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Lübeck, 24.01.2023

„Amao Omi – Sinnloser Krieg“ – Chorkonzert in St. Aegidien

Zu einem Konzert in ungewöhnlicher Besetzung unter dem Motto „Amao Omi – sinnloser Krieg“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 28. Januar um 19.30 Uhr MHL nach St. Aegidien ein. Der MHL-Chor präsentiert zusammen mit Studierenden der Gesangs- und Saxophonklassen unter Leitung des georgischen Gastdirigenten Archil Ushveridze und MHL-Professor Johannes Knecht einen kontrastreichen Abend mit Werken alter Meister und zeitgenössischer Musik.

Titelgebend ist das 2005 komponierte „Amao Omi“ des georgischen Komponisten Giya Kancheli, das übersetzt so viel wie „sinnloser Krieg“ bedeutet. Der 2019 verstorbene Komponist bezieht darin eindeutig Stellung. Worte und Satzteile aus georgischen Volksliedern und Gedichten dienen als Folie eines Klanggemäldes, in dem Chor und Saxophone zu einer kollektiven Stimme der Klage und des Aufbegehrens verschmelzen. Die Leitung hat der georgische Dirigent Archil Ushveridze, ein Weggefährte Kanchelis. Er ist Professor am Musikkonservatorin in Tiflis und hat im Rahmen des Erasmus Programms bereits Meisterkurse in Lübeck gegeben. Es ist ihm ein Anliegen, die georgische Volksmusik auf die Bühne zu bringen.

Weiterhin erklingen von Heinrich Schütz eine Auswahl aus den kleinen geistlichen Konzerten unter Leitung von MHL-Professor Johannes Knecht. Schütz komponierte diese polyphonen Kleinodien von komplexer Schönheit, die von tiefer Glaubensgewissheit zeugen, mitten im 30-jährigen Krieg.
Der Eintritt zum Konzert ist frei.

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Lübeck, 24.01.2023

MHL-Studierende präsentieren Bach und Mendelssohn

Der Kammerchor und das Kammerorchester der Musikhochschule Lübeck (MHL) präsentieren am Sonntag, 29. Januar um 17 Uhr unter Leitung von MHL-Professor Johannes Knecht im Großen Saal Werke von Bach und Mendelssohn.

Rund 50 Studierende sind im Kammerchor und im Kammerorchester der MHL unter Leitung von Johannes Knecht am Sonntag, 29. Januar ab 17 Uhr Musik mit Werken von Bach und Mendelssohn auf der Bühne im Großen Saal zu erleben. Das vierte Brandenburgische Konzert G-Dur für Solovioline, zwei Blockflöten, Streichorchester und Basso continuo verdankt seinen Namen dem Markgraf Christian Ludwig von Brandenburg, dem Bach das dreisätzige Werk widmete. Im Mittelsatz verarbeitete Bach eines seiner prachtvollsten Fugenthemen. In solistischen Rollen sind Danielle Gonzalez (Violine), Iris Bürger und Pieter-Jan Belder (Blockflöte) sowie Natalyia Abryutina (Cembalo) zu hören. In „Jesu meine Freude“, seiner einzigen fünfstimmigen Motette, arbeitete Bach Textgrundlagen aus dem Choral „Jesu, meine Freude“ und dem achten Kapitel des Römerbriefs kunstvoll ineinander. Der Chor wird begleitet von Gregor Früh an der Orgel und Aaron Schröer am Violoncello.

Felix Mendelssohn gilt als Wiederentdecker Bachs, historisch belegt durch seine legendäre Aufführung der Matthäuspassion 1829. In seiner Kantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ orientiert er sich ohrenfällig an seinem großen Vorbild Bach, während er die Vorbilder für seine vierte Streichersinfonie, komponiert mit gerade einmal zwölf Jahren, eher bei Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel, Haydn und Mozart gesucht hat. Als Solisten sind Celina Denden, Pauline Kringel, Sarah Proske (Sopran), Aisha Otto und Johanna Thomsen (Alt), Caspar Dieler (Tenor) sowie Martin Schulz (Bass) zu hören.

Der Eintritt kostet 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro. Vorverkauf eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn am Konzerteingang an der Obertrave. Weitere Informationen und Tickets auf www.mh-Luebeck.de/veranstaltungen/.

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Lübeck, 26.01.2023

Sechs Mal Beethoven in der Villa Brahms

Zwei moderierte Dozentenkonzerte unter dem Motto „6 X Beethoven“ finden am Mittwoch, 1. und Freitag, 3. Februar um 19 Uhr in der Villa Brahms statt. Moderiert von Dr. Arne Jähner, präsentieren die MHL-Dozenten Troels Svane und Hartmut Leistritz Beethovens gesamte Sonaten für Cello und Klavier.

„6 X Beethoven“ präsentiert an zwei Abenden im Hansensaal der Villa Brahms die fünf Cellosonaten von Ludwig van Beethoven sowie die für Violoncello bearbeitete Hornsonate op. 17. Die bedeutenden Kammermusikwerke umspannen sämtliche Schaffensperioden des Komponisten. Als repräsentative autobiografische Beispiele für Beethovens Entwicklung, entfalten sie virtuose, emotional weitgespannte Erlebniswelten. Am Mittwoch, 1. Februar stehen die Sonaten in F-Dur op. 5, C-Dur op. 10 und A-Dur op. 69 auf dem Programm, am Freitag, 3. Februar die Sonaten g-Moll op. 5, D-Dur op. 102 sowie die Hornsonate F-Dur op. 17 in der Bearbeitung für Klavier und Violoncello. Das Konzert bietet Gelegenheit die renommierten MHL-Dozenten Prof. Troels Svane und Hartmut Leistritz zu erleben. Svane konzertierte international solistisch mit namhaften Orchestern und in zahlreichen kammermusikalischen Ensembles. Er spielte mehr als vierzig CDs ein, unter anderem auch das Gesamtwerk für Cello und Klavier von Beethoven und unterrichtet an der MHL eine internationale Celloklasse. Hartmut Leistritz führte eine intensive Konzerttätigkeit, darunter auch viele Rundfunkaufnahmen durch ganz Europa. Seit vielen Jahren ist er Teil des Ensembles für Neue Musik „l´árt pour l´árt“. Der Berliner Musikwissenschaftler Dr. Arne Jähner moderiert das Konzert und gibt Einblicke in Beethovens Schaffen. Das Konzert war ursprünglich für Dezember letzten Jahres angekündigt und musste aus Krankheitsgründen verschoben werden. Der Eintritt zu den Konzerten „6 X Beethoven“ ist frei, weitere Informationen unter www.brahms-institut.de.

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Lübeck, 30.01.2023

MHL-Studierende präsentieren „Werkstatt Popularmusik“

Siebzig Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) präsentieren sich am Samstag, 4. Februar um 19.30 Uhr und am Sonntag, 5. Februar um 17 Uhr in zwei Konzerten der „Werkstatt Popularmusik“. Zu hören sind Stücke aus Pop, Jazz, Brazil, Irish Folk und Klezmer. Dabei gibt es zwei Ensemble-Premieren und auch eine Prüfung.

70 Studierende verschiedenster Studiengänge der MHL beschließen mit der traditionellen „Werkstatt Popularmusik“ das Wintersemester. In zwölf Ensembles, darunter auch Neugründungen, musizieren, singen und dirigieren sie ein facettenreiches Programm, das sie in den vergangenen Monaten unter Anleitung von Patrick Farrant, Ulrich Kringler, Stefan Kuchel, Michael Pabst-Krueger, Bernd Ruf und Oliver Sonntag und erarbeitet haben. „Es fasziniert uns immer wieder, mit welcher Neugierde, Offenheit und Begeisterung unsere Studierenden sich den verschiedenen Ausprägungen populärer Musik widmen“, sagt Popularmusikprofessor Bernd Ruf, der die Gesamtleitung innehat. „Wo sonst gibt es Irish Folk, Samba, groovigen Jazz, souligen Pop, Singer-Songwriter und Klezmer in einem Konzert, wenn nicht in unseren Pop-Werkstätten, die sich über die Jahre zu richtigen Minifestivals entwickelt haben? Es wird ein prickelndes Wochenende werden“, kündigt Ruf an.

Unter anderen sind das Ensemble „Brazilian Beatz“ von Michael Pabst-Krueger, die Popensembles von Ulrich Kringler und Oliver Sonntag sowie die Jazzensembles von Stefan Kuchel und Patrick Farrant sind zu hören. Premiere hat am Samstag, 4. Februar um 19.30 Uhr das MHL-Klezmerquartett, das in die Fußstapfen der inzwischen renommierten Vorgängerensembles „Yxalag“ und „Vagabund“ tritt. Ebenfalls erstmals zu hören ist das „Vinterfolk-Ensemble“ um Harfenistin Zoë Winter, das mitreißenden Irish Folk präsentiert. Am Sonntag, 5. Februar um 17 Uhr sind die MHL-Bigband und der MHL-PopsChor zu erleben, der die Gelegenheit nutzt, seine Stücke für die anschließende große Konzertreise nach Ecuador schon einmal auf die Bühne im großen Saal zu bringen. Weiterhin sind verschiedene Jazzensembles und das von MHL-Absolvent Ole Ruge gegründete Popbandprojekt „Lemon Sugar Large Ensemble“ zu hören. Auf dem vielfältigen Programm stehen A-cappella-Volkslieder, souliger Händel, satter Bigband Sound, Jazz-Standards und aktueller Pop.

Die Konzerte der „Werkstatt Popularmusik“ finden am Samstag, 4. Februar um 19.30 Uhr und am Sonntag, 5. Februar um 17 Uhr im Großen Saal der statt. Karten sind für jeweils 19 Euro (ermäßigt 12 Euro) und 14 Euro (ermäßigt 8 Euro) unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

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Lübeck, 02.02.2023

MHL präsentiert erstmals "Klangtauchen" – Werkstatt für aktuelle Musik

Zum "Klangtauchen", einer neuen Werkstatt für aktuelle Musik, lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) vom 10. bis zum 17. Februar an verschiedene Lübecker Spielorte ein. Dozierende und Studierende präsentieren Installationen, Performances, Uraufführungen und Improvisationen − auch im öffentlichen Raum und machen Lübeck damit selbst zur Werk-Stadt.

Mit einem "Musikexperiment" startet das Klangtauchen am Freitag, 10. Februar um 16 Uhr. Studierende der MHL gehen der Frage nach, inwieweit sich mit Kindern ein Zugang zu improvisierter Musik entwickeln lässt. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten ist hierfür eine Anmeldung erforderlich. Zum "Auftakt" laden junge Musikerinnen und Musiker der MHL am Freitag, 10. Februar um 22 Uhr in die Kunsttankstelle zu Uraufführungen und Improvisationen ein. Mit einer Performance eröffnen sie dann am Samstag, 11. Februar um 11 Uhr auf der Rolltreppe im Haerder-Center ihre Klanginstallation "Free Wave" Sie wird dort noch einmal am Mittwoch, 15. Februar, Donnerstag, 16. Februar sowie am Freitag, 17. Februar jeweils von 16 bis 19 Uhr zu erleben sein. Musik zwischen Wachsein, Schlaf und Traum präsentiert das vierköpfige Ensemble "Fortuna" mit Heli Vaalamo, Jan Köhler, Guilherme Raminhos und Kiloh Lee am Samstag, 11. Februar um 14 Uhr im Behnhaus Drägerhaus. Auf dem Programm stehen Stücke von Jolivet, Klebe, Döhl, Crumb sowie freie Improvisationen für Stimme, Flöte, Gitarre, Schlagwerk und Elektronik. Besondere Experimentierlust versprechen die beiden Konzerte am Samstag, 11. Februar: Unter dem Motto "Freistil" präsentieren sich um 19.30 Uhr im Großen Saal das MHL-Ensemble für Neue Musik unter Leitung von Max Riefer, das MHL-Schlagzeugensemble unter Leitung von Johannes Fischer sowie das MHL-Instant-Composing Ensemble, das unter anderen Corinna Eikmeier anleitet. Das rund 20-köpfige Ensemble wird Musik aus dem Moment heraus kreieren. Besonderheit sind drei Stücke, die zu Texten von Gaja von Sychowski, Professorin für Erziehungswissenschaften, entstehen werden. "Open stage" ist das Motto um 22 Uhr im CVJM Lübeck, wenn Dozierende und Studierende in spontan entstehenden Ensemble-Formationen improvisieren. Einblicke in das Elektronische Studio und ihre Seminare "Einführung in die Sound Art" und "Interactive Music Systems" bei Prof. Nicola Hein bieten Studierende am Sonntag, 12. Februar um 11 Uhr mit einem Listening Lounge-Format unter dem Motto "Welcome". Hierfür ist aufgrund begrenzter Platzkapazitäten ebenfalls eine Anmeldung erforderlich. Unter dem Motto "Vorwärtssprung mit Drehung um eine Achse" stellen MHL-Studierende am Sonntag, 12. Februar um 19.30 Uhr im Großen Saal ihre Arbeitsergebnisse aus dem Wintersemester vor. Die jungen Komponisten Philipp Wallis Nicolai, Raphael Brandstäter, Payman Mansouri und Panagiotis Botzios aus der Klasse von Komponistin Prof. Katharina Rosenberger präsentieren Ensemblewerke und die installative Performance "The Silence" für Sologeige und Elektronik. Inspiration haben sie unter anderem aus der bildenden Kunst, Ausflügen und Reisen nach Travemünde und Bangkok und aus ihrer Reflexion über die Zeit bezogen. MHL-Studierende, die in der Klasse des Klangkünstlers Prof. Nicola Hein im "Instrument Builders Ensemble" gearbeitet haben, präsentieren eine Performance mit Klängen ihrer selbstgebauten Instrumente, die aus akustischen Gegenständen, Klangkörpern und Elektronik (u.a. Arduino, Max/MSP) bestehen. Die Studierenden haben diese Instrumente im Laufe des Wintersemesters entwickelt und gemeinsame Spielformen erprobt. Composer-Performer Adrian Thieß stellt ein neues Werk vor, in dem sich ein Dialog zwischen Solotrompete und autonomen Synthesizer entwickelt. Projektleiter Prof. Marno Schulze erläutert: "Klangtauchen ist unsere Plattform für aktuelle Musik, die man sonst nirgendwo hören kann. Hier lässt sich Musik verschiedenster Ensembles erleben – offen für Einflüsse aus Popularmusik und Klassik. Experiment ist unser Konzept – mit offenem Ausgang. Wir gehen gemeinsam auf Tauchgang nach Klängen und kommen mit bisher Ungehörtem wieder an die Oberfläche". Das ist vom 10. bis zum 17. Februar in der MHL, im Behnhaus Drägerhaus, im CVJM sowie im öffentlichen Raum des Haerder Centers nachzuhören. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Klangtauchens ist frei. Anmeldung für "Das Musikexperiment" – Improvisation mit Kindern und die "Welcome" Listening Lounge im Elektronischen Studio ist unter anmeldung@mh-luebeck.de erforderlich. Alle Termine finden sich auf www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/klangtauchen.

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Lübeck, 06.02.2023

Musik im Museum mit Schuberts Streichquintett

Schuberts Meisterwerk, das Streichquintett in C-Dur, präsentieren Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 11. Februar um 15 in der Villa Brahms. Institutsleiter Professor Wolfgang Sandberger moderiert das Konzert und führt anschließend durch die Ausstellung „Johannes Brahms − Ikone der bürgerlichen Lebenswelt?“.

In der Reihe „Musik im Museum“ stellen die fünf MHL-Studierenden Anna Tanaka und Polina Senatulova (Violine), Beatriz Aragón Carreño (Viola) sowie Arkhip Sherstennikov und Damian Klein (Violoncello) Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur vor. Wolfgang Sandberger moderiert den Konzertnachmittag und schafft Bewusstsein für die Dimensionen dieses Werkes, das Schubert als eines der letzten Stücke vor seinem Tod geschrieben hat. Die Besetzung mit zwei Celli anstelle der sonst üblichen zwei Bratschen im Streichquintett geben ihm eine besondere Klangsinnlichkeit. Johannes Brahms, zeitlebens ein großer Bewunderer Schuberts, bezieht sich in verschiedenen Wendungen seines Klavierquintetts f-Moll auf dieses Werk. Uraufführung und Erstdruck erfolgten erst gut zwei Jahrzehnte nach Schuberts Tod und noch lange musste dieses opulente Werk mit der stolzen Aufführungsdauer von fast einer Stunde auf seine Anerkennung warten. Heute gilt es nicht nur als ein Meisterwerk aus Schuberts Feder, sondern der gesamten Kammermusikliteratur.

Parallel zum Konzert ist in der Villa Brahms die Ausstellung „Johannes Brahms – Ikone der bürgerlichen Lebenswelt?“ geöffnet. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der MHL, führt im Anschluss an das Konzert durch die Schau. Bereits ab 14 Uhr gibt es im Wintergarten der historischen Villa Kaffee und Kuchen.

Der Eintritt kostet 11 Euro und 8 Euro. Tickets gibt es bei allen Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket und online unter www.luebeck-ticket.de, Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn in der Villa Brahms (Jerusalemsberg 4, 23568 Lübeck), weitere Informationen unter wOpens external link in new windowww.brahms-institut.de.

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Lübeck, 09.02.2023

Lübecker Brahms-Festival lädt vom 6. bis 14. Mai zum Dialog

Vom 6. bis zum 14. Mai lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zum traditionellen Brahms-Festival in die MHL und andere Lübecker Spielstätten ein. Die rund 30 Konzerte, an denen über 250 MHL-Angehörige mitwirken, stehen diesmal unter dem Motto „Dialoge“.

Das Festival eröffnet in großer Besetzung am 7. Mai um 19.30 Uhr in der Musik- und Kongresshalle Lübeck mit Solohornist Adrián Díaz Martínez und dem MHL-Sinfonieorchester unter Leitung von Gastdirigent Elias Grandy. Auf dem Programm stehen Werke von Lili Boulanger, Krzysztof Penderecki und die erste Sinfonie von Johannes Brahms − ein Dialog über die Zeiten hinweg mit Beethoven, der diese Gattung nachhaltig geprägt hat.

„Offenheit, Respekt und Akzeptanz des Anders-Seins, aber auch kontroverse Debatte und Streit: Die Kultur des Dialogs ist heute wichtiger denn je. Auch in der Musik spielt der Dialog eine zentrale Rolle“, erläutert Projektleiter Prof. Wolfgang Sandberger, der das Programm gemeinsam mit den MHL-Mitgliedern entwickelt hat: „Schon Goethe hat das gemeinsame Musizieren mit einem Gespräch verglichen: Speziell das Streichquartett sei ein ‚Gespräch unter vier vernünftigen Leuten‘“.

In zahlreichen Konzertformaten wie den tradierten Themenkonzerten am Abend und den Dialogen am Morgen, darunter auch zahlreiche moderierte Konzerte, geht es um das Dialogische in der Musik. In der erfolgreichen Reihe der Lunchtime-Concerts stehen diesmal Quartette von Haydn im Dialog mit zeitgenössischen Kompositionen. In den Nachmittagskonzerten in der Villa Brahms kontrastieren vokale Duette von Brahms mit instrumentalen Duo-Sonaten und Jubilare wie Max Reger oder György Ligeti treten in Dialog mit der Musikgeschichte.

Das Lübecker Brahms-Festival findet seit 1992 und in diesem Jahr zum 31. Mal statt. Nach und nach wurden Spielstätten und Konzertformate erweitert. Es präsentieren sich jährlich rund 200 Musikerinnen und Musiker der Musikhochschule Lübeck, die auch das Brahms-Institut beherbergt mit einer der größten Sammlungen zu Leben und Werk des in Hamburg geborenen Komponisten. Beim Brahms-Festival gehen wissenschaftliche Erkenntnis und die Erschließung der Musik die bestmögliche Verbindung ein. 2006 wurde das Festival mit dem Brahms-Preis der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein ausgezeichnet.
Der Kartenvorverkauf startet ab März 23, Informationen zum Programm sind unter Opens external link in new windowwww.brahms-festival.de erhältlich.

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