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AKTUELLE PRESSEMITTEILUNG

Lübeck, 06.12.2021

Weiterbildungsstudium "Elementare Musikalische Bildung" in Lübeck gestartet

Das neu konzipierte, berufsbegleitende Weiterbildungsstudium "Elementare Musikalische Bildung" (EMB) ist im November an der Musikhochschule Lübeck (MHL) gestartet. Das vom Kompetenzzentrum für Musikalische Bildung in Schleswig-Holstein (KMB.SH) im Verbund mit der MHL und weiteren schleswig-holsteinischen Kulturinstitutionen erstmals angebotene Weiterbildungsstudium EMB befähigt zur musikpädagogischen Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen.

15 Berufstätige aus verschiedenen pädagogischen und musischen Berufen zwischen 29 und 60 Jahren konnten aufgenommen werden. Nach einem Propädeutikum ab November 2021 beginnt ihr erster Studienabschnitt im März 2022. Unter Leitung von Professor Marno Schulze verknüpfte bereits das Einführungswochenende musikpädagogische Inhalte in Theorie und Praxis auf neue Weise: Unter anderem standen Gehörbildung, Bewegung nach Musik, rhythmische Übungen, Ensemblespiel, wissenschaftliches Arbeiten und eine Bibliotheksführung auf dem Programm. 24 Dozierende verschiedener Fachbereiche unterrichten im Laufe der gut eineinhalb Jahre und stellen das Weiterbildungsstudium auf ein breites Fundament. Neben Studiengangsleiter Marno Schulze (Elementare Musikpädagogik) zählen unter anderem Prof. Dr. Corinna Eikmeier (Musikpädagogik), Lars Opfermann (Musik hören, verstehen und gestalten), Torsten Senkbeil (Wissenschaftliches Arbeiten) und Prof. Elisabeth Pelz (Bewegung und Musik) zum Dozierendenteam.

Mit dem Weiterbildungsstudium hat die MHL im Rahmen des KMB.SH ein modernes und praxisnahes Angebot im Bereich der Elementaren Musikpädagogik entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse berufstätiger Studierender zugeschnitten ist. Das Studium ist modularisiert und kann individuell und zeitlich flexibel organisiert werden. Die Teilnehmenden studieren in Onlineseminaren, Präsenztagen und Intensivwochen an der MHL und am Nordkolleg Rendsburg. Mit dem "Diploma of Advanced Studies" führt es zu einer vom Landesverband der Musikschulen Schleswig-Holstein anerkannten Lehrbefähigung, ein Master ist in Vorbereitung − ein bundesweit einmaliges Konzept.

Das KMB.SH ist ein Zusammenschluss von fünf schleswig-holsteinischen Kultureinrichtungen: Partner sind neben der MHL der Landesmusikrat Schleswig-Holstein, das Nordkolleg Rendsburg, der Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein und das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH).

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Lübeck, 03.12.2021

"Podium der Jungen" – NDR Kultur sendet live aus MHL

Am Donnerstag, 9. Dezember ist NDR Kultur mit einer Live-Sendung in der Musikhochschule Lübeck (MHL) zu Gast. Ab 20 Uhr präsentieren sich herausragende Studierende der MHL auf der Bühne im Großen Saal und live im Radio mit einem abwechslungsreichen Programm von Kammermusik bis Klezmer.

Moderiert von Eva Schramm und Stephan Sturm geben 18 Studierende mit Musik aus zwei Jahrhunderten unter anderem von Beethoven, Debussy, Dutilleux und Ginastera Einblicke in ihre Ausbildung an der MHL. Es stellen sich unter anderem Studierende der Klarinetten- und Violoncelloklassen vor. Sie haben ein anspruchsvolles Programm für unterschiedlichste Instrumentalbesetzungen zusammengestellt − vom Duo bis zum achtköpfigen Ensemble.

Auf dem Programm stehen Meisterwerke wie Debussys "Première Rhapsodie" für Klarinette und Klavier, die Debussy als Bravourstück für die Abschlussprüfung am Pariser Conservatoire geschrieben hat, präsentiert vom jungen Klarinettisten Strahinja Pavlović. Die Cellistin Zuzanna Sosnowska interpretiert Beethovens sieben Variationen über das berühmte Duett "Bei Männern welche Liebe fühlen", das Pamina und Papageno in Mozarts "Zauberflöte" anstimmen. Die vier jungen Mitglieder des Moulin-Quartetts, das sich 2020 an der MHL gegründet hat, stellen sich mit Ausschnitten aus dem Streichquartett e-Moll op. 112 von Camille Saint-Saëns vor, das nicht sehr häufig in den Konzertsälen zu hören ist. Zum 100. Todesjahr des Komponisten ist in diesem virtuosen Werk mit speziellen Klangfarben bereits der Abschied von der romantischen Epoche zu hören. In ungewöhnlicher Besetzung für Oboe, Cembalo, Kontrabass und Schlagzeug präsentieren Jeanne Degos, Diego De La Fuente Duran, Olga Wegener und Jan Köhler das Diptychon "Les Citations" des französischen Komponisten Henri Dutilleux. Sechs Musikerinnen und Musiker der MHL-Klezmerband "Vagabund" zeigen zusammen mit MHL-Popularmusikprofessor Bernd Ruf zum Abschluss, wie vielseitig die Ausbildung an der MHL ist. Mit Streichern, Klarinetten, Akkordeon, Kontrabass und Percussion bringen sie mit zwei traditionellen Stücken und beim wehmütigen "Wedding Waltz" von Jerry Sperling, der von Sehnsucht nach Ferne, Liebe und Schönheit erzählt, die Klangfarben des Klezmer mit großer musikalischer und emotionaler Ausdruckskraft auf die Bühne. Das NDR Kulturmoderatoren-Team entlockt den jungen Talenten im Interview zudem Einblicke in ihr Studium und ihr musikalisches Leben.

Der Abend wird live auf NDR Kultur zu hören sein. Spannend ist es auch, die Live-Sendung im Großen Saal der MHL aus dem Publikum heraus zu erleben. Pünktliches Erscheinen ist wichtig: Da die Sendung um 20 Uhr live geschaltet wird, ist ein Einlass danach nicht mehr möglich. Tickets können unter www.mh-luebeck.de und in den Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen für 14 und 19 Euro, ermäßigt für 8 und 12 Euro erworben werden. Ein 2G-Nachweis ist erforderlich, es gilt weiterhin Maskenpflicht auf allen Plätzen.

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Lübeck, 02.12.2021

Christiane Tewinkel neue Professorin für Musikwissenschaft in Lübeck

Christiane Tewinkel ist einem Ruf nach Lübeck gefolgt und lehrt seit Wintersemester 2021 Musikwissenschaft an der Musikhochschule Lübeck (MHL).

Prof. Dr. Christiane Tewinkel kann auf zahlreiche Publikationen, Lehrerfahrungen und Auszeichnungen im In- und Ausland verweisen. Der gebürtigen Westfälin liegen Musik, Wissenschaft und Musikvermittlung sowie das Schreiben, Forschen und Lehren gleichermaßen am Herzen. In Freiburg und Harvard studierte sie Schulmusik, Anglistik, Germanistik, Musikwissenschaften und Musiktheorie und hospitierte dann im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ihrer Promotion an der Universität Würzburg mit einer Arbeit zu Robert Schumanns „Liederkreis op. 39“ folgten Stationen an Hochschulen in Stuttgart, Berlin, Leipzig, Paderborn/Detmold und Berkeley. An der Universität der Künste Berlin habilitierte sie sich mit einer Schrift zur Wissensgeschichte der Musik seit 1945, in weiteren Publikationen beschäftigte sie sich mit den Verknüpfungen zwischen Musik und Literatur, der Geschichte des Konzerts und dem Kreis der Schülerinnen und Schüler um Franz Liszt und Theodor Leschetizky. Ab 2022 wird unter ihrer Leitung an der MHL ein Forschungsprojekt zu transatlantischen Musikbeziehungen um 1900 durchgeführt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird.

Bereits 2004 brachte Tewinkel die mittlerweile in dritter Auflage erschienene und in mehrere Sprachen übersetzte Musikeinführung „Bin ich normal, wenn ich mich im Konzert langweile? Eine musikalische Betriebsanleitung“ heraus, in der sie Wissen über Geschichte und Gegenwart des ‚klassischen‘ Musiklebens ebenso kritisch wie unterhaltsam vermittelt, 2007 folgte ihre „Kurze Geschichte der Musik“. Bis 2019 schrieb Tewinkel regelmäßig für das Feuilleton der FAZ, überdies hatte sie im Tagesspiegel über mehrere Jahre eine eigene Kolumne zum Berliner Musikleben. Von der Harvard University wurde sie für ihre Lehre ausgezeichnet, als Wissenschaftlerin durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, den DAAD, die Deutsch-Amerikanische Fulbright-Kommission, die Gerda Henkel Stiftung, die Fritz Thyssen Stiftung und das Institute for Advanced Study Budapest gefördert.

Zu ihrer neuen Aufgabe an der MHL sagt Tewinkel: „Ich habe den Ruf nach Lübeck gern angenommen, weil die Hochschule deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf genießt. Die Möglichkeiten am Haus sind fantastisch.“ An ihrer neuen Heimat Lübeck mag sie besonders die ausgesucht schöne Silhouette der Stadt und die Nähe zur Ostsee.

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Lübeck, 26.11.2021

Un, Deux, Trois – Konzertreihe zum 100. Todestag von Saint-Saëns

Am Sonntag, 5. Dezember dreht sich in der Villa Brahms unter dem Motto „Un, Deux, Trois“ alles um Camille Saint-Saëns. Anlässlich seines 100. Todestages haben zwanzig Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) Werke des französischen Komponisten erarbeitet. In drei moderierten Kammermusik-Konzerten um 11 Uhr, 15 Uhr und 19 Uhr geben sie Einblick in sein umfangreiches Schaffen, auch einige Raritäten sind zu hören.

Das kammermusikalische Schaffen von Camille Saint-Saëns (1835-1921) steht im Mittelpunkt der drei Konzerte, zu denen das Brahms-Institut an der MHL zum 100. Todestag des Komponisten in die Villa Brahms einlädt. Studierende der MHL präsentieren in abwechslungsreicher Besetzung Werke des Franzosen − vom Streichquartett bis zur Barcarolle mit Violine, Violoncello, Klavier und Harmonium. Die MHL-Professores Konstanze Eickhorst (Klavier), Heime Müller (Violine) und Ulf Tischbirek (Violoncello) haben die Programme federführend zusammengestellt und mit ihren Klassen einstudiert. Es moderieren Studierende aus dem Seminar „Sprechen über Musik“, das der Leiter des Brahms-Instituts Prof. Dr. Wolfgang Sandberger an der MHL hält.

In der „Matinée“ um 11 Uhr sind reizvolle Duo- und Triobesetzungen zu hören. Die Oboensonate bezaubert mit einer gesanglichen Solostimme und lyrischem Charakter. Sie zählt zu den späten Bläsersonaten, mit denen Saint-Saëns sich noch einmal auf ungewohntes Terrain wagte, war er doch zeitlebens eher mit Tasten- und Streichinstrumenten vertraut. Weiterhin erklingt die virtuose, auf kubanischem Habanera-Rhythmus basierende „Havanaise“ für Violine und Klavier, die zum Standard klassischen Konzertrepertoires gehört. Eine kammermusikalische Perle ist das virtuose zweite Klaviertrio mit seinen fünf Sätzen, komponiert im Jahre 1892. Es spielen Charlotte Roß (Oboe), Marie Luise Zenker und Inês Marques (Violine), Zuzanna Sosnowska (Violoncello) sowie Barbara Dietrich, Julian Lentz und Sofia Semenina (Klavier).

Im Konzert „Après-midi“ um 15 Uhr dominiert das Spätwerk des Komponisten: Zu seinem Lebensende hin komponierte Saint-Saëns die drei Bläsersonaten, zu denen auch die hier präsentierte Klarinettensonate op. 167 gehört. Die Uraufführung konnte er selbst nicht mehr erleben. Selten zu hören ist die Barcarolle op. 108 in der Besetzung für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier. Der Nachmittag endet furios mit der ebenfalls späten Sonate op. 123 für Violoncello und Klavier. Augenzwinkernd schrieb der Komponist über sein eigenes Werk: „Der letzte Satz wird jeden wecken, der das übrige Stück verschlafen hat.“ Ausführende sind Lina Kukulina (Klarinette), Maia Siradze (Violine), Sebastian Chong (Violoncello), Nikolai Abramov und Elias Opferkuch (Klavier, Harmonium).

Zur „Soirée“ um 19 Uhr lädt das Brahms-Institut mit dem dritten Konzert. Ursprünglich hatte Saint-Saëns seine Sonate op. 75 für Violine und Klavier nur als kleines Duo geplant. Sie wuchs sich jedoch zu einem großen Format aus und zählt trotz ihrer technischen Herausforderungen zu den beliebtesten Kammermusikwerken des französischen Meisters. Der Komponist bedachte auch die häufig vernachlässigten Blasinstrumente mit wirkungsvollen Vortragsstücken. Die Romanze E-Dur op. 67 widmete er Henri Chaussier, einem herausragenden französischen Hornisten seiner Zeit. Zum Abschluss erklingt das selten zu hörende und erst drei Jahre vor Saint-Saëns‘ Tod entstandene erste Streichquartett. Mit neuen Klangfarben deutet sich hier bereits der Abschied von der romantischen Epoche an – ein würdiger Schlusspunkt für die facettenreiche Saint-Saëns Konzertreihe in der Villa Brahms. Es spielen Joshua Firkins (Horn), Shushanik Muradkhanyan (Violine), Garam Park und Selma Schiller (Klavier) sowie das Moulin Quartett mit Jakob Kammerlander und Mariam Vardanyan (Violine), Eira Martínez Rivero (Viola) und Henrika Graßau (Violoncello).

Camille Saint-Saëns hat ein umfangreiches Werk geschaffen, zu dem neben seinem berühmten „Karneval der Tiere“ unter anderem auch fünf Sinfonien und elf Opern gehören, die bekannteste davon ist „Samson et Dalila“. 1835 in Paris geboren, starb Saint-Saëns am 16. Dezember 1921 auf einer Reise in Algier. In den 1880er Jahren galt der Brahms-Zeitgenosse als größter Musiker Frankreichs. Zwischen den beiden großen Komponisten herrschte aufgrund gegensätzlicher ästhetischer Ansichten ein eher distanziertes Verhältnis. In seinem einzigen überlieferten Brief an Johannes Brahms sprach Saint-Saens von seiner eigenen „vivacité gauloise“ (gallischen Lebendigkeit), die sich mit Brahms‘„calme olympien“ (olympischer Ruhe) nicht vertrage.

Karten sind für 10 und 7 Euro je Konzert erhältlich, es gibt keine Ermäßigung. Vorverkauf macht „Die Konzertkasse“ (im Hause Hugendubel, Königstr. 67 a, 23552 Lübeck, 0451/702320). Restkarten gibt es in der Villa Brahms (Jerusalemsberg 4, 23568 Lübeck) jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Für den Eintritt ist ein 2G -Nachweis erforderlich. Tagesaktuelle Hygieneauflagen sind unter Opens external link in new windowwww.brahms-institut.de abrufbar.

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Lübeck, 25.11.2021

Deutsch-polnisches Konzertprojekt zum Kniefall abgesagt

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) hat das Konzert „7. Dezember 1970 – Ein Polnisch-Deutsches Requiem“ abgesagt. Das große Konzertprojekt sollte in Erinnerung an den Kniefall von Willy Brandt am 10. Dezember im Dom zu Lübeck stattfinden.

Mit Studierenden aus Polen und Deutschland wollten die MHL und die Fryderyk-Chopin-Universität für Musik Warschau (FCUM) an den Kniefall Willy Brandts vor dem Ehrenmal für die Helden des Warschauer Ghettos vor über 50 Jahren erinnern.

Mit Stücken aus den berühmten Requiemvertonungen von Krzystof Pendereckis und Johannes Brahms hatte der Musikwissenschaftler Prof. Christoph Flamm eigens für diesen Anlass ein 90-minütiges Werk zusammengestellt, das Musikstudierende und Solisten aus Polen und Deutschland unter Leitung von Łukasz Borowicz erstmals aufführen und damit zu einem der größten MHL-Projekte der vergangenen Jahre machen wollten. Projektleiter Prof. Jörg Linowitzki begründet die Entscheidung: „Mit 84 Mitgliedern im Chor und laut Partitur 81 Orchestermitgliedern sowie sechs Solistinnen und Solisten ist das Projekt in der derzeitigen pandemischen Situation zu groß, um die künstlerische und musikalische Umsetzung verantwortungsvoll zu gewährleisten“. Teile der im Rahmen von Proben bereits geleisteten Studienarbeit könnten den Studierenden dennoch testiert werden.

Das Streamingkonzert, mit dem Studierende der MHL am 7. Dezember 2020 mit Werken von Penderecki und Brahms bereits an den Kniefall von Willy Brandt erinnert haben, ist auf dem Opens external link in new windowMHL Youtube-Kanal (https://www.youtube.com/watch?v=jmqGS7YWh8g) weiterhin abrufbar.

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Lübeck, 22.11.2021

2G-Regelung für öffentliche Konzerte der MHL

Auch die Musikhochschule Lübeck (MHL) setzt die 2G-Regelung für ihre Veranstaltungen und Konzerte um: Ab Montag, 22. November erhalten nur noch geimpfte oder genesene Personen Zugang zu den Veranstaltungen und Konzerten der MHL.

Für den Zutritt zu Veranstaltungen der MHL muss ein aktueller 2G-Nachweis (geimpft oder genesen) vorgelegt werden. Davon ausgenommen sind Kinder und Jugendliche, die nachweisen können, dass sie in der Schule regelmäßig getestet werden sowie Personen, die sich aus medizinischen und gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Diese Personengruppen müssen einen tagesaktuellen Testnachweis sowie ein ärztliches Attest vorlegen. Zudem gilt ab sofort wieder eine Maskenpflicht für das Publikum auch am Sitzplatz. Um Kontakte im Konzertfoyer zu minimieren, finden die Veranstaltungen nun ohne Pause und Catering statt.

Nach derzeitiger Planung können die für November angekündigten öffentlichen Konzerte stattfinden bis auf das Preisträgerkonzert der Marie-Luise Imbusch-Stiftung am 27. November, das als rein interne Veranstaltung stattfindet.

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Lübeck, 22.11.2021

MHL-Studierende tragen Musikpädagogikpreis „Neue Konzepte“ öffentlich aus – Preisträgerkonzert nicht öffentlich

Am Donnerstag, 25. November wird in der Musikhochschule Lübeck (MHL) zum fünften Mal der Wettbewerb „Neue Konzepte“ um den Musikpädagogikpreis der Marie-Luise Imbusch-Stiftung ausgetragen. Drei Finalisten wetteifern ab 17 Uhr im Kammermusiksaal um den mit 3.000 Euro dotierten Preis. Das für Samstag, 27. November angekündigte Preisträgerkonzert dagegen findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Die MHL möchte mit dem Wettbewerb auf die Bedeutung der musikpädagogischen Ausbildung hinweisen, mit der Musiklehrkräfte an Gymnasien, in Musikschulen oder in freier Tätigkeit auf ihren Beruf vorbereitet werden. Im Vergleich zu künstlerischen Wettbewerben gibt es nur wenige Preise für Musikpädagogik-Studierende.

Drei Finalisten, die eine hochschulinterne Jury ausgewählt hat, stellen ihre Themen vor: Maximilian Busch beschäftigt sich in seiner Studie zum Schulpraktischen Klavierspiel mit der Frage, ob die Lehrinhalte in der Musiklehrerausbildung in Schleswig-Holstein ausreichend auf die schulische Realität abgestimmt sind. Martin Janßen geht es in seiner Interviewstudie um das Verhältnis von Theorie und Praxis in der Musikalischen Bildung und Sebastian Schmidt hat sich mit Achtsamkeit in Schulen beschäftigt. Er stellt mit seiner Literaturarbeit einen Fundus für einen achtsamen Musikunterricht vor, der zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden und guter Leistung von Schülerinnen und Schülern beitragen kann. Die Wettbewerbsjury besteht bewusst nicht aus internen Fachexperten, sondern aus Schulleitern der Region, in diesem Jahr Dr. Michael Janneck (Johanneum zu Lübeck), Wulfila Kangastie (Emanuel Geibel Schule Lübeck) und Alireza Zare (Musikschule Pinneberg).

Der Wettbewerb „Neue Konzepte“ wird am 25. November ab 17 Uhr öffentlich ausgetragen. Der Eintritt ist frei, ein 2G-Nachweis ist für den Zutritt erforderlich, außerdem gilt neu eine Maskenpflicht auch auf den Plätzen. Das für Samstag, 27. November angekündigte Preisträgerkonzert findet aufgrund der aktuellen Lage ohne externes Publikum als rein interne Veranstaltung statt. Wir bitten um Verständnis.

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Lübeck, 19.11.2021

Augustinas Eidukonis gewinnt 58. Possehl-Musikpreis

Der Pianist Augustinas Eidukonis hat den Wettbewerb um den 58. Possehl-Musikpreis für sich entschieden, der am 17. und 18. November in der Musikhochschule Lübeck (MHL) ausgetragen wurde. Den zweiten Platz konnte sich der Klavierstudent Yusuke Morita sichern, den dritten Platz erhielt Oboenstudentin Kana Kobayashi.

Der 25-jährige Litauer Augustinas Eidukonis, Masterstudent der Klavierklasse von Prof. Konrad Elser, erspielte sich mit Werken von Beethoven, Barkauskas und Mussorgsky den ersten Preis beim diesjährigen Musikwettbewerb der Possehl-Stiftung Lübeck. Er studierte in Lübeck, Amsterdam, und Paris und wurde bereits mit Preisen und Stipendien bedacht, unter anderem ist er Stipendiat der Weiland Kulturstiftung Henning Hamkens und der Ad Infinitum Foundation.

Der Juryvorsitzende Dr. Ole Krönert gab nach der Beratung der achtköpfigen Jury gestern Nachmittag im Großen Saal die Preisträger bekannt und lobte das hohe Niveau des Wettbewerbs. „Mit Augustinas Eidukonis wird einstimmig ein überzeugender, ernsthafter und uneitler Preisträger gekürt, der durch seine innige und überlegte Gestaltung zu begeistern wusste“, begründete Krönert die Wahl der Jury. Eidukonis freut sich über die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung: „Ich bin sehr dankbar und glücklich über diesen Erfolg. Der Wettbewerb ist besonders anspruchsvoll − gerade wegen der vielen unterschiedlichen Instrumente, die wir spielen.“

13 MHL-Studierende verschiedener Instrumentalfächer wetteiferten in zwei Runden um den traditionellen Possehl-Musikpreis. Für das Finale am Donnerstag qualifizierten sich sechs der Kandidatinnen und Kandidaten. Klavierstudent Yusuke Morita, ebenfalls aus der Klavierklasse von Prof. Konrad Elser, erhielt den mit 2.500 Euro dotierten zweiten Preis, die Oboistin Kana Kobayashi aus der Klasse von Prof. Diethelm Jonas sicherte sich den dritten, mit 1.500 Euro dotierten Preis. Zudem gab es Prämien in Höhe von jeweils 1.000 Euro für den Klarinettisten Strahinja Pavlovic aus der Klasse von Prof. Jens Thoben sowie für Rodolfo Focarelli aus der Klasse von Christian German Ruvolo für die beste studentische Klavierbegleitung.

Zu den Juroren gehörte neben dem Vorsitzenden Dr. Ole Krönert (Präsident a.D. Landgericht Lübeck) auch Prof. Inge-Susann Römhild als Vertreterin der Possehl-Stiftung. Als externe Juroren wirkten Professor Gerd Uecker (Vorsitz Hochschulrat), und Dr. Christian Strehk (Kieler Nachrichten) mit. Angela Firkins, Johannes Fischer, Rico Gubler und Elisabeth Weber vertraten die MHL-Professorenschaft. Seit 1963 vergibt die Possehl-Stiftung gemeinsam mit der MHL jährlich den Musikpreis. Im Januar 2019 wurde zudem der Possehl-Musikpreis in der Kategorie „Neue musikalische Aufführungskonzepte“ erstmals vergeben.

Am Samstag, 15. Januar um 18 Uhr stellen sich die Preisträgerinnen und Preisträger in einem Konzert im Großen Saal der MHL gemeinsam dem Publikum vor. .

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