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Lübeck, 21.12.2017

Preisträger des 54. Possehl-Wettbewerbs stellen sich vor

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Donnerstag, 18. Januar zum Possehl-Preisträgerkonzert in den Großen Saal ein. Um 19.30 Uhr stellen sich die Gewinner des 54. Possehl-Musikpreises mit virtuosen Werken von Liszt, Ravel, Schostakowitsch und Elgar vor. Es erklingen Werke für Klavier solo, Orgel, Viola sowie für Duo Violoncello und Klavier.

Der 21-Jährige Pianist Viktor Soos setzte sich im November gegen zwölf Mitbewerber und sieben Finalisten durch. Er studiert seit 2015 in der Klasse von Professor Konrad Elser und erspielte sich den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis. Nun präsentiert er sich mit Franz Liszts Klaviersonate in h-Moll, einem der bedeutendsten und technisch anspruchsvollsten Klavierwerke der Romantik. Es gilt als ein Höhepunkt im Schaffen des Komponisten, der das Werk Robert Schumann widmete. Viktor Soos wurde mehrfach mit Preisen bedacht: 2015 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Rotary Klavierwettbewerb in Essen und 2016 den zweiten Preis beim Tonali-Wettbewerb in Hamburg. Als Finalist beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 erspielte er sich ein Stipendium und wurde in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ aufgenommen. Als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Deutschen Stiftung Musikleben ist es ihm ein besonderes Anliegen, Kindern und Jugendlichen klassische Musik zu vermitteln. Den zweiten Preis bekamen gleich drei Studierende: Lars Schwarze aus der Orgelklasse von Professor Arvid Gast stellt die Orgelsonate G-Dur op. 28 des bedeutenden Spätromantikers Edward Elgar vor. Das Geschwisterduo Anouchka und Katharina Hack präsentiert sich mit der Cellosonate d-Moll op. 40 von Schostakowitsch. Sie war sein erstes großes Kammermusikwerk und widersprach Stalins Ideologie des sozialistischen Realismus, die reine Instrumentalmusik für unerwünscht erklärte. Pianist Zulfat Fakhaziew, der den dritten Platz gewann, stellt sich mit Auszügen aus Maurice Ravels technisch herausforderndem Zyklus „Miroirs“ vor, der zu den Schlüsselwerken des französischen Impressionismus zählt. Ravel lotet das komplette technische und klangliche Spektrum des Klaviers aus, um raffinierte Farbnuancen zu erzeugen. Bratschist Olof von Gagern aus der Klasse von Prof. Barbara Westphal, ebenfalls dritter Preisträger, präsentiert „Gebrochene Flügel“ des 2006 verstorbenen deutschen Komponisten und Verlegers Tilo Medek, das sich über dramatische und eruptive Klangkaskaden hin zu sphärischen Klängen entwickelt. Der Juryvorsitzende und Vertreter des Possehl-Vorstandes Dr. Ole Krönert wird den Preisträgerinnen und Preisträgern ihre Auszeichnungen überreichen. Der 54. Possehl-Wettbewerb wurde Mitte November in der MHL ausgetragen. Zwölf Studierende der Fächer Flöte, Trompete, Fagott, Viola, Violoncello, Klavier und Orgel hatten sich beworben und traten in zwei Runden gegeneinander an. Den Possehl-Musikpreis verleiht die Jury seit 1962 an herausragende Studierende der MHL. Renommierte Solisten und Ensem-bles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs. Preisträgerin 2016 war die Cellistin Margreta Häfer aus der Klasse von Prof. Troels Svane. Karten sind für 6 Euro an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich, es gibt keine Ermäßigung. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 21.12.2017

Barockspezialist Ton Koopman im Fokus

Ton Koopman ist einer der führenden Spezialisten historischer Aufführungspraxis. Im Januar lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) gleich zu zwei Veranstaltungen mit dem niederländischen Musiker ein. Im Interview „Zu Gast bei Brahms“ ist er am Mittwoch, 10. Januar um 19 Uhr in der Villa Brahms zu erleben sowie als Dirigent des MHL-Barockorchesters am Samstag, 13. Januar um 19.30 Uhr im Großen Saal der MHL.

Im Rahmen der Reihe „Zu Gast bei Brahms“ nimmt Ton Koopman am Mittwoch, 10. Januar auf dem weißen Sessel in der Villa Brahms Platz. Im Gespräch mit Institutsleiter Professor Dr. Wolfgang Sandberger gibt der Organist, Cembalist, Dirigent und Musikwissenschaftler ab 19 Uhr persönliche Einblicke in seine Karriere als Musiker und Forscher. Anschließend präsentiert Koopman seine Lieblingsstücke am Cembalo. Seine Gesamtaufnahme aller Bach-Kantaten wurde mit dem Echo Klassik, dem Prix Hector Berlioz und dem BBC-Award ausgezeichnet sowie für den Grammy Award (USA) und den Gramophone Award (UK) nominiert. Dem Lübecker Publikum ist Koopman als Präsident der Internationalen Dieterich-Buxtehude-Gesellschaft bekannt. Seit Jahren setzt er sich für die Verbreitung von Buxtehudes Werk ein und schloss 2014 die Einspielung der Buxtehude-Opera-Omnia mit insgesamt 30 CDs ab. Seit zwei Jahren ist er Honorarprofessor für Alte Musik an der MHL. Parallel zur Veranstaltung öffnet das Brahms-Institut erneut seine Ausstellung „Beziehungszauber“. Die Schau mit dem Untertitel „Widmungen, Werke, Weggefährten“ setzt den Komponisten Johannes Brahms in vielfältige Beziehung zu Freunden und Kollegen und präsentiert bedeutende Exponate aus der Lübecker Brahms-Sammlung. Darunter sind wertvolle Musikhandschriften, Büsten, Drucke, Briefe und Fotografien. „Zu Gast bei Brahms“ kann auch per Live-Stream im Internet verfolgt werden: www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/mhl-live. Koopman, der 25-jährig das Amsterdam Baroque Orchestra gründete, ist an bedeutenden Konzerthäusern der Welt zu Gast und arbeitet mit herausragenden Orchestern. Am Samstag, 13. Januar um 19.30 Uhr dirigiert er das MHL-Barockorchester im Großen Saal. Auf dem Programm stehen Werke drei berühmter Mitglieder der Bach-Familie, die zu den großen Musikerdynastien zählt. Es gibt von ihr weit über 1.000 bekannte Kompositionen. Allein vier Söhne des großen Johann Sebastian Bachs wurden ebenfalls berühmte Komponisten. Es erklingen Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite D-Dur mit ihrer berühmten „Air“, das Flötenkonzert A-Dur sowie zwei Sinfonien vom „Hamburger Bach“ Carl Philipp Emanuel. Als Solistin spielt Lea-Christina Ahrenz. Von Wilhelm Friedemann, dem „Halleschen Bach“ und ältesten Sohn Johann Sebastians, erklingt die Sinfonia d-Moll für zwei Flöten und Streicher. Der Eintritt zur Veranstaltung ,,Zu Gast bei Brahms“ ist frei. Karten für die ,,Sinfonia“ sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder un-ter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 21.12.2017

Blechbläsertöne zum neuen Jahr

Zwei festliche Konzerte zum neuen Jahr gibt das Große Blechbläserensemble der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 6. Januar um 19.30 Uhr in Lübeck und im Sasel-Haus Hamburg am Sonntag, 7. Januar um 18 Uhr in der Reihe „Wir in Hamburg“. 14 Studierende der Blechbläserklassen wandern mit festlichen Werken durch verschiedene Epochen und Musikstile.

Moderiert und geleitet von MHL-Dozent Tobias Füller stellen die jungen Bläserinnen und Bläser der MHL ihre Arbeitsergebnisse aus dem Wintersemester vor. Zu hören sind abwechslungsreiche Arrangements und Originalsätze von Barock bis Jazz. So steht Musik des frühbarocken Italieners Gabrieli ebenso wie „Children of Sanchez“ des US-amerikanischen Jazzkomponisten Chuck Mangione auf dem Programm. Unter anderem erklingen mehrchörige Werke von Prätorius und Gabrieli sowie Sätze von Copland, Rimsky Korsakow und vom zeitgenössischen Jazz-Pianisten Chick Corea. Weiterhin sind Auszüge aus Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ zu hören, in einer Fassung die Joseph Drechsler in den achtziger Jahren für das Schweriner Blechbläserkonsortium schrieb. Weitere Mitwirkende sind Studie-rende der Schlagzeugklasse. Ab 2018 haben die MHL und das Sasel-Haus eine feste Kooperation vereinbart: Regelmäßig werden Studierende der MHL dort auftreten, unter anderem in der Reihe „Die Sonntagskonzerte“. Das Sasel-Haus ist mit mehr als 200.000 Besuchern im Jahr und knapp 200 Veran-staltungen eines der größten Kulturzentren Hamburgs. Neben einem umfangreichen Kultur- und Bildungsprogramm genießt vor allem die Reihe „Die Sonntagskonzerte“ einen hervorragenden Ruf. Künstler wie Reinhold Friedrich, Dorothee Oberlinger, Jan Vogler, Martin Stadtfeld und Ensembles der Berliner Philharmoniker, des Gewandhaus Leipzig und der Staatskapelle Dresden sind hier zu Gast. Karten für das Konzert in der MHL sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Karten für das Konzert im Sasel-Haus sind für 12 Euro (für Abonnenten ermäßigt 9 Euro) unter www.sasel-haus.de erhältlich. Restkarten für beide Konzerte gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 06.12.2017

Neue Lübecker Orchesterakademie bundesweit einmalig

Musikhochschule und Theater Lübeck entwickeln neues Kooperationsmodell für optimalen Einstieg in Berufsorchester. Die Musikhochschule Lübeck (MHL) und das Theater Lübeck (TL) haben ein bundes-weit einmaliges Kooperationsmodell für eine Orchesterakademie entwickelt, die Musikstudierenden einen optimalen Einstieg in ein Berufsorchester ermöglichen soll. MHL-Studierende durchlaufen dabei ein dreistufiges Modell, das sie fortlaufend intensiver in die professionelle Arbeit des Philharmonischen Orchesters Lübeck einbindet.

Die neue Lübecker Orchesterakademie ist im Herbst 2017 gestartet. Ihre Besonderheit ist das Zusammenwirken der beiden Institutionen MHL und TL, die die Studierenden gemeinsam betreuen, während andere Orchesterakademien in der Regel nur an das Berufsorchester angegliedert sind. Eine Verknüpfung mit der Ausbildung an einer Musikhochschule in Form eines Dreistufenmodells ist in Deutschland einzigartig. Seit September wirken die ersten Akademisten in den Konzerten und Opern des TL mit. Ziel ist eine bessere Verzahnung von Ausbildung und Beruf, die sich über drei Stufen immer mehr intensiviert. Für jede Stufe müssen die Studierenden die Hürde eines Vorspiels meistern. Rund 40 junge Musikerinnen und Musiker stellten sich der Auswahljury vor, 20 von Ihnen wurden bisher in die Orchesterakademie aufgenommen. Das Projekt, bei dem die Studierenden Pauschalhonorare für ihren Einsatz erhalten, wird von beiden Institutionen mit Unterstützung der Possehl-Stiftung Lübeck finanziert. Die erste Stufe ermöglicht Studierenden der MHL im Studiengang Musikpraxis das „Schnuppern“ in ein Profiorchester. Im Rahmen einer Intensivwoche sind sie bei einem Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Lübeck dabei. Das Probespiel für die erste Stufe findet in der aktuellen Spielzeit des TL im Frühjahr 2018 statt. In der zweiten Stufe können bis zu siebzehn Studierende der MHL höherer Semester teilnehmen, die sich in ihrem Studium auf Orchesterspiel spezialisiert haben oder bereits im Master studieren. 20 MHL-Studierende haben für die zweite Stufe bereits vorgespielt. Unter ihnen erhielten vier Violinisten, zwei Bratschisten, eine Cellistin, ein Kontrabassist und sieben Bläser einen Platz in der Orchesterakademie. Sie wirken in zwei Sinfoniekonzerten und zwei Opern mit maximal 40 Diensten mit. Die dritte Stufe der Orchesterakademie richtet sich nicht nur an MHL-Studierende, sondern wird bundesweit ausgeschrieben. Sie ist auf die weitere Professionalisierung ausgerichtet. Von den rund 20 internationalen Bewerberinnen und Bewerbern wurden fünf junge Musikerinnen und Musiker ausgewählt: Bei den Schlagzeugern setzte sich der MHL-Student Holger Roese aus der Klasse von Professor Johannes Fischer durch. Boshi Liu, Absolvent aus der Klasse von Professor Ulf Tischbirek wurde als Cellist in die Akademie aufgenommen. Als weitere Akademisten wählte die Jury aus Vertretern des TL und der MHL eine Violinistin, eine Bratschistin sowie einen Kontrabassisten aus. Zehn Monate lang sind die jungen Musiker Akademisten bei den Lübecker Philharmonikern und werden für maximal 150 Dienste eingesetzt. Sie können ihre musikalischen Kenntnisse weiter ausbauen, denn die MHL bietet ihnen zusätzlich einen Studienplatz im Rahmen der „Fort- und Weiterbildung“. MHL-Präsident Professor Rico Gubler zur neuen Orchesterakademie: „Die MHL entwickelt mit diesem Angebot den Praxisbezug ihrer Orchesterausbildung systematisch weiter.“ Orchester können ihre Auswahl unter den besten Studierenden der international renommierten Musikhochschulen treffen. Auf eine Orchesterstelle bewerben sich bei den Lübecker Philharmonikern je nach Instrument rund 60 bis 100 junge Musikerinnen und Musiker. Sie erwarten eine exzellente Beherrschung des Instrumentes und große musikalische Flexibilität. Die Nachwuchsmusiker sollen sich integrieren und sich ein umfassendes Repertoire zu Berufsbeginn erarbeiten. Andreas Wolf, kommissarischer Generalmusikdirektor am Theater Lübeck erläutert, welche Bedeutung die Lübecker Orchesterakademie für die gewünschten Qualifikationen hat: „Mit der Weiterführung und -entwicklung der Orchesterakademie leisten wir einen großen, praxisbezogenen Beitrag zur Ausbildung des musikalischen Nachwuchses und stellen damit sicher, auch zukünftig langfristig auf bestens ausgebildete junge Musiker zurückgreifen zu können.“ Diese Qualifikationen kann weder ein Orchester noch eine Musikhochschule alleine vermitteln. Die Verzahnung von Hochschulausbildung und Orchesterarbeit bietet hingegen beste Voraussetzungen für den Einstieg in ein Berufsorchester. Die Orchesterakademie löst das Orchesterstudio der MHL und des TL ab, das Musikstudierenden dank Unterstützung der Possehl-Stiftung bereits seit 2004 Einblick in die professionelle Orchesterarbeit ermöglicht hat. Rund 200 Studierende haben das Orchesterstudio seitdem durchlaufen.

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Lübeck, 06.12.2017

Lübecker Brahms-Institut legt neue CD mit Violetta Khachikyan vor

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) hat eine neue CD herausgebracht: Die russische Pianistin und MHL-Dozentin Violetta Khachikyan präsentiert unter dem Titel ,,Humoresken und Romanzen“ eine reizvolle Gegenüberstellung von Stücken der beiden Komponisten Schumann und Kirchner.

Die Konzertpianistin Violetta Khachikyan, Absolventin der Lübecker Klavierklasse von Professor Konstanze Eickhorst und Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, legt hier Werke von Schumann und Kirchner vor, deren Erstdrucke zur wertvollen Sammlung des Brahms-Instituts gehören. So stellt die neue CD das Ergebnis der Verbindung künstlerischer Praxis und musikwissenschaftlicher Arbeit vor. Das Brahms-Institut nimmt mit der Einspielung nicht nur romantische Charakterstücke Schumanns in den Blick, sondern hebt mit Kirchners Stücken einen bisher unbekannten Schatz: Theodor Fürchtegott Kirchners Werk geriet bald nach seinem Tod 1903 in Vergessenheit. Dabei hinterließ er neben einigen Liedern, einem ambitionierten Streichquartett und kleineren Kammermusikwerken mit tausend Einzelstücken für Klavier ein Kaleidoskop poetischer Miniaturen. Die Zusammenstellung der Werke auf der neuen CD spiegelt die Sammlung des Instituts und die zahlreichen Berührungspunkte im Leben der beiden Komponisten: Die Begegnung und Freundschaft mit Robert Schumann waren bestimmend für den musikalischen Weg des 13 Jahre jüngeren Kirchners. Professor Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, erläutert: „Schon der jugendliche Kirchner wurde Schumann und Mendelssohn vorgestellt, die vom Talent des 15-Jährigen beeindruckt waren. Und in seinem berühmten Brahms-Essay ‚Neue Bahnen‘ aus dem Jahr 1853 zählt Schumann den 30-jährigen Kirchner zu den ‚hochaufstrebenden Künstlern der jüngsten Zeit‘“. Violetta Khachikyan, die als Solistin und Kammermusikpartnerin mit bedeutenden Orchestern und Musikern zusammengearbeitet hat, legt mit „Humoresken und Romanzen“ ihre dritte CD vor: „Ich fand es reizvoll, diese abwechslungsreichen Stücke zu interpretieren, die von beiden Komponisten in jungen Jahren geschrieben wurden. Mit meiner Interpretation möchte ich die poetischen Gefühle, die jugendliche Freude und die Aufbruchstimmung ausstrahlen, die in dieser Musik liegen.“ In Schumanns Humoreske op. 20 und Kirchners sechs kleinformatigen Humoresken op. 48 lotet sie den Begriff des „Humors“ in der Romantik neu aus. Mit den Romanzen beider Komponisten stellt die Pianistin, die am Rimski-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg studiert und an der MHL ihr Konzertexamen und ihren Master als Kammermusikerin absolviert hat, promi-nente Charakterstücke der Romantik einander gegenüber. Schumanns drei Romanzen op. 28 bestechen durch ihre spannungsvollen Kontraste. In Kirchners fünf Romanzen op. 22 im Miniaturformat zeigt Khachikyan von schlichtem, liedhaften Ton über gewagte Dissonanzen bis hin zu drängend-mysteriösen Klängen viele Facetten dieser poetischen Klavierstücke. Das Brahms-Institut lädt am Samstag, 27. Januar um 15 Uhr zur Präsentation der CD in die Villa Brahms ein: Violetta Khachikyan stellt dann Auszüge aus der CD vor, Wolfgang Sandberger beleuchtet den musikwissenschaftlichen Hintergrund der Einspielung. Alle auf der CD vorliegenden Stücke gehören in die bedeutende Sammlung des Brahms-Instituts. Es wurde 1991 der MHL angegliedert und widmet sich seitdem Leben und Werk von Johannes Brahms und seinen Zeitgenossen. Die CD, aufgenommen im großen Konzertsaal der MHL, ist ab sofort bei Veranstaltungen in der MHL, im Lübecker Fachhandel sowie im Brahms-Institut (www.brahms-institut.de) für 13 Euro erhältlich. Unter der Mailadresse brahms-institut@mh-luebeck.de kann sie auch bestellt werden und wird dann für 19 Euro (inklusive Versand) verschickt.

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Lübeck, 06.12.2017

Lena Eckels neue Professorin für Bratsche an der MHL

Lena Eckels wird Professorin für Bratsche an der Musikhochschule Lübeck (MHL). Die 35-Jährige unterrichtet seit 2015 im Lehrauftrag an der MHL und wird ab April 2018 die neu eingerichtete Professur für Bratsche bekleiden.

Nach einem Start auf der Geige entdeckte Lena Eckels mit zehn Jahren die Bratsche für sich und war fasziniert vom Klang der tiefen Saiten und der Nähe zur menschlichen Stimme. Die geborene Detmolderin studierte bei Barbara Westphal in Lübeck und Lars Anders Tomter in Oslo. Künstlerische Anregungen haben ihr unter anderen Kim Kash-kashian, Nobuko Imai und Yuri Bashmet gegeben. Als Solistin und Kammermusikerin wurde Eckels mehrfach mit Preisen bedacht, unter anderem gewann sie 2005 den ersten Preis beim Brahms Wettbewerb in Pörtschach (Österreich). 2011 erspielte sie sich den ersten Preis und den Grand Prize beim renommierten „Melbourne International Chamber Music Competition“ mit dem Amaryllis Quartett, dem sie bis 2016 zehn Jahre lang angehörte. 2012 heimste das Quartett den höchstdotierten Kammermusikpreis Deutschlands ein, den Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. Die CD „White“ mit Streichquartetten von Haydn und Webern wurde als beste Kammermusikeinspielung des Jahres mit dem Echo-Klassikpreis 2012 gekürt. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin an der MHL ist Eckels regelmäßig bei bedeutenden europäischen Festivals und Konzertreihen zu Gast. Im Sommer 2016 gab sie ihr Debut beim Southwell Music Festival in England und ist Mitglied im Deutsch-Israelischen Else Ensemble. Lena Eckels spielt auf einer Bratsche von Haat-Hedlef Uilderks nach Gasparo da Salo. Zu ihrer neuen Stellung sagt sie: „Dass ich nun als Dozentin an den Ort zurückkehre, an dem ich selbst studiert habe, ist ein großes Glück. Ich habe mich in Lübeck immer zu Hause gefühlt.“ Ihre Hauptaufgabe als Professorin an der MHL sieht sie darin, in ihrer Bratschenklasse ein Klima zu schaffen, in dem sich die Studierenden in der Kürze des Studiums zu selbständigen Musikerpersönlichkeiten entwickeln können. Eckels sagt: „Das nötige Handwerk im regelmäßigen Einzelunterricht zu vermitteln ist die Basis, aber genauso wichtig ist es mir, durch regelmäßige interne Klassenstunden ein Forum zu bieten, bei dem sich meine Studierenden offen begegnen und voneinander lernen können.“ Im neuen Jahr wird sie zudem die Organisation der Konzertreihe "Wir in Schleswig Holstein" übernehmen und möchte dazu beizutragen „den guten Geist der MHL ins Land hinauszutragen“.

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Lübeck, 06.12.2017

Aufbrüche XIV mit ,,Tomato is a fruit“

In der Reihe „Aufbrüche“ der Musikhochschule Lübeck (MHL) präsentiert das Quartett ,,Tomato is a fruit“ am Dienstag, 19. Dezember sein neues Programm. „What is a human being if not water?“ fragen die vier jungen Musikerinnen und Musiker und laden in der ungewöhnlichen Besetzung Saxophon und Schlagzeug ab 19.30 Uhr zu einer musikalischen Erkundungstour ins Buddenbrookhaus ein.

Die Saxophonistinnen Jana De Troyer und Santa Bukovska sowie Irini Aravidou und Luca Musy am Schlagzeug stellen junge Komponisten neben alte Tondichter. Es erklingen Werke renommierter Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter auch zwei Uraufführungen: ein Stück des Franzosen Timothée Quost und der Lettin Alise Rancane. Quartett-Mitglied Jana De Troyer erklärt: „Wir spielen gedruckte und unfassbare Noten und kombinieren zeitgenössische Musik mit traditionellen Werken. Unser Ensemblename passt zu uns: Wir sind sehr seriös mit dem was wir machen, aber gleichzeitig ein wenig verrückt.“ Um neue Klänge zu erzeugen, arbeitet „Tomato is a fruit“ eng mit anderen Künstlern und Komponisten zusammen. Das Quartett gründete sich 2016 und hat viele Uraufführungen, graphische Musik, Performance und Electronics im Programm, wobei auch szenische Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Das Ensemble hat weltweit junge Komponisten inspiriert, die ihm Stücke gewidmet haben. In der Reihe „Aufbrüche“ erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet dabei eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im „Meng 6“, wo in den nächsten Jahren der Erweiterungsbau entstehen soll. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

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