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Dozenten

Musikpädagogik

Ahmels, Volker

Volker Ahmels absolvierte sein Klavierstudium an der Musikhochschule Lübeck bei Hartmut Leistritz. Nach Abschluss des Studiums nahm er an internationalen Interpretationskursen teil, wobei sein besonderes Interesse der zeitgenössischen Musik galt. Durch die Begegnung im Jahr 1990 mit dem Komponisten Luigi Nono in Avignon inspiriert, entstand das musikalisch - literarische Konzertprojekt "Fluchtpunkt Venedig". Zusammen mit dem Schaupieler Christoph Bantzer führte es beide zu vielen Konzerten und Festivals, so mehrfach zum Schleswig-Holstein Musikfestival.

Auch sein internationales Debüt gab er am Théâtre du Châtelet in Paris mit dem Klavierstück ...sofferte onde serene... von Luigi Nono. Als Solist, Kammermusiker und im Klavierduo konzertiert er regelmäßig in Deutschland, Europa und in den USA.

Die Erinnerung an Theresienstadt und seine Künstler bildet einen besonderen Schwerpunkt in seiner pianistischen und pädagogischen Arbeit: Er entwickelte gemeinsam mit israelischen und tschechischen Partnern die internationalen Meisterkurse "History, Music & Remembrance", die in Israel, Schwerin und Prag stattfanden, und er führt den internationalen Wettbewerb "Verfemte Musik" regelmäßig in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) durch. Volker Ahmels leitet das Schweriner Konservatorium. Ausserdem ist er seit 2008 Projektleiter des Zentrums Verfemte Musik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Klavierimprovisation, Improvisation, Jazz-Klavier, angewandtes Klavierspiel

Aldag, Torsten

Klavier, Fachdidaktik

Aust, Manfred, Prof.

Im Jahr 2004 wurde Manfred Aust, gerade 28jährig, Professor für Klavier an der MHL. Er ist einer der jüngsten Professoren, die je an deutschen Musikhochschulen unterrichtet haben.

Seine Schüler wurden vielfach mit Preisen ausgezeichnet – z. B. beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (zahlreiche 1. Preise), dem Internationalen Klavierwettbewerb Jugend (Essen), dem Steinway-Wettbewerb Hamburg, dem Klavier-Podium München, den Internationalen Klavierwettbewerben „Val Tidone“ und „Roma 2014“ in Italien, dem Internationalen Wettbewerb „Verfemte Musik“ in Schwerin; außerdem mit Stipendien z. B. von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie der Gisela und Erich Andreas-Stiftung. Sie treten erfolgreich als konzertierende Künstler in verschiedenen Ländern auf.

Seine Ausbildung als Pianist führte Manfred Aust zu den Professoren Josef Anton Scherrer (Köln), Christopher Elton (London), Annerose Schmidt (Berlin) sowie Gilead Mishory (Freiburg). Prägend waren für ihn aber auch Meisterkurse bei Künstlern wie Detlef Kraus, Helena Sá e Costa und Jacques Rouvier. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Nach Auszeichnungen bei diversen Wettbewerben entwickelte Manfred Aust schon früh eine vielfältige künstlerische Tätigkeit als Solist und Kammermusikpartner, verbunden mit Auftritten bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival. Er arbeitete als Solist mit verschiedenen Orchestern (z.B. mit dem Sinfonieorchester Wuppertal) und namhaften Dirigenten zusammen. Seine Konzerttätigkeit führte ihn bis in den Fernen Osten, wo ihm in Tokyo die begeisterte Resonanz des Fachpublikums zuteilwurde.

Manfred Aust zählt zu den wenigen Pianisten, die sich nicht nur auf dem modernen Flügel zu Hause fühlen, sondern auch auf dem Cembalo sowie auf historischen Hammerflügeln. Bei Prof. Dr. Robert Hill studierte er Historische Tasteninstrumente und ist als Cembalist z. B. mit den Goldberg-Variationen von J. S. Bach in Erscheinung getreten.

Begeisterte Pressestimmen rühmen immer wieder die klangliche Schönheit und Sensibilität seines Spiels sowie die Reife seiner Interpretationen. Die „Rheinpfalz“ stellte bei einem Klavierabend mit den Bach-Variationen von Max Reger fest: „Unlösbare Aufgaben gibt es für Aust nicht“. „Ausgereifte Klasse“ wurde ihm von den Kieler Nachrichten bescheinigt.

Manfred Aust ist ein sehr gefragter Pädagoge bei Meisterkursen in Deutschland und im Ausland, z. B. Polen, China, Japan und Indonesien. In seinen Meisterkursen arbeitet er mit fortgeschrittenen Studierenden aus verschiedenen Ländern, aber auch mit hochbegabten Nachwuchspianisten. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Deutschland wirkt er regelmäßig als Juror mit.

Fachdidaktik Violine/Viola

Bach, Cornelia

Violine

Bagdasarjan, Hovhannes

Chorleitung

Behnke, Kerstin

Kerstin Behnke arbeitet als Chor- und Orchesterdirigentin in Berlin und wird international als Gastdirigentin engagiert. Ihr Repertoire umfasst die bekannten chorsymphonischen Werke, ein umfangreiches A-Cappella-Repertoire ebenso wie ungewöhnliche Entdeckungen aller Epochen. Neben ihren eigenen Ensembles – dem Kammerchor TONIKUM und der Berliner Cappella – arbeitet sie mit Ensembles wie dem RIAS-Kammerchor, dem Kammerchor und Orchester der Philharmonie Novosibirsk, dem neuen barockorchester berlin und der Nordwestdeutschen Philharmonie zusammen.

Kerstin Behnke studierte zunächst in ihrer Heimatstadt Hamburg Schulmusik, bevor sie ihr Dirigierstudium an der UdK Berlin bei Prof. Mathias Husmann absolvierte. Während ihres Studiums war sie Assistentin des UMD der Humboldt Universität, Prof. Constantin Alex und leitete Konzerte der Universitätsorchester und -chöre.

1997 gründete sie den Kammerchor TONIKUM, den sie bis heute leitet. TONIKUM hat sich durch seine innovativen Konzertkonzepte einen Namen gemacht. Im Projekt „UNFROZEN“ entwickelte sie gemeinsam mit der Schweizer Regisseurin Julie Beauvais das Konzept des „kinetischen Chorkonzerts“, in dem die Bewegung des singenden Körpers im Mittelpunkt steht. Zuletzt arrangierte sie die Oper „Acis und Galatea“ von Georg Friedrich Händel für nur 2 Solisten, Chor und Orchester, so dass der Chor im Mittelpunkt dieser wiederum kinetischen Aufführung stand. Mit Julie Beauvais und der Fotographin Brigitte Lustenberger arbeitet Kerstin Behnke im November 2013 an dem Genregrenzen sprengenden Projekt „Krasis“, bei dem das Singen affektgeladener Händel Arien in Bild und Ton aufgenommen und in Folge international im urbanen Raum gezeigt wird.

Kerstin Behnke leitet den vom Berliner Kultursenat geförderten Konzertchor Berliner Cappella, der regelmäßig in den großen Konzerthäusern Berlins auftritt. Kerstin Behnke initiierte den „Kompositionspreis der Berliner Cappella“, der jährlich vergeben wird. Preisträger waren unter anderem Patrick Sutardjo, Julia Deppert und Charlotte Seither, deren Kompositionen unter der Leitung von Kerstin Behnke uraufgeführt wurden. Ihr Jugendprojekt „Erhebe Deine Stimme: Oratorium zur Deutschen Einheit“ wurde mit dem „Junge Ohren Preis“ ausgezeichnet.

Kerstin Behnke ist es ein besonderes Anliegen, Werke vergessener Komponistinnen unter dem Motto „Berühmte Männer – Starke Frauen“ in ihre Konzertprogramme zu integrieren. Oftmals erklangen diese Werke zum ersten Mal nach der Uraufführung, darunter die Oper „Der Wald“ von Ethel Smyth und „Les Argonautes“ von Augusta Holmès. Sie veranlasste die Rekonstruktion der Orchesterfassung (aus einer noch vorhandenen Partiturseite) der „Hymne au soleil“ für Chor und Orchester von Lili Boulanger durch Oliver Korte, die sie mit dem Konzerthausorchester uraufführte. Darüber hinaus legte sie Neueditionen der „Faust-Ouvertüre“ von Emilie Mayer und der Kantate „Erubeas Tiranne“ von Marianne Martines vor.

Neben der Arbeit mit ihren eigenen Ensembles wird Kerstin Behnke international als Gastdirigentin engagiert. So leitete sie 2009 die größte Aufführung von Beethovens Neunter Sinfonie in Tokio mit 5000 Sängerinnen und Sängern und dem New Japan Philharmonic Orchestra. Sie dirigierte Musiktheaterproduktionen unter anderem Verdis „Rigoletto“ am Theater Brandenburg, die „Himmelfahrt-Radio-Show“ des Hamburger Komponisten Jan Dvorák am Hebbeltheater Berlin und zuletzt eine Produktion von Händels Oper „Radamisto“ an der Züricher HDK. Sie ist regelmäßig engagiert als Dirigentin beim Kammerchor- und Orchester der Staatlichen Philharmonie Novosibirsk, der Nordwestdeutschen Philharmonie und der Philharmonia Pomorska. Im April 2012 dirigierte sie die Erstaufführung des „Deutschen Requiems“ am Staatstheater Panama, im Dezember 2013 wird sie unter anderem Werke der Komponistinnen Elfrida Andrée und Emilie Meyer in Almaty/Kasachstan dirigieren.

www.kerstin-behnke.de

Kammerchor TONIKUM

Berliner Cappella

Krasis

Schulpraktisches Klavierspiel, Klavierimprovisation, Angewandtes Klavierspiel, Improvisation

Bellmann, Gerd

Italienisch

Beltrami-Lehmann, Maria

Kontrabassposaune Nebeninstrument

Bender, Thomas

Bühnentanz, Körpertraining

Benninghoven, Ulla

Flöte, Orchesterstudien

Biermann, Thomas

Schauspiel, Körperwahrnehmung, Schulpraktische Theaterarbeit, Darstellen/Präsentation

Birnbaum, Antje

Antje Birnbaum studierte an der Otto-Falckenberg Schule in München. Ihre Laufbahn begann 1979 an der Berliner Schaubühne bei Peter Stein. Weitere langjährige Engagements am Hamburger Schauspielhaus, den Wuppertaler Bühnen und dem Theater der Hansestadt Lübeck folgten. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Niels-Peter Rudolph, Barbara Bilabel, Arno Wüstenhöfer, Christoph Nel, Jerome Savary und anderen. Gastengagements führten sie an das Staatstheater Oldenburg, das Schauspielhaus Bremen, das Theater der Nationen in Hamburg und die Kammerspiele Berlin, auch nach Lyon, Straßburg, Mailand und Avignon. Seit 1995 arbeitet sie als freie Schauspielerin für Theater und Fernsehen. Ihr künstlerischer Schwerpunkt jedoch ist die »Szenische Lesung«. 1994 gründete sie das "Caccini-Trio", mit dem sie zahlreiche Programme entwickelt und aufführt. Mit dem Saxophonisten Stefan Kuchel gründete sie das Duo Lesax. Sie entwickelte weiterhin die Veranstaltungsreihe "Ohrenküsse", in der sie solistisch und mit verschiedenen Musikern auftritt. Seit 1992 lehrt sie als Dozentin für Szenische Darstellung, Schauspiel und Körpersprache an der Musikhochschule Lübeck.

Satzproben Bläser

Blumenstock, Rodrigo

Klavier, Pop-Klavier, Schulpraktisches Klavierspiel, Angewandtes Klavierspiel

Brede, Reinhard

Reinhard Brede absolvierte von 1972 bis 1978 ein Mathematik-Studium. Es folgte von 1979 bis 1985 ein Klavierstudium mit einem künstlerischen und einem instrumental-pädagogischen Abschluss. Neben seiner Mitwirkung in zahlreichen Jazz-Formationen seit 1970 ist er auch in einigen Kammermusik-Ensembles aktiv, vorwiegend mit Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters zu Kiel. Von 1986 bis 2010 leitete er das Gala-Orchester 'Die Studiker'. In die gleiche Zeit fällt seine Tätigkeit als Musical Director für Vicky Leandros.

Orchesterstudien Oboe, Fachdidaktik, Rohrbau, Nebeninstrument Englischhorn

Brüggemann, Johannes

Vom-Blatt-Singen

Bunderla, Darko

Darko Bunderla wurde im westfälischen Halle geboren. Während seiner Schulzeit sang er in diversen Schulchören, darunter jahrelang im renommierten und preisgekrönten Christophorus-Jugendkammerchor Versmold. Seine erste solistische Ausbildung erhielt er im Gesang, weiteren Unterricht im Klavier sowie in Musiktheorie schlossen sich an. Nach dem Abitur studierte er Schulmusik an der Musikhochschule Lübeck (Hauptfächer Gesang bei Prof. Günter Binge und Kammersänger Prof. Thomas Thomaschke sowie Chorleitung bei Prof. Gerd Müller-Lorenz). Neben der künstlerischen und pädagogischen Ausbildung stellte die Musikwissenschaft einen weiteren Schwerpunkt dar. Nach dem Ersten Staatsexamen studierte er Musikwissenschaft, Politikwissenschaft und Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Als Gesangssolist trat Darko Bunderla ebenso auf wie als Dirigent und Chorleiter. Rundfunkmitschnitte und -aufnahmen mit dem NDR und WDR dokumentieren sein vielseitiges Können. Konzertreisen führten ihn ins In- und europäische Ausland, darunter nach Belgien, Dänemark, Griechenland, Lettland, Polen, Österreich, Tschechien und Slowenien. Er ist Preisträger von Jugend musiziert und war mehrere Jahre lang Stipendiat der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung.

Seit 2001 leitet er den traditionsreichen Chor der Singeleiter Lübeck, mit dem er geistliche und weltliche Chormusik aus fünf Jahrhunderten sowie oratorische Werke erarbeitet – vornehmlich von Georg Friedrich Händel. Als erfahrener Gesangspädagoge und Stimmbildner ist Darko Bunderla ebenso tätig wie als gerngesehener Leiter verschiedener Vokalensembles und Chorseminare (u.a. bei den »Lecker Musiksommer« der Nordseeakademie Leck und bei »Voices of Europe«). Seit 2000 unterrichtet er als Dozent an der Musikhochschule Lübeck.

Klavier, Klavierbegleitung

Böhler, David

David Böhler, 1973 in Freiburg geboren, erhielt ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren. 1987 wurde er als Jungstudent in die Klasse von Prof. Elza Kolodin an der Staatlichen Musikhochschule für Musik in Freiburg aufgenommen. Nach dem Abitur setzte er das Klavierstudium bei Prof. Kolodin und Prof. Vitaly Margulis fort. 1994 wechselte er an die Hochschule für Musik und Theater, Hannover, in die Klasse von Prof. Karl-Heinz Kämmerling und schloss dort mit dem Examen in "Künstlerischer Ausbildung" und als Diplommusiklehrer ab. Von 1999 bis 2002 studierte David Böhler bei Prof. Konrad Elser an der Musikhochschule in Lübeck im Rahmen eines Aufbaustudiums.

Im September 2000 ging er als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes für ein Jahr in die USA. Er studierte an der Eastman School of Music in Rochester / NY , in der Klasse von Prof. Dr. Jean Barr, vorrangig Klavier-Kammermusik. Seit 2002 hat er an der Musikhochschule Lübeck einen Lehrauftrag für Klavier und Korrepetition.

David Böhler ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des "Chopin-Wettbewerbes" in Göttingen (1990), des "Chopin-Wettbewerbes" in Darmstadt (1992). Er ist Stipendiat der Edwin-Fischer-Stiftung, der Kunststiftung Baden-Württemberg, der Yahama Music Foundation of Europe und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. In Deutschland, Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden, Polen und den USA gab er Recitals, konzertierte mit Orchestern und als Kammermusik-Partner.

Kinderchorleitung

Bürger, Eckhard

Der Leiter des Lübecker Bach-Chores und Kirchenmusiker an St. Aegidien, Eckhard Bürger, wuchs in einem altmärkischen Pfarrhaus auf. Nach seinem kirchmusikalischen A-Diplom in Halle/S. wechselte er zum Aufbaustudium im Fach Orgel an die Musikhochschule Lübeck zu Prof. Martin Haselböck. Während dieser Zeit hatte er seine erste Anstellung als Kirchenmusiker in Groß Grönau. Er war Finalist im internationalen Orgelwettbewerb „Gottfried Silbermann“ und Teilnehmer zahlreicher Meisterkurse. Von 2000 bis zum Sommer 2008 war er Kirchenmusiker an der evangelischen Kirche St. Blasii zu Nordhausen (Thüringen) und hat als Leiter der dortigen Kantorei ein breites Repertoire an Oratorien und a-capella-Literatur dirigiert. Er verfügt als Organist, Kammermusikpartner und Chorleiter über reichhaltige Erfahrungen. Als Leiter der der umfangreichen musikalischen Arbeit mit Kindern an St. Aegidien in Lübeck versammelt er wöchentlich ca. 100 Kinder vom Vorschulalter bis zur Oberstufe in den Kurrenden und dem Jugendchor.

Gesang

Calm, Birgit

Geboren in Lübeck, studierte Birgit Calm in Kiel zunächst Musikwissenschaft und Germanistik. Ihre sängerische Ausbildung erhielt sie als Fulbright-Stipendiatin an der University of Iowa, USA, bei Marsha Hunt sowie an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Ute Niss und als Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Sängerische Anregungen holte sie sich später auch bei Judith Beckmann und Brigitte Fassbaender. Die Studiengänge Gesangspädagogik und Oper schloss sie jeweils mit Diplom ab. Bereits während des Studiums hatte sie mehrfach Gelegenheit, als Solistin an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel aufzutreten und war Mitglied im Chor der Bayreuther Festspiele. 1984 folgte das erste Festengagement an den Städtischen Bühnen Osnabrück. Nach einem Gastspiel in München als "Hänsel" holte Wolfgang Sawallisch sie als festes Mitglied des Solistenensembles an die Bayerische Staatsoper, wo sie sich in den folgenden Jahren mit rund 40 Partien des Mezzofaches einen großen Teil ihres Opernrepertoires erarbeitete, z.B. mit Regisseuren wie Götz Friedrich, Jean-Pierre Ponelle, Nikolaus Lehnhoff, August Everding und Otto Schenk und neben Wolfgang Sawallisch mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Giuseppe Sinopoli, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Daniel Barenboim, Erich Leinsdorf und Giuseppe Patané, um nur einige zu nennen.

Für ihre Fähigkeit, in kürzester Zeit auch größere Partien zu übernehmen bzw. ohne Proben erfolgreich in bereits bestehende Inszenierungen einzuspringen (z.B. als Cherubino im "Figaro", Siebel im "Faust", Magdalena im "Rigoletto" oder Niklausse in "Les Contes d’Hoffmann"), erhielt sie den Festspielpreis der Bayerischen Staatsoper München. Es folgten Gastauftritte an in- und ausländischen Bühnen, an der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper, wo sie in der vielbeachteten Kupfer-Inszenierung von Händels "Giustino" die Rolle der Leocasta übernahm, in Augsburg, Regensburg, Lübeck und Wiesbaden, im Ausland in Rom, an der Mailänder Scala, Pompeji, Bregenz, Bilbao und immer wieder an der Nederlandse Opera in Amsterdam, wo es zur Zusammenarbeit mit Hartmut Haenchen, Edo de Waart und Harry Kupfer, David Pountney und Willi Decker kam.

Parallel zu ihrer Bühnentätigkeit widmet sich Birgit Calm dem Konzertbereich und dem Oratorium. Sie sang u.a. mit Marek Janowski und dem Orchestre Philharmonique de Radio France, mit Rudolf Beck und den Bamberger Symphonikern, dem NDR Sinfonieorchester unter Herbert Blomstedt und den Stuttgarter Philharmonikern mit Carlos Kalmar, dem Münchner Rundfunkorchester sowie dem Windsbacher Knabenchor und den Regensburger Domspatzen.

Sie wirkte außerdem bei einer Reihe von Rundfunk- und Plattenaufnahmen (EMI, BMG Classics, Capriccio, Harmonia Mundi) sowie Film- und Fernsehaufzeichnungen mit (u.a. Wagners "Ring des Nibelungen", der 1993 mit dem Gramophone Award for Video ausgezeichnet wurde).

Als Gesangspädagogin kümmert sich Birgit Calm seit vielen Jahren um die Ausbildung des sängerischen Nachwuchses. Seit 2003 ist sie als Dozentin für Gesang bei den Sommerkursen auf Schloss Wartenberg in Baden-Württemberg tätig und unterrichtet seit 2006 Gesang an der Musikhochschule Lübeck.

Trompete, Orchesterstudien

Couloumy, Guillaume

Guillaume Couloumy, geboren in 1979 in Limoges ( Frankreich ), studierte Trompete bei Bruno Gorce am Conservatiore National de Région de Limoges (Diplom mit Auszeichnung) sowie bei Max Sommerhalder an der Musikhochschule Detmold ( 2002 Diplom mit Auszeichnung). Er besuchte Meisterkurse unter anderem bei Reinhold Friedrich, Hans Gansch, Franck Pulcini und Gabor Tarkövi. Ab September 2002 studierte Guillaume Couloumy in der Meisterklasse von Hannes Läubin an der Hochschule für Musik und Theater München und danach an der Orchesterakademie des Symphonie Orchesters des Bayerischen Rundfunks. 1995 gewann er den 2. Preis beim Wettbewerb Epsival (Frankreich), 2001 wurde er mit dem Europäischen Förderpreis der Kulturstiftung "Pro Europa" geehrt. Beim 52. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München 2003 errang er einen 3. Preis sowie den von der Theodor-Rogler-Stiftung vorgebenen Publikumspreis. Als Solist trat er mit dem Münchener Rundfunkorchester, dem Münchener Kammerorchester, dem Baseler Collegium Musicum Orchester, der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, der Berlin Sinfonietta und dem Konzerthausorchester Berlin auf. Er gab zahlreiche Rezitals mit Klavier sowie Konzerte mit Kammermusikensemble. Guillaume Couloumy wirkte bei verschiedenen Orchestern mit, so dem Mahler Chamber Orchester, dem Orchester des Hessischen Rundfunks, dem Orchester Frankfurt, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg, dem Orchester Santa-Cecilia Roma, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Berliner Philharmonikern. So hatte er die Möglichkeit, unter namhaften Dirigenten zu spielen: Claudio Abbado, Pierre Boulez, Alan Gilbert, Michael Gielen, Mariss Jansons, Riccardo Mut oder Esa-Peka Salonen. Nach drei Jahren als Solotrompeter beim Konzerthausorchester Berlin, unter der Leitung von Eliahu Inbal ist er nun Solotrompeter des NDR Sinfonieorchesters Hamburg unter der Leitung von Christoph von Dohnanyi.

Orgel, liturgisches Orgelspiel, Improvisation

Danksagmüller, Franz, Prof.

Franz Danksagmüller zählt durch seine innovativen Projekte, seine Kompositionen, überragenden Orgelimprovisationen und seine Live-Elektronik Performances zu den kreativsten Köpfen der internationalen Konzertszene.

Als Organist und Performer ist er in Europa, den USA und in Asien tätig. Er arbeitete mit unterschiedlichsten Künstlerpersönlichkeiten zusammen, u.a. mit der Vokalistin Lauren Newton, dem Sänger Klaus Mertens, den Dirigenten Ton Koopman, Sir Simon Rattle, Michael Schønwandt, der Lichtkünstlerin Viktoria Coeln, dem Filmemacher Peter Mettler, der Komponistin und „Kyma“ – Gründerin Carla Scaletti und dem Schauspieler John Malkovich.

Seine Kompositionen werden weltweit aufgeführt. Sie umfassen Musik für Orgel, verschiedene Instrumente und Elektronik, Musik zu Stummfilmen in unterschiedlichster Besetzung, Kammermusik, Orchestermusik sowie eine Passion für Chor, Streichquartett und Sprecher. Schwerpunkte in seiner Arbeit bilden die Zusammenführung aktueller Kompositionstechniken mit historischen Instrumenten sowie die Verwendung der menschlichen Stimme in all ihren Ausdrucksmöglichkeiten.

Zu seinen Projekten zählen Musik zu Stummfilmen in unterschiedlichsten Besetzungen u.a. in Kopenhagen, Göteborg, Barcelona, Porto, Montana und Tokyo, crossover-Projekte mit der Sängerin Lauren Newton, „buxtehude_21“ über Themen von Dietrich Buxtehude mit dem Saxophonisten Bernd Ruf und „Mozart deconstructed“ mit dem Komponisten Karlheinz Essl, ein Improvisationskonzert mit dem Cellisten Dave Eggar (New York) über Internet, Aufführungen in der Philharmonie Luxembourg und dem Concertgebouw in Amsterdam, bei den Filmmusiktagen in Halle, Kompositionen für den Internationalen Buxtehude Orgelwettbewerb in Lübeck sowie eine Performance für Orchester, Live-Elektronik und Stimme mit dem Dirigenten Martin Haselböck und dem Schauspieler John Malkovich.

Interdisziplinäre Projekte führten zur Zusammenarbeit mit schwerkranken Menschen und Ärzten sowie mit Wissenschaftlern vom CERN in Genf.

CD–Produktionen, Rundfunk– und Fernsehaufzeichnungen ergänzen seine künstlerische Tätigkeit.

Franz Danksagmüller studierte Orgel, Komposition und elektronische Musik. Zu seinen Lehrern zählen Michael Radulescu, Daniel Roth, Bernhard Haas, Erich Urbanner und Karlheinz Essl.

1995 bis 2003 wirkte er als Dozent an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Von 1999 bis 2005 war er Organist und Komponist am Dom in St. Pölten (Österreich), seit 2005 ist er Professor für Orgel und Improvisation an der MHL.

französische und italienische Diktion

de Bros, Esther

Esther de Bros hat Gesang studiert und entdeckte die „sängerische Diktion“ am Curtis Institute of Music in Philadelphia wo sie als Dozentin mehrere Jahre deutsche Diktion unterrichtete. Nach der Rückkehr in die Schweiz wurde sie als Dozentin für und sängerische Diktion (vier Sprachen ) und Sprecherziehung an die Hochschule der Künste Bern, an das Schweizer Opernstudio und an die Zürcher Hochschule der Künste berufen, wo sie auch eine Klasse für französische Diktion betreute. Seit vielen Jahren sind sie und der Liedpianist Irwin Gage ein Unterrichtsduo und unterrichten Sänger und Pianisten im Fach Lied-Duo und Liedinterpretation im In- und Ausland und an zahlreichen Festivals. Sie wirkt ebenfalls in der Liedklasse von Hartmut Höll an der Zürcher Hochschule der Künste und als Sprachcoach bei CD-Aufnahmen und bei Opernproduktionen mit und betreute mehrere Opern am Zürcher Opernhaus während der Saison 2010/11/12. Sie unterrichtet seit vielen Jahren als Gastdozentin in Japan sowie im In- und Ausland. Zur Zeit hat sie Lehraufträge an den Musikhochschulen Lübeck für italienische und französische Diktion, in Karlsruhe für sängerische Diktion in mehreren Sprachen mit Schwerpunkt Französisch und wird 2012/13 die Oper „Semele“ (englisch) von Händel an der Musikhochschule Saarbrücken sprachlich betreuen. Esther de Bros tritt als Sprecherin meist mit Kammermusikgruppen oder in Programmen mit anderen Musikern auf.

Musiktheorie, Gehörbildung

Dorfner, Andreas

Andreas Dorfner studierte Komposition, Kirchenmusik (A) sowie Musiktheorie und Gehörbildung in Weimar und Detmold. 2010 war er Stipendiat in der Cité internationale des Arts, Paris. Neben seiner Konzerttätigkeit als Komponist und Interpret unterrichtet Andreas Dorfner Musiktheorie, Gehörbildung und Werkanalyse an den Musikhochschulen Lübeck und Detmold. Er promoviert an der MHL bei Prof. Dr. Oliver Korte mit einer Arbeit über „Die Soldaten“ von Bernd Alois Zimmermann.

Harfe, Fachdidaktik, Kammermusik, Orchesterstudien

Dreyer, Gesine, Prof.

Gesine Dreyer studierte Harfe an der Hamburger Musikhochschule bei Prof. Julie Raines und Prof. Maria Graf. Sie absolvierte Meisterkurse bei Susanna Mildonian und Ursula Holliger. Nach einem Zeitvertrag beim Opernhaus- und Museumsorchester Frankfurt, war sie von 1994 bis 2001 Soloharfenistin des Philharmonischen Orchesters Kiel. Seitdem lebt sie mit ihrer Familie in Hamburg und arbeitet als Honorarprofessorin an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler», Berlin, unterrichtet die Harfenklasse der Musikhochschule Lübeck seit 2009 und konzertiert als freischaffende Harfenistin. Ihre Orchesteraushilfen führen sie regelmäßig zur Radiophilharmonie Hannover, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Hamburger Staatsoper und weiteren Orchestern. Daneben tritt Gesine Dreyer als Kammermusikerin auf; zum Beispiel mit Ingo Zander (Violoncello), Birgit Bachhuber (Harfe) und Dorothee Frieß (Sopran). Sie beschäftigt sich gerne und intensiv mit dem Erarbeiten und Aufführen von Neuer Musik.

Komposition

Döhl, Friedhelm, Prof. Dr.

Viola, Orchesterstudien

Eckels, Lena

Lena Eckels, geboren 1982 in Detmold, spielt seit ihrem zehnten Lebensjahr Viola und wurde zunächst von Charlotte Hauser in Detmold ausgebildet. Nach dem Abitur absolvierte sie ihr Studium bei Barbara Westphal in Lübeck und Lars-Anders Tomter in Oslo/Norwegen.

Sie gewann u.a. den GWK Förderpreis 2004 und den 1. Preis beim Internationalen Brahms-Wettbewerb in Pörtschach im Jahr 2005. Künstlerische Anregungen erhielt sie u.a. von Kim Kashkashian, Yuri Bashmet und Nobuko Imai und wurde 2007 für die Verbier Festival Academy ausgewählt.

Seit 2006 ist Lena Eckels festes Mitglied im Amaryllis Quartett. Das von Walter Levin und dem Alban Berg Quartett ausgebildete Ensemble gewann 2011 den 1. Preis und den Grand Prize beim renommierten Melbourne International String Quartet Competition und den Finalistenpreis des Premio Paolo Borciano in Italien. Es ist regelmäßig bei großen Konzertreihen und Festivals zu Gast, u.a. beim Lucerne Festival, dem Heidelberger Frühling, dem Chelsea Music Festival / NYC, dem Huntington Music Festival /Australien, den Schwetzinger Festspielen, dem Wiener Musikverein, der Alten Oper Frankfurt und dem Melbourne Recital Centre. Das Quartett wurde 2012 mit dem höchstdotierten Kammermusikpreis Deutschlands ausgezeichnet, dem Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung.

Orchestererfahrung sammelte Lena Eckels als regelmäßige Aushilfe in Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem WDR Sinfonieorchester Köln und dem Ensemble Resonanz.

Nach ihrer Tätigkeit als Lehrbeauftragte für Kammermusik an der HMTM Hannover unterrichtet sie seit dem Wintersemester 2015/16 Viola und Orchesterstudien an der MHL.

Sie spielt auf einer Bratsche von Haat-Hedlef Uilderks nach Gasparo da Salo.

Violine, Fachdidaktik

Egelhof, Maria, Prof.

Prof. Maria Egelhof, Professorin an der MHL, absolvierte ihr Studium in Saarbrücken bei Prof. Ulrike Dierick und an der Guildhall School of Music and Drama, London, in der Konzertklasse von Prof. Yfrah Neaman. Sie beendete ihre Ausbildung mit dem Solistendiplom (Premier Prix) in London sowie mit dem Konzertexamen in Saarbrücken. Ausgezeichnet mit nationalen und internationalen Preisen wurde sie außerdem durch zahlreiche Stipendien gefördert. Bereits in jungen Jahren begann sie ihre Konzerttätigkeit als Solistin mit bedeutenden Orchestern sowie als Kammermusikerin. Diese, sowie die Tätigkeiten als Leiterin von Violin- und Kammermusikkursen, führten die Künstlerin in nahezu alle europäischen Länder und in die Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Eine besondere Bedeutung und Tradition erlangten die Violin- und Kammermusikkurse in Neuwied/Engers, Kloster Altenberg sowie in Jerevan, Armenien. Maria Egelhof ist als Solistin und Kammermusikerin gern gesehener Gast internationaler Festivals. Fernseh-, Rundfunk-, Schallplatten- und CD Produktionen mögen das Bild ihrer künstlerischen Vielseitigkeit vervollständigen.

Studenten ihrer Violinklasse sind inzwischen in weltweit anerkannten Ensembles, sowie in renommierten Orchestern und solistisch tätig. Stellvertretend sei hier unter anderem auch das Arditti-Quartett erwähnt.

Als Herausgeberin vieler Editionen des Schott-Verlages hat sie sich seit Jahren einen Namen gemacht. Insbesondere auch durch eine Neuausgabe der Violinetüden von R. Kreutzer. Die darin veröffentlichen Neuerungen durch das Original von R. Kreutzer wurden weltweit beachtet.

Klavier, Kammermusik

Eickhorst, Konstanze, Prof.

Für Konstanze Eickhorst begann die internationale Konzerttätigkeit nach dem Gewinn der Wettbewerbe "Clara Haskil" und "Geza Anda" sowie vorderen Platzierungen beim Bach-Wettbewerb in Toronto und beim "Concours Reine Elisabeth" in Brüssel. Die Pianistin wird als Solistin und Kammermusikerin in die Musikmetropolen der Welt eingeladen, gastiert unter anderem bei den Salzburger Festspielen, den Luzerner Festspielen und spielt mit Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Toronto Symphony oder dem Royal Philharmonic Orchestra London. Seit vielen Jahren ist Konstanze Eickhorst Mitglied des Linos-Ensemble, das in Besetzungen von Duo bis Septett ein breites Repertoire pflegt. Cpo, Capriccio, Genuin und weitere CD-Lables produzieren mit Konstanze Eickhorst.

Sie studierte bei Karl-Heinz Kämmerling und Vlado Perlemuter. Als 28-jährige zur Professorin in Hannover ernannt, folgte sie einige Jahre darauf einem Ruf an die Musikhochschule Lübeck. Konstanze Eickhorst leitet Meisterkurse für Solisten und Ensembles und wird als Jurorin zu internationalen Wettbewerben eingeladen. Seit mehreren Jahren führt sie den Juryvorsitz des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen und arbeitet im künstlerischen Ausschuss.

Gesang

Einhaus, Franz-Josef, Prof.

Prof. Franz-Josef Einhaus, Bariton, studierte zunächst Schulmusik (Hauptfächer Gesang und Klavier, Leistungsfächer Chor- und Orchesterleitung), Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Universität und Musikhochschule Köln. Nach seinem Ersten und Zweiten Staatsexamen bildete ihn Prof. Josef Metternich in seiner Meisterklasse an der Kölner Musikhochschule zum Sänger aus. Ferner studierte er in der Meisterklasse von Prof. Dietrich Fischer-Dieskau an der UdK Berlin drei Jahre lang Liedinterpretation. Seine Ausbildung schloss er mit dem Konzertexamen ab.

Schon während seines Studiums sang er alle großen Oratorienpartien seines Faches, so die Matthäus- und Johannes-Passion von Bach, die großen Händel- und Haydn-Oratorien, das Brahms-Requiem, Mendelssohns Elias, Brittens War Requiem sowie Orffs Carmina burana etc.

Es folgten Wettbewerbserfolge (VDMK, „Neue Stimmen“, Belvedere) sowie ein Stipendium der Bayreuther Festspiele. Konzertreisen führen den Sänger ins In- und Ausland (u.a. Italien, Spanien, Belgien, Niederlande, Polen, Brasilien etc.), Arbeiten für Rundfunk und Fernsehen (ARD, ZDF, WDR, NDR, RAI UNO, BRT 2 u.a.) ergänzen sein Tätigkeitsfeld.

Als Liedinterpret kann der Bariton auf zahlreiche Soloabende (u.a. Alte Oper Frankfurt, Liederhalle Stuttgart, Oper Köln, Schwetzingen) zurückblicken, ferner betreut ihn der WDR regelmäßig mit Uraufführungen moderner Lieder und Kammermusik.

Die Moderne ist auch für die Opernlaufbahn des Baritons prägend gewesen. So gab er an der Düsseldorfer Oper sein vielbeachtetes Debut mit der Titelpartie des „Lenz“ von Wolfgang Rihm. Dort sang er auch den Junius in Brittens „Rape of Lucretia“. Seine Anfängerzeit verbrachte er am Kölner Opernhaus.

Die Partie des Lenz sang er ebenfalls in einer Produktion des Brüsseler Opernhauses, das belgische Fernsehen fertigte eine Filmfassung der Kammeroper an, die auch bei den Festspielen in Cannes gezeigt wurde. Ferner übernahm er die Rolle in einer Inszenierung des Bonner Opernhauses.

Gastverträge führten ihn an die Opernhäuser nach Dresden, Duisburg, Dortmund, Düsseldorf, Bonn, Brüssel, Antwerpen, Maastricht u.a. Er arbeitete mit namhaften Regisseuren wie H. Kupfer, A. Homoki, A. Pilavachi und Dirigenten wie W. Trommer, J. Conlon, St. Lano, J. Fiore, H. Rilling, P. Schreier und S. Young zusammen. Sein Repertoire umfasst mehr als 50 Opernpartien.

Neben der künstlerischen Arbeit ist Einhaus seinem Engagement als Pädagoge treu geblieben und konnte beide Tätigkeiten erfolgreich miteinander verbinden. So legte er sein Staatl. Gesanglehrerdiplom ab und unterrichtete ab 1986 als Lehrbeauftragter an der Kölner Musikhochschule. Seine Schulmusikerausbildung beendete er mit dem Zweiten Staatsexamen, seine Zweite Staatsarbeit schrieb er über die Schwierigkeiten bei der Rezeption moderner Vokalmusik unter Berücksichtigung lernpsychologischer und kommunikationstheoretischer Fragestellungen, Kenntnisse und Erfahrungen, die er den Opernhäusern und Hochschulen, die ihn verpflichten, gerade bei der Werbung um ein junges Publikum beratend zur Verfügung stellt.

1992 wurde Einhaus zum Professor für Gesang an die MHL berufen. Dort war er Mitglied des Senates und stellv. Leiter des Instituts für Bühnen- und Konzertgesang, Fachgruppensprecher und Modulbeauftragter. Ferner hält er dort Liedinterpretationskurse für Sänger und Pianisten ab.

Neben seiner Tätigkeit in Oper und Konzert zeigte er unlängst seine erste Regiearbeit mit einer eigenen Bearbeitung von Mozarts „Zauberflöte“, in Vorbereitung sind Mozarts „Cosi fan tutte“, Verdis „Traviata“ und Brittens „Rape of Lucretia“.

Im Rahmen der Mattheiser Sommerakademie hält Einhaus regelmäßig Meisterkurse ab.

Ferner war er Gastprofessor an der Musikhochschule in Osaka/Japan.

In Gründung befindet sich seine Stiftung „Besser Singen“ zur Förderung junger Gesangstalente.

Über 40 seiner Studierenden aller Stimmfächer singen an Opernhäusern im In- und Ausland, so Scala di Milano, Wiener Volksoper, Hamburg, Dresden, Maastricht, Aachen, Basel, Bremen, Bonn, Coburg, Detmold, Dortmund, Düsseldorf, Münster, Frankfurt, Heidelberg, Hannover, Leipzig, Kiel, Lübeck, Rostock, Reykjavik, Schwerin, Saarbrücken, Tokio, Oldenburg, Pretoria, Johannesburg, Würzburg u.a. sowie im Opernchor Bayreuth. Ferner arbeiten seine Studierenden mit Festverträgen in den Rundfunkchören des WDR, NDR und SWR. Des Weiteren sind führende Positionen im Theater- und Konzertleben mit seinen Studierenden besetzt (stellv. GMD Aachen, Bonn, Chordirektor Gelsenkirchen, Kantor Dresdener Frauenkirche, Wiener Sängerknaben, Limburger Dom etc.). Für die Finalrunden des 35. Belvedere-Wettbewerbes qualifizierten sich gleich 2 Studierende seiner Klasse.

Klavier, Kammermusik

Elser, Konrad, Prof.

Geboren in Schwäbisch Gmünd, studierte der Pianist Konrad Elser zunächst an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Paul Buck, Prof. Andrzej Jasinski und Prof. Oleg Maisenberg, der ihm noch während des Studiums seine Assistenz übertrug. Konrad Elser war Schüler von Martha Argerich in Genf und besuchte Meisterkurse u.a. bei Lew Vlasenko, Jörg Demus und Nikita Magaloff.

Bei zahlreichen Wettbewerben erhielt Konrad Elser Preise und Auszeichnungen. So wurde ihm 1982 beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf die Bronze-Medaille verliehen. 1984 war er Preisträger beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn, 1985 errang er den 1. Preis beim Concours International de Piano in Epinal, 1987 und 1989 folgten Preise beim Busoni-Wettbewerb in Bozen und beim Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund. Seine Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusikpartner führte Konrad Elser ins europäische Ausland, nach Südamerika, China und Japan. Über viele Jahre konzertierte er mit dem 'Melos-Quartett', mit namhaften Künstlern wie David Geringas, Ida Bieler, Thomas Brandis, dem Tenor James Wagner, dem 'Lotus-Quartett', dem 'Cuarteto Casals' und dem 'Trio di clarone' mit Sabine Meyer.

Als leidenschaftlicher Pädagoge und Juror hat sich Konrad Elser einen hervorragenden Ruf erworben. Nach seiner Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Stuttgart und der Hochschule für Kirchenmusik in Esslingen folgte Konrad Elser 1992 dem Ruf an die Musikhochschule Lübeck, an der er als Professor für Klavier und Kammermusik den pianistischen Nachwuchs ausbildet.

Klavier

Escudero Garcia, Edith

Edith Escudero García stammt aus Mexiko-Stadt, wo sie von ihren Eltern schon sehr früh musikalisch gefördert wurde. Zunächst studierte sie Klavier bei Dr. Fernando García Torres an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt. Dieses Studium schloss sie mit Auszeichnung ab. Danach zog sie nach Deutschland um, um ihre Ausbildung fortzusetzten. An der MHL absolvierte sie ihre künstlerische Ausbildung, ein Aufbaustudium im Fach Klavier bei Prof. Konrad Elser, Musikerziehung bei Prof. Manfred Aust und ein Aufbaustudium im Fach Kammermusik bei Prof. Inge-Susann Römhild.

Sie trat als Solistin und gemeinsam mit verschiedenen Ensembles in diversen Städten Mexikos, sowie in Norwegen, Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Palästina, England, Spanien und USA auf.

Durch ihre außergewöhnliche Leistung als Solistin und Kammermusikerin gewann sie verschiedene Preise und Anerkennungen sowohl in ihrer Heimat Mexiko als auch im Ausland. Mit 15 Jahren gewann sie den zweiten Preis beim nationalen Gesang- und Interpretationswettbewerb der mexikanischen Nationalen Kunstakademie. Mit 18 Jahren gewann sie den ersten Preis des IV. Edvard Grieg Nationalwettbewerbs in Chihuahua. Seit 2006 wird sie als Solistin und Kammermusikerin von der internationalen Yehudi Menuhin - Live Music Now Stiftung gefördert. 2007 bekam sie die Unterstützung der Marie-Luise Imbusch-Stiftung und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Im Jahr 2009 gewann sie mit ihrem Trio Arion den ersten Preis des Possehl-Wettbewerbs in Lübeck.

Sie absolvierte Meisterkurse bei international anerkannten Musikern wie Oleg Maisenberg, Andrzje Jasinski, Anatol Ugorski, Gyorgy Sandor, Eva Kupiec, Aquiles Delle Vigne, Jorge Federico Osorio, Bernard Flavigny und Jorge Luis Prats.

Zurzeit ist Edith Escudero García Dozentin im Fach Klavier an der Musikhochschule Lübeck, Mitglied im Trio Arion und ist regelmäßig Jurymitglied des „Jugend musiziert? Wettbewerbs.

Jazz-Ensemble, Fachdidaktik E-Gitarre

Farrant, Patrick

Gesang

Fegran, Espen

Flöte, Orchesterstudien, Kammermusik

Firkins, Angela, Prof.

Angela Firkins, geb. Tetzlaff, studierte bei J.-C. Gérard (Hamburg), bei W. Bennett (Freiburg) und bei P. Meisen (München). Nach mehreren ersten Preisen im Wettbewerb "Jugend musiziert" erhielt sie 1985 einen Preis beim Deutschen Musikwettbewerb und 1986 den 1. Preis beim Wettbewerb der Deutschen Hochschulen. Als Mitglied des Albert-Schweitzer-Quintetts wurde sie Preisträgerin bei zahlreichen Wettbewerben (Deutscher Musikwettbewerb, ARD-Wettbewerb u.a.). Sie erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik, produzierte verschiedene CDs sowie Rundfunkaufnahmen und konzertiert im In- und Ausland. Nachdem sie lange Zeit Mitglied im Bundesjugendorchester, in der Jungen Deutschen Philharmonie und im Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft war, wurde sie von 1988 bis 1993 Soloflötistin der Hamburger Symphoniker und 1994 Soloflötistin der Radiophilharmonie Hannover des NDR. 1997 folgte die Berufung als Professorin an die Musikhochschule Lübeck.

Schlagzeug, Schlagzeugensemble

Fischer, Johannes, Prof.

Johannes Fischer wird von der Presse als der Klangzauberer unter den Schlagzeugern gefeiert. Mit ungeahnter Leichtigkeit, impulsiver Spielfreude und Einfühlsamkeit berührt der vielseitige Künstler sein Publikum. Der 1. Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs beweist, dass es als Schlagzeuger nicht nur darum geht, das Klischee eines virtuosen Kraftaktes zu erfüllen. Mühelos begeistert Johannes Fischer seine Hörer auch mit den poetischen Qualitäten seines Instrumentariums, dem er eine faszinierende Vielfalt magischer Klänge entlockt.

Seine Auseinandersetzung mit Musik erfolgt nicht nur aus Sicht des Interpreten, sondern umfassender, auch als Komponist und improvisierender Instrumentalist.

Immer wieder begibt er sich auf die Suche nach der Schnittstelle seiner unterschiedlichen Betätigungsfelder, zu der auch vermehrt das Dirigieren zählt.

Gerade die Wechselwirkung dieses interdisziplinären Arbeitens sind für ihn sehr inspirierend. Dabei sind neben seiner internationalen solistischen Tätigkeit, die ihn bereits in Konzertsäle wie den Musikverein und das Konzerthaus in Wien, Carnegie's Zankel Hall in New York oder die Berliner Philharmonie, sowie zu zahlreichen Orchestern und Festivals führte, insbesondere die Zusammenarbeit mit anderen Instrumentalisten, Komponisten oder Künstlern aus den unterschiedlichsten Bereichen von großer Bedeutung.

In seinem Repertoire pflegt er die wichtigen Werke des 20./21. Jahrhunderts, darunter Kompositionen von Steve Reich, Iannis Xenakis, John Cage oder Karlheinz Stockhausen, gewährleistet gleichsam durch stetige Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten eine „Frischluftzufuhr“ die bereits einige signifikante, meist ihm gewidmete Werke hervorgebracht hat. Sein Instrumentarium umfasst unzählige Instrumente aus aller Welt, sowie Alltagsgegenstände, Selbstgebautes oder neu erfundene Instrumenten.

Die Beschäftigung mit Improvisation steht für Johannes Fischer ganz selbstverständlich auf der gleichen Ebene wie die Arbeit an komponiertem Repertoire. So improvisierte er z.B. mit Schlagzeugern wie Matthias Kaul oder Fritz Hauser zusammen, entwirft gemeinsam mit Nicholas Rimmer neue Livemusiken für Stummfilme und arbeitet zur Zeit für die kommenden Jahre an mehreren abendfüllenden Solokonzepten in Verbindung mit elektronischen Klängen sowie Video Projection Design.

Johannes Fischer spielt in unterschiedlichen Kammermusikformationen, darunter das eardrum percussion duo, mit dem duo d'accord aus München, im Duo mit seiner Frau Nari Hong (Flöten) oder im Trio Belli-Fischer-Rimmer (Posaune, Klavier, Schlagzeug).

Gemeinsam mit Nari Hong (Flöten, Elektronik) und Franz Danksagmüller (Live-Elektronik, KYMA) erforscht er in der Formation „pulse generator“ experimentelle psychadelische Club Sounds.

Als Komponist erhielt er u.a. Aufträge vom Crested Butte Music Festival, dem Lucerne Festival, dem Louvre Paris, dem Jungen Klangforum Mitte Europa, vom Amaryllis Quartet, Third Coast Percussion, Heidelberger Frühling, dem Lockenhaus Kammermusikfest, vom BBC sowie vom Bayerischen Rundfunk. Ein Schwerpunkt ist die instrumentale Kammermusik, gelegentlich erweitert durch elektronische Klangzuspielungen oder Verfremdungen.

Seine CD-Einspielungen bei OehmsClassics („Gravity“) und Genuin („Traces“, „ritual obsessions“)wurden in der internationalen Fachpresse hochgelobt und mit besten Kritiken bedacht.

2015 erschien seine Einspielung der 2. Sinfonie für Solo-Percussion und Orchester von Enjott Schneider mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin bei Wergo.

Er erhielt als Schlagzeuger und Komponist zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, darunter Preise beim Deutschen Hochschulwettbewerb, dem Deutschen Musikwettbewerb und den 1. Preis sowie vier weitere Sonderpreise beim 56. Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München.

Sein Studium absolvierte er bei Prof. Bernhard Wulff, Tajiro Miyazaki und Pascal Pons an der Musikhochschule Freiburg sowie als Stipendiat der Gerd-Bucerius-Stiftung bei Prof. Steven Schick an der University of California San Diego. Private Studien erfolgten darüber hinaus in Dirigieren bei Francis Travis und Komposition bei Dieter Mack.

Von 2006 bis 2014 unterrichtete Johannes Fischer am Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. 2009 wurde er als Schlagzeugprofessor an die MHL berufen.

Nebeninstrument Bassklarinette/Klarinette

Fischer, Kai

Musikwissenschaft

Flamm, Christoph, Prof. Dr.

Christoph Flamm studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Heidelberg und wurde dort bei Prof. Herbert Schneider mit einer Arbeit zum russischen Komponisten Nikolai Medtner grundständig promoviert. Mit einem Stipendium des DAAD verbrachte er ein Studiensemester am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium und im Glinka-Museum, dem größten russischen Musikarchiv. Den Jahren 1994–2001 als wissenschaftlicher Redakteur der Enzyklopädie »Die Musik in Geschichte und Gegenwart« im Bärenreiter-Verlag Kassel folgte ein weiterer Auslandsaufenthalt: als wissenschaftlicher Angestellter an der Musikgeschichtlichen Abteilung des Deutschen Historischen Instituts in Rom. Während dieser Zeit übernahm er auch Lehraufträge an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Seine in Rom begonnene Habilitationsschrift über die italienische Instrumentalmusik im frühen 20. Jahrhundert am Beispiel Ottorino Respighis konnte Christoph Flamm durch ein zweijähriges Stipendium der DFG im Jahr 2007 beenden. An der Universität des Saarlandes unterrichtete er seitdem als Privatdozent. Eine Vertretungsprofessur führte ihn im Studienjahr 2011/12 an die Universität der Künste Berlin. Nach kurzer Mitarbeit an der neuen Reger-Werkausgabe in Karlsruhe nahm er im März 2013 einen Ruf auf die Professur für Angewandte Musikwissenschaft an die Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt an. Seit Oktober 2014 ist Christoph Flamm Professor für Musikwissenschaft an der MHL.

Seine Forschungsgebiete gelten der russischen und sowjetischen Musik, der jüngeren italienischen und französischen Musik, allgemein der Instrumentalmusik ab dem 18. Jahrhundert, der Bläsermusik der Renaissance, der Filmmusik und Medienkunst. Die Position der Musik in politischen Kontexten sowie die Beziehungen und Interaktionen von Musik und anderen Künsten sind weitere Interessensfelder. Die kritische Edition musikalischer Werke ist ein beständiges Arbeitsgebiet des Musikwissenschaftlers.

Als Gründungsmitglied der gemeinnützigen »Musik- und Kunstschule Region Freudenstadt e.V.«, langjähriger Korrepetitor, Verfasser zahlreicher populärwissenschaftlicher Texte und Konzertmoderator liegt ihm die Verbindung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und musikalischer Praxis sowohl in der Lehre als auch in der Vermittlung für ein breites öffentliches Publikum besonders am Herzen.

Publikationen

Orchesterstudien Fagott

Fliegauf, Vera

Aufnahmetechnik, Multimedia, Medienkunde

Fricke-Masur, Thomas

Schulprojekt Neue Musik

Friedrich, Burkhard

Kompositions- und Musikpädagogikstudium in Lübeck und Stuttgart, klassisches Saxophon in Berlin.

Seine experimentellen Musiktheater und Konzertinstallationen wurden und werden auf Festivals in Berlin, Hamburg, Wien, u.a. aufgeführt, seine Kammermusikwerke finden sich im Repertoire bekannter Ensembles, wie beispielsweise “RADAR-Ensemble”, “Ensemble Decoder” oder “Phoenix”. Er arbeitet mit Konzeptkünstlern wie beispielsweise dem Video-Artisten Timo Schierhorn oder dem Experimental-Elektro-Musiker Felix Kubin zusammen. Burkhard Friedrich war zwischen 1994 und 2011 Künstlerischer Leiter und Saxophonist des ensembles Intègrales. Portrait-CDs mit seinen Werken sind bei den labels WERGO, Dekoder, Ahornfelder u.a. erschienen.

Er hat für seine außergewöhnliche Musiksprache verschiedene internationale Auszeichnungen erhalten und war u.a. Stipendiat der Freien und Hansestadt Hamburg, der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR, des DAAD und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Burkhard Friedrich lebt in Berlin und ist künstlerischer Leiter der Kompositionsprojekte “Klangradar 3000”(Landesmusikrat Hamburg), sowie “Klangradar Berlin” (Netzwerk Junge Ohren) und hält Seminare und workshops zum Thema “Kompositionspädagogik und “Fachdidaktik experimentelle Musik” auf internationalen musikpädagogischen Kongressen. Er ist Lehrbeauftragter für das Fach “Didaktik der Komposition” an der Musikhochschule Lübeck und Gastdozent an internationalen Musikuniversitäten und wird 2015 in der Schriftenreihe der Musikhochschule Lübeck ein fachdidaktisches Unterrichtswerk zum Thema ‘Neue Musik und experimentelle Klanggestaltung in allgemeinbildenden Schulen’ veröffentlichen.

Klangradar 3000

Klangradar Berlin

Generalbass, Historische Tasteninstrumente

Fuerst, Michael

Michael Fuerst begann in seiner Heimatstadt Madison (USA) sein Studium (Orgel und Cembalo bei John Chappell Stowe), das er an der Eastman School of Music (USA) weiterführte. Dort erhielt er Cembalounterricht bei Arthur Haas und war Assistent des Lautenisten Paul O'Dette. 1994 siedelte er nach Deutschland um, wo er als Fulbright-Stipendiat bei Robert Hill an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg seine Studienzeit abrundete. Er war Mitarbeiter eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur deutschen Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts. Neben einer ausgedehnten Konzerttätigkeit im In- und Ausland hat Michael Fuerst an zahlreichen CD-Aufnahmen mitgewirkt - zwei davon gewannen Echo Klassik Preise. Er hat Dozenturen an den Musikhochschulen in Lübeck und Bremen inne und stellt in einer eigenen Konzertreihe die historischen Tasteninstrumente der Sammlung des Hamburg Museums der interessierten Öffentlichkeit regelmäßig vor.

Trompete, Fachdidaktik, Unterrichtspraxis

Füller, Tobias

Orgel

Gast, Arvid, Prof.

Arvid Gast wurde 1962 in Bremen geboren und studierte Orgel und Kirchenmusik in Hannover. Bereits während des Studiums gewann er mehrere Orgelwettbewerbe und übernahm 1990 das Amt des Organisten und Kantors an der Hauptkirche St. Nikolai zu Flensburg. 1993 wurde er als Professor für Orgel an die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig berufen und zum Leipziger Universitätsorganisten ernannt.

Seit 2004 ist Arvid Gast Professor für Orgel und Sprecher des Studienganges Kirchenmusik an der Musikhochschule Lübeck. Im Januar 2005 wurde er zum Organisten der St. Jakobi-Kirche Lübeck mit ihren bedeutenden historischen Orgeln ernannt. 2007 rief er den „Internationalen Dieterich-Buxtehude-Wettbewerb“ ins Leben, der alle 3 Jahre in Lübeck ausgetragen wird. Darüberhinaus war er von 2008 bis 2014 Titularorganist der Konzerthalle „Georg-Philipp-Telemann“ in Magdeburg.

Mit Joachim Pliquett, dem Solotrompeter des DSO-Berlin, bildet er seit 1979 ein festes Duo (www.pliquett-gast.de).

Arvid Gast konzertiert und unterrichtet im In- und Ausland; als Juror wirkte er bei vielen renommierten Wettbewerben u.a. in Tokyo, Graz, Leipzig und Alkmaar mit.

Zahlreiche Aufnahmen und CD-Einspielungen vermitteln einen lebendigen Eindruck von der Breite und Vielfalt seines Repertoires, wobei die Werke des norddeutschen Barocks, Johann Sebastian Bachs und der Deutschen Romantik eine ganz beson-dere Stellung einnehmen.

Gesang

Gehrke, Michael, Prof.

Michael Gehrke studierte zunächst Gartenarchitektur an der Universität Hannover (Diplom). Seine Gesangsausbildung erhielt er bei Prof. Ute Niss an der Musikhochschule Lübeck (Operndiplom und Konzertexamen, jeweils mit Auszeichnung). Privatstudien bei Arleen Auger, Elisabeth Schwarzkopf, Aldo Baldin, Pawel Lisitsian, James Wagner, Leonard Hokanson und Helmut Rilling vervollkommneten seine musikalische Ausbildung. Besonders stark prägte ihn jedoch die langjährige intensive Arbeit mit Nicolai Gedda. Michael Gehrke zählte zu den Finalisten beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Er errang einen ersten Preis beim VDMK-Wettbewerb in Hannover und wurde beim Possehl-Wettbewerb in Lübeck ausgezeichnet. Seine Erfolge als Konzert- und Liedsänger belegen zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Konzertmitschnitte als Solist beim Deutschlandradio Berlin, HR, NDR, SDR, SWF, WDR und beim ORF. Konzertreisen führten ihn in viele Länder Europas, nach Israel, Ägypten und Südafrika.

Michael Gehrke ist regelmäßig Gast zahlreicher internationaler Festivals. Seine Kammermusikpartner sind Orchestersolisten der großen europäischen Rundfunk- und Sinfonieorchester (Tonhalle Orchester Zürich, Sinfonieorchester des WDR, Sinfonieorchester des SWR, Niederländische Radiophilharmonie). Darüber hinaus konzertiert er mit den Mitgliedern international bedeutender Ensembles wie dem Linos Ensemble und dem Auryn-Quartett. Als Opernsänger gastierte er, vor allem als Mozart-Tenor, in Lübeck, Potsdam, Cluj, Hamburg und Wien. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich Michael Gehrke auch mit dem jugendlich-dramatischen Fach. So sang er u.a. Mahlers Lied von der Erde im Konzerthaus Klagenfurt sowie Verdis Requiem. Als Don José debütierte er mit großem Erfolg in der Philharmonie Berlin und überzeugte als Parsifal beim Festival Mitte Europa.

Michael Gehrke ist ein erfahrener Gesangspädagoge. Seit 2001 ist er Dozent für Gesang an der Musikhochschule Lübeck, seit 2005 Mitglied in der Institutsleitung Musikerziehung. Für seine außergewöhnlichen Leistungen in der Gesangslehrerfortbildung erhielt er eine Titularprofessur der Universität Haerbin (China). Michael Gehrke ist Gastprofessor am Shenyang Conservatory of Music.

Angewandtes Klavierspiel, Klavierimprovisation, Pop-Klavier, Pop-Vokalensemble

Gerl, Christoph

Christoph Gerl studierte Lehramt Gymnasium in Weimar sowie Jazzpiano und Chorleitung in Würzburg. Beim Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel Grotrian Steinweg in Weimar gewann er 2000 den Gesamtpreis. Seit 2006 arbeitet er als Lehrer für Musik und Darstellendes Spiel an der Theodor-Mommsen-Schule in Bad Oldesloe. Daneben leitet er in Hamburg den Popchor Cantaloop, mit dem er 2013 den 3.Preis beim Festival in Aarhus und 2016 den 1.Preis beim Deutschen Chorfest in Stuttgart gewann. Seit 2013 betreut er als einer von drei Hauptdozenten die Ausbildung Chorleitung Stufe B (Jazz/Pop) an der Bundesakademie in Wolfenbüttel und gibt regelmäßig Kurse in den Themenfeldern Arrangieren, Klavierbegleitung oder Chor- und Ensembleleitung.

Gesang

Glose, Kathleen

Kathleen Glose übt seit 2013 einen Lehrauftrag im Fach Gesang an der Musikhochschule Lübeck aus. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig Gesang sowie Musikpädagogik für Gesang. Im Anschluss absolvierte sie ein Künstlerisches Aufbaustudium an der Leipziger Musikhochschule.

Engagements führten sie an zahlreiche Theater und Opernhäuser. Die Mezzosopranistin sang mehr als vierzig Partien ihres Faches. Zu den wichtigsten zählen Hauptpartien wie Hänsel, Carmen, Pinocchio in „Pinocchios Abenteuer“ von J. Dove und Mozartpartien wie Cherubino, Don Ramiro, Zerlina, Idamante sowie Olga in „Eugen Onegin“, Siebel in Gounods „Margarethe“, Meg Page in „Falstaff“, Flora in „La Traviata“ und Maddalena in „Rigoletto“. Seit 2007 ist sie regelmäßig zu Gast am Opernhaus Chemnitz, wo sie als Hänsel, Pinocchio, Magd in „Elektra“, Mercédes in „Carmen“, Dame in „Die Zauberflöte“, Elfe in „Rusalka“, Annina in „La Traviata“, Knappe und Blumenmädchen in „Parsifal“ zu erleben war und ist.

Darüber hinaus sang sie zahlreiche Konzerte in ganz Europa. Konzerte führten sie auch in das Konzerthaus Berlin und das Gewandhaus Leipzig. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Leipziger Synagogalchor, mit dem sie regelmäßig auf Konzerttournee geht.

Parallel zu ihren Engagements als Sängerin hat Kathleen Glose vielfältige Erfahrungen auf gesangspädagogischem Gebiet. Erste Einsichten sammelte sie schon während ihres Aufbaustudiums an der Musikschule Wittenberg.

Es folgte ein Lehrauftrag an der „Martin-Luther-Universität“ Halle-Wittenberg am Institut für Schulmusik.

Seit 1998 ist Kathleen Glose Lehrbeauftragte für das Fach Stimmbildung in der Fachrichtung Dirigieren und Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und unterrichtet dort seit 2013 zusätzlich Gesang am Institut für Musikpädagogik.

Einige Jahre betreute Kathleen Glose die „Studienvorbereitende Gesangsklasse“ an der Musikschule Berlin-Kreuzberg und bereitete erfolgreich zahlreiche Schüler auf ein Musik- bzw. Gesangsstudium und die Aufnahmeprüfungen vor.

Seit 2012 übt Kathleen Glose einen Lehrauftrag im künstlerischen Haupt- und Nebenfach Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Rostock aus.

Einen weiteren Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bildet die Beschäftigung mit Gesangsmethodik und verschiedenen Aspekten zum Thema Stimme. So ist sie u.a. als Dozentin von Workshops im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen von Lehrern, Erziehern und Ausbildern am Mittelsächsischen Bildungsinstitut aktiv.

Generalbass, Partiturspiel, Musiktheorie, Gehörbildung, Werkanalyse

Gotsch, Halvor

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Halvor Gotsch wurde 1954 in Husum (Nordfriesland) geboren; er studierte zunächst Schulmusik, dann Musiktheorie bei Christoph Hohlfeld in Hamburg. 1991 erhielt er einen Lehrauftrag für Musiktheorie – 1992 in eine Teilzeitprofessur umgewandelt – an der Musikhochschule Hamburg. Seit 1992 ist er zusätzlich Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Lübeck. Sein besonderes Interesse gilt Fragen der musikalischen Semiotik und Semantik. Dazu erschienen Veröffentlichungen in den Schriftenreihen der HfMT-Hamburg.

Publikationen und Kompositionen

Saxophon

Gubler, Rico, Prof.

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Prof. Rico Gubler trat am 1. März 2014 sein Amt als Präsident der MHL an. Der gelernte Jurist, Saxophonist und Komponist studierte zunächst klassisches Saxophon bei Iwan Roth in Basel, bei Marcus Weiss in Zürich und bei Jean-Michel Goury in Paris. Während seines Musikstudiums spezialisierte er sich auf zeitgenössische Musik, freie Improvisation und Live-Elektronische-Aufführungen. Als Schweizer Nachwuchsmusiker erhielt er 1997 und 1998 den begehrten Studienpreis des Migros Genossenschaftsbundes und der Ernst Göhner Stiftung. Neben seiner Ausbildung zum Saxophonisten studierte Rico Gubler Komposition bei Balz Trümpy in Basel und Salvatore Sciarrino in Florenz. Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen folgten: So erhielt er für sein Schaffen 1998 den Prix du Club de mécénat suisse en France, ein Jahr später die kulturelle Auszeichnung des Kantons Zürich. Im Jahr 2001 war er Stipendiat auf dem Künstlerhof Schreyahn, und von 2001 bis 2002 förderte ihn die Stiftung Landis & Gyr in London. Es folgte ein Stipendium der Dr. Robert und Lina Thyll-Dürr Stiftung. Die Stadt Zürich förderte ihn gleich zwei Mal mit einem Werkjahr: 2004 für Komposition und 2005 für Interpretation. Neben seinem musikalischen Schaffen absolvierte Rico Gubler ein Jurastudium in Zürich, welches er mit dem Lizenziat II abschloss. Von 2004 bis 2014 unterrichtete er Saxophon und Kammermusik an der Musikhochschule Lugano, von 2010 bis 2014 war er Studiengangsleiter und Mitglied der Leitung der Hochschule für Musik in Basel.

Piccoloflöte Nebeninstrument, Orchesterstudien

Haberland, Mareile

Gesang

Hampe, Christiane, Prof.

Christiane Hampe, Sopran, wurde in Heidelberg geboren. Sie studierte Gesang bei Annemarie Blümer und an der Musikhochschule München bei Annelies Kupper. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, ihr Abschlussexamen legte sie mit Auszeichnung ab. Opernengagements hatte sie an den Städtischen Bühnen Hagen, am Basler Theater, den Wuppertaler Bühnen und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe. Gastspiele gab sie unter anderem in Berlin, Hannover, Mannheim, München und Wien. 1974 war sie Preisträgerin beim "Bundeswettbewerb Gesang in Berlin".

Zahlreiche Auslandsengagements führten sie durch Europa, nach Japan und in die USA. Sie wirkte bei Rundfunk- und Fernsehproduktionen in Deutschland, Holland, Italien, Norwegen und der Tschechoslowakei mit. Seit 1986 lehrt sie wiederholt als Dozentin an der Chorakademie Kamen, bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart, den Bachakademien in Krakau, Prag und Sendai (Japan).

Seit 1988 unterrichtete sie als Professorin für Gesang und leitete in den letzten Jahren auch die Gesangsabteilung an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe. Zum Sommersemester 2008 wurde sie auf eine Professur an der Musikhochschule Lübeck berufen.

Violine

Heinrich, Sophie

Sophie Heinrich wurde 1981 in Augsburg geboren. Schon mit vier Jahren begann sie das Geigenspiel und steht seitdem auf der Bühne. Ihr Studium begann sie als Jungstudentin an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart und wechselte dann an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Wichtige Lehrer dort waren Prof. Stefan Picard und Prof. Antje Weithaas. In der Solistenklasse bei Prof. Thomas Brandis an der Musikhochschule Lübeck absolvierte sie mit Bestnote ihr Aufbaustudium.

Zusätzliche musikalische Anregungen erhielt sie u.a. bei Gidon Kremer, Midori, Rainer Kussmaul, Isabelle van Keulen, Saschko Gawriloff und dem Artemis-Quartett. Sie ist Gewinnerin und Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, z.B. beim „Leopold Mozart Wettbewerb“ 1999, „Internationaler Louise Henriette Wettbewerb“ 2002 und „Max Rostal Wettbewerb“ 2002. 2008 gewann sie den Possehl-Musikpreis der Hansestadt Lübeck. Im Jahre 2009 machte sie als beste Deutsche unter den sechs letzten Geigern im Semi-Finale des ARD-Wettbewerbes im Herkulessaal in München auf sich aufmerksam.

Als Solistin gastiert sie bei Festivals im In- und Ausland, so z.B. dem Schleswig-Holstein-Festival, Aspen-Music-Festival,Colorado/USA, St. Christopher Sommer Musik Festival, Vilnius/Litauen. Dabei arbeitete sie u.a. mit Dirigenten wie Sebastian Weigle (Barcelona/Frankfurt), Manfred Fabricius (Berlin) und Andreas Pascal Heinzmann (München/Los Angeles) zusammen und konzertierte mit den Hamburger Symphonikern, dem Münchner Kammerorchester, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt und der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie. Aufnahmen für den MDR, den BR und den Hessischen Rundfunk dokumentieren ihr solistisches wie kammermusikalisches Können. Letzteres vertieft sie in der Arbeit mit ihrem, mit dem Pianisten Jacques Ammon gegründeten Duo „Duo Inter Pares“ seit 2006, und als Mitglied des „Cuarteto Sol Tango“, das mit traditionellem Tango und der Musik Piazzollas in Form eigener Arrangements auftritt.

Sie erhielt Stipendien der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“, der „Deutschen Stiftung Musikleben“ und der „ZEIT- Stiftung“, und war aktives Mitglied des Yehudi Menuhin-Vereins „Live Music Now“. Seit September 2009 ist Sophie Heinrich, ehemalige Assistentin von Professor Brandis, Dozentin mit Lehrauftrag für Violine an der Musikhochschule Lübeck. Sie ist 1. Konzertmeisterin der „Komischen Oper Berlin“.

Als Solistin gastiert sie bei Festivals im In- und Ausland, wie dem Schleswig-Holstein-Festival, Aspen-Music-Festival,Colorado/USA, St. Christopher Sommer Musik Festival, Vilnius/Litauen. Dabei arbeitete sie unter anderem mit Dirigenten wie Sebastian Weigle (Barcelona/Frankfurt), Manfred Fabricius (Berlin) und Andreas Pascal Heinzmann (München/Los Angeles) zusammen und konzertierte mit den Hamburger Symphonikern, dem Münchner Kammerorchester, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt und der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie. Aufnahmen für den MDR, den BR und den Hessischen Rundfunk dokumentieren ihr solistisches wie kammermusikalisches Können. Letzteres vertieft sie in der Arbeit mit ihrem, mit dem Pianisten Jacques Ammon gegründeten Duo „Duo Inter Pares“ seit 2006, und als Mitglied des „Cuarteto Sol Tango“, das mit traditionellem Tango und der Musik Piazzollas in Form eigener Arrangements auftritt. Sie erhielt Stipendien der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“, der „Deutschen Stiftung Musikleben“ und der „ZEIT- Stiftung“, und war aktives Mitglied des Yehudi Menuhin-Vereins „Live Music Now“. Seit September 2009 ist Sophie Heinrich, ehemalige Assistentin von Professor Brandis, Dozentin mit Lehrauftrag für Violine an der Musikhochschule Lübeck. Sie ist 1. Konzertmeisterin der „Komischen Oper Berlin“.

Gesang

Heß, Andrea

Klavierimprovisation, Angewandtes Klavierspiel, Pop-Klavier, Jazz-Ensemble, Improvisation

Hirche, Andreas

Musikpädagogik

Hoene, Sabine

Sabine Hoene hat an der Musikhochschule Lübeck das Erste Staatsexamen für Schulmusik und das Diplom für Musikerziehung abgelegt. Nach dem Referendariat war sie Lehrerin am Katharineum zu Lübeck. Seit 1996 ist sie als hauptamtliche Studienleiterin für die Referendarausbildung im Fach Musik (Laufbahn Gymnasium) zuständig. Seit 2006 ist sie zudem Landesfachberaterin für das Fach Musik am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH). Ihre Arbeitsfelder sind neben der Referendarausbildung: Vertretung des Faches auf Landesebene, Verbindung zum Bildungsministerium und zu den Verbänden, Arbeit an der Entwicklung der Lehrpläne und der Fachanforderungen für die Abiturprüfung, Koordination der Fortbildung im Fach Musik, Organisation und Leitung von Landesfachtagen, Gestaltung von Arbeitstagungen des Fachteams, Erarbeitung und Herausgabe von Veröffentlichungen. Seit 1999 bietet Sabine Hoene auch Veranstaltungen unterschiedlicher Formate an der Musikhochschule Lübeck an. Sie ist auf Landesebene Vorstandsmitglied im Verband Deutscher Schulmusiker und im Arbeitskreis für Schulmusik.

Musiktheater

Horres, Gregor, Prof.

Korrepetition/Partienstudium, Musikalisches Ensemble, Orchester-/Ensembleleitung

Hube, Frank Maximilian

Frank Maximilian Hube studierte zunächst Kirchenmusik und Klavier bei Professor Bernd Zack, bevor er sich dem Dirigierstudium bei Professor Klauspeter Seibel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg widmete. Er vervollständigte seine Ausbildung bei Professor Karl Österreicher, Yuji Yuasa und Heinz Rögner. 1995 wurde er als Dirigent und Assistent des Generalmusikdirektors Michail Jurowski an das Volkstheater Rostock engagiert. Als er 2000 als Kapellmeister an die Oper Leipzig wechselte. begann eine enge und fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Gewandhausorchester.

Neben seiner Tätigkeit in Deutschland arbeitete er u.a. in den USA als Chefdirigent des Festivals Opera in the Ozarks, das er von 1995 bis 2001 als Music Director leitete. Dort dirigierte er mehr als 20 Opern und diverse Konzerte. Im Rahmen seines Engagements als Erster Kapellmeister des Theater Lübeck kümmerte er sich intensiv um das zeitgenössische Repertoire. Mit der Oper "Wält der Zwischenfälle" von Haflidi Halgrimsson, die unter seiner Leitung in Lübeck zur Uraufführung kam, hatte er einen großen Erfolg in Wien zusammen mit dem Ensemble Die Reihe. 2008 folgte sein Debut als Dirigent beim WDR Rundfunkorchester. Während seiner Laufbahn als Dirigent trat Frank Maximilian Hube immer wieder als Pianist und Liedbegleiter auf. Nach seiner Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Rostock und der Sängerakademie Hamburg ist er seit Januar 2010 Dozent an der Musikhochschule Lübeck.

Gesang, Fachdidaktik

Hundelt, Martin

Martin Hundelt wurde in Osnabrück geboren. Er studierte Gesang bei Ute Niss an der Musikhochschule Lübeck. Unterricht bei Aldo Baldin und James Wagner ergänzten seine Ausbildung. Seine sängerische Arbeit umfasst alle Bereiche des lyrischen Tenorfachs. In einem guten Dutzend Partien dieses Fachs war er als Opernsänger zu hören. In erster Linie aber ist er als Konzertsänger mit seinem durch viele Stile und Epochen weitgespannten Repertoire tätig. Werke der "Seconda Pratica" zählen ebenso dazu, wie romantische Literatur und zeitgenössische Musik. Dieses Repertoire führt ihn zu Festivals wie dem "Braunschweiger Kammermusikpodium", der "Accademia Organistica Romagna" in Rom, den "Semane De Música Religiosa" in Cuenca (Spanien) und an verschiedenste Konzertstätten - von der St.Jürgen Kapelle bis zur Christchurch City Hall. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie Tonträger dokumentieren seine sängerische Tätigkeit.

Martin Hundelt unterrichtet seit 1993 Gesang im Hochschulbereich. Zuerst an der Universität der Künste Berlin (bis 2012), seit 2001 an der Musikhochschule Lübeck (MHL), wo er auch Fachdidaktik lehrt.

Oratoriengestaltung, Oratorienleitung

Janz, Matthias, Prof.

Matthias Janz leitet seit 1975 den Flensburger Bach-Chor und ist künstlerischer Leiter der Flensburger Bach-Tage und des Flensburger Bach–Ensembles.

An der Musikhochschule Lübeck unterrichtet er seit 1978 in den Fächern Orgel und Chorleitung, seit 2000 im Fach „Oratorienleitung“. Im Jahr 1992 erfolgte die Ernennung zum Professor.

1985 übernahm er die Leitung des Symphonischen Chores Hamburg und 1993 des LandesJugendChores Schleswig-Holstein.

Seine langjährige Tätigkeit als Dirigent, Cembalist und Organist führte ihn durch Europa, nach Südafrika und in die USA.

Schallplatten-, CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen entstanden. Er wurde von vielen Orchestern und Chören als Gastdirigent eingeladen und erhielt viele Auszeichnungen und Preise, zuletzt im April 2012 das „Ritterkreuz des Dannebrogordens“ von der dänischen Königin Margrethe II und im Mai 2013 den renommierten „Brahmspreis“ der Schleswig-Holsteinischen Brahmsgesellschaft.

Violine, Orchesterstudien

Johnson, Carlos

Geboren in Lima (Peru), erhielt Carlos Johnson mit sechs Jahren seinen ersten Violinunterricht und errang bald mehrere Preise bei verschiedenen Wettbewerben. Sein Debut als Solist gab er im Alter von zehn Jahren. Als 14-jähriger Stipendiat ging er für erste Studien nach Sofia (Bulgarien) und Michigan (USA). Das Studium in Detmold schloss er mit der Künstlerischen Reifeprüfung und dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Er unterrichtete als Assistent von Prof. Lukas David an der Hochschule für Musik Detmold und an der École de Musique von Prof. Tibor Varga in Sion (Schweiz). Wichtige Anregungen erhielt er von Ivry Gitlis. Johnson ist Preisträger des „Nicanor Zabaleta“-Wettbewerbes in San Sebastian (Spanien). Seit 2008 ist er als Lehrbeauftragter an der MHL tätig, zudem gibt er regelmäßig Kurse in Spanien, Griechenland und Chile. Als Kammermusiker wurde er bereits zu diversen Festivals eingeladen wie Festivale Musicale de la Umbria, Italien, Valencia, Barcelona, Melilla in Spanien, Griechenland, Holland, Frankreich. Konzerttätigkeiten mit den Wiener Kammersolisten, dem Prentki-Quartett und dem Trio Tre Mondi zeichnen ihn als erfahrenen Kammermusiker aus mit Aufnahmen für das Sony und Crescendi Records. Konzerttourneen führten ihn nach Japan, Südkorea, USA und ganz Europa. Johnson spielte wiederholt als Solist unter anderen mit dem Sinfonieorchester Berlin in der Berliner Philharmonie und mit dem Kammerorchester Tibor Varga. Nach einem Engagement beim Rundfunkorchester des WDR ist Carlos Johnson seit 2000 Erster Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck. Als künstlerische Leiter des “Festival Internacional de Música de Cámara“ in Lima, erhielt er 2010 die Anerkennung des Bundespräsidenten für seine musikalische und kulturelle Verdienste. Carlos Johnson spielt auf einer Geige von Ferdinando Gagliano aus dem Jahre 1765 von der Maggini Stiftung.

Oboe, Kammermusik

Jonas, Diethelm, Prof.

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Diethelm Jonas folgte einem Ruf an die Musikhochschule Lübeck, nachdem er seit 1980 einen Lehrstuhl für Oboe an der Musikhochschule Trossingen inne hatte. Der 1953 in Recklinghausen geborene Musiker studierte in Essen (Folkwang Hochschule), London (Royal Academy) in der Meisterklasse von Lady Evelyn Rothwell-Barbirolli und in Freiburg bei Heinz Holliger. Er war 1. Solo-Oboist der Sinfonieorchester Essen, des Bayrischen und des Süddeutschen Rundfunks. Er wurde vielfach mit internationalen und nationalen Preisen bedacht.

Rege Konzerttätigkeit, auch als Mitglied des Aulos Bläserquintett und des Bläserquintett Sabine Meyer führte ihn in zahlreiche Länder Europas, nach Japan und in die USA, wo er u.a. mit so bedeutenden Dirigenten wie Kubelik, Celebidache, Bernstein, Solti, Leinsdorf, Böhm, Previn, Marriner und Sinopoli konzertierte. Vielfach mit nationalen und internationalen Preisen bedacht, führt ihn seine rege Konzert- und Kurstätigkeit (z.B. zweijährige Gastprofessur an der Staatl. Universität "Simon Boliver" in Caracas/Venezuela), auch als Mitglied des Aulos Bläserquintett und des Bläserensemble Sabine Meyer in zahlreiche Länder Europas, nach Japan, Korea und in die USA. In den vergangenen 20 Jahren war Jonas der internationalen Bach-Akademie und dem Bach-Kollegium unter Helmut Rilling eng verbunden. Er konzertiert solistisch weiterhin mit dem Stuttgarter und vor allem dem Münchner Kammerorchester und wird in den letzten Jahren auch als Dirigent nachgefragt. Während der letzten 30 Jahre entstanden mehr als 20 Schallplatten und CD-Einspielungen, die unter anderem mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet wurden.

angewandte Live Elektronik

Karsadi, Donny

Donny Karsadi wurde in Prabumulih, Indonesien geboren. Bereits in jungen Jahren, hat er ein großes Interesse für die Musik entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt jedoch, war ihm eine musikalische Ausbildung nicht möglich. Im Jahre 2004 ging sein Traum endlich in Erfüllung und er konnte seine Musikausbildung beginnen. Für die nächsten drei Jahre, sollte er eine Ausbildung bei Herrn Otto Sidharta und Prof. Bernd Asmus, an der Universität Pelita Harapan genießen dürfen. Im Jahr 2008 studierte er instrumentale Komposition bei Prof. Dieter Mack an der MHL. Sein Interesse an elektronisches Medium führt zu der Entscheidung für das Studium im Bereich elektroakustische Komposition bei Prof. Kilian Schwoon an der Hochschule für Künste Bremen bis 2014. Er gehört zur 30. Stipendiatengeneration-Künstlerhaus Lauenburg 2016 und hat mehrere Kompositionspreise erhalten, unter anderem: Erster Platz beim Kompositionswettbewerb für Klavier an der Universität Pelita Harapan, Indonesien, 2006 und erster Platz beim Kompositionswettbewerb für Blockflöte - Flaute Dolce Lausanne, Schweiz, 2016. Zurzeit übt er einen Lehrauftrag für das Fach Angewandte Live-Elektronik an der MHL aus und arbeitet auch als Assistent und Notensetzer für Prof. Younghi Pagh-Paan und Prof. Klaus Huber (Ricordi Musikverlag ). Sein Oeuvre umfasst Werke für Solo-Instrumente, Vokalensemble, Kammermusik, elektroakustische Musik, zeitgenössischer Tanz, Multimedia und Live-Elektronik.

Klavierbegleitung, Klavier

Khachikyan, Violetta

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Pauke, Orchesterstudien, Schlagzeug, Percussion Ensemble

Kirchhoff, Olaf

Musiksoftware (Sibelius)

Klammer, Sven

Fachdidaktik Flöte

Klinke, Melanie

Melanie Klinke studierte an der Musikhochschule Lübeck bei Angela Firkins und am Conservatoire National Supérieur in Paris bei Pierre-Yves Artaud. Weitere Anregungen erhielt sie von Philipp Bernold, Wally Hase, Renate Greiss, Anette Maiburg und Andràs Adorjàn. Wichtige Orchestererfahrungen sammelte sie bei ihrer Teilnahme an der „Mannheimer Schule“ des Nationaltheaters Mannheim sowie beim „deutsch-französischen forum Bayreuth“. Sie war viele Jahre Mitglied des renommierten Nachwuchsorchesters „Junge Deutsche Philharmonie“ und spielte im Rahmen des Orchesterstudios bei den Lübecker Philharmonikern. In der Spielzeit 2007/08 war sie Akademistin der Bergischen Symphoniker Remscheid-Solingen. Es folgten Aushilfstätigkeiten u.a. bei den Hamburger Symphonikern, beim Ensemble Resonanz und dem EOS Chamber Orchestra Cologne.

Melanie Klinke unterrichtet an der Kreismusikschule Herzogtum Lauenburg und ist seit 2011 Lehrbeauftragte für Methodik Flöte und Holzbläserdidaktik an der Musikhochschule Lübeck.

Musikpädagogik

Knigge, Jens, Prof. Dr.

Jens Knigge studierte zunächst Schul- und Kirchenmusik an den Musikhochschulen in Weimar und Stuttgart. Nach dem Erhalt des Staatsexamens sowie des Kirchenmusik-Diploms absolvierte er ein künstlerisches Aufbaustudium in der Orgelklasse von Bernhard Haas. Weitere Studienaufenthalte führten ihn an die Universität Oslo und die Musikhochschule Stockholm.

Jens Knigge arbeitete viele Jahre als Musikpädagoge, Kirchenmusiker und Chordirigent. Ab 2007 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen (DFG-Forschungsprojekt KoMus), darüber hinaus von 2008 bis 2009 Koordinator des BMBF-Forschungsprogramms zu Jedem Kind ein Instrument (JeKi) an der Universität Bielefeld. 2010 erfolgte die Promotion zum Dr. phil. mit einer empirisch-musikpädagogischen Arbeit, die von der Wissenschaftlichen Sozietät Musikpädagogik mit dem Sigrid-Abel-Struth-Preis prämiert wurde.

Jens Knigge lehrte und forschte von 2010 bis 2013 als Juniorprofessor für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, ab 2013/14 als Professor für Musikdidaktik/Künstlerische Praxis in der Musik an der Universität Erfurt. Neben der Leitung des Fachgebiets Musik hatte er dort das Amt des Studiendirektors der „Erfurt School of Education“ inne. 2016 erfolgte schließlich die Berufung auf die Professur für Musikpädagogik an die Musikhochschule Lübeck.

Jens Knigge ist aktuell u. a. Projektleiter mehrerer Forschungsprojekte (gefördert durch das BMBF und das Land Thüringen), Vorsitzender des Arbeitskreises für Musikpädagogische Forschung (AMPF) sowie Herausgeber der Zeitschrift „Beiträge empirischer Musikpädagogik“. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die kognitiven Grundlagen der auditiven Musikwahrnehmung ebenso wie die Modellierung musikbezogener Kompetenzen und schließlich das Gebiet der Interkulturellen Musikpädagogik.

Weitere Informationen (insbesondere zu Forschungsprojekten und Publikationen) unter

Jens Knigge

Generalbass, Partiturspiel, Klavierimprovisation, Improvisation

Knipphals, Hans-Jürgen, Prof.

Musiktheater, szenische Darstellung

Koch, Stephanie, Prof.

Stephanie Koch wurde in Leipzig geboren und wuchs als Tochter der Regisseurin Sieglinde Wiegand und des Dirigenten Prof. Olaf Koch praktisch schon als Kind unmittelbar mit und im Theater auf. Mit sieben Jahren erhielt sie ihren ersten Klavier-, mit zwölf den ersten Ballettunterricht. Als Elevin stand sie in "Scheherezade" und "Katinka und der Teufel" auf der Bühne. Sie studierte an der Musikhochschule "Hanns Eisler" in Berlin Musiktheater-Regie. Zu ihren Lehrern zählten so namhafte Regisseure wie Prof. Erhardt Fischer, Eberhard Streul, Wolfgang Kersten oder der Theaterwissenschaftler Dr. Wolfgang Irmer. Zu prägenden Erfahrungen während des Studiums zählten der Unterricht und die Seminare bei Prof. Walter Felsenstein an der Komischen Oper Berlin. Ihr Studium beendete sie mit einem praktischen Jahr am Landestheater Neustrelitz als Konzertdramaturgin, Regieassistentin und mit der Diplominszenierung. Danach arbeitete sie zunächst als Assistentin und später als feste Regisseurin an verschiedenen Theatern. Neben dramaturgischer Arbeit und der konzeptionellen Entwicklung zahlreicher Programme, stand sie auch in kleineren Rollen auf der Bühne. Ihre Laufbahn führte sie u.a. an das Staatstheater Schwerin, das Volkstheater Rostock, das Landestheater Eisenach und das Opernhaus Magdeburg. Es folgten Engagements an unterschiedlichen Häusern als Oberspielleiterin des Musiktheaters und Operndirektorin. Für eine Interimszeit von einem Jahr wurde Stephanie Koch als Co-Intendantin am Theater Nordhausen eingesetzt. Gastinszenierungen führten sie u.a. nach Neustrelitz, Zwickau, Rostock, Rudolstadt und Dresden.

In ihrer über 20-jährigen Theatertätigkeit hat Stephanie Koch weit mehr als 60 Opern, Operetten, Musicals inszeniert und Opern zur Uraufführung gebracht. Ihr Inszenierungsstil ist dem realistischen Musiktheater verpflichtet, in dem der sich singend äußernde Mensch stets glaubhaft eine konkrete Absicht verfolgt. Ein besonderes Augenmerk legte sie von Beginn an auf die Förderung junger Sänger. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Werke wie:

Alexis Sorbas, Anatevka, Brigde, Cabaret, Carmen, Feuerwerk, Bajazzo, Der Empfindsame (Dt. Erstauff.), Freischütz, Liebestrank, Der lustige Musikant, Vogelhändler, Wildschütz, Dido und Aeneas, Die Abreise, Die Englische Katze (Erstauff.), Fledermaus, La Viox Humaine, Lustige Witwe, Die Kluge, Verkaufte Braut, Zauberflöte, Don Giovanni, Entführung aus dem Serail, Figaros Hochzeit, Frau Luna, Gianni Schicchi, Hänsel und Gretel, Hin und Zurück, Jakob Lenz, La Boheme, Land des Lächeln, La Traviata, Leben lassen (UA), Madam Butterfly, Mahagonni, Poros, Rheingold, Ritter Blaubart, Rusalka, Tannhäuser, The Fantastiks, Troubadour, Vincent (UA), Walküre.

In den Jahren 2005 bis 2007 lehrte sie an der Hochschule für Künste Bremen als Dozentin Grundlagen des Schauspiels. Seit dem Sommersemester 2004 widmet sich Stephanie Koch intensiv als Dozentin für Musiktheater und szenischen Unterricht dem sängerischen Nachwuchs an der Musikhochschule Lübeck. Die Intension ihrer Lehrtätigkeit ist die grundlegende Vermittlung von Handwerk und die Forderung und Förderung der Lust, singend Geschichten zu erzählen, d.h. Oper spannend und nachvollziehbar darzustellen. Sie ist Mitglied der Institutsleitung für Bühnen- und Konzertgesang.

Horn, Fachdidaktik, Orchesterstudien, Kammermusik

Kohler, Christoph, Prof.

Christoph Kohler begann seine Studien am Folkwang-Konservatorium in Essen bei Fritz Mechtenberg. Diese führten ihn, über ein weiteres Studium bei Prof. Hermann Baumann an gleichnamiger Hochschule, nach Köln zu Prof. Erich Penzel. 1973 gewann er u.a. den ersten Preis beim Deutschen Hochschul-Wettbewerb in Essen. Dem Abschluss des Studiums in Köln folgte eine langjährige Tätigkeit als Hoher Hornist bei den Berliner Philharmonikern, RSO-Berlin (Solo), NDR-Sinfonieorchester Hamburg. Solistische Aufgaben, zahlreiche kammermusikalische Engagements, Schallplatten-, Rundfunkaufnahmen ergänzen seinen künstlerischen Weg. Seit 1997 ist er Professor an der Musikhochschule Lübeck.

Orgel

Koopman, Ton, Prof. Dr.

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Ton Koopman wurde im niederländischen Zwolle geboren. Er studierte Orgel, Cembalo und Musikwissenschaft in Amsterdam und wurde in beiden Instrumenten mit dem Prix d’Excellence ausgezeichnet. Fasziniert vom Barock-Zeitalter, von authentischen Musikinstrumenten und der historischen Aufführungspraxis, konzentrierte er sich bereits während des Studiums auf die Barockmusik, im Besonderen auf die Musik Johann Sebastian Bachs.

Im Alter von 25 Jahren gründete Ton Koopman sein erstes Barock-Orchester. 1979 folgte die Gründung des Amsterdam Baroque Orchestra, das sich gemeinsam mit dem Amsterdam Baroque Choir (Gründung 1992) als eines der weltweit führenden Alte-Musik-Ensembles einen Namen gemacht hat. Regelmäßig gastiert es in bedeutenden Konzerthäusern der Welt, u.a. in Berlin, Brüssel, Kopenhagen, Lissabon, London, Madrid, Mailand, München, New York, Paris, Rom, Salzburg, Tokyo und Wien.

Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen, darunter für Erato, Teldec, Sony, Deutsche Grammophon und Philips, dokumentieren Ton Koopmans umfangreiche Tätigkeit als Solist und Dirigent. Seine Gesamtaufnahme aller Kantaten Johann Sebastian Bachs wurde mit dem Deutschen Schallplattenpreis Echo Klassik, dem Prix Hector Berlioz und dem BBC-Award ausgezeichnet sowie für den Grammy Award (USA) und den Gramophone Award (UK) nominiert. Seit Jahren setzt er sich für die Verbreitung des Werkes Dietrich Buxtehudes ein. 2014 schloss er die Einspielung der Buxtehude-Opera-Omnia mit insgesamt 30 CDs ab. 2003 gründete er das Label Antoine Marchand, ein Sub-Label von Challenge Classics.

Als Organist und Cembalist ist Ton Koopman an allen bedeutenden Konzerthäusern der Welt zu Gast. Regel-mäßig spielt er auf den wertvollsten historischen Orgeln Europas. Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Klassik. Als Gast-Dirigent bedeutender Orchester, darunter die Berliner Philharmoniker, das New York Philharmonic Orchestra, die Münchner Philharmoniker, das Chicago Symphony Orchestra, das Symphonie-orchester des Bayerischen Rundfunks, das DSO Berlin und das Tonhalle Orchester Zürich, das Orchestre Philharmonique de Radio France Paris sowie das Boston Symphony und Cleveland Orchestra, widmet er sich auch dem frühen romantischen Repertoire.

Ton Koopman ist Autor vieler Fachartikel und Bücher. Er war mit der Edition der gesamten Orgelkonzerte Händels für Breitkopf & Härtel betraut. Kürzlich brachte er Händels Messias sowie Buxtehudes Das Jüngste Gericht im Carus Verlag neu heraus. Er ist Professor an der Universität von Leiden sowie Ehren-Mitglied an der Royal Academy of Music London und künstlerischer Leiter des französischen Festivals Itinéraire Baroque. Seit dem 29.01.2016 ist Ton Koopman Honorarprofessor an der MHL.

Musiktheorie, Gehörbildung

Korte, Oliver, Prof. Dr.

Oliver Korte, geboren 1969 in Hamburg, ist seit 2006 Professor für Musiktheorie und Gehörbildung an der MHL. Zuvor war er an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin, UdK Berlin und HfMT Rostock beschäftigt. Er ist Mitgründer der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) und Herausgeber der Publikationsreihe Schriften der Musikhochschule Lübeck. 2001 wurde er an der TU Berlin mit einer Arbeit über Bernd Alois Zimmermann promoviert. Er studierte Komposition, Musiktheorie und Musikwissenschaft in Hamburg, Wien und Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Musik um 1500 und nach 1900 sowie auf dem Schaffen von Gustav Mahler und Ludwig van Beethoven. Oliver Kortes Kompositionen erklingen regelmäßig im In- und Ausland und sind auf vielen Tonträgern dokumentiert. Zu den Interpreten seiner Werke zählen: Konzerthausorchester Berlin, Staatsphilharmonie Cottbus, Niederrheinische Sinfoniker, Philharmonie Magdeburg, SWR Vokalensemble Stuttgart, Markells Stimmen Novosibirsk, Ensemble Aventure Freiburg und modern art sextet Berlin. Derzeit komponiert er die Oper Copernicus für Sänger, Sprecher, Orchester und Elektronik, die im Oktober 2015 in Dresden uraufgeführt wird.

Publikationen und Kompositionen

Instrumentation, Instrumentenkunde, Projekt Neue Musik, Musiktheorie, Gehörbildung

Krampe, Robert

Trompete, Orchesterstudien

Krebber, Matthias

E-Gitarre, Improvisation, Rock-Ensemble, Jazz-Ensemble

Kringler, Uli

Gesang

Kruppa, Andreas

Pop-Saxophon, Improvisation, Jazz-Ensemble

Kuchel, Stefan

Stefan Kuchel gewann mehrfach den Jazzpodiumspreis Schleswig-Holstein, arbeitet als Bandleader und Solokünstler bei Vernissagen, Lesungen, Konzerten und war als Komponist und Studiomusiker mit größeren Ensembles wie z.B. der NDR Bigband, der Jazzhaus-Bigband Hamburg, dem Theater Lübeck und dem Orchester Lüneburg tätig.

Er spielte beim Montreux Jazzfestival, auf der Expo 2000(ars baltica), Jazzfestival Leipzig, Jazzfestival Salzau, S.H.M.F. 2015, Chorfestival Istanbul 2015, Mecklenburger Festspiele 2016, Weltchorfest Barcelona 2017,

Konzerte u.a. mit Joachim Kühn, Bob Mintzer, Maria Schneider, Roger Cicero, Fiete Felsch, Uli Beckerhoff, Soulounge, Groove Galaxi, Ensemble Du Verre, Rainer Schnelle, Max&Friends, SONUX Ensemble, NDR BigBand, uvm.

Bekam mit dem Ensemble Du Verre 2008 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Neben der künstlerischen Tätigkeit unterrichtet er seit vielen Jahren als Dozent an der Musikhochschule in Lübeck Saxophon, Improvisation und Ensemblespiel.

 

Discographie: (Auswahl)

MojoSampler Vol 9“Never felt so free”, 2000, Groove Attack Records, Universal

Groove Galaxi, „Groove Galaxi“ 2001, Traumton Records, Indigo

Groove Galaxi, “Interstellar Hi-Fi Patrol”, 2002, Traumton Records, Indigo

MojoRemix-Sampler 2002, groove attack Records, Universal,

Stefan Kuchel "Schweben", Eigenvertrieb 2002

Duo Hirche/Kuchel, "YOGA", Eigenvertrieb 2003

Cultured Pearls "Live on Tuesday" WEA 2002

Soulounge, "the essence of a live event" Universal 2003

Ensemble Du Verre, "facing, transparent", fante 2004

Soulounge "Home", Edel Contraire 2004

Ensemble Du Verre, Sancuary for Animals, 2008

SONUX Ensemble „Light and Love“, Rondeau 2015

Orgel, liturgisches Orgelspiel

Lauer, Eberhard, Prof.

Pop-Gesang

Lehman, John

Klavier

Leistritz, Hartmut

Musiktheorie, Gehörbildung, Werkanalyse

Lemke, Sascha Lino, Prof.

1976 in Hamburg geboren, studierte Sascha Lino Lemke Musiktheorie, Komposition und Computermusik sowie Diplommusiklehrer an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, dem EULEC Lüneburg und dem Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris (CNSMDP). Er besuchte Kompositions- und Computermusikkurse des Institut de recherche et coordination acoustique/musique (IRCAM) in Paris. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen: Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, Kranichsteiner Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse, Bachpreis-Stipendium der Stadt Hamburg, Dresdner MusikStipendium, Saarbrücker Komponistenwerkstatt, 1. Preis der European Live-Electronic Competition der ECPNM, Stipendium der Bundeskulturstiftung bzw. der Academia tedesca/Villa Massimo für die Casa Baldi in Italien, Hindemith-Preis 2010.

Auftragswerke und Aufführungen von Sascha Lino Lemke waren Bestandteil bei zahlreichen Veranstaltungen und Festivals: Musica viva (München), Münchener Biennale für zeitgenössisches Musiktheater, Darmstädter Ferienkurse, Klangwerktage (Hamburg), IRCAM (Paris), ICMC (International Computer Music Conference), Festival musica (Strasbourg), Forum der Künste Hellerau, ZKM Karlsruhe, Gaudeamus Music Week (Amsterdam), Musica viva festival (Lissabon), Automn Festival (Talinn), Norddeutscher Rundfunk, Seoul International Computer Music Festival (SICMF), dem Shanghaier Frühlings-Festival und in den USA. Er ist Lehrbeauftragter für Musiktheorie, Gehörbildung, Analyse und Multimedia an den Hochschulen in Hamburg und Lübeck sowie Künstlerischer Leiter des elektronischen Studios der Musikhochschule Lübeck.

Publikationen und Kompositionen

Kontrabass, Fachdidaktik, Ochesterstudien, Kammermusik

Linowitzki, Jörg, Prof.

Schon als Kind war J. Linowitzki Preisträger verschiedener Wettbewerbe. 1975 gewann er den Musikpreis der Possehl-Stiftung und ging 1976 als Stipendiat der Herbert von Karajan Stiftung an die Orchesterakademie des Berliner Philharmonischen Orchesters. Er spielte unter der Leitung unzähliger weltberühmter Dirigenten, bis er 1977 als stellv. Solobassist an das Sinfonieorchester des NDR wechselte, dem er unter der Leitung von Kl. Tennstedt, G. Wand und J.-A. Gardiner bis 1995 angehörte. 1995 bekam Linowitzki den Ruf auf eine Kontrabass- Professur an der Musikhochschule in Lübeck. Er ist weiterhin von vielen Orchestern gefragt und gibt Meisterkurse in Deutschland, Europa und in Japan.

Jörg Linowitzki tritt als Solist auf und wird von zahlreichen bekannten Klaviertrios oder Streichquartetten zur Interpretation von Werken mit Kontrabass eingeladen. Als Gründungsmitglied des Linos Ensembles widmet er sich seit über 30 Jahren der gemischten Kammermusik, unternimmt Konzertreisen durch die ganze Welt und ist Gast internationaler Festivals. Sein Schaffen wurde von allen deutschen Rundfunkanstalten produziert und ist auf über 40 CD-Einspielungen zu hören.

Von 1996 bis 2011 war er Vizepräsident der Musikhochschule Lübeck, ist bis heute ihr „Director of foreign affairs“ und widmet sich der höheren Musikausbildung in ganz Europa als Generalsekretär der AEC (Association Europèenne des Conservatoires, Academies de Musique et Musikhochschulen). Seit 4 Jahren ist er außerdem Präsident der ABAM (Association of Baltic Academies of Music), einem Zusammenschluss von 17 Musikhochschulen im Ostseeraum.

Fachdidaktik Gitarre, Unterrichtspraxis

Lohse, Peter

Studium der Gitarre an der MHL bei Prof. Albert Aigner.

Seit 1978 Gitarrenlehrer an der Kreismusikschule Plön. Von 1984 bis 2002 Lehraufträge an der Pädagogischen Hochschule Kiel und an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seit 1995 Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Lübeck für Unterrichtspraktikum und Fachdidaktik Gitarre.

Musiker im Rotenbek Trio und im hanseatischen Gitarrenquartett. Orchesteraushilfen mit Gitarre, E-Gitarre und Mandoline.

Korrepetition/Partienstudien

Lucius, Henning

Der Pianist Henning Lucius studierte in Hamburg bei Peter-Jürgen Hofer, Gernot Kahl und Volker Banfield mit Abschluss Konzertexamen sowie in Bloomington/USA bei György Sebok und Shigeo Neriki. Entscheidende Impulse bekam er auf Meisterkursen und in der Zusammenarbeit mit Ralf Gothóni, Dietrich Fischer-Dieskau, Hartmut Höll, Christoph Eschenbach, Peter Feuchtwanger, Jörg Demus, Elisabeth Leonskaja sowie Rostislav Dubinsky, Peter Elkus und Aribert Reimann. Er erhielt mehrere Preise und Stipendien, wie unter anderem beim Deutschen Musikwettbewerb.

Als Kursbegleiter trat er mehrfach in Erscheinung, im Fach Gesang bei Judith Beckmann, Helen Donath (Bayreuth, Stuttgart), Margreet Honig (SHMF), Thomas Quasthoff (SHMF) sowie bei Andra Darzins (Viola) und Roman Nodel (Violine). Inzwischen ist er ein gefragter Liedbegleiter und Kammermusiker und wirkte mit bei verschiedenen Festivals, so beim Schleswig-Holstein-Musik-Festival, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, beim Musikfest Bremen sowie den Sommerlichen Musiktagen in Hitzacker. Er musiziert in unterschiedlichsten Formationen, so auch im Klavierduo mit Matthias Veit und mit dem Flötisten Jürgen Franz. Seit 2009 verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit der Sopranistin Frauke-Maria Thalacker.

Henning Lucius konzertierte mit Dirigenten wie Claus Bantzer, Thomas Hengelbrock, Günter Jena, Mathias Husmann und Gerd Müller-Lorenz. 2008 führte ihn eine Tournee nach Japan, wo er Kurse und Konzerte gab und als Gastdozent an der Geijutsu-Universität in Osaka tätig war. Im September 2011 kam das Projekt „Puentes - Brücken“ zustande, das er mit der Sopranistin Graciela de Gyldenfeldt auf einer Tournee in Argentinien präsentierte. Rundfunkaufnahmen wie auch Fernseh-und CD-Produktionen dokumentieren seinen künstlerischen Werdegang.

Henninge Lucius unterrichtete an der Hochschule der Künste Bremen und ist jetzt als Dozent an der Musikhochschule Lübeck (MHL), der Hochschule für Musik und Theater Rostock und am Hamburger Konservatorium tätig.

Fachdidaktik Klavier, Unterrichtspraxis

Lueg-Krüger, Sabine

Sabine Lueg-Krüger studierte Klavier bei Prof. Wilhelm Rau im Studiengang Instrumentalpädagogik an der MHL. Nach dem Diplom schloss sie aus Interesse an der musikalischen Arbeit mit Kindern noch einige Aufbausemester im Fachbereich musikalische Früherziehung an.

Schon während des Studiums unterrichtete sie eine große Klavierklasse in Lübeck und setzte diese Arbeit zehn Jahre lang erfolgreich freiberuflich fort. Seit dem Jahr 2000 ist sie hauptamtliche Klavierpädagogin an der Lübecker Musikschule und Dozentin an der MHL, wo sie Methodik, Fachdidaktik und Lehrpraxis im Unterstufenbereich Klavier lehrt. Neben der individuellen pianistischen und kammermusikalischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen (viele ihrer Schüler gewinnen Preise bei musikalischen Jugendwettbewerben wie „Jugend musiziert“) interessiert sie sich auch für den Instrumentalunterricht mit Vorschulkindern ab vier Jahren und baut zur Zeit an der Lübecker Musikschule den Fachbereich Frühinstrumentalpädagogik auf.

Pianistisch ist Sabine Lueg-Krüger vor allem als Liedbegleiterin und Kammermusikerin aktiv.

Musiktheater

Lütje, Gregor

Komposition

Mack, Dieter, Prof.

Dieter Mack wurde 1954 in Speyer geboren. Er studierte an der Musikhochschule Freiburg (1975-1980) Komposition bei Klaus Huber und Brian Ferneyhough, Musiktheorie bei Peter Förtig und Klavier bei Rosa Sabater. In den Jahren 1977 bis 1981 war er Assistent im Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks und 1980/ 1981 Stipendiat dieser Stiftung. Studienaufenthalte führten ihn seit 1978 vor allem nach Bali, wo er insgesamt vier Jahre die dortige Musik studierte, aber auch nach Südindien und Japan. Seit 1980 ist er Mitglied des Stuttgarter Ensembles ExVoCo unter der Leitung von Dr. Ewald Liska. Er ist derzeit Vorsitzender der Musikauswahlkommission des DAAD und war von 2009 bis 2016 Vorsitzender des Musikbeirats des Goethe Instituts.

Seit 1980 widmet er sich der pädagogischen Arbeit und Lehre: Er hatte Lehraufträge für Musiktheorie, Improvisation bzw. balinesische Musik an den Musikhochschulen Freiburg, Trossingen, Basel und an der Universität Freiburg inne. Seit 1986 war er Professor für Musiktheorie und Gehörbildung an der Musikhochschule in Freiburg. Seit 1999 arbeitet er in mehreren Ausschüssen des DAAD mit, und von 2003 bis 2006 war er Berater am „Haus der Kulturen der Welt“ in Berlin, wo er im Jahr 2005 ein großes zeitgenössisches Gamelanfestival kuratierte. 1992 bis 1995 war er DAAD Langzeitdozent an UPI-Bandung/Indonesien. Von 1997 bis 2007 war er Konsultant in einem ethnomusikologisch-pädagogischen Forschungs- und Fortbildungsprojekt an der Universität UPI-Bandung (Indonesien) in Zusammenarbeit mit der Ford-Foundation. Seit 2000 unterrichtet er als Gastprofessor an der Kunstakademie STSI in Surakarta (Indonesien) im Aufbaustudiengang Komposition. Neben dieser umfassenden Arbeit in Indonesien war er 1991 für zwei Monate „composer in residence“ an der School of Music, Wellington (Neuseeland). 2004 wurde diese Tätigkeit durch weitere Gastkurse an anderen Universitäten Neuseelands fortgesetzt. Weitere Kurse und Portraikonzerte fanden u.a. 2000 und 2003 in Toronto (Kanada), Beijing (2003, 2007), Urbana (Illinois) und Columbus (Ohio) statt. In den letzten Jahren verlagerte sich sein Arbeitsschwerpunkt an verschiedene Institute in Bangkok, Manila und Singapore. Im Jahre 2006 war er Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik.

Dieter Mack ist seit dem Sommersemester 2003 an der MHL Nachfolger von Prof. Dr. Friedhelm Döhl als Professor für Komposition. Ein Teil seiner früheren Werke (1980, 1992) ist im Bärenreiter Musikverlag erschienen. Alle Werke nach 1995 sind im Verlag Neue Musik Berlin erhältlich.

Weiter Infos über die Website des Komponisten: www.dieter-mack.de

Schulorchesterleitung

Maetzel, Gernot

Gernot Maetzel hat von 1992 – 1997 an der Musikhochschule Lübeck das Lehramt Musik studiert (Hauptfach Geige bei Prof. Friedrich Wührer, Leistungsfach Orchesterleitung bei GMD Erich Wächter). Von 1995 – 2006 hat er das Orchester der Universität zu Lübeck geleitet. Seit 2000 ist er Dozent an der Musikhochschule Lübeck für Instrumentalensemble- bzw. Schulorchesterleitung. Im gleichen Jahr legte er sein 2. Staatsexamen ab und wurde Gymnasiallehrer für Musik, Mathematik und Physik. Seit 2001 ist er Lehrer am Johanneum zu Lübeck, an dem er die Leitung des Musikzweiges und des Sinfonieorchesters mit dem Schuljahr 2005/06 übernommen hat.

Gernot Maetzel ist verheiratet und hat vier Töchter.

Fachdidaktik

Mangold, Christiane

Fagott, Fachdidaktik

Martens, Pierre, Prof.

Als Pierre Martens mit acht Jahren sein erstes Fagott in Händen hielt, war er kaum größer als sein Lieblingsinstrument. Die Liebe zu dem Fagott ließ ihn auch über die kommenden Jahre nicht los, der Beginn einer wunderbaren Leidenschaft nahm seinen Lauf. Der heute 34jährige belgische Fagottist studierte am Conservatoire Royal de Musique de Bruxelles (Pierre Kerremans), an der Escola Superior da Musica do Porto (Hugues Kesteman) und an der Hochschule für Musik in Karlsruhe (Prof. Günther Pfitzenmaier), wo er sein künstlerisches Aufbaustudium und das darauf folgende Konzertexamen mit Auszeichnung absolvierte.

Als Solist gewann er zahlreiche nationale und internationale Preise: Tenuto (Belgien), International Competition of Musical Personalities Alexandre Tansman (Lodz-Polen), Pacem in Terris (Bayreuth). Zudem spielte er solistisch mit verschiedenen europäischen Orchestern auf renommierten Bühnen (u.a. Tonhalle Zürich, Konzert an der Regnitz Bamberg, Victoria Hall Genf, Palais des Beaux-Arts Bruxelles, Schleswig Holstein Musik Festival). Mehrere Komponisten widmeten ihm Werke, die dazu beitrugen, dass das Fagottrepertoire erweitert werden konnte. Sein künstlerisches Schaffen ist auf verschiedenen CDs dokumentiert, dazu kommen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.

Pierre Martens begann seine Orchestermusikerkarriere in 1997 als Solofagottist in dem belgischen Vlaams Rundfunk Orchester und schaffte 2000 den Sprung zum Solofagottisten der Bamberger Symphoniker. Pierre Martens lehrt mit großer Begeisterung. So unterrichtete er an der Hochschule in Gent (Belgien) und an der Nürnberger Hochschule für Musik, bevor er einem Ruf an die Lübecker Musikhochschule folgte. Seit 2008 leitet er die Holzbläser beim Festival junger Künstler in Bayreuth. Regelmäßig gibt er Meisterkurse u.a. in Portugal, Belgien, Deutschland und Brasilien.

Klavier

Martini, Barbara

Klarinette, Kammermusik

Meyer, Sabine, Prof.

Sabine Meyer gehört heute weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat. Nach Studien in Stuttgart bei Otto Hermann und in Hannover bei Hans Deinzer schlug Sabine Meyer zunächst die Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin beim Berliner Philharmonischen Orchester, welches sie jedoch bald aufgab, da sie zunehmend als Solistin gefragt wurde. Seither führten sie ungezählte Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte in alle Musikzentren Europas sowie nach Brasilien, Israel, Kanada, Afrika und Australien. Sie gastiert seit 1983 regelmäßig in Japan und den USA.

Sabine Meyer feierte Erfolge als Solistin bei über 150 Orchestern im In- und Ausland. Sie gastierte bei allen bedeutenden Orchestern in Deutschland und wurde von führenden Orchestern in der Welt engagiert, so z.B. vom Chicago Symphony Orchestra, vom London Philharmonic Orchestra, vom NHK Symphony Orchestra Tokio, vom Orchestre de la Suisse Romande, dem Philharmonischen Orchester Berlin, von den Radio Sinfonieorchestern in Wien, Basel, Warschau, Prag und Budapest sowie von zahlreichen anderen Klangkörpern.

Sabine Meyers besondere Zuneigung gehört der Kammermusik. In vielfältigsten Zusammensetzungen hat sie mit Künstlern wie Barbara Hendricks, Bruno Canino, Aloys Kontarsky, Heinrich Schiff, Gidon Kremer, Sandor Vegh, dem Brandis-Quartett, dem Cleveland-Quartett, dem Hagen sowie dem Alban Berg Quartett und dem Wiener Streichsextett musiziert.

1983 gründete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Reiner Wehle und ihrem Bruder Wolfgang Meyer das "Trio di Clarone". Fast vergessene Original-Kompositionen Mozarts sowie bedeutende Werke der Gegenwart bilden das Repertoire dieses Ensem-bles, welches aber auch für außergewöhnliche Programme die Besetzung erweitert, so z.B. mit dem amerikanischen Jazz Klarinettisten Eddie Daniels. Mit diesem Cross-Over-Programm ging das "Trio di Clarone" 1993 auf Tournee. Dieses Programm wurde inzwischen von EMI-Classics unter dem Titel "Blues für Sabine" veröffentlicht.

1988 bildete Sabine Meyer das "Bläserensemble Sabine Meyer", in welchem führende Bläsersolisten aus verschiedenen Ländern zusammenwirken. Das Ensemble gastiert regelmäßig im In- und Ausland mit einem breitgefächerten Repertoire von der Klassik bis zur Avantgarde, es veröffentlichte mehrere Tonträger und gab 1994 sein Debüt in Japan.

Im solistischen wie im kammermusikalischen Bereich setzt sich Sabine Meyer immer wieder für zeitgenössische Musik ein - so wurden ihr u.a. von Jean Francaix, Edison Denissov, Harald Genzmer, Toshio Hosokawa, Niccolo Castiglioni und vielen anderen Komponisten Werke gewidmet.

Sabine Meyer gab Meisterkurse in Deutschland, Italien, Österreich, Japan und den USA und wurde 1993 als Professorin an die Musikhochschule Lübeck berufen.

Das von ihr auf CD vorliegende Repertoire reicht von der Vorklassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und umfasst alle wichtigen Solokonzerte und Kammermusikwerke der Klarinette.

Bereits viermal erhielt Sabine Meyer den begehrten "Echo-Preis" als Klassik-Künstlerin des Jahres (1993 und 1996 für die exemplarischen Einspielungen der Klarinettenkonzerte von Carl und Johann Stamitz, 1999 für die Aufnahme des Klarinettenquintetts von Johannes Brahms mit dem Alban-Berg-Quartett und im Jahr 2000 für eine CD mit von ihr initiierten und ihr gewidmeten Werken für Bläserensemble von Denissor, Hosokawa, Castiglioni u.a.)

Im Oktober 2001 nahm Sabine Meyer den von der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein zum 10. Mal verliehen Brahmspreis entgegen, 2013 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz.

Violine, Kammermusik

Müller, Heime, Prof.

Heime Müller wurde 1970 in Hamburg geboren und erhielt dort seinen ersten Violinunterricht bei Marianne Petersen. Im Alter von 14 Jahren wurde er Vorstudent an der MHL bei Uwe-Martin Haiberg. Seine weitere geigerische Ausbildung erhielt er von Ulf Hoelscher und Nora Chastain sowie auf Kursen bei Hermann Krebbers, Ida Haendel und Eduard Schmieder. Diplom und Konzertexamen mit Auszeichnung absolvierte er in Lübeck.

Von 1991 bis 2007 war Heime Müller 1. und 2. Geiger im Artemis Quartett. Lehrer und Mentoren des Quartetts waren Walter Levin und das Alban Berg Quartett. Entscheidende Impulse kamen auch von György Kurtág, dem Juilliard und dem Emerson Quartett. Das Quartett gewann den Deutschen Musikwettbewerb, einen 1. Preis beim ARD-Wettbewerb in München und den Premio Paolo Borciani. Heime Müller musizierte im Artemis Quartett etwa 900 Konzerte auf allen großen Kammermusikpodien der Welt. Zu hören sind Aufnahmen von Heime Müller auf vielen Veröffentlichungen von Virgin Classics, die prämiert sind mit dem Deutschen Schallplattenpreis, dem Diapason d'Or, dem Choc du monde und dem Echo-Preis. Mit dem Artemis Quartett sind zwei Filme unter der Regie des berühmten Musikfilmers Bruno Monsaingeon entstanden, „Der Tod und das Mädchen“ und „Strings attached“. Kammermusikpartner waren u.v.a. Sabine Meyer, David Geringas, Barbara Westphal, Juliane Banse, Elisabeth Leonskaja, Leif Ove Andsnes und Truls Mørk.

Seit seinem Ausscheiden aus dem Quartett aus gesundheitlichen Gründen konzentriert sich Heime Müller auf seine Unterrichtstätigkeit. Er war Professor für Violine und Kammermusik an der UdK Berlin und ist seit 2009 in gleicher Funktion an der MHL tätig. Außerdem unterrichtet er Streichquartette an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid. Zudem ist er künstlerischer Leiter des International Chamber Music der Jeunesses Musicales in Weikersheim, einem der bedeutendsten und traditionsreichsten Kammermusikkurse überhaupt. Er gibt Violin- und Kammermusikkurse z.B. für den Oberstdorfer Musiksommer, für ProQuartet und für die ECMA.

Heime Müller ist gefragter Juror bei internationalen Kammermusikwettbewerben.

Heime Müller hat mehrere Werke von Alban Berg bearbeitet. Er transkribierte die Klaviersonate op. 1 für Streichsextett und bearbeitete die Liederzyklen „Sieben frühe Lieder“ und op. 2 für Streichquartett und Gesang.

Gitarre

Neumann, Elise

Elise Neumann studierte bei Prof. Franz Halász an der Hochschule für Musik Augsburg, wo sie 2008 das Künstlerische Diplom mit Auszeichnung erlangte. Anschließend absolvierte sie ein Meisterklassenstudium an der Hochschule für Musik Nürnberg. Darüber hinaus erhielt sie als Stipendiatin des DAAD Unterricht bei Prof. Oscar Ghiglia in Italien. Elise Neumann nahm bei zahlreichen Meisterkursen für Gitarre teil, u.a. bei Pavel Steidl, Fabio Zanon, Alex Garrobé, Carlo Marchione, Ricardo Gallén und Marcin Dylla. Sie belegte außerdem ein Zusatzstudium für Alte Musik bei Julian Behr und weitere Kurse zur Aufführungspraxis Alter Musik bei Joachim Held und Massimo Lonardi. An der Musikhochschule Lübeck (MHL) erhielt sie den Master of Music des Studiengangs „Musikpraxis“ (Instrumentalpädagogik).

Im Jahr 2008 gewann sie den ersten Preis „Premio Accademia Santoro“ beim Concorso Internazionale di Chitarra – „Omaggio a Joaquín Rodrigo“ in Italien. 2011 wurde sie erste Preisträgerin beim „International Agustin Barrios Guitar Competition“ in Nuoro (Italien). Ihre Debut-CD erschien 2012 bei Brilliant Classics, die in über 60 Ländern verkauft und international mit großem Respekt wahrgenommen wurde. Seit dem Wintersemester 2013/14 ist Elise Neumann als Lehrbeauftragte für Gitarre an der MHL tätig.

Schlagtechnik

Neumann, Thimo

Klavierbegleitung

Nevolovitsch, Marianna

Marianna Nevolovitsch stammt aus einer Musikerfamilie. Den ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren von ihrem Vater, Komponist und Pianist Arnold Nevolovitsch. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie in ihrer Heimatstadt St. Petersburg. Ihre Studien bei Prof. Alexander Sandler und Prof. James Tocco, in St. Petersburg und in Lübeck, schloss sie erfolgreich mit dem Aufbaustudiengang ab. Zudem besuchte sie Meisterkurse bei Vitaly Margulis, Hans Schicker, Karl-Heinz Kämmerling, Walter Blankenheim und Robert D. Levin.

Seit ihrer Kindheit ist Marianna Nevolovitsch international bei namhaften Wettbewerben erfolgreich. So hat sie zwischen 1987 und 2002 mehrere Preise errungen. Als Konzertpianistin ist Marianna Nevolovitsch seit Jahren erfolgreich tätig. Sie konzertiert regelmäßig im In- und Ausland, sowohl als Solistin als auch als gefragte Partnerin im Bereich Kammermusik. Sie erhielt bereits Einladungen zu wichtigen Festivals, unter anderen zu dem Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Kammermusikfest der Scharwenka-Gesellschaft. Marianna Nevolovitsch ist eine gefragte und erfahrene Klavierbegleiterin. Sie arbeitet regelmäßig in verschiedenen Instrumentalklassen und mit vielen Sängern, begleitet bei Internationalen Wettbewerben und Meisterkursen. Seit 2004 arbeitet sie als Dozentin für Korrepetition an der Musikhochschule Lübeck und ist in den Violinkassen von Prof. Thomas Brandis und Carlos Johnson tätig. Seit 2007 ist Marianna Nevolovitsch als Klavierbegleiterin ständiger Gast bei den Internationalen Meisterkursen „Sommerliche Musikakademie Wohldorf-Ohlstedt“ in Hamburg und arbeitete bereits u. a. mit Prof. Jens Peter Maintz, Prof. Bernhard Gmelin, Prof. Claudio Bohorquez und Prof. Wolfgang Boettcher zusammen.

Musikpädagogik (angewandt), Klassenmusizieren, Bandtraining, Percussion

Pabst-Krueger, Michael, Dr.

Michael Pabst-Krueger studierte Diplom-Physik und Philosophie sowie Musik und Physik für das Lehramt mit dem künstlerischen Hauptfach Gitarre. Er nahm an Meisterkursen für Gitarre teil und bildete sich im Bereich Schlaginstrumente fort. Ein Studienaufenthalt in Salvador da Bahia, Brasilien, ergänzt seine Qualifikation im Bereich lateinamerikanischer Musik. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Musik- und Physiklehrer, Leiter von Lehrerfortbildungen und Lehrbeauftragter an der Universität Kiel ging Michael Pabst-Krueger 1997 an die Musikpädagogik in Kiel. Seit Sommer 2002 ist er hauptamtlich als Dozent für Angewandte Musikpädagogik an der MHS Lübeck tätig. Von 2003 bis 2006 leitete er hier das Institut für Schulmusik und führte in dieser Zeit tiefgreifende Studienreformen durch. In den Jahren 2000-2005 promovierte er über das Thema "Musikstunde-ONLINE: Musikpädagogische Fortbildung im Virtuellen Klassenraum".

Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit entwickelte Michael Pabst-Krueger eine bundesweit beachtete Konzeption zur Vermittlung von Kompetenzen für das Schulpraktische Ensemblemusizieren, die sich in vielen musikalischen Lernumgebungen einsetzen lässt, wie unter anderem in Allgemeinbildenden Schulen, Musikschulen und Gemeindearbeit. Hierbei werden die Grundlagen der Spieltechniken und der klanglichen Möglichkeiten von Instrumenten für das Laienmusizieren, Methoden der Probenleitung für Laienensembles sowie Grundprinzipien des Arrangierens in verschiedener Stilistik für heterogene Lerngruppen und Ensembles erarbeitet, geübt und reflektiert.

Angewandtes Klavierspiel

Patzlaff, Laurens, Prof.

Die Improvisation ist der Schwerpunkt der künstlerischen und pädagogischen Tätigkeit von Laurens Patzlaff. Der 1981 geborene Pianist begann im Alter von acht Jahren Klavier zu spielen. Schon bald begeisterte er sich für die fast grenzenlosen stilistischen Möglichkeiten des Klaviers und widmete sich, neben dem Erlernen des klassischen Repertoires, intensiv der Improvisation. Der „Bildungsmusiker“ Robert Schumann und der Jazzpianist Oscar Peterson zählen zu seinen wichtigsten Vorbildern und manifestieren für Laurens Patzlaff eine ganzheitliche Musikästhetik. Laurens Patzlaff studierte Schulmusik mit dem Verbreiterungsfach Jazz- und Popularmusik an der Musikhochschule Stuttgart. Darüber hinaus studierte er Klavier als künstlerisches Fach bei Prof. Friedemann Rieger in Stuttgart und bei Prof. Uta Weyand in Madrid. Neben seiner internationalen solistischen Tätigkeit spielt er in verschiedenen Jazz-Bands und ist auch als Kammermusiker aktiv. Er arbeitete mit diversen Orchestern zusammen, u.a. mit dem Staatsorchester Stuttgart und dem Südwestdeutschen Kammerorchester. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein Schaffen. Im November 2012 veröffentlichte er sein viel beachtetes Debutalbum „Reflections on Debussy“ auf dem er Werke von Debussy mit eigenen Improvisationen verknüpft. Er lehrt seit 2007 Klavier-Improvisation an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Außerdem unterrichtete er an den Musikhochschulen von Freiburg und Trossingen. Darüber hinaus gibt er regelmäßig Meisterkurse für Klavier und Improvisation, u.a. an den Musikhochschulen von Melbourne, Sydney, Hongkong, Peking und am Hunter College in New York City. Seine rege Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und Jazzpianist führte den mit vielen internationalen Preisen ausgezeichneten Pianisten durch verschiedene europäische Länder sowie nach Neuseeland, Japan, Korea, Thailand, Peru, Kolumbien, Brasilien und regelmäßig nach China, in die USA und nach Australien. 2013 wurde Laurens Patzlaff auf die deutschlandweit erste Professur für Angewandtes Klavierspiel an die Musikhochschule Lübeck berufen.

Bewegungstraining, Bewegungsgestaltung

Pelz, Elisabeth

Elisabeth Pelz studierte in Trossingen bei Prof. Elisabeth Gutjahr Musik und Bewegung/Rhythmik und das Hauptfach Blockflöte (Prof. Husenbeth).

Sie fand weitere Expertise in einem zehnjährigen Weiterbildungs-und Forschungsprojekt „Laban/Bartenieff-Bewegungsanalyse und Body-Mind-Centering“ und einem einjährigen Stipendium am Institut Jacques Dalcroze mit den Schwerpunkten Solfège, Klavierimprovisation und klassische Dalcroze-Rhythmik.

Beruflich führte es sie direkt nach dem Studium ein Jahr nach Mexiko City mit einem Lehrauftrag an die dortige Musikhochschule und das Colegio Alemán und nach Guanajuato, wo sie in Zusammenarbeit mit Prof. José Luis Aguayo eine Musikschule aufbaute.

Wieder zurück eröffnete sich ein Feld an Dozententätigkeiten innerhalb der Musik- und Bewegungspädagogik und künstlerischen Aktivitäten im In- und Ausland.

Neun Jahre als Dozentin für Bewegungserziehung und Methodik/Didaktik innerhalb der Schule für Physiotherapie Grone in Lübeck.

Seit 1994 als Lehrgangsleitung der Zusatzausbildung zur RhythmikpädagogIn des BWR an unterschiedlichen Landesmusikakademien. Heute ist sie die erste stellvertretende Vorsitzende des BWR.

Zehn Jahre tanzcompany „leises blau“ - Tanzperformances - Mode/Architektur/bildender Kunst, sowie Tanz- und Musikperformances „im öffentlichen Raum“.

Seit 1999 unterrichtet sie Rhythmik innerhalb der VHGS (Verlässliche Halbtagsgrundschule), auch altersstufenübergreifend in Projekten „Streitschlichtung, Konfliktlösungsstrategien“, Gestaltung von Lesungen, Musik-und Bewegungstheater, multimediale Performances und weiteren Projekten im Inklusionsbereich sowie an Festivals im Schulkontext z.B. Plattform-Festival des Ernst-Deutsch-Theaters.

Seit mehreren Jahren leitet sie den Studiengang Musik und Bewegung/Rhythmik am Hamburger Konservatorium Sülldorf mit den Schwerpunkten Fachtheorie, Methodik für verschiedenste Zielgruppen, Musik-Rhythmik, interaktive Rhythmik und künstlerische Projekte.

Zudem hat sie einen Lehrauftrag an der MHL für „Bewegungstraining und Bewegungsgestaltung“ innerhalb des Master EMP, BM und „Musik und Bewegung“ für BA und BM.

Das Schwerpunkttriangelum ihres Schaffens bilden die Körperarbeit mit Musikern im Dialog zwischen Musik und Bewegung (Action Profiling/Contemporary Performance), die eindeutige methodische Transparenz im Initiieren von Musikvermittlungsprozessen und die Entwicklung von Musik- und Bewegungstheaterproduktionen von 4 bis (bisher) 85, zuletzt mit Senioren innerhalb einer Musiktheater-Performance der MHL über Fische und Identität „fisch in dir“.

Hymnologie

Petersen, Hans-Martin

Hans-Martin Petersen studierte an der Musikhochschule Lübeck (MHL) Kirchenmusik. Seit 1979 ist er Kirchenmusiker in Lübeck-Travemünde. Dort leitet er die St. Lorenz-Kantorei, die zu den großen Oratorienchören in Lübeck zählt. Seit 1992 ist Petersen Orgelbausachverständiger der Nordelbischen Kirche und seit 1994 zum Kreiskantor im Kirchenkreis Lübeck berufen. 1998 wurde ihm der Titel „Kirchenmusikdirektor“ von der Nordelbischen Kirche verliehen.

Korrepetition/Partienstudium, Partiturspiel

Pflanz, Ludwig

Korrepetition/Partienstudium, Orchester-/Ensembleleitung

Pfund, Romely

Horn, Orchesterstudien

Plücker, Jens

Jens Plücker wurde 1972 in Haan/Rheinland geboren. Seinen ersten Hornunterricht erhielt er 1981 bei Stefan Beyer in Essen und wechselte dann 1985 zu Clara-Christine Hohorst (Hornistin bei den Essener Philharmonikern). 1987 wurde er Jungstudent bei Wolfgang Wilhelmi an die Musikhochschule Essen, bevor er 1991 sein Studium bei Prof. Erich Penzel an der Musikhochschule Köln aufnahm.

Nach Aushilfstätigkeiten bei den Remscheider Sinfonikern sowie beim Saarländischen Rundfunk erhielt Jens Plücker 1994 seine erste Festanstellung als Erster Solo-Hornist bei den Bochumer Sinfonikern. Im gleichen Jahr gewann er den Förderpreis beim internationalen Hornwettbewerb in Markneukirchen sowie den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb der Mozartgesellschaft München. 1996 wurde er Erster Solo-Hornist des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg und wechselte 2002 in gleicher Position zum NDR Sinfonieorchester.

Neben seiner Orchestertätigkeit trat Jens Plücker als Solist z. B. mit dem NDR Sinfonieorchester, den Hamburger Philharmonikern, dem Mozarteum Orchester Salzburg, der Philharmonia Hungarica, den Bochumer Sinfonikern, dem Landesjungendorchester Bremen, dem Landesjugendorchester Schleswig-Holstein sowie bei den Kammermusiktagen Hitzacker auf.

Im Juli 2015 spielte er mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra unter Leitung von Tadaaki Otaka in Kawasaki.

Bis 1999 war Plücker Mitglied im Delos-Holzbläserquintett, mit dem er im In- und Ausland konzertierte und zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen für den BR, SWR, WDR und NDR einspielte. Das Ensemble gewann 1993 den 1. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Osaka/Japan sowie 1994 den 1. Preis beim Deutschen Musikwettbewerb.

Seit 2013 ist er Mitglied im Kammermusikensemble XXI, in welchem er unter anderem mit Isabel van Keulen und Gustav Rivinius spielt.

Seit der Gründung im Jahr 2004 ist Jens Plücker Mitglied bei NDR Brass, mit dem er regelmäßig u. a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival gastiert.

Im Jahr 2000 wurde Jens Plücker der Eduard-Söring Preis der Stadt Hamburg verliehen. Seine Konzertauftritte ergänzt er durch Lehrtätigkeiten etwa bei Meisterkursen in Südamerika oder Japan oder bei Meisterkursen für Wagnertuba an der Musikhochschule Hamburg.

2014 und 2015 unterrichtete er auch in Japan an der Hamamatsu Wind Academy.

Ab September 2015 unterrichtet er ebenfalls mit einem Lehrauftrag an der Musikhochschule Lübeck.

Im selben Jahr war er Schirmherr des Jahres des Horns in Schleswig-Holstein.

Seit 2012 ist er Geschäftsführer der Akademie des NDR Sinfonieorchesters e.V.

Klavierbegleitung

Ponce Guevara, Jason Alejandro

Jason Alejandro Ponce Guevara wurde in Kolumbien geboren. Er studierte Instrumentalmusik mit dem Hauptfach Klavier an der Universidad Nacional de Colombia. 2005 erlangte er dort den Titel „Pianist mit Schwerpunkt Kammermusik“. Danach zog er nach Deutschland, um sein Studium im Diplomstudiengang Künstlerische Ausbildung an der Musikhochschule Lübeck (MHL) in der Klasse von Prof. Konrad Elser durchzuführen. 2009 schloss er es erfolgreich ab. Anschließend studierte er, auch bei Prof. Konrad Elser, das Ergänzungsstudium Klavierbegleitung an der MHL.

Später studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg er den Masterstudiengang Liedgestaltung in der Klasse von Prof. Burkhard Kehring. Er war Pianist des Orquesta de Cámara de la Universidad Tecnológica de Pereira und des Orquesta Sinfónica Juvenil Batuta Risaralda. Er betätigte sich als Korrepetitor an der Oper Kolumbiens in der Spielzeit 2002 und 2003 und bei Bogotás Musikfest „Oper und Zarzuela im Park“ 2004, 2005 und 2006. Auch war er Klavierdozent am Konservatorium für Musik der Universidad Nacional de Colombia in den Jahren 2005 und 2006. Zurzeit übt er Lehraufträge als Klavierbegleiter der Gesangsklassen an der MHL und als Klavierbegleiter im Fachbereich Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg aus. Auch ist er Klavierlehrer an der Musik- und Kunstakademie Lübeck.

Als Solist mit Orchester spielte er 1999 in Kolumbien mit dem Orquesta de Cámara de Caldas, 2001 und 2003 mit dem Orquesta Sinfónica de la Universidad Nacional de Colombia, 2001 und 2006 mit dem Orquesta Sinfónica Nacional de Colombia und 2007 mit dem Orquesta Filarmónica de Bogotá.

Beim Maritim Musikpreis 2010 in Timmerdorfer Strand erhielt er den ersten Preis der Klavierbegleiter. Im Wettbewerb „Revivamos nuestra música“ der Universidad Nacional de Colombia bekam er den Ersten Preis; als Resultat davon nahm er bei der CD-Aufnahme kolumbianischer traditioneller Musik des 20. Jahrhunderts teil.

Posaune, Nebeninstrument Euphonium, Orchesterstudien

Preu, Joachim

Joachim Preu wurde 1962 als Sohn einer Musikerfamilie in Hamburg geboren. Nach anfänglichem Blockflöten und Klavierunterricht bekam er zu seinem 13. Geburtstag eine alte Posaune seines Vaters geschenkt. Da es für Posaunisten während seiner Gymnasialzeit noch nicht die Möglichkeit einer Jungstudenten-Studienvorbereitung gab, wurde er privat von den Professoren der Hamburger Musikhochschule Prof. Horst Raasch (Posaune / Soloposaunist des NDR-Sinfonieorchesters), später auch Prof. Joachim Mittelacher (Posaune / Philharmonisches Staatsorchester Hamburg) und Prof. Günter Friedrichs (Theorie, Gehörbildung und Komposition) ausgebildet. Nach kurzer Zeit war Joachim Preu Mitglied des Bundesjugendorchesters und anderer Jugendorchester, außerdem wurde er mehrfach Preisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert". Schon als 18jähriger gewann er 1980, ein Jahr vor seinem Abitur, das Probespiel beim Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks. Nach seinem Abitur trat er diese Stelle an und ist seitdem Mitglied des NDR Sinfonieorchesters. Nach langjähriger freiberuflicher Unterrichtstätigkeit wurde er zusätzlich 1987 bis 1995 war er Dozent an der Musikschule Wedel, 1995 bis 1996 übernahm er eine Vertretungs-Teilzeitprofessur an der Musikhochschule Hamburg und zugleich 1995 Klassikhauptfachunterricht für die Posaunisten des Jazzstudienganges an der Musikhochschule Hamburg als Gastdozent, dort seit 2004 als Professur.

Seit 1999 hat er zusätzlich an der Musikhochschule Hamburg den Lehrauftrag für Schulmusik (2. Instrument). Seit 1998 erfüllt er einen Lehrauftrag für Orchesterstudien Posaune an der Musikhochschule Lübeck. 2002 wurde der Lehrauftrag auf Posaunenunterricht zunächst für Neigungsfächler Posaune, 2004 auch für Diplomstudenten ausgeweitet.

Klavierbegleitung

Preuß, Thomas

Gesang

Quinn, Gerard

Der Bariton Gerard Quinn wurde in Irvine, Schottland geboren. Er studierte Klavier und Querflöte bereits in früher Kindheit. Gesang studierte er am Royal Northern College of Music in Manchester mit Patrick McGuigan, National Opera Studio in London und privat mit Iris Dell'Acqua in London und Otto Edelmann in Wien, Meisterkurse mit Luciano Pavarotti, Walter Berry und Sena Jurinac. Er erhielt viele Auszeichnungen und Stipendien, einschließlich der Peter Moores Foundation und Sir James Caird Stipendium, sowie Preise bei internationalen Wettbewerbe. So ging er gemeinsam mit seine Frau, der Sopranistin Heather Lorimer, als Preisträger aus dem Belcanto-Opern Wettbewerb in Antwerpen hervor und gewann den ersten American Express Opera Holland Park-Award. Gerard Quinn hat in allen wichtigsten Konzertsälen in Großbritannien, einschließlich der Royal Albert Hall in Oratorien-und Liederabend gesungen.

Er ist auf internationalen Opern- und Festivalbühnen zu Gast wie in der Royal Opera Covent Garden, der Waliser National Opera, der Scottish Opera, der Opera Ireland, der English Touring Opera, dem Glyndebourne Festival, dem Buxton Festival, dem Dorset Opera Festival und der English Chamber Opera. Er trat auch in Übersee auf, unter anderem in Frankreich, Belgien, Hongkong und Israel . Er arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Bernard Haitinck, Carlo Rizzi, Sir Edward Downes, Gennadi Roschdestwenski, Pierre Augin, Sir Alexander Gibson, Alain Guingal, Stephen Barlow und David Parry.

Im Jahr 1998 kam er nach Deutschland und ging bei dem Theater Osnabrück unter Vertrag. Seit 2001 ist er Mitglied des Ensembles im Theater Lübeck. Erfolgreiche Auftritte schließen auch die Semperoper in Dresden ein sowie andere deutsche Opernhäuser in Stuttgart, Hannover, Nürnberg, Wiesbaden, Wuppertal, Halle, Koblenz, Kiel, Mönchengladbach, Münster, Bremen, Gelsenkirchen, Hagen, Braunschweig, Flensburg und Meiningen sowie die Chiemsee Festspiele.

Sein Repertoire umfasst über 110 Rollen, unter anderen die Titelrollen in Rigoletto, Falstaff, Macbeth, Don Giovanni, Eugen Onegin und Nabucco, Iago Otello, Renato Un ballo in maschera, Germont La Traviata, Conte di Luna Il Trovatore, Scarpia Tosca und Gérard Andrea Chenier. Zukünftige Pläne umfassen Amfortas Parsifal, Orest Elektra, Macbeth und Athanael Thais. Im Laufe seiner Karriere hat Gerard Quinn Gesang gelehrt und ist seit 2008 Dozent für Gesang an der Musikhochschule Lübeck.

Liturgik (kath.), Gregorianik, deutscher Liturgiegesang

Rahe, Franz-Josef, Prof.

Posaune, Nebeninstrument Euphonium

Ranzenberger, Michael

Klavierbegleitung

Reichert, Anna

Anna Reichert wurde 1989 in Zürich geboren. Mit 6 Jahren erhielt sie den ersten Instrumentalunterricht, zuerst auf dem Cello, später auf dem Klavier. Sie errang bereits zahlreiche Preise an regionalen und nationalen Wettbewerben, sowohl als Solistin wie als Kammermusikerin. 2007 legte Anna Reichert die Aufnahmeprüfung an die ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) ab und trat als Jungstudentin in die Klasse von Prof. Hans-Jürg Strub ein, bevor sie 2008 nach der Matura (Abitur) mit dem Bachelorstudium begann. Nach mit Höchstnote abgeschlossenem Bachelor folgte ein Erasmus-Austausch an der UdK Berlin bei Prof. Rainer Becker und Prof. Linde Großmann. Im Januar 2014 schloss sie ihr Studium in Zürich „mit Auszeichnung“ ab. Gegenwärtig studiert Anna Reichert an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Prof. Konrad Elser.

2012 bis 2013 war Anna Reichert Mitglied von Live Music Now Zürich. Für das Jahr 2013 erhielt sie einen Studienpreis des Migros-Kulturprozent (Schweiz).

Zahlreiche Meisterkurse und Workshops ergänzten die Ausbildung der jungen Pianistin. So erhielt sie Anregungen u.a. von Menahem Pressler, Wen-Sinn Yang, Ana Chumachenco, Lars Vogt, Nicolas Hodges und Evgenj Koroliov.

Liturgik (ev.)

Reinke, Stephan A., Dr.

Pop-Gesang, Improvisation

Rex, Britta

Korrepetition

Roche, Robert, Prof.

Robert Roche, 1963 in Chicago, USA geboren, studierte an der Eastman School of Music, Rochester NY bei Barbara Lister-Sink Klavier und bei Robert Spillmann Liedbegleitung. Während des Studiums nahm er zudem u.a. an Liedseminaren bei Jörg Demus, Elly Ameling und Rudolf Jansen in München teil. 1985 wechselte er an die Musikhochschule Köln zu Wilhelm Hecker und schloss sein Studium 1988 mit Auszeichnung ab. Bereits zu dieser Zeit etablierte Roche sich als Liedbegleiter und Coach für Gesangsklassen und Meisterkurse von Gerard Souzay, Jessye Norman, Evelyn Lear, Edith Kertesz, Dalton Baldwin, Edda Moser u.a.

1988 begann er als Solorepetitor am Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen. Nach 2 Jahren in Nürnberg unter Christian Thielemann kehrte er 1993 als Studienleiter nach Gelsenkirchen zurück, wo er mit namhaften Persönlichkeiten wie Anja Harteros oder Peter Konwitschny arbeitete.

2001 wechselte er als Studienleiter an die Staatsoper Hannover, wo er seine Arbeit mit zahlreichen internationalen Opernstars (u.a. Bryn Terfel oder Brigitte Fassbaender) und Dirigenten (Marc Albrecht uva) erfolgreich fortsetzte. Seit 2002 nahm er zudem einen Lehrauftrag u.a. für Partienstudium und Klavierauszugspiel an der HMTM Hannover wahr.

Im April 2015 folgte Robert Roche dem Ruf an die Musikhochschule Lübeck.

Klarinette, Orchesterstudien, Unterrichtspraxis

Rodenberg, Bernd

Orgel, liturgisches Orgelspiel

Rohmeyer, Hartmut, Prof.

Schulpraktisches Gitarrenspiel, Musiksoftware (Logic)

Rollwage, Markus

Französisch

Romain, Sophie

Popularmusik, Jazz, Weltmusik, Orchester-/Ensembleleitung, Musikwissenschaft (Popular)

Ruf, Bernd, Prof.

Bernd Ruf gilt inzwischen als einer der profiliertesten Grenzgänger in der deutschen Musikszene. Die Zusammenführung und Gegenüberstellung von Klassik, Neuer Musik, Jazz und sogenannter Weltmusik bilden seinen Arbeitsschwerpunkt. Als freier Dirigent arbeitet er im In- und Ausland und dirigiert seit einigen Jahren regelmäßig als Gast das Stuttgarter Kammerorchester und die Stuttgarter Philharmoniker. Für die Händelfestspiele Halle konzipiert und leitet er die jährliche Konzertveranstaltung "Bridges to the Classics".

Seiner musikalischen Offenheit wegen ist er ein gefragter Vermittler unterschiedlicher Musikgenres: Mit dem ORF-Radiosinfonieorchester in Wien führte er eine Latin Night und mit den Stuttgarter Philharmonikern eine Tango Night auf. Für die Jazz-Ikone Joe Lovano leitete er die Uraufführung eines Konzerts für Saxophon und Orchester beim Bell Atlantic Jazz Festival in New York und für den irischen Rockbarden Chris De Burgh eine Rock-Symphonic-Tour. Nach seinem Kapellmeisterstudium war Bernd Ruf einige Jahre Assistent von Dennis Russell Davies beim Stuttgarter Kammerorchester und den Salzburger Festspielen. Als erfahrener Interpret zeitgenössischer Musik initiiert er in enger Zusammenarbeit mit Komponisten regelmäßig Uraufführungen.

Bernd Ruf ist Gründer und künstlerischer Leiter des GermanPops Orchestra. Das Orchester hat sich spezialisiert für Studioproduktionen und Live-Konzerte im Bereich von Classical Crossover. Im Jahr 2002 wurde er gemeinsam mit seinem Orchester in den USA für einen Grammy nominiert (CD Paquito D’Rivera – The Clarinetist, volume one). Als Instrumentalist und Sänger wirkt Bernd Ruf neben Gregor und Veit Hübner und Karl Albrecht Fischer im Ensemble Tango Five. Seit inzwischen 20 Jahren spielt Tango Five voller Improvisationsfreude und unstillbarer Neugierde eine Musik, die sich zwischen seriösem Konzertpodium und Musik Comedy bewegt. Die musikalischen Wurzeln finden sich im Tango, Klezmer und Jazz. Für die Realisierung seiner grenzüberschreitenden Projekte erhielt Bernd Ruf Förderungen der Karajan-Stiftung Berlin, der Kunststiftung Baden-Württemberg, des Goethe-Instituts und des deutschen Generalkonsulats in New York.

Studien:

Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart: Schulmusik (Gesang, Dirigieren) / Musikerziehung (Klarinette) / Jazz-und Popularmusik (Saxophon, Komposition) / Kapellmeisterstudium

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main: Musikwissenschaft

Klavierbegleitung

Ruvolo, Christian

Christian German Ruvolo wurde 1973 in Mailand geboren. Er studierte Klavier und Komposition an der Civica Scuola di Musica in Mailand und am Konservatorium bei Andrea Di Renzo und Pippo Molino. 1993 gewann er den ersten Preis beim Opern-Korrepetitions-Wettbewerb am Teatro alla Scala di Milano und arbeitete danach als Korrepetitor am selben Theater. 1997 legte er die Klavier-Diplomprüfung für den Aufbaustudiengang I (Künstlerische Ausbildung) an der Musikhochschule Freiburg mit Auszeichnung ab, 1999 die Klavier-Diplomprüfung für den Aufbaustudiengang II (Solistenexamen) ebenfalls mit Auszeichnung.

Christian German Ruvolo konzertiert in Italien, Deutschland, Frankreich, England, in den USA, Hong-Kong, Südkorea und Brasilien sowohl solistisch als auch in kammermusikalischer Besetzung, darunter mit renommierten Künstler und Ensembles wie Sabine Meyer, Barbara Westphal, Christiane Edinger, dem Trio di Clarone, Sir Willard White, Noemi Nadelmann, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und anderen. Ebenso ist er auch als Arrangeur tätig: während regelmäßiger Tourneen durch Europa und Brasilien hat er eine Reihe von Arrangements brasilianischer Volksmusik für Klavier und Violine präsentiert. Außerdem nahm er die CD-Reihe Descobertas auf, die sowohl unveröffentlichte Werke klassischer und volkstümlicher brasilianischer Komponisten als auch eigene Bearbeitungen für Violine und Klavier beinhaltet. Einige dieser Stücke sind vom Orchestra Sinfonica Amazonas im Rahmen des Festivals Villa Lobos in Manaus aufgeführt worden.

Christian German Ruvolo ist regelmäßig Gast bei wichtigen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Internationalen Musiksommer Oberstdorf, dem Internationalen Musikfestival Londrina (Brasilien), Ticino Musica (Schweiz), Stringfest at the Royal Scottish Academy of Music and Drama-Glasgow (Großbritannien). Er machte Aufnahmen für den süddeutschen Rundfunk SWF, für NDR-Klassik und die brasilianischen TV-Cultura. Seit Juni 2000 ist er als Dozent an der Musikhochschule Lübeck tätig.

Kammermusik, Liedbegleitung

Römhild, Inge-Susann, Prof.

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Inge-Susann Römhild studierte Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling an der Staatlichen Hochschule für Musik Hannover. Dort unterrichtete sie von 1980 bis 1988. Seit 1987 ist sie Professorin für Kammermusik und Liedbegleitung an der Musikhochschule Lübeck. Anfang der 80er Jahre gewann sie zweimal die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler als Pianistin und mit dem 1980 gegründeten Beethoven-Trio Ravensburg Preise beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn sowie in Colmar und Florenz. 1987 bis 1998 war sie Mitglied des Ensembles 13 Karlsruhe, das sich insbesondere der Neuen Musik widmet. Als gefragte Kammermusik- und Duopartnerin sind CD- (bei cpo) und Rundfunkproduktionen neben weltweiter Konzerttätigkeit fester Bestandteil der künstlerischen Arbeit.

Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt der Förderung des musikalischen Nachwuchses vor allem im Bereich Kammermusik. Sie wirkte als Präsidentin des Landesmusikrates Schleswig-Holstein. Daneben gehört sie zum Vorstand der Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival, zum Vorstand der Hochschulrektorenkonferenz der bundesdeutschen Musikhochschulen und zum Stiftungsvorstand der Possehl-Stiftung Lübeck. Seit 1994 war sie Rektorin der Musikhochschule Lübeck, von 2008 bis 2014 leitete sie die Hochschule als hauptamtliche Präsidentin.

Jugendchorleitung

Salomon, Eva-Maria

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Eva-Maria Salomon ist Musik- und Englischlehrerin am Johanneum zu Lübeck (Gymnasium mit Musikzweig) und leitet dort den Schulchor (für die Mittelstufe) und den Oberstufenchor. Der Schulchor steht den Studierenden der Musikhochschule Lübeck für die Veranstaltung „Jugendchorleitung“ als Übungschor zur Verfügung.

Der Oberstufenchor unternahm viele Konzertreisen u.a. nach Göteburg, Kopenhagen, Venedig und für 2015/16 ist ein Austausch mit dem Blue Lake Fine Arts Camp/USA in Planung. 2013 schnitt er beim Landeschorwettbewerb Choralle mit 23,4 Punkten und „hervorragendem Erfolg“ ab.

Eva-Maria Salomon ist die Gründerin des Universitätschores zu Lübeck und leitete diesen 17 Jahre lang.

Als Sopranistin singt sie solistisch und im Gesangsensemble Viva Voce Lübeck.

Musikwissenschaft

Sandberger, Wolfgang, Prof. Dr.

Prof. Dr. phil. Wolfgang Sandberger, M. A.

geboren 1961, ist seit 1999 Professor für Musikwissenschaft und Leiter des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck. Musikstudium (Violoncello) am Konservatorium Osnabrück/Musikhochschule Hannover; nach dem Diplom 1986 Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und Geschichte in Münster und Hamburg (Magister). Promotion mit einer Arbeit über »Das Bach-Bild Philipp Spittas«, die mit dem Preis der »Joachim Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften« ausgezeichnet wurde. Publikationen erschienen zur Musikgeschichte des 17. bis 21. Jahrhunderts (vgl. Publikationsliste unter www.brahms-institut.de). Hauptarbeitsgebiete sind neben dem Schwerpunkt Brahms biographisch-historische, rezeptionshistorische und wissenschaftsgeschichtliche Fragestellungen.

Ein Arbeitsfeld Sandbergers ist zudem die Musikvermittlung. Zwischen 1993 und 2003 war er fester freier Mitarbeiter mit Rahmenvertrag beim NDR, d.h. mit ca. 150 Sendungen im Jahr »on air«. Von 1998 bis 1999 übernahm er Redaktionsvertretungen beim WDR in den Abteilungen »Alte Musik« und »Feature«. Als Autor und Moderator ist er weiterhin für verschiedene ARD-Anstalten tätig (aktuell: »Musikstunde« SWR 2; »Klassikforum« WDR 3) und berät verschiedene Festivals (z.B. Göttinger Händel-Festspiele). Seit 2013 ist er Projektleiter des Brahms-Festivals der Musikhochschule Lübeck.

Projekte, Tagungen, Ausstellungen

Im Mittelpunkt der Projektarbeit steht das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck. Hier realisierte Sandberger als Projektleiter mehrere Erschließungsprojekte sowie das DFG-Projekt »Brahms-Briefwechsel-Verzeichnis« (2006-09). Aus Mitteln der »Leuchtturmprojektförderung« des Landes Schleswig-Holstein läuft derzeit die Digitalisierung der Sammlung. Aktueller Baustein: die Erschließung des Teilnachlasses von Theodor Fürchtegott Kirchner (2015). Mit Hilfe der REEMTSMA STIFTUNG wurde auch die Erschließung des Teilnachlasses Joseph Joachim begonnen (Juli 2016).

Federführend leitete Sandberger zahlreiche Symposien und Tagungen, darunter: »Bach, Lübeck und die norddeutsche Musiktradition« (2000), »Brahms und die Musikforschung seiner Zeit« im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung (2003), das Furtwängler-Symposion (2004) sowie das Buxtehude-Symposion (2007) in Lübeck. Seit 2005 ist Sandberger mitverantwortlich für die Konzeption der jährlichen Tagungen im Rahmen der Göttinger Händel Festspiele (vgl. Göttinger Händelbeiträge bis 2013 gemeinsam mit Hans Joachim Marx, danach mit Laurenz Lütteken). Seit 2014 konzipiert er das jährliche Symposium des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

Federführend verantwortet er zahlreiche Ausstellungen des Instituts (gemeinsam mit Stefan Weymar), die in den Katalogen des Instituts (bei et+k in München) dokumentiert sind.

Gremien:

Sandberger ist u.a. Präsident der Göttinger Händelgesellschaft, Stellvertretender Vorsitzender der Musikgeschichtlichen Kommission, Vorstandsmitglied der Johannes Brahms Gesamtausgabe München, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein, Aufsichtsrat der Göttinger Händel-Festspiele, Jury-Vorsitzender des Wettbewerbs »Göttinger Reihe Historischer Musik«, Vorstandsmitglied der Internationalen Dieterich Buxtehude Gesellschaft Lübeck, Mitglied im Stiftungsvorstand der Possehl-Stiftung Lübeck.

Gesang

Schaarschmidt, Isabel

Die Sopranistin Isabel Schaarschmidt studierte an der Musikhochschule Lübeck bei Kammersängerin Edith Lang und Prof. James Wagner. Ihr Operndiplom machte sie mit der Partie der Rolle der Pamina in Mozarts "Zauberflöte" und schloß ihr Studium 1998 mit dem Konzertexamen ab, das sie mit Auszeichnung bestand.

Sie besuchte Meisterkurse bei Sena Jurinac, Maria Venuti und Enrico Faccini und arbeitete mit Dirigenten wie GMD Erich Wächter, Helmuth Rilling, Max Pommer, Claus Bantzer und Martin Haselböck. Im Rahmen ihrer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland trat sie in verschiedenen Rundfunkanstalten auf, z.B. beim Norddeutschen Rundfunk, bei Radio Berlin, dem Kroatischen Rundfunk und der BBC sowie beim Schleswig- Holstein Musikfestival. Ihr Repertoire umfasst die klassischen Oratorien und Lieder ebenso wie Werke der Moderne.

Darüber hinaus hat Isabel Schaarschmidt seit 2001 einen Lehrauftrag für Gesang an der Musikhochschule Lübeck.

Generalbass, Historische Tasteninstrumente, Projekt Alte Musik, Instrumentalensemble

Schnoor, Hans-Jürgen, Prof.

Hans-Jürgen Schnoor ist Kirchenmusikdirektor an der Vicelinkirche Neumünster und Professor für Cembalo an der Musikhochschule Lübeck. Er konzertiert solistisch am Cembalo, Hammerklavier und an der Orgel in Europa und Übersee, aber auch als Liedbegleiter und Kammermusikpartner in verschiedenen Ensembles. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen in Deutschland, Polen, Dänemark, den Niederlanden und den USA dokumentieren seine Arbeit. Es liegen Einspielungen von Orgel- und Cembalowerken von Bach, Bruhns, Weckmann u.a. vor. Er ist Mitbegründer und Leiter des Ensemble Enrico Leone.

Theologie (kath.)

Schophuis, Claudia

Vorsingtraining

Schröder, Bernhard M.

elektronische Musik inklusive Künstleriche Leitung des Studios für elektronische Musik

Schubert, Alexander

Alexander Schubert, geboren 1979 in Bremen, studierte in Leipzig Informatik und Kognitionswissenschaften. Parallel dazu war er als Musiker und Komponist in verschiedenen Kontexten tätig. Nachdem er ein Jahr am ZKM in Karlsruhe am Institut für Musik und Akustik gearbeitet hatte, studierte er bei Georg Hajdu und Manfred Stahnke bis 2010 Multimediale Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Seitdem ist er Doktorand im Themenfeld sensorgestützter elektroakustischer Performance, unterrichtet an der Musikhochschule Lübeck und ist als freischaffender Komponist tätig.

Grundsätzlich beschäftigt er sich genreübergreifend mit der Schnittstelle akustischer und elektronischer Musik. Formal notierte Live-Elektronik-Kompositionen und Tonbandwerke gehören genauso zu seinem Arbeitsfeld wie der Entwurf von Software-Setups und sensorbasierte Erweiterung von Instrumenten für eine intuitive Bedienung im improvisierten Kontext (z.B. “Weapon of Choice“). Ein anhaltender Schwerpunkt ist die Kombination von improvisierter und notierter Musik – sowohl auf struktureller wie auf ästhetischer Ebene (z.B. “Superimpose-Zyklus“). Diverse Werke weisen multimediale und grafische Elemente auf - zum Beispiel bei Stücken für Solisten und Live-Video (z.B. "Laplace Tiger") und bei interaktiven Installationen (z.B. "Some forgotten Patterns").

Neben seiner Tätigkeit als Komponist ist er als Improvisator in verschiedenen Ensembles tätig, wie z.B. dem elektroakustischen Free Jazz Quartett „Ember“. Schubert hat zu zahlreichen szenischen Projekten als Musiker, Komponist und Programmierer beigetragen (z.B. für Wiener Festspielwochen, Berliner Staatsoper, MDR, SWR). Alexander Schubert betreibt das Ahornfelder-Label für experimentelle Audio- und Buchveröffentlichungen.

Am ZKM in Karlsruhe war er 2008 als Gastkünstler eingeladen. 2009 wurde er mit dem Bourges Residenzpreis ausgezeichnet und war Preisträger des internationalen JTTP Wettbewerbs und erhielt ein ICMC Stipendium in Montreal. 2010 ist er Residenzkünstler an der University of Birmingham und Stipendiat der Darmstädter Ferienkurse.

Kompositionsaufträge erhielt er unter anderem vom Internationalen Musikinstitut Darmstadt, dem NDR / Ensemble Resonanz, IRCAM Paris und dem Ensemble Intégrales.

Aufgeführt wurden seine Werke unter anderem von Ictus Ensemble, Nadar Ensemble, Ensemble Intégrales, Ensemble Mosaik, Barbara Lüneburg, John Eckhardt und dem Decoder Ensemble.

Seine Werke wurden in über 20 Ländern aufgeführt, darunter: IRCAM Paris, NIME Sydney, ICMC, ZKM Karlsruhe, Darmstädter Ferienkurse, Steinhardt School New York, Essl Museum Wien, Deutschlandfunk Köln, SMC Porto, MDR, Wiener Festwochen, Komponistenforum Mittersill, TU Berlin, Kunsthalle Hamburg, Akousma Montreal, Klangwerktage Hamburg, EMM Kansas, ARD Hörspieltage, Ljubljana, USA, England, Spanien, Tunesien.

Elementare Musikpädagogik

Schulze, Marno, Prof.

Marno Schulze studierte in Leipzig Klavier und Komposition sowie am Carl-Orff-Institut des Salzburger MOZARTEUMS Musik- und Bewegungserziehung. Seine langjährige musikpädagogische Tätigkeit lässt ihn auf ein breites berufspraktisches Erfahrungsspektrum zurückgreifen. Er arbeitete an Musikschulen, in Kindergärten sowie in der Fortbildung für Lehrer, Erzieher und Sozialpädagogen.

Marno Schulze nahm diverse Lehraufträge wahr und leitete an der Hochschule Lausitz in Cottbus den Bereich „Elementare Musikpädagogik“. Die Mitarbeit an und. die Entwicklung eigener Projekte bilden einen Schwerpunkt seiner pädagogischen Tätigkeit („Klangwelten“: ein Soundscape-Projekt mit Schülern des Jahn Gymnasiums Rathenow / „Ohrwurm-Labor“: Schüler schreiben eigene Songs etc. ). In seinem elementaren Musik- und Bewegungstheater integriert er Sprache, Klang und Bewegung zu einem expressiven Gesamtkonzept („Pierrot lunaire“: bewegte Klänge nach Texten von Albert Giraud / „OPERAtionICH“ – Versuchsanordnung mit Identitäten).

Als Chorleiter und Klavierpädagoge pflegt Marno Schulze kontinuierlich den Blick über sein Fachgebiet hinaus und kann Impulse wechselseitig nutzbar machen.

Sprecherziehung

Schumacher, Katharina

Orchesterstudien Violoncello

Schwarz, Hans-Christian

Der 1966 geborene Cellist Hans-Christian Schwarz absolvierte sein Studium bei Prof. Rudolf Gleißner (Stuttgart), sowie in der Celloklasse von Prof. Wolfgang Boettcher (Berlin), woselbst er sein Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Während des Studiums sammelte er Erfahrungen auf internationalen Festivals und Meisterkursen u.a. bei André Navarra, Natalia Gutman, Boris Pergamenschikow, Arto Noras, Heinrich Schiff, Leonard Bernstein, dem Beaux Arts Trio, dem Melos- sowie Amadeus Quartett und wurde Preisträger des“ 10. Concorso Internationale di Musica da Camera“ in Trapani. Rundfunkaufnahmen, sowie eine umfangreiche kammermusikalische und solistische Tätigkeit folgten. Hans-Christian Schwarz erarbeitete sich ein breites Repertoire, welches nahezu alle kammermusikalischen Sparten und Besetzungen umfasst. Mehrere Werke zeitgenössischer Komponisten wurden von ihm Uraufgeführt und sind ihm gewidmet.

Neben seiner Tätigkeit als 1. Solocellist des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck, welche er seit 1994 ausübt, tritt er regelmäßig als Solist verschiedener Orchester auf. Im Jahre 2004 wurde ihm der Furtwängler-Förderpreis vom Verein "Orchesterfreunde-Konzertsaal der Hansestadt Lübeck" verliehen. Im besonderen Umfang setzt sich Hans-Christian Schwarz für den musikalisch-cellistischen Nachwuchs ein, u.a. als Dozent an der Lübecker Musikhochschule.

Theologie (ev.)

Schwarze, Bernd, Dr.

Bernd Schwarze, 1961 in Lübeck geboren und aufgewachsen, studierte in Hamburg Evangelische Theologie. Er schloss dort 1990 ein Promotionsstudium mit einem Forschungsprojekt über religiöse Motive in der Popmusik an. Von 1992 bis 1995 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Praktische Theologie der Universität Hamburg und gleichzeitig Lehrbeauftragter in den Bereichen Homiletik, Liturgik, Religion und Kultur. 1996 wurde er zum Doktor der Theologie promoviert. Er absolvierte sein Vikariat in Timmendorfer Strand und ist seit 1998 in Lübeck als Pastor für stadtkirchliche Aufgaben tätig. Zwölf Jahre lang betreute er die stadtkirchlichen Projekte in St. Marien und St. Petri. Seit März 2012 hat er eine volle Pfarrstelle zur künstlerischen und geschäftlichen Leitung der Kultur- und Universitätskirche St. Petri inne.

Bernd Schwarze hat im Laufe seiner Tätigkeit in Lübeck eine ganze Reihe von experimentellen und auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichteten Veranstaltungen (Lübecker Woche der Engel, Adventsleuchten, Volksfestgottesdienst, Stadt-Osterfrühstück, Petrivisionen) geleitet und im Jahr 2004 die Inauguration der Kulturkirche St. Petri zur Universitäts- und Hochschulkirche initiiert. Er war und ist selbst künstlerisch tätig in den musikalischen Bereichen Rock-, Pop und Jazz (Schlagzeug, Songwriting), Theater und Literatur. Er ist Mitglied verschiedener Forschungsgruppen zur populären Kultur und zur Stadt- und Kulturkirchenarbeit.

An der Musikhochschule Lübeck ist er seit dem Jahr 2000 Dozent für Evangelische Theologie im ökumenischen Studiengang Kirchenmusik.

Sprecherziehung

Schöttler, Corinna

Violine

Sepec, Daniel, Prof.

Daniel Sepec, 1965 in Frankfurt am Main geboren, studierte bei Dieter Vorholz in Frankfurt und Gerhard Schulz in Wien.

Seit 1993 ist Daniel Sepec Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, mit der er ebenfalls regelmäßig solistisch auftritt.

Angezogen von der reichen Ausdrucksvielfalt der Barockmusik gewann die Barockvioline für Daniel Sepec zunehmend an Bedeutung. So wirkt er ebenfalls seit langer Zeit als Konzertmeister in dem auf Originalinstrumenten spielenden Balthasar-Neumann-Ensemble unter der Leitung von Thomas Hengelbrock mit.

Als Solist trat er mit der Academy of Ancient Music unter Christopher Hogwood, der Wiener Akademie unter Martin Haselböck und dem Orchestre des Champs-Elysées unter Philippe Herreweghe auf.

Zusammen mit Antje Weithaas, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras gründete Daniel Sepec 2004 das Arcanto-Quartett, das seitdem in den wichtigen Musikzentren Europas konzertiert. Unter dem Platten-Label Harmonia Mundi France erschienen mit diesem Ensemble Streichquartette von Bartok, Brahms, Debussy, Ravel, Dutilleux, Mozart und dem Streichquintett von Franz Schubert.

Für seine Aufnahme der Beethoven-Sonaten mit Andreas Staier, die internationale Anerkennung fand, spielte Daniel Sepec auf der wiedergefundenen Violine des Komponisten. Dieses Instrument wurde ihm dankenswerterweise vom Beethoven-Haus Bonn geliehen. Die folgende Einspielung des Duos erschien im Juni 2010 mit den Sonaten Robert Schumanns und der Chaconne von J.S.Bach in der Version Schumanns.

Im September 2010 erschien die Aufnahme der Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber, die Sepec zusammen mit Hille Perl (Gambe), Lee Santana (Laute) und Michael Behringer (Orgel) für das Label Coviello Classics eingespielt hat. Diese Einspielung wurde daraufhin mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Unter demselben Label folgte 2011 eine Aufnahme der Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi zusammen mit Der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

September 2010 bis Juli 2014 unterrichtete Daniel Sepec als Professor an der Hochschule für Musik in Basel, 2014 bekam er einen Ruf für eine Professur an die Musikhochschule Lübeck.

Klavier

Serban, Catalin

Der in Bukarest aufgewachsene Pianist studierte an der Universität der Künste Berlin und an der Musikhochschule Lübeck und unterrichtet mittlerweile als Klavierdozent an der Lübecker Musikhochschule.

Catalin Serban lebt und arbeitet in Berlin und entfaltet von hier aus seine Tätigkeit als Solist und Kammermusikpartner.

Seine Musikausbildung begann er im Alter von sechs Jahren an dem Bukarester Musikgymnasium „George Enesco“.

Catalin Serban studierte bei den Professoren Martin Hughes und László Simon an der UdK Berlin und an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser.

Weitere künstlerische Impulse bekam er in Meisterkursen der Professoren Claude Frank, Georgy Sebok, Pascal Devoyon, Theodor Paraschivesco und Elena Lapitskaja.

Zu Beginn seines Klavierstudiums an der UdK war Catalin Serban bereits mehrfacher erster Preisträger bei Klavierwettbewerben in Rumänien und wird bei internationalen Wettbewerben wie beim Sennigalia Klavierwettbewerb in Italien oder beim Bremer Klavierwettbewerb in Deutschland (3. Preis und Förderprämie für die beste Interpretation eines modernen Werkes), ausgezeichnet. Er war Stipendiat der Berliner Universität der Künste, der „Paul Hindemith“ Gesellschaft Berlin und der Marie-Louise Imbusch Stiftung Lübeck.

In seiner solistischen Laufbahn trat Catalin Serban im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, im Bukarester Athäneum, in der Bremer Glocke, im Stadtcasino Basel, im Radiosaal Bukarest auf und wirkte in Solo-Recitals und als Kammermusikpartner auf Musikfestivals wie dem Oberstdorfer Musiksommer, den Fränkischen Kammermusiktagen und den Brahms Wochen Lübeck mit. Als Solist mit Orchester spielte er u.a. mit der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Sinfonie-Orchester Berlin, dem Philharmonischen Orchester Konstanza und den Jugendorchestern Bukarest und Basel.

Musikkritiker loben die Expressivität und Klarheit seines Spiels. Der Präsident der Musikkritikerunion Rumäniens, G. Constantinescu schreibt über Serbans „feingliedrige und klare Wiedergabe des Notentextes, wobei weder die Virtuosität noch die zarte Lyrik Chopins zu kurz kommen“ und über die „Vielschichtigkeit seiner Expressivität, die ihm den Zugang zu Ravel verschafft“.

Die Badische Zeitung schreibt über Catalins Interpretation des d-Moll Klavierkonzerts von Mozart: „In Catalin Serban hatte man einen sehr fähigen, technisch hervorragend gerüsteten Mozart-Interpreten. In den Ecksätzen mit ihrem Wechsel von schwermütigen Themen, schmerzlichem Aufbegehren und unruhiger, drängender Geste glänzte Serban in den schnellen Läufen mit enormer Brillanz und uneitler Virtuosität. Sein Spiel hatte auch noble Klarheit, Präzision und Versonnenheit in den ruhevolleren Momenten der Romanze.“

Musikpädagogik

Sobirey, Wolf-Hagen, Prof.

Drum-Set, Improvisations-Ensemble

Sonntag, Oliver

Klavier

Stellmacher, Vera-Carina

Vera-Carina Stellmacher wurde in Kiel geboren. Ab dem sechsten Lebensjahr erhielt sie Klavierunterricht bei ihrem Vater, Prof. Manfred Fock. Während ihrer Schulzeit war sie mehrfach Preisträgerin von Wettbewerben wie Jugend musiziert, dem Grotrian-Steinweg-Wettbewerb und dem internationalen Wettbewerb von Stresa (Italien).

1990 begann sie ihr Studium an der Musikhochschule Lübeck (MHL), wo sie die Studiengänge allgemeine künstlerische Ausbildung, Musikerziehung und Schulmusik abschloss und anschließend ihr Konzertexamen ablegte. Im Laufe des Studiums nahm sie an Meisterkursen bei Teresa Manasterska, Yara Bernette, Jürgen Uhde, James Tocco und Andreij Jasinski teil. Konzertreisen führten sie nach Frankreich, Polen, Ungarn, Russland, Kanada, Neuseeland und in die Südsee. Zwischen 1992 und 1996 war sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1995 gehörte sie zu den Preisträgern des Lübecker Possehl-Wettbewerbs.

Sie war an mehreren Fernseh- und Rundfunkproduktionen beteiligt und nahm eine CD mit der Geigerin Natalia Prischepenko auf.

1999 erhielt Vera-Carina Stellmacher einen Lehrauftrag am Hamburger Konservatorium im Fach Liedbegleitung und Korrepetition, 2001 folgte zusätzlich ein Lehrauftrag an der MHL im Fach Klavier.

Musikpädagogik

Stemberg, Daniel

Schulpraktisches Klavierspiel, Tonsatzbegleitendes Klavierspiel, Klavierimprovisation

Ster, Axel, Dr.

Axel Ster, geboren 1968 in Sande, war als Jugendlicher mehrfach Preisträger bei Jugend musiziert, dem Hamburger Steinway Wettbewerb und dem Hamburger LTM-Wettbewerb und erhielt 1986 den Jugendkulturpreis des Landes Schleswig-Holstein. Er studierte ab 1990 an den Musikhochschulen Detmold, Wien und Lübeck und erlangte Diplomabschlüsse in Musiktheorie, in Musikerziehung Klavier, das künstlerische Diplom Klavier sowie das erste und zweite Staatsexamen in Schulmusik. Eine Weiterbildung im Bereich Jazz erfolgte in den USA an der California State University Fullerton. 1997 war er Dozent für Musiktheorie an der Hong Academy of Performing Arts.

Axel Ster promovierte 2006 am Institut für Musiktherapie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und veröffentlichte mehrere wissenschaftliche Beiträge zur Musiktherapie. Er war an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Bereich Musiktherapie Lehrbeauftragter.

Als Pianist konzertierte Axel Ster beim Schleswig-Holstein Musik Festival und führte für das Goethe-Institut San Francisco in kommentierten Konzerten das Klavierwerk Arnold Schönbergs und Beethovens Klaviersonaten auf.

Im Bereich Jazz arbeitet er mit Nils Landgren zusammen und hatte bei Jazz Baltica mehrfach Auftritte mit Nils Landgren und der OGT Big Band. Axel Ster gestaltet seit 2005 mehrfach Projekte mit Jazz und klassischer Musik für das Goethe-Institut Tokyo und betreut als Gastdozent die Big Band der Hosei-Universität Tokyo.

Seit 1998 ist er Studienrat für Musik am Ostsee-Gymnasium Timmendorfer Strand. 1999 gründete er die Big Band des Ostseegymnasiums (OGT Big Band), mit der er mehrfach Konzertreisen nach Schweden, Japan und in die USA unternahm.

An der Musikhochschule Lübeck unterrichtet Axel Ster angewandtes Klavierspiel, Improvisation, Jazzpiano und tonsatzbegleitendes Klavierspiel.

Violoncello, Kammermusik

Svane, Troels, Prof.

Troels Svane studierte bei David Geringas an der Musikhochschule Lübeck und bestand sein Diplom- und Konzertexamen mit Auszeichnung und Höchstnote in sämtlichen Fächern. Außerdem erhielt er Unterricht bei Anner Bylsma, Frans Helmerson, Ralph Kirshbaum, György Ligeti, Yo-Yo Ma, Siegfried Palm, Boris Pergamenschikow, Mstislaw Rostropowitsch, Daniil Shafran, Paul Tortelier und dem Amadeus Quartett.

Nach seinem Abitur wurde er mit 18 Jahren stellvertretender Solocellist der Kopenhagener Philharmoniker. Neben zahlreichen Stipendien wurde er mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Als Solist wurde er von den meisten dänischen Orchestern und von Orchestern in Deutschland, England, Holland, Italien, Lettland, Litauen, Schweden und der Schweiz eingeladen.

In Recitals und als Mitglied des Kopenhagen Klaviertrios und des Menuhin Festival Piano Quartets trat er in ganz Europa, Australien, Asien, Südamerika und in den USA auf. Troels Svane konzertierte u.a. mit Yuri Bashmet, Wolfgang Boettcher, Thomas Brandis, Zakhar Bron, Ana Chumachenco, Ulf Hoelscher, Karl Leister, Sabine Meyer und Thomas Zehetmair.

Er spielte mehr als 40 CDs ein, u.a. das Gesamtwerk für Cello und Klavier von Beethoven, Rachmaninow und Reger.

Nach 11-jähriger Assistenz von David Geringas wurde er 2004 als Professor für Violoncello

an der Musikhochschule Lübeck berufen. Außerdem hat er eine Celloklasse an der

Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Er gab Meisterkurse in Australien, Asien, Ukraine, Südamerika und in zahlreichen Ländern Europas und wirkte als Juror bei bedeutenden internationalen Wettbewerben.

Unter seinen Studenten befinden sich zahlreiche Preisträger internationaler Wettbewerbe (ARD, Feuermann, Genf, Isang Yun, Rostropowitsch, Tschaikowsky) und Mitglieder renommierter Kammermusikensembles und Orchester, wie den Berliner Philharmonikern und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Klavierbegleitung

Sørensen, Mikkel Møller

Orgel, Klavierbegleitung

Tcherepanov, Sergej

Sergej Tcherepanov wurde in der UdSSR geboren, absolvierte sein Musikstudium am Tschaikowsky-Konservatorium Moskau, im Fach Klavier bei Viktor Merzhanow und im Fach Orgel bei Natalia Gureewa. Gleichzeitig nahm er auch an Orgel- und Cembalo-Kursen teil, u.a. bei Siebe Henstra (Utrecht) und wirkte in verschiedenen Ensembles für Alte Musik mit, u.a. unter der Leitung von Alexei Lubimov. Sein Orgelstudium setzte er in Deutschland fort, zunächst in Lübeck bei Prof. Martin Haselböck, danach bei Prof. Wolfgang Zerer in Hamburg (Konzertexamen). Weitere Studien bei Prof. Harald Vogel und KMD Martin Böcker (Stade) folgten. Neben einem Stipendium der Hamburger Busche-Stiftung erhielt er besondere Auszeichnungen bei Orgelwettbewerben in Südafrika und Deutschland.

Solistische Tätigkeiten führten ihn zu Festivals und Orgelwochen in vielen europäischen Ländern. Er wirkt auch als Continuo-Spieler in verschiedenen Ensembles für Alte Musik mit, tritt bei Festivals wie den Salzburger Festspielen oder dem Festival Alte Musik Utrecht auf, arbeitete bei Theatern in Flensburg, Kiel und Mexico. Er konzertiert als Kammermusikpartner von Gunar Letzbor (Barockvioline), Diethelm Jonas (Oboe), Susanne Ehrhardt (Flöte) und Alexander Paperny (Balalaika). Neben der umfangreichen Hochschultätigkeit in Lübeck ist er als Kirchenmusiker und künstlerischer Leiter der Konzertreihe und der Sommerakademie an der St. Petri Kirche Bosau am Plöner See tätig. Es entstanden viele TV- und CD-Aufnahmen.

Korrepetition/Partienstudium

Teofilova, Mira

Korrepetition/Partienstudium

Terts, Márton

Violoncello, Kammermusik

Tischbirek, Ulf, Prof.

Ulf Tischbirek wurde 1955 in Düsseldorf geboren und absolvierte sein Violoncellostudium an der Hochschule für Musik in Hannover bei Prof. Klaus Storck sowie bei Prof. Radu Aldulescu (Nizza/Rom). Er war Stipendiat der "Studienstiftung des Deutschen Volkes", der 25. Bundesauswahl "Konzerte Junger Künstler« und Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Nach einem mehrjährigen Engagement als 1. Solocellist am Staatstheater Braunschweig lehrt er seit 1986 als Professor für Violoncello und Kammermusik an der Musikhochschule Lübeck.

Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führten ihn als Solisten und Kammermusiker durch die ganze Welt. Als Lehrer von internationalen Meisterkursen sowie als Juror von Wettbewerben ist Ulf Tischbirek ebenso gefragt.

Klavierbegleitung

Toda-Schwarz, Tamami

Klavier

Trojok, Karolina

Klavierbegleitung

Tsepkova, Inessa

Inessa Tsepkova studierte Klavier am Moskauer Konservatorium. Sie schloss das Konzertexamen, sowie Klavierpädagogik und Korrepetition mit Auszeichnung ab. Nach dem Abschluss folgte eine Anstellung am Tschaikowsky-Konservatorium als Korrepetitorin bei Gesang- und Chor-Dirigat-Klassen. Seit 1997 lebt sie in Deutschland. Sie konzertiert mit internationalen Künstlern in solistischer und kammermusikalischer Besetzung. Seit 2003 hat sie einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Lübeck als Korrepetitorin inne.

Jazz-Trompete

Ueberschär, Claas

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Claas Ueberschär studierte an der Folkwang Hochschule in Essen und besuchte als Stipendiat des DAAD die New School und das Mannes College in New York.

Ende der 90er zog es ihn nach Hamburg und seitdem ist er ein fester Bestandteil der dortigen Jazzszene. Er leitete eigene Bands, und war Gast in einer Vielzahl von weiteren Projekten.

Auf seiner bisherigen musikalischen Reise traf Claas Ueberschär als Studiomusiker oder Ensemblemitglied auch auf Musiker aus dem Soul, Pop und Hip Hop. (in den letzten Jahren waren das unter anderem Gary Thomas, Sinfonia Baltica, Kurtis Blow, The Supremes, Rocko Schamoni, Annett Louisan, Roger Cicero.)

Mit seinem aktuellen Quartett claasue4 erschien Anfang 2016 das zweite Album ‚bli’.

Gesang

Uhl, Manuela, Prof.

Die in Schleswig-Holstein lebende Sopranistin hat in Salzburg und Zürich studiert. Schon bald war sie auf den internationalen Konzertpodien ständiger Gast. Konzerte mit Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, Orchestra dell’Academia di Santa Cecilia, Berliner Philharmoniker, Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela, Gewandhausorchester Leipzig, Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, New Japan Philharmonic in Tokio führten zu Stätten wie Accademia di Santa Cecilia in Rom, Suntoryhall Tokio, Disney Hall Los Angeles, Konzertsaal Verbotene Stadt Peking, Goldener Saal Wien, Culturalcentre Hongkong, Gasteig München u.v.m.. Seit 2011 ist die Sängerin, nach langjährigem Festangagement an der Deutschen Oper Berlin, freischaffend tätig und gehört heute zu den international gefragtesten Interpretinnen der Werke von Strauss und Wagner. Weltweit singt sie die großen Sopranpartien des jugendlich-dramatischen Faches. Renommierte Dirigenten wie Thielemann, Chailly, Pappano, Dudamel, Nagano, Bychkov, Maazel, de Burgos, Weigle und Cobos arbeiten regelmäßig mit ihr zusammen in Berlin, München, Dresden, Buenos Aires, Madrid, Kopenhagen, Hongkong, Budapest, Wien, Amsterdam und Tokyo. In vielen Rundfunk und Fernsehübertragungen war die Sängerin bisher zu erleben. Sie hat zahlreiche CDs und DVDs veröffentlicht.

Korrepetition Partienstudium

Veit, Matthias

Matthias Veit studierte Klavier bei Gernot Kahl, Gesang bei Susanne Korzuscheck und Peter Elkus und fand schon frühzeitig Beachtung als Lied- und Instrumentalbegleiter. Nach Meisterkursen unter anderem bei Ralf Gothòni, Christoph Eschenbach und Dinorah Varsi, mehreren Auszeichnungen und Stipendien begann seine intensive Konzerttätigkeit im In- und Ausland. 1992 erhielt er den Gundula-Janowitz-Preis des Internationalen Schubert-Wettbewerbs in Graz. Es folgten unter anderem die Interpretationskurse mit Dietrich Fischer-Dieskau, Liederabende mit Franz Grundheber, ebenso wie Einladungen zu renommierten internationalen Festivals (Schleswig-Holstein Musik-Festival, Edinburgher Festspiele u.v.a.) und Konzerte als Lied- und Instrumentalpartner von Giora Feidman, Angela Denoke, Markus Schäfer, Andreas Schmidt, Hanna Schwarz. Seit 1995 spielt er im Klavierduo mit Henning Lucius und titt auch als Gesangssolist auf. Seit 1996 ist er auf Einladung Internationaler Festivals als Meisterkursdozent tätig, so bei den Internationalen Festspielen in Savonlinna/ Finnland und tritt als Begleiter bei Wettbewerben auf, wie als offizieller Begleiter beim ARD-Wettbewerb München.

Er lehrte an den Hochschulen Hamburg (Interims-Professur 1997 bis 1999), Bremen (2001 bis 2003), Lübeck (seit 1999) und Rostock (seit 2006). Von ihm gibt es zahlreiche Rundfunk-, CD- und TV-Produktionen.

Klavierbegleitung

Veskovic, Stefan

E-Bass, Soulensemble, Musiktheorie (Popular)

Vogel, Susanne

Susanne Vogel begann ihre Laufbahn als Bassistin in Freiburg. Dort sammelte sie, schon bald nachdem sie den E-Bass für sich entdeckt hatte, mit regional aktiven Bands Banderfahrungen. Neugierig auf die verschiedenen Spielarten in unterschiedlichen Stilistiken experimentierte sie mit Jazz, Pop, Rock, Salsa, Funk und Soul. Der stilistischen Offenheit blieb sie treu, widmet sich jedoch mit Vorliebe R’n’B und Soul.

Sie studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater bei Thomas Heidepriem, wo sie 1995 ihren Abschluss machte (Diplom Privat-Musiklehrerin). Schon während des Studiums wurde sie von Künstlern wie Ina Deter, Pe Werner und Edo Zanki für deren Tourneen und CD-Produktionen engagiert. Die elf Jahre lange Zusammenarbeit mit Edo Zanki hatte großen Einfluss auf ihre musikalische Entwicklung. Mit unterschiedlichsten Projekten und Bands setzt sie seitdem die rege Konzert- und Tourneetätigkeit fort. Sie spielte u.a. mit Soulounge, Roachford, Edo Zanki, Xavier Naidoo, Sabrina Setlur, Bo Heart, Floy, Inga Rumpf, Lamont Dozier, Klaus Lage, Gabriel Gordon, Kosho, Lars "Luis" Linek, Natacha (CH), Pe Werner, Ina Deter, Das Auge Gottes, Die Zöllner, Ulla Meinecke. Sie hatte Engagements in verschiedenen Musicals: Cats (Operettenhaus Hamburg und im Theater am Potsdamer Platz Berlin), Hair, Rocky Horror Show, Evita und Kiss Me Kate (Lübecker Theater). Die letzten Jahre waren geprägt von der intensiven Arbeit an dem Projekt Soulounge. Diese Band spielte bis jetzt ca. 150 Konzerte und produzierte drei CDs.

Das Unterrichten begleitete sie während ihrer ganzen Laufbahn. Sowohl privat als auch an Musikschulen gab sie zunächst Bassunterricht, später auch Bandworkshops. Nachdem sie sich während ihres Studiums intensiv mit Jazz-Harmonielehre und -Gehörbildung beschäftigt hatte (Unterricht bei Frank Sikora, Diplomarbeit zu diesem Thema) begann sie auch diese Fächer zu unterrichten - zur Zeit an der Berufsfachschule für Popularmusik in Hamburg, wo sie auch den Fachbereich Bass entscheidend mitgeprägt hat. 2005 und 2006 war sie Dozentin beim PopCamp, dem Meisterkurs für Populäre Musik des Deutschen Musikrates. An der Musikhochchule Lübeck ist sie Dozentin für E-Bass.

Erziehungswissenschaften

von Sychowski, Gaja, Prof. Dr. phil. habil.

Prof. Dr. phil. habil. Gaja von Sychowski, 1974 in Wesel geboren, studierte von 1993 bis 2001 Germanistik, Pädagogik und Erziehungswissenschaften an der Gerhard Mercator Universität Duisburg (GMU), mit dem Abschluss des Ersten Staatsexamens für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Sek. I und II). 2005 promovierte sie zum Thema „Logos im Schweigen und Reden – Studien zum Zusammenhang von Sprache und Bildung“ ebenfalls an der GMU. Sie erhielt hierfür von der GMU ein Graduiertenstipendium. Am Studienseminar Bocholt absolvierte sie von 2005 bis 2007 das Referendariat mit dem Abschluss des Zweiten Staatsexamens für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Sek. I und II) in den Fächern Deutsch und Unterrichtsfach Pädagogik. Von 2007 bis 2012 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der „Allgemeinen Systematischen Pädagogik“ am Institut für Berufs- und Weiterbildung der Fakultät für Bildungswissenschaften an der Universität Duisburg Essen (UDE). Dort wurde sie im Jahr 2011 habilitiert, und zwar mit einer Arbeit zum Thema „Geschlecht und Bildung – Beiträge der Gender-Theorie zur Grundlegung einer Allgemeinen Pädagogik im Anschluss an Judith Butler und Richard Hönigswald“. Im Sommersemester 2012 hatte sie eine Gastprofessur für Bildungswissenschaft am Institut für Bildungswissenschaft der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft an der Universität Wien inne. Während des Wintersemesters 2012/2013 vertrat sie die Professur „Allgemeine Systematische Pädagogik“ am Institut für Berufs- und Weiterbildung der Fakultät für Bildungswissenschaften an der UDE. Seit dem Sommersemester 2013 ist sie Professorin für Erziehungswissenschaften an der MHL.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen der Neukantianismus, der Dekonstruktivismus und der Poststrukturalismus in der Allgemeinen Systematischen Pädagogik (Theorien der Bildung und Erziehung).

Mitgliedschaften:

• Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

• Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft (Kommission Bildungs- und Erziehungsphilosophie)

• Fachgesellschaft Geschlechterstudien / Gender Studies Association – Gender e.V.

Publikationen

Vortragstätigkeiten

Oboe

Wake-Walker, Tjadina

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Tjadina Wake-Walker, 1983 in Hamburg geboren, studierte in Lübeck bei Prof. Jonas und in München bei Prof. Leleux, wo sie 2009 ihr Konzertexamen mit Auszeichnung absolvierte. Entscheidende künstlerische Impulse erhielt sie sowohl als Erasmus- Stipendiatin in Paris am Conservatoire National Superieur de Musique bei Prof. Tys, als auch von Prof. Bourge und in der Solistenklasse am Mozarteum bei Prof. Schilli. Tjadina wurde zur Solo-Oboistin des renommierten Schleswig-Holstein Festival Orchesters ausgewählt, gewann 2008 die Akademie Stelle bei den Münchner Philharmonikern und weitere Engagements führten sie an die Königliche Oper in Stockholm, die Oper in Frankfurt, Chamber Orchestra of Europe und an die bayerische Staatsoper in München. Seit 2010 ist sie Solo-Oboistin der Komischen Oper in Berlin. Sie ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, u.a. des 'AudiMozart! Competition' in Italien und des 'Richard Strauß Wettbewerbs' in München. Sie konzertiert regelmäßig als Solistin mit dem Bach Collegium München, dem Münchner Kammerorchester, der Hamburger Camerata und dem Sinfonie Orchester der Komischen Oper Berlin. Auch ist sie gefragte Kammermusikerin im In- und Ausland und musiziert oft mit dem Ensemble KOM, dem Amaryllis Quartett und der außergewöhnlichen Jazz Band Eva Kruse "In Water" mit Bugge Wesseltoft, Uwe Steinmetz , Christian Jormin und Eva Kruse. Seit dem WS 2013/14 ist sie als Dozentin für die Oboenklasse von Prof. Jonas an der Musikhochschule in Lübeck tätig und engagiert sich im Rahmen der Yehudi Menuhin Stiftung und für SEKEM in Ägypten.

Violine, Kammermusik

Weber, Elisabeth, Prof.

Geboren in Thüringen, studierte Elisabeth Weber zunächst in Weimar, später dann in Berlin und London bei Jost Witter, Antje Weithaas und David Takeno.

Als Preisträgerin internationaler Wettbewerbe (u.a. „Joseph Szigeti“ Budapest, „Louis Spohr“ Freiburg, „Max Rostal“ Berlin) ist sie seither Gast vieler Festivals wie in Warschau, Schleswig-Holstein und Budapest und spielte mit Orchestern u.a. des Saarländischen und Hessischen Rundfunks, dem Budapest State Orchestra, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin oder dem European Union Chamber Orchestra.

Sie widmet sich mit Vorliebe der Kammermusik in allen Formen, trat dabei auf im Concertgebouw Amsterdam, Gewandhaus Leipzig, Wigmore Hall London in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Tabea Zimmermann, Martin Helmchen, Sabine Meyer, Antje Weithaas, Isabelle Faust oder Boris Pergamenschikow.

Im Jahr 2005 gründete Elisabeth Weber mit ehemaligen Kommilitonen der Berliner Musikhochschule das Eisler Quartett, welches auch die Zusammenarbeit und den Austausch mit Musikern pflegt, wie den Klarinettisten Wolfgang Meyer und Martin Spangenberg.

Die ständige Erweiterung ihres Repertoires bereichert ihre musikalischen Perspektiven, insbesondere die Auseinandersetzung mit Musik der Gegenwart, aber auch ihre Leidenschaft für die historische Aufführungspraxis – angeregt von Musikern wie Frans Brüggen, Petra Müllejans und Reinhard Goebel. Im Jahr 2014 schloss sie sich dem Orphelian Ensemble an, welches sich vor allem dem barocken und klassischen Repertoire auf historischen Instrumenten widmet.

Als Konzertmeisterin des Orchestre de Chambre de Lausanne, des Zürcher Kammerorchesters und des Mahler Chamber Orchestras arbeitete Elisabeth Weber u.a. mit den Dirigenten Christian Zacharias, Claudio Abbado, Andras Schiff und Daniel Harding zusammen.

Seither übernimmt sie immer wieder gerne die künstlerische Leitung bei diversen Kammerorchesterprojekten.

Rundfunk-und Fernsehaufnahmen sowie bei Ars Musici und CAvi-music erschienene CDs dokumentieren ihre künstlerische Vielseitigkeit.

Elisabeth Weber hat seit 2006 eine Professur für Violine an der MHL inne und gibt alljährlich Meisterkurse u.a. im Palazzo Ricci in Montepulciano.

Sie ist Vertrauensdozentin der Studienstiftung des deutschen Volkes und des PE-Förderkreises für Studierende der Musik e.V.

Absolventen ihrer Klasse sind inzwischen Mitglieder in namhaften Orchestern, wie den Rundfunkorchestern in Berlin und Köln, den Opernhäusern in München, Helsinki, Barcelona oder dem Seoul Philharmonic Orchestra.

Klarinette, Fachdidaktik, Orchesterstudien, Kammermusik

Wehle, Reiner, Prof.

Reiner Wehle absolvierte seine Studien in Hannover bei Hans Deinzer und in Paris bei Guy Deplus. 1979 gewann er den ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Nach fünfjähriger Tätigkeit bei den Münchner Philharmonikern wurde Reiner Wehle 1985 erster Soloklarinettist des NDR in Hannover. Daneben pflegt er eine umfangreiche Tätigkeit als Kammermusiker. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in die ganze Welt, u.a. als Mitglied des Quintett Chalumeaux, des Trio Di Clarone, des Bläserensemble Sabine Meyer und der Bläsersolisten Hannover. Er spielte zahlreiche Schallplatten- und CD-Aufnahmen ein. Seit 1992 hat er - gemeinsam mit seiner Frau Sabine Meyer - eine Professur an der Musikhochschule Lübeck.

Reiner Wehle wurde 1954 in Kiel geboren. Er absolvierte seine Studien in Hannover bei Hans Deinzer und in Paris bei Guy Deplus. Nach Preisen bei den Wettbewerben "Jugend musiziert" wurde er ins Bundesjugendorchester und später in die "Junge Deutsche Philharmonie" aufgenommen. 1979 bis 1981 war er Teilnehmer der 23. und 24. Bundesauswahl "Konzerte Junger Künstler". Reiner Wehle gewann als Mitglied des Quintett Chalumeau Preise bei den internationalen Musikwettbewerben in Colmar und Martigny sowie beim ARD-Wettbewerb in München. Als Solist war er Preisträger in Prag und Toulon. 1979 gewann er den 1. Preis beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn.

Nach einer fünfjährigen Tätigkeit bei den Münchner Philharmonikern unter Sergio Celibidache wurde Reiner Wehle 1985 Erster Solo Klarinettist der Radio-Philharmonie Hannover des NDR. Daneben pflegt er eine umfangreiche Tätigkeit als Kammermusiker als Mitglied des Trio di Clarone, des Bläserensemble Sabine Meyer und des Ensemble Kontraste. Darüber hinaus konzertiert er regelmäßig im Duo mit der Pianistin Friederike Richter und als Partner renommierter Streichquartette. Reiner Wehle war Solist zahlreicher deutscher Orchester (Münchner Philharmoniker, Deutsches Symphonieorchester Berlin, Radio-Philharmonie des NDR usw.). Konzertreisen führten ihn in zahlreiche Länder Europas sowie nach Japan, Afrika, Südasien und in die GUS.

Reiner Wehle produzierte eine große Anzahl von Tonträgern für die Firmen EMI-Classics, Thorofon, ambitus und Novalis. Zweimal erhielt er den begehrten "Echo-Preis" für Aufnahmen des Jahres (1999 für die Kammermusikaufnahme des Jahres mit den Klarinettentrios von Brahms und Zemlinsky mit dem Ensemble Kontraste und im Jahr 2000 für die Einspielung moderner Bläserwerke des Bläserensemble Sabine Meyer). Er unterrichtete auf zahlreichen Meisterkursen. Er ist als Jury-Mitglied bei renommierten Wettbewerben gefragt (z.B. ARD-Wettbewerb, Deutscher Musikwettbewerb). Seit 1993 hat er - gemeinsam mit seiner Frau Sabine Meyer - eine Professur an der Musikhochschule Lübeck.

Viola, Kammermusik

Westphal, Barbara, Prof.

Barbara Westphal studierte in London und New York und erlangte ihre Konzertreife bei Itzhak Perlman und Michael Tree (Guarneri Quartett). 1983 gewann sie im ARD Wettbewerb den einzigen Preis für Solo-Bratsche sowie den Busch Preis im selben Jahr. Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie weltweit. Von 1978 bis 1985 war sie Bratschistin des Delos Quartetts (USA), erster Preisträger beim Internationalen Wettbewerb für Streichquartett in Colmar (Frankreich, 1981), mit dem sie international konzertierte sowie viele Radioaufnahmen und Schallplatten einspielte. Regelmäßig gastiert sie bei internationalen Festivals wie z.B. Santa Fe (New Mexico), Sarasota (Florida), Great Lakes Festival (Michigan), Incontri in Terra di Siena und Schleswig-Holstein Musik Festival.

Über ihre von der Presse einhellig gefeierte Einspielung der Brahms Sonaten mit der Pianistin Ursula Oppens (Bridge Records), meinte der Kritiker Leslie Gerber vom Audio Magazin Fanfare: "...diese Aufnahme überragt alle augenblicklich erhältlichen weit und scheint mir des Vergleichs mit dem legendären Primrose würdig. Für Liebhaber eines dunklen, charaktervollen Bratschentones ist sie absolut einmalig..." Ihre Einspielung der Reger Sonaten mit Klavier mit dem Pianisten Jeffrey Swann (Bridge Records), wurde ebenfalls mit höchstem Lob von der Presse bedacht. 2000 erschien ihre Aufnahme der sechs Suiten von J. S. Bach, 2001 das Album mit Jeffrey Swann mit Werken von Rebecca Clarke, Henri Vieuxtemps und Georges Enesco und 2002 eine Trio-CD mit Werken von Mozart und Beethoven (Helicon).

1997 gründete sie mit der Geigerin Ani Kavafian und dem Cellisten Gustav Rivinius das Trio da Salò, das sofort beim Schleswig-Holstein Festival große Erfolge feierte. Als gesuchte Pädagogin hat Barbara Westphal seit 1989 die Bratschenprofessur an der Musikhochschule Lübeck inne. Preisträger internationaler Wettbewerbe gehen aus ihrer Klasse hervor. Ihre Schüler sind bei erstklassigen Orchestern im In- und Ausland engagiert und wurden auf W3-Professuren an deutsche Musikhochschulen berufen. Barbara Westphal hält regelmäßig Meisterkurse in Europa und in den USA und wirkt als Jurorin bei wichtigen Wettbewerben.

Deutsch für ausländische Studierende

Weyland, Gunda

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Junge Erwachsene stehen seit je her im Fokus der beruflichen Lehrtätigkeit der Lübeckerin Gunda Weyland. Nachdem sie ihr erstes und zweites Staatsexamen für das höhere Lehramt in Hamburg in den Fächern Deutsch, Englisch und Pädagogik absolviert hat, stand sie immer vor "Schulklassen" der unterschiedlichsten Art: an Gymnasien und Hamburg und Schleswig-Holstein, aber auch an der Lübecker Abendschule (um tagsüber Zeit für ihre beiden Kinder zu haben), von 1989 bis 2005 als Dozentin am Hamburger Berufsförderungswerk und seitdem als Lehrerin an einem Hamburger Aufbaugymnasium, arbeitete auch als Dozentin für Englisch an der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein (1991-2000). Während ihrer Lehrtätigkeiten in Hamburg ist sie immer wieder vielen Menschen aus sehr unterschiedlichen Herkunftsländern zusammengekommen - eine sehr große Bereicherung ihres Lebens, wie sie sagt. Nur müsste man noch viel mehr tun, um ihnen hier in Deutschland ein gleichberechtigtes Leben zu ermöglichen, und das fängt mit der Sprache an. Seit 2002 bietet Gunda Weyland ihre Kurse "Deutsch - auf unterschiedlichen Stufen" an. Mit viele Freude und Spaß auf allen Seiten!

Nebeninstrument Englischhorn, Rohrbau

Wiedenhoff, Martin

Klavier, Angewandtes Klavierspiel

Wiencke, Clemens

Oboe

Wilmsen, Viola

Viola Wilmsen ist seit 2012 Solo-Oboistin des Deutschen Sinfonie-Orchesters Berlin. Zuvor war sie drei Jahre Solo-Oboistin der Deutschen Oper Berlin. Darüber hinaus ist sie weltweit als Solistin und Kammermusikerin in Konzertsälen und bei internationalen Musikfestivals zu Gast.

Als Solistin spielte sie u.a. mit Orchestern wie dem Münchener Kammerorchester, der Hamburger Camerata, dem Kansai Philharmonic Orchestra (Japan), dem Haydn-Orchester (Italien), der Kammerphilharmonie Graubünden (Schweiz) oder der Klassischen Philharmonie Bonn.

2014 erschien die Debüt CD ihres Sextetts „Berlin Counterpoint“, die von der Fachpresse hervorragend rezensiert wurde und für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2015 nominiert ist. Das Ensemble erhielt 2013 den „Usedomer Musikpreis“ Mit ihrem „Berolina Ensemble“ erhielt Viola Wilmsen 2014 den „Echo Klassik“ in der Kategorie „Ensemble des Jahres“.

Viola Wilmsen ist regelmäßig mit der Camerata Bern unter der Leitung von Antje Weithaas zu hören. Als Gast spielte sie u.a. bei der Staatsoper Berlin, der Münchener Staatsoper, der Oper Frankfurt, den Bamberger Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonie Orchester Berlin sowie den Berliner Philharmonikern und arbeitete mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Riccardo Chailly, Andris Nelsons, Christoph Eschenbach, Alain Altinoglu, Vladimir Ashkenazy, Marcus Bosch und Gianandrea Noseda.

Viola Wilmsen studierte bei Diethelm Jonas in Lübeck, bei Jacques Tys in Paris, sowie bei Dominik Wollenweber in Berlin. 2009 gewann sie den ersten Preis beim internationalen Sony Oboen Wettbewerb in Japan. Sie war in der 30-jährigen Geschichte des Wettbewerbs die erste Frau und erste Deutsche, der dieser Preis zuerkannt wurde. Weitere erste Preise erhielt sie bei internationalen Wettbewerben in Deutschland, Italien, Polen, sowie in England als Oboistin und Pianistin. Bereits als Jugendliche erhielt sie erste Preise mit Oboe, Trompete, Klavier und Kammermusik.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2011 wurde Viola Wilmsen mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die Reihe „Konzerte junger Künstler“ aufgenommen. Weitere Stipendien erhielt sie u.a. von der Ad-Infinitum-Foundation (Schweden), der Stiftung Villa Musica und der Jürgen Ponto-Stiftung, sowie von der Deutschen Stiftung Musikleben und dem Deutschen Musikrat. TV- Portraits sendeten die Deutsche Welle in Deutsch und Englisch sowie WDR 3. Rundfunkausstrahlungen erfolgten durch den WDR, NDR, BR, HR und SWR.

Viola Wilmsen ist Lehrbeauftragte für Oboe im Wintersemester 2015/16 an der MHL. Darüber hinaus ist sie als Dozentin für Kammermusik tätig z.B. für „Jeunesses Musicales“, und gibt Oboen-Meisterkurse für die Firma Marigaux.

Schauspiel

Winter, Matthias

liturgische Fächer, theologische Information, Orgelkunde

Wulf, Hans-Jürgen

Klavierbegleitung

Yamada, Yoko

Projektsupervision

Zehnder, Christine

Nach Ihrer Tätigkeit als Kindergärtnerin in der Schweiz, studierte Christine Zehnder „Elementare Musik- und Tanzerziehung“ am Orff-Institut der Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg und „Musiktherapie“ am Psychologischen Institut der Universität Salzburg.

14 Jahre war sie als Lehrbeauftragte für „Musik- und Tanzerziehung in der Sozial- und Heilpädagogik“ und „Verhaltenstraining für Gruppenleiter“ am Orff-Institut tätig. In dieser Zeit studierte sie „Supervision“ an der Universität Salzburg, und arbeitete freiberuflich als Musiktherapeutin und Supervisorin .

Seit 1999 lebt sie in Norddeutschland und seit 2011 in Hamburg. Sie arbeitet in eigener Praxis als Supervisorin/Coach (DGSv) und Musiktherapeutin (Heilpraktikerin für Psychotherapie), sowie Dozentin/Lehrbeauftragte an verschiedenen Institutionen.

Zudem hat sie seit dem Sommersemester 2014 einen Lehrauftrag für „Projektsupervision“. Diese wird für die EMP angeboten und ist für alle angehenden Musik- und Instrumentalpädagogen offen. In der Projektsupervision unterstützt sie die Studierenden in der Reflektion ihrer praktischen Umsetzung im Unterricht in verschiedenen Institutionen außerhalb der Hochschule.

Theatergeschichte/-theorie

Ziemke, Tilmann

Musiktheorie, Gehörbildung, Werkanalyse

Zipfel, Erasmus, Prof.

Erasmus Zipfel wurde 1955 in Breslau (Wroclaw, Polen) geboren; er studierte Komposition und Musiktheorie bei Roland Ploeger in Lübeck. 1978 erhielt er einen Lehrauftrag – seit 2009 Honorarprofessur – für Musiktheorie an der Musikhochschule Lübeck. Seit 1976 Hinwen-dung zur Malerei, seit 1994 Arbeit mit Computermusik.

Ausstellungen und Kompositionen