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Lübeck, 25.06.2018

Anmeldung des ersten norddeutschen Querflötentags startet

Den ersten „Norddeutschen Querflötentag“ mit Unterrichtsangeboten, Konzerten und Instrumentenausstellung veranstaltet die Musikhochschule Lübeck (MHL) im September. Verschiedene Gastdozierende kommen nach Lübeck, um Workshops zu leiten und zu unterrichten. Ab sofort können sich junge Querflötistinnen und –Flötisten sowie Lehrkräfte aus dem ganzen norddeutschen Raum zur Teilnahme anmelden.

Am Wochenende 15. und 16. September wird die MHL mit dem „Norddeutschen Querflötentag“ erstmals zum Treffpunkt der norddeutschen Querflötenszene. Die Veranstaltung soll der Vernetzung, Information und Fortbildung dienen. Der Querflötentag richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Leistungsstufen zwischen neun und 18 Jahren sowie an Querflötenlehrkräfte. Parallele Workshops bieten neben dem Ensemblespiel unter anderem Einblick in die Improvisationsform des „Soundpainting“, angeleitet von der renommierten Soundpainterin Sabine Vogel (Berlin). Auch Body-Percussion mit Meike Britt Hübner (Hamburg) gehört zu den Workshop-Angeboten, die wie ein Parcours nacheinander durchlaufen werden können. Für fortgeschrittene Flötistinnen und Flötisten geben Dozierende der MHL und des Lübecker Philharmonischen Orchesters Schnupperunterricht. Initiatorin Angela Firkins, Professorin für Querflöte an der MHL, erläutert: „Es ist uns wichtig, ausdrücklich keine Meisterkurse zu veranstalten. Vielmehr wollen wir Kinder und Jugendliche durch unser Angebot motivieren, ihrem Hobby treu zu bleiben und sie auf eine Entdeckungsreise rund um die Querflöte einla-den.“ Zu den Höhepunkten des Flötentages zählt das Flötentags-Ensemble, in dem alle rund 60 Teilnehmenden gemeinsam mit Dozierenden und Studierenden musizieren werden. Parallel zu den Schülerworkshops gibt es eine eigene Workshop-Linie für Lehrende. Dabei geben die Dozierenden Einblick in ihr Spezialgebiet und laden zu didaktischer Reflexion ein. Ideen für die Unterrichtsgestaltung stehen ebenso auf dem Programm wie die Gelegenheit zum kollegialen Austausch. Firkins will mit dem Flötentag den Grundstein für ein Netzwerk legen: „Die Vernetzung und der regelmäßige Austausch zwischen Hochschule und Lehrenden, ob an Musikschulen oder als Privatlehrkraft, halte ich für sehr wichtig – für beide Seiten“. Der Flötentag wird begleitet von einer Instrumenten- und Notenausstellung. Eine Abschlusspräsentation beschließt den Flötentag: Alle Teilnehmenden konzertieren zum Abschluss gemeinsam mit den Dozierenden und haben ihren Auftritt auf der Konzertbühne im Großen Saal, zu dem auch Eltern und Geschwister herzlich eingeladen sind. Ausführliche Informationen und Anmeldemodalitäten gibt es auf der Homepage der Musik-hochschule unter www.mh-luebeck.de (Suchbegriff: Norddeutscher Querflötentag) oder unter der E-Mail netzwerk-floete@mh-luebeck.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro für Schü-lerinnen und Schüler sowie 20 Euro für Lehrkräfte. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt, es entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen.

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Lübeck, 25.06.2018

Brahms-Institut lädt erneut zum “Brahms-Café”

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt an zwei Samstagen im Juli und August wieder zum beliebten Brahms-Café in die klassizistische Villa am Jerusalemsberg ein. Am Samstag, 14. Juli sind Horn-Ensembles aus großen Opern zu hören, während am Samstag, 11. August Klavierkompositionen aus Barock und Romantik auf dem Programm stehen.

Unter dem Motto „Opera“ steht das Brahms Café I am Samstag 14. Juli. Ab 15 Uhr entführen Horn-Studierende mit Werken von Komponistengrößen wie Humperdinck, Mozart und Verdi in die Welt der Oper. Moderiert von Stefan Weymar, erklingen außerdem Werke von Bizet, Wagner und Weber, gespielt von zehn jungen Hornisten der Klasse von Professor Christoph Eß. Bei trockenem Wetter wird das Konzert mit dem Prolog der zwei Jäger-Chöre aus Webers „Freischütz“ im Eschenburg-Park eröffnet. Im Hansensaal der Villa Brahms schließen sich bekannte Stücke aus Mozarts „Zauberflöte“, Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Verdis „Aida“ und Wagners „Tannhäuser“ an. Die jungen Interpreten werden dabei alle lyrisch-gesanglichen Qualitäten des Horns zeigen, das im 19. Jahrhundert zum ‚Nationalinstrument‘ der deutschen Romantik avancierte. Im Anschluss an das Konzert bietet Stefan Weymar eine Führung durch die gerade eröffnete Ausstellung „Neue Bahnen-Robert Schumann und Johannes Brahms“ an. Das Brahms Café II am Samstag, 11. August präsentiert Klavierkompositionen des Barock und der Romantik. Auf dem Programm, das von Teresa C. Ramming, Doktorandin und Volontärin am Brahms-Institut moderiert wird, stehen Werke von Bach, Brahms und Robert und Clara Schumann. Am Klavier ist die südkoreanische Pianistin Seul Ki Cheon zu erleben, die an der MHL studiert hat. Sie konzertiert international mit Orchestern wie dem Manhattan Chamber Orchestra, dem Roma Nova Amadeus Chamber Orchestra sowie dem Symphony Orchestra der Stadt Kiew. Cheon präsentiert unter anderem Bachs fünfte Französische Suite und die vier Klavierstücke op. 119 von Johannes Brahms. Mit Bezug zur aktuellen Ausstellung „Neue Bahnen – Schumann und Brahms“ erklingen mit der Mazurka in G-Dur und den Davidsbündlertänzen op. 6. auch Werke des Ehepaares Schumann. Bei gutem Wetter lädt der Eschenburg-Park, bei Regenwetter der Wintergarten schon ab 14 Uhr dazu ein, sich mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen auf die Konzerte einzustimmen (nicht im Eintrittspreis enthalten). Karten sind im Vorverkauf an der Konzertkasse im Hause Hugendubel (Königstr. 67 a, 23552 Lübeck, Telefon 0451/702320) für acht Euro, ermäßigt fünf Euro erhältlich. Restkarten und Catering gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn in der Villa Brahms (Jerusalemsberg 4).

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Lübeck, 25.06.2018

Erster öffentlicher MHL-Flohmarkt

Am Samstag, 14. Juli lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) erstmals zu einem öf-fentlichen Flohmarkt ein. Von 10 bis 16 Uhr können Interessierte im Innenhof der historischen Kaufmannshäuser an verschiedenen Ständen stöbern.

Den Flohmarkt organisieren und betreuen im Rahmen ihres freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) Kultur Luise Asmussen und Christian Lincke, die ein Jahr lang in der Pressestelle und im Marketing der MHL mitgearbeitet haben. Die Veranstaltung ist das Resultat ihres im FSJ Kultur vorgeschriebenen eigenständigen Projekts, das die beiden in diesem Jahr gemeinsam meistern wollen. Die Idee zum Flohmarkt kam ihnen weil „wir im Laufe des Jahres immer wieder das schöne Ambiente hier in der MHL mit ihren Innenhöfen erleben durften. Der Flohmarkt ist eine tolle Möglichkeit, diese Idylle auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die MHL mal von einer anderen Seite zu entdecken“, so Luise Asmussen, die nach ihrem FSJ ein Studium der Kulturwissenschaften mit musikalischem Schwerpunkt auf-nehmen will. Bis 16 Uhr öffnet die MHL ihre Tore und bietet an den Verkaufsständen musikalische und unmusikalische Utensilien. Studierende der MHL werden die Flohmarktbesucher mit musikalischen Beiträgen erheitern und dabei auch Alltagsgegenstände zum Musizieren benutzen. Ein Kuchenbuffet lädt zu kulinarischem Genuss ein. Die Erlöse aus Standgebühren und Kuchenverkauf gehen an die Musikhochschulstiftung. Bei schlechter Wetterprognose findet der Flohmarkt im Konzertfoyer der MHL statt. Der Eintritt ist frei, Zugang über die Toreinfahrt in der Großen Petersgrube 25, bei schlech-tem Wetter über den Konzerteingang an der Obertrave.

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Lübeck, 25.06.2018

Sinfoniekonzert präsentiert junge Solistinnen

Zu einem Sinfoniekonzert mit jungen Solistinnen lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 6. Juli ein. Begleitet vom Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter der Leitung von Andreas Wolf präsentieren sich die Studierenden Hyelee Chang (Klavier), Shoko Murakami (Violine) im Rahmen ihres Konzertexamens sowie Eva Gasparyan (Flöte) als Jungstudentin ab 19.30 Uhr im Großen Saal. Auf dem Programm stehen Solokonzerte von Rachmaninow, Brahms und Nielsen.

Die Südkoreanerin Hyelee Chang aus der Klasse von Professor Konrad Elser wurde schon mit neun Jahren Jungstudentin an der „Korean Arts Universität“ und am „Juilliard Precollege New York“, bevor sie in Frankfurt am Main und in Lübeck studierte. An diesem Abend widmet sich die 30-Jährige Rachmaninoffs hochromantischem zweiten Klavierkonzert op. 18, sein erstes Werk nach einer schweren Schaffenskrise. Von Depressionen geplagt, hatte er den Neurologen Nikolai Dahl aufgesucht, der ihn erfolgreich mit Hypnose behandelte. Der Komponist widmete das Klavierkonzert daraufhin seinem Arzt. Er schreibt: „Ich hörte die gleichen hypnotischen Formeln Tag für Tag wiederholt, während ich schlafend in Dahls Behandlungszimmer lag: 'Du wirst dein Konzert schreiben… du wirst mit großer Leichtigkeit ar-beiten… Das Konzert wird von exzellenter Qualität sein…‘ Es waren immer dieselben Worte, ohne Unterbrechung. Auch wenn es unglaublich erscheint, diese Therapie half mir wirklich. Im Sommer begann ich zu komponieren.“ Entstanden ist eines der erfolgreichsten Klavierkonzerte, das mit seinem Melodiereichtum Rachmaninoffs andere Klavierkonzerte beinahe in den Schatten stellt. Das Violinkonzert von Johannes Brahms op. 77 genoss bei Brahms` Zeitgenossen nicht viel Erfolg. Kritiker empfanden es mehr als eine Sinfonie, es fehlte ihnen der virtuose Glanz, den sie von einem Solokonzert erwarteten. Trotzdem ist der Geigenpart höchst anspruchsvoll. Der Geiger Joseph Joachim, guter Freund von Brahms, machte ihm während des Schaffensprozesses viele Verbesserungsvorschläge zur Vereinfachung, die der Komponist aber kaum umsetzte. Im Solistenkonzert wagt sich die Japanerin Shoko Murakami aus der Klasse von Professor Heime Müller an das große Werk. Die 26-jährige Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe begann das Geigenspiel mit vier Jahren und wechselte nach ihrem Bachelor am „Toho Gakuen College Music Department“ nach Lübeck. Die dritte Solistin des Abends, Eva Gasparyan aus der Klasse von Professor Angela Firkins, ist Jung- studentin an der MHL. Mit dem Flötenkonzert von Carl Nielsen stellt die 17-Jährige ein zweisätziges Werk des dänischen Nationalkomponisten vor. Geschrieben wurde es persönlich für Holger Gilbert-Jespersen, Flötist des Kopenhagener Holzbläserquintetts, von deren Auftritt Nielsen 1921 so begeistert war, dass er jedem einzelnen Mitglied ein Solokonzert schreiben wollte. Doch die Gesundheit machte ihm einen Strich durch die Rechnung, und es entstand vor Nielsens Tod neben einem Klarinetten-Konzert nur dieses eine für Flöte. Das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck begleitet die jungen Solistinnen und gibt ihnen die Gelegenheit, ihre Konzertreife vor großem Publikum mit einem Profi-Orchester zu beweisen. Karten sind für 8 bis 19 Euro bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter www.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 25.06.2018

Neue Entdeckungen im Klostergarten

Mit den “Entdeckungen“ startet die Musikhochschule Lübeck (MHL) eine neue Open-Air-Konzertreihe in Kooperation mit dem Europäischen Hansemuseum Lübeck. Am Mittwoch 4. Juli und am Mittwoch, 11. Juli präsentieren sich Studierende der MHL im Garten des Burgklosters.

Das Instant Composing Ensemble (ICE) präsentiert am Mittwoch, 4. Juli seine Improvisationen. In den historischen Klostermauern werden die zehn Interpreten unter Einbeziehung von Naturklängen Musik aus dem Moment entstehen und diese als Raummusik auch in Bewegung erklingen lassen. Die Studierenden verschiedener Instrumentalklassen erproben gemeinsam experimentelle Aufführungsmethoden und bringen ihre Improvisationen in verschiedenen Besetzungen als spontanes Zusammenspiel der Gruppe zu Gehör. Jedem Interpreten kommt dabei sowohl die Rolle eines kreativen Co-Autors als auch die eines Ensemblemitgliedes zu. Es entsteht eine Moment-Musik, die sich einer schriftlichen Fixierung verwehrt: Jedes Konzert ist neu und nicht wiederholbar. Mit Johannes Fischer (Schlagzeug), Rico Gubler (Saxophon), Bernd Ruf (Klarinette), Dieter Mack (Klavier, Komposition) und Franz Danksagmüller (Orgel, elektroakustische Instrumente) betreuen Professoren verschiedener Fachgebiete das ICE und bringen ihre unterschiedlichen Perspektiven und künstlerischen Konzepte ein. Unter dem Motto „Entdeckungen II“ bringen achtzehn Studierende der MHL-Trompetenklasse von Matthias Krebber und der Hornklasse von Professor Christoph Eß am Mittwoch, 11. Juli in der besonderen Atmosphäre des mittelalterlichen Klostergartens Werke für Blechbläserensemble aus verschiedenen Opern zu Gehör. Matthias Krebber, Trompeter der Lübecker Philharmoniker und MHL-Dozent, hat die Leitung und führt mit Moderationen durch das Konzert. Vom Trio bis zum Oktett erklingen verschiedene Bläser-Ensembles wie unter anderem die Jägerchöre aus Webers „Freischütz“ und die Ouvertüre von Mozarts „Zauberflöte“. Weiterhin sind Brittens „Fanfare von St. Edmundsbury“ und die „Ländlichen Bilder“ von Wassily Brandt zu hören, mit der die Interpreten in eine dörfliche Idylle entführen. Beide Klassen werden bei doppelchörigen Werken von Giovanni Gabrieli und den berühmten Reitermärschen aus Wagners “Lohengrin” auch gemeinsam musizieren und in den Klostermauern eine großartige Klangwirkung erzielen. Rico Gubler: „Das Hansemuseum bietet neben einem historischen Ambiente besondere akustische Situationen für unsere Studierenden, die sich dort in den unterschiedlichen Aufführungssituationen ausprobieren und beweisen müssen.“ Karten sind für 4 Euro an der Museumskasse sowie an der Abendkasse des Europäischen Hansemuseums Lübeck (An der Untertrave 1) erhältlich, eine Reservierung ist möglich unter invitation@hansemuseum.eu. Bei schlechter Wetterprognose findet das Konzert im Beichthaus des Hansemuseums statt.

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Lübeck, 25.06.2018

MHL-Chöre präsentieren Brahms und Schütz

Zu einem Chorkonzert lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Dienstag, 3. Juli um 19.30 Uhr nach St. Aegidien ein. Unter Leitung von Professor Johannes Knecht präsentieren die Chöre der MHL geistliche Werke von Brahms und Schütz.

Mit geistlichen Werken von Brahms und Schütz bringen 90 Sängerinnen und Sänger der MHL-Chöre zwei der bedeutendsten Komponisten der protestantischen Kirchenmusik zu Gehör. Im Mittelpunkt des Programms stehen die „Musikalischen Exequien“ von Heinrich Schütz. Das etwa halbstündige Werk komponierte Schütz als Trauermesse für seinen Landesherrn Heinrich Posthumus Reuß im Jahr 1636. Es gehört trotz des ernsten Hintergrundes mit seiner mehrchörigen Klangpracht zu den Höhepunkten frühbarocker Chormusik. Schütz ließ sich dazu von Giovanni Gabrieli inspirieren, bei dem er während eines Italienaufenthaltes studierte. Etwa 200 Jahre später beschäftigte sich der junge Johannes Brahms intensiv mit den alten Meistern, insbesondere mit den Kompositionstechniken von Heinrich Schütz. Eines der schönsten Ergebnisse dieser Auseinandersetzung ist seine jugendlich kühne „Missa Canonica“, der in jedem Satz ein Kanon zugrunde liegt. Unüberhörbar sind neben den polyphonen Strukturen bereits Anklänge an seine spätere Motette „Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen“ zu hören. Neben dem Kammerchor und dem Hochschulchor singen als Solisten Dorothee Bienert und Veronika Guhl (Sopran), Álvaro Tinjacá-Bedoya (Altus), Eungdae Han und Jeremy Almeida-Uy (Tenor) sowie Tom Kessler (Bass). An der Orgel musiziert Lars Schwarze. Karten sind für 14 Euro (ermäßigt 10 Euro) bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online unter www.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es ei-ne Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse in St. Aegidien.

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Lübeck, 25.06.2018

Größen des Violoncellos in Lübeck

Das Violoncello als Instrument des Jahres 2018 würdigt die Musikhochschule Lübeck (MHL) mit einem mehrtätigen Cello-Festival, zu dem Größen des Instruments, die an der MHL gelehrt und studiert haben, nach Lübeck zurückkehren. Von Montag, 2. Juli bis Donnerstag, 5. Juli sind Cellostar David Geringas, Schirmherr des Instruments des Jahres und seine ehemaligen Studierenden Monika Leskovar, Thomas Grossenbacher, Jens Peter Maintz und Troels Svane in einem Konzert sowie öffentlichen Meisterkur-sen an der MHL zu erleben.

Mit einem Meisterkonzert wird das Cello-Festival am Montag, 2. Juli um 19.30 Uhr im Großen Saal eröffnet. Es kommen ehemalige Studierende der Celloklasse nach Lübeck, die Professor David Geringas bis 2000 an der MHL unterrichtet hat wie Thomas Grossenbacher (Zürich), Jens Peter Maintz (Berlin), Monika Leskovar (Lugano) und Troels Svane (Lübeck). Zu den Interpreten gehören weitere Cello-Dozierende, die aktuell an der MHL unterrichten wie Imke Frank, Ulf Tischbirek und Hans-Christian Schwarz sowie Studierende der Lübecker Cello-Klassen. Vom Solo über kleinere Besetzungen bis hin zum großen Cello-Orchester stellen sie Werke von Vivaldi, Ligeti, Vasks, Debussy und Ravel vor, aber auch von den Komponisten der jüngeren Generation Gehweiler und Sollima. Die Orginalstücke und Arran-gements erklingen für reine Cello-Besetzungen, die den warmen, elegischen Celloklang voll zur Entfaltung bringen werden. MHL-Celloprofessor und Projektleiter Troels Svane, der das Festival koordiniert erläutert: „Mit unserem Programm zeigen wir die fantastische und lebendige Vielfältigkeit des Cellos. Es ist als einziges Streichinstrument in der Lage, vom Kontrabass bis hin zur Piccolo-Flöte alle Register abzudecken.“ Zum Auftakt erklingt Vivaldis Doppelkonzert mit Thomas Grossenbacher und Monika Leskovar als Solisten, begleitet von einem Celloquartett. David Geringas präsentiert unter anderem, ebenfalls begleitet von einem Celloquartett, den ihm gewidmeten „Davids Song“ des litauischen Komponisten Anatolijus Senderovas. Der zweite Konzertteil ist mit unterhaltsamen Werken aus Klassik und Oper dem großen Cello-Ensemble bis hin zum 26-köpfigen Cello-Orchester gewidmet. Hier sind unter anderem Debussys „Claire de lune“, Ravels „Pavane“ und die bekannte „Moonlight Serenade“ von Glenn Miller in einer Fassung für zwölf Celli zu hören. Auch die Cello-Studierenden der MHL werden im zweiten Konzertteil im Cello-Orchester mitspielen und die bemerkenswerte Lübecker Tradition pflegen, bei der Dozierende gemeinsam mit ihren Studierenden auf der Bühne zu erleben sind. Weitere ehemalige Cello-Studierende werden an diesem Abend im Publikum erwartet. Troels Svane: “Es wird ein richtiges Fest werden, bei dem die wundervolle Lübeck-Atmosphäre, in der wir damals alle verbunden waren, auch für das Publikum erlebbar wird.” Bei den sich anschließenden Meisterkursen werden die Studierenden der Lübecker Celloklassen dann im Unterricht beim Feilen an Interpretation und Technik zu erleben sein. Von Dienstag, 3. Juli bis zum Donnerstag 5. Juli kann man ihnen dabei im Zeitraum zwischen 10 und 17 Uhr in verschiedenen Räumen der MHL über die Schulter schauen. David Geringas hatte von 1980 bis 2000 eine Celloprofessur an der MHL inne und betreute in dieser Zeit eine international erfolgreiche Celloklasse, in der er rund 60 junge Cellistinnen und Cellisten ausbildete. 2000 folgte er einem Ruf an die Hochschule für Musik Hanns-Eisler in Berlin, wo er bis 2009 unterrichtete. Viele seiner Studierenden erspielten sich bereits während ihres Studiums hochrangige Preise, wie etwa beim internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb, beim Rostropowitsch-Wettbewerb oder beim ARD-Musik-Wettbewerb. Aus seiner Klasse sind viele gefeierte Cellisten hervorgegangen, die nun selber international konzertieren und als Professoren an Musikhochschulen den Cellonachwuchs begleiten. Karten für das Meisterkonzert sind bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen für 14 Euro (ermäßigt 9 Euro) erhältlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse. Die Meisterkurse finden täglich ab 10 Uhr parallel im Kammermusiksaal (David Geringas) und weiteren Unterrichtsräumen der MHL statt, der Eintritt ist frei. Informationen zum Zeit- und Raumplan gibt es über die aktuellen Aushänge.

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Lübeck, 30.04.2018

MHL feiert Violoncello als Instrument des Jahres

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) feiert das Violoncello als „Instrument des Jah-res“ 2018 mit zahlreichen Konzerten, Vorträgen, Workshops und einem Cello-Festival.

In der Veranstaltungsreihe zum Violoncello als Instrument des Jahres, bietet die MHL zwei neue Veranstaltungen im Mai. Am Samstag, 19. Mai präsentieren Studierende der Klasse Prof. Ulf Tischbirek in der Konzertreihe „Wir in Bad Oldesloe“ Musik der französischen Spätromantik und der Moderne. Ab 19.30 Uhr bringen die Studierenden im Kultur-und Bil-dungszentrum, begleitet vom Pianisten Mikkel Møller Sørensen, Werke von unter anderem von Schubert, Beethoven, Britten, Fauré und Franck zu Gehör. Im Konzert „Cellogeschichten III“ präsentieren Studierende der Klasse von Professor Troels Svane am Donnerstag, 24. Mai ab 17 Uhr im Kammermusiksaal der MHL berühmte Werke der Celloliteratur aus drei Jahrhunderten, darunter auch zeitgenössische Werke. Zehn solcher „Cellogeschich-ten“ veranstaltet die MHL im Laufe des Themenjahres. Sie sind vom Solostück bis hin zu großen Besetzungen jeweils verschiedenen Epochen und thematischen Schwerpunkten gewidmet und stellen das Instrument in all seinen Facetten vor. Höhepunkt der Veranstaltungen ist vom 3. bis zum 5. Juli ein Cellofestival mit öffentlichem Meisterkurs. Größen des Instruments, die an der MHL studiert und gelehrt haben, werden als Gäste nach Lübeck zurückkehren. Darunter sind die Professoren Monika Leskovar, Thomas Grossenbacher, Jens Peter Maintz und David Geringas, der zum Auftakt des Meisterkurses am 2. Juli auch ein Konzert geben wird. Jährlich kürt der Landesmusikrat ein Musikinstrument zum „Instrument des Jahres“. In diesem Jahr ist es das Violoncello, das einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Karten für „Wir in Bad Oldesloe“ gibt es von 11,50 bis 15,50 Euro bei der Stadtinfo im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe (Beer-Yaacov-Weg 1, Telefon 04531/504199). Der Eintritt zu den „Cellogeschichten III“ ist frei.

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