Martín Zamorano, geb. 1995 in Madrid, studierte als Kind Klavier und Kontrapunkt bei der Komponistin Concepción Lebreros und wurde 2016 als Jungstudent in Klavier bei Prof. Delphine Lizé an der HfMT Hamburg aufgenommen. Danach folgte ein Bachelor in Komposition und Musiktheorie bei Prof. Manfred Stahnke und bei Prof. Volkhardt Preuß. Nach dem Diplom 2019 in Klavier an der englischen ABRSM, absolviert er seit 2019 ein Masterstudium in Musiktheorie bei Prof. Jan Philipp Sprick. Er ist als Pianist in verschiedenen Bereichen und Musikrichtungen tätig und erhielt den ersten Preis beim `Jugend jazzt´- Wettbewerb Hamburg 2012 (solo) und 2014 (trio). Als klassischer Interpret beschäftigt er sich mit ungewöhnlichem Repertoire, Improvisation und historischer Aufführungspraxis, wobei er regelmäßig Werke von unbekannten Komponist:innen spielt. Als Komponist verkörpert Martín Zamorano die Verbindung des "Alten" mit dem "Neuen". Seine Sprache ist sowohl von der westlichen Musiktradition wie auch von der modernen Pop- und Jazzkultur geprägt. Seine Musik definiert sich nicht durch Abgrenzung gegenüber anderen Musikrichtungen, sondern wirkt der Spaltung in Avantgarde und populärer Kunst durch Flexibilität und Hybridität entgegen. Seine Werke wurden unter anderem beim Kompositionswettbewerb der Oper Leipzig (2019) und beim Genre-Fluid Composers Lab vom New Amsterdam Verlag in NY (2020) ausgezeichnet. Er erhielt 2021 den DAAD-Preis für besonders engagierte internationale Studierende. Seit 2021 ist er Dozent für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik in Lübeck.
MZ
Martin Zamorano