Imbusch-Preis »Neue Kon­zep­te«

Blick in eine Papiertonne mit zerknickten Konzepten

Musikpädagogikpreis der Marie-Luise Imbusch-Stiftung: Ausgezeichnet werden Arbeiten und Projekte von Studierenden und Absolventinnen und Absolventen der MHL von herausragender musikpädagogischer Qualität. Der Wettbewerb fungiert als Vorauswahl für den bundesweit ausgeschriebenen Hochschulwettbewerb Musikpädagogik der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen.

Zu­las­sung

Zugelassen sind die folgenden Formate:

  • wissenschaftliche Abschlussarbeiten (Bachelor- und Masterarbeiten / Gutachten sind der Bewerbung beizufügen, sofern vorhanden)
  • künstlerisch-praktische Abschlussarbeiten
  • musikpädagogische Praxis- und Forschungsprojekte, die von Studierenden konzipiert und realisiert wurden.

Die Fragestellungen und Themen der Arbeiten und Projekte müssen eine hohe musikpädagogische Relevanz nachweisen. Praxisbezogene Arbeiten/Projekte müssen einen hohen Grad an Reflexion in Form eines schriftlichen Anteils/Portfolios in die Bewerbung einbringen.

Bei der Bewertung der eingereichten Beiträge werden folgende Kriterien berücksichtigt:

  • musikpädagogische Relevanz,
  • Plausibilität und Überzeugungskraft,
  • Schlüssigkeit der musikpädagogischen Reflexion,
  • Kontextualisierung im Fachdiskurs,
  • potenzielle Wirksamkeit,
  • Prägnanz und Nachvollziehbarkeit.

Für die erste Runde des Wettbewerbs können sich Studierende bewerben, die zum Zeitpunkt der Fertigstellung bzw. der Abgabe ihrer Bachelor- bzw. Masterarbeit sowie zum Zeitpunkt der Projektpräsentation bzw. der Beendigung des Projektes an der MHL eingeschrieben waren.

Zulässig sind Bewerbungen mit Arbeiten bzw. Projekten, deren Abgabetermine bzw. Projektpräsentationen oder Projektabschlüsse zum Zeitpunkt des Bewerbungsschlusses nicht länger als 24 Monate zurück liegen. Eine Arbeit bzw. ein Projekt kann nur einmal für den Imbusch-Preis Musikpädagogik eingereicht werden.

Be­wer­bun­gen

Bewerbungen müssen bis zum 15. September 2025 in der MHL eingegangen sein. Sie umfassen ein formloses Bewerbungsanschreiben und die jeweilige Abschlussarbeit inklusive Gutachten (wenn vorhanden) bzw. die schriftliche Projektbeschreibung inklusive Projektreflexion.

Bewerbungen sind postalisch oder elektronisch per Mail zu senden an Prof. Dr. Anna Unger-Rudroff, Prof. Marno Schulze und an Prof. Dr. Gaja v. Sychowski (Kontaktdaten s. unten).

Aus den Bewerbungen wählt eine Kommission von Hochschuldozierenden drei Bewerbungen für die zweite Runde. 

Der Kommission gehören an:

  • Prof. Dr. Anna Unger-Rudroff
  • Prof. Marno Schulze
  • Prof. Dr. Gaja v. Sychowski
  • Prof. Dr. Corinna Eikmeier
  • Prof. Dr. Annette Ziegenmeyer

Ablauf

Die drei ausgewählten Beiträge präsentieren am Donnerstag, 20.11.25 von 17 bis 18.30 Uhr in einer öffentlichen Auswahlrunde im Kammermusiksaal vor einer drei- bis vierköpfigen Jury (u.a. zwei Schulleitungen verschiedener allgemeinbildender Schultypen, eine Musikschulleitung) ihre Arbeiten/Projekte.

Auf die Präsentation werden sie in einem Gruppencoaching (ganztägiger Workshop) am Samstag, 08.11.25 vorbereitet. Dieser wird in der MHL stattfinden.

Die Preisvergabe findet im Rahmen des Preisträgerkonzerts der Marie-Luise-Imbusch-Stiftung statt. Dieses findet am Samstag, 29.11.25 ab 18 Uhr im Großen Saal der MHL statt.

Für die Finalistinnen und Finalisten besteht an diesen drei Terminen Anwesenheitspflicht.

Die Jury prämiert einen Preis. Eine geteilte Preisvergabe ist möglich. Das Preisgeld beträgt insgesamt 2.500 Euro und wird unter den drei Teilnehmenden der Finalrunde aufgeteilt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

An­sprech­per­so­nen
Prof. Anna-Unger Rudroff ist vor einer roten Backsteinwand zu sehen und schaut lächelnd in die Kamera

Anna Unger-Rudroff

Professur

Prof. Dr. phil. Anna Un­ger-Rudroff stu­dier­te Mu­sik- und Grund­schul­päd­ago­gik an der Uni­ver­si­tät…

Portrait von Professor Dr. Gaja von Sychowski

Gaja von Sychowski

Professur

Prof. Dr. phil. ha­bil. Gaja von Sy­chow­ski, 1974 in We­sel ge­bo­ren, stu­dier­te von 1993 bis 2001…