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Lübeck, 25.05.2020

Gitarrist Albert Aigner gestorben

Der Gitarrist Albert Aigner ist tot. Wie seine Familie mitteilte, starb der Musiker mit 71 Jahren am vergangenen Freitag in Neufeld an der Leitha (Österreich). Aigner lehrte über vier Jahrzehnte als Professor an der Musikhochschule Lübeck (MHL).

An der MHL baute Aigner eine internationale Gitarrenklasse auf und prägte die Ausbildung zahlreicher junger Gitarristen. Er initiierte Konzertreihen und Projekte, mit denen er immer wieder Einblicke in die Lübecker Gitarrenausbildung eröffnete. So veranstaltete die MHL bis 2013 unter seiner Ägide den äußerst erfolgreichen „Lübecker Gitarrentag", der zum Treffpunkt der Lübecker Gitarrenszene avancierte und die vielen Facetten des Instruments in den Blickpunkt rückte.

In Merkstein bei Aachen geboren, studierte Aigner Musik in Aachen und Lübeck. 1971 erhielt er einen Lehrauftrag für Gitarre an der MHL und wurde 1985 auf die neueingerichtete Professur für Gitarre berufen. In den Jahren von 1988 bis 1991 war Aigner auch als Prorektor an der MHL tätig. Als Interpret trat er solistisch und kammermusikalisch in ganz Europa auf, unter anderem als Mitglied im Trio „Gitarre plus zwei", im „Duett Konzertant", im „Wiener Gitarrentrio" und im „Hanseatischen Gitarrenquartett". Besonders im Fokus stand für ihn dabei die englische Renaissance und die Kammermusik des 19. und 20. Jahrhunderts.

Aigner begründete zahlreiche nationale und internationale Fortbildungskurse für Lehrer und Interpreten. Er war als Juror für Wettbewerbe tätig und verschaffte den Anliegen der Gitarristen in verschiedenen Verbänden Gehör, unter anderem als erster Vorsitzender des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV). 2013 wurde Aigner, im vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein ausgerufenen „Jahr der Gitarre", nach über vier Jahrzehnten Dozententätigkeit an der MHL in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Schallplatten- und CD-Produktionen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen erinnern an Aigner als vielseitigen Künstler und Interpreten. Aigner lebte zuletzt in Österreich, kam aber immer wieder nach Lübeck und blieb der Hansestadt bis zum Schluss verbunden.

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Lübeck, 08.05.2020

Musikhochschule Lübeck sagt öffentliche Veranstaltungen weiter ab

Die Veranstaltungen an der Musikhochschule Lübeck (MHL) fallen weiterhin aus, vorerst bis einschließlich zum 1. Juni. Konzerte und Projekte mit größeren Ensembles sind bereits bis zur Sommerpause Mitte Juli abgesagt.

Die öffentlichen Konzerte und Veranstaltungen an der MHL sind zunächst bis zum 1. Juni abgesagt. Dann will das Präsidium der MHL neu entscheiden, ob Konzerte mit begrenzter Personenzahl wieder möglich sind. Für alle großen Projekte, die Proben und Vorbereitung in Gruppen erfordern, steht aber schon jetzt fest, dass sie bis zur Sommerpause entfallen werden. Dazu gehören neben dem Brahms-Festival unter anderem das geplante Opernprojekt mit Mozarts Zauberflöte (12. bis 14. Juni), das Solistenkonzert (27. Juni) und die Pop-Revue (3. und 4. Juli).

„Derzeit benötigen wir alle unsere räumlichen und personellen Kapazitäten, um den Lehrerbetrieb unter Wahrung der Sicherheits- und Abstandsregeln zu organisieren und Einzelunterricht und Üben in begrenztem Maße zu ermöglichen", erläutert MHL-Präsident Prof. Rico Gubler.

Die MHL plant jedoch bis zur Sommerpause noch einige Streaming-Angebote, um öffentliche Teilhabe wieder stärker zu ermöglichen. Informationen hierzu finden Sie auf der MHL-Website unter www.mh-luebeck.de. Aktuelle Einblicke in die Hochschul- und Forschungslandschaft in Schleswig-Holstein ermöglicht auch die neue Website Opens external link in new windowwww.sh-are.sh.

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Lübeck, 06.05.2020

Spannende Einblicke in die Hochschul- und Forschungslandschaft: Gemeinsames Onlineangebot SH-are! startet

Die neue Webseite www.sh-are.sh zeigt die Forschungslandschaft Schleswig-Holsteins

Weltweit verändert das neuartige Corona-Virus grundlegend das Leben vieler Menschen. Gesellschaftliche Teilhabe wird eingeschränkt. Kultureller und wissenschaftlicher Austausch finden zunehmend digital statt. Öffentliche Veranstaltungen sind derzeit nicht möglich. Dies gilt natürlich auch für die Hochschul- und Forschungseinrichtungen des Landes. „Wie können wir Menschen dennoch teilhaben lassen an dem, was wir tun, was bei uns entsteht?" Unter dieser Leitfrage haben die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), die Fachhochschule (FH) Kiel, die Muthesius Kunsthochschule, die Musikhochschule Lübeck (MHL) und das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) eine gemeinschaftliche Webseite auf den Weg gebracht. Mit www.sh-are.sh öffnen sie ab dem 6. Mai virtuell ihre Türen. Weitere Hochschulen im Land haben bereits ihre Mitwirkung zugesagt.

Ziel des gemeinsamen Projekts ist es, die bunte Vielfalt der wissenschaftlichen und künstlerischen Einrichtungen zu zeigen und „Begegnungen" weiter zu ermöglichen, obwohl die dafür üblichen Highlights wie die Konzerte der Musikhochschule Lübeck, die Semesterveranstaltungen der Muthesius Kunsthochschule Kiel, die kieler uni live der CAU, der Besuch im Mediendom der FH Kiel oder in der Kieler Forschungswerkstatt derzeit nicht stattfinden können.

Der Name des Projektes SH-are! ist dabei Programm: Das englische Wort „share" bedeutet teilen, die Buchstaben SH stehen für die Abkürzung Schleswig-Holstein.
Die Webseite Opens external link in new windowwww.sh-are.sh macht so Wissenschaft zwischen den Meeren erlebbar und ermöglicht es außerdem, die Menschen dahinter besser kennenzulernen. So verbindet das Projekt Spaß und Unterhaltung mit wissenschaftlicher und kultureller Qualität. „Wir möchten den Menschen zeigen, wie und woran wir arbeiten", beschreibt Professor Dr. Björn Christensen, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft und designierter Präsident der FH Kiel, das Prinzip. „Besondere Einblicke bieten zum Beispiel CampusTV und CampusRadio Aktiv, in denen unsere Studierenden ihren ganz eigenen Blick in unsere Hochschule werfen. Außerdem möchten wir künftig Kurzfilme unserer Medienstudierenden präsentieren. Am kommenden Sonnabend, am 9. Mai, starten wir um 15 Uhr einen exklusiven 24-Stunden-Stream der Webserie Hidden Places Dietrichsdorf."

Das Angebot richtet sich an Interessierte jeden Alters. Miterleben können sie unter anderem Labor-Rundgänge, Experimente oder Online-Vorlesungen. Das Angebot wird stetig ausgebaut.

Die Idee zu dem Projekt wurde in einem Gespräch geboren. „Wir haben uns über die aktuellen Umstände an unseren Einrichtungen ausgetauscht", erläutert Dr. Arne Zerbst, Präsident der Muthesius Kunsthochschule. "Als Kunsthochschule sind wir ein Ort des Wandels, ein Ort sich ständig bewegender Denkräume innerhalb von Kunst und Gestaltung, in denen Neues erschaffen und erprobt wird. Diese kreative und neugierige Bewegungsenergie möchten wir gerade auch in dieser Zeit durch SH-are! in die Gesellschaft geben."

„Die CAU und das IPN haben gemeinsam viele Angebote für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit konzipiert, die wir hier mal auf anderem Weg zeigen möchten", sagt die Vizepräsidentin der CAU und stellvertretende geschäftsführende Direktorin des IPN, Professorin Dr. Ilka Parchmann. „Kinderuni-Vorträge, die sich hier sogar Kinder und Eltern gemeinsam anschauen können, MINT-Challenges der Schülerforschungszentren und Wettbewerbe am IPN, oder Einblicke in die Forschungsschwerpunkte und die Forschungswerkstatt im Homeoffice machen sicher auch digital Spaß."

„Unser Hochschulleben ist stark geprägt vom Austausch mit der Öffentlichkeit", erläutert Professor Rico Gubler, Präsident der MHL, die ihre Türen normalerweise für mehr als 350 Veranstaltungen im Jahr öffnet. „Auf der neuen Plattform zeigen wir unter anderem, wie unsere Hochschulmitglieder an einer kreativen Online-Veranstaltung für das Sommersemester mitgewirkt haben und wie sich die eigenen vier Wände musikalisch entdecken lassen."

„Wir alle freuen uns auf zahlreiche Besuche und hoffen, Sie haben mit uns Spaß an Wissenschaft und Kultur in Schleswig-Holstein!", so die Initiatorinnen und Initiatoren der SH-are-Projektidee.

Link zur Webseite: Opens external link in new windowwww.sh-are.sh

Kontakt:

Prof. Dr. Ilka Parchmann
Vizepräsidentin der CAU
Telefon: 0431/880-3002
E-Mail: Opens window for sending emailparchmann@praesidium.uni-kiel.de

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Lübeck, 17.04.2020

Veranstaltungen an Musikhochschule fallen weiterhin aus

Die Veranstaltungen an der Musikhochschule Lübeck (MHL) fallen weiterhin aus, vorerst bis einschließlich zum 10. Mai. Danach könnte es eine schrittweise Wiedereinführung von öffentlichen Konzerten geben.

Auf Basis des Erlasses des schleswig-holsteinischen Gesundheitsministeriums hatte das Präsidium der MHL öffentliche Veranstaltungen zunächst bis zum 20. April abgesagt. Aufgrund der neuen politischen Vorgaben ist nun klar, dass ein Veranstaltungsbeginn in der zweiten Aprilhälfte ausgeschlossen ist. Das in diesen Zeitraum fallende Brahms-Festival unter dem Motto "Ganz Ohr" wurde bereits ins nächste Jahr veschoben.

Vorerst ist der 10. Mai der Stichtag, zu dem das Präsidium der MHL neu entscheiden will. Präsident Prof. Rico Gubler: "Da Bühnenpräsenz Bestandteil der Ausbildung an der MHL ist und wir das Publikum gerne an den Fortschritten unserer Studierenden partizipieren lassen, prüfen wir schrittweise sehr sorgfältig, wann eine Rückkehr zum Veranstaltungsbetrieb, wenn auch mit Einschränkungen, möglich sein wird."

Aktuelle Informationen hierzu werden auf der Website der MHL unter www.mh-luebeck.de laufend bekannt gegeben.

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Lübeck, 02.04.2020

Pünktlicher Start ins Sommersemester mit Projekt „Virtuelle MHL"

Mit einer Online-Veranstaltung hat die Musikhochschule Lübeck (MHL) gestern das neue Sommersemester und ihr Projekt „Virtuelle MHL" eröffnet. Digitale Wissensvermittlung in Form von Podcasts, Webinaren, Online-Unterricht sowie Trainingsformate für Zuhause sind Bestandteile des Projektes, das in Krisenzeiten den Lehrbetrieb aufrechterhalten soll.

Die MHL ist trotz der Einschränkungen, die die aktuelle Krise mit sich bringt pünktlich in das neue Sommersemester gestartet. Zahlreiche Gespräche mit allen Mitgliedern des Lehrkörpers haben Vertreterinnen und Vertreter des MHL-Präsidiums in den vergangenen Tagen und Wochen geführt, um die didaktischen und technischen Möglichkeiten der Online-Lehre auszuloten. „Uns erreichen täglich neue Ideen zur Umsetzung der Online-Lehre aus der Dozierenden- und Studierendenschaft, ein Beweis dafür, wie kreativ und positiv die MHL mit der aktuell schwierigen Situation umzugehen bereit ist. Dafür ist allerdings sehr viel Technik notwendig und unsere IT-Abteilung arbeitet auf Hochtouren", berichtet MHL-Präsident Prof. Rico Gubler. In fünf Arbeitsfeldern wie teach@home, train@home, work@home, MHL-Podcast und MHL-Webinar werden in der nächsten Zeit zahlreiche Einzelunterrichte, Seminare und Klassenstunden online durchgeführt und Arbeitsaufträge für MHL-Studierende generiert wie Literaturstudium, Interpretationsvergleiche oder Training im Bereich Gehörbildung und Musiktheorie. Unterstützung erhält die MHL unter anderem vom Tonstudio der Kulturakademie der Vorwerker Diakonie, in dem Musikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Sandberger seine geplante Händelvorlesung aufzeichnen kann.

Kulturstaatssekretär Dr. Oliver Grundei lobte in seinem Beitrag zur Online-Semestereröffnung das Projekt „Virtuelle Hochschule", mit dem in den letzten Wochen zahlreiche Formate zur digitalen Wissensvermittlung geschaffen worden seien: „Es zeigt welche Schlagkraft eine kleine Hochschule wie die MHL in Krisenzeiten entwickeln kann und welches Potential zur Innovation ihr innewohnt", so Grundei. Rico Gubler ergänzte in seiner Rede, dass gerade die geringe Größe der MHL ihr die Chance zu individuellen Maßnahmen biete. So werden einzelnen Studierenden E-Pianos zum Üben nach Hause geliefert, Prüfungskandidatinnen und -Kandidaten erhalten unter strengen Sicherheitsvorkehrungen Überäume und die MHL-Bibliothek verschickt individuelle Büchersendungen auf Bestellung von MHL-Studierenden und Dozierenden.

Das Projekt „Virtuelle MHL" soll den Zeitraum bis zur Wiederaufnahme der Präsenzveranstaltungen überbrücken. Dies ist auf Basis des Erlasses des schleswig-holsteinischen Gesundheitsministeriums vorerst bis zum 19. April erforderlich. In wichtigen Bereichen allerdings stößt die Online-Lehre an ihre Grenzen: „Was für Seminare und einzelnen Unterricht möglich ist, funktioniert nicht für Ensembles wie Chöre, Kammermusik und Orchester" stellt Gubler klar „und auch der Einzelunterricht kann aufgrund der limitierten technischen Möglichkeiten, die die klangliche Qualität einschränken nicht dauerhaft online fortgeführt werden. Musik ist und bleibt ein Live-Erlebnis. Deshalb ist die Rückkehr zum Präsenzunterricht unser dringendster Wunsch", so Gubler.

Wer den Live-Stream der Online-Semestereröffnung verpasst hat, kann ihn unter Opens external link in new windowhttps://www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/mhl-live/ erreichbar.

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Lübeck, 27.03.2020

MHL eröffnet Semester mit Online-Veranstaltung

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Mittwoch, 1. April zu einer Online-Semestereröffnung ein, die ab 18 Uhr über die Website www.mh-lubeck.de abgerufen werden kann. Videos mit Grußbotschaften aus Kulturpolitik und Hochschule sowie musikalische Beiträge verschiedener Hochschulangehöriger ersetzen in Zeiten der Krise die traditionelle Veranstaltung im Großen Saal.

Die Semestereröffnung, mit der die MHL zu Beginn jedes Jahres ihre neuen Studierenden begrüßt, gehört zu den Präsenzveranstaltungen, die aufgrund der Pandemie abgesagt werden mussten. Auf Basis eines Erlasses des schleswig-holsteinischen Gesundheitsministeriums fallen alle öffentlichen Veranstaltungen vorerst bis zum 19. April aus. Um einen gebührenden Start in das Sommersemester 2020 dennoch zu ermöglichen, haben Hochschulmitglieder und Gäste ihre Grußbotschaften in digitaler Form eingereicht. Verschiedene Beiträge schließen sich hierfür zu einem abwechslungsreichen Programm von gut einer Stunde zusammen. Neben MHL-Präsident Prof. Rico Gubler begrüßt auch Kulturstaatssekretär Dr. Oliver Grundei die neuen Studierenden. Auch die geplante Gastrednerin Ilona Schmiel, Executive Director des Tonhalle Orchester Zürich, wird mit einem Videobeitrag zu sehen sein.

Mit Ausschnitten aus Ligetis „Poème symphonique" für hundert Metronome präsentiert Rico Gubler auch Live-Musik, die direkt aus dem Großen Saal übertragen wird. Das außergewöhnliche Werk war ursprünglich zur Eröffnung des inzwischen auf 2021 verschobenen Brahms-Festivals „Ganz Ohr" vorgesehen und verursachte bei seiner ersten Aufführung einen Skandal. Der Komponist gibt in seiner Partitur, die ganz ohne Noten auskommt, Anweisungen zum Aufstellen und Aufziehen der Metronome und fordert absolute Ruhe im Publikum, bis das letzte Metronom verklungen ist. Aus einem anfänglichen Chaos bilden sich nach und nach Strukturen und verschiedene, nicht vorhersagbare Rhythmen heraus.

Grußbotschaften verschiedener MHL-Mitglieder der Verwaltung und Dozierendenschaft schließen sich an und versprechen die eine oder andere Überraschung. Präsident Rico Gubler erläutert: „Die Betreuung unserer Studierenden in dieser Ausnahmesituation ist unser zentrales Anliegen. Ich bin überzeugt davon, dass wir trotz der Krise, die auch die Musikwelt hart trifft, in ein Semester mit lehrreichem und inspirierendem musikalischen Austausch starten können."

Die Online-Semestereröffnung ist gleichzeitiger Auftakt des Projektes „Virtuelle MHL", die das Präsidium in den vergangenen Tagen und Wochen gemeinsam mit den Dozierenden aufbaut, um den Lehrbetrieb auch in Krisenzeiten aufrecht zu erhalten. Digitale Wissensvermittlung in Form von Podcasts, Webinaren, Online-Unterricht sowie Trainingsformate für Zuhause sind Bestandteile des Projektes.

Der Stream zur Online-Semestereröffnung ist am 1. April ab 17.45 Uhr über Opens external link in new windowhttps://www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/mhl-live/ erreichbar.

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Lübeck, 20.03.2020

Brahms-Festival „Ganz Ohr" auf 2021 verschoben

Das 29. Brahms-Festival, das die Musikhochschule Lübeck (MHL) unter dem Motto „Ganz Ohr" vom 2. bis zum 10. Mai geplant hat, findet aufgrund der aktuellen Krise in diesem Jahr nicht statt. Die Programmplanungsgruppe, die aus Präsidium, Dozierenden und Studierenden der MHL besteht, hat stattdessen eine Verschiebung auf das nächste Jahr vorgesehen.

Für das Brahms-Festival „Ganz Ohr" hätten sich über 250 Interpretinnen und Interpreten der MHL in 37 Veranstaltungen in verschiedenen Lübecker Spielstätten auf die Spuren des Hörens begeben. Projektleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger erläutert: „Wir möchten unser innovatives Programm „Ganz Ohr" weder Mitwirkenden noch Publikum vorenthalten. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, das erarbeitete Programm in unserem Jubiläumsjahr 2021 – das erste Brahms-Festival liegt dann 30 Jahre zurück – zu präsentieren." Einige Interpretinnen und Interpreten, die dann nicht mehr an der MHL sind, haben bereits ihre Mitwirkung zugesagt, wie Kompositionsprofessor Dieter Mack und Bratschenprofessorin Barbara Westphal, die 2021 bereits im Ruhestand sind: „Noch kann ich mir kaum vorstellen, wie leer es sich anfühlen wird, das erste Mal seit 29 Jahren kein Brahms Festival zu spielen. Da unser Programm anlässlich Beethovens großem Jubiläumsgeburtstag außergewöhnlich spannend und vielfältig ist, bin ich sehr froh, dass es auf nächstes Jahr verschoben und nicht abgesagt wird. Besonders freue ich mich darauf, vor meinem endgültigen Abschied aus der MHL noch einmal mit meiner Nachfolgerin Pauline Sachse gemeinsam musizieren zu dürfen", sagt Barbara Westphal.

Auf Basis eines Erlasses des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein starten die Präsenzveranstaltungen an der MHL frühestens wieder ab 20. April. Präsident Prof. Rico Gubler: „Selbst wenn wir am 20. April die Präsenzveranstaltungen, zu denen auch die Proben für das Brahms-Festival gehören, wieder aufnehmen können, fehlt den vielen verschiedenen Ensembles Probenzeit, um die geplanten Stücke aufführungsreif einzustudieren." Allein ein geordneter Probenstart für das Orchesterprojekt ab 20. April sei unrealistisch, da rund hundert Studierende involviert sind, die aus unterschiedlichen Richtungen anreisen müssen. „Es gibt eine Vielzahl von weiteren zwingenden Lehrveranstaltungen, die wir nun priorisieren müssen," so Gubler weiter.

Eintrittskarten für das diesjährige Festival können in der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, in der sie erworben wurden. Auch online gebuchte Tickets können zurückgegeben werden. Hierzu erhalten die Käufer automatisch Informationen von Lübeck-Ticket.

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Lübeck, 17.03.2020

An der Musikhochschule Lübeck (MHL) fallen Präsenzveranstaltungen und öffentliche Veranstaltungen auf Basis eines Erlasses des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein bis einschließlich zum 19. April aus.

Semesterstart an Musikhochschule Lübeck ohne Präsenzveranstaltungen

Die Hochschule bleibt in dieser Zeit für die Öffentlichkeit geschlossen. Auch der Unterrichts- und Übebetrieb ist eingeschränkt. Mitglieder der Verwaltung halten den Betrieb aufrecht und sind soweit möglich im Homeoffice tätig. „Ob der Betrieb in der gewohnten Form dann wiederaufgenommen werden kann, werden wir anhand der aktuellen Lage und der behördlichen Vorgaben entscheiden," sagt Präsident Prof. Rico Gubler. „Da wir enge Zeitpläne für unsere Konzertsäle haben, lässt sich derzeit noch nicht absehen, welche der ausgefallenen Veranstaltungen nachgeholt werden können", so Gubler weiter, für den der Lehrbetrieb in jedem Fall Vorrang hat.

Bereits gekaufte Eintrittskarten für MHL-Konzerte können in der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, in der sie erworben wurden. Auch Online gebuchte Tickets können zurückgegeben werden. Hierzu erhalten die Käufer automatisch Informationen von Lübeck-Ticket.

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