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Lübeck, 22.11.2018

Drei Mal Mozart mit dem MHL-Ensemble für Alte Musik

Zu einem Konzert mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 15. Dezember ein. Ab 19.30 Uhr musizieren im Großen Saal das MHL-Ensemble für Alte Musik und der Pianist Rodolfo Focarelli als Solist unter der Leitung von Professor Hans-Jürgen Schnoor.

Mit seinem Ensemble für Alte Musik hat der Cembalist und MHL-Professor für Alte Musik Hans-Jürgen Schnoor dieses Semester ein reines Mozart Programm erarbeitet. Es erklingen das Klavierkonzert A-Dur, die Ouvertüre zu „Don Giovanni“ und die Prager Sinfonie. Mozarts tragisches Musikdrama „Don Giovanni“ ging als Meisterwerk in die Operngeschichte ein. Mozart schrieb die berühmte Ouvertüre dazu erst in der Nacht vor der Premiere. Seine Sinfonie in D-Dur wird oft mit „Don Giovanni“ in Beziehung gesetzt, obwohl sie erst zehn Monate später in Prag das Licht der Welt erblickte, was ihr den Beinamen „Prager Sinfonie“ einbrachte. Ihre weit ausladende, spannungsvolle Einleitung scheint tatsächlich schon die düstere Atmosphäre der Opernszenen Don Giovannis vorwegzunehmen. Uraufgeführt in Rahmen einer Prager Akademie, soll Mozart so sehr mit seinen pianistischen Fähigkeiten überzeugt haben, dass die Sinfonie bei den Kritikern zunächst gar keine Beachtung fand. Auch Klavierstudent Rodolfo Focarelli überzeugt mit seinen pianistischen Fähigkeiten. Der 26-jährige Student aus der Klasse von Professor Konrad Elser wurde gerade mit den Kiwanis-Preis 2018 ausgezeichnet. Er übernimmt den virtuosen Solopart im Klavierkonzert A-Dur KV 488. Es ist eines der berühmtesten Werke Mozarts und besticht durch seine reife, sinfonische Instrumentation. Das Ensemble für Alte Musik tritt regelmäßig im Rahmen der Projekte für Alte Musik an der MHL auf, die auch durch Vorlesungen und Seminare begleitet werden. Sein Begründer und Leiter Hans-Jürgen Schnoor ist Professor für historische Tasteninstrumente an der MHL. Er konzertiert am Cembalo, Hammerklavier und an der Orgel solistisch, aber auch als Liedbegleiter und Kammermusikpartner in verschiedenen Ensembles, unter anderem im Ensemble Enrico Leone. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen dokumentieren seine Arbeit. Karten sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 Euro und 12 Euro) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter Opens external link in new windowwww.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 22.11.2018

Brahms-Institut feiert „Weihnachten mit Brahms“

Am Samstag, 15. Dezember lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) zu seinem traditionellen Weihnachtskonzert „Weihnachten mit Brahms“ ein. Moderiert von Institutsleiter Professor Wolfgang Sandberger, gestalten MHL-Studierende und Gäste, darunter die Schauspielerin Rachel Behringer einen stimmungsvollen musikalischen Adventsnachmittag mit Musik und Texten in der Villa Brahms.

Das preisgekrönte Duo Anouchka und Katharina Hack präsentiert Leos Jana?eks kammermusikalische Märchenerzählung „Pohadka“ für Violoncello und Klavier. Anouchka Hack spielt als Preisträgerin des Deutschen Musikinstrumentenfonds ein Violoncello des venezianischen Geigenbauers Bartolomeo Tassini aus dem Jahr 1769. Gemeinsam mit Mezzosopranistin Iuliia Tarasova, Mitglied im Internationalen Opernelitestudio der MHL und des Theater Lübeck, interpretiert das Geschwisterduo das „Geistliche Wiegenlied“ von Johannes Brahms. „Adagio und Allegro“ op. 70 in der Originalfassung für Horn und Klavier waren für Robert Schumann als eines der ersten romantischen Kammermusikwerke für modernes F-Horn ein instrumentales Experiment. Der mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnete junge MHL-Hornist Sten Erik Prée leiht dem Stück den lyrischen Klang seines Instrumentes. Schauspielerin Rachel Behringer, Ensemblemitglied im Theater Lübeck, rezitiert amüsante und nachdenkliche Texte zur Adventszeit. Die Moderation hat Institutsleiter Professor Wolfgang Sandberger. Parallel zum Konzert ist die Ausstellung des Brahms-Instituts „Neue Bahnen – Robert Schumann und Johannes Brahms“ zum letzten Mal in diesem Jahr geöffnet. Karten sind für 8 und 10 Euro (keine Ermäßigung) im Vorverkauf ausschließlich bei der „Konzertkasse“ erhältlich, Restkarten gibt es an der Tageskasse ab 14 Uhr. Ebenfalls ab 14 Uhr versüßen in der Villa Brahms hausgebackene Torten und Kuchen den Konzertnachmittag (nicht im Eintrittspreis enthalten).

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Lübeck, 13.11.2018

Post von Johannes Brahms – Lübecker Brahms-Institut erwirbt unveröffentlichten Brief des Komponisten

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) hat einen bisher unveröffentlichten Brief von Johannes Brahms erworben. Das wertvolle Schreiben an die Sängerin Maria Schmidt tauchte in einem amerikanischen Antiquariat auf.

Den dreiseitigen, bislang unveröffentlichten Brief schreibt der damals 35-jährige Brahms am 14. Oktober 1868 an die renommierte Zürcher Sängerin Maria Schmidt. Er gratuliert ihr darin zur Hochzeit mit dem Komponisten und Pianisten Theodor Kirchner. Brahms war an der Verbindung des Künstlerpaares nicht unbeteiligt: Er hatte die Primadonna des Zürcher Theaters mit Kirchner bekannt gemacht.

Professor Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der MHL: „Der Brief fügt sich perfekt in unsere Sammlung, die ja auch einen Teilnachlass von Theodor Kirchner umfasst. Das Schreiben zeigt, wie virtuos der immer wieder als schreibfaul dargestellte Brahms die Gattung Brief in Wirklichkeit beherrschte“. Mit seiner Briefanrede nimmt der Komponist die bevorstehende Eheschließung, die am 15. Oktober 1868 in der Neumünsterkirche in Zürich-Riesau vollzogen wurde, spielerisch vorweg: „Sehr geehrtes Fräulein, (lies: gnädige Frau)“. Weiter schreibt er scherzhaft, dass sich „oben angedeutete Metamorphose grade zwischen Schreiben und Lesen“ vollziehe. Doch die Post funktioniert nicht zuverlässig: Der Brief erreicht die Sängerin nicht und wird an Brahms zurückgeschickt. Vier Monate später, im Februar 1869, sendet der Komponist sein Schreiben erneut nach Zürich, ergänzt durch weitere Zeilen an den Ehemann Theodor Kirchner, mit dem er freundschaftlich verbunden war.

Kirchner verlobte sich im Juni 1868, für Brahms und viele Freunde überraschend, mit der jungen und bildhübschen Sängerin. In einem Brief an Mathilde Wesendonck, Schriftstellerin und Muse Richard Wagners, bekennt Kirchner: „Es bleibt mir nichts anderes übrig, um wenigstens nach einer Seite hin aus einer peinlichen Situation befreit zu werden.“ Über Theodor Kirchners letzten Schüler Conrad Hanns gelangte ein bedeutender Teilnachlass Kirchners in die Sammlung Hofmann und 1991 damit in die Sammlung des Brahms-Instituts an der MHL. Dazu zählen 36 Musikautografe, mehrere hundert Skizzenblätter und Entwürfe, die umfangreiche Sammlung der Erst- und Frühdrucke seiner Werke sowie zahlreiche Schriftstücke und Lebensdokumente. Die umfangreichen Materialien zu Leben und Werk Kirchners sind in digitaler Form über die Website des Instituts unter www.brahms-institut.de abrufbar.

Der Brief, der Dank Unterstützung des Vereins zur Förderung des Brahms-Instituts Lübeck erworben werden konnte, ergänzt nun den wertvollen Bestand. Der Brief ist ebenfalls verzeichnet im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Brahms-Briefwechsel-Verzeichnis (BBV), das auf der Website des Brahms-Instituts einsehbar ist. Es listet Briefe von und an Brahms in einem chronologisch-systematischen Verzeichnis und soll die wissenschaftliche Grundlage für eine Neuedition des gesamten Brahms-Briefwechsels liefern. 6.825 der insgesamt 10.871 bislang im BBV erfassten Schriftstücke stammen aus der Feder von Brahms und gingen an über 1.000 Briefpartner. Sie stellen Brahms Ruf als „Schreibefaulpelz“ in Frage, mit dem er selbst gerne kokettierte. Sandberger: „Sie zeigen ihn als einen der großen Briefschreiber des 19. Jahrhunderts, als einen Meister der Ironie, Maskierung und Verschleierung.“ Eine Attitüde des Komponisten, die auch der neu erworbene Brahmsbrief auf pointierte Weise dokumentiert.

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Lübeck, 22.11.2018

„Wir in Kiel“ mit zeitgenössischen Werken für Saxophon

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Wir in Kiel“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) in Kooperation mit der Muthesius Kunsthochschule Kiel am Dienstag, 11. Dezember um 19.30 Uhr ins Kesselhaus ein. Unter dem Motto „!Alone?“ präsentieren Studierende der Klasse Professor Rico Gubler zeitgenössische Solowerke für verschiedene Saxophone.

Neben Werken bekannter Zeitgenossen wie den Italienern Luciano Berio und Giacinto Scelsi stehen auch unbekanntere Werke auf dem Programm, so der Schweizer Komponisten Jacques Wildberger und Boris Mersson. Das Konzert zeigt die zeitgenössische Sololiteratur als Kernstück des klassischen Saxophonrepertoires. Die Studierenden präsentieren verschiedene Techniken und Formstrukturen: von den strengen Zwölftonkompositionen Merssons über Berios serielle Strukturen bis hin zu den improvisatorisch entwickelten Strukturen Scelsis. Ausführende sind unter anderem Ivan Tumanov, Santa Bukovska, Luyu Niu, Tatjana Sandhöfer und Sonia Tcherepanov. Das Konzert findet im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule in der Legienstraße 35 statt. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 22.11.2018

„Tango im Advent“ in Lübeck und Rendsburg

„Tango im Advent“ heißt es am Freitag, 8. Dezember in Lübeck und am Samstag, 9. Dezember in der Reihe „Wir in Rendsburg“. Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL), Raul Jaurena am Bandoneon und Bernd Ruf an der Klarinette stellen die vielen Facetten des Tangos vor und infizieren ihr Publikum mit dem Tango-Virus.

Bandoneon-Maestro Raul Jaurena und Klarinettist Bernd Ruf, Professor an der MHL, spielen seit 20 Jahren zusammen. Sie leiten die beiden Konzerte und präsentieren gemeinsam mit dem MHL-Tango-Ensemble in der Musik- und Kunstschule Lübeck und im Nordkolleg Rendsburg bei „Tango im Advent“ die vielen Facetten des Tangos. Dabei werden die Konzertorte gleichzeitig zur Milonga: Tango wird konzertiert und getanzt, vom Tangoklassiker aus der Entstehungszeit, über Tango Argentino der Goldenen Ära bis hin zum Tango Nuevo Piazzollas. Im MHL-Tango-Ensemble spielen rund 20 vom Tango begeisterte Studierende verschiedener Studiengänge. Die Arrangements für Violine, Bass, Flöte, Klarinette, Piano und Bandoneon, die Jaurena eigens für das MHL-Tango-Ensemble angefertigt hat, garantieren dabei einen ureigenen Tango-Sound. Jaurena, der das MHL-Tango-Ensemble regelmäßig unterrichtet, zählt zu den besten Bandoneon-Meistern der Welt. Er spielte in den großen Tango-Orchestern Lateinamerikas und arbeitete unter anderem mit Yo Yo Ma, Giora Feidman und den Stuttgarter Philharmonikern. 2007 erhielt er in der Kategorie bestes Tango-Album den Latin Grammy für sein Album „Te Amo Tango“. Seit 2008 spielen der Bandoneonist und der Lübecker Klarinettist als „Jaurena Ruf Project“ Tango-Kammermusik und haben bislang fünf Tango-CD-Einspielungen veröffentlicht. Das Lübecker Konzert findet am Freitag, 8. Dezember um 19.30 Uhr im Großen Saal der Musik- und Kunstschule statt. Ab 21 Uhr gibt es eine Milonga mit dem MHL-Tango-Ensemble und Tango-DJ Martin Schwutke. Karten sind für sechs Euro an der Abendkasse erhältlich. Wer sich noch Schliff für die Milonga holen möchte, kann ab 19.30 Uhr zeitgleich zum Konzert die Práctica mit Tangolehrer Hector im Kleinen Saal der Musik- und Kunstschule besuchen. Der Eintritt hierfür kostet vier Euro. Das Konzert „Wir in Rendsburg“ findet am Sonntag, 9. Dezember um 17 Uhr im Nordkolleg Rendsburg am Gerhardshain 44 statt. Karten sind im Vorverkauf in den Rendsburger Buchhandlungen Coburg‘sche und Goeser (Telefon 04331/22253 und 04331/1231620) erhältlich. Der Eintritt hierfür kostet 9 Euro, ermäßigt 6 Euro.

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Lübeck, 22.11.2018

Junge Pianisten präsentieren Haydns Klavierwerk I bis VI

Joseph Haydn gehört zu den großen Komponisten der Wiener Klassik. Sein Klavierwerk steht im Mittelpunkt eines sechsteiligen Konzertzyklus, zu dem die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag 8. Dezember ab 18 Uhr und am Sonntag, 9. Dezember ab 17 Uhr mit jeweils drei Konzerten einlädt. Sechzehn MHL-Studierende der Klavierklassen und der Musiktheorie geben in moderierten Konzerten einen Einblick in das Lebenswerk des Komponisten.

Im sechsteiligen Konzertzyklus stellen die jungen Interpreten aus den MHL-Klavierklassen und die Moderatoren aus den Theorieklassen gemeinsam mit Professor Sascha Lino Lemke das umfassende Klavierschaffen des großen Komponisten vor und zeigen, dass er oft zu Unrecht im Schatten von Mozart und Beethoven steht. Anhand von Klangbeispielen geben sie einen Einblick in Haydns Leben und einen chronologischen Überblick über sein Klavierwerk. Es moderieren Ya-Chuan Wu, Lars Opfermann und Sascha Lino Lemke. Der Konzertzyklus startet unter dem Motto „Quasi una fantasia“ mit drei Werken aus allen Schaffensperioden Haydns. Weitere Themenkonzerte wie „Original und Fälschung“ führen von Haydns frühen Werke über „Clavierinstrumente“, „Formspiele und Klangrede“ und „Haydn und die Welt“ bis hin zu seinen großformatigen „Londoner Konzert-Sonaten“, die Haydn in seinen späten Jahren in England komponierte. Ursprünglich nur für den höfischen Klavierunterricht konzipiert, eroberten sie, auch durch die Entwicklung klangvollerer Instrumente, schließlich doch den Konzertsaal. In seinem reichen Sonatenschaffen – Haydn komponierte allein über 60 Klaviersonaten – entwickelte er die Gattung mit einem unbändigen Experimentierwillen weiter und brach durch seinen radikalen Umgang mit der Form manche Konvention. Dabei breitet er eine Fülle schöner Melodien, harmonischen Reichtum, spielerischen Witz und metrische Überraschungen aus. „Jedes seiner Klavierstücke ist eigen. Haydn bricht dabei immer wieder mit der Hörerwartung des Publikums. Den jungen Interpreten wird dabei viel Virtuosität und ein großes Spektrum stilistischer und spieltechnischer Differenzierung abverlangt“, erläutert MHL-Klavierprofessorin Konstanze Eickhorst. Seit Beginn des Wintersemesters haben die jungen Pianistinnen und Pianisten, die aus sechs Nationen nach Lübeck gekommen sind, an den Werken gearbeitet.

1761 wurde Haydn Kapellmeister auf dem Landsitz der wohlhabenden ungarischen Familie Esterházy in Eisenstadt. In Abgeschiedenheit von anderen Komponisten und musikalischen Strömungen entwickelte er dabei eine musikalische Eigenständigkeit, die auch in seinem abwechslungsreichen Klavierwerk zum Ausdruck kommt. In seinen 30 Jahren als Hofmusiker des Fürsten führte er ein bodenständiges Leben. Er leitete Orchester und Oper und produzierte eine Fülle von Kompositionen. Haydn selbst schrieb dazu: „Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irremachen und quälen, und so musste ich original werden.“ Als Fürst Esterhazy 1790 starb, änderte sich Haydns Leben: Der an Musik uninteressierte Nachfolger des Fürsten entließ die gesamte Hofmusik und schickte Haydn in Pension. Mit fast 60 Jahren ging der Komponist daraufhin nach England, wo er seine neuen Sinfonien mit großem Orchester aufführen konnte. Das Publikum stürmte in seine Konzerte und so konnte er spät schließlich doch noch internationalen Ruhm erwerben. Die Konzerte „Haydns Klavierwerk I bis VI“ finden am Samstag, 8. Dezember ab 18 Uhr so-wie am Sonntag, 9. Dezember ab 17 Uhr statt. Der Eintritt für jeweils drei Konzerte (kein Einzelverkauf möglich) kostet 14 Euro und 19 Euro (ermäßigt 8 Euro und 12 Euro). Karten gibt es bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter www.luebeck-ticket.de. Restkarten sind eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse „An der Obertrave“ erhältlich.

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Lübeck, 22.11.2018

Tanz-Licht-Musik-Raum - Gedenkkonzert zum Kniefall von Warschau

Zu einem „Tanz-Licht-Musik-Raum“ im Gedenken an den 7. Dezember 1970 lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 7. Dezember um 19.30 Uhr in Kooperation mit der Musikhochschule Łódź und der „Stiftung zum 7. Dezember 1970“ in die St. Jakobi Kirche zu Lübeck ein.

Willy Brandts Kniefall am Mahnmal des Warschauer Ghettos war eine besondere Geste und machte den Weg frei für ein neues Denken und einen anderen Umgang mit den damaligen Ostblockstaaten. Studierende und Pädagogen der Musikhochschulen Lübeck und Łódź bringen das Ereignis mit einem außergewöhnlichen Raumklang an drei Kirchenorgeln, Live-Elektronik und Schlagzeug in St. Jakobi eindrucksvoll zu Gehör. Tanz, Licht- und Videoinstallationen begleiten das Konzert, das von Professor Franz Danksagmüller geleitet und von der „Stiftung 7. Dezember 1970“ gefördert wird. Zu erleben sind unter anderem Werke polnischer und deutscher Komponisten des 20. Jahrhunderts sowie Improvisationen, die von choreografischen Bildern begleitet werden. In stimmungsvoller Beleuchtung der Kirche werden die Videoprojektionen mit historischem Filmmaterial und eigens produzierten Videos des Görlitzer Filmproduzenten Steffen Cieplik an verschiedenen Standorten in der Kirche gezeigt. Franz Danksagmüller (Lübeck), Elżbieta Aleksandrowicz und Krzysztof Urbaniak (beide Łódź) koordinieren das Projekt. An den Orgeln spielen Łukasz Mosur (Łódź) sowie die MHL-Kirchenmusikstudierenden Maja Vollstedt, Sarah Proske und Fabio Paiano, der das Projekt im Rahmen seiner Semesterarbeit organisiert hat. Die Performance thematisiert verschiedene zeitliche Ebenen der vergangenen mehr als 70 Jahre. Videoaufnahmen berichten von den damaligen Ereignissen und werden mit Improvisationen und eigens für das Konzert komponierter Musik zu einem Gesamtkunstwerk. „Wir gestalten unser Kunstwerk mit sehr vielen unterschiedlichen und ungewöhnlichen Elementen. Sie werden von Dozierenden und Studierenden beider Hochschulen getrennt voneinander vorbereitet und in St. Jakobi zusammengesetzt,” erläutert Franz Danksagmüller. Sechs Tänzerinnen, zwei Studierende und zwei Dozierende aus dem polnischen Łódź kommen dafür in die Hansestadt. Die „Stiftung zum 7. Dezember 1970“ initiiert am Jahrestag des Kniefalls regelmäßig ein Konzert in einer der vier Lübecker Innenstadtkirchen. Der ehemalige Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Rolf Grasse hat die Stiftung ins Leben gerufen, um die Erinnerung an den „Kniefall von Warschau“ wachzuhalten. Diese Geste des früheren Bundeskanzlers und Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt sorgte als Zeichen der Versöhnung weltweit für Aufsehen. Im Anschluss an das Konzert besteht die Möglichkeit zum Gedankenaustausch. Der Eintritt zum Gedenkkonzert ist frei, um Spenden wird gebeten.

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