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Lübeck, 28.05.2020

MHL startet neue digitale Formate - Präsenzveranstaltungen in MHL-Konzertsälen fallen weiter aus

Start mit „MHL-Studios“ und „MHL-Homestories“

Die Veranstaltungen in der MHL fallen weiterhin aus, dafür gibt es im MHL-Streaming Einblicke in die Ausbildung. In Kürze starten mit den „MHL-Studios“ virtuelle Konzerte und „MHL-Homestories“ geben Einblicke in studentisches Leben.

Alle für Juni und Juli in den Konzertsälen der MHL angekündigten öffentlichen Veranstaltungen müssen weiter ausfallen, da die räumlichen Kapazitäten in der Großen Petersgrube ausgeschöpft sind, um den Lehrbetrieb mit Sicherheits- und Abstandsregeln aufrechtzuerhalten. Dafür bietet die MHL nun mit neuen digitalen Formaten Einblicke in ihre Ausbildung an.

Im „MHL-Streaming“ werden zurzeit verschiedene Angebote vorbereitet: Am Freitag ab 18 Uhr ist der virtuelle Gitarrenklassenabend „In memoriam Albert Aigner“ online. Studierende der internationalen Klasse von Otto Tolonen präsentieren mit Werken aus sechs Jahrhunderten die Vielseitigkeit der Gitarre.

Am nächsten Dienstag startet ab 12 Uhr zweimal wöchentlich die neue Reihe „MHL-Homestories“, mit der Studierende Einblicke in das Alltagsleben in ihren Heimatländern geben. Die Idee zu dieser Reihe hatte der neue MHL-Klarinettenprofessor Jens Thoben: „Im derzeitigen Online-Unterricht, der uns Dozierende quasi in die Heimatländer und Wohnungen unserer Studierenden führt, wird einmal mehr spürbar, wie fantastisch international unsere Hochschule ist. Die Einblicke der Studierenden sind berührend, nachdenklich machend und oft auch amüsant. Mit diesen persönlichen Beiträgen möchten wir unseren noch im Ausland festsitzenden Studierenden ein Forum bieten, sich zu zeigen und unserem Publikum wieder Teilhabe ermöglichen.“

Weitere Angebote werden im „MHL-Streaming“ zurzeit vorbereitet. Für Juni sind außerhalb der MHL einige Präsenzveranstaltungen mit MHL-Studierenden geplant, um die öffentliche Teilhabe an der Ausbildung erneut zu stärken. Informationen hierzu sind laufend auf der MHL-Website zu finden unter Opens external link in new windowwww.mh-luebeck.de.

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Lübeck, 06.05.2020

Spannende Einblicke in die Hochschul- und Forschungslandschaft: Gemeinsames Onlineangebot SH-are! startet

Die neue Webseite www.sh-are.sh zeigt die Forschungslandschaft Schleswig-Holsteins

Weltweit verändert das neuartige Corona-Virus grundlegend das Leben vieler Menschen. Gesellschaftliche Teilhabe wird eingeschränkt. Kultureller und wissenschaftlicher Austausch finden zunehmend digital statt. Öffentliche Veranstaltungen sind derzeit nicht möglich. Dies gilt natürlich auch für die Hochschul- und Forschungseinrichtungen des Landes. „Wie können wir Menschen dennoch teilhaben lassen an dem, was wir tun, was bei uns entsteht?" Unter dieser Leitfrage haben die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), die Fachhochschule (FH) Kiel, die Muthesius Kunsthochschule, die Musikhochschule Lübeck (MHL) und das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) eine gemeinschaftliche Webseite auf den Weg gebracht. Mit www.sh-are.sh öffnen sie ab dem 6. Mai virtuell ihre Türen. Weitere Hochschulen im Land haben bereits ihre Mitwirkung zugesagt.

Ziel des gemeinsamen Projekts ist es, die bunte Vielfalt der wissenschaftlichen und künstlerischen Einrichtungen zu zeigen und „Begegnungen" weiter zu ermöglichen, obwohl die dafür üblichen Highlights wie die Konzerte der Musikhochschule Lübeck, die Semesterveranstaltungen der Muthesius Kunsthochschule Kiel, die kieler uni live der CAU, der Besuch im Mediendom der FH Kiel oder in der Kieler Forschungswerkstatt derzeit nicht stattfinden können.

Der Name des Projektes SH-are! ist dabei Programm: Das englische Wort „share" bedeutet teilen, die Buchstaben SH stehen für die Abkürzung Schleswig-Holstein.
Die Webseite Opens external link in new windowwww.sh-are.sh macht so Wissenschaft zwischen den Meeren erlebbar und ermöglicht es außerdem, die Menschen dahinter besser kennenzulernen. So verbindet das Projekt Spaß und Unterhaltung mit wissenschaftlicher und kultureller Qualität. „Wir möchten den Menschen zeigen, wie und woran wir arbeiten", beschreibt Professor Dr. Björn Christensen, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft und designierter Präsident der FH Kiel, das Prinzip. „Besondere Einblicke bieten zum Beispiel CampusTV und CampusRadio Aktiv, in denen unsere Studierenden ihren ganz eigenen Blick in unsere Hochschule werfen. Außerdem möchten wir künftig Kurzfilme unserer Medienstudierenden präsentieren. Am kommenden Sonnabend, am 9. Mai, starten wir um 15 Uhr einen exklusiven 24-Stunden-Stream der Webserie Hidden Places Dietrichsdorf."

Das Angebot richtet sich an Interessierte jeden Alters. Miterleben können sie unter anderem Labor-Rundgänge, Experimente oder Online-Vorlesungen. Das Angebot wird stetig ausgebaut.

Die Idee zu dem Projekt wurde in einem Gespräch geboren. „Wir haben uns über die aktuellen Umstände an unseren Einrichtungen ausgetauscht", erläutert Dr. Arne Zerbst, Präsident der Muthesius Kunsthochschule. "Als Kunsthochschule sind wir ein Ort des Wandels, ein Ort sich ständig bewegender Denkräume innerhalb von Kunst und Gestaltung, in denen Neues erschaffen und erprobt wird. Diese kreative und neugierige Bewegungsenergie möchten wir gerade auch in dieser Zeit durch SH-are! in die Gesellschaft geben."

„Die CAU und das IPN haben gemeinsam viele Angebote für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit konzipiert, die wir hier mal auf anderem Weg zeigen möchten", sagt die Vizepräsidentin der CAU und stellvertretende geschäftsführende Direktorin des IPN, Professorin Dr. Ilka Parchmann. „Kinderuni-Vorträge, die sich hier sogar Kinder und Eltern gemeinsam anschauen können, MINT-Challenges der Schülerforschungszentren und Wettbewerbe am IPN, oder Einblicke in die Forschungsschwerpunkte und die Forschungswerkstatt im Homeoffice machen sicher auch digital Spaß."

„Unser Hochschulleben ist stark geprägt vom Austausch mit der Öffentlichkeit", erläutert Professor Rico Gubler, Präsident der MHL, die ihre Türen normalerweise für mehr als 350 Veranstaltungen im Jahr öffnet. „Auf der neuen Plattform zeigen wir unter anderem, wie unsere Hochschulmitglieder an einer kreativen Online-Veranstaltung für das Sommersemester mitgewirkt haben und wie sich die eigenen vier Wände musikalisch entdecken lassen."

„Wir alle freuen uns auf zahlreiche Besuche und hoffen, Sie haben mit uns Spaß an Wissenschaft und Kultur in Schleswig-Holstein!", so die Initiatorinnen und Initiatoren der SH-are-Projektidee.

Link zur Webseite: Opens external link in new windowwww.sh-are.sh

Kontakt:

Prof. Dr. Ilka Parchmann
Vizepräsidentin der CAU
Telefon: 0431/880-3002
E-Mail: Opens window for sending emailparchmann@praesidium.uni-kiel.de

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Lübeck, 27.05.2020

Virtueller Gitarrenabend in memoriam Albert Aigner

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) zeigt ab Freitag, 29. Mai 18 Uhr erstmals einen virtuellen Gitarrenabend über ihr neues Online-Format „MHL-Studios“. Die Gitarrenklasse der MHL unter Leitung von Professor Otto Tolonen widmet das Konzert dem kürzlich verstorbenen Gitarristen Albert Aigner.

Sechs Studierende der internationalen Gitarrenklasse von Professor Otto Tolonen eröffnen das neue digitale Format „MHL-Studios“. Unter dem Motto „Von der Renaissance-Ballade zum japanischen Ma-Konzept“ stellen die jungen Musiker Originalwerke für Gitarre und Transkriptionen aus sechs Jahrhunderten vor. Das rund einstündige Programm widmen sie Albert Aigner, der als Professor für Gitarre über vier Jahrzehnte an der MHL gelehrt hat und am vergangenen Freitag im Alter von 71 Jahren starb. Mit ihren Interpretationen zeigen die Studierenden die vielen Facetten der Gitarre: Wie der Spanier Feliu Gasul Flamenco mit modernen Klängen mischt und der Japaner Toru Takemitsu in seiner Gitarrenmusik Zwischenräume entstehen lässt, ist hörenswert – nicht nur für Gitarrenfans. Es spielen Alexander Vergara Gimenez, Elisabeth Hinz, Jun-Su Hong, Martin Schley, Emil Vinzens und Boyang Xia.

Nach rund sieben Wochen digitalen Lernens und Übens ist der Gitarrenabend der erste Klassenabend an der MHL, der öffentlich ausgestrahlt wird. Die Studierenden haben ihre Stücke im Vorfeld eigens für diese Präsentation aufgenommen. Otto Tolonen, der Albert Aigner auf der Professur für Gitarre nachfolgt, ist begeistert vom neuen Format eines digitalen Klassenabends. Als vielseitiger Musiker und Pädagoge mit einer internationalen Karriere pflegt Tolonen ein breites, auf mittlerweile sieben CDs dokumentiertes Repertoire von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik, welches er mit Freude an seine Studierenden weitergibt. Das ist unter „MHL-Studios“ ab Freitag nachzuhören über die Website der MHL (https://www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/mhl-streaming/).

Weitere Online-Formate sind im Kanal „MHL-Streaming“ geplant, um Einblicke in die Ausbildung an der MHL in Zeiten zu ermöglichen, in denen Präsenzveranstaltungen noch nicht wieder stattfinden. So startet in Kürze auch die Reihe „MHL-Homestories“, in denen Studierende aus dem Alltag in ihren Heimatländern berichten. Weitere Informationen gibt es über die Website der MHL Opens external link in new windowwww.mh-luebeck.de.

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Lübeck, 15.04.2020

Beethoven in der Villa Brahms - Auftakt zum Jubiläumsjahr nachhören

Am Sonntag, 19. April sendet NDR Kultur in seiner Soirée ab 22.05 Uhr die Aufzeichnung des Konzertes „Beethoven bei uns" aus der Villa Brahms. Moderiert von Wolfgang Sandberger, präsentieren preisgekrönte Studierende der MHL zum Beethoven-Jubiläumsjahr Werke des berühmten Komponisten.

Mit Kammermusikwerken und Moderationen geben das Esmé Quartett, Natalie Hahn, Viktor Soos und Moderator Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, Einblick in Beethovens umfangreiches Schaffen. Der mit bereits mit vielen Preisen ausgezeichnete junge Pianist Viktor Soos eröffnet das Konzert mit Beethovens berühmter Waldstein-Sonate op. 5. Mit ihrer anspruchsvollen Virtuosität gilt sie als Paradestück für jeden Klaviervirtuosen. Im Erstdruck von 1805 noch mit „Sonata Grande" überschrieben, hat das ungefähr zur gleichen Zeit wie die „Eroica" entstandene Werk einen fast schon sinfonischen Gestus. Im Trio interpretieren Viktor Soos, Julia Puls und Natalie Hahn dann Beethovens Klaviertrio op. 11 in B-Dur, dem dank seines beschwingten Charakters vor allem des letzten Satzes der Beiname „Gassenhauer-Trio" verliehen wurde. Beethoven griff dafür eine der populären Opernmelodien seiner Zeit auf. Das Esmé Quartett, das 2018 unter anderem den Possehl-Preis gewann, interpretiert das Streichquartett F-Dur op. 18,1.
Mit seiner auf Anhieb erfolgreichen Komposition führte Beethoven die angesehene Gattung der Streichquartette zum Höhepunkt und lieferte ihr viele neue Impulse. Viktor Soos schlägt mit der klangvollen vierten Rhapsodie op. 119 aus Brahms' Spätwerk den Bogen zurück zum Namenspatron Johannes Brahms, der Beethoven als sein großes Vorbild verehrte. Im Arbeitszimmer in seiner Wiener Wohnung saß Beethoven ihm in Form einer Büste, die an der Wand hinter seinem Flügel hing, buchstäblich „im Nacken".

Das Konzert fand zum Auftakt des Beethovenjahres am 14. Dezember in der Villa Brahms statt und ist Teil der bundesweiten Hauskonzert-Initiative, zu der die Beethoven-Jubiläumsgesellschaft aufgerufen hat.

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Lübeck, 02.12.2019

Auftakt zum Beethovenjahr: Konzert „Beethoven bei uns“

Zum Auftakt des Beethovenjahres 2020 lädt das Brahms-Institut am Samstag, 14. Dezember zu einem moderierten Kammermusikkonzert unter dem Motto „Beethoven bei uns“ ein. Ab 15 Uhr präsentieren preisgekrönte Studierende, wie das Esmé Quartett, Natalie Hahn und Viktor Soos in der Villa Brahms Werke des berühmten Komponisten, dessen 250. Geburtstag im nächsten Jahr landesweit begangen wird.

Professor Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, moderiert das Konzert „Beethoven bei uns“ zum Auftakt des Beethoven-Jahres 2020. Es ist Teil einer bundesweiten Hauskonzert-Initiative, die die Beethoven-Jubiläumsgesellschaft ausgerufen hat. NDR Kultur wird mit einer Live-Übertragung aus den klassizistischen Räumlichkeiten der Villa Brahms berichten.

Mit Kammermusikwerken und Moderationen gibt das Konzert Einblick in Beethovens umfangreiches Schaffen. Viktor Soos, Julia Puls und Natalie Hahn eröffnen den Nachmittag mit Beethovens Klaviertrio op. 11 in B-Dur, das den Beinamen „Gassenhauer-Trio“ trägt. Beethoven griff in dem aus neun Variationen bestehenden Werk eine der populärsten Opernmelodien seiner Zeit auf. Weiterhin erklingen die Variationen über „Là ci darem la mano“, die Beethoven zum Duett aus Mozarts Don Giovanni schrieb und das Werk damit auch außerhalb der Opernhäuser populär machte. Das Trio für die ausgefallene Besetzung mit zwei Oboen und Englischhorn stellen Omer Idan, Anne Willem und Jeanne Gegos vor. Das Esmé Quartett, Possehl-Preisträger 2018, interpretiert das Streichquartett F-Dur op. 18,1. Mit seinen auf Anhieb erfolgreichen Kompositionen führte Beethoven die angesehene Gattung der Streichquartette zum Höhepunkt und lieferte ihr viele neue Impulse. Viktor Soos, Possehl-Preisträger 2017, schließlich schlägt den Bogen zurück zu Brahms und präsentiert die klangvolle vierte Rhapsodie op. 119 aus dem Spätwerk von Johannes Brahms.

Das Konzert wird von NDR Kultur außerdem aufzeichnet und im Beethoven-Jahr im Rahmen der „Soirée“ am 19. April 2020 zwischen 22.05 Uhr und 24 Uhr ausgestrahlt. Karten verkauft für 8 Euro und 10 Euro (keine Ermäßigung) „Die Konzertkasse“ im Hause Hugendubel. Restkarten sind an der Tageskasse ab 14 Uhr erhältlich.

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Lübeck, 23.01.2020

Kartenvorverkauf startet für 29. Brahms-Festival „Ganz Ohr“

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt vom 2. bis zum 10. Mai 2020 zum 29. Brahms-Festival ein. Im Beethoven-Jubiläumsjahr widmet es sich unter dem Motto „Ganz Ohr“ dem Hören. Rund zweihundert Dozierende und Studierende der MHL begeben sich in dreißig Veranstaltungen auf die Spur des Hörens und seiner verschiedenen Aspekte. Der Kartenvorverkauf startet jetzt.

An sechs Spielstätten in Lübeck geht es im Brahms-Festival „Ganz Ohr“ um Ohrwürmer und weniger vertraute Töne, verschiedenste Klangwelten und immer wieder auch um den Jubilar Beethoven, der 2020 seinen 250. Geburtstag gefeiert hätte und Johannes Brahms als unerreichbares Vorbild galt.
Seine Werke bilden einen Schwerpunkt im diesjährigen Festivalprogramm.
Mit Musik und einer Lesung des Autoren und Komponisten Helmut Oehring geht es um die Einschränkung des Hörsinns, mit der auch Beethoven seit seinem dreißigsten Lebensjahr zu kämpfen hatte.
Mit Werken unter anderem von Brahms, Schumann und Debussy gilt es Altbewährtes neu zu hören und die Ohren zu öffnen für selten zu hörende und zeitgenössische Werke unter anderem von Ligeti, Cage, Lachenmann und jungen MHL-Komponisten. Dabei wollen die MHL-Interpreten und Moderatoren zu einer Auseinandersetzung mit Hörgewohnheiten einladen. Das spiegeln auch die Mottos der Konzerte wie „Ohrwürmer“, „Schwerhörig“, „Hinhören“ und „Zuhören“, die als Themenkonzerte im Großen Saal der MHL, in der Nachmittagskonzertreihe in der Villa Brahms und im Günter Grass-Haus sowie als Lunchtime-Konzertreihe im Behnhaus Drägerhaus angeboten werden.
Zu den Mitwirkenden gehören auch die drei neuen MHL-Professoren Pauline Sachse, Florian Uhlig und Otto Tolonen.

Mit einer Einführung und einem anschließenden Kammerkonzert unter dem Motto „Happy new ears“ eröffnet die MHL das Festival am Samstag, 2. Mai um 18 Uhr im Großen Saal. Im großen Sinfoniekonzert, zum zweiten Mal in der Musik- und Kongresshalle Lübeck, präsentieren am 3. Mai der neue MHL-Professor Florian Uhlig und das MHL-Sinfonieorchester unter Leitung des renommierten Gastdirigenten Stefan Geiger Beethovens drittes Klavierkonzert.

Auch eine lange „Nacht der Wahrnehmung“, die morgendliche Reihe in St. Jakobi mit Musik und Texten, Education-Workshops und Konzerte im öffentlichen Raum bereichern das Brahms-Festival. Neben den großen Klassikern, Zeitgenossen und selten zu hörenden Komponisten bietet das facettenreiche Programm auch immer wieder Musik des Festival-Namensgebers Johannes Brahms.

Karten sind bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter Opens external link in new windowwww.luebeck-ticket.de ab sofort erhältlich.

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Lübeck, 23.01.2020

Junges Musiktheater zeigt „Die schöne Helena“

In der Reihe „Junges Musiktheater“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) in Kooperation mit dem Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe (KuB) am Freitag, 21. Februar um 20 Uhr zur Premiere. Unter musikalischer Leitung von Robert Roche und der Regie von Dominik Wilgenbus bringen junge Gesangssolisten der MHL Jacques Offenbachs Operette „Die schöne Helena“ auf die Bühne.

Vierzehn junge Gesangssolistinnen und Gesangssolisten der MHL präsentieren in einer gewitzten, kurzweiligen Inszenierung „Die schöne Helena“ von Jacques Offenbach in einer deutschen Textfassung des Gastregisseurs Dominik Wilgenbus, in der gesungen, rezitiert und getanzt wird.
Lachen ist in dieser Parodie auf die griechische Mythologie, basierend auf dem „Urteil des Paris“, ausdrücklich erlaubt. Offenbach überzeichnet brillant die heroischen Vorbilder der großen Oper und zeigt, welche Verirrungen aus Machtmissbrauch und Korruption heraus entstehen.
Robert Roche, Professor für Korrepetition hat Offenbachs mitreißende Musik, die in vielen Facetten von anrührend bis spritzig erscheint, für ein fünfköpfiges Kammerensemble adaptiert.

Im alten Griechenland geht es drunter und drüber: Der Prinz von Troja ist gekommen, um sich Helena, die schönste Frau der Welt, zu holen. Keine geringere als Venus, die Göttin der Liebe, hat sie ihm als Belohnung für eine Gefälligkeit versprochen. Dumm nur, dass Helena bereits verheiratet ist. Sie ist zunächst hin- und hergerissen zwischen der Treue zu ihrem Ehemann und dem leidenschaftlichen Begehren für den schönen Paris. Doch dann lässt sie alle Hemmungen fallen – haben die beiden Liebenden eine Chance auf ein gemeinsames Glück oder droht es im Trojanischen Krieg unterzugehen?

Regisseur Dominik Wilgenbus erläutert, inwiefern sich das Stück für eine Aufführung im Rahmen der Reihe „Junges Musiktheater“ besonders eignet: „Das Stück beinhaltet für das gesamte Ensemble Gesang, Dialog und Choreographie in enger Abfolge. Daran lässt sich darstellerisches Handwerk vielfältig trainieren.“ Auf nahezu leerer Bühne lässt der Regisseur die Studierenden durch ihr vokales und körperliches Spiel alle für die Handlung erforderlichen Räume und Stimmungen gemeinsam erschaffen: Mit scharfem Witz und Frivolität entlarven sie die Doppelbödigkeit sexueller und politischer Macht in einer Welt der Schief- und Schräglage. Wilgenbus geht es dabei um den virtuosen Umgang mit Sprache, das Transportieren des höchst ironischen und doppelbödigen Textes, singend ebenso wie im Dialog: „Schöngesang als Selbstzweck ist bei Offenbach tabu, gleichermaßen geistige wie körperliche Beweglichkeit dagegen Voraussetzung. Auszusehen wie eine fertige Aufführung an einem „richtigen“ Theater ist für uns kein Ziel. Vielmehr versuchen wir, in unserer Arbeit unter den gegebenen Umständen so weit wie möglich zu kommen, ab der Premiere dann gerne vor Publikum.“

Mit der rund zweieinhalbstündigen Produktion setzt die MHL ihre Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem KuB fort. In der Reihe „Junges Musiktheater“ stellen Studierende der MHL dort Musiktheaterszenen in unterschiedlichen Besetzungen vor, die im KuB Bad Oldesloe und im Großen Saal der MHL aufgeführt werden.

Die Premiere findet am Freitag, 21. Februar um 20 Uhr im KuB (Beer-Yaacov-Weg 1) statt. Weitere Aufführungen gibt es am Samstag, 22. Februar um 20 Uhr sowie am Sonntag, 23. Februar um 17 Uhr. Karten sind im Vorverkauf für 18,50 Euro (ermäßigt 12,50 Euro) und an der Abendkasse für 20,50 Euro (ermäßigt 14,50 Euro) erhältlich.
In Lübeck wird die „Schöne Helena“ dann am Freitag, 3. April und Samstag, 4. April, jeweils um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 5. April um 17 Uhr im Großen Saal der MHL zu sehen sein.

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