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Lübeck, 13.07.2021

Komponistin Reika Hattori gewinnt Possehl-Wettbewerb

Die Komponistin Reika Hattori ist als Gewinnerin aus dem zweiten Possehl-Wettbewerb in der Kategorie „Neue musikalische Aufführungskonzepte“ hervorgegangen, der am 8. und 9. Juli in der MHL ausgetragen wurde. Die neunköpfige Jury unter Leitung von Christian Schwandt lobte die Unterschiedlichkeit der aufgeführten Konzepte und kürte die Japanerin für ihr multimediales Aufführungsprojekt „Wasser“ mit dem ersten Preis.

Die Japanerin Reika Hattori erhielt am Freitag im Rahmen eines nichtöffentlichen Preisträgerkonzertes den mit 4.000 Euro dotierten ersten Preis des Possehl-Wettbewerbs in der Kategorie „Neue musikalische Aufführungskonzepte“. Mit ihrer multimedialen Installation beschreibt Hattori ihre Suche nach Wasser, bei der sie auf seine verschiedenen Aggregatzustände trifft und schließlich in seiner flüssigen Form die Quelle des Lebens findet. Hattori arbeitete dabei mit eigenen Kompositionen, der Projektion von riesigen Videos und Bildern auf die Konzertorgel im Großen Saal sowie einer Licht-Show. Das im Konzertsaal verteilte Ensemble erzeugte mit Geige, Klarinette, Schlagzeug, Orgel und Live-Elektronik zusammen mit den starken visuellen Eindrücken eine erlebbare Wasserwelt. Dabei überzeugte Hattori die Jury mit ihrer ästhetischen Annäherung an das Thema, dem installativen Charakter ihrer Aufführung und der audiovisuellen Balance von Klang und Raum.

Weiterhin vergab die Jury zwei mit 1.500 Euro dotierte Prämien: Eine Prämie ging an Lena Seitz und Gregor Früh für das Projekt „Klimakrise.diesseits. Götterdämmerung – Musik für eine selbstgemachte Apokalypse“ für die überzeugende Konzertdramaturgie, mit der sie sich einem großen Thema angenähert haben. einer. Eigene Komposition, Improvisation und Musik verschiedener Epochen waren darin organisch miteinander verwoben. Eine zweite Prämie erhielt Orestis Papaioannou für die Entwicklung, Einstudierung und Leitung seiner Kammeroper für elfköpfiges Ensemble „Sketches of the House of Commons“.

Die MHL lobte den Possehl-Wettbewerb in der Kategorie „Neue musikalische Aufführungskonzepte“ bereits zum zweiten Mal aus, um Kompetenzen für zeitgenössische Musik im künstlerischen, pädagogischen und technischen Umgang zu fördern. In fünf Projekten wetteiferten Solisten, Ensembles und Komponisten der MHL mit rund 30-minütigen, multimedialen Projektpräsentationen um den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten Preis. Dabei wurden die künstlerische Originalität und Qualität, der innovative Ansatz des Projektes sowie seine Machbarkeit bewertet. Zur hochkarätigen Jury unter Leitung von Christian Schwandt (Possehl-Stiftung) gehörten in diesem Jahr Prof. Inge-Susann Römhild (Possehl-Stiftung), Prof. Gerd Uecker (Vorsitzender MHL-Hochschulrat), Annette Schlünz (Komponistin), Thomas Fichter (Intendant Ensemble Musikfabrik), Oliver Wille (Intendant Sommerliche Musiktage Hitzacker), Annesly Black (Berliner Akademie der Künste), Prof. Rico Gubler (Präsident der MHL), Prof. Katharina Rosenberger (MHL) und Prof. Sascha Lino Lemke (MHL-Projektleitung). Der neue Wettbewerb wurde 2018 konzipiert, nachdem der Bereich „Komposition“ im traditionellen Possehl-Wettbewerb keinen adäquaten Platz mehr fand. Hier steht nicht der klassische Musikvortrag, sondern vorwiegend zeitgenössische Kunst, kreative Darbietung, neue Medien und elektroakustische Performance im Vordergrund. Der nächste Possehl-Wettbewerb in der Kategorie „Neue Musikalische Aufführungskonzepte“ findet im Januar 2023 statt.

Reika Hattori studierte zunächst in Tokio und kam 2017 nach Lübeck, wo sie in der Klasse von Prof. Dieter Mack Komposition studierte sowie elektronische Musik bei Donny Karsadi. Für ihre Werke, in denen sie sich häufig mit dem Konzept der Dualität auseinandersetzt, gewannt sie bereits mehrfach Preise. Ihr Werk „Traitor“ für Violine und 17-Saiten-Koto wurde in Konzerten in Yokohama, New York und Kyoto gespielt und von „Mother Earth“ Opens external link in new window(http://www.mother-earth-publishing.com) veröffentlicht. Ihr Orchesterstück „Verführungen“ zählte zu den Finalisten beim Wettbewerb der 11. Saarbrücker Komponistenwerkstatt und wurde vom der SR/SWR Deutschen Radio Philharmonie unter Leitung von Manuel Nawri uraufgeführt. Derzeit studiert Hattori elektroakustische Komposition bei Kilian Schwoon an der Hochschule für Künste Bremen.

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Lübeck, 09.07.2021

Mut zur Muse – Abschlusskonzert und Start in neue Projektphase

Musikalische Nachwuchstalente können sich ab sofort für das Talentförderungsprojekt „Mut zur Muse“ der Musikhochschule Lübeck (MHL), der Musikschule der Gemeinnützigen sowie der Musik- und Kunstschule Lübeck bewerben. Im Herbst startet es mit zusätzlichen Unterrichtsfächern in eine neue Projektphase. Einblicke in das Projekt gibt das Abschlusskonzert der aktuellen Saison, das am Donnerstag, 15. Juli um 18 Uhr online ausgestrahlt wird.

„Mut zur Muse“ soll Nachwuchstalente gezielter fördern und auf ein Musikstudium vorbereiten. In Arbeitsphasen kommen die jungen Musikerinnen und Musiker zusammen, um ihr solistisches und kammermusikalisches Spiel zu verbessern und erhalten mit verschiedenen Unterrichtangeboten an der MHL Einblick in die Musikausbildung. 17 Professorinnen und Professoren der MHL sind als Lehrende Teil des von der Possehl-Stiftung geförderten Kooperationsprojekts. Zu den bisherigen Fächern sind neue hinzugekommen, wie unter anderem Harfe und Schlagzeug.

„Mut zur Muse“ hat in den letzten sechs Jahren rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihrem musikalischen Weg begleitet. Über siebzig Prozent von ihnen entwickelten Interesse an einem Musikstudium oder befinden sich mittlerweile in einem Musikstudium. Am Projekt kann man mehrmals teilnehmen. „An Mut zur Muse gefällt mir die Kombination von Musiktheorie, Gehörbildung und Instrumentalem Unterricht, durch den ich gelernt habe die Musik viel besser zu verstehen“, schwärmt die 12-jährige Pianistin Richarda Shopov, die an der aktuellen Phase teilgenommen hat und von MHL-Professorin Konstanze Eickhorst unterrichtet worden ist. „Alle Dozierenden sind total nett und haben mich immer sehr gut motiviert.“ Richarda Shopov stellt ihren musikalischen Fortschritt zusammen mit 13 anderen Teilnehmenden beim Online-Abschlusskonzert unter Beweis, das am 15. Juli um 18 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Lübecker Musikschule der Gemeinnützigen gestreamt wird (https://youtu.be/8gnAkR41pZs). Zu hören sind Werke von verschiedenen Soloinstrumenten bis hin zum Saxophon-Ensemble unter anderem von Paul Smadbeck, Dmitri Schostakowitsch und Frédéric Chopin.

Bis zum 5. September können sich Nachwuchstalente zwischen neun und achtzehn Jahren, die in und um Lübeck an Musikschulen oder bei privaten Instrumentallehrkräften Unterricht erhalten, bei der Lübecker Musikschule der Gemeinnützigen zur Teilnahme an der neuen Projektphase bewerben. Das Auswahlvorspiel findet am 18. September vor einer Jury statt. Im Zeitraum 4. Oktober bis zum 19. November gibt es eine Vorbereitungsphase mit zusätzlichem Unterricht bei den eigenen Instrumentallehrkräften, der vom Projekt finanziell getragen wird. Parallel dazu erhalten die Teilnehmenden Musiktheorie-, Gehörbildungs- und Werkanalyseunterricht an der MHL. Weiterhin gehört ein Workshop zum Thema „Auftrittstraining und Auftrittsängste“ zum Angebot, der am 23. Oktober und am 7. November angeboten wird. Am Wochenende vom 19. bis 21. November schließlich gibt es dann Unterricht bei den Professorinnen und Professoren der MHL. In einem Abschlusskonzert am 27. November können jungen Musikerinnen und Musiker dann ihre Arbeitsergebnisse vor Publikum präsentieren.

Weitere Infos und Anmeldung über die Website der Lübecker Musikschule unter Opens external link in new windowwww.luebeckermusikschule.de.

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Lübeck, 06.07.2021

Possehl-Wettbewerb zeigt spannende musikalische Aufführungskonzepte

Zum zweiten Possehl-Wettbewerb in der Kategorie "Neue musikalische Aufführungskonzepte" lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am 8. und 9. Juli ein. Der Wettbewerb wird öffentlich ausgetragen: Im Großen Saal wetteifern Studierende der MHL mit zeitgenössischen Kompositionen und innovativen Aufführungskonzepten vor Jury und Publikum um den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten Preis.

Solisten, Ensembles und Komponisten der MHL haben sich in fünf verschiedenen Projekten zur Teilnahme am diesjährigen Possehl-Wettbewerb für neue musikalische Aufführungskonzepte beworben. Am Donnerstag, 8. Juli und Freitag, 9. Juli werden sie mit rund 30-minütigen Projektpräsentationen im Großen Saal der MHL gegeneinander antreten. Die Teilnehmenden wurden in der ersten Wettbewerbsrunde auf der Basis von Projektskizzen ausgewählt. In der Finalrunde präsentieren die MHL-Studierenden dann vor Publikum und der zehnköpfigen Jury unter Vorsitz von Christian Schwandt im Großen Saal die von ihnen erdachten neuen Darbietungsformen und multimedialen Installationen.

Vom Solo über Duo bis hin zum Musiktheaterensemble und fünfzehnköpfigen Tripelstreichquintett lassen ungewöhnliche Besetzungen neue Klangwelten entstehen. Dabei verweben sich Klänge neuer und traditioneller Kompositionen mit Elektronik, Video und Performance zu Gesamtkunstwerken. Die thematische Bandbreite reicht von der Reflektion über Rassismus und Konsequenzen künstlicher Intelligenz bis hin zur Beschäftigung mit Naturphänomenen und der kritischen Auseinandersetzung mit der Klimakrise. "Mit Kreativität, inspirierenden Ideen und dem Einsatz neuer Medien zeigen unsere Studierenden, was jenseits vom klassischen Erlebnis im Konzertsaal denkbar ist. Mit ihren innovativen Präsentationen tragen sie dazu bei, das klassische Konzept vom tradierten Bühnenauftritt zu erweitern", kündigt Projektleiter Prof. Sascha Lino Lemke an.

Der neue Wettbewerb wurde 2018 konzipiert, nachdem der Bereich "Komposition" im traditionellen Possehl-Wettbewerb keinen adäquaten Platz mehr fand. Hier steht nicht der klassische Musikvortrag, sondern vorwiegend zeitgenössische Kunst, kreative Darbietung, neue Medien und elektroakustische Performance im Vordergrund. Die MHL möchte damit Kompetenzen für Neue Musik im künstlerischen, pädagogischen und technischen Umgang fördern.

Der Possehl-Wettbewerb für neue musikalische Aufführungskonzepte ist öffentlich. Die rund 30-minütigen Präsentationen starten am Donnerstag, 8. Juli um 12.30 Uhr und 15 Uhr sowie am Freitag, 9. Juli um 11 Uhr, 12.30 Uhr und 15 Uhr. Zwischen den Präsentationen liegen aufgrund des technischen Aufwandes größere Umbaupausen. Der Eintritt zum Wettbewerb ist kostenfrei, jedoch nur mit einem Ticket möglich, das online unter www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/termine/ gebucht werden kann und jeweils für einen Wettbewerbstag gültig ist. Das Possehl-Preisträgerkonzert am Samstag, 10. Juli um 18 Uhr findet in diesem Jahr aufgrund der Abstandsregelungen nicht öffentlich, sondern vor geladenen Gästen der Possehl-Stiftung Lübeck statt.

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Lübeck, 28.06.2021

MHL zeigt Popmusik-Revuefilm „MHL-Sportstudio“

Zu einem Pop-Festival mit Filmpremiere des „MHL-Sportstudio“ und fünf Live-Konzerten laden Popmusik-Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) vom 2. bis zum 4. Juli ein. Mehr als 70 Studierende geben damit zum Semesterabschluss als Solisten und in verschiedenen Ensembles Einblick in die Popularmusikausbildung an der MHL.

Den Auftakt des Pop-Festivals macht die Filmpremiere der diesjährigen großen Pop-Revue „MHL Sportstudio“, die am Freitag, 2. Juli um 20 Uhr im Streaming-Kanal der MHL ausgestrahlt wird. Mit zwei Jahren Vorbereitung ist mit „MHL Sportstudio“ der längste und aufwändigste Konzertfilm in der Geschichte der MHL entstanden.

Das Moderationsteam Hilko Engberts und Sarah Sieprath führen dabei augenzwinkernd durch das große Sportjahr 2021 mit der Fußball-EM und zahlreichen olympischen Disziplinen. Zahlreiche Sportereignisse liefern dabei Stoff für musikalische Berichterstattung und Interpretation legendärer Sport-Songs wie unter anderem ein als Boxkampf inszenierter Klavierbattle (Eye of the Tiger), ein Zusammenschnitt der Superbowl-Halftime-Shows (Walk This Way, Bye Bye Bye, Baby One More Time), die Fahrrad-Meisterschaft Tour d’Holstein (Bycicle Race), Erinnerungen an Jane Fondas Aerobic (Flashdance...What a Feeling), die Olympiade (One Moment In Time) oder die Austragung der Schachweltmeisterschaft (Musical Chess). Dass dabei die Satire nicht zu kurz kommt, zeigen unter anderem Interviews mit illustren Studiogästen wie Dr. Dr. Fuß Ball vom Internationalen Sportwissenschaftlichen Institut „AbSeits“.

Die Dreharbeiten in der Gollan Kulturwerft begannen schon im März und waren durch Lichteffekte, Ton- und Videoaufnahmen mit hohem technischen Aufwand verbunden. Auch an verschiedenen anderen Lübecker Orten wurde gedreht, wie vor dem Lübecker Holstentor und im Travemünder Brügmanngarten. Nach vielen Stunden Arbeit im MHL-Tonstudio und an den Videoschnittplätzen liegt die traditionelle, jährliche Revue nun aufführungsreif vor, coronabedingt in diesem Jahr nicht live, sondern als Film-Revue. „Ich bin richtig stolz auf unsere Studierenden, die aufgrund sich ständig verändernder Hygienevorgaben das Konzept für das „MHL-Sportstudio“ mindestens dreimal komplett umschreiben mussten und sich immer wieder motivierten, neu zu denken und weiter zu machen. Entstanden ist daraus ein wundervoller Film!“, begeistert sich Popularmusikprofessor Bernd Ruf.

Die jährliche MHL-Pop-Revue ist als interdisziplinäres Projekt ein wesentlicher Bestandteil des Studiums in den Studiengängen „Musik Vermitteln“. Eine Gruppe aus sechs Studierenden hat für das „MHL-Sportstudio“, betreut von Bernd Ruf, zwei Jahre an Vorbereitung, Skript, Regie und Produktion gearbeitet. Der Film „MHL-Sportstudio“ wird am Freitag, 2. Juli ab 20 Uhr im MHL-Streaming-Kanal unter Opens external link in new windowwww.mh-luebeck.de ausgestrahlt. In Zusammenarbeit mit der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH wird der Revuefilm am Samstag, 31. Juli ab 19 Uhr auch im Strandkino Niendorf gezeigt: Eine fantastische Möglichkeit, sich am Ostseestrand vom Popmusikfieber der MHL-Studierenden anstecken zu lassen. Die MHL Popband wird in kleinerer Besetzung vor Beginn und nach dem 80-minütigen Film live für zusätzliche Stimmung sorgen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter Opens external link in new windowwww.timmendorfer-strand.de.

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Lübeck, 26.06.2021

Endspurt für Lübecker 1:1concerts

Für die Lübecker 1:1concerts, die Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) seit einem Jahr veranstaltet haben heißt es nun: Endspurt! Bis zum 16. Juli gibt es noch 40 Mini-Konzerte. Dann wird die von der Possehl-Stiftung Lübeck geförderte Konzertreihe vorerst eingestellt.

Im Juni 2020 starteten die Studierenden der MHL die Lübecker 1:1concerts, die seitdem 560 persönliche musikalische eins-zu-eins Begegnungen an zwanzig ungewöhnlichen Orten in Lübeck ermöglichten. 25 Studierende verschiedenster Instrumentengruppen und Studiengänge der MHL haben sich von diesem besonderen Konzertformat begeistern lassen und laden noch einmal dazu ein, die einzigartige und berührende Erfahrung eines persönlichen Konzertes zu machen. „Ein Moment der noch lange in Erinnerung bleiben wird! Unter meiner Maske war ich die ganze Zeit nur am strahlen", schreibt eine begeisterte Zuhörerin.

Die 1:1concerts werden in 16 deutschen Städten angeboten, einzig in Lübeck wurden alle Konzerte von Musikstudierenden gespielt. Noch verfügbare Termine können über die Website Opens external link in new windowwww.1to1concerts.de/luebeck/ gebucht werden. Das Projekt wird ermöglicht durch die Aktion „Kulturfunke“- des Kulturtreibhauses, eine Förderung der Possehl-Stiftung Lübeck. Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden an die Förderergesellschaft der MHL unter dem Stichwort „1to1Concerts“ sind jedoch willkommen. Die Spenden werden direkt an bedürftige Studierende weitergereicht.

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Lübeck, 25.06.2021

Brahms-Koryphäe Otto Biba aus Wien „Zu Gast bei Brahms“

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) setzt am Freitag, 2. Juli seine beliebte Reihe „Zu Gast bei Brahms“ fort. Um 19 Uhr nimmt der renommierte Musikwissenschaftler und Brahms-Spezialist Otto Biba aus Wien Platz auf dem weißen Interview-Sessel im frisch restaurierten Hansen-Saal. Die Veranstaltung wird im Livestream ausgestrahlt, eine begrenzte Anzahl Gäste sind in Präsenz zugelassen.

Im Gespräch mit Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger berichtet Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Biba von überraschenden Forschungserkenntnissen, interessanten Begegnungen und vergnüglichen Anekdoten. Dabei geht es nicht nur um seinen Forschungsschwerpunkt Johannes Brahms, sondern auch um Franz Schubert, über den beide Musikwissenschaftler einen gemeinsamen Podcast für das diesjährige Schleswig-Holstein Musik Festival produzieren. Die jungen MHL-Pianisten Moritz Heinrich und Leander Gosch präsentieren Walzer von Johannes Brahms und Ländler von Franz Schubert zu vier Händen. „Zu Gast bei Brahms“ gehört zu einer Veranstaltungsreihe, mit der die Villa Brahms erstmals nach über einem halben Jahr Schließungszeit frisch restauriert wieder ihre Türen für Publikum öffnet.

Als Direktor des Archivs, der Bibliothek und der Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien hat Otto Biba kostbarste Schätze gehütet wie originale Handschriften aus der Feder von Haydn, Mozart, Beethoven und Brahms. Der international renommierte Musikwissenschaftler kuratierte große Musikausstellungen in Europa, Japan und den USA. Er verfasste zahlreiche Publikationen zur Musikgeschichte der 17. bis 20. Jahrhunderts und editierte mehr als 120 musikalische Werke aus Barock, Klassik und Romantik. Wolfgang Sandberger: „Otto Biba ist für mich nicht nur ein langjähriger Weggefährte, mit dem wir zahlreiche Ausstellungen am Brahms-Institut gemeinsam realisiert haben. Er ist vor allem ein hoch geschätzter Kollege und es ist mir eine große Freude, dass ihn sein Weg am ersten Tag seines wohlverdienten Ruhestands nach Lübeck führt.“ Im Gespräch lässt Biba das Publikum auf unterhaltsame Weise an seinem über vier Jahrzehnte gewachsenen Fundus an Erfahrungen teilhaben.

2016 gestartet, setzt das Brahms-Institut in loser Folge seine Gesprächsreihe „Zu Gast bei Brahms“ fort. Wolfgang Sandberger, langjähriger Moderator im ARD-Hörfunk, entlockt seinen Gästen wie unter anderen Konstanze Eickhorst, Rico Gubler, Ton Koopman, Daniel Sepec und Manuela Uhl, einen Blick hinter die Kulissen ihres Musiker- und Musikerinnenlebens. Zum Konzept gehört von Anfang an die parallele Videoaufzeichnung der Veranstaltungen und eine Ausstrahlung im Livestream der MHL.

„Zu Gast bei Brahms“ wird am 2. Juli ab 19 Uhr unter Opens external link in new windowwww.brahms-institut.de im Live-Stream ausgestrahlt. Eine begrenzte Anzahl Gäste sind in Präsenz zugelassen. Voraussetzung ist eine Anmeldung unter tickets.brahms-institut@mh-luebeck.de, ein Mund-Nasen-Schutz sowie der sogenannte „3G-Nachweis“ (geimpft, getestet oder genesen). Weitere Informationen zu den aktuellen Hygieneauflagen sind zu finden unter Opens external link in new windowwww.brahms-institut.de.

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Lübeck, 23.06.2021

Erstmals "Lange Nacht der Holzbläser"

Erstmals findet am Samstag, 26. Juni an der Musikhochschule Lübeck (MHL) die "Lange Nacht der Holzbläser" statt. Sie ist das erste große Projekt nach dem Lockdown, bei dem MHL-Studierende in drei Konzerten um 18 Uhr, 20 Uhr und 22 Uhr wieder vor Publikum auf der Bühne im Großen Saal zu erleben sind.

Moderiert von Oboenprofessor Diethelm Jonas, laden die Studierenden der Holzbläserklassen zu einer vielfältigen klanglichen Reise durch den Barock ein. Rund 40 Studierende präsentieren in der "Langen Nacht der Holzbläser" barocke Werke aus Italien, Frankreich und Deutschland. Es gibt drei einstündige Konzerte: Der erste Konzertteil stellt von 18 bis 19 Uhr mit Werken von Monteverdi und Vivaldi Barockmusik aus Italien vor, hier insbesondere aus Venedig. Der zweite Konzertteil entführt von 20 bis 21 Uhr mit Musik von Couperin und Boismortier nach Frankreich. Im dritten Konzertteil repräsentieren Schütz, Telemann, Zelenka und Bach von 22 bis 23 Uhr den deutschen Barock. Unter anderem erklingen das vor Spielfreude sprühende Konzert von Vivaldi für zwei Klarinetten und zwei Oboen, das selten aufgeführte erste Konzert aus den "Concerts Royaux" von Couperin sowie eine Bearbeitung für Bläseroktett von Bachs bedeutender, variationsreicher „Partite diverse“ BWV 768.

"Mit unserer 'Langen Nacht der Holzbläser' möchten wir an die Idee der seit fast 20 Jahren erfolgreichen 'Lübecker Klarinettennach'‘ anknüpfen. Dabei machen wir diesmal die stilistischen Unterschiede der verschiedenen Regionen in der für uns Holzbläser so relevanten Epoche des Barock hörbar", erläutert Projektleiter Prof. Diethelm Jonas das Konzept der ersten Holzbläsernacht. Die Studierenden haben sich dafür ausgiebig mit barocken Spieltechniken beschäftigt und sind bei der Vorbereitung unter anderem von den Gastdozierenden Laure Mourot (Traversflöte), Rhoda Patrick (Barockfagott) und Markus Möllenbeck (Barockcello) angeleitet worden. Die MHL-Dozierenden Pieter-Jan Belder und Sergej Tcherepanov begleiten in den Konzerten am Cembalo.

Die drei Konzerte um 18 Uhr, 20 Uhr und 22 Uhr müssen jeweils mit einem online-Ticket einzeln gebucht werden. Voraussetzung ist ein Nachweis über 3G (getestet, geimpft, genesen) und eine Identitätsbescheinigung. Weitere Bedingungen und Tickets unter www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/.

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Lübeck, 22.06.2021

In neuem Glanz − Villa Brahms präsentiert Konzertreihe "Sommergäste"

Die Villa Brahms auf dem Jerusalemsberg strahlt nach monatelanger Restaurierung in neuem Glanz. Am Wochenende 26. und 27. Juni öffnet das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) mit einer moderierten Kammermusikreihe unter dem Motto "Sommergäste" nun erstmals wieder seine Türen. Studierende der MHL präsentieren in drei moderierten Konzerten Kammermusik von Beethoven, Schumann, Brahms und Saint-Saëns. Sie sind den Professores Renate und Kurt Hofmann gewidmet, die das Institut in den Zeiten seiner Gründung ab 1990 geleitet haben.

Mit der Konzertreihe "Sommergäste" öffnet die Villa Brahms am Samstag, 26. und Sonntag, 27. Juni zum ersten Mal seit über einem halben Jahr wieder ihre Türen für die Öffentlichkeit. Solistisch und in reizvollen Kammermusikbesetzungen vom Duo bis hin zum Quartett präsentieren 15 MHL-Studierende in drei Konzerten am Samstag, 26. Juni um 15 Uhr sowie am Sonntag, 27. Juni um 11 Uhr und 15 Uhr Werke von Beethoven, Schumann, Brahms und Saint-Saëns. Unter anderem stehen Camille Saint-Saëns‘ klanglich raffinierte Harfenfantasie op. 124 und sein eher selten zu hörendes Klavierquartett B-Dur op. 41 auf dem Programm (Sommergäste I am 26.6 um 15 Uhr). Weiterhin sind das Klaviertrio H-Dur von Brahms und Schumanns humoristisch angelegter "Carnaval" (Sommergäste II am So, 27.6. um 11 Uhr) sowie Schumanns von Liebesschmerz erfüllte Fantasie C-Dur op. 17 zu hören (Sommergäste III am So, 27.6. um 15 Uhr). Stefan Weymar, Lea Kollath und Teresa Cäcilia Ramming beleuchten mit ihren Moderationen den musikwissenschaftlichen Kontext der Werke.

Mehr als ein halbes Jahr ruhte die klassizistische Villa Brahms auf dem Jerusalemsberg scheinbar im Dornröschenschlaf. Hinter den Fassaden aber herrschte reges Treiben: Es wurden dringend notwendige Restaurierungsarbeiten an Stuck und Malereien durchgeführt. Auch die Forschungsarbeiten im Institut sowie das Unterrichten und Üben der MHL konnten unter strengen Auflagen weitergeführt werden. Nun erstrahlt das ehemalige Landhaus vor Lübecks Toren in neuem Glanz und lädt erstmals wieder zu Veranstaltungen mit begrenztem Publikum ein. Sie sind den Professores Renate und Kurt Hofmann gewidmet, die das Institut seit seiner Gründung im Jahre 1990 als An-Institut der MHL geleitet haben. Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Institutsleiter seit 1999: "Die einzigartige, in jahrzehntelanger musikalischer Leidenschaft zusammengetragene Sammlung zu Johannes Brahms und seinem Umfeld ist bis heute das Herzstück unserer Arbeit im Brahms-Institut. Der Name Hofmann wird mit dieser Sammlung immer verbunden sein". Am 18. Mai feierte Kurt Hofmann seinen 90. Geburtstag, am 14. Juli wird seine Frau Renate 80 Jahre alt.

Eine neue Folge der beliebten Gesprächsreihe "Zu Gast bei Brahms" schließt an die Sommerkonzerte an: Am Freitag, 2. Juli um 19 Uhr steht der renommierte Musikwissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Biba, langjähriger Direktor von Archiv, Bibliothek und Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Rede und Antwort. Dazu gibt es Musik von Schubert und Brahms mit Studierenden der MHL. "Zu Gast bei Brahms" ist parallel auch im Livestream unter www-brahms-institut.de zu erleben.

Jeweils eine Stunde vor und nach den Konzerten ist das Museum der Villa Brahms mit seiner Ausstellung "Johannes Brahms – Beziehungszauber" für Konzertbesucherinnen und -besucher geöffnet. Ab 30. Juni ist es wieder regelmäßig am Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich. Rund 60 wertvolle Musikhandschriften, Widmungswerke, Briefe und Fotografien sind hier zu sehen, die das Beziehungsgeflecht rund um den Komponisten Johannes Brahms nachzeichnen.

Die drei Konzerte "Sommergäste I bis III" und "Zu Gast bei Brahms" in der Villa Brahms (Jerusalemsberg 4) sind unter Hygieneauflagen für jeweils bis zu 35 Gäste geöffnet. Voraussetzung für den Konzertbesuch ist eine Anmeldung unter tickets.brahms-institut@mh-luebeck.de, ein Mund-Nasen-Schutz sowie der sogenannte "3G-Nachweis" (geimpft, getestet oder genesen). Das Museum steht ab 30. Juni auch ohne vorherige Anmeldung und ohne Testnachweis offen. Eine Online-Version der Ausstellung, den Live-Stream "Zu Gast bei Brahms" und aktuelle Informationen zum Konzertbesuch finden Sie unter www.brahms-institut.de.

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Lübeck, 16.06.2021

"Miró und Musik" – MHL-Studierende gestalten Kunst- und Konzertfilm

Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) gestalten einen Konzertfilm, in dem sich die Kunst Mirós mit zeitgenössischen Werken Kompositionsstudierender vereint. Der Film, der am 20. Juni im Streaming-Kanal der MHL ausgestrahlt wird, dokumentiert ein interdisziplinäres Kooperationsprojekt, das Studierende im Rahmen ihrer Ausbildung an der MHL konzipiert und umgesetzt haben.

Schülerinnen und Schüler der Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) St. Jürgen und Studierende der MHL haben dafür eigene, von Mirós Kunst inspirierte Kompositionen, Improvisationen und Kunstwerke geschaffen, die sie am 16. und 17. Juni im Rahmen von Projekttagen im Schuppen 6 aufführen und zeigen werden. Während der beiden Tage sind die Arbeiten einer Kunstklasse der GGS St. Jürgen zu sehen, die wiederum von den Kompositionen der MHL-Studierenden inspiriert wurden.

Der Film mit Einblicken in diese Ausstellungs- und Konzerttage im Schuppen 6 wird dann am Sonntag, 20. Juni um 16 Uhr über den YouTube-Kanal der Musikhochschule Lübeck gestreamt und so auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Film dokumentiert 26 Kunstwerke und sieben von Miró inspirierte neue Kompositionen, die Martin Schley, Tim Haas, Orestis Papaioannou und Leon Wolff, Studierende der Kompositionsklasse Prof. Katharina Rosenberger, geschrieben haben. Sie spiegeln mit ihren Klangbildern die facettenreiche Kunst Mirós wider.

"Mirós Bilder lassen sich auf so viele unterschiedliche Arten und Weisen interpretieren, mal ganz zart und zurückgenommen, mal lebendig und frei. Das alles lässt sich auch in der Musik wiederfinden", erläutert MHL-Studentin Friederike Künne, die zum Organisationsteam des Projekts gehört. Es musizieren Studierende der MHL in verschiedenen Ensembles, unter anderem sind Werke für größere Besetzungen wie Klavier, Violine, Viola, Cello und Bodypercussion zu hören, ein Duo für Klarinette und Klavier sowie ein elektronisch produziertes Stück. Die Projektidee hatte die Lübecker Fotografin Anja Doehring. Sie baute auch den Kontakt zu Joan Punyet Mirò auf, dem 53-jährigen Enkel Mirós und Vorsitzendem der Miró Foundation, der heute auf Mallorca lebt. Sein Buch "Miró and Music" aus dem Jahre 2017 wurde zum Ausgangspunkt für das Projekt. Teil des Films sind auch Original-Mitschnitte einer Online-Vorlesung mit Joan Punyet Miró, die Anfang Juni stattgefunden hat. Die Studierenden sponnen die Idee weiter und gestalteten das Konzept für ein umfangreiches Projekt, das pädagogische und künstlerische Bereiche vereint.

Joan Miró (1893-1983) war ein spanisch-katalanischer Maler, Bildhauer und Grafiker, der zu den populärsten Vertretern der klassischen Moderne gehört. Der bekennende Liebhaber der Musik und Poesie schuf in seiner langen Künstlerkarriere surrealistische Werke mit fantasievollen Bildmotiven und magischen Symbolen, die stets seine eindeutige Handschrift tragen. Welche Inspiration von ihnen für junge Künstler ausgeht, wird der Film „Miró und Musik“ anschaulich zeigen. Er ist am Sonntag, 20. Juni um 16 Uhr unter Opens external link in new windowwww.mh-luebeck.de abrufbar.

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Lübeck, 07.06.2021

MHL startet wieder Veranstaltungen vor Publikum

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) bietet laut neuester Corona-Verordnung erstmals wieder Veranstaltungen für Publikum an. Bis zum Semesterende Mitte Juli ermöglichen „Musizierstunden am Mittag“, Projekte wie die „Lange Nacht der Holzbläser“ und Konzerte in Städten der Region erneut einen Einblick in die Ausbildung und den MHL-Studierenden, ihr Können vor Publikum zu präsentieren.

Am Sonntag, 13. Juni gehen die MHL-Studierenden mit „Wir in Itzehoe“ erstmals wieder auf Tournee: Studierende der Klasse Prof. Lena Eckels präsentieren sich ab 17 Uhr mit großen Werken der romantischen Bratschenliteratur von Schumann, Bartók, Prokofiev und Brahms im Kulturhof Itzehoe. Die Reihe geht weiter mit „Wir in Kiel“ am Dienstag, 22. Juni um 19.30 Uhr in der Muthesius Kunsthochschule mit Studierenden der Klasse Prof. Otto Tolonen und mit „Wir in Schönberg“, wo das MHL-Kammerorchester ebenfalls am 22. Juni um 20 Uhr im Rahmen des Schönberger Musiksommers in der St. Laurentiuskirche zu Gast ist.

Im Großen Saal der MHL startet am Mittwoch, 16. Juni um 12.30 Uhr erstmals wieder die „Musizierstunde am Mittag“ mit Gesangsstudierenden der MHL. Weitere Musizierstunden sind am Freitag, 18. Juni mit Studierenden der Bläserklassen, am Mittwoch, 23. Juni mit Studierenden der Streicherklassen und am Freitag, 25. Juni mit Musik für Harfe, Gitarre und Schlagzeug geplant. Die „Lange Nacht der Holzbläser“ ist am Samstag, 26. Juni das erste große Projekt, bei dem MHL-Studierende in drei einstündigen Konzerten um 18 Uhr, 20 Uhr und 22 Uhr vor Publikum auf der Bühne im Großen Saal zu erleben sind. Mit Werken unter anderem von Monteverdi, Scarlatti, Couperin, Telemann und Bach geben sie Einblick in den italienischen, französischen und deutschen Barock. Weitere große Projekte folgen wie die Pop-Werkstatt mit fünf einstündigen Konzerten am 3. und 4. Juli und der Possehl-Wettbewerb am 8. und 9. Juli, bei dem Studierende um „Neue musikalische Aufführungskonzepte“ miteinander wetteifern.

Die Villa Brahms erstrahlt nach aufwändiger Restaurierung in neuem Glanz und öffnet erstmals wieder ihre Türen für eine Kammermusikreihe mit Publikum: Am 26. und 27. Juni präsentieren Studierende der MHL in drei moderierten Konzerten unter dem Motto „Sommergäste“ Kammermusik von Beethoven, Brahms, Saint-Saëns und Schumann. Sie sind den ehemaligen Leitern des Brahms-Instituts Prof. Renate und Prof. Kurt Hofmann gewidmet, die in diesem Jahr ihren 80. und 90. Geburtstag begehen. Die Ausstellung „Johannes Brahms – Beziehungszauber“, die im Museum der Villa Brahms mit rund 60 wertvollen Musikhandschriften, Widmungswerken, Briefen und Fotografien das Beziehungsgeflecht rund um den Komponisten nachzeichnet, ist jeweils eine Stunde vor und nach jeder Veranstaltung für Konzertbesucher geöffnet. Ab 30. Juni ist sie dann regelmäßig mittwochs, samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.

„Dass unsere Studierenden endlich wieder eine Bühne betreten und nicht vor Mikrofonen und Kameras, sondern live für ihr Publikum spielen dürfen, erfüllt uns mit großer Vorfreude und Dankbarkeit. Der Hunger nach gemeinsamen Konzerterlebnissen ist auf beiden Seiten – bei Hörenden und Spielenden – riesengroß“, so Prof. Lena Eckels über das anstehende Konzert ihrer Bratschenklasse im Kulturhof Itzehoe. Zwar war der Lehrbetrieb an der MHL in den vergangenen Monaten durchaus von persönlichen Begegnungen geprägt, ohne die eine Musikausbildung nicht realisierbar ist: Es gab Einzelunterricht mit strengen Hygieneregeln, Gruppenmusizieren mit Abständen und begrenzter Personenzahl sowie Bühnenauftritte im Streaming. Was den jungen Interpreten bei alledem fehlte, war das Publikum im Konzertsaal, das nun wieder in begrenzter Zahl zugelassen ist. Im Großen Saal der MHL ermöglicht die in der Corona-Verordnung geforderte „abstandsoptimierte Bestuhlung“ ein Publikum mit gut hundert Personen, die allerdings getestet, geimpft oder genesen sein sollten und dies auch mit einer Bescheinigung nachweisen müssen.

Organisatorische Hinweise
Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, im Konzertsaal besteht Maskenpflicht. Für die Konzerte in der MHL ist eine Registrierung über eine Eintrittskarte erforderlich, die ausschließlich online gebucht werden kann. Registrierung für die Konzerte in der Villa Brahms erfolgt über die E-Mail tickets.brahms-institut@mh-luebeck.de. Weitere Voraussetzung ist eine Bescheinigung über den Gesundheitsstatus (getestet, geimpft, genesen) sowie ein Identitätsnachweis. Testbescheinigungen dürfen nicht älter als 24 Stunden sein, diverse Testorte in Lübeck ermöglichen es, sich kurzfristig testen zu lassen (u.a. Holstentor, Kohlmarkt, Koberg). Für die Konzerte der Reihe „Wir in“ beachten Sie bitte die Vorschriften der Veranstalter vor Ort. Weitere Informationen zu Terminen und Buchung von Eintrittskarten über www.mh-luebeck.de/veranstaltungen/termine/.

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