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Fachtag Instrumental- und Gesangspädagogik

Frühstart/Spätstart – Instrumentalunterricht mit sehr jungen und erwachsenen Anfängern
Anfänger ist nicht gleich Anfänger. Viele Instrumentalschulen, Schülerliteratur und fachdidaktische Literatur richtet sich an Kinder und Jugendliche ab dem Schulalter. Werden die methodischen Vorgehensweisen auf die Vorschulkinder oder die erwachsenen Anfänger adaptiert, ergeben sich viele Fragen. Ihnen widmet sich der Fachtag Instrumental- und Gesangspädagogik. Spezialisten für den sehr frühen Start zeigen ihre kreativen Herangehensweisen; Spezialisten für den Unterricht mit Erwachsenen zeigen, wie auch hier kreative offene Lernangebote geschaffen werden können. Übergänge von der Elementaren Musikpädagogik zum Instrumentalunterricht, der Zugang über die Solmisation, die sensomotorischen Herausforderungen bei erwachsenen Anfängern und die spezifischen Vorgehensweisen der Suzuki-Methode bereichern das Angebot. Der Eröffnungsvortrag mit dem Schwerpunkt Entwicklungspsychologie untermauert und ergänzt die praktischen Workshops.

Termin
So, 20.02.2022 von 10 – 17.30 Uhr

Ort
Musikhochschule Lübeck, Große Petersgrube 21

Kosten
60 Euro (ermäßigt 30 Euro). Ein Imbiss ist im Beitrag enthalten.

Anmeldungen
bis 01.02.2022 unter Angabe von Namen, Instrument und Status (Lehrkraft an einer Musikschule, an der MHL, Mitglied im DTKV, Studierende etc.) per Mail an den Fachtag Instrumental- und Gesangspädagogik

PROGRAMM

"'Frühstarter'" und 'Spätzünder' aus der Perspektive der pädagogischen Entwicklungspsychologie"
Eröffnungsvortrag mit Prof. Dr. phil. habil. Gaja von Sychowski (MHL)
Die Geschichte der Entwicklungspsychologie von ihren Anfängen bis heute kann erzählt werden als eine Geschichte von Stufenmodellen unter verschiedenen Perspektiven. In diesem Beitrag sollen besonders im Hinblick auf die ganz Jungen und die ziemlich Alten diese Stufenmodelle vorgestellt werden. Welchen Unterschied macht es, ob ich von Anfang an und bis zum Schluss eher pädagogische, psycho-soziale, kognitive oder Identitäts-Aspekte in den Vordergrund stelle? Ist ein Ansatz plausibler als alle anderen oder haben alle ihr Für und Wider, wenn "Frühstarter" und "Spätzünder" ein Instrument und/oder Singen erlernen wollen? Und was davon sollten Instrumentallehrerkräfte unbedingt wissen, wenn diese sie dabei unterstützen wollen? Es können hier – wie im instrumentalpädagogischen Alltag – natürlich nur Schlaglichter gesetzt werden. 

"Kreativer Start mit Offenheit und Empathie im Erwachsenenalter"
mit Prof. Dr. Herbert Wiedemann (Universität der Künste Berlin, i.R.)
Die Mehrzahl meiner erwachsenen Schülerinnen und Schüler wollen zunächst oder grundsätzlich ohne Noten lernen. Dabei hilft das größte Kapital der Erwachsenen: Ein Schatz an vielfältigen Hörerfahrungen, ein reichhaltiges Repertoire von Liedern, Popsongs und "Easy Listening Jazz" Stücken, an die angeknüpft werden kann. Dabei wird auf natürliche Weise das Gehör gebildet und Fragen nach einer adäquaten Harmonisierung entstehen. Musiklehre und Harmonielehre werden dabei über Hören, über Greifen und Begreifen vermittelt. Grundlegende Rhythmuserfahrungen lassen sich über Body Percussion, mit Sprech-Rhythmen und mit Hilfe von Percussions Instrumenten anbahnen. All das führt schon bald dazu, "auswendig", oder besser ausgedrückt, "playing by heart" spielen zu können. Ein häufig geäußerter Wunsch vieler erwachsener Anfängerinnen und Anfänger und Wiederbeginner. Die dabei erlernten Bausteine können wiederum als Basis für Improvisation dienen, oder dazu führen, eigene Melodien und eine entsprechende Harmonisierung zu erfinden. Der Balance Akt von gleichzeitig auf die Noten und auf die Tasten schauen, entfällt.

"Ich bin vier und spiel' Klavier!" – Grundlagen des Frühinstrumentalunterrichts
mit Sabine Lueg-Krüger (Klavierlehrerin an der Lübecker Musikschule und Lehrbeauftragte an der MHL und Hochschule für Musik und Theater Rostock)
Wie kann es gelingen, Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter altersgerecht und zugleich zielorientiert an das Instrumentalspiel heranzuführen? Dieser Fragestellung widmet sich der Workshop, in dem Sabine Lueg-Krüger Methoden, Materialien und Spielideen aus ihrer Unterrichtspraxis mit sehr jungen Kindern vorstellt. Es werden Anregungen vermittelt, wie man musikalische Sachbereiche wie Spieltechnik, Notenlehre oder Rhythmik so aufbereiten kann, dass die Schülerinnen und Schüler sie im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen" und spielend erlernen können. Der Workshop richtet sich an Interessierte aller Instrumente. 

"Relative Solmisation im Frühinstrumentalunterricht"
mit Franziska Reichenbecher (Lübecker Musikschule)
Immer mehr Eltern und Kinder haben Interesse am Instrumentalunterricht im Vorschulalter. Als Ansatzpunkt eignet sich besonders gut die eigene Stimme. Zu ihr haben die Kinder bereits über das Sprechen und Singen einen direkten Zugang, um sich auszudrücken. Mit Hilfe der Relativen Solmisation werden die Strukturen der Musik auf spielerische Art und Weise mit Singesilben benannt und im wahrsten Sinne des Wortes über die Handgesten begriffen. Auf diese Weise wird das Instrument zur eigenen Stimme gemacht. 

"Einstieg mit der Suzuki-Methode"
mit Gino Romero Ramirez (Hamburg)
Der Workshop wird langjährige Erfahrungen aus der Suzuki-Arbeit mit Gruppen und im Einzelunterricht präsentieren. Hierbei sind die Sensibilisierung auf das Hören, das Rhythmusgefühl und die Körpersensibilisierung besonders wichtig. Es wird diskutiert, in wieweit diese Faktoren sich in Form von Transfereffekten auf die Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler auswirken. 

"Spielen, Singen, Lauschen, Tanzen? Arbeitsweisen der Elementaren Musikpädagogik (EMP) und ihre Bedeutung für den Instrumentalunterricht"
mit Prof. Marno Schulze (MHL)
Wer (noch) kein Instrument spielt und (noch) keine Noten lesen kann, ist trotzdem in der Lage aktiv zu musizieren. Auf dieser Basis können wir grundlegende und (fast) voraussetzungslose Lernprozesse anstoßen. Doch auch fortgeschrittene Lernende können von Arbeitsweisen der EMP profitieren. In Improvisationsspielen experimentieren wir mit neuen Klängen und Techniken. Ohne Leistungsdruck kommunizieren wir musikalisch miteinander. Singen schärft die musikalische Vorstellungskraft und hilft, Phrasierungen zu erkennen. Kann ich den Celloton auch fühlen? Eine sensibilisierte Wahrnehmung vertieft und differenziert das musikalische Erleben. Metrum, Takt, Rhythmus – erst durch Bewegung werden diese Phänomene körperlich erfahr- und klanglich umsetzbar. Ausgehend von konkreten Spielen und Übungen werden wir Aufgaben für den Kleingruppen- und Einzelunterricht entwickeln und so hoffentlich das methodische Repertoire der Teilnehmenden erweitern. 

"Sensomotorik im Erwachsenenalter"
mit Prof. Dr. Corinna Eikmeier (MHL)
Mit Hilfe von vielen praktischen Anregungen nähern wir uns der Frage, wie auf spielerische Weise die Sensomotorik bei erwachsenen Instrumentalschülerinnen und -schülern verfeinert werden kann. Auch im Bewegungslernen ist lebenslängliches Lernen möglich. Im Wege stehen häufig die lang etablierten Gewohnheiten. Es sollen in praktisch spielerischer Weise Möglichkeiten inspiriert von der Feldenkrais-Methode aufgezeigt werden, wie sich neben den Gewohnheiten Alternativen entwickeln können und damit Leichtigkeit in der Feinmotorik entstehen kann.

KONTAKT

Fachtag Instrumental- und Gesangspädagogik
Große Petersgrube 21
23552 Lübeck

Prof. Dr. Corinna Eikmeier
206
T: +49 (0)451-1505-126
F: +49 (0)451-1505-300
Mail an den Fachtag Instrumental- und Gesangspädagogik
fachtag_emb@remove-this.mh-luebeck.de