Master
Kir­chen­mu­sik A - Master of Music
Blick auf eine Orgel spielende Studentin

Fakten

  • Umfang:
    4 Semester (120 Credits)
  • Abschluss:
    Master of Music

Individuell, modular und innovativ 

Das Studium der Kirchenmusik an der MHL zeichnet sich durch einen modularen Aufbau aus, der es den Studierenden ermöglicht, ihren Studienplan individuell zu gestalten. Eine besondere Stärke des Programms liegt in der Wahlmöglichkeit zwischen klassischen und populären Fachbereichen. Diese Flexibilität erlaubt es den Studierenden, ihre Ausbildung gezielt an ihre persönlichen Interessen und beruflichen Ziele anzupassen.

Kerninhalte und Praxisnähe 

Im Zentrum der Kirchenmusikausbildung stehen:  

  • Orgelliteraturspiel: Interpretation eines breiten Repertoires aus allen Epochen auf stilgerechtem und hohem Niveau.
  • Improvisation: Liturgisch gebundene und konzertante Improvisation mit regelmäßigen Projekten, darunter solo- und Gruppenimprovisationen, die Studierende aus verschiedenen Studienrichtungen einbinden.
  • Dirigieren: Sowohl für Chor als auch Orchester, mit der Möglichkeit, praktische Erfahrungen in der Leitung von Aufführungen und Proben zu sammeln.

Das Studium wird durch Fächer wie Klavier- und/oder Cembalospiel, Gesang, Tonsatz, Jazzklavier u.a. ergänzt. Der intensive Einzelunterricht in den Haupt- und Nebenfächern gewährleistet eine individuelle Betreuung, die auf die Bedürfnisse jeder und jedes Einzelnen zugeschnitten ist.

Schwerpunkt: Improvisation, Komposition, Neue Medien (IKN) 

Ein Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs ist das Fach »IKN – Improvisation, Komposition, Neue Medien«. Hier werden Studierende nicht nur darin angeleitet, eigene Projekte zu entwickeln und neue Musik zu erschaffen, sondern auch darin, kreative Vorhaben in aktuellen Stilrichtungen umzusetzen. Die Grenzen zwischen Pop- und klassischer Musik werden dabei bewusst aufgelöst. Dieses Fach fördert kreatives Arbeiten und bildet eine Brücke zwischen Tradition und Moderne, indem es den Studierenden ermöglicht, neue musikalische Ausdrucksformen zu entdecken und umzusetzen. Eine Auswahl von bisher realisierten Projekten ist hier zu finden.

Einzigartige Rahmenbedingungen 

Die MHL bietet außergewöhnliche Möglichkeiten für ein praxisorientiertes Studium:

  • Nutzung zahlreicher historischer Kirchen und Instrumente, darunter weltberühmte Orgeln wie die Stellwagen-Orgel in der Jakobikirche.
  • Exkursionen zu historischen Instrumenten und regelmäßige Meisterkurse mit renommierten Künstlerinnen und Künstler.
  • Zugang zu erstklassigen Instrumenten, darunter die neue Hyper-Orgel in der Hauptkirche St. Nikolai in Hamburg, die barocke italienische Orgel aus dem Jahre 1777 im Dom und weitere historische Tasteninstrumente wie Cembali und Clavichorde

Vernetzung und Kooperationen

Durch enge Kooperationen mit bedeutenden Kirchen und Institutionen profitieren die Studierenden von vielseitigen künstlerischen und organisatorischen Erfahrungen:

  • St. Jakobi, Lübeck: Nutzung der historischen Orgeln, Möglichkeiten zur Umsetzung verschiedenster Projekte (z.B. Kantatenprojekte, neue Musik usw.)
  • Hauptkirche St. Nikolai, Hamburg: Nutzung der neuen Hyper-Orgel für innovative Projekte und Aufführungen.
  • Kirche St. Petri: Lübeck Zusammenarbeit in Verbindung mit modernen und experimentellen liturgischen Formaten.
  • Förderung der Zusammenarbeit mit Liturgie-Expertinnen und -Experten sowie der Vikariatsausbildung in Ratzeburg.
  • Nordischen Filmtage, Lübeck: Umsetzung von Projekten mit Musik zu (Stumm-)Filmen und anderer Projekte auf großem internationalem Podium.

Das Zusammenwirken von Theologinnen und Theologen sowie Musikerinnen und Musiker wird gezielt gefördert, da diese interdisziplinäre Zusammenarbeit von eminenter Bedeutung für die Weiterentwicklung und den Fortbestand des Berufsbildes der Kirchenmusikerinnen und -musiker ist.

Mit diesem modularen und innovativen Studienaufbau bereitet der Master Kirchenmusik die Studierenden optimal auf die vielfältigen Anforderungen einer zeitgemäßen kirchenmusikalischen Praxis vor – sei es in der klassischen Musik, der Popularmusik oder an den Schnittstellen zwischen beiden Welten.

© Ina Mortsiefer