Theodor Kirchner und eine dem Komponisten gewidmete Violinsonate von Max Reger vor. 9.000 Einzelseiten aus dem Nachlass des Brahms- und Schumann-Freundes Kirchner wurden über ein Jahr lang bibliothekarisch erschlossen und digitalisiert. Im Anschluss an die Veranstaltung werden die Digitalisate freigeschaltet und der interessierten Öffentlichkeit über die Webseite des Brahms-Instituts kostenfrei zugänglich gemacht: www.brahms-institut.de.

25.01.2016

„Klingende Steine“: Im Gespräch mit Ton Koopman

Die MHL lädt am Mittwoch, 27. Januar zur vorletzten Veranstaltung im Rahmen ihrer Ringvorlesung „Klingende Steine“ ein. Im Museum Behnhaus/Drägerhaus vertieft um 18 Uhr Projektleiter Prof. Hans Bäßler im Gespräch mit Prof. Ton Koopman den Leitgedanken der Ringvorlesung und geht der Frage nach, wie sich ein Dialog mit der eigenen Geschichte initiieren lässt.

Bäßler und Koopman werden in ihrem Gespräch die Verpflichtung gegenüber dem historischen Erbe, der Umgang mit historischen Quellen und Lübeck als besonderes Terrain für Alte Musik thematisieren. Am Freitag, 29. Januar gibt es die Chance, Koopman auch als Dirigenten zu erleben: er leitet dann um 20 Uhr im Großen Saal das Kammerorchester und den Kammerchor der MHL mit Werken von Bach und Beethoven. Der Eintritt ist  zur Ringvorlesung frei.

22.01.2016

Moderationskonzert: Im Zenit der Klassik

Am Sonntag, den 24. Januar um 17 Uhr lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zu einem moderierten Konzert mit der Musiktheorieklasse Prof. Dr. Oliver Korte und der Kammermusikklasse Prof. Heime Müller ein. Im Mittelpunkt stehen Streichquartette von Haydn, Mozart und Beethoven.

Im moderierten Konzert erklingt je ein Quartett der drei Komponisten Haydn, Mozart und Beethoven aus drei verschiedenen Werksammlungen. Es musizieren drei Ensembles der Klasse Prof. Heime Müller. Studierende der Musiktheorieklasse Prof. Dr. Oliver Korte moderieren den Konzertnachmittag. Sie führen in die Geschichte der Quartette ein, erläutern historische und ästhetische Hintergründe und erhellen die faszinierende Kompositionsweise dieser Schlüsselwerke der Klassik. So verweben die Studierenden auf einmalige Weise Hörgenuss und musikwissenschaftliche Hintergrundinformationen zu einem Gesamterlebnis für die Zuhörer. Der Eintritt zum Moderationskonzert ist frei.

21.01.2016

Ton Koopman erhält Honorarprofessur

Die MHL verleiht Ton Koopman, Dirigent und renommierter Spezialist für Alte Musik, den Titel „Honorarprofessor“. Der Niederländer erhält die Auszeichnung für seine pädagogische Arbeit mit den Studierenden sowie seine hervorragenden wissenschaftlichen und künstlerischen Leistungen.

Die Verleihung findet im Rahmen eines kleinen Festaktes statt, zu dem die MHL am Freitag, 29. Januar um 19 Uhr herzlich in den Großen Saal einlädt. „In der schönsten Musikhochschule Europas freue ich mich mitzuhelfen, dass die Alte Musik noch mehr präsent wird“, sagt Koopman zu seiner Auszeichnung. Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, hält die Laudatio. Musikalisch begleiten die Feier Prof. Angela Firkins (Flöte) und Prof. Diethelm Jonas (Oboe) mit Werken von Wilhelm Friedemann Bach.
Ton Koopman ist in Lübeck gleich zweimal zu erleben: als Gesprächspartner am 27. Januar um 18 Uhr im Behnhaus Drägerhaus im Rahmen der Ringvorlesung „Klingende Steine“ und als Dirigent des Kammerorchesters und Kammerchores der MHL am 29. Januar um 20 Uhr im Großen Saal. Der Eintritt zur Vorlesung ist frei. Karten für das Konzert sind für 14 und 19 Euro, ermäßigt 8 und 12 Euro im Vorverkauf bei den Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket erhältlich, Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

18.01.2016

Wilde Verwicklungen in der „Fledermaus“.

23 junge Gesangssolisten der MHL präsentieren am Freitag, 22. und Samstag, 23. Januar Szenen aus Johann Strauß‘ Operette „Die Fledermaus“.

Die Studierenden haben die Aufführung ein Semester lang im szenischen Unterricht bei Prof. Stephanie Koch und Gregor Horres erarbeitet. Die musikalische Leitung hat Robert Roche, am Flügel begleitet Jae Choon Park. Fünf von ihnen legen mit der Produktion ihre Abschlussprüfung im szenischen Unterricht ab. In einer eigens für den Szenenabend erstellten Strichfassung wurde das Werk auf gut eine Stunde Dauer so gekürzt, dass sich eine stringent erzählte Geschichte ergibt. Die Aufführungen finden am 22. Januar um 20 Uhr und am 23. Januar um 17 Uhr im Großen Saal der MHL statt (Konzerteingang „An der Obertrave“). Karten gibt es für 12 Euro, ermäßigt 8 Euro in den Lübecker Vorverkaufsstellen. Restkarten sind eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

15.01.2016

MHL-Flötistinnen zu Gast bei „Wir in Itzehoe“

Am Sonntag, 17. Januar um 17 Uhr sind Studierende der MHL in der Veranstaltungsreihe „Wir in Schleswig-Holstein“ zu Gast im Kulturhof Itzehoe. Acht junge Flötistinnen aus der Klasse von Prof. Angela Firkins präsentieren französische Flötenmusik aus vier Jahrhunderten.

In der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ stellen acht Flötistinnen aus der Klasse von Prof. Angela Firkins virtuose und repräsentative Werke der Flötenliteratur vor. Auf dem Programm des moderierten Konzertes stehen neben Musik für Flöte solo und für Flöte und Klavier kammermusikalische Werke von Barock bis Moderne. Karten für „Wir in Itzehoe“ sind für 10 Euro, ermäßigt 5 Euro im Musikalienhandel „Dur & Moll“ in der Itzehoer Dorfstraße 4 (Telefon 04821/799937) sowie an der Abendkasse erhältlich.

14.01.2016

Prof. Gesine Dreyer Schirmherrin für das Jahr der Harfe

Prof. Gesine Dreyer, Dozentin für Harfe an der MHL, ist Schirmherrin für das Projekt „Instrument des Jahres“, das der Landesmusikrat Schleswig-Holstein jährlich ausruft.

Seit 2008 standen Klarinette, Trompete, Kontrabass, Posaune, Fagott, Gitarre, Bratsche und Horn im Mittelpunkt. Hochkarätige Konzerte und Veranstaltungen beleuchten die Harfe als eines der vielseitigsten Instrumente in all ihren Facetten. So präsentieren acht junge Harfenisten aus der Klasse von Gesine Dreyer am Sonntag, 7. Februar um 11 Uhr auf der Carlshöhe in der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ Harfenmusik aus drei Jahrhunderten. Höhepunkte sind unter anderem auch die traditionellen Herbstkonzerte des Landesjugendorchesters Schleswig-Holstein am 29. und 30. Oktober, bei denen auch Schirmherrin Gesine Dreyer auftritt.
Gesine Dreyer unterrichtet seit 2009 ihre Harfenklasse an der MHL und arbeitet als Honorarprofessorin auch an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin. Als freie Musikerin spielt Dreyer bei norddeutschen Orchestern wie dem Opernhaus Kiel, dem Theater Lübeck, der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Orchester des Norddeutschen Rundfunks Hannover. Mehr Informationen über Gesine Dreyer unter http://www.mh-luebeck.de/hochschule/dozenten/

08.01.2016

Possehl-Preisträger stellen sich vor

Die Preisträger des 52. Wettbewerbs um den Possehl-Musikpreis stellen sich am Donnerstag, 14. Januar um 19.30 Uhr im Großen Saal der MHL vor. Sieben junge Musiker präsentieren sich mit Klavier- und Kammermusik aus zwei Jahrhunderten.

Das Quartetto Lyskamm setzte sich im November in zwei Runden gegen 15 Mitstudierende durch und erspielte sich den mit 8.000 Euro dotierten ersten Preis. Im Konzert stellen sich die vier jungen Musiker mit Streichquartetten von Schubert und Haydn vor. Violinistin Shoko Murakami, zweite Preisträgerin, präsentiert Henryk Wieniawskis brillante Faust-Fantasie. Die beiden dritten Preisträger Yina Tong aus der Celloklasse Prof. Troels Svane und Hyelee Chang aus der Klavierklasse von Prof. Konrad Elser sind mit Werken von Chopin und Debussy zu hören. Die Cellistin Anouchka Hack aus der Klasse von Prof. Troels Svane, mit einem Förderpreis ausgezeichnet, spielt das Adagio und Allegro op. 70 von Schumann. Dr. Ole Krönert, Vorstandsmitglied der Possehl-Stiftung und Vorsitzender der Jury, verleiht die Preise an die jungen Musiker. Der Eintritt zum Preisträgerkonzert kostet 6 Euro (ohne Ermäßigung).

08.01.2016

Ringvorlesung: „Faszination Schnitger“

Die MHL lädt im Rahmen ihres Musikvermittlungsprojekts „Klingende Steine“ am Mittwoch, 13. Januar um 18 Uhr zu ihrer siebten Vorlesung ein.

Unter dem Motto „Der Orgelklang der Zukunft im Dom zu Lübeck“ geht es um die Rekonstruktion der im Krieg zerstörten Schnitger-Orgel. Im Dom spricht dazu Musikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Sandberger. Domorganist Prof. Hartmut Rohmeyer spielt Werke von Scheidemann, Buxtehude und Bach. Im Mittelpunkt steht die „Orgelstadt Lübeck“, die durch den sich wechselnden Zeitgeschmack und Kriegseinwirkungen im Verlauf der Geschichte viele wertvolle barocke Instrumente einbüßte. Wolfgang Sandberger wird ausführlich auf die Schnitger-Orgel eingehen, eine der bedeutendsten Orgeln Nordeuropas.
Das Projekt Klingende Steine ist eine Kooperation der MHL mit den Lübecker Museen anlässlich der Jahrhundertausstellung „Lübeck 1500“. Zu insgesamt hundert Veranstaltungen gehört auch die neunteilige öffentliche Ringvorlesung. Der Eintritt ist frei, es werden jedoch Spenden für die Rekonstruktion der Schnitger-Orgel erbeten.

06.01.2016

MHL-Blechbläser spielen zum neuen Jahr

Zum traditionellen Neujahrskonzert des großen Blechbläserensembles lädt die MHL am Sonntag, 10. Januar um 17 Uhr in den Großen Saal ein.

Auf dem Programm des moderierten Konzertes stehen unter anderem Werke von Gabrieli, Bach, Andreu und Mack. Hauptwerk ist Mussorgskys berühmte Suite „Bilder einer Ausstellung“, bei der er musikalische Bildbetrachtungen mit einem Gang durch die Ausstellung verbindet, der sogenannten „Promenade“. Sie hat dem traditionellen Konzert vor vielen Jahren den Namen gegeben. Unter Leitung von Tobias Füller spielen 16 junge Musiker an Trompeten, Posaunen und Tuba und Hörnern sowie Julian Grebe am Schlagzeug.
Karten sind für 14 und 19 Euro, ermäßigt 8 und 12 Euro bei den Lübecker Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse (An der Obertrave) eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

18.12.2015

Start ins neue Konzertjahr

Mit zwei kammermusikalischen Höhepunkten beginnt das Konzertjahr 2016 an der Musikhochschule Lübeck (MHL).

In der Konzertreihe „Wir in Schleswig-Holstein“ sind am Donnerstag, 7. Januar junge Violinisten der MHL in Malente zu Gast. Die drei Lübecker Masterstudierenden Azadeh Maghsoodi, Annabelle Dugast und Christoph Callies aus der internationalen Geigenklasse von Prof. Maria Egelhof präsentieren im Kursaal zusammen mit ihren Klavierbegleitern ab 19.30 Uhr Musik aus vier Jahrhunderten. Der Eintritt zum Konzert "Wir in Malente" kostet 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) sowie 5 Euro für Schülerinnen und Schüler. Karten sind im Vorverkauf beim Tourist-Service Malente (Telefon 04523/9590120) sowie an der Abendkasse erhältlich.
Die MHL führt ihre Konzertreihe „Aufbrüche“ in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus in Lübeck fort. Im zweiten Konzert der Reihe geben Dieter Mack, Professor für Komposition, und seine Studierenden am Donnerstag, 7. Januar um 20 Uhr einen Einblick in das MHL-Labor für zeitgenössische Musik. Sie präsentieren mit acht Miniaturen für Flöte und Percussion neue Kompositionen, die zu Bildern aus der Serie „Spaziergang durch das Universum“ des Lübecker Künstlers Klaus Bartels entstanden sind. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse im neuen Buddenbrookhaus (Mengstraße 6).

17.12.2015

Festliches Weihnachtskonzert

Zum traditionellen Weihnachtskonzert lädt die MHL am Samstag, 19. Dezember um 20 Uhr ein. Das Ensemble für Alte Musik stimmt unter der Leitung von Hans-Jürgen Schnoor mit festlichen Barockklängen auf die Weihnachtszeit ein.

60 junge Musiker aus 15 Nationen spielen in internationaler Besetzung Corellis Concerto grosso „Fatto per la Notte di Natale“. Solisten an der Violine sind Dorothee Appelhans und Hugo Moinit. Für große Bläserbesetzung im Freien hat Händel seine „Feuerwerksmusik“ angelegt. Vierchörig und im Wechsel werden die Studierenden Händels opulente Klänge im Großen Saal ausbreiten. Weiterhin stehen Mozarts brillante und virtuose Haffner-Sinfonie sowie seine Bläser-Serenade Es-Dur auf dem Programm. Das von Hans-Jürgen Schnoor geleitete Ensemble tritt regelmäßig im Rahmen der Projekte für Alte Musik an der MHL auf. Neben der praktischen Arbeit ist ein Seminar zur „Klangrede im 18. Jahrhundert“ unter Schnoors Leitung Teil des Projektes.
Karten für das Weihnachtskonzert sind für 10 und 15 Euro, ermäßigt 5 und 8 Euro im Vorverkauf bei der Konzertkasse und beim Klassik-Kontor erhältlich. Restkarten gibt es ab 19 Uhr an der Abendkasse der MHL (An der Obertrave).

14.12.2015

Erfolg für MHL-Sängerin Raffaela Lintl

Die Sopranistin Raffaela Lintl aus der Klasse von Prof. Manuela Uhl hat sich den zweiten Preis beim Maritim Musikwettbewerb ersungen.

Raffaela Lintl erhielt neben dem mit 1.500 Euro dotierten zweiten Preis auch den Publikumspreis. Die 26-Jährige ist seit der Spielzeit 2015/16 Mitglied im Internationalen Opernelitestudio des Theaters Lübeck und der MHL. Auch MHL-Student Mikkel Møller Sørensen, der Lintl am Klavier begleitete, erhielt eine Auszeichnung. Der erste mit 3.000 Euro dotierte Preis ging an den Tenor Konstantin Lee, den dritten Preis erhielt der Countertenor Jung Kwon Jang, beide von der Hamburger Hochschule für Musik und Theater. Insgesamt neunzig Studierende der Musikhochschulen in Hamburg, Lübeck, Rostock, Hannover und Bremen nahmen am Wettbewerb teil. Er wurde im Rahmen der Maritim Musikwoche ausgetragen,  die vom 7. bis 14. Dezember in Timmendorfer Strand zum 16. Mal stattfand.

14.12.2015

Vorlesung Klingende Steine: „Lust oder Last?"

Die MHL lädt am Mittwoch, 16. Dezember um 18 Uhr zur sechsten Vorlesung im Rahmen ihres großen Musikvermittlungsprojektes „Klingende Steine“ in das Museum Behnhaus/Drägerhaus ein. Die Bedeutung der Lübecker Museumssammlungen steht im Mittelpunkt des Vortrages von Prof. Hans Wißkirchen, Direktor der Kulturstiftung der Hansestadt Lübeck.

Lübecks große kulturelle, bis ins Mittelalter zurückreichende Tradition ist Thema des Vortrags. Hans Wißkirchen skizziert die zentralen Elemente der Lübecker Museumssammlungen und ihre Bedeutung für die Hansestadt. Er zeigt Lübecks Geschichte auf, in der als reichsfreie und eigenständige Stadt bis 1937 die Grundlage für diese Schätze von internationalem Rang gelegt werden konnte. Sie werden weitgehend von der Hansestadt Lübeck finanziert. Wißkirchen stellt deshalb auch die Frage, wie sich die Lust und Last an solchen Schätzen gegenseitig bedingen.
Das Projekt „Klingende Steine“ ist eine Kooperation der MHL mit den Lübecker Museen anlässlich der Jahrhundertausstellung „Lübeck 1500“. Zu insgesamt hundert Veranstaltungen gehört auch die neunteilige öffentliche Ringvorlesung, in der Musiker, Musikhistoriker und Kulturschaffende dazu einladen, sich mit der Kulturgeschichte der Hansestadt auseinanderzusetzen. Der Eintritt zur Vorlesung ist frei.
 

03.12.2015

Festkonzert „Brass and beyond“ beendet Jahr des Horns

Die MHL lädt am Sonntag, 13. Dezember zu einem festlichen Abschlusskonzert zum „Jahr des Horns“ ein. Ab 11 Uhr präsentieren Mitglieder der MHL sowie die renommierten Hornisten Ab Koster (Hamburg) und Arkadyi Shilkloper (Moskau) im Großen Saal die zahlreichen klanglichen Facetten des Horns. Jens Plücker, Schirmherr des „Jahr des Horns“, moderiert das Konzert.

Mit dem Naturhornisten Ab Koster und dem Jazzhornisten Arkadyi Shilkloper sind zwei international renommierte Hornisten zu Gast in Lübeck, die im alltäglichen Konzertbetrieb selten zu hörende Hornklänge beisteuern. Unter der Leitung von Tobias Füller spielen sie solistisch und mit dem MHL-Bläserensemble Werke von Barock bis Jazz. Unter anderem stehen Kompositionen von Beethoven, Rossini, Mears und Shilkloper selber auf dem Programm. Das Konzert findet in Kooperation mit dem Landesmusikrat Schleswig-Holstein und dem Saselhaus Hamburg statt. Zum Projekt gehören auch Meisterkurse, die Plücker, Koster und Shilkloper am 12. und 13. Dezember für Studierende der MHL-Bläserklassen geben. Der Eintritt zum Konzert kostet fünf Euro.

30.11.2015

Vorlesung Klingende Steine: „Zahl, Maß, Proportion.“

Im Rahmen ihres großen Musikvermittlungsprojektes „Klingende Steine“ lädt die MHL am Mittwoch, 2. Dezember um 18 Uhr zu ihrer fünften Vorlesung ein. Im Museum Behnhaus/Drägerhaus referiert diesmal Oliver Korte, MHL-Professor für Musiktheorie und Gehörbildung.

„Zahl. Maß. Proportion“ heißt der Vortrag, in dem Oliver Korte den niederländischen Wurzeln der seriellen Musik nachgeht. Korte rekonstruiert Verbindungen der kompositorischen Herangehensweise von Komponisten über mehrere Jahrhunderte. Als Ausgangspunkt wählt er den Renaissance-Komponisten Heinrich Isaac. Er verfolgt die inspiratorische Kette weiter über Anton Webern, die Komponisten der sogenannten „Darmstädter Schule“ bis hin zu György Ligeti.
Das Projekt Klingende Steine ist eine Kooperation der MHL mit den Lübecker Museen anlässlich der Jahrhundertausstellung „Lübeck 1500“. Zu insgesamt hundert Veranstaltungen gehört auch die neunteilige öffentliche Ringvorlesung, in der Musiker, Musikhistoriker und Kulturschaffende dazu einladen, sich mit der Lübecker Kulturgeschichte auseinanderzusetzen. Weitere Informationen unter www.mh-luebeck.de oder www.altemusikluebeck.de. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

27.11.2015

Orchesterkonzert zum ersten Advent

Am Sonntag, 29. November lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) um 17 Uhr in St. Jakobi zu einem adventlichen Orchesterkonzert ein. Mitglieder des Ensembles für Alte Musik der MHL spielen unter Leitung von Hans-Jürgen Schnoor festliche Kammermusik aus drei Jahrhunderten.

Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Händel, Corelli, Mozart und Ives. Unter anderem sind Mozarts „Exultate Jubilate“, das Concerto grosso „Fatto per la Notte di Natale“ von Corelli und Violinkonzerte von Bach und Mozart zu hören. Die Werke werden abwechselnd von Kirchenmusikstudierenden dirigiert: Rebecca Poesch, Dominik Göbel, Fabian Luchterhandt und Natalia Uzhvi aus der Dirigierklasse von Frank Maximilian Hube. Solisten sind die Sopranistin Hyun-Sun Park sowie Sena Umul und Lilith Khachatryan an der Violine. Karten sind für 12 Euro, ermäßigt 8 Euro an der Abendkasse in St. Jakobi erhältlich.

27.11.2015

„Wir in Kiel“ mit internationaler Bratschenklasse

Am Montag, 30. November heißt es im Opernhausfoyer Milchstraße im Theater Kiel wieder „Wir in Kiel“. In der Reihe, die Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) präsentiert, stellen sich ab 20 Uhr Studierende der internationalen Bratschenklasse von Prof. Barbara Westphal vor.

Die jungen Bratschisten werden mit Werken aus vier Jahrhunderten die klangliche Bandbreite der Viola ausloten. Es erklingen Originalwerke wie fünf Tänze und Viola und Cembalo von Marais und Bachs dritte Suite für Viola solo. Weiterhin ist Paul Hindemiths Solosonate op.11 zu hören und sein virtuoses Konzert für Viola und Orchester „Der Schwanendreher“, hier mit Klavierbegleitung. Aber auch Bearbeitungen stehen auf dem Programm, so vier Sätze aus Prokoffievs „Romeo und Julia“ sowie die Bearbeitung einer Violinsonate von César Franck. Das Konzert ist Teil der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“, mit der die MHL als einzige Musikhochschule des Landes Einblick in ihre Arbeit auch außerhalb des Lübecker Stammsitzes gibt. Karten sind für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro an den Theaterkassen im Opern- und im Schauspielhaus (Telefon: 0431/901901) erhältlich.

26.11.2015

Neue Publikation für das Brahms-Institut

In der Reihe „Patrimonia“ hat die Kulturstiftung der Länder (Berlin) einen neuen Band für das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) herausgegeben. Im Mittelpunkt steht die kostbare Handschrift zum Lied „Liebesgluth“ von Johannes Brahms.

Der neue Patrimonia-Band über das Brahms-Lied „Liebesgluth“ (Op. 47 Nr. 2) spiegelt die Bedeutung der zunächst verloren geglaubten Handschrift für die Brahms-Forschung und bietet einen einzigartigen Blick in die Werkstatt des Komponisten. Der Band stellt alle relevanten Quellen zum Autograph zusammen und enthält eine umfangreiche Kommentierung durch den Leiter des Brahms-Instituts Prof. Dr. Wolfgang Sandberger. Die 44-seitige Publikation enthält Hintergrundinformationen zur Entstehung des Werkes und zur Textquelle. Der Band (Patrimonia 292) reiht sich ein in eine eindrucksvolle Serie von Förderungen für das Brahms-Institut durch die Kulturstiftung der Länder. Es sind seit 1992 sechs weitere Bände erschienen, wenige bundesdeutsche Kultureinrichtungen können mehr Patrimonia-Bände vorweisen. Der neue Band erscheint erstmals zweisprachig (44 Seiten, zwölf Farbabbildungen). Er kostet fünf Euro und ist für acht Euro inklusive Porto bei der Kulturstiftung der Länder (www.kulturstiftung.de/publikationen/patrimonia-bestellen) und im Brahms-Institut (brahms-institut@mh-luebeck.de) erhältlich.

26.11.2015

Junge Künstler in Live-Sendung mit NDR Kultur

Am Freitag, 27. November um 20 Uhr heißt es aus dem Großen Saal der Musikhochschule Lübeck (MHL) wieder: „Start – Junge Künstler live“. In der von NDR Kultur live übertragenen Radiosendung präsentieren sich herausragende Studierende aller Ausbildungsbereiche der MHL.

Die Paten der Sendung sind diesmal die Professoren Sabine Meyer und Reiner Wehle. Moderiert von Eva Schramm und Kamilla Kaiser gibt sie Einblicke in die Ausbildung an der MHL und die Biografien der jungen Künstler. Dazu gehören das Trio con Brio, das Bearbeitungen von Mozartarien für Bläsertrio vorstellt sowie das japanische Trio Peony, das sich mit einem Klaviertrio-Satz von Robert Schumann präsentiert. Die Sopranistin Raffaela Lintl singt Arien und Lieder von Wolf, Gounod und Catalani, begleitet von Mikkel M?ller S?rensen am Klavier. Das Ensemble für Alte Musik unter Leitung von Hans-Jürgen Schnoor spielt ein Bläseroktett aus Mozarts zwölfter Serenade. Mit Kaspar Querfurths „View of St. Albans“ für zwei Klaviere wird ein Meisterwerk aus der Kompositionsklasse aufgeführt. Zum Auftakt und zum Finale der Sendung erklingt Ensemblemusik mit dem Bläserensemble der MHL und Studierenden der Lübecker Klarinettenklasse. Karten für 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, sind in bei der Konzertkasse sowie im Klassik-Kontor erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse ab 19 Uhr. Die Live-Übertragung beginnt punkt 20 Uhr, Einlass in den Konzertsaal ist deshalb nur bis 19.55 Uhr möglich.

25.11.2015

Aufbrüche I – Konzertreihe im neuen Buddenbrookhaus

Die MHL stellt ihre neue Konzertreihe „Aufbrüche“ in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus vor. Im ersten Konzert der Reihe präsentieren Prof. Rico Gubler und seine Studierenden am Donnerstag, 26. November um 20 Uhr das „MHL-Labor für zeitgenössische Musik“.

Es ist dem Komponisten und Dichter Giacinto Scelsi gewidmet. Das erste Konzertprogramm führt die Hörer erstmals in das neue Gebäude des Buddenbrookhauses in der Mengstraße 6. Im Mittelpunkt steht die Musik des italienischen Avantgardisten Giacinto Scelsi. Im neuen „MHL-Labor“ entwickeln und erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Karten gibt es für vier Euro ausschließlich an der Abendkasse.

23.11.2015

„Brücken-Festival“ widmet sich Dieter Mack

Dieter Mack, Professor für Komposition an der Musikhochschule Lübeck (MHL), ist „Composer in Residence“ beim zehnten „Brücken“ Festival für Neue Musik in Mecklenburg-Vorpommern. Mit rund zwanzig Veranstaltungen findet das Festival vom 22. bis 29. November an der Hochschule für Musik und Theater (hmt) Rostock statt.

Das Brücken-Festival verknüpft jedes Jahr international renommierte Komponisten und Ensembles mit der regionalen Musikszene. Portraitkonzerte, Gesprächskonzerte und Konzerte mit den regionalen Klangkörpern geben in diesem Jahr Einblick in das Schaffen Dieter Macks. Ein Symposion widmet sich unter dem Motto „Der Komponist Dieter Mack – Neue Musik und Transkulturalität“ der besonderen Expertise Dieter Macks zur Musik Ostasiens. Für die Studierenden der hmt Rostock gibt Mack außerdem einen Meisterkurs  Komposition. In Schulprojekten setzen sich Schülerinnen und Schüler mit Neuer Musik auseinander und komponieren im Workshop „Brückenklang“ selbst. Am Mittwoch, 25. November ist die MHL-Bigband unter Leitung von Bernd Ruf zu Gast in Rostock und stellt gemeinsam mit der Bigband der hmt Rostock um 19.30 Uhr Werke von Dieter Mack vor. Den Programmflyer finden Sie hier.

20.11.2015

„Ausbildung an der Bratsche“ – Vortrag der Förderergesellschaft

Am Mittwoch, 25. November lädt die Förderergesellschaft der MHL um 18 Uhr zu einem neuen Vortrag ein. Die MHL-Professorin Barbara Westphal gibt im Gespräch mit Hans-Ernst Böttcher, Vorsitzender der Förderergesellschaft, Einblicke in die Ausbildung an der Bratsche.

Barbara Westphal, Professorin für Bratsche und Kammermusik, wird aus ihrem Erfahrungsschatz als Musikerin, Pädagogin und Jurorin berichten und einen lebendigen Eindruck von der Bratschenausbildung vermitteln. Sie studierte in Großbritannien und in den USA und kann vergleichend über verschiedenste Ausbildungssysteme und –stile berichten. Sie gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1983 den Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie weltweit. Seit 1989 führt Barbara Westphal ihre internationale Bratschenklasse an der MHL. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.  

19.11.2015

Gedenkkonzert für Uwe Röhl

Ein Gedenkkonzert mit Vortrag erinnert am Sonntag, 22. November um 17 Uhr an das Leben und Wirken von Uwe Röhl.

Zum 10. Todestag spielt Hartmut Rohmeyer im Lübecker Dom Werke von Bach. Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, erinnert in seinem Vortrag an die vielseitige Musikerpersönlichkeit. Röhl wirkte als Landeskirchenmusikdirektor, Domorganist und Hauptabteilungsleiter Musik beim NDR. Er war Gründungsrektor der Musikhochschule Lübeck und konnte die Umwandlung der Akademie in eine Hochschule realisieren. Röhl erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, unter anderem 1998 die höchste Auszeichnung der Hansestadt Lübeck: die Goldene Ehrengedenkmünze „Bene merenti“. Der Eintritt zum Gedenkkonzert ist frei. Eine Spende für das Projekt "Faszination Schnitger-Orgel" wird erbeten.

18.11.2015

Quartetto Lyskamm gewinnt 52. Possehl-Wettbewerb

Der 52. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis an der MHL ist entschieden. Den ersten mit 8.000 Euro dotierten Preis erspielte sich das Quartetto Lyskamm aus der Klasse von Prof. Heime Müller. Der zweite Preis ging an die Violinistin Shoko Murakami (ebenfalls Klasse Prof. Heime Müller). Den dritten Preis teilen sich die Cellistin Yina Tong (Klasse Prof. Troels Svane) und die Pianistin Hyelee Chang (Klasse Prof. Konrad Elser). Die Cellistin Anouchka Hack (Klasse Prof. Troels Svane) erhielt einen Förderpreis.

Das Quartetto Lyskamm überzeugte die Jury mit Kammermusik von Schubert, Haydn, Beethoven und Verdi. Cecilia Ziano und Clara Franziska Schötensack (Violinen), Fransesca Piccioni (Viola) und Giorgio Casati (Violoncello) gründeten das Quartett 2008 an der Mailänder Musikhochschule. Die vier jungen Musiker studieren zurzeit bei Prof. Heime Müller an der MHL. Ihre Ausbildung erhielten sie unter anderem auch beim Artemis Quartett in Berlin, das 1991 als erster Preisträger aus dem Possehl-Wettbewerb an der MHL hervorging sowie beim Cuarteto Casals. Sie werden von der Ad Infinitum Stiftung gefördert und wurden bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der European Chamber Music Academy und dem Preis der Jeunesses Musicales Deutschland. Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 14. Januar 2016 um 19.30 Uhr werden die Preisträger ihre künstlerischen Fähigkeiten im Großen Saal der MHL noch einmal öffentlich unter Beweis stellen.

18.11.2015

Stipendiaten der Marie-Luise Imbusch-Stiftung konzertieren

Die Stipendiaten der Marie-Luise Imbusch-Stiftung stellen sich am Samstag, 21. November um 19.30 Uhr im Großen Saal der MHL vor. 14 junge Musiker, darunter auch Studierende der MHL, präsentieren sich solistisch und im Ensemble mit Musik aus vier Jahrhunderten. Es erklingen unter anderem Werke von Chopin, Bottesini, Villa-Lobos und Francaix.

Als Preisträgerin des Deutschen Musikwettbewerbs stellt sich die Klarinettistin Bettina Aust vor, die ihre musikalische Ausbildung bei Sabine Meyer an der MHL, bei Johannes Peitz in Hannover und bei Pascal Moragues in Paris erhielt. Begleitet am Klavier von Robert Aust interpretiert sie die hochvirtuosen „Tema con variazioni“, die Jean Francaix als Prüfungsstück für die Klarinettenklassen am Pariser Konservatorium schrieb. Ebenfalls als Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs wurde der belgische Kontrabassist Wies de Boevé ausgezeichnet. Zusammen mit Bettina und Robert Aust stellt er Bottesinis Duetto für Klarinette, Kontrabass und Klavier vor. Unter den Stipendiaten sind auch 17 junge Musiker aus Schleswig-Holstein, die sich einen Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erspielt haben. Julian Gast (Klavier), Nora-Lisann Gross (Violoncello), Konstantin Kappe (Posaune) und Theodore Squire (Flöte) sind als Jungstudenten am Institut für schulbegleitende Musikausbildung (ISMA) an der MHL dabei. Auf der Bühne sind sie mit den Bachianas Brasileiras von Villa-Lobos und einem Konzert für Flöte und Orchester von Mercadante zu hören. Hans-Jörg  Niether, Vorstandsvorsitzender der Marie-Luise Imbusch-Stiftung, wird die Preise überreichen. Insgesamt vergab die Stiftung in diesem Jahr Fördergelder in Höhe von 30.000 Euro an 25 Stipendiaten. In über 20 Jahren förderte die Marie-Luise Imbusch-Stiftung bisher rund 350 junge Musikerinnen und Musiker. Die Stiftung geht auf die Lübecker Kauffrau Marie-Luise Imbusch zurück, die ihr Vermögen 1982 zur Förderung begabter junger Musiker aus Schleswig-Holstein verfügte. Der Eintritt zum Stipendiatenkonzert ist frei.

18.11.2015

Wir in Rendsburg

Am Donnerstag, 19. November lädt die MHL zu einem Tango-Konzert in der Reihe „Wir in Rendsburg“ ein. Ab 19.30 Uhr präsentieren das MHL-Tango Ensemble, Bernd Ruf und Bandoneon-Meister Raul Jaurena im Nordkolleg Rendsburg „Tango at its best“.

Die MHL-Tango-Group mit zehn vom Tango begeisterten jungen Musikerinnen und Musikern stellt ihr neues Programm vor. Es erklingen Tango-Klassiker und Kompositionen von Astor Piazzolla. Auch klassische Kompositionen sind zu hören. Das Duo „Jaurena-Ruf-Project“ mit Raul Jaurena am Bandoneon und Bernd Ruf an der Klarinette stellt Kompositionen von Piazzolla und Jaurena vor und präsentiert dabei eigene musikalische Geschichten. Der Eintritt zu „Tango at its best“ kostet 13 Euro, ermäßigt 9 Euro. Karten sind im Vorverkauf bei der Tourist-Information (Telefon 04331/6963844), bei der Rondo Filiale von Buch und Papier Albers (Telefon 04331/22071) sowie in der Coburgschen Buchhandlung (Telefon 04331/2253) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse im Nordkolleg Rendsburg.

16.11.2015

„Stadtpfeifer im Holstentor“: Vorlesung „Klingende Steine“

Die MHL lädt am Mittwoch, 18. November um 18 Uhr zur vierten Vorlesung im Rahmen ihres großen Musikvermittlungsprojekts „Klingende Steine“ ein. Unter dem Motto „Stadtpfeifer im Holstentor: Instrumentalmusik um 1500“ referiert diesmal Dr. Christoph Flamm, MHL-Professor für Musikwissenschaft im Behnhaus/Drägerhaus.

Christoph Flamm wird einen Einblick in die weltliche Musikszene der Hansestadt Lübeck während der Renaissance vermitteln. Bildliche Darstellungen überliefern weltliche Instrumentalmusik im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit als omnipräsent, sei es auf prunkvollen höfischen Festen oder in öffentlichen und privaten bürgerlichen Kreisen. Diese verschiedenen Orte der Musik lassen sich auch in Lübeck aufspüren, beginnend mit dem Holstentor, das einst Pfeifer und Trommler beherbergte. Flamm begibt sich auf die Spur der lokalen Besonderheiten Lübecks zu dieser Zeit. Ausgehend von den historischen Notenbeständen in den Lübecker Archiven verfolgt er die erstaunlichen internationalen Verbreitungswege. Im Gespräch mit Katharina Bäuml, Mitinitiatorin des Projekts „Klingende Steine“ und Leiterin der auf Renaissance-Musik spezialisierten „Capella de la Torre“ zeigt er auf, welche wissenschaftliche Detektivarbeit Ensembles für historisches Repertoire heute leisten müssen, um dem Klang längst vergangener Jahrhunderte zu neuem Leben zu verhelfen. Der Eintritt zu Vorlesung ist frei.

16.11.2015

52. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis

Zum 52. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis lädt die MHL am Dienstag, 17. und Mittwoch, 18. November ein. Er bietet die Möglichkeit, die aktuell besten Studierenden im musikalischen Wettstreit zu erleben.

19 Studierende verschiedener Fächer haben sich für den diesjährigen Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis beworben. Studierende der Bereiche Gesang, Streicher, Streichquartett und Bläser treten ab 10 Uhr im Großen Saal mit rund halbstündigen Programmen in zwei Runden gegeneinander an. Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, weitere Preise und Förderprämien in der gleichen Höhe können von der Jury vergeben werden. Zu den Juroren gehören in diesem Jahr als Vertreter der Possehl-Stiftung Dr. Ole Krönert, Präsident des Land-gerichts Lübeck (Vorsitz) sowie Prof. Inge-Susann Römhild. Als Vertreter der MHL sitzen der Präsident Prof. Rico Gubler sowie die Professoren Ulf Tischbirek und Johannes Fischer in der Jury. Weitere Juroren sind die Musikredakteure Jürgen Feldhoff (Lübecker Nachrichten) und Dr. Christian Strehk (Kieler Nachrichten) sowie Prof. Gerd Uecker, Vorsitzender des Hochschulrats und ehemaliger Intendant der Semperoper Dresden. Beim Preisträgerkonzert am Donnerstag, 14. Januar 2016 um 19.30 Uhr werden die Preisträger ihre künstlerischen Fähigkeiten im Großen Saal der MHL noch einmal unter Beweis stellen. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an Studierende, die mindestens zwei Semester an der MHL studiert haben und aufgrund ihrer „Begabung, ihrer Leistungen, ihrer künstlerischen Aussage und ihrer Persönlichkeit“ besondere Anerkennung und Förderung verdienen. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs. Preisträgerin 2014 war die Schlagzeugerin Terumi Oishibashi aus der Klasse von Prof. Johannes Fischer. Der Wettbewerb startet an beiden Tagen voraussichtlich um 10 Uhr im großen Saal der MHL. Der Eintritt ist frei.

12.11.2015

MHL-Studierende erfolgreich bei Probespielen

Bei den Sommer-Probespielen der Jungen Deutschen Philharmonie waren drei MHL-Studierende erfolgreich: Als erste Sieger wählte die Jury im Fach Violine Dorothee Appelhans und im Fach Fagott Paulo Ferreira und Oguzhan Güner aus.

Die Junge Deutsche Philharmonie lädt zweimal im Jahr Studierende deutscher Musikhochschulen zu Probespielen ein. Sie können sich um einen Platz in dem Jungen Orchester bewerben und an Konzertprojekten teilnehmen. In diesem Sommer bewarben sich 265 Studierende, darunter 30 aus deutschen, drei aus österreichischen und vier Studierende aus Schweizer Musikhochschulen. Für das nächste Konzertprojekt studieren die jungen Musiker unter Leitung von Eivind Gullberg Jensen unter anderem Debussys Prélude à l'après midi d'un faune und Strawinskys Pétrouchka ein.

12.11.2015

Weltoffene Hochschulen

Mit dem Slogan „Weltoffene Hochschulen - Gegen Fremdenfeindlichkeit“ bekennen sich die in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zusammengeschlossenen Hochschulen gegen Rassismus.

Zu der Aktion hat HRK-Präsident Prof. Dr. Horst Hippler die Mitglieder am 10. November auf der diesjährigen Tagung der HRK in Kiel aufgerufen. Die Mitgliedshochschulen wollen damit auf die Vorkommnisse rassistisch motivierter verbaler und physischer Gewalt in den letzten Wochen und Monaten reagieren. 320.000 internationale Studierende sind zurzeit an deutschen Hochschulen eingeschrieben. An der MHL beträgt der Anteil internationaler Studierender 47,9 Prozent. Weitere Informationen auf der Website der HRK

12.11.2015

Kiwanis Preisträgerkonzert

Zum 23. Kiwanis-Preisträgerkonzert laden der Kiwanis Club Lübeck-Hanse und die MHL am Freitag, 13. November um 20 Uhr in den Kammermusiksaal ein. Die diesjährigen Preisträger Lia Chen Perlov (Violoncello) und Jonas Haffner (Klavier) präsentieren sich unter anderem mit Werken von Bach, Brahms und Schostakowitsch.

Der Kiwanis Club Lübeck-Hanse unterstützt seit 23 Jahren Studierende der MHL und zeichnet sie jährlich mit einem Förderpreis aus. Insgesamt wurden bisher 56.000 Euro Fördergelder vergeben. Fritz-Joachim Kühn, Präsident des Kiwanis Clubs Lübeck-Hanse, überreicht das Preisgeld von jeweils 1.500 Euro an die beiden MHL-Studierenden. Jonas Haffner, geboren 1993 in Stuttgart, studiert seit 2011 an der MHL bei Konrad Elser. Er ist mehrfacher erster Bundespreisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Auch bei zahlreichen nationalen und internationalen Klavierwettbewerben war er erfolgreich. 2009 wurde ihm ein Carl-Heinz Illies Förderstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben zugesprochen. Als Solist konzertierte er mehrfachmit renommierten deutschen Kulturorchestern. Lia Chen Perlov wurde 1994 in Israel geboren. Derzeit studiert sie an der MHL in der Klasse von Prof. Troels Svane. Sie wurde mehrfach mit Preisen bei israelischen Wettbewerben und mit Stipendien bedacht. Perlov konzertiert als Kammermusikerin und hat bereits unter der Leitung von Gustavo Dudamel und Zubin Mehta als Solocellistin gespielt. Der Eintritt kostet 10 Euro.

11.11.2015

Bach bis Avantgarde – Orgelkonzert Zsigmond Szathmary

Zu einem Orgelkonzert lädt die MHL am Donnerstag, 12. November ein. Ab 20 Uhr bringt der ungarische Organist und Komponist Zsigmond Szathmary die Marcussen-Orgel im Großen Saal zum Klingen.

Auf dem Programm des rund anderthalbstündigen Konzertes stehen Werke von Kagel, Mack und Szathmary selber. Weiterhin sind Liszts „Ad nos“-Fantasie und Werke alter Meister wie Frescobaldi und Bach zu hören. Der gebürtige Ungar Zsigmond Szathmary war Domorganist in Bremen und ist als Orgelprofessor in Freiburg tätig. Seine Konzerttätigkeit führt ihn durch die ganze Welt, besonders gefragt ist er als Interpret neuer Musik. Kompositorisch entstammt er der Avantgarde-Szene um Hambraeus, Kagel und Ligeti. In der MHL hat er für Orgelstudierende einen Meisterkurs gegeben mit Werken von Barock bis Avantgarde. Der Eintritt zum Orgelkonzert ist frei.


09.11.2015

Themenabend „Morceaux de Salon“

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Mittwoch, 11. November um 19 Uhr zum Themenabend in die Villa Eschenburg ein. Unter dem Motto „Morceaux de Salon“ präsentieren Dozenten der MHL Kammermusik von Clara und Robert Schumann sowie Johann Wenzel Kalliwoda.

Auf dem Programm stehen das „Morceau de salon“ für Oboe und Klavier op. 228 und die Serenade F-Dur für Gitarre, Flöte, Oboe, Horn und Fagott von Kalliwoda sowie Romanzen von Clara und Robert Schumann. Es spielen Angela Firkins (Flöte), Diethelm Jonas (Oboe), Jens Plücker (Horn), Pierre Martens (Fagott), Elise Neumann (Gitarre) sowie Sofja Gülbadamova am historischen Blüthner- Flügel. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts und Professor für Musikwissenschaft an der MHL, moderiert den Abend. Ab 18 Uhr ist für Konzertbesucher die aktuelle Ausstellung des Brahms-Instituts „Kontrapunkte – Tschaikowksy und Brahms“ geöffnet, die die beiden großen Künstlerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts in den Blick nimmt. Mit Briefen, Drucken, Programmzetteln, Büsten und Fotografien zeichnet sie Tschaikowskys Aufenthalte in deutschen Städten nach und stellt die beiden zeitgleich entstandenen Violinkonzerte von Brahms und Tschaikowsky einander gegenüber. Die Ausstellung ist ab 18 Uhr für Besucher geöffnet, Restkarten und Catering gibt es ebenfalls ab 18 Uhr. Im Vorverkauf sind Karten für fünf und acht Euro ausschließlich bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel erhältlich.  

06.11.2015

Landesfachtag Musik erstmals in Lübeck

Zum Landesfachtag Musik lädt das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH) in diesem Jahr erstmals nach Lübeck ein. 250 Lehrerinnen und Lehrer werden am 6. und 7. November in der MHL erwartet. Rund 60 Workshops vermitteln unter dem Motto „Individuell fördern – gemeinsam erleben“ aktuelle Erkenntnisse zum Musikunterricht.

Den Landesfachtag veranstaltet das IQSH nicht nur in Kooperation mit der MHL, sondern auch mit dem Bundesverband Musikunterricht (BMU). Inhaltliche Schwerpunkte sind der Einsatz neuer Medien sowie der Umgang mit Heterogenität. Im Rahmen dieses Ereignisses lädt die MHL zu einem Galakonzert am Freitag, 6. November ein. Im Großen Saal präsentieren sich ab 20 Uhr die Klezmergruppe „Yxalag“, die MHL-Bigband unter Leitung von Bernd Ruf und der Musikkabarettist Lars Reichow. Bildungsministerin Britta Ernst eröffnet das Galakonzert als öffentlichen Teil des Landesfachtages. Das Klezmer-Ensemble Yxalag, aus der Ausbildung an der MHL hervorgegangen, zählt inzwischen zu den Stars der bundesweiten Klezmerszene. Die sieben jungen Musiker präsentieren Ausschnitte aus ihrer neuen CD „Filfarbike Mishpoke“. Der Kabarettist und Pianist Lars Reichow singt und spielt Ausschnitte aus seinem Programm, in dem sich politisches Kabarett, Chanson und kabarettistischer Song miteinander mischen. Die MHL-Bigband eröffnet den Abend und spielt Swing-Klassiker von George Gershwin und Benny Goodman, dazu Ausschnitte aus ihrer CD. Wenige Restkarten sind noch an der Abendkasse erhältlich.

05.11.2015

Neues Stummfilmprojekt: „Der Stärkste“

In Kooperation mit der MHL zeigen die 57. Nordischen Filmtage Lübeck am Freitag, 6. November um 19 Uhr in St. Jakobi den schwedischen Stummfilm „Der Stärkste. Eine Erzählung aus dem Eismeer“. Studierende der MHL improvisieren dazu live.

Das Drama „Der Stärkste“ wurde 1929 als Abenteuer- und Heimatfilm gedreht. Im Mittelpunkt steht Kapitänstochter Ingeborg, die von zwei rivalisierenden Seemännern umworben wird. Bevor die Liebesgeschichte zu einem guten Ende findet, gibt es dramatische Verwicklungen und heldenhafte Kämpfe vor der atemberaubenden Naturkulisse des skandinavischen Eismeers. Der Film läuft im Rahmen der Retrospektive, die sich in diesem Jahr dem Thema „Nordlandreisen. Travelogues & Roadmovies“ widmet. Die beiden Kirchenmusik-Studierenden Anna Ludwikowska und Fabian Luchterhandt haben das Konzept für den Auftritt im Rahmen ihres Studienschwerpunkts „Improvisation, Komposition, Neue Medien“ unter Leitung von Prof. Franz Danksagmüller selbstständig erarbeitet und sind an der Orgel zu hören. Weitere Mitwirkende sind Laila Nysten, Lin Zhang, Katharina Komleva und Marion Krall. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Vorverkauf im CineStar Stadthalle.

30.10.2015

Ringvorlesung „Klingende Steine“: 550 Jahre Orgelklang

Die MHL lädt am Mittwoch, 4. November um 18 Uhr zur dritten Vorlesung im Rahmen ihres großen Musikvermittlungsprojekts „Klingende Steine“ nach St. Jakobi ein. Prof. Arvid Gast stellt unter dem Motto „550 Jahre Orgelklang in St. Jakobi“ die historischen Orgeln der Kirche vor.

Arvid Gast, MHL-Professor und Organist an St. Jakobi, nimmt seine Zuhörer mit auf eine musikalische Zeitreise durch die Jahrhunderte. In seinem Vortrag beschäftigt er sich mit der Geschichte und Bedeutung der drei wertvollen Orgeln aus der Blütezeit der Hanse: die Große Orgel im Westen, die Stellwagen-Orgel im Norden und das Richborn-Positiv. Anhand von Musikbeispielen wird er Register und Klangfarben vorstellen. Mitwirkende an den historischen Orgeln sind die Kirchenmusik-Studierenden Marion Krall und Andrej Naumovich. Der Eintritt zur Vorlesung ist frei. Die nächste Veranstaltung der neunteiligen Ringvorlesung "Klingende Steine" findet am Mittwoch, 18. November um 18 Uhr im Behnhaus/Drägerhaus mit Prof. Christoph Flamm statt. Dann zum Thema "Stadtpfeifer im Holstentor: Instrumentalmusik um 1500".

23.10.2015

Tagung der BKLM

Am 24. und 25. Oktober findet die 6. Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an deutschen Musikhochschulen (bklm) an der MHL statt. Vertreterinnen und Vertreter aller Musikhochschulen kommen nach Lübeck, um sich über die Situation der Lehrbeauftragten zu informieren und sich auszutauschen.

Neben Berichten aus den einzelnen Hochschulen, dem Bericht der Bundessprecher und einer Strategiediskussion steht die Frage nach der politischen Ausrichtung der bklm auf der Tagesordnung. Höhepunkt der Konferenz ist die Podiumsdiskussion „Jenseits der Bedauerungskultur – Sind die Forderungen der Lehrbeauftragten legitim? Wer setzt sie durch?“ am Samstag ab 16.15 Uhr im Lehrerzimmer. An der Diskussion nehmen unter anderem Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater Hannover und Vizepräsidentin der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und Prof. Dr. Christian Höppner vom Deutschen Kulturrat teil.

20.10.2015

Improvisationskonzert: „Wie neu geboren“

Am Freitag, 23. Oktober lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) um 19 Uhr zu einem Improvisationskonzert unter dem Motto „Wie neu geboren“ nach St. Jakobi ein.

Studierende der MHL spielen unter der Leitung von Prof. Franz Danksagmüller Improvisationen über gregorianische Melodien und Werke von Buxtehude auf Violine, Orgel, Percussion und Schola. Das Konzert bildet die Auftaktveranstaltung zum „Schnupperkurs Kirchenmusik“, den die MHL am Freitag und Samstag anbietet. Der Eintritt ist frei.

19.10.2015

Vortrag der Förderergesellschaft der MHL

Die Förderergesellschaft der MHL beginnt ihre öffentliche Vortragsreihe im Wintersemester 2015/16 am Mittwoch, 28. Oktober um 18 Uhr. Im Hörsaal der Holstentorhalle widmet sich Irene Schwalb vom Deutschen Musikrat der Frage: „Was kommt nach der Hochschule? – Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Karrieregestaltung“.

Irene Schwalb beleuchtet in ihrem Vortrag Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Karrieregestaltung. Sie ist seit 2014 Projektleiterin für den Deutschen Musikwettbewerb und die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ beim Deutschen Musikrat. Im März 2015 organisierte sie mit ihrem Team den Deutschen Musikwettbewerb in Lübeck. Bis 2014 leitete sie die Künstleragentur „Konzertkontor“. Sie ist künstlerische Leiterin des Streichquartettfestes beim „Heidelberger Frühling“. Als Bratschistin des Minguet Quartetts hat sie außerdem zwanzig Jahre lang als Künstlerin auf der Bühne gestanden. Die Frage „Was kommt nach der Hochschule“ kann die Referentin wie kaum eine Zweite beantworten. Irene Schwalb: „Das ist wohl an jeder Hochschule und ganz besonders an jeder Musikhochschule die meist gestellte und zugleich meist verdrängte Frage.“ Die Vortragsreihe wendet sich an Mitglieder der Förderergesellschaft, Freunde und Angehörige der MHL sowie an eine interessierte Öffentlichkeit. Im Anschluss besteht wie immer Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.

16.10.2015

Junge MHL-Pianisten präsentieren Werke „Um Weber“

In der Konzertreihe „Wir in Eutin“ sind junge Pianisten der MHL am Sonntag, 18. Oktober im Eutiner Schloss zu Gast. Im Rahmen der 20. Eutiner Webertage stellen sie sich ab 19 Uhr im Rittersaal des Schlosses vor.

Auf dem Programm stehen Werke von Weber und seinen Zeitgenossen. Es erklingen unter anderem Webers „Aufforderung zum Tanz“ und sein „Rondo brillante“ op. 62 sowie Sonaten von Haydn und Beethoven. Die Studierenden gehören den MHL-Klavierklassen der renommierten Professoren Konstanze Eickhorst, Konrad Elser und Manfred Aust an. Sie spiegeln die Bandbreite der pianistischen Ausbildung an der MHL wider. Es spielen Bertan Balli, Hermann Valdez Fregoso, Gunnar Mextorf, Dimitris Palaiogiannis, Mutsumi Saiki und Yang Wu. Einige von ihnen wurden bereits mit Preisen und Förderungen ausgezeichnet.
Der Eintritt kostet 16 Euro, Karten sind im Ticket-Shop der Tourist-Info in Eutin am Markt 19 oder unter Telefon 04521/709734 erhältlich.

14.10.2015

Erster „Blechbläsertag Schleswig-Holstein“

Die MHL lädt am Sonntag, 18. Oktober ab 11 Uhr zum ersten „Blechbläsertag Schleswig-Holstein“ ein. Rund hundert Musiker kommen nach Lübeck, um Erfahrungen auszutauschen und sich in verschiedenen Konzerten der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das Blechbläser-Ensemble des Landesjugendorchesters, die WBI-Brass-Band (Bad Bramstedt), der Landesjugendposaunenchor (Hamburg), das Lübsche Blech und das Blechbläserensemble der MHL stellen ab 12 Uhr in kurzen Konzerten zu jeder vollen Stunde verschiedenste Facetten der Blechbläsermusik vor. Ab 12.30 Uhr findet in Raum 39 stündlich ein Symposion zu unterschiedlichen Aspekten der Bläserausbildung statt. Gastmusiker Ingolf Burkhard (Trompete), Oliver Haas (Euphonium/Tuba) und andere Dozenten geben Meisterkurse für Schüler und Studierende. Im Konzertfoyer der MHL findet zudem ganztägig eine Instrumentenausstellung statt. Zu allen Veranstaltungen sind Interessierte herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

12.10.2015

Tag der Wissenschaft: „Zukunftsstadt Lübeck“

Zum siebten „Tag der Wissenschaft“ laden das Lübecker Wissenschaftsmanagement und die Lübecker Hochschulen am Samstag, 17. Oktober nach St. Petri ein.

Von 11 bis 17 Uhr dreht sich in diesem Jahr alles um die „Zukunftsstadt Lübeck“. Der Tag der Wissenschaft wird um 11 Uhr von Bürgermeister Bernd Saxe und Hausherr Pastor Dr. Bernd Schwarze eröffnet. Die Besucher können sich an interaktiven Stationen erproben, Kurzvorträge hören und Fragen stellen. Wünsche und Anregungen können mit Bausteinen visualisiert und im Kirchenschiff zu einer „Zukunftsstadt“ aufgebaut werden. Studierende der MHL gestalten den musikalischen Auftakt und zu jeder vollen Stunde ein musikalisches Intermezzo. Shary Reeves, Schauspielerin und Moderatorin der Sendung „Wissen macht Ah!“, hält die MiniMasterLübeck-Abschlussvorlesung für Kinder. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.hanse-trifft-humboldt.de .

08.10.2015

„Wir gratulieren der CAU“

In der Reihe „Wir in Kiel“ präsentiert sich am Sonntag, 11. Oktober das Sinfonieorchester der Musikhochschule Lübeck (MHL) im Audimax der Kieler Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Unter der Leitung von Stefan Geiger spielen 80 MHL-Studierende ab 17 Uhr Werke von Rossini, Strauss, Schumann und Holliger.

Mit dem Konzert gratuliert die MHL zum 350. Gründungsjubiläum, das die CAU am 5. Oktober begeht. Gastdirigent Stefan Geiger hat mit dem Hochschulorchester in einer zehntägigen Arbeitsphase vier wichtige Repertoirestücke, allesamt mit hohen spieltechnischen Anforderungen erarbeitet. Geiger arbeitete weltweit mit renommieren Orchestern und wurde vom brasilianischen Orquestra Sinfonica da Parana für die Spielzeit 2016/2017 zum Chefdirigenten gewählt. Er ist außerdem Soloposaunist im NDR-Sinfonieorchester und Professor für Posaune und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Auf dem Programm stehen Holligers „Elis“, Rossinis Ouvertüre zum „Barbier von Sevilla“, „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ von Richard Strauss und Schumanns vierte Sinfonie in d-Moll. Der Eintritt zum Sinfoniekonzert in der CAU ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

07.10.2015

Stefan Geiger dirigiert MHL-Sinfonieorchester

Am Freitag, 9. Oktober lädt die MHL zum ersten Sinfoniekonzert des diesjährigen Wintersemesters in den Großen Saal ein. Unter der Leitung von Stefan Geiger spielt das MHL-Sinfonieorchester ab 20 Uhr Werke von Rossini, Strauss, Schumann und Holliger.

Gastdirigent Stefan Geiger hat mit dem Hochschulorchester in einer zehntägigen Arbeitsphase vier wichtige Repertoirestücke, allesamt mit hohen spieltechnischen Anforderungen erarbeitet. Auf dem Programm stehen Holligers „Elis“, Rossinis Ouvertüre zum „Barbier von Sevilla“, „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ von Richard Strauss und Schumanns vierte Sinfonie in d-Moll. Geiger dirigierte renommierte Orchester und wurde vom brasilianischen Orquestra Sinfonica da Parana für die Spielzeit 2016/2017 zum Chefdirigenten gewählt. Er ist außerdem Soloposaunist beim NDR-Sinfonieorchester und Professor für Posaune und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Das Konzert wird am Samstag, 10. Oktober um 20 Uhr im Großen Saal der MHL und am Sonntag, 11. Oktober zum 350. Gründungsjubiläum der Christian-Albrechts-Universität (CAU) im Audimax der CAU in Kiel wiederholt. Karten für die Lübecker Konzerte sind für 10 und 15 Euro (ermäßigt 5 und 8 Euro) erhältlich. Der Eintritt zum Konzert im Audimax der CAU ist frei.

07.10.2015

"Klingende Steine": kulturerschließende Musikpädagogik

„Klingende Steine“ heißt das interdisziplinäre Musikvermittlungsprojekt, das die MHL zur Jahrhundertausstellung „Lübeck 1500“ konzipiert hat. Rund 100 Veranstaltungen in der MHL, in Lübecker Museen, in schleswig-holsteinischen Schulen, Lübecker Kirchen, im Brahms-Institut an der MHL und in der Stadtbibliothek verzahnen auf neuartige Weise Kunst- und Musikgeschichte, Musikpädagogik und Musikwissenschaft.

In einer neunteiligen öffentlichen Ringvorlesung laden Musiker, Musikhistoriker und Kulturschaffende dazu ein, sich mit der „Tradition in der Gegenwart“ auseinanderzusetzen. Die nächste Vorlesung ist am Mittwoch, 21. Oktober: Prof. Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrates, referiert über „Das Eigene als das Fremde – Kulturelle Vielfalt nicht zuletzt in historischer Dimension“. Studierende der Musikpädagogik erarbeiten in Vorlesungen und Seminaren, wie sich Lübecks bedeutendes kulturelles Erbe in der Zeit ab 1500 für den Schulunterricht lebendig erschließen lässt. In verschiedenen Lübecker Schulen werden sie ihr neues Wissen praktisch und theoretisch im Musikunterricht umsetzen. Katharina Bäuml, Gründerin und künstlerische Leiterin des auf Alte Musik spezialisierten Ensembles „Capella de la Torre“ geht zusammen mit ihrem Ensemble in „Klingenden Museumsführungen“ auf Entdeckungsreise durch die Ausstellung im Museumsquartier. „Klingende Steine“ ist ein interdisziplinäres Projekt der MHL in Kooperation mit den Lübecker Museen. Weitere Kooperationspartner sind der Dom zu Lübeck, St. Jakobi, die Stadtbibliothek Lübeck und der Deutsche Kulturrat. Es wird gefördert von der Possehl-Stiftung Lübeck und einem Lübecker Musikfreund, der anonym bleiben möchte.

06.10.2015

DAAD-Preis für Violetta Khachikyan

Die Pianistin und MHL-Studentin Violetta Khachikyan ist mit dem diesjährigen DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender ausgezeichnet worden. Prof. Rico Gubler, Präsident der MHL, überreichte ihr den Preis am 5. Oktober bei der feierlichen Semestereröffnung.

Die Kammermusikerin und Solistin ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe, darunter der George-Enescu-Wettbewerb in Bukarest, der Maj-Lind-Wettbewerb in Helsinki und die Scottish International Piano Competition in Glasgow. 2009 gewann sie den Europäischen Klavierwettbewerb in Bremen, 2012 den Possehl-Musikpreis in Lübeck. An der MHL studierte sie Konzertexamen bei Prof. Konstanze Eickhorst und absolviert zurzeit Kammermusik im Masterstudium. Zusammen mit Victoria Harrild (Cello) und John Doig (Violine) gründete sie das Eschenburg-Trio.

06.10.2015

„Klingende Steine“: Öffentliche Veranstaltungen starten

Am Mittwoch, 7. und 21. Oktober finden die ersten beiden öffentlichen Vorlesungen im Rahmen des interdisziplinären Musikvermittlungsprojekts „Klingende Steine“ statt. Das Projekt verzahnt begleitend zur Jahrhundertausstellung „Lübeck 1500“ Ausbildungs- und Veranstaltungsangebote, die die faszinierende Klangwelt der Musik ab 1500 erlebbar machen sollen.

In einer neunteiligen öffentlichen Ringvorlesung laden Musiker, Musikhistoriker und Kultur-schaffende im Museum Behnhaus/Drägerhaus, im Brahms-Institut an der MHL, in St. Jakobi und im Dom dazu ein, sich mit der „Tradition in der Gegenwart“ auseinanderzusetzen. Die Auftaktveranstaltung bestreitet Projektleiter und MHL-Professor Prof. Dr. Hans Bäßler am Mittwoch, 7. Oktober im Museum Behnhaus Drägerhaus. Bäßler stellt die Frage „Wieviel Tradition brauchen wir?“ und beleuchtet das „Wechselspiel zwischen gegenwärtiger Tradition und traditioneller Gegenwart“. Mit seiner Vorlesung will Bäßler nicht nur Fragen aufwerfen, sondern vielmehr Lust vermitteln, sich dem „Dialog mit der eigenen Geschichte als Bereicherung der Gegenwart“ zu stellen. Am Mittwoch, 21. Oktober referiert Prof. Christian Höppner über das „Das Eigene als das Fremde – Kulturelle Vielfalt nicht zuletzt in historischer Dimension“. Alle Veranstaltungen der Vorlesungsreihe finden mittwochs um 18 Uhr bei freiem Eintritt statt.

05.10.2015

Buxtehude-Orgelwettbewerb: Finalisten stehen fest

Die Finalisten des Internationalen Buxtehude-Orgelwettbewerbs stehen fest: Fünf junge Organisten aus fünf Ländern spielen in der öffentlichen Finalrunde am Freitag, 2. Oktober ab 15 Uhr an den historischen Orgeln von St. Jakobi um die ersten Preise.

Es erklingen von den Finalisten selbst ausgewählte Werke von Buxtehude und Bach sowie ein zeitgenössisches Werk. Die fünf Finalisten Marina Ragger (Österreich), Natalia Uzhvi (Studentin der MHL, Russland), Christopher Keenan (USA), Adriaan Hoek (Niederlande) und Anna Scholl (Deutschland) präsentieren sich in öffentlichen Wertungsspielen um 15, 16, 17, 19 und 20 Uhr (in der Reihenfolge der Nennung). Wer den Wettbewerb gewonnen hat, verkündet die Jury ab 21.45 Uhr. Am Samstag, 3. Oktober um 19 Uhr laden die MHL und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck zum rund einstündigen Preisträgerkonzert mit Preisverleihung nach St. Jakobi ein. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 16.000 Euro vergeben.
Der Buxtehude-Orgelwettbewerb findet zum vierten Mal statt und wird über drei Runden in Lübeck und erstmals auch in Hamburg ausgetragen. 20 Organistinnen und Organisten aus zwölf Nationen sind nach Norddeutschland gekommen, um sich an den wertvollen Orgeln in Lübeck und Hamburg vor der international besetzten Jury zu messen. Der Wettbewerb ist der Einzige, der sich dem Thema Alte Musik in Verbindung mit der Norddeutschen Orgelkultur widmet. Er wird von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck mit 60.000 Euro komplett finanziert.

05.10.2015

4. Internationaler Buxtehude-Orgelwettbewerb entschieden

Der vierte Internationale Buxtehude-Orgelwettbewerb, den die MHL vom 24. September bis zum 3. Oktober in Lübeck und Hamburg veranstaltet hat, ist entschieden. Nach fünf Finalrunden gab die internationale Jury am Freitagabend die Preisträger bekannt: Marina Ragger aus Österreich und Adriaan Hoek aus den Niederlanden teilen sich den ersten Preis. Der dritte Preis ging an die MHL-Studierende Natalia Uzhvi. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben.

Zwanzig junge Musiker aus zwölf Nationen maßen sich in drei Runden vor der internationalen Jury. In der Finalrunde waren am Freitag, 2. Oktober fünf Finalisten in St. Jakobi mit jeweils einstündigen öffentlichen Konzerten mit Werken von Buxtehude, Bach sowie einem zeitgenössischen Werk gegeneinander angetreten. Martina Wagner, Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck, die den Wettbewerb mit 60.000 Euro komplett finanziert, überreichte den Gewinnern die mit 6.500 Euro dotierten ersten Preise und den mit 3.000 Euro dotierten dritten Preis. Marina Ragger studierte Orgel in Wien und ist als Kirchenmusikreferentin und Dozentin am Konservatorium in Linz tätig. Adriaan Hoek ist Organist in Amsterdam und ging bereits zweimal als erster Preisträger aus internationalen Orgelwettbewerben hervor. Die gebürtige Moskauerin Natalia Uzhvi studierte Orgel in Moskau und schließt zurzeit ein Masterstudium bei Prof. Arvid Gast in Lübeck an.

01.10.2015

Buxtehude-Orgelwettbewerb: Erste Runde entschieden

Der Internationale Buxtehude-Orgelwettbewerb, der vom 24. September bis zum 3. Oktober an der Musikhochschule Lübeck (MHL) ausgetragen wird, geht in die zweite Runde. Neun junge Organisten wetteifern in St. Katharinen (Hamburg) zwei Tage lang um den Einzug ins Finale.

Die zweite Wertungsrunde des Internationalen Buxtehude-Wettbewerbs findet am Dienstag, 29. und Mittwoch, 30. September erstmals an der rekonstruierten Barock- und Renaissance-Orgel in der Hamburger St. Katharinen-Kirche statt.  Die Finalrunde findet wieder in Lübeck an den historischen Orgeln in St. Jakobi statt. Die fünf Finalisten präsentieren sich am Freitag, 2. Oktober in öffentlichen Wertungsspielen um 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhr, 19 Uhr und 20 Uhr. Wer den Wettbewerb gewonnen hat, verkündet die Jury ab 21.45 Uhr. Am Samstag, 3. Oktober um 19 Uhr laden die MHL und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck zum rund einstündigen Preisträgerkonzert mit Preisverleihung nach St. Jakobi ein. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 16.000 Euro vergeben. Der Buxtehude-Orgelwettbewerb findet zum vierten Mal statt und wird über drei Runden in Lübeck und erstmals auch in Hamburg ausgetragen. 20 Organistinnen und Organisten aus zwölf Nationen sind nach Norddeutschland gekommen, um sich an den wertvollen Orgeln in Lübeck und Hamburg vor der international besetzten Jury zu messen. Der Wettbewerb ist der Einzige, der sich dem Thema Alte Musik in Verbindung mit der Norddeutschen Orgelkultur widmet. Der Wettbewerb wird von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck mit 60.000 Euro komplett finanziert.

01.10.2015

Buxtehude-Orgelwettbewerb: Finalisten stehen fest

Die Finalisten des Internationalen Buxtehude-Orgelwettbewerbs stehen fest: Fünf junge Organisten aus fünf Ländern spielen in der öffentlichen Finalrunde am Freitag, 2. Oktober ab 15 Uhr an den historischen Orgeln von St. Jakobi um die ersten Preise.

Es erklingen von den Finalisten selbst ausgewählte Werke von Buxtehude und Bach sowie ein zeitgenössisches Werk. Die fünf Finalisten Marina Ragger (Österreich), Natalia Uzhvi (Studentin der MHL, Russland), Christopher Keenan (USA), Adriaan Hoek (Niederlande) und Anna Scholl (Deutschland) präsentieren sich in öffentlichen Wertungsspielen um 15, 16, 17, 19 und 20 Uhr (in der Reihenfolge der Nennung). Wer den Wettbewerb gewonnen hat, verkündet die Jury ab 21.45 Uhr. Am Samstag, 3. Oktober um 19 Uhr laden die MHL und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck zum rund einstündigen Preisträgerkonzert mit Preisverleihung nach St. Jakobi ein. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 16.000 Euro vergeben.
Der Buxtehude-Orgelwettbewerb findet zum vierten Mal statt und wird über drei Runden in Lübeck und erstmals auch in Hamburg ausgetragen. 20 Organistinnen und Organisten aus zwölf Nationen sind nach Norddeutschland gekommen, um sich an den wertvollen Orgeln in Lübeck und Hamburg vor der international besetzten Jury zu messen. Der Wettbewerb ist der Einzige, der sich dem Thema Alte Musik in Verbindung mit der Norddeutschen Orgelkultur widmet. Er wird von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck mit 60.000 Euro komplett finanziert.

29.09.2015

Buxtehude-Orgelwettbewerb: Erste Runde entschieden

Der Internationale Buxtehude-Orgelwettbewerb, der vom 24. September bis zum 3. Oktober an der Musikhochschule Lübeck (MHL) ausgetragen wird, geht in die zweite Runde. Neun junge Organisten wetteifern in St. Katharinen (Hamburg) zwei Tage lang um den Einzug ins Finale.

Die zweite Wertungsrunde des Internationalen Buxtehude-Wettbewerbs findet am Dienstag, 29. und Mittwoch, 30. September erstmals an der rekonstruierten Barock- und Renaissance-Orgel in der Hamburger St. Katharinen-Kirche statt.  Die Finalrunde findet wieder in Lübeck an den historischen Orgeln in St. Jakobi statt. Die fünf Finalisten präsentieren sich am Freitag, 2. Oktober in öffentlichen Wertungsspielen um 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhr, 19 Uhr und 20 Uhr. Wer den Wettbewerb gewonnen hat, verkündet die Jury ab 21.45 Uhr. Am Samstag, 3. Oktober um 19 Uhr laden die MHL und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck zum rund einstündigen Preisträgerkonzert mit Preisverleihung nach St. Jakobi ein. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 16.000 Euro vergeben. Der Buxtehude-Orgelwettbewerb findet zum vierten Mal statt und wird über drei Runden in Lübeck und erstmals auch in Hamburg ausgetragen. 20 Organistinnen und Organisten aus zwölf Nationen sind nach Norddeutschland gekommen, um sich an den wertvollen Orgeln in Lübeck und Hamburg vor der international besetzten Jury zu messen. Der Wettbewerb ist der Einzige, der sich dem Thema Alte Musik in Verbindung mit der Norddeutschen Orgelkultur widmet. Der Wettbewerb wird von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck mit 60.000 Euro komplett finanziert. 

23.09.2015

Feierliche Semestereröffnung

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Montag, 5. Oktober um 18 Uhr zur feierlichen Semestereröffnung in den Großen Saal ein.

Auf dem Programm stehen die Begrüßung der neuen Studierenden durch MHL-Präsident Prof. Rico Gubler und Vertreter der Studierendenschaft. Zu Gast ist Prof. Karl Heinrich Ehrenforth, der Professor für Musikpädagogik und Musikdidaktik in Detmold sowie langjähriger Bundesvorsitzender des Verbandes Deutscher Schulmusiker war. Er widmet sich in seinem Festvortrag der Frage „Irgendwo zwischen Pisa und Bologna verloren? Auf der Suche nach einer Bildungsidee der Musik“. Es spielen Studierende der MHL, darunter die Pianistin Violetta Khachikyan, die in diesem Jahr den DAAD-Preis erhält. Vom Kompositionsstudenten Kaspar Querfurth erklingt die Uraufführung eines Duos für zwei Klaviere. Das MHL-Sinfonieorchester unter der Leitung des Gastdirigenten Stefan Geiger gibt einen Vorgeschmack auf die Sinfoniekonzerte am 9. und 10. Oktober.

21.09.2015

4. Internationaler Buxtehude-Orgelwettbewerb startet

Die MHL und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck richten vom 24. September bis zum 3. Oktober den vierten internationalen Buxtehude-Orgelwettbewerb aus. Zwanzig junge Organisten aus zwölf Ländern wetteifern miteinander an den historischen Orgeln in Lübeck und Hamburg.

Die Wettbewerbsteilnehmer präsentieren sich unter anderem mit Werken von Bach, Buxtehude, Scheidemann sowie einem zeitgenössischen Orgelwerk. Die erste Runde sowie die Finalrunde finden an den drei historischen Orgeln in St. Jakobi Lübeck statt. Die zweite Wertungsrunde findet am Donnerstag, 1. Oktober erstmals nicht in Lübeck, sondern in der Hamburger St. Katharinenkirche statt. Die Finalisten präsentieren sich in St. Jakobi am Freitag, 2. Oktober in fünf öffentlichen Wertungsspielen um 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhr, 19 Uhr und 20 Uhr. Am Samstag, 3. Oktober um 19 Uhr laden die MHL und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck zum rund einstündigen Preisträgerkonzert mit Preisverleihung ein. Die Jury ist international besetzt. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 16.000 Euro vergeben. Die Finalrunde sowie das Preisträgerkonzert in St. Jakobi sind öffentlich. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

08.09.2015

Brahms-Festival für Kulturpreis nominiert

Das Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck wurde für den "Hamburger Preis für Kultur-Kommunikation 2015 Rudolf Stilcken" nominiert. Unter dem Motto: „Kultur kann nur erfolgreich sein, wenn sie in ihrer Kommunikation erfolgreich ist“ (Rudolf Stilcken), haben sich 50 kulturelle Unternehmungen, Kulturinstitutionen und -projekte in bzw. aus der Metropolregion Hamburg mit ihrer innovativen und wirkungsvollen Kultur-Kommunikation beworben.

Die Jury um Prof. Dr. Reinhard Flender und dem renommierten Designer Peter Schmidt traf eine Vorauswahl und nominierte das Brahms-Festival der MHL zusammen mit drei Mitwettbewerbern für den mit 7.500 Euro dotierten Preis in der Kategorie beste "Marke". Der Kulturpreis wird in drei Kategorien vom Institut für Kultur- und Medienmanagement Hamburg gemeinsam mit dem Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ausgelobt. Weitere Preise werden für die beste „Kampagne“ sowie in der Kategorie „Sonderpreis“ am 15. Oktober 2015 im Rahmen einer Impulsveranstaltung mit anschließender Preisverleihung in Hamburg verliehen.

01.09.2015

Internationaler Buxtehude Orgelwettbewerb

Am Freitag, den 2. Oktober 2015 lädt die MHL zur öffentlichen Finalrunde des Internationalen Buxtehude Orgelwettbewerbs in St. Jakobi ein. Ab 15 Uhr kann zu jeder vollen Stunde (15, 16, 17, 19 und 20 Uhr) mitgefiebert werden, wenn die Finalisten um die begehrten Preise wetteifern.

Junge Organisten aus der ganzen Welt spielen an den historischen Orgeln Werke der "Norddeutschen Schule", darunter Musik von Dieterich Buxtehude und Johann Sebastian Bach sowie ein weiteres Werk aus dem 20. bzw. 21. Jahrhundert. Gegen 21.45 Uhr gibt die Jury um Michael Radulescu (Vorsitz), Jörg-Andreas Boetticher, Franz Danksagmüller, Pieter van Dijk, Arvid Gast, Naomi Matsui und Karin Nelson die Ergebnisse bekannt. Der Eintritt ist frei. Zum vierten Mal lobt die MHL gemeinsam mit der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck den Buxtehude-Orgelwettbewerb aus. Er findet alle drei Jahre in Lübeck statt - in diesem Jahr erstmals auch in der St. Katharinenkirchen in Hamburg. Den feierlicher Abschluss bildet das Preisträgerkonzert am Samstag, den 3. Oktober 2015 um 19 Uhr in St. Jakobi.

05.08.2015

Neue Publikation des Brahms-Institutes

Unter dem Titel „Konstellationen“ hat das Brahms-Institut an der MHL in seiner Publikationsreihe soeben einen neuen Band vorgelegt. Er dokumentiert das Symposium „Felix Mendelssohn und die deutsche Musikkultur“ sowie die Ausstellung „Felix Mendelssohn und Johannes Brahms“.

Beide  hochkarätigen Veranstaltungen fanden 2014 im Rahmen des Komponisten-Schwerpunkts „Mendelssohn“ des Schleswig-Holstein Musik Festivals statt. Renommierte Autoren sind an der von Wolfgang Sandberger herausgegebenen Publikation beteiligt, unter anderem Peter Gülke, Otto Biba, Laurenz Lütteken und Friedrich Geiger. Der Band setzt sich mit Themen wie „Leipzig als geistige Lebensform“, „Felix Mendelssohn Bartholdy als Bildkünstler“ oder „die kompositorische Mendelssohn-Rezeption“ auseinander. Mit 144 Seiten, darunter 60 Farbabbildungen von einzigartigen Quellen, ist er seit 1. Juli im Buchhandel für 19,90 Euro erhältlich.

27.07.2015

Brahms-Café in der Villa Eschenburg

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Samstag, 8. August um 15 Uhr wieder zum Brahms-Café in die Villa Eschenburg ein.

Die Pianistin Seul-Ki Cheon bringt Werke von Beethoven, Mendelssohn Bartholdy und Messiaen zu Gehör. Durch das Konzert führt Dr. Fabian Bergener. Mit der Klaviersonate op. 57 „Appassionata“ von Beethoven, der Fantasie fis-Moll op. 28 von Mendelssohn Bartholdy und drei Sätzen aus Olivier Messiaens monumentalem Klavier-Zyklus „Vingt régards sur l’Enfant-Jésus“ erklingen Klavierwerke von technisch und interpretatorisch höchstem Anspruch.Karten für 5 und 8 Euro sind bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse. Ab 14 Uhr werden im Landschaftspark oder im Wintergarten Kaffee und Kuchen serviert (nicht im Eintrittspreis enthalten).

16.07.2015

MHL-Absolventenfeier und Verleihung Alumni-Preis

Am Freitag, 17. Juli lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) um 18 Uhr erneut zu einer feierlichen öffentlichen Diplomübergabe und zur Verleihung des Alumni-Preises ein.

Präsident Prof. Rico Gubler, Vizepräsident Martin Hundelt und Freiherr Christian von Streit, Leiter des Studiensekretariats überreichen am letzten Tag des Sommersemesters die Abschlusszeugnisse an 65 MHL-Absolventinnen und -Absolventen. Weiterhin wird der Preisträger des diesjährigen Alumni-Preises bekannt gegeben. Darko Bunderla, Vorsitzender des Alumni-Vereins der MHL, wird den mit 1.000 Euro dotierten Preis überreichen. Studierende der MHL, darunter das Eschenburg-Trio und das Ensemble für Alte Musik unter Leitung von Hans-Jürgen Schnoor, präsentieren Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Frank Bridge, Olivier Messiaen und Bodo Wartke. Der Eintritt ist frei.

10.07.2015

"Unverkennbar MHL" Fotowettbewerb

Über die offizielle Facebookseite der MHL läuft ab Freitag, 10. Juli ein Fotowettbewerb unter dem Motto "Unverkennbar MHL".

Die Teilnehmenden dürfen bis Donnerstag, 6. August ihre Fotos zu dem Motto "Unverkennbar MHL" mit Bildtitel und kleinem Text (circa 450 Zeichen) an presse@mh-luebeck.de schicken. Die ersten 30 Teilnehmer erhalten ein kleines Teilnehmergeschenk. Sowohl Hochschulangehörige als auch Externe sind teilnahmeberechtigt. Externe müssen sich für Innenaufnahmen unter presse@mh-luebeck.de bis zum 25. Juli 2015 anmelden und können im Rahmen einer Führung durch die MHL fotografieren.
Ab dem 7. August stimmen dann die Facebook-User auf der offiziellen Facebook-Seite der MHL über das beste Bild ab. Das Foto, das am 14. August um 12 Uhr die meisten Likes hat, gewinnt. Die fünf meistgeliketen Bilder werden anschließend nacheinander auf der Facebook-Seite mit dem dazu eingereichten Text vorgestellt. Die/der Erstplatzierte erhält zudem einen Preis, der noch nicht verraten wird. Hier gibt es das Anmeldeformular und die Teilnahmebedingungen.

09.07.2015

Ensemble für Alte Musik präsentiert 3 x Mozart

Das Ensemble für Alte Musik der Musikhochschule Lübeck (MHL) präsentiert am Donnerstag, 16. Juli um 20 Uhr im Großen Saal „3 X Mozart“. 50 MHL-Studierende stellen unter Leitung von Prof. Hans-Jürgen Schnoor drei Schlüsselwerke von Mozart vor.

Die 1781 komponierte „Gran Partita“ ist nicht nur mit ihren sieben Sätzen, sondern auch mit der großen Bläserbesetzung für Oboen, Klarinetten, Bassett- und Waldhörner, Fagott und Kontrafagott ein opulentes Werk. Azadeh Maghsoodi aus der Klasse von Prof. Maria Egelhof an der Geige und der Bratschist Kevin Treiber aus der Klasse von Prof. Barbara Westphal bringen die „Sinfonia Concertante“ in Es-Dur für Violine, Viola und Orchester zu Gehör. Mit der spannungsgeladenen „Prager Sinfonie“ stellt sich das Ensemble abschließend in großer Besetzung vor. Das Konzert spiegelt die von Hans-Jürgen Schnoor, Professor für historische Tasteninstrumente, begleitete Arbeit des Ensembles für Alte Musik im Sommersemester wider. Dazu gehörten auch Vorlesungen und Seminare über Mozarts Stilistik und die musikalische Sprache im 18. Jahrhundert. Karten sind für 10 und 15 Euro, ermäßigt 5 und 8 Euro im Vorverkauf bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel und im Klassik-Kontor erhältlich. Restkarten gibt es ab 19 Uhr an der Abendkasse.

07.07.2015

Junge Solisten auf der Bühne der MHL

Die MHL präsentiert am Mittwoch, 8. Juli um 20 Uhr vier herausragende junge Solisten. Im Rahmen ihrer Abschlussprüfung stellen sich die vier Talente mit dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter Leitung von Andreas Wolf vor, erster Kapellmeister am Theater Lübeck.

Die 27-jährige Klarinettistin Annelien van Wauwe präsentiert sich mit  Aaron Coplands Klarinettenkonzert. Die 27-jährige Belgierin konzertierte bereits mit renommierten Orchestern und Dirigenten und ging 2012 gemeinsam mit Sabine Meyer auf Europatournee. Violetta Kachikyan bringt Tschaikowskys berühmtes erstes Klavierkonzert in b-Moll.  Neben ihrer Solokarriere widmet sich die Pianistin aus der Klasse von Prof. Konstanze Eickhorst der Kammermusik und studiert als Mitglied des „Eschenburg-Trio“ auch im Studiengang „Kammermusik“ an der MHL. Die preisgekrönte Flötistin Mihaela Goldfeld aus der Klasse von Prof. Angela Firkins, seit 2006 bereits Soloflötistin bei den Bremer Philharmonikern, stellt sich mit Jacques Iberts Flötenkonzert vor. Jaesung Lim schließlich spielt Elgars Cellokonzert e-Moll. Der 27-jährige studiert in der Klasse von Prof. Troels Svane und wurde jüngst beim „Internationalen Knopf Wettbewerb“ der Anton Rubinstein Akademie in Düsseldorf ausgezeichnet. Karten sind für 10 und 15 Euro, ermäßigt 5 und 8 Euro im Vorverkauf bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel und im Klassik-Kontor erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.
 

06.07.2015

Vortrag mit MHL-Präsident Rico Gubler

Die Förderergesellschaft der MHL lädt am Montag, 6. Juli um 18 Uhr zum letzten Mal in diesem Sommersemester zu einem Vortrag ein. Diesmal widmet sich MHL-Präsident Prof. Rico Gubler dem Thema „Nationale Musikhochschulen im internationalen Musikmarkt“.

Gubler zeigt in seinem Vortrag das Spannungsfeld auf, in dem sich eine Musikhochschule national und international bewegen muss, um erfolgreich zu sein. Er beschäftigt sich mit den Rahmenbedingungen, denen Musikhochschulen und Studierende in einer globalisierten Welt ausgesetzt sind. In seinem Vortrag lässt er die Erfahrungen einfließen, die er als Dozent und Mitglied einer Hochschulleitung in der Schweiz gesammelt hat. Gubler wird in seinem Vortrag auch über seine „ersten 500 Tage“ im Amt als Präsident der MHL berichten. Es besteht wie immer Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion. Der Eintritt zur Vortragsveranstaltung ist frei. Die Vortragsreihe wendet sich an Musikinteressierte, Freunde der MHL und Mitglieder der Förderergesellschaft. Sie wird im Wintersemester 2015/16 fortgesetzt.

30.06.2015

„Klangsucher und Schatzentdecker“ in der MHL

Unter dem Motto „Klangsucher und Schatzentdecker“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Donnerstag, 2. Juli um 16.30 Uhr Kinder zwischen neun und zwölf Jahren zu einer rund einstündigen Entdeckungstour durch das Labyrinth der Gebäude ein. Mit Léa Oltmanns, die sich zur Zeit im freiwilligen sozialen Jahr Kultur an der MHL engagiert, machen sie sich auf Klangsuche durch die 22 alten Kaufmannshäuser der MHL.

Die Klangsucher und Schatzentdecker dürfen verschlossene Türen öffnen, versteckten Tönen lauschen und  die Geheimnisse der MHL erforschen. Schätze sind unter anderem auf der Opernprobebühne, im Kammermusiksaal und in der alten Bibliothek mit ihren vielen Noten und Büchern zu entdecken. Léa Oltmanns wird zudem spannende Geschichten über Lübecker Familien im 18. und 19. Jahrhundert erzählen. Die kostenfreie Führung ist nur für Kinder gedacht. Eine Anmeldung ist unter der Email fsj.presse@mh-luebeck.de oder der Telefonnummer 0451 1505 113 erforderlich.



29.06.2015

„Wir in Plön“: Junge Schlagzeuger präsentieren „Drumming“

Am Donnerstag, 2. Juli gastieren Studierende der Klasse des renommierten Schlagzeugers und Hochschulprofessors Johannes Fischer um 19.30 Uhr im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön. Die sechs jungen Schlagzeuger präsentieren in der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ Werke von Steve Reich, James Tenney, Ivan Trevino, Gene Koshinski und Johann Sebastian Bach.

Im Mittelpunkt des Konzertes stehen zwei Werke von Steve Reich aus unterschiedlichen Schaffensperioden. Der 1936 geborene US-Amerikaner gilt als Pionier der Minimal Music. Es erklingt sein monumentales Stück „Drumming“ aus den 70er Jahren, mit dem er verschiedene Prinzipien und Methoden der Minimal Music zum ersten Mal auf ein größeres Ensemble übertrug. Mit dem „Mallet Quartet“ erklingt eines seiner neuesten Stücke. Johannes Fischer moderiert das Konzert. Karten sind für 15, ermäßigt 10 Euro in der Plöner Buchhandlung Schneider (Telefon 04522/789939) und in der Tourist Information am Großen Plöner See (Telefon 04522/50950) im Vorverkauf erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.


26.06.2015

Konzert für Thomas Brandis zum 80. Geburtstag

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Samstag, 27. Juni um 17 Uhr zum 80. Geburtstag von Prof. Thomas Brandis ein. Studierende, Ehemalige seiner Klasse und Kollegen der MHL geben zu seinen Ehren ein Konzert.

Der renommierte Violinist Thomas Brandis feiert am 23. Juni seinen 80. Geburtstag. Gleichzeitig beendet er zu diesem Zeitpunkt seine Lehrtätigkeit  an der MHL. Zum Abschied würdigen seine Studierenden, Ehemalige sowie seine Lübecker Kollegen sein Lebenswerk in einem öffentlichen Konzert. Es erklingen Werke von Bach, Mozart, Schubert, Debussy, Berio und Mack. Interpreten sind neben den Studierenden seiner Klasse unter anderem Michael Gehrke (Tenor), Inge-Susann Römhild und Jacques Ammon (Klavier), Sophie Heinrich und Angelo de Leo (Violine), Troels Svane (Violoncello) und Jörg Linowitzki (Kontrabass). Karten für das Konzert sind für 10 und 15 (ermäßigt 5 und 8) bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel und im Klassik-Kontor erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

26.06.2015

Programm Minimaster geändert: "Gamelan - Musik ohne Noten!"

Zu einer neuen Minimaster-Vorlesung lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 27. Juni um 11.15 Uhr in den Kammermusiksaal ein. Das Programm hat sich geändert: Unter dem Motto „Gamelan – Musik ohne Noten“ vermittelt Prof. Dieter Mack zusammen mit seinen Studierenden Kindern zwischen acht und zwölf Jahren die Faszination der balinesischen Gamelanmusik.

In der rund 45-minütigen Kindervorlesung gibt Dieter Mack Einblick in eine Musik, die nicht niedergeschrieben oder aufgenommen, sondern von Generation zu Generation mündlich überliefert wird. Die Kinder erhalten Klangeindrücke der aus Bronze gefertigten Metallophone, Gongs und Becken. Dieter Mack zeigt auch einen Film über ein balinesisches Gamelanorchester und probiert mit den Kindern typische Rhythmen der Gamelanmusik aus. Mit der Minimasterreihe bieten die Lübecker Hochschulen dem wissenschaftlichen Nachwuchs zwischen acht und zwölf Jahren spannende Einblicke in ihre Arbeit.  

24.06.2015

Erfolg für MHL-Violinisten

Der MHL-Student Philipp Schell hat sich beim internationalen Thöne-Violin-Wettbewerb, der vom 7. bis zum 14. Juni in Mühlheim stattfand, den zweiten Preis erspielt.

Er setzte sich gegen elf andere Teilnehmer und fünf Finalisten durch und überzeugte die Jury mit Werken von Mozart, Paganini und Bojan Vuletic. Der 22-Jährige studiert im sechsten Semester im Studiengang "Musikpraxis" in der Klasse von Prof. Maria Egelhof. Neben einem Preisgeld gewann er eine CD-Aufnahme in einem professionellen Tonstudio.

23.06.2015

„Vergangenheit mit Zukunft“ – Vortrag über Musikwissenschaft

Zu einem neuen Vortrag lädt die Förderergesellschaft der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Mittwoch, 24. Juni um 18 Uhr in die Holstentorhalle ein. Prof. Christoph Flamm stellt sein Fach Musikwissenschaft unter dem Motto „Vergangenheit mit Zukunft“ vor.

Mit seinem Vortrag reflektiert Christoph Flamm über die Rolle der Musikwissenschaft im Verlauf der geschichtlichen Entwicklung. Er zeigt durch gesellschaftliche Veränderungen und Globalisierung hervorgerufene Perspektivwechsel auf, die das Grundverständnis des Faches, seine Inhalte und Methoden auf den Prüfstand stellten und die Denkweisen der Musikwissenschaftler beeinflussten. Flamm geht auch der Frage nach, welche Aufgaben eine zeitgemäße Musikwissenschaft an Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen heute erfüllen soll und fragt „Gibt es auch eine Verantwortung, für das Unzeitgemäße einzutreten?“ Mit seinem Vortrag möchte er zum gemeinsamen Nachdenken und zur Diskussion einladen. Die letzte Veranstaltung der Reihe im Sommersemester findet  am Mittwoch 6. Juli um 18 Uhr statt, dann mit MHL-Präsidenten Prof. Rico Gubler. Der Eintritt ist frei.

18.06.2015

Blechbläserklänge open air

Zur „Stippvisite in der Oper“ lädt die MHL am Sonntag, 21. Juni um 17 Uhr an die Obertrave ein. Studierende der Blechbläserklassen bringen unter Leitung von Matthias Krebber vor den Gebäuden der MHL Musik aus der Opernwelt und feierliche Barockmusik zu Gehör.

Es erklingen Werke von Vivaldi, Bach, Clarke, Wagner und Bizet. Projektleiter Matthias Krebber und Joachim Pfeiffer, Solotrompeter der Lübecker Philharmoniker als Gast, spielen das virtuose Konzert C-Dur für zwei Trompeten von Antonio Vivaldi. Auf dem Programm stehen zudem Ausschnitte aus Verdis Oper „Nabucco“, aus Wagners „Meistersingern“, aus Bizets „Carmen“. Masterstudentin Miki Takahata gibt im Arrangement für Blechbläser die Carmen. Das Blechbläser-Open-Air findet bereits zum zweiten Mal statt. Bei schlechtem Wetter spielen die Blechbläser im Großen Saal der MHL. Der Eintritt zum Brass-Open-Air ist frei.

16.06.2015

Meisterkurs für Cellisten mit Prof. Peter Bruns

An der MHL findet vom Mittwoch, 17. Juni bis Freitag, 19. Juni ein öffentlicher Meisterkurs für MHL-Cellisten mit Prof. Peter Bruns statt. Am 17. Juni von 14 bis 18 Uhr, am 18. und 19. Juni jeweils von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr können Interessierte dem renommierten Cellisten beim Unterricht mit den Studierenden über die Schulter zu schauen.

Peter Bruns ist Solist vieler bedeutender Orchester, so der Sächsischen Staatskapelle Dresden, des RAI-Sinfonieorchesters, des MDR-Sinfonieorchester und des Berliner Sinfonieorchesters. Bruns hat eine Reihe preisgekrönter CDs aufgenommen, unter anderem die Gesamteinspielung der Brahms-Sonaten und Bach-Suiten, das Gesamtwerk Dvoráks für Violoncello und Orchester sowie die Cellokonzerte von Haydn. Er lehrte als Professor für Violoncello an der Musikhochschule Dresden und aktuell an der Hochschule für Musik in Leipzig. Der Eintritt zum öffentlichen Unterricht mit Prof. Peter Bruns ist frei.

15.06.2015

Neue Ausstellung im Brahms-Institut an der MHL

Das Brahms-Institut an der MHL hat im Juli seine neue Ausstellung „Kontrapunkte - Tschaikowsky und Brahms“ eröffnet. Die Schau stellt, zum Komponisten-Schwerpunkt des Schleswig-Holstein Musik Festivals (SHMF), die beiden gegensätzlichen Künstlerpersönlichkeiten Peter Tschaikowsky und Johannes Brahms gegenüber.

Mit Briefen, Drucken, Programmzetteln, Büsten und Fotografien zeichnet die Ausstellung Tschaikowskys Aufenthalte in deutschen Städten nach, darunter seinen mehrtägigen Besuch in Lübeck und das Neujahrstreffen mit Brahms und Grieg in Leipzig 1888 sowie die Erstaufführung seiner fünften Sinfonie in Hamburg. Die Ausstellung beschäftigt sich auch mit den zeitgleich entstandenen Violinkonzerten beider Komponisten und ihrer Vorliebe für Mozarts und Schumanns Werke. Der Eintritt zur Ausstellung im Brahms-Institut (Jerusalemsberg 4) ist frei. Sie ist jeden Mittwoch  und Samstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet und ist bis zum 12. Dezember zu sehen.

12.06.2015

Brahms in der Villa: Konzert mit „Schlagabtausch“

Das Brahms-Institut an der MHL lädt am Samstag, 13. Juni um 15 Uhr zu Musik im Museum in die Villa Eschenburg ein. Unter dem Motto „Schlagabtausch“ stellt das gleichnamige Ensemble mit Kompositionen und Bearbeitungen für ein oder mehrere Schlaginstrumente vor.

Vera Seedorf, David Cariano Timme, André Wittmann und Roman Schlonski nehmen die Zuhörer mit auf eine Zeitreise von Johann Sebastian Bach bis zu Steve Reich. Das Publikum erlebt die Interpreten als Solisten, in fest eingespielten Duos und in größeren Ensembles. Karten für 5 und 8 Euro verkauft die Konzertkasse im Hause Hugendubel, Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse. Ab 14 Uhr werden Kaffee und Kuchen (nicht im Eintrittspreis enthalten) im Wintergarten serviert.

09.06.2015

„Sehnsucht nach Schönheit“ – von Bose im Portrait

Die MHL widmet dem Werk des Münchener Komponisten Hans-Jürgen von Bose am Freitag, 12. Juni einen Konzertabend. Um 20 Uhr präsentieren im Großen Saal Dozierende und Studierende der MHL seine farbenreiche Klavier- und Kammermusik aus vierzig Schaffensjahren.

Auf dem Programm stehen unter Leitung von Robert Krampe das Sextett „Befragung“ für Klarinette und Streicher sowie das Nonett für Bläser und Streicher, beide im Jahr 1988 komponiert. MHL-Pianist Danang Dirhamsyah aus der Klasse von Prof. Konrad Elser präsentiert „Labyrinth II“ für Klavier solo. Sopranistin Anna Herbst, die im Opernelite-Studio studiert, stellt „Fünf Lieder“ nach Texten von Thomas Bernhard vor. Es begleitet  Robert Roche, neuer Professor für Korrepetition an der MHL. Der 1953 in München geborene Hans-Jürgen von Bose ist einer der herausragenden deutschen Komponisten der Neuen Musik. Der Eintritt zum Portraitkonzert ist frei.

08.06.2015

Junge Cellisten faszinieren in der Reihe „Wir in Kiel“

Am Montag, 8. Juni sind Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) wieder in der Reihe „Wir in Kiel“ im Opernhausfoyer des Theater Kiel zu Gast. Studierende der Klasse Prof. Troels Svane stellen unter dem Motto „Faszination Cello“ Schlüsselwerke der Celloliteratur vor.

Die sieben jungen Cellisten aus der MHL-Celloklasse von Prof. Troels Svane stellen Cellowerke aus vier Jahrhunderten vor, die sie im letzten Semester erarbeitet haben. Das variantenreiche Programm reicht von Bach-Solosuiten über Sonaten und Cellokonzerte von Brahms, Boccherini und Debussy bis hin zu groß besetzten Werken für Cello-Ensemble von Astor Piazolla und John Kander. Am Klavier begleitet die vielfach mit Preisen ausgezeichnete Pianistin Violetta Khachikian. Karten für „Wir in Kiel“ sind an den Theaterkassen im Opern- und im Schauspielhaus (Telefon (0431/901901) für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro erhältlich.

04.06.2015

Schnupperkurs Flöte für 5-6 Jährige an der MHL

Ein Schnupperkurs Flöte veranstaltet die MHL ab 10. Juni. Er richtet sich an Kinder zwischen fünf und sechs Jahren, die Interesse haben, Querflöte zu lernen.

Der Kurs findet immer mittwochs von 16 Uhr bis 16.45 Uhr an der MHL statt und umfasst vier Termine: 10. Juni, 17. Juni, 24. Juni und 1. Juli. Er wird im Rahmen eines Studienprojekts veranstaltet, die Leitung hat die angehende Instrumentalpädagogin Lisa Oefler. Sie vermittelt allgemeine rhythmische und musikalische Grundlagen und führt die Kinder auf spielerische Weise an das Spiel auf einer Kinderquerflöte heran. Der Unterricht findet in der Gruppe mit maximal fünf Teilnehmern statt. Anmeldung und Information zu Teilnahmebedingen über die Email lisaoefler@gmail.com.

02.06.2015

ISMA-Studierende erfolgreich bei "Jugend musiziert"

Vom 21. bis 27. Mai fand in der Hansestadt Hamburg der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2015 statt. 18 junge Studierende des Instituts für schulbegleitende Musikausbildung der MHL (ISMA) erspielten sich dabei Spitzenpositionen.

Erste Preise gingen an den Flötisten Theodore Squire, die Posaunisten Marc Jonas Krohn und Konstantin Kappe, an Julian Gast im Klavierduo mit Constantin Schiffner, Elias Kollath im Klavierduo mit Linnéa Benson, und an die Pianistin Clara-Sophie Gross im Duo mit Pauline Gude (Violoncello). Einen zweiten Preis errangen Klarinettistin Jade Lehmann, Pianist Nils Torben Michelsen, Flötistin Annabel Liu und  Harfenistin Julia von Grebmer. Ebenfalls einen zweiten Preis erzielte das Trio Lara Meyer-Strudthoff, Harfe, Theodore Squire, Flöte und Daniel Burmeister, Bratsche. Dritte Preise erspielten sich  Flötist Christian David Schröder, Fagottistin Lea Lilian Vogel, Bratschist in einem Streichoktett Daniel Burmeister sowie die Duos Nora-Lisann Gross, Klavier und Flavia Pietzker, Violine, Chiara Martina Rubino, Klavier mit Alina Stieldorf, Violoncello und Geraldine Galka, Violine mit Maria Katharina Christiansen, Klavier. Zudem hat Julian Gast (Klavier) mit seinem Klavierduopartner Constantin Schiffner neben dem ersten Preis mit 25 Punkten den Sonderpreis der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung für die beste Interpretation eines polnischen Werks gewonnen. Alle jungen Künstler haben im ISMA bereits während ihrer Schulausbildung Unterricht bei den Dozenten der MHL.

02.06.2015

Neues Stummfilmprojekt an der MHL

Am Freitag, 5. Juni um 20 Uhr lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zu einem neuen Stummfilmprojekt unter Leitung von Prof. Franz Danksagmüller in den großen Saal ein. Unter dem Titel „A Vision“ stehen neben dem gleichnamigen Stummfilm sieben moderne Kurzfilme auf dem Programm.

Theresa Szorek (Stimme), Vera Seedorf und David Timme (Schlagzeug) sowie Frantisek Beer und Lars Schwarze an Orgel, Klavier, Harmonium, Celesta und Blockflöten begleiten die Handlungen mit Live-Improvisationen. Die Soundtracks enthalten neben musikalischen Elementen auch Geräuscheffekte und Erzählstimmen. Zu sehen sind die experimentellen Schwarz-Weißfilme „Marias Testament“,  „Fimbulvetr“ und „Wie kratzt man den Mörtel aus den Fugen der Zeit“, die Studierende der Hochschule für bildende Künste Hamburg gedreht haben. Von Studierenden der Filmakademie Baden-Württemberg sind drei Animationsfilme zu sehen. Mit „The fall of the house of usher“ steht auch ein historischer Stummfilm auf dem Programm, den Webber und Watsons nach einer Geschichte von Edgar Allan Poe 1928 gedreht haben. Frantisek Beer und Lars Schwarze leiten das Projekt im Rahmen ihres Kirchenmusikstudiums. Beide studieren mit dem  bundesweit einzigartigen Schwerpunkt „Improvisation, Komposition, Neue Medien“. Karten für „A Vision“ sind für 10 und 15 Euro im Vorverkauf bei der Konzertkasse und im Klassik-Kontor erhältlich, Restkarten gibt es ab 19 Uhr an der Abendkasse der MHL „An der Obertrave“.

02.06.2015

Internationaler Erfolg für MHL-Violinistin

MHL-Violinistin Eun Jin Jung hat vom 7. bis 17. Mai erfolgreich an der “Amigdala international music competition“ teilgenommen. Sie erspielte sich den ersten Preis.

Die 25-jährige Studentin aus der Republik Korea überzeugte die Jury  in Aci Bonaccorsi, Italien mit Bachs erster Violinsonate in g-Moll und Auszügen aus Bartóks zweitem Violinkonzert. Eun Jin Jung studiert an der MHL im 2. Semester Master of Music in der Klasse von Carlos Johnson. 

27.05.2015

Skrjabin-Studientag an der MHL

Die MHL veranstaltet am Samstag, 6. Juni anlässlich des 100. Todesjahres von Aleksandr Skrjabin einen öffentlichen Studientag. Künstlerische und wissenschaftliche Beschäftigung mit dem bedeutenden russischen Komponisten und seinem Werk werden einander dabei ergänzen. Zu Gast sind die ausgewiesenen Skrjabin-Spezialisten Vladimir Stoupel und Maria Lettberg aus Berlin.

Der russische Komponist Alexander Skrjabin gehörte zu den großen Erneuerern der Musik im frühen 20. Jahrhundert. Nach einem musikalischen Auftakt und Grußworten um 13.30 Uhr, gibt Maria Lettberg (Berlin) in einem Konzertvortrag um 14 Uhr Einblicke in spezifische interpretatorische Aspekte einiger früher und später Sonaten. Die Pianistin spielte das gesamte Klavierwerk Skrjabins auf CD ein. Um 15.30 Uhr folgt ein Konzertvortrag des Pianisten Vladimir Stoupel (Berlin), der ebenso wie Lettberg ausgewiesener Skrjabin-Spezialist ist. Aus der Sicht der Musiktheorie und der Musikwissenschaft referiert um 16.30 Uhr Prof. Oliver Korte über Skrjabins Harmonik und um 17 Uhr MHL-Student Daniel Müller über Skrjabins Klavierkonzert. Um 19 Uhr hält Projektleiter Prof. Christoph Flamm über das Thema „Sinnliches und Übersinnliches bei Skrjabin“ seine Antrittsvorlesung als Musikwissenschaftler an der MHL. Beschlossen wird der Studientag um 20 Uhr von einem ganz Skrjabins Klavierwerk gewidmeten Konzertabend, den die Klavierklassen der Hochschule gestalten. Schon am Vortag, Freitag 5. Juni leitet Vladimir Stoupel ab 15 Uhr im Kammermusiksaal einen öffentlichen Skrjabin-Meisterkurs für die Studierenden der MHL. Auf dem Studientag präsentiert wird zudem ein von Christoph Flamm herausgegebenes und Skrjabin gewidmetes Themenheft der Zeitschrift MusikTheorie mit Beiträgen von Friedrich Geiger, Larisa Gerver, Levon Hakobian und Wolfgang Mende. Der Eintritt zum Meisterkurs, zum Studientag und zum Konzert ist frei.  

26.05.2015

Musiktheater-Performance „fisch in dir“

Am Freitag, 29. Mai bringen 40 Lübecker eine Musiktheater-Performance über Fische und Identität auf die Bühne. Unter dem Motto „fisch in dir“ präsentieren sie ab 19.30 Uhr im Kolosseum drei eigene Stücke, die sie unter Anleitung von Marno Schulze, Professor an der MHL und professionellen Künstlern selber komponiert und choreographiert haben.

Die Dramaturgie der 50-minütigen Aufführung „fisch in dir“ aus Musik, Tanz, Schauspiel und Video folgt geheimen Spielregeln, die sich erst im Augenblick des Auftritts offenbaren. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der MHL, der Musikschule der Gemeinnützigen zu Lübeck sowie der KinderWege gGmbH. Es wurde ermöglicht durch die Förderung aus Mitteln der „Bündnisse für Bildung – Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, da an diesem Projekt bildungsbenachteiligte Jugendliche teilnehmen. Der Eintritt zur Vorstellung „fisch in dir“ ist frei.

26.05.2015

Vortrag: „Wie kommt das Tonstudio ins Notebook?“

„Wie kommt das Tonstudio ins Notebook?“ Die Förderergesellschaft der MHL setzt ihre öffentliche Vortragsreihe im Sommersemester 2015 fort. Thomas Fricke-Masur, Diplom-Tonmeister an der MHL referiert am Mittwoch, 27. Mai, um 18 Uhr im Chorsaal der Holstentorhalle. Er berichtet aus der Werkstatt des digitalen Tonmeisters und beantwortet die Frage „Wie kommt das Tonstudio ins Notebook?“.

Das Tonstudio spielt für die Ausbildung in der MHL sowie in der späteren Berufspraxis, eine wichtige Rolle: für die Herstellung eigener Tonträger der MHL, für Aufführungen, für die Komposition zeitgenössischer Musik sowie für den Musikunterricht. Leiter des Ton- und Meidenstudios der MHL Thomas Fricke-Masur vermittelt einen lebendigen Einblick in seine praktische Arbeit.
Im Anschluss an den Vortrag besteht wie immer Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion. Der Eintritt ist frei. Weitere Veranstaltungen der Vortragsreihe finden am 24. Juni mit Musikwissenschaftler Prof. Christoph Flamm und am 6. Juli mit MHL-Präsident Prof. Rico Gubler statt.

22.05.2015

Mut zur Muse: Abschlusskonzert im Kolosseum

In einem Abschlusskonzert am Sonntag, 31. Mai präsentieren sich die jungen Musiker des Projekts „Mut zur Muse“ um 19 Uhr im Kolosseum Lübeck.

Das Kooperationsprojekt der MHL und der Musikschule der Gemeinnützigen verzahnt auf neuartige Weise die Angebote beider Institutionen: Nachwuchsmusiker zwischen neun und 18 Jahren erhalten dabei kammermusikalischen Unterricht sowohl bei Dozenten der Musikschule als auch der MHL. In einem Vorspiel und einem kurzen Gespräch mit der Jury aus Dozenten beider Institutionen konnten sich die Jugendlichen für die Teilnahme an dem Projekt qualifizieren.  Die Dozenten der Musikschule bereiteten ihre Schüler in einer intensiven Arbeitsphase vom 25. bis zum 29. April auf den Kammermusikkurs vor, der am Wochenende  des 30. und 31. Mai in der MHL stattfindet.  Die Arbeitsergebnisse des Kammermusikprojekts präsentieren die jungen Talente im Abschlusskonzert am Sonntag, 31. Mai im Kolosseum.  Der Eintritt ist frei. 

20.05.2015

MHL-Komponist ausgezeichnet

MHL-Student Martín Rincón Botero, der bei der Komponistenwerkstatt der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken ausgewählte wurde, erhielt den Théodore-Gouvy-Preis des Eurodistricts SaarMoselle.

Im Rahmen der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt 2015“ erhielten fünf ausgewählte Nachwuchskomponisten die Möglichkeit, ihre etwa zehnminütigen Werke in Workshops unter der fachlichen Leitung des neuen Saarbrücker Kompositionsprofessors Arnulf Herrmann zu überarbeiten. Nach einer  Arbeitsphase mit der Deutschen Radio Philharmonie unter Leitung von Roland Kluttig wurden sie in einem Abschlusskonzert präsentiert. Anschließend wählten die Musiker der Deutschen Radio Philharmonie unter den fünf teilnehmenden Jungkomponisten Martín Rincón Botero aus der Klasse von Prof. Dieter Mack als Preisträger aus. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und beinhaltet einen Auftrag für ein Orchesterwerk, das am 13. Mai 2016 von der Deutschen Radio Philharmonie uraufgeführt wird.  

20.05.2015

Portraits von MHL-Studierenden

Im Foyer des Kolloseum Lübeck eröffnete die Lübecker Malerin Mayoni Behrens am Mittwoch, 13. Mai ihre Ausstellung „ Moments musicaux“.

Sie malte junge, talentierte Musiker aus der ganzen Welt, die an der Musikhochschule Lübeck studieren, unter anderem Klarinettist Žilvinas Brazauskas aus der Klasse von Prof. Sabine Meyer. Die Bilder sind noch bis zum 31. Oktober diesen Jahres im Kolloseum in der Kronsforder Allee 25 zu sehen.

18.05.2015

Uraufführung von MHL-Vizepräsident Prof. Dieter Mack

MHL-Professor Johannes Fischer hat gestern, am Sonntag, 17. Mai, das zweite Schlagzeugkonzert von Prof. Dieter Mack, Vizepräsident der MHL, uraufgeführt. Gemeinsam mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken präsentierte er das ihm gewidmete Werk „Wooden“.

Prof. Dieter Mack komponierte sein zweites Schlagzeugkonzert in Zusammenarbeit mit dem MHL-Schlagzeuger. Er verwendet ein erweitertes Marimbaphon, das vierteltönig gestimmte Holzstäbe besitzt und von Johannes Fischer speziell für dieses Werk angepasst wurde. Vier große Log-Drums, drei Holz-Tom Toms und sieben Fell-Tom-Toms komplettieren das Instrumentarium des Solisten. Dieter Mack ist seit 2003 Professor für Komposition an der MHL und Vizepräsident für Internationales und das Veranstaltungswesen. Er studierte in Freiburg Komposition, Klavier und Musiktheorie und widmet sich seit 1980 der Pädagogik und Lehre.

18.05.2015

13. Lübecker Klarinettennacht

Am Donnerstag, 21. Mai lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zur öffentlichen Generalprobe ihrer 13. Lübecker Klarinettennacht in den großen Saal ein. Ab 19.30 Uhr stellen sich Studierende der renommierten Klasse von Prof. Sabine Meyer und Prof. Reiner Wehle vor.

Das Programm „Ménage à trois“ entstand in Kooperation mit dem durch die Possehl-Stiftung geförderten dritten Kammermusik Campus an der MHL, bei dem die jungen Musiker mit Gastdozent Prof. Eduard Brunner intensiv an den Werken gefeilt haben. Auf dem Programm stehen bedeutende Trios aus drei Jahrhunderten Musikgeschichte, so von Mozart, Bottesini, Beethoven Mendelssohn und Yun. Unter anderem wird Mozarts „Kegelstatt-Trio“ und Schuberts „Der Hirt auf dem Felsen“ zu hören sein, auch zwei Trios von Rico Gubler stehen auf dem Programm. Zum Abschluss präsentieren Sabine Meyer und Konstanze Eickhorst zusammen mit dem neuen MHL-Violinprofessor Daniel Sepec Bartóks eindrucksvolles Trio „Contrasts“.Karten für die Generalprobe sind für 5 Euro (keine Ermäßigung) ab 18.30 Uhr an der Abendkasse der MHL erhältlich. Die 13. Lübecker Klarinettennacht findet dann am nächsten Abend, Freitag vor Pfingsten, 22. Mai ab 18 Uhr im großen Saal statt. Auch hier gibt es noch Restkarten für 13 und 18 Euro (ermäßigt 8 und 10 Euro) ab 17 Uhr an der Abendkasse der MHL an der Obertrave.

13.05.2015

Kooperation mit dem Theater Lübeck: Der Operndirektor

Am 23. Mai feiert „Der Operndirektor“ von Domenico Cimarosa um 20 Uhr Premiere in den Kammerspielen des Theaters. Die Kammeroper ist bereits die zweite Koproduktion der Musikhochschule Lübeck mit dem Theater Lübeck. Unter der Regie von Gregor Horres und der musikalischen Leitung von Romely Pfund singen acht MHL-Sängerinnen und Sänger in „Der Operndirektor“ von Domenico Cimarosa.

Die Opera buffa wirft einen Blick hinter die Kulissen eines Theaters: Die Altistin klagt über ihr vermeintlich hässliches Kostüm, die Star-Koloratursängerin weigert sich, ihren Vertrag zu unterschreiben und erkennt im Kapellmeister ihren ehemaligen Geliebten wieder, der Operndirektor sieht die Premiere zu einem Fiasko werden. Um den Theaterbankrott zu verhindern, greift er selber ein: Mit dem Taktstock in der Hand leitet er die Orchesterprobe... Seokhoon Moon, Mitglied im Internationalen Opernelitestudio, singt die Titelpartie, den Operndirektor. Begleitet vom Philharmonischen Orchester Lübeck sind weiter Fiorella Hincapié, Caroline Nkwe, Anna Petrova; Yannick Debus, Karsten Gebbert, Juan Sebastián Hurtado-Ramírez und Hjongseok Lee auf der Bühne zu erleben. Für die Premiere am Samstag, den 23. Mai gibt es an der Theaterkasse Karten für 18 bis 26 Euro. Weitere Vorstellungen sind am Mittwoch, 10. Juni, Dienstag, 16. Juni und Montag, 29. Juni jeweils um 20 Uhr. Karten dafür sind für 12 bis 31 Euro erhältlich.  

12.05.2015

Das ISMA stellt sich vor

Am Samstag, 16. Mai lädt die MHL um 16 Uhr zum Konzert des ISMA in den Kammermusiksaal ein. 14 junge Musiker, die bereits während ihrer Schulausbildung von den Dozenten der MHL unterrichtet werden, stellen sich vor.

Auf dem Programm stehen Werke für Klarinette, Klavier, Flöte, Violoncello, Gesang, Schlagzeug und Harfe unter anderem von Telemann, Mozart, Beethoven, Ligeti und Britten. Die junge Pianistin Chiara Martina Rubino aus der Klasse von Prof. Konstanze Eickhorst spielt aus Beethovens erster Sonate c-Moll op. 10. Der Cellist Lukas Schwarz aus der Klasse von Prof. Troels Svane präsentiert Ligetis "Sonata for Violoncello solo". Der Eintritt zum Konzert ist frei.

09.05.2015

Finale des Brahms-Festivals

Zum großen Finale lädt die MHL am Sonntag, 10. Mai um 20 Uhr zum großen Finale ihres 24. Brahms-Festivals in den großen Saal ein. Unter dem Motto „Alla Zingarese“ entzünden die Interpreten der MHL und das Gastensemble Góbé ein letztes Mal ungarisches Feuer.

Das Budapester Ensemble präsentiert volkstümliche Tänze aus seiner Heimat und hat neben klassischen Instrumenten auch Dudelsack, Drehleier und Schlaggeige im Gepäck. Interpreten der MHL kontrastieren unter anderem mit dem Klavierquartett g-Moll op. 25 von Brahms, das mit seinem Schlusssatz ‚Alla Zingarese‘ für das Konzert mottogebend ist. Es spielen unter anderem Konrad Elser (Klavier), Elisabeth Weber (Violine), Barbara Buntrock (Viola) und Troels Svane (Violoncello). Im Anschluss spielt das Ensemble Góbé mit Blues und Reggae im Konzertfoyer weiter auf. In der Reihe „Lunchtime Concert“ stellt das Quartetto Lyskamm, moderiert von Stefan Weymar, Bartóks sechstes Streichquartett  vor. Wer sich näher mit den Schichten der ungarischen Volksmusik beschäftigen möchte, ist um 18 Uhr zum Vortrag im Kammermusiksaal eingeladen: der ungarische Musikwissenschaftler Pál Richter hält einen rund 60-minütigen Vortrag über das Motto. Restkarten für das Festival-Finale sind für 15 und 10 Euro (ermäßigt 5 und 8 Euro) eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse der MHL erhältlich. Der Eintritt zum „Lunchtime Concert“ und zum Vortrag ist frei.

07.05.2015

Triokosmos

Im Rahmen des Brahms-Festivals lädt die MHL am Freitag, 8. Mai um 20 Uhr in einen „Triokosmos“ ein. Im Mittelpunkt des Konzertes steht das Trio als kleinstmögliches Ensemble.

Flötistin Angela Firkins, Sophie Heinrich (Violine), Troels Svane und Ulf Tischbirek (Violoncello), Konrad Elser, Jacques Ammon und Laurens Patzlaff (Klavier) sowie Schlagzeuger Johannes Fischer spielen einen Streifzug durch drei Jahrhunderte Musikgeschichte. Auf dem Programm stehen Werke von  Haydn, Brahms, Eötvös und Mack.  In der Reihe „Lunchtime Concert steht am Freitag unter Moderation von Prof. Dr. Christoph Flamm Bartóks viertes Streichquartett auf dem Programm. Weiter bietet das Brahms-Festival am 8. Mai um 17 Uhr in der Villa Eschenburg das letzte Nachmittagskonzert. Studierende stellen dann unter Moderation von Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Werke von Brahms, Kodály, Schumann und Joachim vor, unter anderem Schumanns „Zigeunerliedchen“ und „Zigeunerleben“. Ein Nachtkonzert um 22 Uhr im Großen Saal der MHL beendet den reichen Festivaltag mit Improvisation und Interpretation aus Bartóks „Mikrokosmos“ und Chick Coreas „Children?s Songs“. Jacques Ammon (Klavier)  und Johannes Fischer (Schlagzeug) nähern sich den Stücken auf ganz persönliche Weise, die sich weder Jazz, Folklore, Klassik, noch einem anderen Stil zuordnen lässt. Karten für den „Triokosmos“ sind für 15 Euro (ermäßigt 8 Euro) und für 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) erhältlich, Karten für das Nachmittagskonzert und das Nachtkonzert für 5 und 8 bzw. 5 und 10 Euro (keine Ermäßigung). Restkarten gibt es an der Tageskasse eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

05.05.2015

„Ungarische Rhapsodie“ beim Brahms-Festival

Im Rahmen ihres Brahms-Festivals lädt die MHL am Mittwoch, 6. Mai um 20 Uhr zur „Ungarischen Rhapsodie“ in den großen Konzertsaal ein. Auf dem Programm stehen neben Liszts gleichnamigem Werk Brahms‘ „Ungarische Tänze“.

Der neue Professor für  Korrepetition und Studienleitung Gesang Robert Roche interpretiert gemeinsam mit Gesangsstudierenden  die „Zigeunerlieder“ von Brahms. Mit Tänzen von Kodály und einer Bartók gewidmeten Toccata bringt Arvid Gast außerdem die Große Konzertorgel zum Klingen. Im Behnhaus/Drägerhaus setzen Studierende um 12.30 Uhr mit Bartóks zweitem Streichquartett die neue Reihe „Lunchtime Concert“ fort. Und schließlich stellen Studierende in der Reihe der Nachmittagskonzerte in der Villa Eschenbug um 17 Uhr unter dem Motto „Das Ferne ganz nah“ Werke von Ligeti, Kurtág und Veress vor. Prof. Dr. Wolfgang Sandberger moderiert das Konzert. Der Eintritt zum „Lunchtime Concert“ ist frei, Karten für das Villa-Konzert sind für 5 Euro und 10 Euro (keine Ermäßigung) erhältlich, Karten für die „Ungarische Rhapsodie“ gibt es für 15 Euro (ermäßigt 8 Euro) sowie für 10 Euro (ermäßigt 5 Euro), alle Karten bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel sowie im Klassik Kontor; Restkarten an der Tageskasse jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

04.05.2015

Brahms-Festival-Sinfonieorchester gastiert in Rendsburg

In der Reihe „Wir in Rendsburg“ ist am Montag, 4. Mai um 20 Uhr das Sinfonieorchester der MHL unter Leitung des renommierten Dirigenten Alpaslan Ertüngealp in Rendsburg zu Gast. Rund 80 junge Musikerinnen und Musiker präsentieren in der ACO-Thormannhalle des Kunstwerk Carlshütte das sinfonische Programm des Brahms-Festival-Eröffnungskonzertes unter dem Motto „All’ungarese“.

Auf dem Programm stehen Liszts „Ungarische Rhapsodie“ und Brahms‘ „Ungarische Tänze“. Beide Werke stehen par excellence für das Ungarische in der Musik wie kaum ein anderes Werk. Weiterhin sind unter anderem Bartóks rhythmisch orientierte „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta“ zu hören sowie das Intermezzo aus Kodálys „Háry János Suite“.
Zum zweiten Mal sind die jungen Musiker der MHL mit diesem Konzert zu Gast in den historischen Gebäuden des Kunstwerk Carlshütte, mit seinen gewaltigen Hallenschiffen der historischen Eisengießerei und dem weitläufigen Skulpturenpark ein besonderer Ort für Kulturveranstaltungen. Der Eintritt zum Sinfoniekonzert kostet 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) zuzüglich Vorverkaufsgebühr. Restkarten gibt es ab 19 Uhr in der ACO Thormannhalle, Am Ahlmannkai, Büdelsdorf/Rendsburg.

30.04.2015

"Familienzeit" beim 24. Brahms-Festival

Die MHL lädt im Rahmen ihres 24. Brahms-Festivals zur „Familienzeit“: am Sonntag, 3. Mai ab 11 Uhr gibt WDR-Moderator Christian Schruff gemeinsam mit dem MHL-Sinfonieorchester unter Leitung von Gastdirigent Alpaslan Ertüngealp Kindern und Jugendlichen spannende Einblicke in das Sinfoniekonzert unter dem Motto „All´ungarese“.

Weshalb ein Hamburger, der in Wien lebt, 21 „Ungarische Tänze“ komponiert hat und was Musik überhaupt ungarisch klingen lässt, gehört zu den Fragen, denen der Moderator auf den Grund gehen will. Neben zwei Ungarischen Tänzen von Johannes Brahms und Teilen der zweiten Ungarischen Rhapsodie von Franz Liszt steht auch Musik vom Ungarn Zoltán Kodály aus der „Háry-János-Suite“ auf dem Programm, die vom ungarischen Münchhausen erzählt. Weiter stellt Schruff ein typisch ungarisches Schlaginstrument ausführlich vor: das Cimbalon. Die ersten 10 Familien erwartet ein besonderes Angebot: sie erhalten an der Tageskasse Karten für vier Euro sowohl für Erwachsene als auch für Kinder sowie ein Überraschungspaket am MHL-Shop. Für alle anderen sind Karten für vier Euro (Kinder) und acht Euro (Erwachsene) ab 10 Uhr an der Tageskasse erhältlich.

29.04.2015

Internationaler Erfolg für ISMA-Student

Der MHL- Flötist Theodore Squire hat sich beim “Dutch International Flute Competition for Students”, der vom 22. bis 24.April in Ittervoort in den Niederlanden stattfand, den ersten Preis erspielt.

Theodore ist Student am Insitut für schulbegleitende Musikausbildung (ISMA) an der MHL. Der 16-Jährige setzte sich bei dem internationalen Wettbewerb gegen 23 erfahrenere Bachelorstudenten durch. Die Jury überzeugte der junge Flötist aus der Klasse von Professor Angela Firkins im Adams Muziekcentrale (Musikcenter) mit Werken von Henri Dutilleux, Salvatore Sciarrino und Jules Demersseman.

27.04.2015

Neuer Vortrag der Förderergesellschaft mit Hans Bäßler

Die Förderergesellschaft der Musikhochschule Lübeck (MHL) setzt auch im Sommersemester ihre Vortragsreihe in der Holstentorhalle fort. Am Mittwoch, 29. April referiert um 18 Uhr MHL-Professor Dr. Hans Bäßler zum Thema „Musikalische Bildung zwischen Utopie und Depression“.

Bäßler setzt sich mit der Debatte um die Notwendigkeit der musikalischen Bildung auseinander. Er ist überzeugt, dass fehlende Erfahrungen im praktischen Musizieren und differenzierenden  Hören eine gesellschaftspolitische Dimension haben und plädiert für mehr Sensibilität im Umgang mit Musik im Bildungsbereich. Bäßler ist seit 2013 für den Studiengang „Musik Vermitteln“ an der MHL verantwortlich. Der Eintritt zu seinem Vortrag ist frei.


17.04.2015

MHL-Studierende präsentieren Vocal Jazz

Am Samstag, 25. April präsentieren sich um 17 und um 20 Uhr Studierende der Gesangsklasse Britta Rex und John Lehman im Kammermusiksaal der MHL. Solistisch und im Vocal-Ensemble stellen die neun Sängerinnen und Sänger Songs aus dem „Great American Songbook“ vor, darunter Stücke von Cole Porter, Irving Berlin und Duke Ellington und Chick Corea. Es begleitet das Trio mit Annelie Ripke (Piano), Kristoph Krabbenhöft (Schlagzeug) und Florian Galow (Kontrabass) als Gast.

Weitere Mitwirkende sind Studierende anderer Klassen. Das „Great American Songbook“ beinhaltet Songs aus Broadway Musicals und Filmen, die zwischen 1920 und 1960 erschienen sind. Die Studierenden nähern sich kreativ dieser Musik und haben mit viel Freiraum für Improvisation und Interaktion ihre eigene Version erarbeitet. Ergänzt werden die „Klassiker“ an diesem Abend durch später entstandene Kompositionen, die ursprünglich als Instrumentalstücke aufgenommen, später betextet und gesungen wurden. Der Eintritt ist frei.

15.04.2015

Konzert des internationalen Opernelitestudios

Zu einem Konzert des internationalen Opernelitestudios lädt die MHL am Mittwoch, 15. April um 20 Uhr in den großen Saal ein. Fünf junge Profis präsentieren Lieder und Opernarien.

Die Sängerinnen und Sänger des internationalen Opernelitestudios stellen sich traditionell mit einem Konzert vor. Auf dem Programm Werke unter anderem von Purcell, Händel, Mozart, Schubert, Verdi, Strauss, Offenbach und Britten. Diesmal singen Frauke Becker und Anna Herbst (Sopran), Annette Hörle und Inga Schäfer (Mezzo) sowie Seokhoon Moon (Bass). Am Klavier begleitet Mira Teofilova. Für jeweils eine Spielzeit des Theaters stehen die jungen Sängerinnen und Sänger in Produktionen des Theaters auf der Profibühne. Dabei verfeinern sie ihr künstlerisches und sängerisches Können und erfahren den Opernalltag. Im Konzert besteht die Chance, sie auch einmal alleine auf der Bühne zu erleben. Karten sind für 15 Euro (ermäßigt 8 Euro) sowie für 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) sind an der Theaterkasse Lübeck, bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel sowie im Klassik Kontor erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse der MHL eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

13.04.2015

Opern-Uraufführung von MHL-Dozent Robert Krampe

Die Oper „Unsichtbare Fronten“ von Robert Krampe, Dozent an der MHL, erlebte am 10. April in Berlin ihre Uraufführung.

Für die Komposition der Oper lobte die Deutsche Oper Berlin zusammen mit der Hochschule für Musik Hanns Eisler (HfM) einen internationalen Kompositionswettbewerb aus. Eine  Jury unter Vorsitz des Komponisten Manfred Trojahn wählte aus 50 Bewerbern drei Komponisten für das Projekt aus. Neben Robert Krampe gingen Elisa Quarello (Venedig) und Mischa Tangian (Berlin) als Gewinner aus dem Wettbewerb hervor und erhielten jeweils einen Auftrag  zur Komposition eines neuen Musiktheaterwerkes. Mit drei jungen Dramatikern aus dem Studiengang „Szenisches Schreiben“ der Universität der Künste (UdK) und Regiestudierenden der HfM entstanden drei Kammeropern, die am 10. April unter dem Titel „Neue Szenen II“ uraufgeführt wurden. Das gemeinsame Thema der drei Opern ist Spionage. Im Mittelpunkt steht ein sogenannter „Romeo“ in der DDR der 1980er Jahre. Dieser Geheimdienstagent wurde von der Stasi auf eine vermeintliche Agentin der Gegenseite angesetzt,  indem er mit ihr eine Liebesbeziehung eingehen und eine Familie gründen musste und von einem Tag auf den anderen abgezogen wird. Krampes Oper „Unsichtbare Fronten“ zeigt den Agenten im Spanungsfeld zwischen der Liebesbeziehung und seinem Spionageauftrag. 
Robert Krampe unterrichtet seit 2006 an der MHL. Er arbeitete mit Hans Werner Henze zusammen und  studierte bei Cornelius Schwehr (Freiburg) und Dieter Mack (Lübeck). Krampe war „Composer in Residence“ der Sommerlichen Musiktage Hitzacker und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie der Bundesregierung. Er ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.

13.04.2015

24. Brahms-Festival unter dem Motto „All‘ungarese“

Vom 2. bis zum 10. Mai lädt die MHL zu ihrem 24. Brahms-Festival ein. Unter dem Motto „All´ungarese“ beleuchten 21 Konzerte mit verschiedenen Konzertformaten die kulturelle Identität Ungarns. Als international bekannte Gäste kommen Dirigent Alpaslan Ertüngealp, der Zymbalist Luigi Gaggero und das Ensemble Góbé aus Budapest nach Lübeck.

Über 100 Interpreten begeben sich mit Sinfonie-, Themen- und Kammermusikkonzerten und der neuen Konzertreihe „Lunchtime Concert“ auf Spurensuche nach dem ‚Ungarischen‘  in der Musik. Interpreten sind die renommierten Dozenten der MHL, darunter Sabine Meyer, Barbara Westphal, Konstanze Eickhorst und Johannes Fischer, die gemeinsam mit ihren Studierenden auf der Bühne stehen. Die Proben versetzen die MHL bereits Wochen vor Festivalbeginn in einen Ausnahmezustand. Seminare und Unterrichte zum Thema spiegeln die gewichtige Rolle, die das Festival im Studienbetrieb in jedem Frühjahr spielt. Weitere Informationen zum Programm gibt es hier: http://www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/brahms-festival/

09.04.2015

Stipendiaten der Ad Infinitum Foundation stellen sich vor

Die MHL lädt am Dienstag, 14. April um 19 Uhr zu einem Stipendiatenkonzert der Ad Infinitum Foundation (AIF) in den Kammermusiksaal ein. Die fünf Stipendiaten stellen sich unter anderem mit Werken von Skrjabin, Waxman, Schumann und Hindemith vor.

Es präsentieren sich die Oboisten Valerie Colen und Ivan Denisenko aus der Klasse von Prof. Diethelm Jonas, Pianistin Linda Leine aus der Klasse von Prof. Konstanze Eickhorst, Bratschist Daniel Schwartz aus der Klasse von Prof. Barbara Westphal und Violinistin Jiting Feng aus der Klasse von Prof. Elisabeth Weber. Auf dem Programm stehen unter anderem die Klaviersonate Fis-Dur op. 30 von Alexander Skrjabin, die Oboensonate von Paul Hindemith und die erste Solosuite für Viola von Max Reger.  Die Ad Infinitum Foundation fördert seit 2007 hochbegabte Nachwuchsmusiker der MHL. Sie erhalten ein Jahr lang monatliche Unterstützung. Einmal im Jahr stellen sich die Stipendiaten in einem Konzert vor. Der Eintritt ist frei.



08.04.2015

Erster Frühjahrscampus Inklusion an der MHL

Vom 8. bis zum 11. April findet an der Musikhochschule Lübeck (MHL) der erste Frühjahrs-Campus Inklusion statt. In zwölf Veranstaltungen renommierter Gastdozenten vermittelt die MHL ihren Studierenden geballtes Wissen zum Thema Inklusion.

Die Vorträge, Impulsreferate, Praxisworkshops und Diskussionen geben Einblick in verschiedene Förderschwerpunkte und sind teilweise auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Die jeweils eineinhalbstündigen Veranstaltungen beleuchten die Förderschwerpunkte „Hören und Sehen“, „Motorische und körperliche Entwicklung“ sowie „Emotionale und soziale Entwicklung“. Zu den Referenten gehören schleswig-holsteinische Inklusionsspezialisten. Am 9. April findet ein Fachgespräch mit der schleswig-holsteinischen Wissenschaftsministerin Kristin Alheit statt.
Von Donnerstag,  9. bis Samstag, 11. April beginnt der Campus jeweils um 9 Uhr und endet um 18 Uhr. Alle  Campusveranstaltungen im Kammermusiksaal sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zum Zeitplan über die Website der MHL www.mh-luebeck.de/veranstaltungen.

08.04.2015

Spitzenerfolge für MHL-Jungstudenten bei Jugend musiziert

Bei den diesjährigen Landeswettbewerben „ Jugend musiziert“ in Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg haben sich 23 Studierende des Instituts für schulbegleitende Musikausbildung der Musikhochschule Lübeck (ISMA) Spitzenpositionen erspielt.

Die Ergebnisse zeugen vom hohen Leistungsstand: 19 der Jungstudenten erzielten einen ersten Preis und dürfen am 52. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ teilnehmen, der Pfingsten in Hamburg ausgetragen wird. Erste Preise mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten gingen an den Flötisten Theodore Squire, Klarinettistin Jade Catalena Lehmann und Posaunist Marc Jonas Krohn. Die Pianisten Elias Kollath, Chiara Rubino und Clara-Sophie Gross überzeugten die Jury als Duopartner und erzielten ebenso wie das Ensemble mit Harfenistin Lara Meyer-Strutthof, Flötist Theodore Squire und Bratschist Daniel Burmeister die Höchstpunktzahl. Die Harfenistin Julia von Grebmer und der Pianist Nils Torben Michelsen erhielten ebenfalls 25 Punkte als Begleiter. Erste Preise, bewertet mit 24 Punkten, gingen an den Posaunisten Konstantin Kappe und an den Pianisten Julian Gast als Duopartner. Die Flötisten Annabel Liu und Christian David Schröder sowie die Hornistin Paula Wende erspielten sich einen ersten Preis mit 23 Bewertungspunkten. Ebenso die Duopartner Geraldine Galka (Violine), Nora-Lisann Gross (Klavier) und Flavia Pietzcker (Violine).  Mit einem zweiten Preis wurden die Pianisten Konstantin Kappe  und Timo Jürgensen sowie die Violinistinnen Jaqueline Galka und Marit Behnke ausgezeichnet.

07.04.2015

„Die schöne Müllerin“ im Brahms-Institut

Am Mittwoch, 8. April lädt das Brahms-Institut an der MHL um 19 Uhr zum Themenabend „Die schöne Müllerin" ein. Mit dem Liederzyklus von Franz Schubert eröffnet das Institut die disjährgie Saison seiner Themenabende.

Zur vollständigen Aufführung, ganz im Sinne des Brahms-Freundes Julius Stockhausen, werden die von Schubert nicht vertonten Gedichte Wilhelm Müllers in den Liederzyklus integriert und rezitiert. Sänger des Liederzyklus ist MHL-Vizepräsident Martin Hundelt (Tenor), der am historischen Blüthner-Flügel von Prof. Hans-Jürgen Schnoor begleitet wird. Prof. Dr. Wolfgang Sandberger rezitiert die Texte Wilhelm Müllers. Sarah Hodgson, die am Brahms-Institut über den Nachlass von Julius Stockhausen arbeitet, gibt eine Einführung. Karten für 5 und 8 Euro sind im Vorverkauf ausschließlich bei der Konzertkasse (im Hause Hugendubel) erhältlich, Restkarten gibt es ab 18 Uhr an der Abendkasse. Ab 18 Uhr werden im Wintergarten kleine Speisen serviert (nicht im Eintrittspreis enthalten).

02.04.2015

Brahms-Institut Lübeck erwirbt kostbare Brahms-Handschrift

Auf einer Autographen-Auktion bei Stargardt in Berlin hat das Brahms-Institut Lübeck an der MHL für 70.000 Euro die vollständige Handschrift eines Brahmsliedes ersteigert. Die Elfriede Dräger-Gedächtnis-Stiftung und die Possehl Stiftung Lübeck ermöglichten die Neuerwerbung, die die weltweit einzigartige Sammlung des Brahms-Instituts künftig ergänzt.

Bei dem dreieinhalb Seiten umfassenden Manuskript handelt es sich um eine Reinschrift von Johannes Brahms zum Lied „Agnes“ op. 59, Nr. 5. Brahms komponierte es im Frühjahr 1873 nach einem Text des Dichters Eduard Mörike. Das einzig erhaltene Autograph des Liedes stammt aus der Sammlung des Schweizers Louis Koch. Mörikes Gedicht entstand im Sommer 1831. Noch ohne Titel wurde es erstmals in seinem 1832 erschienenen romantischen Künstlerroman „Maler Nolten“ gedruckt. Agnes, weibliche Hauptfigur des Romans, trägt das Gedicht vor, in dem sie sich ihrer verlorenen Liebe erinnert: „Rosenzeit! Wie schnell vorbei…“. Johannes Brahms hat Mörikes Volkston in seiner 72 Takte umfassenden Vertonung aufgegriffen. Der kompositorische Clou des Liedes liegt in der kunstvollen Konstruktion des stetig wechselnden Metrums vom Dreier- in den Zweiertakt. Das Brahms-Institut plant im Sommersemester eine ausführliche Präsentation des spektakulären Neuerwerbs im Rahmen einer Veranstaltung. Der Termin dafür steht noch nicht fest. Weitere Informationen finden Sie hier.

31.03.2015

Abschlusskonzerte des dritten Kammermusik Campus

Am Freitag, 3. April um 20 Uhr und Samstag, 4. April um 18 Uhr lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zu zwei Abschlusskonzerten des Kammermusik Campus Lübeck ein.

Junge Ensembles der MHL präsentieren die Ergebnisse ihrer einwöchigen Arbeitsphase mit den Gastprofessoren András Keller und Eduard Brunner.
Auf dem Programm der Kammermusik-Soirée I am Freitag, 3. April um 20 Uhr stehen Klarinettentrios in verschiedenen Besetzungen. Sechs Kammermusik-Ensembles der MHL spielen unter anderem das Trio a-Moll op. 114 von Brahms,  Schuberts "Hirt auf dem Felsen“ und Mozarts Kegelstatt-Trio. Auf dem Programm der Kammermusik-Soirée II am Samstag, 4. April um 18 Uhr stehen Bartóks bedeutende Streichquartette, die die Studierenden im Unterricht bei Prof. András Keller erarbeitet haben. Auch wer Einblick nehmen möchte in den Unterricht, hat dazu von Mittwoch bis Freitag ab 10 Uhr noch Gelegenheit. Karten für die beiden Kammermusikkonzerte sind für jeweils 12 Euro, ermäßigt 8 Euro bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel und im Klassik-Kontor erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

27.03.2015

Preisträgerkonzert Deutscher Musikwettbewerb

Am Freitag, 27. März laden der Deutsche Musikwettbewerb (DMW) und die MHL um 19 Uhr zum Preisträgerkonzert in den Großen Saal ein. Die Stipendiaten des diesjährigen DMW für Kammermusik präsentieren sich unter anderem mit Werken von Beethoven, von Webern