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AKTUELLE PRESSEMITTEILUNG

Lübeck, 16.05.2019

„Neue Bahnen“ – Publikation des Lübecker Brahms-Instituts zu Brahms und Schumann

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck hat eine neue Publikation unter dem Titel „Neue Bahnen“ vorgelegt, die das Symposium und die Ausstellung zum Schwerpunkt „Schumann“ des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2018 dokumentiert. Sie beleuchtet Aspekte aus dem Leben und Schaffen des deutschen Romantikers und seiner Beziehung zu Johannes Brahms.

Der erste Teil des Bandes spiegelt das im Lübecker Behnhaus Drägerhaus ausgerichtete Symposium „Schumann-Aspekte“ vom Juni 2018. Er enthält Beiträge von Eleonore Büning, Wolfgang Sandberger, Reinhard Steinberg, Christiane Tewinkel und Friederike Wißmann. Die Autoren widmen sich der Idee des „Poetischen“ in Schumanns Werk, seinem Verhältnis zum jungen Brahms, seiner psychischen Erkrankung mit dem Aufenthalt in der Endenicher Heilanstalt sowie seinem Schaffen als ambitionierter Musikschriftsteller.
Ein Tagebucheintrag des Schriftstellers Hanns-Josef Ortheil über den goldenen Federhalter von Robert Schumann ergänzt die wissenschaftlichen Aufsätze.

Der zweite Teil der Publikation ist der Ausstellung „Neue Bahnen – Robert Schumann und Johannes Brahms“ gewidmet, die das Brahms-Institut noch bis zum 31. Mai 2019 zeigt. In über 50 hochwertigen und teilweise bisher unveröffentlichten Farbabbildungen entfaltet der Katalogteil ein breites Panorama. Im Fokus stehen Robert Schumanns 1853 erschienener enthusiastischer Artikel „Neue Bahnen“, mit dem er den erst 20-jährigen Johannes Brahms in die Musikwelt einführte, Brahms’ Freundschaft zum Ehepaar Schumann und seine musikalischen Schumann-Erfahrungen. Fotografien und Notendrucke belegen die enge Verbindung des jungen Brahms zu seinem Mentor Robert Schumann. Zahlreiche Programmzettel zeigen, wie Brahms sich auch als Interpret für Schumanns Klavierwerk engagiert hat.

Ein weiterer Schwerpunkt ist Clara Schumann gewidmet, deren Geburtstag sich am 13. September 2019 zum 200. Mal jährt. Eine Abbildung von Robert Schumanns goldenem Federhalter, der Ortheil zu seinem Tagebucheintrag inspiriert hat, gehört zu den Preziosen des Bandes.

Die aufwändig gestaltete Publikation (130 Seiten) ist im et+k Verlag in München erschienen. Sie ist für 19,90 Euro im Buchhandel unter der ISBN 978-3-86916-828-9 und bei Veranstaltungen im Lübecker Brahms-Institut (Opens external link in new windowwww.brahms-institut.de) erhältlich.

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Lübeck, 13.05.2019

„Hörprobe“ − Konzertsaal wird zum Rundfunkstudio

Mit dem Konzert „Hörprobe“, live übertragen von Deutschlandfunk Kultur, verwandelt sich der Konzertsaal der Musikhochschule Lübeck (MHL) am Dienstag, 14. Mai ab 20 Uhr in ein Rundfunkstudio. Moderiert von Carola Malter, geben Studierende und Dozierende aller Ausbildungsbereiche vom Orgelsolo bis zum 12-köpfigen Cello-Ensemble einen facettenreichen Einblick in die Arbeit an der MHL.

32 Studierende und Dozierende präsentieren Werke aus drei Jahrhunderten für verschiedenste Besetzungen. Acht Interpreten eröffnen das Konzert mit dem „Divertimento“ für Oboen, Klarinetten, Fagotte und Hörner des unter dem NS-Regime verfemten und im Alter von 25 Jahren ermordeten Komponisten Gideon Klein. Das von volkstümlicher Bläsertradition inspirierte Werk verbindet sarkastischen Humor mit einem Blick auf die todernste Lebenssituation im Konzentrationslager Theresienstadt, in dem Klein seit 1941 interniert war und zusammen mit anderen Musikern Lichtblicke in den hoffnungslosen Alltag der Gefangenen brachte. Olivier Messiaen schrieb mit seinem Orgelzyklus „L’Ascension“ (Himmelfahrt) 1932 die wichtigste Komposition seiner frühen Schaffensperiode. Ursprünglich für Orchester verfasst, bearbeitete er sein Werk zwei Jahre später für Orgel. Mit dem virtuosen und prächtigen dritten Satz bringt der junge Organist Lars Schwarze die Marcussen-Orgel im Großen Saal zum Klingen. Das Quartett Levár stellt das A-Moll-Quartett „Rosamunde“ vor, das Schubert vier Jahre vor seinem Tod schrieb, von physischen und psychischen Gebrechen bereits stark gezeichnet. Es gehört zu den musikalisch komplexen, fast symphonisch wirkenden Werken seiner späten Schaffensphase, aus der Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit und Tod, aber auch kompositorische Meisterschaft spricht. Anfang des 20. Jahrhunderts komponierte Debussy, drei Jahre vor seinem Tod, einen Zyklus von sechs Sonaten für verschiedene Instrumente, zu der auch die Cellosonate in d-Moll gehört. Mit Anklängen an das französische Barock wird sie von MHL-Cellistin Anastasia Feruleva interpretiert. Das MHL-Schlagzeugensemble aus der Klasse von Professor Johannes Fischer spielt „Under the Umbrella“ des 1947 geborenen Japaners Jo Kondo in origineller Besetzung: Fünf Perkussionisten erzeugen mit Kuhglocken und einem Gong reizvolle Klangbilder. Auch die „Aubade“ des französischen Komponisten Jean Francaix besticht durch ihre besondere Instrumentierung: Mit Melodienreichtum und Klangfülle beschließen die MHL-Studierenden der Lübecker Celloklassen mit dem den zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker gewidmeten Stück ihre vielseitige Reise durch die Klangwelten der MHL.

Mit der Konzertreihe „Hörprobe“ bietet Deutschlandfunk Kultur Studierenden deutscher Musikhochschulen ein Forum zur Präsentation. Die Live-Konzerte sind gleichzeitig ein Übungsfeld um Erfahrungen vor dem Mikrofon zu sammeln: Der Konzertsaal verwandelt sich dabei in ein Rundfunk-Studio. Das Konzert wird ab 20.03 Uhr live im Deutschlandfunk Kultur übertragen. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 13.05.2019

Sinfonieorchester aus Malmö zu Gast in Lübeck

Am Samstag, 18. Mai lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) zu einem Sinfoniekonzert in den Großen Saal ein. Ab 19.30 Uhr präsentiert das Sinfonieorchester der Musikakademie Malmö unter Leitung des international renommierten Dirigenten Timothy Henty Werke von Brahms, Prokofjew und Williams.

Das „Malmö Academy of Music Symphony Orchestra“ ist im Rahmen einer neuen Zusammenarbeit zwischen der MHL und der Musikakademie Malmö erstmalig zu Gast in Lübeck. Rund 60 junge Musikerinnen und Musiker stellen Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert vor. Das Programm beginnt mit „Ballads for Orchestra“ der walisischen Komponistin Grace Williams, die das klangvolle und farbenreiche Werk für das in Wales seit Jahrhunderten veranstaltete Künstlertreffen „National Eisteddfod“ geschrieben hat. Die Malmöer Masterstudentin Clara Bjerhag präsentiert sich als Solistin in Prokofjews erstem Violinkonzert D-Dur. Der Komponist vollendete das Werk als 26-Jähriger im Pariser Exil, wo es 1923 uraufgeführt wurde. Ausdrucksvolle Lyrik verbindet sich darin mit Klangstärke und einer ungemeinen Virtuosität. Zum Abschluss spielen die jungen Musikerinnen und Musiker die vierte Sinfonie e-Moll von Johannes Brahms. Vollendet im Jahr 1885, war die letzte von Brahms‘ vier Sinfonien ein Werk, an dem sich die Geister schieden. Der Komponist, der bei der Uraufführung in Meiningen selbst am Dirigentenpult stand, verglich sie mit Kirschen, die „nicht süß und essbar“ sind. Bei nicht wenigen Hörern stieß das Werk deshalb zunächst auf Ablehnung, während der bedeutende Geiger und Brahms-Freund Joseph Joachim es als „herrliche Schöpfung“ beschrieb.

Der britische Dirigent Timothy Henty studierte am Royal College of Music in London, wo ihm für seine Leitungen mit der Tagore Goldmedaille die höchste Auszeichnung des Instituts verliehen wurde. Mit 24 Jahren debütierte er am Royal Opera House in Covent Garden und erwarb sich in jungen Jahren bereits einen beachtlichen Ruf durch seine Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern und Solisten wie der Academy of St. Martin in the Fields, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, der Royal Northern Sinfonia sowie Maxim Vengerov, Wayne Marshall und Michel Legrand.

Karten für das Konzert sind für 14 und 19 Euro (ermäßigt 8 und 12 Euro) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online unter www.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 13.05.2019

„Wir in Eutin“ mit internationaler Violinklasse

Zu einem neuen Konzert der Reihe „Wir in Eutin“ lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Sonntag, 19. Mai ein. Ab 17 Uhr präsentieren Studierende der internationalen Violinklasse von Professor Heime Müller im Rittersaal des Eutiner Schlosses Werke aus drei Jahrhunderten.

Sieben Studierende verschiedener Ausbildungsstufen stellen berühmte Werke der Violinliteratur vor als auch Werke, die kaum auf den Konzertbühnen zu hören sind. Auf dem Programm stehen Stücke für Solovioline, Duo mit Klavierbegleitung und Quartett wie Johann Sebastian Bachs virtuose und tänzerische E-Dur Partita, gespielt vom jungen Geigenstudenten Benjamin Günst.

Weiterhin ist die „Kreutzer-Sonate“ von Beethoven zu hören, die der Komponist dem prominenteren französischen Violinisten Rudolphe Kreutzer widmete. Kreutzer war jedoch technisch überfordert und führte das virtuose Stück niemals auf, erklärte es stattdessen für unspielbar. Masterstudent Julius Beck, der bereits eine Stelle im NDR-Sinfonieorchester innehat, wird im Konzert das Gegenteil beweisen.

Theresa Reustle stellt nicht nur ein Solowerk des 1965 geborenen Franzosen Thierry Escaich vor, das er über den Bach-Choral „Nun komm lieber Tod“ geschrieben hat, sondern mit ihrem Ensemble „Quartett Levár“ auch Anton Weberns 1905 komponierten „Langsamen Satz für Streichquartett“. Das einsätzige Stück ist noch in der Brahms-Tradition verankert, weist jedoch zugleich den Weg in die frühe Moderne.

Selten zu Hören ist das Violinkonzert d-Moll des dänischen Komponisten Niels W. Gade, das David Moosmann präsentiert. Gade widmete es dem bekannten Geiger Joseph Joachim, der es im Februar 1881 in Berlin uraufführte.

1934 stellte Igor Strawinsky aus Teilen seines Balletts „Der Kuss der Fee“ ein viersätziges Divertimento zusammen, das die MHL-Studentin Iora Kama in einer Fassung für Violine und Klavier mit eleganter Melodieführung darbieten wird. Hugo Moinet präsentiert Beethovens in dramatischem Grundton angelegte Violinsonate a-Moll. Von Franz Schubert schließlich ist die groß angelegte Fantasie C-Dur für Violine und Klavier zu hören, interpretiert von Francesco della Volta, die zum Spätwerk des Komponisten zählt. Am Klavier begleiten Ninon Gloger, Hugo Moinet, Rodolfo Focarelli und Malte Schäfer. Mit „Wir in Schleswig-Holstein“ ist die einzige Musikhochschule des Landes seit 2011 in der Landeshauptstadt und an weiteren acht Spielorten in Schleswig-Holstein präsent.

Mit Themenkonzerten gibt sie damit außerhalb ihres Lübecker Stammsitzes Einblick in ihre Arbeit. Karten für das Konzert sind für 13 Euro (ermäßigt 9 Euro) im Schloss Eutin (Schlossplatz 5, Telefon 04521-709734) erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 13.05.2019

„Wir in Itzehoe“: Kontrabass in Wort und Ton

Der Kontrabass steht im Mittelpunkt des Konzertes „Wir in Itzehoe“ am Sonntag, 26. Mai im Kulturhof Itzehoe. Ab 17 Uhr stellen Studierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) zusammen mit ihrem Professor Jörg Linowitzki das größte Instrument der Streicherfamilie in einem kurzweiligen Arrangement aus Wort und Ton vor.

Moderiert von Jörg Linowitzki stellen die jungen Kontrabassisten verschiedener Ausbildungsstufen bis hin zum Masterstudierenden Werke aus drei Jahrhunderten vor. Kompositionen von Ditters, Dragonetti, Güttler, Tabakov und Koussevitzky wechseln ab mit Moderationen und Rezitationen zu einem Streichinstrument, das Literaten mit seiner Aussagekraft und imponierenden Größe immer wieder inspiriert hat.

Der Österreicher Carl Ditters von Dittersdorf war zur Zeit der Wiener Klassik ein äußerst produktiver Komponist, aus dessen Feder zahlreiche Opern, Singspiele, Kammermusik und Solokonzerte flossen. Sein bekanntes Solokonzert für Kontrabass in E-Dur gilt als Einstellungsvoraussetzung für jeden angehenden Kontrabassisten. Im Konzert erklingt es in einer Fassung mit Klavierbegleitung, gespielt von Mikkel Sörensen.

Von Domenico Dragonetti erklingt der virtuose „Walzer für Kontrabass solo“. Der Komponist gehörte zu den ersten Solisten am Kontrabass, der antrat, das Instrument aus seiner alleinigen Rolle als Orchesterinstrument zu befreien. Mit den Variationen über „Greensleeves“ des Norwegers Knut Güttler stimmen die jungen Interpreten vertraute Klänge über ein bekanntes englisches Volkslied an. Die sieben Variationen fordern mit einer speziellen Doppelgrifftechnik heraus.

Vom russischen Dirigenten und Komponisten Serge Koussevitzky ist der melancholische „Chanson triste“ und die elegische „Valse Miniature“ op. 1 mit Klavierbegleitung zu hören. Mit dem furiosen „Motivy“ für Kontrabass solo des bulgarischen Komponisten Emil Tabako, ein Paradestück für Wettbewerbe, beweisen die jungen Interpreten ihr Können noch einmal auf höchstem technischen Niveau.

Es spielen Olga Wegener, Joanna Makarczuk, Joscha Hartmann, Kai Lindenstruth und Karina Tschirner. Künstlerische und menschliche Eigenschaften des Kontrabasses werden auf humorvolle und informative Weise miteinander verwoben, so dass Zuhören, Staunen und Lachen in diesem unterhaltsamen Programm nahe beieinanderliegen.

Mit „Wir in Schleswig-Holstein“ ist die einzige Musikhochschule des Landes seit 2011 in der Landeshauptstadt und an weiteren acht Spielorten in Schleswig-Holstein präsent. Mit Themenkonzerten gibt sie damit außerhalb ihres Lübecker Stammsitzes Einblick in ihre Arbeit.

Das Konzert findet im Kulturhof Itzehoe (Dorfstr. 4) statt. Karten für 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Musikalienhandlung Dur & Moll (Telefon 04821/799937), Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich.

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Lübeck, 26.03.2019

Pauline Sachse wird Professorin für Bratsche in Lübeck

Die renommierte Bratschistin Pauline Sachse wird ab Wintersemester die Nachfolgeprofessur von Barbara Westphal an der Musikhochschule Lübeck (MHL) antreten. Bereits ab Sommersemester unterrichtet sie in Lübeck im Lehrauftrag.

Die gebürtige Hamburgerin Pauline Sachse erhielt ihre Ausbildung an der Musikhochschule Hanns Eisler und an der UDK in Berlin sowie an der Yale University (USA) bei Jesse Levine, Wilfried Strehle und über viele Jahre bei Tabea Zimmermann, deren Assistenz an der Musikhochschule Hanns Eisler sie 2007 übernahm.
Bis 2014 war sie Solobratschistin beim Rundfunk Sinfonieorchester Berlin und als Gastprofessorin an der Musikhochschule Hanns Eisler tätig.

Als gefragte Kammermusikerin konzertiert sie mit international bekannten Künstlern wie unter anderem Isabelle Faust, Martin Helmchen und Janine Jansen und ist regelmäßiger Gast bei renommierten Festivals.

Pauline Sachses breit gefächertes Repertoire spiegelt sich auch in ihrer Diskographie wider: Neben Werken von Schumann, Brahms, Schostakowitsch und Hindemith hat sie auch diverse Ersteinspielungen und Uraufführungen realisiert, wie die „Hamlet Echoes“ von Christian Jost oder die Ersteinspielung verschiedener Frühklassischer Sonaten von Franz Benda und Giorgio Antoniotto.

2014 folgte sie dem Ruf an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden, wo sie als Professorin eine internationale Klasse leitet.
Im Wintersemester 2019 wird sie die Nachfolge von Barbara Westphal an der MHL antreten. Sie freut sich auf ihre Rückkehr in den Norden: „Der Norden ist meine Heimat, hier bin ich aufgewachsen und so freue ich mich auf die frische Brise, den Menschenschlag und das rege Konzertleben an der MHL.“
In ihrem Unterricht vertritt sie einen integralen Ansatz für authentische Musikerpersönlichkeiten, die ihre eigenen Ideen und Interpretationen entwickeln und stilsicher und facettenreich umsetzen können.

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Lübeck, 26.03.2019

Florian Uhlig wird Professor für Klavier an der MHL

Der renommierte Pianist Florian Uhlig wird neuer Professor für Klavier an der Musikhochschule Lübeck (MHL).

Der gebürtige Düsseldorfer gab bereits mit zwölf Jahren seinen ersten Klavierabend. Er studierte am Royal College of Music und an der Royal Academy of Music in London, wo er seine Ausbildung mit dem Konzertexamen abschloss.
An der University of London promovierte er über die Rolle des Interpreten im Kontext des musikalischen Gattungsbegriffs. Weitere wichtige Impulse erhielt er durch die Arbeit mit Peter Feuchtwanger.

Sein Orchesterdebüt gab Florian Uhlig 1997 im Londoner Barbican. Seitdem führt ihn eine rege Konzerttätigkeit an die bedeutenden Konzertstätten und Festivals und zur Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern und Dirigenten wie unter anderem Krzysztof Penderecki, Michail Jurowski, Michael Sanderling und Gerard Schwarz. Er gibt internationale Meisterkurse und ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music.
2009 rief Florian Uhlig in Südafrika das Johannesburg International Mozart Festival ins Leben.

Seine CD-Einspielungen, zu denen unter anderem die Gesamtwerke für Klavier solo von Ravel und Schumann und für Klavier und Orchester von Schumann und Schostakowitsch gehören, wurden mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, unter anderem dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Obwohl in der deutschen Musiktradition verwurzelt, reizt Uhlig, angeregt durch seinen jahrelangen Aufenthalt in London, ein individuellerer Umgang mit dem musikalischen Werk als in Europa üblich: mit pointierten Freiheiten, exzentrischen Repertoire-Kombinationen und viel Neugier auf musikalische Raritäten.

2014 zum Professor für Klavier an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden ernannt, folgt er ab Oktober 2019 einem Ruf an die Musikhochschule Lübeck. Auf sein Engagement freut sich der 44-Jährige: „Ich kenne die Hansestadt durch diverse Konzertprojekte in den letzten Jahren und mag das Leben am Wasser sehr gern.“ In der Arbeit mit seinen Studierenden ist ihm wichtig, technisch-klangliche, gestalterische und stilistische Perspektiven zu vermitteln und die individuelle Persönlichkeit eines jeden jungen Pianisten zu fördern.

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Lübeck, 25.02.2019

„Abgründe und Lichtblicke“ beim 28. Brahms Festival

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt vom 4. bis zum 12. Mai zum 28. Brahms-Festival unter dem Motto „Abgründe – Lichtblicke“ ein. In 29 Konzerten entführen über 275 MHL-Interpreten das Publikum auf eine fantastische Reise durch die Abgründe und Lichtblicke in der Musik.

Das traditionelle Sinfoniekonzert findet am Sonntag, 5. Mai um 19 Uhr zum ersten Mal in der Musik- und Kongresshalle Lübeck (MUK) in der neuen Reihe „MUK Neue Horizonte“ statt. In großer Besetzung mit Chor und Orchester präsentieren hundert junge Musikerinnen und Musiker unter Leitung von MHL-Professor Johannes Knecht lichte Klänge von Ravel und Debussy und mit dem abgründigen „Ical“ eine Uraufführung des Lübecker Komponisten Dieter Mack. Mit einem „Präludium“ und anschließendem Kammerkonzert unter dem Motto „Ein Abgrund ruft den anderen“ eröffnet die MHL das Brahms-Festival am Samstag, 4. Mai um 18 Uhr im Großen Saal. Sieben weitere Themenabende wie unter anderem „Komponieren am Abgrund“ (7. Mai), „Phantasmen“ (9. Mai) und „Tiefenrausch“ (10. Mai) beleuchten das Festivalmotto mit Kammermusikkonzerten, in denen Dozierende und Studierende stets gemeinsam auf der Bühne stehen.

Ein Portraitkonzert würdigt den im September 2018 verstorbenen Lübecker Komponisten und ehemaligen MHL-Professor und Rektor Friedhelm Döhl (12. Mai). Zu den erfolgreichen Konzertreihen mit Studierenden lädt das Festival zur Lunchtime wieder ins Museum Behnhaus Drägerhaus und am Nachmittag in die Villa Brahms ein, diesmal mit Streichquartetten von Franz Schubert und sämtlichen Duo-Sonaten von Johannes Brahms.

Ein neues Format bietet die Reihe „Brahms am Morgen“, in der Studierende an jedem Wochentag der Festivalwoche jeweils um 8.30 Uhr in St. Jakobi Orgelwerke von Brahms, Improvisationen und Lesungen aus Brahms-Briefen zu Gehör bringen. Eine Matinée zum 200. Geburtstag von Clara Schumann und das Nachtkonzert „Durch die Dunkelheit zum Licht“, das exakt zum Sonnenaufgang endet, bereichern das Festival, das neben anderen großen Klassikern, Zeitgenossen und selten zu hörenden Komponisten auch immer wieder Musik des Festival-Namensgebers Johannes Brahms im Programm hat.

Das Programm des 28. Brahms-Festivals „Abgründe und Lichtblicke“ ist abrufbar unter www.brahms-festival.de. Karten sind bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter www.luebeck-ticket.de erhältlich.

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Lübeck, 12.02.2019

„Oboengeschichten“ CD der internationalen Klasse Diethelm Jonas

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) hat eine neue CD mit der internationalen Oboen-klasse von Professor Diethelm Jonas eingespielt. Der renommierte Oboist und seine Studierenden präsentieren darauf einen repräsentativen Querschnitt durch das Oboenrepertoire.

Vom Duo bis zum Oktett spiegelt die mit Werken von Telemann, Couperin, Schumann, Pas-culli und Mack im Kammermusiksaal der MHL aufgenommene CD die Vielfalt der Literatur für das Holzblasinstrument, dessen Namen aus dem Französischen stammt und „lautes Holz“ bedeutet. Zwei dünne Rohrblätter werden im Mundstück zum Klingen gebracht und er-zeugen jenen intensiven, durchdringenden Klang des Blasinstruments, das 2017 zum „In-strument des Jahres“ gekürt wurde. Beginnend mit einem doppelchörigen Konzert von Tele-mann, im Original für drei Violinen und drei Oboen, hier in einer Fassung für sechs Oboen, führt die CD vom Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik. Ein tiefes Verständnis für die Musik des französischen Barock verlangen die Konzerte von Couperin von den jungen Inter-preten. Die prachtvollen Klänge gehören heute zum Standardrepertoire jedes Oboisten. Die im Original für Oboe komponierten Werke des Sizilianers Pasculli, der als Paganini der Oboe galt, führen die Interpreten bis an die Grenzen der Spielbarkeit. Mit den drei Romanzen von Schumann begeben sich die jungen Oboistinnen und Oboisten auf eine klanghistorische Reise: Im Duett erklingt ein originaler Blüthner-Flügel aus dem Jahr 1856, dem Todesjahr Schumanns. Das wertvolle Instrument gehört zur Sammlung des Brahms-Instituts an der MHL. Die Brücke zur zeitgenössischen Musik schließlich schlägt Dieter Mack, Kompositi-onsprofessor an der MHL. Mit „Double Reed Music“ für drei Oboen, Oboe d´Amore, Eng-lischhorn und Baritonoboe, gespielt von Diethelm Jonas, setzt er die gesamte Oboenfamilie in Szene und bringt vom Unisono über diverse Mixturformen quasi eine „Super-Oboe“ zum Klingen.

Interpreten sind neben Diethelm Jonas die Oboenstudierenden Marco Cegarra, Ivan Denisenko, Francisco Monteagudo Gade, Saki Goto, Britta Just, Alexander Krimer, Shuhei Nakamura, Rafael Sousa sowie Fagottist Alexander Rauch. Es begleiten an Harfe, Klavier und Cembalo Nora-Elisa Kahl, Yoko Yamada, Yoko Kuwahara und Sergej Tcherepanov.

Die CD mit einer Spielzeit von rund 60 Minuten ist bei Hochschulkonzerten im MHL-Shop sowie im Klassik-Kontor Lübeck (Telefon 0451/705976) für dreizehn Euro erhältlich.

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