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Lübeck, 26.11.2021

Un, Deux, Trois – Konzertreihe zum 100. Todestag von Saint-Saëns

Am Sonntag, 5. Dezember dreht sich in der Villa Brahms unter dem Motto „Un, Deux, Trois“ alles um Camille Saint-Saëns. Anlässlich seines 100. Todestages haben zwanzig Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) Werke des französischen Komponisten erarbeitet. In drei moderierten Kammermusik-Konzerten um 11 Uhr, 15 Uhr und 19 Uhr geben sie Einblick in sein umfangreiches Schaffen, auch einige Raritäten sind zu hören.

Das kammermusikalische Schaffen von Camille Saint-Saëns (1835-1921) steht im Mittelpunkt der drei Konzerte, zu denen das Brahms-Institut an der MHL zum 100. Todestag des Komponisten in die Villa Brahms einlädt. Studierende der MHL präsentieren in abwechslungsreicher Besetzung Werke des Franzosen − vom Streichquartett bis zur Barcarolle mit Violine, Violoncello, Klavier und Harmonium. Die MHL-Professores Konstanze Eickhorst (Klavier), Heime Müller (Violine) und Ulf Tischbirek (Violoncello) haben die Programme federführend zusammengestellt und mit ihren Klassen einstudiert. Es moderieren Studierende aus dem Seminar „Sprechen über Musik“, das der Leiter des Brahms-Instituts Prof. Dr. Wolfgang Sandberger an der MHL hält.

In der „Matinée“ um 11 Uhr sind reizvolle Duo- und Triobesetzungen zu hören. Die Oboensonate bezaubert mit einer gesanglichen Solostimme und lyrischem Charakter. Sie zählt zu den späten Bläsersonaten, mit denen Saint-Saëns sich noch einmal auf ungewohntes Terrain wagte, war er doch zeitlebens eher mit Tasten- und Streichinstrumenten vertraut. Weiterhin erklingt die virtuose, auf kubanischem Habanera-Rhythmus basierende „Havanaise“ für Violine und Klavier, die zum Standard klassischen Konzertrepertoires gehört. Eine kammermusikalische Perle ist das virtuose zweite Klaviertrio mit seinen fünf Sätzen, komponiert im Jahre 1892. Es spielen Charlotte Roß (Oboe), Marie Luise Zenker und Inês Marques (Violine), Zuzanna Sosnowska (Violoncello) sowie Barbara Dietrich, Julian Lentz und Sofia Semenina (Klavier).

Im Konzert „Après-midi“ um 15 Uhr dominiert das Spätwerk des Komponisten: Zu seinem Lebensende hin komponierte Saint-Saëns die drei Bläsersonaten, zu denen auch die hier präsentierte Klarinettensonate op. 167 gehört. Die Uraufführung konnte er selbst nicht mehr erleben. Selten zu hören ist die Barcarolle op. 108 in der Besetzung für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier. Der Nachmittag endet furios mit der ebenfalls späten Sonate op. 123 für Violoncello und Klavier. Augenzwinkernd schrieb der Komponist über sein eigenes Werk: „Der letzte Satz wird jeden wecken, der das übrige Stück verschlafen hat.“ Ausführende sind Lina Kukulina (Klarinette), Maia Siradze (Violine), Sebastian Chong (Violoncello), Nikolai Abramov und Elias Opferkuch (Klavier, Harmonium).

Zur „Soirée“ um 19 Uhr lädt das Brahms-Institut mit dem dritten Konzert. Ursprünglich hatte Saint-Saëns seine Sonate op. 75 für Violine und Klavier nur als kleines Duo geplant. Sie wuchs sich jedoch zu einem großen Format aus und zählt trotz ihrer technischen Herausforderungen zu den beliebtesten Kammermusikwerken des französischen Meisters. Der Komponist bedachte auch die häufig vernachlässigten Blasinstrumente mit wirkungsvollen Vortragsstücken. Die Romanze E-Dur op. 67 widmete er Henri Chaussier, einem herausragenden französischen Hornisten seiner Zeit. Zum Abschluss erklingt das selten zu hörende und erst drei Jahre vor Saint-Saëns‘ Tod entstandene erste Streichquartett. Mit neuen Klangfarben deutet sich hier bereits der Abschied von der romantischen Epoche an – ein würdiger Schlusspunkt für die facettenreiche Saint-Saëns Konzertreihe in der Villa Brahms. Es spielen Joshua Firkins (Horn), Shushanik Muradkhanyan (Violine), Garam Park und Selma Schiller (Klavier) sowie das Moulin Quartett mit Jakob Kammerlander und Mariam Vardanyan (Violine), Eira Martínez Rivero (Viola) und Henrika Graßau (Violoncello).

Camille Saint-Saëns hat ein umfangreiches Werk geschaffen, zu dem neben seinem berühmten „Karneval der Tiere“ unter anderem auch fünf Sinfonien und elf Opern gehören, die bekannteste davon ist „Samson et Dalila“. 1835 in Paris geboren, starb Saint-Saëns am 16. Dezember 1921 auf einer Reise in Algier. In den 1880er Jahren galt der Brahms-Zeitgenosse als größter Musiker Frankreichs. Zwischen den beiden großen Komponisten herrschte aufgrund gegensätzlicher ästhetischer Ansichten ein eher distanziertes Verhältnis. In seinem einzigen überlieferten Brief an Johannes Brahms sprach Saint-Saens von seiner eigenen „vivacité gauloise“ (gallischen Lebendigkeit), die sich mit Brahms‘„calme olympien“ (olympischer Ruhe) nicht vertrage.

Karten sind für 10 und 7 Euro je Konzert erhältlich, es gibt keine Ermäßigung. Vorverkauf macht „Die Konzertkasse“ (im Hause Hugendubel, Königstr. 67 a, 23552 Lübeck, 0451/702320). Restkarten gibt es in der Villa Brahms (Jerusalemsberg 4, 23568 Lübeck) jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Für den Eintritt ist ein 2G -Nachweis erforderlich. Tagesaktuelle Hygieneauflagen sind unter Opens external link in new windowwww.brahms-institut.de abrufbar.

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Lübeck, 02.12.2021

Christiane Tewinkel neue Professorin für Musikwissenschaft in Lübeck

Christiane Tewinkel ist einem Ruf nach Lübeck gefolgt und lehrt seit Wintersemester 2021 Musikwissenschaft an der Musikhochschule Lübeck (MHL).

Prof. Dr. Christiane Tewinkel kann auf zahlreiche Publikationen, Lehrerfahrungen und Auszeichnungen im In- und Ausland verweisen. Der gebürtigen Westfälin liegen Musik, Wissenschaft und Musikvermittlung sowie das Schreiben, Forschen und Lehren gleichermaßen am Herzen. In Freiburg und Harvard studierte sie Schulmusik, Anglistik, Germanistik, Musikwissenschaften und Musiktheorie und hospitierte dann im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ihrer Promotion an der Universität Würzburg mit einer Arbeit zu Robert Schumanns „Liederkreis op. 39“ folgten Stationen an Hochschulen in Stuttgart, Berlin, Leipzig, Paderborn/Detmold und Berkeley. An der Universität der Künste Berlin habilitierte sie sich mit einer Schrift zur Wissensgeschichte der Musik seit 1945, in weiteren Publikationen beschäftigte sie sich mit den Verknüpfungen zwischen Musik und Literatur, der Geschichte des Konzerts und dem Kreis der Schülerinnen und Schüler um Franz Liszt und Theodor Leschetizky. Ab 2022 wird unter ihrer Leitung an der MHL ein Forschungsprojekt zu transatlantischen Musikbeziehungen um 1900 durchgeführt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird.

Bereits 2004 brachte Tewinkel die mittlerweile in dritter Auflage erschienene und in mehrere Sprachen übersetzte Musikeinführung „Bin ich normal, wenn ich mich im Konzert langweile? Eine musikalische Betriebsanleitung“ heraus, in der sie Wissen über Geschichte und Gegenwart des ‚klassischen‘ Musiklebens ebenso kritisch wie unterhaltsam vermittelt, 2007 folgte ihre „Kurze Geschichte der Musik“. Bis 2019 schrieb Tewinkel regelmäßig für das Feuilleton der FAZ, überdies hatte sie im Tagesspiegel über mehrere Jahre eine eigene Kolumne zum Berliner Musikleben. Von der Harvard University wurde sie für ihre Lehre ausgezeichnet, als Wissenschaftlerin durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, den DAAD, die Deutsch-Amerikanische Fulbright-Kommission, die Gerda Henkel Stiftung, die Fritz Thyssen Stiftung und das Institute for Advanced Study Budapest gefördert.

Zu ihrer neuen Aufgabe an der MHL sagt Tewinkel: „Ich habe den Ruf nach Lübeck gern angenommen, weil die Hochschule deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf genießt. Die Möglichkeiten am Haus sind fantastisch.“ An ihrer neuen Heimat Lübeck mag sie besonders die ausgesucht schöne Silhouette der Stadt und die Nähe zur Ostsee.

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Lübeck, 03.12.2021

"Podium der Jungen" – NDR Kultur sendet live aus MHL

Am Donnerstag, 9. Dezember ist NDR Kultur mit einer Live-Sendung in der Musikhochschule Lübeck (MHL) zu Gast. Ab 20 Uhr präsentieren sich herausragende Studierende der MHL auf der Bühne im Großen Saal und live im Radio mit einem abwechslungsreichen Programm von Kammermusik bis Klezmer.

Moderiert von Eva Schramm und Stephan Sturm geben 18 Studierende mit Musik aus zwei Jahrhunderten unter anderem von Beethoven, Debussy, Dutilleux und Ginastera Einblicke in ihre Ausbildung an der MHL. Es stellen sich unter anderem Studierende der Klarinetten- und Violoncelloklassen vor. Sie haben ein anspruchsvolles Programm für unterschiedlichste Instrumentalbesetzungen zusammengestellt − vom Duo bis zum achtköpfigen Ensemble.

Auf dem Programm stehen Meisterwerke wie Debussys "Première Rhapsodie" für Klarinette und Klavier, die Debussy als Bravourstück für die Abschlussprüfung am Pariser Conservatoire geschrieben hat, präsentiert vom jungen Klarinettisten Strahinja Pavlović. Die Cellistin Zuzanna Sosnowska interpretiert Beethovens sieben Variationen über das berühmte Duett "Bei Männern welche Liebe fühlen", das Pamina und Papageno in Mozarts "Zauberflöte" anstimmen. Die vier jungen Mitglieder des Moulin-Quartetts, das sich 2020 an der MHL gegründet hat, stellen sich mit Ausschnitten aus dem Streichquartett e-Moll op. 112 von Camille Saint-Saëns vor, das nicht sehr häufig in den Konzertsälen zu hören ist. Zum 100. Todesjahr des Komponisten ist in diesem virtuosen Werk mit speziellen Klangfarben bereits der Abschied von der romantischen Epoche zu hören. In ungewöhnlicher Besetzung für Oboe, Cembalo, Kontrabass und Schlagzeug präsentieren Jeanne Degos, Diego De La Fuente Duran, Olga Wegener und Jan Köhler das Diptychon "Les Citations" des französischen Komponisten Henri Dutilleux. Sechs Musikerinnen und Musiker der MHL-Klezmerband "Vagabund" zeigen zusammen mit MHL-Popularmusikprofessor Bernd Ruf zum Abschluss, wie vielseitig die Ausbildung an der MHL ist. Mit Streichern, Klarinetten, Akkordeon, Kontrabass und Percussion bringen sie mit zwei traditionellen Stücken und beim wehmütigen "Wedding Waltz" von Jerry Sperling, der von Sehnsucht nach Ferne, Liebe und Schönheit erzählt, die Klangfarben des Klezmer mit großer musikalischer und emotionaler Ausdruckskraft auf die Bühne. Das NDR Kulturmoderatoren-Team entlockt den jungen Talenten im Interview zudem Einblicke in ihr Studium und ihr musikalisches Leben.

Der Abend wird live auf NDR Kultur zu hören sein. Spannend ist es auch, die Live-Sendung im Großen Saal der MHL aus dem Publikum heraus zu erleben. Pünktliches Erscheinen ist wichtig: Da die Sendung um 20 Uhr live geschaltet wird, ist ein Einlass danach nicht mehr möglich. Tickets können unter www.mh-luebeck.de und in den Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen für 14 und 19 Euro, ermäßigt für 8 und 12 Euro erworben werden. Ein 2G-Nachweis ist erforderlich, es gilt weiterhin Maskenpflicht auf allen Plätzen.

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Lübeck, 06.12.2021

Weiterbildungsstudium "Elementare Musikalische Bildung" in Lübeck gestartet

Das neu konzipierte, berufsbegleitende Weiterbildungsstudium "Elementare Musikalische Bildung" (EMB) ist im November an der Musikhochschule Lübeck (MHL) gestartet. Das vom Kompetenzzentrum für Musikalische Bildung in Schleswig-Holstein (KMB.SH) im Verbund mit der MHL und weiteren schleswig-holsteinischen Kulturinstitutionen erstmals angebotene Weiterbildungsstudium EMB befähigt zur musikpädagogischen Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen.

15 Berufstätige aus verschiedenen pädagogischen und musischen Berufen zwischen 29 und 60 Jahren konnten aufgenommen werden. Nach einem Propädeutikum ab November 2021 beginnt ihr erster Studienabschnitt im März 2022. Unter Leitung von Professor Marno Schulze verknüpfte bereits das Einführungswochenende musikpädagogische Inhalte in Theorie und Praxis auf neue Weise: Unter anderem standen Gehörbildung, Bewegung nach Musik, rhythmische Übungen, Ensemblespiel, wissenschaftliches Arbeiten und eine Bibliotheksführung auf dem Programm. 24 Dozierende verschiedener Fachbereiche unterrichten im Laufe der gut eineinhalb Jahre und stellen das Weiterbildungsstudium auf ein breites Fundament. Neben Studiengangsleiter Marno Schulze (Elementare Musikpädagogik) zählen unter anderem Prof. Dr. Corinna Eikmeier (Musikpädagogik), Lars Opfermann (Musik hören, verstehen und gestalten), Torsten Senkbeil (Wissenschaftliches Arbeiten) und Prof. Elisabeth Pelz (Bewegung und Musik) zum Dozierendenteam.

Mit dem Weiterbildungsstudium hat die MHL im Rahmen des KMB.SH ein modernes und praxisnahes Angebot im Bereich der Elementaren Musikpädagogik entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse berufstätiger Studierender zugeschnitten ist. Das Studium ist modularisiert und kann individuell und zeitlich flexibel organisiert werden. Die Teilnehmenden studieren in Onlineseminaren, Präsenztagen und Intensivwochen an der MHL und am Nordkolleg Rendsburg. Mit dem "Diploma of Advanced Studies" führt es zu einer vom Landesverband der Musikschulen Schleswig-Holstein anerkannten Lehrbefähigung, ein Master ist in Vorbereitung − ein bundesweit einmaliges Konzept.

Das KMB.SH ist ein Zusammenschluss von fünf schleswig-holsteinischen Kultureinrichtungen: Partner sind neben der MHL der Landesmusikrat Schleswig-Holstein, das Nordkolleg Rendsburg, der Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein und das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH).

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Lübeck, 21.12.2021

Andreas Nabor neuer Kanzler der Musikhochschule Lübeck

Andreas Nabor wird der neue Kanzler an der Musikhochschule Lübeck (MHL). Der Senat der MHL wählte den 49-Jährigen mit großer Mehrheit zum Nachfolger von Jochen Kirchner, der im vergangenen Jahr aus der MHL ausgeschieden ist.

Andreas Nabor bringt internationale Erfahrung als Führungskraft für Hochschulentwicklung, Finanzmanagement und Digitalisierung mit an die MHL. Der gebürtige Bremer studierte Japanologie in Hamburg und Tokio mit den Nebenfächern Sinologie, Politikwissenschaften und Volkswirtschaft. Nach seiner Ausbildung arbeitete er in Forschung, Lehre und Consulting in Universitäten Großbritanniens, Deutschlands und Japans. An der Coventry University London leitete er in führender Funktion die Entwicklung und Umsetzung des Hochschulentwicklungsplanes, reorganisierte die Fachbereiche für weiteres Wachstum, und stärkte die Digitalisierung in Lehre und Verwaltung. Seit 2017 führte er das Qualitätsmanagement und akademische Controlling der Jacobs University in Bremen, wo er unter anderem Strategieprozesse moderierte sowie die erstmalige Akkreditierung zahlreicher Studiengänge leitete.

Nabor wird sein Amt zu Beginn des nächsten Sommersemesters antreten. Als Kanzler ist er dann Teil des vierköpfigen Leitungsgremiums der MHL, zu dem neben dem Präsidenten Prof. Rico Gubler die Vizepräsidenten Martin Hundelt und Prof. Oliver Korte gehören. Zu seiner neuen Aufgabe sagt er: „Ich freue mich außerordentlich darauf, gemeinsam mit einer motivierten und fachkundigen Verwaltung Studierende, Lehrende und Forschende aktiv in ihrer Arbeit zu unterstützen und in einem kollegialen Präsidium die weitere Entwicklung der Musikhochschule mitgestalten zu dürfen. Als Kanzler fühle ich mich besonders dazu verpflichtet, die Mitarbeitenden in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu unterstützen.“ In seiner Freizeit betätigt sich der neue Kanzler gerne sportlich: Er segelt, läuft Halbmarathon und klettert. Neben ehrenamtlicher Arbeit spielt auch Musik in Nabors Leben eine große Rolle, er ist mit einer Musikwissenschaftlerin verheiratet und spielt Violoncello. Auf seine neue Heimatstadt freut er sich bereits: „Die Musikhochschule ist eng mit der Hansestadt Lübeck und ihren Bürgerinnen und Bürgern verbunden. Meine Familie und ich freuen uns auf diese lebendige Stadt nahe der See mit ihrem reichen kulturellen Erbe, dem kulturellen Leben und ihrer sowohl familiären als auch weltoffenen Atmosphäre.“

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Lübeck, 24.01.2022

Silke Avenhaus Gastprofessorin an der MHL – Meisterkurskonzert am 30.1.

Die renommierte Pianistin Silke Avenhaus ist Gastprofessorin für Klavierkammermusik an der Musikhochschule Lübeck (MHL). Vom 27. bis zum 30. Januar kommt sie nach Lübeck, um junge Ensembles der MHL zu unterrichten. In einem Meisterkurskonzert am Sonntag, 30. Januar um 20 Uhr präsentieren sich die Teilnehmenden mit facettenreichen Instrumentalbesetzungen.

Im Meisterkurskonzert stellen sich Studierende am Sonntag, 30. Januar um 20 Uhr im Kammermusiksaal mit Werken von Beethoven, Brahms, Poulenc und anderen vom Duo bis zum fünfköpfigen Ensemble vor. Sie haben am Meisterkurs bei Silke Avenhaus teilgenommen, die seit November vergangenen Jahres Klavierkammermusik an der MHL unterrichtet. In ihrem Vermittlungsansatz geht es der Pianistin insbesondere um das gemeinsame Kommunizieren, Atmen und Erzählen in der Sprache der Musik.

Silke Avenhaus, Honorarprofessorin an der Musikhochschule München, überzeugt Publikum und Kritik immer wieder mit ihren zupackenden Interpretationen und ihrer Entdeckungsfreude. Ihre pianistische Ausbildung erhielt sie in München und in den USA bei Bianca Bodalia, Klaus Schilde und György Sebök sowie bei Sandor Végh und Sir Andras Schiff. Sie ist zu Gast bei Festivals in Europa, USA und Südostasien und in den großen internationalen Konzertsälen wie der Wigmore Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Wiener Konzerthaus und der Carnegie Recital Hall New York. Als Kammermusikpartnerin musiziert sie regelmäßig mit Künstlern wie Marie-Luise Neunecker, Tabea Zimmermann, Sabine Meyer, Tai Murray oder Antje Weithaas. Verschiedene Komponisten schrieben Werke, die sie zur Uraufführung brachte. Sie hat über 40 CDs mit einem breiten solistischen und kammermusikalischen Repertoire eingespielt. Für ihre jüngste Aufnahme hat sie Klavierwerke Wagners, Liszts und Rossinis in einem „Salon Chromatique et Harmonique“ vereint und in überraschende Zusammenhänge gestellt. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie den Diapason d'Or, den Supraphon Award sowie eine Nominierung für den Grammy Award. Silke Avenhaus ist Mitbegründerin der Reihe „sounds and science“, die am Konzerthaus Wien läuft. Zudem engagiert sie sich bei „Artists for a better future“, einem Künstlerring, der weltweit soziale Projekte fördert.

Die Vermittlung klassischer Musik an ein neues Publikum ist ihr ein besonderes Anliegen, sei es mit Hörbüchern für Kinder, Gesprächskonzerten, Workshops oder durch die Beteiligung an dem von Lars Vogt initiierten Projekt „Rhapsody in School“. Zu ihrer Arbeit mit den Studierenden der MHL sagt sie: „Es ist sehr erfüllend, in der verdichteten Atmosphäre einer Werkstatt mit den Studierenden zu arbeiten. Sie belegen den internationalen Ruf der Hochschule und finden sich aufs Schönste zusammen in hochanspruchsvollen und ausdrucksstarken Gruppen.“ Das ist am 30. Januar um 20 Uhr im Kammermusiksaal der MHL nachzuhören.

Der Eintritt zum Meisterkurskonzert ist frei, es gilt die 2G-Regelung und Maskenpflicht. Weitere Informationen unter www.mh-luebeck.de.

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Lübeck, 14.01.2022

Minifestival "Neue Musik aus Südostasien"

Zu einem Minifestival "Zeitgenössische Musik aus Südostasien" lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 22. Januar ab 18 Uhr ein. Spannende Hörerfahrungen erwarten das Publikum, wenn Ensembles der MHL und Gäste südostasiatische Kompositionen für gemischte Instrumente und Stimme präsentieren, die in Deutschland selten zu hören sind.

Die malaysische Musikethnologin Rachel Ong eröffnet das Mini-Festival mit einem Einführungsvortrag "Zeitgenössische Musik aus Südostasien" am Samstag um 18 Uhr. In drei Konzerten um 19 Uhr, 20.15 Uhr und 21.15 Uhr präsentieren rund 50 junge Interpretinnen und Interpreten im Großen Saal unter Leitung von Maximilian Riefer Einblicke in die ungewohnten Klangwelten des Fernen Ostens. Mitwirkende sind das Ensemble für Neue Musik der MHL, die MHL-Band, das MHL-Vokalensemble und das MHL-Schlagzeugensemble. Zu Gast ist außerdem das Streichquartett aus dem Landesjugendensemble für Neue Musik Schleswig-Holstein. An der Elektronik wirkt Pedro Gonzales Fernandez mit.

Die Studierenden stellen ein vielseitiges Programm mit Werken der führenden Komponisten Südostasiens vor, die an Partnerhochschulen der MHL in Bangkok, in Manila und der Region von Kuala Lumpur lehren. Weitere Werke sind von Tony Prabowo, einer der bekanntesten freischaffenden Komponisten Südostasiens und vom 2004 verstorbenen Harry Roesli zu hören, auch als Frank Zappa Indonesiens gerühmt. Max Riefer, Leiter des Ensembles für Neue Musik, hat einige Jahre in Malaysia gelebt und gearbeitet, wo er mit vielen Musikern der Region und verschiedenen lokalen Musizierformen in Kontakt kam. Viele der Werke hat er quasi im Gepäck mit nach Deutschland gebracht. Bernd Ruf, Johannes Fischer und Imke Frank haben bei der Einstudierung des anspruchsvollen Programms unterstützt. Es gibt Einblicke in einen dynamischen Kulturraum, in dem sich lokale und globale Einflüsse verweben. Wiederkehrende Themen der facettenreichen Kompositionen sind unter anderem die Wahrnehmung von Zeit, Religion und Spiritualität, Körperlichkeit des Klanges und die Auseinandersetzung mit der eigenen ethno-linguistischen Herkunft.

Max Riefer erläutert: "In der Südostasiatischen Musik spielt das gemeinschaftliche Musizieren eine zentrale Rolle, reine Solo-Literatur existiert traditionell nahezu nicht. Dies wirkt sich auch auf die Neue Musik aus. Die komplexen musikalischen Strukturen erfordern nicht nur die Vorbereitung des eigenen Parts, sondern Verständnis für das gemeinsame Erarbeiten eines Werkes, damit das Ensemble zu einem Klangkörper verschmelzen kann."

Der Eintritt zum Minifestival ist frei und ohne Voranmeldung möglich. Ein 2G-Nachweis und das Tragen einer Maske auch im Konzertsaal sind Voraussetzung. Weitere Informationen unter www.mh-luebeck.de.

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