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PRESSE ARCHIV

Lübeck, 21.12.2018

XXI. Aufbrüche mit „Good Vibes"

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Aufbrüche" lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Donnerstag, 31. Januar in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus ein. Ab 19.30 Uhr präsentieren Studierende der MHL-Schlagzeugklasse unter dem Motto „Good Vibes" Werke für Vibraphon.

Studierende der Klasse Professor Johannes Fischer rücken mit dem Vibraphon an diesem Abend ein Instrument ins Zentrum, das einen außergewöhnlichen Klang und ein großes und vielfältiges Repertoire zu bieten hat. Mit abwechslungsreichen Solowerken unter anderem von René Leibowitz, Ben Wahl, Mark Applebaum und Robin Minard zeigen sie die klangliche und stilistische Vielfalt des Instruments. Viele Komponisten haben für das mit der Marimba verwandte Instrument Werke geschrieben. Mit dem US-amerikanischen Jazzmusiker Lionel Hampton startete das Vibraphon seine Karriere auch als Jazzinstrument. In der Reihe „Aufbrüche" erproben Studierende und Dozierende neue Konzertformen. Die MHL bietet damit eine Bühne für experimentierfreudiges Publikum, das Buddenbrookhaus den passenden Konzertort im „Meng 6", dem vorderen Raum der Mengstraße, wo demnächst der Erweiterungsbau entstehen soll. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

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Lübeck, 25.10.2018

Christoph Flamm zum neuen Vizepräsidenten der MHL gewählt

Christoph Flamm, Professor für Musikwissenschaft an der Musikhochschule Lübeck (MHL), ist neuer Vizepräsident der MHL. Der Senat der MHL wählte den 50-Jährigen in seiner Sitzung vom 22. Oktober zum Nachfolger von Professor Dieter Mack, der das Amt für sechs Jahre bekleidet hat.

Flamm, der seit 2014 an der MHL lehrt, studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Heidelberg. Er lehrte an der Universität des Saarlandes, der Universität der Künste Berlin und der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt. Flamm liegt besonders die Verbindung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und musikalischer Praxis in der Lehre und der Vermittlung für ein breites öffentliches Publikum am Herzen. Er ist Mitglied zahlreicher internationaler musikwissenschaftlicher Gesellschaften und präsentiert seine Forschungen regelmäßig auf internationalen Fachkonferenzen. Als Vizepräsident wird er sich den Themenbereichen Internationales und Forschung intensiv widmen. Zusammen mit Professor Rico Gubler als Präsident, Martin Hundelt als Vizepräsident für die Lehre und Jochen Kirchner als Kanzler gehört Christoph Flamm damit zum vierköpfigen Präsidium der MHL. Seine Amtszeit dauert drei Jahre und beginnt am 1. Januar 2019.

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Lübeck, 21.12.2018

Mozart-Gala in der Reihe „Wir in Flensburg"

Ein neues Konzert der Reihe „Wir in Flensburg" geben Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Montag, 28. Januar im Flensborghus. Die Lübecker Klarinettenklasse präsentiert dort ab 18.30 Uhr eine Mozart-Gala mit selten zu hörenden Werken des Salzburger Komponisten.

 Im Mittelpunkt der Mozart-Gala mit Studierenden der renommierten Klarinettenklasse der Professoren Sabine Meyer und Reiner Wehle stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, die heutzutage kaum mehr auf den Konzertpodien und Opernbühnen zu hören sind. Der Komponist hat etwa 50 Konzertarien für die großen Sänger seiner Zeit geschaffen, teilweise für die Konzertbühne, teilweise als Einlage in fremde Opern. „Die meisten dieser Arien fristen ein Schattendasein, schon allein deshalb, weil sie ungemein schwierig zu singen sind. Dabei sind viele dieser Werke wahre Kleinode," erläutert Reiner Wehle, der das Konzert moderieren wird. Die meisten dieser Arien widmete Mozart befreundeten Sängerinnen, denen er seine Musik quasi auf den Leib schrieb und damit seine Ansicht untermauerte, dass „die aria einem sänger so accurat angemessen sey, wie ein gutgemachtes kleid". Der Mozartexperte Alfred Einstein beschrieb sie als „Miniaturkonzerte, in denen die Stimme das Soloinstrument ersetzt". Sabine Meyer hat sich intensiv mit den Mozartschen Kostbarkeiten beschäftigt und zwölf dieser Bravourarien vom Stuttgarter Komponisten Andreas Nicolai Tarkmann für Klarinette und Klavier bearbeiten lassen. Entstanden sind wunderbare kleine „Klarinettenkonzerte", mit denen die Studierenden der Lübecker Klarinettenklasse, begleitet von Christian Ruvolo am Klavier, ihre große Kunst zeigen werden. Umrahmt wird das Programm von Arien, unter anderem zwei Bravourarien aus der Oper „Titus", bei denen Mozart die Klarinette im Original brillieren lässt. Die MHL-Gesangsstudentin Dorothee Bienert singt die Sopran-Solopartie. An der Klarinette und am Bassetthorn sind Claudia Camarasa Fort, Lina Kukulina, Ramona Katzenberger, Anna Katharina Metz, Martin Fuchs und Strahinja Pavlovic zu hören. Das Konzert findet im Flensborghus in der Norderstraße 76 statt. Karten sind für 12 Euro (ermäßigt 10 Euro) an der Abendkasse erhältlich. Kartenvorbestellungen werden unter der E-Mail info@remove-this.musikfreundeflensburg.de entgegengenommen.

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Lübeck, 11.01.2019

Moderiertes Konzert präsentiert „Klaviermusik der Moderne“

Die interaktive Wanderausstellung „Faszination Klavierwelten - Jenseits des Mainstreams“, ist noch bis zum 4. Februar in der Rotunde der Musik- und Kongresshalle Lübeck zu sehen.

Die Wanderausstellung bietet nicht nur einen Überblick über die Klavierliteratur jenseits der gängigen Konzertprogramme, sondern auch eine Konzertreihe mit Raritäten der Klaviermusik.

Am Montag, 28. Februar bietet sie um 12 Uhr wieder ein moderiertes Mittagskonzert. Es rückt die Vielfalt der künstlerischen Aufbrüche im frühen 20. Jahrhundert in den Fokus. Moderiert von MHL-Professor Christoph Flamm (Foto), stellen Studierende der MHL-Klavierklassen selten zu hörende Werke von Alban Berg, Karol Szymanowski, Dmitri Schostakowitsch und Ernst Krenek vor.

Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 21.12.2018

MHL-Gesangsstudierende präsentieren Neue Musik für Stimme

Zu einem Konzert mit dem Titel „Neue Musik für Stimme" lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Sonntag, 27. Januar um 20 Uhr in die Villa Brahms ein. Studierende der MHL-Gesangsklassen präsentieren im Hansensaal die Ergebnisse ihres Meisterkurses bei der Frankfurter Sopranistin Carola Schlüter.

Im Abschlusskonzert des Meisterkurses „Neue Musik für Stimme", den die Expertin für Neue Vokalmusik Carola Schlüter gegeben hat, stellen sich sieben Studierende der MHL-Gesangsklassen mit zeitgenössischer Musik vor. Sie präsentieren Werke des 20. und 21. Jahrhunderts für Stimme und ein weiteres Instrument wie Klavier, Violoncello, Saxophon und Flöte. Die Kompositionen von Adriana Hölszky, Dieter Schnebel, Younghi Pagh-Paan, Beat Furrer, Toshio Hosokawa, Jürg Wyttenbach und Hans Zender zeigen die große Vielfalt des Umgangs mit der Stimme in der zeitgenössischen Musik, die über das rein Gesungene hinausgeht. Die Studierenden werden experimentelle Klänge einbeziehen und in der Kombination mit den Duo-Instrumenten zu besonderen Klangfarben finden. Es singen Anna Eufinger, Anastasia Lakka-Boni, Maria Skandalidou und Anna-Maria Wünsche (Sopran), Zixing Zhang (Tenor) sowie Caspar Krieger und Johannes Pietruska (Bariton). Carola Schlüter studierte Gesang- und Schulmusik an der MHL. Sie ist Mitglied verschiedener Ensembles für Neue Musik (Ensemble Phorminx, SMASH-Ensemble Salamanca/Spanien). Bei ihren Liederabenden steht zeitgenössisches Repertoire und die klassische Moderne im Zentrum. Sie initiiert Kompositionsprojekte, Konzertreihen, Uraufführungen und Meisterkurse und ist Dozentin für Gesang und Neue Vokalmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Der Eintritt zum Gesangsabend ist frei.

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Lübeck, 21.12.2018

Bratschistinnen präsentieren Klassiker der Streicherliteratur

Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) sind am Samstag, 26. Januar zu Gast in der Reihe „Wir in Bad Malente". Unter dem Motto „Viola!Klasse!" stellen sie ab 19.30 Uhr im Kursaal Malente Klassiker der Bratschenliteratur vor.

Fünf Bratschistinnen aus der Klasse von Professorin Lena Eckels sind zu Gast im Kursaal Malente und stellen mit eigenen Moderationen Werke aus drei Jahrhunderten vor. Mit Stücken von Biber, Schumann, Bruch und Bartók loten sie dabei die klanglichen Möglichkeiten der Bratsche aus. „Tonschönheit ist Nebensache" betitelte Paul Hindemith einen Satz seiner ersten Solosonate für Viola op. 25, der Berühmtheit erlangte. Ein rasantes Tempo und ungewöhnlich gesetzte Rhythmen machen ein Hörereignis aus diesem Werk, das Bratschistin Flor Stammer in voller Länge präsentiert. Auf dem Programm stehen außerdem Klassiker der Bratschenliteratur, wie die Bratschenkonzerte D-Dur von Franz Anton Hoffmeister, gespielt von Carme Cavalleria und von Béla Bartók, interpretiert von Rachele Fiorini. Beide Konzerte gehören als Pflichtstücke zu jedem Orchesterprobespiel und werden an diesem Abend mit Klavierbegleitung dargeboten. Romantisch wird es mit der berühmten Romanze für Viola und Klavier von Max Bruch und den Märchenerzählungen für Viola, Klarinette und Klavier von Robert Schumann, die die junge Studentin Clara Schmid vorstellt. Bratschisten erweitern ihr insgesamt eher schmales Repertoire gerne, indem sie Werke anderer Instrumente für sich bearbeiten. So werden die berühmte Passacaglia aus der Rosenkranz-Sonate für Solovioline von Heinrich Ignaz Franz Biber auf der Bratsche zu hören sein und ein Satz der Violinsonate von Edward Grieg, gespielt von Federica Cucignatto. Das Konzert wird von den Studierenden selbst moderiert und am Klavier begleitet von Stefan Veskovic, Valeriia Badon und Rodolfo Focarelli. An der Klarinette ist Juan Carlos Guerrero zu hören. Karten sind für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro und 5 Euro für Schüler) beim Tourismus-Service Malente in der Bahnhofstr. 3 (Telefon 04523/9590120) erhältlich.

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Lübeck, 21.12.2018

Musik im Museum mit Clara Schumann

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Musik im Museum" lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 26. Januar in die Villa Brahms ein. Ab 15 Uhr präsentieren sechs Studierende und Alumni der MHL Werke von Clara Schumann, moderiert von Institutsleiter Professor Wolfgang Sandberger.

Im ersten Konzert der Reihe im neuen Jahr steht die Pianistin und Komponistin Clara Schumann im Fokus, die 2019 ihren 200. Geburtstag gefeiert hätte. In seiner Moderation beleuchtet Sandberger das künstlerische Schaffen und die Lebensumstände der Ausnahmemusikerin, deren Portrait zwölf Jahre lang den 100-Markschein der Bundesrepublik Deutschland zierte. Risa Kojima stellt verschiedene Klavierstücke von Clara Schumann vor. Die junge Pianistin studiert in der Klasse von Professorin Konstanze Eickhorst, die sich intensiv mit Schumanns Klavierwerk beschäftigt und das Programm des Konzertes mitkonzipiert hat. Oboistin Britta Just, Absolventin der Klasse Professor Diethelm Jonas und mittlerweile Mitglied der Hamburger Camerata und der Kammerphilharmonie Lübeck sowie der Pianist Dayun Choi, der ebenfalls bei Konstanze Eickhorst studiert, stellen die „Drei Romanzen op. 22" in einer Bearbeitung für Oboe und Klavier vor. Die Sopranistinnen Jasmin Delfs und Celina Denden tragen, begleitet von Yang Wu am Klavier, Lieder von Clara Schumann vor. Im Anschluss an das Konzert gibt es eine Führung durch die Ausstellung „Neue Bahnen – Schumann und Brahms", die das Brahms-Institut mit einem Schwerpunkt auf Clara Schumann wiedereröffnet. Karten für das Konzert für 5 Euro und 8 Euro (keine Ermäßigung) verkauft „Die Konzertkasse" in der Königstr. 67a (Telefon 0451/702320), Restkarten sind ab 14 Uhr in der Villa Brahms erhältlich. Dann lädt der Wintergarten mit Kaffee und Kuchen zur Einstimmung auf das Konzert ein (nicht im Eintrittspreis enthalten). Die Ausstellung ist im Anschluss bis zum 31. Mai jeweils mittwochs und samstags geöffnet, der Eintritt ist frei.

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