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PRESSE ARCHIV

Lübeck, 11.03.2022

Lübecker Brahms-Festival unter dem Motto „Fantastisch“ erstmals wieder in Präsenz

„Fantastisch“ verheißt das Brahms-Festival an der Musikhochschule Lübeck (MHL) im Jahr seines 30. Jubiläums zu werden: Von Freitag, 6. Mai bis Sonntag, 15. Mai stehen unter diesem Motto anlässlich des 200. Todestages von E.T.A. Hoffmann romantische Werke im Fokus der 33 geplanten Veranstaltungen.

Zum Auftakt präsentieren MHL-Pianist Florian Uhlig und das MHL-Sinfonieorchester unter Leitung des Gastdirigenten Clemens Schuldt Werke von Schumann und Mahler sowie eine Uraufführung des jungen Komponisten Philipp Wallis Nicolai. Erstmals seit Beginn der Pandemie ist das Brahms-Festival im Jubiläumsjahr wieder in Präsenz zu erleben. Über 200 Dozierende und Studierende der MHL entführen das Publikum anlässlich des 200. Todestages des Dichters und Komponisten E.T.A. Hoffmann unter dem Motto „Fantastisch“ in „Geisterreiche“ und „himmlische Sphären“. Verschiedenste Formate locken nicht nur in die MHL, sondern auch in die Villa Brahms, in Kirchen und Museen sowie ins Deutsche Haus nach Flensburg in Kooperation mit der Europa-Universität Flensburg. Die begleitende Ausstellung „Der junge Brahms“ nimmt im Brahms-Institut an der MHL den noch jungen Komponisten in den Blick und untersucht, inwieweit sich seine Lese- und Naturerfahrungen in seinem Frühwerk spiegeln.

Die Konzertprogramme sind dem Geist Hoffmanns verpflichtet: Von den grotesken Orgelstücken der frühmorgendlichen Konzerte „Morgengrauen“ (St. Jakobi) über die hoffmanneske Mozart- und Haydn-Liebe in den mittäglichen Lunchtime-Concerts (Museum Behnhaus Drägerhaus) bis hin zu den Zwischenwelten, Märchen und Karikaturen in den Nachmittagskonzerten (Villa Brahms). Herzstück des Festivals aber sind die programmatischen Kammermusikkonzerte am Abend: „Verführerisch“, „Verzaubernd“, „Verschattet“, „Verträumt“ und „Verwoben“, die das Festival-Motto konkretisieren und zum Eintauchen in die Zauberwelt der Romantik einladen. Die studentischen Projekte spielen im Günter Grass-Haus mit „Illusionen?“ und mit der bei Hoffmann so präsenten Thematik des Spiegelbildes. Neu sind „Brahms Night-Sessions“ mit Improvisationen aus dem Bereich Popularmusik (CVJM Lübeck). Und natürlich darf auch ein Nachtkonzert zur „Geisterstunde“ nicht fehlen.

Weitere Informationen zum Programm gibt es unter Opens external link in new windowwww.mh-luebeck.de und unter Opens external link in new windowwww.brahms-institut.de.

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Lübeck, 12.03.2022

MHL-Gesangsstudierende und LKO präsentieren "Operngala"

Zu einer Operngala lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Samstag, 19. März um 19.30 Uhr ein. Gesangsstudierende der MHL präsentieren zusammen mit dem Lübecker Kammerorchester (LKO) unter Leitung von Bruno Merse Arien aus Schlüsselwerken der Operngeschichte.

Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus berühmten Opern des 18. und 19. Jahrhunderts, in denen die Liebe mit ihren Verwicklungen im Mittelpunkt steht. Unter anderem sind Arien aus Mozarts "Don Giovanni", von Webers "Freischütz", Wagners "Tannhäuser", Verdis "Attila" und Bizets "Perlenfischer" zu hören. Es sind Studierende verschiedener MHL-Gesangsklassen, Ausbildungsstufen und Stimmfächer auf der Bühne im Großen Saal zu erleben.

"Für unsere Studierenden bedeutet die Zusammenarbeit mit dem Kammerorchester eine äußerst gewinnbringende Erfahrung", erläutert MHL-Gesangsdozentin Birgit Calm. "Die Stimme über die große Bühne zu bringen, ist eine hohe Anforderung für junge Stimmen, die eine besondere Technik braucht. Da ist es wichtig dies mit einem großen Orchester zu trainieren." Es singen Natalie Helgert, Flavia Striquer und Xiaofang Zhao (Sopran), Yuto Todoroki und Zixing Zhang (Tenor), Kolja Martens und Jhansson Miranda (Bariton) sowie Yoogeon Hyeon und Changhyun Yun (Bass).

Das LKO präsentiert in besonders großer Bläserbesetzung weiterhin Ouvertüren aus Wagners berühmter Oper "Die Meistersinger von Nürnberg", aus Jules Massenet "Phèdre" sowie aus der selten zu hörenden Oper "Die Stumme von Portici" des französischen Komponisten Daniel-François-Esprit Auber. Es gibt wohl kein anderes Werk in der über 400-jährigen Operngeschichte, das sich so unmittelbar politisch auswirkte: Bei der Brüsseler Erstaufführung 1930 elektrisierte das Aufbegehren des "einfachen Volkes" gegen eine restaurative Gesellschaftsordnung das Opernpublikum: Es stürmte aus dem Theater und besetzte den Justizpalast. Die Aufführung wurde damit zum Ausgangspunkt für die belgische Revolution und die Unabhängigkeit Belgiens von den Niederlanden. Das LKO hat mit den vielen verschiedenen Werken und Solisten einen Parforceritt durch die Opernwelt zu meistern, der ihm große Flexibilität abverlangt.

Das 1996 gegründete Orchester vereint professionelle Musiker und ambitionierte Amateure zu einem Klangkörper unter Chefdirigent Bruno Merse. Das LKO beschließt das Programm mit der Orchesterrhapsodie "España", dem populärsten Stück des französischen Komponisten Emmanuel Chabrier, der darin Eindrücke einer Spanienreise verarbeitet. Auf der mehrwöchigen Tour begeisterte er sich für die landestypischen Volkstänze und notierte akribisch deren Eigenheiten. Bei der Uraufführung 1883 wurde das nur siebenminütige Werk mit seinen sinnlichen Melodien und prickelnden Rhythmen umjubelt – ein würdiger Abschluss für diese klangfarbenreiche Reise durch die Opernwelt.

Karten für die Operngala sind für 14 Euro und 19 Euro (ermäßigt 8 Euro und 12 Euro) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder über www.mh-luebeck.de sowie an der Abendkasse erhältlich. Es gilt die 2G-Regel und Maskenpflicht auf allen Plätzen.

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Lübeck, 24.03.2022

Öffentlicher Unterricht beim Kammermusik Campus Lübeck

Zum Kammermusik Campus Lübeck lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) vom 28. März bis zum 2. April ein. Erstmals seit Beginn der Pandemie besteht für interessiertes Publikum wieder die Möglichkeit, mitzuerleben wie renommierte Gastdozenten den künstlerischen Nachwuchs an der MHL unterrichten.

43 internationale junge Musikerinnen und Musiker nutzen die Chance, bei den erfahrenen Gastdozenten Jonathan Brown (Barcelona) und Dirk Mommertz (München) an ihrer Interpretation und Technik zu feilen. Gearbeitet wird an Schlüsselwerken der Kammermusik wie unter anderem Streichquartetten von Mozart, Schumann, Beethoven und Debussy sowie Klavierkammermusik von Brahms, Schostakowitsch und vom Zeitgenossen Alfred Koerppen. Mit den Gastdozenten konnte die MHL zwei international renommierte Kammermusiker und Pädagogen nach Lübeck holen: Prof. Jonathan Brown, seit 2002 Bratscher des weltbekannten Cuarteto Casals und Prof. Dirk Mommertz, Pianist des berühmten Fauré Quartetts, das er 1995 noch während seiner Ausbildung in Karlsruhe mitbegründete. Sie werden acht junge Ensembles der MHL und vier Gastensembles vom 28. März bis zum 1. April täglich ab 11 Uhr unterrichten.

Projektleiter und MHL-Kammermusikprofessor Heime Müller, der 16 Jahre Mitglied des Artemis Quartetts war, erläutert: „Kammermusik ist das Herz des gemeinsamen Musizierens. An der MHL widmen wir uns intensiv dieser Arbeit und unterstützen junge Ensembles auf ihrem musikalischen Weg in eine eigene Karriere. Der Kammermusik Campus bietet außerhalb des Studienbetriebs ideale Voraussetzungen für eine konzentrierte Auseinandersetzung mit den großen kammermusikalischen Werken.“ Erweitert wird der Campus mit einer Fragestunde an den Intendanten des Schleswig-Holstein Musik Festivals Dr. Christan Kuhnt und einem Workshop zu Übe- und Probestrategien.

In Zeiteinheiten von jeweils eineinhalb Stunden wird jedes der zwölf Ensembles viermal unterrichtet (Raum 18 und Raum 1a/b, Zugang über die Große Petersgrube 21). Von Montag, 28. März bis Freitag, 1. April findet der Unterricht von 11 Uhr bis 14 Uhr sowie von 16 Uhr bis 19 Uhr statt, der Eintritt ist frei. Die Arbeitsergebnisse werden dann in zwei Abschlusskonzerten am Samstag, 2. April um 17 Uhr und um 19.30 Uhr im Kammermusiksaal der MHL präsentiert. Karten für die Konzerte sind für 14 Euro (ermäßigt 10 Euro) in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder über Opens external link in new windowwww.mh-luebeck.de sowie an der Abendkasse erhältlich. Die Zugangsbeschränkungen sind aufgehoben, es gilt jedoch Maskenpflicht.

Jonathan Brown studierte bei Heidi Castleman, Martha Strongin Katz und Victoria Chiang bevor er bei Karen Tuttle an der Julliard School sein Masterstudium beendete. Nach einem Stipendium der Beebe Grant for Musicians setzte er seine Studien am Salzburger Mozarteum bei Thomas Riebl und Veronika Hagen fort. Meisterkurse bei Diemut Poppen, Sylvia Rosenberg und Donald Weilerstein ergänzten seine Ausbildung. Nachhaltig beeinflusste ihn die Zusammenarbeit mit Ferenc Rados und György Kurtag. Im Jahr 2002 wurde Jonathan Brown Mitglied des Cuarteto Casals, mit dem er weltweit auftritt. Darüber hinaus arbeitet er mit verschiedenen Ensembles zusammen, u.a. mit dem Tokyo, Miro und Zemlinsky Quartett sowie mit dem Kandinsky Trio. Er gründete das Ensemble Funktion und spielte als Solist mit der Gruppe BCN216 Werke von Feldman und Berio ein. Jonathan Brown unterrichtet Bratsche und Kammermusik an der ESMUC in Barcelona.

Dirk Mommertz studierte in Karlsruhe, Frankfurt, Paris und Köln. Er ist vielfach international ausgezeichneter Pianist und Mitglied des renommierten Fauré-Quartetts, welches weltweit in den bedeutendsten Konzertsälen auftritt. Preisgekrönte Einspielungen bei der Deutschen Grammophon und Sony Classical heben das Bahnbrechende des Ensembles hervor, das sowohl in der Klassik als auch im experimentellen zeitgenössischen Repertoire zu Hause ist. Dirk Mommertz trat als Solist u.a. mit dem BBC National Orchestra Of Wales, dem Stuttgarter Kammerorchester und den Hamburger Symphonikern auf. Von 2000 bis 2005 war er Dozent für Klavier an der Musikhochschule Karlsruhe, nach 2005 Professor für Kammermusik an den Hochschulen in Essen und Nürnberg. 2015 wurde er als Leiter der Kammermusikabteilung an die Hochschule für Musik und Theater in München berufen, wo er seit 2019 Vizepräsident ist.

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Lübeck, 25.03.2022

"Brahms in 125 Sekunden" – Lübecker Brahms-Institut zeigt neue Reihe Kurzvideos

Am 3. April jährt sich der Todestag von Johannes Brahms (1833–1897) zum 125. Mal. Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) hat zu diesem Anlass Minivideos unter dem Motto "Brahms in 125 Sekunden" vorbereitet, die besondere Momente aus Leben und Werk des berühmten Komponisten vorstellen.

Sieben Kurzvideos spiegeln in je 125 Sekunden die Persönlichkeit von Johannes Brahms. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts und Professor für Musikwissenschaft an der MHL würdigt den 125. Todestag von Johannes Brahms als bedeutenden Gedenktag: "'Brahms in 125 Sekunden' stellt unbekanntere Seiten des Komponisten vor. Mit persönlicher Neugier und liebevollem Blick auf Brahms decken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts Aspekte auf, die uns Persönlichkeit und Werk des Komponisten näherbringen." Die Beiträge werfen Schlaglichter unter anderem auf den jungen Norddeutschen, auf die verlegerische Auseinandersetzung um das "Wiegenlied" und das "Deutsche Requiem" sowie auf die kritisch-humorvolle Selbstinszenierung des alternden Musikers.

Die Videoreihe ist gleichzeitig der Countdown zum diesjährigen Brahms-Festival an der MHL, das unter dem Motto „Fantastisch“ vom 6. bis zum 15. Mai mit einem Themenschwerpunkt zu E.T.A. Hoffmann stattfindet. 33 Konzerte laden an verschiedenen Spielstätten in Lübeck und Region ein, in die Zauberwelt der Romantik einzutauchen. Zum Festivalauftakt eröffnet das Brahms-Institut am Samstag, 7. Mai um 15 Uhr seine neue Ausstellung "Der junge Brahms – Zwischen Natur und Poesie". Die Schau in der Villa Brahms nimmt den jungen romantischen ‚Feuerkopf‘ in den Blick, dessen Frühwerk von literarischen Einflüssen ebenso geprägt ist wie von seiner großen Liebe zur Natur.

Die Videoreihe "Brahms in 125 Sekunden" startet am Sonntag, 3. April um 12 Uhr. An den folgenden Sonntagen geht jeweils um 12 Uhr ein neuer Beitrag online, der über die Institutswebsite www.brahms-institut.de oder im MHL-Streaming www.mh-luebeck.de abgerufen werden kann. Johannes Brahms war einer der einflussreichsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Sieht man von der Oper ab, hat der in Hamburg geborene Komponist in allen musikalischen Gattungen exemplarische Werke geschaffen. Zu den bekanntesten gehören neben den vier Sinfonien das "Deutsche Requiem", die "Ungarischen Tänze" und das Wiegenlied „Guten Abend, gut Nacht“. Das Brahms-Institut an der MHL ist ein internationales Kompetenz- und Dokumentationszentrum rund um den Komponisten. Die neue Ausstellung "Der junge Brahms – zwischen Natur und Poesie" ist vom 7. Mai bis zum 17. Dezember jeweils mittwochs und samstags von 14 bis 18 Uhr in der Villa Brahms (Jerusalemsberg 4) zu sehen, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zum Brahms-Festival sind unter www.brahms-festival.de abrufbar.

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Lübeck, 13.04.2022

Sensationelle Erfolge für MHL-Studierende bei internationalen Wettbewerben

Das Leonkoro Quartett mit Jonathan Schwarz (Violine), Amelie Wallner (Violine), Mayu Konoe (Viola) und Lukas Schwarz (Violoncello) hat sich einen sensationellen Erfolg beim renommierten „Wigmore Hall International String Quartet Competition“ erspielt, der vom 5. bis zum 10. April in London ausgetragen wurde.

Die vier jungen Musiker studieren an der Musikhochschule Lübeck (MHL) im Master ‚Kammermusik‘ in der Klasse von Prof. Heime Müller. Neben dem ersten, mit 12.000 Euro dotierten Preis räumte das Quartett alle sieben Sonderpreise ab – was in der Geschichte des Wettbewerbs erstmals vorgekommen ist – und gewann Konzertauftritte in London und Region. In der Finalrunde setzte es sich mit einem Streichquartett von Beethoven gegen die internationalen Konkurrenten durch. Das Quartett gründete sich 2019 und spielt in der jetzigen Besetzung seit 2020 zusammen. Jonathan und Lukas Schwarz wurden bereits als ISMA-Studierende am Institut für schulbegleitende Musikausbildung in den Klassen der Professoren Heime Müller und Troels Svane unterrichtet. Im Mai geht das Quartett auf Konzerttournee nach Österreich, Termine sind auf der Website Opens external link in new windowwww.leonkoroquartet.com zu finden.

MHL-Klarinettenstudent Oleg Shebeta-Dragan aus der Klasse von Prof. Jens Thoben hat sich beim renommierten Carl Nielsen-Wettbewerb ebenfalls mehrere Preise erspielt. Er gewann in der Finalrunde am vergangenen Wochenende in Odense (Dänemark) den ersten Preis im Fach Klarinette, den Orchesterpreis sowie den „Junior Jury Prize“. Neben einem Preisgeld in Höhe von 12.000 Euro kann sicher der 27-jährige Ukrainer auf eine CD-Produktion mit Orchester im Wert von 13.000 Euro freuen. Zudem winken ihm Soloauftritte mit skandinavischen Orchestern.

„Wigmore Hall International String Quartet Competition“ und „Carl Nielsen International Competition“ gehören zu den großen, international renommierten Wettbewerben, die jungen Solisten und Ensembles eine internationale Karriere ebnen.

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Lübeck, 12.04.2022

„Vivaldi in Concert“ – Original oder Fälschung?

Zu einem festlichen Barockkonzert „Vivaldi in Concert – Original oder Fälschung?“ mit dem Ensemble für Alte Musik lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Freitag 22. April um 19.30 Uhr in den Großen Saal ein. Das Konzert ist zugleich eine spannende Reise in die Welt der musikalischen Stilistik: Mehrere Fälscher der Musiktheorieklassen der MHL waren am Werk und haben im Stil von Vivaldi Stücke geschrieben. Das Publikum darf mitraten: Was ist Original, was ist Fälschung?

Barocken Ohrenschmaus verspricht das Konzert mit dem Ensemble für Alte Musik, das unter Leitung des Barockspezialisten und MHL-Dozenten Pieter-Jan Belder Violinkonzerte von Vivaldi präsentiert. Doch nicht alle Sätze der aufgeführten Werke stammen tatsächlich aus Vivaldis Feder. Studierende der Theorieklassen, sowie die Musiktheorieprofessoren Oliver Korte und Sascha Lino Lemke haben dem venezianischen Meister frech einige Fälschungen untergeschoben. In kurzweiligen Moderationen informieren sie über spektakuläre Fälschungsfälle in der Musik- und Kunstwelt, sowie über die wissenschaftlichen Hintergründe der Disziplin, die man „stilgebundene Komposition“ nennt.

Oliver Korte, Theorieprofessor und MHL-Vizepräsident erläutert: „Komponieren in einem historischen Idiom ist eine kreative Tätigkeit, die ästhetische Produkte hervorbringt aber auch ein wichtiges wissenschaftliches Instrument. Mit dem stilgebundenen Komponieren lernen die Studierenden die Subtilitäten historischer Satzkunst und die individuellen Eigenarten einzelner Komponisten genauer zu fassen.“

Wer mitraten möchte, sollte sein Mobiltelefon mitbringen um es ausnahmsweise im Konzert einzusetzen, denn mit einer extra für den Abend vorbereiteten App kann auf einfache Weise über Original und Fälschung entschieden werden. Wer die Fälschungen treffsicher erkennt, kann sogar Sachpreise wie CDs und Bücher gewinnen. Die Theoriestudierenden von Oliver Korte und Sascha Lino Lemke freuen sich bereits auf den Realitäts-Check im Konzert: Bleiben ihre Werke unerkannt oder fliegen sie auf? Die Studierenden berichten in ihren Moderationen auch über die im Vorfeld der Kompositionsarbeit angestellten stilkritischen und analytischen Untersuchungen. Dann aber wird es ernst: Das Publikum wird zum Gutachtergremium. Sind die Fälschungen vor ihm sicher? Ein ungewöhnliches Konzertformat, das den Spürsinn des Publikums herausfordert.

Der Eintritt ist zu „Vivaldi in Concert – Original oder Fälschung“ ist frei. Es gibt keine Zugangsbeschränkungen zur MHL, das Tragen einer Gesichtsmaske wird jedoch empfohlen.

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Lübeck, 19.04.2022

MHL-Präsident Rico Gubler geht nach Bern

Rico Gubler verlässt die Musikhochschule Lübeck (MHL) nach über achtjähriger Leitungstätigkeit, um sich neuen Aufgaben in Bern zu widmen. Das gab der 50-Jährige dem Senat der MHL in seiner heutigen Sitzung bekannt.

Der gelernte Jurist, Saxophonist und Komponist hatte sein Amt im März 2014 angetreten. Bis Ende Juli wird Präsident Prof. Rico Gubler seine Amtsgeschäfte an der MHL weiterführen. Ab Februar 2023 übernimmt er die Leitung des Fachbereichs Musik an der Hochschule der Künste Bern. Bereits bei seiner Wiederwahl im November 2018 kündigte er an, die erreichten Ziele nun konsolidieren und für eine Nachfolge vorbereiten zu wollen.

Dem gebürtigen Züricher gelang es in seiner Amtszeit, die MHL durch zahlreiche Maßnahmen weiterzuentwickeln. Er baute die Praxismöglichkeiten für MHL-Studierende in Lübeck und Region massiv aus und förderte dabei insbesondere experimentelle Aufführungsformate. Es entstanden viele neue Kooperationen mit Kulturveranstaltern, Studios, Akademien und Wettbewerben. Dabei lag Gubler sowohl die Begabtenförderung als auch die Breitenförderung am Herzen, die sich unter anderem im neugeschaffenen „Kompetenzzentrum für Musikalische Bildung Schleswig-Holstein“ (KMB.SH) spiegelt. Gubler verbesserte die Personalstruktur und das Lehrangebot. Er konnte zusätzliche Mittelbaustellen und Professuren wie Trompete, Bratsche, Klavier, Gitarre und Instrumental- und Gesangspädagogik an der MHL verankern und damit den Anteil des durch Lehrbeauftragte abgedeckten Lehrangebots verringern. Mit den neuen Professuren „Musizierendengesundheit“ und „Digitale Kreation“ gelang es ihm zudem, zukunftsträchtige Themen an der MHL zu etablieren. Unter seiner Ägide wurde das Brahms-Festival weiterentwickelt und zahlreiche interne Prozesse wie das Prüfungssystem und das Campusmanagement optimiert. Die Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit dem Land wurden erstmals durch einen in breitem Konsens erarbeiteten Struktur- und Hochschulentwicklungsplan vorbereitet. Auch in Zeiten der Pandemie konnte das Lehrangebot nahezu ohne Einbußen aufrechterhalten und den MHL-Studierenden mit immer wieder angepassten Hygienemaßnahmen der in der Musikausbildung unentbehrliche Präsenzunterricht ermöglicht werden. Neben Ämtern auf Landes- und Bundesebene war Gubler von 2018 bis 2020 Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der schleswig-holsteinischen Hochschulen und ab 2020 Mitglied im Council der „Association Européenne des Conservatoires, Académies de Musique et Musikhochschulen“ (AEC). Er unterrichtete zudem eine internationale Saxophonklasse, mit der er bei Konzerten vielfach in Erscheinung trat.

An seiner künftigen Tätigkeit reizt Gubler, an einer weitaus größeren Hochschule als der MHL die Zusammenarbeit des Fachbereichs Musik mit anderen Sparten weiterzuentwickeln. Weiterhin wird er die Überführung in einen neu zu bauenden Campus begleiten. „Die Unterstützung, die ich und meine Präsidiumsmitglieder erhalten haben, um das Schiff MHL auf Kurs zu bringen und für die Zukunft in Schleswig-Holstein, in Deutschland und in der internationalen Kooperationslandschaft zu positionieren, war einzigartig“, sagte Gubler rückblickend. Den Mitgliedern des Senates legte er ans Herz, die offene Kommunikation und den fruchtbaren Austausch weiterhin zu pflegen, eine Hochschule sei „eine Demokratie unter dem Brennglas“. Als nächste, besonders wichtige Aufgaben benannte er den Hochschulentwicklungsplan, der die Ziele für die Zukunft der MHL festlegt. Weiterhin sei die Verstetigung finanzieller Mittel wichtig, um das schleswig-holsteinische Hochschulsystem, das im Vergleich immer noch zurückstünde, an andere Bundesländer anzuschließen.

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