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AKTUELLE PRESSEMITTEILUNG

Lübeck, 27.02.2019

Gesangssolisten und Lübecker Kammerorchester präsentieren Operngala

Eine Operngala präsentieren Gesangsstudierende der Musikhochschule Lübeck (MHL) und das Lübecker Kammerorchester (LKO) am Samstag, 16. März im Großen Saal der MHL. Unter Leitung von Bruno Merse sind ab 19.30 Uhr Bravourarien aus berühmten Opern des 18. und 19. Jahrhunderts zu hören.

13 Studierende der Lübecker Gesangsklassen von Professorin Manuela Uhl, Professor Franz-Josef Einhaus, Isabel Schaarschmidt und Birgit Calm stellen berühmte Arien der Operngeschichte vor. Das Kammerorchester eröffnet die Operngala mit der Ouvertüre zu Rossinis „Die diebische Elster“. Das Vorspiel schrieb der italienische Komponist noch am Tag der Uraufführung, die 1817 in Mailand stattfand. Auf dem Programm stehen weiterhin Ausschnitte aus berühmten Opern wie Donizettis „Lucia di Lammermoor“, Rossinis „Der Barbier von Sevilla“, Offenbachs phantastischer Oper „Hoffmanns Erzählungen“ und Puccinis „La Bohème“. Die jungen Interpreten stellen Ausschnitte aus Verdis „La Traviata“ und Wagners Opern „Das Rheingold“ und „Der fliegende Holländer“ vor. Aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ sind die Arien des Papageno und des Tamino zu hören, die wohl zu den berühmtesten Charakteren der Operngeschichte zählen.

In Solistenrollen sind Lea Bublitz, Jasmin Delfs, Rocio Reyes und Maria Skandalidou (Sopran), Dorothee Bienert (Mezzosopran), Xuebin Cheng (Alt), Eungdae Han, Marius Pallesen, Daniel Schliewa und Zixing Zhang (Tenor) sowie Hussain Atfah und Johannes Pietruska (Bariton) zu hören. Das Kooperationsprojekt vermittelt den Gesangsstudierenden grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit einem Orchester: Wie schaffe ich es, mit der Stimme über das Orchester zu kommen, wie probe ich mit einem Dirigenten zusammen und wieviel szenische Elemente verträgt eine Operngala? „Das sind nur einige der Fragestellungen, zu denen unsere Studierenden bei diesem Projekt wertvolle Erfahrungen sammeln können“, erläutert MHL-Gesangsprofessor und Projektleiter Franz-Josef Einhaus. Das vielseitige Programm ist nicht nur für die jungen Sängerinnen und Sänger eine Herausforderung, sondern auch für die Instrumentalisten, die sich mit jeder Arie auf einen neuen Kompositionsstil einstellen. Mit Wagners „Walkürenritt“ beendet das LKO die Operngala, die gleichzeitig ein Parforceritt durch die berühmtesten Werke der Opernliteratur ist.

Das 1996 gegründete LKO vereint professionelle Musiker und ambitionierte Amateure zu einem Klangkörper unter Chefdirigent Bruno Merse. Das Konzert setzt die mehrjährige Kooperation zwischen MHL und LKO fort. MHL-Studierende sammeln dabei als Dirigent, Komponist oder Instrumental- und Gesangssolist praktische Erfahrung in der Arbeit mit einem Sinfonieorchester. Das nächste Konzert in Kooperation mit dem LKO findet im November statt: Dann präsentieren sich Studierende der Lübecker Hornklasse als Solisten mit dem Hornkonzert von Richard Strauss.

Karten für die Operngala am Samstag, 16. März sind für 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt für 8 Euro und 12 Euro im Vorverkauf über Opens external link in new windowwww.luebeck-ticket.de erhältlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse. Am Sonntag, 17. März um 17 Uhr ist die Operngala noch einmal in der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg zu hören. Der Eintritt dort ist frei, um Spenden wird gebeten.

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Lübeck, 27.02.2019

Saxophonistin präsentiert Lions Förderpreis 2019

Das Saxophon, 2019 zum „Instrument des Jahres“ gekürt, steht im Mittelpunkt des Preisträgerkonzertes am Freitag, 22. März. Die Saxophonstudentin Jana de Troyer, Preisträgerin des Lions-Förderpreis 2019, stellt sich ab 19.30 Uhr mit Werken des 20. Jahrhunderts im Kammermusiksaal der Musikhochschule Lübeck (MHL) vor.

Jana De Troyer studierte in München, Gent und Lübeck in der Klasse von Professor Rico Gubler. Dass sie sich besonders für zeitgenössische Klänge begeistert, wird sie im Konzert solistisch und im Ensemble unter Beweis stellen. Gemeinsam mit der in Südkorea geborenen Pianistin Hyelee Clara Chang und der Schlagzeugerin Seorim Lee präsentiert die 24-jährige Werke, die im 20. Jahrhundert entstanden sind.
De Troyer und Lee bringen das Stück „Dmaathen“ mit Saxophon und Schlagzeug zu Gehör, in dem Komponist Iannis Xenakis durch rhythmische Verschiebungen überlagernde Klangschichten erzeugt. In Larssons Saxophonkonzert stehen dagegen gesanglich-leichtfüßige Klänge im Mittelpunkt.
Der 1960 geborene Belgier Piet Swert führt in seinem Werk „Klonos“ für Altsaxophon und Klavier traditionelle und neue Kompositionsstile zusammen und verlangt der Interpretin dabei große Virtuosität und Flexibilität an ihrem Instrument ab.
Claude Debussy wusste wenig über die technischen Möglichkeiten des Saxophons. Seine als Auftragswerk geschriebene Rhapsodie für Altsaxophon und Klavier lag nach seinem Tod zunächst nur als Skizze vor, sodass sein Freund, der Komponist Jean Roger-Ducasse sie vollendete.

De Troyer ist zur Zeit Studentin im internationalen Programm „Contemporary Performance and Composition“, das die gebürtige Belgierin im kommenden Semester an die königliche Musikhochschule nach Stockholm führen wird. Das Programm gibt Musikstudierenden die Möglichkeit, sich an vier europäischen Hochschulen zeitgenössischer Musik und Themen wie Improvisation, elektronische Musik und Management zu widmen. Karten für das Konzert sind für 12 Euro, ermäßigt 8 Euro in den Lübecker Vorverkaufsstellen und online unter Opens external link in new windowwww.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 27.02.2019

Öffentlicher Unterricht und Konzerte beim Kammermusik Campus

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt von Montag, 25. bis Samstag, 30. März erneut zum Kammermusik Campus Lübeck ein. Im öffentlichen Meisterkurs unterrichten die renommierten Gastprofessoren Eberhard Feltz (Violine) und Gerald Fauth (Klavier) elf junge Kammermusikensembles vom Duo bis hin zum Quartett. In zwei Abschlusskon-zerten am Samstag, 30. März um 17 Uhr und 19.30 Uhr stellen die Teilnehmenden ihre Arbeitsergebnisse im Kammermusiksaal der MHL vor.

Im Mittelpunkt des Kammermusik Campus Lübeck stehen diesmal Streichquartette von Schubert und Klavierkammermusik von Brahms, Mozart und Haydn.
Die jungen Musikerinnen und Musiker können dabei von den Erfahrungen der Gastdozenten Eberhard Feltz und Gerald Fauth profitieren, die als internationale Solisten und Professoren in Berlin und Leipzig tätig sind. Zu den Ensembles gehören das preisgekrönte „Esmé Quartett“, die Quartette „Anna Perenna“ und „Levár“ sowie das Gastquartett „Baum“ aus Hamburg.

Auf dem Programm stehen unter anderem Schuberts 1817 entstandenes, düsteres Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ und sein liedhaftes Quartett „Rosamunde“. Mit Schuberts Streichquartetten und Brahms‘ Duosonaten geben die jungen Ensembles bereits einen Vorgeschmack auf die Konzertreihen „Lunchtime-Concert“ und „Einsichten am Nachmittag“ im Brahms-Festival, das die MHL vom 4. bis zum 12. Mai unter dem Motto „Abgründe und Lichtblicke“ in Lübeck veranstaltet.

Mit den Meisterkursen im Rahmen des Kammermusik Campus Lübeck bietet die MHL fortgeschrittenen Ensembles Gelegenheit, auch in den Semesterferien ihre Technik und Interpretation weiterzuentwickeln. Der Unterricht findet von Montag bis Freitag jeweils von 10 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 18 Uhr sowie am Samstag von 10 Uhr bis 13 Uhr in den Räumen 1a/b und Raum 18 statt. Der Eintritt ist frei.

Karten für die Konzerte sind für 14 Euro, ermäßigt 10 Euro in den Lübecker Vorverkaufsstellen und online unter Opens external link in new windowwww.luebeck-ticket.de erhältlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

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Lübeck, 27.02.2019

MHL-Studierende inszenieren Musical „Peter Pan“

„Peter Pan – ein musikalisches Abenteuer“ präsentieren knapp dreißig Laiendarsteller am Freitag, 29. März um 19.30 Uhr und am Sonntag, 31. März um 11 Uhr im Großen Saal der Musikhochschule Lübeck (MHL). Die von Studierenden der MHL initiierte Projektgruppe „MusicalCompany Lübeck“ bringt das Musical von George Stiles und Anthony Drewe auf die Bühne.

Dreißig Laiendarsteller zwischen zehn und fünfzig Jahren haben unter Leitung der MHL-Studierenden Tatjana Sandhöfer (Regie), Maximilian Busch (musikalische Leitung) und Rebecca Letmathe (Choreografie) das Musical „Peter Pan“ einstudiert. Ein Jahr lang haben die MHL-Studierenden im Rahmen ihres Studiums intensiv mit Schülern, Studierenden und Berufstätigen geprobt.
Auf dem Programm stand neben Stimmbildung und Gesang auch Choreographie, Schauspiel, Fechten, Improvisation und Ballett.


Begleitet vom einem Projektorchester mit Studierenden der MHL, erwecken die Interpreten die märchenhafte Geschichte von Peter Pan zum Leben: Die Familie Darling führt ein ganz normales Leben in London Anfang des 20. Jahrhunderts, bis eines Tages Peter Pan (Tsanko Mladenow) und seine Fee Tinkerbell (Lilli Kollmeier) ans Fenster klopfen und die Kinder Wendy (Finja Claußen), John (Otto Bäcker) und Michael (Julius Heidenreich) mit auf die fiktive Insel „Nimmerland“ nehmen, in der Kinder nicht erwachsen werden müssen. Dort bestehen sie zusammen mit den Verlorenen Jungs, gespielt von den Sängern der Knabenkantorei Lübeck, zahlreiche Abenteuer. Am Ende steht die Einsicht, dass Erwachsenwerden zum Leben gehört und die Kinder in ihre Londoner Realität zurückkehren müssen.

Die 23-jährige Studentin Tatjana Sandhöfer, die in der Klasse von Professor Rico Gubler Saxophon studiert und das Projekt leitet erzählt: „Die Persönlichkeiten der Darsteller in die Inszenierung einzubringen ist mir ein großes Anliegen, wodurch eine besonders farbenreiche und spannende Show auf die Bühne kommt.“ Weitere Studierende, die zum Gelingen des Projektes beitragen, sind Anja Liedtke (Maske) und Pascal Struve (Regieassistenz). Profis haben die technische Leitung, das Licht- und Sounddesign übernommen.

Abwechslungsreiche Musik, über 80 fantasievolle Kostüme und rund hundert Beteiligte auf und hinter der Bühne versprechen einen mitreißenden Musical-Abend. Zur Finanzierung des aufwändigen Bühnenbildes hat die Projektgruppe „MusicalCompany Lübeck“ ein Crowdfunding gestartet.

Karten für beide Aufführungen sind für 14 Euro und 19 Euro, ermäßigt 8 Euro und 12 Euro, in allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder online unter Opens external link in new windowwww.luebeck-ticket.de erhältlich.

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Lübeck, 25.02.2019

„Abgründe und Lichtblicke“ beim 28. Brahms Festival

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) lädt vom 4. bis zum 12. Mai zum 28. Brahms-Festival unter dem Motto „Abgründe – Lichtblicke“ ein. In 29 Konzerten entführen über 275 MHL-Interpreten das Publikum auf eine fantastische Reise durch die Abgründe und Lichtblicke in der Musik.

Das traditionelle Sinfoniekonzert findet am Sonntag, 5. Mai um 19 Uhr zum ersten Mal in der Musik- und Kongresshalle Lübeck (MUK) in der neuen Reihe „MUK Neue Horizonte“ statt. In großer Besetzung mit Chor und Orchester präsentieren hundert junge Musikerinnen und Musiker unter Leitung von MHL-Professor Johannes Knecht lichte Klänge von Ravel und Debussy und mit dem abgründigen „Ical“ eine Uraufführung des Lübecker Komponisten Dieter Mack. Mit einem „Präludium“ und anschließendem Kammerkonzert unter dem Motto „Ein Abgrund ruft den anderen“ eröffnet die MHL das Brahms-Festival am Samstag, 4. Mai um 18 Uhr im Großen Saal. Sieben weitere Themenabende wie unter anderem „Komponieren am Abgrund“ (7. Mai), „Phantasmen“ (9. Mai) und „Tiefenrausch“ (10. Mai) beleuchten das Festivalmotto mit Kammermusikkonzerten, in denen Dozierende und Studierende stets gemeinsam auf der Bühne stehen.

Ein Portraitkonzert würdigt den im September 2018 verstorbenen Lübecker Komponisten und ehemaligen MHL-Professor und Rektor Friedhelm Döhl (12. Mai). Zu den erfolgreichen Konzertreihen mit Studierenden lädt das Festival zur Lunchtime wieder ins Museum Behnhaus Drägerhaus und am Nachmittag in die Villa Brahms ein, diesmal mit Streichquartetten von Franz Schubert und sämtlichen Duo-Sonaten von Johannes Brahms.

Ein neues Format bietet die Reihe „Brahms am Morgen“, in der Studierende an jedem Wochentag der Festivalwoche jeweils um 8.30 Uhr in St. Jakobi Orgelwerke von Brahms, Improvisationen und Lesungen aus Brahms-Briefen zu Gehör bringen. Eine Matinée zum 200. Geburtstag von Clara Schumann und das Nachtkonzert „Durch die Dunkelheit zum Licht“, das exakt zum Sonnenaufgang endet, bereichern das Festival, das neben anderen großen Klassikern, Zeitgenossen und selten zu hörenden Komponisten auch immer wieder Musik des Festival-Namensgebers Johannes Brahms im Programm hat.

Das Programm des 28. Brahms-Festivals „Abgründe und Lichtblicke“ ist abrufbar unter www.brahms-festival.de. Karten sind bei allen dem Lübeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter www.luebeck-ticket.de erhältlich.

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Lübeck, 12.02.2019

„Oboengeschichten“ CD der internationalen Klasse Diethelm Jonas

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) hat eine neue CD mit der internationalen Oboen-klasse von Professor Diethelm Jonas eingespielt. Der renommierte Oboist und seine Studierenden präsentieren darauf einen repräsentativen Querschnitt durch das Oboenrepertoire.

Vom Duo bis zum Oktett spiegelt die mit Werken von Telemann, Couperin, Schumann, Pas-culli und Mack im Kammermusiksaal der MHL aufgenommene CD die Vielfalt der Literatur für das Holzblasinstrument, dessen Namen aus dem Französischen stammt und „lautes Holz“ bedeutet. Zwei dünne Rohrblätter werden im Mundstück zum Klingen gebracht und er-zeugen jenen intensiven, durchdringenden Klang des Blasinstruments, das 2017 zum „In-strument des Jahres“ gekürt wurde. Beginnend mit einem doppelchörigen Konzert von Tele-mann, im Original für drei Violinen und drei Oboen, hier in einer Fassung für sechs Oboen, führt die CD vom Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik. Ein tiefes Verständnis für die Musik des französischen Barock verlangen die Konzerte von Couperin von den jungen Inter-preten. Die prachtvollen Klänge gehören heute zum Standardrepertoire jedes Oboisten. Die im Original für Oboe komponierten Werke des Sizilianers Pasculli, der als Paganini der Oboe galt, führen die Interpreten bis an die Grenzen der Spielbarkeit. Mit den drei Romanzen von Schumann begeben sich die jungen Oboistinnen und Oboisten auf eine klanghistorische Reise: Im Duett erklingt ein originaler Blüthner-Flügel aus dem Jahr 1856, dem Todesjahr Schumanns. Das wertvolle Instrument gehört zur Sammlung des Brahms-Instituts an der MHL. Die Brücke zur zeitgenössischen Musik schließlich schlägt Dieter Mack, Kompositi-onsprofessor an der MHL. Mit „Double Reed Music“ für drei Oboen, Oboe d´Amore, Eng-lischhorn und Baritonoboe, gespielt von Diethelm Jonas, setzt er die gesamte Oboenfamilie in Szene und bringt vom Unisono über diverse Mixturformen quasi eine „Super-Oboe“ zum Klingen.

Interpreten sind neben Diethelm Jonas die Oboenstudierenden Marco Cegarra, Ivan Denisenko, Francisco Monteagudo Gade, Saki Goto, Britta Just, Alexander Krimer, Shuhei Nakamura, Rafael Sousa sowie Fagottist Alexander Rauch. Es begleiten an Harfe, Klavier und Cembalo Nora-Elisa Kahl, Yoko Yamada, Yoko Kuwahara und Sergej Tcherepanov.

Die CD mit einer Spielzeit von rund 60 Minuten ist bei Hochschulkonzerten im MHL-Shop sowie im Klassik-Kontor Lübeck (Telefon 0451/705976) für dreizehn Euro erhältlich.

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