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Lübeck, 30.04.2018

Schüler-Musical entführt in „Die perfekte Welt“

Am Donnerstag, 31. Mai feiert „Die perfekte Welt“ in Timmendorfer Strand Premiere. Schülerinnen und Schüler des Ostsee-Gymnasiums Timmendorfer Strand (OGT) bringen das Musical in Kooperation mit Studierenden der Musikhochschule Lübeck (MHL) um 20 Uhr im Maritim Seehotel zur Aufführung.

26 junge Darstellende und ein Kammerorchester entführen mit dem selbstgeschriebenen Stück in eine perfekte Welt, die ewige Jugend, atemberaubende Schönheit und treue Liebe verspricht, auf der Bühne be-sungen unter anderem von Filmhelden wie Cinderella, Schneewittchen und Pocahontas. Nur die drei findigen Redakteure der OGT-Schülerzeitung blicken hinter die Fassade der perfekten Welt, die die eiskalte Managerin Katja-Irina aufgebaut hat. Gelingt es den beiden Schwestern Emma und Martha, die Wahrheit ans Licht zu bringen und eine Revolution der Unterdrückten anzuzetteln? Die Schülerinnen und Schüler präsentieren Orginiale und Bearbeitungen sowie Medleys aus bekannten Disney-Filmen, ebenso wie selbstgeschriebene Songs, begleitet von einem Kammerorchester mit Streichern, Bläsern, Percussion, Gitarre, Bass und Piano. Seit November letzten Jahres hat sich das Team, zu dem neben den Darstellern sieben MHL-Studierende des Faches Popgesang, 13 Orchestermitglieder, 17 Schülerinnen und Schüler aus dem ästhetischen Profil, Choreographen und eine Motivationstrainerin gehö-ren, zweimal wöchentlich zu Proben getroffen. Es hat unter Leitung von Dr. Axel Ster, Lehrer am OGT und Bernd Ruf, Professor an der MHL, die Geschichte, Musik und Bühnenshow gemeinsam erarbeitet. Die Kostüme wurden in Handarbeit von einer OGT-Schülerin genäht. Finanziell wird das Projekt von der Ulbrich-Stiftung, der Sparkasse Holstein und dem OGT-Förderverein unterstützt. Weitere Aufführungen finden am Freitag, 1. und am Samstag, 2. Juni jeweils um 20 Uhr im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand statt. Karten für „Die Perfekte Welt“ gibt es von 8 bis 15 Euro im Online-Shop des OGT unter www.ostsee-gymnasium.de.

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Lübeck, 30.04.2018

MHL-Schlagzeugensemble präsentiert „Pléïades“ von Xenakis

Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) sind in der Reihe „Wir in Kiel“ am Dienstag, 29. Mai um 19.30 Uhr zu Gast im Kesselhaus der Muthesius Kunsthoch-schule Kiel. Ab 19.30 Uhr präsentiert das MHL-Schlagzeugensemble unter Leitung von Professor Johannes Fischer mit „Pléiades“ von Iannis Xenakis dort ein kosmi-sches Hörerlebnis.

Das MHL-Schlagzeugensemble widmet sich mit „Pléiades“ von Iannis Xenakis einem Meilenstein der Schlagzeugliteratur. Die Musik des griechischen Komponisten, der zu den wichtigsten Tonschöpfern des 20. Jahrhunderts zählt, spannt eine faszinierende Brücke zwischen antiker Mythologie und Neuzeit. Der Titel bezieht sich auf die gleichnamige Sternenkonstellation, auch Siebengestirn genannt, die ab Juli in klaren Nächten am nördlichen Nachthimmel zu erkennen ist. Der Sage nach sind die Sterne die sieben Töchter des Atlas, die Zeus in den Himmel verbannte. Das knapp einstündige Werk ist für sechs Schlagzeuger komponiert und in vier Teile gegliedert, die sich verschiedenem Klangmaterial widmen. So sind neben Marimbas, Vibraphonen, Bongos, 18 Trommeln und Pauken auch speziell für dieses Stück entwickelte Instrumente, die sogenannten „Sixxen“ zu hören. Diese Metallinstrumente erzeugen ein beinahe elektronisches Klangbild, das sich mit den kraftvoll treibenden Rhythmen der Trommeln zu einem schwindelerregenden Hörerlebnis verbindet. Den Studierenden wird hierbei viel abverlangt, denn das Stück gilt bis heute als eines der schwierigsten Werke für Schlagzeug. Es spielen Vera Seedorf, Yuka Sakoji, Holger Roese, Gabriel Fischer, Seorim Lee, Arian Robinson und Irini Aravidou. Dozent Johannes Fi-scher kündigt an: „Die Zuhörer erwartet eine Musik von wahrhaft kosmischem Ausmaß mit wuchtigen Explosionen, komplexen Tonwolken, rasenden Steigerungen und Klangnebeln, die dem Erlebnis einer Naturgewalt gleichen.“ Der Eintritt zu „Wir in Kiel“ ist frei.

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Lübeck, 30.04.2018

„Cellogeschichten III“

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt am Donnerstag, 24. Mai mit den „Celloge-schichten III“ zu einem weiteren Konzert mit dem Instrument des Jahres ein. Ab 20 Uhr präsentieren Studierende der Klasse Professor Troels Svane im Kammermusiksaal berühmte Werke der Celloliteratur.

Fünf junge Cellisten aus der internationalen Celloklasse von Troels Svane, darunter Preisträger internationaler Wettbewerbe, präsentieren Cellostücke aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie aus der Gegenwart. Auf dem Programm stehen Solostücke, Sonaten und Konzertstücke von Schumann, Chopin, Lalo, Bottermund und Hefti. Mitwirkende sind Rebecca Falk, Luise Frappier, Margreta Häfer, Korbinian Bubenzer und Giljae Lee. Am Klavier begleiten Marianna Nevolovitsch und Yoko Kuwahara. Rebecca Falk spielt Auszüge aus Lalos anspruchsvollem Cellokonzert d-Moll, das zum Repertoire der großen Cellisten gehört und 1877 für den belgischen Interpreten Adolphe Fi-scher entstanden ist. Korbinian Bubenzer stellt mit „Ritus“ vier kontrastreiche Tanzcollagen für Solocello vor, in denen der zeitgenössische Komponist David Philip Hefti verschiedenen Tänze zu einem klangfarbenreichen Ganzen verbindet. Das 2007 geschriebene Stück ist dem MHL-Absolventen Thomas Grossenbacher gewidmet, der bei David Geringas an der MHL studiert hat. Das Werk gewann 2007 den Spezialpreis der Jury beim Internationalen Gian Battista Viotti Wettbewerb für Komposition. Luise Frappier wird mit innigem Ausdruck und feuriger Leidenschaft Robert Schumanns „Adagio und Allegro“ op. 70 zu Gehör bringen, im Original als eines der ersten romantischen Kammermusikwerke für die Besetzung Horn und Klavier geschrieben. Die Cellosonate in g-moll, op. 65 von Frédéric Chopin wird von Possehl-Musikpreisträgerin Margreta Häfer präsentiert. Es ist das letzte Werk, das Chopin zu seinen Lebzeiten veröffentlichte und über das er selbstzweifelnd schrieb: „Mit meiner Sonate für Violoncello bin ein einmal zufrieden, ein andermal nicht. Ich werfe sie in die Ecke, dann sammle ich sie wieder auf.“ Hans Bottermund und Janos Starker komponierten die „Variations on a theme of Paganini“, die von Giljae Lee präsentiert werden. Der koreanische Cellist hat sich beim Joongang National Competition, einem der größten Musikwettbewerbe Südkoreas, gerade den ersten Preis erspielt. Das Werk, dessen Originalversion jahrzehntelang nicht zugänglich war, ist selten zu hören und fordert mit seinen technischen Schwierigkeiten höchstes Spielvermögen vom Interpreten. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

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Lübeck, 30.04.2018

Musikstudierende aus Lübeck und Hamburg präsentieren Brittens „Rape of Lucretia“ in der Elbphilharmonie

Benjamin Brittens bewegende Kammeroper „Rape of Lucretia“ bringen Studierende der Musikhochschulen Lübeck und Hamburg in einem Kooperationsprojekt mit der Elbphilharmonie zur Aufführung. Am Freitag, 25. Mai stellen Gesangsstudierende der Musikhochschule Lübeck (MHL), begleitet von einem Kammerorchester der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) im Forum der HfMT eine konzertante Version unter Leitung von Ulrich Windfuhr vor. Weitere Aufführungen gibt es am 26. Mai in der MHL und am 27. und 28. Mai in der Elbphilharmonie.

Die Legende von Lucretia, Ikone der weiblichen Tugend, gehört zum Gründungsmythos der Römischen Republik und wurde von zahlreichen Komponisten und bildenden Künstlern aufgegriffen. Brittens schuf mit seiner ersten Kammeroper direkt nach dem Zweiten Weltkrieg ein Werk von bewegender und klangsinnlicher Intensität. Die Römerin Lucretia wird für ihre Schönheit und Treue gerühmt. Der Königssohn und Frauenverächter Tarquinius fühlt sich dadurch herausgefordert und versucht, sie zu verführen. Als sie auch ihm gegenüber standhaft bleibt, vergewaltigt er sie. Obwohl Ehemann Collatinus ihr zur Seite steht, sieht Lucretia den Freitod als einzigen Ausweg, um ihre Ehre wiederherzustellen. Der Legende nach sollen die Geschehnisse einen Volksaufstand und die Befreiung der Römer vom Joch der etruskischen Königsherrschaft ausgelöst haben. Britten komponierte seine zweiaktige Kammeroper, in Hinblick auf die Uraufführung mit der mobilen Glyndebourne English Opera Company, für ein kleines Orchester mit nur 13 Instrumentalisten. Die Deutsche Erstaufführung erfolgte 1948 – nachkriegsbedingt in einer Ersatzspielstätte der Oper Köln. Geleitet wird das Kooperationsprojekt von Ulrich Windfuhr (Hamburg), seit 2013 Professor für Dirigieren und Orchesterleitung an der HfMT. In englischer Sprache singen und sprechen unter anderem Luzia Tietze als Lucretia, Lea Bublitz als Lucia, Maxim Sankirov als Collatinus sowie Dorothea Bienert und Daniel Schliewa als Erzähler. Weitere Aufführungen gibt es am Samstag, 26. Mai im großen Saal der MHL sowie am Sonntag, 27. und Montag, 28. Mai im kleinen Saal der Elbphilharmonie Hamburg, jeweils um 19.30 Uhr. Karten für die Aufführungen in der HfMT und der MHL sind zwischen 8 und 19 Euro, in der Elbphilharmonie für 25 Euro erhältlich. Restkarten können eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erworben werden.

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Lübeck, 30.04.2018

Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Lübeck

Von Donnerstag, 17. bis zum Donnerstag, 24. Mai ist die Hansestadt Lübeck zum zweiten Mal Austragungsort für den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. An 30 Lübecker Spielstätten, darunter auch die Musikhochschule Lübeck (MHL), finden rund 1.700 öffentliche Wertungsspiele statt.

2.600 junge Musikerinnen und Musiker zwischen 13 und 27 Jahren werden erwartet. 29 von ihnen geben in Lübeck ein musikalisches Heimspiel. Zusammen mit Eltern, Geschwistern und Lehrkräften wird mit rund 6.000 Schlachtenbummlern gerechnet, die Lübeck einen Be-such abstatten werden. Neben dem Begrüßungskonzert mit den Lübecker Philharmonikern unter Leitung von Christoph Prick am 19. Mai um 18 Uhr in der Musik- und Kongresshalle Lübeck (MuK), laden weitere Konzerte dazu ein, dem musikalischen Nachwuchs zu lau-schen: Eine Matinée am Sonntag, 20. Mai um 11 Uhr in der MHL präsentiert „Junge Musik in Schleswig-Holstein“, darunter auch Werke von Studierenden der MHL-Kompositionsklasse. Zu den Mitwirkenden gehört das Landesjugendensemble Schleswig-Holstein unter Leitung des Gastdirigenten Rüdiger Bohn. Preisträgerkonzerte finden am Montag, 21. Mai, Dienstag, 22. Mai und Mittwoch, 23. Mai jeweils um 20 Uhr in der MuK statt. Mit bundesweit 26.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist „Jugend musiziert“ der größte musikalische Nachwuchswettbewerb weltweit. Träger ist der Deutsche Musikrat. 1964 ins Leben gerufen, haben in den 55 Jahren seines Bestehens mehr als eine dreiviertel Million Kinder und Jugendliche teilgenommen. Dass es Lübeck gelungen ist, bereits in diesem Jahr wieder Gastgeberin des Wettbewerbs zu sein, ist einer frühzeitigen Bewerbung und der erfolgreichen Durchführung vor acht Jahren zu verdanken. 2010 fand der letzte Bun-deswettbewerb in Lübeck statt. Gastgebende Städte sind normalerweise erst in einem Tur-nus von rund 20 Jahren wieder an der Reihe. Die Kosten von rund einer Million Euro tragen neben dem Bundesfamilienministerium und dem Hauptsponsor, der bundesweiten Spar-kassen-Finanzgruppe, Lübecker Stiftungen wie die Possehl-Stiftung Lübeck und die Ge-meinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck. Wer teilnehmen möchte, muss Sänger oder Instrumentalist im Schüleralter sein und darf noch nicht in einer musikalischen Berufsaus-bildung stehen. Die Altersgrenze ist 21 Jahre, in den Gesangskategorien und im Fach Or-gel 27 Jahre. Je nach Alter stellen die Teilnehmenden ein selbstgewähltes Programm mit Stücken zwischen sechs und 30 Minuten Dauer aus verschiedenen Epochen vor. Karten für die Konzerte sind für 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) bei Tips & Tickets (Willy-Brandt-Allee 10, Telefon 0451/7904-400) erhältlich, Karten für die Matinée in der MHL auch bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen. Der Eintritt zum Finale mit der Bekanntgabe der Sonderpreise am Donnerstag, 24. Mai um 11 Uhr in der MuK ist frei. Genaue Zeitpläne unter www.jugend-musiziert.org.

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Lübeck, 30.04.2018

Jugend musiziert-Matinée präsentiert „Junge Musik“

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) und der Landesmusikrat Schleswig-Holstein (LMR) laden im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ zu einer Mati-née am Sonntag, 20. Mai um 11 Uhr in den Großen Saal der MHL ein. Das Landesjugendensemble für Neue Musik unter Leitung von Rüdiger Bohn und Studierende der MHL stellen zeitgenössische Werke vor, darunter auch eine Uraufführung.

Seit seiner Gründung hat „Jugend musiziert“ Generationen von Wettbewerbs-Teilnehmenden angeregt, sich mit den ungewohnten Klängen, neuen Spieltechniken und ungewöhnlichen Besetzungen zu beschäftigen, die Neue Musik mit sich bringt. Auch für den 55. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, der vom 17. bis 24. Mai in der Hansestadt Lübeck stattfindet, spielt Neue Musik eine bedeutende Rolle. Mit der Konzertmatinée wollen die MHL und der LMR ein neues Kapitel zur Förderung Neuer Musik aufschlagen. Das Programm des Konzertes ist breitgefächert. Unter Leitung des Gastdirigenten Profes-sor Rüdiger Bohn (Düsseldorf) wird das Landesjugendensemble für Neue Musik, aus dem Kieler Projekt „Chiffren“ entstanden, zwei Werke für größeres Ensembles vorstellen. Zu hören ist das 15-minütige „Piece Concertante“. Isang Yun überlagert darin verschiedene Klangebenen und lässt jedem der Interpreten gleichzeitig eine Rolle im Ensemble und als Solist zukommen. Mit einer großen Auswahl an Schlagwerk beschert er immer wieder neue Klangeindrücke. Studierende der MHL-Kompositionsklasse stellen im Mittelteil des Konzertes eigene Stücke vor. Es erklingt das „Duo IV für Charles Koechlin“ für Flöte und Klarinette des bereits mehrfach ausgezeichneten MHL-Studenten Samuel Walther sowie die „Zeichnung“ von Lars Opfermann für Klavier und fünfköpfiges Ensemble aus Bläsern und Streichern. Die chinesische Studentin Leyan Zhang stellt eine Uraufführung vor: ein Quartett für die aparte Besetzung Violine, Klarinette, Harfe und Schlagzeug. Von Matius Shanboone, der bis 2016 drei Jahre an der MHL studiert und schon mehrere Kompositi-onswettbewerbe gewonnen hat, ist das Stück „Time and Space“ für Flöte und Schlagzeug zu hören. Es spielen unter anderem Ya-Chuan Wu (Flöte), Strahinja Pavlovic (Klarinette) und Yuka Sakoji (Schagzeug). Das Konzert schließt mit dem „Euphotic Circles“ des Zür-cher Komponisten Valentin Marti für Saxophon und Ensemble, das durch seine klangsinnlichen Saxophon-Passagen und die außergewöhnlichen Schlagzeugklänge beeindruckt. Mitwirkende im Landesjungendensemble Neue Musik, darunter auch einige Schüler des Instituts für schulbegleitende Musikausbildung (ISMA) der MHL, sind Gesine Teichmann (Flöte), Inken Grabinski (Klarinette) Chiara Paulsen (Sopransaxophon), Matthias Hippe (Trompete), Mette Jensen (Violine), Julius von Forstner (Viola), Veronika Graßl (Violon-cello), Karina Tschirner (Kontrabass), Nora-Lisann Gross (Klavier), Coralie Common und Josse Schubert (Perkussion). Konzertkarten gibt es für 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) bei allen dem „Lübeck Ticket“ (www.luebeckticket.de) angeschlossenen Vorverkaufsstellen. Restkarten sind eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse erhältlich.

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Lübeck, 30.04.2018

Vortrag und Konzert zu Bachs „3. Theil der Clavierübung“

Zum 333. Geburtstag von Johann Sebastian Bach lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Montag, 14. Mai zu einem Vortrag und einem Orgelkonzert mit dem re-nommierten Organisten und Komponisten Michael Radulescu ein. Im Fokus steht mit dem „Dritten Theil der Clavierübung“ eine der komplexesten Kompositionen des Leipziger Thomaskantors.

Bach hat in seiner vierteiligen Sammlung unter dem Namen „Clavierübung“ systematisch alle Instrumente mit Klaviatur bedacht. Obwohl der Titel „Übung“ mit einem Lehrwerk as-soziiert wird, sind die Kompositionen nicht für Instrumentalschüler gedacht, sondern zeigen das hohe kompositorische und spieltechnische Niveau des Komponisten. Als dritten und mit 77 Seiten umfangreichsten Teil veröffentlichte Bach eine Folge von Orgelstücken. Radulescu wird in seinem Vortrag am Montag, 14. Mai um 11 Uhr in die vielschichtige Sammlung einführen, in der Bach immer wieder die Zahl „Drei“ zitiert und kompositorisch verwendet. Im Konzert unter dem Motto „333“ wird Radulescu den rund eineinhalbstündigen Werkzyklus um 18 Uhr in St. Jakobi zur Aufführung bringen. Den Rahmen bilden Präludi-um und Fuge in Es-Dur, dazwischen finden sich 21 Choralbearbeitungen, in denen Bach musikalische Traditionen unterschiedlicher Herkunft bündelte und die ganze Vielfalt seiner Satztechnik demonstrierte. Vortrag und Konzert finden zum Auftakt eines Interpretationskurses für Kirchenmusik-Studierende der MHL statt, den Michael Radulescu im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der MHL gibt. Das Konzert ist Teil der Reihe „333 ? Lübeck feiert Johann Sebastian Bachs 333. Geburtstag“, die der Dom zu Lübeck, die Marienkirche und St. Jakobi in Kooperation mit der MHL veranstalten. Der Vortrag findet um 11 Uhr im Raum 2.22 der MHL statt (Eingang Große Petersgrube 21), das Konzert um 18 Uhr in St. Jakobi. Der Eintritt zum Vortrag und zum Konzert ist frei.

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