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PRESSE ARCHIV

Lübeck, 01.10.2019

Eröffnung neue Konzertsaison und Wintersemester an der MHL

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Montag, 7. Oktober um 18 Uhr zur feierlichen Eröffnung des neuen Wintersemesters ein. Gleichzeitig wird die neue Konzertsaison eröffnet, in der bis zum Semesterende im Februar rund 120 Konzerte und Veranstaltungen auf dem Programm stehen.

MHL-Präsident Professor Rico Gubler begrüßt 92 neue Studierende und zeichnet drei junge Preisträgerinnen und Preisträger aus: Die Flötistin Jana Sophie Barenschee (Klasse Prof. Angela Firkins) und die Klarinettistin Anna Paulová (Klasse Prof. Sabine Meyer) erhalten jeweils ein Deutschlandstipendium.
Der 22-jährige Kompositionsstudent Benjamin Janisch aus der Klasse von Professor Dieter Mack erhält den mit 1.000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD-Preis).
Der US-Amerikaner schreibt seit seiner Schulzeit eigene Kompositionen und stellt bei der Semestereröffnung sein achtteiliges Trio „Corruption“ für Saxophon, Schlagzeug und Klavier vor, gespielt von Luyu Niu, Arian Robinson und Jorma Marggraf.
Geschrieben nach den politischen Wahlen 2016 in den USA, hat es Jazz-Einflüsse und einen satirischen Unterton. Ein weitaus größeres Format ist in den Sinfoniekonzerten am 11., 12. und 13. Oktober in Neumünster und Lübeck von ihm zu hören: „Reminiscence“ für großes Orchester, ein rund 15-minütiges Werk, das das MHL-Sinfonieorchester unter Leitung des Coburger Gastdirigenten Roland Kluttig uraufführen wird. Mit einem Satz aus Bruckners neunter Sinfonie gibt das MHL-Sinfonieorchester bereits einen Vorausblick auf diese Sinfoniekonzerte. Auf dem Programm steht weiterhin das Hornquartett B-Dur op. 38 von Constantin Homilius, das von Sten Erik Pree, Nicolas Reiter, Minguen Choi und Alexander Hertel musiziert wird.

Der Eintritt zur Semestereröffnung ist frei. Eingeladen sind nicht nur die Studierenden und Hochschulmitglieder, sondern auch Freunde, Förderer und interessiertes Publikum.

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Lübeck, 19.09.2019

Mut zur Zukunft

Gemeinsame Präsentation der schleswig-holsteinischen Hochschulen am Tag der Deutschen Einheit in Kiel

Erstmals werben die Hochschulen des Landes in diesem Jahr beim Tag der deutschen Einheit gemeinsam für den Innovations-, Studien- und Forschungsstandort Schleswig-Holstein. Am 2. und 3. Oktober präsentieren sich 13 Universitäten und Fachhochschulen, Musik-, Verwaltungs- und Kunsthochschulen auf der Ländermeile an der Kiellinie, kündigte der amtierende Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz (LRK) Professor Rico Gubler am Dienstag, 17. September, an. „Das Land hat uns als Hochschulen eingeladen, den Tag der deutschen Einheit mit Wissenschaft, Innovationen und Kunst aus Schleswig-Holstein zu bereichern. Diese Einladung haben wir gerne angenommen. Unter dem Motto ‚Mut zur Zukunft‘ wollen wir unseren Gästen unterhaltsame Einblicke in unsere vielfältige und spannende Arbeit bieten.“ Geplant seien Angebote wie Science Slams, Projekt-Präsentationen, ein interaktiver Erlebnisparcours für kleine und große Gäste oder musikalische und künstlerische Beiträge auf einer Wasserbühne. Unterstützt wird die Präsentation der schleswig-holsteinischen Hochschulen von der Staatskanzlei sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Kultur. „Mut zur Zukunft ist genau das richtige Motto für einen gemeinsamen Auftritt der Hochschulen. Die Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Schleswig-Holstein vernetzen sich immer stärker, um ihren Beitrag zur Beantwortung der großen Zukunftsfragen zu leisten. Dies zeigen sie eindrucksvoll beim Tag der deutschen Einheit“, lobt Wissenschaftsministerin Karin Prien.

Das gesamte Programm ist im Internet einsehbar unter:
Opens external link in new windowhttps://mut-verbindet.de/programm/mut-zur-zukunft

Erlebnisparcours „Mut zur Zukunft“ an der Seeburg

Fühlen, Sehen, Hören, Schmecken, Riechen: Im Erlebnisparcours der Hochschulen erfahren kleine und große Gäste spielerisch norddeutsche Wissenschaft mit all Ihren Sinnen. Der Parcours ist geeignet für Menschen ab sechs Jahren. In 20 Minuten kann an fünf Wissensstationen der eigene Mut zur Zukunft unter Beweis gestellt werden. Ganz Mutige werden mit dem Schleswig-Holstein-Diplom und einem erweiterten Horizont belohnt.

FÜHLEN: Hand und Haut sind Wunderwerke der Natur. Folgende Mitmachaktionen vermitteln einen Eindruck von ihrer komplexen Architektur und Ausdrucksstärke: Schrift verbindet – Mitmachaktion mit Kalligrafin Marleen Krollmann, Absolventin der Muthesius Kunsthochschule (MU), Händedesinfektion und Patientensicherheit mit UV-Licht der Klinik für Infektiologie und Mikrobiologie der Universität zu Lübeck (UzL), ein Ruderergometer des Instituts für Sportwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), ein Fahrradergometer des Sportzentrums der Europa-Universität Flensburg (EUF), Sportzentrum, Gesichtsurnen – Wissenswertes zu aktuellen archäologischen Forschungsprojekten im Exzellenzcluster „ROOTS“.

SEHEN: Smarte Türschlösser der UzL, Soma-Würfel des EU-Projekts „Mathematik sieht keine Grenzen“ des Instituts für Mathematik an der UzL, Chinesisch schreiben an der Nordakademie.

HÖREN: Der Roboter reist durch Deutschland – Navigationsspiel der Nordakademie, Schreikiste und Körperschall – Experimente des JuniorCampus der Technischen Hochschule Lübeck (TH Lübeck).

RIECHEN: Beim „Geruchsmemory“ die Wahrnehmung von Gerüchen austesten und Analyse von „Umweltisotope – Farben der Klimagase“ des Labors für Hydrologie am Fachbereich Bauwesen der TH Lübeck.

SCHMECKEN: Gewürze schmecken mit dem Botanischen Garten sowie Lebensmitteltechnologie für alle Sinne, beide CAU.

Ausstellungsbereich an der Seeburg

Im Ausstellungszelt im Bereich des Ruderzentrums der CAU erwartet die Einheitsgäste eine spannende Schau mit aktuellen Projekten aus den Hochschulen. So will das interdisziplinäre Kooperationsprojekt „CAPTin Kiel“ zum autonomen, elektrischen Fährverkehr in Kiel mit Beteiligung der MU, der FH Kiel und der CAU autonomen, elektrischen Fährverkehr auf der Kieler Förde ermöglichen. Der Exzellenzcluster „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ stellt das Projekt „Mikrobiom – der Mensch ist nicht allein“ vor. Zu sehen sind außerdem Arbeiten von Studierenden der MU, die komplexe Forschungsinhalte der Mikrobiomforschung künstlerisch mit Comics, Trickfilmen und andere Medien verständlich machen. Das interaktive Wissenschaftsposter „Digital Meta“ des Sonderforschungsbereichs 1182 „Origin and Function of Metaorganisms” an der CAU macht die molekularen und genetischen Mechanismen der Wirts-Bakterien-Beziehungen und ihre Auswirkungen für die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze sichtbar. Eine sprachfähige Wetterstation der Dualen Hochschule Schleswig-Holstein (DHSH) zeigt ein praktisches Beispiel für das viel besagte „Internet der Dinge“. Der Unterwasserschwarmroboter MONSUN der Technischen Informatik der UzL zeigt, wie mittels Sensoren, bildgebenden Sonaren und Kameras Umweltmonitoring und Inspektionen von Hafenanlagen betrieben werden können. Neue Sensoren und Implantate für die Biomedizin präsentiert unter dem Titel „Mit Herz und Hirn“ der Sonderforschungsbereich 1261 „Biomagnetic Sensing“ und Graduiertenkolleg 2154 „Materials for Brain“ an der CAU. Vorgestellt werden außerdem Pläne für ein Museum über das Leben und Wirken des Kieler Nobelpreisträgers Max Planck. Die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) Altenholz präsentiert Ergebnisse einer herausragenden Bachelorarbeit zum Thema „Fahrräder mit elektromotorischem Hilfsantrieb“.

Präsentationen und Spiele zur Künstlichen Intelligenz mit Schwerpunkt auf ethischen Leitlinien zeigt das Projekt „KIrmes – Mobile Show und Markt für Menschen und Maschinen“ der FH Kiel. Vergangenheit verstehen – Zukunft gestalten will hingegen das Exzellenzcluster „ROOTS“ – Konnektivität von Gesellschaft, Umwelt und Kultur in vergangenen Welten der CAU Kiel. Dazu werden Exponate gezeigt, die interaktiv Wissen über aktuelle archäologische Forschungsprojekte vermitteln. Anhand des Computerspiels „Das Tagebuch einer Bernsteinhändlerin“ wird zum Beispiel gezeigt, wie sich Ackerbau, Viehzucht, Jagen oder Sammeln auf die jungsteinzeitliche Bevölkerung ausgewirkt haben. Das „Raceyard-Team“ der FH zeigt einen elektrischen Rennwagen, der als studentisches Projekt umgesetzt wurde. Als Beispiel für eine alternative Wohnform wird das „Tiny House“ der TH Lübeck die Blicke auf der Außenfläche an der Seeburg auf sich ziehen. Das „Tiny House“ wurde als modulares Bausystem von Studierenden der TH Lübeck entworfen und realisiert. Neben den besonderen, raumspezifischen Anforderungen werden am Tiny House konstruktive und energetische Innovationen erforscht.

Programm auf der Wasserbühne an der Seeburg

Dass die Hochschulen des Landes nicht nur forschungsstark sind und praxisnahe Höchstleistungen erbringen, sondern auch über viel Kreativität, Ausdrucksstärke und sportliches Geschick verfügen, zeigt das bunte Bühnenprogramm auf der Wasserbühne auf dem Steg am Ruder- und Kanuzentrum der Kieler Universität, Kiellinie Süd.

Bühnenprogramm am Mittwoch, 2. Oktober

Offiziell starten die Vorführungen unter dem Motto „Mut zur Zukunft“ am Mittwoch, 2. Oktober, um 10:45 Uhr. Von 11:00 bis 13:00 Uhr erwarten die Gäste Mitmachangebot und Experimente der Forschungswerkstatt der CAU Kiel und des Leibniz-Institutes für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN). Beleuchtet werden beispielsweise die Vor- und Nachteile von Nanotechnologie oder die Verschmutzung durch Plastikmüll. Ab 13:00 Uhr zeigt der Hochschulsport der CAU, welche Ausdrucksformen Moderner Tanzes bereithält. Auch die Akrobatikgruppe der CAU Kiel beweist, dass Athletik und Beweglichkeit keine Frage des Alters sein müssen. Von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr bringt die MU die besten Kurzfilme aus aktueller Produktion von Studierenden zur Aufführung. Zu sehen sind spannende Experimentalfilme, Dokumentationen und klassische Geschichten. Die Filme werden vorgestellt von Stefanie Polek. Im Anschluss folgt eine Zaubershow der Fachhochschule Kiel. Den Abend beschließt dann von 18:00 bis 23:00 Uhr DJ SOLSONID. Der norddeutsche Jung und CAU-Absolvent bringt in den norddeutschen Herbst eine Brise Sommer mit seinem unverkennbarem Set aus Tropical.House.RnB.HipHop.Rock.Classics.

Bühnenprogramm am Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober

Am Tag der Deutschen Einheit, Donnerstag, 3. Oktober, lädt der Fachbereich „Kunst und Visuelle Medien“ der EUF von 11:00 bis 11:30 Uhr zu einem Bilder-Quiz ein. Wer schafft es, ein Kunstwerk zu erkennen, obwohl erst Details zu sehen sind? Wer tippt auf das richtige Motiv, obwohl es unscharf dargestellt wird? Wer kommt auf das in Emoji-Sprache beschriebene Werk? Verfremdete oder fragmentierte Bildinhalte sollen spielerisch in diesem Quiz identifiziert werden. Von 11:30 bis 12:00 Uhr folgt der kabarettistische Beitrag der FH Westküste „Bildung, ein Wintermärchen“. In ihm finden das berühmte Gedicht von Heinrich Heine und heitere Anmerkungen zum Bildungsförderalismus humorvoll zusammen. Von 12:00 bis 12:30 Uhr wagt dann die NORDAKADEMIE im Slam „Wäre ich eine KI“ ein kabarettistisches Gedankenexperiment: Wie würde ich ticken, wenn ich eine KI wäre? Von 12:30 bis 13:30 Uhr bittet dann das Impro-Theater des Studentenwerk Schleswig-Holstein zum kurzweiligen Stelldichein auf und neben der Bühne. Im Zentrum des Geschehens steht das Motto der Hochschulen „Mut zur Zukunft“. Richtig durchgerüttelt werden die Einheitsgäste dann um 13:30 Uhr vom Schlagzeug Trio CATFISH der Musikhochschule Lübeck mit Stücken des amerikanischen Komponisten Mark Applebaum. Besondere Klanggegenstände aus Metall und Holz sowie einige Trommeln verbinden sich in rhythmisch vertrackten Grooves. Darauf folgt um 14 Uhr eine Zaubershow der FH Kiel. Von 15:30 bis 17:00 Uhr berichten dann Studierende und Promovierende der CAU bei der Science Show im Slam-Format kurz und knackig von ihrer Forschung. Die vorgestellten Forschungsthemen sind hochaktuell und laden zum Widerspruch und zum Gespräch danach ein. Von 17:00 bis 18:00 Uhr schließt das Bühnenprogramm mit „Mut zum Blues“ der EUF. Der Blues hat nicht nur etwas mit Traurigkeit zu tun, sondern mit Liebe, Lust und Leidenschaft. Der Blues schlägt im Rhythmus des Herzens. Ein würdiger musikalischer Abschluss des Einheitsprogramms der schleswig-holsteinischen Hochschulen.

 

Teilnehmende Hochschulen und Universitäten:
Europa-Universität Flensburg, Universität zu Lübeck, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Fachhochschule Kiel, Fachhochschule Westküste, Technische Hochschule Lübeck, Hochschule Flensburg, Musikhochschule Lübeck, Muthesius Kunsthochschule, Nordakademie, Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung, Fachhochschule Wedel, Duale Hochschule Schleswig-Holstein

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Lübeck, 24.09.2019

Erster ISMA-Wettbewerb an der MHL

Erstmals veranstaltet die Musikhochschule Lübeck (MHL) einen Wettbewerb für Studierende ihres Instituts für schulbegleitende Musikausbildung (ISMA).

Am Samstag, 28. September bieten die öffentlichen Wertungen Gelegenheit, dem hochbegabten musikalischen Nachwuchs zu lauschen. Von 14 bis 17 Uhr finden die Wertungen für verschiedenste Instrumente im Kammermusiksaal der MHL statt. Acht junge Musikerinnen und Musiker verschiedener Fächer, wie Streich- und Blasinstrumente sowie Klavier haben sich zur Teilnahme beworben. Mit einem selbstgewählten Programm präsentieren sie sich nicht nur mit ihren Instrumenten, sondern auch mit einer Moderation zu ihrem Auftritt − eine besondere Herausforderung des neuen Wettbewerbs.

Die Jury mit MHL-Präsident Prof. Rico Gubler, MHL-Geigenprofessor Daniel Sepec, Andreas Wolf vom Theater Lübeck und Pianistin Constance Vogel vom Verein der Musikfreunde wird noch am gleichen Tag die Sieger küren. Die Stähler-Stiftung Stade stellt das Preisgeld in Höhe von 3.500 Euro zur Verfügung. Der Wettbewerb ermöglicht den Jungstudierenden, den musikalischen Wettkampf bereits im Vorfeld externer Wettbewerbe zu trainieren. ISMA-Studierende werden schon jetzt regelmäßig mit Höchstpreisen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und bei internationalen Jugendwettbewerben bedacht.

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Lübeck, 24.06.2019

„Brahms-Café I“ mit dem Instrument des Jahres

Am Samstag 13. Juli lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) zum ersten sommerlichen Brahms-Café dieses Jahres ein. Moderiert von Lea Kollath, ist ab 15 Uhr mit dem Saxophon das „Instrument des Jahres“ zu Gast im historischen Hansensaal der Villa Brahms.

Vier Studierende der Klasse von Professor Rico Gubler gestalten als „SaxQuartett“ den musikalischen Nachmittag. Neben der klangfarbigen „Canzona variée“ aus Alexander Glasunows Saxophon-Quartett in B-Dur op. 109 präsentieren sie eine stilistisch breite Auswahl an Arrangements quer durch die Musikgeschichte. Angefangen bei Bach, Mozart und Brahms führt die musikalische Reise über die vom Jazz inspirierten „Three Preludes“ von George Gershwin bis hin zu Swing-Titeln, Chansons und Tangos von Astor Piazzolla, die das Instrument in seiner ganzen Ausdruckspalette präsentieren. Das Saxophon-Quartett der MHL vereint vier leidenschaftliche junge Musikerinnen und Musiker aus vier Ländern: Ivan Tumanov am Sopransaxophon (Ukraine), Luyu Niu am Altsaxophon (China), Sonia Tcherepanov am Tenorsaxophon (Deutschland) und Santa Bukovska am Baritonsaxophon (Lettland). Parallel zum Studium hat das SaxQuartett an verschiedenen Meisterkursen mit renommierten Musikern wie unter anderem Marcus Weiss, Jean-Michel Goury, Nikita Zimin, Laurent Estopey und dem Rascher Saxophon-Quartett teilgenommen. Die jungen Musiker wurden von der Initiative „Yehudi Menuhin Live Music Now“ gefördert.
Bei schönem Wetter lädt der Eschenburgpark mit Kaffee und Kuchen vor und nach dem Konzert zum Verweilen ein, bei Regenwetter der Wintergarten der Villa Brahms (Jerusalemsberg 4).

Karten sind für 8 Euro und 5 Euro (keine Ermäßigung) ausschließlich bei der „Konzertkasse“ im Hause Hugendubel (Königstr. 67 a, 23552 Lübeck, Telefon 0451/702320) erhältlich, Restkarten und Catering gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

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Lübeck, 24.06.2019

„Entdeckungen“ mit dem Instant Composing Ensemble

Am Mittwoch, 10. Juli lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) in Kooperation mit dem Europäischen Hansemuseum zu einem neuen Konzert ihrer Reihe „Entdeckungen“ ein. Um 19.30 Uhr gibt das Instant Composing Ensemble (ICE) der MHL einen vertieften Einblick in die selten gehörte Kunst der freien Improvisation.

Im sommerlichen Ambiente des historischen Klostergartens präsentieren sich die jungen Musikerinnen und Musiker in gemischter Besetzung. Ganz ohne Noten oder andere Vorgaben reagieren sie auf die Impulse, die sie einander zuspielen. Unter anderem sind Improvisationen zum Film „Fragilität des Verlaufs“ von Lilja Waehneldt zu hören, der die Empfindsamkeit der Erde widerspiegelt, von Strömungen jeglicher Art beeinflusst. Das junge Ensemble arbeitet mit Anregungen der Professoren Franz Danksagmüller, Johannes Fischer, Rico Gubler, Dieter Mack und Bernd Ruf. Die Verschiedenheit der instrumentalen Klangfarben und das besondere Ambiente des Ortes wirken dabei unmittelbar auf die entstehende Musik. Ein Konzert mit nie zuvor und nie wieder gehörter Musik.

Karten sind für vier Euro (keine Ermäßigung) ausschließlich an der Museums- oder Abendkasse erhältlich.
Reservierung ist unter Opens external link in new windowwww.invitation@hansemuseum.eu möglich.

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Lübeck, 24.06.2019

MHL-Studierende präsentieren Pop-Revue „Man in the Mirror“

Am Samstag 6. Juli und Sonntag, 7. Juli lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) traditionell zu ihrer großen sommerlichen Revue ein. Diesmal präsentieren rund 50 Studierende aller MHL-Studiengänge Songs von Michael Jackson und den „Jackson 5“ unter dem Motto „Man in the Mirror“.

In einer mitreißenden Revue präsentieren der MHL-Pops Chor, das MHL-Pops Orchestra, verschiedene Bands und die MHL-Pop Singers bekannte Songs des „King of Pop“. Im Karaokeclub „8Bar“ treffen die verschiedensten Persönlichkeiten aufeinander: Sie singen über ihren Liebeskummer, ihre Konflikte im menschlichen Miteinander und ihre Sehnsucht, in einer nachhaltigen Welt zu leben. Studierende aller Studiengänge singen und spielen dabei die großen Hits Jacksons, schauen hinter die Fassade, beleuchten die Texte und suchen nach dem Spiegelbild. Mit dem Leitgedanken der Revue „Man in the Mirror“ wollen sie zu einer kritischen Auseinandersetzung mit sich selbst und dem Leben in der Gesellschaft ermutigen. Seit Beginn des Sommersemesters haben sich die Studierenden intensiv auf ihr großes, von Professor Bernd Ruf geleitetes Gemeinschaftsprojekt vorbereitet, das Studierende aller Studiengänge der MHL jährlich zusammenführt. Michael Jackson ist als Musiker und Tänzer das Aushängeschild einer ganzen Generation. „Seine Titel ‘Earth Song‘, ‚Thriller‘ und ‚We Are the World‘ haben sich tief ins kollektive Bewusstsein eingegraben. Viele verbinden ihre eigene Geschichte damit, doch was steht hinter den Songs? Jackson arbeitete mit den besten Künstlern zusammen. Deshalb lassen sich seine Songs und Choreos als Gemeinschaftsprodukt von der Person Michael Jackson trennen“, erläutert Sarah Sieprath, Mitglied des Organisationsteams. „Nach kritischer und intensiver Auseinandersetzung mit „Leaving Neverland“ kamen wir zu dem Schluss, dass eine von der Person des Künstlers unabhängige Betrachtung der Songtexte nicht nur möglich, sondern notwendig ist“, ergänzt Studentin Yasmin Piwko, die ebenfalls zum Organisationsteam gehört. Der zu Jahresbeginn erschienene Dokumentarfilm „Leaving Neverland“ setzt sich mit den Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs gegen Michael Jackson auseinander. Das mehrköpfige Organisationsteam, zu dem weiterhin Johannes Pries, Daria Sutula und Katharina Horst de Cuestas gehören, hat die rund zweistündige Revue seit Oktober vergangenen Jahres vorbereitet. Drei Aufführungen finden am Samstag, 6. Juli um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 7. Juli um 15 Uhr und 19.30 Uhr statt.

Karten für „Man in the Mirror“ sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie online unter Opens external link in new windowwww.luebeck-ticket.de erhältlich.
Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse im Konzertfoyer (An der Obertrave).
Eine weitere konzertante Aufführung findet am Mittwoch, 10. Juli um 20 Uhr Open-Air auf dem Timmendorfer Platz in Timmendorfer Strand statt.

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Lübeck, 24.06.2019

Barockkonzert mit Ensemble für Alte Musik der MHL

Zu einem Konzert unter dem Motto „Bach, Händel und Mehr” lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 5. Juli ein. Unter Leitung von Pieter-Jan Belder präsentiert das MHL-Ensemble für Alte Musik ab 19 Uhr in St. Aegidien Schlüsselwerke des Barock von Corelli, Telemann, Bach und Händel.

Auf dem Programm steht unter anderem Bachs erste Ouvertüre für Orchester in C-Dur (BWV 1066), die mit ihrem tänzerischen Ausdruck auch als Orchestersuite bezeichnet wird, eine der wichtigsten musikalischen Gattungen des Barock. Bach war vermutlich Kapellmeister am Hof des Fürsten in Köthen, als er das virtuose Werk mit zur damaligen Zeit ungewöhnlichen Bläser-Solostimmen um 1720 schrieb. Wie im Barock vielfach üblich, macht der Komponist darin hörbare Anleihen bei französischen und italienischen Komponisten. Weiterhin erklingen eines der berühmten „Concerti Grossi“ von Händel sowie zwei Konzerte aus der Sammlung der „Concerti Armonico“ von Graf Unico Vann Wassenaer, einem niederländischen Komponisten.
Die Leitung des MHL-Ensembles für Alte Musik hat der Niederländer Pieter-Jan Belder, der damit sein Antrittskonzert in Lübeck gibt. Er ist neuer Leiter des Ensembles für Alte Musik und verantwortet seit Sommersemester den Ausbildungsbereich „Alte Musik“ an der MHL. Der 53-Jährige konzertiert in ganz Europa als Solist und mit verschiedenen Ensembles wie dem „Collegium Vocale Gent”, dem Orchester des 18. Jahrhunderts, dem „Niederländischen Bachverein”, dem „Gesualdo Consort” und mit seinem eigenen Ensemble „Musica Amphion”, dessen Dirigent er auch ist. Belder studierte Cembalo und Blockflöte in Amsterdam und Den Haag. Er hat um 130 CD-Aufnahmen eingespielt, unter anderem eine Gesamtaufnahme der Scarlatti Cembalosonaten auf 36 CDs. Er ist Preisträger des NDR-Musikpreises (1997) und des Internationalen Bachwettbewerbs Leipzig (2000). Auf seine Arbeit mit den Lübecker Studierenden freut er sich und möchte sie mit dem faszinierenden Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts und seiner stilgetreuen Ausführung bekannt machen.

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