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Lübeck, 22.08.2018

MHL veranstaltet ersten Norddeutschen Querflötentag

Den ersten „Norddeutschen Querflötentag“ mit Unterrichtsangeboten, Konzerten und Instrumentenausstellung veranstaltet die Musikhochschule Lübeck (MHL) im September. Verschiedene Gastdozierende kommen nach Lübeck, um Workshops zu leiten und zu unterrichten. Ab sofort können sich junge Querflötistinnen und –Flötisten sowie Lehrkräfte aus dem ganzen norddeutschen Raum zur Teilnahme anmelden.

Am Wochenende 15. und 16. September wird die MHL mit dem „Norddeutschen Querflötentag“ erstmals zum Treffpunkt der norddeutschen Querflötenszene. Die Veranstaltung soll der Vernetzung, Information und Fortbildung dienen. Der Querflötentag richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Leistungsstufen zwischen neun und 18 Jahren sowie an Querflötenlehrkräfte. Parallele Workshops bieten neben dem Ensemblespiel unter anderem Einblick in die Improvisationsform des „Soundpainting“, angeleitet von der renommierten Soundpainterin Sabine Vogel (Berlin). Auch Body-Percussion mit Meike Britt Hübner (Hamburg) gehört zu den Workshop-Angeboten, die wie ein Parcours nacheinander durchlaufen werden können. Für fortgeschrittene Flötistinnen und Flötisten geben Dozierende der MHL und des Lübecker Philharmonischen Orchesters Schnupperunterricht.

Initiatorin Angela Firkins, Professorin für Querflöte an der MHL, erläutert: „Es ist uns wichtig, ausdrücklich keine Meisterkurse zu veranstalten. Vielmehr wollen wir Kinder und Jugendliche durch unser Angebot motivieren, ihrem Hobby treu zu bleiben und sie auf eine Entdeckungsreise rund um die Querflöte einladen.“ Zu den Höhepunkten des Flötentages zählt das Flötentags-Ensemble, in dem alle rund 60 Teilnehmenden gemeinsam mit Dozierenden und Studierenden musizieren werden. Parallel zu den Schülerworkshops gibt es eine eigene Workshop-Linie für Lehrende. Dabei geben die Dozierenden Einblick in ihr Spezialgebiet und laden zu didaktischer Reflexion ein. Ideen für die Unterrichtsgestaltung stehen ebenso auf dem Programm wie die Gelegenheit zum kollegialen Austausch. Firkins will mit dem Flötentag den Grundstein für ein Netzwerk legen: „Die Vernetzung und der regelmäßige Austausch zwischen Hochschule und Lehrenden, ob an Musikschulen oder als Privatlehrkraft, halte ich für sehr wichtig – für beide Seiten“.

Der Flötentag wird begleitet von einer Instrumenten- und Notenausstellung. Eine Abschlusspräsentation beschließt den Flötentag: Alle Teilnehmenden konzertieren zum Abschluss gemeinsam mit den Dozierenden und haben ihren Auftritt auf der Konzertbühne im Großen Saal, zu dem auch Eltern und Geschwister herzlich eingeladen sind. Ausführliche Informationen und Anmeldemodalitäten gibt es auf der Homepage der MHL unter www.mh-luebeck.de (Suchbegriff: Norddeutscher Querflötentag) oder unter der E-Mail netzwerk-floete@mh-luebeck.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro für Schülerinnen und Schüler sowie 20 Euro für Lehrkräfte. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt, es entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen.

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Lübeck, 28.08.2018

Mut zur Muse: Nachwuchsförderung für junge Solisten und Kammermusiker

Das Kooperationsprojekt „Mut zur Muse“, mit dem die Musikhochschule Lübeck (MHL), die Lübecker Musikschule der Gemeinnützigen sowie die Musik- und Kunstschule Lübeck den musikalischen Nachwuchs fördern, startet in eine neue dreijährige Phase. Junge Talente, die im Raum Lübeck an Musikschulen oder privat Unterricht erhalten, können sich bis zum 10. September zur Teilnahme bewerben.

Das durch die Possehl-Stiftung geförderte Projekt „Mut zur Muse“ soll Nachwuchstalente gezielt fördern und auf ein Musikstudium vorbereiten. In Arbeitsphasen kommen die jungen Musikerinnen und Musiker zusammen, um ihr solistisches und kammermusikalisches Spiel zu verbessern. Dabei werden sie von ihren eigenen Instrumentallehrern auf Wochenendworkshops vorbereitet, die von Dozierenden der MHL in den Fächern Flöte, Trompete, Violine, Klavier, Violoncello, Saxophon und Schlagzeug gegeben werden. Begleitend erhalten die Teilnehmenden an der MHL Unterricht in Gehörbildung, Musiktheorie und Werkanalyse. Am Ende jedes Kurses steht ein Konzert, in dem die jungen Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeitsergebnisse vorstellen.

48 Nachwuchstalente nutzten das Weiterbildungsangebot der ersten Projektphase. Felicitas Klein, Jungstudentin an der MHL und Schülerin der elften Klasse war dabei. Sie möchte Musik studieren und sagt über „Mut zur Muse“: „Die Förderung im Projekt ist sehr breit gefächert: von Musiktheorie über großartige Auftrittsmöglichkeiten, Bühnentraining bis hin zum Unterricht. Es hat mir Spaß gemacht, bereits Musikhochschulluft zu schnuppern.“ In diesem Jahr kommt mit der Musik- und Kunstschule Lübeck ein weiterer Kooperationspartner hinzu. Projektkoordinator Carl Philipp Drese, MHL-Absolvent und Musiklehrer an der Ernestinenschule erläutert: „Unser Ziel ist es, ambitionierten Musikschülerinnen und -schülern aus Lübeck eine möglichst systematische Überleitung von der Musikschule an die Musikhochschule zu ermöglichen und dabei die vorhandenen Strukturen der Stadt Lübeck zu vernetzen.“ Daher leitet sich auch der Name für das Projekt „Mut zur Muse“ ab: „Er steht für musikalische Talente zielgerichtet und rechtzeitig multimodal-systematisch entwickeln und ausbilden,“ fügt Drese hinzu.

Die Teilnehmenden werden nach einem kurzen Probevorspiel und Gespräch ausgewählt. Pro Semester werden 16 Plätze an 9- bis 18-Jährige vergeben. Die Auswahlvorspiele für die neue Projektphase finden am 23. September statt. Weitere Informationen und Kontakt gibt es unter www.luebecker-musikschule.de oder info@luebeckermusikschule.de.

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Lübeck, 09.08.2018

Interdisziplinäres Symposium zur Widmungsforschung in Hannover

Zu einem wissenschaftlichen Symposium mit dem Titel „Zwischen Eigennutz, Inszenierung und Bekenntnis: Die künstlerische Widmung im 19. und frühen 20. Jahrhundert“ laden das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck und das Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena gemeinsam ein. 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind am 3. und 4. September im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen (Hannover) dem Phänomen der Widmung auf der Spur und werden es erstmals interdisziplinär beleuchten.

In vier Sektionen spiegeln die renommierten Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Fachbereichen wie der Musikwissenschaft, Soziologie, Buchwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte das Phänomen der Widmung in seiner ganzen Vielseitigkeit. Die Referentinnen und Referenten werden unter anderem die Widmung als soziales Handeln beleuchten, Widmungen aus dem Forschungsfeld der Buch- und Musikwissenschaft analysieren und Fallbeispiele aus Literatur, Kunst und Musik diskutieren. Zu den Referentinnen und Referenten zählen Fachleute aus ganz Deutschland und der Schweiz, unter anderem Professorin Ursula Rautenberg (Erlangen) und die Professoren Hans-Joachim Hinrichsen (Zürich), Frieder von Ammon (Leipzig), Wolfgang Bunzel und Christian Stegbauer (Frankfurt), Michael Thimann (Göttingen), Burkhard Moennighoff (Hildesheim) und Christoph Flamm (Lübeck). Gefördert wird das Symposium von der VolkwagenStiftung.

„Der Widmung kommt im 19. und frühen 20. Jahrhundert eine bedeutende Rolle im Rahmen künstlerischer Netzwerke und Identitätsbildungen zu“, erläutert Wolfgang Sandberger, Professor an der Musikhochschule Lübeck und Leiter des Brahms-Instituts. Gemeinsam mit Christiane Wiesenfeldt, Professorin am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena, hat er das Symposium konzipiert. „Die Widmung ist weit mehr als eine private Austausch- und Geschenkhandlung zwischen zwei Individuen. Sie bildet eine Schnittstelle von Kunstwerk und Welt. Sie kann als ästhetisches oder politisches Bekenntnis gelesen werden und provoziert Reaktion und Reflexion“, erklärt Christiane Wiesenfeldt weiter. So bieten Widmungen im Spannungsfeld zwischen Autor, Verleger, Öffentlichkeit, Widmungsadressat und dem Kunstwerk selber zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten und Ansätze für die Forschung. Im Symposium werden sie nun erstmals interdisziplinär betrachtet.

Das Symposium beginnt am Montag, 3. September um 11 Uhr im Schloss Herrenhausen (Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover) und endet am Dienstag, 4. September um 16.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt über die Website der VolkswagenStiftung unter www.volkswagenstiftung.de.

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Lübeck, 25.06.2018

Größen des Violoncellos in Lübeck

Das Violoncello als Instrument des Jahres 2018 würdigt die Musikhochschule Lübeck (MHL) mit einem mehrtätigen Cello-Festival, zu dem Größen des Instruments, die an der MHL gelehrt und studiert haben, nach Lübeck zurückkehren. Von Montag, 2. Juli bis Donnerstag, 5. Juli sind Cellostar David Geringas, Schirmherr des Instruments des Jahres und seine ehemaligen Studierenden Monika Leskovar, Thomas Grossenbacher, Jens Peter Maintz und Troels Svane in einem Konzert sowie öffentlichen Meisterkur-sen an der MHL zu erleben.

Mit einem Meisterkonzert wird das Cello-Festival am Montag, 2. Juli um 19.30 Uhr im Großen Saal eröffnet. Es kommen ehemalige Studierende der Celloklasse nach Lübeck, die Professor David Geringas bis 2000 an der MHL unterrichtet hat wie Thomas Grossenbacher (Zürich), Jens Peter Maintz (Berlin), Monika Leskovar (Lugano) und Troels Svane (Lübeck). Zu den Interpreten gehören weitere Cello-Dozierende, die aktuell an der MHL unterrichten wie Imke Frank, Ulf Tischbirek und Hans-Christian Schwarz sowie Studierende der Lübecker Cello-Klassen. Vom Solo über kleinere Besetzungen bis hin zum großen Cello-Orchester stellen sie Werke von Vivaldi, Ligeti, Vasks, Debussy und Ravel vor, aber auch von den Komponisten der jüngeren Generation Gehweiler und Sollima. Die Orginalstücke und Arran-gements erklingen für reine Cello-Besetzungen, die den warmen, elegischen Celloklang voll zur Entfaltung bringen werden. MHL-Celloprofessor und Projektleiter Troels Svane, der das Festival koordiniert erläutert: „Mit unserem Programm zeigen wir die fantastische und lebendige Vielfältigkeit des Cellos. Es ist als einziges Streichinstrument in der Lage, vom Kontrabass bis hin zur Piccolo-Flöte alle Register abzudecken.“ Zum Auftakt erklingt Vivaldis Doppelkonzert mit Thomas Grossenbacher und Monika Leskovar als Solisten, begleitet von einem Celloquartett. David Geringas präsentiert unter anderem, ebenfalls begleitet von einem Celloquartett, den ihm gewidmeten „Davids Song“ des litauischen Komponisten Anatolijus Senderovas. Der zweite Konzertteil ist mit unterhaltsamen Werken aus Klassik und Oper dem großen Cello-Ensemble bis hin zum 26-köpfigen Cello-Orchester gewidmet. Hier sind unter anderem Debussys „Claire de lune“, Ravels „Pavane“ und die bekannte „Moonlight Serenade“ von Glenn Miller in einer Fassung für zwölf Celli zu hören. Auch die Cello-Studierenden der MHL werden im zweiten Konzertteil im Cello-Orchester mitspielen und die bemerkenswerte Lübecker Tradition pflegen, bei der Dozierende gemeinsam mit ihren Studierenden auf der Bühne zu erleben sind. Weitere ehemalige Cello-Studierende werden an diesem Abend im Publikum erwartet. Troels Svane: “Es wird ein richtiges Fest werden, bei dem die wundervolle Lübeck-Atmosphäre, in der wir damals alle verbunden waren, auch für das Publikum erlebbar wird.” Bei den sich anschließenden Meisterkursen werden die Studierenden der Lübecker Celloklassen dann im Unterricht beim Feilen an Interpretation und Technik zu erleben sein. Von Dienstag, 3. Juli bis zum Donnerstag 5. Juli kann man ihnen dabei im Zeitraum zwischen 10 und 17 Uhr in verschiedenen Räumen der MHL über die Schulter schauen. David Geringas hatte von 1980 bis 2000 eine Celloprofessur an der MHL inne und betreute in dieser Zeit eine international erfolgreiche Celloklasse, in der er rund 60 junge Cellistinnen und Cellisten ausbildete. 2000 folgte er einem Ruf an die Hochschule für Musik Hanns-Eisler in Berlin, wo er bis 2009 unterrichtete. Viele seiner Studierenden erspielten sich bereits während ihres Studiums hochrangige Preise, wie etwa beim internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb, beim Rostropowitsch-Wettbewerb oder beim ARD-Musik-Wettbewerb. Aus seiner Klasse sind viele gefeierte Cellisten hervorgegangen, die nun selber international konzertieren und als Professoren an Musikhochschulen den Cellonachwuchs begleiten. Karten für das Meisterkonzert sind bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen für 14 Euro (ermäßigt 9 Euro) erhältlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse. Die Meisterkurse finden täglich ab 10 Uhr parallel im Kammermusiksaal (David Geringas) und weiteren Unterrichtsräumen der MHL statt, der Eintritt ist frei. Informationen zum Zeit- und Raumplan gibt es über die aktuellen Aushänge.

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Lübeck, 25.06.2018

MHL-Chöre präsentieren Brahms und Schütz

Zu einem Chorkonzert lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Dienstag, 3. Juli um 19.30 Uhr nach St. Aegidien ein. Unter Leitung von Professor Johannes Knecht präsentieren die Chöre der MHL geistliche Werke von Brahms und Schütz.

Mit geistlichen Werken von Brahms und Schütz bringen 90 Sängerinnen und Sänger der MHL-Chöre zwei der bedeutendsten Komponisten der protestantischen Kirchenmusik zu Gehör. Im Mittelpunkt des Programms stehen die „Musikalischen Exequien“ von Heinrich Schütz. Das etwa halbstündige Werk komponierte Schütz als Trauermesse für seinen Landesherrn Heinrich Posthumus Reuß im Jahr 1636. Es gehört trotz des ernsten Hintergrundes mit seiner mehrchörigen Klangpracht zu den Höhepunkten frühbarocker Chormusik. Schütz ließ sich dazu von Giovanni Gabrieli inspirieren, bei dem er während eines Italienaufenthaltes studierte. Etwa 200 Jahre später beschäftigte sich der junge Johannes Brahms intensiv mit den alten Meistern, insbesondere mit den Kompositionstechniken von Heinrich Schütz. Eines der schönsten Ergebnisse dieser Auseinandersetzung ist seine jugendlich kühne „Missa Canonica“, der in jedem Satz ein Kanon zugrunde liegt. Unüberhörbar sind neben den polyphonen Strukturen bereits Anklänge an seine spätere Motette „Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen“ zu hören. Neben dem Kammerchor und dem Hochschulchor singen als Solisten Dorothee Bienert und Veronika Guhl (Sopran), Álvaro Tinjacá-Bedoya (Altus), Eungdae Han und Jeremy Almeida-Uy (Tenor) sowie Tom Kessler (Bass). An der Orgel musiziert Lars Schwarze. Karten sind für 14 Euro (ermäßigt 10 Euro) bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online unter www.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es ei-ne Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse in St. Aegidien.

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Lübeck, 25.06.2018

Neue Entdeckungen im Klostergarten

Mit den “Entdeckungen“ startet die Musikhochschule Lübeck (MHL) eine neue Open-Air-Konzertreihe in Kooperation mit dem Europäischen Hansemuseum Lübeck. Am Mittwoch 4. Juli und am Mittwoch, 11. Juli präsentieren sich Studierende der MHL im Garten des Burgklosters.

Das Instant Composing Ensemble (ICE) präsentiert am Mittwoch, 4. Juli seine Improvisationen. In den historischen Klostermauern werden die zehn Interpreten unter Einbeziehung von Naturklängen Musik aus dem Moment entstehen und diese als Raummusik auch in Bewegung erklingen lassen. Die Studierenden verschiedener Instrumentalklassen erproben gemeinsam experimentelle Aufführungsmethoden und bringen ihre Improvisationen in verschiedenen Besetzungen als spontanes Zusammenspiel der Gruppe zu Gehör. Jedem Interpreten kommt dabei sowohl die Rolle eines kreativen Co-Autors als auch die eines Ensemblemitgliedes zu. Es entsteht eine Moment-Musik, die sich einer schriftlichen Fixierung verwehrt: Jedes Konzert ist neu und nicht wiederholbar. Mit Johannes Fischer (Schlagzeug), Rico Gubler (Saxophon), Bernd Ruf (Klarinette), Dieter Mack (Klavier, Komposition) und Franz Danksagmüller (Orgel, elektroakustische Instrumente) betreuen Professoren verschiedener Fachgebiete das ICE und bringen ihre unterschiedlichen Perspektiven und künstlerischen Konzepte ein. Unter dem Motto „Entdeckungen II“ bringen achtzehn Studierende der MHL-Trompetenklasse von Matthias Krebber und der Hornklasse von Professor Christoph Eß am Mittwoch, 11. Juli in der besonderen Atmosphäre des mittelalterlichen Klostergartens Werke für Blechbläserensemble aus verschiedenen Opern zu Gehör. Matthias Krebber, Trompeter der Lübecker Philharmoniker und MHL-Dozent, hat die Leitung und führt mit Moderationen durch das Konzert. Vom Trio bis zum Oktett erklingen verschiedene Bläser-Ensembles wie unter anderem die Jägerchöre aus Webers „Freischütz“ und die Ouvertüre von Mozarts „Zauberflöte“. Weiterhin sind Brittens „Fanfare von St. Edmundsbury“ und die „Ländlichen Bilder“ von Wassily Brandt zu hören, mit der die Interpreten in eine dörfliche Idylle entführen. Beide Klassen werden bei doppelchörigen Werken von Giovanni Gabrieli und den berühmten Reitermärschen aus Wagners “Lohengrin” auch gemeinsam musizieren und in den Klostermauern eine großartige Klangwirkung erzielen. Rico Gubler: „Das Hansemuseum bietet neben einem historischen Ambiente besondere akustische Situationen für unsere Studierenden, die sich dort in den unterschiedlichen Aufführungssituationen ausprobieren und beweisen müssen.“ Karten sind für 4 Euro an der Museumskasse sowie an der Abendkasse des Europäischen Hansemuseums Lübeck (An der Untertrave 1) erhältlich, eine Reservierung ist möglich unter invitation@hansemuseum.eu. Bei schlechter Wetterprognose findet das Konzert im Beichthaus des Hansemuseums statt.

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Lübeck, 25.06.2018

Sinfoniekonzert präsentiert junge Solistinnen

Zu einem Sinfoniekonzert mit jungen Solistinnen lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 6. Juli ein. Begleitet vom Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter der Leitung von Andreas Wolf präsentieren sich die Studierenden Hyelee Chang (Klavier), Shoko Murakami (Violine) im Rahmen ihres Konzertexamens sowie Eva Gasparyan (Flöte) als Jungstudentin ab 19.30 Uhr im Großen Saal. Auf dem Programm stehen Solokonzerte von Rachmaninow, Brahms und Nielsen.

Die Südkoreanerin Hyelee Chang aus der Klasse von Professor Konrad Elser wurde schon mit neun Jahren Jungstudentin an der „Korean Arts Universität“ und am „Juilliard Precollege New York“, bevor sie in Frankfurt am Main und in Lübeck studierte. An diesem Abend widmet sich die 30-Jährige Rachmaninoffs hochromantischem zweiten Klavierkonzert op. 18, sein erstes Werk nach einer schweren Schaffenskrise. Von Depressionen geplagt, hatte er den Neurologen Nikolai Dahl aufgesucht, der ihn erfolgreich mit Hypnose behandelte. Der Komponist widmete das Klavierkonzert daraufhin seinem Arzt. Er schreibt: „Ich hörte die gleichen hypnotischen Formeln Tag für Tag wiederholt, während ich schlafend in Dahls Behandlungszimmer lag: 'Du wirst dein Konzert schreiben… du wirst mit großer Leichtigkeit ar-beiten… Das Konzert wird von exzellenter Qualität sein…‘ Es waren immer dieselben Worte, ohne Unterbrechung. Auch wenn es unglaublich erscheint, diese Therapie half mir wirklich. Im Sommer begann ich zu komponieren.“ Entstanden ist eines der erfolgreichsten Klavierkonzerte, das mit seinem Melodiereichtum Rachmaninoffs andere Klavierkonzerte beinahe in den Schatten stellt. Das Violinkonzert von Johannes Brahms op. 77 genoss bei Brahms` Zeitgenossen nicht viel Erfolg. Kritiker empfanden es mehr als eine Sinfonie, es fehlte ihnen der virtuose Glanz, den sie von einem Solokonzert erwarteten. Trotzdem ist der Geigenpart höchst anspruchsvoll. Der Geiger Joseph Joachim, guter Freund von Brahms, machte ihm während des Schaffensprozesses viele Verbesserungsvorschläge zur Vereinfachung, die der Komponist aber kaum umsetzte. Im Solistenkonzert wagt sich die Japanerin Shoko Murakami aus der Klasse von Professor Heime Müller an das große Werk. Die 26-jährige Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe begann das Geigenspiel mit vier Jahren und wechselte nach ihrem Bachelor am „Toho Gakuen College Music Department“ nach Lübeck. Die dritte Solistin des Abends, Eva Gasparyan aus der Klasse von Professor Angela Firkins, ist Jung- studentin an der MHL. Mit dem Flötenkonzert von Carl Nielsen stellt die 17-Jährige ein zweisätziges Werk des dänischen Nationalkomponisten vor. Geschrieben wurde es persönlich für Holger Gilbert-Jespersen, Flötist des Kopenhagener Holzbläserquintetts, von deren Auftritt Nielsen 1921 so begeistert war, dass er jedem einzelnen Mitglied ein Solokonzert schreiben wollte. Doch die Gesundheit machte ihm einen Strich durch die Rechnung, und es entstand vor Nielsens Tod neben einem Klarinetten-Konzert nur dieses eine für Flöte. Das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck begleitet die jungen Solistinnen und gibt ihnen die Gelegenheit, ihre Konzertreife vor großem Publikum mit einem Profi-Orchester zu beweisen. Karten sind für 8 bis 19 Euro bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter www.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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