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Lübeck, 23.01.2020

Querflöten-Schnuppertag für Erstklässler

Am Samstag, 15. Februar laden Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) zu einem „Schnuppertag Querflöte“ für 6- bis 7-Jährige ein. Ab 11 Uhr werden die Kinder über das musikalische Theaterstück „Der verlorene Silberschatz“ spielerisch an das Instrument herangeführt.

Im Rahmen des Fachdidaktik-Seminars lernen die jungen Teilnehmer, angeleitet von MHL-Dozentin Melanie Klinke und den Studentinnen Jana Barenschee, Mieke Hansen und Nina Buchholz, die klangliche Vielfalt der Querflöte kennen.
Nach umfangreichem Hören und Ausprobieren studieren sie gemeinsam das musikalische Theaterstück „Der verlorene Silberschatz” ein, das zum Abschluss für Eltern und Freunde aufgeführt wird.
Es erzählt die spannende Reise des Abenteurers „Melodie“ in den düsteren Finsterwald. Gemeinsam mit den Waldbewohnern begibt er sich dort auf die Suche nach dem verlorenen Silberschatz. Wird es ihm gelingen, den geheimnisvollen Zauber zu brechen, der den Wald in Dunkelheit hüllt?
Die Kinder untermalen die Handlung mit verschiedenen Klängen und Geräuschen und stellen auf diese Weise Märchenfiguren und Tiere dar.

Der Schnuppertag findet von 11 bis 15 Uhr in der MHL statt (Eingang: Große Petersgrube 21). Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch nur mit Anmeldung bis zum 3. Februar möglich.
Eigene Instrumente werden nicht benötigt. Ein Anmeldeformular kann unter Opens window for sending emailschnuppertag@remove-this.gmx.de angefordert werden. Die begrenzten Plätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben.

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Lübeck, 23.01.2020

Neue Werkstatt Popularmusik präsentiert Rock, Pop, Samba und Jazz

Zu einer neuen Werkstatt Popularmusik lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zum Semesterende am 8. und 9. Februar ein. Acht Ensembles mit insgesamt 60 Studierenden aus den unterschiedlichsten Studiengängen musizieren, singen und dirigieren ein vielseitiges Programm aus den Bereichen Rock, Pop, Samba und Jazz.

Studierende aus dem Bereich Popularmusik präsentieren sich mit einem vielfältigen Programm, das sie in den vergangenen Wochen unter Leitung von Ulrich Kringler, Oliver Sonntag, Michael Pabst-Krueger und Bernd Ruf im Rahmen ihrer Semesterarbeit erarbeitet haben.

Am Samstag, 8. Februar um 19.30 Uhr liegt der Schwerpunkt auf Pop und Rock, am Sonntag, 9. Februar um 17 Uhr auf Jazz, Swing, Weltmusik und Klezmer. „Das wird ein prickelndes Wochenende!“, kündigt Projektleiter Bernd Ruf, Professor für Popularmusik an: „Es fasziniert uns Dozenten immer wieder, mit welcher Offenheit und Begeisterung unsere Studierenden sich den Facetten der populären Musik widmen.“
Studierende aller Ausbildungsstufen vom ersten bis zum höheren Semester präsentieren sich in verschiedenen Ensembles, unter anderem mit Hits der Songwriter Paul Carrack, Glen Hansard und Kate Bush sowie der Rockbands „Crowded House“ und „Radiohead“.

Das Ensemble „BrazilianBeatz“ stellt brasilianischen Pop vor. Weiterhin ist das neue MHL-Klezmerensemble „Vagabund“ zu hören, das kürzlich durch eine Einladung des renommierten Klezmer-Spezialisten Giora Feidman den Ritterschlag erhielt: Er lud die jungen Klezmorims spontan ein, den zweiten Teil seines Konzertes im Lübecker Dom zu eröffnen. Die MHL-Vocalband „Mandala“ erinnert an die Andrew-Sisters aus der goldenen Swing-Ära, unterstützt von der MHL-Bigband, die mit Musik von Duke Ellington den Swing-Reigen eröffnet.

Karten sind für 14 Euro und 19 Euro (ermäßigt 8 Euro und 12 Euro) online unter Opens external link in new windowwww.mh-luebeck.de, bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn erhältlich.

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Lübeck, 23.01.2020

Studierende präsentieren „Plöner Tage der Kammermusik“

Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) geben in der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ drei Konzerte bei den Plöner Tagen der Kammermusik. Elf junge Ensembles der MHL präsentieren am 1., 2. und 8. Februar im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön Schlüsselwerke der Kammermusik.

Dreißig junge Instrumentalisten stellen bedeutende Kammermusikwerke aus drei Jahrhunderten vor. Wer Kammermusik liebt, kommt dabei voll auf seine Kosten: vom Duo mit Geige und Klavier über Streichquartett bis hin zum Klarinettenensemble sind Werke von Mozart, Schubert, Brahms, Saint-Saëns, Strawinsky und insbesondere von Ludwig van Beethoven zu hören, der in der Musikwelt 2020 als Jubilar gefeiert wird. Es musizieren Instrumentalisten verschiedener Ausbildungsstufen aus vielen unterschiedlichen Nationen, die mit dem Schwerpunkt Kammermusik an der MHL studieren.

„Wir in Plön I“ stellt am Samstag 1. Februar ab 19.30 Uhr passend zum Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 Werke des berühmten Komponisten in den Mittelpunkt. Interpreten sind drei Duos und ein Trio mit Studierenden der MHL. Unter anderem ist die aktuelle erste Preisträgerin des Possehl-Musikwettbewerbs Anna Paulová an der Klarinette zu erleben. Es erklingt die berühmte Sonate in F-Dur op. 24, die mit ihrem heiteren Charakter später den Beinamen „Frühlingssonate“ erhielt. Gemäß der Praxis der Zeit widmete Beethoven sein Werk einem Vertreter des europäischen Adels, dem Grafen Moritz von Fries. So konnte er erwarten, dafür hinreichend bezahlt zu werden. Auch die Sonate in c-Moll op. 30 trägt eine solche Widmung, nämlich für den russischen Zaren Alexander I., der Beethoven nach Erscheinen der Sonate im Jahre 1803 mit einer Zahlung von 100 Dukaten entlohnt haben soll. Schließlich erklingt die Sonate G-Dur op. 96, mit der Beethoven seinen Zyklus der zehn Violinsonaten mit schlichter und gesanglicher Schönheit beschließt. Mit seinen Violinsonaten knüpft er an die von Mozart begründete Gleichberechtigung beider Instrumente an, bereichert die Gattung jedoch um eine dramatische Dimension und einen erhabenen Ausdruck, der insbesondere in den langsamen Sätzen zum Tragen kommt. Des Weiteren ist das Trio op. 91 von Johannes Brahms mit Klarinette, Viola und Klavier zu hören, das der Komponist ursprünglich für Altstimme, Viola und Klavier geschrieben hat.

„Wir in Plön II“ stellt am Sonntag, 2. Februar um 17 Uhr zwei bedeutende Werke für Steicherensemble in den Mittelpunkt. Das Jensen Quartett präsentiert das Streichquartett op. 95 in c-Moll von Ludwig van Beethoven, der als Jubilar 2020 auf vielen Konzertbühnen gefeiert wird. Es trägt den Beinamen „Quartetto serioso.“ Der düster bewegte Ausdruck wird mit Beethovens Erschütterung durch Kriegserfahrungen und die unerwiderte Liebe zur Arzttochter Therese Malfatti in Verbindung gebracht. Die aufgestauten Affekte machen sich im Streichquartett explosionsartig Luft. Ob diese Emotionen eher privater Natur waren oder das Kriegsleid der Wiener Bevölkerung widerspiegeln, lässt sich indes nicht entscheiden. Fest steht, dass Beethoven durch den abgewiesenen Heiratsantrag in eine tiefe Krise stürzte. Drei Jahre nach der Komposition überarbeitete er das Werk 1814 für die Erstaufführung durch das damals berühmte Schuppanzigh-Quartett. Schuberts einziges Streichquintett hat eine für diese Gattung eher untypische Besetzung mit zwei Violinen, Viola und zwei Celli, die von Barbara Köbele und David Moosmann (Violinen), Daniel Burmeister (Viola), Rebecca Falk und Sebastian Chong (Cello) interpretiert wird. Schubert hat es nur knapp zwei Monate vor seinem Tod 1828 komponiert und konnte die Uraufführung nicht mehr erleben.

„Wir in Plön III“ bietet am Samstag, 8. Februar um 19.30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit fünf Ensembles und Werken vier verschiedener Komponisten. Mit Mozarts Kegelstatt-Trio in der klangvollen Besetzung für Klavier, Klarinette und Viola und Brahms Klarinettenquintett erklingen noch einmal zwei berühmte Werke der Kammermusikliteratur. Das Klarinettentrio op. 114 ist eines von Brahms‘ Spätwerken. Dem berühmten Soloklarinettisten und Brahms-Freund Richard Mühlfeld ist es zu verdanken, dass Brahms für dieses Werk 1891 noch einmal zur Feder griff, obwohl er bereits angekündigt hatte, nicht mehr komponieren zu wollen. Das Trio Juliannastinas interpretiert Saint-Saëns Tarantella für Flöte, Klarinette und Klavier, die den prägnanten Rhythmus des italienischen Tanzes mit lyrischen Elementen verbindet. Lucas Huber Sierra, Dorothea Schupelius und Claudia Camarasa schließlich stellen Strawinskys „L’Histoire du soldat“ in einer Fassung für Klavier, Violine und Klarinette vor. „Die Geschichte vom Soldaten“ verfasste der russische Komponist 1917 in Zusammenarbeit mit dem Dichter Charles-Ferdinand Ramuz. Strawinsky vereint darin prägnante Motive und schmissige Rhythmik zu einer mitreißenden Komposition.

Wer facettenreiche Kammermusik vor malerischer Kulisse liebt, sollte sich die drei Konzerte der Plöner Kammermusiktage nicht entgehen lassen. Sie finden im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön (Schlossgebiet 1a) statt. Karten sind für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) im Vorverkauf in der Buchhandlung Schneider (Lübecker Str. 18, Telefon 04522/749900) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

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Lübeck, 23.01.2020

Ton Koopman dirigiert MHL-Kammerorchester

Am Samstag, 1. Februar lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zu einem Kammerkonzert in den Großen Saal ein. Ab 19.30 Uhr präsentiert das MHL-Kammerorchester unter Leitung des renommierten Gastdirigenten Ton Koopman Werke von Bach, Telemann und Haydn.

50 Studierende verschiedener Studiengänge haben mit dem niederländischen Spezialisten für Alte Musik Werke aus Barock und Klassik erarbeitet.
Auf dem Programm steht die festliche Ouvertüre zu Bachs vierter Orchestersuite in D-Dur, bei dem die Studierenden ihre ganze Spielfreude unter Beweis stellen.
Eine außergewöhnlich reiche Bläserbesetzung und ein Thema, das sich auch in der Bachkantate „Unser Mund sei voll Lachens“ wiederfindet, zeichnen das Werk aus.
„Ich möchte Achtung und Ehrfurcht vor der Genialität der Komponisten und ihren bewundernswerten Tonschöpfungen vermitteln“, sagt Koopman zu seiner Arbeit mit den Studierenden.

Die jungen Musikerinnen und Musiker stellen weiterhin Auszüge aus Telemanns großem Werkzyklus der „Tafelmusik“ vor. Der berühmte Barockkomponist hat verschiedene Werke für Kammerensemble zusammengefasst und damit eine hohe Schule des Ensemblespiels für verschiedenste Besetzungen vorgelegt. Aus dem dritten Teil erklingen hier die Ouvertüre in B-Dur sowie die „Conclusion“ für zwei Oboen, Fagott, Streicher und Continuo. Verschiedene Soloparts und barocke Verzierungstechniken fordern die jungen Interpreten dabei heraus.

Die Sinfonie Nr. 98 gehört zu den zwölf „Londoner Sinfonien“, die den krönenden Abschluss von Joseph Haydns sinfonischem Schaffen bilden. Für musikalischen Einfallsreichtum und raffinierte Klangbilder wurde sie bei der Uraufführung 1792 vom Londoner Publikum stürmisch gefeiert. Im letzten Satz schreibt Haydn dem Cembalisten einen Solopart auf den Leib, den im Konzert Koopman selber übernehmen wird.
Der niederländische Gastdirigent ist Organist, Cembalist und Spezialist für Alte Musik. Er gründete unter anderem das „Amsterdam Baroque Orchestra“ und den „Amsterdam Baroque Choir“.

Karten für das Konzert sind für 14 Euro und 19 Euro (ermäßigt 8 Euro und 12 Euro) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online unter Opens external link in new windowwww.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es ab 18.30 Uhr an der Abendkasse.

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Lübeck, 20.12.2019

MHL-Chöre präsentieren geistliche Chormusik

Zum traditionellen Chorkonzert lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Sonntag, 26. Januar nach St. Aegidien ein. Ab 19 Uhr präsentieren dort Hochschulchor und Kammerchor der MHL geistliche Chormusik des 19. und 20. Jahrhunderts sowie Spiritual-Arrangements moderner Komponisten.

Die beiden Chöre der MHL gestalten unter Leitung von Chorleitungsprofessor Johannes Knecht ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit Werken für Chor, Chor mit Orgel und Solo-Orgel. Der Düsseldorfer Kirchenmusiker Professor Volker Hempfling ist zu Gast in der MHL und wird ebenfalls Teile des Konzertes dirigieren. Die ausgewählten Werke drehen sich um die Verlassenheit des Menschen und seine Bitte um Gottes Beistand. Mit rund 100 Sängerinnen und Sängern beginnen beide Chöre das Konzert gemeinsam mit Mendelssohns doppelchörigem Kyrie. Georg Schumann, deutscher Komponist, Pianist, Dirigent und Pädagoge komponierte zahlreiche geistliche Chormotetten, die er zu kleinen Zyklen zusammenfasste. Neben mehreren Motetten aus seiner Feder interpretiert der Kammerchor anspruchsvolle A Capella Motetten des 20. Jahrhunderts von Hessenberg und Werner. Von Mendelssohn Bartholdy ist „Hör mein Bitten“ für Solosopran, Chor und Orgel und das berühmte „Verleih uns Frieden“ zu hören mit Christin Stanowsky als Solistin. Der Spiritual „Swing low“ in einer Fassung von Wolfgang Buchenberg zeigt die Bandbreite des Repertoires, das Johannes Knecht mit seinen Chören erarbeitet hat. Orgelstudent Mateusz Kaminski aus der Klasse von Franz Danksagmüller ergänzt das Programm mit Auszügen aus Mendelssohns vierter Orgelsonate in B-Dur sowie der „Estampie“ aus dem Robertsbridge Codex, der seinen Ursprung im 14. Jahrhundert hat.

Karten für das Konzert sind für 14 Euro (ermäßigt 10 Euro) in allen, dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter Opens external link in new windowwww.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es ab 18 Uhr an der Abendkasse in St. Aegidien.

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Lübeck, 20.12.2019

Komponistenportrait Annette Schlünz in der Reihe „Over and Above“

In der Reihe „Over and Above“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag, 24. Januar zu einem Portraitkonzert mit Annette Schlünz ein. Ab 19.30 Uhr stellen Studierende der MHL in der Overbeck-Gesellschaft Lübeck Werke der vielseitigen deutschen Komponistin vor.

Die 1964 in Dessau geborene Komponistin schrieb Bühnen- und Orchesterwerke, Vokalmusik und vor allem Kammermusik in einer sehr individuellen Stilistik, die keiner kompositorischen Schule zuzuordnen sind. Im Portraitkonzert ist eine Auswahl ihrer Werke für gemischte Besetzungen zu hören, die sie in den Jahren von 1991 bis 2005 komponiert hat. Die Werke sind von einem Aufenthalt in Frankreich und dem Versuch geprägt, die musikalischen Mittel zu reduzieren. So scheint „Wo das Schweigen anfängt“ für drei Streichinstrumente nach einem Text von Octavio Paz als eine Musik an der Grenze des Verstummens. Auch mit „Voicelessness“ für Bläser, Gitarre und Schlagzeug nach einem Text von Sylvia Plath lotet Schlünz Randbereiche der Musik aus, in denen wenige Töne und Klänge zunächst in Geräusche und schließlich in Stille übergehen. Vielfach bezieht sie in ihren Werken digitale Medien ein, wie in „Fliegen, Fliegen“, eines der ersten Stücke mit Video, das die höchst komplexen Muster des Insektenfluges zitiert. Mit der Komposition „La faulx de l’été“ für Blockflöte und Percussion spürt Schlünz einer spielerischen Leichtigkeit mit vertauschten Rollen nach: Die Flöte versucht perkussive Klänge zu erzeugen, das Schlagzeug flötenartige. In „Dehors“ aus dem Jahr 2005 für zwei Bläser und Schlagzeug schließlich steht das Vibraphon als mehrstimmiges Instrument im Mittelpunkt und gibt einen Eindruck von Schlünz‘ dichteren Kompositionsstrukturen der nachfolgenden Jahre.

Schlünz studierte Komposition und Klavier in Dresden und Berlin und ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, unter anderem gewann sie den Hanns-Eisler-Preis und den Heidelberger Künstlerinnen-Preis. Karten gibt es für 4 Euro ausschließlich an der Abendkasse.

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Lübeck, 20.12.2019

Brahms-Institut lädt zur „Fugenpassion“

Am Samstag, 18. Januar lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) zu einem moderierten Konzert unter dem Motto „Fugenpassion“ in die Villa Brahms ein. Ab 15 Uhr präsentiert Pianistin und MHL-Dozentin Violetta Khachikyan ihre neue CD mit Fugen verschiedener Komponisten.

Im Rahmen der Reihe „Musik im Museum“ präsentiert die Pianistin und MHL-Dozentin Violetta Khachikyan, moderiert von Institutsleiter Professor Wolfgang Sandberger, ihr neues CD-Projekt „Fugenpassion“. In Werken von Beethoven, Mendelssohn Bartholdy, Schumann, Szymanowski und Tanejew setzt sich die Pianistin mit dem Prinzip der Fuge auseinander, die im 19. Jahrhundert als höchste Kompositionsaufgabe galt. Sandberger beleuchtet in seiner Moderation die Bedeutung des Fugenschaffens der Romantik und spannt den Bogen zum ‚Fugenmeister‘ Johann Sebastian Bach, der zum Vorbild für nachfolgende Komponistengenerationen wurde. „Mich fasziniert, wie die Fuge den Zuhörer durch ihre pausenlose, lebendige Entwicklung in ihren Bann zieht“, erläutert die junge Pianistin. Im Konzert stellt sie Ausschnitte ihrer neuen Einspielung vor. Ludwig van Beethoven als Wegbereiter der Romantik setzt in seinem Klavierzyklus op. 110 eine dramatische, zweiteilige Fuge als Schlusspunkt, die schon den Weg zur Romantik weist. Es erklingen weiterhin die „Vier Fugen“ op. 72, in denen Robert Schumann seinen ganz unterschiedlichen Stimmungen und Gefühlen Ausdruck verleiht. Ein eindrucksvolles Konzertstück gelang Felix Mendelssohn mit seiner Fuge in cis-Moll, die er im zarten Alter von 17 Jahren bereits komponierte. Khachikyan stellt auch Cesar Francks groß angelegten Stücke „Preludé, Choral et Fuge“ vor, mit denen der französische Komponist die Fuge um lyrische und poetische Aspekte erweitert hat. Die Verkörperung des romantischen Konzepts ist schließlich Karol Szymanowskis von großen Emotionen geprägtes Präludium und Fuge in cis-Moll, die Khachikyan abschließend vorstellt.

Die Konzertpianistin wurde in Krasnodar geboren und studierte unter anderem in Sankt Petersburg und bei Professorin Konstanze Eickhorst in Lübeck, wo sie im Juli 2013 ihr Konzertexamen ablegte. Khachikyan ist vielfache Gewinnerin internationaler Wettbewerbe wie dem Europäischen Klavierwettbewerb Bremen. Ende 2017 erschien ihre Solo-CD mit Romanzen und Humoresken von Robert Schumann und Theodor Kirchner.

Die neue CD, die ab März 2020 im Handel ist, kann im Konzert bereits erworben werden. Im Anschluss an dieses Konzert bietet Wolfgang Sandberger eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Bach – Beethoven – Brahms“ an. Vor dem Konzert lädt der Wintergarten der Villa Brahms mit Kaffee und hausgemachten Kuchen bereits ab 14 Uhr zum Verweilen ein.

Karten für das Konzert verkauft für 7 Euro und 10 Euro (keine Ermäßigung) ausschließlich „Die Konzertkasse“ im Hause Hugendubel, Restkarten gibt es ab 14 Uhr an der Tageskasse.

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