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PRESSE ARCHIV

Lübeck, 20.12.2019

Possehl-Preisträger stellen sich vor

Am Donnerstag, 16. Januar lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zum Preisträgerkonzert für den 56. Possehl-Musikwettbewerb ein, der im November in der MHL ausgetragen wurde. Um 18 Uhr stellen sich im Großen Saal fünf junge Preisträgerinnen und Preisträger mit Werken aus Impressionismus und Moderne vor.

Zu hören sind die beiden ersten Preisträgerinnen Anna Paulová an der Klarinette und Swantje Wittenhagen an der Harfe, die sich jeweils einen mit 4.000 Euro dotierten ersten Preis erspielt haben. Das insgesamt hohe künstlerische Niveau der Teilnehmenden hatte die Jury unter Vorsitz von Dr. Ole Krönert bewogen, den ersten Preis zweimal zu vergeben. Zur Entscheidung der Jury sagte er: „Beide Musikerinnen zeichnen sich durch ihren außergewöhnlich organischen und natürlichen Umgang mit ihren Instrumenten aus, die sie zudem vortrefflich beherrschen.“ Die 26-jährige Anna Paulová studiert in der Klasse der Professoren Sabine Meyer und Reiner Wehle. Die gebürtige Pragerin ist mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und stellt sich im Konzert mit Werken von Mieczyslaw Weinberg und Bohuslav Martinu vor. Die 20-jährige Swantje Wittenhagen studiert in der Harfenklasse von Professorin Gesine Dreyer und war bereits Jungstudentin an der MHL. Sie errang mehrfach erste Bundespreise bei „Jugend musiziert“. Im Preisträgerkonzert ist die gebürtige Hamburgerin mit Werken von Isang Yun, Claude Debussy und Paul Hindemith zu hören. Mit einer Sonate für Violoncello und Klavier von César Franck beweist sich Julian Bachmann aus der Klasse von Professor Troels Svane als dritter Gewinner. Am Klavier sind Viktor Soos (1. Preis Possehl-Wettbewerb 2017) und Jakob Linowitzki zu hören, die die Jury mit einer Prämie für ihre überzeugende Klavierbegleitung ausgezeichnet hat.

Der 56. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis wurde Mitte November in zwei Runden in der MHL ausgetragen. Seit 1962 wird er jährlich in Kooperation mit der Possehl-Stiftung für MHL-Studierende ausgeschrieben. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preisträger des Wettbewerbs.

Karten für das Konzert gibt es für 6 Euro (keine Ermäßigung) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen. Restkarten gibt es ab 17 Uhr an der Abendkasse.

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Lübeck, 20.12.2019

Gesangsstudierende präsentieren „Political Pop“

Unter dem Motto „Political Pop“ präsentieren sich am Sonntag, 12. Januar Studierende der Pop-Gesangsklassen der Musikhochschule Lübeck (MHL) von Charlotte Heinke, John Lehman und Britta Rex. In zwei Konzerten um 15 Uhr und um 18 Uhr stellen zehn junge Künstlerinnen und Künstler im Kammermusiksaal Songs vor, die für mehr Freiheit, Frieden und Toleranz geschrieben wurden.

Die Studierenden singen A Cappella und mit Bandbegleitung Songs unterschiedlichster Künstler, Stile und Epochen. Es erklingen Werke vom Solo bis hin zum Chorarrangement, die für Freiheit und Frieden, Toleranz und Gleichberechtigung, für Umweltschutz und Zivilcourage stehen. Gemeinsam eröffnen alle Mitwirkenden den Abend mit dem Protestsong „Lied des Volkes“ aus dem Musical „Les Misérables“. Weiterhin sind unter anderem Stücke von den Beatles, Udo Lindenberg, Annett Louisan, den Scorpions und Silbermond zu hören. Mit „Sage Nein“ von Konstantin Wecker und „Imagine“ von John Lennon singen die jungen Interpreten zum Abschluss noch einmal gemeinsam für Frieden und Freiheit.

Der Eintritt zum Konzert „Political Pop“ ist frei.

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Lübeck, 20.12.2019

Musikalisches Abenteuer über „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“

Zum musikalischen Abenteuer „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 11. Januar ein. Studierende der MHL und Gäste präsentieren ab 19.30 Uhr im Großen Saal eine Bühnenfassung zum bekannten Kinderbuch, die der Düsseldorfer Komponist Frank Zabel für singenden Erzähler, Blechbläser und Schlagzeug geschrieben hat.

Über zwanzig Studierende der MHL, Gäste der Young Brass Academy und Jeremy Almeida-Uy als Erzähler präsentieren unter Leitung von Professor Tobias Füller den Kinderbuchklassiker „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ in neuem Gewand. Die Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Roboter und einem kleinen Jungen bringen die jungen Musikerinnen und Musiker im Wechsel mit dem Erzähler zu Gehör, der in die verschiedenen Rollen schlüpfen wird. Der pfiffige Tobbi erfindet das „Fliewatüüt”, das auf dem Land, im Wasser und in der Luft unterwegs sein kann. Gesteuert wird das Wundermobil vom Roboter Robbi und betankt mit Tante Paulas Himbeersaft. Bis sie in Schottland das Geheimnis der dreieckigen Burg lüften, haben die ungleichen Reisegefährten allerhand spannende Abenteuer zu bestehen. In moderner Tonsprache begleitet Zabel die Reise und erzählt in seiner Bühnenfassung die vor rund 50 Jahren erschienene Kindergeschichte neu über Freundschaft und Angst und davon, wie man sie überwindet. Zabel hat seine Musik im Sinne eines Live-Hörspiels entworfen, in dem sie Szenen mit atmosphärischen Klängen untermalt oder Impulse für einzelne Ereignisse in der Handlung setzt. Die Bandbreite reicht von geräuschhaften Passagen über farbenreiche Klangflächen bis hin zu einem „Titelsong“ im Big-Band-Stil, der sich durch das ganze Stück zieht. „Das eine so facettenreiche Musik allein von Blechbläsern und Schlagzeug statt von einem gesamten Orchester gestaltet wird, ist eine Seltenheit und eine große Herausforderung für alle beteiligten Musiker“, so Zabel. Er ist seit 2001 als Professor für Tonsatz in Düsseldorf tätig, wo das Werk 2015 mit Jugendlichen bereits einmal aufgeführt wurde. Drei von ihnen sind mittlerweile Studierende der Blechbläserklassen der MHL.

„Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ ist ein Kinderbuch des Sylter Autors Boy Lornsen aus dem Jahre 1967. Die rund 90-minütige Aufführung ist für junge und junggebliebene Ohren geeignet, aber nicht ausdrücklich ein Kinderkonzert.

Karten sind für 14 Euro und 19 Euro (ermäßigt 8 Euro und 12 Euro) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter Opens external link in new windowwww.mh-luebeck.de erhältlich.

Restkarten gibt es ab 18.30 Uhr an der Abendkasse.

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Lübeck, 25.02.2019

„Abgründe und Lichtblicke“ beim 28. Brahms Festival

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt vom 4. bis zum 12. Mai zum 28. Brahms-Festival unter dem Motto „Abgründe – Lichtblicke“ ein. In 29 Konzerten entführen über 275 MHL-Interpreten das Publikum auf eine fantastische Reise durch die Abgründe und Lichtblicke in der Musik.

Das traditionelle Sinfoniekonzert findet am Sonntag, 5. Mai um 19 Uhr zum ersten Mal in der Musik- und Kongresshalle Lübeck (MUK) in der neuen Reihe „MUK Neue Horizonte“ statt. In großer Besetzung mit Chor und Orchester präsentieren hundert junge Musikerinnen und Musiker unter Leitung von MHL-Professor Johannes Knecht lichte Klänge von Ravel und Debussy und mit dem abgründigen „Ical“ eine Uraufführung des Lübecker Komponisten Dieter Mack. Mit einem „Präludium“ und anschließendem Kammerkonzert unter dem Motto „Ein Abgrund ruft den anderen“ eröffnet die MHL das Brahms-Festival am Samstag, 4. Mai um 18 Uhr im Großen Saal. Sieben weitere Themenabende wie unter anderem „Komponieren am Abgrund“ (7. Mai), „Phantasmen“ (9. Mai) und „Tiefenrausch“ (10. Mai) beleuchten das Festivalmotto mit Kammermusikkonzerten, in denen Dozierende und Studierende stets gemeinsam auf der Bühne stehen.

Ein Portraitkonzert würdigt den im September 2018 verstorbenen Lübecker Komponisten und ehemaligen MHL-Professor und Rektor Friedhelm Döhl (12. Mai). Zu den erfolgreichen Konzertreihen mit Studierenden lädt das Festival zur Lunchtime wieder ins Museum Behnhaus Drägerhaus und am Nachmittag in die Villa Brahms ein, diesmal mit Streichquartetten von Franz Schubert und sämtlichen Duo-Sonaten von Johannes Brahms.

Ein neues Format bietet die Reihe „Brahms am Morgen“, in der Studierende an jedem Wochentag der Festivalwoche jeweils um 8.30 Uhr in St. Jakobi Orgelwerke von Brahms, Improvisationen und Lesungen aus Brahms-Briefen zu Gehör bringen. Eine Matinée zum 200. Geburtstag von Clara Schumann und das Nachtkonzert „Durch die Dunkelheit zum Licht“, das exakt zum Sonnenaufgang endet, bereichern das Festival, das neben anderen großen Klassikern, Zeitgenossen und selten zu hörenden Komponisten auch immer wieder Musik des Festival-Namensgebers Johannes Brahms im Programm hat.

Das Programm des 28. Brahms-Festivals „Abgründe und Lichtblicke“ ist abrufbar unter www.brahms-festival.de. Karten sind bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter www.luebeck-ticket.de erhältlich.

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Lübeck, 12.02.2019

„Oboengeschichten“ CD der internationalen Klasse Diethelm Jonas

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) hat eine neue CD mit der internationalen Oboen-klasse von Professor Diethelm Jonas eingespielt. Der renommierte Oboist und seine Studierenden präsentieren darauf einen repräsentativen Querschnitt durch das Oboenrepertoire.

Vom Duo bis zum Oktett spiegelt die mit Werken von Telemann, Couperin, Schumann, Pas-culli und Mack im Kammermusiksaal der MHL aufgenommene CD die Vielfalt der Literatur für das Holzblasinstrument, dessen Namen aus dem Französischen stammt und „lautes Holz“ bedeutet. Zwei dünne Rohrblätter werden im Mundstück zum Klingen gebracht und er-zeugen jenen intensiven, durchdringenden Klang des Blasinstruments, das 2017 zum „In-strument des Jahres“ gekürt wurde. Beginnend mit einem doppelchörigen Konzert von Tele-mann, im Original für drei Violinen und drei Oboen, hier in einer Fassung für sechs Oboen, führt die CD vom Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik. Ein tiefes Verständnis für die Musik des französischen Barock verlangen die Konzerte von Couperin von den jungen Inter-preten. Die prachtvollen Klänge gehören heute zum Standardrepertoire jedes Oboisten. Die im Original für Oboe komponierten Werke des Sizilianers Pasculli, der als Paganini der Oboe galt, führen die Interpreten bis an die Grenzen der Spielbarkeit. Mit den drei Romanzen von Schumann begeben sich die jungen Oboistinnen und Oboisten auf eine klanghistorische Reise: Im Duett erklingt ein originaler Blüthner-Flügel aus dem Jahr 1856, dem Todesjahr Schumanns. Das wertvolle Instrument gehört zur Sammlung des Brahms-Instituts an der MHL. Die Brücke zur zeitgenössischen Musik schließlich schlägt Dieter Mack, Kompositi-onsprofessor an der MHL. Mit „Double Reed Music“ für drei Oboen, Oboe d´Amore, Eng-lischhorn und Baritonoboe, gespielt von Diethelm Jonas, setzt er die gesamte Oboenfamilie in Szene und bringt vom Unisono über diverse Mixturformen quasi eine „Super-Oboe“ zum Klingen.

Interpreten sind neben Diethelm Jonas die Oboenstudierenden Marco Cegarra, Ivan Denisenko, Francisco Monteagudo Gade, Saki Goto, Britta Just, Alexander Krimer, Shuhei Nakamura, Rafael Sousa sowie Fagottist Alexander Rauch. Es begleiten an Harfe, Klavier und Cembalo Nora-Elisa Kahl, Yoko Yamada, Yoko Kuwahara und Sergej Tcherepanov.

Die CD mit einer Spielzeit von rund 60 Minuten ist bei Hochschulkonzerten im MHL-Shop sowie im Klassik-Kontor Lübeck (Telefon 0451/705976) für dreizehn Euro erhältlich.

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Lübeck, 16.05.2019

„Neue Bahnen“ – Publikation des Lübecker Brahms-Instituts zu Brahms und Schumann

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck hat eine neue Publikation unter dem Titel „Neue Bahnen“ vorgelegt, die das Symposium und die Ausstellung zum Schwerpunkt „Schumann“ des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2018 dokumentiert. Sie beleuchtet Aspekte aus dem Leben und Schaffen des deutschen Romantikers und seiner Beziehung zu Johannes Brahms.

Der erste Teil des Bandes spiegelt das im Lübecker Behnhaus Drägerhaus ausgerichtete Symposium „Schumann-Aspekte“ vom Juni 2018. Er enthält Beiträge von Eleonore Büning, Wolfgang Sandberger, Reinhard Steinberg, Christiane Tewinkel und Friederike Wißmann. Die Autoren widmen sich der Idee des „Poetischen“ in Schumanns Werk, seinem Verhältnis zum jungen Brahms, seiner psychischen Erkrankung mit dem Aufenthalt in der Endenicher Heilanstalt sowie seinem Schaffen als ambitionierter Musikschriftsteller.
Ein Tagebucheintrag des Schriftstellers Hanns-Josef Ortheil über den goldenen Federhalter von Robert Schumann ergänzt die wissenschaftlichen Aufsätze.

Der zweite Teil der Publikation ist der Ausstellung „Neue Bahnen – Robert Schumann und Johannes Brahms“ gewidmet, die das Brahms-Institut noch bis zum 31. Mai 2019 zeigt. In über 50 hochwertigen und teilweise bisher unveröffentlichten Farbabbildungen entfaltet der Katalogteil ein breites Panorama. Im Fokus stehen Robert Schumanns 1853 erschienener enthusiastischer Artikel „Neue Bahnen“, mit dem er den erst 20-jährigen Johannes Brahms in die Musikwelt einführte, Brahms’ Freundschaft zum Ehepaar Schumann und seine musikalischen Schumann-Erfahrungen. Fotografien und Notendrucke belegen die enge Verbindung des jungen Brahms zu seinem Mentor Robert Schumann. Zahlreiche Programmzettel zeigen, wie Brahms sich auch als Interpret für Schumanns Klavierwerk engagiert hat.

Ein weiterer Schwerpunkt ist Clara Schumann gewidmet, deren Geburtstag sich am 13. September 2019 zum 200. Mal jährt. Eine Abbildung von Robert Schumanns goldenem Federhalter, der Ortheil zu seinem Tagebucheintrag inspiriert hat, gehört zu den Preziosen des Bandes.

Die aufwändig gestaltete Publikation (130 Seiten) ist im et+k Verlag in München erschienen. Sie ist für 19,90 Euro im Buchhandel unter der ISBN 978-3-86916-828-9 und bei Veranstaltungen im Lübecker Brahms-Institut (Opens external link in new windowwww.brahms-institut.de) erhältlich.

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Lübeck, 24.06.2019

Lübecker Brahms-Institut: Ausstellungseröffnung und Symposium

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) eröffnet am Freitag, 5. Juli um 18 Uhr seine neue Ausstellung „Auf Bachs Wegen wandeln – Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms“. Zu einem weiterführenden wissenschaftlichen Symposium unter dem Motto „Bach nach Bach“ lädt das Brahms-Institut in Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) am Samstag, 6. Juli in die Villa Brahms ein.

Zum Bach-Schwerpunkt des SHMF dokumentiert die neue Ausstellung des Brahms-Instituts an der MHL das besondere Verhältnis von Johannes Brahms zur Musik des einstigen Thomaskantors. Als bekennender „Bachianer“ beschäftigte Brahms sich zeitlebens mit Bach: als Pianist, Dirigent, Bearbeiter, Forscher, Sammler und vor allem als Komponist. Institutsleiter Professor Wolfgang Sandberger: „Bach ist im 19. Jahrhundert eine nationale Identifikationsfigur. Unsere Schau zeigt anhand kostbarer Exponate, wie intensiv und individuell Brahms sich mit dem bewunderten Vorbild auseinandergesetzt hat. Besonders freue ich mich über die Kooperation mit dem Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, deren Leihgaben das Bild ‚Bach und Brahms‘ um wichtige Mosaiksteine ergänzen.“ Brahms’ Auseinandersetzung mit Bach beginnt früh: Schon im Klavierunterricht lernt der Achtjährige das „Wohltemperirte Clavier“ kennen. Von Clara Schumann erhält er 1855 den ersten Band der Bach-Gesamtausgabe: „Meinem geliebten Freunde Johannes Brahms als Anfang“ lautet die Widmung. Bach ist ab dann nicht mehr aus dem künstlerischen Leben von Brahms wegzudenken, immer wieder begibt er sich auf Entdeckungsreise. Ein Zitat Philipp Spittas hat den Titel zur Schau angeregt: „Brahms wandelt manchmal unbewußt auf Bach’s Wegen, in dessen Kunst er sich so tief heimisch fühlt“, bemerkt der Musikwissenschaftler und Bachbiograf in seinem Brahms-Essay von 1892. Zu den wertvollen originalen Exponaten aus der Sammlung des Instituts gehören das Brahms-Autograf der Motette „Es ist das Heil uns kommen her“ op. 29 Nr. 1 und die eigenhändigen Kontrapunktstudien, die Brahms in jungen Jahren geschrieben hat. Wolfgang Sandberger eröffnet die Ausstellung und führt in die weitreichenden Aspekte dieser musikalischen Beziehung zwischen zwei großen Komponisten ein. Die MHL-Professoren Konrad Elser (Klavier) und Ulf Tischbirek (Violoncello) spielen zur Ausstellungseröffnung Werke von Bach und Brahms. Co-Kurator Stefan Weymar führt im Anschluss durch die Schau.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei, wegen begrenzter Plätze ist jedoch eine Anmeldung ab 15. Juni unter Opens window for sending emailbrahms-institut@remove-this.mh-luebeck.de erforderlich.
Die Ausstellung ist vom 5. Juli bis zum 14. Dezember jeden Mittwoch und Samstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

 

Bach-Symposium

Unter dem Motto „Bach nach Bach“ thematisiert das SHMF-Symposium unter Leitung von Professor Wolfgang Sandberger am Samstag, 6. Juli von 10 Uhr bis 14 Uhr die Wirkungsgeschichte von Johann Sebastian Bach als Identifikationsfigur der Romantik. Erstmals in der Villa Brahms, greifen die Vorträge vier markante Stationen aus der ereignisreichen Geschichte der Bach-Rezeption heraus: Aus ideengeschichtlicher Perspektive betrachtet Michael Heinemann (Dresden) die Rezeption der Passionen, Evelyn Buyken (Köln) beleuchtet die Berliner Bach-Tradition und Otto Biba (Wien) den „Bach-Kultus“ im Wien der Brahms-Zeit. Friedrich Geiger (Hamburg) verfolgt darüber hinaus die Bach-Spuren im Jazz. Das Symposium wird in einer Kooperation zwischen dem SHMF und dem Brahms-Institut an der MHL realisiert.
Der Eintritt zum Symposium kostet 5 Euro, es gibt keine Ermäßigung.

 

Neuerscheinung Ausstellungskatalog

Zur Ausstellung „Auf Bachs Wegen wandeln – Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms“ erscheint ein neuer Katalog. Er dokumentiert die kostbaren Exponate aus der Sammlung des Brahms-Instituts an der MHL und die wertvollen Leihgaben aus dem Bestand des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Zu den Preziosen gehören das Brahms-Autograf der Motette „Es ist das Heil uns kommen her“ op. 29 Nr. 1, die Kontrapunktstudien des 22-jährigen Brahms sowie Materialien zu Wiener Bach-Aufführungen mit eigenhändigen Eintragungen von Brahms. Ergänzt wird der Katalog durch einführende Essays von Wolfgang Sandberger (Lübeck) und Otto Biba (Wien).
Er erscheint Anfang Juli im et+k Verlag, München und ist im Buchhandel (ISBN 978-3-86916-883-8) für 19,90 Euro sowie bei Veranstaltungen im Brahms-Institut erhältlich.

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