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PRESSE ARCHIV

Lübeck, 28.05.2018

Junges Musiktheater präsentiert Brittens „Rape of Lucretia“

In der Reihe „Junges Musiktheater“ feiert am Freitag, 15. Juni um 20 Uhr Brittens „Rape of Lucretia“ Premiere. Mit vier Aufführungen im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe (KuB) und Lübeck bringen Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) die bewegende zweiaktige Kammeroper unter Regie von Anthony Pilavachi und musikalischer Leitung von Robert Roche zur Aufführung.

Britten schuf mit seiner ersten Kammeroper direkt nach dem Zweiten Weltkrieg ein Werk von bewegender und klangsinnlicher Intensität. Es erzählt die antike Legende der für ihre Schönheit und Treue gerühmten Römerin Lucretia. Der Königssohn und Frauenverächter Tarquinius fühlt sich dadurch herausgefordert und versucht, Lucretia zu verführen. Als sie auch ihm gegenüber standhaft bleibt, macht er sie sich mit Gewalt gefügig. Obwohl ihr Ehemann sie frei von jeder Schuld sieht, kann Lucretia die Demütigung nicht ertragen und nimmt sich das Leben. Der Legende gehört zum Gründungsmythos der Römischen Republik: die Geschehnisse sollen einen Volksaufstand und die Befreiung der Römer vom Joch der etruskischen Königsherrschaft ausgelöst haben. Lucretia als Ikone der weiblichen Tugend hat zahlreiche Komponisten und bildende Künstlern inspiriert und. Britten führt mit seinem Werk den Abgrund menschlicher Taten vor Augen, wie er sie nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa erlebt hat. „Gewalt gegen Frauen und Kinder, die ausgeliefert sind, hat an Aktualität nichts verloren. Britten mahnt uns, nicht nur zuzuschauen“, sagt Regisseur Anthony Pilavachi zu seiner Inszenierung, die er als Chronik einer vorangekündigten Vergewaltigung vor den Augen der Gesellschaft interpretiert. Der irische Regisseur, der seit 32 Jahren in Deutschland lebt, ist in der Hansestadt kein Unbekannter: Er inszenierte seit 1996 allein achtzehn seiner mittlerweile 85 Produktionen in Lübeck und hat dem Theater Lübeck zwischen 2007 und 2010 einen bundesweit hochgelobten und mit Preisen ausgezeichneten „Ring des Nibelungen“ beschert. Die musikalische Leitung des Kooperationsprojekts zwischen MHL und KuB hat Robert Roche, seit 2015 Professor für Korrepetition an der MHL. Das zwölfköpfige Kammerorchester begleitet die Handlung in eindrücklicher und subtiler Musiksprache mit Streichern, Bläsern, Harfe und Schlagzeug. Es singen Gesangsstudierende der MHL in englischer Sprache, darunter Annemarie Wolf und Luzia Tietze (Lucretia), Junggeun Choi und Hussain Atfah (Tarquinius), Iris Meyer und Johanna Michalik (Bianca), Celina Denden und Lea Bublitz (Lucia), Tom Kessler und Maxim Sankirov (Collatinus) sowie Jeremy Almeida- Uy und Johannes Pietruska (Junius). Dorothee Bienert (Female Chorus) sowie Daniel Schliewa und Eungdae Han (Male Chorus) kommentieren die Handlungsabläufe der antiken Vorlage als Erzähler. Mit dem Opernprojekt erneuern MHL und KuB ihre Kooperation, die den jungen MHL-Interpreten im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe bereits zum vierten Mal einen experimentellen Aufführungsort bietet. Weitere Aufführungen im KuB gibt es am Samstag, 16. Juni um 20 Uhr und am Sonntag, 17. Juni um 17 Uhr. Am Sonntag, 24. Juni um 17 Uhr ist die Oper dann in der MHL zu sehen. Karten gibt es zwischen 12,50 und 20,50 Euro im Kub (Beer-Yaacov-Weg 1) sowie bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen. Restkarten können eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erworben werden.

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Lübeck, 28.05.2018

Konzertreihe Musik im Museum präsentiert „Brahms in Italien“

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Musik im Museum“ lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 16. Juni um 15 Uhr ein. Das DeLia Quartett und der Pianist Mikkel Møller Sørensen stellen unter dem Motto „Brahms in Italien“ Werke von Brahms und Martucci vor, moderiert von Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger.

Johannes Brahms wird kaum mit der Heiterkeit des Südens identifiziert. Schon zeitgenössische Kritiker wie Hugo Wolf dachten bei seiner als „eisig, naßkalt und nebelig“ beschriebenen Musik an typisch norddeutsches Schmuddelwetter. Doch Brahms fühlte sich immer wieder von Italien angezogen, das er zwischen 1878 und 1893 ganze neun Mal bereiste. Wolfgang Sandberger nimmt in seiner Moderation diese Italienreisen näher in den Blick. Brahms interessierte sich dabei für die einzigartige südliche Landschaft und die Kunstschätze der Antike und Renaissance. Zu den Musikern, die Brahms in Italien traf, gehörte auch der Komponist und Dirigent Giuseppe Martucci, der sich in Italien sehr für die Musik seines deutschen Kollegen engagierte. Das deutsch-italienische DeLia Quartett stellt im Konzert Brahms‘ sizilianisches Streichquartett op. 51,1 vor, zwei Romanzen von Giuseppe Martucci entführen in die musikalische Welt des Südens. Parallel zum Konzert ist die Ausstellung „Beziehungszauber. Johannes Brahms – Widmungen, Werke, Weggefährten“ zum letzten Mal geöffnet. Karten sind für 5 und 8 Euro (keine Ermäßigung) bei der „Konzertkasse“ im Hause Hugendubel erhältlich, Restkarten gibt es an der Tageskasse ab 14 Uhr. Dann lädt auch der Wintergarten der Villa Brahms dazu ein, sich bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen (nicht im Eintrittspreis enthalten) auf das Konzert einzustimmen.

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Lübeck, 28.05.2018

„Lübeck Latin Lights“ vermitteln lateinamerikanisches Lebensgefühl

Zu den „Lübeck Latin Ligths“ laden Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 16. Juni ab 17 Uhr in den Schuppen 6 ein und beweisen, dass sie sich nicht nur im klassischen Konzertsaal zu Hause fühlen. Unter dem Motto „Una Fiesta Latina“ wollen sie lateinamerikanisches Lebensgefühl vermitteln und den historischen Hafenschuppen in ein „Little Havanna“ verwandeln.

Ein rauschendes Fest soll es werden, das Konzerte, Tanzworkshops und gutes Essen vereint. Die Studierenden Adeline Block, Amelie Gast, Katharina Horst de Cuestas, Sandra Becker, Hilko Engberts und Martin Berner haben den Festivaltag unter Leitung von MHL-Professor Bernd Ruf als interdisziplinäres Projekt im Rahmen ihres Studiums organisiert. Er beginnt um 16 Uhr mit Tango- und Salsa-Workshops in Kooperation mit dem Havanna Lübeck und der Tanzschule Jutta Ottenbreit. Um 16 Uhr schließt sich ein weiterer Salsa-Kurs an. Martin Berner erläutert: „Die Idee ist, dass die Workshop-Teilnehmer das Erlernte abends beim Fest gleich praktisch ausprobieren können“. Die eigentliche „Fiesta Latina“ wird um 19.30 Uhr mit Konzertbeiträgen verschiedener MHL-Ensembles eröffnet. Von einfühlsamen Tangos der MHL-Tango-Group bis hin zu groovigen Mambos der MHL-Bigband werden die MHL-Studierenden ihre musikalische Vielseitigkeit zeigen. Mit ihrer 2016 gegründeten Salsa-Band „La Mano Letal“, die tödliche Hand, werden lateinamerikanische MHL-Studierende ab 22 Uhr zur Aftershow-Party einen furiosen Abschluss bereiten. Partner und Förderer der Veranstaltung sind die Musik- und Kunstschule Lübeck und die Vorwerker Diakonie Die Teilnehmergebühr für die Tanzworkshops beträgt zehn Euro. Tickets für die gesamte „Fiesta Latina“ ab 19.30 Uhr gibt es an der Abendkasse für 18, ermäßigt 9 Euro. Für 5 Euro kann man Karten für die Aftershow-Party ab 23.30 Uhr auch separat erwerben.

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Lübeck, 02.04.2018

Studierende präsentieren Opernwerkstatt „La Calisto“

Zu einer Opernwerkstatt „La Calisto“ lädt die MHL am Samstag, 7. April ein. Ab 16 Uhr präsentieren Studierende dreier Hochschulen, junge Gesangssolisten und ein Kammerorchester ihre eigenständige Fassung der Barockoper von Francesco Cavalli.

25 Studierende der MHL, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) und der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin haben sich ein Semester lang mit der Barockoper „La Calisto“ beschäftigt. Sie erzählt auf der Grundlage von Ovids Metamorphosen von den zahlreichen Verwicklungen und Verwünschungen, denen die Nymphe Calisto durch Liebessehnsucht und Eifersucht ausgesetzt ist. „Was hat uns diese Barockoper heute noch zu sagen und wie setzen wir dies mit unseren Möglichkeiten glaubhaft in unserer Aufführung um?“ war die Frage, die die Studierenden und Initiatorin und MHL-Dozentin Manuela Uhl beschäftigt hat“. Die Inszenierung zeigt nun, unter Regie von Jose Cortes (Hanns Eisler Berlin) und der musikalischen Leitung von Constantin Mende, Calistos Erlebnisse als Traumsequenzen innerhalb einer Nahtoderfahrung. Die Suche nach dem Reinen, dem Wesentlichen im Leben, nach Liebe und Erlösung sind dabei die Kernthemen. Calisto wird in jeder Episode mit schönen und heiteren Erlebnissen, aber auch mit abgrundtiefen Erfahrungen und Ängsten konfrontiert. Die ursprünglich dreieinhalbstündige und dreiaktige Oper wurde auf eineinhalb Stunden gekürzt. Herausgekommen ist eine Fassung, die den Mitwirkenden quasi auf den Leib geschrieben ist. Nicht nur die Gesangsrollen, auch alle anderen Aufgaben wie Regieassistenz, Korrepetition, Übersetzung, Beleuchtung, Requisiten- und Kostümbeschaffung lag in den Händen der Studierenden. Wie zur Entstehungszeit der Oper üblich, war das Orchestermaterial nicht ausgeschrieben. Auch diese Arbeit leisteten die Studierenden, wozu das Aussetzen des Generalbasses, die Orchestrierung und das Schreiben der Instrumentalstimmen gehörte. Die Premiere findet am 7. April um 16 Uhr im Kammermusiksaal der MHL statt. Weitere Aufführungen gibt es am 16. Juni im Schoss Eutin, am 17. Juni im Schloss Ludwigslust sowie am 29. Juni in der Feldsteinkirche Ratekau. Der Eintritt zur Opernwerkstatt in der MHL ist frei.

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Lübeck, 02.04.2018

MHL feiert Violoncello als Instrument des Jahres

Die MHL feiert das Violoncello als „Instrument des Jahres“ 2018 mit zahlreichen Konzerten, Vorträgen, Workshops und einem Cello-Festival.

Die Veranstaltungsreihe zum Instrument des Jahres, dem Violoncello, bietet gleich drei Ver-anstaltungen im April. Am Donnerstag, 19. April präsentieren Studierende der Klasse Professor Ulf Tischbirek in der Konzertreihe „Wir in Eutin“ Musik der französischen Spätromantik. Ab 19.30 Uhr bringen sie im Rittersaal des Schlosses Eutin, begleitet vom Pianisten Mikkel Møller Sørensen, Werke von Debussy, Franck, Fauré, Pierné und Saint-Saëns zu Gehör. Im Konzert „Cellogeschichten I“ begeben sich Studierende der Klasse von Professor Troels Svane am Montag, 23. April ab 20 Uhr im Kammermusiksaal der MHL auf eine musikalische Reise mit dem Cello, die Studierende der Klasse Professor Ulf Tischbirek mit den „Cellogeschichten II“ am Samstag 28. April ab 20 Uhr fortsetzen. Zehn solcher „Cellogeschichten“ veranstaltet die MHL im Laufe des Themenjahres. Sie sind vom Solostück bis hin zu großen Besetzungen jeweils verschiedenen Epochen und thematischen Schwerpunkten gewidmet und stellen das Instrument in all seinen Facetten vor. Höhepunkt der Veranstaltungen ist vom 3. bis zum 5. Juli ein Cellofestival mit öffentlichem Meisterkurs. Größen des Instruments, die an der MHL studiert und gelehrt haben, werden als Gäste nach Lübeck zurückkehren. Darunter sind die Professoren Monika Leskovar, Thomas Grossenbacher, Jens Peter Maintz und David Geringas, der zum Auftakt des Meisterkurses am 2. Juli auch ein Konzert geben wird. Troels Svane, der die Konzerte der MHL zusammen mit Ulf Tischbirek konzipiert hat, sagt zu seinem Instrument: „Für mich ist die emotionale Aussage des Cellos nur mit der menschlichen Stimme vergleichbar. Kein anderes Instrument kann einen solchen Klang bieten.“ Jährlich kürt der Landesmusikrat ein Musikinstrument zum „Instrument des Jahres“. In diesem Jahr ist es das Violoncello, das einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Die Veranstaltungen werden in Kooperation mit dem Landesmusikrat Schleswig-Holstein durchgeführt. Karten für „Wir in Eutin“ gibt es für 13 Euro, ermäßigt 9 Euro im Schloss Eutin, Schlossplatz 5 (Telefon 04521/709570). Der Eintritt zu den „Cellogeschichten“ ist frei.

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Lübeck, 28.05.2018

Opernwerkstatt mit Mozarts „Don Giovanni“

Am Freitag, 8. Juni lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zu einer Opernwerkstatt mit Mozarts „Don Giovanni“ ein. In einer Inszenierung von Jürgen R. Weber und unter musikalischer Leitung von Hans-Jürgen Schnoor präsentieren sich ab 18.30 Uhr rund 60 MHL-Studierende auf der Bühne im Großen Saal.

Jürgen R. Weber inszeniert an der MHL quasi einen „Turbo“-Don Giovanni. Die 100-minütige Fassung nutzt Dialoge und Toneinspielungen statt der Seccorezitative. Weber inszeniert die Opernwerkstatt wie einen Staffellauf: eine Rolle wird von einem jungen Sänger zum nächsten übergeben. Dafür ist eine größere Anzahl von Solisten vonnöten: Statt acht tummeln sich zwanzig Sänger auf der Bühne im großen Saal. Fast jede Rolle ist mit bis zu vier Solisten mehrfach besetzt. Das macht die Aufführung zu einer neuen Erfahrung sowohl für die Mitwirkenden als auch für die Zuschauer. Mit der Produktion will Weber sich mit dem aktuellen Thema der sexuellen Übergriffe (#metoo) auseinandersetzen, so werden Übergriffigkeiten des US-amerikanischen Filmproduzenten Harvey Weinsteins auf Toneinspielungen zu hören sein. Experimentell ist die Aufstellung des MHL-Projektorchesters hinter dem Opernensemble und der Platz des Dirigenten: Schnoor wird von der seitlichen Bühne aus dirigieren. Es singen Camilla Ostermann, Anna Eufinger und Jasmin Delfs (Anna), Natalia Valentin, Anastasia Lakka-Boni, Dorothe Bienert und Maria Skandiladou (Elvira), Celina Denden, Anna Maria Wünsche und Johanna Michalik (Zerlina), Jeremy Almeida, Zixing Zhang, Marius Pal-lesen und Eungdae Han (Ottaviao), Jenggeun Choi und Johannes Pietruska (Giovanni), Kolja Martens und Maxim Sankirov (Leporello) sowie Yan Kit Wong und Xuebin Cheng (Masetto/Komtur). Die Veranstaltung findet im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins statt, zu der Intendanten und Operndirektoren deutschsprachiger Opernhäuser und Theater in Lübeck erwartet werden. Im Begleitprogramm der Jahreshauptversammlung zeigt das Kommunale Kino in der Mengstraße 35 um 23.30 Uhr Jürgen R. Webers Spielfilm „Open Wound“ in englischer Sprache. International gewann der Film dreizehn Awards, nicht nur für Webers Regie, sondern auch für das von ihm verfasste Drehbuch und für die von ihm komponierte und eingespielte Filmmusik.

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Lübeck, 28.05.2018

Aktionstag zur Qualifizierungsreihe „Musiktutor*innen SH“

Am Freitag, 8. Juni lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zwischen 10 und 16 Uhr zu einem ein Aktions- und Informationstag zum Abschluss der Qualifizierungsprojektes „musiktutor*innen sh“ ein. MHL-Studierende und Dozierende haben für die Schülerinnen und Schüler 29 schleswig-holsteinischer Schulen, die am Projekt teilgenommen haben, ein buntes Programm zusammengestellt.

Am Aktionstag erhalten die jungen „Musiktutor*innen“ mit Arbeitsgruppen, einer Hochschuralley, Aufnahmen im Popstudio sowie einer Groove-Session Einblicke in die Arbeit und die Ausbildung an der MHL. Weiterhin werden Studienmöglichkeiten und Berufsperspektiven in verschiedenen Bereichen der Musikpädagogik vorgestellt und mit allen Beteiligten gemeinsam musiziert. Fast alle der vierzig schleswig-holsteinische Schülerinnen und Schüler, die am ersten Durchgang des neuen Projektes „musiktutor*innen sh« teilgenommen haben, wer-den zum Aktionstag an der MHL erwartet. Das Projekt ist vom Nordkolleg Rendsburg, der MHL und dem Landesmusikrat Schleswig-Holstein zur Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses in Schleswig-Holstein initiiert worden. Die im kommenden Schuljahr zum zweiten Mal in Schleswig-Holstein stattfindende Qualifizierungsreihe soll den Teilnehmenden einen Perspektivwechsel in die Rolle der Lehrenden ermöglichen und musikinteressierten jungen Menschen ermöglichen, sich als Lehrperson auszuprobieren und Verantwortung im eigenen musikalischen Umfeld zu übernehmen. Im Rahmen von vier Präsenzwochenenden erlernen die aus allen Landesteilen kommenden Schülerinnen und Schüler das Know-how zum Anleiten einer Musikgruppe, sei es ein Chor, eine Band oder ein Instrumentalensemble. Ergänzend dazu werden technikaffine Jugendliche intensiv im Fach Tontechnik geschult. Angeleitet werden sie von einem jungen Dozententeam bestehend aus Absolventinnen und Absolventen der MHL. Die Projektpartner erhoffen sich, mit den „musiktutor*innen sh« mittelfristig einen wichtigen Impuls zur Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses im nördlichsten Bundesland zu setzen. Gefördert wird die Maßnahme von der NORDMETALL-Stiftung, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein. Die Aus-schreibung für den zweiten Durchgang läuft noch bis zum 22. Juni: Auch im nächsten Schuljahr können wieder bis zu vierzig Jugendliche kostenfrei an der Qualifizierungsreihe »musiktutor*innen sh« teilnehmen. Noch ist der zweite Durchgang nicht ausgebucht. Weitere Informationen finden sich unter www.nordkolleg.de/fachbereiche/musik/musiktutorinnen-sh.

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