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PRESSE ARCHIV

Lübeck, 29.05.2019

Aufbrüche XXIII mit Saxophonquartett und Cello

Zu einem neuen Konzert ihrer experimentellen Reihe „Aufbrüche" lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Donnerstag, 13. Juni ein. Ab 19.30 Uhr entfalten Studierende der MHL im Buddenbrookhaus unter dem Motto „Zwischenspiele" einen rasanten Dialog zwischen Saxophon und Violoncello.

Im Fokus steht das Quartett des russischen Komponisten Alexander Glazunov, eine der interessantesten russischen Musikerpersönlichkeiten. Das Quartett, das er in seinen letzten Lebensjahren schrieb, sollte zu einem der populärsten Werke für die Instrumentenfamilie des Saxophons werden. Glazunov war von der Virtuosität und den außergewöhnlichen Klangfacetten des Instruments fasziniert und liefert ihm in seinem Werk quasi die Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts nach. Im Kern ein Variationssatz im Stile unterschiedlicher Komponisten, lassen sich deutliche Anleihen an Dvorak, Brahms, Schumann und Chopin hören. Die jungen Saxophonisten Santa Bukovska, Luyu Niu, Sonia Tcherepanov und Ivan Tumanov präsentieren das Werk in Abschnitten und im schnellen Wechsel mit Cellosolowerken der Moderne und lassen so einen reizvollen Kontrast zu Stücken von Dutilleux, Yun, Kurtag, Penderecki und Korte entstehen. Zu den Ausführenden am Violoncello gehören Magdalena Ceple, Rebecca Falk, Luise Frappier, Nathalie Hahn, Ye-Eun Jang und Caja Wohlfeil. Das Aufführungsformat erlaubt dem Publikum ein Konzerterlebnis mitten im Geschehen. Der Programmablauf und konzentrierte Auftritt wird den Studierenden in diesem abwechslungsreichen Konzert einiges abverlangen.

In der Reihe „Aufbrüche" erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet damit eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im „Meng 6", wo der Erweiterungsbau für das Museum entsteht. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

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Lübeck, 29.05.2019

Familienkonzert „Dornröschen"

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Samstag, 8. Juni zu einem Familienkonzert ein. Ab 17 Uhr präsentieren Studierende und Dozierende der MHL im Großen Saal das musikalische Märchen „Dornröschen", mit dem sie kleine und große Zuhörer an Tschaikowskys klassisches Meisterwerk heranführen wollen.

Die Studierenden der Elementaren Musikpädagogik Vanessa Vania, Petra Tjandra und Lea Mejía haben ihre Fassung des bekannten Kindermärchens „Dornröschen" auf der Grundlage von Tschaikowskys Ballettmusik entwickelt und bringen eine Verbindung aus Musik und Schauspiel auf die Bühne. Zusammen mit Projektleiter Professor Marno Schulze schlüpfen sie in unterschiedliche Rollen und interagieren dabei sogar mit dem Publikum. Unter Leitung von Matthias Krebber präsentiert das neunköpfige MHL-Blechbläserensemble Tschaikowskys farbenfroh instrumentierte Komposition in einem Arrangement von Hans-Joachim Drechsler. MHL-Gesangsstudent Anton Krebber führt als Erzähler durch die Handlung. „Dornröschen" zählt neben dem „Nussknacker" und „Schwanensee" zu den großen Balletten, mit denen Tschaikowsky das bis dahin seichte Genre auf eine Stufe mit den großen Gattungen der Musikgeschichte wie Oper, Sinfonik und Kammermusik hob. Der Komponist selbst schrieb über sein Werk: „Mir scheint, daß die Musik dieses Balletts eine meiner besten Schöpfungen sein wird. Das Sujet ist so poetisch, musikalisch so dankbar, daß ich, während ich es komponierte, sehr begeistert war und mit der Wärme und Passion schrieb, die Voraussetzung für die gute Qualität eines Werkes sind." Der Erfolg sollte ihm recht geben: „Dornröschen" zeigt in besonderem Maße Tschaikowskys stilistische Vielfalt, unerschöpflichem Melodienreichtum, rhythmische und harmonische Finessen. Auch heute noch, 126 Jahre nach dem Tod des russischen Komponisten ist die Faszination dieses Werkes ungebrochen. Das Märchen vom „Dornröschen" ist nicht nur in Deutschland bekannt. Auch den jungen Interpreten, die unter anderem aus Ecuador, Indonesien, Spanien und China zum Studium nach Lübeck gekommen sind, kennen die Geschichte der hundert Jahre lang schlafenden Prinzessin. Sie laden ein zu einem schwungvollen Abend mit Musik, Schauspiel und Magie, wenn sie Dornröschen und die böse Fee im Großen Saal der MHL zum Leben erwecken − zauberhafte Überraschungen inklusive.

Die 70-minütige Veranstaltung ohne Pause ist für Kinder ab fünf Jahren empfohlen. Karten sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 und 12 Euro) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter Opens external link in new windowwww.luebeck-ticket.de erhältlich.
Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 29.05.2019

Action-Painting-Workshop und Konzert „Musik trifft Kunst"

Unter dem Motto „Musik trifft Kunst – Kunst trifft Musik" laden Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 8. Juni zu einem Workshop und einem Konzert in die Musik- und Kunstschule Lübeck ein, in denen die Verbindung von Musik und Malerei zu erleben ist.

Ein Action-Painting-Workshop mit dem Lübecker Künstlerpaar Alexandra Seils und Raimund Pallusseck lädt ab 14 Uhr dazu ein, die Verbindung von abstrakter Malerei und Live-Musik zu erleben, die von Studierenden der MHL gespielt wird. Unter anderem ist das Trio „Drei.Klänge" mit Martin Schley (Gitarre), Sophie Kockler (Klarinette) und Markus Pauk (Fagott) zu hören. „Wir wollen den Augenblick bedeutend machen. Wenn beide Künste, die Malerei und die Musik, die Bühne betreten, geht es um gegenseitige Inspiration und sich daraus ergebende Improvisation. Töne werden Farben, Farben werden Töne", erläutert die Künstlerin Alexandra Seils, die das Projekt unterstützt. Im Abschlusskonzert mit Vernissage stellen neun Studierende in verschiedenen MHL-Ensembles ab 18.30 Uhr Interpretationen und Improvisationen zu acht großformatigen Gemälden des Künstlerpaares Pallusseck vor. Höhepunkt des Abends ist ein Improvisationsdialog zwischen Malerei und Musik.

Die Teilnahme am Workshop kostet 35 Euro für das Material, es wird mit Acrylfarben gearbeitet. Der Eintrittspreis zum Konzert beträgt 12 Euro. Eine Anmeldung zum Workshop und eine Vorbestellung von Konzertkarten ist unter der E-Mail Opens window for sending emailmusikundkunst.mh-luebeck@remove-this.web.de möglich.

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Lübeck, 29.05.2019

17. Lübecker Klarinettennacht „Best of Clarinet"

Zur traditionellen Lübecker Klarinettennacht lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 7. Juni unter dem Motto „Best of Clarinet" ein. Ab 18 Uhr stellt die Lübecker Klarinettenklasse im Großen Saal zusammen mit ihren Professoren Sabine Meyer und Reiner Wehle in der 17. Folge der erfolgreichen Veranstaltung ein originelles Programm mit Werken aus vier Jahrhunderten vor, das das Publikum selbst ausgewählt hat. Auch die Generalprobe am Donnerstag, 6. Juni ab 18 Uhr ist öffentlich. Mit der vorerst letzten Klarinettennacht überträgt die MHL erstmals einen Live-Stream aus dem Großen Saal.

Die weit über Lübeck hinaus strahlende „Lübecker Klarinettennacht" wird mittlerweile zum 17. und in dieser Formation auch zum vorerst letzten Mal veranstaltet. Reiner Wehle, der als Moderator durch das abwechslungsreiche Programm führt, geht im März 2020 in den Ruhestand und verabschiedet sich mit diesem Konzert vom Lübecker Publikum. Gemeinsam wird das Professorenehepaar zusammen mit 15 Studierenden seiner Klasse in drei Konzertteilen ein anspruchsvolles Programm mit Werken unter anderem von Mozart, Gershwin, Bernstein, Piazzolla und Döhl präsentieren. Die Programmabfolge ist in diesem Jahr auf besondere Weise entstanden: Das Publikum hat im Anschluss an die 16. Lübecker Klarinettennacht auf Grundlage einer 168 Werke umfassenden Liste aller bisherigen Klarinettennächte die Stücke für das Programm „Best of Clarinet" selbst zusammengestellt. Professor Reiner Wehle erläutert: „Wir waren sehr überrascht, welch ein anspruchsvolles Programm aus allen Epochen durch die Publikumsabstimmung entstanden ist. Das Ergebnis dieser Abstimmung hat uns ebenso wie alle vergangenen Klarinettennächte gezeigt, wie man – entgegen aller Unkenrufe – mit einem guten Konzept in der klassischen Musik unglaubliche Erfolge verzeichnen kann."

Den ersten Platz in der Publikumsabstimmung erreichte Bernsteins „West Side Story", die hier in einem Arrangement für sieben Klarinetten dargeboten wird. Auf Platz zwei landete „Klarinetten im Raum" des im Herbst vergangenen Jahres verstorbenen Lübecker Komponisten Friedhelm Döhl. Komponiert als Auftrag für die Einweihung des Museumsquartiers St. Annen und der Lübecker Klarinettenklasse gewidmet, spielen sich die jungen Interpreten hier von verschiedenen Standorten im Großen Saal die Klänge zu, bis sie sich beim Abschlusschoral auf der Bühne vereinen. Von Jörg Widman erklingt der Bayerisch-Babylonische Marsch für acht Klarinetten und Klavier, der nicht nur als Brückenschlag zwischen den Kulturen, sondern auch als effektvolle Persiflage auf deutsche Marschmusik daherkommt. Professorin Sabine Meyer zum Programm: „Das Experiment ist gelungen: Die Publikumsabstimmung ergab eine wunderbar ausgewogene Mischung aus bekannten und selten zu hörenden Werken, aus Alter und Neuer Musik, leichteren und ernsteren Kompositionen." So erklingt Mendelssohn Bartholdys virtuoses Konzertstück für Klarinette, Bassetthorn und Klavier neben Zeitgenössischem wie Steve Reichs Komposition aus der Minimal Music „New York Counterpoint", in dem elf Klarinetten durch Verschiebung rhythmischer Pattern wie in einem Kaleidoskop immer neue Klänge entstehen lassen. Im dritten Teil der Lübecker Klarinettennacht werden dann die „Rausschmeißer" zu hören sein: Begleitet von der MHL-Bigband unter Leitung von Bernd Ruf beschließt die Klarinettenklasse die Nacht mit schwungvollen Kompositionen von Leonard Bernstein, Igor Strawinsky, Artie Shaw und Benny Goodman.

Das Konzert wird erstmals in einem Live-Stream aus dem Großen Saal übertragen. Er ist künftig regelmäßig für große Projekte geplant und soll mit einer Moderation und einem Live-Chat in den Konzertpausen auch eine Vermittlungsfunktion übernehmen. Die Liveübertragung ist ein Unterrichtsprojekt aus dem Kurs „Videopraxis" der MHL. Der Stream ist erreichbar über Opens external link in new windowwww.mh-luebeck/Veranstaltungen/mhl-live oder im Youtube-Kanal der MHL unter „mhl live".

Die Lübecker Klarinettennacht beginnt am Freitag, 7. Juni um 18 Uhr und endet gegen 23.15 Uhr. Es sind zwei längere Pausen vorgesehen, in denen Catering für das Publikum angeboten wird (nicht im Eintrittspreis enthalten). Restkarten sind an der Abendkasse für 17 und 22 Euro (ermäßigt 10 und 14 Euro) erhältlich. Die Generalprobe findet am Donnerstag, 6. Juni ab 18 Uhr statt. Restkarten sind für 8 Euro (ohne Ermäßigung) eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

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Lübeck, 13.05.2019

„Wir in Eutin“ mit internationaler Violinklasse

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Wir in Eutin“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Sonntag, 19. Mai ein. Ab 17 Uhr präsentieren Studierende der internationalen Violinklasse von Professor Heime Müller im Rittersaal des Eutiner Schlosses Werke aus drei Jahrhunderten.

Sieben Studierende verschiedener Ausbildungsstufen stellen berühmte Werke der Violinliteratur vor als auch Werke, die kaum auf den Konzertbühnen zu hören sind. Auf dem Programm stehen Stücke für Solovioline, Duo mit Klavierbegleitung und Quartett wie Johann Sebastian Bachs virtuose und tänzerische E-Dur Partita, gespielt vom jungen Geigenstudenten Benjamin Günst.

Weiterhin ist die „Kreutzer-Sonate“ von Beethoven zu hören, die der Komponist dem prominenteren französischen Violinisten Rudolphe Kreutzer widmete. Kreutzer war jedoch technisch überfordert und führte das virtuose Stück niemals auf, erklärte es stattdessen für unspielbar. Masterstudent Julius Beck, der bereits eine Stelle im NDR-Sinfonieorchester innehat, wird im Konzert das Gegenteil beweisen.

Theresa Reustle stellt nicht nur ein Solowerk des 1965 geborenen Franzosen Thierry Escaich vor, das er über den Bach-Choral „Nun komm lieber Tod“ geschrieben hat, sondern mit ihrem Ensemble „Quartett Levár“ auch Anton Weberns 1905 komponierten „Langsamen Satz für Streichquartett“. Das einsätzige Stück ist noch in der Brahms-Tradition verankert, weist jedoch zugleich den Weg in die frühe Moderne.

Selten zu Hören ist das Violinkonzert d-Moll des dänischen Komponisten Niels W. Gade, das David Moosmann präsentiert. Gade widmete es dem bekannten Geiger Joseph Joachim, der es im Februar 1881 in Berlin uraufführte.

1934 stellte Igor Strawinsky aus Teilen seines Balletts „Der Kuss der Fee“ ein viersätziges Divertimento zusammen, das die MHL-Studentin Iora Kama in einer Fassung für Violine und Klavier mit eleganter Melodieführung darbieten wird. Hugo Moinet präsentiert Beethovens in dramatischem Grundton angelegte Violinsonate a-Moll. Von Franz Schubert schließlich ist die groß angelegte Fantasie C-Dur für Violine und Klavier zu hören, interpretiert von Francesco della Volta, die zum Spätwerk des Komponisten zählt. Am Klavier begleiten Ninon Gloger, Hugo Moinet, Rodolfo Focarelli und Malte Schäfer. Mit „Wir in Schleswig-Holstein“ ist die einzige Musikhochschule des Landes seit 2011 in der Landeshauptstadt und an weiteren acht Spielorten in Schleswig-Holstein präsent.

Mit Themenkonzerten gibt sie damit außerhalb ihres Lübecker Stammsitzes Einblick in ihre Arbeit. Karten für das Konzert sind für 13 Euro (ermäßigt 9 Euro) im Schloss Eutin (Schlossplatz 5, Telefon 04521-709734) erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 13.05.2019

Sinfonieorchester aus Malmö zu Gast in Lübeck

Am Samstag, 18. Mai lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zu einem Sinfoniekonzert in den Großen Saal ein. Ab 19.30 Uhr präsentiert das Sinfonieorchester der Musikakademie Malmö unter Leitung des international renommierten Dirigenten Timothy Henty Werke von Brahms, Prokofjew und Williams.

Das „Malmö Academy of Music Symphony Orchestra“ ist im Rahmen einer neuen Zusammenarbeit zwischen der MHL und der Musikakademie Malmö erstmalig zu Gast in Lübeck. Rund 60 junge Musikerinnen und Musiker stellen Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert vor. Das Programm beginnt mit „Ballads for Orchestra“ der walisischen Komponistin Grace Williams, die das klangvolle und farbenreiche Werk für das in Wales seit Jahrhunderten veranstaltete Künstlertreffen „National Eisteddfod“ geschrieben hat. Die Malmöer Masterstudentin Clara Bjerhag präsentiert sich als Solistin in Prokofjews erstem Violinkonzert D-Dur. Der Komponist vollendete das Werk als 26-Jähriger im Pariser Exil, wo es 1923 uraufgeführt wurde. Ausdrucksvolle Lyrik verbindet sich darin mit Klangstärke und einer ungemeinen Virtuosität. Zum Abschluss spielen die jungen Musikerinnen und Musiker die vierte Sinfonie e-Moll von Johannes Brahms. Vollendet im Jahr 1885, war die letzte von Brahms‘ vier Sinfonien ein Werk, an dem sich die Geister schieden. Der Komponist, der bei der Uraufführung in Meiningen selbst am Dirigentenpult stand, verglich sie mit Kirschen, die „nicht süß und essbar“ sind. Bei nicht wenigen Hörern stieß das Werk deshalb zunächst auf Ablehnung, während der bedeutende Geiger und Brahms-Freund Joseph Joachim es als „herrliche Schöpfung“ beschrieb.

Der britische Dirigent Timothy Henty studierte am Royal College of Music in London, wo ihm für seine Leitungen mit der Tagore Goldmedaille die höchste Auszeichnung des Instituts verliehen wurde. Mit 24 Jahren debütierte er am Royal Opera House in Covent Garden und erwarb sich in jungen Jahren bereits einen beachtlichen Ruf durch seine Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern und Solisten wie der Academy of St. Martin in the Fields, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, der Royal Northern Sinfonia sowie Maxim Vengerov, Wayne Marshall und Michel Legrand.

Karten für das Konzert sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 und 12 Euro) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter www.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 13.05.2019

„Hörprobe“ − Konzertsaal wird zum Rundfunkstudio

Mit dem Konzert „Hörprobe“, live übertragen von Deutschlandfunk Kultur, verwandelt sich der Konzertsaal der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Dienstag, 14. Mai ab 20 Uhr in ein Rundfunkstudio. Moderiert von Carola Malter, geben Studierende und Dozierende aller Ausbildungsbereiche vom Orgelsolo bis zum 12-köpfigen Cello-Ensemble einen facettenreichen Einblick in die Arbeit an der MHL.

32 Studierende und Dozierende präsentieren Werke aus drei Jahrhunderten für verschiedenste Besetzungen. Acht Interpreten eröffnen das Konzert mit dem „Divertimento“ für Oboen, Klarinetten, Fagotte und Hörner des unter dem NS-Regime verfemten und im Alter von 25 Jahren ermordeten Komponisten Gideon Klein. Das von volkstümlicher Bläsertradition inspirierte Werk verbindet sarkastischen Humor mit einem Blick auf die todernste Lebenssituation im Konzentrationslager Theresienstadt, in dem Klein seit 1941 interniert war und zusammen mit anderen Musikern Lichtblicke in den hoffnungslosen Alltag der Gefangenen brachte. Olivier Messiaen schrieb mit seinem Orgelzyklus „L’Ascension“ (Himmelfahrt) 1932 die wichtigste Komposition seiner frühen Schaffensperiode. Ursprünglich für Orchester verfasst, bearbeitete er sein Werk zwei Jahre später für Orgel. Mit dem virtuosen und prächtigen dritten Satz bringt der junge Organist Lars Schwarze die Marcussen-Orgel im Großen Saal zum Klingen. Das Quartett Levár stellt das A-Moll-Quartett „Rosamunde“ vor, das Schubert vier Jahre vor seinem Tod schrieb, von physischen und psychischen Gebrechen bereits stark gezeichnet. Es gehört zu den musikalisch komplexen, fast symphonisch wirkenden Werken seiner späten Schaffensphase, aus der Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit und Tod, aber auch kompositorische Meisterschaft spricht. Anfang des 20. Jahrhunderts komponierte Debussy, drei Jahre vor seinem Tod, einen Zyklus von sechs Sonaten für verschiedene Instrumente, zu der auch die Cellosonate in d-Moll gehört. Mit Anklängen an das französische Barock wird sie von MHL-Cellistin Anastasia Feruleva interpretiert. Das MHL-Schlagzeugensemble aus der Klasse von Professor Johannes Fischer spielt „Under the Umbrella“ des 1947 geborenen Japaners Jo Kondo in origineller Besetzung: Fünf Perkussionisten erzeugen mit Kuhglocken und einem Gong reizvolle Klangbilder. Auch die „Aubade“ des französischen Komponisten Jean Francaix besticht durch ihre besondere Instrumentierung: Mit Melodienreichtum und Klangfülle beschließen die MHL-Studierenden der Lübecker Celloklassen mit dem den zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker gewidmeten Stück ihre vielseitige Reise durch die Klangwelten der MHL.

Mit der Konzertreihe „Hörprobe“ bietet Deutschlandfunk Kultur Studierenden deutscher Musikhochschulen ein Forum zur Präsentation. Die Live-Konzerte sind gleichzeitig ein Übungsfeld um Erfahrungen vor dem Mikrofon zu sammeln: Der Konzertsaal verwandelt sich dabei in ein Rundfunk-Studio. Das Konzert wird ab 20.03 Uhr live im Deutschlandfunk Kultur übertragen. Der Eintritt ist frei.

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