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Lübeck, 01.06.2017

Einmal um die Welt mit der 15. Lübecker Klarinettennacht

Am Freitag vor Pfingsten lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) traditionell zur „Lübecker Klarinettennacht“ in den Großen Saal ein. Unter dem Titel „Round the World!“ begeben sich Sabine Meyer, Reiner Wehle und ihre Lübecker Klarinettenklasse am Freitag, 2. Juni ab 18 Uhr auf eine musikalische Weltreise. Auch die Generalprobe am Donnerstag, 1. Juni ab 18 Uhr ist öffentlich.

Gemeinsam mit ihrer internationalen Klarinettenklasse wird das Professorenehepaar Sabine Meyer und Reiner Wehle zum 15. Mal ein dreiteiliges Programm präsentieren. Reiner Wehle führt mit seinen Moderationen zur Musik- und Instrumentengeschichte durch die musikalische Weltreise. Neunzehn Länder werden exemplarisch mit einer Komposition vorgestellt. Es erklingen Werke aus verschiedenen Epochen unter anderem von Mozart, Rossini, Mendelssohn Bartholdy, Gade, Strawinsky, Bernstein, Yun und Widman. Christian Ruvolo und Bagdar Bilen begleiten am Flügel. Die Reise startet in Deutschland, führt über Russland, Korea, Japan und Amerika zurück nach Europa und endet wieder in Deutschland. Für die USA erklingt „West Side Story“ von Leonard Bernstein in einem Arrangement für 6 Klarinetten, in die Tschechei führt Musik von Bo-huslav Martinu und Igor Strawinsky repräsentiert Russland mit „Drei Stücke für Klarinette solo“. Aus Deutschland ist das zweite Konzertstück op. 114 von Felix Mendelssohn-Bartholdy für Klarinette, Bassetthorn und Klavier zu hören, mit denen er die Münchner Klarinettenvirtuosen Heinrich und Carl Bärmann musikalisch ehrte. Das Miniatur-Konzert ist mit seinen klangvollen Bläserduetten in launig-virtuoser Art ein eindrucksvolles Zeugnis für die Kunst der Bärmanns. Weiter nördlich erklingen für Dänemark Niels Wilhelm Gades tiefromantische Fantasiestücke für Klarinette und Klavier op. 43, die zum unverzichtbaren Repertoire aller Klarinettisten gehören. Nach Korea führt Isang Yuns Monolog für Baßklarinette solo. In Yuns Werken klingt die Verschmelzung der musikalischen Traditionen. Der Komponist sagte über sich selbst: „Ich lebe zwischen Ost und West, bin ein Asiat und atme im Westen. Wenn ich komponiere, vergesse ich über meine Stilelemente völlig, ob es nun asiatisch ist oder europäisch.“ Moderator und Klarinettenprofessor Reiner Wehle erläutert: „Musik überwindet Grenzen und gilt als Weltsprache der Menschheit. Es gibt keine Kunst ohne internationalen Austausch. Jedes Land trägt sein eigenes Idiom und seine Traditionen bereichernd bei. Be-reits zu Mozarts Zeiten lebten die berühmten Komponisten oder Interpreten wie selbstverständlich in wechselnden Kunstmetropolen.“ Die MHL ist eine international renommierte Ausbildungsstätte mit einem hohen Anteil ausländischer Studierender. „In der Klarinettenklasse Lübeck haben in den vergangenen Jahren Studierende aus 23 Nationen Eindrücke unserer Musikkultur und unseres Landes sammeln dürfen“, freut sich Wehle. Im Konzert spielen 14 junge Musikerinnen und Musiker aus neun Nationen. Das Konzert beschließt der virtuose Bayrisch-Babylonische Marsch für acht Klarinetten und Klavier des zeitgenössischen Klarinettisten Jörg Widman, ein avantgardistischer Scherz für die ganze Klarinettenfamilie. Die babylonisch-musikalische Sprach- und Marschverwirrung komponierte er für Daniel Barenboim und die Klarinettisten der Staatskapelle Berlin. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und endet gegen 23.15 Uhr. Es gibt zwei längere Pausen, in denen ein Catering angeboten wird. Restkarten für die 15. Lübecker Klarinet-tennacht gibt es zwischen 10 und 22 Euro an der Abendkasse. Karten für die Generalprobe sind für 8 Euro an allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen, online oder an der Abendkasse erhältlich.

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Lübeck, 28.06.2017

Sommerliches Brahms-Café mit Liedern

Am Samstag, 15. Juli lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) zum traditionellen Brahms-Café ein. Ab 15 Uhr präsentieren Studierende der Gesangsklasse Isabel Schaarschmidt im repräsentativen Hansensaal Werke von Brahms und seinen Zeitgenossen Schumann, Bizet, Fauré, und Strauss.

Moderiert von Stefan Weymar präsentieren drei junge Sängerinnen und Sänger ein sommerliches Liedprogramm, das sich um Naturbezüge und die Liebe dreht. Es erklingt unter anderem „Singet nicht in Trauertönen“ aus Schumanns Zyklus „Lieder und Gesänge“ op. 98 a, den der Komponist Goethes Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ widmete. Die darin vorkommende Figur der geheimnisvollen Mignon inspirierte unzählige Komponisten verschiedener Generationen. Johannes Brahms suchte für seine Lieder nach Themen aus dem unmittelbaren Umfeld. Von ihm erklingen „Dein blaues Auge“ op. 59, das er seinem guten Freund Klaus Groth widmete, einem der bekanntesten niederdeutschen Lyriker. Außerdem ist „Die Mainacht“ op. 43 zu hören, die zu Brahms‘ bekanntesten Liedern gehört sowie „Wie bist du, meine Königin“, das Brahms in schwärmerischem Tonfall nach einem persischen Gedicht komponierte. Weiterhin erklingt Bizets expressives „Ouvre ton coeur“ mit deutlich spanischen Anklängen sowie Faurés leidenschaftliches „Chanson d’amour“, noch einmal ein Liebeslied par excellence. Es singen Lena Langenbacher und Anna-Maria Wünsche (Sopran) sowie Sargis Mzikyan (Tenor). Sie studieren in der Gesangsklasse von Isabel Schaarschmidt, die seit 2001 Gesang an der MHL unterrichtet. Mira Teofilova begleitet am Klavier. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch die neue Ausstellung „Konfrontationen“ teilzunehmen, mit der die renommierte Brahms-Forschungsstätte die Wechselbeziehungen zwischen Johannes Brahms und Frankreich beleuchtet. Konzertkarten gibt es für fünf und acht Euro im Vorverkauf ausschließlich bei der „Konzertkasse“ im Hause Hugendubel. Restkarten sind ab 14 Uhr an der Tageskasse erhältlich. Ab 14 Uhr werden im Wintergarten Kaffee und Kuchen serviert (nicht im Ein-trittspreis enthalten), bei schönem Wetter auch im Landschaftspark der Villa Brahms. Am Samstag, 12. August um 15 Uhr lädt das Brahms-Institut an der MHL zum zweiten sommerlichen Brahms-Café ein, dann mit Musik von Bach, Brahms und Strauss.

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Lübeck, 28.06.2017

Erkennen und Entscheiden – letzte Vorlesung zur „Weltanschauung

Am Donnerstag, 13. Juli findet der letzte Abend der interakademischen Ringvorlesung „Weltanschauung“ in der Universitäts- und Hochschulkirche St. Petri statt. Die Lübecker Hochschulen Universität zu Lübeck, Fachhochschule Lübeck (FH) und Musikhochschule Lübeck (MHL) sowie das Petri-Kuratorium laden noch einmal zur weltanschaulichen Betrachtung ein, diesmal unter dem Motto „Erkennen und Entscheiden“.

„Erkennen“ und „Entscheiden“ sind wichtige Begriffe in der Philosophie, die mit Erkenntnis, Handeln und der Frage nach dem freien Willen verknüpft sind. Als Gast wird der renommierte Philosoph Professor Markus Gabriel, Universität Bonn, seine Sichtweise auf das Thema beisteuern. Seine Bücher „Warum es die Welt nicht gibt“ und „Ich ist nicht Gehirn“ haben für viele Debatten unter Natur- und Geisteswissenschaftlern gesorgt. Seine Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner sind die Professorin Gaja von Sychowski (MHL), die Professoren Henrik Botterweck (FH) und Cornelius Borck (Uni) sowie Pastor Bernd Schwarze (St. Petri). Narona Thordsen und Fabian Dib, Studierende der Uni Lübeck, führen in das Thema ein. Die Ringvorlesung „Weltanschauung“ richtet sich an Studierende und Lehrende der Lübecker Hochschulen sowie Bürgerinnen und Bürger mit Interesse an Grundsatzfragen der Wissenschaft. Im Anschluss an die Präsentationen laden die Initiatoren der Reihe, Cornelius Borck und Bernd Schwarze zu einem moderierten Plenumsgespräch ein. Der Eintritt zur öffentlichen Ringvorlesung ist frei.

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Lübeck, 28.06.2017

Ensemble für Alte Musik präsentiert Sommerkonzert

Zu einem Sommerkonzert mit dem Ensemble für Alte Musik lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Mittwoch, 12. Juli ein. Rund 50 Studierende der MHL stellen unter Leitung von Professor Hans-Jürgen Schnoor ab 19.30 Uhr in St. Aegidien Meisterwerke des Barock und der Klassik vor.

Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Mozart und Beethoven. So ist Mozarts Jupitersinfonie in C-Dur zu hören, die der Komponist in unglaublichen 16 Tagen komponiert haben soll. Sie entstand 1788 als seine letzte Sinfonie und wird als eines der größten klassischen Meisterwerke angesehen. Ihre prunkvolle Würde, die ihr den Beinamen „Jupiter“ einbrachte, unterläuft der Komponist durch zahlreiche Brüche selbst und deutet so bereits auf spätere Kompositionsstile hinaus. Weiterhin ist Bachs dritte Orchestersuite in D-Dur zu hören, die mit ihrer raffinierten Instrumentierung und ungewöhnlichen Besetzung für Trompeten, Oboen und Pauken ebenso repräsentativ wie unterhaltsam ist. Beethovens Violinkonzert D-Dur op. 61 schließlich ist ein Prüfstein für jeden Violinisten. Das künstlerisch-interpretatorisch höchst anspruchsvolle Werk hat der berühmte Violinist Nikolaj Znaider als „Bibel der Violinliteratur“ bezeichnet. 1806 uraufgeführt, war es allein durch seinen großen Umfang völlig neuartig für seine Zeit. Es wurde offenbar so knapp vor der Uraufführung im „Theater an der Wien“ fertig, dass der Solist und Widmungsträger Franz Clement seinen Part im Konzert vom Blatt spielen musste. Der 27-jährige MHL-Student Daniel Abrunhosa dagegen hatte ausreichend Zeit zur Vorbereitung. Der Portugiese studiert seit 2012 in Lübeck, zunächst bei der Professorin Elisabeth Weber, zurzeit in der Klasse von Professor Daniel Sepec. Das Ensemble für Alte Musik der MHL formiert sich immer wieder neu und tritt projekt-bezogen auf. Die Studierenden erarbeiten praktisch und in begleitenden Vorlesungen und Seminaren die Besonderheiten der historischen Aufführungspraxis. Begründer und Leiter des Ensembles Hans-Jürgen Schnoor war über Jahrzehnte prägender Kirchen-musikdirektor in Neumünster und ist Professor für historische Tasteninstrumente an der MHL. Er konzertiert am Cembalo, Hammerklavier und an der Orgel solistisch, als Liedbegleiter und Kammermusikpartner. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen dokumentieren seine Arbeit. Karten sind für 14 Euro, ermäßigt 10 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es ab 18.30 Uhr an der Abendkasse in St. Aegidien.

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Lübeck, 28.06.2017

Blechbläser Open-Air gibt sich „Filmreif!“

Am Sonntag, 9. Juli lädt das Große Blechbläserensemble der Musikhochschule Lübeck (MHL) zu einem Open-Air-Konzert an der Obertrave ein. Ab 17 Uhr präsentieren Studierende aus fünf Nationen unter dem Motto „Filmreif!“ vor der MHL Musik aus bekannten Filmen.

Im Mittelpunkt des Programms steht John Williams‘ Musik aus den großen Kinoerfolgen „Harry Potter“, „Indiana Jones“, „Jurassic Park“ und „Star Wars“. Die MHL-Pop-Sängerin Katharina Schwerk interpretiert Gabriellas Song aus „Wie im Himmel“, den James-Bond-Titel „Golden Eye“ und „There you´ll be“ aus dem Antikriegsfilm „Pearl Harbour“. Außerdem erklingt die melancholische Musik aus dem französischen Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“. Matthias Krebber, MHL-Dozent und Trompeter der Lübecker Philharmoniker, leitet das Ensemble und moderiert die Veranstaltung. Er erläutert: „Das Besondere ist, dass die Filmmusik jedes Ensemblemitglied direkt in ihren Bann zieht. Die Studierenden kennen die Filme, so dass bei der intensiven Musik sofort Bilder und Emotionen entstehen. Schon mit der ersten Probe hat sich eine großartige Energie entwickelt.“ Acht Trompeten, drei Hörner, sechs Posaunen, eine Tuba und zwei Schlag-zeuger bringen die Arrangements, die überwiegend vom norddeutschen Bandleader und Arrangeur Jan-Christoph Mohr stammen, auf die Bühne an der Obertrave. Der Eintritt zum Open-Air-Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten. Bei schlechter Wetterprognose wird das Konzert in den Großen Saal der MHL verlegt. Hierfür ist eine kostenlose Einlasskarte erforderlich, die an der Abendkasse erhältlich ist.

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Lübeck, 28.06.2017

Junge MHL-Interpreten zeigen Solistenreife

Vier junge Interpreten der Musikhochschule Lübeck (MHL) stellen am Donnerstag, 6. Juli ihre Solistenreife unter Beweis. Begleitet vom Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter Leitung von Kapellmeister Andreas Wolf präsentieren sie ab 19.30 Uhr im Großen Saal Werke von Copland, Schumann, Bloch und Beethoven.

Mit Coplands Konzert für Klarinette und Orchester eröffnet der Südkoreaner Wooyun Kim aus der Klasse von Professorin Sabine Meyer den Abend. Ursprünglich als Auftragswerk für den Klarinettisten Benny Goodman geschrieben, enthält das Stück viele Reminiszenzen an den populären Jazz Nordamerikas der 1940er Jahre. Kim studierte zunächst in Köln bevor er zum Masterstudiengang nach Lübeck wechselte. Er ist Preis-träger internationaler Wettbewerbe. Mit Lia Chen Perlov und Hoechan Lee präsentieren sich gleich zwei Studierende aus der Celloklasse von Professor Troels Svane. Die israe-lische Cellistin Lia Chen Perlov ist Stipendiatin der Possehl-Stiftung und des Kiwanis-Preises und spielte unter anderem als Solocellistin in verschiedenen Orchestern und unter Zubin Mehta. Sie stellt sich mit der hochexpressiven Rhapsodie „Schelomo“ für Cello und Orchester aus Ernest Blochs „Jüdischem Zyklus“ vor. Eine raffinierte und farbige Instrumentation und orientalisches Kolorit zeichnen das Werk aus, mit dem sich Bloch mitten im zweiten Weltkrieg dem friedvoll und weise regierenden jüdischen König Salo-mon widmete. Der in Seoul geborene Hoechan Lee ist mehrfacher Preisträger internati-onaler Wettbewerbe und konzertiert weltweit mit unterschiedlichen Ensembles. Er prä-sentiert das Cellokonzert von Robert Schumann, das ihm technische und musikalische Höchstleistungen abverlangt. Die Sätze sind durch fließende Übergänge verbunden, mit denen Schumann aufbrandenden Beifall unterbinden wollte. Einen fulminanten Abschluss bietet Yurina Otsuka mit Beethovens einzigem Violinkonzert D-Dur op. 61, das als Wegbereiter der romantischen Violinkonzerte gilt. Nach einer erfolgreichen Uraufführung für einige Zeit vergessen, gelang ihm der Durchbruch erst 17 Jahre nach Beethovens Tod durch eine Neuaufführung mit dem erst zwölfjährigen Solisten Joseph Joachim und einem Londoner Orchester unter Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Solisten legen mit dem Konzert gleichzeitig ihre Abschlussprüfungen ab. Sie werden begleitet vom Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter Leitung von Andreas Wolf, der seit der Spielzeit 2013/14 erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Lübeck ist. Karten sind von 8 bis 19 Euro in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorver-kaufsstellen oder online unter www.mh-luebeck.de erhältlich. Restkarten gibt es ab 18.30 Uhr an der Abendkasse.

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Lübeck, 28.06.2017

Junge Violinisten zu Gast im Kulturhof Itzehoe

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Wir in Itzehoe“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Sonntag, 2. Juli ein. Im Kulturhof Itzehoe präsentieren sich ab 17 Uhr Studierende der internationalen Violinklasse von Professor Heime Müller unter dem Motto „Violine, Klasse!“

Mit Werken aus drei Jahrhunderten loten die jungen Künstler unter dem Motto „Violine, Klasse!“ die Facetten ihres Instrumentes aus. Es stellen sich Studierende verschiedener Ausbildungsstufen im Konzert vor, von der Vorschülerin bis hin zur fortgeschrittenen Solistin. Das Repertoire der jungen Solisten ist breitgefächert: vom barocken Solostück, der Fantasie Es-Dur von Telemann, bis hin zu Sätzen aus berühmten Violinkonzerten von Mozart, Tschaikowsky und Sibelius. Es erklingt die „Havanaise“ op. 83 des Franzosen Camille Saint-Saëns, die sowohl in der Originalfassung für Violine und Klavier als auch in der Orchesterfassung mit ihren Tanzrhythmen von Anfang an großen Erfolg beim Publikum feierte. Schließlich ist die furiose Violinsonate von Francis Poulenc zu hören. „Je n’aime pas le violon au singulier“, ist von Poulenc überliefert, der das Instrument nicht gut kannte, geschweige denn mochte. Dass er schließlich doch eine Sonate für Violine und Klavier schrieb, war der famosen Violinistin Ginette Neveu zu verdanken, die sich dringend eine Sonate aus einer Feder wünschte und ihm bei der Ausgestaltung der Violinstimme half. Nach ihrem tragischen Tod bei einem Flugzeugabsturz 1949 widmete Poulenc ihr das Werk posthum. Es spielen Caterina Heise, Sophia Maiwald, Shoko Murakami, Flavia Pietzcker, Theresa Reustle, Hugo Moinet und Francesco della Volta. Am Klavier musiziert Stefan Veskovic. Dozent Heime Müller ist seit 2009 Professor für Kammermusik und Violine an der MHL. Er war Mitbegründer und Primarius des Artemis-Quartetts, mit dem er bis 2008 rund 900 Konzerte auf die internationalen Konzertbühnen brachte. Seit seinem Ausscheiden aus dem Quartett aus gesundheitlichen Gründen konzentriert sich Müller auf seine Unter-richtstätigkeit, die ihn auch ins Ausland und zu internationalen Kammermusikkursen führt. Karten für das Konzert „Wir in Itzehoe“ sind für 10 Euro, ermäßigt 5 Euro in der Itzehoer Musikalienhandlung „Dur und Moll“ (Telefon 04821/799937) erhältlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse.

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